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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Angola</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Angola</title>
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		<title>Angola: Reaktionen zum Aufruf zur Revolution</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 19:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Waldvogel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angetrieben durch die Demonstrationen in Nordafrika und im mittleren Osten scheinen nun auch vermehrt Angolaner auf die Straße gehen zu wollen. Ein Protest gegen die seit 32 Jahren amtierende Regierung wurde für den 7.März angekündigt. Blogger und Regierungsvertreter reagieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angetrieben durch die derzeitige Protestwelle in Nordafrika und dem mittleren Osten scheint es also ob diese nun auch die Bevölkerung Angolas erreicht hat. Nach der Revolution der Tunesier, die durch ihre fortwährenden Proteste den ehemaligen Präsidenten, Diktator Ben Ali, stürzten, dem Ende der Diktatur in Ägypten durch den Sturz Mubaraks, sowie den gegenwärtigen Konflikten in Libyen, rufen nun auch vermehrt Angolaner zu einer Revolution im eigenen Land auf.</p>
<div id="attachment_18007" class="wp-caption aligncenter" style="width: 315px"><a href="http://www.facebook.com/pages/A-Revolução-Do-Povo-Angolano/"><img class="size-full wp-image-18007 " title="&quot;March 7 Protest against the Joseduardized dictatorship. Angola says Enough! 32 years of tyranny and bad governance.&quot; New poster of the Revolution of the Angolan people. Shared on Facebook by the movement of same name. " src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2011/03/Cartaz-Nova-Revoluçao-do-Povo-Angolano.jpg" alt="&quot;March 7 Protest against the Joseduardized dictatorship. Angola says Enough! 32 years of tyranny and bad governance.&quot; New poster of the Revolution of the Angolan people. Shared on Facebook by the movement of same name. " width="305" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;7.März Protest gegen die Joseduardized-Diktatur. Angola sagt Genug! 32 Jahre der Tyrannei und schlechter Regierung&quot; Neues Poster der Revolution der Angolaner, benutzt auf Facebook von der gleichnamigen Bewegung.</p></div>
<p>Wie Global Voices <a href="http://globalvoicesonline.org/2011/02/27/angola-mysterious-call-for-youth-revolution/">berichtete</a>, werden die Proteste unter dem Namen &#8220;Agostinho Jonas Roberto dos Santos&#8221; organisiert- ein Pseudonym, das die Namen einiger gegenwärtiger angolanischen Persönlichkeiten zusammenfügt:  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Agostinho_Neto">Agostinho Neto</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jonas_Savimbi">Jonas Savimbi</a>, <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Holden_Roberto">Holden Roberto</a> und sogar <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Holden_Roberto" target="_blank">President José Eduardo dos Santos</a> persönlich.</p>
<p>Wie in einer weit verbreiteten Email angekündigt wird, und auch auf der <a href="http://novarevolucaoangolana.yolasite.com/">offiziellen Seite </a>der &#8220;Nova Revolução do Povo Angolano&#8221; (Neue Revolution des angolanischen Volkes) nachzulesen ist, soll die Revolution am 7. dieses Monats auf dem bekannten Unabhängigkeitsplatz in Luanda stattfinden.</p>
<p>Die erstellte <a href="http://novarevolucaoangolana.yolasite.com/">Petition</a> kritisiert unter anderem Angolas extreme Armut, die &#8216;Kultur&#39; der Angst und Einschüchterung, Elend und Sebstherrschaft. Das Ziel der Revolution ist die Beendigung der seit 32 Jahren anhaltenden Herrschaft Eduardo dos Santos&#39; durch das gemeinsame Handeln.</p>
<p>In dem Blog <em><a href="http://pagina--um.blogspot.com/2011/02/angola-manifestacao-contra-ditadura.html" target="_blank">Página Um</a></em> wird zu Protesten aufgerufen:</p>
<blockquote><p>Lasst uns mit Postern marschieren, auf denen wir das Ende Ze Dus fordern [Anm. des Autors: Diminutiv von José Eduardo], nie wieder MPLA Diktatur. Freiheit und Fortschritt. Nieder mit dem MPLA Regime.</p></blockquote>
<div id="attachment_18142" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.facebook.com/pages/A-Revolução-Do-Povo-Angolano/"><img class="size-full wp-image-18142 " title="José Eduardo dos Santos - Wanted dead or alive" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2011/03/Wanted-dead-or-alive.jpg" alt="José Eduardo dos Santos - Wanted dead or alive" width="200" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">José Eduardo dos Santos &quot;Gesucht, tot oder lebendig&quot;. Bild von der Facebookseite &quot;Revoluçao do Povo Angolano&quot;.</p></div>
<p>Die Partei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MPLA" target="_blank">MPLA</a> (Movimento Popular de Libertação de Angola) [Volksbewegung zur Befreiung Angolas] regiert das Land seit mehr als 30 Jahren.  Der derzeitige Präsident und Nachfolger von Agostinho Neto, eines der Symbole des Kampfes um die Unabhängigkeit, ist bereits seit 1979 im Amt.</p>
<p>In einem <a href="http://terramagazine.terra.com.br/interna/0,,OI4959156-EI6580,00-Movimento+marca+ato+para+tentar+derrubar+presidente+de+Angola.html">Interview</a> mit <em>Terra Magazine</em> beschreibt der anonyme Anführer der Proteste die Motive wie folgt:</p>
<blockquote><p>Wir haben genug von der seit fast 32 Jahre anhaltenden Diktatur und wollen alle fünf bis zehn Jahre von verschiedenen Anführern geleitet werden. Wir glauben, dass dies wahre Demokratie ist; Angola, angeführt von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Visionen für das Wohlergehen des angolanischen Volkes.</p></blockquote>
<p><strong>Neue Arten der Mobilisierung<br />
</strong></p>
<p>Im selbigen Interview mit <em>Terra Magazine</em> erklärt der Organisator  &#8220;Agostinho Jonas Roberto dos Santos&#8221; dass die Mobilisierung zur Revolution größtenteils durch Mundpropaganda und Nachbarschaftsdebatten in allen Städten des Landes zustande komme.</p>
<p>Aber auch neue Informations- und Kommunikationstechnologien spielen eine wichtige Rolle. Der Autor des Blogs <em><a href="http://morrodamaianga.blogspot.com/" target="_blank">Morro da Maianga</a> </em>weist auf die momentanen Schwierigkeiten beim Versenden von Kurznachrichten hin und fragt sich gleichzeitg, ob die Initiative eventuell von jemandem ins Leben gerufen wurde, der schlicht die Möglichkeiten der virtuellen Mobilisierung in Angola testen möchte:</p>
<blockquote>
<div class="translation">In der Tat ist es ihre/seine Absicht: &#8220;Operation 7. März&#8221; wurde durch die schnelle und großflächige Ausbreitung der Informationen als großer Erfolg gekrönt; nicht zuletzt wegen ihrer Wandlung in eine nationalpolitische Tatsache, die energische Reaktionen der Verurteilung von Seiten der FFA [angolanischen Streitkräfte] hervorbrachte. Tatsächlich war die MPLA seit langem nicht mehr &#8220;so nervös&#8221;&#8230;</div>
</blockquote>
<div class="translation">In seinem Blog <em><a href="http://altohama.blogspot.com/2011/02/o-regime-de-angola-tem-medo-porque-sabe.html" target="_blank">Alto Hama</a></em> schreibt Orlando Castro über seine Erwartung, dass die Angolaner weiter zusammenwachsen werden:</div>
<blockquote>
<div class="translation">Trotz des Versprechens von friedlichen, demokratischen und legitimen Protesten der gewaltlosen Bewegung, die für Stabilität und Frieden in Angola steht, scheint es möglich (tatsächlich gibt es schon Hinweise), dass das Regime der MPLA diese zu unterdrücken versucht.</div>
</blockquote>
<p><strong>Reaktionen und  Ungewissheit<br />
</strong></p>
<p>Es wird erwartet, dass die Regierung die Proteste, wenn sie denn stattfinden sollten, zur Not auch mit Gewalt unterdücken wird.</p>
<p>Der Präsident der Parlamentsfraktion der MPLA, Virgílio de Fontes Pereira,  löste bereits Alarm aus indem er behauptete, dass</p>
<blockquote>
<div class="translation">es in einem demokratischen Staat keine Toleranz für individuelles oder kollektives Verhalten geben darf, unabhängig von dessen Ursprung, welches die verfassungsrechtliche Ordnung angreift und die Stabilität sowie die Funktion des Gesetzgebers bei der Ausübung von ihrer legislativen, judikativen und exekutiven Macht hindert.</div>
