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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Reisen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>MENA: H1N1, Impfstoffe und Verschwörungstheorien</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/10/mena-h1n1-impfstoffe-und-verschworungstheorien/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 03:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Länder haben Impfungen zur Bekämpfung der H1N1 oder Schweinegrippe eingeführt. Die Zahl der Krankheitsfälle erhöht sich und damit auch der Butz online.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/07/mena-h1n1-vaccines-and-conspiracy-theories/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Viele Länder haben Impfungen zur Bekämpfung der H1N1 oder Schweinegrippe eingeführt. Die Zahl der Krankheitsfälle erhöht sich und damit auch der Butz online.</p>
<p>Saudi Arabien rüstet sich für die <a href="http://www.answers.com/Haj">Haj</a> Saison in welcher Millionen Muslime nach Mecca zur Pilgerfahrt kommen werden. John Burgess schreibt in <em><a href="http://xrdarabia.org/2009/11/04/saudis-finalize-swine-flu-planning-for-haj/">Crossroads Arabia</a>:</em></p>
<blockquote><p>Die Haj beginnt in wenigen Wochen und die Saudis beschäftigen sich zunehmend mit dem Problem eines Ausbruchs der Schweinegrippe. Die Saudi Gazette berichtet über eine Konferenz der Saudi Notfall-Experten für Medizin, die darauf achten, dass feste Pläne gemacht werden. Der Artikel informierte darüber, dass die Einwohner von Mecca und Medina die ersten Saudis sein werden, denen die Impfung gegen die Schweinegrippe angeboten werden wird. Damit wird eine Art Feuerschneise geschaffen, falls es zu einer schnellen Verbreitung der Krankheit kommen sollte.</p></blockquote>
<p>In der Türkei ist die Situation nicht so dringlich. Der türkische Blogger <em><a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/">Erkan</a></em> gibt zu, dass ihn frühere Pandemien mehr geängstigt hätten:</p>
<blockquote><p>Bei mir gab es keinen Augenblick der Panik, erkläre ich. Ich weiß nicht, warum. Ich hatte bei dem <a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/www.cdc.gov/ncidod/dvrd/Spb/mnpages/dispages/cchf.htm">hämorrhagischen Krim-Kongo-Fieber</a> oder der <a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/www.cdc.gov/flu/avian/">Vogelseuche</a> mehr Angst.</p>
<p>Hier in Istanbul gibt es jedoch jetzt auch ein geringes Panikgefühl über die Schweinegrippe. Was vielversprechend ist, ist, dass viele Normalbürger den Behörden folgen und versuchen, so viel wie möglich zu tun. Sie sind nicht widerspruchslos und sicherlich nicht so gleichgültig wie ich.</p></blockquote>
<p>Bei <em><a href="http://blog.sweetestmemories.com/default.asp?Display=1883">Memories Documented</a></em> (Dokumentierte Erinnerungen) berichtet der Jordanier Owaider über eine Verschwörungstheorie:</p>
<blockquote><p>Ein Freund von mir ist einer von denen, der in an jede Verschwörungstheorie glaubt, die Pharma Firmen betrifft. Sie argumentiert stundenlang warum Impfstoffe schlecht sind, und wie diese Firmen absichtlich “die menschliche Bevölkerung” reduzieren wollen, angefangen bei den Jungen, Schwachen und den Kranken.</p></blockquote>
<p>Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Ich glaube die Leute haben Angst, und wenn die Menschen Angst haben, schaffen sie Dämonen und sie haben dann Angst davor und fühlen sich von ihnen bedroht. Wenn Menschen Angst haben, halten sich Viele lieber an den Normen fest, mit denen sie vertraut sind.</p>
<p>Eine Krankheit aber könnte eine Person dazu zwingen, ihre regelmäßige Routine zu unterbrechen, um gesund zu werden &#8230;</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube an die Wissenschaft&#8230; Wirklich, und das Wort eines Arztes oder Apothekers ist mir mehr Wert als irgendeine Verschwörungstheorie, ohne Rücksicht darauf, wie sehr man versucht mich zu überzeugen.</p></blockquote>
<p>Und <em><a href="http://riadzany.blogspot.com/2009/11/moroccan-news-briefs.html">The View from Fez</a></em> (Die Stimme aus Fez), aus Marokko hat folgende Neuigkeiten über H1N1:</p>
<blockquote><p>Zweiundvierzig neue H1N1 Fälle wurden am Donnerstag in den Städten Casablanca, Tangier, Marrakech, Fez, Benslimane, Ouida und Meknes gemeldet, gab das Gesundheitsministerium bekannt.</p>
<p>Das bringt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 592, einschließlich von 297 Fällen in den Schulen, wurde in der Erklärung des Ministeriums gesagt.</p>
<p>Alle Patienten erhalten Hauspflege mit ärztlicher Untersuchung, sagt das Ministerium und fügt hinzu, dass es keine komplizierten Fälle gibt. Das Ministerium stellte ferner fest, dass es im ganzen Land bisher keinen Todesfall gegeben hat.</p></blockquote>
<p>Jordanier <em><a href="http://hareega.blogspot.com/2009/11/mikro-blogging-da3-3anka-lawmi-fa-inna.html">Hareega</a></em> macht dazu einige leichtherzige Beobachtungen:</p>
<blockquote><p>Ich verstehe, wie furchtbar H1N1 sein kann, aber wenn du jeden Tag 3 Packungen Zigaretten rauchst und ein enormes ‘seder of mansaf’ (jordanisches Reisgericht) zu dir nimmst, brauchst du dir über H1N1 keine Sorgen zu machen. Etwas anderes wird dich schneller erwischen.</p></blockquote>
<p>In der gleichen Post schreibt <em>Hareega</em>:</p>
<blockquote><p>Bis jetzt sind sieben Jordanier an H1N1 gestorben. Zehn Mal so viele starben, als unser Fußballteam 3-1 gegen die UAE (Vereinigte Arabische Emirate) verlor. Wir sollten unsere Prioritäten ändern. Bevor wir die Nation impfen, sollten wir unsere Fussballspieler ins Gefängnis schicken.</p></blockquote>
<div class="notes">MENA = Middle East and North Africa = Nahost und Nordafrika</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Ungarn: “Smog-Reduzierung im Stadtzentrum”</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/21/ungarn-%e2%80%9csmog-reduzierung-im-stadtzentrum%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 01:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Hungarian]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Architekten, Künstler, Biologen und Techniker haben im Stadtzentrum von Budapest zusammengearbeitet um zu zeigen, dass eine kleine Algen-Anlage dazu beitragen kann, die Umwelt zu verbessern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marietta-le/">Marietta Le</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/18/hungary-downtown-smog-reducing-station/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Letzte Woche erschien auf dem <a href="Blaha Lujza Square">Blaha Lujza Square</a> in Budapest eine seltsame Struktur. Die Arbeit von Téreltérítés Munkacsoport (‘Arbeitsgruppe devianter Raum’) war mit dem öffentlichen Raum und Kunstfest der Hauptstadt, <a href="http://Placcc">Placcc</a> genannt, verbunden. Die Konstruktion - “<a href="“Downtown Smog Reducing Station">Downtown Smog Reducing Station</a>” (Smog-Abbau Station in der Innenstadt”) wurde nach Plänen von <a href=" Richard Buckminster Fuller">Richard Buckminster Fuller</a> geschaffen und vereinigte verschiedene Ideen über die städtische Umwelt.</p>
<p>András Földes von Képgyár <a href="blog">Blog</a> (&#39;Image Factory&#39;, HUN) berichtete:</p>
<blockquote><p>Es könnte als ein in dem Blaha Lujza Platz errichteter luminöser Iglo bekannt werden, der von jungen Künstlern und Architekten errichtet wurde, um die versmogte Luft mit biologischen Mitteln zu reinigen. Das ist ein edles Ziel, denn verschmutzte Luft ist auf jeden Fall schlecht, saubere Luft ist auf der anderen Seite sehr gesund. Trotzdem war die Euphorie um diese futuristische Konstruktion zuerst überraschend. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://website">Webseite</a> des Placcc-Festes sagt dazu: </p>
