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Artikel vom Kurzmeldungen

Der Kampf gegen Mangelernährung in Ruanda mithilfe von Musik

Ruandas bekannteste Musiker King James, Miss Jojo, Riderman, Tom Close und Urban Boyz haben sich mit einem auf Youtube veröffentlichten Musikvideo dem Kampf gegen die Mangelernährung in Ruanda angeschlossen. Das Video ist auch mit Swahili Untertiteln verfügbar.

Extreme Kälte in Perus Amazonasgebiet: Folgen des Klimawandels

Imagen en flickr del usuario @Christianhold (CC BY 2.0).

Bild bei Flickr von Nutzer @Christianhold (CC BY 2.0).

Der peruanische Journalist und Schriftstelller Paco Bardales, äußert sich mit einigen seiner Kollegen über die Kältewellen, auch Friajes genannt, die in letzter Zeit das sonst heiße Iquitos heimsuchen. Diese Wetterphänomene, die in der Kindheit der Gruppenmitglieder nur sporadisch auftraten, treten heutzutage immer häufiger auf und dauern dazu auch länger an, sodass beim Nationalinstitut für Meteorologie und Hydrologie (auf Spanisch Senahmi genannt) beschlossen wurde, für Städte in den peruanischen Amazonasgebieten Unwetterwarnungen bei Kältewellen auszugeben. Während einer Diskussion kommt man in der Gruppe zu dem Schluss, dass dieses frostige Wetter durch den Klimawandel hervorgerufen wird. Doch ist das wirklich so? In der Tat gibt es keinen Zweifel mehr daran. Die Menschheit hat zum Klimawandel beigetragen, und auch wenn die Bewohner der Anden und des Amazonasgebiets nicht dafür verantwortlich sind, leiden sie unter dessen Folgen, wie beispielweise Überschwemmungen, Krankheiten und andere Veränderungen, die sich negativ auf Gesundheit und Umwelt auswirken.

El impacto de la contaminación y los daños al ambiente sin duda han ido afectando las temperaturas. El Perú es considerado como uno de los países más vulnerables ante los impactos del cambio climático. Según estimaciones del MEF, los posibles daños económicos causados por este aspecto podrían llegar hasta los diez mil millones de dólares de aquí al año 2025.

Zweifellos haben sich Kontaminierungen und Umweltzerstörungen auf die Temperaturen ausgewirkt. Peru wird als eines der Länder angesehen, die durch den Klimawandel am stärksten gefährdet sind. Gemäß den Schätzungen des Wirtschaftsministeriums könnte der Klimawandel im Zeitraum von heute bis zum Jahr 2025 einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar anrichten.

Nationale und internationale Organisationen bemühen sich darum, über das Thema zu informieren und Bewusstsein dafür zu schaffen. Eine der wichtigsten Maßnahmen hierfür sind Workshops über die Vertragsstaatenkonferenz (COP 20) der Klimarahmenkonvention. Und wie Paco sagt:

La preocupación resulta importante, pues, al fin y al cabo, la Amazonía será fundamental en la mitigación del cambio climático. Ojalá no sea tarde para nosotros mismos.

Die Sorge ist wichtig, denn im Endeffekt trägt das Amazonasgebiet wesentlich zur Bremsung des Klimawandels bei. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät für uns.

Deine Stimme zählt, schweig nicht!

Die spanischsprachige Bloggergemeinschaft Mujeres Construyendo (Aufbauende Frauen) versucht uns mit einer Botschaft zu sensibilisieren, die vor allem an Frauen gerichtet ist. Die Ungleichheit zwischen Frau und Mann ist eine Tatsache, die auch das Zentrum für Wirtschaftsforschung von Mexiko bestätigt und aus dessen Bericht wir erfahren, dass Frauen im Hinblick auf ihr Gehalt um 22 Prozent dem Gehalt von Männern gegenüber unterlegen sind. Doch dies ist nur eines der Probleme, mit denen sie sich in ihren Leben konfrontiert sehen.

In der kurzen Videoanimation, die sie auf Twitter teilen, sehen wir zwei Mädchen, die sich unterhalten. Ein Mädchen redet dem anderen ins Bewusstsein, wie wichtig ihre Worte seien und dass sie genauso soviel zählten, wie die der anderen. Am Ende des Videos werden uns eine Reihe von Botschaften von bedeutender Wichtigkeit eingeblendet:

Tu voz te da poder, te hace visible y presente. Tienes derecho a expresarte y a decir lo que piensas y sientes. El silencio es tu decisión, nadie te lo puede imponer.

