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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; D. R. Kongo</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Behinderte Kongolesen finden Wege zum Erfolg</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/behinderte-kongolesen-finden-wege-zum-erfolg/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 02:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonKatharine Ganly  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.
Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der „Congoblog “Ba Leki” berichtet regelmässig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/katharine-ganly/">Katharine Ganly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p>In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.</p>
<p>Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der <a href="http://www.congoblog.net/">„Congoblog “Ba Leki”</a> berichtet regelmässig über die Situation der der Behinderten und Benachteiligten in seinem Land und versucht hierbei nicht die Schwierigkeiten die sie überwinden in den Vordergrund zu stellen sondern konzentriert sich auf die Beharrlichkeit und den Unternehmensgeist solcher Individuen im Angesicht der Mühsal.</p>
<p>Congoblog berichtet von <a href="http://www.congoblog.net/kisangani-mendicite-pauvrete-et-precarite-quotidien-dune-femme-handicape/">Mariam Mapoyi&#39;s</a> Situation und beschreibt die behinderte Frau von Lubanga mit den Worten:</p>
<blockquote><p>
 “Je fais tout ce que je peux pour assurer le minimum pour mes enfants mais ce n’est pas évident … Je me lève tous les matins vers 6 heures et je prends la pirogue pour traverser de ce côté (rive droite du fleuve) pour mendier auprès de commerçants, hommes d’affaires ou autres autorités politiques. Mes enfants m’accompagnent parce qu’ils doivent pousser mon vélo et manger avec moi ce qu’on me donne”</p></blockquote>
<div class="translation">Ich tue was ich kann um sicherzustellen, dass meine Kinder zumindest mit dem Minimum versorgt werden, aber es ist nicht leicht&#8230; Ich wache jeden Morgen um 6 Uhr auf und nehme die Piroge über den Flus (zu dem rechten Ufer) um von Handwerkern, Geschäftsleuten, oder andern politischen Autoritäten betteln kann. Meine Kinder kommen mit mir, da sie mein Fahrrad anschieben müssen und teilen mit mir was mir von den Leuten zu essen gegeben wird.</div>
<p>Congoblog fügt zu ihrer Geschichte hinzu:</p>
<blockquote><p>Ce que cette dame ne dit pas, c’est qu’aucun de ses trois enfants ne va à l’école. Ils ne savent ni lire ni écrire. Elle a bien conscience du fait qu’un avenir sombre les attend mais elle sait aussi qu’elle n’a aucune marge de manœuvre dans ce pays où les parents doivent payer les études de leurs enfants, l’état ayant démissionné de cette charge depuis des décennies. Et pourtant, les textes de la Constitution de notre chère république stipulent que l’école primaire est gratuite et obligatoire.</p></blockquote>
<div class="translation">Was diese Frau nicht sagt ist, dass keines ihrer drei Kinder zur Schule geht. Sie können weder lesen noch schreiben. Sie ist sich wohl was für eine düstere Zukunft sie erwartet, aber sie weiss auch dass sie keine Wahl hat in einem Land in dem die Eltern für die Ausbildung ihrer Kinder selbst zahlen müssen, der Staat hat sich von dieser Verantwortung vor Jahrzehnten zurückgezogen. Und dies obwohl in der Konstitution unserer geliebten Republik geschrieben steht, dass eine grundlegende Ausbildung beides Pflicht und kostenlos ist.</div>
<p>Mariam hingegen und viele wie sie, sind nicht bereit die Hoffnung aufzugeben und unternehmen aktive Schritte um dem Teufelskreis des Bettelns zu entkommen und unabhängig zu werden. Mariam hat sich in einem Trainingzentrum in Kisangani eingeschrieben, wo sie jetzt lernt zu nähen. Während sie sich noch im Training befindet wird sie weiterhin betteln gehen müssen, aber sie hofft, nach dem sie ihren Unterricht abgeschlossen hat an eine Nähmaschine zu kommen um sich selbst versorgen  zu können und genug zu verdienen um ihre Kinder in die Schule schicken zu können.</p>
<p>In einem Land, in dem die Chancen auf Arbeit im besten Fall beschränkt sind -  und in dem die Zugänglichkeit von Gebäuden oder Regierungsdiensten, was die Möglichkeiten für Menschen wie Mariam weiter einschränkt – nähen zu lernen, und jede andere Form von Handwerk, ist eine Möglichkeit für behinderte Kongolesen an ein unabhängiges Einkommen zu kommen und ein Leben zu führen in dem sie sich nicht auf die Almosen anderer verlassen müssen.</p>
<p>Früher dieses Jahr beschrieb die <a href="http://www.itnewsafrica.com/?p=2334">ITNewsAfrica </a>im Detail den Erfolg einer Gruppe behinderter Frauen die ein ertragreiches Kunst- und Handwerksgeschäft aufbauten, das sie Shona Crafts nannten.</p>
<p>Shona Crafts wurde in Goma mit der Hilfe der Amerikanerin Dawn Hurley gegründet, und ist seither zu einer stabilen und erfolgreichen Einkommensquelle für die Frauen geworden.<br />
Diese Frauen erschaffen und Verkaufen eine Reihe von bei Hand gefertigten Kleidungsstücken, Taschen und anderen Dingen durch ihre <a href="http://shonacongo.vstore.ca/index.php/cName/shirts">Website.</a> Ihre Produkte, deren Ertrag 100% direkt an die Frauen geht, wahren ein sofortiger Erfolg in den USA, dort wurden mehr als 100 Produkte allein auf Ebay verkauft. Ihr Erfolg ist ein bemerkenswertes Beispiel, wie das Internet genutzt werden kann um, auf andere Kontinente übergreifend, einen positiven Effekt für alle Beteiligten zu erzielen.</p>
<p>In den letzten Jahren wurde stufenweise mehr Bemühungen in Trainings und Ausbildungszentren, Shona Craft&#39;s ähnlich, investiert. Im August 2008 wurde das erste Trainingszentrum für Taubstumme, Espoir des sourds ((Taube Hoffnung) in Kisangani gegründet. Dieses Zentrum hält Näh- und Schreinerkurse ab und bindet ein zusätzliches PC Trainingsprogramm in ihren Unterricht mit ein.<br />
Einrichtungen wie diese, statten Individuen mit den Fähigkeiten aus, die es ihnen erlauben für sich selbst zu sorgen und sich in die Gesellschaft einzufügen. Anstatt als Last angesehen zu werde, wie es laut Ernst Mukuli,von der Syfia-Grands-Lacs, so oft der Fall ist:</p>
<blockquote><p>
le regard de la société change depuis qu&#39;ils apprennent un métier.</p></blockquote>
<div class="translation">
Die Gesellschaft sieht (die Behinderten) mit anderen Augen, sobald sie ein Handwerk erlernt haben.</div>
<p>Studenten der Espoir des sourds (Tauben Hoffnung), wurde berichtet, machen das Beste aus dem Internet indem sie sich mit anderen Taubstummen, Organisationen und Fördergruppen für Taubstumme in Verbindung setzen, durch ihr Internetcafe in Kisangani.</p>
<p>Im März 2009 bewilligte Handicap International UK beinahe 500,000 Pfund für ein einschliessendes Ausbildungsprojekt in DCR. Dieses Geld wird auf ein 3jähriges Projekt verwendet werden, das darauf abzielt behinderten Kindern eine Grundausbildung zugänglich zu machen. Dies wird erreicht werden, indem die Anmeldungen von behinderten Kindern in staatlichen Grundschulen erhöht wird, und auch durch das ausbilden der Lehrer in neuen Lehrmethoden die speziell auf die Bedürfnisse behinderter Kinder zugeschnitten sind. Handicap International UK zielt darauf ab dem Bildungsministerium drei neue Bildungsstrategien, die die Rechte behinderter Kinder zum Inhalt haben, vorzulegen.</p>
<p>Aber behinderte Kongolesen haben neben dem verfolgen einer Ausbildung und Trainings noch andere Wege gefunden einen Lebensunterhalt zu verdienen ohne auf Almosen angewiesen zu sein.<br />
Seit den 1970igern müssen behinderte Menschen in der DRC keine Steuern mehr zahlen. Dies hat dazu geführt, dass viele behinderte Entrepreneurs aus ihren Rädern kreativen Nutzen ziehen, Congoblo <a href="http://www.congoblog.net/les-personnes-handicapees-dans-l%E2%80%99article-15/">berichtet:</a></p>
<blockquote><p>Leur activité consiste à prendre sur leurs chaises roulantes des marchandises (farine, huile, poissons ou viande) et de les faire traverser de part et d’autre. Les commerçants privilégient les handicapés pour faire traverser leurs marchandises parce que ces derniers ne paient pas de taxes. Leurs effets ne sont pas fouillés et ils n’ont besoin d’aucun document pour traverser la frontière.
</p></blockquote>
<div class="translation">
Ihr Geschäft besteht daraus Waren (wie Mehl, Öl, Fische oder Fleisch) von einer Seite (der Grenze) auf die andere zu transportieren. Geschäftsleute bedienen sich (der Dienste) der Behinderten um ihre Waren zu transportieren, da die Behinderten keine Steuern zahlen müssen. Behinderte werden beim überqueren der Grenze nicht durchsucht und müssen keine Dokumente vorweisen.</div>
<p>Die Geschäftsleute zahlen weniger als sie sonst für den Transport ausgeben müssten und die Entrepreneure können unabhängig arbeiten und bekommen ein anständiges Gehalt für ihre Arbeit.</p>
<p>Congoblog fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>
Manque à gagner pour le trésor public mais moyen de survie pour les handicapés qui trouvent dans cette activité les revenus leur permettant de subvenir à leur besoins. « Nous préférons venir travailler ici plutôt que d’aller passer nos journées à quémander en ville », lâche fièrement Patrick. Ses compères et lui-même ont bien compris qu’il valait mieux se débrouiller, plutôt que d’attendre un hypothétique redressement de la situation politique et économique du pays.</p></blockquote>
<div class="translation">Ein Einkommensverlust für die Finanzkasse, aber eine Möglichkeit zu überleben für die Behinderten, da das Einkommen dieser Aktivität genug ist um ihre Bedürfnisse zu decken.<br />
„Es ist uns lieber hier zu arbeiten, als in der Stadt betteln zu gehen“ meint Patrick (einer der Entrepreneure stolz. Er und seine Gefährten sind sich im klaren, dass es besser ist selbst klar zu kommen als auf eine hypothetische politische und wirtschaftliche Neugliederung ihres Landes zu warten.</div>
<p>Zwei der ältesten Mitglieder der <a href="http://www.crammed.be/staffbendabilili/">&#8216;Staff Benda Bilili&#39;</a>, einer Gruppe von querschnittsgelähmten Musiker aus Kinshasa, trafen sich während sie Handelsgüter zwischen Kinshasa und Brazzaville transportierten.</p>
<p>Ein Musikblog aus Marseille namens <a href="http://www.kotonteej.com/?p=1165">&#8216;KoToNTeeJ&#39;</a> beschreibt den Inhalt ihrer Lieder:</p>
<blockquote><p>Coco Ngambali, l’auteur principal du groupe et champion de bras de fer, explique qu’à travers leurs chansons, ils jouent le rôle de journalistes, parlent à ceux qui vivent et dorment dans la rue sur des cartons.
