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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Flüchtlinge</title>
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		<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Flüchtlinge</title>
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		<title>Südsudan: Humanitäre Krise im neusten Land der Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2012/01/21/sudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 13:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Lewis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgermedien]]></category>
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		<description><![CDATA[Weniger als ein Jahr nachdem der Südsudan im Juli 2011 seine Unabhängigkeit erklärte und so zum neusten Land der Welt wurde, kämpft das Land noch immer mit einer humantitären Krise, besonders infolge der jüngsten Stammeskämpfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Links in diesem Artikel führen, soweit nicht anders gekennzeichnet, zu englischsprachigen Webseiten.</em></p>
<p><strong><em>Dieser Artikel ist Teil unser Sonderberichterstattung über <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/southern-sudan-independence-referendum-2011/">die Volksabstimmung im </a><a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/southern-sudan-independence-referendum-2011/">Südsudan 2011</a>.</em></strong></p>
<p>Weniger als ein Jahr nachdem der Südsudan im Juli 2011 seine Unabhängigkeit erklärte und so zum <a href="http://globalvoicesonline.org/2011/07/10/south-sudan-free-at-last/">neusten Land der Welt wurde</a>, kämpft das Land noch immer mit einer humantitären Krise. Der Bürgerkrieg zwischen dem afrikanischen Südsudan und dem arabischen Nordsudan hatte zuvor bereits ca. 1,5 Millionen Menschenleben gefordert und internationale Organisationen warnen, dass der Konflikt noch längst nicht vorbei ist.</p>
<p>Anfang des Jahres zum Beispiel erklärte der Südsudan <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jonglei">Jonglei State</a> zu einem Katastrophengebiet, nachdem bis zu 100 000 Menschen aufgrund von Kämpfen zwischen den rivalisierenden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nuer_people">Lou Nuer</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Murle_people">Murle</a> Stämmen zur Flucht gezwungen waren. Die Vereinten Nationen <a href="http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=40897&amp;Cr=south+sudan&amp;Cr1=">haben bereits eine Notoperation eingeleitet</a>, um circa 60 000 Menschen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.</p>
<p>Der Borgen project Blog gibt <a href="http://borgenproject.blogspot.com/2012/01/south-sudan-declares-state-of-disaster.html">ausführliche Hintergrundinformationen über den neusten Konflikt der Stämme</a>:</p>
<blockquote><p>Berichten zufolge begannen die Auseinandersetzungen mit dem Diebstahl von Rindern, sind aber immer mehr auβer Kontrolle geraten. Konflikte wie diese „Rinderfehden&#8221; und andere Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Volksgruppen sind im Südsudan weitverbreitet.  Laut den Vereinten Nationen wurden im vergangenen Jahr etwa 350 000 Menschen durch solche Gewalttaten vertrieben.</p>
<p>Derartige interkommunale Gewalt ist eine groβe Herausforderung für die junge Regierung im Südsudan. Als neuer unabhängiger Staat steht das Land vor der Aufgabe, ein wirkungsvolles Regierungssystem zu entwickeln. Auβerdem ist der Südsudan eine der ärmsten Regionen der Welt. Es gibt dort fast keine Straβen, Schulen, Krankenhäuser oder andere lebensnotwendige Infrastruktur. Der Mangel an konjunktureller Entwicklung im Land schürt nur die Instablitität und führt zu einer höheren Quote an Auseinandersetzungen wie unlängst jene in Jonglei.</p></blockquote>
<div id="attachment_284222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.msf.org/msf/articles/2012/01/south-sudan-thousands-of-civilians-fleeing-for-their-lives-with-no-aid-msf.cfm"><img class="size-full wp-image-284222 " title="Displaced population caused by cattle raiding in Pibor county, Jonglei State © Liang Zi/Médecins Sans Frontières (MSF)" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2012/01/65098.jpg" alt="Displaced population caused by cattle raiding in Pibor county, Jonglei State © Liang Zi/Médecins Sans Frontières (MSF)" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Menschen vertrieben durch Rinderdiebstähle im Bezirk Pibor, Jonglei State © Liang Zi/Médecins Sans Frontières (MSF)</p></div>
<p>Catholic Relief Services, eine internationale Hilfsorganisation, die im Südsudan arbeitet, <a href="http://blog.caritas.org/2012/01/06/concerns-mount-over-conflict-in-south-sudan/">stimmt dem zu</a>:</p>