Deine Stimme verleiht dir Macht, sie macht dich sichtbar und präsent. Du hast das Recht dazu, deine Meinung zu äußern und auszusprechen, was du denkst und fühlst. Das Schweigen ist deine Entscheidung, niemand kann es dir auferlegen.

Mit dieser deutlichen Botschaft fordert das Team von Mujeres Construyendo etwas, was im 21. Jahrhundert offensichtlich erscheint: Die Gleichstellung der Geschlechter.

Folge Mujeres Construyendo auf Twitter.

 Der Post gehört zum 26. Montagsblog auf Spanisch #LunesDeBlogsGV vom 27. Oktober 2014.

Mexiko im Labyrinth seiner Einsamkeit

15,000 people marched in downtown Mexico City against the disappearance of 43 students from Ayotzinapa. Photo taken on 8 October 2014 by Enrique Perez Huerta. Copyright: Demotix

Demonstration in Mexico City für die 43 vermissten Studenten aus Ayotzinapa. Foto von Enrique Perez Huerta. 8. Oktober 2014. Copyright Demotix.

Seit Beginn seiner Amtszeit Ende 2012 steht Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto für ein Land auf dem Weg nach vorn. Mit Unterstützung der Opposition konnte die Regierung Strukturreformen durchführen. Das Verschwinden von 43 Studenten im Bundesstaat Guerrero rückte jedoch die Sicherheitskrise des Landes wieder ins Licht der Öffentlichkeit und führte dazu, dass die Strategie der Regierung und die Haltung der internationalen Gemeinschaft gegenüber Menschenrechtsverletzungen in Frage gestellt wird.

Miguel Guevara, Mitglied von Global Voices, schrieb in seinem Beitrag für den Blog des Harvard Kennedy School Review mit dem Titel Mexikos Einsamkeit: Unser Kampf gegen Drogen ist noch lange nicht vorbei:

Today, high-ranking US officials have not voiced concerns over the deteriorating events in Mexico since September 26th. The US response to human rights violations around the globe – including the recent events in Iguala – should be unambiguous and consistent. Silence is tantamount to complicity.

Heute haben hochrangige US-Politiker nicht ihre Sorge über die schlimmen Ereignisse seit dem 26. September kundgetan. Die Antwort der USA auf Menschenrechtsverletzungen in aller Welt – dazu gehören auch die aktuellen Ereignisse in Iguala – sollte eindeutig und einheitlich sein. Schweigen ist gleichbedeutend mit Komplizenschaft.

Weibliche Genitalverstümmelung: Eine Praktik, die noch immer ausgeführt wird, aber einen Rückgang verzeichnet

Die französischsprachige Webseite Au Féminin kommentiert den letzten UNICEF-Bericht zu Genitalverstümmelungen bei Frauen:

Ein neuer Bericht von Unicef über die Genitalverstümmelungen, die Frauen weltweit betreffen, erklärt die Evolution dieses Phänomens, das vor allem auf dem afrikanischen Kontinent verheerende Konsequenzen hat. Die Untersuchungen wurden in 29 Ländern im Mittleren Osten und Afrika durchgeführt. Gleich am Anfang zeigt der Bericht auf, dass die Zahlen der durchgeführten Exstirpationen in den letzten dreißig Jahren rückläufig sind.

Laurent Duvillier, Verantwortlicher für die Kommunikation des UNICEF-Lokalbüros für West- und Zentralafrika, äußert sich dazu auf der Webseite SantéAZ: “In den vergangenen dreißig Jahren wurde beobachtet, dass die Zahlen der Genitalverstümmelungen weltweit zurückgehen. Es gibt Länder, in denen sich diese Praktiken um mehr als die Hälfte reduziert haben, wie in Burkina Faso, Nigeria und Liberia.”

In der Mehrzahl dieser betroffenen Länder liegt die Wahrscheinlichkeit, diese Verstümmelungen erleiden zu müssen, für Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren dreimal niedriger als noch bei ihren Müttern.

