<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>Global Voices auf Deutsch</title>
	<atom:link href="http://de.globalvoicesonline.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.globalvoicesonline.org</link>
	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:31:29 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Vor der Küste Somalias kommen die Piraten auch aus Europa, Asien und Amerika</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/vor-der-kuste-somalias-kommen-die-piraten-auch-aus-europa-asien-und-amerika/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/vor-der-kuste-somalias-kommen-die-piraten-auch-aus-europa-asien-und-amerika/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg Wittkewitz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=806</guid>
		<description><![CDATA[Viele Marineschiffe kreuzen vor Somalia, um die Frachter zu schützen. Dutzende internationale Fischtrawler fischen in derselben Zeit die Gewässer des Landes leer - ohne Erlaubnis und ohne bestraft zu werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://de.globalvoicesonline.org/author/joerg-wittkewitz/">Joerg Wittkewitz</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/joerg-wittkewitz/'>Joerg Wittkewitz</a> &middot; </em> 
<br /><p>In Somalia leiden 40% der Bevölkerung an Krebs. Wie bereits 2006 die deutsche Zeitung <em>Gorleben Rundschau</em> <a title="Link zum Artikel" href="http://www.politonline.ch/pages/news_pdf.cfm?newsid=1070" target="_blank">berichtete</a> hat das seinen Grund unter anderem darin, dass viele Staaten ihre nuklearen Abfälle vor der somalischen Küste verklappen, sprich: ins Meer kippen.</p>
<p>Klaus Töpfer, der Vorsitzende der Unep, das ist das Umweltschutzprogramm der UN, hatte 2006 vor 100 Umweltministern erklärt, das aufgrund des Tsunamis in Südostasien ungewöhnlich viel nuklearer Abfall an die somalische Küste angeschwemmt wurde. &#8220;Für viele Teilnehmer waren die Angaben des Unep-Berichtes unerhört. Nicht aber für das Unep. Auf Seite 134 des Berichtes, dessen offizieller Titel auf deutsch «Nach dem Tsunami - Erste Umwelteinschätzungen» lautet, ist zu lesen, dass Somalia eines von vielen unterentwickelten Ländern ist, das seit den achtziger Jahren unzählige Schiffsladungen von Atommüll und anderen schädlichen Abfällen bekam und sie entlang der Küste lagerte. Aufgezählt wurden unter anderem Uran, Cadmium, Blei und Quecksilber. Es fehlten natürlich nicht die Rügen für die nicht näher genannten Schuldigen: Es sei eine Verletzung der internationalen Verträge über den Export solcher Abfälle nach Somalia, und es sei ethisch fragwürdig, ob man solche Verträge mit einem durch einen Bürgerkrieg erschütterten Land abschliessen dürfe.&#8221; heißt es in dem Artikel der Zeitung.</p>
<p>Da verwundert es ein wenig, wenn das deutsche TV-Magazin Fakt <a title="Link zu FAKT" href="http://www.mdr.de/fakt/6462420.html" target="_blank">berichtet</a>, dass die Somalier unter anderem deswegen so arm sind, weil Dutzende internationale Fischtrawler die Gewässer vor dem bitterarmen und bürgerkriegsgeschüttelten Land leer fischen. Diese atomar verseuchten Fischdelikatessen landen dann mit fragwürdiger politischer und moralischer Duldung der offiziellen  internationalen und nationalen Behörden auf den europäischen und amerikanischen Tischen und in Edelrestaurants. Der Zyniker mag sich freuen, dass sich die reichen Länder mit diesem verwerflichen Doppelakt selbst vergiften.</p>
<p>Es mag die Frage erlaubt sein, ob eine moderne Gesellschaft mit Fingern auf den Sudan, den Iran und Nordkorea zeigen sollte, solange solche Ungeheuerlichkeiten täglich geduldet werden von einer Armada an Marineschiffen, die den Auftrag haben, die Region vor Piraterie zu schützen. Die Grenze zwischen den Guten und Bösen ist dabei, völlig zu verschwinden.</p>
<p>Einzig Thomas Klau vom European Council of Foreign Relations findet klare Worte:&#8221; &#8220;Die Bundesregierung hat eine Führungsverantwortung in der EU und in der internationalen Staatengemeinschaft. Indem die eine Kriminalität hart bekämpft wird, die Piraterie, und die andere Kriminalität überhaupt nicht, die illegale Fischerei, versagt die Bundesregierung, weil sie die Verantwortung hätte, das Thema auf die Tagesordnung zu bringen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/vor-der-kuste-somalias-kommen-die-piraten-auch-aus-europa-asien-und-amerika/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Großbritannien: Gericht entscheidet gegen die Anonymitätsrechte eines Bloggers</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/grosbritannien-gericht-entscheidet-gegen-die-anonymitatsrechte-eines-bloggers/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/grosbritannien-gericht-entscheidet-gegen-die-anonymitatsrechte-eines-bloggers/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 17:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Westeuropa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=804</guid>
		<description><![CDATA[Für Blogger in Großbritannien gibt es einen neuen rechtlichen Präzedenzfall. Letzte Woche urteilte Richter Eady am Obersten Gerichtshof von England und Wales, dass ein Polizist, der auf seinem Blog <em>NightJack</em> über seine Arbeit geschrieben hatte, kein Recht darauf habe, anonym zu bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/judith-townend/">Judith Townend</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/23/united-kingdom-court-decides-against-a-bloggers-rights-to-anonymity/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Für Blogger in Großbritannien gibt es einen neuen rechtlichen Präzedenzfall.</p>
<p><a href="http://www.bailii.org/ew/cases/EWHC/QB/2009/1358.html">Letzte Woche urteilte Richter Eady am Obersten Gerichtshof von England und Wales</a>, dass ein Polizist, der auf seinem Blog <em>NightJack</em> über seine Arbeit geschrieben hatte, kein Recht darauf habe, anonym zu bleiben.</p>
<p>Der Kläger - <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/8103731.stm">der Kriminalbeamte Richard Horton, wie jetzt bekannt wurde</a> - hat per einstweiliger Verfügung gegen die Zeitung „The Times“ (GB) erfolglos versucht zu verhindern, darin namentlich genannt zu werden. Nach dem Gerichtsurteil wurde Horton von seiner Polizeieinheit, der Polizei von Lancashire, schriftlich verwarnt.</p>
<p>Ein Sieg für die Meinungsfreiheit (die der Times)… oder ein schwerer Einschnitt in die Meinungsfreiheit (des anonymen Bloggers)? Die öffentliche Meinung ist gespalten; eine Suche auf Blogs lässt jedoch darauf schließen, dass die Meinung dort nach letzterem umschlägt.</p>
<p><em>NightJack</em>, so der Richter, „fällt nicht in den Bereich von Information, bei dem der Kläger einen angemessene Grad an Privatsphäre erwarten kann – vor allem deshalb, weil das Bloggen eine öffentliche Aktivität ist“. Eady, der in Großbritannien bekannt für seine, die <em>Privatsphäre schützenden</em> Urteile ist, erklärte:</p>
<blockquote><p>„Außerdem, sogar wenn ich hier falschläge, gebe ich zu bedenken, dass bei einem Gerichtsverfahren das öffentliche Interesse daran, welcher Polizist es war, der solche Informationen veröffentlichte, schwerer wiegen würde, als jedes Recht des Klägers auf Privatsphäre.“</p></blockquote>
<p>Und die Auswirkungen auf Blogger? „Wer sich über dieses Medium öffentlich äußert, verschleiert oft die Urheberschaft. Meiner Meinung nach, muss jedoch in einem weiteren wichtigen Schritt diskutiert werden, ob andere, die auf deren Idenität schließen können, durch ein Gesetz zur Geheimhaltung verpflichtet werden sollten.”</p>