<blockquote><p>Obgleich die Gruppe auch zukünftige Architekten enthält, hatten Sie das Gefühl es sei wichtig, den Raum aus anderen Aspekten anzugehen, nicht nur und ausschließlich von einen architektonischen Blickwinkel. Deshalb untersuchten sie die Verbindung von Mensch und Raum durch Kunst im öffentlichen Raum. Der Ausgangspunkt für das Werk, dass sie für das PLACCC Fest kreierten, ist der Glaube, dass wir nicht nur bloße Beobachter des (öffentlichen) Raumes sind, sondern ihn aktiv formen und an seiner Umgestaltung teilnehmen können.</p></blockquote>
<p>Dieses Foto, von Rozmy aufgenommen, zeigt die Innenseite des Plastik-Iglos, wo die Algen Filtrierung vor sich geht.</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/4009750998_3f77533c78.jpg" title="4009750998_3f77533c78" class="aligncenter" width="400" height="269" /></p>
<p>András Földes fragte den Leiter von Téreltérítés Munkacsoport über die Arbeitsweise des so-genannten ‘Smog-Reduzierers’:<br />
[&#8230;] </p>
<blockquote><p>Der Leiter des Projektes und (Universitäts) Professor Antal Lakner, erklärte leidenschaftlich die Funktionsprinzipien des Algen-Filtrierungs Bio-Katalysators und fügte jedem seiner Sätze hinzu, dass das Ding tatsächlich funktioniere, dass es nicht nur ein Kunstobjekt sei. </p>
<p>“Hier haben ein Künstler, ein Architekt, ein Biologe und ein Techniker zusammengearbeitet, um ein bestehendes Problem zu lösen,” sagte Laken mit einem ‘Ungarische Algen Filtrierung’ Helm auf seinem Kopf. “Ein Prüfwagen kam hierher und demonstrierte, dass die Anlage beträchtliche Mengen von Oxygen herstellt,” sagte er, als er liebevoll die Glaskugel betrachtete, die still und leise damit beschäftigt war, Oxygen zu produzieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltgesundheit: Bedrohung durch Schweinegrippe wächst weltweit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/27/weltgesundheit-bedrohung-durch-schweinegrippe-wachst-weltweit/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt auch in sieben weiteren Ländern bestätigte Fälle bzw. Verdachtsfälle auf Schweinegrippe, die Anfang des Monats in Mexiko auftrat. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt es, es handle sich bei diesem Ausbruch um einen "öffentlichen Gesundheitsnotfall von internationaler Tragweite".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/27/global-health-swine-flu-threat-spreads-worldwide/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Schutz vor Schweinegrippe" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3474744375_fca198e5ff_m.jpg" alt="" width="240" height="159" />Es gibt auch in sieben weiteren Ländern bestätigte Fälle bzw. Verdachtsfälle auf Schweinegrippe, die Anfang des Monats in <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/25/mexico-concern-over-swine-flu-outbreak/">Mexiko</a> auftrat. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2009/h1n1_20090425/en/index.html">heißt es</a>, es handle sich bei diesem Ausbruch um einen &#8220;öffentlichen Gesundheitsnotfall von internationaler Tragweite&#8221;.</p>
<p>Bei der <a href="http://www.cdc.gov/swineflu/">Schweinegrippe</a>, die auch als Schweineinfluenza A oder H1N1 bekannt ist, handelt es sich um eine Erkrankung der Atemwege bei Schweinen, die hauptsächlich durch Husten und Niesen von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. In Mexiko gibt es über <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gGSyeznluvlTTO6A31IITVNX52FA">100 Todesfälle</a>, die möglicherweise mit der Schweinegrippe in Zusammenhang stehen, und mehr als 1.600 Menschen sind an dem Virus erkrankt oder es besteht der Verdacht auf eine Erkrankung durch das Virus. In den USA und Kanada wurden Fälle von Schweinegrippe bereits <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hZVkRqV2uZVim0TRk5R1ZBfovTCAD97QESOO1">bestätigt</a>, während es in Neuseeland, Spanien, Frankreich, Israel und Brasilien Verdachtsfälle gibt. Liz Borkowski, die auf <em>The Pump Handle</em> bloggt, <a href="http://thepumphandle.wordpress.com/2009/04/26/swine-flu-outbreak/">erläutert</a>, warum die Verbreitung der Schweinegrippe mit Sorge gesehen wird:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schweinegrippe ist recht verbreitet, wobei sie normalerweise nur von Schweinen auf Menschen übertragen wird. Dieser neue Stamm scheint von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein und es erkranken auch junge, ansonsten gesunde Erwachsene daran. Das bedeutet, dass das Virus eine landesweite Epidemie verursachen könnte. Es ist also angebracht, dass in Mexiko Schulen bis zum 6. Mai geschlossen wurden und öffentliche Großversammlungen, auch Gottesdienste, verboten wurden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die amerikanischen Gesundheitsbehörden erklärten am 26. April einen öffenlichen Gesundheitsnotstand, nachdem 20 Fälle von Schweinegrippe in den Staaten Kalifornien, Kansas, New York, Ohio und Texas bestätigt worden waren. Die meisten dieser Fälle waren jedoch <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_04_26/en/index.html">leicht</a> und es wurde über keine Todesfälle berichtet. In Kanada wurden ebenfalls sechs leichte Fälle von Schweinegrippe in den Provinzen Nova Scotia und British Columbia <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=awMeiF_SLkGs&amp;refer=home">bestätigt</a>.</p>
<p>Die Neuigkeiten über die Schweinegrippe verbreiten sich schnell im Internet, da viele nach Antworten suchen und ihre Meinung zu der Krankheit kundtun. &#8220;Swine Flu&#8221; und &#8220;#swineflu&#8221; sind zurzeit die <a href="http://search.twitter.com/">Top-Themen</a> auf Twitter und es wurden einige <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;t=p&amp;msa=0&amp;msid=106484775090296685271.0004681a37b713f6b5950&amp;ll=32.639375,-110.390625&amp;spn=59.906843,114.257813&amp;z=4]">Google-Maps</a> eingerichtet, auf denen Ausbrüche verzeichnet werden. Auf der ganzen Welt unterhalten sich Blogger über die Schweinegrippe.</p>
<p>Daniel Hernandez, der auf <em>Intersections</em> bloggt, <a href="http://danielhernandez.typepad.com/daniel_hernandez/2009/04/in-mexico-city-the-infection-is-fear.html">beschreibt</a> diese Szene in Mexico City:</p>
<blockquote><p>&#8220;Während die Oberen der WHO am Samstag eine Notfallversammlung in Genf einberiefen, gaben Soldaten in Mexico City an Kreuzungen, Metro-Stationen und auf Plätzen Gesichtsmasken aus. Ein Militär im Tarnanzug gab mir eine Maske, als ich die Metrostation Bellas Artes betrat, aber sie fiel auseinander, noch bevor ich in den Zug einstieg. Im Zug beäugten sich die Fahrgäste argwöhnisch und vermieden jeden Kontakt mit Fremden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Matthew Yglesias, der für Center for American Progress Action Fund bloggt, <a href="http://yglesias.thinkprogress.org/archives/2009/04/swine-flu.php">äußert sich besorgt</a> darüber, wie diejenigen in den USA mit der Krankheit umgehen werden, die über keine Krankenversicherung verfügen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe zu diesem Thema nichts zu sagen, was über die Tatsache hinausgeht, dass es schön wäre, in einem Land zu leben, in dem, wenn man aufgrund einer Virus-Infektion ernsthaft erkrankt, der Zugang zu wirksamen medizinischen Heilmitteln nicht vom Wohlstand, Einkommen oder Beschäftigungsstatus abhinge.&#8221;</p></blockquote>
<p>Jim McVeagh, der von Neuseeland aus auf <em>MacDoctor</em> bloggt, denkt, dass in seinem Land und weltweit mehr getan werden muss, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken. In Neuseeland besteht bei <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8019882.stm">13 Studenten</a>, die vor Kurzem in Mexiko waren, der Verdacht auf die Krankheit. McVeagh <a href="http://www.macdoctor.co.nz/?p=2061">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Angesichts der massiven Über-Reaktion im Fall der Vogelgrippe, hätte man dieses Mal auf eine lebhaftere Reaktion als einer reinen Überwachung hoffen können. Ich hätte angenommen, dass zumindest eine Isolation der Fälle durchgeführt sowie Reisebeschränkungen nach Mexiko verhängt werden würden, bis neue Daten vorlägen. Da die CDC [die amerikanischen Zentren für Krankheitsüberwachung und -vorbeugung] nun landsam aufwachen - wahrscheinlich eine Woche zu spät - und die WHO weiterhin Däumchen dreht, erscheint die halbherzige Reaktion Neuseelands im Vergleich schon fast forsch.</p>
