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	<title>Global Voices auf Deutsch</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Israelische und palästinensische Jugendliche benutzen Videos, um den Konflikt zu verstehen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 04:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/06/israeli-and-palestinian-youth-use-video-to-understand-the-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.</p>
<p>Eine der Initiativen ist <a href="http://en.reutsadaka.org/">Sadaka Reu</a>t und das sagen sie über <a href="http://en.reutsadaka.org/?page_id=54">ihr Programm</a>:</p>
<blockquote><p>Die Mehrheit der palästinensischen und jüdischen Jugend ist voneinander physisch getrennt (in separaten Gemeinden und Schulen) und das ergibt Angst, Rassismus und Vorurteile. Wir versuchen alternative Modelle für die Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Gruppen aufzubauen. Das ‘Aufbau einer Friedenskultur’ Programm versucht einen Platz zu schaffen, in welchem sich sowohl die palästinensischen als auch die jüdischen Jugendlichen gleichberechtigt, respektiert, und als Einzelpersonen und als nationales Kollektiv anerkannt fühlen können.</p></blockquote>
<p>Die Mitglieder ihres Programms haben auch an dem ‘Video Projekt eine Minute’ teilgenommen und dabei bei einem einwöchigen Workshop über den Video-Aktivismus gelernt. Hier sind einige Ergebnisse davon und den Rest können sie sehen, wenn Sie auf <a href="http://en.reutsadaka.org/?p=846">ihre Seite klicken</a>:</p>
<p>Arabisch<br />
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<p>AM/FM<br />
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<p>Nicht viele singen gerne<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Initiative ist das <a href="http://www.win-peace.org/home.html">Windows for Peace</a> (Friedensfenster) Projekt, welches in 1991 startete und sich darum bemüht ein zweisprachiges und bikulturelles Magazin für Jugendliche herauszugeben, sodass sie zur Förderung von Gleichheit und Stärkung der Jugend miteinander Verbindung aufnehmen und über den Konflikt lernen können. Wie sie <a href="http://www.win-peace.org/about.html">auf ihrer Webseite erklären</a>, war es nicht leicht:</p>
<blockquote><p>Es ist für die israelischen und palästinensischen Jugendlichen nicht einfach, die riesigen Mengen an falschen Informationen und Klischees, die ihnen vermittelt werden, zu überwinden. Die begrenzten Möglichkeiten für Interaktion, welche daraus resultieren, dass sie meistens in getrennten Gemeinden leben und die durch den kontinuierlichen politischen Konflikt noch verschärft werden, verewigen die historischen Ängste, Vorurteile und den Hass, der diese beiden Völker trennt. Windows widmet sich deshalb der Förderung von umfassenden Veränderungen in der Art und Weise, wie sich israelische und palästinensische Jugendliche selbst, die ‘anderen’ und den Konflikt sehen. Teilnehmer an dem Windows-Programm machen Erfahrungen, welche die Konflikt-Transformation zwischen beiden Völkern fördert, sodass beide in einer friedliche Realität zusammenleben können. Wir glauben daran, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden auf demokratischen Werten, den Menschenrechten und gegenseitige Kenntnisse und Anerkennung der ‘anderen’ basieren müssen.</p></blockquote>
<p>Sie arbeiten ferner an einer neuen Initiative <a href="http://www.win-peace.org/youth%20media%20program.html">Through the Lens</a> (Durch das Objektiv), wobei 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche, die bei der Zeitschrift ‘ausgelernt’ haben, weiterhin ihre Fähigkeiten zum Schaffen kurzer Filme, von Nachrichten und anderen Video-Produktionen entwickeln, um “produktive, friedenschaffende Dialoge und positive Interaktionen” zu fördern.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zsxLrfzyAIo">Hier ist ein Video</a>, in welchem die Windows-Teilnehmer über ihre Erfahrungen in der Gruppe sprechen und wie sie mit der Herausforderung zurechtgekommen sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und über schwierige Themen, wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina, zu reden:</p>
<p>Windows-Jugend - mit eigenen Worten</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die Kinder in dem Video in wenigen Worten ausdrücken: Sie mögen es schwierig finden, mit den vielen Meinungen und Eindrücken anderer Kinder zurechtzukommen, andererseits haben sie die Möglichkeit, diese Fragen auf einer sicheren und gefahrlosen Art und Weise zu diskutieren, was ihnen wiederum dabei hilft die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen mit der Chance sich mit anderen Kindern gegenseitig zu beeinflussen, zu lernen und mit anderen Kindern und Jugendlichen dies zu teilen und diese Vorstellungen sogar zu verändern.</p>
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		<title>Iran: Die Grünen Bewegung trotzt wieder dem Regime</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 4. November organisierte Irans opposotionelle Grünen Bewegung Massen-Straßenproteste, die von den Sicherheitskräften mit gewaltsamen Vorgehen beantwortet wurden. Wie zu erwarten war, hat die iranischen 'Zivilpresse' keinen Augenblick gezögert, diese historischen Vorgänge mit ihren Handys aufzuzeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/05/iran-green-movement-defies-regime-again/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/13aban.jpg" class="alignleft" width="200" height="269" /><br />
Am 4. November (13. Aban) <a href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2009/nov/04/iran-student-day-protests">organisierte</a> Irans Opposition, die Grünen Bewegung, Massen Straßenproteste, wobei Sie die offiziellen am selben Tag abgehaltenen Rallys zum 30. Jahrestag der Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran ausnutzten. Die Proteste der Opposition wurden mit gewaltsamen Einsätzen durch die Sicherheitskräfte beantwortet.</p>
<p>Wie zu erwarten war, haben die iranischen Bürger-Journalisten die “Historie” mit ihren Handys aufgezeichnet.</p>
<p>Protestanten in Teheran trampelten auf dem Portrait des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei herum, ein Vorgang, der vor ein paar Monaten noch undenkbar war.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ROBiaGs7OYo&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ROBiaGs7OYo&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Nachricht für Obama: Entweder bist du mit uns oder mit denen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/x-yLLZ3JGfM&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/x-yLLZ3JGfM&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Mehdi Karoubi, ein Oppositionsführer, mitten unter den Leuten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UuGNPxkIXU4&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/UuGNPxkIXU4&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Sicherheitskräfte greifen Protestanten an.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AIiAopKXE7w&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/AIiAopKXE7w&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Thailand: In einem Gefängnis in Bangkok</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gary Graeme Jones ist ein Häftling im Bank Kwang Gefängnis, Thailands Hoch-Sicherheits Gefängnis für Männer. Garys Briefe und Berichte werden von seinen Freunden auf einem Blog veröffentlicht. Dieser Blog informiert die Öffentlichkeit über die Bedingungen der Insassen dieses berühmten Gefängnis-Komplexes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/04/inside-a-bangkok-prison/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><blockquote><p><a href="http://garygraemejones.blogspot.com/">Gary Graeme Jones</a> sitzt im Bang Kwang Gefängnis. Das berüchtigte Bangkok Hilton. Viele Leute haben schon davon gehört, wissen aber nicht, welche Alpträume dieser Name hervorruft.</p></blockquote>
<p>Garys Freunde haben einen Blog eingerichtet um seine Briefe und anderen Berichte zu veröffentlichen. Das <a href="http://www.bangkwang.net/">Bang Kwang Gefängnis</a> ist Thailands zentrales Hochsicherheits-Gefängnis für Männer. Viele der Inhaftierten sind Ausländer, die in dem illegalen Drogenhandel verwickelt sind. <a href="http://garygraemejones.blogspot.com/2008/12/introduction.html">Wer ist Gary</a>?</p>
<blockquote><p>Gary ist britischer Staatsbürger, mit einer Thailänderin verheiratet und hat vier adoptierte Kinder. Er wurde in 1950 geboren und ist zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er 2,4 kg Heroin exportiert hatte. Das sind die Informationen auf der Webseite. Wir finden Gary ist wortgewandt, intelligent und außerordentlich freimütig, wenn es sich um die Behandlung von Gefangenen, nicht nur in Thailand sondern überall in der Welt, handelt. Wir werden Sachen veröffentlichen, die Gary in Briefen geschrieben hat, Beschreibungen seiner Mitgefangenen, Fotos, soweit wie möglich, und allmählich erhalten wir ein Bild von ihm und seinem Leben.</p></blockquote>
