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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Südafrika</title>
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		<title>Südafrika: HIV-positives Muppet in der Sesamstraße klärt auf</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/11/sudafrika-hiv-positives-muppet-in-der-sesamstrase-klart-auf/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kindersendung Sesamstraße wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein Muppet namens Kami in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/11/south-africa-sesame-streets-hiv-positive-muppet-raises-awareness/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Kami" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/Kami22.jpg" alt="" width="200" height="260" />Die Kindersendung <a href="http://www.sesamestreet.org/home/">Sesamstraße</a> wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein süßes, knuddeliges Muppet in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.</p>
<p>Während die Sesamstraße in mehr als <a href="http://www.sesameworkshop.org/newsandevents/sesameupdates/sesame_40thbirthday">140 Ländern</a> verfolgt wird, werden in jeder Version lokale Themen besprochen und es gibt dafür jeweils verschiedene Muppets. Die goldgelbe <a href="http://muppet.wikia.com/wiki/Kami">Kami</a> hatte 2002 als Reaktion auf das HIV/AIDS-Problem im Land ihr Debüt in <a href="http://www.schooltv.co.za/TakHome.htm">Takalani Sesame</a>, einer Co-Produktion der südafrikanischen Sesamstraße. Als weltweit erstes, HIV-positives Muppet hilft sie dabei, Kinder über die Krankheit aufzuklären, und spricht Probleme von Menschen mit HIV an. Der Name Kami ist von dem Wort „Kamogelo“ <a href="http://www.sesameworkshop.org/aroundtheworld/southafrica">abgeleitet</a>, das in Setswana „Akzeptanz“ heißt. Sunshinestar110 bloggt auf <em>U Don&#39;t Like My Opinion…That&#39;s Fine!</em> Und <a href="http://thatsfine2009.blogspot.com/2009/11/happy-birthday-to-you.html">erzählt mehr</a> über Kami:</p>
<blockquote><p>„Kami ist eine gesunde, HIV-positive, liebevolle, 5-jährige Waise, die etwas schüchtern ist, aber schnell mitmacht, wenn sie freundlich angesprochen wird. Sie weiß außerdem sehr viel über HIV, sie verlor ihre Mutter an die Krankheit. Als Kami zum ersten Mal mit ihrem Mopp brauner Haare – sie trug auch eine Weste - auftrat, lief sie in die Sesamstraße und fragte sich nervös, ob die Bewohner wohl mit ihr spielen wollten.  Sie hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn die anderen Muppets hießen Sie begeistert willkommen.“</p></blockquote>
<p>Kami wurde geschaffen, um vielen Kindern in Südafrika zu helfen, die mit der HIV/AIDS-Krise umgehen müssen. Es wird angenommen, dass Südafrika die höchste Zahl HIV-infizierter Menschen weltweit aufweist – geschätzte <a href="http://www.unaids.org/en/CountryResponses/Countries/south_africa.asp">5,7 Million</a>. Ungefähr 280.000 der Infizierten sind Kinder unter 14 Jahren und aufgrund von AIDS gibt es 1,4 Millionen Waisen im Land. Zusätzlich zu den körperlichen Komplikationen, die mit einer HIV-Infektion einhergehen, kommt das Problem der Stimatisierung und Tabuisierung, wodurch es schwerer wird, angemessenen behandelt und unterstützt zu werden. Takalani Sesame, bei dem alle 11 offiziellen Sprachen Südafrikas einfließen, versucht Kindern zu helfen, diese Probleme mithilfe von Kami direkt anzugehen.</p>
<p>Nach der Einführung von Kami kam es jedoch besonders in den USA zu starken Kontroversen, da viele darüber schockiert waren, dass in einer Kindersendung eine HIV-positive Figur vorkam. <em>Haven on Earth</em> <a href="http://haven-on-earth.spaces.live.com/blog/cns!C13DE188EF218F14!382.entry?sa=500695506">erörtert</a> die Debatte:</p>
<blockquote><p>„Obwohl berichtet wurde, dass die Einführung von Kami in die Sesamstraße in Südafrika willkommen geheißen worden sei (mir fällt es schwer, dies zu glauben, da in dieser Beziehung immer noch starke Ablehnung herrscht), kam es hier in den Vereinigten Staaten definitiv zu einer Kontroverse. Ich erinnere mich, wie ich darüber gelesen habe (weshalb ich so erfreut war, auf eine Sendung zu stoßen, die ausgestrahlt wurde als ich in Südafrika war - ich wäre nie auf die Idee gekommen, danach zu suchen). Offenbar schickte eine Gruppe republikanischer Kongressabgeordneter einen Brief an den Präsidenten des PBS (Public Broadcasting Service), der die Sesamstraße ausstrahlt. In dem Brief wurde gegen die geplante Einführung einer ähnlichen HIV-positiven Figur in den Vereinigten Staaten protestiert. Dies sei angesichts des Alters des Publikums unangemessen. Es wurde angedeutet, dass durch ein solches Vorgehen möglicherweise die öffentlichen Mittel für den PBS [Public Broadcasting Service] gefährdet sein könnten.“</p></blockquote>
<p>Kami erschien nie in der amerikanischen Sesamstraße, obwohl sie sich auf Takalani Sesame und darüber hinaus als sehr erfolgreiche Figur erwiesen hat. UNICEF <a href="http://www.unicef.org/media/media_16631.html">ernannte sie</a> 2003 zu einem weltweiten „Champion for Children“. In diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9eXlNn-C8BY">Video</a> sendet sie zusammen mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton eine Botschaft über HIV/AIDS. Jamie bloggt auf <em>No day but today… </em>und <a href="http://phaino.blogspot.com/2006/12/world-according-to-sesame-street.html">diskutiert</a> Kamis weitere Erfolge.</p>
<blockquote><p>„Da die meisten Kinder in Südafrika jemanden kennen, der AIDS hat, wird die Figur zu einer nationalen Heldin, die von allen Menschen im Land geliebt wird. Kami erschein bei den Vereinten Nationen und der Weltbank und wurde von Katie Couric [Anm. d. Übers.: Moderatorin des amerikanischen Fernsehsenders CBS] interviewt. Sie wurde außerdem zur UNICEF-Botschafterin für Kinder ernannt und erschien in Takalani-Beiträgen zusammen mit Desmond Tutu und Nelson Mandela.“</p></blockquote>
