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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Bahrain</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
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		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:
Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/AIDS" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hareega.blogspot.com');"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uncensoredarabwomanblues.blogspot.com');"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.undp.org');">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabwomanprogressivevoice.blogspot.com');">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/butterflybahrain.wordpress.com');"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/armiesofliberation.com');"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bahrain: Blogger vier Monate in Haft</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/bahrain-blogger-vier-monate-in-haft/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler Abdulla Mohsen [ar], ist nun laut Nido seit vier Monaten in Haft.
Nido erklärt:
Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');"><em>Abdulla Mohsen</em></a> [ar], ist nun laut <a href="http://nidomilk.wordpress.com/2008/03/27/abdulla-mohsen/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nidomilk.wordpress.com');"><em>Nido</em></a> seit vier Monaten <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');">in Haft</a>.</p>
<p><em>Nido</em> erklärt:</p>
<blockquote><p>Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali Jassem, der unter bislang ungeklärten Umständen nach einer Demonstration am 17. September gestorben war. Duzende wurden festgenommen, darunter auch Abdulla.</p></blockquote>
<p><em>Nido</em> schreibt, der Blogger habe gesundheitliche Probleme:</p>
<blockquote><p> Mehre Quellen berichten, Abdullas Gesundheit sei schlecht. Er hat Probleme mit den Nieren und seine Familie macht sich große Sorgen. Einmal musste er sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Die Familie erhält kaum Informationen über seinen Zustand oder Aufenthaltsort.</p></blockquote>
<p>Am meisten ärgert sich <em>Nido</em> aber über mangelnde Empathie von anderen Blogger und Onlineaktivisten bezüglich Abdullas Notlage:</p>
<blockquote><p> Es ist deprimierend. Es gibt Berichte über Folter und Schläge für die Häftlinge. Wir können nicht viel tun, außer auf Abdulla und die anderen aufmerksam zu machen. Anders als in den arabischen Foren hat es kaum Berichte und Diskussionen über den Fall gegeben, anders als in vorangegangenen Fällen von verfolgten Bloggern. Wenn Sie ein Blog oder Forum haben, oder sogar einen Kontakt irgendwo hin, schreibt bitte über dieses Thema. Mehr können wir nicht tun, man kann sich nur vorstellen, was sie durchmachen.</p></blockquote>
<p><a href="http://chanad.weblogs.us/?p=538" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chanad.weblogs.us');"><em>Chanad Bahrani</em></a> schließt sich dem an:</p>
<blockquote><p> Wie Nido schon sagte, Nido würde keiner Fliege etwas zu Leide tun, die Vorwürfe sind offensichtlich erfunden. Ich habe ihn bei zahllosen Demonstrationen kennen gelernt, er trug immer einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd, keine Fliege. Ruhig, sehr höflich und ein extrem netter Typ.</p></blockquote>
<p>Er weißt auch auf einen weiteren Aktivisten hinter Gittern hin: Hassan Abdulnabi:</p>
<blockquote><p>Auch der sehr aktive Hassan Abdulnabi wurde eingesperrt. Ich habe ihn nur einmal getroffen, aber immer bei den Protesten gesehen. Er war immer ganz vorne, war bemüht einen Konflikt zwischen der Polizei und den Demonstranten zu vermeiden. Er saß wegen seiner Aktivität im Arbeitslosigkeits-Komitee im Gefängnis und wurde mindestens einmal 2005 von der Polizei schwer verletzt, sodass er mehrere Wochen auf Krücken gehen musste.</p></blockquote>
<blockquote><p>Und wieder einmal ist er staatlicher Gewalt ausgesetzt.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Die Männer wurden offensichtlich nicht wegen irgendeines berechtigten Vorwurfes festgenommen, sondern weil sie sich trauten, den Mund auf zu machen. Hoffentlich werden sie freigelassen werden - aber bestimmt nicht, bevor man ihnen etwas gegeben hat, worüber sie und andere Aktivisten nachdenken werden, bevor sie wieder den Mund aufmachen.</p></blockquote>
<p><em> Abdulla Mohsen</em>, der noch auf seinen Prozess wartet, ist nicht wegen seiner Blogaktivitäten in Haft. Das <a href="http://www.bahrainrights.org/en/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');"><em>Bahrain Human Rights Centre</em></a> <a href="http://www.bahrainrights.org/en/node/1904" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');">fordert</a> seine Freilassung, sowie die Freilassung der anderen Dezember-Demonstranten. Das Centre selbst ist in Bahrain verboten und die Website gesperrt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bahrain: Verlorene Fälle?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/21/bahrain-verlorene-falle/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/21/bahrain-verlorene-falle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 13:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich beschwerten sich mehrere Blogger über den Mangel an echter Bildung, kritischem Denken und politischem Engagement in Bahrain.
