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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Kenia</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Kenia: Verheerende Dürre verschärft Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 11:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonSamuel Maina  &#183; Übersetzt von Tina Seidenberger &#183;  engl. Originalartikel 

Kein Gras in Sicht

Kenia erlebt die schlimmste Dürre seit mehr als einem Jahrzehnt, so das meteorologische Amt des Landes. Die Dürre ist im ganzen Land zu spüren, sie wird jedoch verstärkt in den Massai-Gemeinden sichtbar, die hauptsächlich von Viehzucht leben.
Angesichts der Gefahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/samuel-maina/">Samuel Maina</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/20/kenya-devastating-drought-worsens-human-wildlife-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption alignright" style="width: 167px;"><a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org"><img title="Dürre im Massailand" src="http://lionguardians.wildlifedirect.org/files/2009/07/pbi_2088-drought.jpg" alt="Kein Gras für Vieh" width="157" height="224" /></a></p>
<p class="wp-caption-text">Kein Gras in Sicht</p>
</div>
<p>Kenia erlebt die schlimmste Dürre seit mehr als einem Jahrzehnt, so das meteorologische Amt des Landes. Die Dürre ist im ganzen Land zu spüren, sie wird jedoch verstärkt in den Massai-Gemeinden sichtbar, die hauptsächlich von Viehzucht leben.</p>
<p>Angesichts der Gefahr, ihre wertvollen Viehherden zu verlieren, treiben die Massai, traditionell ein im Süden Kenias und Norden Tansanias angesiedeltes Nomadenvolk, ihr Vieh auf der Suche nach Weideland in die Wildgebiete - und sogar Städte. Dadurch hat sich der Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt vertieft, da die geschwächten Rinder Löwen und anderen Raubtieren zum Opfer fallen.</p>
<p>Das <a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org/2009/07/15/devastating-drought/">Blog Lion Guardians berichtet</a>, dass es schon seit zwei Jahren nicht mehr richtig geregnet hat.</p>
<blockquote><p><em>Die Dürre wird von Tag zu Tag schlimmer. Seit bereits zwei Jahren in Folge hat es nicht ordentlich geregnet und Massai-Gemeinde aus Viehhütern, die die [Mbirikani]-Gruppenranch bilden, haben ihr Vieh auf der Suche nach besseren Weideflächen in drei Richtungen getrieben. Die Rinder nehmen alle stark ab und viele sterben.</em></p></blockquote>
<p>Predator Aware, eine Gruppe, die sich für den Schutz von Raubtieren einsetzt, berichtet ebenfalls über einige Härtefälle in den Gebieten der <a href="http://www.masai-mara.com/">Massai Mara</a> und der Siana-Ranches im südlichen Teil Kenias. Auf dem <a href="http://predatoraware.wildlifedirect.org/2009/07/20/dry-days-in-the-mara/">Blog Predetor Aware</a> heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Besonders die Massai Mara und Siana haben Schwierigkeiten, Weideland zu finden, während der Regen weiterhin auf sich warten lässt. Letzte Nacht gab es offenbar einen Sturm irgendwo im Rerservat. Wir hoffen, dies ist ein Idikator und es wird mehr Regen geben. Dieses trockene Wetter verschärft wirklich den Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt, während die Suche nach Wasser und Weideland weitergeht.</em></p></blockquote>
<p>Obwohl Wildtiere besser in einer Dürreperiode zurechtkommen, trifft es Viehherden sehr hart. Die Maasai, die traditionell als nomadische Viehhirten leben, werden tun, was sie seit Generationen getan haben, sie werden sich mit ihrem Vieh auf die Suche nach Weideflächen begeben. Es kommt vor, dass die einzigen offenen Weideflächen geschützte Gebiete sind, z.B. Nationalparks und Reservate. Ironischerweise entstanden die meisten der weltberühmten Parks in Kenia aus Flächen, die traditionell den Maasai als Weideland vorbehalten waren. Das Blog Lion Guardians beschreibt die Bewegungen der Massai-Gruppen, die am Rande des Amboseli-Nationalpark leben:</p>