<p>Trotz Kamis Erfolg glauben einige Blogger immer noch, dass sie keine angemessene Figur für die amerikanische Version der Sesamstraße ist. Emily Meyer, die für ihre Honors Class bloggt, <a href="http://hons101fall09eem.blogspot.com/2009/10/kami-hiv-muppet.html">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>„Obwohl es für Amerikaner wichtig ist, über HIV/AIDS und die Bedeutung der Krankheit Bescheid zu wissen, denke ich, dass es etwas extrem ist, Kinder im Alter von zwei oder drei Jahren darüber aufzuklären. Kinder in einem so jungen Alter verstehen höchstwahrscheinlich nicht, was HIV ist und welche Bedeutung dessen Konsequenzen hat. Wenn Kami in den Vereinigten Staaten eingeführt werden würde, um Wissen darum zu verbreiten und AIDS zu bekämpfen, glaube ich nicht, dass das erwünschte Ergebnis eintreten würde…Kinder in Amerika sind nicht gezwungen, sich mit dem Problem HIV/AIDS in einem so frühen Alter auseinanderzusetzen. Ich denke, dass es für Kinder in Amerika angemessener ist, über die Bedeutung von HIV zu lernen, wenn sie etwas älter sind, etwa zehn oder elf Jahre alt oder wenn Schüler sexuell aktiv werden.“</p></blockquote>
<p>Viele Blogger, wie dieser, der auf <em>Muppets and History</em> <a href="http://beckyluz.wordpress.com/2008/12/16/kami-the-hiv-positive-muppet/">schreibt</a>, sehen Kami als weiteres Beispiel, in dem die Sesamstraße Grenzen überwunden hat. Andere <a href="http://joburgjoblog.blogspot.com/2006/03/celebrating-aids-research.html">gestehen ihre Liebe</a> für das Muppet und die Botschaft, die sie Kindern bringt. Wieder andere denken, sie sollte auch in anderen Versionen der Sesamstraße eingeführt werden. Auf ihrem persönlichen Blog <a href="http://steishapintado.wordpress.com/2008/12/18/final-grades-kami/">schreibt</a> Steisha Pintado:</p>
<blockquote><p>„Sie zeigt Kindern, dass es in Ordnung ist, jemanden, der HIV-positiv ist, zu umarmen und sie erklärt, was zu tun ist, wenn sie sich in den Finger geschnitten hat oder wenn man sich selbst geschnitten hat. Sie lehrt ihr junges Publikum, mit Krankheit und Verlust umzugehen&#8230;Obwohl Sex nie erwähnt wird, wenn über Kamis Krankheit gesprochen wird, sagen einige, dass eine HIV-positive Figur für ein junges Zuschauerpublikum nicht angemessen sei. Ein Gesetzgeber behauptete sogar, dass die öffentlichen Mittel für den Sesam-Workshop gestrichen werden würden, sollte eine solche Figur in unserem Land ausgestrahlt werden. Es schockiert mich so sehr, diese Worte zu hören. Eltern verbringen immer weniger Zeit mit ihren Eltern und lassen immer häufiger zu, dass das Fernsehen die Erziehung übernimmt. Offensichtlich lehren viele Eltern ihre Kinder also nicht, mit sensiblen Themen wie Aufklärung und Akzeptanz umzugehen. Eltern haben dem Sesam-Workshop bereits erlaubt, Aktzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten einzuführen, und auch denjenigen gegenüber, die einer anderen Rasse oder Religion angehören. Worin besteht der Unterschied?“</p></blockquote>
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		<title>Afrika: Obama nutzt neue Medien im Dialog mit Afrikanern</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/10/africa-obama-uses-new-media-to-talk-to-africans/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So <a href="http://hotsecretz.blogspot.com/2009/07/sms-son-of-kogelo-direct.html">beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout</a> darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.</p>
<p>Barack Obama besucht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ghana">Ghana</a> am 10. und 11. Juli. Dies wird sein erster historischer Besuch im subsaharischen Afrika und er wird Tools wie Twitter, Facebook und SMS nutzen, um direkt mit Afrikanern zu sprechen.</p>
<p>Erik Hersman, der auf <a href="http://whiteafrican.com/">White African</a> bloggt, <a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">diskutiert Medienplattformen</a>, die Obama nutzen will, um auch Afrikaner über Ghana hinaus zu erreichen. Hersman unterstützte das Weißen Haus bei der Entwicklung seiner neuen Medienstrategie für Ghana und Afrika. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Das Radio ist überall in Afrika immer noch das Kommunikationsmedium Nummer eins und in Ghana ist dieses Medium durch den örtlichen und landesweiten Austausch zwischen den verschiedene Gemeinden besonders lebendig und aktiv.<br />
Wie allgemein bekannt ist, hat sich das Mobiltelefon mit explosionsartiger Geschwindigkeit über Afrika verbreitet. Das bedeutet, dass SMS ein vergleichsweise demokratisches Mittel ist, um Feedback aus allen Bevölkerungsschichten des Landes zu erhalten. (Merkwürdigerweise nicht verfügbar für Leute, die in den USA leben - mehr dazu weiter unten.)<br />
Zu guter Letzt gibt es keine großen, in Ghana entwickelten sozialen Netzwerke im Internet, und wie in vielen anderen Ländern Afrikas, besitzt Facebook auch dort eine gute Marktdurchdringung. In Ghana sind es über 100.000 Nutzer - es macht für das Team „Neue Medien“ also  Sinn, sich dort zu beteiligen und einen Dialog zu beginnen, ohne dabei seine Energie auf zu viele Dienste zu verteilen. Twitter als Verstärkung einzusetzen ist ganz natürlich, denn dort wird das Thema auch viel diskutiert werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">Er postet</a> Einzelheiten aus dem Weißen Haus:</p>
<blockquote><p>SMS. Wir starten eine SMS-Plattform, auf der Bürger Fragen stellen, Kommentare abgeben und Willkommensgrüße senden können (auf Englisch und Französisch). Mithilfe einer SMS-Kurzwahl für die Länder Ghana (1731) , Nigeria (32969) , Südafrika (31958) und Kenia (5683) sowie einer normalen Nummer für SMS aus dem Rest der Welt, werden Afrikaner und Bürger aus aller Welt dazu aufgefordert, ihre Nachrichten an den Präsidenten zu versenden. Teilnehmer an der SMS-Aktion haben außerdem die Möglichkeit, Highlights aus der Rede auf Englisch und Französisch zu abonnieren. Mobiltelefonnummern für die Registrierung, gültig für ganz Afrika: 61418601934 und 45609910343.</p>
<p>Radio. Ein Live-Audiostream der Präsidentenrede wird noch während der Rede über landesweite und regionale Radiosender ausgestrahlt werden. Nach der Rede werden die auf Band aufgenommenen Antworten des Präsidenten auf die eingegangenen SMS-Nachrichten Radiosendern und Websites zur Verfügung gestellt. Der Präsident hofft, in Bezug auf Themen und Regionen ein großes Spektrum an Fragen und Kommentare beantworten zu können. Die Aufnahmen werden außerdem auf der Website des Weißen Hauses und über iTunes zum Download bereitstehen.<br />
