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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Software &amp; Tools</title>
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		<title>Israelische und palästinensische Jugendliche benutzen Videos, um den Konflikt zu verstehen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 04:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/06/israeli-and-palestinian-youth-use-video-to-understand-the-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.</p>
<p>Eine der Initiativen ist <a href="http://en.reutsadaka.org/">Sadaka Reu</a>t und das sagen sie über <a href="http://en.reutsadaka.org/?page_id=54">ihr Programm</a>:</p>
<blockquote><p>Die Mehrheit der palästinensischen und jüdischen Jugend ist voneinander physisch getrennt (in separaten Gemeinden und Schulen) und das ergibt Angst, Rassismus und Vorurteile. Wir versuchen alternative Modelle für die Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Gruppen aufzubauen. Das ‘Aufbau einer Friedenskultur’ Programm versucht einen Platz zu schaffen, in welchem sich sowohl die palästinensischen als auch die jüdischen Jugendlichen gleichberechtigt, respektiert, und als Einzelpersonen und als nationales Kollektiv anerkannt fühlen können.</p></blockquote>
<p>Die Mitglieder ihres Programms haben auch an dem ‘Video Projekt eine Minute’ teilgenommen und dabei bei einem einwöchigen Workshop über den Video-Aktivismus gelernt. Hier sind einige Ergebnisse davon und den Rest können sie sehen, wenn Sie auf <a href="http://en.reutsadaka.org/?p=846">ihre Seite klicken</a>:</p>
<p>Arabisch<br />
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<p>AM/FM<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/US6QtYDVzB8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/US6QtYDVzB8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nicht viele singen gerne<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Initiative ist das <a href="http://www.win-peace.org/home.html">Windows for Peace</a> (Friedensfenster) Projekt, welches in 1991 startete und sich darum bemüht ein zweisprachiges und bikulturelles Magazin für Jugendliche herauszugeben, sodass sie zur Förderung von Gleichheit und Stärkung der Jugend miteinander Verbindung aufnehmen und über den Konflikt lernen können. Wie sie <a href="http://www.win-peace.org/about.html">auf ihrer Webseite erklären</a>, war es nicht leicht:</p>
<blockquote><p>Es ist für die israelischen und palästinensischen Jugendlichen nicht einfach, die riesigen Mengen an falschen Informationen und Klischees, die ihnen vermittelt werden, zu überwinden. Die begrenzten Möglichkeiten für Interaktion, welche daraus resultieren, dass sie meistens in getrennten Gemeinden leben und die durch den kontinuierlichen politischen Konflikt noch verschärft werden, verewigen die historischen Ängste, Vorurteile und den Hass, der diese beiden Völker trennt. Windows widmet sich deshalb der Förderung von umfassenden Veränderungen in der Art und Weise, wie sich israelische und palästinensische Jugendliche selbst, die ‘anderen’ und den Konflikt sehen. Teilnehmer an dem Windows-Programm machen Erfahrungen, welche die Konflikt-Transformation zwischen beiden Völkern fördert, sodass beide in einer friedliche Realität zusammenleben können. Wir glauben daran, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden auf demokratischen Werten, den Menschenrechten und gegenseitige Kenntnisse und Anerkennung der ‘anderen’ basieren müssen.</p></blockquote>
<p>Sie arbeiten ferner an einer neuen Initiative <a href="http://www.win-peace.org/youth%20media%20program.html">Through the Lens</a> (Durch das Objektiv), wobei 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche, die bei der Zeitschrift ‘ausgelernt’ haben, weiterhin ihre Fähigkeiten zum Schaffen kurzer Filme, von Nachrichten und anderen Video-Produktionen entwickeln, um “produktive, friedenschaffende Dialoge und positive Interaktionen” zu fördern.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zsxLrfzyAIo">Hier ist ein Video</a>, in welchem die Windows-Teilnehmer über ihre Erfahrungen in der Gruppe sprechen und wie sie mit der Herausforderung zurechtgekommen sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und über schwierige Themen, wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina, zu reden:</p>
<p>Windows-Jugend - mit eigenen Worten</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die Kinder in dem Video in wenigen Worten ausdrücken: Sie mögen es schwierig finden, mit den vielen Meinungen und Eindrücken anderer Kinder zurechtzukommen, andererseits haben sie die Möglichkeit, diese Fragen auf einer sicheren und gefahrlosen Art und Weise zu diskutieren, was ihnen wiederum dabei hilft die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen mit der Chance sich mit anderen Kindern gegenseitig zu beeinflussen, zu lernen und mit anderen Kindern und Jugendlichen dies zu teilen und diese Vorstellungen sogar zu verändern.</p>
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		<title>Einführung von ‘Threatened Voices’</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/05/einfuhrung-von-%e2%80%98threatened-voices%e2%80%99/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 02:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Global Voices Advocay startet heute eine neue Webseite mit dem Namen 'Threatened Voices', um damit die Unterdrückung der online Redefreiheit zu verfolgen. Sie enthält eine Weltkarte mit einer interaktiven Zeilinie, die dabei hilft, die Story der Bedrohungen und Verhaftungen von Bloggerinnen und Bloggern weltweit zu veranschaulichen. Gleichzeitig soll sie eine zentrale Plattform zum Sammeln von Informtionen von den am meisten engagierten Organisationen und Aktivistinnen/Aktivisten sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/sami-ben-gharbia/">Sami Ben Gharbia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/03/introducing-threatened-voices/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/threatened-logo-1.gif" alt="" /></p>
<p>Nie zuvor wurden so viele Menschen für die von Ihnen im Internet veröffentlichen Worte so bedroht oder ins Gefängnis geworfen.</p>
<p>So wie viele Aktivisten und normale Bürger in zunehmendem Maße das Internet dazu benutzen, ihre Meinungen auszudrücken und mit Gleichgesinnten in Verbindung zu treten, so haben viele Regierungen deshalb ihre Überwachung, Filter, legales Vorgehen und Belästigungen erhöht. Die härtesten Folgen waren für viele von ihnen die politisch motivierte Verhaftung von Bloggern und online Autoren für ihre on- und offline Aktivitäten, die in einigen tragischen Fällen sogar zum Tod führten. <a href="http://cpj.org/imprisoned/cpjs-2008-census-online-journalists-now-jailed-mor.php">45% aller Medien-Mitarbeiter</a>, die sich weltweit in Gefängnissen befinden, sind heute online Journalisten und Blogger.</p>
