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	<title>auf Deutsch &#187; Ägypten</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:28:52 +0000</pubDate>
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		<title>Ägypten: 89% der Jugendlichen unterstützen Gesetz zur Zensur des Internets</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von Bloggers Times finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):
أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von <a href="http://bloggers-times.blogspot.com/2008/11/3.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bloggers-times.blogspot.com');">Bloggers Times</a> finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):</p>
<div class="arabic">أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على الاخبار سواء بصورة دائمة أو أحيانا ، وأن 68% يستخدمونه فى تحميل الاغانى والافلام والبرامج والالعاب سواء بصورة دائمة أو أحيانا.</p>
<p>وكشف أن أكثر من نصف الشباب حوالى 58% من مستخدمى الكمبيوتر وأن 36% منهم يملكون كمبيوتر بالمنزل ، كما تبين أن 52% من مستخدمى الكمبيوتر يستخدمون الانترنت.</p>
<p>وعن رأى الشباب فى الانترنت وثقتهم به وافق كل الشباب بالعينة الذين يستخدمون الانترنت على أنه يسهل الحصول على المعلومات ، فيما يرى 98% أنه يصل العالم ببعضه ..</p>
<p>كماوافق غالبية الشباب حوالى 82% منهم على أن الانترنت قد يعرض البعض لصداقات أو علاقات غير موثوق فيها.</p>
<p>كما أظهر الاستطلاع أن 72% من الشباب فى العينة يعتبرون أن الانترنت يشكل خطرا عليهم ، فيما رأى 71% منهم أنه يشكل خطرا على الاطفال ، بينما يرى 43% منهم أن الانترنت يقلل من الترابط الاسرى كما كشف الاستطلاع أن 89% من الشباب يوافقون على وضع قانون يتحكم فى محتويات الانترنت.<br />
وبالنسبة لرأى الشباب فى المدونات ، أظهر 58% منهم أنهم سمعوا عن المدونات من خلال الاهل والاصدقاء وأن 37% منهم سمعوا عنها لاول مرة منذ أقل من 6 أشهر ، كما أن كل ثلاثة أفراد من الشباب بالعينة لديهم مدونات خاصة بهم.</p>
<p>وفيما يتعلق بمتوسط عدد ساعات استخدام الشباب للانترنت أوضح الاستطلاع أن 50% من الشباب بالعينة يستخدمون الانترنت سواء بشكل يومى أو اسبوعى ومتوسط استخدامهم له أقل من عشر ساعات ، كما أن 20% منهم متوسط استخدامهم الاسبوعى يتراوح بين 10 إلى أقل من 20 ساعة.</p>
<p>يشار إلى أن نتائج الاستطلاع تعتمد على بيانات المبحوثين من الشباب من سن 18 إلى 35 عاما وقد تم استطلاع 1338 مبحوثا.</p>
<p>جدير بالذكر أن عدد مستخدمى الانترنت ارتفع من 65ر0 مليون نسمة عام 2000 إلى 17ر9 مليون نسمة عام 2008.</p>
</div>
<div class="translation">
<p>Eine Studie des ägyptischen Zentrums für Förderung von Information und Entscheidung mit der herausgefunden werden sollte, wie ägyptische Jugendliche das Internet nutzen, lieferte folgende Ergebnisse:</p>
<p>74% der Befragten nutzen Internet regelmäßig oder gelegentlich um auf dem Laufenden zu bleiben hinsichtlich aktueller Nachrichten.</p>
<p>68% nutzen das Internet regelmäßig oder gelegentlich um Lieder, Filme, Programme oder Spiele herunterzuladen.</p>
<p>58% der ägyptischen Jugendlichen nutzen Computer, 36% haben einen zu Hause</p>
<p>52% der Computernutzer kennen sich mit dem Internet aus</p>
<p>98% in der Stichprobe stimmten zu, dass mit dem Internet die meisten Informationen verfügbar geworden sind und haben das Gefühl mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.</p>
<p>82% der Internetnutzer stimmten zu, dass Beziehungen und Freundschaften im Internet nicht vertrauenswürdig sind.</p>
<p>72% konstatieren dem Internet einen schlechten Einfluss auf die eigene Person</p>
<p>71% denken das Internet ist gefährlich für Kinder.</p>
<p>43% glauben das Internet hat sich auf Bindungen in der Familie negativ ausgewirkt</p>
<p>89% befürworten ein Gesetz, das es erlaubt Inhalte im Internet zu überwachen und zu zensieren.</p>
<p>58% haben von Blogs durch die Familie oder Freunde gehört.</p>
<p>37% haben von Blogs das erste Mal in den letzten sechs Monaten gehört.</p>
<p>Einer aus drei Befragten führt einen Blog.</p>
<p>50% nutzen das Internet täglich und verbringen durchschnittlich weniger als 10 Stunden täglich online.</p>