</p></blockquote>
<div class="translation">Coco Ngambali, Hauptauthor der Gruppe und Champion im Armdrücken, sag durch ihre Lieder nehmen sie die Rolle von Journalisten ein und sprechen zu denen die in Schachteln auf der Strasse schlafen und leben.</div>
<p>&#8216;Staff Benda Bilili&#39; üben im Zoologischen Garten von Kinshasa und spielen in örtlichen Bars sowie ausländischen Clubs, sie sind eine wahre Erfolgsgeschichte. Sie haben alle Barrieren überwunden und führen im Moment die Welt Musik Charts in Europa an. &#8216;Staff Benda Balili&#39; haben beim Crammed Discs Label unterschrieben und bereiten sich auf eine Europatour vor.</p>
<p>Während solche Beispiele wie Shona Crafts und Staff Benda Balili, vom Erfolg  harter Arbeit und Hingabe sprechen, spielte in ihrer Entstehung auch eine Priese Glück eine Rolle. Man darf nicht vergessen, dass die Mehrheit egal wie sehr sie sich anstrengen immer noch ein Leben voller Elend und Handicap erwartet.</p>
<p>Wie Congoblog es ausdrückt:</p>
<blockquote><p>Si déjà la vie est dure pour les personnes valides, pas besoin de s’interroger longtemps sur le sort de ceux qui vivent avec un handicap. Et bien sûr, on ne peut rien demander à l’état, absent, démissionnaire et irresponsable.</p></blockquote>
<div class="translation">
Wenn das Leben hart ist für die körperlichen gesunden ist, braucht man nicht lange darüber nachdenken wie es wohl mit dem Schicksal derjenigen aussieht, die mit einer Behinderung leben. Und natürlich kann man sich nicht auf den Staat verlassen, der abwesen, unverantwortlich und resigniert ist.</div>
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		<title>Angola: Mit Ebola um die Ecke sind die Grenzen geschlossen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/15/angola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat Angola noch nicht erreicht. Um dem vorzubeugen, hat der Nachbarstaat die Grenzen geschlossen und alle Migrationsbewegungen unterbunden. Damit will Angola verhindern, dass sich das gefährliche Virus in der Bevölkerung ausbreitet. - von Clara Onofre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Carla Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/14/angola-with-ebola-around-the-corner-borders-are-closed/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Auf Grund des <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak/">erneuten Ausbruchs</a> des Ebolafiebers hat die Regierung Angolas beschlossen, <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090106140149695C625689">die Grenze in die Demokratische Repbulik Kongo (DR Kongo) zu schließen</a>. Damit soll eine Verbreitung des tödlichen Virus auf angolischem Gebiet verhindert werden. Der ständige Migrationsstrom kommt dadurch zum Erliegen, zwischen der kongloesischen Provinz Lunda Norte im Nordosten des Landes. Lunda Norte ist Anziehungspunkt für viele Gastarbeiter, da in diesem Teil des Landes viele Goldminen liegen. <a href="http://www.blog.comunidades.net/nelo/index.php?op=arquivo&amp;idtopico=481918">Nelo de Carcvalho</a> [pt] schreibt in seinem Blog über die Beschränkungen an den Grenzen und die Herrausforderungen, mit denen sich die Regierung Angolas konfrontiert sieht:</p>
<blockquote><p>“Dizer que as fronteiras devem ser fechadas temporáriamente e que ninguém deve entrar e sair para fora do país, usando aquela direcção ou região fronteiriça. Nem mesmo o mosquito da dengue e se entrar, deve ser perseguido. É estratégia que qualquer infante usaria nas suas horas de brincadeira de soldado ou guerrilheiro, ou até de general. Por isso, não temos autoridade nem competência para dar palpites. A não ser desejar sorte e torcer para que tudo saia bem. Neste início de ano, aos angolanos desejamos sorte, com ébola ou sem ébola”.</p></blockquote>
<div class="translation">Festzuhalten gilt, die Grenze müsse vorrübergehend geschlossen werden, so das niemand das Land verlassen oder betreten könne, wenn er diese Grenze benutzen will. Nicht ein mal eine Mücke, die das Denguefieber verursacht, dürfe reinkommen. Und wenn sie es täte, müsse sie bekämpft werden. An diese Strategie müsse sich jedes Kind halten wenn es herumspielt, jeder Soldat oder Guerilla, sogar jeder im Allgemeinen. Denn wir haben keine Behörde, die sie durchsetzen kann. Wir können uns nur Glück wünschen und hoffen, dass alles gut funktioniert. Zu Beginn des neuen Jahres wünschen wir den Angolanern viel Glück, mit oder ohne Ebola.
</div>
<p>Nach Ansicht der angoloische Gesundheitsministers, bereitet die Regierung vor, die Öffentlichkeit zu informieren, um einer Infektion des starken Virus vorzubeugen. Diese Maßnahmen werden zusätzlich durchgeführt in den Provinzen Lunda Norte, Moxico, Malanje, Uige und Lunda Sul. Bislang geht man von ungfähr 40 Ebolafällen aus, und über 10 Todesfällen in den letzten zwei Monaten in der DR Kongo.</p>
<p>Zwei Jahre zuvor kam das Virus auch aus der DR Kongo. Ausgehend aus der westlichen Provinz Kasai, starben dabei ungefähr 180 Menschen. Das Lamperiota-Blog <a href="http://lampeirota.blogs.sapo.pt/44070.htm">schreibt</a> über die jetzige Lage:</p>
<blockquote><p>De vez em quando a doença é falada. É costume meu não ficar a pensar no assunto, escudada na ideia de que é improvável que ela me apanhe a jeito.<br />
É incorrecto. Hoje já não podemos ter certezas dessas. Tudo chega a todo o lado, rapidamente.<br />
Lamento muito por aquela gente que está a defrontar-se com tal inimigo.<br />
Não é a morte que me assusta. É o caminho até ela”</p></blockquote>
<div class="translation">Von Zeit zu Zeit spricht man über die Krankheit. Ich bin es nicht gewohnt darüber nachzudenken und verstecke mich hinter der Idee, dass es unwahrscheinlich ist, das es mich erwischt hinter den Schutzmaßnahmen.<br />
Diese Art zu Denken ist falsch. Wir können heute in diesen Dingen nicht mehr so sicher sein. Es kann jeden sehr schnell treffen.<br />
Es tut mir leid, für jene, die diesem Feind [Ebola] gegenüberstehen<br />
Es ist nicht der Tod, der mir Angst macht. Es ist die Weg dorthin.</div>
<p>Nach Angaben des Sprechers der WHO in Angola, Diosdado Nsue-Mciawag, wird vermutet, das die toten Affen in den Wäldern der DR Kongo verantwortlich sind für den erneuten Ausbruch; und die Art, wie mit ihnen umgegangen wurde. Obwohl es <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090112152927801C175821">bislang keine Fälle </a>von Ebola in Angola gibt, betont der Gesundheitssekretär, das sein Land vorbereitet sei, um mit allen möglichen Situationen umzugehen - besonders seit den Erfahrungen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marburg-Virus">Marburg-Virus</a>, einem weniger gefährlichen aber vergleichbaren Virus.</p>
<p>Es ist das vierte Mal, das Ebola in der DR Kongo ausgebrochen ist, seit dem ersten Mal 1976. Die hochgradig-infektiöse Krankheit verursacht Fieber, Eberbrechen, Durchfall, sowie innere und äußere Blutungen. 2005 starben 329 Menschen an <a href="http://www.reuters.com/article/africaCrisis/idUSL8586536">den Folgen des Marburg-Virus</a>, als es in den Städten der Nordprovinz Uige ausbrach, die nahe and der Grenze zu DR Kongo liegen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/2536860585/"><img class="aligncenter size-full wp-image-55373" title="Ebola virus" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/2536860585_e4689c3966.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Abbild des RNS Filovirus, der Ebolafieber verursacht, unter dem Elektronenmikroskop. Foto von CDC/Cynthia Goldsmith, via Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/">hukuzatuna</a>.</em></p>
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		<title>DR Kongo: Betrifft den Ebola-Ausbruch</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/14/dr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzania]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als 36 Menschen angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Ebola [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/1094198133_845326fd56_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_01_02/en/index.html">36 Menschen</a> angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.</p>
<p>Ebola (eigentlich bezeichnet als Ebolafieber oder Hämorrhagisches Fieber) ist ein Virus, das unter vielen Leuten Angst hervorruft, weil es bislang keine Heilung gibt. Das Virus wird auf sehr einfachem Wege zwischen Menschen (über Körperflüssigkeiten) übertragen und ist für gewöhnlich tödlich. Amanda Taub <a href="http://wrongingrights.blogspot.com/2009/01/congo-also-to-get-less-needed-ebola.html">schreibt</a> auf <em>Wronging Rights</em> über das Virus:</p>
<blockquote><p>„Das schlimmste an Ebola, für jene die es nicht kennen, ist im Grunde genommen, dass deine „Grippe-Symptome“ ein Zeichen für Ebola sein können. Es beginnt mit Kopfschmerzen und einem wunden Hals, begleitet von hohem Fieber und Muskelschwäche. Dann kommen Erbrechen und Durchfall hinzu, sowie beeinträchtigte Leber- und Nierenfunktionen. Diese Symptome, bereits im Spätstadium, werden häufig von internen und externen Blutungen begleitet, sowie einer Verringerung der Zahl der weißen und roten Blutkörperchen. Dies kann dann zu Blutungen in Augen und Mund führen, was den Opfern ein besonders erschreckendes Aussehen verleiht.</p></blockquote>