Problemlösungen von Unicef

Obwohl es diesen großen Fortschritt gibt sowie Gesetze, die diese Bräuche verbieten, existiert für noch 30 Millionen Mädchen weltweit das Risiko einer Genitalverstümmelung. In Somalia zum Beispiel sind 98 Prozent der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren genitalverstümmelt worden. Um dieser “Geißel” entgegenzuwirken, empfiehlt Unicef, die kulturellen Traditionen zu verstehen und sie zu erkennen, anstatt sich mit dem Grundgedanken, „jeder“ akzeptiere und befürworte diese Praktiken, zu begnügen. In der Tat zeigen die Untersuchungen, dass die Mehrheit der afrikanischen Frauen und Mädchen generell gegen die Genitalverstümmelung ist. Gleichzeitig stellen sich auch immer mehr Männer gegen diese Praktiken.
 
Laurent Duvillier: “Die Gruppenzugehörigkeit spielt eine so wichtige Rolle, dass Mütter ihre Töchter ungeachtet aller Risiken genitalverstümmeln. Für immer mehr Männer und Jungen ist es kein Hindernis mehr, ein Mädchen zu heiraten, das nicht beschnitten [genitalverstümmelt] worden ist; doch die Frauen wissen dies nicht und unterziehen sich weiterhin den Genitalverstümmelung.”
 

Beschreibung von Schmerzen in Krankenhäusern ohne indige Sprachdienste

Mexiko

Bild auf flickr von Nutzer Buen Rumbo (CC BY-NC-SA 2.0)

Ohne medizinische Fachkräfte, die indigene Sprachen fließend sprechen, und ohne ordentliche Übersetzungsdienste in mexikanischen Krankenhäusern besteht die Gefahr, dass Patienten nicht in der Lage sind, hinreichend zu beschreiben, woran sie leiden, schreibt Yásnaya Aguilar in ihrem regelmäßigen Blog für EstePaís. Sie liefert Beispiele wie die Mixe Sprache es ihr ermöglicht, ihre Schmerzen genauer einer Krankenschwester oder einem Doktor zu beschreben, die die gleiche Sprache sprechen und wie eine Übersetzung ins Spanische immer noch etwas beschränkend sein kann. Sie schreibt:

En mixe por ejemplo tengo un conjunto de palabras distinto para nombrar el dolor físico: pëjkp, jäjp, pä’mp, we’tsp… Apenas hallo equivalentes para alguna en español. Las diferencias todavía son más grandes y hay momentos en los que sólo puedo describir un dolor en español o sólo alcanzo a nombrarlo en mixe. Hablar ambas lenguas me permite tener a mi servicio un inventario más nutrido de palabras para describir mi dolor, aunque en general, cuando algo me duele mucho, el mixe toma el control de mis pensamientos.

Zum Beispiel stehen mir in Mixe eine Anzahl von unterschiedlichen Wörtern zur Verfügung, um körperliche Schmerzen zu beschreiben: pëjkp, jäjp, pä’mp, we’tsp. Ich finde kaum entsprechenden Wörter in Spanisch. Diese Unterschiede sind sehr groß und manchmal kann ich den Schmerz nur in Spanisch beschreiben und manchmal nur in Mixe. In der Lage zu sein, beide Sprachen zu sprechen, ermöglicht es mir, ein reicheres Repertoire an Wörtern zu haben, um meine Schmerzen zu beschreiben, aber in der Regel, wenn etwas mir starke Schmerzen verursacht, dann beherrscht die Mixe Sprache meine Gedanken.

Das universellen Recht auf medizinische Versorgung kann nicht gewährleistet werden, wenn die Mehrheit der Krankenhäuser keine Mediziner haben, die indigene Sprachen sprechen, weil Übersetzung ihre Grenzen hat und Übersetzer nicht das gleiche Wissen über den menschlichen Körper haben. Sie fügt hinzu, dass dies möglicherweise zu Missdiagnosen führen könnte und ohne diese Sprachdienste “es keine Möglichkeit gibt, Brücken des Mitgefühls zu bauen und tatsächlich zu verstehen, dass dein “es tut weh” dasselbe sein könnte wie meines”.

