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	<title>auf Deutsch &#187; Yemen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 19:57:39 +0000</pubDate>
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		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

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		<description><![CDATA[AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:
Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/AIDS" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hareega.blogspot.com');"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uncensoredarabwomanblues.blogspot.com');"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.undp.org');">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabwomanprogressivevoice.blogspot.com');">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/butterflybahrain.wordpress.com');"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/armiesofliberation.com');"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meinungsfreiheit zusammengefasst: Indonesien, Saudi-Arabien, Türkei, Jemen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/06/meinungsfreiheit-zusammengefasst-indonesien-saudi-arabien-turkei-jemen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 16:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.
1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.
Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes YouTube sperren, da auf der Seite der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</p>
<p><strong>1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/youtube-logo.png" alt="" width="132" height="69" align="left" />Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes <a href="http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/04/03/indonesia-blocks-youtube" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.theinquirer.net');">YouTube sperren</a>, da auf der Seite der 15-minütige anti-islamische Film „Fitna“ des niederländischen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders zu sehen ist. Wilders ist Vorsitzender der Anti-Einwanderungspartei PVV (Partei für die Freiheit). Einige Provider folgten der Anordnung, aber „Fitna“ konnte noch über andere Anbieter angesehen werden.</p>
<p>„Es wurde ein Brief an Internetanbieter geschickt, in dem sie aufgefordert wurden, Webseiten oder Blogs, die den Film Fitna zeigten, zu sperren (&#8230;) Der Film wurde nicht nur auf YouTube hochgeladen, so dass es im Ermessen der Provider liegt, diese Seiten zu sperren“, wurde ein Beamter des Kommunikations- und Informationsministeriums <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5h5mK2OknjT_uBurhrxBEgVWX8VKg" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afp.google.com');">zitiert</a>.</p>
<p>Indonesien hatte diese Woche bereits einmal <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/01/indonesian-threatens-to-block-youtube-avoer-fitna-the-movie/">angedroht</a>, YouTube zu sperren, obwohl das Videoportal den genannten Film entfernt hatte.</p>
<p><strong>2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt.</strong></p>
<p>Der Blog des inhaftierten saudischen Bloggers <a href="http://www.alfarhan.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">Fouad Al Farhan</a> wurde heute in Saudi-Arabien gesperrt. So auch die Seite <a href="http://en.freefouad.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.freefouad.com');">Free Fouad</a>, die Al Farhans Fall gewidmet ist, und der pro-reformistische Blog <a href="http://horiyat.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/horiyat.wordpress.com');">Freedoms</a>. Internetnutzer in Saudi-Arabien, die versuchten, diese Blogs aufzurufen, erwartete die Mitteilung <em>„Gesperrte URL. Lieber Internetnutzer, die von Ihnen aufgerufene Seite ist nicht verfügbar. Wenn Sie der Meinung sind, diese Seite sollte nicht gesperrt sein, klicken Sie bitte <a href="http://www.internet.gov.sa/resources/block-unblock-request/view?set_language=en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">hier</a>. Für weitere Informationen zu diesem Internetservice in Saudi-Arabien klicken Sie bitte hier: <a href="http://www.internet.gov.sa/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">www.internet.gov.sa</a>“</em>.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/alfarhan-blocked.jpg" alt="" width="500" height="277" /></p>
<p>115 Tage (Stand 05.04.08, Anm. d. Übes.) nach seiner <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2007/12/26/saudi-arabia-free-fouad-update/">Verhaftung</a> am 10. Dezember 2007 ist Fouad Al Farhan noch immer aufgrund einer nicht näher spezifizierten „Verletzung nicht sicherheitsrelevanter Bestimmungen“ in Haft. Am 11. März 2008 veröffentlichte Al Farhans neunjährige Tochter Raghad <a href="http://www.alfarhan.org/archives/181" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">auf YouTube eine Videonachricht</a> an ihren Vater: „Papi, ich vermisse dich. Wann kommst du nach Hause?“</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><strong></strong></p>
