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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Angola</title>
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		<title>Angola: Hohe Lebenskosten in Luanda</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/09/angola-hohe-lebenskosten-in-luanda/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hohen Lebenskosten im Land sind paradox: Die hohen Entwicklungsindikatoren Angolas spiegeln sich nicht in den Finanzen der Mehrzahl der angolanischen Bürger wider und wirken sich nicht auf die Lebensqualität derer aus, die wirtschaftlich schlechter gestellt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/09/angola-the-high-cost-of-living-in-luanda/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Luanda, die Hauptstadt Angolas, ist eine sehr teure Stadt. Sowohl für Angolaner als auch für Ausländer. Wenn man hier ist, merkt man es deutlich. Grundlegende Dinge wie Essen, Bildung und Wohnraum liegen preislich gleichauf mit einigen europäischen Ländern. Der einzige Unterschied ist, dass die Gehälter in Angola einfach lächerlich sind, wenn man sie mit europäischem Standard vergleicht. Dies führt zu einem täglichen Kampf um die Deckung des Grundbedarfs.</p>
<p>Offensichtlich wird dieser Kampf nicht von denjenigen geführt, die Geld haben, und die, aus welchen Gründen auch immer, durch Bankkonten geschützt sind, die Neid in normalen Sterblichen erwecken. Einer Umfrage zufolge, die im Februar von einem englischen Unternehmen, ECA International, durchgeführt wurde, <a href="http://www.citymayors.com/statistics/expensive-cities-intro.html">belegt Luanda Rang eins unter den teuersten Städten der Welt</a>.</p>
<p>Auf seinem Blog <a href="http://mundodaverdade.blogspot.com/2007/05/o-nvel-de-vida-em-luanda.html"><em>Mundo da Verdade</em></a> [pt], schreibt Miguel Caxias:</p>
<blockquote><p>“Só para terem uma ideia, o custo por noite no hotel em que estou é de 170 USD (quarto individual, com casa de banho e pequeno-almoço mesmo muito sofrível). Estamos a falar de um hotel que deve ter se tanto, duas estrelas. Para um europeu, não só por costumes alimentícios mas também por costumes de segurança, não se arrisca a comer em qualquer botequim de esquina, obviamente. No restaurante onde temos feito as nossas refeições, o custo médio de uma dose é de 30USD (junte-se a isso bebida, sobremesa, entradas e o preço salta logo para 40/45 USD de despesa individual).</p>
<p>Luanda está numa fase de construção massiva. Junto à Marginal existem apartamentos a 1 milhão de USD. Estão todos vendidos!!!”</p></blockquote>
<div class="translation">„Nur um euch eine Vorstellung zu geben: Der Preis für eine Nacht in dem Hotel, in dem ich übernachte, beträgt 170 USD (Einzelzimmer mit Bad und ziemlich dürftigem Frühstück). Wir sprechen von einem Hotel das bestenfalls zwei Sterne hat. Offensichtlich essen wir Europäer, nicht nur aufgrund von Essensgewohnheiten, sondern auch wegen der Sorge um unsere Sicherheit, nicht am Imbiss um die Ecke. In dem von uns aufgesuchten Restaurant kostet ein Essen im Durchschnitt 30 USD (mit Getränken, Dessert und Aperitif kann der Preis leicht auf 40/45 USD pro Person ansteigen).</p>
<p>In Luanda sind riesige Bauprojekte im Gange. In der Nähe des Marginal [Gebiet zur Bucht hin] gibt es Apartments, die für eine Million Dollar ausgeschrieben sind. Und sie wurden alle verkauft!!!“</p></div>
<p>Die hohen Lebenskosten im Land sind paradox, da sie keiner hohen Lebensqualität gegenüberstehen, zumindest nicht für diejenigen, die wirschaftlich schlechter gestellt sind. Angola verzeichnet hohe Entwicklungsindikatoren die sich leider nicht in den Finanzen des Großteils der angolanischen Bürger widerspiegelt. Eine unverhältnismäßige Nachfrage zusammen mit einem knappen Angebot macht die Lage ziemlich schwierig.</p>
<p>Der brasilianische Autor des Blogs <a href="http://diariodaafrica.blogspot.com/2009/02/os-precos-em-angola.html"><em>Diário de África</em></a> [pt] bietet eine schnelle Analyse dessen, was in Angola vor sich geht.</p>
<blockquote><p>“Não são apenas os alugueres (habitação) que custam caro. Tudo é caríssimo. Um quilo de tomate pode sair por 20 USD. Uma bandeja de uvas pode custar 30 USD o quilo. Um bife com batatas fritas pode custar facilmente, 50 dólares. Um cano furado pode sair por 1000.000 USD. Tapar um pequeno furo na tubulação do ar-condicionado do carro e colocar o gás para enfrentarmos o calor luandense custa 200 USD.</p>
<p>Precisa de electricista? Ele não vai sair da sua casa sem ter tirado pelo menos 100 USD de você. Mesmo que só tenha trocado uma lâmpada. Porque é tudo tão caro?”</p></blockquote>
<div class="translation">„Es sind nicht nur die Mieten (Wohnraum), die teuer sind. Alles ist so teuer. Ein Kilo Tomaten kann 20 USD kosten. Eine Schale Trauben kann 30 USD pro Kilo kosten. Eine Scheibe Fleisch mit Pommes Frites kann sich leicht auf 50 USD belaufen. Ein platter Reifen kann einen um 1000 USD erleichtern. Ein kleines Lochs im Rohr einer Autoklimaanlage und das Auftanken, um der Hitze Luandas zu entgehen, kann 200 USD kosten.</p>
<p>Man braucht einen Elektriker? Er wird nicht einmal das Haus verlassen, bevor er nicht mindestens 100 USD erhalten hat. Sei es auch nur, um eine Glühbirne zu wechseln. Warum ist alles so teuer?“</p></div>
<p>Laut diesem Blogger ist die Anwort einfach und bezieht sich – wieder einmal – auf den Krieg, der das Land mehr als 30 Entwicklungsjahre raubte.</p>
<blockquote><p>“O atabalhoado processo de independência e a guerra acabaram com tudo. Primeiro, a independência. Em 1975, pelo menos 300 mil portugueses abandonaram Angola. Médicos, dentistas, advogados, empresários, encanadores, mecânicos, burocratas, professores. Em questão de meses, Angola ficou sem quadros. Não havia quem soubesse gerenciar as finanças do país. Depois a guerra. O esforço de guerra sugou o dinheiro que deveria ser investido na saúde, na educação, nas infra-estruturas do país. Agora multiplique essa situação por 30 anos. O resultado chama-se Luanda.</p>
<p>Com a alta no preço do petróleo nos últimos anos, os fretes subiram e por tabela, o de todos os produtos. Chegou-se a uma situação tal que mesmo os itens produzidos em Angola podem custar mais que os importados. Porquê? Os economistas que me corrijam, mas parece ter algo a ver com a tal lei da oferta e da procura. Quem quer agora, tem de pagar mais.”</p>
<p>O país não tem indústrias. Tudo é importado. Vem de navio. No porto, não há espaço. Os navios ficam dois, três meses atracados em alto-mar, aguardando autorização para descarregar. Só agora é que a agricultura começa a dar os primeiros passos. Mas só nas áreas em que não há minas terrestres. O último número que ouvi era de que mais da metade das terras cultiváveis do país estava cheia de minas. Enquanto o terreno não estiver limpo, nada feito. Portanto, até a comida precisar ser importada.</p></blockquote>
<div class="translation">„Der beschwerliche Kampf für die Unabhängigkeit, auf den der Krieg folgte hat alles zerstört. Erst die Unabhängigkeit. Im Jahr 1975 verließen mindestens 300.000 Portugiesen Angola. Ärzte, Zahnärzte, Anwälte, Geschäftsleute, Klempner, Mechaniker, Staatsangestellte, Professoren. Innerhalb von Monaten stand Angola ohne qualifiziertes Personal da. Es gab niemanden, der wusste, wie die Finanzen des Staates verwaltet werden mussten. Als zweites der Krieg. Die Kriegsanstrengungen saugten sämtliche Geldressourcen auf, die in die Gesundheit, Bildung und Infrastruktur des Landes hätten fließen sollen. Multipliziert man diese Situation mit 30 Jahren erhält man Luanda.</p>