</blockquote>
<p>Dino Matross, ein Anführer der MPLA, nimmt <a href="http://club-k.net/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=6983:dino-matross-avisa-quem-se-manifestar-vai-apanhar&amp;catid=10:manifestacoes-populares&amp;Itemid=187">gegenüber</a> Radio Luanda Antena Comercial kein Blatt vor den Mund und droht damit, dass diejenigen, die den Mut haben werden zu protestieren, &#8220;es kriegen werden&#8221;.</p>
<p>Die Worte des Anführers reichen jedoch nicht aus, um die um Veränderung bemühten Angolaner zu demotivieren. Die <em><a href="http://www.diarioliberdade.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=12589:meio-falou-com-lideranca-da-nova-revolucao-do-povo-angolano&amp;catid=75:institucional&amp;Itemid=88" target="_blank">Diário da Liberdade</a></em> veröffentlicht die Erklärung eines jungen Angolaners, der angibt, keine Angst vor dem zerstörerischen Apparat des Staates zu haben.</p>
<blockquote>
<div class="translation">Ein junger Angolaner bermerkt richtig, dass die Menschen Angolas nicht mehr die selben sind wie vor 20 Jahren. Heute kennen wir das Biest, dass wir stürzen werden und wir sind von den Drohungen des korrupten Dino Matross (Generalsekretär der MPLA) nicht eingeschüchtert.</div>
</blockquote>
<p>Als Antwort auf die angekündigte Revolution hat das Sonderkomitee der MPLA für heute, den 5.März, eine Gegenkundgebung in Luanda mit dem Ziel einberufen, die Proteste gegen die Regierung zu verhindern.</p>
<p>Carlos Alberto Jr. veröffentlichte die verbreitete Email erneut auf seinem Blog <em>Diário de África</em>, diesmal zusammen mit einer Einladung, und kommt zu dem <a href="http://www.diariodaafrica.com/2011/03/contra-manifestacao-do-mpla.html">Schluss</a>:</p>
<blockquote><p>Konfrontiert mit einer in Elend lebenden Bevölkerung und einer wachsenden Unzufriedenheit besonders unter den jungen Menschen wird die Regierung großes Geschick brauchen, um das Land am Laufen zu halten.</p></blockquote>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://pt.globalvoicesonline.org/author/claraonofre/' title='Alle Übersetzungen von Clara Onofre'>Clara Onofre</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/maria-waldvogel/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Maria Waldvogel'>Maria Waldvogel</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://pt.globalvoicesonline.org/2011/03/05/angola-revolucao-com-data-marcada/' title='engl. Originalartikel  [pt]'>engl. Originalartikel  [pt]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2011/03/05/angola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F&#038;text=Angola%3A+Reaktionen+zum+Aufruf+zur+Revolution&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F&#038;title=Angola%3A+Reaktionen+zum+Aufruf+zur+Revolution' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F&#038;title=Angola%3A+Reaktionen+zum+Aufruf+zur+Revolution' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F&#038;title=Angola%3A+Reaktionen+zum+Aufruf+zur+Revolution' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F05%2Fangola-reaktionen-zum-aufruf-zur-revolution%2F&#038;title=Angola%3A+Reaktionen+zum+Aufruf+zur+Revolution' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Angola: Die Münzen glänzen wieder</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2010/07/25/angola-die-munzen-glanzen-wieder/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2010/07/25/angola-die-munzen-glanzen-wieder/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangenen Mai brachte die Nationalbank wieder Kwanza Münzen in den Umlauf. In einem Land, dessen Bevölkerung US Dollar neben Kwanza nutzt gewöhnen sich die Menschen an diese Maßnahme und diskutieren die Absichten dahinter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai hat die  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Central_Bank_of_Angola">Nationalbank von Angola</a> (BNA) Münzen mit dem Wert 5 Kwanzas in den Umlauf gebracht, als Ergänzung zu den 1, 2, 10  und 50 <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Angolan_kwanza">Kwanza</a> Münzen, die es nun wieder gibt.</p>
<div id="attachment_151026" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a href="http://afonsoloureiro.net/blog/?p=4370"><img class="size-medium wp-image-151026 " title="1 kwanza" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/07/1-kz-375x250.jpg" alt="" width="375" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">1 Kwanza vom Blog Aerograma</p></div>
<p>Der Autor des Blogs <em><a href="http://justaboywalkingaround.blogspot.com">After all I’m just a boy walking around</a></em> [pt] erklärt den Zweck der Wiedereinführung dieser Münzen:</p>
<blockquote><p>Com este objectivo pretende-se defender o consumidor, contribuindo para maior rigor nos trocos e menores perdas por parte deste. Ainda hoje ao almoço, a conta acabava em 7,50 kwanzas o que não me fez receber os 2,50 kwanzas a que tinha direito (mesmo sendo um valor residual, somado muitas vezes, dá um valor grande). Num país com extrema pobreza parece-me uma medida adequada a proteger os mais pobres.</p></blockquote>
<div class="translation">Sie versuchen so die Verbraucher zu schützen, um ein genau passendes Wechselgeld zu ermöglichen und so Verluste für den Käufer zu reduzieren. Gerade heute Mittag hatte ich eine Essensrechnung von 7.50 Kwanza, und ich verlor die 2.50 Kwanza, die ich zuviel gegeben hatte (diese Restbeträge können sich schnell aufsummieren!). In einem Land mit extremer Armut scheint mir das eine gute Möglichkeit zu sein die Ärmsten zu schützen.</div>
<p>Der Umgang mit den Münzen hat zu Argwohn in der Bevölkerung geführt. Laut der Zeitung <a id="internal-source-marker_0.9655163419851225" href="http://jornaldeangola.sapo.ao/15/0/moedas_voltam_a_circular">Jornal de Angola</a> seien die Münzen oft nutzlos, weil Ladenbesitzer sie nicht annähmen. Trotzdem verteidigen viele die Münzen, und meinen sie sollten im formellen und informellen Bereich eingesetzt werden, das die derzeit im Umlauf befindlichen kleinen Geldscheine schnell abgenutzt werden.</p>
<p>Afonso Loureiro von dem Blog Aerograma <a href="http://afonsoloureiro.net/blog/?p=4370">schreibt</a> [pt] zu diesem Thema:</p>
<blockquote><p>Faz sentido que se cunhem moedas para substituir as notas de denominações mais baixas, que se estragam muito depressa. Por trocar de mãos muitas vezes por dia, a vida média de uma nota de 50 kwanzas deve ser de apenas alguns meses, por exemplo.</p></blockquote>
<div class="translation">Es ist sinnvoll die Noten mit niedrigem Wert durch neue Münzen zu ersetzen, da die Geldscheine sehr schnell kaputt gingen. Da sie mehrfach am Tag durch verschiedene Hände gingen, ist die durchschnittliche Lebensdauer eines 50 Kwanza-Scheins bei nur bei wenigen Monaten.</div>
<div id="attachment_153116" class="wp-caption alignleft" style="width: 385px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dvdmerwe/94669423/"><img class="size-medium wp-image-153116" title="Foreign Banknotes" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/07/angola-notas-375x228.jpg" alt="Foreign Banknotes from Flickr user DanieVDM, CC Licensed (Remixed)" width="375" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Fremde Währungen von Flickr Nutzer DanieVDM, CC Licensed (Remixed)</p></div>
<p>Die Kontroverse um die Münzen in Angola hat auch Künstler inspiriert, so wie zum Beispiel Manuel Guedes dos Santos Lima, der in seinem Gedicht &#8220;Kwanta&#8221; mit der Doppeldeutigkeit des Begriffes spielt - zum einen als nationale Währung, zum anderen als größter Fluss in Angola. Der Autor von <a id="internal-source-marker_0.9655163419851225" href="http://bronzeletras.blogspot.com/2010/06/manuel-guedes-dos-santos-lima.html">MultiBlog</a> veröffentlichte sein Gedicht und schrieb, die wahre Währung Angolas sei der Dollar.</p>
<p>Tatsächlich versucht die Regierung von Angola mit den Münzen die Nutzung der Währung einzudämmen, die wirklich über das Land herrscht: den Dollar. Aufgrund der politischen und militärischen Instabilität, unter der Angola leiden musste, hat die amerikanische Währung ihren Weg auf den nationalen Markt gefunden. Das Land wurde fast 30 Jahre vom Krieg beherrscht, einem Konflikt zwischen den beiden großen politischen Parteien,  Unita und MPLA.</p>