Video. Die Rede kann per Live-Videostream auf www.whitehouse.gov/live mitverfolgt werden. Der Einbettungscode für dieses Video steht zur Verfügung. Der Livestream kann also auf jeder Website gehostet werden.<br />
Online-Chat. Es wird einen Live-Chat über die Rede auf Facebook geben (unter http://apps.facebook.com/whitehouselive). Das Weiße Haus wird auf Facebook außerdem eine „Veranstaltung“ auf Facebook zur Rede erstellen, bei der sich Teilnehmer aus aller Welt treffen können. Es wird einen Twitter-Hashtag (z.B. #obamaghana) geben, der verbreitet werden wird, um Beiträge und Reaktionen auf die Veranstaltung zusammenzufassen.</p></blockquote>
<p>Internet-User können auch auf der Website von <a href="http://allafrica.com/feedback/obama-ghana-2009.html">AllAfrica</a> Fragen stellen:</p>
<blockquote><p>Ihre Chance, Präsident Obama Fragen zu Afrika zu stellen:<br />
Was möchten Sie Präsident Obama fragen, während er sich auf seinen ersten Besuch als Staatschef der Vereinigten Staaten in Subsahara-Afrika vorbereitet - er macht Halt in Ghana am 10. und 11. Juli? Geben Sie Ihre Frage hier ein und wir werden Ihre Vorschläge zusammentragen. Bitte geben Sie außerdem Ihr Alter und Ihren Beruf an.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.foreignpolicy.com/posts/2009/07/07/africans_invited_to_text_obama_before_ghana_speech">Michael Wilkerson zufolge</a>, der auf dem Blog Foreign Policy schreibt, könnte die Nutzung neuer Medien durch Obama dazu führen, dass die Zustimmung zu seiner Politik weltweit rasant zunimmt:</p>
<blockquote><p>Das demonstrative Interesse an den Ansichten der Afrikaner, wird, wenn Sie pannenfrei abläuft, wahrscheinlich den Beliebtheitsgrad Obamas erhöhen, der ohnehin bereits fast doppelt so hoch ist wie der der USA. Auf dem Touristenmarkt in Accra gehen Obama-T-Shirts und -Gemälde weg wie warme Semmeln und in Ghana hofft man auf einen Anstieg der Touristenzahlen nach dem Besuch.</p></blockquote>
<p><a href="http://afrigator.com/link/url/?url=http%3A%2F%2Fghanapundit.blogspot.com%2F2009%2F07%2Fafrica-texts-obama-before-visit.html&amp;return_url=http%3A%2F%2Fafrigator.com%2Fhome&amp;blogid=13860&amp;postid=1189397">Ghana Pundit berichtet</a>, dass bereits tausende von SMS-Nachrichten bei Obama eingegangen seien:</p>
<blockquote><p>US-Präsident Barack Obama hat tausende von SMS-Nachrichten über Afrika erhalten, nachdem er vor dem Antritt seiner Reise nach Ghana am Freitag zum Einsenden von Fragen aufgefordert hatte.</p></blockquote>
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		<title>Südafrika feiert Tag der Jugend und erinnert an die Vergangenheit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/sudafrika-feiert-tag-der-jugend-und-erinnert-an-die-vergangenheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 16. Juni, der in Südafrika heute Tag der Jugend genannt wird, ist der Tag, an dem wir uns unserer Vergangenheit erinnern. Am 16. Juni 1976 ereignete sich der Aufstand in Soweto, der durch ein Gesetz ausgelöst wurde, das festlegte, dass jeglicher Unterricht ab sofort nur noch auf Afrikaans stattzufinden hatte. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ismail-dhorat/">Ismail Dhorat</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/16/south-africa-celebrates-youth-day-and-remembers-the-past/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der <strong>16. Juni</strong>, der in Südafrika heute <strong>Tag der Jugend</strong> genannt wird, ist der Tag, an dem wir uns unserer Vergangenheit erinnern. Am 16. Juni 1976 ereignete sich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_in_Soweto">Aufstand in Soweto</a>, der durch ein Gesetz ausgelöst wurde, das festlegte, dass jeglicher Unterricht ab sofort nur noch auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikaans">Afrikaans</a> stattzufinden hatte.</p>
<blockquote><p>Am Morgen des 16. Juni 1976 marschierten tausende schwarzer Schüler von ihren Schulen zum Orlando-Stadion, wo sie sich versammelten, um gegen den Schulunterricht auf Afrikaans zu protestieren. Viele Schüler, die später an dem Protest teilnahmen, gingen an diesem Morgen zur Schule, ohne vorher davon erfahren zu haben, schlossen sich ihm aber trotzdem an.</p></blockquote>
<p>Schätzungen zufolge verloren zwischen 300 und 600 Menschen ihr Leben während des Aufstands, der zum prägenden Moment im Widerstand gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apartheid">Apartheid</a> wurde.</p>
<p>Auf dem Blog <strong>Redemption Time</strong> <a href="http://bikosghost.blat.co.za/2009/06/15/youth-day-let-us-reflect/">reflektiert</a> der Autor diesen Tag:</p>
<blockquote><p>Ich könnte viel über diesen Tag sagen, werde mich aber auf folgende wenige Punkte beschränken. In der ganzen Geschichte wird das System Apartheid und was es mit den Menschen und Jugendlichen, die dadurch geknechtet wurden, anrichtete, immer eine der größten Tragödien bleiben, die der Menschheit je widerfahren ist. Mein voller Respekt gilt deshalb jenen Jugendlichen, die an genau jenem Tag die Apartheidstruppen herausgefordert haben und sich 1976 gegen minderwertige Wissensvermittlung auf Afrikaans aufgelehnt haben. Hector Peterson und die ihm zur Seite standen, sich für ihre Rechte einsetzten, werden in diesem Land immer in Erinnerung bleiben und verehrt werden.</p></blockquote>
<p>Auf dem Blog <strong>Platform 2</strong> schreibt der Autor darüber, wie der Aufstand am 16. Juni gefeiert wird und über Musik als Form des Protests:</p>