<p>Mit den hohen Gaspreisen der letzten Jahre, sind auch die Transportkosten gestiegen und in der Folge alle Produkte. Die Situation hat sich so entwickelt, dass sogar in Angola produzierte Artikel mehr kosten als importierte. Warum? Ökonomen dürfen mich gerne korrigieren, aber es scheint, als ob dies etwas mit dem Gesetz über Angebot und Nachfrage zu hätte. Wenn man etwas jetzt will, muss man mehr bezahlen.“</p>
<p>Das Land verfügt über keine Industrie. Alles wird importiert. Es wird ins Land eingeführt und im Hafen ist kein Platz mehr. Die Schiffe ankern zwei bis drei Monate auf hoher See und warten auf die Erlaubnis, ihre Ladung zu löschen. Erst vor Kurzem gab es in der Landwirtschaft erste Schritte, aber nur in Gebieten, in denen es keine Landminen gibt. Ich habe gehört, dass es in neuesten Statistiken heißt, die Hälfte des anbaufähigen Landes in Angola sei vermint. Solange das Land noch nicht von Minen befreit ist, wird nichts getan. Deshalb müssen sogar Nahrungsmittel importiert werden.</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="A piece of goat costs 600 KZ ($7 USD). Tweetpic by @bethinagava" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/angola-300x220.jpg" alt="Ein Stück einer Ziege kostet 600 KZ (7 USD). Tweetpic by @bethinagava" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Ein Stück einer Ziege kostet 600 KZ (7 USD). Tweetpic by @bethinagava</p></div>
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		<title>Angola: Angolanischer Tag der Frau wird mit Gedichten gefeiert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[März ist der Monat, in dem angolanische Frauen doppelt feiern: abgesehen vom Internationalen Tag der Frau, wird am 2. März der Angolanische Tag der Frau gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Blogger feiern dies mit der Veröffentlichung von Gedichten und mit einer Hommage an diejenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-celebrating-angolan-womens-day-with-poetry/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Es ist März. Ein Monat mit weiblichen Zügen und <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/international-womens-day-2009/">jeder Frau der Welt gewidmet</a>. Aber es ist auch der Monat der angolanischen Frau. Er gehört denjenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen. Es ist der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/02/angola-hawkers-face-a-hard-life-with-dignity-and-courage/">&#8220;Zungueiras&#8221;, Straßenhändlerinnen</a>, die ihre Waren auf ihren Köpfen und Ihre Babys auf ihren Rücken tragen. Es ist der Monat der Geschäftsfrauen, die sich in einer chauvinistischen und unerbittlichen Gesellschaft ihren Weg bahnen. März - Frauen. Der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/18/angola-an-increase-in-domestic-violence-or-only-in-awareness/">Ehefrauen, die von ihren seelenlosen Ehemännern als Arbeitskräfte ausgenutzt werden</a>. März. Dieser Monat ist diesen und allen anderen Frauen gewidmet, die Angola zu einem stärkeren und wärmeren Land machen.</p>
<p>Der Angolanische Tag der Frau wird am 2. März gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Sie heißen Deolinda Rodrigues, Irene Cohen, Engrácia dos Santos und Lucrécia Paim. Es wird angenommen, dass sie von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FNLA">FNLA</a> (Nationale Angolanische Befreiungsfront) im nördlichen Teil des Landes überfallen wurden. Sie wurden gefangen genommen und umgebracht, aber die Menschen in Angola erinnern sich immer noch an ihre Namen.</p>
<p>Wie dies zu erwarten war, ließen angolanische Blogger diesen Tag nicht unbeachtet verstreichen. Im Blog <a href="http://condedeangola.blogs.sapo.pt/2243.html"><em>Conde de Angola</em></a> [pt] beschreibt der Autor angolanische Frauen, indem er seine Erzählung mit einem schönen Gedicht von Décio Bettencourt Mateus beginnt:</p>
<blockquote><p>“O miúdo nas costas, faminto</p>
<p>O sol queimando</p>
<p>O sol assando</p>
<p>O miúdo nas costas, faminto de alimento</p>
<p>As moscas acariciando-o</p>
<p>E o lixo distraindo-o!</p>
<p>A zungueira zunga, cansada</p>
<p>Na cabeça, o negócio e o sustento</p>
<p>E nos pés empoeirados</p>
<p>O cansaço dos quilómetros galgados</p>
<p>O cansaço da distância percorrida</p>
<p>A zungueira zunga, o miúdo nas costas faminto!”</p>
<p>Este pequeno excerto do poema de Bettencourt retrata o “espírito guerreiro” das mulheres angolanas, também conhecidas por zungueiras. Começo assim o texto desta semana, dedicado a todas as mulheres de Angola, que no passado dia 2 de Março receberam homenagem com a comemoração do Dia da Mulher Angolana… e bem que elas o merecem, são umas autênticas leoas, especialmente as mulheres do pré-guerra. Gordas, magras, altas, baixas, convencem pela conversa transformando um perfume da Avon num perfume Channel. Em média têm sete filhos cada uma, há quem diga que este fenómeno se deva ao facto de só cerca de 6% usarem métodos contraceptivos, o certo é que a programação da TPA (Televisão Pública de Angola) também não ajuda a que este número baixe e por outro lado temos o ego masculino que pode ser rejeitado socialmente senão procriar. Enfim, é tudo a ajudar.</p>
<p>Longe estão os tempos em que o ganha-pão era responsabilidade só dos homens. Agora a sobrevivência passa a ser uma questão de igualdade, mas onde a mulher carrega tudo: carrega a criança às costas, muitas vezes carrega uma às costas e outra dentro da barriga, carrega as robustas cargas para a venda do dia, carrega o sol na cabeça quando sai e retorna com ele, carrega a ingratidão do marido com os copos, carrega as lamentações das crianças, carrega, carrega, carrega…”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig<br />
Brennende Sonne</p>
<p>Röstende Sonne</p>
<p>Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig nach Essen</p>
<p>Fliegen umschwärmen ihn</p>
<p>Er spielt mit Müll!</p>
<p>Die Straßenhänderin handelt, müde</p>
<p>Ihren Laden und ihr Auskommen auf ihrem Kopf</p>
<p>Auf ihren staubigen Füßen</p>
<p>Müdigkeit zurückgelegter Kilometer</p>
<p>Müdigkeit der überwunden Distanz</p>
<p>Die Straßenhändlerin handelt, mit einem hungrigen Jungen auf ihrem Rücken!</p>
<p>Dieser kurze Auszug aus dem Gedicht von Bettencourt zeigt den &#8220;Kampfgeist&#8221; angolanischer Frauen, die auch Zungueiras genannt werden. Diese Woche beginne ich meine Niederschrift damit und widme sie allen angolanischen Frauen, denen wir am Angolanischen Tag der Frau, am vergangenen 2. März, unsere Ehre erboten haben&#8230; und sie haben es mehr als verdient, sie sind wirkliche Löwinnen, besonders die Frauen aus der Vorkriegszeit. Dick, dünn, groß, klein, ihre listigen Tricks verwandeln ein Avon- in ein Chanel-Parfüm. Sie haben im Durchschnitt jeweils sieben Kinder; einige sagen, dieses Phänomen gäbe es deshalb, weil nur ca. 6 % der Frauen verhüten. Auf der einen Seite tragen die vom öffentlichen angolanischen Fernsehen ausgestrahlten Sendungen nicht dazu bei, diese Zahl zu verbessern. Auf der anderen Seite glauben Männer, dass sie, ohne sich fortzupflanzen, gesellschaftlich ausgegrenzt würden. Am Ende kommt alles zusammen.</p>
<p>Die Zeiten sind vorbei, in denen allein die Männer für das Verdienen des täglichen Brots zuständig waren. Das Überleben wird zur Gleichheitsfrage, aber es ist die Frau, die all das stemmt: sie trägt ihr Kind auf dem Rücken, oft trägt sie eines auf dem Rücken und ein anderes in ihrem Bauch, sie trägt die schwere Last an Verkaufsprodukten für den Tag, sie trägt die Sonne auf ihrem Kopf, wenn sie geht, und kommt mit ihr wieder zurück, sie trägt die Undankbarkeit des Mannes mit seinen Flaschen nach Hause, sie trägt ihre Kinder durch ihr Gejammer, und macht weiter und weiter und weiter&#8230;&#8221;</p></div>