<p>20% nutzen das Internet wöchentlich und verbringen durchschnittlich 10 bis 20 Stunden online.</p>
<p>Die Stichprobe wurde mit 1.338 jungen Ägyptern im Alter von 18 bis 35 durchgeführt. Es lohnt sich anzumerken, dass die Anzahl von Internetnutzern in Ägypten von 650.000 Nutzern im Jahr 2000 auf 9.170.000 Nutzer im Jahr 2008 angestiegen ist.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Ägypten: Reaktionen auf den Parlamentsbrand</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude zerstört hat.

Zeinobia beschreibt die Gefühle, die hier einige teilen:


Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/08/20/egypt-parliament-on-fire/">zerstört</a> hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Zeinobia</em> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/08/peoples-reactions-about-shuras-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">beschreibt</a> die Gefühle, die hier einige teilen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer Stadtgespräch, die meisten Ägypter haben nicht den großen Brand von Kairo 1952 gesehen, die Livebilder von dem Brand bis in die Morgenstunden waren also neu für sie. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, und halten es nicht mehr länger aus. Sie sind so wütend und genervt von dieser Regierung und dem Regime. Ich glaube, die Leute, die sich auf der Straße sammelten und die Szene betrachteten wahren glücklich – sie dachten nicht an den historischen Wert des Gebäudes, wer weiß, ob aus kultureller Ignoranz oder aus blankem Hass auf alles, was das Regime verkörpert. Ich tippe auf letzteres.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei Facebook wurde sogar <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=24482032077&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.new.facebook.com');">eine Gruppe</a> erstellt: „Jeder andere ist froh über das Schicksal des Parlaments“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite schreibt <em>El Motamangeh</em> <a href="http://alienback.spaces.live.com/Blog/cns!6595CB0F1796FE6B!501.entry" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/alienback.spaces.live.com');">hier</a> über das Versagen der Regierung bei der Löschung des Feuers:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">سؤال يطرح نفسه : الدولة التي فشلت في تأمين برلمانها ضد الحرائق ثم فشلت في اخماد حريق بسيط في مبني من 3 أدوار، كيف ستنجح في تأمين حدودها الشرقية؟</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eine sehr wichtige Frage: Wie soll eine Regierung, die nicht einmal das eigene Parlament vor einem Brand bewahren kann, und die dann bei den Löscharbeiten versagt, wie soll so eine Regierung unsere östliche Grenze schützen?</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Andere Blogger haben Verschwörungstheorien, was das Desaster verursacht haben könnte. Zum Beispiel <a href="http://politikia.blogspot.com/2008/08/egyptian-shura-council-and-peoples.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/politikia.blogspot.com');">schreibt</a> <em>Politikia</em> über die Gerüchte, die nach dem Brand aufkamen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Es gibt Gerüchte, ein Brandstifter habe Dokumente aus Korruptionsfällen vernichten wollen, wie etwa der Fall <a href="http://www.dailystaregypt.com/article.aspx?ArticleID=15492" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dailystaregypt.com');">Mamdouh Ismail Salam 98</a>.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wieder andere Blogger trauern ob des historischen Wertes des Shura Council-Gebäudes. <em>Nawara</em> schreibt <a href="http://tahyyes.blogspot.com/2008/08/blog-post_2476.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tahyyes.blogspot.com');">hier</a> über ihre Trauer:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">زعلانة قوي<br />
ليه كده؟ للدرجة دي؟ عايز ياخد ورق ياخده باي طريقة، ده تاريخنا، دي بلدنا<br />