<blockquote><p><em>Die erste Gruppe trieb ihr Vieh bis nach Manyara in Tansania. Andere entschieden, ihr Vieh in den Tsavo-West-Nationalpark zu treiben, es kam jedoch zu ernsten Zusammenstößen mit den Parkbehörden, die versuchen, die Überweidung der Flächen des Nationalparks durch Viehherden zu verhindern, wonach nur nackte Erde übrigbleibt.</em></p></blockquote>
<p>Einige dieser Hirten haben ihr Vieh auf der Suche nach Weideland und Wasser weiter als 400 km weit getrieben. Einige gingen nach Norden in Richtung Nairobi, nachdem von dort einige Wochen zuvor von etwas Regen berichtet worden war. Andere gingen nach Süden und über die Grenze nach Tansania.</p>
<p>Die Schwere der Dürre wird aus den Worten von ole Lentura, dem wichtigsten Blogger auf Predator Aware, deutlich. „Die Tage bringen brennende Sonne und viel Wind“, sagt ole Lentura, der berichtet, dass Tiere, die sich eigentlich von Gras ernähren, an Bäumen und Büschen nach Futter suchen müssen und sich so dem Mangel an Gras anpassen.</p>
<p>„Die Ältesten in der Gruppe beschreiben diese Dürre als die schlimmste aller Zeiten. Stark steigende Preise für Konsumgüter und fallende Erlöse aus dem Verkauf von Vieh und anderen einheimischen Produkten machen aus dieser Situation eine katastrophale Ernährungskrise“, sagen die <a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org/">Lion Guardians</a>.</p>
<p>Ole Lenturea von <a href="http://predatoraware.wildlifedirect.org/">Predator Aware</a> sagt über den Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt: „Keine Meldungen über Vorfälle mit Raubtieren, aber ein weiterer Massai-Mann kam dieses Wochenende tragisch durch einen Büffel ums Leben. Dieser Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt wird nicht nachlassen bevor es ordentlich regnet.“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Afrika: Obama nutzt neue Medien im Dialog mit Afrikanern</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/10/africa-obama-uses-new-media-to-talk-to-africans/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So <a href="http://hotsecretz.blogspot.com/2009/07/sms-son-of-kogelo-direct.html">beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout</a> darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.</p>
<p>Barack Obama besucht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ghana">Ghana</a> am 10. und 11. Juli. Dies wird sein erster historischer Besuch im subsaharischen Afrika und er wird Tools wie Twitter, Facebook und SMS nutzen, um direkt mit Afrikanern zu sprechen.</p>
<p>Erik Hersman, der auf <a href="http://whiteafrican.com/">White African</a> bloggt, <a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">diskutiert Medienplattformen</a>, die Obama nutzen will, um auch Afrikaner über Ghana hinaus zu erreichen. Hersman unterstützte das Weißen Haus bei der Entwicklung seiner neuen Medienstrategie für Ghana und Afrika. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Das Radio ist überall in Afrika immer noch das Kommunikationsmedium Nummer eins und in Ghana ist dieses Medium durch den örtlichen und landesweiten Austausch zwischen den verschiedene Gemeinden besonders lebendig und aktiv.<br />
Wie allgemein bekannt ist, hat sich das Mobiltelefon mit explosionsartiger Geschwindigkeit über Afrika verbreitet. Das bedeutet, dass SMS ein vergleichsweise demokratisches Mittel ist, um Feedback aus allen Bevölkerungsschichten des Landes zu erhalten. (Merkwürdigerweise nicht verfügbar für Leute, die in den USA leben - mehr dazu weiter unten.)<br />
Zu guter Letzt gibt es keine großen, in Ghana entwickelten sozialen Netzwerke im Internet, und wie in vielen anderen Ländern Afrikas, besitzt Facebook auch dort eine gute Marktdurchdringung. In Ghana sind es über 100.000 Nutzer - es macht für das Team „Neue Medien“ also  Sinn, sich dort zu beteiligen und einen Dialog zu beginnen, ohne dabei seine Energie auf zu viele Dienste zu verteilen. Twitter als Verstärkung einzusetzen ist ganz natürlich, denn dort wird das Thema auch viel diskutiert werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">Er postet</a> Einzelheiten aus dem Weißen Haus:</p>