<p>Der neue Ebola-Ausbruch wurde im kongolesischen Bezirk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mweka,_Democratic_Republic_of_the_Congo">Mweka</a> bestätigt in der westlichen Provinz Kasai. Eine Ursache des Ausbruchs sind offenbar infizierte tote Affen, welche die Krankheit auf Jäger und Frauen übertragen haben könnten. Als Antwort darauf, treffen die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen. Angola hat die <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/JBRN-7N4EMR?OpenDocument&amp;RSS20=18-P">Reisebeschränkungen</a> mit der DR Kongo verschärft. Tanzania ist ebenfalls in <a href="http://dailynews.habarileo.co.tz/analysis/index.php?id=9397">Alarmbereitschaft</a>. Ein Beitrag im <em>South African Catholic</em> <a href="http://southafricancatholic.blogspot.com/2009/01/drc-congo-great-lakes-region-africa-two.html">zeigt</a>:</p>
<blockquote><p>Kürzlich schloss Angola die Grenzen zur infizierten Region in der DR Kongo. Der Kongo selbst versetzte Polizei und Militär in höchste Alarmbereitschaft. Ebola breitete sich zuvor schon mal über die Grenze in den Sudan aus, und die Länder in der Region sind nervös, wegen des lebensgefährlichen und meist unheilbaren Verlaufs der Krankheit. Ebola wurde benannt nach einem einem Fluss in der DR Kongo.</p></blockquote>
<p>Ein Beitrag im <em>Ending Extreme Poverty in the Congo</em>, <a href="http://www.endingextremepoverty.org/2009/01/tanzania-on-alert-against-ebola.html">zeigt</a>, dass es noch keine Reisebeschränkungen in die DR Kongo gibt, aber:</p>
<blockquote><p>Tanzania ist auf Alarmbereitschaft gegen den Ebola-Ausbruch. Angola schloss seine Grenzen.</p>
<p>Die Weltgesundheitshilfe (WHO) riet bisher nicht zu Reisebeschränkungen. Auch als letztes Jahr 187 Menschen starben, wurden kein Reisebeschränkungen beschlossen.</p>
<p>Wären die kongolesischen Armen mobiler, und wenn es gerechtfertigte wäre, dann wären Reisebeschränkungen sinnvoll. Jedoch ohne hinreichende private oder öffentliche Verkehrsmittel, ist es unwahrscheinlich das eine infizierte Person es schafft zur 125 Meilen entfernten Grenze Tanzanias. Angolas Grenzen sind näher am Krisenherd.</p></blockquote>
<p>Das ist <a href="http://www.nasdaq.com/aspxcontent/NewsStory.aspx?cpath=20081229/ACQRTT200812291239RTTRADERUSEQUITY_0455.htm&amp;&amp;mypage=newsheadlines&amp;title=Ebola%20Outbreak%20Claims%2011%20Lives%20In%20DR%20Congo">der vierte Ebola-Ausbruch</a> in der DR Kongo seit 1976; der letzte passierte 2007. Dieses „Ärzte Ohne Grenzen-Blog“ <a href="http://msf.ca/blogs/ZoeY/2007/09/">dokumentiert</a> die Erfahrungen eines Doktors während des letzten Ebola-Ausbruchs. Ärzte Ohne Grenzen schickte ein Team von <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/news/article.cfm?id=3327">Experten</a> nach Kasai, um zu versuchen den Ausbruch einzudämmen. Aber Viceor, der auf <em>Superstrain</em> bloggt, hat <a href="http://superstrain.blogspot.com/2008/12/ebola-virus-outbreak-in-congo-leaves-11.html">keine großen Hoffnungen</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn die Vergangenheit ein Hinweis darauf gibt, wie sich die Gegenwart entwickeln wird, werden wir wahrscheinlich sehen, wie die Todesrate während des neuen Ausbruchs beträchtlich steigen wird.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://adventuresinhealth.blogspot.com/2008/12/not-just-any-hemorrhagic-fever-ebola-in.html">JShaffer</a> ist traurig über den erneuten Ausbruch in der DR Kongo, wie auch der Schreiber <a href="http://africa.foreignpolicyblogs.com/2008/12/26/the-drcs-ebola-outbreak/">dieses Beitrags</a> auf <em>Foreign Policy Associations Africa</em>:</p>
<blockquote><p>Als wären die Umstände in der Demokratischen Republik Kongo nicht schwierig genug, jetzt steht dieses Land einem neuen Ebola-Ausbruch gegenüber. Die DR Kongo scheint ein Land zu sein, das niemals zur Ruhe kommt, und es schafft sich nur selten eigene gute Chancen darauf.</p></blockquote>
<p>Aber p0157 versucht seinem Post auf <em>Trees &amp; Things</em> ein wenig <a href="http://www.treesandthings.com/story/2009/1/5/16355/70864">optimistischer</a> zu sein:</p>
<blockquote><p>„Das einzig Gute an dieser Situation sind die relativ isolierten Bereiche, in denen Ebola sich ausbreitet. Solange die Menschen, die durch dieses Leid betroffen sind, nicht in Flugzeuge oder Ähnliches steigen, sollten wir nichts zu befürchten haben.</p>
<p>Angesichts der Fortschritte in der Wissenschaft und in der Medizin, und wenn man Ebola noch 5 oder 10 Jahre auf die DR Kongo begrenzen kann, denke ich, es wird es bald ein Ende haben.</p></blockquote>
<p><em>Das Foto <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/1094198133/">Ebola Graffiti</a> wurde von <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/">stirwise</a> auf Flickr veröffentlicht.</em></p>
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		<title>Demokratische Republik Kongo: Neue Massentötungen - die Medien berichten kaum darüber</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/07/demokratische-republik-kongo-neue-massentotungen-die-medien-berichten-kaum-daruber/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 09:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonElia Varela Serra  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Während die Kämpfe in Nord-Kivu - durch die 250000 Menschen im Jahr 2008 vertrieben wurden - in letzter Zeit abgeflaut sind, gibt es jetzt Berichte über Massentötungen in einem anderen Teil Kongos. Die Widerstandsarmee des Herrn (Lord&#39;s Resistance Army - LRA), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/06/dr-congo-new-mass-killings-weak-media-attentio/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während <a href="http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/">die Kämpfe in Nord-Kivu</a> - durch die 250000 Menschen im Jahr 2008 vertrieben wurden - in letzter Zeit abgeflaut sind, gibt es jetzt Berichte über Massentötungen in einem anderen Teil Kongos. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord%E2%80%99s_Resistance_Army">Widerstandsarmee des Herrn</a> (Lord&#39;s Resistance Army - LRA), eine ugandische Rebellengruppe, hat sich in der Region Haut-Uélé in der Nähe der Grenze zum Sudan ausgetobt. Die Angriffe kamen als Antwort auf Militäroperationen gegen LRA-Stützpunkte in der Umgebung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garamba-Nationalpark">Garamba-Nationalparks</a>, die ugandische, südsudanesische und kongolesische Truppen im Dezember begonnen hatten. Wie die <a href="http://www.caritas.org/newsroom/press_releases/caritas_reports_christmas_day_massacre_in_congo_by_ugandan_rebels.html">Nichtregierungsorganisation Caritas berichtet</a> [en] wurden seit dem 25. Dezember über 400 Menschen im Umkreis der Städte Faradje, Duru, Bangade, Gurba und Doruma getötet:</p>
<blockquote><p>The Director of Caritas Dungu-Doruma says that the Ugandan rebels attacked a Christmas Day concert in Faradje City organised by the Catholic church there. He says the rebels returned the next morning to continue their killing spree. He says approximately 150 people were killed over the two days.  </p>
<p>At the same time, another attack was perpetrated in Duru, north of Dungu. Caritas reports 75 people killed and the Church burned down.</p>
<p>Caritas reports that the killing continued along the Sudan border, including in Bangadi, Doruma and Gurba. Caritas reports 48 dead in Bangadi and that in Gurba 213 people were killed. Approximately 6,500 people have found refuge in the area with the Catholic church.</p>
<p>Caritas also reports that children are being abducted by the LRA, who use them as child soldiers.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Der Direktor der Caritas Dungu-Doruma sagt, dass die ugandischen Rebellen ein Weihnachtskonzert in der Stadt Faradje angegriffen haben, dass von der dortigen katholischen Kirche veranstaltet worden war. Er sagt, die Rebellen kamen am nächsten Morgen zurück um lustig weiter zu morden. Er sagt, dass im Laufe der zwei Tage ungefähr 150 Menschen getötet wurden.</p>
<p>Zeitgleich wurde ein weiterer Angriff auf Duru, nördlich von Dungu verübt. Die Caritas berichtet über 75 Tote und darüber, dass die Kirche niedergebrannt worden sei.</p>
<p>Die Caritas berichtet, dass die Tötungen sich entlang der sudanesischen Grenze fortsetzten, was Bangadi, Doruma und Gurba miteinschließt. Die Caritas berichtet über 48 Tote in Bangadi und dass in Gurba 213 Menschen getötet worden seien. Ungefähr 6500 Menschen hätten durch die katholische Kirche einen Unterschlupf in der Gegend erhalten.</p>
<p>Die Caritas berichtet auch, dass die LRA Kinder entführt hat um sie als Kindersoldaten zu benutzen.</p>
</div>
<p>Das Team der MSF (Ärzte ohne Grenzen) in Dungu <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/news/article.cfm?id=3305">erhielt folgenden Bericht</a> [en] aus der Stadt Faradje:</p>