<p>Während es sich hierbei um einen weiteren Reinfall handeln könnte, wäre es schön, wenn die Gesundheitsbehörden dies lieber im Nachhinein bekannt geben könnten, als ganz offensichtlich im Vorhinein mit unvollständigen Informationen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Länder führen <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hZVkRqV2uZVim0TRk5R1ZBfovTCAD97QESOO1">Sicherheitsmaßnahmen</a> ein, um die Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern. So werden z. B. an einigen Flughäfen Reisende aus Mexiko auf Grippesymptome untersucht. China und Russland planen, jeden, der Syptome zeigt, unter Quarantäne zu stellen. Vijay Sadasivam bloggt auf <em>scan man</em> und <a href="http://www.catscanman.net/blog/2009/04/swine-flu/">sagt</a>, dass in Indien keinerlei Präventionsmaßnahmen ergriffen wurden, während boinky auf <em>Finestkind Clinic and fish market</em> eine auf den Philippinen durchgeführte Maßnahme <a href="http://fkclinic.blogspot.com/2009/04/swine-flu.html">beschreibt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Philippinen werden die Einfuhr von Schweinefleisch aus den USA und Mexiko stoppen, um die Verbreitung einzudämmen&#8230;das ist deshalb lustig, weil die Grippe von Mensch zu Mensch übertragen wird und unsere eigenen Schweine mit dem Ebola-Reston-Virus infiziert sind&#8230;<br />
aber natürlich ist Festtagsstimmung und bisher hört man nichts von Quarantäne für Menschen, wie es bei SARS der Fall war&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Blogger zeigen auf, dass, obwohl die Gefahr ernst genommen werden und man sich vorbereiten sollte, es im Moment keinen Grund zur Panik gibt. In einem Artikel auf <em>Utah Preppers</em> <a href="http://www.utahpreppers.com/2009/04/pandemic-preparedness/">heißt es</a> z. B.:</p>
<blockquote><p>&#8220;Einige schnelle Anti-Panik-Bemerkungen&#8230;</p>
<li>Die Schweinegrippe wird NICHT über Nahrungsmittel übertragen. Der Verzehr von Schweinefleisch ist NICHT mit Risiko behaftet.</li>
<li>Dies ist NICHT das erste Mal, dass die &#8220;Schweinegrippe&#8221; auf Menschen übertragen wurde. Das geschah schon ein paarmal zuvor, ohne dass es in eine weltweite Epidemie ausgeartet wäre.</li>
<li>Diese Art von Schweinegrippe ist, wie jede Art von Grippe, ein Virus und wird hauptsächlich durch Husten und Niesen von Mensch zu Mensch übertragen.</li>
<li>Das ist nur eine Grippe! Wichtig ist jetzt, sich NICHT ANZUSTECKEN.&#8221;</li>
</blockquote>
<p>Die WHO empfiehlt derzeit keine Reise- oder Handelsbeschränkungen und sagt, dass vor der Anhebung der <a href="http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/phase/en/index.html">weltweiten Emidemiewarnstufe</a>, die sich zurzeit auf Stufe drei von sechs Stufen befindet, mehr Informationen über das Virus gesammelt werden müssen.<br />
<em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/sarihuella/3474744375/">Schutz vor der Schweinegrippe</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/sarihuella/">Sarihuella</a> auf Flickr.</em></p>
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		<title>Südostasien: Traumschiff der Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 13:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man nehme einen Luxuskreuzer, befülle ihn mit 300 lebhaften jungen Leuten aus Mitgliedsländern der Vereinigung der südostasiatischen Nationen (ASEAN) und aus Japan, mische ein kulturelles Programm und soziale Interaktionen darunter. Das Ergebnis: eine starke Bindung und eine Freundschaft fürs Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/fadila-ahmad/">Senor Pablo</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/16/ms-nippon-maru/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Man nehme einen Luxuskreuzer, befülle ihn mit 300 lebhaften jungen Leuten aus Mitgliedsländern der Vereinigung der südostasiatischen Nationen (ASEAN) und aus Japan, mische ein kulturelles Programm und soziale Interaktionen darunter. Das Ergebnis: eine starke Bindung und eine Freundschaft fürs Leben. Das ist die Geschichte des Schiffs für das südostasiatische Jugendprogramm (SSEAYP) oder ‘Program Kapal Belia Asia Tenggara’ auf dem Schiff <a href="http://bpy2008.wordpress.com/2009/01/05/nippon-maru-a-home-to-me/">Nippon Maru</a> [en], das von der japanischen Regierung finanziert wird um die Freundschaft zwischen Jugendlichen der ASEAN und Japan zu stärken.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3287/3132776574_e82e6f5402.jpg?v=0"/></p>
<p>Nach <a href="http://bpy2008.wordpress.com/">BPY 2008</a> [en], einem Blog der den Teilnehmern des 35. SSEAYP im letzten Jahr gewidmet ist, ist es ein  Jugendprogramm, das jedes Jahr stattfindet und versucht:</p>
<blockquote>
<p>“to promote friendship and mutual understanding among the youths of Japan and Southeast Asian countries to broaden their perspective on the world, as well as to strengthen their motivation and abilities in international cooperation by participating in discussions, introductions of each country, and various exchange activities both on board and in the countries to be visited”.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>„die Freundschaft und das gegenseitige Verständnis unter den Jugendlichen von Japan und den südostasiatischen Ländern zu fördern um ihren Blick auf die Welt zu erweitern sowie ihre Motivation und Fähigkeiten zur internationalen Kooperation zu stärken mit der Teilnahme an Diskussionen, der Vorstellung jedes Landes und verschiedenen Austauschaktivitäten sowohl an Bord als auch in den besuchten Ländern.“</p>
</div>
<p>Die Jugendlichen an Bord nehmen teil an Aktivitäten wie: Diskussionsveranstaltungen, Solidaritätsgruppen, Clubs, Vorstellungen der Heimatländer, das Halten und Anhören von Vorträgen und gemeinsame Treffen. Sie übernehmen die Rolle von Mini-Botschaftern ihrer Heimatländer wenn das Schiff in jeder südostasiatischen Nation anlegt um Höflichkeitsbesuche abzustatten und an Empfängen und Besuchen von Institutionen teilzunehmen. Manche tauchen in andere Kulturen ein beim Wohnen in Familien und bei der Interaktion mit Jugendlichen vor Ort.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3211/3131847283_5a60e33ebf.jpg?v=0"/></p>
<p><a href="http://maurina.wordpress.com/"> <em>Turqoise and Roses</em></a> [en], eine Teilnehmerin aus Brunei, teilt mit uns ihre Erfahrung der ganzen 52 Tage auf dem Schiff und den Landehäfen. Wie sie schreibt, war es eine lohnende Erfahrung:</p>
<blockquote>
<p>‘We are indeed very lucky to be selected for the program and there is great emphasis on selecting the best of the best, as the real purpose of the ship is to learn. After participating, I definitely felt that friendship was very much enhanced, and many bonds were created.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>„Wir haben wirklich Glück, dass wir für dieses Programm ausgewählt wurden und es wird viel Wert darauf gelegt, die Besten der Besten auszuwählen, da es der eigentliche Zweck des Schiffes ist, zu lernen. Nachdem ich teilgenommen hatte, spürte ich, dass die Freundschaft sehr viel besser wurde und viele Bande geknüpft worden waren.“</p>
</div>
<p>Wie die Bloggerin schreibt, hatte die Reise, die ihr ermöglichte ihre Mit-Teilnehmer in  <a href="http://maurina.wordpress.com/2009/01/09/quickpost-officially-mapy-sick/">Kuala Lumpur in Malaysia</a> [en] zu besuchen, tiefgreifende Auswirkungen. Sie konnte viele offizielle und Höflichkeitsbesuche machen und das führte zu vielen Chancen zur Vernetzung.</p>