<blockquote><p>SMS. Wir starten eine SMS-Plattform, auf der Bürger Fragen stellen, Kommentare abgeben und Willkommensgrüße senden können (auf Englisch und Französisch). Mithilfe einer SMS-Kurzwahl für die Länder Ghana (1731) , Nigeria (32969) , Südafrika (31958) und Kenia (5683) sowie einer normalen Nummer für SMS aus dem Rest der Welt, werden Afrikaner und Bürger aus aller Welt dazu aufgefordert, ihre Nachrichten an den Präsidenten zu versenden. Teilnehmer an der SMS-Aktion haben außerdem die Möglichkeit, Highlights aus der Rede auf Englisch und Französisch zu abonnieren. Mobiltelefonnummern für die Registrierung, gültig für ganz Afrika: 61418601934 und 45609910343.</p>
<p>Radio. Ein Live-Audiostream der Präsidentenrede wird noch während der Rede über landesweite und regionale Radiosender ausgestrahlt werden. Nach der Rede werden die auf Band aufgenommenen Antworten des Präsidenten auf die eingegangenen SMS-Nachrichten Radiosendern und Websites zur Verfügung gestellt. Der Präsident hofft, in Bezug auf Themen und Regionen ein großes Spektrum an Fragen und Kommentare beantworten zu können. Die Aufnahmen werden außerdem auf der Website des Weißen Hauses und über iTunes zum Download bereitstehen.<br />
Video. Die Rede kann per Live-Videostream auf www.whitehouse.gov/live mitverfolgt werden. Der Einbettungscode für dieses Video steht zur Verfügung. Der Livestream kann also auf jeder Website gehostet werden.<br />
Online-Chat. Es wird einen Live-Chat über die Rede auf Facebook geben (unter http://apps.facebook.com/whitehouselive). Das Weiße Haus wird auf Facebook außerdem eine „Veranstaltung“ auf Facebook zur Rede erstellen, bei der sich Teilnehmer aus aller Welt treffen können. Es wird einen Twitter-Hashtag (z.B. #obamaghana) geben, der verbreitet werden wird, um Beiträge und Reaktionen auf die Veranstaltung zusammenzufassen.</p></blockquote>
<p>Internet-User können auch auf der Website von <a href="http://allafrica.com/feedback/obama-ghana-2009.html">AllAfrica</a> Fragen stellen:</p>
<blockquote><p>Ihre Chance, Präsident Obama Fragen zu Afrika zu stellen:<br />
Was möchten Sie Präsident Obama fragen, während er sich auf seinen ersten Besuch als Staatschef der Vereinigten Staaten in Subsahara-Afrika vorbereitet - er macht Halt in Ghana am 10. und 11. Juli? Geben Sie Ihre Frage hier ein und wir werden Ihre Vorschläge zusammentragen. Bitte geben Sie außerdem Ihr Alter und Ihren Beruf an.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.foreignpolicy.com/posts/2009/07/07/africans_invited_to_text_obama_before_ghana_speech">Michael Wilkerson zufolge</a>, der auf dem Blog Foreign Policy schreibt, könnte die Nutzung neuer Medien durch Obama dazu führen, dass die Zustimmung zu seiner Politik weltweit rasant zunimmt:</p>
<blockquote><p>Das demonstrative Interesse an den Ansichten der Afrikaner, wird, wenn Sie pannenfrei abläuft, wahrscheinlich den Beliebtheitsgrad Obamas erhöhen, der ohnehin bereits fast doppelt so hoch ist wie der der USA. Auf dem Touristenmarkt in Accra gehen Obama-T-Shirts und -Gemälde weg wie warme Semmeln und in Ghana hofft man auf einen Anstieg der Touristenzahlen nach dem Besuch.</p></blockquote>
<p><a href="http://afrigator.com/link/url/?url=http%3A%2F%2Fghanapundit.blogspot.com%2F2009%2F07%2Fafrica-texts-obama-before-visit.html&amp;return_url=http%3A%2F%2Fafrigator.com%2Fhome&amp;blogid=13860&amp;postid=1189397">Ghana Pundit berichtet</a>, dass bereits tausende von SMS-Nachrichten bei Obama eingegangen seien:</p>
<blockquote><p>US-Präsident Barack Obama hat tausende von SMS-Nachrichten über Afrika erhalten, nachdem er vor dem Antritt seiner Reise nach Ghana am Freitag zum Einsenden von Fragen aufgefordert hatte.</p></blockquote>
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		<title>Kenia: Stammes-Hass im Internet</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/05/kenia-stammes-hass-im-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 18:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRebecca Wanjiku  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Als es in Kenia nach der Wahl zu Konflikten kam zeigten viele auf die Zeitungen und Radiosender als Quellen des Hasses. Niemand achtete damals auf die Blogs und Foren. Dabei hat sich gezeigt, dass sogar die Kriegstreiber auch im Netz aktiv sind.