<p><a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/">Global Voices Advocacy</a> führt heute eine neue Webseite mit dem Namen <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatended Voice</a>s ein, um dabei zu helfen, die Unterdrückung der online Redefreiheit zu verfolgen. Auf dieser Webseite befindet sich eine Weltkarte mit einer interaktiven Zeitlinie, die dabei helfen sollen, die Story von Bedrohungen und Verhaftungen von Bloggern weltweit zu veranschaulichen, und ist gleichzeitig eine zentrale Plattform für die Organisationen und Aktivisten, die sich am meisten damit beschäftigen, inklusive von:  <a href="http://www.committeetoprotectbloggers.org/">Committee to Protect Bloggers</a>, <a href="http://www.anhri.net/en/">The Arabic Network for Human Rights Information</a>, <a href="http://rsf.org/">Reporters without Borders</a>, <a href="http://hrw.org/">Human Rights Watch</a>, <a href="http://cyberlaw.org.uk/">CyberLaw Blog</a>, <a href="http://www.amnesty.org/">Amnesty International</a>,<a href="http://www.cpj.org/"> Committee to Protect Journalists</a>, <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/">Global Voices Advocacy</a>.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/threatened_voices1.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Welcher Blogger, wo?</strong><br />
Aus verschiedenen Gründen ist es schwierig, genaue Informationen über verhaftete und bedrohte Bloggerinnen, Blogger, und online Autoren zu finden.<br />
Erstens macht es die Geheimhaltung, welche die online Zensur und Unterdrückung umgibt, extra schwierig, genau zu sein. Es vergeht keine Woche, ohne dass über Geschichten von der Verhaftung von wieder einem online Journalisten, Journalistin oder Aktivisten (oder Aktivistin) in Ländern wie Ägypten oder dem Iran berichtet wird, Einzelheiten und Gründe sind aber oft mysteriös verschleiert.</p>
<p>Zweitens herrscht bei der Bezeichnung “Bloggerin” oder “Blogger” immer noch Verwirrung. Immer mehr professionelle Journalisten gehen zu online Medien und Blogs über, um mehr Freiheit zu haben, und das verwischt die alten Definitionen. Und viele so-genannte Cyber-Dissidenten in China, Tunesien, Vietnam oder dem Iran haben keine persönlichen Blogs. Weiterhin werden Blogger oft für ihre offline Aktivitäten verhaftet und nicht für das, was sie online veröffentlicht haben.<br />
Dieses Durcheinander hat es den online Verfechtern der Redefreiheit manchmal sehr schwer gemacht, gute Strategien und Partnerschaften zu erfinden, um Bloggerinnen, Blogger und online Aktivisten zu verteidigen, aber es ist niemals wichtiger als gerade heute, es zu versuchen.</p>
<p><strong>Lasst uns zusammenarbeiten</strong><br />
Bei <a href="http://globalvoicesonline.org/">Global Voice</a>s arbeitet eine Gemeinschaft von Autoren, Editoren und Übersetzern mit, die uns alle über Missbräuche der Redefreiheit und Menschenrechte informieren. Mit <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatended Voices</a> beabsichtigen wir den Prozess der <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/submit">Berichterstattung</a> auf alle Personen, die Informationen haben, auszudehnen.<br />
Wir rufen deshalb alle diejenigen auf, deren Freunde, Verwandte, Kollegen oder Mitbürger bedroht wurden, uns dabei zu <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/submit">helfen</a>, die Profile der Verschwundenen oder Verhafteten zu erstellen und auf den neuesten Stand zu bringen. Das erlaubt uns nach weiteren Quellen zu suchen, Untersuchungen vorzunehmen, sowie uns mit online Aktionen, die sich für ihre Befreiung einsetzen, in Verbindung zu setzen.<br />
Wir hoffen, dass wir dadurch mehr über sie erfahren können, und wann, wo und in welchem Ausmaß Blogger in verschiedenen Ländern misshandelt werden. Diese Informationen können wir mit Journalisten, Forschern und Aktivisten teilen, wodurch wir ein Internet schaffen können, wo jedermann sein Recht auf Redefreiheit ausüben kann und wo Bloggerinnen und Blogger, die im Gefängnis sitzen, nicht vergessen werden.</p>
<p><strong>Helfen Sie uns dabei, diese Botschaft zu verbreiten. Tweeten, bloggen und updaten Sie Ihren Facebook-Status mit</strong> <a href="http://threatened.globalvoicesonline.org/">Threatened Voices!</a></p>
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		<item>
		<title>CHINA: BRÜCKENSCHLAGEN?   INTERVIEWS MIT DEN BRÜCKEN-BLOGGERN</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/02/china-bruckenschlagen-interviews-mit-den-brucken-bloggern/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 01:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarta Cooper  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Wie wir alle wissen, boomt die chinesische Blogosphäre. Sie ist eine der Größten auf diesem Planeten, entwickelt sich immer weiter, erhält aber auch immer wieder Rückschläge durch die berüchtigten Zensoren der Regierung. Gemäß Li Datong wird die Zivilgesellschaft des Landes online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marta-cooper/">Marta Cooper</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/30/china-bridging-the-gap-interviewing-bridge-bloggers-in-china/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wie wir alle wissen, boomt die chinesische Blogosphäre. Sie ist eine der Größten auf diesem Planeten, entwickelt sich immer weiter, erhält aber auch immer wieder Rückschläge durch die berüchtigten Zensoren der Regierung. Gemäß <a href="http://www.opendemocracy.net/article/china-s-civil-society-breaching-the-green-dam">Li Datong</a> wird die Zivilgesellschaft des Landes online durch den intensiven Cyber-Widerspruch und den <a href="http://www.chinafreepress.org/publish/Othernews/2009_Declaration_of_the_Anonymous_Netizens.shtml">Bruch</a> des Grünen Dammes im letzten Sommer erneuert. Seiner Ansicht nach wird die Unzufriedenheit mit der chinesischen Regierung in dem Online Umfeld nicht nur immer extremer, sondern solche Meinungen werden auch öfters von offizieller Seite beachtet, zum Beispiel die Art der Berichterstattung über die Unruhen in <a href="http://www.opendemocracy.net/article/democracy_power/china/netizens_and_tibet_a_guangzhou_report">Tibet</a> Anfang 2008.</p>
<p>Aber wie passt dieses Brücken-Bloggen (das Schreiben und Übersetzen, in diesem Fall, von chinesischen und China-basierenden Blogs ins Englische) in dieses Online Make-up? Was versuchen sie zu erreichen? Und wie, wenn überhaupt, helfen sie dabei eine weniger schwarz-weiße Kommunikation mit dem Westen zu fördern? Das sind die Fragen, die ich diese Woche verschiedenen Brücken-Bloggern in der Volksrepublik, stellte.</p>