<p>Nach Berichten der Zeitung O País wird noch immer die Preisfestlegungs-Politik evaluiert, wegen des Nebeneinanders zweier Währungen im Alltag der Menschen in Angola - ein Zustand, der seine Wurzeln im Verhalten der Bevölkerung hat und obwohl das Nationale Verbaucherschutz Institut (INADEC, Instituto Nacional de Defesa do Consumidor) von dieser Praxis abrät, ist es natürlich schwierig zu verändern.</p>
<div class="notes"></div>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/' title='Alle Übersetzungen von Clara Onofre'>Clara Onofre</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Clemens Harten'>Clemens Harten</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2010/07/24/angola-coins-gleaming-again/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2010/07/25/angola-die-munzen-glanzen-wieder/#comments" title="Kommentare">Kommentare (2) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F&#038;text=Angola%3A+Die+M%C3%BCnzen+gl%C3%A4nzen+wieder&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F&#038;title=Angola%3A+Die+M%C3%BCnzen+gl%C3%A4nzen+wieder' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F&#038;title=Angola%3A+Die+M%C3%BCnzen+gl%C3%A4nzen+wieder' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F&#038;title=Angola%3A+Die+M%C3%BCnzen+gl%C3%A4nzen+wieder' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F07%2F25%2Fangola-die-munzen-glanzen-wieder%2F&#038;title=Angola%3A+Die+M%C3%BCnzen+gl%C3%A4nzen+wieder' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<title>Togo nach tödlichem Angriff vom Afrika Cup disqualifiziert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2010/01/13/togo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2010/01/13/togo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 03:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Togos Fußball-Nationalmannschaft wurde offiziell vom 'African Cup of Nations' disqualifiziert, nach dem tödlichen Angriff auf den Konvoi des Teams in Cabinda, eine Region in Angola, die seit Langem von separatistischen Gewalttaten beunruhigt wird. Mit viel Kritik gegen die Regierung in Angola und die afrikanischen Fußball-Funktionäre, stellen togolesische Blogger harte Fragen über diese Tragödie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem tödlichen Angriff auf den Konvoi des Teams in Cabinda, einer Region in Angola, die schon seit Langem von separatistischen Gewalttätigkeiten beunruhigt wird, wurde Togos Fußball-Nationalmannschaft offiziell vom afrikanischen Cup der Nationen disqualifiziert.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/01/800px-Togo-nationalmannschaft-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></p>
<p style="text-align: center;">Mitglieder der togolesischen Fußball-Nationalmannschaft vor einem Warm-up Spiel in Biberach / Riss ein paar Tage vor dem World Cup (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Der Co-Trainer und Medien Verbindungsmann wurden getötet und Torhüter Kodjovi &#8220;Dodji&#8221; Obilale schwer verletzt. Obilales Zustand <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/jan/11/togo-goalkeeper-stabilised-bullet-fragments">soll stabil sein</a>, nachdem er in Südafrika operiert worden ist, doch braucht er zum Atmen noch die Hilfe eines Beatmungsgerätes.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FLEC">FLEC</a>, die Rebellen-Gruppe, die die Verantwortung für den Anschlag beansprucht, gab in einer Erklärung an, dass die Polizei-Eskorte und nicht die togolesischen Spieler ihr Angriffsziel war. Die angolanische Regierung ihrerseits bezeichnete den Angriff als einen &#8220;Einzelfall&#8221; und hat die Sicherheit der anderen Teams garantiert. In Cabinda gehen die Spiele wie geplant weiter.</p>
<p>Gemäß Presseberichten wollten viele Spieler weiterspielen doch hatte die togolesische Regierung das Team am Sonnabend zurückgerufen. Als ihr Team nicht erschien, wurde Togo, das heute gegen Ghana spielen sollte, offiziell disqualifiziert.</p>
<p>Seit dem Angriff haben viele Togolesen schwierige Fragen darüber gestellt, was zu einer verhinderbaren Tragödie geworden war: Warum fuhr das Team im Bus und nicht im Flugzeug? Hat die angolanische Regierung die Spiele in Cabinda austragen lassen, um zu beweisen, dass der Aufstand vorbei war? Ist der Fußball die ganze Tragödie wert, die ihm zu folgen scheint? Sollte man den Cup annullieren?</p>
<p><strong>Weiterspielen?</strong></p>
<p>Direkt nach dem Angriff gab es eine große Online Debatte, ob Togo sich zurückziehen sollte. <em><a href="http://revedafrique.over-blog.fr/article-si-si-il-faut-jouer-pour-ceux-qui-sont-morts-42636969.html">Rêve d&#39;Afrique</a></em>, der Blog von Togo Schriftsteller Gerry Taama, argumentierte, die Spiele sollten weitergehen:</p>
<blockquote><p>A la seule condition que la CAN soit annulée (les autres équipes décidant de boycotter l’évènement), nous devons jouer ce match…Nous devons être à cette CAN, pour occuper notre place, pour honorer nos morts, leur dire combien nous les aimons, et combien nous leur montrons que refusons que leur mort soit vaine. Jouer pour ne pas laisser les terroristes nous vaincre, pour ne pas laisser la Barbarie l&#39;emporter sur le droit et nos valeurs. Refuser de jouer, c&#39;est capituler &#8230;</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn CAN (African Cup of Nations) nicht annulliert wird (die anderen Teams entscheiden, die Veranstaltung zu boykottieren), dann sollten wir an diesen Spielen teilnehmen &#8230; Wir müssen bei diesem CAN dabei sein, unseren Platz einnehmen, unsere Toten ehren, unsere Liebe für sie ausdrücken und um ihnen zu zeigen, dass wir uns weigern, ihren Tot als vergeblich hinzunehmen. Spielen, sodass die Terroristen nicht gewinnen, Grausamkeiten dürfen nicht über das Gesetz oder unsere Werte triumphieren. Sich weigern zu spielen, heißt aufzugeben &#8230;</div>
<p><em><a href="http://yikpa.info/blog/?p=79">Yipka-Au Village</a></em> ist anderer Ansicht:</p>
<blockquote><p>Comment est-ce qu’ont espere qu’ils jouent au foot apres avoir echappe belle a la mort en essayant d’aller jouer au foot, et aussi avec deux joueurs et des entraineurs et medecins gravement blesses??</p></blockquote>
<div class="translation">Wie können wir glauben, dass sie spielen wollen, nachdem sie gerade bei dem Versuch Fußball zu spielen knapp dem Tod entkommen sind, mit schwerverletzten Trainern, zwei Spielern und Ärzten??</div>
<p><em><a href="http://togopages.net/blog/?p=1802">Kangi Alem</a> </em>stimmt zu und geht noch einen Schritt weiter und argumentiert, dass der Afrika-Cup 2010 abgesagt werden sollte:</p>
<blockquote><p>La CAF porte une responsabilité dans le fait d’avoir fait passer les joueurs togolais dans une enclave réputée dangereuse, elle doit maintenant prendre ses responsabilités en annulant la CAN 2010! C’est mon sentiment, antisportif peut-être, mais c’est mon sentiment.</p></blockquote>
<div class="translation">CAF [<a href="http://www.cafonline.com/">Confederation of African Football</a>] trägt eine Verantwortung. Sie lies die Spieler durch ein als gefährlich bekanntes Gebiet fahren. Jetzt sollte sie das Richtige tun und CAN-2010 absagen! Das ist meine Meinung, vielleicht etwas unsportlich, aber das ist meine Meinung.</div>
<p>CAF behauptet, die Reise-Route des Teams wäre unbekannt gewesen und dass den Teams geraten wurde, per Luft zu reisen. Alem findet das &#8220;bizarr&#8221;, denn das Team wurde ja, dank der angolanischen Regierung, von einem bewaffneten Konvoi begleitet.</p>
<p><strong>Warum wird in Cabinda gespielt?</strong></p>
<p>Eine große Frage ist natürlich, warum die Spiele überhaupt in Cabinda ausgetragen wurden. <em>Yikpa</em> schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Je pense que c&#39;était une politique Entscheidung de l&#39;Etat Angolais cautionne par la CAF d&#39;Veranstalter des Matchs dans cette région de la Cabinda pour prouver qu&#39;il ya securite dans cette région riche en petrole afin d&#39;attirer les investisseurs etrangers dans cette Region. Alors cette attaque viens de prouver le contraire.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich glaube, es war eine politische Entscheidung der angolanischen Regierung, unterstützt von CAF, die Spiele in Cabinda abzuhalten zum Beweis, dass die Region, reich an Öl, sicher genug war, um Investoren anzulocken. Der Angriff beweist jedoch das Gegenteil.</div>