<p>Es ist schwer, jemanden in der Blogosphäre Großbritanniens (oder international) zu finden, der die Rechtsprechung im Fall der Times absolut unterstützt; und die eigenen Artikel der Times über ihren Kampf wurde in Kommentaren stark kritisiert, auch wenn, wie <a href="http://www.malcolmcoles.co.uk/blog/times-comments-nightjack/">Malcolm Coles andeutet</a>, einige der negativen Kommentare etwas schwer zu finden seien…</p>
<p>Drei Hintergrundinformationen, die einbezogen werden müssen:</p>
<ul>
<li><em>NightJack</em> wurde vor dem Gewinn des prestigeträchtigen Orwell-Preises für Blogartikel von einem Bewertungsausschuss genaustens geprüft. Die Direktorin des Preises, Jean Seaton, <a href="http://www.guardian.co.uk/media/organgrinder/2009/jun/17/nightjack-blog-times-silenced">legt hier auf dem Blog Guardian Organ Grinder dar</a>, warum Sie Eadys Urteil für falsch hält.</li>
<li>Horton, <a href="http://nightjack.wordpress.com/2009/04/05/this-is-radio-freedomsssssssssssssssssss/">der aufhörte zu schreiben, als er für den Preis in die engere Wahl kam</a>, spendete seinen Preis der Stiftung für Angehörige von Polizisten.</li>
<li>Eines der <a href="http://technology.timesonline.co.uk/tol/news/tech_and_web/the_web/article6515988.ece">Hauptargumente</a> der Times für die Veröffentlichung seiner Identität war, dass „er über das Blog detaillierte Informationen über von ihm bearbeitete Fälle veröffentlichte, die mit tatsächlich erfolgten Fällen der Strafverfolgung in Verbindung gebracht werden konnten.“</li>
</ul>
<p>Es gab energische Reaktionen der Blogger und Kommentatoren, viele attackierten Patrick Foster persönlich, den Journalisten, der den Mittelpunkt dessen bildete, was Eady die „Schlussfolgerungs- und Detektivarbeit“ nannte. Ich habe bereits einige Links auf dem <a href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2009/06/17/right-of-a-bloggers-anonymity-a-selection-of-views/">Redakteursblog von Journalism.co.uk</a> und <a href="http://fromtheonline.com/2009/06/17/nightjack-issues-raised/">meinem eigenen Blog</a> zusammengestellt, über die die ganze Geschichte nachzuvollziehen ist. Hier jedoch eine Auswahl der besten Blogartikel, die die interessante Nuancen darlegen. Hier einige Meinungen von denjenigen, die:</p>
<p>erfahren haben, wie es ist, geoutet zu werden, beispielsweise <em><a href="http://girlwithaonetrackmind.blogspot.com/2009/06/privacy.html">The Girl with a One Track Mind</a></em> - früher Abby Lee, jetzt unter ihrem richtigen Namen Zoe Margolis.<br />
ihr Recht auf Anonymität als bloggende Polizisten verteidigt haben, beispielsweise <em><a href="http://pcbloggs.blogspot.com/">PC Bloggs</a></em>.<br />
im öffentlichen Bereich tätig sind und über ihr Leben und ihre Arbeit schreiben, z.B. <em><a href="http://randomreality.blogware.com/blog/_archives/2009/6/16/4224292.html">Tom Reynolds</a></em>, Krankenwagenfahrer mit Buchvertrag.<br />
denken, dass NightJack etwas naiv war beim Versuch anonym zu bleiben, z.B. <em><a href="http://www.lettersfromatory.com/2009/06/17/is-anonymous-blogging-under-threat-after-nightjack-was-identified/">Letter from a Tory</a></em>.<br />
denken, dass die Times, zumindest in mancher Hinsicht, das Recht hatte, Namen zu nennen, z.B. <a href="http://martincloake.wordpress.com/2009/06/19/that-was-the-week-that-was/">Martin Cloake</a> und <em><a href="http://fleetstreetblues.blogspot.com/2009/06/why-times-was-right-to-challenge.html">FleetStreetBlues</a></em>.<br />
anonyme Blogger mit anonymen Quellen für Journalisten vergleichen, wie <a href="http://predocsblog.blogspot.com/2009/06/no-anonymity-for-bloggers.html">Sara McConnell</a> und <a href="http://www.chickyog.net/2009/06/16/nightjack-the-cloak-of-anonymity-and-the-mankini-of-hypocrisy/">Justin McKeating</a>.<br />
andere Kritik am Vorgehen der Times in diesem Fall äußern, z.B. <em><a href="http://hopisen.wordpress.com/2009/06/16/defend-jack-night/">Hopi Sen</a></em>, ehemaliger anonymer Blogger.</p>
<p>Dies ist lediglich eine Zusammenfassung einer komplizierten Debatte. Vielleicht überraschte die Gerichtsentscheidung die Beobachter so sehr, weil sie in Großbritannien getroffen wurde. Wir leben nicht in einer unterdrückerischen Autokratie mit bedrohlichen Mediengesetzen. Wir haben strenge Gesetze, was Verleumdung angeht, unsere Meinungsfreiheit geht jedoch sehr viel weiter als in vielen anderen Gesellschaften. Vielleicht mehr als in den meisten Ländern der Welt - nicht zuletzt, weil die englische Sprache von so vielen verstanden wird. Nichtsdestotrotz schaffte es ein preisgekrönter Blogger, dessen Stimme, wie man argumentieren könnte, den demokratischen Prozess (<a href="http://www.guardian.co.uk/media/organgrinder/2009/jun/17/nightjack-blog-times-silenced">siehe Seatons Artikel</a>) unterstützte, nicht, namenlos zu bleiben.</p>
<p>Es wird sich zeigen, in welchem Ausmaß dies die Privatsphäre und das Recht auf Anonymität von Bloggern in Großbritannien in Zukunft beeinträchtigen wird. Ich werde darüber erneut berichten. In der Zwischenzeit sollten all diejenigen, die anonym bloggen, einen Blick in die <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/projects/guide/">Leitlinien von Global Voices Advocacy</a> werfen… dann haben sie vielleicht eine Chance, dass das auch so bleibt. Es war möglicherweise eine leichtsinnige Entscheidung von Horton, <a href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2009/06/17/right-of-a-bloggers-anonymity-a-selection-of-views/">in einer Stadt in Lancashire einen Kurs in Jiu-Jitsu zu belegen</a> und dann darüber zu schreiben.</p>
<p>Bitte setzt die Liste guter Links in euren Kommentaren fort.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/23/grosbritannien-gericht-entscheidet-gegen-die-anonymitatsrechte-eines-bloggers/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Iran: Die stille, grüne Protestbewegung in Bildern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/22/iran-die-stille-grune-protestbewegung-in-bildern/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/22/iran-die-stille-grune-protestbewegung-in-bildern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Lanon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Farsi]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=797</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Paul Lanon &#183;  engl. Originalartikel 
Überall im Iran setzen Menschen ihre Proteste fort gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen des 12. Juni 2009, die Mahmud Ahmadinedschad zum Sieger erklärten. Unterstützer des Herausforderers Mir Hossein Mussawi, und viele Iraner die ihren Glauben an einen Wechsel weiter bekunden, benutzen weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>Paul Lanon</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/18/iran-green-silent-protest-movement-in-photos/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Überall im Iran setzen Menschen ihre Proteste fort gegen die Ergebnisse der <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/iranian-election-2009/">Präsidentschaftswahlen des 12. Juni 2009</a>, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/11/iran-ahmadinejads-supporters-launch-online-grassroots-campaign/">Mahmud Ahmadinedschad</a> zum Sieger erklärten. Unterstützer des Herausforderers <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/06/iran-movement-of-1000-bloggers-supports-mousavi-for-presidency/">Mir Hossein Mussawi</a>, und viele Iraner die ihren Glauben an einen Wechsel weiter bekunden, benutzen weiter die Farbe Grün als Symbol für ihre Bewegung. Mussawi und <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/16/iran-karroubi-supporters-armed-with-facebook-in-presidential-election/">Mehdi Karroubi</a>, der andere Reformkandidat, baten die Menschen ruhig zu bleiben und friedlich zu protestieren.<br />
