<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Ecuador</title>
	<atom:link href="http://de.globalvoicesonline.org/category/world/americas/ecuador/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.globalvoicesonline.org</link>
	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Nov 2009 03:40:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ecuador: Kichwa Frau widersetzen sich der Öl-Forschung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/26/ecuador-kichwa-frau-widersetzen-sich-der-ol-forschung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/26/ecuador-kichwa-frau-widersetzen-sich-der-ol-forschung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 03:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Conversations for a Better World]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=1339</guid>
		<description><![CDATA[Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Seit 20 Jahren leisten die furchtlosen Frauen der Kichwa Gemeinde, eine Gruppe von Eingeborenen in Ecuador, den Ölgesellschaften Widerstand, ihr Land auzubeuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/belen-bogado/">Belen Bogado</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/25/ecuador-kichwa-women-oppose-oil-exploration-on-native-lands/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Das bewiesen auch die Frauen vom Stamm der Kichwa in Sarayaku, Ecuador. Als ein Ölkonzern in ihrem Waldgebiet mit Untersuchungen für etwaige zukünftige Bohrungen begann, beschlossen die Frauen sie mit einem einfachen, aber fehlerfreien Plan zu stoppen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/kichwa.jpg" alt="Photo by Ayahuasca and used under a Creative Commons license." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Photo von Ayahuasca benutzt unter einer Creative Commons Lizenz.</p></div>
<p>Die Frauen, so schrieb <em>Esperanza Martinez</em> auf dem Blog <em>Ecoportal [es</em>], erklärten ihren Männern, <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">wenn sie den Unternehmen erlaubten auf ihrem Land zu arbeiten, müssten sie sich andere Frauen suchen &#8230; in einem anderen Land</a>. Die Kichwas organisierten eine gemeinsame Front gegen das Öl-Unternehmen, bis es letztendlich abzog.</p>
<p>Diese Gruppe von Kichwas lebt in der Provinz Pastaza, auf über 140 tausend Hektar (1,4 km2) in den Amazonas, ein Gebiet, welches das ecuadorianische Ministerium für Bergbau und Öl als Block 23 identifizierte. Im Laufe der Jahre haben verschiedene Unternehmen versucht dort zu arbeiten, doch sind sie jedes Mal an dem Widerstand der Kichwas gescheitert.</p>
<p>Obgleich die Entscheidung zum Widerstand vom gesamten Stamm getroffen wurde, war die Beteiligung der Frauen dabei ein wichtiger Bestandteil. Diese furchtlosen Frauen werden alles dransetzen, ihre Wälder und Ländereien zu erhalten.</p>
<p><strong>Unterstützt die Frauen</strong></p>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> veröffentlicht, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">was Kichwa Führer Franklin Toala über die Rolle der Frauen, im Laufe dieser Ereignisse sagte</a>:</p>
<blockquote><p>Uno de los procesos que tuvo Sarayaku, que hay que recalcar, es el magnífico apoyo de las mujeres. La relación que existe entre las mujeres y las comunidades es mucho más fuerte.</p></blockquote>
<div class="translation">Was bei den Vorgängen, die Sarayacu erlebte und was hervorgehoben werden muss, ist die große Unterstützung, die die Frauen geliefert haben. Das Verhältnis zwischen Frauen und den Gemeinden ist jetzt sehr viel stärker geworden.</div>
<p>Die ecuadorianische Tageszeitung Diario Universal beschrieb <a href="http://www.eluniverso.com/2003/02/05/0001/12/A2A1B5C330924D12B3D80265877DF953.html">eine furchterregende Scene</a> aus dem Jahre 2003, als 15 Kichwa Frauen und Kinder die Arbeiter und bewaffneten Wächter des Unternehmens konfrontierten, indem sie vier Stunden lang durch den Dschungel liefen und schrieen &#8220;anchuri (geht weg), anchuri Ölgesellschaften&#8221;. Es kam zu Konfrontationen, bis schließlich die Armee eingriff. Die Kichwas aber blieben auf ihrem Land und hielten es frei von Ölbohrern.</p>
<p><strong>Petroleum, Klimawandel und eingeborene Frauen</strong></p>
<p>Mehrere Regionen in Ecuador haben bereits unter den schrecklichen ökologischen und gesundheitlichen Folgen der Ölförderung gelitten<a href="http://www.accionecologica.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1157&amp;Itemid=1">. In Pichincha in der Provinz Sucumbios wird seit 20 Jahren Öl gefördert</a>: die Luft ist verschmutzt und das Wasser durch Ölpest verseucht. Die Menschen leiden unter dem Verlust von Vieh und Haustieren, weil sie verschmutztes Wasser trinken, und dem Verlust von Ernten, weil der verdorbene Boden unfruchtbar geworden ist. Außerdem leiden sie unter verschiedenen Haut-und Atemwegserkrankungen, und es gibt zuviel Fehlgeburten und Geburtsfehler.</p>