مبنى الشورى بينهار، ده مش زي احتراق الاوبرا، ده مجلسي الشعب والشورى، دي فلوسنا</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich bin sehr traurig.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn sie wirklich diese Dokumente zerstören wollten, haben sie bestimmt eine andere Sichtweise. Es ist unsere Geschichte, unser Land. Das Shura-Gebäude stürzt ein, es ist anders als bei dem Opernhaus vor mehr als 50 Jahren, es ist unser Parlament und unser eigenes Geld.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3199/2780292885_c5952f98a4.jpg" alt="Vodafone Mock" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu guter Letzt hat der Zwischenfall den <em>Egyptian Leftist</em> nicht davon abgehalten, seinen Humor zu beweisen. Er macht sich hier über eine beliebte Werbung eines Telekomunikationsgiganten <a href="http://www.gaberism.net/2008/08/20/mubarakfone-vi/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gaberism.net');">lustig</a>. Auf dem Banner steht „Die Kippe sehen“, denn Zigaretten-Stummel sind die üblichen Verdächtigen, wenn mal wieder ein Feuer Dokumente zerstört hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Kampf gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von Muslimah Media Watch spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.
Sie sagt:
Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von <em><a href="http://muslimahmediawatch.blogspot.com/2008/08/taking-down-sexual-harassment.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/muslimahmediawatch.blogspot.com');">Muslimah Media Watch</a></em> spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, da gibt es auch sexuelle Belästigung. In allen Gesellschaften, den muslimischen und den anderen, waren immer die Frauen <img class="alignright" style="float: right;" src="http://latimesblogs.latimes.com/photos/uncategorized/2008/08/04/poster_2.jpg" alt="" width="289" height="240" />für die „Lösung&#8221; dieses Problems zuständig. „Zeih dich nicht aufreizend an, flirte nicht, bleibe nicht alleine draußen etc.&#8221; Sogar an meiner Alma Mater hängen die Plakate zur Bekämpfung von Vergewaltigung und Belästigung nur in den Waschräumen der Frauen, und sie thematisieren das Verhalten der Frauen, statt dem der Männer. Die Los Angeles Times hat kürzlich über eine Gruppe berichtet (siehe Bild rechts), die in Ägypten einen anderen Ansatz suchen. Diese Gruppe von Freiwilligen wird von dem ägyptischen Jugendmagazin Kelmetna gesponsert. Eine ihrer großartigen Ideen ist, sich auf die Rolle der Männer in der Vermeidung von sexueller Belästigung zu konzentrieren. Der Slogan von einer Kampagne der Gruppe ist: „Respect Yourself: Ägypten hat noch echte Männer&#8221;. Ich liebe diesen Slogan aus zwei Gründen. Erstens: Er kratzt an einem wichtigen Element des traditionellen Verständnisses von Männlichkeit: Der sexuellen Macht über Frauen. Frauen zu belästigen ist kein Zeichen von Männlichkeit. Es ist ein Zeichen für Feigheit. Es ist toll, dass Muslime das langsam versehen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Zweitens: Ich liebe diesen Slogan auch, weil er die Verantwortung für sexuelle Belästigung wieder beim Mann sucht. Zu lange wurde die Schuld auf die Frauen geschoben. „Echte Männer&#8221; übernehmen die Verantwortung, Frauen mit Respekt zu behandeln, achten die sexuelle Selbstbestimmung - und sie setzen sich auch dafür ein, dass andere Männer sich an diese Regeln halten. Deshalb will die Kampagne auch nicht nur Männer davon abbringen, Frauen zu belästigen, sie sollen auch andere Männer davon abhalten. Das ist besonders wichtig, weil sexuelle Belästigung in Ägypten oft in der Öffentlichkeit stattfindet.</p>
