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	<title>auf Deutsch &#187; Kyrgyzstan</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:28:52 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Russia: Fremdenfeindliches Bloggen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/17/russia-fremdenfeindliches-bloggen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 16:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

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		<category><![CDATA[Tajikistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.
Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert holmogors Artikel (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:
 SIE
Heute war ich auf dem Roten Platz.
Ich war schockiert.
SIE waren da.
Nur SIE.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert <em>holmogors</em> <a href="http://holmogor.livejournal.com/2311632.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/holmogor.livejournal.com');">Artikel</a> (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:</p>
<blockquote><p> <strong>SIE</strong></p>
<p>Heute war ich auf dem Roten Platz.</p>
<p>Ich war schockiert.</p>
<p>SIE waren da.</p>
<p>Nur SIE.</p>
<p>Die verlorenen weißen Gesichter gingen völlig unter.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>SIE schlenderten faul herum, zu sechs oder zusiebt, machten voneinander Fotos mit ihren Handys. Zunächst wollte ich fragen: &#8220;Wer hat diesen Aufstand organisiert?&#8221;. Aber dann merkte ich, dass niemand ihn organisiert hatte. SIE hatten nur einen freien Tag. Und SIE entschlossen sich, zu dem Platz zu gehen, der IHNEN bekannt war. Es wurde eine regelrechte Flashmob: Hunderte tadshikische, usbekische und kirgisische Gesichter, keine Gruppen junger Männer zwischen 18 und 30.</p>
<p>SIE zeigten nicht die typischen Aggressionen [der kaukasischen Ureinwohner], das war nicht das Problem, aber ihre schiere Menge war sehr beeindruckend&#8230;</p>
<p>Ich bekam Angst.</p>
<p>Zum ersten mal hat mich diese Szene auf dem Roten Platz wirklich beängstigt.  Ich weiß, dass SIE essen, leben und arbeiten wollen.</p>
<p>Ich weiß auch, dass vor nicht allzu langer Zeit die Hauptstadt unseres Vaterlandes auch die Hauptstadt IHRES Vaterlandes war. Ich weiß, dass für SIE das neue Jahr beginnt, denn die Uhr des Kremls 12 Schlägt.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<p>Wie A. I. Fursov so schön schrieb, &#8220;Ja, sie werden unterdrückt, sind hungrig und unglücklich. Aber wenn sie zu uns kommen, werden sie zu gewöhnlichen Dieben. Und wenn wir schwach werden, werden sie unseren Raum und unsere Ressourcen nehmen: Die Schwachen werden geschlagen.&#8221;</p>
<p>Dafür braucht es nicht einmal Messer oder Schlagring. Um Raum wegzunehmen, reicht es manchmal, ihn einfach zu besetzen.  Heute habe ich gesehen, wie SIE es getan haben.</p>
<p>Und man sollte nicht vergessen, dass sie es nicht einmal böse meinen.</p>
<p>Was wird morgen geschehen?</p></blockquote>
<p>***</p>
<p>Es gibt natürlich auch Beträge <u>über</u> Xenophobe und ihre Ängste.</p>
<p>Am 7. Januar schrieb (rus) <em><a href="http://timur-aliev.livejournal.com/198205.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timur-aliev.livejournal.com');">timur-aliev</a></em> aus Grozny wie Tschetschenen online wahrgenommen werden:</p>
<blockquote><p> 1999 war ich zum ersten Mal online. Wie vielleicht die meisten Newbies verfiel ich dem Chatten und ICQ. Ich kann mich erinnern, dass ich viel Zeit bei chat.ru verbracht habe. Alle dort waren mehr oder weniger gleich, mit sehr ähnlichen Nicknames. Ich erinnere mich wohl nur noch an einen: Stasya [&#8230;] ich frage mich, ob sie heute ein eigenes Blog hat.</p>
<p>Ich kann nicht behaupten, zu jedem freundschaftlich gewesen zu sein, aber das Verhalten war untereinander sicher freundlich genug. Die Leute waren so halb interessiert an Tschetschenien. Aber das Interesse war nicht negativ oder offen aggressiv. Hier eines der Gespräche (um ehrlich zu sein, ich machte mich manchmal darüber lustig, dass sie mich  nicht verstanden, aber am Ende gestand ich natürlich immer, dass ich nur Spaß machte):</p>
<p>- Wo kommst du her?</p>
<p>- Aus Grozny.</p>
<p>- Und wie ist die Lage bei euch?</p>
<p>- Okey. Nur zu heiß. Und es fallen ein paar Schüsse.</p>
<p>- Warum wird geschossen?</p>