Coolred38, eine Amerikanerin in Bahrain, nennt einige der schlechten Erfahrungen, die ihre Kinder an staatlichen Schulen gemacht haben und listet die Fehler des Regierungssystems auf. Sie kommt zu dem Schluss:
Ich wünschte, ich könnte meine Kinder auf Privatschulen schicken&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich beschwerten sich mehrere Blogger über den Mangel an echter Bildung, kritischem Denken und politischem Engagement in Bahrain.</p>
<p><a href="http://coolred38.blogspot.com/2008/02/enough-is-enough.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/coolred38.blogspot.com');"><em>Coolred38</em></a>, eine Amerikanerin in Bahrain, nennt einige der schlechten Erfahrungen, die ihre Kinder an staatlichen Schulen gemacht haben und listet die Fehler des Regierungssystems auf. Sie kommt zu dem Schluss:</p>
<blockquote><p>Ich wünschte, ich könnte meine Kinder auf Privatschulen schicken&#8230; Ich wünschte, ich könnte sie mit Menschen umgeben, die sich für ihre Zukunft interessieren&#8230; auch wenn sie keine Bahrainer sind&#8230; denn ich glaube, denn meisten Bahrainern ist die Zukunft ihrer Kinder egal&#8230; immerhin erlauben sie diesen unqualifizierten Lehrern sich Tag für Tag und Jahr für Jahr um die Kinder zu kümmern. Man könnte einwenden, &#8220;wir haben keine Wahl, das entscheidet die Regierung&#8221; &#8230; arbeitet die Regierung nicht in eurem Auftrag? Wer nichts sagt, stimmt zu. Wenn ihr damit leben könnt, dass eure Kinder so (nicht-) unterrichtet  werden, schön für euch &#8230; bleibt ruhig und beschwert euch nicht, wenn eure Kinder keinen Abschluss machen oder keinen Job bekommen, weil es ihnen an Basiswissen fehlt. Selbst die Kinder, die einen High School Abschluss schaffen, finden sich am Collage in einer ganz anderen Welt wieder. Einer Welt, in der man lesen muss, um gut zu sein &#8230; wo man nicht nur wissen muss, wo die Bibliothek ist, sondern auch, wie man sie nutzt. Eine Welt, in der es nicht reicht, auswendig zu lernen. Meine Tochter ist dieses Jahr aufs Collage gekommen und musste das harte Leben kennen lernen. Tatsächlich musste sie neu lernen, wie sie sih selbst unterrichten kann, um im Collage-Alltag bestehen zu können - obwohl sie bislang immer eine Einser-Schülerin war. Ich habe meinen Kindern gesagt, dass ich Beschwerde beim Bildungsministerium einreichen werde. [&#8230;] Ich wünschte, mehr Eltern würden das Problem ernst genug nehmen um sich zu beschweren, und so etwas zu erreichen. Wer nichts sagt, stimmt zu, oder etwa nicht?</p></blockquote>
<p><a href="http://nidomilk.wordpress.com/2008/02/21/why/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nidomilk.wordpress.com');"><em>Nido</em></a> stellt eine ähnliche Frage. Er weiß nicht, warum seine Generation unpolitischer ist als die Generation ihrer Eltern:</p>
<blockquote><p> Niemand kann behaupten, wir wären so engagiert, wie sie es waren. Ich sage nicht, Bahrain sei heute weniger politisch aktiv. Ganz offensichtlich passiert in Bahrain politisch mehr als in den meisten anderen Ländern in der Region. Ich vergleiche die wohlhabende, eigentlich gut gebildete Jugend von damals und heute. Früher war es normal, sich politisch zu engagieren. Heute wagen wir nicht einmal von diesem Thema zu sprechen, es interessiert uns ja gar nicht. [&#8230;] Warum sind wir so unengagiert und uninteressiert? &#8230; Woran liegt es? Gerade in einer Region die gerade durch die turbulenteste und wichtigste Episode ihrer Geschichte geht, einer Zeit, in der  die Leben, Ideen, Normen, Wirtschaftssysteme, die Zukunft und  sogar geografische Grenzen geschärft und nue definiert werden? Einer Zeit in der niemand mit größterem Einsatz spielt als wir? In der wirklich niemand einen größteren Grund hätte als wir, besorgt zu sein? [&#8230;] Warum haben so wenige ein Problem mit alle dem, und wenn sie dann schon ein Problem haben, warum handeln sie dann kaum? Warum ist Politik für die meisten von uns ein so langweiliges Thema, dass wir ihm am liebsten aus dem Weg gehen? Warum haben wir nur die Courage uns an anonyme Blogs zu wenden, während wir uns unter unserem eigenen Namen zurückhalten?</p></blockquote>