<p><em>Paul Archer</em>, in einem Kommentar zu <em>Alems</em> Beitrag, schreibt:</p>
<blockquote><p>Il faut jouer, c’est la vie! les rebelles sont chez eux,je ne les approuve pas mais un terrain de guerre est un terrain de guerre.</p></blockquote>
<div class="translation">Es muss gespielt werden, so ist das Leben nun mal! Die Rebellen waren auf ihrem eigenen Gebiet. Ich bin nicht damit einverstanden, aber ein Kriegsgebiet ist nun mal ein Kriegsgebiet.</div>
<p><strong>Sport &amp; Tragödien</strong></p>
<p><em>David Kpelly</em> schreibt zu Alems Blog, dass es nicht das erste Mal sei, dass der Sport, insbesondere der Fußball, mit Gewalttätigkeiten in Verbindung gebracht wird. In 2007 wurden in Sierra Leone bei einem <a href="http://www.expressindia.com/news/fullstory.php?newsid=87607">Hubschrauberabsturz</a> 13 Sportfunktionäre und Anhänger, einschließlich des Ministers für Sport, getötet. Er bemerkt ferner, dass nach dem Togo-Mali Spiel für den Afrika-Cup in 2006, mehrere Togolesen in Bamako getötet wurden. Er bezieht sich weiterhin auf den Vorfall im Kegue Stadion in Lome, bei welchem mehrere Fußballanhänger starben, ganz abgesehen von der Tragödie, die sich erst kürzlich in der Elfenbeinküste zugetragen hat, wo<a href="http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/sw20090331a1.html"> 19 Zuschauer bei einer Massenflucht getötet wurden</a>. Er schließt:</p>
<blockquote><p>Sur le plan africain, le foot, toujours lui, ne fait pas moins de victimes…Bon Dieu! le foot fait trop de victimes!</p></blockquote>
<div class="translation">In Afrika, Fußball, immer Fußball, er verursacht nicht wenige Opfer &#8230; Mein Gott! Fußball bringt zu viele Opfer!</div>
<p>In ähnlicher Weise wundert sich ein anderer Leser, <em>Sami</em>, in Anbetracht dessen, was die Spiele manchmal umgibt: &#8220;volkstümliche Sportarten, die beinah primitive nationalistische Gefühle anregen, sind keine verkleideten Schlachtfelder&#8221; [Fr].</p>
<p><strong>Das Spiel geht weiter</strong><br />
<em> <a href="http://couleurs-des-temps.over-blog.com/">Felix Makayaba</a></em>, in einem Kommentar bei <em>Reve d&#39;Afrique</em> bedauert, dass, beim Weiterspiel des African Cups, die Welt und sogar die Zuschauer in Togo die Tragödie bereits vergessen haben.</p>
<blockquote><p>En effet, tant que la CAN continue, il y&#39;aura une ambiance festive partout au Togo. Ala douleur et de la mort des nôtres rique d&#39;être occulte pour laisser la place au football. J&#39;ai pour preuve les cris qde joie qui fusent de tout seul de Lomé du fait de l&#39;Egalisation des 4 buts par l&#39;équipe du Mali. Déjà les Loméens se mettent dans la peau de leurs frères Maliens…Déjà nos morts d&#39;Angola, sans avoir encore été inhumés nous occupent de plus en plus moins.</p></blockquote>
<div class="translation">CAN geht weiter und bereits jetzt gibt es eine festliche Ambiente rund um Togo. Und der Schmerz über den Tod einiger Mitmenschen riskiert, vom Fußball überschattet zu werden. Ich habe Beweise: die Jubelschreie, die sich über das gesamte Lome verbreiteten, als das 4. Ausgleichstor des Teams von Mali geschossen wurde. Bereits jetzt fühlen sich die Menschen in Lome in der Haut ihrer malischen Brüder &#8230; Schon machen wir uns immer weniger Sorgen um die Toten in Angola, noch bevor sie begraben sind.</div>
<p>Vielleicht ist das nur die menschliche Natur, dass trotz des fürchterlichen Verlustes das Leben weitergeht. <em>Fasokan</em> beschreibt die festliche Stimmung gestern in Bamako kurz vor dem Mali-Angola Spiel (das 4:4 endete).</p>
<blockquote><p>Ce soir, le Mali joue contre l’Angola, C’est un grand évènement aujourd’hui au Mali et on le sent partout à travers le drapeau malien accroché aux motos, aux vélos, aux voitures, sur les hangars et les toits par les supporteurs. C’est le seul grand sujet à la Une partout à Bamako.<br />
On voit des hommes habillés en vert, jaune, rouge et certaines femmes attacher le drapeau malien autour de la tête comme foulards pour dire aux Aigles du Mali que tout le monde est derrière eux.</p></blockquote>
<div class="translation">Heute Abend spielen wir in Mali gegen Angola. Das ist hier in Mali ein ganz großes Ereignis und man merkt das überall: malische Flaggen hängen an Motorrädern, Fahrrädern, Autos und an den Schuppen und Dächern der Anhänger.</p>
<p>Sie können Männer sehen, die grün, gelb und rot gekleidet sind und einige Frauen haben sich die malische Flagge um ihre Köpfe gewickelt, wie ein Schleier, nur um den &#8216;Mali Eagles&#39; zu zeigen, dass alle hinter ihnen stehen.</p></div>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/jennifer/' title='Alle Übersetzungen von Jennifer Brea'>Jennifer Brea</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Hans H. Knauf'>Hans H. Knauf</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2010/01/12/togo-disqualified-from-african-cup-following-deadly-attack/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2010/01/13/togo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F&#038;text=Togo+nach+t%C3%B6dlichem+Angriff+vom+Afrika+Cup+disqualifiziert&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F&#038;title=Togo+nach+t%C3%B6dlichem+Angriff+vom+Afrika+Cup+disqualifiziert' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F&#038;title=Togo+nach+t%C3%B6dlichem+Angriff+vom+Afrika+Cup+disqualifiziert' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F&#038;title=Togo+nach+t%C3%B6dlichem+Angriff+vom+Afrika+Cup+disqualifiziert' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F13%2Ftogo-nach-todlichem-angriff-vom-afrika-cup-disqualifiziert%2F&#038;title=Togo+nach+t%C3%B6dlichem+Angriff+vom+Afrika+Cup+disqualifiziert' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<title>Angola: Hohe Lebenskosten in Luanda</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermedien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft & Handel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hohen Lebenskosten im Land sind paradox: Die hohen Entwicklungsindikatoren Angolas spiegeln sich nicht in den Finanzen der Mehrzahl der angolanischen Bürger wider und wirken sich nicht auf die Lebensqualität derer aus, die wirtschaftlich schlechter gestellt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Luanda, die Hauptstadt Angolas, ist eine sehr teure Stadt. Sowohl für Angolaner als auch für Ausländer. Wenn man hier ist, merkt man es deutlich. Grundlegende Dinge wie Essen, Bildung und Wohnraum liegen preislich gleichauf mit einigen europäischen Ländern. Der einzige Unterschied ist, dass die Gehälter in Angola einfach lächerlich sind, wenn man sie mit europäischem Standard vergleicht. Dies führt zu einem täglichen Kampf um die Deckung des Grundbedarfs.</p>
<p>Offensichtlich wird dieser Kampf nicht von denjenigen geführt, die Geld haben, und die, aus welchen Gründen auch immer, durch Bankkonten geschützt sind, die Neid in normalen Sterblichen erwecken. Einer Umfrage zufolge, die im Februar von einem englischen Unternehmen, ECA International, durchgeführt wurde, <a href="http://www.citymayors.com/statistics/expensive-cities-intro.html">belegt Luanda Rang eins unter den teuersten Städten der Welt</a>.</p>
<p>Auf seinem Blog <a href="http://mundodaverdade.blogspot.com/2007/05/o-nvel-de-vida-em-luanda.html"><em>Mundo da Verdade</em></a> [pt], schreibt Miguel Caxias:</p>
<blockquote><p>“Só para terem uma ideia, o custo por noite no hotel em que estou é de 170 USD (quarto individual, com casa de banho e pequeno-almoço mesmo muito sofrível). Estamos a falar de um hotel que deve ter se tanto, duas estrelas. Para um europeu, não só por costumes alimentícios mas também por costumes de segurança, não se arrisca a comer em qualquer botequim de esquina, obviamente. No restaurante onde temos feito as nossas refeições, o custo médio de uma dose é de 30USD (junte-se a isso bebida, sobremesa, entradas e o preço salta logo para 40/45 USD de despesa individual).</p>
<p>Luanda está numa fase de construção massiva. Junto à Marginal existem apartamentos a 1 milhão de USD. Estão todos vendidos!!!”</p></blockquote>