<p>- Oh, das kommt aus dem Stadium hier in der nähe. Es wurde ein Tor gemacht.</p>
<p>- Aber warum schießen sie?</p>
<p>- Das sind die Fans. Weil sie sich über das Tor freuen.</p>
<p>- Wow. Hat bei euch jeder eine Maschinenpistole? Auch die Fußballspieler?</p>
<p>- Ja, aber die haben sie in der Umkleide gelassen.</p>
<p>- Hat auch der Schiedsrichter eine Waffe?</p>
<p>- Natürlich. Der braucht die besonders dringend.</p>
<p>- Und hast du eine Waffe?</p>
<p>- Klar, die steht direkt neben meinem Computer.</p>
<p>- Wo bewahrst du die Waffe auf, wenn du schläfst?</p>
<p>- Unter meinem Bett &#8230;</p>
<p>- Du tust mir ehrlich Leid &#8230;</p>
<p>Und so weiter &#8230; Der Punkt ist, dass mehr Sympathie in der Luft hing als Anklage. Und nach den Anschlägen in Volgodonsk und Moskau schrieben mir einige, dass sie nicht glauben konnten, dass das Tschetschenen gewesen waren.</p>
<p>Und heute stoße ich bei LJ auf Menschen, die [sehr wütend] über die Tschetschenen sind. Die Wahrnehmung der Menschen hat sich in den wenigen Jahren seit 1999 geändert.</p></blockquote>
<p>Es folgt eine Diskussion in den Kommentaren:</p>
<blockquote><p><em>reader59</em>:</p>
<p>Das bedeutet nichts. In den acht Jahren hat sich die Gruppe der Russen im Internet verzehnfacht, und der Intelligenzdurchschnitt ist fast proportional gefallen.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Aber ich glaube nicht, dass die Intelligenz eines Menschen direkt mit seiner Wahrnehmung anderer Gruppen zusammenhängt.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Es ist fast eine wissenschaftliche Wahrheit: Ganz einfache Erklärung: Ein Mensch hat Angst vor dem Unbekannten und Unverständlichen. Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger Dinge, die er nicht versteht. Je höher der Bildungsgrad, desto weniger Dinge, die er nicht weiß. Je gebildeter und intelligenter ein Mensch also ist, desto weniger Phobien hat er. Das gilt auch für Xenophobie.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>So habe ich auch gedacht &#8230; Aber sogar bei LJ gibt es recht gebildete Menschen voller Xenophobie.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Ich sprach von der Verbindung von Bildung UND Intelligenz. Keins kommt ohne das andere aus. Eine Dummkopf kannst du es so lange erklären, wie du willst: er wird nicht kleverer werden: Er weiß dann nur mehr.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Damit hast du recht.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kirgistan: Umfragen und Spioninnen im Parlament</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/07/05/kirgistan-umfragen-und-spioninnen-im-parlament/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 09:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben Paarmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Kyrgyzstan]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralasien &amp; Kaukasus]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogger empfinden die Ergebnisse einer nationalen Umfrage als zu positiv; der kirgisische Präsident ist angeblich ziemlich sexy; Kirgistan rutscht auf der Rangliste der gescheiterten Staaten herunter; und eine Spion-Skandal im Parlament kurz vor einer wichtigen Konferenz - all dies sind die Themen, welche die kirgisische Blogosphäre in den letzten zwei Wochen beschäftigten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktiv diskutierte die kirgistanische Blogosphäre die Ergebnisse einer <a href="http://tazar.kg/news.php?i=5010" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tazar.kg');">nationalen Umfrage</a>, die vom International Republican Institute (IRI) im Mai 2007 durchgeführt wurde. Ca. 1.500 Einwohner Kirgistans über 18 Jahre wurden befragt.</p>
<p>Den Ergebnissed zufolge sind wirtschaftliche Entwicklung, Korruption und politische Krisen die Hauptprobleme Kirgistans. Die Einwohner sind am meisten über drohende Kriege, Unruhen und wirtschaftliche und ökonomische Instabilität besorgt, wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen.</p>
<p>Einige pessimistische Notizen über die eigentlich positiven Indikatoren zu Kirgistans Situation wurden auf Foren gepostet.</p>