Sri Lankas langsamer Fortschritt bei der Umsetzung der LLRC-Empfehlungen

Die Kommission “Erkenntnisse und Versöhnung” (Lessons Learnt and Reconciliation Commission (LLRC)) war eine Untersuchungskommission, welche die Fakten und Umstände untersucht hat, die zum Bürgerkrieg in Sri Lanka geführt haben. Nach einer 18-monatigen Untersuchung hat die Kommission ihre Berichte am 15.November 2011, vor nun fast drei Jahren, an den Präsidenten von Sri Lanka, Mahinda Rajapaksa ausgehändigt. Die Website für Bürgerjournalismus in Sri Lanka “Groundviews” hat nun eine Infographik des Think Tanks “Center For Policy Alternatives” veröffentlicht, die den langsamen Fortschritt in der Umsetzung der LLRC Empfehlungen zeigt.

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It is noteworthy how Minister Mahinda Samarasinghe in March 2013 claimed that 99% of the LLRC Action Plan had been implemented, with President Rajapaksa claiming in May 2014 that only 30% had been implemented. These discrepancies highlight the lack of clarity across the GoSL [Government of Sri Lanka] on reconciliation efforts.

Es is wichtig hinzuzufügen, dass Minister Mahinda Samarasinghe im März 2013 behauptete, dass 99 Prozent des LLRC-Aktionsplanes umgesetzt wurde, während Präsident Rajapaska im Mai 2014 aussagte, dass nur 30 Prozent bisher umgesetzt wurden. Diese Diskrepanzen unterstreichen die fehlende Klarheit in der Regierung von Sri Lanka beim Thema Versöhnungsbestrebungen.

Reiseduo besucht Mazedonien für drei Monate

Das “Reiseduo” Jürgen Horn aus Deutschland und Mike Powell aus den Vereinigten Staaten bereisen die Welt, indem sie ein Land auswählen und dort für drei Monate, oder etwa 91 Tage, bleiben. Während ihres dreimonatigen Aufenthaltes versuchen die zwei Globetrotter das Leben in ihrem neuen Aufenthaltsort besser kennenzulernen als gewöhnliche Touristen und berichten über ihre Erfahrungen in einem Blog. Sie planen auch irgendwann E-Books zu diesem Thema zu verfassen.

Horn und Powell haben Länder auf verschiedenen Kontinenten besucht, von Japan bis Yucatan, von Idaho bis Island und Istanbul, mit Sri Lanka und vielen anderen Orten dazwischen. Im Moment bereisen sie Mazedonien und schreiben mittels Multimedia-Notizen über die kultur-, geschichts- und naturverbundenen Städte und Dörfer des kleinen südosteuropäischen Landes. Die Reise des Duos kann mithilfe von Social Media und ihrem Blog verfolgt werden

Silberfiligranarbeit mit Ohrids Marta Pejoskat

Togolesische Blogger machen sich über Präsidenten wegen überzogenem Plakat lustig

Ganz klar wollte jemand es allgemein bekannt machen, dass er für die Großzügigkeit des togolesischen Präsidenten Faure Gnassingbé dankbar war. In dieser Woche wurde in Lomé (Togo) ein riesiges Plakat errichtet, das die Maßnahme des Präsidenten lobte, Mittagessen für Schulkinder anzubieten. Das Plakat unten lautet auf Französisch: “Danke Papa Faure für das Mittagessen für Kinder in der Schule“. Togolesische Bürger waren überrascht von der Botschaft und ihrem Überschwang. Auf Twittermachten sie sich über das Plakat lustig und schufen den Hashtag #merciPapaFaure (Danke Papa Faure).

Okay, wie wäre es mit etwas Spaß mit dem Hashtag #merciPapaFaure?

Das Foto wurde auf Twitter weit verbreitet. Adzima liefert einige Hintergrundinformationen zum Stand der Dinge für togolesische Kinder in der Schule.

Digitale Rekonstruktion der Angkor Wat Tempel in Kambodscha

Der Smithsonian Channel hat auf Youtube ein Video veröffentlicht, das eine mit 3D-Bildtechnik erstellte digitale Rekonstruktion von Angkor Wat in Kambodscha zeigt. Angkor Wat (Tempelanlage) ist ein beliebtes Ziel für Touristen in Kambodscha. Es war die Hauptstadt des Khmer-Reichs im 12. Jahrhundert. Die Anlage ist auch ein wichtiges religiöses Monument, ein UNESCO-Weltkuturerbe und eine der wichtigsten archäologischen Stätten in Südostasien.

https://www.youtube.com/watch?v=G9plvrHnOLA&feature=youtu.be

Guinea: Viele Krankenhäuser schließen aufgrund des Ebola-Virus

Alle Links in diesem Artikel führen, soweit nicht anders ersichtlich, zu französischsprachigen Webseiten.