<div class="translation">„Nur um euch eine Vorstellung zu geben: Der Preis für eine Nacht in dem Hotel, in dem ich übernachte, beträgt 170 USD (Einzelzimmer mit Bad und ziemlich dürftigem Frühstück). Wir sprechen von einem Hotel das bestenfalls zwei Sterne hat. Offensichtlich essen wir Europäer, nicht nur aufgrund von Essensgewohnheiten, sondern auch wegen der Sorge um unsere Sicherheit, nicht am Imbiss um die Ecke. In dem von uns aufgesuchten Restaurant kostet ein Essen im Durchschnitt 30 USD (mit Getränken, Dessert und Aperitif kann der Preis leicht auf 40/45 USD pro Person ansteigen).</p>
<p>In Luanda sind riesige Bauprojekte im Gange. In der Nähe des Marginal [Gebiet zur Bucht hin] gibt es Apartments, die für eine Million Dollar ausgeschrieben sind. Und sie wurden alle verkauft!!!“</p></div>
<p>Die hohen Lebenskosten im Land sind paradox, da sie keiner hohen Lebensqualität gegenüberstehen, zumindest nicht für diejenigen, die wirschaftlich schlechter gestellt sind. Angola verzeichnet hohe Entwicklungsindikatoren die sich leider nicht in den Finanzen des Großteils der angolanischen Bürger widerspiegelt. Eine unverhältnismäßige Nachfrage zusammen mit einem knappen Angebot macht die Lage ziemlich schwierig.</p>
<p>Der brasilianische Autor des Blogs <a href="http://diariodaafrica.blogspot.com/2009/02/os-precos-em-angola.html"><em>Diário de África</em></a> [pt] bietet eine schnelle Analyse dessen, was in Angola vor sich geht.</p>
<blockquote><p>“Não são apenas os alugueres (habitação) que custam caro. Tudo é caríssimo. Um quilo de tomate pode sair por 20 USD. Uma bandeja de uvas pode custar 30 USD o quilo. Um bife com batatas fritas pode custar facilmente, 50 dólares. Um cano furado pode sair por 1000.000 USD. Tapar um pequeno furo na tubulação do ar-condicionado do carro e colocar o gás para enfrentarmos o calor luandense custa 200 USD.</p>
<p>Precisa de electricista? Ele não vai sair da sua casa sem ter tirado pelo menos 100 USD de você. Mesmo que só tenha trocado uma lâmpada. Porque é tudo tão caro?”</p></blockquote>
<div class="translation">„Es sind nicht nur die Mieten (Wohnraum), die teuer sind. Alles ist so teuer. Ein Kilo Tomaten kann 20 USD kosten. Eine Schale Trauben kann 30 USD pro Kilo kosten. Eine Scheibe Fleisch mit Pommes Frites kann sich leicht auf 50 USD belaufen. Ein platter Reifen kann einen um 1000 USD erleichtern. Ein kleines Lochs im Rohr einer Autoklimaanlage und das Auftanken, um der Hitze Luandas zu entgehen, kann 200 USD kosten.</p>
<p>Man braucht einen Elektriker? Er wird nicht einmal das Haus verlassen, bevor er nicht mindestens 100 USD erhalten hat. Sei es auch nur, um eine Glühbirne zu wechseln. Warum ist alles so teuer?“</p></div>
<p>Laut diesem Blogger ist die Anwort einfach und bezieht sich – wieder einmal – auf den Krieg, der das Land mehr als 30 Entwicklungsjahre raubte.</p>
<blockquote><p>“O atabalhoado processo de independência e a guerra acabaram com tudo. Primeiro, a independência. Em 1975, pelo menos 300 mil portugueses abandonaram Angola. Médicos, dentistas, advogados, empresários, encanadores, mecânicos, burocratas, professores. Em questão de meses, Angola ficou sem quadros. Não havia quem soubesse gerenciar as finanças do país. Depois a guerra. O esforço de guerra sugou o dinheiro que deveria ser investido na saúde, na educação, nas infra-estruturas do país. Agora multiplique essa situação por 30 anos. O resultado chama-se Luanda.</p>
<p>Com a alta no preço do petróleo nos últimos anos, os fretes subiram e por tabela, o de todos os produtos. Chegou-se a uma situação tal que mesmo os itens produzidos em Angola podem custar mais que os importados. Porquê? Os economistas que me corrijam, mas parece ter algo a ver com a tal lei da oferta e da procura. Quem quer agora, tem de pagar mais.”</p>
<p>O país não tem indústrias. Tudo é importado. Vem de navio. No porto, não há espaço. Os navios ficam dois, três meses atracados em alto-mar, aguardando autorização para descarregar. Só agora é que a agricultura começa a dar os primeiros passos. Mas só nas áreas em que não há minas terrestres. O último número que ouvi era de que mais da metade das terras cultiváveis do país estava cheia de minas. Enquanto o terreno não estiver limpo, nada feito. Portanto, até a comida precisar ser importada.</p></blockquote>
<div class="translation">„Der beschwerliche Kampf für die Unabhängigkeit, auf den der Krieg folgte hat alles zerstört. Erst die Unabhängigkeit. Im Jahr 1975 verließen mindestens 300.000 Portugiesen Angola. Ärzte, Zahnärzte, Anwälte, Geschäftsleute, Klempner, Mechaniker, Staatsangestellte, Professoren. Innerhalb von Monaten stand Angola ohne qualifiziertes Personal da. Es gab niemanden, der wusste, wie die Finanzen des Staates verwaltet werden mussten. Als zweites der Krieg. Die Kriegsanstrengungen saugten sämtliche Geldressourcen auf, die in die Gesundheit, Bildung und Infrastruktur des Landes hätten fließen sollen. Multipliziert man diese Situation mit 30 Jahren erhält man Luanda.</p>
<p>Mit den hohen Gaspreisen der letzten Jahre, sind auch die Transportkosten gestiegen und in der Folge alle Produkte. Die Situation hat sich so entwickelt, dass sogar in Angola produzierte Artikel mehr kosten als importierte. Warum? Ökonomen dürfen mich gerne korrigieren, aber es scheint, als ob dies etwas mit dem Gesetz über Angebot und Nachfrage zu hätte. Wenn man etwas jetzt will, muss man mehr bezahlen.“</p>
<p>Das Land verfügt über keine Industrie. Alles wird importiert. Es wird ins Land eingeführt und im Hafen ist kein Platz mehr. Die Schiffe ankern zwei bis drei Monate auf hoher See und warten auf die Erlaubnis, ihre Ladung zu löschen. Erst vor Kurzem gab es in der Landwirtschaft erste Schritte, aber nur in Gebieten, in denen es keine Landminen gibt. Ich habe gehört, dass es in neuesten Statistiken heißt, die Hälfte des anbaufähigen Landes in Angola sei vermint. Solange das Land noch nicht von Minen befreit ist, wird nichts getan. Deshalb müssen sogar Nahrungsmittel importiert werden.</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="A piece of goat costs 600 KZ ($7 USD). Tweetpic by @bethinagava" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/angola-300x220.jpg" alt="Ein Stück einer Ziege kostet 600 KZ (7 USD). Tweetpic by @bethinagava" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Ein Stück einer Ziege kostet 600 KZ (7 USD). Tweetpic by @bethinagava</p></div>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/' title='Alle Übersetzungen von Clara Onofre'>Clara Onofre</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Tina Müller'>Tina Müller</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/09/angola-the-high-cost-of-living-in-luanda/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/09/angola-hohe-lebenskosten-in-luanda/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F&#038;text=Angola%3A+Hohe+Lebenskosten+in+Luanda&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F&#038;title=Angola%3A+Hohe+Lebenskosten+in+Luanda' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F&#038;title=Angola%3A+Hohe+Lebenskosten+in+Luanda' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F&#038;title=Angola%3A+Hohe+Lebenskosten+in+Luanda' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F09%2Fangola-hohe-lebenskosten-in-luanda%2F&#038;title=Angola%3A+Hohe+Lebenskosten+in+Luanda' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<title>Angola: Angolanischer Tag der Frau wird mit Gedichten gefeiert</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgermedien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Gender]]></category>
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		<description><![CDATA[März ist der Monat, in dem angolanische Frauen doppelt feiern: abgesehen vom Internationalen Tag der Frau, wird am 2. März der Angolanische Tag der Frau gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Blogger feiern dies mit der Veröffentlichung von Gedichten und mit einer Hommage an diejenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist März. Ein Monat mit weiblichen Zügen und <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/international-womens-day-2009/">jeder Frau der Welt gewidmet</a>. Aber es ist auch der Monat der angolanischen Frau. Er gehört denjenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen. Es ist der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/02/angola-hawkers-face-a-hard-life-with-dignity-and-courage/">&#8220;Zungueiras&#8221;, Straßenhändlerinnen</a>, die ihre Waren auf ihren Köpfen und Ihre Babys auf ihren Rücken tragen. Es ist der Monat der Geschäftsfrauen, die sich in einer chauvinistischen und unerbittlichen Gesellschaft ihren Weg bahnen. März - Frauen. Der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/18/angola-an-increase-in-domestic-violence-or-only-in-awareness/">Ehefrauen, die von ihren seelenlosen Ehemännern als Arbeitskräfte ausgenutzt werden</a>. März. Dieser Monat ist diesen und allen anderen Frauen gewidmet, die Angola zu einem stärkeren und wärmeren Land machen.</p>