<p>Garys Gefängnis Blog wird nicht regelmäßig aktualisiert. Aber manchmal liefert er wichtige Informationen über die Umstände der Gefangenen im Bang Kwang. Diese Blog-Nachrichten erregten die Aufmerksamkeit der Massenmedien, Gruppen der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit, wodurch die Grundrechte der Insassen garantiert werden. </p>
<p>Im Laufe des AH1N1 Dramas vor ein paar Monaten benachrichtigte Gary die Journalisten über einen milden <a href="http://garygraemejones.blogspot.com/2009/08/h1n1-in-bang-kwang-prison.html">AH1N1 Ausbruch</a> im Gefängnis.</p>
<blockquote><p>Wir haben Neuigkeiten über den Ausbruch von H1N1 (Schweinegrippe) im Gefängnis und dass einige Menschen daran gestorben sind. Am 13. Juli waren 2 Gefangene an dem Virus gestorben, ein Wächter ist ebenfalls gestorben und ein Zweiter befindet sich schwerkrank im Krankenhaus (wo er hoffentlich jetzt vollständig genesen ist).</p>
<p>Ich habe außerdem Berichte erhalten, dass die thailändische Strafvollzugsbehörde Anweisungen gegeben hat, dass das gesamte Personal und die Gefangenen Gesichtsmasken zu tragen haben (Ausländer müssen dafür 100 Baht (ca. 2 Euro) bezahlen).</p></blockquote>
<p>Dieser Artikel wurde auf vielen Webseiten nachgedruckt. Sogar Journalisten der Massenmedien berichteten darüber. Gary sagte, dass dies dabei geholfen hätte, die Gefängnisbehörde zu zwingen, einige wichtige <a href="http://garygraemejones.blogspot.com/2009/08/h1n1-in-bang-kwang-prison-part-3.html">Gesundheitsreformen</a> in den Gefängniseinrichtungen durchzuführen, um die Verbreitung von AH1N1 zu verhindern.</p>
<p>Vergangenen Monat schrieb Gary über die angebliche<a href="http://garygraemejones.blogspot.com/2009/10/executions-have-restarted-in-bang-kwang.html"> Hinrichtung von Gefangenen</a> in Bang Kwang. Außerdem hat er die korrupten Aktivitäten der Gefängnisbehörde bloßgelegt. </p>
<blockquote><p>Nachdem nun bekannt wurde, dass Hinrichtungen jederzeit stattfinden können, wird jetzt, von den meisten der 24 unten Aufgelisteten eine “Lebensversicherung” an den Gebäudechef, Bunlom Conwichet bezahlt. Das sind Bestechungsgelder, die bezahlt werden, damit die Namen der armen Unglücklichen nicht auf der Liste für die tödlichen Einspritzungen an erster Stelle stehen.</p></blockquote>
<p>Menschenrechts Aktivisten und <a href="http://thaipoliticalprisoners.wordpress.com/2009/10/10/new-executions-in-thailand/">Blogger</a> bemerkten die <a href="http://facthai.wordpress.com/2009/10/12/killing-thai-prisoners-gary-graeme-jones/">Bedeutung</a> dieser Information. Sie verlangen jetzt eine offizielle Untersuchung über diese Vorfälle.</p>
<p>Garys Blog bringt uns nicht nur einen seltenen Blick über das Leben in Bang Kwang. Es beweist auch, dass Blogs selbst in Gefängniszellen Veränderungen verursachen können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung von ‘Threatened Voices’</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/05/einfuhrung-von-%e2%80%98threatened-voices%e2%80%99/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 02:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Global Voices Advocay startet heute eine neue Webseite mit dem Namen 'Threatened Voices', um damit die Unterdrückung der online Redefreiheit zu verfolgen. Sie enthält eine Weltkarte mit einer interaktiven Zeilinie, die dabei hilft, die Story der Bedrohungen und Verhaftungen von Bloggerinnen und Bloggern weltweit zu veranschaulichen. Gleichzeitig soll sie eine zentrale Plattform zum Sammeln von Informtionen von den am meisten engagierten Organisationen und Aktivistinnen/Aktivisten sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/sami-ben-gharbia/">Sami Ben Gharbia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/03/introducing-threatened-voices/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/threatened-logo-1.gif" alt="" /></p>
<p>Nie zuvor wurden so viele Menschen für die von Ihnen im Internet veröffentlichen Worte so bedroht oder ins Gefängnis geworfen.</p>
<p>So wie viele Aktivisten und normale Bürger in zunehmendem Maße das Internet dazu benutzen, ihre Meinungen auszudrücken und mit Gleichgesinnten in Verbindung zu treten, so haben viele Regierungen deshalb ihre Überwachung, Filter, legales Vorgehen und Belästigungen erhöht. Die härtesten Folgen waren für viele von ihnen die politisch motivierte Verhaftung von Bloggern und online Autoren für ihre on- und offline Aktivitäten, die in einigen tragischen Fällen sogar zum Tod führten. <a href="http://cpj.org/imprisoned/cpjs-2008-census-online-journalists-now-jailed-mor.php">45% aller Medien-Mitarbeiter</a>, die sich weltweit in Gefängnissen befinden, sind heute online Journalisten und Blogger.</p>
<p><a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/">Global Voices Advocacy</a> führt heute eine neue Webseite mit dem Namen <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatended Voice</a>s ein, um dabei zu helfen, die Unterdrückung der online Redefreiheit zu verfolgen. Auf dieser Webseite befindet sich eine Weltkarte mit einer interaktiven Zeitlinie, die dabei helfen sollen, die Story von Bedrohungen und Verhaftungen von Bloggern weltweit zu veranschaulichen, und ist gleichzeitig eine zentrale Plattform für die Organisationen und Aktivisten, die sich am meisten damit beschäftigen, inklusive von:  <a href="http://www.committeetoprotectbloggers.org/">Committee to Protect Bloggers</a>, <a href="http://www.anhri.net/en/">The Arabic Network for Human Rights Information</a>, <a href="http://rsf.org/">Reporters without Borders</a>, <a href="http://hrw.org/">Human Rights Watch</a>, <a href="http://cyberlaw.org.uk/">CyberLaw Blog</a>, <a href="http://www.amnesty.org/">Amnesty International</a>,<a href="http://www.cpj.org/"> Committee to Protect Journalists</a>, <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/">Global Voices Advocacy</a>.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/threatened_voices1.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Welcher Blogger, wo?</strong><br />
Aus verschiedenen Gründen ist es schwierig, genaue Informationen über verhaftete und bedrohte Bloggerinnen, Blogger, und online Autoren zu finden.<br />
Erstens macht es die Geheimhaltung, welche die online Zensur und Unterdrückung umgibt, extra schwierig, genau zu sein. Es vergeht keine Woche, ohne dass über Geschichten von der Verhaftung von wieder einem online Journalisten, Journalistin oder Aktivisten (oder Aktivistin) in Ländern wie Ägypten oder dem Iran berichtet wird, Einzelheiten und Gründe sind aber oft mysteriös verschleiert.</p>
<p>Zweitens herrscht bei der Bezeichnung “Bloggerin” oder “Blogger” immer noch Verwirrung. Immer mehr professionelle Journalisten gehen zu online Medien und Blogs über, um mehr Freiheit zu haben, und das verwischt die alten Definitionen. Und viele so-genannte Cyber-Dissidenten in China, Tunesien, Vietnam oder dem Iran haben keine persönlichen Blogs. Weiterhin werden Blogger oft für ihre offline Aktivitäten verhaftet und nicht für das, was sie online veröffentlicht haben.<br />
Dieses Durcheinander hat es den online Verfechtern der Redefreiheit manchmal sehr schwer gemacht, gute Strategien und Partnerschaften zu erfinden, um Bloggerinnen, Blogger und online Aktivisten zu verteidigen, aber es ist niemals wichtiger als gerade heute, es zu versuchen.</p>
<p><strong>Lasst uns zusammenarbeiten</strong><br />
Bei <a href="http://globalvoicesonline.org/">Global Voice</a>s arbeitet eine Gemeinschaft von Autoren, Editoren und Übersetzern mit, die uns alle über Missbräuche der Redefreiheit und Menschenrechte informieren. Mit <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatended Voices</a> beabsichtigen wir den Prozess der <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/submit">Berichterstattung</a> auf alle Personen, die Informationen haben, auszudehnen.<br />
Wir rufen deshalb alle diejenigen auf, deren Freunde, Verwandte, Kollegen oder Mitbürger bedroht wurden, uns dabei zu <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/submit">helfen</a>, die Profile der Verschwundenen oder Verhafteten zu erstellen und auf den neuesten Stand zu bringen. Das erlaubt uns nach weiteren Quellen zu suchen, Untersuchungen vorzunehmen, sowie uns mit online Aktionen, die sich für ihre Befreiung einsetzen, in Verbindung zu setzen.<br />
Wir hoffen, dass wir dadurch mehr über sie erfahren können, und wann, wo und in welchem Ausmaß Blogger in verschiedenen Ländern misshandelt werden. Diese Informationen können wir mit Journalisten, Forschern und Aktivisten teilen, wodurch wir ein Internet schaffen können, wo jedermann sein Recht auf Redefreiheit ausüben kann und wo Bloggerinnen und Blogger, die im Gefängnis sitzen, nicht vergessen werden.</p>
<p><strong>Helfen Sie uns dabei, diese Botschaft zu verbreiten. Tweeten, bloggen und updaten Sie Ihren Facebook-Status mit</strong> <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatened Voices!</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/03/iran-befreit-hossein-derakhshan/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 02:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN

Am 1. November 2009 jährt sich die Verhaftung des iranischen Bloggers Hossein “Hoder” Derakhshan.