<p><strong>3. Slide in der Türkei gesperrt.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/slide_logo_sm.gif" alt="" width="108" height="40" align="left" /> Ein türkisches Gericht ordnete die <a href="http://timesonline.typepad.com/technology/2008/03/turkey-bans-pop.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timesonline.typepad.com');">Sperrung</a> des Zugangs zur Seite <a href="http://www.slide.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">Slide</a> an, die verschiedene Anwendungen für soziale Netzwerke entwirft, da sie „Bilder und Artikel beherbergt, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden“.</p>
<p>In einer <a href="http://blog.slide.com/slide_blog/2008/03/note-to-slide-u.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.slide.com');">Nachricht an seine Nutzer in der Türkei</a> teilte Slide mit, dass es die türkische Regierung bereits kontaktierte habe, um die Angelegenheit auf diesem Wege zu klären:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie Slide in der Türkei nutzen, haben Sie wahrscheinlich bereits bemerkt, dass Sie die Seite oder unsere Anwendungen nicht weiter erreichen können (Sie können vielleicht noch nicht einmal diese Nachricht lesen). Die türkische Regierung beschuldigte Slide, „Bilder und Artikel zu beherbergen, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden,“ den Gründer der Republik.<br />
Wir haben die türkische Regierung kontaktiert, um diese Situation zu lösen und werden Sie über Änderungen auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit versuchen wir unser Bestes, um den Bürgern der Türkei den Zugang zu unserer Webseite und unseren Anwendungen wieder zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.slide.com/static/about" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">eigenen Statistiken</a> werden die Anwendungen von Slide pro Monat von mehr als 143 Mio. Besuchern in über 200 Ländern auf Webseiten wie Facebook, MySpace, Hi5, Orkut und Blogger aufgerufen.</p>
<p><strong> 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</strong></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/maktoob-ban-ymn.jpg" alt="" width="323" height="101" /></p>
<p><a href="http://www.maktoobblog.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">Maktoobblog.com</a>, eine der beliebtesten arabischen Blog-Plattformen, wurde kürzlich <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">im Jemen gesperrt</a>. Jemenitische Internetnutzer hatten somit keinen Zugriff mehr auf die über <a href="http://www.maktoobblog.com/allblogs.htm?page=4697" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">46.960</a> Blogs auf der Seite. Laut MaktoobBlog gibt es auf der Seite zurzeit 1.226 jemenitische Blogs. Sie alle sind aus dem jemenitischen Internet verschwunden.</p>
<p>In der panarabischen Zeitung <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">Al Hayat</a> dementierte Yasser Al-Eimad von der Public Telecommunication Corporation die Sperrung von maktoobblog.com. Aber ein <a href="http://opennet.net/blog/?p=240" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opennet.net');">Test der OpenNet Initiative</a> bestätigte gestern (am 4. April 2008; Anm. d. Übers.) nach einer technischen Untersuchung, dass der Blog-Anbieter vom Provider <a href="http://www.yemen.net.ye/en/index.php?q=background" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yemen.net.ye');">Yemennet</a>, einem Anbieter der staatlichen Public Telecommunication Corporation (PTC), gesperrt wurde:</p>
<blockquote><p>Die technische Untersuchung der ONI hat bestätigt, dass der Blog-Anbieter von Yemennet, dem Provider der jemenitischen Regierung, gesperrt wurde. Der Zugang ist zur gesamten Domain maktoobblog.com gesperrt, also zu jedem Blog, der den Anbieter nutzt. Interessanterweise bekommen Internetnutzer, die versuchen, die Seite zu öffnen, die Nachricht, dass ein Netzwerkfehler vorliegt, und nicht die Standardmitteilung über die Sperrung der Seite, die angezeigt wird, wenn man versucht, Seiten mit sexuellen Inhalten zu öffnen.<br />
Diese bedeutende Sperrung wird Internetnutzer im Jemen am schreiben und lesen von Blogs hindern, denn maktobblog.com ist eine der größten Blog-Communities im Nahen Osten und Nordafrika.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittlerer Osten und Nordafrika: Eliot Spitzer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/mittlerer-osten-und-nordafrika-eliot-spitzer/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der tiefe Fall von Eliot Spitzer machte Schlagzeilen, sobald die Journalisten von dem Skandal Wind bekamen. Auch die Blogger befassten sich mit dem Thema. Die Blogger aus dem Mittleren Osten und Nordafrika konzentrierten sich auf die Rolle seiner Ehefrau, und wie demütigend sie gelitten haben muss, als sie bei seinem Rücktritt neben ihm stehen musste.