<p>Der Angolanische Tag der Frau wird am 2. März gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Sie heißen Deolinda Rodrigues, Irene Cohen, Engrácia dos Santos und Lucrécia Paim. Es wird angenommen, dass sie von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FNLA">FNLA</a> (Nationale Angolanische Befreiungsfront) im nördlichen Teil des Landes überfallen wurden. Sie wurden gefangen genommen und umgebracht, aber die Menschen in Angola erinnern sich immer noch an ihre Namen.</p>
<p>Wie dies zu erwarten war, ließen angolanische Blogger diesen Tag nicht unbeachtet verstreichen. Im Blog <a href="http://condedeangola.blogs.sapo.pt/2243.html"><em>Conde de Angola</em></a> [pt] beschreibt der Autor angolanische Frauen, indem er seine Erzählung mit einem schönen Gedicht von Décio Bettencourt Mateus beginnt:</p>
<blockquote><p>“O miúdo nas costas, faminto</p>
<p>O sol queimando</p>
<p>O sol assando</p>
<p>O miúdo nas costas, faminto de alimento</p>
<p>As moscas acariciando-o</p>
<p>E o lixo distraindo-o!</p>
<p>A zungueira zunga, cansada</p>
<p>Na cabeça, o negócio e o sustento</p>
<p>E nos pés empoeirados</p>
<p>O cansaço dos quilómetros galgados</p>
<p>O cansaço da distância percorrida</p>
<p>A zungueira zunga, o miúdo nas costas faminto!”</p>
<p>Este pequeno excerto do poema de Bettencourt retrata o “espírito guerreiro” das mulheres angolanas, também conhecidas por zungueiras. Começo assim o texto desta semana, dedicado a todas as mulheres de Angola, que no passado dia 2 de Março receberam homenagem com a comemoração do Dia da Mulher Angolana… e bem que elas o merecem, são umas autênticas leoas, especialmente as mulheres do pré-guerra. Gordas, magras, altas, baixas, convencem pela conversa transformando um perfume da Avon num perfume Channel. Em média têm sete filhos cada uma, há quem diga que este fenómeno se deva ao facto de só cerca de 6% usarem métodos contraceptivos, o certo é que a programação da TPA (Televisão Pública de Angola) também não ajuda a que este número baixe e por outro lado temos o ego masculino que pode ser rejeitado socialmente senão procriar. Enfim, é tudo a ajudar.</p>
<p>Longe estão os tempos em que o ganha-pão era responsabilidade só dos homens. Agora a sobrevivência passa a ser uma questão de igualdade, mas onde a mulher carrega tudo: carrega a criança às costas, muitas vezes carrega uma às costas e outra dentro da barriga, carrega as robustas cargas para a venda do dia, carrega o sol na cabeça quando sai e retorna com ele, carrega a ingratidão do marido com os copos, carrega as lamentações das crianças, carrega, carrega, carrega…”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig<br />
Brennende Sonne</p>
<p>Röstende Sonne</p>
<p>Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig nach Essen</p>
<p>Fliegen umschwärmen ihn</p>
<p>Er spielt mit Müll!</p>
<p>Die Straßenhänderin handelt, müde</p>
<p>Ihren Laden und ihr Auskommen auf ihrem Kopf</p>
<p>Auf ihren staubigen Füßen</p>
<p>Müdigkeit zurückgelegter Kilometer</p>
<p>Müdigkeit der überwunden Distanz</p>
<p>Die Straßenhändlerin handelt, mit einem hungrigen Jungen auf ihrem Rücken!</p>
<p>Dieser kurze Auszug aus dem Gedicht von Bettencourt zeigt den &#8220;Kampfgeist&#8221; angolanischer Frauen, die auch Zungueiras genannt werden. Diese Woche beginne ich meine Niederschrift damit und widme sie allen angolanischen Frauen, denen wir am Angolanischen Tag der Frau, am vergangenen 2. März, unsere Ehre erboten haben&#8230; und sie haben es mehr als verdient, sie sind wirkliche Löwinnen, besonders die Frauen aus der Vorkriegszeit. Dick, dünn, groß, klein, ihre listigen Tricks verwandeln ein Avon- in ein Chanel-Parfüm. Sie haben im Durchschnitt jeweils sieben Kinder; einige sagen, dieses Phänomen gäbe es deshalb, weil nur ca. 6 % der Frauen verhüten. Auf der einen Seite tragen die vom öffentlichen angolanischen Fernsehen ausgestrahlten Sendungen nicht dazu bei, diese Zahl zu verbessern. Auf der anderen Seite glauben Männer, dass sie, ohne sich fortzupflanzen, gesellschaftlich ausgegrenzt würden. Am Ende kommt alles zusammen.</p>
<p>Die Zeiten sind vorbei, in denen allein die Männer für das Verdienen des täglichen Brots zuständig waren. Das Überleben wird zur Gleichheitsfrage, aber es ist die Frau, die all das stemmt: sie trägt ihr Kind auf dem Rücken, oft trägt sie eines auf dem Rücken und ein anderes in ihrem Bauch, sie trägt die schwere Last an Verkaufsprodukten für den Tag, sie trägt die Sonne auf ihrem Kopf, wenn sie geht, und kommt mit ihr wieder zurück, sie trägt die Undankbarkeit des Mannes mit seinen Flaschen nach Hause, sie trägt ihre Kinder durch ihr Gejammer, und macht weiter und weiter und weiter&#8230;&#8221;</p></div>
<p><a href="http://spindola.blogspot.com/2007/03/dia-internacional-da-mulher.html">António Spíndola</a> [pt] drückt seine Meinung zu diesem Tag aus, indem er herausstellt, wie wichtig der Kampf der angolanischen Frau ist:</p>
<blockquote><p>“Em Angola as mulheres pretendem chamar a atenção para o seu papel e a sua dignidade, bem como levar a sociedade a ter uma consciência social do valor da pessoa, a perceber o seu papel e contestar e rever preconceitos e limitações que têm sido impostos à mulher. Como mães, esposas, filhas, ou simplesmente como mulheres, elas têm lutado pela sua emancipação, combatendo o analfabetismo e os actos de violência no género e na família. Elas estão, sobretudo, firmemente inseridas no processo de reconciliação e reconstrução nacional”.</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Frauen in Angola wollen auf ihre Rolle und ihre Würde aufmerksam machen, genauso, wie sie wollen, dass die Gesellschaft ein gesellschaftliches Bewusstsein über den Wert des Menschen entwickelt, ihre Rolle versteht und Vorurteile und Grenzen überdenkt und herausfordert, die über Frauen verhängt wurden. Sie haben als Mütter, Ehefrauen, Töchter oder einfach als Frauen für ihre Emanzipation, gegen Analphabetentum und Gewalt aufgrund von Geschlecht und in der Familie gekämpft. Sie sind vor allem ein wichtiger Teil der nationalen Versöhnung und des Wiederaufbaus.&#8221;</div>
<p>Und um diesen, den Frauen von Angola gewidmeten Artikel abzuschließen, hier ein Gedicht vom Blog <a href="http://patriciaguinevere.blogspot.com/2009/03/apenas-um-dia-internacional-da-mulher.html"><em>Universal</em></a> [pt]:</p>
<blockquote><p>“Aguardo sempre a infinita espera da demora</p>
<p>Como na magia das margens do meu céu</p>
<p>desespera um anjo</p>
<p>Nunca esquecerei o meu gesto de ternura</p>
<p>Sempre dedicado ao meu filho</p>
<p>no longínquo abandonado</p>
<p>Por promessas que nunca serão cumpridas</p>
<p>Nunca esquecerei as esperas</p>
<p>das minhas incontáveis bichas</p>
<p>Filas humanas para conseguir o essencial</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Séculos e séculos desesperados</p>
<p>para me afirmar como mulher</p>
<p>Com dignidade de escrava</p>
<p>habituei-me a suportar</p>
<p>Os desprezos que sobre mim tem lançado</p>
<p>E nesta condição humana provocada</p>
<p>Renasce-me a negra existência</p>
<p>e medito, reafirmo:</p>
<p>Sou negra como o sol castanho</p>
<p>amarelecido das tardes</p>
<p>Como o luar das noites, naturais</p>
<p>Manchada das alvas amarelas do anual</p>
<p>malmequer</p>
<p>Porque sou bela, como o amanhecer</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Sou negra, digna descendente</p>
<p>da nobreza africana”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ich warte ständig das unendliche Warten der Verzögerung<br />
wie ein Engel verzweifelt</p>
<p>an den magischen Grenzen meines Himmels</p>
<p>Ich werde nie meine Tat der Zärtlichkeit vergessen</p>
<p>immer meinem Sohn gewidmet</p>
<p>verbannt weit weg</p>
<p>von Versprechen, die niemals erfüllt werden</p>
<p>Ich werde das Warten nie vergessen</p>