<blockquote><p>First information on the attack on Faradje, a city of 25,000 people in northeastern DRC, reached the MSF team in Dungu on the evening of Christmas Day. [&#8230;] On the following morning, a nurse form Tadu, a small town 20 km south of Faradje, signaled by radio the arrival in his area of thousands of people fleeing the attack, probably around 15,000. The nurse confirmed that Faradje’s head physician and another civil servant had been killed in the attack. According to him, many seriously wounded victims were still stuck in the city’s hospital, which was left without proper equipment following looting by LRA soldiers.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Die ersten Informationen über den Angriff in Faraje, einer Stadt von 25000 Einwohnern in Nordost-Kongo erreichten das MSF-Team am Abend des Weihnachtsfeiertags. [&#8230;] Am Morgen darauf gab ein Krankenpfleger aus Nadu, einer kleinen Stadt 20 km südlich von Faradje, per Funk die Ankunft von tausenden von Menschen durch, wahrscheinlich ungefähr 15000. Der Krankenpfleger bestätigte, dass der leitende Arzt in Faradje und ein weiterer Beamter bei dem Angriff getötet wurden. Wie er berichtet, sitzen viele schwerverletzte Opfer im städtischen Krankenhaus fest, das wegen der Plünderungen der LRA-Soldaten ohne adäquate Ausrüstung ist.</p>
</div>
<p>Der Caritas-Blog zeigt drei <a href="http://blog.caritas.org/2009/01/01/massacres-in-congo/">Bilder von Überlebenden</a> der Morde an Weihnachten in Faradje von Emmanuel Bofoe:</p>
<p><a href='http://blog.caritas.org/2009/01/01/massacres-in-congo/'><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/survivors-faradje.jpg" alt="" title="survivors-faradje" class="aligncenter size-full wp-image-54985" /></a><br />
<small><em>(Foto: Emmanuel Bofoe von Caritas International)</em></small></p>
<p>Der Naturschutz-Blog des Netzwerks <em>WildlifeDirect</em> <a href="http://baraza.wildlifedirect.org/2009/01/06/official-statement-on-garamba-attack-by-lra/">berichtet über einen LRA-Angriff</a> [en] auf die Zentrale des Garambe-Nationalparks am 2. Januar:</p>
<blockquote><p>Despite strong resistance by the park rangers together with elements from the Congolese Armed Forces, numerous casualties and material damages have been incurred. A first report mentions 8 people killed, including two park rangers and two wives of wardens, and 13 injured, most of them by bullets. An unconfirmed number of rebels have also been killed or wounded.</p>
<p>Several essential buildings of the headquarters have also been destroyed, along with many items of transport and communications equipment, and stocks of fuel and food rations.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Trotz starken Widerstands der Ranger des Parks zusammen mit Einheiten der kolongesischen Streitkräfte erlitten wir zahlreiche Todesfälle und Materialschäden. Ein erster Bericht erwähnt die Tötung von 8 Menschen, darunter zwei Park Ranger und zwei Ehefrauen der Wächter und 13 Verletzte, die meisten davon durch Schusswunden. Eine unbestätigte Anzahl Rebellen wurden auch getötet oder verwundet.</p>
<p>Verschiedene unverzichtbare Gebäude der Zentrale wurden auch zerstört, zusammen mit vielen Teilen der Transport- und Kommunikationsausrüstung und Treibstoffvorräten und Lebensmittelrationen.</p>
</div>
<p>In einem anderem Post <a href="http://baraza.wildlifedirect.org/2009/01/06/lra-fighting-kills-rangers-in-garamba/">beschreibt der Baraza-Blog</a> [en] die Situation in dem Gebiet als „viel schlechter als vorher“:</p>
<blockquote><p>One person has described the outcome of this failed military offensive against the LRA as the equivalent of “stirring up a hornets nest”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Eine Person hat das Ergebnis dieser gescheiterten Militäroffensive gegen die LRA beschrieben als ein Äquivalent zum „Aufrühren eines Hornissennests“.</p>
</div>
<p>Dahee Nam <a href="http://www.impunitywatch.com/impunity_watch_africa/2009/01/lra-launched-new-attacks-in-dr-congo.html">berichtet</a> [en] auf <em>Impunity Watch Africa</em>, dass am Sonntag, dem 4. Dezember in der Region ein weiterer Angriff gestartet wurde, es aber keine Todesfälle gab, da die Angriffsziele schon vor der Ankunft der Rebellen geflohen waren.</p>
<p>Michael Kleinman vom <em>Humanitarian Relief</em> Blog <a href="http://humanitarianrelief.change.org/blog/view/weekly_roundup_-_bad_times_in_gaza_congo">kommentiert die humanitäre Situation</a> [en] in dem Gebiet:</p>
<blockquote><p>In addition, as many as 30,000 villagers have fled the area.  According to a recent IRIN article - Deadly LRA attacks prompts exodus in northeastern Congo - aid agencies are struggling to reach those in need: &#8220;The military operations and the LRA presence make it very difficult for humanitarian agencies to operate, and some areas are currently totally inaccessible to aid workers.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Außerdem sind mindestens 30000 Dorfbewohner aus dem Gebiet geflohen. Nach einem vor kurzem erschienen IRIN-Artikel - Todbringende LRA-Angriffe erzeugen Exodus in Nordost-Kongo - kämpfen die Hilfsorganisation darum die Bedürftigen zu erreichen: „Die Militäroperationen und die LRA-Präsenz erschweren die Arbeit der Hilfsorganisationen sehr, und manche Gebiete sind vollständig unzugänglich für ihre Mitarbeiter.“</p>
</div>
<p><em>Kakaluigi</em>, ein italienischer Missionar, der in Ost-Kongo arbeitet, vergleicht die Medienreaktion auf diese Massaker in Ost-Kongo mit denen im Gaza der letzten Zeit in einem Post unter dem Titel „<a href="http://kakaluigi.unblog.fr/2009/01/04/scandale/">Skandal!</a>“ [fr]:</p>
<blockquote><p>À Gaza ( Palestine) les Israeliens viennent de massacrer 400 personnes en l&#39;espace d&#39;une semaine, il y&#39;a eu manifestation à travers le monde et les mèdias de tout genre ne font que nous bombarder avec leurs images de sang et de morts.</p>
<p>À Dungu- Faradje (RDC) c&#39;est en presence de la Monuc que la Rébellion Ougandaise vient d&#39;assassiner plus de 400 personnes en l&#39;espace d&#39;une journée, mais silence total à travers le monde, pas une image et  même pas une journée de deuil au pays concerné.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>In Gaza (Palästina) haben die Israelis gerade 400 Menschen massakriert im Laufe einer Woche, es gab Demonstrationen auf der ganzen Welt und die Medien aller Art machen nichts anderes, als uns mit ihren Bildern von Blut und Toten zu bombardieren.</p>
<p>Im kongolesischen Dungu-Faradje haben gerade in Anwesenheit der MONUC ugandische Rebellen 400 Menschen an einem Tag ermordet, aber Stille herrscht auf der ganzen Welt, kein Bild und nicht einmal ein Trauertag in dem betroffenen Land.</p>
</div>
<p>In einer ähnlichen Stimmung <a href="http://www.rue89.com/tribune-vaticinateur/2009/01/05/de-gaza-au-congo-des-poids-une-mesure">fragt sich</a> [fr] Hugues Serraf, der auf <em>La tribune du vaticinateur</em> auf Rue 89 bloggt:</p>
<blockquote><p>Si un mort israélien vaut plusieurs morts palestiniens, combien faut-il de cadavres congolais pour un linceul gazaoui?</p>
<p>[&#8230;] Comment un conflit qui a déjà fait quatre millions de morts en dix ans, et tue encore plus d’un millier de civils chaque jour du fait du chaos alimentaire et sanitaire qu’il entraîne, peut-il être aussi peu couvert? Comment les 271 victimes de la LRA (hypothèse basse, rappelons-le) de ces dernières semaines ont-elles pu échapper à la vigilance de nos reporters, de nos analystes, voire de nos manifestants?</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wenn ein israelischer Toter mehrere palästinensische Tote wert ist, wieviele kongolesische Leichen braucht man für ein Leichentuch aus Gaza?</p>
<p>[&#8230;] Wie kommt es, dass über einen Konflikt, der in zehn Jahren schon vier Millionen Menschen getötet hat und immer noch mehr als tausend Zivilisten jeden Tag tötet als Folge des Lebensmittel- und Gesundheitschaos, immer noch so wenig berichtet wird? Wie konnten die 271 Opfer der LRA (nicht vergessen: eine vorsichtige Schätzung) in den letzten Wochen der Aufmerksamkeit unserer Reporter, ja sogar unserer Demonstranten entgehen?</p>
</div>
<p><em>Beendet den Krieg in Nord-Kivu</em>, ein Blog eines Mitarbeiters einer internationalen Hilfsorganisation in Ost-Kongo, <a href="http://stopthewarinnorthkivu.wordpress.com/2008/12/31/a-personal-reflection/">denkt nach</a> [en] über das „Ignorieren von afrikanischen Kriegen in der westlichen öffentlichen Meinung und den westlichen Medien“:</p>
<blockquote><p>I am convinced that the thunderous silence of Western media regarding horror in African conflicts entails an enormous, and unavoidable, ethic question. If five million people die in a given place, we as human beings have the obligation to know that this has happened. It is a moral obligation. We must know, the same way that we all know that millions of Jewish men, women and children were exterminated in Germany in the Second World War. However, we don´t know that more than five million Congolese have died as a result of the war since 1998.</p>