<blockquote>
<p>I would certainly never have spoken to the owner of the <a href="http://maurina.wordpress.com/2008/12/29/in-retrospect-vietnam-ho-chi-minh-the-city-of-love/">Vietnamese</a> [en] factories if I was not in the programme. Who knows&#8230;. one day I want some investors, I know just who to contact. My friends, who were young entrepreneurs were very excited for this aspect of the programme.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich hätte wohl nie mit dem Besitzer der <a href="http://maurina.wordpress.com/2008/12/29/in-retrospect-vietnam-ho-chi-minh-the-city-of-love/">vietnamesischen</a> [en] Fabriken gesprochen, wenn ich nicht an dem Programm teilgenommen hätte. Wer weiß&#8230; wenn ich eines Tages Investoren brauche, weiß ich jetzt, an wen ich mich wenden muss. Meine Freunde - junge Unternehmer  - waren sehr begeistert von diesem Aspekt des Programms.</p>
</div>
<p>Auch der Aufenthalt in der Familie war phänomenal. In <a href="http://bpy2008.wordpress.com/2008/12/23/homestay-in-depok-indonesia-141108/">Indonesien,</a> [en] war sie bei einer inspirierenden Politikerin, die nach dem Tod ihres Mannes allein ihre Kinder aufzog. In <a href="http://maurina.wordpress.com/2009/01/03/in-retrospect-bangkok-thailand/">Bangkok</a> [en] war sie bei einem wirklich reichen Mann - einem Manager einer thailändischen Bank - der ihr wirklich sehr viel beibrachte!</p>
<blockquote><p>I could never imagine that kind of friendship without the programme. It is difficult for us to part. Memang payah kan becarai!!!!!! Kalau bulih kami ani mesti tah bejumpa setiap hari. Cerita nda pandai habis eventhough we&#39;ve been spending the last 6-7 months together???</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich könnte mir solch eine Freundschaft ohne das Programm nicht vorstellen. Es ist schwierig für uns abzureisen. [Auf indonesisch:] Schwierig für uns abzureisen. Wenn es geht, sollten wir uns jeden Tag treffen. Wir können nicht aufhören unsere Geschichten miteinander zu teilen, obwohl wir jetzt die letzten 6-7 Monate miteinander verbracht haben???</p>
</div>
<p style="text-align: center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3101/3124199496_fb9fc73fc6.jpg"/></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: xx-small;">Die Nippon Maru sticht ein letztes Mal in See, bevor sie einem neuen Schiff für das nächste Jahr Platz macht.</span></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3085/3132927964_5d412896a7.jpg?v=0"/></p>
<p>Brunei begann Anfang der 1980er Jahre sich zuerst als Beobachter, dann als eigentlicher Teilnehmer zu engagieren. Aus jedem Land nehmen 28 Jugendliche teil, das sind 14 Mädchen, 14 Jungen und ein National Leader (NL). Jedes Land hat andere Kriterien für die Teilnahme. In Brunei muss man Single sein, zwischen 18 und 30 Jahren alt, sollte in Jugendgruppen und -Organisationen aktiv sein und Talent in den darstellenden Künsten haben.</p>
<p>Es ergab sich ein Netzwerk der Alumni, wie im Fall von Brunei<a href="http://www.bersatu.4t.com/index_2.html"> &#8216;BERSATU&#39;</a> [en] was auf Englisch „zusammen“ bedeutet. <a href="http://sseaypbrunei.blogspot.com/">Bersatu</a> [en] ist eine der NGOs oder Jugendorganisationen vor Ort, die</p>
<blockquote><p>greatly signifies the dynamic spirit of Brunei Darussalam ex-participating youth (ex-PYs) in their true aim of fulfilling the SSEAYP Objective of strengthening existing friendships with their young contemporaries in the other nine ASEAN countries and Japan.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>auf großartige Weise den dynamischen Geist der ehemaligen Teilnehmer aus Brunei Darussalam zeigt und ihr wahres Ziel, die Vorgabe des SSEAYP wahrzumachen: die Stärkung der bestehenden Freundschaften mit ihren jungen Zeitgenossen in den anderen neun ASEAN-Ländern und Japan.</p>
</div>
<p>Das Lesen über ihre Erfahrungen fand ich wirklich eine</p>
<blockquote>
<p>AMAZING EXPERIENCE!!! Nippon maru is the ship of dreams!</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>ERSTAUNLICHE ERFAHRUNG!!! Nippon Maru ist das Schiff der Träume!</p>
</div>
<p style="text-align: center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3127/3163324808_06f371d365.jpg?v=0"/></p>
<p>Geschichten wie diese verbinden Jugendliche zweifellos und, noch wichtiger, sie erzeugen Verständnis sowohl zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Gesellschaften als auch zwischen den künftigen Eliten der ASEAN und Japan!</p>
<p><em>Die Fotos in diesem Post zeigen wir mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://bpy2008.wordpress.com/"> BPY 2008</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Angola: Ein sehenswertes Land bereitet sich auf den Tourismus vor</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/18/angola-ein-sehenswertes-land-bereitet-sich-auf-den-tourismus-vor/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/18/angola-ein-sehenswertes-land-bereitet-sich-auf-den-tourismus-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonClara Onofre  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von Benguela mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in Cabinda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/14/angola-a-country-with-huge-untapped-tourism-potential/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benguela">Benguela</a> mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cabinda">Cabinda</a> oder die legendäre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Namib">Namib-Wüste</a>, dem einzigen Ort der Erde, wo die schöne und besondere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welwitschie"><em>Welwitschia Mirabilis</em></a> wächst.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/257076490/" ><img class="aligncenter size-medium wp-image-1472" title="257076490_8a18c47599" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/257076490_8a18c47599.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Welwitschia Mirabilis, ein Foto des Flickr-Benutzers <a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/">calips96</a>, das wir unter der Creative Commons License benutzen.</strong></p>
<p>Diesen postkartenreifen Landschaften zum Trotz ist Angola noch kein Ziel des Tourismus. Es gibt kaum Infrastruktur, um jemanden beherbergen, der nur zum umherschweifen kommen möchte. Trotzdem: der schnelle Aufbau, der überall zu spüren ist, zeigt uns, dass man auf dem Weg dorthin ist. Wie der Minister für Hotel und Tourismus Jorge Alicerces Valentim sagt, „mit dem Frieden wird sich Angola in ein Tourismus-Ziel par excellence verwandeln dank seiner traditionellen Kultur, seinen schönen Stränden mit warmem Wasser, seinen Ebenen, seinen Gebirgen die den afrikanischen Himmel streifen. Das gegenwärtige Klima der Sicherheit, wie es sich in Angola darstellt, macht aus ihm eine Region, die ausländische Investoren sehr enthusiastisch besuchen, weil sie auf Gelegenheiten hoffen für Investitionen im Bau, im Verkehr, in den öffentlichen Bauvorhaben, in der Gesundheit, in der Kommunikation, in der Hotel- und Tourismus-Infrastruktur  und in Dienstleistungen unterschiedlichster Art.“</p>
<p>
Unterdessen genießen Ausländer und Angolaner die strahlenden Schöhnheiten, die Angola zu bieten hat. <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html">Spindola</a>, ein brasilianischer Blogger, beschreibt in seinem Blog die Verzauberung, die er empfand, als er die schöne Provinz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hu%C3%ADla">Huíla</a> kennen lernte:</p>