<p>Am Meisten leiden darunter wieder die Frauen. In den Erdölgebieten Ecuadors sind die Krebserkrankungen dreimal höher als der nationale Durchschnitt, und<a href="http://http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724"> besonders davon betroffen sind wieder die Frauen.</a> <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">Durch Wäschewaschen und Baden der Kinder im Fluss</a> sind die Frauen im ständigen Kontakt mit kontaminiertem Wasser.</p>
<p>Kein Wunder also, dass die Kichwa Frauen gegen die Ölförderung sind. Sie wissen genau, dass dies ihr Land, ihre Umwelt und ihr Leben für immer verändern wird.</p>
<p><strong>Die Online-Gemeinde reagiert auf das Beispiel der Kichwas</strong></p>
<p>Blogger <em>Efren Calapucha</em> teilt seine Gefühle über den Widerstand der Kichwas in dem Blog <em><a href="http://redamazon.wordpress.com/2008/08/17/kichwas-y-shuar-en-contra-de-la-actividad-petrolera">Redamazon</a> [es</em>]:</p>
<blockquote><p>¡Amigos de la Tierra!<br />
En este espacio de la selva amazónica con grandes recursos biodiversos se quiere cercenar LA VIDA lo que NO PERMITEREMOS se establezca tan execrable hecho que afectará al Calentamiento Global extinguiéndose los pueblos, la flora y la fauna hasta hoy fortalecidas y guardadas celosamente</p></blockquote>
<div class="translation">Freunde der Erde! In dieser Gegend des Amazonas-Regenwaldes, mit seiner biologischen Vielfalt, wird das LEBEN bedroht, vernichtet zu werden. Aber wir werden NICHT ERLAUBEN, dass ein solch schreckliches Ereignis hier stattfindet, das sich auf den Klimawandel auswirkt, Gemeinden, Fauna und Flora auslöscht, die bis zum heutigen Tage dort gewachsen und geschützt worden sind.</div>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> beschäftigt sich mit den, trotz der Umstände, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">bemerkenswerten Widerstand der Kichwas</a>:</p>
<blockquote><p>Han pasado dos décadas y hasta el momento la exploración no se concretó, pero la amenaza es permanente. En 20 años pasaron muchas cosas, demandas a nivel nacional e internacional, campañas en un lado y en el otro, y en el territorio la presión fue mucha. Los kichwas sufrieron todo tipo de atropellos, persecuciones e incluso la militarización de Sarayaku; pero siguieron diciendo no.</p></blockquote>
<div class="translation">Bisher hat keine Ölförderung stattgefunden, doch ist die Bedrohung unverändert. Unter den vielen Dingen, die in den vergangenen 20 Jahren geschehen sind, gab es nationale und internationale Prozesse, Kampagnen und eine Menge Druck. Die Kichwas erlitten alle Arten von Misshandlungen, Verfolgungen und sogar die Militarisierung von Sarayaku, doch blieben sie bei ihrem &#8220;Nein&#8221;.</div>
<p>Bisher ist es der Kichwa Gemeinde gelungen, ihre Wälder zu beschützen, aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Natürlich haben sie wegen ihren Kichwa Frauen wenig zu befürchten.</p>
<p><strong>Sehen Sie sich das Video an</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin ein Waldbeschützer&#8221; steht auf der Brust eines streitsüchtigen Kichwa-Kindes. Er tritt in einem <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Video</a> auf, der von Oilwatch gefilmt und veröffentlicht wurde. Es handelt sich um die Reaktion der Sarayaku Gemeinde auf den Versuch einer Ölfirma, Ölbohrungen auf ihrem Land vorzunehmen. <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Klicken Sie hier, um das Video auf Spanisch zu sehen.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/26/ecuador-kichwa-frau-widersetzen-sich-der-ol-forschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schwangerschaft und Gefängnis: Gesundheit und Rechte der Frauen hinter Gittern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Conversations for a Better World]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[U.S.A.]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=1145</guid>
		<description><![CDATA[Menschenrechte für schwangere Frauen sind weltweit immer noch umkämpft und es scheint, dass dabei schwangere Frauen in Gefängnissen sehr oft übersehen werden. Welche Schritte wurden unternommen um sicher zu stellen, dass sie auch menschlich behandelt werden, in Bezug auf das Leben, das sie tragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/24/pregnancy-and-prisons-womens-health-and-rights-behind-bars/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von daquella manera." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/2044749780_4ade9e2e3f.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Verdienen alle schwangere Frauen gleiche menschliche Rechte oder haben schwangere Frauen im Gefängnis diese Rechte verloren?</strong></p>
<p>Denkt man darüber nach, so tauchen immer ein paar Fragen auf, ob eine Frau, die für irgendwelche Kriminalitäten verurteilt worden ist, ein Recht darauf hat ein Leben zu führen und ihr Kind aufzuziehen:</p>
<p>⁃	Wie fühlen sie sich hinter Gittern, wenn sie schwanger sind und ein Kind erwarten?<br />
⁃	Sollte es Vorrechte geben, wenn es auch andere Frauen außerhalb der Vollzugsanstalt<br />
gibt, die keine medizinische Hilfe erhalten?<br />
⁃	Sollte Schwangerschaft alle andere legalen Bedingungen außer Kraft setzen, um die Menschenrechte einer schwangeren Frau zu wahren?</p>