Während das iranische Staatsfernsehen keine Bilder der Proteste zeigt, finden sich in anderen Medien eine Fülle von faszinierenden Fotos. <em>Hamed Saber</em> <a href="http://elections.7rooz.com/link/707/">veröffentlichte</a> verschiedene Fotos der Demonstration am Mittwoch auf dem Haft-e Tir Platz in Tehran. Diese Fotos bringen die Basis der iranischen Protesbewegung zum Ausdruck:</p>
<p>﻿</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Grüne Stille, oder Stiller Protest</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80699" title="hmd_61244" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_61244.jpg" alt="hmd_61244" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Keine Zeit zu ruhen</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80700" title="hmd_58811" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_58811.jpg" alt="hmd_58811" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kreativität</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80701" title="hmd_60441" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_60441.jpg" alt="hmd_60441" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Große Massen</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80705" title="hmd_60641" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_60641.jpg" alt="hmd_60641" width="576" height="384" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Che trifft Mussavi</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80723" title="ham5" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/ham5.jpg" alt="ham5" width="333" height="500" /> <em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Kosoof</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/kosoof">veröffentlichte</a> ebenfalls Photos des Marsches in Tehran, während Mir Hossein Mussawi und Mehdi Karroubi anwesend waren:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Massenbewegung</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80709" title="kosof1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kosof1.jpg" alt="kosof1" width="640" height="426" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mir Hossein Mussawi unter den Menschen</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80709" title="kosof1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kosof2.jpg" alt="kosof2" width="640" height="426" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehdi Karoubi grüßt die Menge</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80711" title="kos2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kos2.jpg" alt="kos2" width="640" height="473" /></p>
<p style="text-align: left;">Mussavi <a href="http://carpediem.atnima.com/">sprach</a>am Donnerstag auf dem Imam Khomeini Platz in Tehran. Seine Frau, Zahra Rahnaward, war mit ihm dort und ist auf diesem Foto zu sehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80749" title="mos1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/mos1.jpg" alt="mos1" width="500" height="375" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/22/iran-die-stille-grune-protestbewegung-in-bildern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Arabische Welt: &#8220;Lasst die Iraner tun, was sie wollen&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/20/arabische-welt-lasst-die-iraner-tun-was-sie-wollen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/20/arabische-welt-lasst-die-iraner-tun-was-sie-wollen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 07:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg Wittkewitz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Jordanien]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Palästina]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=791</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Joerg Wittkewitz &#183;  engl. Originalartikel 
Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.
Hareega aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/joerg-wittkewitz/'>Joerg Wittkewitz</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/17/arab-world-let-the-iranians-do-whatever-they-want/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.</p>
<p><em><a href="http://hareega.blogspot.com/2009/06/ahmadinajhad-won-accept-it.html">Hareega</a></em> aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem Land anzupacken.</p>
<blockquote><p>„Sie hatten Wahlen. Ob sie fair verliefen oder nicht, können wir nicht wissen und Ich glaube nicht, dass jemand jemals Fähigkeit erlangen kann, dass klar zu sagen. Ich hasse  Ahmadinajhad aber ich liebe Demokratie und wenn Leute wählen, dann sollte ihre Meinung respektiert werden. I hasse die amerikanische Haltung gegenüber anderen Ländern, wo die „guten Jungs“ die Wahlen gewinnen und damit eine faire Wahl bewiesen ist und immer dann, wenn die „bösen Jungs“ gewinnen, alles ungerecht verlaufen ist.</p>
<p>Lasst doch die Iraner wählen, wen sie wollen. Und wenn sie auf die Straßen gehen und Ahmadinajhad stürzen, dann lasst sie das doch selbst tun. Das letzte Mal, als ein „böser Junge“ mit krimineller militärischer Invasion gestürzt wurde, wurden die Dinge nicht wirklich besser und es war ein Land, das direkt an den Iran grenzt – geographisch und alphabetisch.“</p></blockquote>
<p>In dem Arabisch-Amerikanischen Blog <em><a href="http://www.kabobfest.com/2009/06/sizing-up-the-iranian-elections.html">KABOBfest</a></em>, diskutiert <em>Kalash</em> die Rolle der USA bei den iranischen Wahlen und die Gefühle auf den Straßen.</p>
<blockquote><p>„Ob Mousavi die Wahlen gestohlen wurden oder nicht, es ist klar, dass die herrschende Klasse eines genau kalkuliert hat: Anti-Amerikanische Ressentiments sind starke Trumpfkarten, die die kirchlichen Würdenträger in Händen halten. Dadurch, dass Obama so ruhige und versöhnliche Töne anstimmt, hat er diesen Trumpf geschwächt.  Die Wiederwahl von Ahmadinejad wird den Iranisch-Amerikanischen Austausch als einen steinigen Pfad  erhalten. Sollte Obama nun eine unveränderliche Position beziehen, könnte das bedeuten, dass die Mullahs obsiegen.</p>
<p>Das wäre eine Schande. Das Regierungssystem ist schrecklich. Es gibt keine reale Demokratie. Das Volk wird regiert durch despotische Männer des “Glaubens“, die nichts für das Interesse ihre Landes tun. Außer den Iran in den internationalen Schlagzeilen zu halten, hat Ahmadinejad nichts getan um den Status seines Landes im Rahmen der internationalen Gemeinschaft zu verbessern. Es ist also kein Wunder, dass so viele Iraner in Opposition zu ihm stehen. Es wäre verführerisch zu sagen, dass das offizielle Amerika aus früheren Fehlern gelernt hat, aber sie könnten dabei helfen, die Proteste so anzustacheln wie sie es bereits 1953 taten.</p>
<p>Hoffentlich ist das was gerade geschieht ein hausgemachtes Phänomen. Der Iran braucht eine neue Revolution, wenn er sich aus der rückwärts gewandten Theologie befreien will.  Moussavi ist kaum die richtige Person, um solch eine Bewegung anzuführen. Aber wichtig ist, dass die Menschen gemeinsam aufbegehren. Der Prozess wird nicht leicht.  Wir sind vielleicht Zeugen von etwas Größerem&#8230;Es wird nicht über Nacht passieren, aber die Islamische Republik könnte früher oder später am Ende sein.“</p></blockquote>