<p><a href="http://spindola.blogspot.com/2007/03/dia-internacional-da-mulher.html">António Spíndola</a> [pt] drückt seine Meinung zu diesem Tag aus, indem er herausstellt, wie wichtig der Kampf der angolanischen Frau ist:</p>
<blockquote><p>“Em Angola as mulheres pretendem chamar a atenção para o seu papel e a sua dignidade, bem como levar a sociedade a ter uma consciência social do valor da pessoa, a perceber o seu papel e contestar e rever preconceitos e limitações que têm sido impostos à mulher. Como mães, esposas, filhas, ou simplesmente como mulheres, elas têm lutado pela sua emancipação, combatendo o analfabetismo e os actos de violência no género e na família. Elas estão, sobretudo, firmemente inseridas no processo de reconciliação e reconstrução nacional”.</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Frauen in Angola wollen auf ihre Rolle und ihre Würde aufmerksam machen, genauso, wie sie wollen, dass die Gesellschaft ein gesellschaftliches Bewusstsein über den Wert des Menschen entwickelt, ihre Rolle versteht und Vorurteile und Grenzen überdenkt und herausfordert, die über Frauen verhängt wurden. Sie haben als Mütter, Ehefrauen, Töchter oder einfach als Frauen für ihre Emanzipation, gegen Analphabetentum und Gewalt aufgrund von Geschlecht und in der Familie gekämpft. Sie sind vor allem ein wichtiger Teil der nationalen Versöhnung und des Wiederaufbaus.&#8221;</div>
<p>Und um diesen, den Frauen von Angola gewidmeten Artikel abzuschließen, hier ein Gedicht vom Blog <a href="http://patriciaguinevere.blogspot.com/2009/03/apenas-um-dia-internacional-da-mulher.html"><em>Universal</em></a> [pt]:</p>
<blockquote><p>“Aguardo sempre a infinita espera da demora</p>
<p>Como na magia das margens do meu céu</p>
<p>desespera um anjo</p>
<p>Nunca esquecerei o meu gesto de ternura</p>
<p>Sempre dedicado ao meu filho</p>
<p>no longínquo abandonado</p>
<p>Por promessas que nunca serão cumpridas</p>
<p>Nunca esquecerei as esperas</p>
<p>das minhas incontáveis bichas</p>
<p>Filas humanas para conseguir o essencial</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Séculos e séculos desesperados</p>
<p>para me afirmar como mulher</p>
<p>Com dignidade de escrava</p>
<p>habituei-me a suportar</p>
<p>Os desprezos que sobre mim tem lançado</p>
<p>E nesta condição humana provocada</p>
<p>Renasce-me a negra existência</p>
<p>e medito, reafirmo:</p>
<p>Sou negra como o sol castanho</p>
<p>amarelecido das tardes</p>
<p>Como o luar das noites, naturais</p>
<p>Manchada das alvas amarelas do anual</p>
<p>malmequer</p>
<p>Porque sou bela, como o amanhecer</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Sou negra, digna descendente</p>
<p>da nobreza africana”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ich warte ständig das unendliche Warten der Verzögerung<br />
wie ein Engel verzweifelt</p>
<p>an den magischen Grenzen meines Himmels</p>
<p>Ich werde nie meine Tat der Zärtlichkeit vergessen</p>
<p>immer meinem Sohn gewidmet</p>
<p>verbannt weit weg</p>
<p>von Versprechen, die niemals erfüllt werden</p>
<p>Ich werde das Warten nie vergessen</p>
<p>meiner endlosen Warteschlangen</p>
<p>menschliche Schlangen um das Notwendigste</p>
<p>jedes Tages</p>
<p>Verzweifelte Jahrhunderte und Jahrhunderte</p>
<p>um mich selbst als Frau zu behaupten</p>
<p>Mit der Würde eines Sklaven</p>
<p>gewöhnte ich mich an das Ertragen</p>
<p>Die Verachtung in mir wuchs</p>
<p>Und in diesem aufgewühlten menschlichen Zustand</p>
<p>Erwacht erneut die schwarze Existenz in mir</p>
<p>und meditierend beteuere ich noch einmal:</p>
<p>Ich bin so schwarz wie die bräunliche Sonne</p>
<p>des Nachmittags gelb wird</p>
<p>wenn das Mondlicht natürlicher Nächte</p>
<p>von der gelben Blüte der jährlich blühenden Ringelblume</p>
<p>eingefärbt wird</p>
<p>Weil ich so schön bin wie der Sonnenaufgang</p>
<p>an jedem Tag</p>
<p>Ich bin eine schwarze, würdevolle Nachfahrin</p>
<p>des afrikanischen Adels&#8221;</p></div>
<p><img class="alignnone" title="euredicedeangola" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/euridicedeangola.jpg" alt="" width="499" height="370" /></p>
<p>Foto einer angolanischen Frau mit dem Namen Eurídice, von Flickr-User <a href="http://www.flickr.com/photos/ccarriconde/">ccarriconde</a>, mit freundlicher Genehmigung auf Global Voices veröffentlicht.</p>
<div class="contributors">Originaltext auf Portugiesisch, übersetzt ins Englische von <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>.</div>
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		<title>Angola: Mit Ebola um die Ecke sind die Grenzen geschlossen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/15/angola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat Angola noch nicht erreicht. Um dem vorzubeugen, hat der Nachbarstaat die Grenzen geschlossen und alle Migrationsbewegungen unterbunden. Damit will Angola verhindern, dass sich das gefährliche Virus in der Bevölkerung ausbreitet. - von Clara Onofre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Carla Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/14/angola-with-ebola-around-the-corner-borders-are-closed/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Auf Grund des <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak/">erneuten Ausbruchs</a> des Ebolafiebers hat die Regierung Angolas beschlossen, <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090106140149695C625689">die Grenze in die Demokratische Repbulik Kongo (DR Kongo) zu schließen</a>. Damit soll eine Verbreitung des tödlichen Virus auf angolischem Gebiet verhindert werden. Der ständige Migrationsstrom kommt dadurch zum Erliegen, zwischen der kongloesischen Provinz Lunda Norte im Nordosten des Landes. Lunda Norte ist Anziehungspunkt für viele Gastarbeiter, da in diesem Teil des Landes viele Goldminen liegen. <a href="http://www.blog.comunidades.net/nelo/index.php?op=arquivo&amp;idtopico=481918">Nelo de Carcvalho</a> [pt] schreibt in seinem Blog über die Beschränkungen an den Grenzen und die Herrausforderungen, mit denen sich die Regierung Angolas konfrontiert sieht:</p>
<blockquote><p>“Dizer que as fronteiras devem ser fechadas temporáriamente e que ninguém deve entrar e sair para fora do país, usando aquela direcção ou região fronteiriça. Nem mesmo o mosquito da dengue e se entrar, deve ser perseguido. É estratégia que qualquer infante usaria nas suas horas de brincadeira de soldado ou guerrilheiro, ou até de general. Por isso, não temos autoridade nem competência para dar palpites. A não ser desejar sorte e torcer para que tudo saia bem. Neste início de ano, aos angolanos desejamos sorte, com ébola ou sem ébola”.</p></blockquote>
<div class="translation">Festzuhalten gilt, die Grenze müsse vorrübergehend geschlossen werden, so das niemand das Land verlassen oder betreten könne, wenn er diese Grenze benutzen will. Nicht ein mal eine Mücke, die das Denguefieber verursacht, dürfe reinkommen. Und wenn sie es täte, müsse sie bekämpft werden. An diese Strategie müsse sich jedes Kind halten wenn es herumspielt, jeder Soldat oder Guerilla, sogar jeder im Allgemeinen. Denn wir haben keine Behörde, die sie durchsetzen kann. Wir können uns nur Glück wünschen und hoffen, dass alles gut funktioniert. Zu Beginn des neuen Jahres wünschen wir den Angolanern viel Glück, mit oder ohne Ebola.