<blockquote><p>“A Huíla é com certeza, entre as províncias que visitei, a que tem melhor estrutura. Além disso o Lubango é uma cidade linda, conhecida pelos seus moradores como a Europa de África. O frio durante o dia e principalmente à noite, dá o ar aconchegante a esse lugar. O Lubango é famoso não só pelo seu clima como também pela serra da Leba. Faltam-me palavras para descrever tamanha beleza. É com certeza dos lugares mais lindos que tive a oportunidade de conhecer. A estrada da serra visa ligar o Namibe à Huíla. Dizem que antes da estrada era necessário dar um contorno muito grande. A obra foi realizada por uma mulher, uma inglesa. Fico imaginando como deve ter sido essa aventura. Como se não bastasse a estrada que é uma beleza estonteante, no mesmo local uma cachoeira maravilhosa. O barulho das águas preenche aquele lugar como se fosse uma música. Um frio gostoso da serra dá um ar todo romântico. As nuvens que se formam no local ficam abaixo do seu olhar, parece que estamos acima do céu. Por trás das nuvens de fim de tarde, o sol projectava uma luz. Não consigo achar definição melhor para essa luz que “ a imagem de Deus”. Todo visitante ou morador de Angola deveria conhecer o Lubango. Realmente vale muito a pena o passeio”.</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/europaemangola.jpg"/></p>
<p><strong>„Lubango, das europäische Afrika“, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/serradaleba.jpg"/></p>
<p><strong>“Serra da Leba”, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Huila ist sicher unter den Provinzen, die ich besucht habe, diejenige mit der besten Infrastruktur. Außerdem ist Lubango eine schöne Stadt, die seine Einwohner das europäische Afrika nennen. Die Kühle tagsüber und vor allem die der Abende gibt diesem Ort eine anheimelnde Atmosphäre. Lubango ist nicht nur bekannt für sein Klima, sondern auch wegen der Gebirgskette Serra da Leba. Es wird erzählt, dass man vor dem Bau der Straße einen großen Umweg zurücklegen musste. Die Arbeiten wurde von einer Frau geleitet, einer Engländerin. Ich frage mich, was das für ein Abenteuer gewesen sein muss. Nicht genug, dass die Straße erstaunlich schön ist, ist am selben Ort auch ein wunderschöner Wasserfall. Das Tosen des Wassers erfüllt diesen Ort wie Musik. Eine angenehme Bergkühle erzeugt eine sehr romantische Atmosphäre. Die Wolken, die sich dort bilden, sind unter unserer Augenlinie, es scheint, das wir über dem Himmel sind. Durch die Wolken warf am Spätnachmittag die Sonne ein Licht. Ich kann keine bessere Definition für dieses Licht finden als „das Abbild Gottes“. Jeder Besucher oder Einwohner von Angola sollte Lubango kennenlernen. Der Weg ist wirklich die Mühe wert.</p>
</div>
<p>Durch dieses geheimnisvolle Angola der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affenbrotb%C3%A4ume">Affenbrotbäume</a> und glühenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akazien">Akazien</a> [auch <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-adv/specialsales/spotlight/angola/article17.html">Crimson-Akazien</a> [en] genannt] zu schweifen ist in der Tat wunderbar, aber, wie schon beschrieben, ist das Land nicht auf Touristen vorbereitet. Die löchrigen Straßen, der Mangel an guten Hotels oder Unterkünften und Restaurants in kleinen Städten machen alles schwieriger. In manche Städte zu reisen erzeugt Kopfweh. Peter vom Blog <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html">Hotel Luanda</a>  beschreibt seine Reise durch das Malanje-Gebiet zu den imposanten Wasserfällen von Kalandula:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Deixamos cedo a cidade de Malange rumo às Quedas de Kalandula. O percurso fez-se em constante deslumbramento por entre buracos de estrada e muitas paragens para contemplar e gravar tantas imagens de rara e enorme beleza. O enorme capim cortado pelas águas de um rio que serpenteia pela planície e que sob ela passa várias várias vezes e pelas sanzalas junto à estrada, onde nascem mais olhares de crianças por cada carro que passa. Chegamos enfim a Kalandula, uma pequena e acolhedora povoação situada no alto de um planalto, imponente como uma rainha que do seu trono observa suas terras ao longe. Conserva ainda algumas marcas do colonialismo nas casas, igrejas e costumes da terra que tem simpatia como sinónimo. Chegamos logo depois às Quedas de Kalandula. As segundas maiores quedas de água de todo o continente africano, com cerca de 100 metros de vertiginosa altura. Vistámos também Pungo Andongo. Uma povoação escondida no seio das pedras altas que nos faz logo pensar que foram as próprias rochas que nasceram em sua volta, como uma muralha para a proteger do resto do mundo. Três ou quatro casas, uma igreja em ruínas, um posto médico e uma escola renovada…quase como uma miragem impossível…como é possível existir vida ali? Mas existe. Compreendi que ainda se pode encontrar em Angola a harmonia entre o homem e a natureza”.
</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dscn1736.jpg" /></p>
<p><strong>Die Wasserfälle von Kalandula, Foto: Blog von <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html" >Hotel Luanda</a> </strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir verließen früh die Stadt Malanje in Richtung der Wasserfälle von Kalandula. Auf dem Weg waren wir in ständigem Aufregung wegen der vielen Schlaglöchern und den vielen Halten, um die vielen Bilder seltener und großer Schönheit zu betrachten und festzuhalten. Die riesige Wiese, unterbrochen durch einen Fluss, der sich durch die Ebene schlängelt und manchmal quer über sie hinwegfließt und durch die Häuser entlang der Straße, wo jedes Auto mehr Blicke der Kinder auf sich zieht. Wir kamen schließlich in Kalandula an, einer kleinen einladenden Ortschaft, die oben auf einer Hochebene liegt, beeindruckend wie eine Königin, die von ihrem Thron aus ihre Ländereien in der Ferne überblickt. Es hat sich ein kolonialistischer Zug erhalten in den Häusern, Kirchen und Bräuchen dieser so sympathischen Gegend. Wir kamen dann zu den Wasserfällen von Kalandula. Die zweitgrößten Wasserfälle von ganz Afrika, mit schwindelerregenden rund 100 Metern Höhenunterschied. Wir sahen auch Pungo Andongo. Ein in den Felsen verborgenes Dorf, das uns glauben macht, dass die Felsen um es herumgewachsen seien wie eine Mauer um es vor dem Rest der Welt zu schützen. Drei oder vier Häuser, eine verfallene Kirche, eine Sanitätsstation und eine renovierte Schule&#8230; fast wie ein unmögliches Wunder&#8230; wie kann hier Leben existieren? Aber es existiert. Ich verstand, das man in Angola noch Harmonie zwischen Mensch und Natur finden kann.</p>
</div>
<p>Wie der Blog <a href="http://africaminhami.blogspot.com" >África Minha</a> [Mein Afrika, pt] berichtet, wurde dieses Jahr in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malanje_(Provinz)">Provinz Malanje</a> ein Luxushotel mit 28 Zimmern, 4 Direktoren- und 4 Präsidenten-Suiten und einem Schwimmbad eingeweiht. Es ist das erste Hotel seiner Art in dieser Region. Malanje wurde „belohnt“ mit einem Luxushotel, und andere Provinzen werden dasselbe Privileg erhalten, durch den Bau von Feriendörfern, Residential Hotels und anderen Bauten dieser Art.</p>