Cyrus Farivar, ein in den Vereinigten Staaten lebender Blogger und Journalist, berichtet, dass er mit Derakhshans Bruder Hamed in Verbindung steht, der ihn wie folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/02/iran-free-hossein-derakhshan/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN</p>
<p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/hoder.jpg" alt="" width="180" height="180" /><br />
Am 1. November 2009 jährt sich die Verhaftung des iranischen Bloggers Hossein “Hoder” Derakhshan.</p>
<p>Cyrus Farivar, ein in den Vereinigten Staaten lebender Blogger und Journalist, <a href="http://cyrusfarivar.com/blog/?p=2703">berichtet</a>, dass er mit Derakhshans Bruder Hamed in Verbindung steht, der ihn wie folgt informiert hat:</p>
<blockquote><p>Seine Eltern hatten kürzlich ein Treffen mit dem neuen Staatsanwalt, der ihnen erlaubte mit ihrem Sohn Hossein Derakhshan am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 im Evin Gefängnis zu Abend zu essen. Damit wird bestätigt, dass sich Hossein im Evin Gefängnis befindet. Die Familie weiß jedoch nicht, wann es ihnen erlaubt wird, ihn das nächste Mal zu sehen.</p></blockquote>
<p>Iran Blogger Jooya <a href="http://joooya.blogspot.com/2009/11/blog-post_295.html">schreibt</a>, dass sich Derakhshan immer noch in der Abteilung 325 in dem Gefängnis der Revolutionsgarde befindet. Nach den Menschenrechtsaktivisten, fügt Jooya hinzu, ist er seit einem Jahr in Einzelhaft.<br />
Eine Gruppe von iranischen Bloggern entschied sich “Befreit Hossein Derakhshan” für eine Woche zu den Namen ihres Blogs hinzuzufügen. Fanous Azad <a href="http://freelantern.com/p/?p=1116">sagt</a> (fa):</p>
<blockquote><p>Auf meinem Blog steht ebenfalls “Befreit Hossein Derakhshan”.</p></blockquote>
<p>Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>&#8230;als Hossein damit begann, Andere anzuklagen habe ich aufgehört seinen Blog zu lesen, aber jetzt verteidige ich seine Rechte, ohne daran zu denken, wer er ist &#8230; Hossein, genauso wie jeder andere Mensch, sollte das Recht auf Redefreiheit haben.</p></blockquote>
<p>Parsanevesht bittet alle Blogger zusammen zu handeln, um damit eine bessere Wirkung zu erreichen.</p>
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		<title>BRASILIEN: RIOS DROGEN-KRIEG AUS DEM BLICKWINKEL DER SLUMBEWOHNER</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/03/brasilien-rios-drogen-krieg-aus-dem-blickwinkel-der-slumbewohner/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 01:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Post lesen wir etwas über die Ansichten der Bürger-Reporter des Viva Favela Projektes über die durch Drogen verursachten Gewalttätigkeiten, die sich in Rio de Janeiros Slums ereigneten, und die sie von ihrer Haustür aus beobachteten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/diego-casaes/">Diego Casaes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/01/brazil-a-view-from-slum-dwellers-on-rios-drugs-war/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In der letzten Woche wurden Bilder über den Krieg zwischen Drogenhändlern und Dealern in Rio de Janeiro in der ganzen Welt verbreitet. Zusammenstöße zwischen den Banden aus den Hügeln von Morro São João und Morro dos Macacos am 17. Oktober verängstigten die Bevölkerung. Es half nichts, dass Hunderte von Staatspolizisten zur Unterdrückung der rivalisierenden Gänge eingesetzt wurden: Der Kampf zwischen den Drogenhändlern und der Polizei resultierte in einem abgeschossenen Polizei-Hubschrauber, bei dem drei Polizisten getötet und das Leben von weiteren 30 Personen, darunter mutmaßliche Gang-Mitglieder und Zuschauer, vernichtet wurden.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/36736952.jpg" alt="Hubschrauber Explosion. Foto von Taiane Oliveira bei Twitpic." width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Hubschrauber Explosion. Foto von Taiane Oliveira bei Twitpic.</p></div>
<p>Der <em><a href="http://inblogs.com.br/censurado/">Censurado</a></em> [pt] Blog kritisierte die Einstellung des Gouverneurs zu dieser Krise, nachdem sie hörten,<a href="http://inblogs.com.br/censurado/politicanacional/carnaval-fora-de-epoca-no-rio-de-janeiro-chove-bala-rio-2016-socorro-ja"> dass die Polizei von der Invasion überhaupt nichts gewusst haben sollte</a>.</p>
<blockquote><p>Vocês viram as cenas na televisão este fim de semana? Helicóptero caindo, policial morrendo queimado, inocente metralhado nas ruas e traficante invadindo a favela do outro em plena luz do dia, uma verdadeira cena de filme de guerra. Dizem no Rio que até o serviço secreto israelense sabia que um morro atacaria o outro, mas mesmo assim o governador Sérgio Cabral diz que a policia carioca não sabia de nada? Acho que ele anda passando muito tempo com o Lula. Só isso explica essa ‘ignorância&#39; sobre o tema.</p></blockquote>
<div class="translation">Hast du letztes Wochenende die Bilder im Fernsehen gesehen? Ein Hubschrauber fällt herunter, Polizisten brennen, unschuldige Leute werden auf der Straße erschossen und (Drogen) Schieber dringen bei hellem Tageslicht in die Slums anderer Dealer ein; eine Szene wie aus einem Kriegsfilm. Die Leute in Rio sagen, dass sogar der israelische Geheimdienst wusste, dass die Dealer aus einem Slum die anderen angreifen würden, trotzdem sagt der Gouverneur Sérgio Cabral, die Carioca Polizei hätten davon nichts gewusst? Ich glaube er verbringt zu viel Zeit mit (dem brasilianischen Präsidenten) Lula. Das ist die einzige Entschuldigung für seine “Ahnungslosigkeit” über diesen Vorfall.</div>
<p>Bloggerin <em><a href="http://anamvc.blogspot.com/">Ana Maria</a></em> [pt] meint, dass das Abschießen eines Hubschraubers nicht so einfach sei, ein Hinweis darauf, dass dies gerade der Anfang sein könnte. Sie <a href="http://anamvc.blogspot.com/2009/10/desespero-do-trafico.html">sagt</a> [pt]:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Mas os senhores do tráfico, donos dos morros cariocas possuem não apenas as armas capazes disso, possuem indivíduos capazes de manuseá-las e causar um desastre como o do sábado. Isso vai ficar marcado para sempre na memória da PM e do cidadão de bem, morador do estado do Rio de Janeiro. Se eles podem fazer isso com um helicóptero da polícia tripulado por homens treinados, que dão a vida pela segurança pública, o que podem fazer com o cidadão comum? Não vou “tapar o sol com peneira”. As coisas podem piorar.</p></blockquote>
<div class="translation" style="text-align: left;">Nicht nur die Drogen-Barone sondern auch die Besitzer der Carioca-Slums haben Gewehre und sind durchaus in der Lage etwas zu unternehmen. Außerdem haben sie ausgebildete Leute,  die eine Katastrophe wie die vom letzten Samstag ebenfalls veranstalten können.<br />
Dieser Tag wird für immer im Gedächtnis der Polizei und der normalen Bürger, der Einwohner des Staates Rio de Janeiro, haften bleiben.<br />
Wenn sie das mit einem Polizei-Hubschrauber machen können, der mit ausgebildeten Männern besetzt ist, die für die öffentliche Sicherheit mit ihrem Leben bezahlt haben, was können sie wohl dem Durchschnittsbürger antun?<br />
Ich werde nicht “die Sonne mit einem Sieb verdecken”.<br />
Es kann noch schlimmer werden.</div>
<p><strong>Bericht eines Bewohners über den Drogen-Krieg</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-010.jpg" alt="Eine Frau mit einem Kind geht unbeeindruckt an einer Polizei-Streife in Morro dos Macacos vorbei." width="400" height="300" /></p>
<p><p class="wp-caption-text">Eine Frau mit einem Kind geht unbeeindruckt an einer Polizei-Streife in Morro dos Macacos vorbei.</p></div>
<p>Das Bürger-Medien-Projekt <em><a href="http://www.vivafavela.com.br/">Viva Favela</a></em> [pt] gibt die <a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46399&amp;sid=87">Augenzeugenberichte dieses Konflikts</a> einiger Anwohner wieder. Die Bürger-Reporter - die alle an den Grenzen der Kreuzfeuer leben - haben Berichte der Slumbewohner und Fotos, die an dem Tag, als der Drogenkrieg in Rio de Janeiro ausbrach, gesammelt und aufgenommen.<br />
Die von <em>Viva Favel</em>a als Erstes gehörte Person war Hugo Mattos, der in der in den Slum führenden Straße wohnt, in welchem sich die Ereignisse abgespielt haben (Morro dos Macacos). Er sagte die Schieber benutzten hochkalibrige Waffen und fügte hinzu, dass eine allgemeine Angst bestünde, sollte die Polizei die von den Dealern besetzten Gebiete zurücknehmen wollen, und es dadurch zu einer sehr gewaltsamen Reaktion von der Gruppe, die Morro dos Macacos kontrolliert, kommen würde.</p>
<blockquote><p>O tiroteio começou por volta das duas da manhã e só terminou às oito horas, quando a policia chegou. Muita gente teve que dormir fora de casa nesse dia.<br />