Mashada [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/rebecca-wanjiku/">Rebecca Wanjiku</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/02/04/kenya-tribal-hatred-claims-its-first-online-casualty/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Als es in Kenia nach der Wahl zu Konflikten kam zeigten viele auf die Zeitungen und Radiosender als Quellen des Hasses. Niemand achtete damals auf die Blogs und Foren. Dabei hat sich gezeigt, dass sogar die Kriegstreiber auch im Netz aktiv sind.</p>
<p><a href="http://mashada.com/">Mashada forum</a>, Kenias erster Chat musste die Seite schließen, nachdem die Diskussionen außer Kontrolle geraten waren. <em>White African</em> schreibt über <a href="http://whiteafrican.com/?p=880">seinen Schock</a>:</p>
<blockquote><p>Wie ihr vielleicht schon wisst hatte ich einige Probleme damit Mashada.com zu regulieren, obwohl ich kürzlich Moderatoren eingestellt habe, die die Diskussionen leiten. Langsam spiegelt sich hier das wider was gerade in Kenia geschieht. Ich musste die Foren nun bis auf weiteres schließen, weil ich nicht will, das sie unseren Bemühungen entgegen stehen. Im Netz ist es unmöglich geworden, Diskussionen und Debatten für die Menschen anzubieten.</p></blockquote>
<p><em>White African</em> <a href="http://whiteafrican.com/?p=880">schreibt</a> weiterhin:</p>
<blockquote><p>Die Gewalt in Kenia nach der Wahl ist furchtbar. Die meisten Nutzer von Mashada leben in den USA und Europa, aber einige auch in Kenia. Die Mehrheit der Nutzer hören also von ihren Freunden und Familien, den Abscheulichkeiten, die diese durchleiden und sind zurecht wütend.</p></blockquote>
<p>Einige der Kommentare mussten von den Moderatoren gelöscht werden. <a href="http://www.kenyanpundit.com/?p=447"><em>Kenyan Pundits</em> hat ein Beispiel dafür</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe einen Kommentar über die Hass-Beiträge auf <a href="http://www.mashada.com/">Mashada</a> gelöscht - nicht, weil ich der Kritik des Kommentators nicht zustimme, sondern weil ich wusste, dass die Links in seinem Kommentar nur Futter für weitere Hass-Antworten gewesen wären.</p>
<p>Ich habe vor kurzem mit David über diese beleidigenden und hasserfüllten bei Mashada geredet. Wie geht er mit diesem Thema um? Nicht nur, dass mich die Beiträge mancher Leute an anekeln, ich mache mir auch Sorgen, dass das Davids wunderbare Arbeit mit Ushahidi untergräbt. David sagt er sei überfordert und die Moderatoren seien schnell am Ende. Er versuchte die Seite für eine Woche abzuschalten, aber auch das half nicht. Er denkt darüber nach, Moderatoren zu bezahlen, ist aber auch für andere Ideen offen.</p></blockquote>