<p>Citizens of an information age have a right to know about it, and victims have a right for their suffering to be told, and known.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich bin überzeugt, das die donnernde Ruhe der westlichen Medien in Bezug auf den Horror in den afrikanischen Konflikten eine riesige und unvermeidbare ethische Frage nach sich zieht. Wenn fünf Millionen Menschen an einem wohldefinierten Ort sterben, haben wir als menschliche Wesen die Verpflichtung, zu wissen, dass das passiert ist. Es ist eine moralische Verpflichtung. Wir müssen es wissen, genauso wie wir alle wissen, dass Millionen von jüdischen Männern, Frauen und Kindern in Deutschland während des zweiten Weltkriegs vernichtet wurden. Aber wir wissen nicht, dass mehr als fünf Millionen Kongolesen seit 1998 in der Folge des Krieges gestorben sind.</p>
<p>Die Bürger eines Informationszeitalters haben das Recht, darüber Bescheid zu wissen, und die Opfer haben das Recht, dass über ihr Leiden berichtet und Bescheid gewusst wird.</p>
</div>
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		<title>D. R. Kongo: Journalistenmord wirft Licht auf die fraglie Demokratie</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/06/d-r-kongo-journalistenmord-wirft-ein-licht-auf-die-fraglie-demokratie/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 16:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonElia Varela Serra  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
Während die Kämpfe in der Provinz Nord Kivu der Demokratischen Republik Kongo (DRK) trotz des propagierten Waffenstillstands weitergehen, wurde in der relativ friedlichen Nachbarprovinz Süd Kivu ein weiterer Journalist ermordet. Am 21. November starb Didace Namujimbo auf dem Heimweg durch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/dr-congo-journalists-murder-highlights-fragile-democracy/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während die <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/10/dr-congo-fighting-continues/">Kämpfe in der Provinz Nord Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo (DRK) trotz des propagierten Waffenstillstands weitergehen, wurde in der relativ friedlichen Nachbarprovinz Süd Kivu ein weiterer Journalist ermordet. Am 21. November starb Didace Namujimbo auf dem Heimweg durch einen <a href="http://africa.reuters.com/top/news/usnJOE4AL06A.html">Schuss in den Kopf</a>. Er arbeite für das von den Vereinten Nationen unterstütze Radio Okapi.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/didace.jpg" alt="Didace Namuijmbo" /></p>
<p>Der spanische Journalist Hernán Zin traff Namujimbo in seinem Büro, während er letzten Sommer nach Bukavu reiste um über sexuelle Gewalt als Mittel der Kriegsführung zu berichten. Er <a href="http://blogs.20minutos.es/enguerra/post/2008/11/22/la-muerte-un-compaaaero-generoso-y-comprometido-el-congo">beschrieb ihn</a> in seinem Blog <em>Viaje a la guerra</em> [spanisch] (Reise in den Krieg):</p>
<blockquote><p>Un hombre alto, de buena presencia, que hablaba un francés impoluto. El primer rostro amigo que encontré en el Congo.</p></blockquote>
<div class="translation">Ein hochgewachsener Man, mit elegantem Auftreten, der ein ausgezeichnetes Französisch sprach. Das erste freundliche Gesicht im Kongo.</div>
<p>Und er fügte hinzu [spanisch]:</p>
<blockquote><p>Además de una honda tristeza, me vuelven recuerdos de las conversaciones que mantuvimos sobre la muerte de su compañero <a href="http://portal.unesco.org/ci/en/ev.php-URL_ID=24785&amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;URL_SECTION=201.html">Serge Maheshe</a>, el 13 de junio de 2007. Hablamos sobre quiénes podrían ser los culpables, pues yo tenía la intención de incluir su historia en la sección de este blog <a href="http://blogs.20minutos.es/enguerra/categoria/morir-contar">Morir para contar</a>.</p></blockquote>
<div class="translation">Neben tiefer Traurer, denke ich an die Gespräche zurück, die wir über den Tod seines Kollegen <a href="http://portal.unesco.org/ci/en/ev.php-URL_ID=24785&amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;URL_SECTION=201.html">Serge Maheshe</a> am 13. Juni 2007 führten. Wir sprachen darüber, wer die Schuldigen sein könnten, da ich plannte seine Geschichte in einer Rubrik des Blogs mit dem Titel <a href="http://blogs.20minutos.es/enguerra/categoria/morir-contar">Morir para contar</a> (Sterben erzählen) unterzubringen.</div>
<p>Radio Okapi Nachrichtenredakteur Serge Maheshe wurde am 13. Juni 2007 durch einen Kopfschuss getötet, als er abends nach Hause kam. Er starb auf die gleiche Weise wie sein Kollege und Freund Didace Namujimbo eineinhalb Jahre später. Ein Jahr nach dem Mord an Maheshe <a href="http://www.congoblog.net/reconstruction-du-congo-sans-justice/">schrieb der frühere Kinshasa Radio Okapi Journalist Céderic Kalonjji</a> über die Straflosigkeit solcher Verbrechen in der DRK [französisch]:</p>
<blockquote><p>Je constate amèrement que la justice, pilier de l’autorité de l’État qui est le fondement même de la démocratie ne fonctionne pas au Congo. Quand aurons-nous, et qui rétablira une justice efficace et indépendante dans ce pays?</p></blockquote>
<div class="translation">Ich nehme bitter zur Kenntniss, dass es Gerechtigkeit, die Stütze staatlicher Autorität, welche die Grundlage der Demokratie darstellt, im Kongo nicht gibt. Wann werden wir ein effektives und unabhängiges Gerichtssystem in diesem Land aufbauen?</div>
<p>Nun wundert sich Cédric Kalonji [französisch] erneut über den Zustand der Demokratie in seinem Land:</p>
<blockquote><p>En apprenant cette nouvelle, je suis partagé entre douleur, tristesse et colère. Je me demande comment la démocratie s’installera durablement dans un pays où on est visiblement allergique aux journalistes indépendants et professionnels. Devons-nous laisser le Congo entre les seules mains des hommes forts, ceux qui sont armés?</p></blockquote>
<div class="translation">Nachdem ich es aus den Nachrichten erfahren habe, war ich zwischen Schmerz, Traurigkeit, und Wut hin und her gerissen. Ich fragte mich selbst, wie die Demokratie in einem Land bestehen kann, das so sichtbar allergisch auf unabhängige, professionelle Journalisten reagiert. Müssen wir den Kongo nun den Händen der starken Männer, die bewaffnet sind, überlassen?</div>
</div>
<p>Kalire [französisch] <a href="http://kalire-et-ses-cauchemars.over-blog.com/article-25021411.html" target="_blank">glaubt</a>, dass Didace Namujimbos Mord für viele andere steht:</p>
<blockquote><p>Comme Didace, ils sont nombreux à se faire tuer dans le Kivu.<br />
Se faire tuer par «des inconnus», par on ne sait même pas qui: des «rebelles»? des militaires congolais? des bandes de pillards? des voisins jaloux?<br />
Comme Didace, ils sont des centaines à se faire tuer, violer par des «inconnus».<br />
Mais Didace est… était journaliste.<br />
C’est pourquoi sa mort peut parler pour celle des autres.</p></blockquote>
<div class="translation">Sowie Didace sind viele andere Journalisten in Kivus umgebracht worden.<br />
Getötet von “Fremden”, wir wissen nicht einmal von wem: “Rebellen”? Kongolesische Soldaten? Gruppen von Plünderern? neidischen Nachbaren?<br />
Eben wie Didace sind Hunderte von Menschen getötet, von &#8220;Fremden&#8221; vergewaltigt worden.<br />
Aber Didace ist… war ein Journalist.<br />
Deshalb kann sein Tod für den anderer sprechen.</div>
<p>Freddy Mulongo [französisch] erinnert im Radio Revéil FM Blog, dass sechs Medienprofis unter ähnlichen Umständen während der letzten drei Jahre ermordet worden sind, einschließlich Didace Namujimbo und Serge Maheshe. In seinem Beitrag fasst er zusammen, <a href="http://www.reveil-fm.com/index.php/2008/11/25/222-congo-pour-tuer-l-information-on-assassine-les-professionnels-des-medias" target="_blank">was alle Fälle gemeinsam haben</a>:</p>
<blockquote><p>Les scénarios sont les mêmes: tous les journalistes congolais sont tués la nuit, à proximité de leur domicile, on retrouve sur eux l&#39;argent mais leur appareils téléphoniques… Et après on arrête des “innocents” que l&#39;on présente comme des assassins. On organise une mascarade de procès souvent dans un auditorat militaire, il arrive parfois que les présumés assassins se rebiffent, pendant ce temps les vrais commanditaires courent toujours et jouissent de l&#39;impunité.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Szenarios sind alle gleich: alle kongolesischen Journalisten wurden in der Nacht umgebracht, in der Nähe ihrer Häuser, ihr Geld hatten sie immer noch bei sich, aber nicht mehr ihre Mobiltelefon… Daraufhin wurde einige &#8220;unschuldige&#8221; Menschen verhaftet und als Mörder präsentiert. Eine Farce von einem Prozess wurde organisiert, oft an einem Militärgerichtshof, manchmal wehrten sich die Beschuldigten, während sich zu selben Zeit die  tatsächlich Beteiligten frei bewegten und Straflosigkeit genossen.</div>