As pessoas dizem que ninguém deve sair de casa depois das 10 horas, porque algo pode acontecer.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Schießen begann ungefähr um 2 Uhr morgens und hörte erst gegen 8 Uhr auf, als die Polizei eintraf. Viele Leute mussten diese Nacht außerhalb ihrer Wohnung verbringen. Die Leute sagten niemand dürfe seine Wohnung nach 10 Uhr abends verlassen, weil etwas passieren könnte.</div>
<p>Gemäß <em>Viva Favela</em> treffen laufend ähnliche Informationen von wehrlosen Bewohnern aus der Nachbarschaft ein. Am Abend vom Dienstag den 20. Oktober gingen die Bewohner von Morro São João auf die Straße, weil sie Angst vor einer möglichen Vergeltungs-Invasion hatten, einer Gefahr, die von dem General-Chef der Polizei-Corporation, Oberst Mário Sérgio Duarte als unbegründet eingestuft wurde. Trotzdem hatte die Angst in der Bevölkerung zugenommen. Eine andere Bewohnerin von Morro dos Macacos, Karen Carolina Nascimento, sagte aus, dass die Schießereien zwischen den Dealern und der Polizei bereits seit zwei Monaten stattfinden. Sie befürchtet einen neuen Konflikt:</p>
<blockquote><p>Já era praticamente uma rotina, mas no último sábado foi diferente. O confronto aconteceu por causa de uma tentativa de invasão e não foi a primeira vez que os traficantes do Morro São João tentam. O comentário que se escuta no morro é que a facção rival deu uma ordem para tomar o Morro dos Macacos até dezembro e que esses bandidos tiveram ajuda de policiais para tentar invadir.<br />
O policiamento não está reforçado e os moradores estão muito apreensivos com medo de uma outra invasão. Eu trabalho no pé do Morro São João e vou para a minha casa andando. Ontem só havia um único carro com dois policiais dentro parado em uma esquina. Em cima do morro não existe policiamento nenhum. Uma vez ou outra um carro blindado sobe e faz uma ronda. Estamos com muito medo porque com certeza a facção rival vai tentar tomar novamente.</p></blockquote>
<div class="translation">(Der Bandenkrieg) war praktisch Routine, aber an diesem Samstag war es anders. Es kam zum Kampf, weil die Dealer von Morro São João versuchten Morro dos Macacos zu besetzen, und das war nicht der erste Versuch. In den Slums wird darüber geredet, dass die rivalisierende Gruppe einen Befehl erhalten hätte, Morro dos Macacos bis zum Dezember zu besetzen und dass diese Dealer von Polizei-Offizieren unterstützt werden.<br />
Die Polizeistreifen sind nicht verstärkt worden und die Bewohner sind sehr besorgt, sie befürchten eine neue Invasion. Ich arbeite am Fuße von Morro São João und laufe nach Hause. Gestern parkte da nur ein Wagen mit zwei Polizisten an der Ecke. Im Slum gibt es keine Polizeistreifen. Alle Jubeljahre kommt einmal ein Kampfwagen hier durch und patrouilliert das Gebiet. Wir haben so viel Angst, weil wir sicher sind, dass die rivalisierende Gruppe dieses Gebiet übernehmen wird.</div>
<p><em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46400&amp;sid=87">Viva Favela</a></em> [pt] gibt auch die Meinung von <em>Wagner da Silva de Barros</em> wider, einem 29 jährigen Bewohner der Vila Pinheiro im Complexo da Maré, der sagt, dass die Auswirkungen des Konfliktes in Morros dos Macacos aufgrund des abgeschossenen Hubschraubers bis jetzt nur bis hierher gereicht hätten und fügte hinzu, dieser Krieg würde sich auf viele andere Gemeinden ausdehnen:</p>
<blockquote><p>A queda do helicóptero e a morte dos três policiais chocou parte da população, mas na Maré, durante cinco meses, nós vivemos um confronto entre facções que matou muita gente, inclusive moradores que nada tinham a ver com o tráfico, e não teve nem metade da divulgação que esse tiroteio dos Macacos está tendo.<br />
Esses tiroteios reforçam de que na favela só existe bandido e violência, mas o que muitas pessoas ignoram é que trabalhadores morrem durante os conflitos e são logo identificados como traficantes pela polícia.</p></blockquote>
<div class="translation">Der Abschuss des Hubschraubers und der Tod von drei Polizisten haben einen Teil der Slumbewohner schockiert, aber in Maré (ein Slum) leben wir seit fünf Monaten in einem Konflikt zwischen Gruppen, der mehr Menschen getötet hat, inklusive von Anwohnern, die mit dem Drogenhandel nichts zu tun hatten, und das hatte noch nicht einmal die Hälfte des Interesses bei den Medien erregt, wie die Schießereien in Morro dos Macacos.<br />
Diese Schießereien verstärken die Tatsache, dass es in den Favelas nur Banditen und Gewalt gibt. Was viele Leute jedoch nicht wissen, ist, dass Arbeiter bei diesen Konflikten sterben und dann von der Polizei schnell als Dealer identifiziert werden.</div>
<p>Gemäß <em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46400&amp;sid=87">Viva Favela</a></em> [pt] wurden, im Falle von Morro dos Macacos, drei erschossene, unschuldige junge Männer in die Liste der getöteten Banditen aufgenommen. Der Sicherheitsminister, José Mariano Beltrame, entschuldigte sich bei den Familien von Marcelo Costa Gomes, 26, Leonardo Fernandes Paulino, 27, und Francisco Haílton Vieira Silva, 24. Zur Zeit der Invasion kamen die drei Männer von einer Party und gingen nach Hause zurück. Ein vierter Mann, Kellner Francisco Alaílton Vieira da Silva, 22, wurde von Anwohnern gerettet, befindet sich aber auf der Intensivstation im Krankenhaus. Seine Freundin ist im 3. Monat schwanger.</p>
<p>Walter Mesquista von <em>Viva Favela</em> zeigt <a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46399&amp;sid=87">Fotos von den Kämpfen</a>, aufgenommen von dem Fotografen <em>Guillermo Planel</em>, an dem Tag, den die Leute jetzt als den Tag des “Drogen-Krieg” bezeichnen.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-001.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-002.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-003.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-004.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-005.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-006.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-007.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-008.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-009.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos011_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos012_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos013_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Jedes Jahr gibt es im gesamten Staat von Rio mit einer Einwohnerzahl von ca. 14 Millionen, ungefähr 6.000 Ermordungen. In fünf Slums wurde seit einem Jahr von der Polizei eine ‘Befriedungs’ Operation mit permanenten Streifen vorgenommen. Durch ihre zunehmende Präsenz in den Slums zwingt die Polizei die Gangs aber über andere Gebiete zu kämpfen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/viva_favela_logoweb-300x136.jpg" alt="" /></p>
<p><em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=40489&amp;sid=74">Viva Faleva</a> ist ein Bürger-Medien-Projekt, das mit besonderen Bloggern zusammenarbeitet, die in den Barackenstädten von Rio de Janeiro leben. Das Projekt steht unter der Leitung von <a href="http://twitter.com/rodrigonogueira">Rodrigo Nogueira</a>. Bei ihrem <a href="http://twitter.com/vivafavela">offiziellen Twitter Konto</a> [pt] und ihrer Orkut <a href="http://www.orkut.com.br/Main#Community?cmm=33684890">Gemeinde</a> [pt] können Sie mehr erfahren.</em></p>
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		<title>CHINA: BRÜCKENSCHLAGEN?   INTERVIEWS MIT DEN BRÜCKEN-BLOGGERN</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 01:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarta Cooper  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Wie wir alle wissen, boomt die chinesische Blogosphäre. Sie ist eine der Größten auf diesem Planeten, entwickelt sich immer weiter, erhält aber auch immer wieder Rückschläge durch die berüchtigten Zensoren der Regierung. Gemäß Li Datong wird die Zivilgesellschaft des Landes online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marta-cooper/">Marta Cooper</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/30/china-bridging-the-gap-interviewing-bridge-bloggers-in-china/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wie wir alle wissen, boomt die chinesische Blogosphäre. Sie ist eine der Größten auf diesem Planeten, entwickelt sich immer weiter, erhält aber auch immer wieder Rückschläge durch die berüchtigten Zensoren der Regierung. Gemäß <a href="http://www.opendemocracy.net/article/china-s-civil-society-breaching-the-green-dam">Li Datong</a> wird die Zivilgesellschaft des Landes online durch den intensiven Cyber-Widerspruch und den <a href="http://www.chinafreepress.org/publish/Othernews/2009_Declaration_of_the_Anonymous_Netizens.shtml">Bruch</a> des Grünen Dammes im letzten Sommer erneuert. Seiner Ansicht nach wird die Unzufriedenheit mit der chinesischen Regierung in dem Online Umfeld nicht nur immer extremer, sondern solche Meinungen werden auch öfters von offizieller Seite beachtet, zum Beispiel die Art der Berichterstattung über die Unruhen in <a href="http://www.opendemocracy.net/article/democracy_power/china/netizens_and_tibet_a_guangzhou_report">Tibet</a> Anfang 2008.</p>