<p><a href="http://www.chinasmack.com/">chinaSmack</a>, ein Blog mit Schwerpunkt auf Unterhaltung, geht davon aus, dass “Übersetzen und Teilen dessen, was in Chinas Internet am heissesten oder lebendigsten ist, zusammen mit den Kommentaren der chinesischen Netizen selbst, <em>ausländischen</em> Netizen dabei hilft, die moderne chinesische Gesellschaft besser zu verstehen, sodass sie begreifen, dass Chinesen und Ausländer in Wahrheit nicht sehr unterschiedlich sind.” Fauna, der Übersetzer der Webseite möchte “zeigen, dass Chinesen auch Menschen sind.”</p>
<p>Das lässt vermuten, dass die ausländische Leserschaft mit den Eindrücken über China und die damit verbundene Medien-Einseitigkeit der Berichterstattung über die Nation unzufrieden ist. Wir kennen alle nur zu gut die dominierenden westlichen Diskussionen über die wiederholten Verletzungen der Menschenrechte, die kontroverse Behandlung ethnischer Unruhen in Xinjiang und Tibet, die ‘Great Firewall’, intensive Medienzensur und die von Medienfachleuten gemachten Erfahrungen, wenn sie der Parteilinie nicht gehorchen (in dem von ‘Reporters without Borders’ kürzlich veröffentlichten Bericht P<a href="http://www.good.is/post/the-2009-press-freedom-index-drops-and-so-does-europe/">ress Freedom Index</a> (Pressefreiheit-Index) kam China unter 175 Ländern auf Platz 168). Wie groß auch immer diese Diskussionen sein mögen, selten folgt ihnen ein kulturelles Verständnis: uns fehlt eine vielschichtigere Wertschätzung über Chinas Vergangenheit in Bezug auf den ausländischen Imperialismus, die enorme Armut, die Volksrevolution und die gesellschaftlichen und kulturellen Eigenschaften, die uns sonst dabei helfen würden, besser zu verstehen, warum solche Maßnahmen vorgenommen wurden.</p>
<p>Für Jeremy Goldkorne, Gründer von <a href="http://www.danwei.org/">Danwei</a>, Brücken-Bloggen erlaubt die Berichterstattung über China zu verbessern und sei es nur aus dem Grund, eine größere Anzahl von Quellen an eine besser informierte Außenwelt weiterzugeben.</p>
<blockquote><p>Das hat einen Normalisierungs-Effekt (&#8230;) Blogs helfen dabei, mehr Einzelheiten über das tägliche Leben in China und wie es gelebt wird zu verbreiten. </p></blockquote>
<p>Goldkorn hat Danwei in 2003 gegründet, um, wie er meint, die atemberaubenden Veränderungen in Chinas Internet aufzuzeichnen, die durch die Blogosphäre und BBS Foren hervorgerufen wurden, was im Westen kaum jemanden bekannt war. Gleichzeitig erfahren die Chinesen selbst mehr über den Westen, seine Lebensarten und Eindrücke über China.</p>
<p>Für einige war dieses anfängliche Brücken-Bloggen jedoch nur teilweise eine Antwort auf die enge Einrahmung durch die westlichen Medien. Cheng Lingcao gründete <a href="http://blog.foolsmountain.com/">Fool’s Mountain</a> in 2006 aus Frustration über die Praktiken der chinesischen Medien, vornehmlich die Verhaftung von Blogger Wu Hao, und Chengs eigenem Wunsch bei der Online Kampagne für die Befreiung von Wu mitzuhelfen. Aber genau wie Goldkorn fühlte auch Cheng, dass die wachsenden Online Debatten In China ins Englische übersetzt werden sollten, um eine größere Leserschaft zu erreichen, mit der Absicht Dialoge, aber keine Konfrontation, herzustellen.</p>
<p>Trotz aller Brücken-Bloggen-Versuche zur Vertiefung sowohl der westlichen als auch der chinesischen Perspektiven von einander, gibt es Mängel. <a href="http://www.sun-zoo.com/chinageeks/">ChinaGeeks</a> Gründer Charles Custer behauptet:</p>
<blockquote><p>s ist gefährlich anzunehmen, wir bieten mehr als nur eine ‘Kostprobe’. Das chinesische Internet ist riesig und es gibt dort draußen Millionen von Meinungen. Zeitliche Beschränkungen allein zwingen uns zum sorgfältigen Auswählen, weshalb offensichtlich ‘die chinesische Perspektive’ nicht wiedergegeben wird (ich möchte behaupten, dass es so etwas garnicht gibt) und alles wird durch eine ausländische Linse betrachtet, d. h. Nicht-Chinesen treffen die redaktionellen Entscheidungen über das was übersetzt werden soll und was nicht.</p></blockquote>
<p>Der Auswahlprozess über das, was übersetzt werden soll, unterliegt keinen Richtlinien. Gemäß Goldkorn basiert vieles auf ‘Bauchgefühl’ und auf etwas, dass die Leser nicht erwarten mögen, alles im Zusammenhang mit einem sich verändernden China.</p>
<p>Aber nach der Ansicht eines Mitwirkenden bei ‘Fool’s Mountain’, der gerne anonym bleiben möchte, ist es gerade dies, was das Kästchen “Anti-Chinesisches Verhalten” antickt. Als Beispiel nennt er den <a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/21/lou-jing-racism-gone-wild/?wpc=dlc#comment-51722">Kommentar</a> von James Fallow in ‘Atlantic Monthly’ über die Einstellungen der chinesischen Blogger gegenüber Rassismus nach der Teilnahme einer mischrassigen Shanghainesin bei einem Schönheitswettbewerb. Fallow quotierte viele Berichte bei ChinaSMACK, welche nach Meinung des anonymen Blogger</p>
<blockquote><p>außerordentlich rassistisch und bösartig (&#8230;) waren. Als ich mir die Geschichte etwas näher ansah, stellte ich fest, dass die ChinSMACK Story nicht nur unvollständig, sondern auch extrem voreingenommen war. Zwar wurden ein paar rassistische Kommentare übersetzt, um die Argumente zu betonen, aber die Mehrheit der sympathischen Bemerkungen in Chinas Blogosphäre gegen Rassismus wurden vollständig ignoriert.</p></blockquote>
<p>Zwar können wir dieses einzelne Beispiel nicht zur Verallgemeinerung der gesamten Blogosphäre benutzen, doch zeigt es die potenziellen Probleme, denen sich die Brücken gegenübersehen. Fallow selbst <a href="http://jamesfallows.theatlantic.com/archives/2009/09/festival_of_updates_8_race_iss.php">sagte</a>:</p>
<blockquote><p>das ist keine “Beschuldigung Chinas”, sondern eine von vielen Illustrationen über die Unterschiede in der täglichen sozialen Wirklichkeit und erkannten gegenüber von ignorierten Spannungen in bestimmten Schichten der Gesellschaften.</p></blockquote>
<p>chinSmack stimmte Fallows zu. Fauna sagte mir:</p>
<blockquote><p>Meine Post war über “Lou Jing Abused by racist Netizen” (Lou Jing von rassistischen Netizen beleidigt) (&#8230;). Ich glaube nicht, dass es meine “Pflicht” ist, die Leute darauf hinzuweisen, dass nicht alle Chinesen Rassisten sind. Mein Artikel soll keine “Klarstellung” sein. Mein Artikel ist die Übersetzung einer Story, die im chinesischen Internet verbreitet wird.</p></blockquote>
<p>Neben solchen Problemen gibt es auch mehrere praktische Schwierigkeiten: die Große Firewall zu überwinden, die Initiativen finanziell aufrecht zu erhalten und Leute, die nicht Englisch sprechen in die Dialoge einzubinden, machen dies zu einer relativ schwachen Brücke. Es ist aber ein Versuch in die richtige progressive Richtung, die ein tieferes Verständnis auf beiden Seiten des Globus fördert und die <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/may/21/china-crossroads-west">Kreuzungen</a>, an denen sich der Westen und China heute befinden, verbindet.</p>