</div>
<p>Nach Ansicht der angoloische Gesundheitsministers, bereitet die Regierung vor, die Öffentlichkeit zu informieren, um einer Infektion des starken Virus vorzubeugen. Diese Maßnahmen werden zusätzlich durchgeführt in den Provinzen Lunda Norte, Moxico, Malanje, Uige und Lunda Sul. Bislang geht man von ungfähr 40 Ebolafällen aus, und über 10 Todesfällen in den letzten zwei Monaten in der DR Kongo.</p>
<p>Zwei Jahre zuvor kam das Virus auch aus der DR Kongo. Ausgehend aus der westlichen Provinz Kasai, starben dabei ungefähr 180 Menschen. Das Lamperiota-Blog <a href="http://lampeirota.blogs.sapo.pt/44070.htm">schreibt</a> über die jetzige Lage:</p>
<blockquote><p>De vez em quando a doença é falada. É costume meu não ficar a pensar no assunto, escudada na ideia de que é improvável que ela me apanhe a jeito.<br />
É incorrecto. Hoje já não podemos ter certezas dessas. Tudo chega a todo o lado, rapidamente.<br />
Lamento muito por aquela gente que está a defrontar-se com tal inimigo.<br />
Não é a morte que me assusta. É o caminho até ela”</p></blockquote>
<div class="translation">Von Zeit zu Zeit spricht man über die Krankheit. Ich bin es nicht gewohnt darüber nachzudenken und verstecke mich hinter der Idee, dass es unwahrscheinlich ist, das es mich erwischt hinter den Schutzmaßnahmen.<br />
Diese Art zu Denken ist falsch. Wir können heute in diesen Dingen nicht mehr so sicher sein. Es kann jeden sehr schnell treffen.<br />
Es tut mir leid, für jene, die diesem Feind [Ebola] gegenüberstehen<br />
Es ist nicht der Tod, der mir Angst macht. Es ist die Weg dorthin.</div>
<p>Nach Angaben des Sprechers der WHO in Angola, Diosdado Nsue-Mciawag, wird vermutet, das die toten Affen in den Wäldern der DR Kongo verantwortlich sind für den erneuten Ausbruch; und die Art, wie mit ihnen umgegangen wurde. Obwohl es <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090112152927801C175821">bislang keine Fälle </a>von Ebola in Angola gibt, betont der Gesundheitssekretär, das sein Land vorbereitet sei, um mit allen möglichen Situationen umzugehen - besonders seit den Erfahrungen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marburg-Virus">Marburg-Virus</a>, einem weniger gefährlichen aber vergleichbaren Virus.</p>
<p>Es ist das vierte Mal, das Ebola in der DR Kongo ausgebrochen ist, seit dem ersten Mal 1976. Die hochgradig-infektiöse Krankheit verursacht Fieber, Eberbrechen, Durchfall, sowie innere und äußere Blutungen. 2005 starben 329 Menschen an <a href="http://www.reuters.com/article/africaCrisis/idUSL8586536">den Folgen des Marburg-Virus</a>, als es in den Städten der Nordprovinz Uige ausbrach, die nahe and der Grenze zu DR Kongo liegen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/2536860585/"><img class="aligncenter size-full wp-image-55373" title="Ebola virus" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/2536860585_e4689c3966.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Abbild des RNS Filovirus, der Ebolafieber verursacht, unter dem Elektronenmikroskop. Foto von CDC/Cynthia Goldsmith, via Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/">hukuzatuna</a>.</em></p>
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		<title>DR Kongo: Betrifft den Ebola-Ausbruch</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/14/dr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzania]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als 36 Menschen angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Ebola [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/1094198133_845326fd56_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_01_02/en/index.html">36 Menschen</a> angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.</p>
<p>Ebola (eigentlich bezeichnet als Ebolafieber oder Hämorrhagisches Fieber) ist ein Virus, das unter vielen Leuten Angst hervorruft, weil es bislang keine Heilung gibt. Das Virus wird auf sehr einfachem Wege zwischen Menschen (über Körperflüssigkeiten) übertragen und ist für gewöhnlich tödlich. Amanda Taub <a href="http://wrongingrights.blogspot.com/2009/01/congo-also-to-get-less-needed-ebola.html">schreibt</a> auf <em>Wronging Rights</em> über das Virus:</p>
<blockquote><p>„Das schlimmste an Ebola, für jene die es nicht kennen, ist im Grunde genommen, dass deine „Grippe-Symptome“ ein Zeichen für Ebola sein können. Es beginnt mit Kopfschmerzen und einem wunden Hals, begleitet von hohem Fieber und Muskelschwäche. Dann kommen Erbrechen und Durchfall hinzu, sowie beeinträchtigte Leber- und Nierenfunktionen. Diese Symptome, bereits im Spätstadium, werden häufig von internen und externen Blutungen begleitet, sowie einer Verringerung der Zahl der weißen und roten Blutkörperchen. Dies kann dann zu Blutungen in Augen und Mund führen, was den Opfern ein besonders erschreckendes Aussehen verleiht.</p></blockquote>
<p>Der neue Ebola-Ausbruch wurde im kongolesischen Bezirk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mweka,_Democratic_Republic_of_the_Congo">Mweka</a> bestätigt in der westlichen Provinz Kasai. Eine Ursache des Ausbruchs sind offenbar infizierte tote Affen, welche die Krankheit auf Jäger und Frauen übertragen haben könnten. Als Antwort darauf, treffen die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen. Angola hat die <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/JBRN-7N4EMR?OpenDocument&amp;RSS20=18-P">Reisebeschränkungen</a> mit der DR Kongo verschärft. Tanzania ist ebenfalls in <a href="http://dailynews.habarileo.co.tz/analysis/index.php?id=9397">Alarmbereitschaft</a>. Ein Beitrag im <em>South African Catholic</em> <a href="http://southafricancatholic.blogspot.com/2009/01/drc-congo-great-lakes-region-africa-two.html">zeigt</a>:</p>
<blockquote><p>Kürzlich schloss Angola die Grenzen zur infizierten Region in der DR Kongo. Der Kongo selbst versetzte Polizei und Militär in höchste Alarmbereitschaft. Ebola breitete sich zuvor schon mal über die Grenze in den Sudan aus, und die Länder in der Region sind nervös, wegen des lebensgefährlichen und meist unheilbaren Verlaufs der Krankheit. Ebola wurde benannt nach einem einem Fluss in der DR Kongo.</p></blockquote>
<p>Ein Beitrag im <em>Ending Extreme Poverty in the Congo</em>, <a href="http://www.endingextremepoverty.org/2009/01/tanzania-on-alert-against-ebola.html">zeigt</a>, dass es noch keine Reisebeschränkungen in die DR Kongo gibt, aber:</p>
<blockquote><p>Tanzania ist auf Alarmbereitschaft gegen den Ebola-Ausbruch. Angola schloss seine Grenzen.</p>
<p>Die Weltgesundheitshilfe (WHO) riet bisher nicht zu Reisebeschränkungen. Auch als letztes Jahr 187 Menschen starben, wurden kein Reisebeschränkungen beschlossen.</p>
<p>Wären die kongolesischen Armen mobiler, und wenn es gerechtfertigte wäre, dann wären Reisebeschränkungen sinnvoll. Jedoch ohne hinreichende private oder öffentliche Verkehrsmittel, ist es unwahrscheinlich das eine infizierte Person es schafft zur 125 Meilen entfernten Grenze Tanzanias. Angolas Grenzen sind näher am Krisenherd.</p></blockquote>