<p>Aber wie passt dieses Brücken-Bloggen (das Schreiben und Übersetzen, in diesem Fall, von chinesischen und China-basierenden Blogs ins Englische) in dieses Online Make-up? Was versuchen sie zu erreichen? Und wie, wenn überhaupt, helfen sie dabei eine weniger schwarz-weiße Kommunikation mit dem Westen zu fördern? Das sind die Fragen, die ich diese Woche verschiedenen Brücken-Bloggern in der Volksrepublik, stellte.</p>
<p><a href="http://www.chinasmack.com/">chinaSmack</a>, ein Blog mit Schwerpunkt auf Unterhaltung, geht davon aus, dass “Übersetzen und Teilen dessen, was in Chinas Internet am heissesten oder lebendigsten ist, zusammen mit den Kommentaren der chinesischen Netizen selbst, <em>ausländischen</em> Netizen dabei hilft, die moderne chinesische Gesellschaft besser zu verstehen, sodass sie begreifen, dass Chinesen und Ausländer in Wahrheit nicht sehr unterschiedlich sind.” Fauna, der Übersetzer der Webseite möchte “zeigen, dass Chinesen auch Menschen sind.”</p>
<p>Das lässt vermuten, dass die ausländische Leserschaft mit den Eindrücken über China und die damit verbundene Medien-Einseitigkeit der Berichterstattung über die Nation unzufrieden ist. Wir kennen alle nur zu gut die dominierenden westlichen Diskussionen über die wiederholten Verletzungen der Menschenrechte, die kontroverse Behandlung ethnischer Unruhen in Xinjiang und Tibet, die ‘Great Firewall’, intensive Medienzensur und die von Medienfachleuten gemachten Erfahrungen, wenn sie der Parteilinie nicht gehorchen (in dem von ‘Reporters without Borders’ kürzlich veröffentlichten Bericht P<a href="http://www.good.is/post/the-2009-press-freedom-index-drops-and-so-does-europe/">ress Freedom Index</a> (Pressefreiheit-Index) kam China unter 175 Ländern auf Platz 168). Wie groß auch immer diese Diskussionen sein mögen, selten folgt ihnen ein kulturelles Verständnis: uns fehlt eine vielschichtigere Wertschätzung über Chinas Vergangenheit in Bezug auf den ausländischen Imperialismus, die enorme Armut, die Volksrevolution und die gesellschaftlichen und kulturellen Eigenschaften, die uns sonst dabei helfen würden, besser zu verstehen, warum solche Maßnahmen vorgenommen wurden.</p>
<p>Für Jeremy Goldkorne, Gründer von <a href="http://www.danwei.org/">Danwei</a>, Brücken-Bloggen erlaubt die Berichterstattung über China zu verbessern und sei es nur aus dem Grund, eine größere Anzahl von Quellen an eine besser informierte Außenwelt weiterzugeben.</p>
<blockquote><p>Das hat einen Normalisierungs-Effekt (&#8230;) Blogs helfen dabei, mehr Einzelheiten über das tägliche Leben in China und wie es gelebt wird zu verbreiten. </p></blockquote>
<p>Goldkorn hat Danwei in 2003 gegründet, um, wie er meint, die atemberaubenden Veränderungen in Chinas Internet aufzuzeichnen, die durch die Blogosphäre und BBS Foren hervorgerufen wurden, was im Westen kaum jemanden bekannt war. Gleichzeitig erfahren die Chinesen selbst mehr über den Westen, seine Lebensarten und Eindrücke über China.</p>
<p>Für einige war dieses anfängliche Brücken-Bloggen jedoch nur teilweise eine Antwort auf die enge Einrahmung durch die westlichen Medien. Cheng Lingcao gründete <a href="http://blog.foolsmountain.com/">Fool’s Mountain</a> in 2006 aus Frustration über die Praktiken der chinesischen Medien, vornehmlich die Verhaftung von Blogger Wu Hao, und Chengs eigenem Wunsch bei der Online Kampagne für die Befreiung von Wu mitzuhelfen. Aber genau wie Goldkorn fühlte auch Cheng, dass die wachsenden Online Debatten In China ins Englische übersetzt werden sollten, um eine größere Leserschaft zu erreichen, mit der Absicht Dialoge, aber keine Konfrontation, herzustellen.</p>
<p>Trotz aller Brücken-Bloggen-Versuche zur Vertiefung sowohl der westlichen als auch der chinesischen Perspektiven von einander, gibt es Mängel. <a href="http://www.sun-zoo.com/chinageeks/">ChinaGeeks</a> Gründer Charles Custer behauptet:</p>
<blockquote><p>s ist gefährlich anzunehmen, wir bieten mehr als nur eine ‘Kostprobe’. Das chinesische Internet ist riesig und es gibt dort draußen Millionen von Meinungen. Zeitliche Beschränkungen allein zwingen uns zum sorgfältigen Auswählen, weshalb offensichtlich ‘die chinesische Perspektive’ nicht wiedergegeben wird (ich möchte behaupten, dass es so etwas garnicht gibt) und alles wird durch eine ausländische Linse betrachtet, d. h. Nicht-Chinesen treffen die redaktionellen Entscheidungen über das was übersetzt werden soll und was nicht.</p></blockquote>
<p>Der Auswahlprozess über das, was übersetzt werden soll, unterliegt keinen Richtlinien. Gemäß Goldkorn basiert vieles auf ‘Bauchgefühl’ und auf etwas, dass die Leser nicht erwarten mögen, alles im Zusammenhang mit einem sich verändernden China.</p>
<p>Aber nach der Ansicht eines Mitwirkenden bei ‘Fool’s Mountain’, der gerne anonym bleiben möchte, ist es gerade dies, was das Kästchen “Anti-Chinesisches Verhalten” antickt. Als Beispiel nennt er den <a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/21/lou-jing-racism-gone-wild/?wpc=dlc#comment-51722">Kommentar</a> von James Fallow in ‘Atlantic Monthly’ über die Einstellungen der chinesischen Blogger gegenüber Rassismus nach der Teilnahme einer mischrassigen Shanghainesin bei einem Schönheitswettbewerb. Fallow quotierte viele Berichte bei ChinaSMACK, welche nach Meinung des anonymen Blogger</p>
<blockquote><p>außerordentlich rassistisch und bösartig (&#8230;) waren. Als ich mir die Geschichte etwas näher ansah, stellte ich fest, dass die ChinSMACK Story nicht nur unvollständig, sondern auch extrem voreingenommen war. Zwar wurden ein paar rassistische Kommentare übersetzt, um die Argumente zu betonen, aber die Mehrheit der sympathischen Bemerkungen in Chinas Blogosphäre gegen Rassismus wurden vollständig ignoriert.</p></blockquote>
<p>Zwar können wir dieses einzelne Beispiel nicht zur Verallgemeinerung der gesamten Blogosphäre benutzen, doch zeigt es die potenziellen Probleme, denen sich die Brücken gegenübersehen. Fallow selbst <a href="http://jamesfallows.theatlantic.com/archives/2009/09/festival_of_updates_8_race_iss.php">sagte</a>:</p>
<blockquote><p>das ist keine “Beschuldigung Chinas”, sondern eine von vielen Illustrationen über die Unterschiede in der täglichen sozialen Wirklichkeit und erkannten gegenüber von ignorierten Spannungen in bestimmten Schichten der Gesellschaften.</p></blockquote>
<p>chinSmack stimmte Fallows zu. Fauna sagte mir:</p>
<blockquote><p>Meine Post war über “Lou Jing Abused by racist Netizen” (Lou Jing von rassistischen Netizen beleidigt) (&#8230;). Ich glaube nicht, dass es meine “Pflicht” ist, die Leute darauf hinzuweisen, dass nicht alle Chinesen Rassisten sind. Mein Artikel soll keine “Klarstellung” sein. Mein Artikel ist die Übersetzung einer Story, die im chinesischen Internet verbreitet wird.</p></blockquote>
<p>Neben solchen Problemen gibt es auch mehrere praktische Schwierigkeiten: die Große Firewall zu überwinden, die Initiativen finanziell aufrecht zu erhalten und Leute, die nicht Englisch sprechen in die Dialoge einzubinden, machen dies zu einer relativ schwachen Brücke. Es ist aber ein Versuch in die richtige progressive Richtung, die ein tieferes Verständnis auf beiden Seiten des Globus fördert und die <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/may/21/china-crossroads-west">Kreuzungen</a>, an denen sich der Westen und China heute befinden, verbindet.</p>
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		<title>HONG KONG: ÖFFENTLICHER AUFSCHREI ALS IMMOBILIENBLASE PLATZT</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 03:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonOiwan Lam  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Anfang Oktober wurde in Hong Kong ein Apartment für US$ 57 Millionen verkauft, ein lokaler und internationaler Rekordpreis. Das 6.158 Quadrat Fuß  (ca. 572 Quadratmeter) große Duplex-Apartment befindet sich in einem Gebäude mit dem Namen “Conduit Road 39″, welches am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/oiwan/">Oiwan Lam</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/27/hong-kong-property-market-bubbles-bursted-into-public-outrage/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Anfang Oktober wurde in Hong Kong ein Apartment für US$ 57 Millionen verkauft, ein lokaler und internationaler Rekordpreis. Das 6.158 Quadrat Fuß  (ca. 572 Quadratmeter) große Duplex-Apartment befindet sich in einem Gebäude mit dem Namen “<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/39_Conduit_Road">Conduit Road 39</a>″, welches am westlichen Ende der Mid-Levels auf der Hong Kong Insel steht. Der unbekannte Käufer kommt vom chinesischen Festland.</p>