<blockquote><p>Die Hip-Hop-Nation wird wissen, dass uns am 16. Juni ein Sohn, in Form einer Rap-Legende geschenkt wurde. Aus dem politischen Aktivisten Afeni Shakur wurde ein Rap-Genie und die Mzansi-Nation wird außerdem wissen, dass am gleichen Tag des Jahres 1976 Geschichte geschrieben wurde. Es ist ein Segen, diesem Tag nicht nur als junger Südafrikaner, sondern auch als Hip-Hop-Fan zu gedenken. Die Musik, die wir hören, ist genauso revolutionär wie die jungen Freiheitskämpfer, die ihrem Zorn auf der Straße Luft machten. Sie haben zwar für eine andere Sache in Zusammenhang mit ihren politischen Problemen gekämpft, hatten aber die gleichen Freiheitsabsichten wie Jugendliche heute. Nun gut, wir machen vielleicht nicht so mobil wie die Jugendlichen von 1976, aber es ist Tatsache, dass wir die gleichen Dinge brauchen. Wir brauchen unsere Freiheit, das wurde während der Wahlen im April dadurch deutlich, dass vor allem junge Wähler zur Wahl gingen. Wir haben uns versammelt, um unsere Freiheit zu verteidigen, wir haben gewählt, weil wir auf unser Leid und unseren Kampf aufmerksam machen wollten. Nachdem unsere Absichten fast durch Fremdenfeindlichkeit, Kriminalität und Drogenmissbrauch verdreht wurden, schlugen wir auf positive Weise zurück, genau wie die Hector Petersons gegen ein minderwertiges Bildungssystem rebellierten, fand unsere Rebellion an den Wahlurnen statt.</p></blockquote>
<p>Fabulosity <a href="http://fabulosity-capetown.blogspot.com/2009/06/12-things-to-do-on-youth-day-in-ct.html">schreibt</a>, dass das Problem mehr umfasste als nur der Unterricht auf Afrikaans:</p>
<blockquote><p>Das Problem war jedoch nicht so sehr das Afrikaans, sondern viel mehr das ganze System minderwertiger Bildung, die durch getrennte Schulen und Universitäten, schlechte Ausstattung, überfüllte Klassen und schlecht geschulte Lehrer gekennzeichnet war.</p></blockquote>
<p>Thando Tshangela <a href="http://tsuai.blogspot.com/2009/06/1976-youth-deserve-21-gun-salute.html">beschäftigt sich</a> mit den Auswirkungen des Protests:</p>
<blockquote><p>Damit begann eine Ära der Studenten- und Jugendbewegungen, die ihren Höhepunkt in den 1980er Jahren, bei Unruhen in den von Schwarzen bewohnten Townships und in der Kulturkrise des Lernen und Lehrens, als die Schüler im Kampf gegen die Apartheid auf die Straße gingen, erreichte. Ziel war es, das Land unregierbar zu machen und um jeden Preis Freiheit zu erlangen, auch wenn das bedeutete, dass ihre Bildung darunter leiden würde. Ihr Motto war „Erst Freiheit, dann Bildung“.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Afrikanische Blogs für Bloggies 2009 nominiert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/25/afrikanische-blogs-fur-bloggies-2009-nominiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 01:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Cote d'Ivoire]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nominierungen für den neunten jährlichen Weblog-Award: Die "Bloggies" 2009 liefen vom 1. bis 19. Januar. Nach Angaben der Awards-Website sind die Bloggies die ältesten Preise, die im Web vergeben werden, und die Blogleser nominieren die Kandidaten und wählen die Finalisten aus. Die Gewinner erhalten jeweils 2009 US-Cent! Welche afrikanischen Blogs wurden also in der Kategorie "Bester afrikanischer Weblog" nominiert?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/23/african-blogs-nominated-for-the-2009-bloggies/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Nominierungen für den neunten jährlichen Weblog-Award: <a href="http://2009.bloggies.com/">Die &#8220;Bloggies&#8221; 2009</a> liefen vom 1. bis 19. Januar. Nach Angaben der Awards-<a href="http://2009.bloggies.com/">Website</a> sind die Bloggies die ältesten Preise, die im Web vergeben werden, und die Blogleser nominieren die Kandidaten und wählen die Finalisten aus. Die Gewinner erhalten jeweils 2009 US-Cent!</p>
<p>In der Kategorie &#8220;Bester afrikanischer Weblog&#8221; wurden fünf Blogs nominiert:</p>
<p><a href="http://beingbrazen.blogspot.com/"><strong>Being Brazen</strong></a>: Ein südafrikanisches Blog. Im Profil des Bloggers heißt es:</p>
<blockquote><p>Ich bin um die 20, etwas schräg und hänge gerne Tagträumen nach. Ich glaube an die Liebe, Gott, die Macht der Worte, Weltoffenheit und daran, dass Lachen die wahrscheinlich beste Medizin ist. Ich schreibe, um bei Verstand zu bleiben.</p></blockquote>
<p><a href="http://appfrica.net/blog/"><strong>Appfrica</strong></a>: Ein Internetportal, auf dem über aktuelle Neuigkeiten in den Gebieten Innovation, Bildung und Unternehmertum im Bereich Technologie in Afrika berichtet wird.</p>
<p><a href="http://www.gladtobeagirl.co.za/"><strong>Glad To Be a Girl</strong></a>: Eine südafrikanische Bloggerin aus Johannesburg.</p>
<p><a href="http://www.blogger.com/profile/16618315315456011985">Ihr Profil</a>:</p>
<blockquote><p>Seht euch mein verrücktes Zeug durch und suhlt euch in meiner Genialität! Ich bin die Bescheidenheit in Person <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Sarkasmus ist meine Waffe. Christen, Moslems und Juden glauben an einen Gott mehr als ich.</p></blockquote>
<p><a href="http://nofoodforlazyman.blogspot.com/"><strong>West Africa Wins Always</strong></a>: <a href="http://www.blogger.com/profile/07378753725707688050">Ein Blog von Pauline</a>, eine Journalistin, die seit 2003 in der Elfenbeinküste lebt.</p>
<p>Last but not least - <a href="http://ugandascarlettlion.blogspot.com/"><strong>Scarlett Lion</strong></a>, eine Journalistin, die in Liberia lebt.</p>
<p><a href="http://www.blogger.com/profile/02190972002862387574">In ihren eigenen Worten</a>:</p>
<blockquote><p>Fotografin, Autorin, Reporterin. Ich gehe durchs Leben und halte die Augen offen, um Aufzeichnungen anzufertigen und Geschichten festzuhalten. Früher in Uganda, jetzt in Liberia. In diesem Blog gibt es Kuriositäten, Zynismus und Kommentare. Und ein paar Fotos.</p></blockquote>
<p>Es kann noch bis 2. Februar abgestimmt werden und die Gewinner werden im März in Austin, Texas, USA beim South by Southwest Interactive Festival bekanntgegeben.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Umwelt: Südafrikanische Blogger zu genveränderten Lebensmitteln</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/25/umwelt-sudafrikanische-blogger-zu-genveranderten-lebensmitteln/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/25/umwelt-sudafrikanische-blogger-zu-genveranderten-lebensmitteln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Über GVO]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rotich  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.