<p>meiner endlosen Warteschlangen</p>
<p>menschliche Schlangen um das Notwendigste</p>
<p>jedes Tages</p>
<p>Verzweifelte Jahrhunderte und Jahrhunderte</p>
<p>um mich selbst als Frau zu behaupten</p>
<p>Mit der Würde eines Sklaven</p>
<p>gewöhnte ich mich an das Ertragen</p>
<p>Die Verachtung in mir wuchs</p>
<p>Und in diesem aufgewühlten menschlichen Zustand</p>
<p>Erwacht erneut die schwarze Existenz in mir</p>
<p>und meditierend beteuere ich noch einmal:</p>
<p>Ich bin so schwarz wie die bräunliche Sonne</p>
<p>des Nachmittags gelb wird</p>
<p>wenn das Mondlicht natürlicher Nächte</p>
<p>von der gelben Blüte der jährlich blühenden Ringelblume</p>
<p>eingefärbt wird</p>
<p>Weil ich so schön bin wie der Sonnenaufgang</p>
<p>an jedem Tag</p>
<p>Ich bin eine schwarze, würdevolle Nachfahrin</p>
<p>des afrikanischen Adels&#8221;</p></div>
<p><img class="alignnone" title="euredicedeangola" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/euridicedeangola.jpg" alt="" width="499" height="370" /></p>
<p>Foto einer angolanischen Frau mit dem Namen Eurídice, von Flickr-User <a href="http://www.flickr.com/photos/ccarriconde/">ccarriconde</a>, mit freundlicher Genehmigung auf Global Voices veröffentlicht.</p>
<div class="contributors">Originaltext auf Portugiesisch, übersetzt ins Englische von <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>.</div>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/' title='Alle Übersetzungen von Clara Onofre'>Clara Onofre</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Tina Müller'>Tina Müller</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-celebrating-angolan-womens-day-with-poetry/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F&#038;text=Angola%3A+Angolanischer+Tag+der+Frau+wird+mit+Gedichten+gefeiert&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F&#038;title=Angola%3A+Angolanischer+Tag+der+Frau+wird+mit+Gedichten+gefeiert' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F&#038;title=Angola%3A+Angolanischer+Tag+der+Frau+wird+mit+Gedichten+gefeiert' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F&#038;title=Angola%3A+Angolanischer+Tag+der+Frau+wird+mit+Gedichten+gefeiert' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F03%2F17%2Fangola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert%2F&#038;title=Angola%3A+Angolanischer+Tag+der+Frau+wird+mit+Gedichten+gefeiert' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Angola: Mit Ebola um die Ecke sind die Grenzen geschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat Angola noch nicht erreicht. Um dem vorzubeugen, hat der Nachbarstaat die Grenzen geschlossen und alle Migrationsbewegungen unterbunden. Damit will Angola verhindern, dass sich das gefährliche Virus in der Bevölkerung ausbreitet. - von Clara Onofre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grund des <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak/">erneuten Ausbruchs</a> des Ebolafiebers hat die Regierung Angolas beschlossen, <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090106140149695C625689">die Grenze in die Demokratische Repbulik Kongo (DR Kongo) zu schließen</a>. Damit soll eine Verbreitung des tödlichen Virus auf angolischem Gebiet verhindert werden. Der ständige Migrationsstrom kommt dadurch zum Erliegen, zwischen der kongloesischen Provinz Lunda Norte im Nordosten des Landes. Lunda Norte ist Anziehungspunkt für viele Gastarbeiter, da in diesem Teil des Landes viele Goldminen liegen. <a href="http://www.blog.comunidades.net/nelo/index.php?op=arquivo&amp;idtopico=481918">Nelo de Carcvalho</a> [pt] schreibt in seinem Blog über die Beschränkungen an den Grenzen und die Herrausforderungen, mit denen sich die Regierung Angolas konfrontiert sieht:</p>
<blockquote><p>“Dizer que as fronteiras devem ser fechadas temporáriamente e que ninguém deve entrar e sair para fora do país, usando aquela direcção ou região fronteiriça. Nem mesmo o mosquito da dengue e se entrar, deve ser perseguido. É estratégia que qualquer infante usaria nas suas horas de brincadeira de soldado ou guerrilheiro, ou até de general. Por isso, não temos autoridade nem competência para dar palpites. A não ser desejar sorte e torcer para que tudo saia bem. Neste início de ano, aos angolanos desejamos sorte, com ébola ou sem ébola”.</p></blockquote>
<div class="translation">Festzuhalten gilt, die Grenze müsse vorrübergehend geschlossen werden, so das niemand das Land verlassen oder betreten könne, wenn er diese Grenze benutzen will. Nicht ein mal eine Mücke, die das Denguefieber verursacht, dürfe reinkommen. Und wenn sie es täte, müsse sie bekämpft werden. An diese Strategie müsse sich jedes Kind halten wenn es herumspielt, jeder Soldat oder Guerilla, sogar jeder im Allgemeinen. Denn wir haben keine Behörde, die sie durchsetzen kann. Wir können uns nur Glück wünschen und hoffen, dass alles gut funktioniert. Zu Beginn des neuen Jahres wünschen wir den Angolanern viel Glück, mit oder ohne Ebola.
</div>
<p>Nach Ansicht der angoloische Gesundheitsministers, bereitet die Regierung vor, die Öffentlichkeit zu informieren, um einer Infektion des starken Virus vorzubeugen. Diese Maßnahmen werden zusätzlich durchgeführt in den Provinzen Lunda Norte, Moxico, Malanje, Uige und Lunda Sul. Bislang geht man von ungfähr 40 Ebolafällen aus, und über 10 Todesfällen in den letzten zwei Monaten in der DR Kongo.</p>
<p>Zwei Jahre zuvor kam das Virus auch aus der DR Kongo. Ausgehend aus der westlichen Provinz Kasai, starben dabei ungefähr 180 Menschen. Das Lamperiota-Blog <a href="http://lampeirota.blogs.sapo.pt/44070.htm">schreibt</a> über die jetzige Lage:</p>
<blockquote><p>De vez em quando a doença é falada. É costume meu não ficar a pensar no assunto, escudada na ideia de que é improvável que ela me apanhe a jeito.<br />
É incorrecto. Hoje já não podemos ter certezas dessas. Tudo chega a todo o lado, rapidamente.<br />
Lamento muito por aquela gente que está a defrontar-se com tal inimigo.<br />
Não é a morte que me assusta. É o caminho até ela”</p></blockquote>
<div class="translation">Von Zeit zu Zeit spricht man über die Krankheit. Ich bin es nicht gewohnt darüber nachzudenken und verstecke mich hinter der Idee, dass es unwahrscheinlich ist, das es mich erwischt hinter den Schutzmaßnahmen.<br />
Diese Art zu Denken ist falsch. Wir können heute in diesen Dingen nicht mehr so sicher sein. Es kann jeden sehr schnell treffen.<br />
Es tut mir leid, für jene, die diesem Feind [Ebola] gegenüberstehen<br />
Es ist nicht der Tod, der mir Angst macht. Es ist die Weg dorthin.</div>
<p>Nach Angaben des Sprechers der WHO in Angola, Diosdado Nsue-Mciawag, wird vermutet, das die toten Affen in den Wäldern der DR Kongo verantwortlich sind für den erneuten Ausbruch; und die Art, wie mit ihnen umgegangen wurde. Obwohl es <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090112152927801C175821">bislang keine Fälle </a>von Ebola in Angola gibt, betont der Gesundheitssekretär, das sein Land vorbereitet sei, um mit allen möglichen Situationen umzugehen - besonders seit den Erfahrungen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marburg-Virus">Marburg-Virus</a>, einem weniger gefährlichen aber vergleichbaren Virus.</p>