<p><strong>USA: In Wehen liegende Frauen nicht mehr fesseln.</strong><br />
Können Sie sich eine Frau bei der Geburt eines Kindes vorstellen, mit den Händen in Handschellen und die Füße an die Bettpfosten gekettet?<a href="http://www.rhrealitycheck.org/user/malika-sadaa-saar"> Malika Saada Saar</a>, Gründer und Direktor von <a href="http://www.rebeccaproject.org/">Rebecca Project for Human Rights</a> erzählt uns von dieser Praxis, die es in den Vereinigten Staaten immer noch gibt, wo Frauen, die im Gefängnis sitzen, routinemäßig während der Wehen und Geburt angekettet werden, eine allgemeine Vorgehensweise in einigen Vollzugsanstalten, obgleich dies für die Gesundheit der Mutter und des Kindes gefährlich ist. Es folgt ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CWj1uHdxnt8">Video Interview</a>, das in dem gleichen Artikel für<em> RH Reality Check </em>erschienen ist, eine online Gemeinschaft über sexuelle und reproduktive Rechte, die Informationen und Analysen für reproduktive Gesundheit gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was geschieht mit dem Kind der Insassin nach der Geburt?</strong></p>
<p>Jedes Land hat unterschiedliche Vorschriften über Kinder im Gefängnis. In Argentinien zum Beispiel, gemäß <em>Ajintem</em>, einem Informations-Portal für Migrations-Informationen, wurde letztes Jahr <a href="http://portal.ajintem.com/archivo/80-argentina-prision-domiciliaria-para-embarazadas-y-madres.html">ein Gesetz erlassen</a>, das vorschreibt, schwangere Frauen, Frauen mit Kindern unter 5 Jahren und solche mit behinderten Kindern dürfen ihre Gefängnisstrafe unter Hausarrest ableisten. Dieses Gesetz hilft nicht nur der Mutter, die während ihrer Schwangerschaft im Gefängnis nicht die richtige Pflege erhält, sondern auch dem Kind, dass entweder in einer unsicheren Umgebung, beraubt jeder Freiheit und unzureichender Gesundheitskontrolle und Nahrung, aufwachsen würde, oder von seiner Mutter getrennt aufgezogen würde, was wieder eine ganz andere Serie von Problemen aufwerfen würde. Die Richter sollen jedoch dem Geist dieses Gesetzes folgen und diese Erlaubnis nur jenen Frauen gewähren, die nicht in brutale Verbrechen verwickelt sind, damit der Rest der Zivilbevölkerung Schwangerschaft nichts als eine Freikarte für einen Gefängnisaufenthalt ansieht.</p>
<p>In den Kanarischen Inseln, gemäß dem ‘Prisiones y Penas’  Blog, der über Fragen in Bezug auf  Gefängnisse und Zuchthäuser schreibt, dürfen die Frauen <a href="http://prisionesypenas.blogspot.com/2009/09/detenidas-con-hijos-en-carceles.html">ihre Kinder bis zum Alter von 3 Jahren</a> in ihren Zellen behalten, aber in Begleitung anderer Insassen, welches nicht gerade das beste Umfeld ist. Schwangeren Frauen oder Frauen mit Kindern unter 3 Jahren wird deshalb beim Eintritt in das Gefängnis gesagt, dass es für das Kind nicht gut ist, hinter Gittern aufzuwachsen, und ihnen wird die Möglichkeit angeboten, das Kind an Familienmitglieder abzugeben. In <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5085ZV20090109">Peru</a> und <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">Russland</a> wird genauso gehandelt. In den Vereinigten Staaten gibt es nur zwei Vollzugsanstalten, die das erlauben, eine in New York und die andere in Nebraska. Darüber berichtet die <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">berühmte Fotografin Jane Evelyn Atwood</a> in ihrer dreiteiligen Foto-Dokumentation ‘<a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/"><em>Amnesty International</em>, called Too Much Time</a>’, in der sie über Ihre Besuche von Dutzenden von Gefängnissen in der ganzen Welt berichtet und das Leben der Insassen dokumentiert.</p>
<p>Warum verbietet das Strafvollzugsystem in den USA den Frauen ihre Babies zu behalten? Atwood erklärt, dass dies aufgrund der Geisel-Gefahr nicht erlaubt ist. In dem<a href="http://prisonphotography.wordpress.com/2009/10/07/women-behind-bars-jane-evelyn-atwoods-too-much-time/"> Gefängnis-Fotografie Blog</a> wird diese Behauptung aufgegriffen:</p>
<blockquote><p>Kinder werden in dem meisten US-Gefängnissen nicht aufgenommen. Als Grund wird die Sicherheits-Bedrohung genannt: Ein Kind in einem Gefängnis sei ein ständiges, verletzbares Ziel für Leben und Geiselnahme. Diese Behauptung erscheint etwas fingiert, wenn man die Strafvollzugsysteme in anderen Ländern in Erwägung zieht.</p></blockquote>
<p>Die Atwood Dokumentation auf der Webseite von <em>Amnesty International</em> hat einen Abschnitt über die Geburt in Ketten, wie in <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/f_vanbab.html">Vanessas Baby</a> erzählt wird, und einen anderen über Gefängnissysteme und <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">Mutterschaft</a>, mit Fotos von Frauen, bei denen die Fotografin aus ihren Essays über ihre Erfahrungen bei dem Besuch von Gefängnissen und ihre Fotografien vorliest.</p>
<p><strong>Schwangerschaft zum Verhandeln?</strong><br />