<p>Für Freddy Mulongo sieht die Situation von Medienprofis in der DRK düster aus:</p>
<blockquote><p>Ils sont journalistes et professionnels des médias en danger car comme le dit si bien l&#39;adage des Peuls dans l&#39;extrême Nord du Cameroun: “Si on rase ton camarade. Mouille-toi la tête, ton tour arrive!” A qui le tour? Qui sera le prochain victime?</p></blockquote>
<div class="translation">Journalisten und Medienprofis sind in Gefahr, getreu dem Sprichwort der Peuls im nördlichen Kamerun: “Wenn dein Nachbar rasiert ist. Weiche dein Haupt ein, du bist dran!&#8221; So stellt sich die Frage, wer ist an der Reihe? Wer wird das nächste Opfer sein?</div>
<p>Colette Braeckman [französisch], eine belgische Journalisten und Autorin, die Zentralafrika-Expertin ist, <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/25/journalistes-dans-la-ligne-de-tir-et-critiques-de-human-rights-watch/" target="_blank">fragte sich</a>, als sie von dem Mord an Didace Namujimbo erfuhr:</p>
<blockquote><p>Comment concilier ces assassinats, qui semblent être d’origine mafieuse ou politique, avec l’état de droit dont les élections de 2006 auraient du marquer la naissance, avec « la fin de la récréation » solennellement annoncée par le président le jour de son investiture?</p></blockquote>
<div class="translation">Wie können wir diese Morde, die einen politischen oder mafiösen Hintergrund zu haben scheinen, mit der Herrschaft des Gesetzes zusammenbringen, gekennzeichnet durch die Wahlen von 2006, mit der Ankündung des Präsidenten am Tage seiner Amtseinführung &#8220;die Entspannung ist vorbei&#8221;.</div>
<p>Auch Human Rights Watch veröffentlichte eine Bericht mit dem Titel <a href="http://www.hrw.org/en/reports/2008/11/25/we-will-crush-you-0" target="_blank">&#8220;Wir werden euch vernichten&#8221;</a>, der sich mit der Beschränkung des politischen Raumes in der DRK auseinandersetzt, wozu Colette Braeckman anmerkt: &#8220;sie fällen ein sehr hartes Urteil über die zwei Jahre nach den Wahlen&#8221;. In der Zusammenfassung des Berichts <a href="http://www.hrw.org/en/node/76188/section/3" target="_blank">schreiben sie</a>:</p>
<blockquote><p>Regierungsbeauftragte haben auch Journalisten sowie Mitglieder der Zivilgesellschaft bedroht, verhaftet, gefoltert und anderweitig drangsaliert, die Verbindungen zu politischen Gegnern pflegten oder gegen deren Misshandlung protestierten.</p></blockquote>
<p>In der Zusammenfassung wird daraus geschlossen:</p>
<blockquote><p>Wahlen allein bringen keine Demokratie. Kongolesische und internationale Akteure müssen am Aufbau einer unabhängigen Justiz, eines dynamischen Parlaments mit einer effektiven Opposition arbeiten, um Menschenrechte zu stärken, die Exekutive für ihre Handlungen verantwortlich zu machen und die Restriktion des politischen Raum entgegenzuwirken. Das Scheitern einer Etablierung solcher Gegengewichte wird die junge Demokratie Kongos gefährden.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://www.flickr.com/photos/maneno/3051187817/" target="_blank">(Foto von Didace Namujimbo</a> in seinem Radio Okapi Büro in Bukavu, aufgenommen letzten Mai von Elia Varela Serra.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Karikaturen der kongolesischen Politik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/demokratische-republik-kongo-karikaturen-der-kongolesischen-politik/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJennifer Brea  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila eine neue Regierung ernannte um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jennifer/">Jennifer Brea</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/drc-cartoons-satirize-congolese-politics/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila <a href="http://www.mg.co.za/article/2008-10-27-kabila-names-new-drc-government">eine neue Regierung ernannte</a> um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft des Landes angeht.</p>
<p>Über die prekäre Lage des Kongo wurde viel geschrieben (siehe die Posts der Global-Voices-Autorin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>, die die Entwicklungen der letzten Zeit genau verfolgt hat <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">1</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/10/dr-congo-fighting-continues/">2</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/dr-congo-journalists-murder-highlights-fragile-democracy/">3</a>), aber manchmal sagt ein Bild soviel wie tausend Worte.<span id="more-53418"></span></p>
<p><a href="http://alexengwete.afrikblog.com/archives/2008/11/30/11566365.html">Alex Engwete</a> postete diesen Trickfilm, der von Human Rights Watch erstellt wurde. Er karikiert Kabila: seinen Ausschluss der Zivilgesellschaft und der oppositionellen Stimmen und die schweigende Unterstützung der ausländischen Geldgeber.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="440" height="420" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="440" height="420" src="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4"></embed></object></p>
<div class="translation">
<p><em>Text zum Film</em></p>
<p>
	Wir haben gewonnen!<br/>Es lebe die Demokratie!
</p>
<p>
	Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!<br/>Ihr Land ist jetzt eine Demokratie.
</p>
<p>
	Bravo, sie haben gewonnen Herr Präsident!<br/>Sie werden das Land für fünf Jahre regieren!<br/>Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!
</p>
<p>
	Es lebe der Kongo!<br/>Es lebe die Demokratie und die Freiheit!<br/>	Endlich haben wir Frieden.
</p>
<p>
	Einsteigen nach Demokratie-Stadt!<br/>Hey! Ihr Demonstranten - Ruhe!
</p>
<p>
	Der Chef braucht Ruhe um den Zug ans Ziel zu steuern.<br/>Nein! Die neue Verfassung gewährt das Demonstrationsrecht. Freiheit! Demokratie! Nieder mit der Korruption. Keine gefälschten Wahlen!
</p>
<p>
	Raus! Ihr seid Feinde der Demokratie!<br/>Solche wie Euch brauchen wir auf diesem Zug nicht.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident.<br/>Wir bringen Ihnen eine Finanzhilfe.<br/>Sie sind auf dem richtigen Gleis.<br/>Viel Glück. Weiter so!
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
<p>
	(mit Frankreich-französischem Akzent)<br/>Stören Sie nicht den Präsidenten.<br/>Er ist sehr beschäftigt. Kommen Sie später zurück.
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Halten Sie uns nicht auf.<br/>Wir müssen die Geschwindigkeit halten.<br/>Es ist jetzt nicht die Zeit für diese Berichte.
</p>
<p>
	Gegen wen sind Sie?<br/>Die Demokratie braucht keine Opposition.
</p>
<p>
	Unser Chef hat die Wahlen gewonnen.<br/>Seid still und hört auf, Fragen zu stellen.<br/>Lasst den Chef den Zug fahren.<br/>Es ist unser Recht, Fragen zu stellen und uns dem Präsident und der Regierung entgegenzustellen.<br/>Es lebe die Demokratie.
</p>
<p>
	Ihr verschwört euch gegen den Präsidenten!<br/>Ihr habt das Recht hier auszusteigen.<br/>Wir brauchen Euch nicht in diesem Zug.
</p>
<p>
	Chef! Die Opposition lässt sich nicht so einfach unterdrücken.<br/>Ich bin zum Präsidenten gewählt worden.<br/>Ich habe zu tun. Keine Ablenkung!<br/>Radiert die Feinde der Demokratie aus, dalli dalli!
</p>
<p>
	Erledigt, Chef!<br/>Wir haben die Feinde der Demokratie neutralisiert.<br/>Und jetzt wird es ruhig sein.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident!<br/>Sie machen ihre Arbeit gut!
</p>
<p>
	Wir haben Ihnen hier noch eine Hilfe!<br/>Halten sie die Geschwindigkeit.
</p>
<p>
	Entschuldigen Sie, gab es Opfer?<br/>Gab es keine andere Lösung?<br/>Die Leute haben ein Recht, zu wissen, was passiert ist.<br/>Wer hat das angeordnet?<br/>Das ist illegal. Sie haben nicht das Recht. Menschen zu töten!<br/>Wieviele?<br/>Na schön, geht mal und holt euch die Auskünfte an der Quelle!<br/>Wir brauchen eure Fragen nicht und was ihr gesagt habt ist illegal!
</p>
<p>
	Verräter! Keine Gnade für die Sympathisanten der Feinde der Demokratie.
</p>
<p>
	Herr Präsident! Schauen sie sich all diese Berichte an. Man muss&#8230;<br/>Halt! Halt mein Herr! Lassen Sie den Präsidenten in Ruhe. Er ist sehr, sehr beschäftigt.
</p>
<p>
	Diese Berichte sind falsch.<br/>Stören Sie ihn nicht mit solch nutzlosem Zeug!
</p>
<p>
	Wir mussten ein klein bisschen aufräumen, nehmt das nicht so ernst. Los, raus mit dir.
</p>
<p>
	Aber&#8230; wo fahren wir hin? Ich verstehs nicht!<br/>Sie schmeißen Leute aus dem Zug.<br/><br />
	Der Lokführer schaut nicht und hält nicht mal an.<br/>Ich habe ein Ticket nach Demokratie-Stadt!
</p>
<p>
	Ein-Gedanken-Bahnhof - Was ist das?<br/>Ich will aussteigen!<br/>Wir fahren in die umgekehrte Richtung!<br/>Los! Kommt alle! <br/>Der Zug muss die Richtung wechseln.<br/>Auf mein Zeichen zieht ihr das Gleis in diese Richtung.<br/>Ziehen! Ziehen!
</p>
<p>
	Also, Ähem!<br/>Fahren wir nach links oder nach rechts?
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Ich sehe die Gleise davorne nicht so richtig.<br/>Aber sie sind der Lokführer, sie entscheiden.
</p>
<p>
	Ich bin beunruhigt wegen des Tunnels.<br/>Es ist da dunkel.<br/>Vielleicht sind wir falsch abgebogen?
</p>
<p>
	Fortsetzung folgt.