Foto: Vagawi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/afromusing/">Juliana Rotich</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/24/environment-sa-bloggers-sound-off-on-gmo-foods/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.</p>
<p><a href='http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/'><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/1600164806_54c2f1caba.jpg" alt="Maize" title="1600164806_54c2f1caba" class="aligncenter size-full wp-image-53012" /></a></p>
<p>Foto: <a href="http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/">Vagawi auf flickr</a></p>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/gm_maize_study_finds_fertility_lowered_in_mice#comment">UrbanSprout</a> verweist auf einen Bericht in einem Artikel in <a href="http://www.dailymail.co.uk/health/article-1085060/Why-eating-GM-food-lower-fertility.html">Mail Online</a>, der auf eine geringere Fruchtbarkeit von Mäusen hinweist, die mit genetisch verändertem Mais gefüttert wurden.</p>
<blockquote><p>Dr Jurgen Zentek, Professor for Veterinary Medicine at the University of Vienna and lead author of the study, said a GM diet effected the fertility of mice.<br />
One of the studies was a reproductive assessment by continuous breeding (RACB) trial, in which the same parent generation gave birth to several litters of baby mice. The parents were fed either with a diet containing 33per cent of GM maize, a hybrid of Monsanto&#39;s MON 810 and another variety, and a normal feed mix.<br />
The team found changes that were &#39;statistically significant&#39; in the third and fourth litters produced by the mice given a GM diet. There were fewer offspring, while the young mice were smaller.</p>
<p>Prof Zentek said there was a direct link between the changes seen and the GM diet.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Dr. Jürgen Zentek, Professor für Veterinärmedizin an der Universität von Wien und Hauptautor der Studie, sagte, genetisch verändertes Futter  wirke sich auf die Fruchtbarkeit von Mäusen aus.<br/><br />
Eine der Studien war ein RACB-Test (reproductive assessment by continuous breeding). Dabei gebiert dieselbe Elterngeneration verschiedene Würfe von Mäusebabys. Den Eltern wird entweder zu 33% genetisch veränderter Mais gefüttert, einer Kreuzung von Monsantos MON 810 und einer anderen Sorte oder eine normale Lebensmittel-Mischung.<br/><br />
Das Team fand statistisch signifikante Änderungen im dritten und vierten Wurf der Mäuse mit genetisch verändertem Futter. Es gab weniger Nachfahren und die jungen Mäuse waren kleiner.</p>
<p>Prof. Zentek sagte, es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen den beobachteten Änderungen und dem genetisch veränderten Futter.</p>
</div>
<p>Über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto">Monsanto</a> (einen bedeutenden Produzenten von Gen-Saatgut) witzelt <a href="http://www.urbansprout.co.za">UrbanSprout</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>Perhaps this is the environmentally friendly benefit of using GM seed that Monsanto has been touting - they&#39;re unwittingly helping to reduce population growth!</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Vielleicht ist dies der umweltfreundliche Nutzen der Anwendung von genetisch verändertem Saatgut, das Monsanto bewirbt - sie helfen unwissentlich dabei, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren!</p>
</div>
<p>Auf <em>Relax with Dax</em>, <a href="http://www.relax-with-dax.co.za/?p=713#more-713">vertieft sich der Blogger</a> in das Thema der Gen-Ernährung als Lösung für den Hunger der Welt. Er ist sehr darauf bedacht, alle Seiten des Themas zu betrachten:</p>
<blockquote><p>We all suffer from <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias">confirmation bias</a> to some degree, but being aware of it can help us to avoid it at least partly. I actively try to expose myself to both sides of the story, especially topics which I feel strongly about. I feel very strongly that GM foods are a danger to our future, but I try to expose myself to the other point of view. For this reason I attended a presentation at the UCT Graduate School of Business which was pro GM. It was an interesting presentation and those who attended were enthusiastic in their support (except me).</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir leiden alle einem gewissen Maß von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias">Confirmation Bias</a> [A.d.Ü.: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deduktion#Psychologie">Tendenz, Schlussfolgerungen eher für wahr zu halten, die die eigenen Überzeugungen bestätigen</a>] aber wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir sie wenigstens teilweise vermeiden. Ich versuche aktiv, mich beiden Seiten der Geschichte auszusetzen, ganz besonders bei Themen, die mich sehr betroffen machen. Es macht mich sehr betroffen, dass genetisch veränderte Lebensmittel unsere Zukunft gefährden, aber ich versuche, mich auch dem anderen Gesichtspunkt auszusetzen. Deswegen war ich bei einer Präsentation der Graduate School of Business der Universität von Cape Town, die Genmanipulation befürwortete. Es war eine interessante Präsentation und die Anwesenden waren enthusiastische Befürworter (nur ich nicht).</p>
</div>
<p>Dax informiert weiter über die Präsentation, bei der er war, und zweifelt direkt die Behauptungen von Prof. Chassy an.</p>
<blockquote><p>Prof. Chassy himself made the point strongly that all people who are against GM foods are just uneducated rabble who have no idea what is going on and those who are pro GM foods are very intelligent scientists. Not only is this an appeal to authority, it is also completely and utterly untrue. There are more scientists than I can count who are anti GM foods. Remember, we are not talking about research into genetic modification, we are talking about allowing GM foods to be released into the environment and eaten.</p>
<p>Prof Chassy spent some consideral time explaining to us that we will in the future be unable to grow enough food to feed the world’s population, a fact I can agree with. However, his proposal that GM foods will allow us to grow enough food, I do not agree with. In fact this is what this post is about. I want to show that contrary to Prof. Chassy’s comment that no scientists are anti GM, it is actually scientists who are saying that GM is not a solution to the impending food crisis and that in fact, organic and sustainable farming methods are a better option.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Prof. Chassy selbst machte deutlich klar, dass alle, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel seien, nur ein ungebildeter Haufen wären, die keine Vorstellung davon hätten, worum es gehe, und die Befürworter von genetisch veränderte Lebensmitteln sehr intelligente Wissenschaftler seien. Dies ist nicht nur ein Sich-Berufen auf eine Autorität, sondern auch ganz und gar falsch. Es gibt mehr Wissenschaftler, als ich zählen kann, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel sind. Behalten Sie im Auge, dass wir nicht über Forschung zur Genveränderung reden, sondern darüber, genetisch veränderte Lebensmittel in die Umwelt zu lassen und sie zu essen.</p>
<p>Prof. Chassy verbrachte einige Zeit damit, uns zu erklären, dass wir in der Zukunft nicht in der Lage sein würden, die Weltbevölkerung zu ernähren, eine Tatsache, der ich zustimmen kann. Seiner These jedoch, genetisch veränderte Lebensmittel würden uns erlauben, genügend Nahrung anzubauen, stimme ich nicht zu. Das ist das eigentliche Thema dieses Posts. Ich möchte zeigen, dass entgegen dem Kommentar von Prof. Chassy, es gebe keine Wissenschaftler, die gegen Genmanipulation seien, es gerade die Wissenschaftler sind, die sagen, dass Genmanipulation keine Lösung der drohenden Nahrungskrise ist, sondern in Wirklichkeit organische und nachhaltige Anbaumethoden eine bessere Option sind.</p>
</div>
<p>Er listet Links auf Berichte anderer Wissenschaftler auf und sagt abschließend:</p>