<p>Das ist <a href="http://www.nasdaq.com/aspxcontent/NewsStory.aspx?cpath=20081229/ACQRTT200812291239RTTRADERUSEQUITY_0455.htm&amp;&amp;mypage=newsheadlines&amp;title=Ebola%20Outbreak%20Claims%2011%20Lives%20In%20DR%20Congo">der vierte Ebola-Ausbruch</a> in der DR Kongo seit 1976; der letzte passierte 2007. Dieses „Ärzte Ohne Grenzen-Blog“ <a href="http://msf.ca/blogs/ZoeY/2007/09/">dokumentiert</a> die Erfahrungen eines Doktors während des letzten Ebola-Ausbruchs. Ärzte Ohne Grenzen schickte ein Team von <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/news/article.cfm?id=3327">Experten</a> nach Kasai, um zu versuchen den Ausbruch einzudämmen. Aber Viceor, der auf <em>Superstrain</em> bloggt, hat <a href="http://superstrain.blogspot.com/2008/12/ebola-virus-outbreak-in-congo-leaves-11.html">keine großen Hoffnungen</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn die Vergangenheit ein Hinweis darauf gibt, wie sich die Gegenwart entwickeln wird, werden wir wahrscheinlich sehen, wie die Todesrate während des neuen Ausbruchs beträchtlich steigen wird.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://adventuresinhealth.blogspot.com/2008/12/not-just-any-hemorrhagic-fever-ebola-in.html">JShaffer</a> ist traurig über den erneuten Ausbruch in der DR Kongo, wie auch der Schreiber <a href="http://africa.foreignpolicyblogs.com/2008/12/26/the-drcs-ebola-outbreak/">dieses Beitrags</a> auf <em>Foreign Policy Associations Africa</em>:</p>
<blockquote><p>Als wären die Umstände in der Demokratischen Republik Kongo nicht schwierig genug, jetzt steht dieses Land einem neuen Ebola-Ausbruch gegenüber. Die DR Kongo scheint ein Land zu sein, das niemals zur Ruhe kommt, und es schafft sich nur selten eigene gute Chancen darauf.</p></blockquote>
<p>Aber p0157 versucht seinem Post auf <em>Trees &amp; Things</em> ein wenig <a href="http://www.treesandthings.com/story/2009/1/5/16355/70864">optimistischer</a> zu sein:</p>
<blockquote><p>„Das einzig Gute an dieser Situation sind die relativ isolierten Bereiche, in denen Ebola sich ausbreitet. Solange die Menschen, die durch dieses Leid betroffen sind, nicht in Flugzeuge oder Ähnliches steigen, sollten wir nichts zu befürchten haben.</p>
<p>Angesichts der Fortschritte in der Wissenschaft und in der Medizin, und wenn man Ebola noch 5 oder 10 Jahre auf die DR Kongo begrenzen kann, denke ich, es wird es bald ein Ende haben.</p></blockquote>
<p><em>Das Foto <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/1094198133/">Ebola Graffiti</a> wurde von <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/">stirwise</a> auf Flickr veröffentlicht.</em></p>
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		<title>Angola: Ein sehenswertes Land bereitet sich auf den Tourismus vor</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/18/angola-ein-sehenswertes-land-bereitet-sich-auf-den-tourismus-vor/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonClara Onofre  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von Benguela mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in Cabinda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/14/angola-a-country-with-huge-untapped-tourism-potential/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benguela">Benguela</a> mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cabinda">Cabinda</a> oder die legendäre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Namib">Namib-Wüste</a>, dem einzigen Ort der Erde, wo die schöne und besondere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welwitschie"><em>Welwitschia Mirabilis</em></a> wächst.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/257076490/" ><img class="aligncenter size-medium wp-image-1472" title="257076490_8a18c47599" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/257076490_8a18c47599.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Welwitschia Mirabilis, ein Foto des Flickr-Benutzers <a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/">calips96</a>, das wir unter der Creative Commons License benutzen.</strong></p>
<p>Diesen postkartenreifen Landschaften zum Trotz ist Angola noch kein Ziel des Tourismus. Es gibt kaum Infrastruktur, um jemanden beherbergen, der nur zum umherschweifen kommen möchte. Trotzdem: der schnelle Aufbau, der überall zu spüren ist, zeigt uns, dass man auf dem Weg dorthin ist. Wie der Minister für Hotel und Tourismus Jorge Alicerces Valentim sagt, „mit dem Frieden wird sich Angola in ein Tourismus-Ziel par excellence verwandeln dank seiner traditionellen Kultur, seinen schönen Stränden mit warmem Wasser, seinen Ebenen, seinen Gebirgen die den afrikanischen Himmel streifen. Das gegenwärtige Klima der Sicherheit, wie es sich in Angola darstellt, macht aus ihm eine Region, die ausländische Investoren sehr enthusiastisch besuchen, weil sie auf Gelegenheiten hoffen für Investitionen im Bau, im Verkehr, in den öffentlichen Bauvorhaben, in der Gesundheit, in der Kommunikation, in der Hotel- und Tourismus-Infrastruktur  und in Dienstleistungen unterschiedlichster Art.“</p>
<p>
Unterdessen genießen Ausländer und Angolaner die strahlenden Schöhnheiten, die Angola zu bieten hat. <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html">Spindola</a>, ein brasilianischer Blogger, beschreibt in seinem Blog die Verzauberung, die er empfand, als er die schöne Provinz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hu%C3%ADla">Huíla</a> kennen lernte:</p>
<blockquote><p>“A Huíla é com certeza, entre as províncias que visitei, a que tem melhor estrutura. Além disso o Lubango é uma cidade linda, conhecida pelos seus moradores como a Europa de África. O frio durante o dia e principalmente à noite, dá o ar aconchegante a esse lugar. O Lubango é famoso não só pelo seu clima como também pela serra da Leba. Faltam-me palavras para descrever tamanha beleza. É com certeza dos lugares mais lindos que tive a oportunidade de conhecer. A estrada da serra visa ligar o Namibe à Huíla. Dizem que antes da estrada era necessário dar um contorno muito grande. A obra foi realizada por uma mulher, uma inglesa. Fico imaginando como deve ter sido essa aventura. Como se não bastasse a estrada que é uma beleza estonteante, no mesmo local uma cachoeira maravilhosa. O barulho das águas preenche aquele lugar como se fosse uma música. Um frio gostoso da serra dá um ar todo romântico. As nuvens que se formam no local ficam abaixo do seu olhar, parece que estamos acima do céu. Por trás das nuvens de fim de tarde, o sol projectava uma luz. Não consigo achar definição melhor para essa luz que “ a imagem de Deus”. Todo visitante ou morador de Angola deveria conhecer o Lubango. Realmente vale muito a pena o passeio”.</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/europaemangola.jpg"/></p>
<p><strong>„Lubango, das europäische Afrika“, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/serradaleba.jpg"/></p>