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		<title>Afrika: Obama nutzt neue Medien im Dialog mit Afrikanern</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/10/africa-obama-uses-new-media-to-talk-to-africans/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So <a href="http://hotsecretz.blogspot.com/2009/07/sms-son-of-kogelo-direct.html">beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout</a> darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.</p>
<p>Barack Obama besucht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ghana">Ghana</a> am 10. und 11. Juli. Dies wird sein erster historischer Besuch im subsaharischen Afrika und er wird Tools wie Twitter, Facebook und SMS nutzen, um direkt mit Afrikanern zu sprechen.</p>
<p>Erik Hersman, der auf <a href="http://whiteafrican.com/">White African</a> bloggt, <a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">diskutiert Medienplattformen</a>, die Obama nutzen will, um auch Afrikaner über Ghana hinaus zu erreichen. Hersman unterstützte das Weißen Haus bei der Entwicklung seiner neuen Medienstrategie für Ghana und Afrika. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Das Radio ist überall in Afrika immer noch das Kommunikationsmedium Nummer eins und in Ghana ist dieses Medium durch den örtlichen und landesweiten Austausch zwischen den verschiedene Gemeinden besonders lebendig und aktiv.<br />
Wie allgemein bekannt ist, hat sich das Mobiltelefon mit explosionsartiger Geschwindigkeit über Afrika verbreitet. Das bedeutet, dass SMS ein vergleichsweise demokratisches Mittel ist, um Feedback aus allen Bevölkerungsschichten des Landes zu erhalten. (Merkwürdigerweise nicht verfügbar für Leute, die in den USA leben - mehr dazu weiter unten.)<br />
Zu guter Letzt gibt es keine großen, in Ghana entwickelten sozialen Netzwerke im Internet, und wie in vielen anderen Ländern Afrikas, besitzt Facebook auch dort eine gute Marktdurchdringung. In Ghana sind es über 100.000 Nutzer - es macht für das Team „Neue Medien“ also  Sinn, sich dort zu beteiligen und einen Dialog zu beginnen, ohne dabei seine Energie auf zu viele Dienste zu verteilen. Twitter als Verstärkung einzusetzen ist ganz natürlich, denn dort wird das Thema auch viel diskutiert werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">Er postet</a> Einzelheiten aus dem Weißen Haus:</p>
<blockquote><p>SMS. Wir starten eine SMS-Plattform, auf der Bürger Fragen stellen, Kommentare abgeben und Willkommensgrüße senden können (auf Englisch und Französisch). Mithilfe einer SMS-Kurzwahl für die Länder Ghana (1731) , Nigeria (32969) , Südafrika (31958) und Kenia (5683) sowie einer normalen Nummer für SMS aus dem Rest der Welt, werden Afrikaner und Bürger aus aller Welt dazu aufgefordert, ihre Nachrichten an den Präsidenten zu versenden. Teilnehmer an der SMS-Aktion haben außerdem die Möglichkeit, Highlights aus der Rede auf Englisch und Französisch zu abonnieren. Mobiltelefonnummern für die Registrierung, gültig für ganz Afrika: 61418601934 und 45609910343.</p>
<p>Radio. Ein Live-Audiostream der Präsidentenrede wird noch während der Rede über landesweite und regionale Radiosender ausgestrahlt werden. Nach der Rede werden die auf Band aufgenommenen Antworten des Präsidenten auf die eingegangenen SMS-Nachrichten Radiosendern und Websites zur Verfügung gestellt. Der Präsident hofft, in Bezug auf Themen und Regionen ein großes Spektrum an Fragen und Kommentare beantworten zu können. Die Aufnahmen werden außerdem auf der Website des Weißen Hauses und über iTunes zum Download bereitstehen.<br />
Video. Die Rede kann per Live-Videostream auf www.whitehouse.gov/live mitverfolgt werden. Der Einbettungscode für dieses Video steht zur Verfügung. Der Livestream kann also auf jeder Website gehostet werden.<br />
Online-Chat. Es wird einen Live-Chat über die Rede auf Facebook geben (unter http://apps.facebook.com/whitehouselive). Das Weiße Haus wird auf Facebook außerdem eine „Veranstaltung“ auf Facebook zur Rede erstellen, bei der sich Teilnehmer aus aller Welt treffen können. Es wird einen Twitter-Hashtag (z.B. #obamaghana) geben, der verbreitet werden wird, um Beiträge und Reaktionen auf die Veranstaltung zusammenzufassen.</p></blockquote>
<p>Internet-User können auch auf der Website von <a href="http://allafrica.com/feedback/obama-ghana-2009.html">AllAfrica</a> Fragen stellen:</p>
<blockquote><p>Ihre Chance, Präsident Obama Fragen zu Afrika zu stellen:<br />
Was möchten Sie Präsident Obama fragen, während er sich auf seinen ersten Besuch als Staatschef der Vereinigten Staaten in Subsahara-Afrika vorbereitet - er macht Halt in Ghana am 10. und 11. Juli? Geben Sie Ihre Frage hier ein und wir werden Ihre Vorschläge zusammentragen. Bitte geben Sie außerdem Ihr Alter und Ihren Beruf an.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.foreignpolicy.com/posts/2009/07/07/africans_invited_to_text_obama_before_ghana_speech">Michael Wilkerson zufolge</a>, der auf dem Blog Foreign Policy schreibt, könnte die Nutzung neuer Medien durch Obama dazu führen, dass die Zustimmung zu seiner Politik weltweit rasant zunimmt:</p>
<blockquote><p>Das demonstrative Interesse an den Ansichten der Afrikaner, wird, wenn Sie pannenfrei abläuft, wahrscheinlich den Beliebtheitsgrad Obamas erhöhen, der ohnehin bereits fast doppelt so hoch ist wie der der USA. Auf dem Touristenmarkt in Accra gehen Obama-T-Shirts und -Gemälde weg wie warme Semmeln und in Ghana hofft man auf einen Anstieg der Touristenzahlen nach dem Besuch.</p></blockquote>
<p><a href="http://afrigator.com/link/url/?url=http%3A%2F%2Fghanapundit.blogspot.com%2F2009%2F07%2Fafrica-texts-obama-before-visit.html&amp;return_url=http%3A%2F%2Fafrigator.com%2Fhome&amp;blogid=13860&amp;postid=1189397">Ghana Pundit berichtet</a>, dass bereits tausende von SMS-Nachrichten bei Obama eingegangen seien:</p>
<blockquote><p>US-Präsident Barack Obama hat tausende von SMS-Nachrichten über Afrika erhalten, nachdem er vor dem Antritt seiner Reise nach Ghana am Freitag zum Einsenden von Fragen aufgefordert hatte.</p></blockquote>
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		<title>China: Isaac Mao: #twinterview mit Hu Yong</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/09/china-isaac-mao-twinterview-mit-hu-yong/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 18:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Diejenigen, die am Donnerstag (8. Mai) den #China-Twitter-Stream aufmerksam verfolgt haben, erwartete eine Überraschung: Isaac Mao begann per Twitter Hu Yong zu interviewen. Hu Yong ist Assistenzprofessor für Neue Medien an der Peking University und Autor mehrerer Bücher über Internettheorie und -kultur.
Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/05/07/china-isaac-mao-twinterviews-hu-yong/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Diejenigen, die am Donnerstag (8. Mai) den #China-Twitter-Stream aufmerksam verfolgt haben, erwartete eine Überraschung: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Mao">Isaac Mao</a> begann <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23twinterview">per Twitter</a> Hu Yong zu interviewen. Hu Yong ist Assistenzprofessor für Neue Medien an der Peking University und Autor mehrerer Bücher über Internettheorie und -kultur.</p>
<p>Hier das Transkript von Maos Blog, <a href="http://www.isaacmao.com/2/2009/05/twinterview-twitter.html">Isaac 2.0</a>:</p>
<blockquote><p>#1 作為中國最早感知互聯網浪潮的一撮人，當時和現在有什么差別？<br />
当时是亚当和夏娃的简单乐园，现在“失乐园”了，成了丛林。盛行丛林法则。</p>
<div class="translation">Frage 1: Sie haben als einer der ersten in China die Internet-Welle vorausgesehen. Wie haben sich die Dinge seit damals verändert?<br />
Antwort 1: Damals war es wie Adam und Eva in einem einfachen Garten. Nun ist das &#8220;verlorene Paradies&#8221; ein Dschungel geworden, in dem auch das Gesetz des Dschungels herrscht.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#2 可是《數字化生存》并沒有考慮到那么多復雜情況，是否還是過于理想？<br />
《数字化生存》的最大价值，是指出了未来社会的基本建构成分是比特而不是原子。这可以解释为什么今日众多产业面临绝境，也可以解释为什么中国政府花费那么大的人力物力修墙。当然，我那时和尼葛洛庞帝一样，是个乐观主义者，相信“闪闪发亮的比特”</p>
<div class="translation">Frage 2: Aber in &#8220;Being Digital&#8221; scheinen die Dinge nicht so kompliziert? War das damals vielleicht zu idealistisch?<br />
Antwort 2: In &#8220;Being Digital&#8221; ist es mir vor allem darum gegangen aufzuzeigen, dass die Gesellschaft der Zukunft aus Bits und nicht aus Atomen bestehen wird. Das erklärt, warum so viele Industrien heutzutage in Schwierigkeiten stecken, und es erklärt auch, warum die chinesische Regierung so immense personelle und materielle Ressourcen in Firewall-Technologien steckt. Natürlich war ich damals genauso optimistisch wie Nicholas Negroponte und habe noch an die &#8220;glücklichen&#8221; Bits geglaubt.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#3 可是我還是有疑問，尤其對中國，比特對傳統的思維催生變化了嗎？<br />
传统思维的变化不是一日之功。比特开启了众声喧哗的进程：我们原来鸦雀无声，一旦有些机会说话，谁都不会好好说话，只会聒噪。但不要小看说话的作用：它是心理疗伤，疗中国千年专制之伤。</p>
<div class="translation">Frage 3: Aber ich bin noch immer skeptisch, vor allem in Bezug auf China: Werden die Bits eine Veränderung in den traditionellen Denkweisen bewirken können?<br />
Antwort 3: Eine Veränderung in traditionellen Denkmustern kann nicht über Nacht passieren. Die Bits haben aber bereits eine immer stärker werdende &#8220;Kakophonie&#8221; bewirkt: Früher einmal waren wir vollkommen stumm, aber jetzt, wo zum ersten Mal eine Gelegenheit, sich zu äußern, existiert, reden wir nicht, sondern wir schreien gleich. Aber wir dürfen die Rolle des Redens nicht unterschätzen: Es ist die eine Psychotherapie, die eine Wunde heilen kann, die China durch die jahrtausendelange Autokratie zugefügt worden war.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#4 正要問《眾聲喧嘩》這本書，大家是喧嘩了，可是獲取手段多的人似乎更焦慮，那么沒有信息的人似乎反倒很安逸，這是真諦嗎？<br />
好问题！这就是为什么那些获取了更多信息的人要致力于发起更多的对话和讨论。有时候我们用新技术武装至死：我们如此陷入技术的拥抱之中，忘记了社会的基本面。今天中国需要的是对一系列社会的基本问题进行讨论：一个拒绝讨论重大问题的文明，不是导向极权主义，就是通向死亡。</p>
<div class="translation">Frage 4: Ich möchte auf Ihr Buch &#8220;The Rising Cacophony&#8221; zu sprechen kommen. Jeder schreit, und jene, die die besten Möglichkeiten haben, sich Information und Gehör zu verschaffen, scheinen sich am meisten Sorgen zu machen, während jene Menschen, die keinen Zugang zu Informationen haben, am stillsten zu sein scheinen. Ist das aus Ihrer Sicht richtig?<br />
Antwort 4: Gute Frage! Daher müssen jene, die über mehr Informationen verfügen, sich auch anstrengen, mehr Dialog und Diskussion in Gang zu bringen. Manchmal bewaffnen wir uns zu Tode mit neuen Technologien. Wir lassen uns von Technologie förmlich ersticken und vergessen dabei ganz die Grundlagen der Gesellschaft. China muss heute eine Reihe fundamentaler sozialer Fragen diskutieren. Eine Gesellschaft, die sich weigert, die dringlichsten Probleme anzusprechen, die führt entweder in den Totalitarismus oder sie bringt sich selbst um.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#5 你的電視媒體實踐也產生了很多影響，例如CCTV-2的變化（我叫#CCAV)，是否更有相互比較的意味<br />
我反对有人主张的对央视的新闻、宣传节目与网络都采取“不看、不上、不听、不说”的“四不”政策，因为每一寸阵地都值得去争取</p>
<div class="translation">Frage 5: Ihre Erfahrung im Fersehen hatte auch große Auswirkungen, ich denke zum Beispiel an die Veränderungen in CCTV-2. Was hat die relativ größere Bedeutung?<br />
Antwort 5: Ich bin gegen jede Haltung, die für ein &#8220;nicht schauen, nicht surfen, nicht hören, nicht reden&#8221; ist, was CCTV-News, Propagandaprogramme oder auch Webseiten betrifft, denn jedes noch so kleine Territorium will erobert sein.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#6 在《草根不盡》報告導讀中，講了媒體和權力的關系，新媒體似乎更激進地改變這種關系，但是也被有效地鉗制在一定強度內，縱觀媒體史，會亘古不破嗎？<br />
福柯尝言：“权力得以稳固，为人们所接受，其原因非常简单，那就是它不只是作为说‘不’的强权施加压力，它贯穿于事物，产生事物，引发乐趣，生成知识，引起话语。”新媒体就是要既反抗“不”的高压，又反抗“是”的贯穿；既牢记奥威尔，更不忘赫胥黎</p>
<div class="translation">Frage 6: Im Info-Rhizome-Report sagen Sie über die Beziehung zwischen Medien und Macht, dass die neuen Medien diese Beziehung radikaler zu verändern scheinen, gleichzeitig aber sehr effektiv auf einen gewissen Einflussbereich beschränkt bleiben. Wenn wir uns die Geschichte der Medien anschauen: Kann sich das je ändern?<br />
Antwort 6: Foucault sagte einmal: &#8220;Dass die Macht Bestand hat, dass man sie annimmt, wird ganz einfach dadurch bewirkt, dass sie nicht bloß wie eine Macht lastet, sondern dass sie in Wirklichkeit die Dinge durchläuft und hervorbringt, Lust verursacht, Wissen formt und einen Diskurs produziert&#8221;. Neue Medien jedoch revoltieren gegen die Selbstherrlichkeit des &#8220;Nein&#8221;, aber auch gegen das Transversale des &#8220;Ja&#8221;. Deshalb müssen wir uns an Orwell erinnern und dürfen auf keinen Fall Huxley vergessen.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#7 在美國，傳統媒體產業已經惶惶不可終日，四處尋找出路，這種先發焦慮是不是更有利于中國媒體軟轉型？<br />
报刊和书籍更容易转型，因为它们的市场化较高；电视很难，因为中国电视有着畸形化的结构，且有意识形态和垄断的双重挡箭牌。无论如何，450亿元的外宣投资不会鼓励转型。</p>
<div class="translation">Frage 7: In den USA sind die traditionellen Medien an einem Ende angekommen, sie suchen verzweifelt einen Ausweg. Lässt diese Nervosität etwas Gutes für einen sanften Übergang der chinesischen Medien ahnen?<br />
Antwort 7: Der Übergang wird für Zeitschriften und Bücher viel leichter sein, weil sie sehr marktorientiert sind. Für das Fernsehen wird es schon schwieriger werden, weil in China das Fernsehen eine sehr verzerrte Struktur aufweist und sowohl durch die Ideologie als auch durch seinen Monopolstatus belastet ist. Wie dem auch sei: Eine Investition von 45 Milliarden Renminbi für &#8220;Öffentlichkeitsarbeit nach außen&#8221; ist einer Transformation nicht gerade förderlich.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#8 这个外宣媒体让我很困惑的，是不是会解决很多外国人就业的问题？<br />