<blockquote><p>If one takes the time to do some research, it becomes evident that there are many scientists which do not see GMOs as the solution to our food problems. Activists are just the people who have taken on the task of informing the public.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wenn jemand sich die Zeit nimmt um ein wenig zu recherchieren, wird es offensichtlich, dass es viele Wissenschaftler gibt, die genetisch veränderte Organismen nicht als Lösung unserer Ernährungsprobleme ansehen. Aktivisten sind nur Menschen, die sich die Aufgabe gesetzt haben, die Öffentlichkeit zu informieren.</p>
</div>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/the_world_according_to_monsanto_documentary_review#comment">UrbanSprout posted in einer ausführlichen Kritik</a> des Films „World According to Monsanto“  [deutscher Titel: „Monsanto, mit Gift und Genen“]</p>
<blockquote><p>I have watched a lot of documentaries on GM foods and Monsanto and although they each have their own style and there is always some new information, they generally cover a lot of the same material. This recently released documentary is not like that. It takes a very different angle, looking at the history of Monsanto and the way it operates, rather than focusing specifically on GM foods.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe viele Dokumentarfilme über genetisch veränderte Lebensmittel und Monsanto gesehen, und obwohl jeder seinen eigenen Stil hat und es jedesmal etwas neue Information gibt, bedienen sie sich im Großen und Ganzen desselben Materials. Dieser vor kurzem veröffentlichte Dokumentarfilm ist anders. Er schaut aus einem ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte Monsantos und Monsantos Art zu arbeiten, anstatt sich nur auf genetisch veränderte Lebensmittel zu konzentrieren.</p>
</div>
<p>Der Blogger stellt einige Fragen zum Thema und postet einen Link, der es anderen ermöglicht, den Film online zu sehen.</p>
<blockquote><p>So after seeing all this evidence of Monsanto&#39;s lying and test fiddling, one has to ask the question: When they say GM foods are thoroughly tested (which they are not), does that actually mean anything? Even relying on social concience would be dangerous. Surely they wouldn&#39;t let GMOs be released if they knew there were harmful effects? Well, if they can watch people dying from exposure to PCBs outside their factory, while they continue to manufacture and pollute, then they are capable of doing anything.</p>
<p>The very interesting thing is this, when it comes out that GM foods are responsible for environmental problems, and human health issues, guess who is going to pay to fix it? The taxpayers, that&#39;s who. Monsanto will just carry on making money while we pay to clean up their mess.</p>
<p>How does this make you feel?<br />
Watch online <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844">here</a>.
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Nachdem man all diese Zeugnisse von Monsantos Lügen und Testgefummel gesehen hat, muss man folgende Frage stellen: Wenn die sagen, genetisch veränderte Lebensmittel seien gründlich getestet (was sie nicht sind), heißt das überhaupt etwas? Selbst sich auf das soziale Gewissen zu verlassen, wäre gefährlich. Sie würden genetisch veränderte Organismen nicht [in die Umwelt] lassen, wenn sie wüssten, dass das schädliche Auswirkungen hätte? Nun, wenn sie zusehen können, wie Menschen sterben, weil sie in der Umgebung ihrer Fabrik PCBs ausgesetzt waren, während sie weiter produzieren und die Umwelt verschmutzen, dann sind sie zu allem in der Lage.</p>
<p>Ein sehr interessantes Ding ist: wenn es herauskommt, dass genetisch veränderte Lebensmittel verantwortlich für Probleme der Umwelt und der menschlichen Gesundheit sind, wer wird dann wohl dafür bezahlen? Die Steuerzahler. Monsanto wird einfach weiter Geld verdienen, während wir zahlen und ihr Durcheinander aufräumen.</p>
<p>Wie fühlt ihr euch da?<br />
Schaut es euch <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844">hier</a> an.</p>
</div>
<div class="notes">
<p>Anmerkungen des Übersetzers:</p>
<p>Deutsche Version des besprochen Dokumentarfilms <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7flcXHkecBI">„Monsanto, mit Gift und Genen“</a></p>
<p><a href="http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/standard.html?channel=CH0810&#038;doc=CMS1226492832306">Studie des österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend</a> zur Überprüfung von möglichen Effekten der gentechnisch veränderten Maissorte NK603 x MON810 auf Reproduktionsparameter in Fütterungsversuchen bei Mäusen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>PangeaDay: Ein weltweites Ereignis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/14/pangeaday-ein-weltweites-ereignis/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 20:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Am Samstag war Pangea Day und in allen Teilen der Welt kamen Menschen zusammen um gemeinsam Filme zu sehen. Die Filmemacher, Sprecher und Musiker gewährten uns einen Einblick in Lebenswelten auf anderen Teilen des Kontinents, was zu der Einsicht führte, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/12/pangeaday-an-event-lived-worldwide/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Am Samstag war <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-videos-to-change-the-world-on-may-10th/">Pangea Day</a> und in allen Teilen der Welt kamen Menschen zusammen um gemeinsam Filme zu sehen. Die Filmemacher, Sprecher und Musiker gewährten uns einen Einblick in Lebenswelten auf anderen Teilen des Kontinents, was zu der Einsicht führte, dass die Menschen gar nicht so unterschiedlich sind, wie sie glauben. Im Rahmen der Veranstalltung gab es auch einen Mobile-Video-Wettbewerb mit Gewinnern aus unterschiedlichsten Ländern.</p>
<p>Auf der Videoplattform <a href="http://www.ovi.com/">OVI</a>, auf der die PangeaDay Inhalte verbreitet wurden, gibt es eine Dia-Show mit Fotos von der Veranstalltung in Kigali (Ruanda), einem der 5 Hauptsendeorte:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="262" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=PangeaDay.Kigali" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="262" src="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=PangeaDay.Kigali"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Slide-Show aus Haifa (Israel) zeigt Bilder des Events in der Nähe von Caesarea Port:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="262" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=silfilms.public" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="262" src="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=silfilms.public"></embed></object></p>
<p>Während der Veranstalltung sendeten die &#8216;<a href="http://friendsofpangeaday.org/">Freunde der Pangea Website</a>&#8216; live von verschiedenen Orten der Welt, darunter die Vereinigten Staaten, Kolumbien, Italien, Japan und Neuseeland. Manche Orte hatten ihre eigene Website mit liveblogging, Videostreams und Fotos der Veranstalltung, zum Beispiel <a href="http://otrabanda.org/pangeaday">Medellín PangeaDay</a> [es] aus Kolumbien.</p>
<p>Der PangeaDay Partner Nokia richtete den &#8216;2008 Nokia Mobile Filmmaking Awards Contest&#39; aus und die fünf Finalisten wurden zu je einem der 5 Ausstrahlungsorten geflogen. Die Videos der Gewinner sind auf der <a href="http://friendsofpangeaday.org/">pangeaday OVI Seite</a> zu sehen. Die Finalisten waren: &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/kayoom.10006">Rounds all around us</a></em>&#8216; von kayoom in Indien, &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/goofylopez.10001">smile</a></em>&#8216; von goofylopez in Indonesien, &#8216;<a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/ruperthowe.10021"><em>amazing rainbows! Shot and Edited with my Nokia 93</em></a>&#8216; von ruperthowe in GB, &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/ecachucho.10002">The Game -South African Children having fun in a Video Games Room</a></em>&#8216; von ecachucho und &#8216;<a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/pierba.10001"><em>Clouds Running</em></a>&#8216; von pierba in Italien.</p>