<p><strong>“Serra da Leba”, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Huila ist sicher unter den Provinzen, die ich besucht habe, diejenige mit der besten Infrastruktur. Außerdem ist Lubango eine schöne Stadt, die seine Einwohner das europäische Afrika nennen. Die Kühle tagsüber und vor allem die der Abende gibt diesem Ort eine anheimelnde Atmosphäre. Lubango ist nicht nur bekannt für sein Klima, sondern auch wegen der Gebirgskette Serra da Leba. Es wird erzählt, dass man vor dem Bau der Straße einen großen Umweg zurücklegen musste. Die Arbeiten wurde von einer Frau geleitet, einer Engländerin. Ich frage mich, was das für ein Abenteuer gewesen sein muss. Nicht genug, dass die Straße erstaunlich schön ist, ist am selben Ort auch ein wunderschöner Wasserfall. Das Tosen des Wassers erfüllt diesen Ort wie Musik. Eine angenehme Bergkühle erzeugt eine sehr romantische Atmosphäre. Die Wolken, die sich dort bilden, sind unter unserer Augenlinie, es scheint, das wir über dem Himmel sind. Durch die Wolken warf am Spätnachmittag die Sonne ein Licht. Ich kann keine bessere Definition für dieses Licht finden als „das Abbild Gottes“. Jeder Besucher oder Einwohner von Angola sollte Lubango kennenlernen. Der Weg ist wirklich die Mühe wert.</p>
</div>
<p>Durch dieses geheimnisvolle Angola der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affenbrotb%C3%A4ume">Affenbrotbäume</a> und glühenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akazien">Akazien</a> [auch <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-adv/specialsales/spotlight/angola/article17.html">Crimson-Akazien</a> [en] genannt] zu schweifen ist in der Tat wunderbar, aber, wie schon beschrieben, ist das Land nicht auf Touristen vorbereitet. Die löchrigen Straßen, der Mangel an guten Hotels oder Unterkünften und Restaurants in kleinen Städten machen alles schwieriger. In manche Städte zu reisen erzeugt Kopfweh. Peter vom Blog <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html">Hotel Luanda</a>  beschreibt seine Reise durch das Malanje-Gebiet zu den imposanten Wasserfällen von Kalandula:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Deixamos cedo a cidade de Malange rumo às Quedas de Kalandula. O percurso fez-se em constante deslumbramento por entre buracos de estrada e muitas paragens para contemplar e gravar tantas imagens de rara e enorme beleza. O enorme capim cortado pelas águas de um rio que serpenteia pela planície e que sob ela passa várias várias vezes e pelas sanzalas junto à estrada, onde nascem mais olhares de crianças por cada carro que passa. Chegamos enfim a Kalandula, uma pequena e acolhedora povoação situada no alto de um planalto, imponente como uma rainha que do seu trono observa suas terras ao longe. Conserva ainda algumas marcas do colonialismo nas casas, igrejas e costumes da terra que tem simpatia como sinónimo. Chegamos logo depois às Quedas de Kalandula. As segundas maiores quedas de água de todo o continente africano, com cerca de 100 metros de vertiginosa altura. Vistámos também Pungo Andongo. Uma povoação escondida no seio das pedras altas que nos faz logo pensar que foram as próprias rochas que nasceram em sua volta, como uma muralha para a proteger do resto do mundo. Três ou quatro casas, uma igreja em ruínas, um posto médico e uma escola renovada…quase como uma miragem impossível…como é possível existir vida ali? Mas existe. Compreendi que ainda se pode encontrar em Angola a harmonia entre o homem e a natureza”.
</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dscn1736.jpg" /></p>
<p><strong>Die Wasserfälle von Kalandula, Foto: Blog von <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html" >Hotel Luanda</a> </strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir verließen früh die Stadt Malanje in Richtung der Wasserfälle von Kalandula. Auf dem Weg waren wir in ständigem Aufregung wegen der vielen Schlaglöchern und den vielen Halten, um die vielen Bilder seltener und großer Schönheit zu betrachten und festzuhalten. Die riesige Wiese, unterbrochen durch einen Fluss, der sich durch die Ebene schlängelt und manchmal quer über sie hinwegfließt und durch die Häuser entlang der Straße, wo jedes Auto mehr Blicke der Kinder auf sich zieht. Wir kamen schließlich in Kalandula an, einer kleinen einladenden Ortschaft, die oben auf einer Hochebene liegt, beeindruckend wie eine Königin, die von ihrem Thron aus ihre Ländereien in der Ferne überblickt. Es hat sich ein kolonialistischer Zug erhalten in den Häusern, Kirchen und Bräuchen dieser so sympathischen Gegend. Wir kamen dann zu den Wasserfällen von Kalandula. Die zweitgrößten Wasserfälle von ganz Afrika, mit schwindelerregenden rund 100 Metern Höhenunterschied. Wir sahen auch Pungo Andongo. Ein in den Felsen verborgenes Dorf, das uns glauben macht, dass die Felsen um es herumgewachsen seien wie eine Mauer um es vor dem Rest der Welt zu schützen. Drei oder vier Häuser, eine verfallene Kirche, eine Sanitätsstation und eine renovierte Schule&#8230; fast wie ein unmögliches Wunder&#8230; wie kann hier Leben existieren? Aber es existiert. Ich verstand, das man in Angola noch Harmonie zwischen Mensch und Natur finden kann.</p>
</div>
<p>Wie der Blog <a href="http://africaminhami.blogspot.com" >África Minha</a> [Mein Afrika, pt] berichtet, wurde dieses Jahr in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malanje_(Provinz)">Provinz Malanje</a> ein Luxushotel mit 28 Zimmern, 4 Direktoren- und 4 Präsidenten-Suiten und einem Schwimmbad eingeweiht. Es ist das erste Hotel seiner Art in dieser Region. Malanje wurde „belohnt“ mit einem Luxushotel, und andere Provinzen werden dasselbe Privileg erhalten, durch den Bau von Feriendörfern, Residential Hotels und anderen Bauten dieser Art.</p>
<p>Als brachliegendes Feld ist der Tourismus in Angola das Ziel von ausländischen, insbesondere portugiesischen, Unternehmern. Aber die <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/09/28/angola-a-new-el-dorado-for-foreign-workers/">bekannten Schwierigkeiten bei der Ausstellung von Visa</a> [en] machen ihn zu einem steinigen Acker. <a href="http://cangue.blogspot.com/2007/11/como-acordar-o-turismo-angolano.html" >Feliciano J. R. Cangue</a> kommt auf ihrem Blog zu einer interessanten Analyse:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Em todo o mundo o turismo é um sector da economia que se devidamente explorado, pode gerar novos postos de trabalho e assumir uma grande participação na renda nacional. O nosso país que hoje possui cerca de 80% da sua mão de obra activa na informalidade, pode atrair esse fluxo para o país. Para tal, o mercado turístico precisa desenvolver projectos que o impulsionem e potencializem o mercado turístico. Isso pode resultar em desenvolvimento económico e postos de trabalho. O turismo em muitas situações, ajuda a fixar o homem no campo, principalmente no momento em que presenciamos o êxodo rural. No nosso caso específico, sempre que ouço falar de turismo, fala-se normalmente da construção de hotéis. É verdade que a situação é crítica nessa área devido à guerra que o país passou. Precisamos investir de forma intensa na divulgação e fidelização do cliente. Isso envolve um bom atendimento ao turista. Para tal, pessoas que moram em locais turísticos precisam ser treinadas para desenvolvam espírito hospitaleiro recebendo os turistas com o máximo de boa vontade, presteza e simpatia e porque não aprender os principais termos que lhes permitam estabelecer a comunicação com turistas. Além disso, precisam preservar (livrar do mal) e conservar (manter) os locais turísticos como: as nossas florestas tropicais, formações rochosas extraordinárias, rios, lagos, quedas de água, parques nacionais, montanhas, grutas, praias, etc. Os profissionais da área precisam agir de uma forma inovadora, não deixando que apenas o ministro do turismo se debata sozinho. O sector precisa oferecer a prestação de serviços e atendimento de alta qualidade aos turistas. As embaixadas e consulados precisam também facilitar a concessão de vistos de turista. Precisamos sair do amadorismo. Temos tudo para sermos o maior paraíso turístico africano”.