Jemen:
Omar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der tiefe Fall von Eliot Spitzer machte Schlagzeilen, sobald die Journalisten von dem Skandal Wind bekamen. Auch die Blogger befassten sich mit dem Thema. Die Blogger aus dem Mittleren Osten und Nordafrika konzentrierten sich auf die Rolle seiner Ehefrau, und wie demütigend sie gelitten haben muss, als sie bei seinem Rücktritt neben ihm stehen musste.</p>
<p>Jemen:</p>
<p><a href="http://hadhramouts.blogspot.com/2008/03/cient-no-9.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hadhramouts.blogspot.com');"><em>Omar Barsawad</em></a> ist empört darüber, wie Spitzers Frau und Familie gedemütigt wurden:</p>
<p>Als ein Mann, der sich einer hohen Moral verschrieben hat, als ein Mann, der sehr integer schien, als ein Politiker, der sich als rechtschaffend profilierte, der sich die öffentliche Korruption vorknöpfte, ist Eliot Spitzer nicht nur gefallen, er hat sich zum Deppen gemacht. Er hat seine Frau und Kinder verraten. Ich kann nicht verstehen, dass amerikanische Politiker keinerlei Rücksicht auf ihre Ehepartner nehmen. Spitzer hätte zumindest seiner Frau die öffentliche Demütigung ersparen können, bei seinem Rücktritt neben ihm zu stehen.</p>
<p>Sich als verheirateter Mann in eine andere Frau zu verlieben oder sich vom Charme einer anderen Frau betören zu lassen - das kann ich verstehen. Aber als verheirateter Mann - gerade in Spitzers Position - zu einer Prostituierten zu gehen, mehrfach, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nicht gewusst, dass es so grotesk teure Prostituierte gibt! Amerika ist wirklich ein Land der Extreme und Exzesse.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Spitzer ist ein Heuchler sonder gleichen. Er hat jedem vorgemacht, er sei etwas besonderes und kein gewöhnlicher amerikanischer Politiker. Er ist nur noch ein Trottel und Possenreißer. Unglücklicherweise ist er verheiratet. Das finde ich am traurigsten: Dass er seine Familie so tief und furchtbar verletzt hat.</p>
<p><strong>Palästina:</strong></p>
<p>Auch <a href="http://alfalasteenyia.blogspot.com/2008/03/is-mrs-spitzer-oppressed.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/alfalasteenyia.blogspot.com');"><em>Al Falasteenyia</em></a> kann ihren Ekel über die Art verbergen, auf die Ms. Spitzer neben ihrem gefallenen Mann stand. Sie malt sich aus, wie die Situation beschrieben worden wäre, wär Spitzer &#8220;jemand anders&#8221; gewesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich weiß nicht, warum sie mit ihm auf dem Podest stand.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich hätte das nicht mitgemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh klar, ich wäre bei ihm gewesen, um ihn festzukeilen!&#8221;</p>
<p>&#8230; das Gespräch der drei Frauen ging weiter, als ich mit ihnen im Aufzug stand. Es machte auf mich den Anschein, dass die Diskussion anders verlaufen wäre, wenn es nicht um Spitzer gehen würde, an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit, die Frauen hätten gesagt:</p>
<p>&#8220;Diese armen Frauen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was für eine unterdrückende Kultur - die Art, wie die Frauen im Schatten ihrer Ehemänner stehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wirklich. Wenn sie doch nur hier her kommen könnten um zu sehen, wie wir leben, wie unabhängig wir sind.&#8221;</p>
<p>Obwohl viele anderer Meinung sind als Silda Spitzer, und obwohl viele sie dafür kritisieren, dass sie neben ihrem Mann stand, behauptet niemand, sie würde unterdrückt werden. Ich sage nicht, dass das der Fall wäre - ich stelle hier nur die Wortwahl in Frage. Es ist seltsam, wie schnell man Menschen an anderen Orten als &#8216;unterdrückt&#39; abstempelt. Als gebe es in den USA keine Unterdrückung (jeglicher Form).</p></blockquote>
<p><strong>Israel:</strong></p>
<p><a href="http://nafkamina.blogspot.com/2008/03/why-wife.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nafkamina.blogspot.com');"><em>Sharvul</em></a> hat ebenfalls kein Verständnis für Ms. Spitzers verhalten:</p>
<blockquote><p>Ich habe ein paar Sekunden der Pressekonferenz gesehen, in der Eliot Spitzer zurücktritt. Eines verstehe ich nicht: Warum stand seine Frau neben ihm? Wäre sie angesichts der Umstände nicht lieber zuhause geblieben? Warum verlangen Politiker von ihren Frauen, während einer solchen öffentlichen Demütigung neben ihnen zu stehen? Es ist doch nicht so, dass es irgendwelche Zweifel gäbe, und sie zeigt nun Unterstützung in einer grundlosen Anklage, oder? Ich versteh das einfach nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Saudi Arabien:</strong></p>
<p><a href="http://dotsson.blogspot.com/2008/03/ny-gov-eliot-spitzers-call-girl.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dotsson.blogspot.com');"><em>Dotsson</em></a> schreibt über die 22jährige Prostituierte, mit der Eliot Spitzer erwischt wurde:</p>
<blockquote><p>Ashley hat ein MySpace-Profil und einige Bilder, die ich bereits an sicherer Stelle hochgeladen habe, falls sie auf die Idee kommen sollte, ihr Profil für die Öffentlichkeit zu sperren &#8230; nicht schlecht. Gar nicht schlecht. Ashley ist besser als Bill Clintons Monica Lewinsky, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie 4300$ die Stunde wert ist. Ich sehe in Asheys Zukunft ein Buch-Vertrag und hoffentlich ein paar Bilder für den Playboy.</p></blockquote>
<p>(Dieser Artikel ist auch bei <em><a href="http://voiceswithoutvotes.org/2008/03/28/middle-east-and-north-africa-client-number-nine/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Voices without Votes</a></em> erschienen.)</p>
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			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/mittlerer-osten-und-nordafrika-eliot-spitzer/feed/</wfw:commentRss>
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