Warum sind die Rechte von schwangeren Frauen im Gefängnis so umstritten? In <em>‘Russia Today’</em>, einer Radiosendung, wird <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">dieses Thema</a> bei der Diskussion über Kinder behandelt, die in dem russischen Strafvollzugsystem geboren und aufgezogen werden.</p>
<blockquote><p>Skeptiker glauben einige Mütter werden absichtlich schwanger, nur um ein einfacheres Leben im Gefängnis zu haben: Krankenhaus-Aufenthalt, viel Zeit mit ihrem Kind - ist alles viel besser, als in einer steinernen Zelle zu sitzen, behaupten sie.</p></blockquote>
<p>Und es gibt Frauen, die glauben, Schwangerschaft ist die einzige Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen. Das war der Fall im letzten Juni, als eine Engländerin in Laos für Drogenschmuggel eingekerkert und zu Tode verurteilt worden war, im Gefängnis schwanger wurde und damit der Hinrichtung entkam, weil die Regierung in Laos eine schwangere Frau nicht hinrichtet. Es wurde <a href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/105278/No-firing-squad-for-girl-who-fell-pregnant-in-jail">behauptet</a>, gemäß dem ‘<em>Daily Express</em>’, einer englischen Tageszeitung, dass sie künstlich befruchtet wurde “um einen milderen Urteilsspruch zu erreichen”.</p>
<p><strong>Mit eigenen Worten: Frauen erzählen von ihren Kindern und dem Gefängnisleben</strong><br />
Geraldin Rodríguez, eine Argentinierin, die ihre Zeit in einem Gefängnis von Ecuador für Drogenschmuggel verbringt, erzählt <a href="http://marcosbrugiati.blogspot.com/2009/07/carcel-de-mujeres.html">Marcos Brugiati</a>, dem Autor der mit Kunst verbundenen online Publikation<a href="http://www.indexarte.com.ar/noticias/562/las-rejas-de-la-carcel-el-arte-de-la-espera.htm"> <em>Plastica-Argentina</em></a>, ihre Geschichte über Schauspielerei und Aufführungen im Gefängnis, über schwanger werden und ihr Kind im Gefängnis zur Welt zu bringen. Es wurde ihr erlaubt, ihr Kind bei sich zu behalten, doch entschied sie sich dafür, dass das Kind frei aufwachsen sollte:</p>
<blockquote><p>“Decidí que salga para vivir, tenía miedo que sufra de grande los traumas que hoy tengo. Se lo llevó al año mi hermano quien se hice cargo con su esposa”.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich entschied mich, er sollte mich verlassen um leben zu können. Ich befürchtete, er würde unter den gleichen Traumas leiden, die ich heute habe. Nach einem Jahr nahm mein Bruder ihn mit und zieht ihn zusammen mit seiner Frau auf.</div>
<p>Juvinete ist in einem <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html">spanischen Gefängnis</a> und war schwanger, als sie wegen Drogendelikten eingesperrt wurde. Sie erzählte der spanischen Zeitung <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html"><em>NorteCastilla</em></a> ihre Geschichte. Drei Jahre, nachdem sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt gebracht hatte, musste das Kind sie verlassen und wurde an eine Pflegefamilie übergeben. Juvinete sieht ihre Tochter alle 15 Tage und jeden zweiten Monat erhält sie 2 Wochen Urlaub um mit ihr zusammen zu sein. Alles sieht jedoch nicht so rosig aus: es besteht die Möglichkeit, dass Juvinete in ihr heimatliches Brasilien deportiert wird und sie befürchtet die Folgen, die das für ihr Kind haben könnte. Sie hat einen Rat für jede Frau, die im Gefängnis schwanger werden will:</p>
<blockquote><p>-Intento convencerlas para que no se queden en estado dentro porque ver a un niño privado de libertad es muy duro, es irresponsable. Ellos no tienen que pagar nuestros errores.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich versuche sie davon zu überzeugen nicht schwanger zu werden, solange sie drinnen sind, denn zusehen zu müssen, wie ein Kind seiner Freiheit beraubt wird, ist sehr schwer, es ist unverantwortlich. Sie sollten nicht für unsere Fehler zahlen müssen.</div>
<p>In <em>‘<a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Woman and Prison</a>’</em> (Frauen und Gefängnis), eine Webseite, welche die Erfahrungen der Frauen im Strafvollzugsystem sichtbar machen will, spricht <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Kebby Warner über ihre eigene Schwangerschaft</a> in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten und wie sie während ihrer Schwangerschaft, den Wehen und danach behandelt wurde, als ihr das Kind weggenommen wurde. Hier ist ein Auszug, wo sie über den Geburtsvorgang schreibt:</p>
<blockquote><p>Während der Wehen darf niemand in den Entbindungssaal. Meine Familie wusste noch nicht einmal, dass ich in den Wehen lag oder sie hatte, bis nachdem ich das Krankenhaus verließ. In diesen drei Tagen blieben einige der Wächterinnen im Zimmer, aber wenn die Krankenschwester sie darum bat, draußen zu sitzen, folgten sie meistens dieser Bitte. Ich habe Schauergeschichten gehört in denen Frauen an das Entbindungsbett gekettet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste. Die meisten Krankenschwestern behandelten mich wie einen Menschen, nicht wie eine Gefangene.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/index.html">Women and Prison</a> können Sie weitere Zeugenberichte lesen, sowie über das Aufwachsen mit Eltern im Gefängnis und die verschiedenen Auswirkungen, die eingekerkerte Frauen auf ihre Kinder haben.<br />