Conakry General Hospital via Koaci used with permission.

Das Krankenhaus in Conakry (CC BY-SA 3.0)

Das medizinische Personal in Guinea ist seit dem 17.September zunehmend verängstigt, nachdem 28 Mitarbeiter an Ebola gestorben und 50 weitere sich mit dem Virus angesteckt haben. Die Situation wird zudem durch die fehlende Schutzkleidung verschärft. Medizinische Handschuhe werden in Guinea schon auf dem Schwarzmarkt gehandelt. 

Amadou Tham Camara beschreibt auf Guinea News  die Atmosphäre unter den medizinischen Mitarbeitern wie folgt:

Déjà traumatisé par la mort de six collègues au mois d’avril dernier, le  personnel soignant de l’hôpital sino guinéen de Kipé est dorénavant dans une sinécure paranoïaque : les médecins refusent de soigner. Et tous les jours, ils maudissent le17 mars, ce jour où ils ont reçu ce patient venu de Dabola qui a contaminé neuf de leurs collègues. 

Dans les autres grands hôpitaux nationaux de Conakry, des services entiers ne sont plus ouverts à cause des nouveaux cas d’Ebola détectés. Ainsi, depuis deux semaines, le service de réanimation de l’hôpital Ignace Deen est fermé. Le service gynécologique du même hôpital est barricadé  pour les mêmes raisons. De même la maternité de l’hôpital Donka, la plus grande du pays, ne fonctionne plus. 

Dans ce pandémonium, le paludisme qui reste le premier problème de santé publique en Guinée, avec plus de 30% des consultations, et la première cause de décès en milieu hospitalier(14%), selon l’OMS, a encore de beaux jours pour améliorer ses chiffres macabres. Tout ceci, à cause du silence feutré provoqué par le tintamarre assourdissant  autour d’Ebola.

Bereits traumatisiert durch den Tod von sechs Kollegen im April wird das Pflegepersonal des Chinesisch-Guineischen Friendship Hospitals in Kipé nun von einem tiefen Misstrauen gegen die Ärzte geplagt, da diese sich weigern Patienten zu behandeln. Sie verfluchen den 17. März, jenen Tag, an dem sie einen Patienten aus Dabola behandelten, der neun ihrer Kollegen infizierte.
Ganze Abteilungen in anderen Krankenhäusern in Conakry wurden geschlossen, nachdem neue Fälle von Ebola bekannt wurden. Auch die Intensivstation des Ignac Deen Hospitals ist seit zwei Wochen geschlossen und die gynäkologische Station des Krankenhauses ist zur Zeit barrikadiert. Die Donka Entbindungsklinik, die größte des Landes, ist schon seit einiger Zeit nicht mehr in Betrieb. 
Dennoch bleibt Malaria Guineas größtes Gesundheitsproblem, das laut Weltgesundheitsorganisation über 30 Prozent aller Arztbesuche ausmacht, und der Hauptgrund für Sterbefälle in Krankenhäusern ist. Aufgrund der Lahmlegung des Gesundheitssystems durch Ebola lässt sich prognostizieren, dass diese Statistiken sich noch weiter verschlechtern. Eine Totenstille – ausgelöst durch die Panik vor Ebola. 

Murmelspiel, um Tod von obdachlosen Menschen zu verhindern

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Foto vom Facebookprofil von El Caracol

In Mexiko naht der Tag der Toten und es gibt, wie jedes Jahr, den Anstoß für das Spiel #ChirasPelasCalacasFlacas. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem man mit Murmeln spielt und es ist eine Initiative der Organisation El Caracol (die Schnecke), die die Risiken reduzieren will, welche zum Tod von Menschen ohne Obdach führt.