南加州大学传媒系尼古拉斯•卡尔教授有个精辟之见，他把中国政府通过报纸、电视和文化交流作出的一系列努力称作是“通过对外宣传的对内宣传”。换言之，对中国政府来说，让中国人看到他们在向全世界宣传中国文化更为重要。很多人在质疑外宣的效果，这是树错了靶子</p>
<div class="translation">Frage 8: Diese &#8220;Öffentlichkeitsarbeit nach außen&#8221; verstehe ich nicht ganz: Schafft das nicht vor allem viele Arbeitsplätze für Ausländer?<br />
Antwort 8: Ein Journalismusprofessor der University of Southern California, Nicholas Cull, hat es sehr präzise formuliert. Er sagt, dass die chinesische Regierung sich auf Zeitungen, Fernsehen und Kulturaustausch stützt und damit versucht, eine &#8220;interne Propaganda durch äußere Propaganda&#8221; zu schaffen. Mit anderen Worten: Für die chinesische Regierung ist es am wichtigsten, dem chinesischen Volk zu vermitteln, dass die chinesische Kultur in der ganzen Welt propagiert wird. Viele Leute bezweifeln die Wirkung dieser Form von &#8220;Öffentlichkeitsarbeit&#8221; und meinen, das sei ein Irrweg.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#9 那么中国教授呢？在教室里，是否也需要時常自我審查？尺度是什么？<br />
尺度？跟媒体的情形一样吧，存在于边界的试探之中。当年关于淫秽物品的界定在美国有个笑话：淫秽物品？它从来不能成功地用浅显易懂的语言界定，但是当我看到它时，我就知道它是。在中国，言论的非法与失当，也是如此吧。</p>
<div class="translation">Frage 9: Wie steht es mit den chinesischen Uni-Professoren? Müssen sie sich regelmäßig vor ihren Studenten selbst zensurieren? Was sind die Kriterien dafür?<br />
Antwort 9: Kriterien? Da gelten die gleichen wie für die Medien. Die Frage ist immer, wie weit man sich hinauszulehnen wagt. Früher gab es in Amerika einmal einen Witz über die Definition von obszönem Material: &#8220;Obszönes Material? Ich weiß, ob etwas obszön ist, sobald ich es sehe.&#8221; Ob in China eine Meinungsäußerung angemessen oder illegal ist, wird auch so beurteilt.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>#10 如果倒退回20年，有互联网，是不是社会看上去比今天更乐观一些？<br />
呵呵，回到未来……80年代是中国60年最好的时光，那时，至少有“两个重大”——重大事情让人民知道，重大问题经人民讨论……想想看，用互联网实现两个重大，是不是更乐观一些？</p>
<div class="translation">Frage 10: Wenn es das Internet schon vor zwanzig Jahren gegeben hätte, wäre die Gesellschaft dann heute ein bisschen optimistischer, als sie es heute ist?<br />
Antwort 10: Haha, zurück in die Zukunft &#8230; Die 1980er Jahre waren die besten der letzten sechzig Jahre in China. Damals hatten wir wenigstens zwei &#8220;Hauptsachen&#8221;: Die &#8220;Hauptsachen, die die Leute wissen müssen&#8221; und die &#8220;Hauptsachen, die die Leute diskutieren müssen&#8221;. Eigentlich erfüllt das Internet ja beide Hauptsachen. Das ist doch noch ein bisschen optimistischer?</div>
</blockquote>
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		<title>China: Schweinegrippe wird auf Twitter verfolgt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/28/china-schweinegrippe-wird-auf-twitter-verfolgt/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber nachzudenken [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun in Mexico und anderswo gegen die Schweinepest unternommen werden.
Wang Jiaodong untersucht in seinem Posting, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/28/china-tracking-swine-flu-on-twitter/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber <a href="http://www.my1510.cn/article.php?id=493cc4c4029b1678">nachzudenken</a> [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/27/global-health-swine-flu-threat-spreads-worldwide/">in Mexico und anderswo</a> gegen die Schweinepest unternommen werden.<br />
<a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">Wang Jiaodong</a> untersucht in seinem Posting, wie Social Media dazu genutzt werden, die Verbreitung von Krankheiten zu verfolgen, wobei er Keywords auf <a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">China Google</a> oder #hashmarks auf Twitter verfolgt und eine globale <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=en&#038;t=p&#038;msa=0&#038;msid=106484775090296685271.0004681a37b713f6b5950&#038;ll=32.639375,-110.390625&#038;spn=24.413424,39.462891&#038;z=5?">Google-Map der Schweinegrippe </a> plus QQ-Version erstellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kuba: Veröffentlichung des Open-Source-Betriebssystems Nova</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/02/15/kuba-veroffentlichung-des-open-source-betriebssystems-nova/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 20:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammen mit einer Universität vor Ort veröffentlichte die kubanische Regierung ihre eigene Version des Open-Source-Betriebssystems Linux, genannt Nova Baire. Die Regierung hofft, angesichts von Schwierigkeiten, auf der Insel an legale Software zu gelangen, sowie Sicherheitsrisiken, innerhalb der nächsten fünf Jahre 50 % ihrer Computer auf das neue System umzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/02/14/cuba-the-release-of-nova-the-open-source-operating-system/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Mit Hilfe eines Projekts, das an der <a href="http://www.uci.cu/">Universität für Informationswissenschaften in Havanna [es]</a> (im Spanischen kurz UCI) entwickelt wurde, veröffentlichte die kubanische Regierung ihre eigene Version des Open-Source-Betriebssystems Linux, mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre 50 % der Regierungscomputer von Mircosoft Windows auf das neue System, genannt Nova Baire, umzustellen. Es wurde auf der <a href="http://www.informaticahabana.cu/?q=en/node/88">internationalen Konferenz und Messe &#8220;Informática 2009&#8243;</a> vorgestellt.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/02/tuxguevara.jpg" alt="tuxguevara" /></p>
<p><a href="http://tux.crystalxp.net/en.id.10546-brunocb-tux-guevara---che.html">Illustration &#8220;Tux Guevara&#8221; von Brunocb</a>; Nutzung unter Creative-Commons-Lizenz.</p>
<p>Nova Baire wurde zum Teil deshalb entwickelt, weil es auf der Insel sehr schwer ist, an legale Software zu gelangen, aber auch, wie ZeroZen von der lateinamerikanischen Technologiewebsite <em>FayerWayer [es]</em> <a href="http://www.fayerwayer.com/2009/02/nova-cuba-ya-tiene-su-propia-distro-de-linux-companeros/">schreibt</a>, weil &#8220;Kuba eine potenzielle Gefahr in MS-Software (Microsoft) sieht, da US-Nachrichtendienste an die Zugangscodes der Kubaner herankommen können.&#8221;</p>
<p>Außerdem heißt es, die Entwicklung des Systems passe zur Ideologie der Regierung. <em>Penúlimos Días [es]</em> <a href="http://www.penultimosdias.com/2009/02/12/la-cita-del-dia-357/">veröffentlicht ein Zitat von Héctor Rodríguez</a>, dem Dekan der Fakultät für Open-Source-Software an der UCI, der sagte:</p>
<blockquote><p>“El movimiento del software libre es más cercano a la ideología del pueblo cubano, sobre todo por la independencia y soberanía. El software privativo puede tener agujeros negros y códigos maliciosos que uno no conoce.”</p></blockquote>