<p><a href="http://thesoft89.blogspot.com/2008/02/blog-post_10.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thesoft89.blogspot.com');"><em>The Soft</em></a> kann nicht verstehen, wie Menschen, die den gleichen Glauben haben, so von einander entfernt sein können.</p>
<blockquote><p> Während meines noch jungen Lebens bin ich auf die Menschen zugegangen und habe mich mit ihren Ideen auseinander gesetzt, und war offen für ihre Meinungen. Aber es gibt einen Teil in der Gesellschaf, der fanatische Ideen vertritt, und der andere Meinungen nicht akzeptieren kann, und der sagt, manche Belange und Glauben seinen blasphemisch&#8230;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Als ich in der dritten Klasse der weiterführenden Schule war, verlieh ich meine Bücher an Freunde und andere Kinder. Einmal gab ich einer Mitschülerin unter anderem ein Buch von Al Sayyad Al Shirazi (einem verehrten iranischen Kleriker) &#8230; nach einiger Zeit frage ich sie nach ihrer Meinung zu dem Buch. Sie sagte, ihre Mutter hätte ihr verboten, das Buch zu lesen. Ich fragte verwundert, warum, uns sie sagte nur, &#8220;Weil es Shirazi ist.&#8221; Ich frage nach den anderen Büchern, und sie sagte zögernd, dass sie Imam Ali nicht liebe &#8230; Ich musste lachen, und erzählte es den Mädchen, die bei uns saßen, und auch die lachten, als hätte das Mädchen einen Witz erzählt&#8230;</p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://cookie.bahblog.net/2008/02/15/why-do-i-hate-school/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cookie.bahblog.net');"><em>Cookie</em></a> ist unzufrieden mit ihrer Ausbildung:</p>
<blockquote><p> Als ich den Wissenschaftsschwerpunkt wählte, dachte ich, dass ich etwas erfinden oder erforschen würde, oder zumindest ein bisschen Zeit im Labor mit echten Dingen verbringen würde! Aber mein Traum, bzw. meine Erwartungen wurden nicht erfüllt! Es war ein Schock für mich, denn wir sollten uns die Lerninhalte einfach vorstellen. Wir müssen uns physikalische Effekte vorstellen, Kreaturen und chemische Reaktionen - lauter Dinge, die man eigentlich sehen muss.</p>
<p>Ich dachte, ich würde einen eigenen Weg zu denken entwickeln, aber ich habe gelernt, dass ich wie ein Kopierer denken muss!</p>
<p>Ich dachte, ich würde ein kleiner Wissenschaftler werden ,aber ich bin ein kaputter Speicherchip geworden.</p>
<p>Ich glaube, dass Schule einen dumm macht, wenn man es nicht längst schon ist!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Libanon: Golf-Touristen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/11/libanon-golf-touristen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

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		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

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		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

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		<description><![CDATA[Antoun aus dem Libanon kommentiert die Touristen aus Bahrain, Kuwait und Saudi Arabien, die den Libanon besuchen, obwohl ihre Heimatländer eine Reisewarnung ausgesprochen haben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rambleb.blogspot.com/2008/03/saudi-arabia-kuwait-and-bahrain-whose.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/rambleb.blogspot.com');"><em>Antoun</em></a> aus dem Libanon kommentiert die Touristen aus Bahrain, Kuwait und Saudi Arabien, die den Libanon besuchen, obwohl ihre Heimatländer eine Reisewarnung ausgesprochen haben.</p>
]]></content:encoded>
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