<p>Dieser Ansatz stellt sich auch gegen die Auffassung, Frauen könnten über ihre Kleidung verhindern, dass sie belästigt werden. Der Artikel in der Los Angeles Times zitiert eine Umfrage unter ägyptischen Frauen, in der 83% angaben, sie werden verbal und sexuell belästigt. 70% von ihnen trugen Schleier. Nour Hussein, die eine freiwillige Aktivistin in der Gruppe ist und einen Hijab trägt, stieß auf die Gruppe, nachdem sie sexuell belästigt worden war. Sie spricht über ihre Erlebnisse: „Das war vor einem Monat. Ich fühle mich sehr unsicher, und das trieb mich an, die Kampagne zu unterstützen. Ich hatte von Belästigungen gehört, aber dachte, dass würde nur unverschleierten Frauen passieren; ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mir so etwas passieren könnte.&#8221; Geschichten wie die von Nour bestätigen die Aussage der Kampagne: Belästigung ist nicht die Schuld von Frauen, sondern der Männer. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Der Lolli und die Fliegen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.
Egyptian SandMonkey hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis.&#8221;
In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 1px; vertical-align: middle;" src="http://www.arabist.net/wp-content//2008/06/hajab-propaganda-300x211.jpg" alt="Lollipo Hijab" width="300" height="211" /></p>
<p>Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.</p>
<p><a href="http://www.sandmonkey.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Egyptian SandMonkey</a> hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;<a href="http://www.sandmonkey.org/2008/06/30/boys-are-flies-girls-are-lollipops/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis</a>.&#8221;</p>
<blockquote><p>In dem Textfeld steht: &#8220;Du kannst [die Jungs] nicht aufhalten, aber du kannst dich schützen. Dein Schöpfer weiß, was gut für dich ist!&#8221;</p>
<p>Oh, wo fange ich an? Mit dem Beispiel &#8220;Männer sind Fliegen&#8221;, die Männer, die sich selbst beschreiben? Oder mit der völligen Missachtung der persönlichen Verantwortung der Männer, wenn es um sexuelle Belästigung von Frauen geht? Oder ist es die väterliche Attitüde von Gott, der dich nackt geschaffen hat, und der unbedingt möchte, dass du dich vor seiner anderen perfekten Schöpfung verhüllst? Oder sollte mir das alles egal sein - ich könnte von einem Witz erzählen, den ich über das lecken von Lollis kenne? Ihn hier zu veröffentlichen, wäre ich nicht Mann genug.</p>
<p>Ja. Vielleicht störe ich mich einfach gar nicht an der Kampagne. Ich bin es leid, gegen die Hijabis zu kämpfen. Wenn sie das nicht widerlich finden, verdienen sie vielleicht alles, was auf sie zukommt. Es ist doch witzlos jemandem zu erklären, dass Frauen keine Stücke Fleisch sind, die man verhüllen muss, wenn die Hijabis genau so ein Selbstbild haben? Ich meine, natürlich finde ich es eine widerliche Idee, Männer als unkontrollierte Tiere zu zeigen, aber wenn die Frauen, die die Hijab tragen in der Mehrheit sind und damit zurecht kommen, warum sollte es uns überhaupt interessieren wenn sie von genau diesen Menschen sexuell belästigt oder angegriffen werden?</p>
<p>Es hat einmal Sinn gemacht, sich in dieser Frage zu engagieren.  Ich weiß nicht, ob diese Frauen es weiterhin wert sind, dass man für sie kämpft!</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist</a> hat das Bild <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">veröffentlicht</a> und fragt:</p>
<blockquote><p>Zwei offensichtliche (und rhetorische) Fragen: Können wir die Belästigungen wirklich nicht verhindern? Und: Kann ein Schleier dich wirklich vor irgendetwas &#39;schützen&#39;?</p></blockquote>
<p>Forsoothsayer hat das Bild <a href="http://forsoothsayer.blogspot.com/2008/06/pro-harassment-rhetoric.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/forsoothsayer.blogspot.com');">hier</a> gezeigt und zur Diskussion gestellt.</p>
<p><a href="http://pressureovercappuccino.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pressureovercappuccino.wordpress.com');">Deeeeeee&#39;s</a> reagiert knapp: &#8220;WTF?!!&#8221; - &#8220;Was zur Hölle?&#8221;</p>