<p>Es ist das vierte Mal, das Ebola in der DR Kongo ausgebrochen ist, seit dem ersten Mal 1976. Die hochgradig-infektiöse Krankheit verursacht Fieber, Eberbrechen, Durchfall, sowie innere und äußere Blutungen. 2005 starben 329 Menschen an <a href="http://www.reuters.com/article/africaCrisis/idUSL8586536">den Folgen des Marburg-Virus</a>, als es in den Städten der Nordprovinz Uige ausbrach, die nahe and der Grenze zu DR Kongo liegen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/2536860585/"><img class="aligncenter size-full wp-image-55373" title="Ebola virus" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/2536860585_e4689c3966.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Abbild des RNS Filovirus, der Ebolafieber verursacht, unter dem Elektronenmikroskop. Foto von CDC/Cynthia Goldsmith, via Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/">hukuzatuna</a>.</em></p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/' title='Alle Übersetzungen von Clara Onofre'>Clara Onofre</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/' class='url' title='Alle Übersetzungen von cegees'>cegees</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/14/angola-with-ebola-around-the-corner-borders-are-closed/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/15/angola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F&#038;text=Angola%3A+Mit+Ebola+um+die+Ecke+sind+die+Grenzen+geschlossen&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F&#038;title=Angola%3A+Mit+Ebola+um+die+Ecke+sind+die+Grenzen+geschlossen' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F&#038;title=Angola%3A+Mit+Ebola+um+die+Ecke+sind+die+Grenzen+geschlossen' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F&#038;title=Angola%3A+Mit+Ebola+um+die+Ecke+sind+die+Grenzen+geschlossen' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F15%2Fangola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen%2F&#038;title=Angola%3A+Mit+Ebola+um+die+Ecke+sind+die+Grenzen+geschlossen' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>DR Kongo: Betrifft den Ebola-Ausbruch</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als 36 Menschen angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen. Ebola (eigentlich bezeichnet als Ebolafieber oder Hämorrhagisches... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/1094198133_845326fd56_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_01_02/en/index.html">36 Menschen</a> angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.</p>
<p>Ebola (eigentlich bezeichnet als Ebolafieber oder Hämorrhagisches Fieber) ist ein Virus, das unter vielen Leuten Angst hervorruft, weil es bislang keine Heilung gibt. Das Virus wird auf sehr einfachem Wege zwischen Menschen (über Körperflüssigkeiten) übertragen und ist für gewöhnlich tödlich. Amanda Taub <a href="http://wrongingrights.blogspot.com/2009/01/congo-also-to-get-less-needed-ebola.html">schreibt</a> auf <em>Wronging Rights</em> über das Virus:</p>
<blockquote><p>„Das schlimmste an Ebola, für jene die es nicht kennen, ist im Grunde genommen, dass deine „Grippe-Symptome“ ein Zeichen für Ebola sein können. Es beginnt mit Kopfschmerzen und einem wunden Hals, begleitet von hohem Fieber und Muskelschwäche. Dann kommen Erbrechen und Durchfall hinzu, sowie beeinträchtigte Leber- und Nierenfunktionen. Diese Symptome, bereits im Spätstadium, werden häufig von internen und externen Blutungen begleitet, sowie einer Verringerung der Zahl der weißen und roten Blutkörperchen. Dies kann dann zu Blutungen in Augen und Mund führen, was den Opfern ein besonders erschreckendes Aussehen verleiht.</p></blockquote>
<p>Der neue Ebola-Ausbruch wurde im kongolesischen Bezirk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mweka,_Democratic_Republic_of_the_Congo">Mweka</a> bestätigt in der westlichen Provinz Kasai. Eine Ursache des Ausbruchs sind offenbar infizierte tote Affen, welche die Krankheit auf Jäger und Frauen übertragen haben könnten. Als Antwort darauf, treffen die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen. Angola hat die <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/JBRN-7N4EMR?OpenDocument&amp;RSS20=18-P">Reisebeschränkungen</a> mit der DR Kongo verschärft. Tanzania ist ebenfalls in <a href="http://dailynews.habarileo.co.tz/analysis/index.php?id=9397">Alarmbereitschaft</a>. Ein Beitrag im <em>South African Catholic</em> <a href="http://southafricancatholic.blogspot.com/2009/01/drc-congo-great-lakes-region-africa-two.html">zeigt</a>:</p>
<blockquote><p>Kürzlich schloss Angola die Grenzen zur infizierten Region in der DR Kongo. Der Kongo selbst versetzte Polizei und Militär in höchste Alarmbereitschaft. Ebola breitete sich zuvor schon mal über die Grenze in den Sudan aus, und die Länder in der Region sind nervös, wegen des lebensgefährlichen und meist unheilbaren Verlaufs der Krankheit. Ebola wurde benannt nach einem einem Fluss in der DR Kongo.</p></blockquote>
<p>Ein Beitrag im <em>Ending Extreme Poverty in the Congo</em>, <a href="http://www.endingextremepoverty.org/2009/01/tanzania-on-alert-against-ebola.html">zeigt</a>, dass es noch keine Reisebeschränkungen in die DR Kongo gibt, aber:</p>
<blockquote><p>Tanzania ist auf Alarmbereitschaft gegen den Ebola-Ausbruch. Angola schloss seine Grenzen.</p>
<p>Die Weltgesundheitshilfe (WHO) riet bisher nicht zu Reisebeschränkungen. Auch als letztes Jahr 187 Menschen starben, wurden kein Reisebeschränkungen beschlossen.</p>
<p>Wären die kongolesischen Armen mobiler, und wenn es gerechtfertigte wäre, dann wären Reisebeschränkungen sinnvoll. Jedoch ohne hinreichende private oder öffentliche Verkehrsmittel, ist es unwahrscheinlich das eine infizierte Person es schafft zur 125 Meilen entfernten Grenze Tanzanias. Angolas Grenzen sind näher am Krisenherd.</p></blockquote>
<p>Das ist <a href="http://www.nasdaq.com/aspxcontent/NewsStory.aspx?cpath=20081229/ACQRTT200812291239RTTRADERUSEQUITY_0455.htm&amp;&amp;mypage=newsheadlines&amp;title=Ebola%20Outbreak%20Claims%2011%20Lives%20In%20DR%20Congo">der vierte Ebola-Ausbruch</a> in der DR Kongo seit 1976; der letzte passierte 2007. Dieses „Ärzte Ohne Grenzen-Blog“ <a href="http://msf.ca/blogs/ZoeY/2007/09/">dokumentiert</a> die Erfahrungen eines Doktors während des letzten Ebola-Ausbruchs. Ärzte Ohne Grenzen schickte ein Team von <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/news/article.cfm?id=3327">Experten</a> nach Kasai, um zu versuchen den Ausbruch einzudämmen. Aber Viceor, der auf <em>Superstrain</em> bloggt, hat <a href="http://superstrain.blogspot.com/2008/12/ebola-virus-outbreak-in-congo-leaves-11.html">keine großen Hoffnungen</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn die Vergangenheit ein Hinweis darauf gibt, wie sich die Gegenwart entwickeln wird, werden wir wahrscheinlich sehen, wie die Todesrate während des neuen Ausbruchs beträchtlich steigen wird.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://adventuresinhealth.blogspot.com/2008/12/not-just-any-hemorrhagic-fever-ebola-in.html">JShaffer</a> ist traurig über den erneuten Ausbruch in der DR Kongo, wie auch der Schreiber <a href="http://africa.foreignpolicyblogs.com/2008/12/26/the-drcs-ebola-outbreak/">dieses Beitrags</a> auf <em>Foreign Policy Associations Africa</em>:</p>
<blockquote><p>Als wären die Umstände in der Demokratischen Republik Kongo nicht schwierig genug, jetzt steht dieses Land einem neuen Ebola-Ausbruch gegenüber. Die DR Kongo scheint ein Land zu sein, das niemals zur Ruhe kommt, und es schafft sich nur selten eigene gute Chancen darauf.</p></blockquote>
<p>Aber p0157 versucht seinem Post auf <em>Trees &amp; Things</em> ein wenig <a href="http://www.treesandthings.com/story/2009/1/5/16355/70864">optimistischer</a> zu sein:</p>
<blockquote><p>„Das einzig Gute an dieser Situation sind die relativ isolierten Bereiche, in denen Ebola sich ausbreitet. Solange die Menschen, die durch dieses Leid betroffen sind, nicht in Flugzeuge oder Ähnliches steigen, sollten wir nichts zu befürchten haben.</p>
<p>Angesichts der Fortschritte in der Wissenschaft und in der Medizin, und wenn man Ebola noch 5 oder 10 Jahre auf die DR Kongo begrenzen kann, denke ich, es wird es bald ein Ende haben.</p></blockquote>
<p><em>Das Foto <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/1094198133/">Ebola Graffiti</a> wurde von <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/">stirwise</a> auf Flickr veröffentlicht.</em></p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/' title='Alle Übersetzungen von Juhie Bhatia'>Juhie Bhatia</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/' class='url' title='Alle Übersetzungen von cegees'>cegees</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/14/dr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F&#038;text=DR+Kongo%3A+Betrifft+den+Ebola-Ausbruch&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F&#038;title=DR+Kongo%3A+Betrifft+den+Ebola-Ausbruch' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F&#038;title=DR+Kongo%3A+Betrifft+den+Ebola-Ausbruch' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F&#038;title=DR+Kongo%3A+Betrifft+den+Ebola-Ausbruch' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F14%2Fdr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch%2F&#038;title=DR+Kongo%3A+Betrifft+den+Ebola-Ausbruch' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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