<p>Als brachliegendes Feld ist der Tourismus in Angola das Ziel von ausländischen, insbesondere portugiesischen, Unternehmern. Aber die <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/09/28/angola-a-new-el-dorado-for-foreign-workers/">bekannten Schwierigkeiten bei der Ausstellung von Visa</a> [en] machen ihn zu einem steinigen Acker. <a href="http://cangue.blogspot.com/2007/11/como-acordar-o-turismo-angolano.html" >Feliciano J. R. Cangue</a> kommt auf ihrem Blog zu einer interessanten Analyse:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Em todo o mundo o turismo é um sector da economia que se devidamente explorado, pode gerar novos postos de trabalho e assumir uma grande participação na renda nacional. O nosso país que hoje possui cerca de 80% da sua mão de obra activa na informalidade, pode atrair esse fluxo para o país. Para tal, o mercado turístico precisa desenvolver projectos que o impulsionem e potencializem o mercado turístico. Isso pode resultar em desenvolvimento económico e postos de trabalho. O turismo em muitas situações, ajuda a fixar o homem no campo, principalmente no momento em que presenciamos o êxodo rural. No nosso caso específico, sempre que ouço falar de turismo, fala-se normalmente da construção de hotéis. É verdade que a situação é crítica nessa área devido à guerra que o país passou. Precisamos investir de forma intensa na divulgação e fidelização do cliente. Isso envolve um bom atendimento ao turista. Para tal, pessoas que moram em locais turísticos precisam ser treinadas para desenvolvam espírito hospitaleiro recebendo os turistas com o máximo de boa vontade, presteza e simpatia e porque não aprender os principais termos que lhes permitam estabelecer a comunicação com turistas. Além disso, precisam preservar (livrar do mal) e conservar (manter) os locais turísticos como: as nossas florestas tropicais, formações rochosas extraordinárias, rios, lagos, quedas de água, parques nacionais, montanhas, grutas, praias, etc. Os profissionais da área precisam agir de uma forma inovadora, não deixando que apenas o ministro do turismo se debata sozinho. O sector precisa oferecer a prestação de serviços e atendimento de alta qualidade aos turistas. As embaixadas e consulados precisam também facilitar a concessão de vistos de turista. Precisamos sair do amadorismo. Temos tudo para sermos o maior paraíso turístico africano”.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Auf der ganzen Welt ist der Tourismus eine Branche, die, so sie entsprechend genutzt wird, neue Arbeitsplätze schaffen und einen großen Anteil am Volkseinkommen haben kann. Unser Land, das heute ungefähr 80% seiner Arbeitskraft im informellen Wirtschaftssektor hat, kann diesen Fluss [von Geldern] anziehen. Dazu muss der Tourismus-Markt Projekte entwickeln, die ihm Impulse und Potenzial geben. Daraus können sich wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze ergeben. Der Tourismus hilft den Menschen oft auf dem Lande zu bleiben, gerade in einer Zeit, in der wir einen Exodus vom Land [in die Stadt] erleben. In unserem Fall, wenn ich höre wie vom Tourismus gesprochen wird, spricht man normalerweise vom Bau von Hotels. Es stimmt, dass die Situation kritisch ist auf diesem Gebiet, wegen dem Krieg, den das Land mitgemacht hat. Wir müssen intensiv in die Werbung und in die Kundentreue investieren. Das schließt einen guten Service für Touristen ein. Dazu müssen die Menschen in den Tourismusgebieten trainiert werden, eine gastfreundliche Einstellung zu entwickeln um die Touristen mit viel gutem Willen, Servicebereitschaft und Sympathie zu empfangen und, warum nicht, die wichtigsten Worte zu lernen, die ihnen die Kommunikation mit den Touristen ermöglichen. Außerdem müssen sie unsere touristischen Orte schützen (vom Schlechten befreien) und bewahren (erhalten) wie: unsere Tropenwälder, besondere Felsformationen, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Nationalparks, Gebirge, Höhlen, Strände usw. Die Spezialisten auf diesem Gebiet müssen innovativ handeln, und nicht den Tourismus-Minister alleine kämpfen lassen. Die Botschaften und Konsulate müssen auch die Ausgabe von Touristenvisa vereinfachen. Wir müssen aus dem Dilettantismus herauskommen. Wir haben alles, um das größte Touristenparadies Afrikas zu werden.</p>
</div>
<p>Der Tourismus in Angola hat sich positiv entwickelt, wie uns die erzielten Ergebnisse und die Statistiken zeigen. Der Blog <a href="http://www.angolaxyami.com/Viagens/Estatistica-das-regioes-emissoras-de-turistas-para-Angola-87.000-turistas-no-2007.html" >Angola Xyami</a> liefert uns die Zahlen der Entwicklung des letzten zehn Jahre und hofft, dass „der Tourismus in Angola neue Perspektiven gewinnt und dass wir noch mehr als die 87400 Touristen empfangen werden, die wir im Jahr 2007 empfangen haben“:</p>
<blockquote><p>O ano de 1999 registou um movimento de 45,5 mil turistas, em 2000 de 50,7 mil e em 2001 de 67,4 mil. Em termos relativos, esta evolução revela um aumento de 11,42% entre 1999 e 2000 e 32,9% de 2000 a 2001, mas entre 2002 e 2006, o movimento chegou a mais de 55 por cento. Do ponto de vista das principais regiões emissoras de turistas para Angola, a Europa continua a ser a maior com um total de 30,8 mil turistas em 2000, representando 61% do total geral das chegadas às fronteiras. Em 2001, passou para 38,2 mil turistas, representando 76,4%, dados que sofreram alteração de mais 10% até Setembro de 2007.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Im Jahr 1999 wurden 45500 Touristen registriert, im Jahr 2000 50700 und im Jahr 2001 67400. Relativ gesehen bedeutet dies 11,42% Zuwachs von 1999 auf 2000 und 32,9% Zuwachs von 2000 auf 2001, aber von 2002 auf 2006 gab es einen Zuwachs von 55% [A. d. Ü: dass sind allerdings &#8220;nur&#8221; 11.5% pro Jahr]. Bezüglich der Herkunftsregionen der Touristen führt weiterhin Europa mit insgesamt 30800 Touristen im Jahr 2000, dies sind 61% aller, die an der Grenze ankommen. Im Jahr 2001 waren es 38200 Touristen, das sind 76,4%, eine Zahl, die sich bis September 2007 um 10% erhöhte.
</p>
</div>
<p>Um mehr Information über die aktuelle Situation des Tourismus in Angola zu erhalten, besuchen sie die Internet-Seite der <a href="http://www.botschaftangola.de/">Botschaft von Angola</a>. Für mehr Fotos besuchen Sie den Blog <em><a href="http://fotoangola.weblog.com.pt/">Angola em Fotos</a></em> [pt].</p>
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		<item>
		<title>Nordkorea in den Blogs</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/nordkorea-in-den-blogs/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/nordkorea-in-den-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 18:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=448</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonPreetam Rai  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
Stray Blog hat über seinen Besuch in Kaesong Stadt, Nordkorea berichtet. Seine Tour war eine der letzten, bevor Nordkorea dem grenzüberschreitenden Reisen ein Ende setzte. Stray Blog schreibt, dass sich die Nordkoreaner durch diese Aktion selbst benachteiligen.
Mein Besuch in Kaesong Stadt, Nord [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/preetam/">Preetam Rai</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/north-korea-in-blogs/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Stray Blog</em> hat über seinen Besuch in Kaesong Stadt, Nordkorea berichtet. Seine Tour war eine der letzten, bevor Nordkorea dem <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/18/korea-another-separation-between-north-korea-and-south-korea/" target="_blank">grenzüberschreitenden Reisen ein Ende setzte.</a> <em>Stray Blog</em> schreibt, dass sich die Nordkoreaner durch diese Aktion <a href="http://strayblog.wordpress.com/2008/11/29/travelling-to-north-korea/" target="_blank">selbst benachteiligen</a>.</p>
<blockquote><p>Mein Besuch in Kaesong Stadt, Nord Korea letztes Wochende fand rechtzeitig statt. Diese Woche verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea. Der Norden reagierte, indem jegliche grenzüberschreitende Bewegungen aufhoben wurden. Bedauerlich an dieser Entscheidung ist, dass die überteuerten Touren einen großen Anteil der Einnahmen der Menschen im Norden ausmachten. Sie zu streichen, ist eine weitere Bestrafung der Nordkoreaner selbst, die bereits Schwierigkeiten haben, mit dem Mangel an Nahrungsmitteln zu kämpfen. Ich hatte das Glück eine der letzten Touren für wahrscheinlich lange Zeit machen zu dürfen.</p></blockquote>
<p>Besuchern des Landes springt ins Auge, dass es keine Werbeanzeigen oder Farben gibt, wie <em>Stray blog</em> anmerkt.</p>
<blockquote><p>- Das Fehlen von Farben: Alle Gebäude sehen eintönig aus und die Menschen sind vorwiegend in matte braune und schwarze Jacken gekleidet. Lediglich einige Kinder waren fröhlich angezogen - gewöhnlich trugen sie helle rote Jacken.</p></blockquote>