<p><a href="http://notgr33ndata.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/notgr33ndata.blogspot.com');">Tarek</a> kommentiert: &#8220;Oh Scheiße, wir sind doch keine schmutzigen Fliegen! Himmelherrgott!&#8221;</p>
<p>Zum Schluss kommentiert <a href="http://dustanddreams.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dustanddreams.blogspot.com');">Noha</a> bei <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist&#39;s Post</a>: &#8220;Ich bin verschleiert, und ich kann [die Belästigungen] weder stoppen, noch mich selbst schützen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ägypten: Wenn Religion mit der Politik ins Bett steigt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/29/agypten-wenn-religion-mit-der-politik-ins-bett-steigt/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/29/agypten-wenn-religion-mit-der-politik-ins-bett-steigt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ägyptische Bloggerin Zeinobia attackiert Papst Shenouda III für seine diesjährige Osterpredigt.
Ich bin noch immer so traurig und wütend, dass Papst Shounda Ostern für Mubarak gebetet hat, damit er ein langes Leben habe (!). Er warnte auch dessen Anhänger davor, auf die Vandale im Internet zu hören, die in die Hölle fahren werden !!??
[&#8230;]
Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ägyptische Bloggerin <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/happy-easter-but.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">attackiert</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Shenouda_III" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Papst Shenouda III</a> für seine diesjährige Osterpredigt.</p>
<blockquote><p>Ich bin noch immer so traurig und wütend, dass Papst Shounda Ostern für Mubarak gebetet hat, damit er ein langes Leben habe (!). Er warnte auch dessen Anhänger davor, auf die Vandale im Internet zu hören, die in die Hölle fahren werden !!??</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Für die Muslime ist das nichts ungewöhnliches, ich weiß seit langem, dass sie Reden des Iman in der Moschee in unserer Nachbarschaft von der Staatssicherheit geprüft werden, darum interessiert mich kaum, was dort gesagt wird, ganz davon abgesehen, dass die religiösen Funktionsträger im Islam nicht als so heilig betrachtet werden wie im Christentum.</p>
<p>Aber wenn jemand wie Papst Shounda daherkommt ,mit so einer Position, und Unsinn redet über Facebooker, die in die Hölle komme werden, dann braucht es Widerstand.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Es gibt keine Entschuldigung für den Papst oder Scheich <a href="http://www.answers.com/AL%20Azhar" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">Al-Azhar</a>. Ich wage sogar zu behaupten, dass die nicht den Präsidenten fürchten sollten, sondern den HERRN.</p></blockquote>
<p>Cyberaktivismus, Bloggen und Facebook sind seit kurzen in Aufmerksamkeitsfeld der ägyptischen Regierung, seit dort ein nationaler Generalstreik am <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/09/egypt-bloggers-on-the-frontline/">6. April</a> ausgerufen wurde, der mit einem Arbeiteraufstand in Mahalla zusammen fiel. Unter den Festgenommenen an den Tagen nach den Protesten waren neben hunderten Aktivisten, Politikern und Passanten<br />
auch mehrer Blogger und Facebook-Nutzer. Trotz allem war es nicht die Facebook-Gruppe, die zu dem Streik führte und die Arbeiter für höhere Gehälter auf die Straße brachte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ägypten: Menschen verschwinden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-menschen-verschwinden/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 20:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht haben Sie von dem Streik am 6. April hier in Ägypten gehört, und von Esraa Abdelfattah, dem Urheber der Streik-Gruppe bei Facebook, der verhaftet wurde und wenige Minuten nach seiner Freilassung verschwand.