<p>Der Pro-Palästina Blogger <em><a href="http://jewssansfrontieres.blogspot.com/2009/06/people-of-iran.html">Jews Sans Frontieres</a></em> formuliert es so:</p>
<blockquote><p>„Ich weiß nicht, was dort im Iran passiert. Der liberale Bull&#39;*it über den angeblichen Pro-Westlichen Reformer Moussavi, der angeblich über den vermutlichen rückwärts gewandten Ahmedinejad macht kaum einen Sinn.“</p></blockquote>
<p>Über das iranische Volk schreibt er:</p>
<blockquote><p>„Diese Leute zeigen Mut angesichts eines bewaffneten und zum Mord bereiten repressiven Staatsapparat und sie machen Geschichte. Sie sind gesegnet.“</p></blockquote>
<p>Aus Ägypten kommentiert <em><a href="http://weekite.blogspot.com/2009/06/obama-comments-on-iranian-elections.html">Wael Nawara</a></em> [Ar] in <em>Weekite</em> über US Präsident Barack Obamas Reaktion auf die Wahlen:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">لابد أن أعترف أن تعليقه متوازن وينطوي على قدر كبير من الاحترام للشعب الإيراني وتجربته الملهمة، وفي نفس الوقت لغة أوباما قوية وواضحة في دعم الحقوق الكونية لكل إنسان وشعب وللإيرانيين في اختيار من يحكمهم، كما يحمل خطابه روح إيجابية وأمل على الرغم من القلق الواضح نتيجة للعنف</div>
<div class="translation">Wir müssen zugeben, dass sein Kommentar ausgewogen ist und viel Respekt für das iranische Volk und dessen ehrgeizige Ziel enthält. Gleichzeitig ist seine Stimme klar und stark in der Unterstützung für universelle Menschenrechte und die Rechte von Nationen sowie für die Iraner, selbst zu wählen, wer sie führen sollte. Seine Rede ist getragen von einem positiven Geist und Hoffnung, trotz der offensichtlichen Sorge angesichts der Gewalttaten.</div>
</blockquote>
<p>Und zum Schluß erklärt <em><a href="http://irish4palestine.blogspot.com/2009/06/good-take-on-iran-thing.html">Irish for Palestine</a></em>:</p>
<blockquote><p>Die westlichen Medien befördern die Idee, dass all der Aufruhr im Iran ist begründet in dem Wunsch der Menschen, die Islamische Republik zu beenden. Das ist aus meiner Sicht gefährlich. Aber, hey, sie haben einen Terminplan zu erfüllen. Der britische Journalist Robert Fisk stimmt zu und sagt, dass es nicht darum ginge, einen islamischen Staat abzuschaffen sondern eben Ahmadinejad und dass sie den Glauben an die Wahlen erhalten.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/20/arabische-welt-lasst-die-iraner-tun-was-sie-wollen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Internetzensur dämmert in Deutschlands Morgengrauen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/die-internetzensur-dammert-in-deutschlands-morgengrauen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/die-internetzensur-dammert-in-deutschlands-morgengrauen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Lanon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[GV Advocacy]]></category>

		<category><![CDATA[Germany]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=770</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarkus Beckedahl  &#183; Übersetzt von Paul Lanon &#183;  engl. Originalartikel 
Deutschland steht am Rande der Zensur seines Internets. Die Regierung der Großen Koalition - bestehend aus Sozialdemokraten (SPD) und Konservativen (CDU/CSU) - scheinen sich einig in ihrer Entscheidung: Am Donnerstag stimmt der Bundestag ab über die Errichtung einer Zensurinfrastruktur.

Bundesfamilienministerin Ursula von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/markus/">Markus Beckedahl</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>Paul Lanon</a> &middot;  <a href='http://advocacy.globalvoicesonline.org/2009/06/16/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Deutschland steht am Rande der Zensur seines Internets. Die Regierung der Großen Koalition - bestehend aus Sozialdemokraten (SPD) und Konservativen (CDU/CSU) - scheinen sich einig in ihrer Entscheidung: Am Donnerstag stimmt der Bundestag ab über die Errichtung einer Zensurinfrastruktur.</p>
<p><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/zensursula-231x300.png" alt="zensursula-231x300.png" border="0" width="231" height="300" align="left" /><br />
Bundesfamilienministerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen">Ursula von der Leyen</a> stieß eine Diskussion innerhalb der Bundesregierung an, die sie auch anführt, in der es darum geht, zur Bekämpfung von Kinderpornografie, Internetseiten zu blockieren. Die Grundidee: Aufbau einer Zensurinfrastruktur, die kinderpornografische Inhalte blockt. Das Bundeskriminalamt (BKA) verwaltet dabei eine Liste gesperrter Seiten, während die Internetprovider für die Regierung die Zensurinfrastruktur bereitstellen sollen.</p>
<p>Eine starke und weiter wachsende Gegenbewegung formte sich schnell innerhalb der Netzgemeinschaft. Der Protest war nicht beschränkt auf Hacker oder digitale Aktivisten, sondern wurde in seiner Breite von Bloggern und Twitter-Nutzern unterstützt. Der Hash-Tag, der von den Protestlern benutzt wird, lautet <a href="http://search.twitter.com/search?q=zensursula">#zensursula</a> - eine Verbindung aus aus dem deutschen Namen für Zensur und des Vornamens der Familienministerin.</p>
<p>Als Teil des öffentlichen Protests wurde eine offizielle Onlinepetition gestartet, die sich an den deutschen Bundestag richtet. Innerhalb von drei Tagen unterschrieben 50.000 Menschen diese Petition - die Anzahl, die gebraucht wird um von der Regierung angehört zu werden. Die Petition trägt den Namen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">&#8220;Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten&#8221;</a>. Während ihrer sechswöchigen Zeichnungsfrist unterschrieben mehr als 130.000 Menschen die Onlinepetition und machten sie bislang zur Erfolgreichsten und am häufigsten Unterzeichneten der Geschichte.</p>
<p>Während der letzten Wochen, wurden die Proteste kreativer. Unzählige Blogs und Twitter-Nutzer verfolgten und kommentierten die Diskussion innerhalb der Regierung und brachten Gegenargumente. Viele große Medien Namen den Protest auf und berichteten über seine Verbreitung im Netz. Ein <a href="http://www.ak-zensur.de">&#8220;Arbeitskreis gegen Zensur&#8221;</a> wurde gegründet und der Protest wurde organisiert durch ein <a href="http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Hauptseite">Wiki</a>, Mailinglisten, Chats und beschäftigte natürlich Twitter-Nutzer und Blogs. Die Seite &#8220;<a href="http://www.zeichnemit.de/">Zeichnemit.de</a>&#8221; diente als Einstieg. Sie erklärt das komplizierte Onlineverfahren der Petition und machte es weniger versierten Internetnutzern einfacher, die Petition zu unterzeichnen.<br />
<center><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/1mahnwach1.jpg" alt="1mahnwach1.jpg" border="0" width="430" height="49" /></center></p>
<p>Mehr als 500 Menschen kamen zur offiziellen Pressekonferenz der Bundesregierung zur geplanten Netzzensur - eine Reihe von ihnen nutzte die Gelegenheit, und brachten ihre Bedenken zum Ausdruck. Demonstranten kamen sogar zu den öffentlichen Auftritten von Bundesfamilienministerin von der Leyen und <a href="http://netzpolitik.org/2009/zensursula-aktion-an-der-uni-hannover/">zeigten Banner und Plakate</a>, um gegen die Beschneidung der Informationsfreiheit in Deutschland zu demonstrieren.<br />
<center><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/2mahnwach2.jpg" alt="2mahnwach2.jpg" border="0" width="430" height="322" /></center></p>