So, was denken Sie? Auf der ganzen Welt gibt es schwangere Frauen, die keine Gesundheitspflege irgendwelcher Art erhalten. Ist es richtig, dass speziellen Anstrengungen zugunsten von Frauen in Gefängnissen gemacht werden? Gibt es einen Unterschied zwischen den Frauen, die eine Strafe in einer Strafanstalt absitzen, und denen die draußen sind? Sollen sie unterschiedlich behandelt werden?</p>
<p>Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von <a href="http://www.flickr.com/photos/daquellamanera/2044749780/">daquella manera.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ecuador: Reaktionen nach Überfall auf einen Bus in Guayaquil</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reaktionen-nach-uberfall-auf-einen-bus-in-guayaquil/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reaktionen-nach-uberfall-auf-einen-bus-in-guayaquil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 14:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=845</guid>
		<description><![CDATA[Kriminalität ist für viele Ecuadorianer tägliche Realität - ob auf der Straße oder während der täglichen Routine. Vor den Augen des Bloggers José Andrés López Alvarez spielte sich eine dieser Szenen ab, als er auf den Straßen Guayaquils mit dem Bus unterwegs war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reactions-after-a-bus-robbery-in-guayaquil/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Kriminalität ist für viele Ecuadorianer tägliche Realität - ob auf der Straße oder während der täglichen Routine. Vor den Augen des Bloggers José Andrés López Alvarez spielte sich eine dieser Szenen ab, als er auf den Straßen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guayaquil">Guayaquil</a>s mit dem Bus unterwegs war. Er war auch nach dem Überfall noch in guter Stimmung, da niemand bei dem Überfall verletzt wurde und er danach noch seine Sachen hatte. Auf seinem Blog <em>Agucho [es]</em> <a href="http://blog.espol.edu.ec/alopez/2009/04/15/el-mejor-seguro-andar-chiro/">beschreibt er sowohl die Details des Überfalls als auch die Szenen, die sich danach im Bus abspielten</a>.</p>
<blockquote><p>Mientras el bus estaba parado en un semáforo en rojo, dos tipos subieron, uno se sentó en medio y otro al final. Al arrancar el bus comenzaron a realizar su acto. Para que voy a dar detalles si todos los ecuatorianos han sido víctimas de un robo así que saben cómo son esos momentos.</p>
<p>Lo bueno fue, claro si es que puede haber algo bueno en un robo luego de estar amenazado con una pistola y ver como nerviosamente el ladrón manipula esta, que no me robaron nada.</p>
<p>¿Por qué?</p>
<p>Simplemente porque tenía mi seguro contra robos: “Estaba Chiro”</p>
<p>Definición de “Chiro” en el Ecuador.</p>
<p>Persona que no tiene nada de dinero en sus bolsillos.</p>
<p>Debido a esto no me robaron dinero, pero y el celular, bueno no me robaron el celular porque ya me lo robaron meses atrás y aun no tengo otro. <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<div class="translation">Als der Bus an einer roten Ampel hielt stiegen zwei Männer ein. Einer saß in der Mitte, der andere hinten. Als der Bus anfuhr begannen Sie mit dem Überfall. Warum sollte ich alle Einzelheiten berichten, wenn doch jeder Ecuadorianer schon einmal Opfer eines Überfalls geworden ist. Ihr wisst also alle, wie das ist.Das Gute an der Situation war - falls es bei einem Überfall überhaupt etwas Gutes gibt, besonders wenn man dabei mit einer Waffe bedroht wurde und der Räuber nervös mit seiner Waffe umging -, dass sie mir nichts abgenommen haben.</p>
<p>Warum nicht?</p>
<p>Einfach deshalb, weil ich meine Versicherung gegen Überfälle dabei hatte: “Ich war ein Chiro”</p>
<p>Die Definition von „Chiro“ in Ecuador.</p>
<p>Eine Person, die nichts in ihren Taschen hat.</p>
<p>Deshalb nahmen sie mir nicht mein Geld oder mein Mobiltelefon ab. Nun, sie konnten mein Telefon nicht mitnehmen, weil es bereits vor Monaten gestohlen worden war und ich kein neues habe. <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </div>
<p>Er erzählt, was mit seinen Mitreisenden passierte, kurz nachdem die Kriminellen das Weite gesucht hatten.</p>
<blockquote><p>Luego del robo viene algo interesante, este acto que causa nerviosismo en las personas luego origina una amistad entre los pasajeros. Cuando el ladrón baja del bus comienza un dialogo interesante. Hay el que dice que la pistola era de juguete o que no estaba cargada o que no valía, otros dicen que se le podría haber agarrado entre todos y no hubiera robado nada (claro eso nunca pasa, son solo unos “valientes” que solo lo dicen después del robo pero no lo hacen).La mitad de las persona quieren que el chofer siga al ladrón, la otra mitad quiere que avance rápido y no pare para nada, todo esto mientras unos a otros intercambiamos detalles de lo que nos robaron o dejaron de robarnos, como un señor que irradiaba felicidad porque el ladrón no quiso robarle su Alcatel viejito.</p></blockquote>