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
</div>
<p><a href="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992.jpg" target="_blank"><img src="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992_p.jpg" border="0" alt="Mort_dans_la_Plaine_copie" width="450" height="250" /></a></p>
<p>(Bild: Barly Baruti)</p>
<p>Der Journalist <a href="http://www.congoblog.net/">Cedric Kalonji</a> postete diese politischen Karikaturen auf seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/">Flickr photostream</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075667562/"><img class="reflect" src="http://farm4.static.flickr.com/3187/3075667562_985e2c0436.jpg?v=0" alt="Liberté de la presse en RDC by Congo Blog." width="500" height="309" /></a></p>
<div class="translation">Mann mit Schurrbart: &#8220;Für jegliche Information gehen Sie zur Quelle.&#8221;</div>
</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075626772/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/3075626772_45484012d5.jpg" alt="" /></a></p>
<div class="translation">Mädchen (links): &#8220;MAMA, die Regierung ist da, aber ich habe deinen Namen nicht gesehen. Was ist los?&#8221;<br />
	Frau, rechts: &#8220;AH!  Aber sie haben den Verfassungsartikel 14 vergessen&#8230;&#8221;</div>
<p>(Der <a href="http://www.eisa.org.za/WEP/drcquotas.htm">Artikel 14</a> ordnet an, dass beide Geschlechter auf allen Ebenen, auf nationaler Ebene, der Ebene der Provinzen und der lokalen Ebene, gleich stark vertreten sein sollen.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Die Kämpfe gehen weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Welt Obamas Wahlsieg feiert, gehen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Kämpfe weiter - trotz des Waffenstillstands, den die Rebellen-Gruppe CNDP angekündigt hat. Vertreibung, Tod und Plünderungen haben kein Ende. In Nairobi haben sich afrikanische Spitzenpolitiker getroffen und während die Welt sich fragt, wie sich Frieden im Lande erreichen lässt, wurde die Ushahidi-Dokumentations-Software für die Demokratische Republik Kongo freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/10/dr-congo-fighting-continues/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während die Welt <a href="http://voiceswithoutvotes.org/-/candidates/democrats/barack-obama/">Barack Obamas</a> Sieg bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten feiert, erinnert <a href="http://afrospear.wordpress.com/2008/11/06/bits-and-bytes-the-tragic-play-that-is-the-congo/">AfroSpear</a> daran, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">der Konflikt in der Provinz Nord-Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo nicht zu Ende ist:</p>
<blockquote><p>In this era where a man of African descent has secured the throne of the most powerful nation of the world, a tragedy of enormous proportions continues to be played out in the Democratic Republic of Congo. It is indeed easier to sell a “message of hope” in political change to cure what ails us… than to “commit to action” so as to change a situation of recurring despair and destruction.</p>
<div class="translation">In diesen Zeiten, in denen ein Mann von afrikanischer Abstammung sich den Thron der mächtigsten Nation der Welt gesichert hat, spielt weiter eine Tragödie von enormen Ausmaßen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist wirklich einfacher, eine Nachricht der Hoffnung auf politischen Wandel zu verkaufen, als sich zur Tat zu verpflichten, um eine Situation von andauernder Hoffnungslosigkeit und Zerstörung zu ändern.</div>
</blockquote>
<p>Im <em>Untold Stories</em> Blog des Pulitzer Center of Crisis Reporting <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html">schreibt Michael Kavanagh</a> aus Goma:</p>
<blockquote><p>There are now more than one million people who have fled their homes in North Kivu, and very few are receiving any humanitarian aid. Before last week&#39;s fighting, most were getting by through the generosity of neighbors who hosted the displaced in their homes and yards and farms. Now those host families are displaced, too. People are fleeing into forests, to churches, to schools […]</p>
<div class="translation">Über eine Million Menschen sind bis jetzt aus ihren Häusern in Nord-Kivu geflohen, und nur wenige bekommen humanitäre Hilfe. Bis zu den Kämpfen der letzten Woche konnten die meisten dank der Großzügigkeit von Nachbarn überleben, die die Vertriebenen in Haus und Hof aufnahmen. Jetzt wurden auch diese Gastfamilien vertrieben. Die Menschen fliehen in Wälder, Kirchen, Schulen [&#8230;]</div>
</blockquote>
<p><a rel="attachment wp-att-52466" href="http://de.globalvoicesonline.org/?attachment_id=52466"><img class="alignnone size-full wp-image-52466" title="kibati" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kibati.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach Kämpfen in der Gegend <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/3009852745/">fliehen Dorfbewohner</a> aus Kibati in Richtung Goma. Foto: <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/">Julien Harneis</a></p>
<p>Am 7. November, dem letzten Freitag, riefen die afrikanischen Staatschefs der Region auf einem von den Vereinten Nationen unterstützten Gipfel in Nairobi zu einem sofortigen Waffenstillstand im Ost-Kongo auf, sowie zur Einrichtung eines humanitären Korridors, um den vielen hunderttausend Vertriebenen der jüngsten Krise die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auf dem Gipfel, zu dem die Afrikanische Union (AU) eingeladen hatte, kamen der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Präsident des an Nord-Kivu angrenzenden Ruandas Paul Kagame zusammen, außerdem die Staatschefs von Kenia, Uganda, Tansania, Burundi und Südafrika.</p>
<p>Schon am 29. Oktober war von der von Laurent Nkunda geführten Rebellenbewegung CNDP einseitig ein Waffenstillstand verkündet worden. Aber sogar während des Gipfeltreffens wurde von schweren Zusammenstößen der FARDC (der kongolesischen Armee) und der CNDP in verschiedenen ländlichen Gebieten berichtet, unter anderem auch in Kibati, ungefähr 9km nördlich von Goma. Weitere Menschen seien vertrieben worden. Dawn Hurley, eine in Goma lebende Amerikanerin <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html">kommentiert die Situation</a>:</p>
<blockquote><p>Nkunda claims that he has not broken his self-proclaimed cease-fire and that he has merely fought off attacks from the government. But this distinction is hard to understand at best. Nkunda&#39;s rebels have taken two towns in the North, forcing the population to flee further. They have also retaken the town of Kiwanja. The town of Kiwanja was under Nkunda&#39;s control until Tuesday when another rebel group allied with the government retook the town in a surprising show of power. This lead to bitter fighting between the two groups, and eventually Nkunda&#39;s rebels reclaimed the town. However there are wide spread reports that many civilians were killed by Nkunda&#39;s forces as they reclaimed the town, apparently in a retaliatory fashion.</p>
<div class="translation">Nkunda behauptet, den von ihm selbst verkündeten Waffenstillstand nicht gebrochen zu haben, und dass er nur die Angriffe der Regierung abgewehrt habe. Aber bestenfalls ist diese Unterscheidung kaum wahrzunehmen. Nkundas Rebellen haben auch zwei Städte im Norden zurückerobert und die Bevölkerung gezwungen, noch weiter weg zu fliehen. Sie haben auch die Stadt Kiribati zurückerobert. Die Stadt Kiwanja war unter der Kontrolle von Nkunda bis Dienstag, als eine andere - regierungsnahe - Rebellengruppe die Stadt in einer erstaunlichen Demonstration ihrer Stärke zurückholte. Es folgten erbitterte Kämpfe zwischen den beiden Gruppen und schlußendlich reklamierten die Rebellen von Nkunda die Stadt für sich. Aber von verschiedenen Seiten wird berichtet, dass viele Zivilisten von den Kräften Nkundas bei der Rückeroberung der Stadt getötet worden seien. Es handele sich dabei offenbar um Racheakte.</div>
</blockquote>
<p>Mittlerweile hat eine Untersuchungskommission der MONUC Kiwanja nördlich der Stadt Rutshuru besucht, nachdem Berichte eingegangen waren, während der Kämpfe seien etliche Zivilisten getötet worden, darunter ein <a href="http://www.ifj.org/en/articles/the-ifj-condemns-the-killing-and-kidnapping-of-journalists-in-democratic-republic-of-congo">kongolesischer Journalist</a>, Alfred Nzonzo Bitwahiki, der für das Lokalradio Ushikira (Racou) gearbeitet habe. Colette Braeckman, belgische Journalistin und Autorin mehrerer Bücher über Zentralafrika <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/08/kiwanja-le-srebenicza-du-congo/">fragt sich</a>:</p>
<blockquote><p>Des civils massacrés pratiquement sous les yeux de Casques bleus impuissants ou indifférents: Kiwanja sera-t-il un Srebrenica congolais ?</p>
<div class="translation">Zivilisten wurden praktisch unter den Augen von ohnmächtigen oder gleichgültigen Blauhelmen massakriert: Wird Kiwanja zum kongolesischen Srebrenica?</div>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-52462" title="ushahidi-drc" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/ushahidi-drc.jpg" alt="" /></p>
<p>Um zu dokumentieren was derzeit vor Ort passiert, hat Ushahidi <a href="http://blog.ushahidi.com/index.php/2008/11/07/ushahidi-deploys-to-the-congo-drc/">seine Software</a> in der Demokratischen Republik Kongo freigeschaltet, die sich schon während der Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia und im Mai während der fremdenfeindlichen Angriffe auf Immigranten in Südafrika <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/01/15/kenya-cyberactivism-in-the-aftermath-of-political-violence/">bewährt</a> hatte. Das Werkzeug Ushahidi, auf Swahili Zeuge, erlaubt jedermann, Kriseninformationen in Form von Textnachrichten mittels eines Mobiltelefons, mittels e-Mail oder mittels eines Web-Formulars einzugeben und sie auf einer Karte oder Zeitschiene anzuzeigen. Die Telefonnummer für SMS-Berichte ist  <strong>+243992592111</strong> und die Internet-Seite zum Betrachten der Berichte ist <a href="http://drc.ushahidi.com/">http://DRC.ushahidi.com</a>.</p>
<p><a href="http://drc.ushahidi.com/reports/view/7">Einer der Berichte</a> über die Vorfälle, die schon auf der Ushahidi-Seite für den Kongo zu finden sind, bezieht sich auf die Tötung eines Lokaljournalisten in der Gegend von Kiwanja:</p>
<blockquote><p>One of our facilitators for community radio (Ushirika) was killed in Rutshuru.</p>
<p>The Kiwanja Nehemiah Committee president has fled, the parish is more insecure.</p>
<p>We have had some contact with Kibirizi, but phone contact there is difficult. I&#39;m in permanent contact with the Nehemiah Committee in Kiwanja and Rutshuru. Our superviser has been visited three times in a row by uniformed men in his house in Kiwanja.</p>
<div class="translation">Einer derer, die unser Lokalradio ermöglicht haben (Ushirika) wurde in Rutshuru getötet.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nehemia-Komitees ist geflohen, die Gemeinde ist jetzt weniger sicher.</p>