<p>Die Netzgemeinschaft war nicht nur gegen die Pläne der Bundesregierung. Sie machte auch konstruktive Vorschläge, wie mit dem Problem der Kinderpornografie im Netz umgegangen werden könnte, ohne eine Zensurinfrastruktur aufzubauen und die Grundrechte zu beschneiden. Der &#8220;Arbeitskreis gegen Zensur&#8221; zeigte einen alternativen Ansatz: Innerhalb von 12 Stunden sorgte er für die Löschung von mehr als 60 Seiten mit kinderpornografischen Inhalts - einfach in dem er die Provider über Email anschrieb, welche daraufhin die Seiten aus dem Netz nahmen. Sie wurden identifiziert durch die Sperrlisten anderer Länder, die auf Wikileaks dokumentiert sind. Dieses Beispiel unterstreicht das Hauptargument der Protestbewegung: Anstatt Zeit effektiv zu investieren und zu versuchen illegale Inhalte aus dem Internet zu entfernen, wählt die Bundesregierung den einfachen und gefährlichen Weg über Sperrung und Zensur. Die größte Angst der Protestler liegt in Zensurinfrastruktur selbst. Einmal aufgebaut, kann sie für andere Inhalte verwendet werden, nicht nur gegen Kinderpornografie. Andere deutsche Politiker scheinen bereits ihre Wunschlisten zu präsentieren, welche Inhalte zukünftig zensiert werden könnten. Die Vorschläge reichen von Glücksspielseiten, Seiten mit islamistischen Inhalten, sogenannten Egoshootern; die Musikindustrie spielt mit dem Gedanken Pirate Bay zu sperren und P2P.</p>
<p>Eine umfangreiche Linkliste auf Deutsch zur Zensursula-Debatte ist <a href="http://netzpolitik.org/2009/kommentierte-zensursula-linkliste/">hier</a> zu finden.</p>
<p>Danke an Geraldine des Bastion für die französische Übersetzung</p>
<p>Nachzulesen auch auf: <a href="http://netzpolitik.org/2009/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/">Netzpolitik.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/die-internetzensur-dammert-in-deutschlands-morgengrauen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Südafrika feiert Tag der Jugend und erinnert an die Vergangenheit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/sudafrika-feiert-tag-der-jugend-und-erinnert-an-die-vergangenheit/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/sudafrika-feiert-tag-der-jugend-und-erinnert-an-die-vergangenheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>

		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=773</guid>
		<description><![CDATA[Der 16. Juni, der in Südafrika heute Tag der Jugend genannt wird, ist der Tag, an dem wir uns unserer Vergangenheit erinnern. Am 16. Juni 1976 ereignete sich der Aufstand in Soweto, der durch ein Gesetz ausgelöst wurde, das festlegte, dass jeglicher Unterricht ab sofort nur noch auf Afrikaans stattzufinden hatte. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ismail-dhorat/">Ismail Dhorat</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/16/south-africa-celebrates-youth-day-and-remembers-the-past/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der <strong>16. Juni</strong>, der in Südafrika heute <strong>Tag der Jugend</strong> genannt wird, ist der Tag, an dem wir uns unserer Vergangenheit erinnern. Am 16. Juni 1976 ereignete sich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_in_Soweto">Aufstand in Soweto</a>, der durch ein Gesetz ausgelöst wurde, das festlegte, dass jeglicher Unterricht ab sofort nur noch auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikaans">Afrikaans</a> stattzufinden hatte.</p>
<blockquote><p>Am Morgen des 16. Juni 1976 marschierten tausende schwarzer Schüler von ihren Schulen zum Orlando-Stadion, wo sie sich versammelten, um gegen den Schulunterricht auf Afrikaans zu protestieren. Viele Schüler, die später an dem Protest teilnahmen, gingen an diesem Morgen zur Schule, ohne vorher davon erfahren zu haben, schlossen sich ihm aber trotzdem an.</p></blockquote>
<p>Schätzungen zufolge verloren zwischen 300 und 600 Menschen ihr Leben während des Aufstands, der zum prägenden Moment im Widerstand gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apartheid">Apartheid</a> wurde.</p>
<p>Auf dem Blog <strong>Redemption Time</strong> <a href="http://bikosghost.blat.co.za/2009/06/15/youth-day-let-us-reflect/">reflektiert</a> der Autor diesen Tag:</p>
<blockquote><p>Ich könnte viel über diesen Tag sagen, werde mich aber auf folgende wenige Punkte beschränken. In der ganzen Geschichte wird das System Apartheid und was es mit den Menschen und Jugendlichen, die dadurch geknechtet wurden, anrichtete, immer eine der größten Tragödien bleiben, die der Menschheit je widerfahren ist. Mein voller Respekt gilt deshalb jenen Jugendlichen, die an genau jenem Tag die Apartheidstruppen herausgefordert haben und sich 1976 gegen minderwertige Wissensvermittlung auf Afrikaans aufgelehnt haben. Hector Peterson und die ihm zur Seite standen, sich für ihre Rechte einsetzten, werden in diesem Land immer in Erinnerung bleiben und verehrt werden.</p></blockquote>
<p>Auf dem Blog <strong>Platform 2</strong> schreibt der Autor darüber, wie der Aufstand am 16. Juni gefeiert wird und über Musik als Form des Protests:</p>
<blockquote><p>Die Hip-Hop-Nation wird wissen, dass uns am 16. Juni ein Sohn, in Form einer Rap-Legende geschenkt wurde. Aus dem politischen Aktivisten Afeni Shakur wurde ein Rap-Genie und die Mzansi-Nation wird außerdem wissen, dass am gleichen Tag des Jahres 1976 Geschichte geschrieben wurde. Es ist ein Segen, diesem Tag nicht nur als junger Südafrikaner, sondern auch als Hip-Hop-Fan zu gedenken. Die Musik, die wir hören, ist genauso revolutionär wie die jungen Freiheitskämpfer, die ihrem Zorn auf der Straße Luft machten. Sie haben zwar für eine andere Sache in Zusammenhang mit ihren politischen Problemen gekämpft, hatten aber die gleichen Freiheitsabsichten wie Jugendliche heute. Nun gut, wir machen vielleicht nicht so mobil wie die Jugendlichen von 1976, aber es ist Tatsache, dass wir die gleichen Dinge brauchen. Wir brauchen unsere Freiheit, das wurde während der Wahlen im April dadurch deutlich, dass vor allem junge Wähler zur Wahl gingen. Wir haben uns versammelt, um unsere Freiheit zu verteidigen, wir haben gewählt, weil wir auf unser Leid und unseren Kampf aufmerksam machen wollten. Nachdem unsere Absichten fast durch Fremdenfeindlichkeit, Kriminalität und Drogenmissbrauch verdreht wurden, schlugen wir auf positive Weise zurück, genau wie die Hector Petersons gegen ein minderwertiges Bildungssystem rebellierten, fand unsere Rebellion an den Wahlurnen statt.</p></blockquote>
<p>Fabulosity <a href="http://fabulosity-capetown.blogspot.com/2009/06/12-things-to-do-on-youth-day-in-ct.html">schreibt</a>, dass das Problem mehr umfasste als nur der Unterricht auf Afrikaans:</p>
<blockquote><p>Das Problem war jedoch nicht so sehr das Afrikaans, sondern viel mehr das ganze System minderwertiger Bildung, die durch getrennte Schulen und Universitäten, schlechte Ausstattung, überfüllte Klassen und schlecht geschulte Lehrer gekennzeichnet war.</p></blockquote>
<p>Thando Tshangela <a href="http://tsuai.blogspot.com/2009/06/1976-youth-deserve-21-gun-salute.html">beschäftigt sich</a> mit den Auswirkungen des Protests:</p>