<div class="translation">Es war interessant zu beobachten, was nach dem Überfall passierte, der Nervosität unter den Menschen ausgelöst hatte, die sich später in Freundschaft unter den Passagieren auflöste. Als der Dieb den Bus verließ fand ein interessanter Dialog statt. Manche Leute sagten, die Waffe sei nur ein Spielzeug gewesen oder sie sei nicht geladen gewesen oder sie habe nicht einmal funktioniert. Andere sagten, dass alle zusammen die Räuber hätten überwältigen können und sie hätten dann nichts gestohlen (das passiert natürlich nie, es sind nur ein paar „Mutige“, die nach einem Überfall so reden). Die Hälfte der Leute will, dass der Busfahrer die Räuber verfolgt, die andere Hälfte will, dass der Fahrer schnell weiterfährt und wegen nichts mehr anhalten sollte. All das geschieht, während alle sich gegenseitig darüber informieren, was gestohlen wurde und was nicht, wie ein Mann, der vor Freude strahlte, weil der Räuber sein altes Alcatel (Mobiltelefon) nicht stehlen wollte.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reaktionen-nach-uberfall-auf-einen-bus-in-guayaquil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ecuador: Correa begegnet Druck durch Ureinwohnerorganizationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-begegnet-druck-durch-ureinwohnerorganizationen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-begegnet-druck-durch-ureinwohnerorganizationen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=487</guid>
		<description><![CDATA[In Ecuador üben Ureinwohnerorganisationen aufgrund eines neuen Bergbaugesetzes, Druck auf Präsident Rafael Correa aus, von dessen Regierung das Gesetz unterstützt wird. Die von der National Confederation of Indigenous Nations (CONAIE) angeführte Koalition bemängelt die geringe Debatte über das Gesetz und sieht die Souveränität der Gemeinden in Gefahr. Außerdem trage das Gesetz zur Umweltverschmutzung bei. Correa muss sich entscheiden, wie er dieser Mobilisation entgegentreten will, die von Gruppen ausgeht, die ihn und seine Regierung in der Vergangenheit stark unterstützt haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tonnet/">Milton Ramirez</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-faces-pressure-from-indigenous-groups/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/minas.jpg" alt="" width="450" height="338" /></p>
<p><small>&#8220;Junge Menschen, Arbeit und Entwicklung für ein unverseuchtes INTAG (Nebelwaldreservat) - Nein zum Bergbau!&#8221; Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/inkflip/2537029530/">d∂wn</a>, Nutzung autorisiert durch Creative-Commons-Lizenz.</small></p>
<p>Trotz Demonstrationen und Straßenblockaden im Süden Ecuadors, verabschiedete der Kongress <a href="http://www.presidencia.gov.ec/descargas/n_LeyMineria.pdf">ein neues Gesetz zum Bergbau [es]</a> (PDF-Format). Das neue Gesetz geht nun an die Exekutive zur engültigen Zustimmung durch den Präsidenten Rafael Correa. Das Gesetz stößt bei Ureinwohnern auf Widerstand, die zu einem nationalen Protestmarsch am 20. Januar aufgerufen haben, um gegen die Unterstützung des Gesetzes durch die Regierung zu demonstrieren.</p>
<p>Die Mobilisierung wird von der landesweit größten Ureinwohnerorganisation, der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/CONAIE">National Confederation of Indigenous Nations</a> <a href="http://www.conaie.org/">(CONAIE)</a> angeführt, die bemängelt, dass das neue Gesetz nicht ausreichend debattiert wurde, dass es Schäden für die Umwelt nach sich ziehen wird und dass es gegen die Souveränität der Ureinwohnergemeinden gerichtet ist. Besonders interessant an diesem Protestmarsch ist, dass diese Gemeinden bisher Correa und seine Regierung im Allgemeinen unterstützt haben - und jetzt führen Sie den Protest gegen seine Politik an.</p>
<p>Die letzte Mobilisierung dieser Größenordnung fand in Ecuador im Jahr 2005 statt, als der damalige Präsident <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lucio_Gutierrez">Lucio Gutiérrez</a> aufgrund von Protesten zurücktreten musste. Die Proteste werden sogar von <a href="http://www.eluniverso.com/2009/01/18/1/1355/DD06AFB1E17B4E74AE69D86476D298DC.html">anderen Ureinwohnerverbänden [es]</a> unterstützt, z. B. der Indigenous Movement Confederation of Chimborazo (COMICH) im Norden des Landes. Bisher waren viele dieser Bezirke mit Präsident Rafael Correa zufrieden, aber nun nimmt er die Aktionen der von CONAIE angeführten Gruppen nicht mehr ernst. Dieser Bund sei, laut Blogger Inca Kola, &#8220;ein intelligentes und gerissenes politisches Tier&#8221; und er führe die Bewegung an, um die <a href="http://www.expreso.ec/enero/dia16/html/actualidad4.asp">Souveränität der Ureinwohner</a> voranzubringen.</p>
<p>Ein Blogger, Fernando Doylet von <em>Madurando Con Sentido [es]</em> unterstützt den Protest der Ureinwohner und <a href="http://www.doylet.org/WPblog/?p=548">schlägt vor, die Entscheidung darüber, was das Beste für das jeweilige Gebiet ist, den Gemeinden vor Ort zu überlassen und ihnen ein Veto-Recht zuzugestehen</a>:</p>
<blockquote><p>En mi humilde opinion, lo mejor que puede hacer el gobierno (por medio del Ministerio correspondiente) es dejar que los gobiernos locales decidan si autorizan o no la mineria en sus areas geograficas; y si la mayoria de la poblacion rechaza lo que decida el gobierno local, pues que lo cambie.</p>