<div class="translation">“Die Open-Source-Software-Bewegung steht der Ideologie des kubanischen Volkes am nächsten, besonders in Bezug auf Unabhängigkeit und Souveränität. Lizenzsoftware kann schwarze Löcher und bösartigen Code enthalten, wovon wir keine Kenntnis haben.”</div>
<p>Es gibt eine <a href="http://www.nova.uci.cu/website/">eigene Website [es]</a> für die Software, von der Benutzer Nova Baire herunterladen und im <a href="http://www.nova.uci.cu/website/foros">Forum [es]</a> darüber diskutieren können. Ein Blogger, TBS von Bloggers Cuba [es], hatte bereits die Möglichkeit, <a href="http://www.bloggerscuba.com/post/nova-distribucion-linux-cuba-gentoo/">Nova Baire zu testen und schreibt eine kleine Kritik</a>:</p>
<blockquote><p>Ya tuvimos la oportunidad de probarlo por acá en una máquina virtual y nuestra primera impresión fue bastante buena. Hace todo lo que por defecto la mayoría de las demás distribuciones de Linux para usuarios: realizar trabajos de oficina, reproducir archivos de música y video, navegar por Internet y mensajería instantánea, ver fotografías y utilizar otras múltiples aplicaciones para un mejor desempeño laboral o de ocio.</p>
<p>Como ya dije es una distribución enfocada al usuario final, a mi consideración bastante amigable e intuitiva. Según el nivel de estabilidad y rendimiento que demuestre podría ser la ideal para ser utilizada en el proceso de migración que realiza el país hacia Software Libre de usuarios provenientes y acostumbrados a sistemas como Microsoft Windows.</p></blockquote>
<div class="translation">Wir hatten bereits die Möglichkeit, es auf einem virtuellen Computer zu testen und unser erster Eindruck war wirklich gut. Es kann alles, was auch die meisten Linux-Distributionen können: Office-Anwendungen, Musik- und Videodateien abspielen, Internet und Instant-Messaging, Fotoverwaltung und Ausführung zahlreicher Anwendungen in den Bereichen Arbeit und Freizeit.</div>
<p>Die Distribution konzentriert sich auf den Endbenutzer und ist meiner Meinung nach sehr benutzerfreundlich und intuitiv. Was Stabilität und Leistung angeht, könnte es im Migrationsprozess des Landes hin zu Open-Source-Software ideal für Anwender anderer Systeme wie Microsoft Windows sein.</p>
<p>Ein Video auf YouTube zeigt außerdem einen Screenshot von Nova Baire in Aktion.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uTXIzaxfox4&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/uTXIzaxfox4&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Ägypten: 89% der Jugendlichen unterstützen Gesetz zur Zensur des Internets</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/26/agypten-89-der-jugendlichen-unterstutzen-gesetz-zur-zensur-des-internets/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarwa Rakha  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von Bloggers Times finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):
أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marwa-rakha/">Marwa Rakha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/26/89-of-egyptian-youth-are-pro-the-internet-censorship-law/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von <a href="http://bloggers-times.blogspot.com/2008/11/3.html" target="_blank">Bloggers Times</a> finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):</p>
<div class="arabic">أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على الاخبار سواء بصورة دائمة أو أحيانا ، وأن 68% يستخدمونه فى تحميل الاغانى والافلام والبرامج والالعاب سواء بصورة دائمة أو أحيانا.</p>
<p>وكشف أن أكثر من نصف الشباب حوالى 58% من مستخدمى الكمبيوتر وأن 36% منهم يملكون كمبيوتر بالمنزل ، كما تبين أن 52% من مستخدمى الكمبيوتر يستخدمون الانترنت.</p>
<p>وعن رأى الشباب فى الانترنت وثقتهم به وافق كل الشباب بالعينة الذين يستخدمون الانترنت على أنه يسهل الحصول على المعلومات ، فيما يرى 98% أنه يصل العالم ببعضه ..</p>
<p>كماوافق غالبية الشباب حوالى 82% منهم على أن الانترنت قد يعرض البعض لصداقات أو علاقات غير موثوق فيها.</p>
<p>كما أظهر الاستطلاع أن 72% من الشباب فى العينة يعتبرون أن الانترنت يشكل خطرا عليهم ، فيما رأى 71% منهم أنه يشكل خطرا على الاطفال ، بينما يرى 43% منهم أن الانترنت يقلل من الترابط الاسرى كما كشف الاستطلاع أن 89% من الشباب يوافقون على وضع قانون يتحكم فى محتويات الانترنت.<br />
وبالنسبة لرأى الشباب فى المدونات ، أظهر 58% منهم أنهم سمعوا عن المدونات من خلال الاهل والاصدقاء وأن 37% منهم سمعوا عنها لاول مرة منذ أقل من 6 أشهر ، كما أن كل ثلاثة أفراد من الشباب بالعينة لديهم مدونات خاصة بهم.</p>
<p>وفيما يتعلق بمتوسط عدد ساعات استخدام الشباب للانترنت أوضح الاستطلاع أن 50% من الشباب بالعينة يستخدمون الانترنت سواء بشكل يومى أو اسبوعى ومتوسط استخدامهم له أقل من عشر ساعات ، كما أن 20% منهم متوسط استخدامهم الاسبوعى يتراوح بين 10 إلى أقل من 20 ساعة.</p>
<p>يشار إلى أن نتائج الاستطلاع تعتمد على بيانات المبحوثين من الشباب من سن 18 إلى 35 عاما وقد تم استطلاع 1338 مبحوثا.</p>
<p>جدير بالذكر أن عدد مستخدمى الانترنت ارتفع من 65ر0 مليون نسمة عام 2000 إلى 17ر9 مليون نسمة عام 2008.</p>
</div>
<div class="translation">
<p>Eine Studie des ägyptischen Zentrums für Förderung von Information und Entscheidung mit der herausgefunden werden sollte, wie ägyptische Jugendliche das Internet nutzen, lieferte folgende Ergebnisse:</p>
<p>74% der Befragten nutzen Internet regelmäßig oder gelegentlich um auf dem Laufenden zu bleiben hinsichtlich aktueller Nachrichten.</p>
<p>68% nutzen das Internet regelmäßig oder gelegentlich um Lieder, Filme, Programme oder Spiele herunterzuladen.</p>
<p>58% der ägyptischen Jugendlichen nutzen Computer, 36% haben einen zu Hause</p>
<p>52% der Computernutzer kennen sich mit dem Internet aus</p>
<p>98% in der Stichprobe stimmten zu, dass mit dem Internet die meisten Informationen verfügbar geworden sind und haben das Gefühl mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.</p>
<p>82% der Internetnutzer stimmten zu, dass Beziehungen und Freundschaften im Internet nicht vertrauenswürdig sind.</p>
<p>72% konstatieren dem Internet einen schlechten Einfluss auf die eigene Person</p>
<p>71% denken das Internet ist gefährlich für Kinder.</p>
<p>43% glauben das Internet hat sich auf Bindungen in der Familie negativ ausgewirkt</p>
<p>89% befürworten ein Gesetz, das es erlaubt Inhalte im Internet zu überwachen und zu zensieren.</p>
<p>58% haben von Blogs durch die Familie oder Freunde gehört.</p>
<p>37% haben von Blogs das erste Mal in den letzten sechs Monaten gehört.</p>
<p>Einer aus drei Befragten führt einen Blog.</p>
<p>50% nutzen das Internet täglich und verbringen durchschnittlich weniger als 10 Stunden täglich online.</p>
<p>20% nutzen das Internet wöchentlich und verbringen durchschnittlich 10 bis 20 Stunden online.</p>
<p>Die Stichprobe wurde mit 1.338 jungen Ägyptern im Alter von 18 bis 35 durchgeführt. Es lohnt sich anzumerken, dass die Anzahl von Internetnutzern in Ägypten von 650.000 Nutzern im Jahr 2000 auf 9.170.000 Nutzer im Jahr 2008 angestiegen ist.</p>
</div>