Die obdachlose Bevölkerung Mexikos ist von Diskriminierung betroffen, die vor allem von der Verweigerung der medizinischen Versorgung herrührt, wie im Fall von Susana, die aufgrund von Komplikationen während der Wehen starb. Luis Enrique Hernández berichtet, dass “ihr medizinische Hilfe am Women's Hospital und  dem Krankenhaus Gregorio Salas verwehrt wurde. Sie starb um vier Uhr morgens, draußen vor dem Krankenhaus-”

Aktivisten der Kampagne Chiras Pelas Calacas Flacas besuchen eine Gruppe Obdachloser in Mexico Stadt, um über die tödlichen Risiken und wie man sie verhindern kann zu sprechen. Sie berichten auch über den Tod von Menschen, an die sie sich vielleicht erinnern und schreiben Nachrufe für sie, um sie auf Kirchenaltäre zu legen. Im Jahre 2009 wurde die Kampagne bei den UNICEF Awards 2009 geehrt für Innovation und Kreativität zur Förderung des Rechtes auf Leben in Verbindung mit mexikanischen Traditionen.

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Murmelspiel, Datenregistrierung und Reflektion über Todesrisiken. Foto vom Facebookprofil von El Caracol.

Die Organisation lädt jeden dazu ein, bei der Kampagne mitzumachen. Man kann den Nachruf auf downloaden. Drucke ihn mit einigen der Namen aus und bringe ihn zur nächstgelegensten Gedenkstätte. Sende uns ein Foto mit dem Hashtag #GritaMuerteCero (Ruf Tod Null).

VIDEO: Internationaler Tag zur Beendung der Straffreiheit für Verbrechen gegen Journalisten

Die Aljazeera-Abteilung für öffentliche Freiheiten und Menschenrechte produzierte in Zusammenarbeit mit mehreren internationalen Organisationen ein Video über die Kampagne zur Beendigung der Straffreiheit für Verbrechen gegen Journalisten:


Das Video unterstützt die UN-Resolution über die “Sicherheit von Journalisten und die Frage der Straffreiheit”:

The United Nations General Assembly adopted Resolution A/RES/68/163 at its 68th session in 2013 which proclaimed 2 November as the ‘International Day to End Impunity for Crimes against Journalists’. The Resolution urged Member States to implement definite measures countering the present culture of impunity. The date was chosen in commemoration of the assassination of two French journalists in Mali on 2 November 2013.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Resolution A/RES/68/163 in ihrer 68. Sitzung im Jahr 2013, welche den 2. November als den “Internationalen Tag zur Beendigung der Straffreiheit für Verbrechen gegen Journalisten” ausrief. Die Resolution forderte Mitgliedstaaten auf, konkrete Maßnahmen gegen die gegenwärtige Kultur der Straflosigkeit umzusetzen. Der Termin war im Gedenken an die Ermordung von zwei französischen Journalisten in Mali am 2. November 2013 gewählt worden.

Ebola raubt den Afrikanern ihre kulturellen und menschlichen Werte

Der Sozialanthropologe und Soziologe Ginny Moony erklärt, warum der Ebola-Ausbruch den Westafrikanern ihre Menschlichkeit nimmt:

Die Art und Weise in der sich Westafrikaner um ihre Kranken und Verstorbenen kümmern, unterscheidet sich angeblich deutlich vom Rest der Welt. Dies ist alles andere als wahr. Auf der ganzen Welt ist das Wesentliche bei der Pflege von Kranken gleich: Das Berühren Kranker oder toter Verwandter ist ein natürliches Phänomen. Überall werden die Verstorbenen gereinigt und sorgsam aufgebahrt, um den Angehörigen die Möglichkeit zu geben sich zu verabschieden. In den Niederlanden können wir unseren verstorbenen Angehörigen bis zu vier Tage in unserem Wohnzimmer aufbahren. Und der physische Kontakt mit dem Verstorbenen findet so lange statt, bis der Sarg geschlossen und zu Erde gelassen oder in den Ofen des Krematoriums geschoben wird.