<p>Der Flickr Nutzer Kernbeisser hat einige Bilder seiner <a href="http://www.flickr.com/photos/kernbeisser/sets/72157609662623345/" target="_blank">früheren Reise auf der Autobahn Pyongyang-Hyangsan veröffentlicht</a>.</p>
<blockquote><p><img class="alignnone" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kernbeisserflickr.jpg" alt="kernbeisserflickr" /></p></blockquote>
<blockquote><p>Die Autobahn wurde geplant, um die Hauptstadt mit der Stadt Huichon in der Jagang Provinz zu verbinden, aber der letzte Abschnitt wurde nie fertig gestellt. Der fertige Teil wurde für den Verkehr im Jahr 1995 geöffnet und endet abrupt in Hyangsan am Beginn der Myohyang Berge. So wurde die ursprüngliche &#8220;Pyongyang-Huichon Autobahn&#8221; zur &#8220;Pyongyang-Hyangsan Touristenautobahn&#8221;.</p></blockquote>
<p><em></em><em>Nordkorea Economy Watch</em> kündigt den <a href="http://www.nkeconwatch.com/2008/11/23/pyongyang-university-of-science-and-technology-pust-update/" target="_blank">Launch einer Webseite</a> der Pyhongyang Universität für Wissenschaft und Technologie an (<a href="http://www.pust.net/" target="_blank">Link)</a>. Auf der Webseite schreibt der Gründer Dr. James Chin-Kyung Kim über die Motivation hinter der Institutionsgründung.</p>
<blockquote><p>PUST ist ein Experiment mit dem herausgefunden werden soll, ob nordkoreanische Studenten, die von internationalen Einflüssen abgeschirmt wurden, in der Lage sind, die technischen Fähigkeiten und das Wissen zu erlangen, welches notwendig ist, um in einer sich wandelnden globalen Gemeinschaft einen positiven Beitrag leisten zu können. PUST wird ebenso Studenten motivieren sich der kulturellen Einflüsse bewusst zu werden, die zu Unterschieden im internationalen Denken führen.</p></blockquote>
<p>In Nordkorea tragen die Menschen Aufstecker, auf denen Kim Jong Il und Kim Il Sung zu sehen sind. Diese Anstecker sind bei ausländischen Touristen begehrt, aber nur schwer zu bekommen, wenn man kein Bürger Nordkoreas ist. Die Blogger von <em>Lianlian Films</em> haben es geschafft, an einen zu gelangen, während sie in Nordkorea waren. Sie beschreiben, wie sie den <a href="http://lianain.blogspot.com/2008/11/pin.html" target="_blank">Anstecker in Ehren halten</a>, selbst wenn sie im Ausland sind.</p>
<blockquote><p>Im <a href="http://lianain.blogspot.com/2008/07/weirdest-restaurant-in-kathmandu.html" target="_blank">Pyongyang Restaurant</a> in Kathmandu kreischte eine nordkoreanische Kellnerin, als man ihr den Anstecker zeigte - normalerweise tragen sie keinen Anstecker in Nepal. Die junge Dame hob ihn sehr vorsichtig auf, holte ein Taschentuch heraus und polierte die kleine Oberfläche bis sie glänzte. Anschließend zog sie ein weiteres Taschentuch hervor und packte den Anstecker ein, bevor sie ihn zurückgab. Die ganze Zeit über sprach sie keine Wort, aber die Botschaft war eindeutig - Der Anstecker war heilig. Behandle ihn sorgsam.</p></blockquote>
<p>Wenn wir schon bei nordkoreanischen Restaurants sind, sie sind überall in Ostasien zu finden und es handelt sich dabei um offizielle nordkoreanische Investionen. Neben dem Essen sind der Gesang und Tanz der koreanischen Bediensten eine große Attraktion der Restaurants.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="325" height="244" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wfTYOP1Mgng&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="325" height="244" src="http://www.youtube.com/v/wfTYOP1Mgng&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Hier ist ein Clip aus einem solchen Restaurant in der Hauptstadt von Kambodscha Phnom Penh.</p>
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		<title>Barbados: Falscher Stolz?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/30/barbados-falscher-stolz/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJanine Mendes-Franco  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
&#8220;Für die meisten Länder der Karibik ist Tourismus zur Lebensader geworden. Er braucht dringend neue Impulse.&#8221;: Living in Barbados fragt sich, ob die Region stolz sein kann auf ihr Angebot für Touristen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/30/barbados-false-pride/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>&#8220;Für die meisten Länder der Karibik ist Tourismus zur Lebensader geworden. Er braucht dringend neue Impulse.&#8221;: <em><a href="http://livinginbarbados.blogspot.com/2008/04/can-we-be-proud-of-our-tourism.html">Living in Barbados</a></em> fragt sich, ob die Region stolz sein kann auf ihr Angebot für Touristen.</p>
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		<title>Libanon: Golf-Touristen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Antoun aus dem Libanon kommentiert die Touristen aus Bahrain, Kuwait und Saudi Arabien, die den Libanon besuchen, obwohl ihre Heimatländer eine Reisewarnung ausgesprochen haben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/11/lebanon-gulf-tourists/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://rambleb.blogspot.com/2008/03/saudi-arabia-kuwait-and-bahrain-whose.html"><em>Antoun</em></a> aus dem Libanon kommentiert die Touristen aus Bahrain, Kuwait und Saudi Arabien, die den Libanon besuchen, obwohl ihre Heimatländer eine Reisewarnung ausgesprochen haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blogger der Woche: Yazan Badran</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Ein syrischer Blogger in Japan? Niemand geringerer als unser syrischer Autor und Redakteur des arabischen Lingua, Yazan Badran, der bereit war, mit uns im rahmen der Blogger of the Week Reihe ein Interview zu führen.

Wer ist Yazan Badran und was tut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/09/blogger-of-the-week-yazan-badran/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/yazan-badran.jpg" alt="Yazan Badran" />Ein syrischer Blogger in Japan? Niemand geringerer als unser <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/yazan-badran/">syrischer Autor</a> und Redakteur des <a href="http://ar.globalvoicesonline.org/">arabischen Lingua</a>, <em><a href="http://zozo2k3.blogspot.com/">Yazan Badran</a></em>, der bereit war, mit uns im rahmen der <a href="http://www.globalvoicesonline.org/-/special/gv-contributor-profiles/"><em>Blogger of the Week</em></a> Reihe ein Interview zu führen.<br />
<strong><br />
Wer ist Yazan Badran und was tut er? Was interessiert und was stört ihn?<br />
</strong>Ich bin Syrer - und ein Mensch. Ich bin in Latakia aufgewachsen, eine kleine verschlafene Stadt im östlichen Mittelmeerraum. Früher verbrachte ich die Sommer in Beirut, das etwas weniger verschlafen ist. Kulturell bin ich ganz Levante.<br />
Meine Eltern waren Marxisten und meine Großeltern respektierte religiöse Führer, eine der vielen Paradoxien in meinem Leben, die mir interessante Einblicke in viele Welten ermöglichte. Ich empfinde es als Privileg, solche Einsichten in so frühen Jahren haben zu können.</p>
<p>Ich habe ein tiefes Interesse an Menschen, der Mensch steht für mich auf extreme Art im Mittelpunkt. Meine Interessen? Zuerst und vor allem: Reisen. Danach kommen Philosophie, Literatur, Fotografie, Politik und Technik.</p>
<p>Was mich stört? Das ist ein dünnen Eis.  Ich kann mich schnell aufregen (ich bin nicht immer stolz darauf), ob nun jemand seinen Einkaufswagen in der Mitte des Ganges stehen lässt oder ich die Fox News sehen muss.</p>
<p><strong><br />
Was studierst du in Japan, und was hat es mit Bloggen zu tun?<br />
</strong>Nun, ich habe ein Monbukagakusho Stipendium und studiere Informatik an der Technischen Hochschule Nagayo. Was das mit Bloggen zu tun hat? Kommt drauf an. Das Studium selbst wirkt sich kaum auf mein Bloggen aus, denn ich schreibe kaum über Technik. Aber die kulturellen Erfahrungen, die ich in Japan gesammelt habe und das Erlernen der (sehr) fremden Sprache haben meine Themen und meinen Stil beeinflusst.</p>