<p>Wir konnten Kontakt mit Kibirizi aufnehmen, aber der Telefonkontakt dorthin ist schwierig. Ich bin in dauerndem Kontakt mit dem Nehemia-Komitee in Kiwanja und Rutshuru. Unser Supervisor wurde drei Mal hintereinander von Uniformierten zu Hause aufgesucht.</p></div>
</blockquote>
<p>Weitere Berichte sind in <a href="http://blog.theirc.org/2008/11/03/congo-report-from-aid-workers-under-attack/">diesem Blog-Eintrag</a> von Helfern der Hilfsorganisation Internationales Rettungskomitee von Nord-Kivu zu finden oder in diesem Tagebuch eines anderen Helfers in der Gegend im Alertnet Blog.</p>
<p>Vor einigen Tagen fragte BBC-Afrika in &#8220;Have Your Say&#8221; sein Publikum: <a href="http://newsforums.bbc.co.uk/nol/thread.jspa?forumID=5585&amp;edition=2&amp;ttl=20081110014032">Warum kann der Kongo den Frieden nicht halten?</a> Hier eine kleine Auswahl der Antworten kongolesischer Leser:</p>
<p>Joseph aus Goma:</p>
<blockquote><p>The whole problem stems from the DRC government in the 1990&#39;s not fulfilling their promise to hunt down the killers during the Rwandan Genocide. They promised Rwanda they would hunt down and kill those Hutu&#39;s who fled into Congo that took part in the genocide and they never did. Rwanda and the rebels were forced to take matters into their own hands because of the poor leadership in Congo which backtracked on their promise. I love my country but our leadership is hopeless.</p>
<div class="translation">Der Ursprung der Probleme ist, dass die Regierung des Kongo in den 1990er Jahren ihr Versprechen nicht wahr gemacht hat, den Mördern des ruandischen Genozids nachzugehen. Sie hatten den Ruandern versprochen, sie würden den in den Kongo geflohenen und am Genozid beteiligten Hutus nachgehen und sie töten, aber sie haben es nie getan. Ruanda und die Rebellen waren gezwungen, die Sache in die Hand zu nehmen wegen der schwachen Führung im Kongo, die sich an ihr Versprechen nicht hielt. Ich liebe mein Land, aber unsere Führung ist hoffnungslos.</div>
</blockquote>
<p>Davis Tara aus Kinshasa:</p>
<blockquote><p>
DRC can have peace only when her leaders develops political will to end war. It seems kabila is enjoying to have insecurity in that part of his country so as to scare off polical opponents.</p>
<div class="translation">Die Demokratische Republik Kongo kann nur in Frieden leben, wenn ihre Führung den politischen Willen entwickelt, den Krieg zu beenden. Es scheint so, als ob Kabila die Unsicherheit in dieser Gegend des Landes passt, weil sie politische Gegner abschreckt.</div>
</blockquote>
<p>Dr Paul Kabasele, ein Kongolese in London:</p>
<blockquote><p>
The international community has been risponsible for the Hutus crossing the borders after the genocide, why shouldn&#39;t the same community sort out this mess?</p>
<div class="translation">Die internationale Gemeinschaft war verantwortlich dafür, dass die Hutus die Grenzen nach dem Genozid überquert haben, warum sollte nicht ein- und dieselbe Gemeinschaft dieses Durcheinander in Ordnung bringen?</div>
</blockquote>
<p>Auch Michelle F. vom <em>Stop Genocide</em> Blog <a href="http://genocide.change.org/blog/view/peace_in_the_drc_part_iii_something_long-term_would_be_nice">hat ihre Meinung zum Frieden in Kongo</a>:</p>
<blockquote><p>If some degree of security can be established in the Eastern DRC, it will not be sustained without serious reforms to the Congolese military. The FARDC, beyond being under-resourced and generally incompetent, is responsible for some of the worst abuses committed against Congolese civilians, including enthusiastic participation in the brutal epidemic of rape that has become a hallmark of the conflict.</p>
<div class="translation">Wenn ein gewisser Grad von Sicherheit im Ost-Kongo etabliert werden kann, wird er nicht ohne ernsthafte Reformen im kongolesischen Militär aufrechterhalten werden können. Die FARDC hat nicht nur zuwenig Mittel und ist insgesamt inkompetent, sondern auch verantwortlich für schlimmste Misshandlungen der kongolesischen Zivilisten, darunter eine enthusiastische Beteiligung an der Epidemie von Vergewaltigungen, die den Konflikt geprägt hat.</div>
</blockquote>
<p>Da wir beim vielbeachteten Problem der Vergewaltigung im Kongo sind: Michael Kavanagh vom Pulitzer Center for Crisis Reporting meint, dass Journalisten und Aktivisten darüber mehr schreiben als über den Krieg. <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html#trackback">Und er fügt hinzu</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with much of the reporting on sexual violence in Congo - my own included, sometimes - is that it lacks context, often because the context is so complicated that journalists and editors decide to gloss over it.</p>
<p>But it needs to be said over and over: rape in Congo is a direct result of the conflict. Rape cases skyrocket after fighting and near frontlines; when fighting dies down so do the number of rapes. Rape is an epidemic born from violence, not an endemic part of Congolese society. The only way to “Stop Rape” is to end the war. It can only happen in that order.</p>
<div class="translation">Das Problem mit vielen der Berichte über sexuelle Gewalt im Kongo - manchmal auch meinen eigenen - ist, dass ihnen der Kontext fehlt, weil der Kontext oft so kompliziert ist, dass Journalisten und Redakteure sich entscheiden, über ihn hinwegzugehen.</p>
<p>Aber es muss immer wieder gesagt werden: Die Vergewaltigungen im Kongo sind eine direkte Folge des Konflikts. Die Fälle von Vergewaltigungen schnellen in die Höhe nach Kämpfen und in der Nähe der Front; wenn die Kampfhandlungen dahinschwinden, schwindet auch die Zahl der Vergewaltigungen. Vergewaltigung ist eine Epidemie, die die Gewalt gebiert, nicht eine Krankheit, die der kongolesischen Gesellschaft eigen ist.</p></div>
</blockquote>
<p>Dawn Hurley teilt uns folgende <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html">Anekdote</a> mit:</p>
<blockquote><p>As I was walking around Goma I talked with young one man, who perhaps best summarized the mood of Goma. I asked if he was scared.</p>
<p>He replied “Fear is a luxury for the rich.” If you are poor, what does it matter if you are afraid? There is nothing you can do about it. You can&#39;t run away, you can&#39;t change anything. You just keep on living. What is the point of being afraid?”</p>
<div class="translation">Als ich zu Fuß in Goma unterwegs war, sprach ich mit einem jungen Mann, der wohl am besten die Stimmung in Goma zusammenfasste. Ich fragte ihn, ob er keine Angst habe.</p>
<p>Er antwortete: &#8220;Angst ist ein Luxus für die Reichen. Wenn Sie arm sind, was bringt es Ihnen, wenn Sie Angst haben? Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Sie können nicht weglaufen, sie können nichts ändern. Sie leben einfach weiter. Was soll da Angst?</p></div>
</blockquote>
<p>Eine ausführliche Liste von Hintergrund-Berichten und Handlungsempfehlungen, sowie Ideen für Aktionen finden Sie auf dem <a href="http://www.ir2p.org/2008/11/04/congo-information-and-action/">Individual Responsibility to Protect Blog</a>.</p>
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		<title>Afrika: Vlogger, Blogger und Filme</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 14:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Ein flüchtiger Blick auf Afrika via Videos von Bürgerjournalisten. Über BoB-Gewinner, Geschichtenerzähler, Dokumentationen zu Künstlern, Nigerias Nollywood-Filmindustrie und mehr.


Usnicos Videoberichte sind interessant und gut umgesetzt:  Ein Video erzählt von der Not der afrikanischen Flut-Flüchtlinge, ein anderes von den Folgen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/06/africa-vloggers-bloggers-and-movies/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Ein flüchtiger Blick auf Afrika via Videos von Bürgerjournalisten. Über BoB-Gewinner, Geschichtenerzähler, Dokumentationen zu Künstlern, Nigerias Nollywood-Filmindustrie und mehr.</p>
<p><a href="http://current.com/items/88844576_african_bloggers_fight_against_bad_governance"><br />
<img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/current.JPG" alt="Current TV  African Bloggers Fight Against Bad Governance" height="292" width="342" /></a></p>
<p>Usnicos Videoberichte sind interessant und gut umgesetzt:  Ein Video erzählt von der Not der afrikanischen <a href="http://current.com/items/88839293_what_happens_to_flood_victims_in_africa">Flut-Flüchtlinge</a>, ein anderes von den Folgen der <a href="http://current.com/items/88857410_fighting_leaves_chad_in_gruesome_state">Kämpfe im Tschad</a>.</p>
<p><a href="http://lookingglasslandvlog.blogspot.com/">LookingGlasLand</a> zeigt Videos aus dem <a href="http://www.archive.org/index.php">Internet Movie Archive</a>, darunter ein <a href="http://www.archive.org/stream/contes-afrique/contes-afrique_256kb.mp4">Geschichtenerzähler</a> in Kamerun [Fr], ein Werbespot für einen <a href="http://www.ourmedia.org/node/7703">Schönheitswettbewerb</a> in Uganda [En] und die italienische Fotografin Carla Cinelli erzählt von ihren <a href="http://www.ourmedia.org/node/14187">Erlebnissen</a>, als sie Frauen in Burkina Faso fotografierte [It].</p>
<p align="center"> <em><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/186288889_10837d7973_m.jpg" alt="nigerian VCDs at kwakoe photo by Paul Keller" /></em></p>
<p align="center"><em>Nigerianische <a href="http://www.flickr.com/photos/paulk/186288889/">Video-CDs</a> - Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/paulk/">Paul Keller</a></em></p>
<p> In vielen afrikanischen Ländern gibt es eine florierende Filmindustrie. So etwa <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cinema_of_Nigeria">Nollywood</a>, die nigerianische Filmindustrie. <a href="http://youtube.com/user/KultureClash">Kulture Klash International</a> zeigt folgendes Video von einem Treffen der nigerianischen Filmindustrie, wo die Verbreitung der Nollywood-Filme in den USA diskutiert wurde. Wer sich näher über Nollywood informieren möchte, findet bei <a href="http://youtube.com/user/journeymanpictures">journeymanpictures</a> eine <a href="http://youtube.com/watch?v=qpPXgStqjfs">Dokumentation</a> von 2005, wo der einmalige low-budget Produktionsprozess erklärt wird.<br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/u7_LaOlgfrw" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed><a href="http://youtube.com/user/rippleat">Rippleat</a> hat die folgende, zweiteilige Dokumentation über den Künstler <a href="http://www.massaimara.eu/issa1.html">Issar Nyaphaga</a> aus Kamerun hochgeladen. Der Film von Chris Hill lässt den Künstler erzählen, wie er in einem Dorf das traditionelle Malen lernte, wie er zum politischen Karikaturisten wurde, wie er verfolgt wurde, weil der die Zensur überging und schließlich Asyl in Frankreich fand. Dort sprach er später am 50. Jahrestag der Genfer Konventionen vor dem französischen Parlament über die Belange der Flüchtlinge.<br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/WPsLmbhfmks" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed> <embed src="http://www.youtube.com/v/GzfHI6k90uU" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed></p>
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