<p>No creo que ninguna ley deba obligar o negarle sus derechos a los pobladores de un sector; y si tanto le interesa al gobierno central, tiene que ser convencer a la gente, en lugar de simplemente ignorarlos.</p></blockquote>
<div class="translation">Meiner bescheidenen Meinung zufolge, sollte die Regierung (vertreten durch das entsprechende Ministerium) es den Kommunalverwaltungen überlassen, ob Bergbau in der jeweiligen geografischen Region genehmigt wird oder nicht; und wenn die Mehrheit der Bevölkerung die Beschlüsse der Kommunalverwaltung nicht billigt, sollten sie geändert werden.</p>
<p>Ich finde, dass kein Gesetz den Einwohnern einer Region aufgezwungen werden darf, noch darf es den Einwohnern Rechte aberkennen; und falls dieses Gesetz für die Zentralregierung von so großem Interesse ist, muss sie die Menschen davon überzeugen, anstatt sie einfach zu ignorieren.</p></div>
<p>Es steht noch mehr auf dem Spiel. <em>La Voz de Guamote [es]</em> schreibt über eine Umweltschutzorganisation <a href="http://radioguamote.blogspot.com/2009/01/la-ley-minera-se-aprob-anoche.html">Acción Ecológica (Aktion Ökologie), die vor dem Parlamentsgebäude demonstrierte</a> und an einem Hungerstreik teilnahm. Einer der wichtigsten Kritikpunkte des neuen Bergbaugesetzes ist die Gefährdung der Wasserversorgung für die Einwohner in der Umgebung. Dieser Blogger spielt diesen Beschwerdepunkt jedoch herunter. <em>El Botulista Independiente [es]</em> schreibt <a href="http://botulistaindependiente.blogspot.com/2009/01/afirma-subsecretario-de-minas-que.html">einen satirischen Kommentar zur Lösung des Problems von verseuchtem Wasser</a>:</p>
<blockquote><p>La explotación de oro y cobre proporcionará al Estado más de cien mil millones de dólares. Con esas cantidades, sin lugar a dudas nos sobrarían recursos para importar agua embotellada. Si bien es cierto que la minería a cielo abierto no es 100 % segura, el gobierno ha previsto la firma de un convenio con la compañía francesa Evian, para asegurar a nuestros campesinos el acceso a agua de la mejor calidad para sus cultivos.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Ausbeutung von Gold- und Kupfervorkommen wird dem Staat mehr als eine Milliarde Dollar einbringen. Angesichts dieses Betrags kann man davon ausgehen, dass es zu einem Überschuss and Ressourcen kommen wird, mit dem wir in Flaschen abgefülltes Wasser importieren können. Während der Tagebau keine 100-%-sichere Angelegenheit ist, plant die Regierung die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem französischen Unternehmen Evian, durch den unseren Bauern der Zugang zu qualitativ einwandfreiem Wasser für ihre Pflanzen garantiert werden soll.</div>
<p>Es sind jedoch nicht alle Ureinwohnerorganisationen gegen das Bergbaugesetz. Der Gemeindekoordinator der Ureinwohnergruppierung Shuar, Antonio Chirias, <a href="http://www.hoy.com.ec/noticias-ecuador/veinte-ecologistas-se-declaran-en-huelga-de-hambre-contra-ley-minera-328275.html">glaubt, dass das neue Bergbaugesetz seiner Gemeinde im Amazonasgebiet Orient nützlich sein wird [es]</a>. Der oben bereits zitierte Blogger Inca Kola, der über Probleme im Bereich Wirtschaft und Bankenwesen in Lateinamerika schreibt, glaubt, dass das Bergbaugesetz Beachtung verdient hat und <a href="http://incakolanews.blogspot.com/2009/01/ecuador-mining-law-approved.html">beglückwünscht den Präsidenten dazu</a>, &#8220;Correa hat seinem Land mit diesem neuen Gesetz einen großen Dienst erwiesen. Es vertreibt Spekulanten und Ganoven aus dem Geschäft, es schützt die Umwelt (ich meine, wehe dem Bergbauunternehmen, das dieses Gesetz umgehen will) und es erlaubt Ecuador als Land auf verantwortliche Weise zu wachsen.&#8221;</p>
<p>Am 20. Januar wird die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die USA und die Amtseinführung des designierten Präsidenten Barack Obama gerichtet sein, während alle Augen in Ecuador auf die für denselben Tag geplanten Protestmärsche gerichtet sein werden. Präsident Correa kann sich auf eine Herausforderung durch die Demonstranten gefasst machen, die bisher seine Regierung unterstützt haben. Wie <em>B.P.L.E [es]</em> <a href="http://miltonramirez.org/2009/01/07/ley-minera-tiene-en-problemas-a-los-ecuatorianos-de-la-region-austral/">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Veremos como sale parado de ésta el Presidente Correa ahora que debe medirse no con pelucones sino con su mismo “pueblo organizado”</p></blockquote>