Darum schreibt Michaelitoo über sich selbst und andere Ägypter, die in den letzen paar Jahren einfach verschwunden sind.

  الاسم
رضا هلال..كاتب صحفي مشهور بجريدة [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht haben Sie von dem <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/09/egypt-bloggers-on-the-frontline/">Streik am 6. April</a> hier in Ägypten gehört, und von <a href="http://http//egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/israa.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/http');">Esraa Abdelfattah</a>, dem Urheber der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Streik-Gruppe</a> bei Facebook, der verhaftet wurde und wenige Minuten nach seiner Freilassung <a href="http://www.alarabiya.net/articles/2008/04/15/48361.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alarabiya.net');">verschwand</a>.</p>
<p align="left">Darum <a href="http://strugglingmichealitoo.blogspot.com/2008/04/blog-post_17.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/strugglingmichealitoo.blogspot.com');">schreibt</a> <em><a href="http://strugglingmichealitoo.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/strugglingmichealitoo.blogspot.com');">Michaelitoo</a></em> über sich selbst und andere Ägypter, die in den letzen paar Jahren einfach verschwunden sind.</p>
<blockquote>
<p align="right">  الاسم<br />
رضا هلال..كاتب صحفي مشهور بجريدة الاهرام..كتب مؤلفات عديدة عن المسيحية الصهيونيه و عن الجماعات الاسلاميه و كتاباته دي لم تعجب الكثيرين فإختفي<br />
:الاسم<br />
وفاء قسطنين..زوجه قسيس قررت إعتناق الاسلام بمحض إرادتها فلم يعجب الامر المسيحيين في مصر فتظاهروا و إعتكف البابا ثم إختفت وفاء<br />
:الاسم<br />
إسراء عبد الفتاح..شابه مصريه كانت مخنوقه من موضوع الاسعار و طابور العيش و الفساد فعملت جروب ع الفيس بوك نادت فيه بالاضراب فتم القبض عليها ثم إختفت</p>
<p>Name: Reda Helal &#8230; bekannter Journalist der Al-Ahram Zeitung &#8230; er schrieb viele Bücher über Christentum, Zionismus und die Islamische Bewegung. Vielen gefiel nicht, was er schrieb. Dann verschwand er.</p>
<p>Name: Wafaa Constantine &#8230; Frau eines Bischofs, die aus freien Stücken zum Islam konvertierte. Vielen Christen gefiel das nicht, es gab Demonstrationen, und der Papst [Papst Shenouda III., Koptische Kirche - d. Übersetzer] schaltete sich ein. Dann verschwand sie.</p>
<p>Name: Esraa Abdel Fattah &#8230; ein junge ägyptische Dame, die mit den verrückten Preisen und der lokalen Brotknappheit unzufrieden war. Sie erstelle daher eine Facebook-Gruppe und rief einen Generalstreik aus. Dann wurde sie verhaftet und verschwand danach.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Ägypten: Patienten in Handschellen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-patienten-in-handschellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 16:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Warum man Patienten nicht mit Handschellen ans Bett fesseln sollte? Mostafa Hussein aus Ägypten nennt viele Argumente und zeigt Bilder von verhafteten Patienten, die bei den Al-Mahalla-Protesten verletzt worden waren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum man Patienten nicht mit Handschellen ans Bett fesseln sollte? <em><a href="http://moftasa.net/node/1263" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/moftasa.net');">Mostafa Hussein</a></em> aus Ägypten nennt viele Argumente und zeigt Bilder von verhafteten Patienten, die bei den Al-Mahalla-Protesten verletzt worden waren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ägypten: Boykottiert die Welt!</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-boykottiert-die-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 15:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der ganzen Welt nutzen Menschen wirtschaftlichen Druck, um gegen politische Entscheidungen zu protestieren: Sie rufen zum Boykott von Produkten aus bestimmten Ländern auf. Nachdem immer mehr Länder auf die Boykottliste wandern, hat der ägyptische Blogger Tarek eine neue Idee. Er fordert: Boykottiert die Welt!