<p><a href="http://diesel.elcat.kg/index.php?showtopic=581361" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/diesel.elcat.kg');">So denkt zum Beispiel <em>IoLa</em></a>, dass es merklich schlechter geworden ist, obwohl die Umfrage eigentlich insgesamt auf wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt hinweist. <a href="http://diesel.elcat.kg/index.php?showtopic=581361" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/diesel.elcat.kg');"><em>Zoltan</em></a> stimmt auch einigen der Ergebnisse nicht zu (beide Links auf Russisch):</p>
<blockquote><p>Интересно кто это написа что им лучше живется, наверное жогорку кенеш опрашивали!?!?!?</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich frage mich, wer geschrieben hat, dass das Leben besser sei; ich tippe, dass auch Parlamentarier befragt worden sind?!?!</p></blockquote>
<p>Eine andere interessante Umfrage wurde von der russischen Online Zeitung <a href="http://www.nr2.ru/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.nr2.ru');">&#8220;Novyi Region&#8221;</a> mit dem Ziel durchgeführt, den &#8220;sexiest president&#8221; der früheren Sowjetunion zu identifizieren.</p>
<p>Unter den 15 Staatsoberhäupten stellt es sich heraus, dass Kirgistans Präsident Kurmanbek Bakiyev der fünft-&#8221;sexiest&#8221; Präsident sei. Eine interessante Diskussion dieses Themas kann auf <a href="http://groups.yahoo.com/group/birge/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/groups.yahoo.com');"><em>Svobodnoe Pokolenie</em></a> (Freie Generation) gelesen werden, und die vorläufigen Ergebnisse der Umfrage wurden von Mirsulzhan auf <a href="http://ru.kyrgyzstan.neweurasia.net/?p=256" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ru.kyrgyzstan.neweurasia.net');"><em>neweurasia</em></a> gepostet (beide Links auf Russisch).</p>
<blockquote><p>Честно говоря, меня тревожит факт, что нашему Салиевичу кроме сексуальности нечем хвалиться. Обыдна. Если Салиевич сексуальный - то Бабанов кто?</p></blockquote>
<blockquote><p>Um ehrlich zu sein, bin ich etwas besorgt, dass unser geehrter Salievich (Bakiyev&#39;s Mittelname) auf nichts außer seiner Sexualität stolz sein kann. Wenn er sexy ist - was ist dann Babanov (Abgeordneter)?</p></blockquote>
<p>Die Diskussionen in der Blogosphäre waren nicht nur auf Umfragenergebnisse beschränkt; der <em>Failed States Index, </em>der jedes Jahr vom Fund for Peace und dem <em>Foreign Policy </em>Magazin herausgegeben wird, hat auch die Aufmerksamkeit der Blogger erregt. Asel auf<a href="http://kyrgyzstan.neweurasia.net/2007/06/21/a-risk-of-becoming-failed-state/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kyrgyzstan.neweurasia.net');"> <em>neweurasia</em></a> und Shannon auf <em><a href="http://nonpon.wordpress.com/2007/06/20/central-asian-failed-states/#comments" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nonpon.wordpress.com');">nonpon</a> </em>haben beide Posts über die Rangliste geschrieben, auf der Kirgistan dreizehn Plätze auf Nr. 41 fällt. Shannon hat folgendes zu sagen:</p>
<blockquote><p>Angeblich stieg Kirgistan am weitesten in der Rangfolge ab, ganze 13 Plätze auf Nr. 41 fallend. Ermunter daran ist, dass dieser Abstieg durch fallende Indikatoren in nahezu allen Bereichen resultierte, die wiederum ziemlich gering ausfielen. Die Fähigkeit der Kirgisen ihr Land zu verlassen scheint der Hauptfaktor zu sein, der das Land über Turkmenistan in der Rangliste stehen lässt.</p></blockquote>
<p>Die kirgisische Blogosphäre diskutiert andauernd politische Fragen und die letzten beiden Wochen waren keine Ausnahme. Eine erhitzte Debatte trug sich über eine festgenommene Spionin zu, eine Angestellte des Pressereferats des kirgischen Parlaments. Angeblich übermittelte sie geheime Information an China.</p>
<p><em>Baisalov </em><a href="http://baisalov.livejournal.com/319926.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/baisalov.livejournal.com');">sagt</a>, dass es sich hierbei nur eine PR-Aktion Sutalinovs (Staatssekretär für Nationale Sicherheits) gehandelt habe, da dieser sich einfach oft so geriert. <em>Naryn Aiyp</em> <a href="http://http//naryn-aiyp.livejournal.com/44000.html#comments" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/http');">kommentiert</a> Djekshenkulovs (früherer Außenminister) Stellungnahme, dass es nicht richtig gewesen sei, einen Spion kurz vor dem im August geplanten SCO Gipgel in Bischkek zu enttarnen. (Links auf russisch).</p>
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