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		<title>Argentinien: „Weblog Tag 2008“ in Buenos Aires</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/argentinien-%e2%80%9eweblog-tag-2008%e2%80%9c-in-buenos-aires/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJorge Gobbi  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der Dia de Weblogs
(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jorge-gobbi/">Jorge Gobbi</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/22/weblogs-day-2008-in-buenos-aires/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><h5><a title="Social Media en Dia de Weblogs" href="http://flickr.com/photos/morrissey/2782185788/"><img title="Social Media en Dia de Weblogs" src="http://farm4.static.flickr.com/3255/2782185788_c6d5579c20.jpg" alt="Social Media en Dia de Weblogs" width="500" height="375" /></a>Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der <a href="http://diadeweblogs.com.ar/">Dia de Weblogs</a></h5>
<p class="MsoNormal">(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs beschränkten. Es gab dort die Gelegenheit über Unternehmen zu diskutieren, über die Massenmedien und neue Internet-Projekte. Im letzten Programmpunkt wurden viele Netz-Initiativen vorgestellt und ich hatte die Gelegenheit, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">Frederico Picone hat eine <a href="http://www.dotpod.com.ar/2008/08/21/los-ideas-snacks-dejaron-su-marca-en-el-dia-de-weblogs-08/">Zusammenfassung</a> geschrieben [es], und er sagt in seinem Blog: „Eine weitere Veranstalltung für die argentinische Blogosphäre, bei der man die Menschen treffen konnte, die man bisher nur von ihren 32&#215;32 Avataren kannte, und bei der die Bezeichnung „soziales Netz“ Bedeutung gewinnt.“ Bei <em><a href="http://www.puntogeek.com/2008/08/21/global-voices-en-dia-de-weblogs/">PuntoGeek</a></em> [es] kommt auch das Thema Global Voices auf, und der Beitrag wurde sogar gefilmt [es].</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="MsoNormal">Über die Veranstaltung schreiben auch <a href="http://www.lapropaladora.com/2008/08/21/dia-de-webloggers/"><em>La Propaladora</em></a> [es] und <a href="http://tutiday.blogspot.com/2008/08/da-de-weblogs.html"><em>Tutiday</em></a> [es]. Bei Blocky [es] gibt es eine Zusammenfassung der „<a href="http://blocly.com/internet/las-frases-del-dia-de-weblogs-3-0-con-fotos-y-video/gmx-niv80-con510.htm">schlimmsten Sätze</a>“. Ich selbst habe auch direkt von der Veranstaltung gebloggt, die Einträge sind bei <a href="http://infoxicados.com/2008/08/20/dia-de-weblogs-cobertura-en-vivo/">Infoxicados</a> [es] erschienen.</p>
<p class="MsoNormal">Viele weitere Termine in Argentinien, die mit Blogs oder dem Web 2.0 in Zusammenhang stehen, wurden für den Rest des Jahres angekündigt. In Buenos Aires: <a href="http://www.wemediabuenosaires.org/">WeMedia</a>, Barcamp und <a href="http://www.startmeupargentina.com/">StartMeUp</a>. Es wird auch regionale Versionen des Weblog-Tags geben in <a href="http://mdqblogday.wordpress.com/">Mar del Plata</a> und <a href="http://www.rosarioblogday.com.ar/">Rosario</a>.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ganz zum Schluss möchten wir noch <a href="http://duttopr.com/">Matías Dutto</a> und den Organisatoren des Events danken, dass sie uns einen Raum geboten habe, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		<title>Nicaragua: Open Source in Behörden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/nicaragua-open-source-in-behorden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>
		<category><![CDATA[Nicaragua]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRodrigo Peñalba  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von Anatasio Somoza ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/rodrigo-penalba/">Rodrigo Peñalba</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/18/nicaragua-open-source-software-in-public-institution/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Garc%C3%ADa">Anatasio Somoza</a> ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive Lizenzen oder hohe Kosten.</p>
<p>Der Blogger LEOGG hat mit öffentlichen Einrichtungen zusammengearbeitet, um die Vorteile dieser Technologien voll auszunutzen und sie effizienter zu machen. In seinem Arikel &#8220;<a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">Nicaragua Libre</a>&#8221; (Freies Nicaragua), erklärt <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">LEOGG</a>, wie sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jalapa%2C_Nueva_Segovia">Jalapa</a> - eine ländliche Stadt nahe der Grenze zu Honduras im Norden des Landes - helfen konnten, Linux-Software zu entwickeln und zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Es gibt dort zwei spannende Ubuntu-Projekte. Das Erste ist die digitalisierung von Tausenden Akten mittels Ubuntu Hardy und XSane. 15 Computer arbeiten nur mit dieser einen Aufgabe.</p>
<p>Das zweite Projekt<br />
umfasst 12 Kassierer-Stationen und eine selbstgemachte Software für die Annahme von Zahlungen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46753" title="caja1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/caja1.jpg" alt="" /></p>
<p>Zusätzlich werden gerade in anderen Departments 50 Rechner im Rahmen des Migration Project auf Linux umgerüstet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46754" title="digita2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/digita2.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Coolste an all dem ist, dass die Behörde <a href="http://www.ubuntu.org.ni/">uns</a> um Hilfe gebeten hat - und nun sind drei von uns Vollzeit-Mitarbeiter, die Ubuntu-Support leisten.</p></blockquote>
<p>Die Fotos in diesem Artikel sind von LEOGG und stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Bilder gibt es auf seinem <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">Blog</a>.</p>
<p>Die &#8220;ComuNIdad&#8221; kümmert sich nicht nur um ländliche Regionen oder die Regierung. LEOGG stellt fest, sie werden langsam zum Teil des <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/05/going-mainstream/">Mainstreams</a>.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.canal2.com.ni/">Canal 2</a>, Größter TV-Sender in Nicaragua, wird ab dem 15. Juli ein wöchentliches Technologie-Magazin senden.</p>
<p>Der Produzent der Show ist &#8230; ja, ihr ahnt es &#8230; unsere lokale LUG (Linux User Group).</p></blockquote>
<p>Die LUG von Nicaragua koordiniert Linuxnutzer verschiedener Distributionen und Disziplinen - darunter Entwickler für Ubuntu, SUSE, Mandriva etc.. Ihre Website ist <a href="http://www.liinux.org.ni/">Linux.org.ni</a>.</p>
<p>Im <a href="http://wiki.ubuntu.com/NicaraguanTeam/Prensa">Pressearchiv</a> gibt es mehr Informationen zu der Arbeit der Gruppe.</p>
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