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Ein Global-Voices-Leitfaden zur re:publica 2012 in Berlin

In dieser Woche (vom 2. bis 4. Mai 2012) treffen sich Tausende in Berlin, Deutschland, zu einem jährlichen Treffen, der re:publica (#rp12), um Wissen und Ideen auszutauschen. Diejenigen, die physisch anwesend sind, haben die Gelegenheit an Vorträgen, Debatten und nächtlichen Parties teilzunehmen. Im letzten Jahr hatte die re:publica mehr als 3.000 Teilnehmer und fast 100.000 Zuschauer des Webcasts. In diesem Jahr werden sogar noch mehr erwartet.

Das Motto für “Deutschlands größte und bekannteste Konferenz über die Zukunft unserer Gesellschaft und aller digitalen Themen” dieses Jahres ist ACT!ON.

Einige Mitglieder der Global-Voices-Gemeinschaft werden an dem über 200-stündigen Programm auf 8 verschiedenen Bühnen in 14 Tracks teilnehmen.

Promo colage with quotes about re:publica 2011

Solana Larsen, Redaktionsleiterin von Global Voices (GV), die Global Voices bei der re:publica 2011 “in einem Saal, der mehr als 1.000 Menschen fasst!” präsentierte, meint:

In Deutschland ist es eine Konferenz, die wirklich für die Internetszene spricht und hier einen deutlichen Einfluss auf den politischen Diskurs hat.

Claire UlrichClaire Ulrich, Redakteurin von Global Voices auf Französisch und Mitglied des GV-Vorstandes, erklärt:

Für uns europäische Netizens ist Berlin das Zentrum und die treibende Kraft der Hacker-Kultur, der “freien” Kultur, kurz unser europäisches “Innovationszentrum”. Die re:publica in Berlin ist ein Schaufenster internationaler Trends, aber auch dieser Hacker-Kultur, die in der Rezession und in der politischen Krise, in der wir uns befinden, entscheidend sein wird. Sie ist ebenfalls eine großartige Gelegenheit, diese zukünftigen Macher zu treffen.

Wann sprechen Leute von Global Voices?

Ivan Sigal, geschäftsführender Direktor von GV, wird gemeinsam mit Solana am 2. Mai (13:30 Uhr) in dem Vortrag “Joining Forces” sprechen. Dabei geht es um die treibenden Kräft hinter dem Anstieg von Bürgermedien und um die Frage,ob einzelne Maßnahmen des Onlineaktivismus in weit voneinander entfernten Ländern zusammen als “globale Bewegung” angesehen werden können. Ivan SigalIvan wird außerdem am 3. Mai (11:15 Uhr) gemeinsam mit Bjarke Myrthu von Storyplanet.com über “Neue Richtungen im visuellen Storytelling” sprechen.

Ivan denkt, dass die re:publica wichtig ist, weil …

…sie sich scheinbar außerhalb von Deutschland und sogar Europa in Sinne seiner Reichweite und Einfluss ausbreitet. Ich mag auch dieses offene, demokratische Gefühl.

Jillian C. YorkJillian York, GV-Autorin, Mitglied des GV-Vorstandes und Direktorin für internationale Meinungsfreiheit bei EFF [en], wird am 3. Mai (13:45 Uhr) über Bedrohungen der Meinungsfreiheit im Nahen Osten und Nordafrika sprechen. Als re:publica-Veteran sagt sie:

re:publica war eine der besten Konferenzen, an der ich letztes Jahr teilgenommen habe – die einzigartige Mischung der Teilnehmer genauso wie die relevanten Themen.

Leila NachawatiAn dem Panel “From Dissent to Disillusionment?”, welches gemeinsam mit der Deutsche Welle organisiert wird, wird sich mit “einer kritischen Beurteilung der Medienlandschaft nach dem arabischen Frühling” auf Syrien, Ägypten, Tunesien konzentrieren. Es findet am 3. Mai (15:00 Uhr) statt und es nehmen 3 GV-Mitglieder daran teil: Leila Nachawati aus Spanien/Syrien, Claire Ulrich und Tarek Amr aus Ägypten. Sie werden während des Panels mit dem internationalen Journalisten Zulfikar Abbany sprechen.

Tarek AmrClaire Ulrich und Tarek Amr sind auch Teil der Jury der diesjährigen Best of Blogs Awards. Tarek sagt:

Ich bin in diesem Jahr Teil der Jury und ich beobachte den Wettbewerb von Anfang an. Ich mag, wie er trotz der Abdeckung von 11 Sprachen, nicht nur dabei bleibt, sondern es auch Vertikale gibt, Themen, die von Videoblogs über Menschenrechtsblogs bis hin zur Nutzung der Technologie für sozialen Wandel reichen. Das zeigt, wie sie sich selbst nicht auf Blogs beschränken und wie sie einen Wettbewerb verursachen innerhalb bestimmter Sprachen sowie weltweit zwischen Blogs in verschiedenen Sprachen.

Markos LemmaAm 4. Mai (11:15 Uhr) spricht Markos Lemma über Bloggenin Äthiopien. Er betrachtet die Konferenz ale “eine großes Treffen von Menschen, die sich in Bürgermedien engagieren, und als physischer Knotenpunkt für Verbindungen”, und fügt hinzu:

Es ist mein erstes Mal bei der re:publica und in Berlin. Ich freue mich darauf, die äthiopischen Blogger zu präsentieren und ein wenig über sie sprechen.”

Neben den Sprechern nehmen andere Mitglieder des GV-Netzwerkes an der re:publica teil, z.B. die in Berlin lebenden Kasia Odrozek und Débora Medeiros, sowie von außerhalb Paula Goes, Emma Brewin, Katrin Zinoun, Suzanne Lehn, Bernardo Parrella , Janet Gunter, und Rayna St., die ein weites Verständnis widergab, als sie schrieb:

Dieses Jahr wird die re:publica in der Mitte eines Kampfes stattfinden: Wir hatten SOPA/PIPA in den USA, die massive Proteste auslösten. Dasselbe geschah mit ACTA, welches, hoffentlich, nicht ratifiziert wird. In der Zwischenzeit setzen zahlreiche Länder selbst verschiedene restriktive Regeln durch. re:publica 2012 versammelt Sprecher mit einer großen Bandbreite an Erfahrungen, Hintergründen und Standpunkten, welche (mir) definitiv dabei helfen werden, besser zu verstehen, was gerade passiert und was in Zukunft passieren wird.

Außerdem werden Adil Nurmakov und Filip Stojanovski dabei sein, die an der “Blogger Tour 2012″, einer Public-Diplomacy-Initiative auf Einladung des Auswärtigen Amtes, teilnehmen.

Global-Voices-Sprecher bei der re:publica

2. Mai

  • (13:30) – “Joining Forces” (Ivan Sigal, Solana Larsen)
  • 3. Mai

  • (11:15) – “New directions in visual storytelling” (Ivan Sigal, Bjarke Myrthu)
  • (13:45) – “Threats to Free Expression in the Middle East and North Africa” (Jillian York)
  • (15:00) – “From Dissent to Disillusionment?” (Leila Nachawati, Claire Ulrich, Tarek Amr)
  • 4. Mai

  • (11:15) – Blogging in Ethiopia (Markos Lemma)
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