<p>Den Hauptpreis gewann ecachucho mit seinem Video von südafrikanischen Kindern, die Acarde Games spielen. Er gewann eine Reise in das Gorilla Reservat in Ruanda - eine Filmcrew wird ihm helfen, die Reise zu filmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="512" height="287" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/flash/player.aspx?media=ecachucho.10002&amp;channelname=PangeaDay.film" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="287" src="http://share.ovi.com/flash/player.aspx?media=ecachucho.10002&amp;channelname=PangeaDay.film"></embed></object></p>
<p>Ein weiterer Preis von Nokia und Womworld erhielt das Video Amazing Rainbows. Der Gewinner erhielt ein Nokia N82, eine Tragetasche, ein Stativ, eine Speicherkarte, Kopfhörer und Lautsprecher. Die Laudatio von David Howell Studios gegründete das Urteil damit, dass das Video am besten den Geist von Mobile Video wiedergäbe: Once-in-a-lifetime Erlebnisse festhalten, die sonst unwiederbringlich verloren gegangen wären.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q0UwoQCpSlY&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/q0UwoQCpSlY&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Grüne Stimmen am Earth Day 2008</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/23/grune-stimmen-am-earth-day-2008/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/23/grune-stimmen-am-earth-day-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 21:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rotich  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die Blogger haben den 22. April - den Earth Day - auf unterschiedliche Weise gefeiert: Manche schrieben über die Bedeutung des Tages, andere machten eine Presseschau, teilten Leseempfehlungen und sprachen über den Klimawandel. In diesem kurzen Überblick bekommen wir eine Ahnung davon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/afromusing/">Juliana Rotich</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/23/green-global-voices-on-earth-day-2008/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Blogger haben den 22. April - den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Earth_Day">Earth Day</a> - auf unterschiedliche Weise gefeiert: Manche schrieben über die Bedeutung des Tages, andere machten eine Presseschau, teilten Leseempfehlungen und sprachen über den Klimawandel. In diesem kurzen Überblick bekommen wir eine Ahnung davon, wie die Blogger den &#8216;Tag der Erde 2008&#8242; wahrnahmen.</p>
<p>Wir beginnen in <strong>Südafrika</strong>: Bei <em>carbon copy</em> fragt <em>Rory</em>, ob der Earth Day nicht in die Irre führt. Er <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/23/green-global-voices-on-earth-day-2008/href=">verweist</a> auf einen Artikel, und wirft ein: &#8220;Der Planet wird überleben - aber was ist mit uns?&#8221;</p>
<p>Im <em>changing climates blog</em> <a href="http://changingclimates.info/?p=32">schreibt</a> <em>Juan</em> über die Notwendigkeit, Parks an den Klimawandel anzupassen und spricht über den Ethosha Nationalpark.</p>
<blockquote><p> Im Park kam es gerade zu großen Überflutungen, vielleicht den größten seit 40 Jahren, die die Ebenen überspülten und so das Nahrungsverhalten aller Tiere veränderte. Veränderung ist nicht immer schlecht, aber es braucht genaue Beobachtung, damit wir wirklich alles tun, um ein belastbares Ökosystem aufzubauen. Manche Tiere haben plötzlich ungewohnt viel Wasser, wodurch sie kräftiger werden, andere Tiere müssen weiter verteilte Herden Jagen, weil die Beute sich nicht mehr um ein bestimmtes Wasserloch versammelt. Es ist eine neue Zeit für das wilde Afrika angebrochen, und die Schutzgebiete müssen sich entsprechend anpassen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/earth_day"><em>Urbansprout</em></a> wirft einen Blick auf die Geschichte des Earth Day und überlegt, warum es keine Feiern und Aktionen in Südafrika gab. Der Blog geht auch auf die größten politischen und ökonomischen Umweltprobleme ein.</p>
<blockquote><p> Der Earth Day ist eine edle Aktion und verdient es, dass man sich mit ihm befasst. Eine Lokalzeitung war auf uns zugekommen um zu erfahren, was Südafrikaner am Earth Day unternehmen. Trotz intensiver Suche fanden wir nichts. Wir schoben es auf eine allgemeine Teilnahmslosigkeit, mangelndes Bewusstsein und Probleme im eigenen Land.</p>
<p>Aber es gibt nicht zu wenige Veranstaltungen, weil wir uns nicht genug Sorgen machen: Die Welt hat sich noch nie so sehr um die Umwelt gesorgt wie im Moment - alle Firmen und Hersteller beteuern ihre Bemühungen, den Planeten zu retten. Regierungen und Unternehmen betreiben internationale Kampagnen für die Umwelt - die brauchen keinen Earth Day, um ihren grünen Weg zu beschreiten.</p></blockquote>
<p>China:  Im Blog <em>China Dialogue</em> zeigt <a href="http://www.davidsuzuki.org/"><em>David Suzuki</em></a> eine Lesung eines Professors für nachhaltige Entwicklung der Universität von British Columbia. Der Professor <a href="http://www.chinadialogue.net/homepage/show/single/en/192">argumentiert</a>: &#8220;Wir müssen uns wieder auf das &#8216;Öko&#39; in &#8216;Ökologie&#39; konzentrieren.&#8221;</p>
<p><strong>Amerika</strong>:  Der <a href="http://www.worldchanging.com/archives/007981.html#comments">Ecopoliticologist</a> <em>Tim Hurst</em> hat einen Überblick über die Anordnungen des Gouverneurs von Colorado, der eine ambitionierte Umwelt-Agenda vertritt.</p>
<p><em>Sarah Kuck</em> von <em>Worldchanging</em> wirft einen Blick auf die <a href="http://www.worldchanging.com/archives/007981.html#comments">Schlagzeilen</a> am Earth Day und beobachtet:</p>
<blockquote><p> An den vergangenen Earth Days konnten die Leser der meisten Zeitungen Statistiken über Umweltverschmutzung, Klimawandel oder Umweltzerstörung erwarten. Aber dieses Jahr scheint die Berichterstattung anders zu sein. Nicht, dass die Zerstörung zurückgegangen sei, aber wir wissen mehr über dieses Problem, und unser Verhältnis zu diesem Thema hat sich verändert. Da nun die Meisten ein Problembewusstsein entwickelt haben geht es nicht mehr darum, das Problem zu definieren, sondern Lösungen vorzustellen, oder zumindest Öko-Produkte als Lösung darzustellen.</p></blockquote>
<p><em> Cascadia Brian</em> schreibt auf dem Blog &#8216;<em>Its getting hot in here</em>&#8216;, welche <a href="http://itsgettinghotinhere.org/2008/04/22/some-earth-day-readings/#comments">Artikel zum Earth Day</a> lesenswert sind.</p>
<p><strong>Israel</strong>: <a href="http://greenprophet.com/"><em>The Green Prophet</em></a> wird diese Woche eine Reihe von Artikeln veröffentlichen, in denen er über Unternehmen schreibt, die mit gebrauchten Materialien arbeiten. <em><a href="http://greenprophet.com/2008/04/22/357/online-reusesources/">Karen</a></em> weißt auf zwei Websites hin, die für mehr Wiederverwertung in Israel eintreten.</p>
<p>Zum Schluss behauptet <em>Yehuda</em>, wandern sei in Amerika eine Nischenaktivität. Im Gegensatz dazu haben Wanderungen eine lange Tradition bei israelischen Jugendgruppen, an den Schulen, an &#8216;Wandertagen&#39;, in Gemeinschaften und Organisationen.</p>
<blockquote><p>Einen frohen Tag der Erde. Geht raus, und wandert durch eure Umgebung. Euer Land. Euren Planeten. Solange wir ihn noch haben.</p></blockquote>
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		<title>Südafrika: Neuer Missgriff von Manto &#8230;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/sudafrika-neuer-missgriff-von-manto/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 13:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMuhammad Karim  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die umstrittene südafrikanische Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang, die schon vor kurzem mit ihren Eskapaden für Aufsehen sorgte, ist wieder in den Schlagzeilen. Diesmal ärgern sich Blogger über eine Rede, die sie vor der Kommission des Präsidenten zur traditionellen Medizin hielt.