Im Fall der von Ebola betroffenen Länder ist das normale menschliche Verhalten von der Weltgesundheitsorganisation und anderen Experten als eine “altmodische und nicht erstrebenswerte Praxis” bezeichnet worden. Niemand hinterfragt, ob es nun angebracht ist, Menschen zu verbieten sich um Angehörige zu kümmern und die Trauerphase zu bestimmen. Die Lösung um Neuansteckungen mit Ebola zu verhindern scheint eindeutig: Unter keinen Umständen die Personen berühren. Empathischere Lösungen, zum Beispiel die Bereitstellung von Schutzkleidung für Familienangehörige, um eine Beerdigung der Angehörigen zu ermöglichen, werden nicht in Erwägung gezogen. Die Bevölkerung wird in die Ecke getrieben: Wenn sie nicht kooperieren, werden sie ins Gefängnis gehen. Diese harten Maßnahmen entfremden die Bevölkerung umso mehr von den Behörden. Ebola ist eine Strafe. Nicht für die internationale Gemeinschaft, nicht für die Politiker, nicht für die Elite, sondern nur für die armen Massen. Die Menschen sind alleine. Verlassen. Große Summen an Geld kommen an und erste Verbesserungen sind sichtbar und dennoch scheint die Epidemie Tag für Tag stärker und unbezwingbarer zu werden…. 

Liberia: Gefahr für Pressefreiheit beim Kampf gegen Ebola

The body of a victim of Ebola virus is seen covered with a sheet at the back of a truck in Monrovia, Liberia -Public Domain

Die Leiche eines Ebola-Opfers zugedeckt auf einem Lastwagen in Monrovia, Liberia – Öffentliche Domäne

Die Gewerkschaft für Journalismus und Presse ist besorgt über die Bedrohung der Informationsfreiheit als Ergebnis des Vorgehens der Regierung gegen den Ebola-Virus. Die Gewerkschaft verfasste einen Brief an den Justizminister um seine Aufmerksamkeit auf die gegenwärtigen Herausforderungen der Journalisten zu lenken. Hier ist ein Auszug des Briefes:

The Press Union of Liberia’s attention is specifically drawn to several circumstances that do not only restrain journalists in their obligation to seek out and share useful news and information with the public, but significantly threaten even media participation in the global fight against Ebola. By all accounts, the media space in Liberia has been a significant partner in the fight to strengthen awareness in our society about the impact and challenges of the epidemic. Notwithstanding the loss of revenue due to the emergency nature of the epidemic and the effect on general life, the media has remained committed to this fight. Unfortunately, several actions against media by government actors, especially during these times, have simply given room to growing skepticism about the disease, and further exacerbating the denials within the community. We think this is unfair and improper.
Die Aufmerksamkeit der Pressevereinigung liegt besonders bei einigen Vorfällen, die nicht nur die Journalisten in ihrer Verantwortung wichtige Informationen zu erfahren und öffentlich zu verbreiten einschränken, sondern auch signifikant die Beiteiligung der Medien am globalen Kampf gegen Ebola gefährden. Allen Berichten nach waren die Medien ein starker Partner um das Bewusstsein in unserer Gesellschaft über den Einfluss und die Herausforderungen der Epidemie zu stärken. Ungeachtet der verlorenen Einnahmen aufgrund der Notfallsituation und den Einfluss auf das generelle Leben, blieben die Medien stets engagiert in ihrem Kampf. Unglücklicherweise wurden einige Vorfälle bekannt, in denen die Medien durch Mitarbeiter der Regierung behindert wurden und so eine wachsende Skepsis über die Krankheit und die Ablehnung der Bürger ausgelöst wird . Wir denken, dass dies unfair und unangebracht ist.

Industrielle Umweltverschmutzung tötet hunderte Wildvögel in der Inneren Mongolei

Mehr als 500 Wasservögel wurden in der Seenlandschaft der Inneren Mongolei in diesem Sommer infolge der Wasserverschmutzung tot aufgefunden. Lokale Hirten berichten, dass das giftige Wasser von nahe gelegenen Fabriken in einem Ökoindustriegebiet kam. Annie Lee von China Hush schrieb einen Fotobericht über die Situation.

Unternehmertum eines Mädchen aus Bangladesch verhindert Zwangsehe

Raad Rahman aus Bangladesch erzählt auf seinem Blog die Geschichte von einem Mädchen aus einer ländlichen Gegend in Bangladesch. Sie konnte einer Zwangsehe als Kind nur entkommen, nachdem sie einen kleinen Lebensmittelladen eröffnete, der durch einen kleinen Kredit einer lokalen Nicht­regierungs­organisation ermöglicht wurde. Eigentlich sollte sie mit einem Nachbarssohn verheiratet werden, da ihre Familie sie nicht mehr finanzell unterstützen konnte.