<blockquote><p>Damit begann eine Ära der Studenten- und Jugendbewegungen, die ihren Höhepunkt in den 1980er Jahren, bei Unruhen in den von Schwarzen bewohnten Townships und in der Kulturkrise des Lernen und Lehrens, als die Schüler im Kampf gegen die Apartheid auf die Straße gingen, erreichte. Ziel war es, das Land unregierbar zu machen und um jeden Preis Freiheit zu erlangen, auch wenn das bedeutete, dass ihre Bildung darunter leiden würde. Ihr Motto war „Erst Freiheit, dann Bildung“.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/sudafrika-feiert-tag-der-jugend-und-erinnert-an-die-vergangenheit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Iran: Mehr Bürgervideos von den Demonstrationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/17/iran-mehr-burgervideos-von-den-demonstrationen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/17/iran-mehr-burgervideos-von-den-demonstrationen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Farsi]]></category>

		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=767</guid>
		<description><![CDATA[Mehr als 100.000 Menschen gingen am Montag in Teheran auf die Straße, um den reformorientierten Präsidentschaftskandidaten, Mir Hussein Mousavi, und seine Forderung nach Annulierung der Wahlergebnisse zu unterstützen. Bei der Wahl, die am 12. Juni stattfand, wurde der amtierende Präsident Mahmoud Ahmadinejad zum Sieger erklärt. Der Protestmarsch endete blutig. Mindestens sieben Menschen wurden dabei getötet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/16/iran-more-citizen-video-from-protests/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Mehr als 100.000 Menschen gingen am Montag in Teheran auf die Straße, um den reformorientierten Präsidentschaftskandidaten, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mir-Hossein_Mousavi">Mir Hussein Mousavi</a>, und seine Forderung nach Annulierung der Wahlergebnisse zu unterstützen. Bei der Wahl, die am 12. Juni stattfand, wurde der amtierende Präsident <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mahmoud_Ahmadinejad">Mahmoud Ahmadinejad</a> zum Sieger erklärt. Der Protestmarsch endete blutig. Mindestens <a href="http://www.cbc.ca/world/story/2009/06/15/iran-tehran-election856.html">sieben Menschen wurden dabei getötet</a>.</p>
<p>Einem Bericht des britschen <a href="http://www.channel4.com/news/articles/politics/international_politics/iran+a+nation+in+turmoil/3215657">Fernsehsenders Channel 4</a> zufolge (trotz verbotener ausländischer Berichterstattung gesendet), warf die Menge Steine und setzte ein Gebäude der regierungsnahmen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Basij">Basij</a>-Miliz in Brand. Ein behelmter Milizionär feuerte mit einer AK-47 in die Luft und ging danach vor einem Steinhagel in Deckung. Auf YouTube gibt es weitere Viedeos von Bürgern, die zeigen, wie der Angriff ablief:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/aSgGXMuqJlE&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aSgGXMuqJlE&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Am Morgen nach dieser Schießerei demonstrierte die Belegschaft des Rasool-Akram-Hospitals in Teheran gegen die Morde. Einer der Demonstranten hält ein Plakat mit der Aufschrift: „8 Märtyrer“.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/oyirzlCO-FA&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oyirzlCO-FA&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Erschießungen und Repression konnten die Protestbewegung bisher nicht aufhalten und in Teheran gingen auch am Dienstag wieder Tausende auf die Straße. Auch in anderen Städten kommt es zunehmend zu Demonstrationen. In <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shiraz">Shiraz</a> verbrannten Demonstranten ein Foto von Präsident Mahmoud Ahmadinejad, wie dieses Video zeigt.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/t9YPxJajpG8&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/t9YPxJajpG8&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/17/iran-mehr-burgervideos-von-den-demonstrationen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>USA, Singapur: Braut per Kreditkarte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Amerika]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Singapore]]></category>

		<category><![CDATA[U.S.A.]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=763</guid>
		<description><![CDATA[Das Humantrafficking-Blog von Amanda Kloer bei Change.org in den USA,auf dem es um Menschenhandel geht, feierte am Freitag den Sieg einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen Diners Club International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/solana-larsen/">Solana Larsen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/15/usa-singapore-on-buying-brides-with-credit-cards/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Das <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/"><em>Humantrafficking-Blog</em></a> von Amanda Kloer bei <a href="http://www.change.org/"><em>Change.org</em></a> in den USA, auf dem es um Menschenhandel geht, <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/view/diners_club_ends_relationship_with_mail_order_brides_service">feierte am Freitag den Sieg</a> einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diners_Club">Diners Club</a> International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen. Es wurden mehr als <a href="http://humantrafficking.change.org/actions/view/tell_diners_club_to_stop_financing_mail_order_brides">800 Unterschriften</a> dagegen gesammelt, dass Diners Club den Kauf von Bräuten erleichtert.</p>
<p>In der Online-Petition hieß es:</p>
<blockquote><p>Menschen dürfen weder gekauft noch verkauft werden und keinesfalls Teil eines Zahlungsplans, eines Sonderangebots oder Schlussverkaufs sein. Katalogbräute sind nicht nur in <a href="http://www.aila.org/content/default.aspx?bc=1016%7C6715%7C16871%7C17119%7C13775">Bezug auf Menschenhandel besonders gefährdet</a>, sondern auch in Zusammenhang mit <a href="http://www.nostatusquo.com/ACLU/anderson/brides/pg1.html">häuslicher Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung und Ausbeutung</a>. Die Erstellung eines Zahlungsplans für den Kauf eines Menschen ist nicht nur in ethischer und philosophischer Hinsicht ekelerregend, sie räumt außerdem wirtschaftliche Hindernisse aus dem Weg, die dem Kauf einer Braut bisher entgegenstanden. Die Beseitigung dieser Hindernisse erlaubt es Menschenhändlern, Frauen unter geringerem Kapitaleinsatz zu erwerben als dies vorher der Fall war. Es eröffnet diesen neuen sozialökonomischen Kriminellen neue Möglichkeiten, Frauen zu kaufen und auszubeuten.</p></blockquote>
<p>Katalogbräute sind in Singapur nicht illegal und auch nicht in den meisten Teilen der restlichen Welt. <em>The Electric New Paper</em> veröffentlichte diesen Monat eine <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203700,00.html">Artikelserie</a> über Vietnam Brides International. In einem der Artikel ging es um einen Zahlungsplan des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Diners Club, bei dem monatliche Raten von jeweils 167 $ fällig werden. Ein anderer Artikel berichtet von <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203699,00.html">gestaffelten Tarifen</a>, je nachdem, woher die Bräute kommen. Der Journalist Crystal Chan, sprach auch mit dem stellvertretenden Generaldirektor (Verkauf und Marketing) von Diners Club (Singapur). Dieser sagte: „Wir erlauben uns keine moralischen Urteile über die Geschäftspraktiken unserer Handelspartner. Es ist uns wichtiger, dass der Geschäftsbetrieb rechtmäßig ist.“</p>
<p>Aufgrund der Petition schlägt das Kreditkartenunternehmen jetzt andere Töne an und schrieb Folgendes in einem Brief an <em>Change.org</em>:</p>