<p>In diesen Zeiten der Feindseligkeit beziehen Blogger Stellung. <em>Kumekucha</em> schrieb &#8220;<a href="http://kumekucha.blogspot.com/2008/01/black-sunday-and-hidden-truth-about.html">Die Wahrheit über die Kikuyus</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p> Der offensichtliche Amtsmissbrauch sollte nicht geleugnet werden. Jeder Versuch, die Geschehnisse zu relativieren verschlimmert eine schon jetzt äußerst problematische Situation. Keiner der &#8216;Vermittler&#39;, die derzeit im Land sind haben im Dezember mitgewählt und sie sind alle nutzlos für die Massen, die für den de facto Präsidenten von Kenia, Raila Amolo Odinga von der Orange Democratic Movement (ODM), gestimmt haben. Der Aufenthalt dieser Vermittler auf kenianischem Boden schürt nur weiteren Hass und beleidigt die überwältigende Mehrheit, die für Odinga und seine Partei gestimmt hat.</p></blockquote>
<p>Auf der anderen Seite <a href="http://www.kenyanentrepreneur.com/?p=1082">beschreibt</a> <em>Kenyan enterprenuer</em> Ralia als bösen machtbesessenen Menschen:</p>
<blockquote><p> Railas Vorstellung, Kibaki würde sich seinen Weg zu einer parlamentarischen Mehrheit mit Gewalt ebnen ist verrückt und zeugt von Railas bösem Verrat:  Er nutz die Toten um Stimmung zu machen und fördert weitere Gewalt (obwohl er weiß, dass die Tode nichts mit Kibaki zu tun haben!!!).</p>
<p>Seht euch seine Rede direkt nach Weres Tod an:</p>
<p><strong> ** Railas Übertreibung</strong>: <em>&#8220;Ein emotionaler Raila lobte den toten Ministerpräsidenten, dessen Leben und Blut nicht vergebens bleiben würde: &#8220;Sein Blut wird die Befreiungsbewegung nähren&#8230; wir werden groß und stark voranschreiten, wir sollten eine Flagge auf dem Berg hissen, um an ihn zu erinnern &#8230; man soll sich an Were erinnern&#8230; wir werden uns an dich erinnern, Bruder.&#8221;</em></p>
<p>Bitte Neger, bitte &#8230;</p>
<p>Raila und Ruto haben sich entschlossen das Land ins Chaos zu stoßen, sollten sie nicht an die Macht kommen (natürlich werden sie nicht selbst kämpfen, sondern sich andere dafür suchen). Ich denke, Kibaki wurde angewiesen nicht weiter mit den beiden Strolchen zu verhandeln. Sie müssen bis zum Ende bekämpft und geschlagen werden (wobei der finale Schlag für William Ruto reserviert ist).</p></blockquote>
<p><em>Siasa duni</em> bietet eine <a href="http://siasaduni.blogspot.com/2008/02/how-kibaki-stole-election.html">Erklärung</a>, wie Präsident Kibaki die Wahl gefälscht hat und zieht Parallelen zwischen Kibaki und der Bush-Regierung:</p>
<blockquote><p> Die Geschehnisse haben auch die Bush-Regierung beunruhigt, die sich auf Kenia als Alliierten im Kampf gegen den Terror und als Bollwerk der Stabilität in Ostafrika verlässt. Offiziell bekam Kibaki 231.728 Stimmen - etwa 2 Prozent der 10 Millionen Wähler. Ersten Umfragen des International Republican Institute (von den USA unterstützt) gaben an, Raila Odinga habe mit 8 Prozent Vorsprung gewonnen. Die Wahlleitung ließ fünf akkreditierte kenianische Beobachter ins Auszählungsbüro während der Endauszählung. Drei der fünf kamen zum gleichen Ergebnis: Sie gaben an, dass es in diesem Raum zu schwerem Betrug gekommen ist, wo Wahlhelfer - alle von Kibaki bestimmt - die Ergebnisse zusammentrugen, bevor sie an die Öffentlichkeit weitergegeben wurden.</p></blockquote>
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