<p><strong><br />
Wie lange arbeitest du schon bei GVO, und warum hast du angefangen?<br />
</strong>Ich stieß im Februar 2006 auf Global Voices. Die Aufstände in Damaskus griffen die norwegische und die dänische Botschaft an. Darüber schrieb ich meinen ersten Artikel für Global Voices. Manchmal war es schon schwer hinzusehen, geschweige denn darüber zu schreiben.  Aber die Menge und die Art der Reaktionen in der syrischen Blogosphäre sind einer der Gründe, warum ich blogge und bei GV aktiv bin. Natürlich geht es auch um die Verdienste von GV: Sie haben viele Themen aufgenommen, die andere Medien ignoriert haben, obwohl es manchmal wirklich bedeutende Themen waren. Es gibt zwei Gründe, warum es mir so wichtig scheint, Syrien in so einer vielfältigen Umgebung zu vertreten: Zum einen die kleine, junge Blogosphäre, die Motivation braucht und schnell wächst. Zum anderen will ich auch die &#8216;Individuen&#39; vertreten, denn ganau dafür habe ich mit dem Bloggen angefangen.</p>
<p><strong><br />
Wie kann man die syrische Blogosphäre kurz beschreiben? Was interessiert dich als syrischen Autor an dieser Gemeinschaft? Wenn liest du am liebsten, und über was schreibst du selbst? Spiegeln die syrischen Blogger die syrische Gesellschaft wider?</strong><br />
Als ich mit dem Bloggen im Juni 2005 anfing, gab es vielleicht acht syrische Blogger. Als ersten las ich <em><a href="http://www.damasceneblog.com/arabic/">Ayman Haykal</a></em>, sein Enthusiasmus war ansteckend und hat sicher viele von uns motiviert, weiter zu machen.<br />
Jetzt ist alles anders, die Blogosphäre wächst rasend schnell. Noch wichtiger ist, dass auch die Qualität steigt. Das Wachstum wurde im vergangenen Jahr gehemmt, als die Regierung alle Blogspot-Blogs sperrte, aber die Gemeinschaft erholt sich, und viele Blogger sind noch motivierter zurückgekehrt, wir sind einfach zu anderen Anbietern gegangen, um die Zensur zu umgehen.<br />
Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob wir die syrische Gesellschaft widerspiegeln. Viele der Blogger leben im Ausland (wie ja auch ich), und auch die Blogger in Syrien bloggen meist auf Englisch. Neuerdings schreiben aber auch immer mehr auf arabisch. Das ist ein gutes Zeichen, dass das Bild von Syrien in den Blogs nun realistischer wird.<br />
Es gibt viele großartige Blogger, viele sind gute Freunde geworden. Ich kann nur einige nennen. Natürlich <em>Ayman Haykal</em>. <em><a href="http://www.damasceneblog.com/arabic/">Abu Fares</a></em> ist hier bekannt wie ein Rockstar, ich habe ihn mal für GV interviewt. <em><a href="http://deconstructedlife.blogspot.com/">Omar Faleh</a></em>, dessen Texte mir viel bedeuten. <a href="http://ya-ashrafe-nnas.blogspot.com/"><em>Razan Ghazzawi</em></a>, dessen Überzeugung, Enthusiasmus und Aktivität, sowohl im Real Life als auch in der Blogospäre, mich im letzten Jahr sehr inspiriert haben. Und natürlich viele andere - <a href="http://www.rimeallaf.com/mosaics/"><em>Rime Allaf</em></a>, <em><a href="http://syrianbrit.blogspot.com/">The Syrian Brit</a></em>, <a href="http://omars2cents.blogspot.com/"><em>Omar Salaymeh</em></a>, <em><a href="http://saroujah.blogspot.com/">Sasa</a></em>, <a href="http://levantdream.blogspot.com/"><em>Abu Kareem</em></a>, <em><a href="http://maysaloon.blogspot.com/">Wassim</a></em>.</p>
<p><strong>Beschreib uns deine Arbeit für Arabic Lingua, und erzähl uns von deinen Plänen und Hoffnungen für die Site.</strong><br />
Ich bin Redakteur von Arabic Lingua. Ich leite ein tolles Team von freiwilligen Übersetzern und übersetze auch selbst.<br />
Lingua scheint ein logischer Schritt zum Ausbau von GVO zu sein. Wie es schon andere gesagt haben: Um uns &#8216;global&#39; zu nennen, müssen wir in allen Sprachen unterwegs sein.  Jetzt spricht GV über 10 Sprachen. Das ist mehr als nur beeindruckend. Arabic Lingua ist ein Teil dieser Familie. Es ist so wichtig, diese tollen Geschichten von überall auf der Welt zu den arabischen Lesern zu bringen. Wir mussten eine Brücke bauen zwischen den arabischen und den englischen Bloggern unter uns. Wenn ich einen Artikel übersetze, bringe ich ihn zu einem ganz neuen Publikum, dass ihn sonst nicht lesen würde.<br />
Arabic Lingua ist noch sehr jung, wir haben vor gerade einmal einem Jahr angefangen. Wir versuchen nun einen Artikelfluss zu erzeugen und zu halten, um eine Leserschaft aufzubauen. In der Zukunft wollen wir uns bei den Übersetzungen noch mehr auf andere Regionen zu konzentrieren, um den Horizont der Seite zu erweitern. Auch die Qualität ist sehr wichtig, wir müssen Methoden entwickeln, die Qualität einer Übersetzung zu beurteilen und zu verbessern, das ist besonders wichtig, weil wir alle Amateure sind.</p>
<p><strong>Was tust du, wenn du nicht online bist? Was sind deine Hobbys und Interessen? </strong><br />
Ich bin sehr gerne draußen. Ich fühle mich sowohl am Meer als auch in den Bergen zuhause. Ich liebe es, die Tage in den wunderschönen Bergen hier in Japan zu verbringen und in den Nächten zu zelten. Reisen sind mir sehr wichtig. Zu meinen schönsten Erinnerungen zählen die ganz einfachen Gespräche und alltägliche Begegnungen auf Reisen. Mit Schwimmen, Walken und Basketball versuche ich mich in Form zu halten. Musik und Bücher sind für mich ebenso bedeutend wie Politik. Auch sehe ich gerne Filme von Stanley Kubrick oder Woody Allen, bei einem Glas Wodka.</p>
<p><strong><br />
Kannst du uns erzählen, wie es ist, ein Araber in Japan zu sein? Wie unterschiedlich sind die Bräuche unt Traditionen, Menschen und Verhalten?</strong><br />
Japan ist eine sehr spannende Erfahrung. Aber wie jede spannende Erfahrung ist auch diese sehr schwierig. Es geht nicht so sehr darum ein Araber in Japan zu sein, als vielmehr ein Ausländer in Japan. Über dieses Phänomen wird immer wieder gesprochen, darum werde ich hier nicht darauf eingehen.<br />
Wie unterschiedlich ist es? So unterschiedlich wie irgend möglich. In Syrien hat jeder Mensch und jeder Stein einen extrem komplexen ethnischen, geschichtlichen, religiösen und sozialen Hintergrund. Japan war als Insel bis vor 200 Jahren isoliert, und hat so eine ganz besondere Kultur entwickelt. Das beeinflusst viele Teile des Alltags. Japan ist ein Land, in dem man dazu gehören muss, um bequem zu leben. Aber das akzeptiert man nicht so einfach. Jeder Tag ist hier eine Erfahrung. Das besondere ist, dass diese Erfahrungen zwischen den Extremen schwanken.</p>
<p><strong><br />
Ein letzter Gedanke?</strong><br />
Vielen Dank für diese wundervolle Gelegenheit. Ich bin sehr stolz, ein Teil der GV-Familie zu sein, zusammen mit dem tollen Team von freiwilligen Autoren und Übersetzern. GVO ist ein Symbol dafür, wie das Internet die Welt und uns selbst verbessert hat.</p>
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		<title>Kuba: Gespräche mit den Menschen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/11/kuba-gesprache-mit-den-menschen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonEduardo Avila  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Martin Varsavsky spricht über Gedanken, die er sich nach Gesprächen mit normalen Kubanern bei seinem letzten Trip auf die Insel gemacht hat. Er zeigt auch Videoschnipsel von seiner Zeit in Havanna.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/11/cuba-thoughts-after-talking-with-cubans/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Martin Varsavsky</em> spricht über Gedanken, die er sich nach <a href="http://english.martinvarsavsky.net/international/what-cubans-believe-in.html">Gesprächen</a> mit normalen Kubanern bei seinem letzten Trip auf die Insel gemacht hat. Er zeigt auch <a href="http://english.martinvarsavsky.net/general/walking-around-la-habana.html">Videoschnipsel</a> von seiner Zeit in Havanna.</p>
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