  قاطعوا المنتجات الدنماركية بسبب الرسوم المسيئة
و المنتجات الهولندية بسبب الأفلام [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der ganzen Welt nutzen Menschen wirtschaftlichen Druck, um gegen politische Entscheidungen zu protestieren: Sie rufen zum Boykott von Produkten aus bestimmten Ländern auf. Nachdem immer mehr Länder auf die Boykottliste wandern, hat der ägyptische Blogger <a href="http://kelmeteen.blogspot.com/2008/04/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kelmeteen.blogspot.com');"><em>Tarek</em></a> eine neue Idee. Er fordert: Boykottiert die Welt!</p>
<blockquote>
<p align="right">
<blockquote><p>  قاطعوا المنتجات الدنماركية بسبب الرسوم المسيئة<br />
و المنتجات الهولندية بسبب الأفلام التي تسخر من الدين<br />
و المنتجات الأمريكية بسبب معاملتهم الغير إنسانية للعرب<br />
و المنتجات البريطانية بسبب تفتيشهم للبابا شنودة في المطار<br />
و المنتجات الصينية بسبب عدم إيمانهم بأي من الديانات السماوية<br />
و المنتجات المصرية لأن بعض الناس يسبون الدين لبعض حين يتشاجرون<br />
لذلك و إيمانا بدور هذه المدونة في حماية الأديان السماوية و الأخلاق الحميدة<br />
فإننا ندعوكم أن تقاطعوا العالم<br />
قاطعوا العالم يا عالم</p></blockquote>
<p>Boykottiert dänische Produkte,wegen der beleidigenden Cartoons</p>
<p>Und niederländische Produkte, wegen der Filme, die Religion verspotten</p>
<p>Und amerikanische Produkte, wegen des unmenschlichen Umgangs mit Arabern</p>
<p>Und britische Produkte, weil sie Pope Shenuda am Flughafen durchsucht haben</p>
<p>Und chinesische Produkte, weil sie nicht an EINEN Gott glauben</p>
<p>Und ägyptische Produkte, weil einige auf fremde Religionen schwören, wenn es zum Kampf kommt.</p>
<p>Darum rufe ich, entsprechend meinen Überzeugungen, zum Schutz der monotheistischen Religionen und der guten Manieren auf:</p>
<p>Boykottiere die Welt!</p>
<p>Boykottiert die ganze Welt!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

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		<description><![CDATA[AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:
Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/AIDS" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hareega.blogspot.com');"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uncensoredarabwomanblues.blogspot.com');"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.undp.org');">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabwomanprogressivevoice.blogspot.com');">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/butterflybahrain.wordpress.com');"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/armiesofliberation.com');"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Anti-Streik-Gruppe bei Facebook</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/agypten-anti-streik-gruppe-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 21:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Zensur zu umgehen nutzen die Aktivisten in der arabischen Welt immer öfter Online-Tools um ihre Nachrichten zu verbreiten und ans Licht zu bringen, was sie als staatliche Gewalt gegen Zivilisten wahrnehmen. Informationen zum Streik am 6. April wurden in Ägypten über eine Facebook-Gruppe mit mehr als 71.200 Mitgliedern verbreitet. Nun berichtet