<p><strong>Rezession und Rekordpreis</strong><br />
<strong></strong><br />
Zur gleichen Zeit ist Hong Kong an <a href="http://www.nzherald.co.nz/business/news/article.cfm?c_id=3&amp;objectid=10604722">die erste Stelle auf der Einkommen-Disparitätliste gerückt</a>. In Zeiten der Rezession steigen die Immobilienpreise aufgrund des Zuflusses von heißen Geldern und für viele normale Leute wie <a href="http://www.uwants.com/viewthread.php?tid=8885556">貝卡 von uwants</a> entschwindet der Traum vom Eigenheim immer weiter:</p>
<blockquote><p>天匯破世界記錄 一尺7萬蚊成交 如不才(我)要買這房子就以這樣計算<br />
不買衣,不吃貴,不旅遊,不買手機 上例也不重要,以下還有 不養妻,不生子 我就能拿7000蚊出來供樓 工作10個月後就能買一尺 十年後我能買下十尺有多… 100年後我就能買下天匯房子 的一個洗手間了 這時我打比麥玲玲問下我有幾多歲命 佢話算到我有1千3百幾歲 在計下去 到左我8百幾歲的時後就能買下天匯的一個單位了</p></blockquote>
<div class="translation">“Conduit Road 39” wurde zum Rekordpreis von HK$70.000 (€5.800) pro Quadrat Fuß verkauft. Wenn Leute wie ich das Apartment kaufen möchten, sieht das so aus:<br />
Keine neue Bekleidung, kein gutes Essen, keine Reisen und modisches Handy und außerdem<br />
keine Frau und kein Kind. Dann hätte ich jeden Monat HK$ 7000 übrig um die Hypothek abzuzahlen. In zehn Monaten könnte ich einen Quadrat Fuß kaufen. In zehn Jahren könnte ich etwas mehr als 10 Quadrat &#8230;<br />
In hundert Jahren könnte ich mir das Badezimmer in dem Apartment von Conduit Road 39 kaufen. Dann besuchte ich meine Wahrsagerin und fragte sie, wie viele Jahre ich wohl noch zu leben habe und sie meinte, dass ich noch 1.300 Jahre vor mir hätte.<br />
Dann könnte ich mir also ein Apartment kaufen, wenn ich um die 800 Jahre alt bin.</div>
<p><strong>Vermeiden Sie das Stadtzentrum&#8230; und auch Hong Kong</strong></p>
<p>Auf die Frage eines berufstätigen Paares, die es sich nicht leisten konnten, eine anständige Wohnung in der Innenstadt zu kaufen, schlug <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chief_Executive_of_Hong_Kong">Hong Kongs Chief Executive Donald Tsang</a> vor, sich eine kleinere Wohnung außerhalb der Innenstadt zu suchen, wo es immer noch Apartments zum Preis von HK$ 4000 (€43) pro Quadrat Fuß zu kaufen gäbe.</p>
<p>Erynnyes von ‘das waren noch Zeiten’ diskutierte in ‘<a href="http://thosewerethedays.wordpress.com/2009/10/16/買樓難">Schlussfolgerungen aus Tsangs Antwor</a>t’:</p>
<blockquote><p>若連律師、醫生也無法在中環買樓，要像煲呔說到偏遠地方買4000元一呎的樓，那其他人又怎樣？豈不連4000元一呎的樓也買不到？B說，假若有一天連律 師、醫生也要「進駐」新界之時，到時新界樓價，又豈止4000元一呎？那其他打工仔又怎樣？難道要搬到深圳住？煲呔是否不明打工仔的困苦？</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn sich noch nicht einmal Professionelle wie Rechtsanwälte und Ärzte ein Apartment im Zentrum der Stadt kaufen können und eine HK$4.000 per Quadrat Meter Wohnung außerhalb der Innenstadt kaufen sollen, wie sieht es dann bei den Anderen aus? Wie können die sich die HK$4.000 pro Quadrat Fuß erlauben? B sagte, wenn eines Tages die Rechtsanwälte und Ärzte in die New Territories ziehen müssten, dann würde der Immobilienmarkt in den New Territories die HK$4.000 per Quadrat Meter ganz sicher schnell übersteigen. Wie steht es dann um den normalen Arbeiter? Heißt das, dass sie nach Shenzen (China) ziehen müssen? Versteht Donald Tsang eigentlich die Schwierigkeiten der normalen Arbeiter?</div>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Tang">Henry Tang Ying-yen</a>, Chief Secretary for Administration (Leiter der Verwaltungsbehörde) hat Anfang des Jahres in seiner <a href="http://www.thestandard.com.hk/news_detail.asp?sid=24628092&amp;art_id=85062&amp;con_type=1&amp;pp_cat=30">Vision für Hong Kong</a> ganz klar dargelegt, dass “bis zu 2020 verbesserte Straßen und Eisenbahnverbindungen dazu führen könnten, dass die Leute von Hong Kong bessere Lebensbedingungen in Guangdong (Nachbarprovinz Kanton) finden könnten, als wenn sie hierbleiben würden.”</p>
<p>Hung One Bean <a href="http://hungonebean.blogspot.com/2009/10/blog-post_20.html">war über solche Logik empört</a>:</p>
<blockquote><p>有錢就自己人，冇錢就賤過人─唔該過主，或，你應該衡量下自己既能力，係咪適合係香港居住，當然，來打工是歡迎的，正是有見及此，即使付出昂貴的公帑，都要興建高速又完善的運輸系統。</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn du Geld hast, gehörst du zur Familie, wenn nicht, dann geh weg. Oder du musst deine eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen, um in Hong Kong zu bleiben. Du bist natürlich herzlich willkommen hier zu arbeiten, deshalb gibt die Regierung ja so viel Geld für das superschnelle Eisenbahnsystem aus</div>
<p>.<br />
<strong> Geldspiel, Zahlenspiel</strong><br />
Vor einiger Zeit wurde unter Internetbenutzern via YouTube und Facebook der Videoclip eines TV-Dramas aus dem Jahre 1999 verbreitet, in welchem der Hauptcharakter sich über die wirtschaftliche Situation, nach welcher das Platzen des Immobilienmarktes die Mittelklasse zerstörte, beschwerte. Aus urheberrechtlichen Gründen wurde der Clip mehrere Male heruntergenommen, aber Netizen laden den Clip immer wieder hoch und verbreiten ihn. Es folgt eine Version davon, in welcher die Reden des Hauptdarstellers mit Fotos von Beamten, Immobilienmaklern und armen Leuten untermalt werden:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Z408F0PqOJc&#038;hl=zh_TW&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Z408F0PqOJc&#038;hl=zh_TW&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Hier ist eine Abschrift der Rede des Hauptdarstellers:</p>
<blockquote><p>Ich habe es versucht, ich habe mein Bestes versucht, um meine Position zu halten. Ich arbeite Tag und Nacht um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich hab’s versucht. Aber die Leute da draußen, die Leute da draußen verstehen sie überhaupt etwas von Konstruktion und Bauen? Sie investieren ein bisschen Geld und Zeit, treiben den Immobilienmarkt nach oben und machen riesige Gewinne. Ist das fair? Fragen Sie doch die Leute, fragen Sie irgend jemanden, was sie brauchen. Die Antwort ist ganz einfach. Was sie möchten, ist ein einfaches Apartment. Warum sollen sie ihr ganzes Leben lang die Hypothek abbezahlen? Weil die Reichen die Welt manipulieren. Je reicher man ist, desto mehr wird gespielt. Ist diese Welt fair? Ist diese Welt fair?</p></blockquote>
<p>Unter den in dem Video gezeigten Fotos befindet sich auch das Gebäude “Conduit Road 39”. Abgesehen von dem Preis reflektiert das Gebäude auch, wie der Bauunternehmer “sein Spiel spielte.” Das Gebäude mit 46 Stockwerken wurde zum Skandal aufgrund des “glückverheißendem” Nummernsystem. Insgesamt wurden 42 Stockwerke weggelassen, sodass aus dem obersten Stockwerk der “88. Stock” wurde (für Chinesen eine “lucky number” (glückverheißende Zahl)) und die fehlenden Stockwerke sind 14, 24, 34, 64 und sämtliche Stockwerke zwischen 40 - 59. Und das Stockwerk über 68 ist 88. Es scheint, aus Hong Kong ist Orwells Farm der Tiere geworden, wo Geldmacht unseren Zahlensinn neu definieren kann.</p>
<p><strong>Donald Tsang unerwünscht </strong></p>
<p>Der Ärger der Leute kann nicht eingedämmt werden. Netizen entschieden am 1. November eine Rallye gegen den Chief Executive Donald Tsang zu organisieren. Bei Facebook gibt es einige Gruppen, die das organisieren, unter anderem “<a href="http://www.facebook.com/search/?q=倒曾&amp;init=quick#/group.php?gid=111104546063&amp;ref=search&amp;sid=782224672.1122489191..1">Power of all citizens against Tsang</a>“ (Macht aller Bürger gegen Tsang), “<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=182972561135&amp;ref=search&amp;sid=782224672.1122489191..1">Light bulb Tsang, We have enough of you</a>“ (Glühbirnen-Tsang, wir haben genug von dir). Hier ist eines der Rallye Poster:<br />
<img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/unwanted1-184x300.jpg" alt="null" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schwangerschaft und Gefängnis: Gesundheit und Rechte der Frauen hinter Gittern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschenrechte für schwangere Frauen sind weltweit immer noch umkämpft und es scheint, dass dabei schwangere Frauen in Gefängnissen sehr oft übersehen werden. Welche Schritte wurden unternommen um sicher zu stellen, dass sie auch menschlich behandelt werden, in Bezug auf das Leben, das sie tragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/24/pregnancy-and-prisons-womens-health-and-rights-behind-bars/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von daquella manera." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/2044749780_4ade9e2e3f.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Verdienen alle schwangere Frauen gleiche menschliche Rechte oder haben schwangere Frauen im Gefängnis diese Rechte verloren?</strong></p>