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Auf der ganzen Welt ist der Tourismus eine Branche, die, so sie entsprechend genutzt wird, neue Arbeitsplätze schaffen und einen großen Anteil am Volkseinkommen haben kann. Unser Land, das heute ungefähr 80% seiner Arbeitskraft im informellen Wirtschaftssektor hat, kann diesen Fluss [von Geldern] anziehen. Dazu muss der Tourismus-Markt Projekte entwickeln, die ihm Impulse und Potenzial geben. Daraus können sich wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze ergeben. Der Tourismus hilft den Menschen oft auf dem Lande zu bleiben, gerade in einer Zeit, in der wir einen Exodus vom Land [in die Stadt] erleben. In unserem Fall, wenn ich höre wie vom Tourismus gesprochen wird, spricht man normalerweise vom Bau von Hotels. Es stimmt, dass die Situation kritisch ist auf diesem Gebiet, wegen dem Krieg, den das Land mitgemacht hat. Wir müssen intensiv in die Werbung und in die Kundentreue investieren. Das schließt einen guten Service für Touristen ein. Dazu müssen die Menschen in den Tourismusgebieten trainiert werden, eine gastfreundliche Einstellung zu entwickeln um die Touristen mit viel gutem Willen, Servicebereitschaft und Sympathie zu empfangen und, warum nicht, die wichtigsten Worte zu lernen, die ihnen die Kommunikation mit den Touristen ermöglichen. Außerdem müssen sie unsere touristischen Orte schützen (vom Schlechten befreien) und bewahren (erhalten) wie: unsere Tropenwälder, besondere Felsformationen, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Nationalparks, Gebirge, Höhlen, Strände usw. Die Spezialisten auf diesem Gebiet müssen innovativ handeln, und nicht den Tourismus-Minister alleine kämpfen lassen. Die Botschaften und Konsulate müssen auch die Ausgabe von Touristenvisa vereinfachen. Wir müssen aus dem Dilettantismus herauskommen. Wir haben alles, um das größte Touristenparadies Afrikas zu werden.</p>
</div>
<p>Der Tourismus in Angola hat sich positiv entwickelt, wie uns die erzielten Ergebnisse und die Statistiken zeigen. Der Blog <a href="http://www.angolaxyami.com/Viagens/Estatistica-das-regioes-emissoras-de-turistas-para-Angola-87.000-turistas-no-2007.html" >Angola Xyami</a> liefert uns die Zahlen der Entwicklung des letzten zehn Jahre und hofft, dass „der Tourismus in Angola neue Perspektiven gewinnt und dass wir noch mehr als die 87400 Touristen empfangen werden, die wir im Jahr 2007 empfangen haben“:</p>
<blockquote><p>O ano de 1999 registou um movimento de 45,5 mil turistas, em 2000 de 50,7 mil e em 2001 de 67,4 mil. Em termos relativos, esta evolução revela um aumento de 11,42% entre 1999 e 2000 e 32,9% de 2000 a 2001, mas entre 2002 e 2006, o movimento chegou a mais de 55 por cento. Do ponto de vista das principais regiões emissoras de turistas para Angola, a Europa continua a ser a maior com um total de 30,8 mil turistas em 2000, representando 61% do total geral das chegadas às fronteiras. Em 2001, passou para 38,2 mil turistas, representando 76,4%, dados que sofreram alteração de mais 10% até Setembro de 2007.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Im Jahr 1999 wurden 45500 Touristen registriert, im Jahr 2000 50700 und im Jahr 2001 67400. Relativ gesehen bedeutet dies 11,42% Zuwachs von 1999 auf 2000 und 32,9% Zuwachs von 2000 auf 2001, aber von 2002 auf 2006 gab es einen Zuwachs von 55% [A. d. Ü: dass sind allerdings &#8220;nur&#8221; 11.5% pro Jahr]. Bezüglich der Herkunftsregionen der Touristen führt weiterhin Europa mit insgesamt 30800 Touristen im Jahr 2000, dies sind 61% aller, die an der Grenze ankommen. Im Jahr 2001 waren es 38200 Touristen, das sind 76,4%, eine Zahl, die sich bis September 2007 um 10% erhöhte.
</p>
</div>
<p>Um mehr Information über die aktuelle Situation des Tourismus in Angola zu erhalten, besuchen sie die Internet-Seite der <a href="http://www.botschaftangola.de/">Botschaft von Angola</a>. Für mehr Fotos besuchen Sie den Blog <em><a href="http://fotoangola.weblog.com.pt/">Angola em Fotos</a></em> [pt].</p>
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		<title>Angola: Sechsjährige Kinder wurden der Hexerei bezichtigt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/28/angola-sechsjahrige-kinder-wurden-der-hexerei-bezichtigt/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 06:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Relief & Rescue]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonClara Onofre  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Schreckliche Nachrichten von misshandelten, gefolterten und getöteten Kindern erschütterten in der letzten Zeit Angola. Sie waren der Hexerei bezichtigt worden. Einer dieser letzten Vorfälle der ereignete sich in Sambizanga einem Stadtteil von Luanda. Wie Zeitungen berichten, rettete die Nationalpolizei Dutzende von Kindern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/26/angola-children-as-young-as-6-face-accusations-of-witchcraft/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Schreckliche Nachrichten von misshandelten, gefolterten und getöteten Kindern erschütterten in der letzten Zeit Angola. Sie waren der Hexerei bezichtigt worden. Einer dieser letzten Vorfälle der ereignete sich in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sambizanga,_Angola">Sambizanga</a> einem Stadtteil von Luanda. Wie Zeitungen berichten, rettete die Nationalpolizei Dutzende von Kindern, die in einem Raum eingesperrt waren, in dem in einem Feuer Jindungo (eine Art Chili) brannte. Eines der Kinder wird möglicherweise wegen eines durch Schnitte verursachten Gangräns einen Arm verlieren. Mit dieser Methode - war die Hoffnung - könne das in den Kindern lebende Böse entweichen. Diese Praxis wird gemeinhin von den Angehörigen gewisser <a href="http://africa.reuters.com/top/news/usnJOE4AI0V8.html"> &#8220;Kirchen&#8221;</a> propagiert, die meistens illegalerweise gegründet wurden.</p>
<p>Durchdrungen von einem mystischen, bösartigen, ahnungslosen Geist oder einfach nur von dem Wunsch, einen Mund weniger füttern zu müssen, sind die Familienmitglieder die Hauptverantwortlichen für diese Art Einstellung. Wegen des Glauben an Hexerei verdammen sie ihre Kinder, Nichten, Neffen, oder Stiefkinder dazu, auf diese grausame Weise zu leiden, wenn irgendetwas zu Hause danebengeht.</p>
<p>Im Blog <a href="http://anteropaiva.blog.simplesnet.pt/archive/022885.html">Angola Saudades</a> findet sich ein trauriges Beispiel dieser Fälle</p>