der ägyptische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Zensur zu umgehen nutzen die Aktivisten in der arabischen Welt immer öfter Online-Tools um ihre Nachrichten zu verbreiten und ans Licht zu bringen, was sie als staatliche Gewalt gegen Zivilisten wahrnehmen. Informationen zum <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/09/egypt-bloggers-on-the-frontline/">Streik am 6. April</a> wurden in Ägypten über eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> mit mehr als 71.200 Mitgliedern verbreitet. Nun berichtet der ägyptische Blogger <a href="http://t5at5a.blogspot.com/2008/04/blog-post_9472.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/t5at5a.blogspot.com');"><em>GEMYHOoOD</em></a> (ar) über eine <a href="http://apps.facebook.com/group.php?gid=11562192083" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/apps.facebook.com');">Anti-Streik-Gruppe</a>, die bereits etwa 1000 Mitglieder hat.</p>
<p><em>GEMYHOoOD</em> ist offensichtlich nicht erfreut, dass die Unterstützer von Präsident Hosni Mubarak den Weg zu Facebook gefunden haben und sagt:</p>
<blockquote>
<p align="right"> الواضح ان ماسحى الجوخ و كلاب مبارك عرفوا ان الفيس بوك حلو و جميل و تقدر من خلاله تجمع الشباب الفاضى و مش لاقى حاجة يعملها و زى ما اتجمع 70 الف مع الاضراب يقدروا يجمعوا 70 الف ضده</p>
<p>Offensichtlich haben die Heuchler und Mubaraks Hunde Facebook entdeckt und verstanden, dass man dort die gelangweilte Jugend mobilisieren kann, die sonst nichts zu tun hat. Genau so, wie man 70.000 für einen Streik versammeln kann, kann man auch 70.000 Gegendemonstranten zusammensammeln.</p>
<p align="right">فجأة الاقى اعلان مدفوع الاجر على يسار موقع الفيس بوك تشجب و تندد بالشغب و العبث بالامن القومى المصرى و تدعو للاشتراك بمجموعة على الفيس بوك ضد فكرة الاضراب و ما حدث خلاله من عبث فى أمن مصر القوم</p>
<p> Plötzlich findet man bei facebook eine bezahlte Anzeige, die die Aufstände<br />
verdammt, die vor Gefährdung der nationalen Sicherheit von Ägypten warnt und zur Teilnahme an einer Gruppe aufruft, die gegen die Idee des Streiks ist.</p>
<p class="arabic" align="right">وصف المجموعة وفقا لما كتبوه فى الفيس بوك</p>
</blockquote>
<p align="right">
<blockquote><p>  من الفيس بوك خرجت دعوة اضراب 6 ابريل ومن فيس بوك ايضا يجب ان تخرج حملة ادانة لتخريب ممتلكات الناس و قطع الطرق وترويع الامنين - ان ما حدث فى المحلة حطر على الجميع وخطر على الأمن القومى المصري ويتحمل مسئوليته بشكل مباشر القوى السياسية التى سخنت الاوضاع بدون ان تكون لديها اى قدرة على السيطرة على الوضع كما يتحمل نتيجتها ايضا الأمن الذى قام بالبطش بالناس بلا هوادة فاستفز الجمي</p></blockquote>
<blockquote><p> Die Gruppe beschreibt sich selbst wie folgt:</p></blockquote>
<blockquote><p>Von Facebook ging der Aufruf zum Protest am 6. April aus, und von Facebook soll der Appell kommen, die Zerstörung fremden Eigentums zu verdammen, sowie die Terrorisierung friedlicher Menschen. Was in Al Mahalla passierte ist eine Gefahr für jeden und die nationale Sicherheit Ägyptens. Politische Kräfte tragen die Verantwortung dafür, dass die Situation außer Kontrolle gerät. Auch den Sicherheitskräften muss man vorwerfen, dass sie ohne Ansicht der Person brutal vorgegangen sind.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>