The Big Breakfast kommentiert:
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/muhammad-karim/">Muhammad Karim</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/05/another-manto-blunder/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die umstrittene südafrikanische Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang, die schon vor kurzem mit ihren <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/08/28/south-africas-health-minister-under-fire-from-public-opinion/">Eskapaden</a> für Aufsehen sorgte, ist wieder in den Schlagzeilen. Diesmal ärgern sich Blogger über eine Rede, die sie vor der Kommission des Präsidenten zur traditionellen Medizin hielt.</p>
<p>The Big Breakfast <a href="http://blog.ecr.co.za/breakfast/?p=4699">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p> Die &#8216;Krankheits&#39;-Ministerin hat sich mal wieder einen Missgriff geleistet, als sie sagte: &#8220;Wir können nicht westliche Protokollmodelle für die Forschung und Entwicklung nutzen. Wir sollten uns davor hüten, uns in klinischen Tests festzufahren&#8221;. Sie sagte im Folgenden, der Mangel an Dokumentation in der traditionellen Medizin führe zu rechtlichen Problemen und dubiosen Machenschaften.</p>
<p>Darum, Frau Gesundheitsministerin, gibt es in der echten Wissenschaft klinische Tests.</p>
<p>Gibt es neben der &#8216;Westlichen Medizin&#39; einen Platz für die traditionelle Medizin, oder kommen sie nicht miteinander aus?</p></blockquote>
<p><a href="http://synaptoman.wordpress.com/2008/02/25/manto-bashing/">Synaptoman</a> war noch vernichtender in seinem Urteil:</p>
<blockquote><p>Bei einem Essen des Healthy Lifestyle Programme in Port Shepston (was in Gottes Namen hatte sie da überhaupt zu suchen?) kündigte sie an, Getränkekarten werden bald mit Hinweisen versehen werden, die auf die negativen Auswirkungen von Alkohol hinweisen. Und diese Frau sollen wir ernst nehmen? Ihr angeblicher Alkoholkonsum ist legendär, ihre beschleunigte Lebertransplantation ist allgemein bekannt, und nun will diese Idiotin uns über UNSEREN Alkoholkonsum belehren?</p>
<p>Sie wolle an den Erfolg ihrer Behörde mit der Tabakindustrie anknüpfen, wo mit Warnhinweisen auf den Packungen ein Rückgang von 40% erreicht worden sei. Das ist völlig unnötig. Wir könnten den Alkoholverbrauch in diesem Land vermutlich allein dadurch um 40% senken, dass wie SIE zu den Anonymen Alkoholikern schicken!</p></blockquote>
<p>Er fügt eine Karikatur mit der Ministerin an: &#8220;Behandlung für AIDS-Kranke? Kommt mir nicht mit diesem &#8216;Jahr der Wissenschaft&#39;-Unsinn.&#8221;</p>
<p>All dies wirft erneut die Frage auf, wie der Präsident eine Ministerin von solchem Kaliber in seinem Team haben, und sie trotz aller Eskapaden verteidigen?</p>
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		<title>Südafrika: Kampagne gegen den Hass</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 19:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[LGBT]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonNdesanjo Macha  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Sokari bloggt über eine Kampagne gegen Hass in Südafrika: &#8220;Die 07-07-07 Kampagne gegen den Hass auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle (LGBTI) startete im Saartje-Baartman-Centre in Kapstadt am zweiten Todestag von Zoliswa Nkonyana, einem 19jährigen, der am 04.02.2006 auf brutale Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/02/05/south-africa-campaign-to-end-hate/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Sokari bloggt über eine <a href="http://www.blacklooks.org/2008/02/western_cape_07-07-07_campaign_launch.html">Kampagne</a> gegen Hass in Südafrika: &#8220;Die 07-07-07 Kampagne gegen den Hass auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle (LGBTI) startete im Saartje-Baartman-Centre in Kapstadt am zweiten Todestag von Zoliswa Nkonyana, einem 19jährigen, der am 04.02.2006 auf brutale Art zu Tode kam&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Südafrika: 2008 South Africa Blog Awards</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 20:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonNdesanjo Macha  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Cherryflava kündigt die 2008 South Africa Blog Awards an: &#8220;Die Seite des diesjährigen Awards ist nun online - Nominierungen können ab dem 11. Februar abgegeben werden. Alle Kategorien des Vorjahres  bestehen weiterhin und es sind einige Kategorien dazugekommen&#8221;.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/27/south-africa-2008-south-africa-blog-awards/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Cherryflava kündigt die 2008 <a href="http://www.cherryflava.com/cherryflava/2008/01/2008-south-afri.html">South Africa Blog Awards</a> an: &#8220;Die Seite des diesjährigen Awards ist nun online - Nominierungen können ab dem 11. Februar abgegeben werden. Alle Kategorien des Vorjahres  bestehen weiterhin und es sind einige Kategorien dazugekommen&#8221;.</p>
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