<blockquote><p>„Wir danken [Ihnen] im Namen von Diners Club International, Teil von Discover Financial Services, dass Sie uns auf die Geschäftsbeziehungen dieses Händlers mit einem Franchisenehmer von Diners aufmerksam gemacht haben. Es wurden formale Schritte zur Beendigung der Geschäftsbeziehungen [mit Vietnam Brides International] eingeleitet.“</p></blockquote>
<p>Amanda Kloer fasst auf <em>Change.org</em> zusammen:</p>
<blockquote><p>Diese Stellungnahme spricht für sich. Sie zeigt, dass wir etwas bewirkt haben. Durch eure Briefe wurde Diners Club auf die Partnerschaft aufmerksam gemacht, die einer ihrer Franchisenehmer mit einem Dienstleister für <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mail-order_bride">Katalogbräute</a> eingegangen war. Ihr habt dazu beigetragen, dass ein wichtiger finanzieller Schutz für Frauen, die von Menschenhandel und Missbrauch durch die Katalogbräute-Branche bedroht sind, bestehen bleibt. Ihr habt nicht zugelassen, dass ein internationales Unternehmen Frauen wie Objekte behandeln und finanzieren kann. Dies ist einer der seltenen Momente, in denen die wichtigen Veränderungen, die unsere Aktionen bewirkt haben, sichtbar werden und zutage kommt, was wir auf der Welt bewirken können.</p>
<p>Vielen Dank, dass ihr Diners Club auf dieses Problem aufmerksam gemacht habt. Und auch vielen Dank an Diners Club International dafür, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um Frauen und Mädchen vor Ausbeutung zu schützen. Zusammen erreichen wir die Veränderungen, die wir sehen wollen.</p></blockquote>
<p>Im April verlinkte Global Voices auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/01/vietnamese-mail-order-brides-in-singapore/">einen Artikel</a> von <a href="http://alvinology.wordpress.com/2009/03/28/vietnamese-mail-order-bride-singapore/">Alvinology</a> in Singapur über einen Film von Al Jazeera, in dem es um vietnamesische Katalogbräute ging. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Mädchen, die auf der Suche nach einem neuen Leben nach Singapur kommen.</p>
<p><em>Alvinology</em> fragt sich, warum Männer auf ausländische Bräute zurückgreifen müsssen, wenn es in Singapur bereits sowohl Männer als auch Frauen gibt. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>In dem Video kann eine vietnamesische Braut vom Fleck weg für 10.000 $ „gekauft“ werden. Das Mädchen rechts war nur 18 Jahre alt, als sie an einen 35-Jährigen Mann aus Singapur verkauft wurde, der seine Braut bei der Vermittlungsagentur zusammen mit seiner Mutter ausgesucht hatte.</p>
<p>Es wurde für die Mädchen sogar noch erniedrigender, als sie in eine Klinik in Singapur geschickt wurden, um sich ihre Jungfräulichkeit bescheinigen zu lassen, bevor sie verkauft werden konnten.</p>
<p>Obwohl es sich sowohl bei den vietnamesischen Mädchen als auch bei den Männer aus Singapur, die solche Ehen eingingen, um bereitwillige Erwachsene handelte, frage ich mich, wie viele solcher Paare wirkich glücklich werden.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Madagaskar: Demonstrant freigelassen, Journalisten demonstrieren gegen Zensur</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/22/madagaskar-demonstrant-freigelassen-journalisten-demonstrieren-gegen-zensur/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/22/madagaskar-demonstrant-freigelassen-journalisten-demonstrieren-gegen-zensur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 10:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Französisch]]></category>

		<category><![CDATA[Madagascar]]></category>

		<category><![CDATA[Malagasy]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=757</guid>
		<description><![CDATA[Die madagassische Online-Community war erleichtert, als bekannt wurde, dass Razily, ein Ende März verhafteter Demonstrant, in der Öffentlichkeit gesehen wurde (fr) und wohlauf zu sein schien. Während die näheren Umstände der Freilassung Razilys noch ungeklärt sind, hoffen viele Blogger, dass dies, in Bezug auf das Verhalten der Sicherheitskräfte des Landes, den Beginn der Rückkehr zur Normalität bedeutet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/lova-rakotomalala/">Lova Rakotomalala</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/05/20/madagascar-protester-freed-journalists-demonstrate-against-censorship/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die madagassische Online-Community war erleichtert, als bekannt wurde, dass Razily, ein <a href="http://www.ethanzuckerman.com/blog/2009/04/30/free-razily/">Ende März verhafteter Demonstrant</a>, <a href="http://fijery.wordpress.com/2009/05/16/razily-libere/">in der Öffentlichkeit gesehen wurde (fr)</a> und wohlauf zu sein schien. Während die näheren Umstände der Freilassung Razilys noch ungeklärt sind, hoffen viele Blogger, dass dies, in Bezug auf das Verhalten der Sicherheitskräfte des Landes, den Beginn der Rückkehr zur Normalität bedeutet.</p>
<p>In den letzten Wochen gab es einen Anstieg der Zensur, der von der <a href="http://pakysse.wordpress.com/2009/05/05/journalist-arrested-april-5-2009/">Verhaftung</a> des Journalisten Evariste Ramanatsoavina am 5. Mai und der Entlassung von <a href="http://mydago.com/2009/05/le-directeur-de-la-television-deja-vire/">Ravoajanahary Johary</a>, Direktor des staatlichen Fernsehens, am 19. Mai begleitet wurde. Am 15. Mai demonstrierten Journalisten für Meinungsfreiheit, wie das Kommitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) und Reporters without Borders (fr) mitteilten.</p>
<p><em>Mohamed Hassim Keita</em> von CPJ <a href="http://cpj.org/blog/2009/05/amid-political-tumult-jailing-draws-protest-in-mad.php">erklärt</a>:</p>
<blockquote><p>Die Demonstranten zeigten ihre Solidarität mit Ramanatsoavina, ein Moderator, der, laut Verteidiger Fidele Rakotondrainibe, im Antanimora-Gefängnis in Antananarivo wegen &#8220;Anstiftung zur Rebellion&#8221; und &#8220;zivilem Ungehorsam&#8221; festgehalten wird. Der Journalist, der die Anschuldigungen abstreitet, muss sich wahrscheinlich am Mittwoch vor Gericht verantworten.</p></blockquote>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/uXyqTLaSwEg&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uXyqTLaSwEg&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><em>(Video von </em><a href="http://pakysse.wordpress.com/"><em>pakysse</em></a><em>)</em></p>
<p>Reporters Without Borders hat <a href="http://allafrica.com/stories/200905080875.html">weitere Einzelheiten über die Verhaftung Ramanatsoavinas</a>:</p>
<blockquote><p>Er wurde am Morgen des 5. Mai um 5 Uhr in seinem Haus vor den Augen seiner Tochter von maskierten Soldaten verhaftet und dem Gemischten Nationalen Ermittlungskomitee (CNME) vorgeführt, das sich in einem Vorort von Ambohibao in den Gebäuden des ehemaligen Hauptquartiers des früheren innerstaatlichen Nachrichtendienstes (DGID) befindet. Die Entscheidung, Ramanantsoavina anzuklagen wiedersprach einer ersten Stellungnahme von Charles-Aimé Randriamorasata, Generalsekretär des Minsteriums für Kommunikation, in der es hieß, die Behörden hätten ihn verhaftet, um den Sendeort von Radio Mada zu erfahren.</p></blockquote>
<p><strong>Die Freilassung Razilys</strong></p>
<p>In der madegassischen Blogospäre wurden die guten Neuigkeiten über Razilys Freilassung mit großer Freude aufgenommen. <em>Ndimby</em> auf <em>fijery blog</em> erklärt die <a href="http://fijery.wordpress.com/2009/05/16/razily-libere/">Schlüsselrolle, die den Bloggern bei der Druckausübung auf die Regierung zukam</a>, und was seine Freilassung für die Online-Community nach der Krise in Madagaskar bedeutet:</p>