Ein dringender Aufruf zum Schutz und zur Erhaltung der tibetischen Sprache

Khenpo Tsultrim Lodoe ist ein einflussreicher buddhistischer Lehrer am Buddhistischen Lehrinstitut Larung Gar in Tibet. Sein am 4. Juli 2014 auf einer offiziellen Unterrichtswebsite für tibetische Mittelschulen geposteter Artikel, der die Beziehung zwischen Sprache und Identität anspricht, verlangt den Schutz der tibetischen Sprache. High Peaks Pure Earth übersetzte die nachdenklich stimmende Arbeit.

 

Der Weg zum Glücklichsein in der Demokratie

Der aus Bhutan, dem Land des Bruttonationalglücks, stammende Blogger Passang Tshering zeigt den Besuchern seiner englischsprachigen Webseite, wie sie in der Demokratie den Weg zum Glücklichsein finden können. Er vergleicht Demokratie mit einer Ehe und teilt die Menschen in drei Gruppen ein und zwar in Liebestrunkene, Hasserfüllte und verantwortungsvolle Bürger.

The Lovers are the ones who swear by one party, and regardless of how good or bad the decision the party makes they will not move an inch into disagreement. They are like a obsessive husband who could go and hug his wife after she has thrown a hot pan on his face.

Contrary to that The Haters are the ones who turn blind eyes to all the good things a party does and suddenly becomes so loud when they see a flaw. They are like an angry husband who would slap his wife even when she gifts him a bouquet of flowers.

If we have more of these two groups of people then democracy is at risk. They could fail a country. Therefore we must strive to be and saw the seed of The Concerned Citizens in our youth. Educating and inspiring them to grow the heart that is courteous enough to acknowledge the good even if it's done by an enemy, and courageous enough to condemn even when the wrongdoer is a friend. That like a very human and loving husband.

Die Liebestrunkenen schwören auf eine Partei und weichen auch bei schlechtesten Entscheidungen nicht von ihrer Zustimmung ab. Sie verhalten sich wie ein Ehemann, der zu seiner Frau, nachdem sie ihm eine heiße Bratpfanne ins Gesicht geworfen hat, hingeht und sie liebevoll umarmt.

Dann gibt es noch die Hasserfüllten, die alles Positive, das eine Partei bewirkt, ignorieren und laut aufschreien, sobald sie einen Fehler entdecken. Sie sind wie ein wütender Ehemann, der seine Frau sogar dann schlägt, wenn sie ihm einen Blumenstrauß schenkt.

Nehmen diese beiden Gruppen überhand, ist die Demokratie in Gefahr. Dies kann ein ganzes Land in den Ruin führen. Wir müssen deshalb danach streben, verantwortungsvolle Bürger zu sein und diese Saat in die Herzen unserer jungen Generation zu säen. Wir müssen ihnen beibringen, höflich genug zu sein, Positives anzuerkennen, auch wenn sich der Gegner dafür verantwortlich zeichnet und den Mut zu haben, Fehler zu verurteilen, auch wenn diese von Freunden begangen werden. Dies ist das normale menschliche Verhalten eines liebevollen Ehemannes.

Ein Dokumentarfilm, in dem Transsexuelle zu Wort kommen

Während Schwule und Lesben in Puerto Rico langsam mehr Akzeptanz erfahren, kann das für Transsexuelle nicht behauptet werden. Aus diesem Grund ist ein Film wie Mala Mala, ein Dokumentarfilm, in dem Transsexuelle frei ihre Geschichte erzählen, so wichtig. Der Film von Dan Sickles (@dan_sickles) und Antonio Santini wird in der offiziellen Auswahl beim Tribeca Film Festival gezeigt.

Eine der Personen, die für den Film interviewt wurden, ist Paxx Moll, ein Koch, der weiblich-zu-männlich transsexuell ist. In einem Artikel in La Respuesta spricht er mit E. J. Dávila darüber, wer er ist, seine Erfahrung damit, Teil der Dokumentation zu sein und über fehlende soziale und medizinische Orte für Transsexuelle in Puerto Rico, speziell für transsexuelle Männer.

Dies ist der Teaser zu Mala Mala, der in Puerto Rico in den kommenden Monaten anlaufen wird: