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	<title>auf Deutsch &#187; Kriege &amp; Konflikte</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:28:52 +0000</pubDate>
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		<title>Demokratische Republik Kongo: Karikaturen der kongolesischen Politik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/demokratische-republik-kongo-karikaturen-der-kongolesischen-politik/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>

		<category><![CDATA[Französisch]]></category>

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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila eine neue Regierung ernannte um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft des Landes angeht.
Über die prekäre Lage des Kongo wurde viel geschrieben (siehe die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila <a href="http://www.mg.co.za/article/2008-10-27-kabila-names-new-drc-government" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mg.co.za');">eine neue Regierung ernannte</a> um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft des Landes angeht.</p>
<p>Über die prekäre Lage des Kongo wurde viel geschrieben (siehe die Posts der Global-Voices-Autorin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>, die die Entwicklungen der letzten Zeit genau verfolgt hat <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">1</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/10/dr-congo-fighting-continues/">2</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/dr-congo-journalists-murder-highlights-fragile-democracy/">3</a>), aber manchmal sagt ein Bild soviel wie tausend Worte.<span id="more-53418"></span></p>
<p><a href="http://alexengwete.afrikblog.com/archives/2008/11/30/11566365.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/alexengwete.afrikblog.com');">Alex Engwete</a> postete diesen Trickfilm, der von Human Rights Watch erstellt wurde. Er karikiert Kabila: seinen Ausschluss der Zivilgesellschaft und der oppositionellen Stimmen und die schweigende Unterstützung der ausländischen Geldgeber.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="440" height="420" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="440" height="420" src="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4"></embed></object></p>
<div class="translation">
<p><em>Text zum Film</em></p>
<p>
	Wir haben gewonnen!<br/>Es lebe die Demokratie!
</p>
<p>
	Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!<br/>Ihr Land ist jetzt eine Demokratie.
</p>
<p>
	Bravo, sie haben gewonnen Herr Präsident!<br/>Sie werden das Land für fünf Jahre regieren!<br/>Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!
</p>
<p>
	Es lebe der Kongo!<br/>Es lebe die Demokratie und die Freiheit!<br/>	Endlich haben wir Frieden.
</p>
<p>
	Einsteigen nach Demokratie-Stadt!<br/>Hey! Ihr Demonstranten - Ruhe!
</p>
<p>
	Der Chef braucht Ruhe um den Zug ans Ziel zu steuern.<br/>Nein! Die neue Verfassung gewährt das Demonstrationsrecht. Freiheit! Demokratie! Nieder mit der Korruption. Keine gefälschten Wahlen!
</p>
<p>
	Raus! Ihr seid Feinde der Demokratie!<br/>Solche wie Euch brauchen wir auf diesem Zug nicht.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident.<br/>Wir bringen Ihnen eine Finanzhilfe.<br/>Sie sind auf dem richtigen Gleis.<br/>Viel Glück. Weiter so!
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
<p>
	(mit Frankreich-französischem Akzent)<br/>Stören Sie nicht den Präsidenten.<br/>Er ist sehr beschäftigt. Kommen Sie später zurück.
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Halten Sie uns nicht auf.<br/>Wir müssen die Geschwindigkeit halten.<br/>Es ist jetzt nicht die Zeit für diese Berichte.
</p>
<p>
	Gegen wen sind Sie?<br/>Die Demokratie braucht keine Opposition.
</p>
<p>
	Unser Chef hat die Wahlen gewonnen.<br/>Seid still und hört auf, Fragen zu stellen.<br/>Lasst den Chef den Zug fahren.<br/>Es ist unser Recht, Fragen zu stellen und uns dem Präsident und der Regierung entgegenzustellen.<br/>Es lebe die Demokratie.
</p>
<p>
	Ihr verschwört euch gegen den Präsidenten!<br/>Ihr habt das Recht hier auszusteigen.<br/>Wir brauchen Euch nicht in diesem Zug.
</p>
<p>
	Chef! Die Opposition lässt sich nicht so einfach unterdrücken.<br/>Ich bin zum Präsidenten gewählt worden.<br/>Ich habe zu tun. Keine Ablenkung!<br/>Radiert die Feinde der Demokratie aus, dalli dalli!
</p>
<p>
	Erledigt, Chef!<br/>Wir haben die Feinde der Demokratie neutralisiert.<br/>Und jetzt wird es ruhig sein.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident!<br/>Sie machen ihre Arbeit gut!
</p>
<p>
	Wir haben Ihnen hier noch eine Hilfe!<br/>Halten sie die Geschwindigkeit.
</p>
<p>
	Entschuldigen Sie, gab es Opfer?<br/>Gab es keine andere Lösung?<br/>Die Leute haben ein Recht, zu wissen, was passiert ist.<br/>Wer hat das angeordnet?<br/>Das ist illegal. Sie haben nicht das Recht. Menschen zu töten!<br/>Wieviele?<br/>Na schön, geht mal und holt euch die Auskünfte an der Quelle!<br/>Wir brauchen eure Fragen nicht und was ihr gesagt habt ist illegal!
</p>
<p>
	Verräter! Keine Gnade für die Sympathisanten der Feinde der Demokratie.
</p>
<p>
	Herr Präsident! Schauen sie sich all diese Berichte an. Man muss&#8230;<br/>Halt! Halt mein Herr! Lassen Sie den Präsidenten in Ruhe. Er ist sehr, sehr beschäftigt.
</p>
<p>
	Diese Berichte sind falsch.<br/>Stören Sie ihn nicht mit solch nutzlosem Zeug!
</p>
<p>
	Wir mussten ein klein bisschen aufräumen, nehmt das nicht so ernst. Los, raus mit dir.
</p>
<p>
	Aber&#8230; wo fahren wir hin? Ich verstehs nicht!<br/>Sie schmeißen Leute aus dem Zug.<br/><br />
	Der Lokführer schaut nicht und hält nicht mal an.<br/>Ich habe ein Ticket nach Demokratie-Stadt!
</p>
<p>
	Ein-Gedanken-Bahnhof - Was ist das?<br/>Ich will aussteigen!<br/>Wir fahren in die umgekehrte Richtung!<br/>Los! Kommt alle! <br/>Der Zug muss die Richtung wechseln.<br/>Auf mein Zeichen zieht ihr das Gleis in diese Richtung.<br/>Ziehen! Ziehen!
</p>
<p>
	Also, Ähem!<br/>Fahren wir nach links oder nach rechts?
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Ich sehe die Gleise davorne nicht so richtig.<br/>Aber sie sind der Lokführer, sie entscheiden.
</p>
<p>
	Ich bin beunruhigt wegen des Tunnels.<br/>Es ist da dunkel.<br/>Vielleicht sind wir falsch abgebogen?
</p>
<p>
	Fortsetzung folgt.
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
</div>
<p><a href="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992.jpg" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/storage.canalblog.com');"><img src="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992_p.jpg" border="0" alt="Mort_dans_la_Plaine_copie" width="450" height="250" /></a></p>
<p>(Bild: Barly Baruti)</p>
<p>Der Journalist <a href="http://www.congoblog.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.congoblog.net');">Cedric Kalonji</a> postete diese politischen Karikaturen auf seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');">Flickr photostream</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075667562/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');"><img class="reflect" src="http://farm4.static.flickr.com/3187/3075667562_985e2c0436.jpg?v=0" alt="Liberté de la presse en RDC by Congo Blog." width="500" height="309" /></a></p>
<div class="translation">Mann mit Schurrbart: &#8220;Für jegliche Information gehen Sie zur Quelle.&#8221;</div>
</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075626772/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/3075626772_45484012d5.jpg" alt="" /></a></p>
<div class="translation">Mädchen (links): &#8220;MAMA, die Regierung ist da, aber ich habe deinen Namen nicht gesehen. Was ist los?&#8221;<br />
	Frau, rechts: &#8220;AH!  Aber sie haben den Verfassungsartikel 14 vergessen&#8230;&#8221;</div>
<p>(Der <a href="http://www.eisa.org.za/WEP/drcquotas.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.eisa.org.za');">Artikel 14</a> ordnet an, dass beide Geschlechter auf allen Ebenen, auf nationaler Ebene, der Ebene der Provinzen und der lokalen Ebene, gleich stark vertreten sein sollen.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Die Kämpfe gehen weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Welt Obamas Wahlsieg feiert, gehen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Kämpfe weiter - trotz des Waffenstillstands, den die Rebellen-Gruppe CNDP angekündigt hat. Vertreibung, Tod und Plünderungen haben kein Ende. In Nairobi haben sich afrikanische Spitzenpolitiker getroffen und während die Welt sich fragt, wie sich Frieden im Lande erreichen lässt, wurde die Ushahidi-Dokumentations-Software für die Demokratische Republik Kongo freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Welt <a href="http://voiceswithoutvotes.org/-/candidates/democrats/barack-obama/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Barack Obamas</a> Sieg bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten feiert, erinnert <a href="http://afrospear.wordpress.com/2008/11/06/bits-and-bytes-the-tragic-play-that-is-the-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afrospear.wordpress.com');">AfroSpear</a> daran, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">der Konflikt in der Provinz Nord-Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo nicht zu Ende ist:</p>
<blockquote><p>In this era where a man of African descent has secured the throne of the most powerful nation of the world, a tragedy of enormous proportions continues to be played out in the Democratic Republic of Congo. It is indeed easier to sell a “message of hope” in political change to cure what ails us… than to “commit to action” so as to change a situation of recurring despair and destruction.</p>
<div class="translation">In diesen Zeiten, in denen ein Mann von afrikanischer Abstammung sich den Thron der mächtigsten Nation der Welt gesichert hat, spielt weiter eine Tragödie von enormen Ausmaßen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist wirklich einfacher, eine Nachricht der Hoffnung auf politischen Wandel zu verkaufen, als sich zur Tat zu verpflichten, um eine Situation von andauernder Hoffnungslosigkeit und Zerstörung zu ändern.</div>
</blockquote>
<p>Im <em>Untold Stories</em> Blog des Pulitzer Center of Crisis Reporting <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">schreibt Michael Kavanagh</a> aus Goma:</p>
<blockquote><p>There are now more than one million people who have fled their homes in North Kivu, and very few are receiving any humanitarian aid. Before last week&#39;s fighting, most were getting by through the generosity of neighbors who hosted the displaced in their homes and yards and farms. Now those host families are displaced, too. People are fleeing into forests, to churches, to schools […]</p>
<div class="translation">Über eine Million Menschen sind bis jetzt aus ihren Häusern in Nord-Kivu geflohen, und nur wenige bekommen humanitäre Hilfe. Bis zu den Kämpfen der letzten Woche konnten die meisten dank der Großzügigkeit von Nachbarn überleben, die die Vertriebenen in Haus und Hof aufnahmen. Jetzt wurden auch diese Gastfamilien vertrieben. Die Menschen fliehen in Wälder, Kirchen, Schulen [&#8230;]</div>
</blockquote>
<p><a href="http://de.globalvoicesonline.org/?attachment_id=52466" rel="attachment wp-att-52466"><img class="alignnone size-full wp-image-52466" title="kibati" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kibati.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach Kämpfen in der Gegend <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/3009852745/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">fliehen Dorfbewohner</a> aus Kibati in Richtung Goma. Foto: <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Julien Harneis</a></p>
<p>Am 7. November, dem letzten Freitag, riefen die afrikanischen Staatschefs der Region auf einem von den Vereinten Nationen unterstützten Gipfel in Nairobi zu einem sofortigen Waffenstillstand im Ost-Kongo auf, sowie zur Einrichtung eines humanitären Korridors, um den vielen hunderttausend Vertriebenen der jüngsten Krise die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auf dem Gipfel, zu dem die Afrikanische Union (AU) eingeladen hatte, kamen der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Präsident des an Nord-Kivu angrenzenden Ruandas Paul Kagame zusammen, außerdem die Staatschefs von Kenia, Uganda, Tansania, Burundi und Südafrika.</p>
<p>Schon am 29. Oktober war von der von Laurent Nkunda geführten Rebellenbewegung CNDP einseitig ein Waffenstillstand verkündet worden. Aber sogar während des Gipfeltreffens wurde von schweren Zusammenstößen der FARDC (der kongolesischen Armee) und der CNDP in verschiedenen ländlichen Gebieten berichtet, unter anderem auch in Kibati, ungefähr 9km nördlich von Goma. Weitere Menschen seien vertrieben worden. Dawn Hurley, eine in Goma lebende Amerikanerin <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">kommentiert die Situation</a>:</p>
<blockquote><p>Nkunda claims that he has not broken his self-proclaimed cease-fire and that he has merely fought off attacks from the government. But this distinction is hard to understand at best. Nkunda&#39;s rebels have taken two towns in the North, forcing the population to flee further. They have also retaken the town of Kiwanja. The town of Kiwanja was under Nkunda&#39;s control until Tuesday when another rebel group allied with the government retook the town in a surprising show of power. This lead to bitter fighting between the two groups, and eventually Nkunda&#39;s rebels reclaimed the town. However there are wide spread reports that many civilians were killed by Nkunda&#39;s forces as they reclaimed the town, apparently in a retaliatory fashion.</p>
<div class="translation">Nkunda behauptet, den von ihm selbst verkündeten Waffenstillstand nicht gebrochen zu haben, und dass er nur die Angriffe der Regierung abgewehrt habe. Aber bestenfalls ist diese Unterscheidung kaum wahrzunehmen. Nkundas Rebellen haben auch zwei Städte im Norden zurückerobert und die Bevölkerung gezwungen, noch weiter weg zu fliehen. Sie haben auch die Stadt Kiribati zurückerobert. Die Stadt Kiwanja war unter der Kontrolle von Nkunda bis Dienstag, als eine andere - regierungsnahe - Rebellengruppe die Stadt in einer erstaunlichen Demonstration ihrer Stärke zurückholte. Es folgten erbitterte Kämpfe zwischen den beiden Gruppen und schlußendlich reklamierten die Rebellen von Nkunda die Stadt für sich. Aber von verschiedenen Seiten wird berichtet, dass viele Zivilisten von den Kräften Nkundas bei der Rückeroberung der Stadt getötet worden seien. Es handele sich dabei offenbar um Racheakte.</div>
</blockquote>
<p>Mittlerweile hat eine Untersuchungskommission der MONUC Kiwanja nördlich der Stadt Rutshuru besucht, nachdem Berichte eingegangen waren, während der Kämpfe seien etliche Zivilisten getötet worden, darunter ein <a href="http://www.ifj.org/en/articles/the-ifj-condemns-the-killing-and-kidnapping-of-journalists-in-democratic-republic-of-congo" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifj.org');">kongolesischer Journalist</a>, Alfred Nzonzo Bitwahiki, der für das Lokalradio Ushikira (Racou) gearbeitet habe. Colette Braeckman, belgische Journalistin und Autorin mehrerer Bücher über Zentralafrika <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/08/kiwanja-le-srebenicza-du-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.lesoir.be');">fragt sich</a>:</p>
<blockquote><p>Des civils massacrés pratiquement sous les yeux de Casques bleus impuissants ou indifférents: Kiwanja sera-t-il un Srebrenica congolais ?</p>
<div class="translation">Zivilisten wurden praktisch unter den Augen von ohnmächtigen oder gleichgültigen Blauhelmen massakriert: Wird Kiwanja zum kongolesischen Srebrenica?</div>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-52462" title="ushahidi-drc" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/ushahidi-drc.jpg" alt="" /></p>
<p>Um zu dokumentieren was derzeit vor Ort passiert, hat Ushahidi <a href="http://blog.ushahidi.com/index.php/2008/11/07/ushahidi-deploys-to-the-congo-drc/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.ushahidi.com');">seine Software</a> in der Demokratischen Republik Kongo freigeschaltet, die sich schon während der Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia und im Mai während der fremdenfeindlichen Angriffe auf Immigranten in Südafrika <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/01/15/kenya-cyberactivism-in-the-aftermath-of-political-violence/">bewährt</a> hatte. Das Werkzeug Ushahidi, auf Swahili Zeuge, erlaubt jedermann, Kriseninformationen in Form von Textnachrichten mittels eines Mobiltelefons, mittels e-Mail oder mittels eines Web-Formulars einzugeben und sie auf einer Karte oder Zeitschiene anzuzeigen. Die Telefonnummer für SMS-Berichte ist  <strong>+243992592111</strong> und die Internet-Seite zum Betrachten der Berichte ist <a href="http://drc.ushahidi.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">http://DRC.ushahidi.com</a>.</p>
<p><a href="http://drc.ushahidi.com/reports/view/7" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">Einer der Berichte</a> über die Vorfälle, die schon auf der Ushahidi-Seite für den Kongo zu finden sind, bezieht sich auf die Tötung eines Lokaljournalisten in der Gegend von Kiwanja:</p>
<blockquote><p>One of our facilitators for community radio (Ushirika) was killed in Rutshuru.</p>
<p>The Kiwanja Nehemiah Committee president has fled, the parish is more insecure.</p>
<p>We have had some contact with Kibirizi, but phone contact there is difficult. I&#39;m in permanent contact with the Nehemiah Committee in Kiwanja and Rutshuru. Our superviser has been visited three times in a row by uniformed men in his house in Kiwanja.</p>
<div class="translation">Einer derer, die unser Lokalradio ermöglicht haben (Ushirika) wurde in Rutshuru getötet.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nehemia-Komitees ist geflohen, die Gemeinde ist jetzt weniger sicher.</p>
<p>Wir konnten Kontakt mit Kibirizi aufnehmen, aber der Telefonkontakt dorthin ist schwierig. Ich bin in dauerndem Kontakt mit dem Nehemia-Komitee in Kiwanja und Rutshuru. Unser Supervisor wurde drei Mal hintereinander von Uniformierten zu Hause aufgesucht.</p></div>
</blockquote>
<p>Weitere Berichte sind in <a href="http://blog.theirc.org/2008/11/03/congo-report-from-aid-workers-under-attack/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.theirc.org');">diesem Blog-Eintrag</a> von Helfern der Hilfsorganisation Internationales Rettungskomitee von Nord-Kivu zu finden oder in diesem Tagebuch eines anderen Helfers in der Gegend im Alertnet Blog.</p>
<p>Vor einigen Tagen fragte BBC-Afrika in &#8220;Have Your Say&#8221; sein Publikum: <a href="http://newsforums.bbc.co.uk/nol/thread.jspa?forumID=5585&amp;edition=2&amp;ttl=20081110014032" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/newsforums.bbc.co.uk');">Warum kann der Kongo den Frieden nicht halten?</a> Hier eine kleine Auswahl der Antworten kongolesischer Leser:</p>
<p>Joseph aus Goma:</p>
<blockquote><p>The whole problem stems from the DRC government in the 1990&#39;s not fulfilling their promise to hunt down the killers during the Rwandan Genocide. They promised Rwanda they would hunt down and kill those Hutu&#39;s who fled into Congo that took part in the genocide and they never did. Rwanda and the rebels were forced to take matters into their own hands because of the poor leadership in Congo which backtracked on their promise. I love my country but our leadership is hopeless.</p>
<div class="translation">Der Ursprung der Probleme ist, dass die Regierung des Kongo in den 1990er Jahren ihr Versprechen nicht wahr gemacht hat, den Mördern des ruandischen Genozids nachzugehen. Sie hatten den Ruandern versprochen, sie würden den in den Kongo geflohenen und am Genozid beteiligten Hutus nachgehen und sie töten, aber sie haben es nie getan. Ruanda und die Rebellen waren gezwungen, die Sache in die Hand zu nehmen wegen der schwachen Führung im Kongo, die sich an ihr Versprechen nicht hielt. Ich liebe mein Land, aber unsere Führung ist hoffnungslos.</div>
</blockquote>
<p>Davis Tara aus Kinshasa:</p>
<blockquote><p>
DRC can have peace only when her leaders develops political will to end war. It seems kabila is enjoying to have insecurity in that part of his country so as to scare off polical opponents.</p>
<div class="translation">Die Demokratische Republik Kongo kann nur in Frieden leben, wenn ihre Führung den politischen Willen entwickelt, den Krieg zu beenden. Es scheint so, als ob Kabila die Unsicherheit in dieser Gegend des Landes passt, weil sie politische Gegner abschreckt.</div>
</blockquote>
<p>Dr Paul Kabasele, ein Kongolese in London:</p>
<blockquote><p>
The international community has been risponsible for the Hutus crossing the borders after the genocide, why shouldn&#39;t the same community sort out this mess?</p>
<div class="translation">Die internationale Gemeinschaft war verantwortlich dafür, dass die Hutus die Grenzen nach dem Genozid überquert haben, warum sollte nicht ein- und dieselbe Gemeinschaft dieses Durcheinander in Ordnung bringen?</div>
</blockquote>
<p>Auch Michelle F. vom <em>Stop Genocide</em> Blog <a href="http://genocide.change.org/blog/view/peace_in_the_drc_part_iii_something_long-term_would_be_nice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/genocide.change.org');">hat ihre Meinung zum Frieden in Kongo</a>:</p>
<blockquote><p>If some degree of security can be established in the Eastern DRC, it will not be sustained without serious reforms to the Congolese military. The FARDC, beyond being under-resourced and generally incompetent, is responsible for some of the worst abuses committed against Congolese civilians, including enthusiastic participation in the brutal epidemic of rape that has become a hallmark of the conflict.</p>
<div class="translation">Wenn ein gewisser Grad von Sicherheit im Ost-Kongo etabliert werden kann, wird er nicht ohne ernsthafte Reformen im kongolesischen Militär aufrechterhalten werden können. Die FARDC hat nicht nur zuwenig Mittel und ist insgesamt inkompetent, sondern auch verantwortlich für schlimmste Misshandlungen der kongolesischen Zivilisten, darunter eine enthusiastische Beteiligung an der Epidemie von Vergewaltigungen, die den Konflikt geprägt hat.</div>
</blockquote>
<p>Da wir beim vielbeachteten Problem der Vergewaltigung im Kongo sind: Michael Kavanagh vom Pulitzer Center for Crisis Reporting meint, dass Journalisten und Aktivisten darüber mehr schreiben als über den Krieg. <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html#trackback" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">Und er fügt hinzu</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with much of the reporting on sexual violence in Congo - my own included, sometimes - is that it lacks context, often because the context is so complicated that journalists and editors decide to gloss over it.</p>
<p>But it needs to be said over and over: rape in Congo is a direct result of the conflict. Rape cases skyrocket after fighting and near frontlines; when fighting dies down so do the number of rapes. Rape is an epidemic born from violence, not an endemic part of Congolese society. The only way to “Stop Rape” is to end the war. It can only happen in that order.</p>
<div class="translation">Das Problem mit vielen der Berichte über sexuelle Gewalt im Kongo - manchmal auch meinen eigenen - ist, dass ihnen der Kontext fehlt, weil der Kontext oft so kompliziert ist, dass Journalisten und Redakteure sich entscheiden, über ihn hinwegzugehen.</p>
<p>Aber es muss immer wieder gesagt werden: Die Vergewaltigungen im Kongo sind eine direkte Folge des Konflikts. Die Fälle von Vergewaltigungen schnellen in die Höhe nach Kämpfen und in der Nähe der Front; wenn die Kampfhandlungen dahinschwinden, schwindet auch die Zahl der Vergewaltigungen. Vergewaltigung ist eine Epidemie, die die Gewalt gebiert, nicht eine Krankheit, die der kongolesischen Gesellschaft eigen ist.</p></div>
</blockquote>
<p>Dawn Hurley teilt uns folgende <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">Anekdote</a> mit:</p>
<blockquote><p>As I was walking around Goma I talked with young one man, who perhaps best summarized the mood of Goma. I asked if he was scared.</p>
<p>He replied “Fear is a luxury for the rich.” If you are poor, what does it matter if you are afraid? There is nothing you can do about it. You can&#39;t run away, you can&#39;t change anything. You just keep on living. What is the point of being afraid?”</p>
<div class="translation">Als ich zu Fuß in Goma unterwegs war, sprach ich mit einem jungen Mann, der wohl am besten die Stimmung in Goma zusammenfasste. Ich fragte ihn, ob er keine Angst habe.</p>
<p>Er antwortete: &#8220;Angst ist ein Luxus für die Reichen. Wenn Sie arm sind, was bringt es Ihnen, wenn Sie Angst haben? Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Sie können nicht weglaufen, sie können nichts ändern. Sie leben einfach weiter. Was soll da Angst?</p></div>
</blockquote>
<p>Eine ausführliche Liste von Hintergrund-Berichten und Handlungsempfehlungen, sowie Ideen für Aktionen finden Sie auf dem <a href="http://www.ir2p.org/2008/11/04/congo-information-and-action/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ir2p.org');">Individual Responsibility to Protect Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serbien: Blogger sprechen über Festnahme von Radovan Karadžić</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska Radovan Karadžić festgenommen worden.
In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.
Viele serbische Blogger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radovan_Karad%C5%BEi%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Radovan Karadžić</a> festgenommen worden.</p>
<p>In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.</p>
<p>Viele serbische Blogger waren überrascht. Es folgen einige der ersten Reaktionen.</p>
<p>Co von <em>SLIKE I DOGADJAJI</em> <a href="http://slikeinovosti.blogspot.com/2008/07/uhapsen-radovan-karadzic.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/slikeinovosti.blogspot.com');">schreibt</a> in seinem Blog (SRP):</p>
<blockquote><p>Während ich an einem Bericht über meinen Portland-Besuch arbeitete, erfuhr ich von der Festnahme Radovan Karadžićs. Ich konnte es gar nicht glauben, aber es steht überall. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Hugh Griffiths, ein Blogger von B92, <a href="http://blog.b92.net/text/3442/Radovan%20Karadzic%27s%20bad%20hair%20day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.b92.net');">schreibt</a> auf Englisch:</p>
<blockquote><p>Viele von uns hätten nie gedacht, dass sie den Tag erleben würden. Den Tag, an dem die unheilige Dreifaltigkeit von Geheimpolizei, den Verbrechern und den Priestern, die dich geschützt hatten, eine dauerhafte Freiheit bis zum letzten Tag schaffen würden. Zu unserem Glück liegen manchmal sogar die Pessimisten falsch. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Dynhysbys von <em>A K U L T U R A</em> <a href="http://akultura.wordpress.com/2008/07/22/uhapsen-radovan-karadzic/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/akultura.wordpress.com');">freut</a> sich über die Nachricht (SPR):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich bin froh, den diese Regierung ist bereit und motiviert die Probleme anzugehen, die Serbien an die Hölle der 90er bindet. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Misha <a href="http://misha.blog.co.yu/blog/misha" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/misha.blog.co.yu');">kritisiert</a> im <em>Doctor</em> Blog den Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Criminal_Tribunal_for_the_former_Yugoslavia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">ICTY</a>). Doch obwohl er nicht an die Gerechtigkeit dieser Institution glaubt, so liebt er trotzdem Serbien mehr als Radovan Karadzic:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Egal, wie die Glaubwürdigkeit des Tribunals durch die Freisprüche für Verbrecher wie [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramush_Haradinaj" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Rasmus Haradinaji</a>] und [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Naser_Ori%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Naser Oric</a>] gelitten hat, und egal wie unschuldig Radovan Karadzic war (wird Gott ihm wohl beim Nachweisen helfen?) Serbien kommt für mich immer an erster Stelle. [&#8230;]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Belarus: Eine Explosion, Festnahmen und die Solidarität der Blogger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/belarus-eine-explosion-festnahmen-und-die-solidaritat-der-blogger/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/belarus-eine-explosion-festnahmen-und-die-solidaritat-der-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 17:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belarusian]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah an der Explosion, wurde aber nicht verletzt.</p>
<p>Die Polizei hat einige Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten befragt und ihre Wohnungen und Büros durchsucht. Am 9. Juli wurden vier Personen festgenommen: Sergei Chislov, Igor Korsak, Viktor Leshchinsky und Miroslav Lozovsky, alle Mitglieder der Weißen Legion, der Jungendgruppe der Belarusian Union of Military Personnel, seit 1996 verboten.</p>
<p>Andrei Khrapavitsky  hat auf der kürzlich wiedereröffneten Seite <em>Belarusan American Blog</em> über die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/07/bomb-explosion-in-minsk/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Explosion</a> und die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/10/the-outcomes-of-the-terror-act-who-gets-nailed/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Festnahmen</a> geschrieben. Er spricht auch über die Reaktionen der Blogger:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich glaube, dass kaum ein Blogger in Belarus nicht die Bombenexplosion kommentiert hat. Die Menschen rätseln, was passiert ist und welche Folgen es haben wird. Es gibt viele verschiedene Versionen, aber es macht wohl keinen Sinn, sie hier aufzulisten. Eins ist sicher: Es ist die erste große Terror-Aktion in Belarus. Auch wenn das Regime seine Finger nicht im Spiel hatte (und so war es, wenn man prominenten Analysten wie Silitski und Feduta glauben schenken mag), ist dies ein verdammt guter Anlass, die Opposition einzuschüchtern. Dies gilt umso mehr, als dass wenige Tage vor der Explosion der Parlaments-Wahlkampf offiziell begonnen hat.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/8579748.gif" alt="" /><em>Kabierac</em> verlinkt auf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_they_came..." onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Martin Niemöllers Gedicht</a> &#8220;First they came&#8230;&#8221; [dt. Original: &#8220;Als die Nazis die Kommunisten holten &#8230;&#8221;]. weißrussische Blogger sollen das Logo der Weißen Legion als UserPic nutzen, um sich mit den vier verhafteten zu solidarisieren. Sein <a href="http://kabierac.livejournal.com/164445.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kabierac.livejournal.com');">Beitrag</a> [BEL, RUS] kam bei Yandex Blogs in die Top 30.</p>
<p>Viele Blogger haben die Initiative unterstützt. <em>Coipish</em> ist einer von ihnen; es gibt <a href="http://retshyz.livejournal.com/170658.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/retshyz.livejournal.com');">Berichte</a> [BEL], dass die Polizei auch ihn verhaftet hat. Er schrieb <a href="http://coipish.livejournal.com/453865.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/coipish.livejournal.com');">folgendes</a> [BEL,RUS]:</p>
<blockquote><p>Mein UserPic war einmal das Zeichen der Weißen Legion, dessen ehemaligen Mitglieder nun die Explosion vorgeworfen wird. Ich will sie zumindest mit meinem UserPic unterstützen. Ich sympathisiere wirklich mit allen Opfern der Terror-Aktion, aber unglücklicherweise werden die wahren Täter wohl nie zur Verantwortung gezogen werden :((</p></blockquote>
<p><em>z_hunter</em> hat für das UserPic das Farb-Schema verändert:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/3928073.gif" alt="" /></p>
<p>In den Kommentaren zu <em>coipishs</em> Artikel erklärt er, warum:</p>
<blockquote><p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Ein gutes Emblem, aber schlechte Farben. Nicht unsere Farben  - schwarz und rot. Ich mag es lieber weiß-rot-weiß.</p>
<p><em>kostas14:</em></p>
<p>Das hat Tradition in der belarussischen Kultur und Kunst. [&#8230;]</p>
<p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Richtig. Aber die rote Flagge verbindet man auch mit weniger guten Zeiten in der UDSSR und Deutschland. Das alles hatte einen sehr schlechten Einfluss auf unser Weißrussland.</p></blockquote>
<p>Stellvertretend für die vergleichsweise unpolitischen Minsker, veröffentlicht <em>Kartina Mira</em> (&#8221;Weltbild&#8221;), ein Blog eines Russen in Belarus, diesen <a href="http://kartina-mira.blogspot.com/2008/07/blog-post_08.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kartina-mira.blogspot.com');">Sketch</a> (RUS) mit einer aufgeschnappten Diskussion aus einem Minsker Friseursalon:</p>
<blockquote><p>[&#8230;]</p>
<p><em>- Oh, hast du von der Bombenexplosion gehört? Das ist wirklich Terrorismus.</em></p>
<p><em>- Ja. Tschetschenien ist so weit weg von uns &#8230; dort gerät alles außer Kontrolle.</em></p>
<p>Dies war für uns Weißrussen eine so unnatürliche Nachricht, dass die Menschen auf der Straße mit nur einer Assoziation auf die Explosion reagieren: &#8220;Terrorismus - Tschetschenien&#8221;.</p>
<p>Das ist die Wirklichkeit des Landes, in dem ich lebe. Ruhig, friedlich, nett, stabil. Manchmal sogar langweilig. Trotzdem haben wir es meilenweit besser als unsere Nachbarn.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bloggen für Palästina am 15. Mai</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/13/bloggen-fur-palastina-am-15-mai/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/13/bloggen-fur-palastina-am-15-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 16:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

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		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

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		<category><![CDATA[Palästina]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des Nakba, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der Palestine Day.
Der Organisator der Initiative, za3tar, erklärt in einem Artikel seine Absichten:
Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nakba_Day" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Nakba</a>, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der <em>Palestine Day</em>.</p>
<p>Der Organisator der Initiative, <em>za3tar</em>, erklärt in einem Artikel <a href="http://www.za3tar.net/2008/05/01/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.za3tar.net');">seine Absichten</a>:</p>
<blockquote><p>Liebe Leser,<br />
am 15. Mai jährt sich zum 60. mal das palästinensische Nakba - der Beginn des Leidens und der Not der modernen Palästinenser. Jedes Jahr wird auf lokaler, regionaler und globaler Ebene an dieses Datum erinnert.<br />
Ich bin mir sicher, dass viele Blogger sich in Beiträgen zu diesen tragischen Ereignisse äußern werden. Angesichts des Erfolgs des &#8220;Blog about Jordan Day&#8221; möchte ich eine Initiative starten, die jeden ermutigen soll, am Donnerstag, den 15. Mai über Palästina oder die Geschichte Palästinas zu schreiben.<br />
Es gibt keine Beschränkungen für den Inhalt oder die gewählte Sprache. Wirklich alles über Palästina, die Palästinenser, die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft, politisches, soziales, ökonomisches oder sonstige Aspekte sind willkommen. Wir wollen Gedanken austauschen und auf die Situation der Palästinenser aufmerksam machen. Wenn alle mithelfen, erreichen wir vielleicht die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien (zumal die Situation des Landes in den meisten westlichen Medien unangemessen und falsch wiedergegeben wird).</p></blockquote>
<p><em>Bruised earth</em> <a href="http://bruisedearth13.wordpress.com/2008/05/05/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bruisedearth13.wordpress.com');">fordert andere Blogger auf</a>, sich zu beteiligen:</p>
<blockquote><p>Der 15. Mai steht vor der Tür - und mit ihm der 60. Jahrestag des palästinensischen Nakba. Es gibt eine wunderbare Initiative zu diesem Tag: &#8220;Blog about Palestine Day&#8221;. Alle Webmaster und Blogger sollen ermutigt werden, über Palästina oder die Okkupation zu schreiben. Dies ist eine tolle Gelegenheit, sich einer Online-Bewegung anzuschließen. Bruisedearth.org ist stolz, an diesem Ereignis teilzunehmen.</p></blockquote>
<p>Auch <em>Sugar Cubes</em> wird an diesem Tag <a href="http://thesugarcubes.net/2008/05/11/blog-about-palestine-day-may-15th/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thesugarcubes.net');">bloggen</a> und schlägt verschiedene Themen vor:</p>
<blockquote><p>Am 15. Mai werden sich Blogger von der ganzen Welt vereinen, um auf die Situation der Palästinenser aufmerksam zu machen. Sie werden darüber schreiben, was vor 60 Jahren am 15. Mai 1948 geschah und noch heute geschieht.<br />
Jeder kann mit einem Bild, einem Artikel, einem Video, einem Gedicht oder der eigenen Meinung teilnehmen.</p></blockquote>
<p>Auch eine <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=12355034748" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> wurde eingerichtet, um den 15. Mai zu dokumentieren. Die Gruppe informiert die Leser:</p>
<blockquote><p>Man muss nicht Palästinenser sein, um teilzunehmen. Auch die Sicht eines nicht-Palästinensers ist gefragt. Wir wollen nur das Wort ergreifen und die Leute über uns informieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Libanon: Ein &#8216;heißer Sommer&#39;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/libanon-ein-heiser-sommer/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/libanon-ein-heiser-sommer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Lebanon]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist wirklich ein sehr heißer Sommer hier im Libanon &#8230; ein Streik wurde zum Bürgerkrieg &#8230; Ich habe Angst &#8230; als ich gestern Gewehrschüsse auf inser Haus zukommen hörte, konnte ich nicht aufstehen! Ich konnte nicht wegrennen!! Ich konnte mich nicht mal bewegen!!!&#8221;, schreibt NightS über ihr Erleben der aktuellen Ereignisse im Libanon.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist wirklich ein sehr heißer Sommer hier im Libanon &#8230; ein Streik wurde zum Bürgerkrieg &#8230; Ich habe Angst &#8230; als ich gestern Gewehrschüsse auf inser Haus zukommen hörte, konnte ich nicht aufstehen! Ich konnte nicht wegrennen!! Ich konnte mich nicht mal bewegen!!!&#8221;, schreibt <em><a href="http://lebnights.blogspot.com/2008/05/may-2008.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/lebnights.blogspot.com');">NightS</a></em> über ihr Erleben der aktuellen Ereignisse im Libanon.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hong Kong: Ein Tibet-Artikel</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/hong-kong-ein-tibet-artikel/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[David Webb hat einen Artikel veröffentlicht, der vom Journal der Juristischen Gesellschaft Hong Kong abgelehnt wurden. Er befasst sich mit der Geschichte Tibets und der Selbstbestimmung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>David Webb</em> hat einen Artikel veröffentlicht, der vom Journal der Juristischen Gesellschaft Hong Kong abgelehnt wurden. Er befasst sich mit <a href="http://webb-site.com/articles/tibetharris.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/webb-site.com');">der Geschichte Tibets und der Selbstbestimmung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Libanon: Medien über den Gazasteifen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/libanon-medien-uber-den-gazasteifen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/libanon-medien-uber-den-gazasteifen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 20:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Lebanon]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Zeitungen berichten jetzt, es gäbe &#8216;Unruhe&#39; im Gazastreifen. Letzte Woche war ich einmal &#8216;unruhig&#39;: Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich mein Hühnchen nun mit dem Geschmack Taouk oder Shwarma haben wollte - aber ich habe dabei nicht fünf Kinder ermordet &#8230;!&#8221;, schreibt Burghol über die Berichterstattung über Gaza.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Zeitungen berichten jetzt, es gäbe &#8216;Unruhe&#39; im Gazastreifen. Letzte Woche war ich einmal &#8216;unruhig&#39;: Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich mein Hühnchen nun mit dem Geschmack Taouk oder Shwarma haben wollte - aber ich habe dabei nicht fünf Kinder ermordet &#8230;!&#8221;, schreibt <a href="http://biladsham.blogspot.com/2008/04/israeli-official-living-in-gaza-is.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/biladsham.blogspot.com');"><em>Burghol</em></a> über die Berichterstattung über Gaza.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Iraker ihre Häuser verlassen müssen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/warum-iraker-ihre-hauser-verlassen-mussen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Irak]]></category>

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		<description><![CDATA[Mama schreibt einen ergreifenden Artikel, warum viele Iraker gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen. Manche möchten den furchtbaren Erinnerungen entkommen, andere fliehen wegen der Bedrohung. Viel verlassen gleich ganz das Land.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://youngmammy.blogspot.com/2008/04/reasons-why-iraqis-leave-their-houses.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/youngmammy.blogspot.com');"><em>Mama</em></a> schreibt einen ergreifenden Artikel, warum viele Iraker gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen. Manche möchten den furchtbaren Erinnerungen entkommen, andere fliehen wegen der Bedrohung. Viel verlassen gleich ganz das Land.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ägypten: Ein Streik rüttelt auf</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ägypten wurden am Sonntag um die 500 Menschen verhaftet, als die Polizei einen Generalstreik gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.
Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks Facebook verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ägypten wurden am Sonntag um die <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=a47Lg9rBLPFA&amp;refer=home" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloomberg.com');">500 Menschen verhaftet</a>, als die Polizei einen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/05/egypt-gears-up-for-a-general-strike-sunday/">Generalstreik</a> gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.</p>
<p>Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook</a> verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag hinweg über Verhaftungen und die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.</p>
<p>Der Streik, der in ganz Ägypten stattfand, spaltete die Meinungen zwischen denen, die seinen Erfolg bestätigten und anderen, die seinen Abbruch oder sogar sein Scheitern bekannt gaben. Viele Menschen nahmen von Zuhause aus an dem Ereignis teil und mieden den Sandsturm, der an dem Tag aufkam, oder weil sie einfach die befürchteten gewalttätigen Zusammenstöße auf den Straßen fürchteten.</p>
<p>Zeugen berichteten von wenig Verkehr auf den Straßen, die von Polizeiautos gesäumt und voller Polizisten in Zivil waren. Den ganzen Tag über kamen neue Meldungen auf Twitter, Facebook und Blogs über Verhaftungen von Protestierenden, Politikern und Bürgern, inklusive Bloggern.</p>
<p><a href="http://news-lab.net/blog/2008/04/06/what-happened-in-the-strike-today/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news-lab.net');"><em>SA</em></a> schreibt, „was während des heutigen Streiks passiert ist“:</p>
<blockquote><p>„Ich komme gerade nach einem langen Tag nach Hause. Und ich wurde fast verhaftet. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hörten nicht auf, die Aktivisten zu behelligen und anzugreifen.<br />
Seit gestern Abend verhaften sie viele Aktivisten, auch heute noch.<br />
Ich war seit 11 Uhr vormittags am Tahrir Square und dort waren so viele Soldaten und Sicherheitsleute in zivil. Sie belästigten jeden, fragten nach Personalien und versuchten, uns wegzuschieben.<br />
Drei junge Studentinnen der American University in Cairo (AUC) nutzten Brote als Symbol für ihren Protest, was den Sicherheitsleuten nicht passte. Viele Soldaten attackierten die jungen Frauen.<br />
Eine Frau mit zwei Kindern versuchte, den Studentinnen zu helfen, aber sie wurde von der Polizei festgenommen.<br />
Die zwei kleinen Jungen standen allein da und weinten, weil ihre Mutter weg war.<br />
Am Tahrir Square wurden auch einige Frauen verhaftet. Sie wurden von Polizisten eingekreist, aber ich und andere AUC-Studenten blieben außerhalb dieses Kreises und forderten die Polizisten auf, sie freizulassen. Wir bewegten uns nicht, bis sie frei waren.“</p></blockquote>
<p>Sie fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>„Im Stadtzentrum vor dem Juristenverband sah ich, wie die Leute auf der Straße sich der Demonstration in dem Gebäude anschlossen. Wir riefen draußen auf der Straße: „Nieder mit Hosni Mubarak“, aber Dutzende Soldaten rannten mit Schlagstöcken hinter uns her und versuchten, uns anzugreifen. Ich filmte mit meiner Kamera, als ein Polizist mich festnahm und meine Kamera und mein Handy konfiszieren wollte. Aber Gott sei Dank kam ein französischer Journalist und sagte, ich sei seine Assistentin, so dass ich nach einer Diskussion von 15 Minuten gehen konnte.<br />
Bis jetzt haben sie mehr als 100 Menschen verhaftet. Aber viele Ägypter nahmen am Streik teil, indem sie zuhause blieben.<br />
Die Botschaft des Regimes war eindeutig: „Keine freie Meinungsäußerung“.<br />
Ich frage mich, wo Mubarak, der Diktator, sich heute versteckt hat.<br />
Die Polizei war heute sehr aggressiv, aber wir haben bis zum Ende standgehalten. Für mich ist der heutige Tag ein Sieg gegen Korruption, Misshandlung, Folter und Diktatur.“</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/arabawy/2008/04/06/police-abort-mahalla-strike/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> und <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/04/06/the-game-is-on/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Sandmonkey</a> gaben regelmäßige Updates, aber der Star des Tages war ein <a href="http://6april08.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/6april08.blogspot.com');">neuer Blog</a> [ar], der von Aktivisten eingerichtet wurde, die die Menschen dazu aufriefen, ihre Geschichten, Fotos und Videos einzusenden, die die Ereignisse des Tages dokumentieren. <em><a href="http://tadamonmasr.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tadamonmasr.wordpress.com');">Tadamon Masr</a></em> bot seinen Lesern ebenfalls regelmäßige Updates über das Geschehen des Tages. Während dieser Beitrag geschrieben wurde, wurden beide Blogs noch aktualisiert.</p>
<p><a href="http://stranger2day.blogspot.com/2008/04/httpnews.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/stranger2day.blogspot.com');"><em>Ghariba</em></a> hat genaue Details der Ereignisse aufgeschrieben, BBC Arabic zitiert und Videos der Zusammenstöße in El Mahala beigefügt, wo sich die Textilfabriken und das Herz des Streiks befanden – chaotische Szenen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die BBC-Korrespondentin Azza Muhiydin zitierte die Sicherheitskräfte, die von 207 Verhafteten in Kairo, Giza, Alexandria, Al Buhaira und Qana sprechen. Unter ihnen sind Mitglieder von Al Ghad, Al Nasseri, Al Tajamua’ und der Kifaya-Bewegung sowie der Generalsekretär der Arbeiterpartei Magdi Ahmed Hussain.</p></blockquote>
<p>In Mahala standen die Ereignisse wörtlich in Flammen. Anders als bei den friedlichen Demonstrationen in den Großstädten wie Kairo, die von Verhaftungen und gelegentlichen Belagerungen von der Bereitschaftspolizei wie z. B. vor dem Juristenverband verdorben wurden, gab es in Mahala gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und der Polizei. Zeugen bestätigten auch, dass zwei Personen umgekommen seien, darunter ein 9-jähriges Kind. Es gab keinen Strom, eine Tankstelle stand in Flammen und in einige Geschäfte wurde eingebrochen.</p>
<p><em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/mahla-on-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> </em>schreibt in ihrem Bericht „Mahala in Flammen“:</p>
<blockquote><p>„Das großartige Mahala steht zurzeit in Flammen. Alle Straßen zur wichtigsten Stadt für die Textilindustrie im Nahen Osten sind gesperrt und sogar Züge werden in andere Städten des nördlichen Deltas umgeleitet.<br />
Wir bekamen die ersten Meldungen um ca. 18 Uhr, dass Mahala wörtlich in Flammen steht. Jemand schickte eine E-Mail mit den Fotos in der Diapräsentation unten und beschrieb die Stadt als das ägyptische Gaza.<br />
Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein – es kam zu schlimmen Verletzungen. Die Lage uferte aus, als zwei Menschen getötet wurden und zu den ersten Märtyrern des 6. April wurden, die ich nie vergessen werde. Das erste Opfer war ein 20-jähriger Mann und das zweite ein 9-jähriger Junge. „Merkwürdigerweise wurde heute in Gaza auch ein Junge getötet!!“ Ja, es ist leider wahr.<br />
Die Menschen wurden wütend, mehr Zusammenstöße. Leider waren diejenigen, die in die Kämpfe verwickelt waren, Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Es wurden Waffen wie die regionalen Kurzschwerter benutzt. In den Straßen loderten Feuer.<br />
Jetzt ist die Stadt von Sicherheitskräften belagert.“</p></blockquote>
<p>Trotz der Niederschlagung war eine neue <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=30053505614&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> gestern Abend aktiv. Darin wurde eine Aufforderung zu einem neuen Streik am 4. Mai veröffentlicht. Der Tag fällt mit dem Geburtstag des ägyptischen Präsidenten zusammen. Die Gruppe hat bis jetzt 1300 Mitglieder angezogen. Dies ist ein Entwurf der ersten Forderungen für den kommenden Streik:</p>
<blockquote><p>1. Am 4. Mai: friedlicher Streik und friedliche Demonstrationen.<br />
2. Niemand soll in der ersten Maiwoche Fleisch kaufen.<br />
3. Die Demonstrationen werden an bestimmten geheimen Orten abgehalten.<br />
4. Wir treffen uns in Moscheen und Kirchen und marschieren dann zu den großen Plätzen und Straßen.</p></blockquote>
<p>Obwohl es noch zu früh ist, den Erfolg des Streiks am 6. April und seiner Auswirkungen zu bestätigen, hat er mit Sicherheit einen Nerv getroffen. Tausende Menschen mobilisierten sich selbst und nutzten freie Internetanwendungen, um Freiheit, Gleichheit, Demokratie und ein ehrenvolles Leben für sich und die nächsten Generationen in Ägypten zu fordern.</p>
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