<blockquote><p>Devant la démission des médias traditionnels sur le sujet, et il faut bien le dire, de l’opinion publique nationale devenue par la force des choses blasée, ce sont les blogueurs qui ont mis la pression. Alors qu’on n’a jamais vu un article de la presse écrite malgache poser la question, les internautes malgaches se sont mobilisés aux quatre coins du monde. Des gens qui ne se connaissaient pas, qui ne se parlaient pas, qui ne connaissaient pas Razily, en ont fait le symbole de leur lutte pour la démocratie et les droits de l’homme. Rappelons que suite à la mobilisation de la société civile et des blogueurs, le haut-commissaire des Nations unies aux droits de l’homme a envoyé discrètement un émissaire discuter avec le pouvoir de transition. Ce diplomate a rencontré à plusieurs reprises le Colonel Rakotonandrasana, le chef des mutins devenu Ministre de la défense</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn man bedenkt, dass die herkömmlichen landesweiten Medien angesichts des (Razily-)Problems aufgegeben haben und dass die öffentliche Meinung sich immer mehr polarisierte, waren es letztendlich die Blogger, die den Druck aufrechterhalten haben. Während in der madagassischen Presse nicht ein einziger Artikel geschrieben wurde, der sich mit der Frage beschäftigte, taten sich Blogger aus vier Ecken der Welt zusammen. Menschen, die einander nicht kannten, nicht miteinander sprachen, Razily nicht kannten, machten ihn zum Symbol von Demokratie und Menschenrechten. Wir sollten nicht vergessen, dass der Hohe Kommissar der Menschenrechte aufgrund der Petition einen Vertreter sandte, um mit der Übergangsregierung zu sprechen. Der Diplomat traf sich mehrere Male mit Colonel Rakotonandrasana, der Anführer der Meuterei, der Verteidigungsminster wurde.</div>
<p>Der Blogger <em>Avylavitra</em> <a href="http://gazetyavylavitra.wordpress.com/2009/05/15/sit-in-nataonny-mpanao-gazety-teo-ambohijatovo-ministera-sy-teny-anosy-lapanny-fitsarana/">fragt sich, warum jetzt so stark mobil gemacht wird</a> und wo alle zu Beginn des Konflikts waren (mg)?</p>
<blockquote><p>Fanamarihana kely avy amiko fotsiny ny hoe: fa maninona moa no tsy nihetsika toy izao ny mpanao gazety fony nitranga ny fahafatesan’i ANDO (RTA)?</p></blockquote>
<div class="translation">Ich frage mich nur: Warum gab es keine derartigen Demonstrationen von Journalisten, als Ando (von RTA) (im Februar) starb?</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="journalists-protest-madagascar-300x225.jpg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/05/journalists-protest-madagascar-300x225.jpg" alt="Foto der Demonstrationen von http://gazetyavylavitra.wordpress.com/" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Foto der Demonstrationen von http://gazetyavylavitra.wordpress.com/</p></div>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/-vrDp6EW2OA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-vrDp6EW2OA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<em>(Marsch gegen die Zensur von Avylavitra)</em></p>
<p>Auf der bekannten madagassischen Website TopMada wird bemerkt, dass das <a href="http://www.topmada.com/2009/05/flash-infos-du-mardi-19-mai/">Journalistenkomitee in Madagaskar genug hat von der Parteilichkeit der Journalisten</a> in der politischen Landschaft Madagaskars:</p>
<blockquote><p>Selon le comité des journalistes, l’image du journalisme est fortement ternie suite à la participation active de certains de leurs confrères dans les actions et activités politiques. Les journalistes veulent revenir à la déontologie et à l’éthique de la profession</p></blockquote>
<div class="translation">Laut dem Journalistenkomitee wird das öffentlichen Bild des Journalismus von der aktiven Beteiligung einiger Kollegen an politischen Aktivitäten und Aktion stark belastet. Journalisten sollten sich bemühen, zur Pflichtenlehre und Ethik des Berufs zurückzukehren.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/22/madagaskar-demonstrant-freigelassen-journalisten-demonstrieren-gegen-zensur/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Israel: Shin Bet - Terroristen auf Facebook versuchen israelische Spione zu rekrutieren</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/israel-shin-bet-terroristen-auf-facebook-versuchen-israelische-spione-zu-rekrutieren/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/israel-shin-bet-terroristen-auf-facebook-versuchen-israelische-spione-zu-rekrutieren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[GV Advocacy]]></category>

		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Israel]]></category>

		<category><![CDATA[SITES]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=752</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonTal Pavel  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
Haaretz.com
Von Amos Harel und Anshel Pfeffer, Haaretz Korrespodenten
&#8220;Der Shin Bet Sicherheitsdienst hat isrealische Bürger gewarnt, vor den rekrutierungs Versuchen terroristischer Gruppen via Facebook und anderen Networking seiten im Internet gewarnt.
Der Sicherheitsdienst zitierte eine Reihe von kürzlichen Vorfällen, in den arabische terroristen versuchten Israelis in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/talpavel/">Tal Pavel</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p><a href="http://haaretz.com/hasen/spages/1086343.html">Haaretz.com</a></p>
<p>Von <a href="contact@haaretz.co.il">Amos Harel</a> und Anshel Pfeffer, Haaretz Korrespodenten</p>
<p>&#8220;Der Shin Bet Sicherheitsdienst hat isrealische Bürger gewarnt, vor den rekrutierungs Versuchen terroristischer Gruppen via Facebook und anderen Networking seiten im Internet gewarnt.</p>
<p>Der Sicherheitsdienst zitierte eine Reihe von kürzlichen Vorfällen, in den arabische terroristen versuchten Israelis in Ihre Zellen zu locken, entweder indem sie direkt in Kontakt traten oder indem sie versuchten scheinbar unschuldige Treffen zu organisieren, mit der Absicht sie zu entführen.</p>
<p>&#8220;Der Shin Bet fürchtet, geheime Informationen könnte nach aussen gedrungen sein, und die Leben von Israelis die bereit sein könnten sich ausser Landes mit Internetkontakten zu treffen, die ihnen Angebote machten&#8221; sagte der Dienst in einem Statement.</p>
<p>In den letzten Jahren, verhörte Shin Bet eine Zahl Israelis, die angeblich über das Internet für diese Dienste rekrutiert wurden und klagte einige an.</p>
<p>Viele dieser Terroristgruppen haben begonnen Seiten zu durchsuchen die oft von Israelis besucht werden, besonders bei solche die eins Soldaten in der Israelischen Verteidigungskräfte waren. sagte Shin Bet.</p>
<p>Erst kürzlich gab es einen Vorfall in dem ein Mann der sich selbst  als &#8216;Libanesischer Agent&#39; bezeichnet, israelischen Facebook Benutzern Geld anbat im Austausch für geheime Informationen. Die Israelis informierten Shin Bet von dem Vorfall und brachen sofort Kontakt mit diesem Mann ab.</p>
<p>Shin Bet rät Israelis keine persönlichen Informationen in ihren Network Profilen anzugeben, einschliesslich Telefonnummern, Wohngebiete und E-mail Adressen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/israel-shin-bet-terroristen-auf-facebook-versuchen-israelische-spione-zu-rekrutieren/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic page generated in 0.590 seconds. -->
<!-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2009-07-04 04:55:52 -->