<div class="translation">Wir werden sehen, wie Präsident Correa sich in dieser Sache bekennen wird, jetzt, da er nicht der “Opposition”, sondern seinen eigenen “organisierten Leuten” gegenübertreten muss.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-begegnet-druck-durch-ureinwohnerorganizationen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ecuador goes Creative Commons</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 17:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonMilton Ramirez  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Im Rahmen eines aufwändig beworbenen Events hat Ecuador eine eigene Fassung der Creative Commons Lizenz bekommen. Am Tag vor der Veranstaltung kamen Delegationen aus Kolumbien, Argentinien, Mexiko, Chile, Venezuela, Peru, Brasilien, Ecuador, El Salvador, Costa Rica, Honduras, der Dominikanischen Republik und Kuba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/tonnet/">Milton Ramirez</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-jumps-in-to-the-commons-wagon/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Im Rahmen eines aufwändig beworbenen Events hat Ecuador eine eigene Fassung der <a href="http://creativecommons.org/">Creative Commons</a> Lizenz bekommen. Am Tag vor der Veranstaltung kamen Delegationen aus Kolumbien, Argentinien, Mexiko, Chile, Venezuela, Peru, Brasilien, Ecuador, El Salvador, Costa Rica, Honduras, der Dominikanischen Republik und Kuba zusammen, um an dem 2. CREAD Andes Kongress und dem zweiten VIRTUAL EDUCA Treffen teilzunehmen, wo über digitale Bildung diskutiert wurde. Es waren außerdem 26 Experten von vier Kontinenten anwesend: Europa, Asien, Amerika und Afrika.</p>
<p>Der Start von Creative Commons (CC) Ecuador war als Teil des Treffens angelegt und wurde von der Technischen Universität Loja (UTPL), Mitglied von CREAD. Nach Monaten harter Arbeit hatten die Mentoren Juan José Puertas Ortega und Carlos Correa Loyola ihr Ziel erreicht.</p>
<p>Eduardo Avila <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/18/ecuador-the-launching-of-creative-commons-licenses/">hatte</a> für GVO von den Treffen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/22/ecuador-live-blogging-the-launch-of-creative-commons/">berichtet</a>.</p>
<p><a href="http://creativecommons.ec/">CC 3.0 [es]</a> in Ecuador ist die weltweit 45. Adaption des Lizenzmodels an  nationales Recht, und aus einer Pressemitteilung geht hervor, man sei daran interessiert, die kulturelle Produktion und Forschung zu fördern. Daher habe man die Creative Commons Lizenzen initiiert, um eine Alternative zum herkömmlichen Copyright zu schaffen. &#8220;Daher haben wir die Lizenzen an nationales Recht angepasst, in öffentlichen und privaten Diskussionen, haben mit Interessenvertretern und namhaften Vertretern des Bereichs &#8216;Geistiges Eigentum&#39; gesprochen, um öffentliche Wahrnehmung für diese Veranstaltung zu schaffen.&#8221; Mehr dazu kann man im neuen <em>Scripta</em> (<a href="http://www.utpl.edu.ec/revistas/revistacc.pdf">pdf</a>) lesen.</p>
<p>Für Ecuadorianer, die bei der Veranstaltung nicht dabei sein konnten, stellt die Website <a href="http://eva.utpl.edu.ec/openutpl/">Open UTPL [es]</a> mehr Informationen bereit. Einige Videos gibt es im <a href="http://youtube.com/user/utpl">YouTube Channel</a> der Universität.</p>
<p>Die meisten ecuadorianischen Blogger befürworten die Entwicklungen. Hunderte Menschen aus der ganzen Welt folgten der Live-Berichterstattung von der Zeremonie von Nelson Piedra und Palulo. Dies war die erste Reaktion aus der örtlichen Blogosphäre:</p>
<p><a href="http://apgualan.wordpress.com/2008/04/22/se-cumplio-con-total-satisfaccion-el-lanzamiento-de-cc/">Angel Gualán [es]</a>, Blogger und Mitglied von <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Saraguro">Saragura&#39;s community</a> nennt CC Ecuador einen vollen Erfolg:</p>
<blockquote><p> Con total satisfacción se cumplió el lanzamiento de Creative Commons Ecuador, para ver la cronología del evento aqui en el blog de Nelson Piedra.</p>
<p>Der Start von CC Ecuador verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit. Bei Nelson Piedra gibt es die Chronologie der Ereignisse.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://palulo.ec/blog/2008/04/22/paluloec-se-pasa-a-creative-commons-30/">Palulo [es]</a> hatte seine Inhalte schnell befreit:</p>
<blockquote><p> Todos los creadores de arte, blogs, etc. de Ecuador están llamados a compartir sus creaciones o ceder ciertos derechos de ellas, todo en bien por crecer juntos y generar más conocimiento.</p>
<p>Alle Künstler, Blogger etc. aus Ecuador sind aufgerufen, ihre Schöpfungen zu teilen, oder bestimmte Rechte an ihnen frei zu geben. So wachsen wir zusammen und erzeugen mehr Wissen.</p></blockquote>
<p>Der Blog des <a href="http://informaticaeducativaunl.wordpress.com/2008/04/23/la-unl-en-el-ii-congreso-cread-andes-y-ii-encuentro-virtual-educa-ecuador-2008/">Departments für pädagogische IT</a> der Loja Nationaluniversität schreibt:</p>
<blockquote><p> …Estamos por buen camino con lo de otros paises llevan en lo relacionado a la Web 2.0, e-learning, EVA, etc……..Un deber como docente es compartir con todos ustedes nuestra experiencia.</p>
<p>Wir sind auf einem guten Weg, wie auch die anderen Länder, die mit Web 2.0, e-learning, VLE etc. arbeiten. Die Pflicht eines Lehrers ist es, seine Erfahrungen mit jedem zu teilen.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/ccec.jpg" alt="ccec.jpg" /></p>
<pre>Plakat zur Startveranstaltung von CC 3.0 Ecuador.</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