<p>Denkt man darüber nach, so tauchen immer ein paar Fragen auf, ob eine Frau, die für irgendwelche Kriminalitäten verurteilt worden ist, ein Recht darauf hat ein Leben zu führen und ihr Kind aufzuziehen:</p>
<p>⁃	Wie fühlen sie sich hinter Gittern, wenn sie schwanger sind und ein Kind erwarten?<br />
⁃	Sollte es Vorrechte geben, wenn es auch andere Frauen außerhalb der Vollzugsanstalt<br />
gibt, die keine medizinische Hilfe erhalten?<br />
⁃	Sollte Schwangerschaft alle andere legalen Bedingungen außer Kraft setzen, um die Menschenrechte einer schwangeren Frau zu wahren?</p>
<p><strong>USA: In Wehen liegende Frauen nicht mehr fesseln.</strong><br />
Können Sie sich eine Frau bei der Geburt eines Kindes vorstellen, mit den Händen in Handschellen und die Füße an die Bettpfosten gekettet?<a href="http://www.rhrealitycheck.org/user/malika-sadaa-saar"> Malika Saada Saar</a>, Gründer und Direktor von <a href="http://www.rebeccaproject.org/">Rebecca Project for Human Rights</a> erzählt uns von dieser Praxis, die es in den Vereinigten Staaten immer noch gibt, wo Frauen, die im Gefängnis sitzen, routinemäßig während der Wehen und Geburt angekettet werden, eine allgemeine Vorgehensweise in einigen Vollzugsanstalten, obgleich dies für die Gesundheit der Mutter und des Kindes gefährlich ist. Es folgt ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CWj1uHdxnt8">Video Interview</a>, das in dem gleichen Artikel für<em> RH Reality Check </em>erschienen ist, eine online Gemeinschaft über sexuelle und reproduktive Rechte, die Informationen und Analysen für reproduktive Gesundheit gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was geschieht mit dem Kind der Insassin nach der Geburt?</strong></p>
<p>Jedes Land hat unterschiedliche Vorschriften über Kinder im Gefängnis. In Argentinien zum Beispiel, gemäß <em>Ajintem</em>, einem Informations-Portal für Migrations-Informationen, wurde letztes Jahr <a href="http://portal.ajintem.com/archivo/80-argentina-prision-domiciliaria-para-embarazadas-y-madres.html">ein Gesetz erlassen</a>, das vorschreibt, schwangere Frauen, Frauen mit Kindern unter 5 Jahren und solche mit behinderten Kindern dürfen ihre Gefängnisstrafe unter Hausarrest ableisten. Dieses Gesetz hilft nicht nur der Mutter, die während ihrer Schwangerschaft im Gefängnis nicht die richtige Pflege erhält, sondern auch dem Kind, dass entweder in einer unsicheren Umgebung, beraubt jeder Freiheit und unzureichender Gesundheitskontrolle und Nahrung, aufwachsen würde, oder von seiner Mutter getrennt aufgezogen würde, was wieder eine ganz andere Serie von Problemen aufwerfen würde. Die Richter sollen jedoch dem Geist dieses Gesetzes folgen und diese Erlaubnis nur jenen Frauen gewähren, die nicht in brutale Verbrechen verwickelt sind, damit der Rest der Zivilbevölkerung Schwangerschaft nichts als eine Freikarte für einen Gefängnisaufenthalt ansieht.</p>
<p>In den Kanarischen Inseln, gemäß dem ‘Prisiones y Penas’  Blog, der über Fragen in Bezug auf  Gefängnisse und Zuchthäuser schreibt, dürfen die Frauen <a href="http://prisionesypenas.blogspot.com/2009/09/detenidas-con-hijos-en-carceles.html">ihre Kinder bis zum Alter von 3 Jahren</a> in ihren Zellen behalten, aber in Begleitung anderer Insassen, welches nicht gerade das beste Umfeld ist. Schwangeren Frauen oder Frauen mit Kindern unter 3 Jahren wird deshalb beim Eintritt in das Gefängnis gesagt, dass es für das Kind nicht gut ist, hinter Gittern aufzuwachsen, und ihnen wird die Möglichkeit angeboten, das Kind an Familienmitglieder abzugeben. In <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5085ZV20090109">Peru</a> und <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">Russland</a> wird genauso gehandelt. In den Vereinigten Staaten gibt es nur zwei Vollzugsanstalten, die das erlauben, eine in New York und die andere in Nebraska. Darüber berichtet die <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">berühmte Fotografin Jane Evelyn Atwood</a> in ihrer dreiteiligen Foto-Dokumentation ‘<a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/"><em>Amnesty International</em>, called Too Much Time</a>’, in der sie über Ihre Besuche von Dutzenden von Gefängnissen in der ganzen Welt berichtet und das Leben der Insassen dokumentiert.</p>
<p>Warum verbietet das Strafvollzugsystem in den USA den Frauen ihre Babies zu behalten? Atwood erklärt, dass dies aufgrund der Geisel-Gefahr nicht erlaubt ist. In dem<a href="http://prisonphotography.wordpress.com/2009/10/07/women-behind-bars-jane-evelyn-atwoods-too-much-time/"> Gefängnis-Fotografie Blog</a> wird diese Behauptung aufgegriffen:</p>
<blockquote><p>Kinder werden in dem meisten US-Gefängnissen nicht aufgenommen. Als Grund wird die Sicherheits-Bedrohung genannt: Ein Kind in einem Gefängnis sei ein ständiges, verletzbares Ziel für Leben und Geiselnahme. Diese Behauptung erscheint etwas fingiert, wenn man die Strafvollzugsysteme in anderen Ländern in Erwägung zieht.</p></blockquote>
<p>Die Atwood Dokumentation auf der Webseite von <em>Amnesty International</em> hat einen Abschnitt über die Geburt in Ketten, wie in <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/f_vanbab.html">Vanessas Baby</a> erzählt wird, und einen anderen über Gefängnissysteme und <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">Mutterschaft</a>, mit Fotos von Frauen, bei denen die Fotografin aus ihren Essays über ihre Erfahrungen bei dem Besuch von Gefängnissen und ihre Fotografien vorliest.</p>
<p><strong>Schwangerschaft zum Verhandeln?</strong><br />
Warum sind die Rechte von schwangeren Frauen im Gefängnis so umstritten? In <em>‘Russia Today’</em>, einer Radiosendung, wird <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">dieses Thema</a> bei der Diskussion über Kinder behandelt, die in dem russischen Strafvollzugsystem geboren und aufgezogen werden.</p>
<blockquote><p>Skeptiker glauben einige Mütter werden absichtlich schwanger, nur um ein einfacheres Leben im Gefängnis zu haben: Krankenhaus-Aufenthalt, viel Zeit mit ihrem Kind - ist alles viel besser, als in einer steinernen Zelle zu sitzen, behaupten sie.</p></blockquote>
<p>Und es gibt Frauen, die glauben, Schwangerschaft ist die einzige Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen. Das war der Fall im letzten Juni, als eine Engländerin in Laos für Drogenschmuggel eingekerkert und zu Tode verurteilt worden war, im Gefängnis schwanger wurde und damit der Hinrichtung entkam, weil die Regierung in Laos eine schwangere Frau nicht hinrichtet. Es wurde <a href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/105278/No-firing-squad-for-girl-who-fell-pregnant-in-jail">behauptet</a>, gemäß dem ‘<em>Daily Express</em>’, einer englischen Tageszeitung, dass sie künstlich befruchtet wurde “um einen milderen Urteilsspruch zu erreichen”.</p>
<p><strong>Mit eigenen Worten: Frauen erzählen von ihren Kindern und dem Gefängnisleben</strong><br />
Geraldin Rodríguez, eine Argentinierin, die ihre Zeit in einem Gefängnis von Ecuador für Drogenschmuggel verbringt, erzählt <a href="http://marcosbrugiati.blogspot.com/2009/07/carcel-de-mujeres.html">Marcos Brugiati</a>, dem Autor der mit Kunst verbundenen online Publikation<a href="http://www.indexarte.com.ar/noticias/562/las-rejas-de-la-carcel-el-arte-de-la-espera.htm"> <em>Plastica-Argentina</em></a>, ihre Geschichte über Schauspielerei und Aufführungen im Gefängnis, über schwanger werden und ihr Kind im Gefängnis zur Welt zu bringen. Es wurde ihr erlaubt, ihr Kind bei sich zu behalten, doch entschied sie sich dafür, dass das Kind frei aufwachsen sollte:</p>
<blockquote><p>“Decidí que salga para vivir, tenía miedo que sufra de grande los traumas que hoy tengo. Se lo llevó al año mi hermano quien se hice cargo con su esposa”.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich entschied mich, er sollte mich verlassen um leben zu können. Ich befürchtete, er würde unter den gleichen Traumas leiden, die ich heute habe. Nach einem Jahr nahm mein Bruder ihn mit und zieht ihn zusammen mit seiner Frau auf.</div>
<p>Juvinete ist in einem <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html">spanischen Gefängnis</a> und war schwanger, als sie wegen Drogendelikten eingesperrt wurde. Sie erzählte der spanischen Zeitung <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html"><em>NorteCastilla</em></a> ihre Geschichte. Drei Jahre, nachdem sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt gebracht hatte, musste das Kind sie verlassen und wurde an eine Pflegefamilie übergeben. Juvinete sieht ihre Tochter alle 15 Tage und jeden zweiten Monat erhält sie 2 Wochen Urlaub um mit ihr zusammen zu sein. Alles sieht jedoch nicht so rosig aus: es besteht die Möglichkeit, dass Juvinete in ihr heimatliches Brasilien deportiert wird und sie befürchtet die Folgen, die das für ihr Kind haben könnte. Sie hat einen Rat für jede Frau, die im Gefängnis schwanger werden will:</p>
<blockquote><p>-Intento convencerlas para que no se queden en estado dentro porque ver a un niño privado de libertad es muy duro, es irresponsable. Ellos no tienen que pagar nuestros errores.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich versuche sie davon zu überzeugen nicht schwanger zu werden, solange sie drinnen sind, denn zusehen zu müssen, wie ein Kind seiner Freiheit beraubt wird, ist sehr schwer, es ist unverantwortlich. Sie sollten nicht für unsere Fehler zahlen müssen.</div>
<p>In <em>‘<a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Woman and Prison</a>’</em> (Frauen und Gefängnis), eine Webseite, welche die Erfahrungen der Frauen im Strafvollzugsystem sichtbar machen will, spricht <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Kebby Warner über ihre eigene Schwangerschaft</a> in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten und wie sie während ihrer Schwangerschaft, den Wehen und danach behandelt wurde, als ihr das Kind weggenommen wurde. Hier ist ein Auszug, wo sie über den Geburtsvorgang schreibt:</p>
<blockquote><p>Während der Wehen darf niemand in den Entbindungssaal. Meine Familie wusste noch nicht einmal, dass ich in den Wehen lag oder sie hatte, bis nachdem ich das Krankenhaus verließ. In diesen drei Tagen blieben einige der Wächterinnen im Zimmer, aber wenn die Krankenschwester sie darum bat, draußen zu sitzen, folgten sie meistens dieser Bitte. Ich habe Schauergeschichten gehört in denen Frauen an das Entbindungsbett gekettet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste. Die meisten Krankenschwestern behandelten mich wie einen Menschen, nicht wie eine Gefangene.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/index.html">Women and Prison</a> können Sie weitere Zeugenberichte lesen, sowie über das Aufwachsen mit Eltern im Gefängnis und die verschiedenen Auswirkungen, die eingekerkerte Frauen auf ihre Kinder haben.<br />
So, was denken Sie? Auf der ganzen Welt gibt es schwangere Frauen, die keine Gesundheitspflege irgendwelcher Art erhalten. Ist es richtig, dass speziellen Anstrengungen zugunsten von Frauen in Gefängnissen gemacht werden? Gibt es einen Unterschied zwischen den Frauen, die eine Strafe in einer Strafanstalt absitzen, und denen die draußen sind? Sollen sie unterschiedlich behandelt werden?</p>
<p>Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von <a href="http://www.flickr.com/photos/daquellamanera/2044749780/">daquella manera.</a></p>
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		<title>Mythos vom Reichtum durch neuestes Gutachten vernichtet</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/27/mythos-vom-reichtum-durch-neuestes-gutachten-vernichtet/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 01:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonScilla Alecci  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Der neueste Bericht [en] des Wohlfahrtsministeriums gibt bekannt, dass einer von sechs Japanern in Armut lebt. Die OECD Zahlen [en] geben an, dass Japan in der entwickelten Welt eine der höchsten Armutsraten hat und nach Mexico, der Türkei und der USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla Alecci</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/25/japan-latest-survey-on-poverty-destroys-the-prosperity-myth/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der neueste <a href="http://www.financialexpress.com/news/one-in-six-japanese-living-in-poverty-survey/531390/">Bericht</a> [en] des Wohlfahrtsministeriums gibt bekannt, dass einer von sechs Japanern in Armut lebt. Die OECD <a href="http://www.oecd.org/document/53/0,3343,en_2649_33933_41460917_1_1_1_1,00.html">Zahlen</a> [en] geben an, dass Japan in der entwickelten Welt eine der höchsten Armutsraten hat und nach Mexico, der Türkei und der USA an 4. Stelle steht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img alt="Von Flickr id: Ushio Shugo" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/ハウルの動く城.jpg" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Von Flickr id: Ushio Shugo</p></div>
<p>Im September hatte Makoto Yuasa, der Generalsekretär des <a href="http://www.k5.dion.ne.jp/~hinky/index.html">Anti Poverty Network</a> (反貧困 Han Hinkon) [ja], bereits auf das Problem hingewiesen und das japanische Armutsproblem <a href="http://www.k5.dion.ne.jp/~hinky/090904article.yuasa.html">wie folgt erklär</a>t [en]:</p>
<blockquote><p>Seit dem Wirtschaftswachstum der 60er Jahre gab es in Japan immer den Mythos, dass alle Japaner der Mittelklasse angehören. Das typisch japanische Arbeitsverhältnis, welches diesem Mythos zugrunde liegt, ist jedoch durch das Wachstum von nicht-regulären Beschäftigungen und anderen Faktoren verwandelt worden, und eine zunehmende Anzahl von Japanern lebt heute in Armut.</p></blockquote>
<p>In vielen Blogs wird darüber diskutiert, dass die Einkommenskluft in Japan heute nichts Neues mehr sei. Als Anfang der 90er Jahre die Wirtschaftsblase barst, wurde diese Schwachstelle im japanischen System enthüllt, und Fachleute behaupten, dass sich das Land seitdem von der Rezession nie richtig erholt hätte.</p>
<p>Ysaki <a href="http://eiji.txt-nifty.com/diary/2009/10/post-730a.html">deutet an</a>, dass dieses Problem schon immer bestanden hatte, aber von den meisten Japanern als das Problem der anderen angesehen wurde.</p>
<blockquote><p>この記事を最初に見た時に、私は部落問題に近いな、と感じたんです。それは、私たちの隣に確実にその問題があるのに、知らないふりをする。見ない振りをし、無関係を装ってきた。</p></blockquote>
<div class="translation">Als ich diese Nachrichten las, hatte ich das Gefühl, dass dieses Problem den Schwierigkeiten anderer Gruppen in Japan, gegen die diskriminiert wurde, sehr ähnlich sei.<br />
Obgleich hier sicherlich ein Problem besteht, welches uns auch sehr Nahe liegt, geben wir vor es nicht zu sehen, und dadurch haben wir uns allmählich davon überzeugt, dass es uns nichts angeht.</div>
<p>Miyabi-tale zieht in <a href="http://d.hatena.ne.jp/miyabi-tale/20091021/1256088117">Betracht</a>, dass diese Frage eine lange Vergangenheit hat, und die Verantwortung hierfür auf politische Unbeweglichkeit zurückzuführen sei.</p>
<blockquote><p>驚くべきは、この数字が今年ではなくて数年前のデータでさえすでに7人に1人いるという事実で、リーマンショック以降の世界恐慌の不景気のあとでは今現在では少なく見ても5人に1人はそれくらいの値になっていると考えられることである。自民政権下では、公式発表的に「日本に貧困はない」「一億総中流家庭」なんていうキャッチコピーもあったわけだが、現実はまったくそうでないということが改めて浮き彫りにされたわけである。</p></blockquote>
<div class="translation">Überraschend sind die Daten, die ein paar Jahre zurückliegen, und die zeigen, dass eine Person von Sieben in Armut lebte. Es gibt Leute, welche dies als positiv betrachten, weil trotz der tiefen Rezession, die infolge des Zusammenbruchs der Lehmann Brothers die gesamte Welt betroffen hat, heutzutage nur noch fünf Leute arm sind.<br />
Unter der LDP-Regierung gab es Slogans wie ‘In Japan gibt es keine Armut’ oder ‘Insgesamt Hundert Millionen Mittelklasse Haushalte’. Es ist aber ganz offensichtlich, dass dies von der Wahrheit weit entfernt war.</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img alt="Von Flickr id: caribb" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/homeless.jpg" width="500" height="332" /><p class="wp-caption-text">Von Flickr id: caribb</p></div>
<p>Es gibt aber andere, die lieber die Kehrseite der Medaille betrachten möchten.<br />
Ukkii <a href="http://ameblo.jp/shiokawa-office/entry-10369752658.html">hofft</a>, dass diese schwarze Periode aus der sozialen und wirtschaftlichen Vergangenheit die Kraft des Geisten, für den die Japaner so berühmt sind, zurückbringen könnte.</p>
<blockquote><p>し・か・し 国の景気が良くなるまでこのままでいいのだろうか 貧しかった戦後の日本国民は、みな必死で頑張ってここまでよくなってきています あの時代のハングリー精神があればきっと国を変えれなくとも企業の生き残りは可能だと思います 私は一社員でありますが社長のような視点で物事を考えていくことを目標としています 視野を広げればいろんなことに発見や改善が見えてくるからです ハングリー精神なんて言葉、現代では死語なのかもしれませんが 僕はこの言葉を提唱していきたいと思います</p></blockquote>
<div class="translation">A B E R<br />
ist es richtig die DInge so weiterlaufen zu lassen, bis sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt hat?<br />
Als die japanischen Menschen nach dem Krieg arm waren, strengten sie sich ohne zu zögern an und schafften es die Lage so zu verbessern, wie wir sie heute kennen.<br />
Wenn wir nur wieder den gleichen HUNGRIGEN DRANG jener Zeit hätten, so bin ich sicher, selbst wenn wir das ganze Land nicht sofort verändern können, es doch möglich wäre, unsere Unternehmen stark und wettbewerbsfähig zu halten.<br />
Zwar bin ich ein Angestellter, doch versuche ich die Dinge aus dem Blickwinkel eines Geschäftsführers zu sehen. Wenn wir vorausschauen, gibt es viele Entdeckungen und Verbesserungen, die man bei zahlreichen Dingen anwenden kann.<br />
Heute ist der Ausdruck ‘hungriger Drang’ vielleicht vergessen, doch ich möchte ihn gern wieder bekannt machen.</div>
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