<blockquote><p>&#8220;Makiesse é sobrevivente de um fenómeno perturbante que surge em Angola nos ultimos anos: acusações de feitiçaria contra crianças acompanhadas de maus tratos, abandono e nalguns casos, a morte. A madrasta acusou Makiesse de ser feiticeiro e ter provocado a doença que matou o seu pai. Não podia comer com a família, dormia na latrina, levava porrada diariamente e era forçado a rituais de purificação que mais parecem tortura – jejum, golpes e reclusão. Makiesse tinha seis anos. “Eu dizia que eu não sou feiticeiro, que talvez o feiticeiro usa a minha cara à noite. Mas ninguém acreditava”, conta Makiesse ao PlusNews. Um dia os familiares deitaram-lhe petróleo. O tio impediu que o queimassem vivo. Cedo, tirou-o sorrateiramente do Uíge para a capital Luanda a 345 quilómetros. Deixou-o num centro da igreja católica que abriga crianças de rua. Isso foi há três anos. Makiesse apenas foi visitado duas vezes pelo irmão mais velho&#8221;.</p>
</blockquote>
<div class="translation">&#8220;Makiesse ist Überlebender eines beunruhigenden Phänomens, das in Angola in den letzten Jahren aufgetaucht ist: Kinder werden der Hexerei bezichtigt und schlecht behandelt, ausgesetzt, und in einigen Fällen getötet. Makiesses Stiefmutter bezichtigte ihn, ein Hexerer zu sein und die Krankheit verursacht zu haben, an der sein Vater gestorben war. Er konnte nicht [mehr] mit seiner Familie zusammen essen, schlief in der Toilette, wurde jeden Tag verprügelt und wurde zu Reinigungsritualen gezwungen, die mehr einer Folter glichen - Fästen, Schläge und Einsperren. Makiesse war sechs Jahre alt. „Ich sagte, das ich kein Hexer sei, dass vielleicht der Hexer nachts mein Gesicht benutzt hätte. Aber niemand glaubte mir“, erzählt Makiesse <a href="http://www.plusnews.org/">PlusNews</a>. Eines Tages übergoss ihn seine Familie mit Öl. Sein Onkel hinderte sie, ihn bei lebendigen Leibe zu verbrennen. Er nahm ihn gleich heimlich aus Uige mit in die 345km entfernte Hauptstadt Luanda. Er überließ ihn einem Zentrum der katholischen Kirche, das Straßenkinder beherbergt. Das war vor drei Jahren. Makiesse bekam nur zweimal Besuch von seinem großen Bruder.&#8221;</div>
<p>Vor einigen Jahren erschien eine Studie des Nationalen Instituts für Kinder (Instituto Nacional da Criança - INAC) über die Auswirkung von Praktiken dieser Art auf Kinder aus der Perspektive des Schutzes der Menschenrechte durch. Die Studie zeigte, dass die Bezichtigungen von Kindern Ende der neunziger Jahre zunahmen, ohne irgendeinen Zusammenhang mit früheren Traditionen der Menschen am Ort. Nach der Studie ist das Auftreten von Bezichtigungen der Hexerei bedingt durch die Veränderung der Familienstrukturen und der Bedeutung der Verwandtschaftsbeziehungen, wie der Bindung an die Mutter und an diejenigen, die auf die Kinder achtgeben.</p>
<p>In Angola werden Bezichtigungen der Hexerei Kindern gegenüber ernst genommen, was das Gewicht grausamer Taten, die die Familie verübt, der Gesellschaft gegenüber minimal werden lässt. Nachdem sie bezichtigt wurden, integrieren sich die Kinder aufgrund des Stigmas und der Diskrimination nur schwer wieder in die Familie. Das führt uns zu einem anderen Faktor: der Zunahme [der Anzahl] der Straßenkinder. [Da sie sich die Kinder] angesichts der anklagenden Blicke trostlos [fühlen], entscheiden sie sich, auf eigene Rechnung und Risiko auf den Straßen dieses Landes zu leben.</p>
<p>Der Blog<a href="http://noticiascristas.blogspot.com/2008/01/igreja-catlica-em-angola-recupera.html">Noticias Cristãs</a> [pt] beklagt einen anderen Fall:</p>
<blockquote><p>“Doze crianças acusadas de feitiçaria e abandonadas pelos seus familiares foram retiradas das ruas de Luanda pelas Irmãs da Congregação do Bom Pastor. As histórias contadas pelas crianças que fizeram das ruas da capital a sua morada durante algum tempo, comoveram as freiras que decidiram começar um processo de nova vida para os menores. O caso mais recente é de uma menina de 11 anos acusada de ter morto a própria mãe usando feitiço. A superiora da congregação conta a história: “O pai abandonou a criança na rua e na altura foi interceptado pela polícia porque batia nela e ele disse que a filha tem 11 anos e é feiticeira. Disse que comeu a mãe e que recebeu o feitiço do Congo e que ele poderia ter a mesma sorte e então decidiu abandonar a menina. A criança foi levada para casa das irmãs no Palanca, por alguém que a encontrou a chorar na rua. Fui ter à casa onde eles moravam e encontrei alguns familiares, mas todos eles confirmaram que a menina é feiticeira. Conversei com eles, tentei convencê-los mas não houve maneira e disseram que era melhor não deixar a menina com eles porque estava reconhecida como feiticeira”.</p>
</blockquote>
<div class="translation">&#8220;Zwölf der Hexerei bezichtigte und von ihren Familien verlassene Kinder wurden von den Schwestern der Congregação do Bom Pastor [Kongegration des Guten Hirten] von den Straßen Luandas geholt. Die Geschichten, wie sie diese Kinder erzählten, die für einige Zeit die Straßen der Hauptstadt zu ihrem Zuhause gemacht hatten, bewegten die Nonnen, und sie entschieden sich, den Kindern den Weg in ein neues Leben zu ermöglichen. Der letzte Fall ist der eines elfjährigen Mädchens, die bezichtigt wurde, ihre eigene Mutter durch Hexerei getötet zu haben. Die Oberin der Kongregation erzählt ihre Geschichte: „Der Vater setzte das Kind auf der Straße aus und damals wurde er von der Polizei angehalten, weil er sie geschlagen hatte und er sagte, dass das Kind 11 Jahre alt sei und eine Hexe. Er sagte, dass sie ihre Mutter gegessen habe, und dass sie von einem kongolesischen Zauber befallen sei, und dass ihn dasselbe Schicksal ereilen könne, und dass er deshalb beschlossen habe, das Mädchen auszusetzen. Das Kind wurde in das Haus der Schwestern in Palanca gebracht von jemandem, der es weinend auf der Straße fand. Ich ging zu dem Haus, wo [die Angehörigen] wohnten und traf ein paar Angehörige, aber sie bestätigten alle, dass das Mädchen eine Hexe sei. Ich sprach mit ihnen, versuchte sie zu überzeugen, aber es ging nicht, und sie sagten, dass es besser sei, das Kind nicht bei ihnen zu lassen, weil sie als Hexe bekannt sei.&#8221;</div>
<p>Die Regierung und die Organisationen der Zivilgesellschaft haben Kampagnen gestartet, um die Sensibilität und Aufmerksamkeit zu erhöhen, damit die Misshandlung von Kindern vermieden werden kann. Andere Projekte, wie die Eröffnung von Aufnahmezentren, und die Zuweisung der juristischen Verantwortung für solche Misshandlungen sind zwei weitere wichtige [Planungs-]Punkte, die von den Behörden durchgeführt werden.</p>
<p>Wir hoffen, dass die Situation sich vollständig ändert; dass die angolanischen Kinder ihre Kindheit in Ruhe genießen mögen, ohne die Hoffnung auf ein besseres Leben zu verlieren. Wir hoffen, dass die angolanische Gesellschaft sich entschieden in diesem Kampf engagieren wird, der schon die Landesgrenzen überschritten hat; dass die Eltern und Angehörige der Kinder, die Opfer von Misshandlungen wurden, zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gebracht werden als Signal der Warnung für andere.</p>
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