<blockquote><p>Die Geschichte des krisengebeutelten Bezirks Jonglei ist seit langem geprägt von ethnischen Spannungen, Rinderdiebstählen, Entführungen und manchmal gewalttätigen Wettstreiten um knappe Ressourcen. Die jüngsten Angriffe gehen auf das Konto der selbsternannten Nuer White Army, einer Gruppe von bis zu 6000 bewaffneten Jugendlichen der Lou Nuer Volksgruppe. Wortführer der bewaffneten Gruppe sagten, dass es ihr Ziel sei, gestohlene Rinder und 180 entführte Kinder zurückzuholen, die ihren Angaben nach von einer benachbarten Volksgruppe, den Murle, aus ihren Gemeinden entwendet worden waren.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>„Nach fast vier Jahrzehnten Arbeit im Sudan und im Südsudan, weiβ die CRS, dass nachhaltige Entwicklung und Frieden eng miteinander verbunden sind”, sagt Boyd. „Um zu einer langfristigen Verbesserung der Basisdienstleistungen und ökonomischen Gelegenheiten, die den Menschen überall im Südsudan zur Verfügung stehen, beizutragen, ist es essentiell, die Gemeinden darin zu unterstützen, bedeutungsvolle, greifbare Möglichkeiten zu finden, ihre Differenzen zu beheben und destruktivem Konflikt ein Ende zu bereiten. Gleichzeitig werden Spannungen zwischen Gruppen oft verschärft durch den Mangel an Basisdienstleistungen wie Zugang zu Wasser, Schulen und Krankenhäusern.  Entwicklung und Frieden müssen zum selben Zeitpunkt beginnen.”</p></blockquote>
<p>Auch eine andere internationale Organisation, Oxfam, sieht eine Verbindung zwischen Konfliktverhinderung und <a href="http://www.oxfamblogs.org/eastafrica/?p=3618">Bereitstellung essentieller Güter und Dienstleistungen</a>:</p>
<blockquote><p>Jetzt da der Südsudan als neue Nation geboren wurde, gibt es für die Menschen hier und für alle an der Stablilität der Nation interessierten Parteien vielleicht kein dringenderes Anliegen als das Investieren in die eigene Landwirtschaft und die langfristige Gewährleistung von Nahrungsmitteln.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Die internationale Gemeinschaft hat ungeheuer viel investiert, um den Sudan und den Südsudan behutsam durch das Comprehensive Peace Agreement und in die Unabhängigkeit zu geleiten. Nun jedoch fängt die Arbeit erst an und Helfer müssen ihre Anstrengungen verdoppeln, um den Südsudan dabei zu unterstützen, die Probleme von Unsicherheit, Vertreibung, zyklischen Dürreperioden und Fluten zu überwinden.</p>
<p>Während sich der Südsudan zu einer Nation wandelt, die mit sich selbst und seinem Nachbarn in Frieden lebt, wird das Land ein allumfassendes Gleichgewicht von vorhersehrbarer, mehrjähriger Entwicklungshilfe benötigen sowie fortwährende Unterstützung humanitärer Belange mit Katastrophenmanagement und einer Stärkung der südsudanesischen Regierung in Sachen Notfalltraining als Schwerpunkt.</p>
<p>Es wird zudem wichtig sein, in Programme zur Risikoreduktion von Katastrophen und zur Belastbarkeit zu investieren, die es Gemeinden  ermöglichen humantitäre Krisen zu verhindern, zu entschärfen und sich schnell von ihnen zu erholen. Hinsichtlich der Bereitstellung humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe sollten Helfer auch die sich entwickelnde südsudanesische Zivilgesellschaft als wichtigen Agenten sehen, der die Programme des Staates und des privaten Sektors komplementiert.</p></blockquote>
<p>Médecins Sans Frontières (MSF) <a href="http://www.msf.org/msf/articles/2012/01/south-sudan-thousands-of-civilians-fleeing-for-their-lives-with-no-aid-msf.cfm">berichtet auch vor Ort</a>:</p>
<p>„Tausende Menschen aus Lekongole und Pibor liefen letzte Woche um ihr Leben und verstecken sich nun im Busch, wo sie Todesängste ausstehen&#8221;, sagte Parthesarathy Rajendran, MSF-Leiter im Südsudan. „Ihre Flucht war eilig und sie haben kein Essen oder Wasser, einige von ihnen sind zweifelsohne verletzt, haben Wunden oder Verletzungen und sind nun allein in ihrem Versteck, jenseits der Reichweite von humanitärer Hilfe.&#8221;</p>
<blockquote><p>Das Dorf Lekongole ist dem Erdboden gleich gemacht worden und ein MSF-Team, das am 28. Dezember die Situation in Pibor einschätzte, beschrieb es als eine „Geisterstadt&#8221;, da fast jeder in die umliegende Landschaft geflohen ist. Während sich die Menschen im Busch verstecken, können wir sie nicht erreichen, um ihre Wunden zu säubern und zu verbinden, Krankheiten zu behandeln und ihnen eine allgemeine medizinische Grundversorgung zur Verfügung zu stellen. Je länger sie im Busch sind, desto ernster wird die Lage für die Menschen, die verletzt oder krank sind.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>„Es entwickeln sich momentan mehrere Krisensituationen in verschiedenen Teilen des Südsudans”, fügt Rajendran hinzu. „Unsere Ärzteteams reagieren zur Zeit auch auf eine Krise, in der Menschen vor Konflikten im benachbarten Sudan fliehen. Dies ruft uns deutlich in Erinnerung, dass trotz der Unabhängigkeit akute Notfälle im Südsudan immer noch allzu häufig vorkommen und dass die Befugnis für humanitäre Notfalleinsätze eine absolute Priorität bleibt.”</p></blockquote>
<p>Bill&#39;s Space <a href="http://jkirkby8712.wordpress.com/2012/01/07/friday-6th-january-2012-no-2-entry-problems-in-south-sudan-thoughts-of-a-former-refugee-friend/">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p>Es kommt einem vor als wäre es erst einige Monate her, dass in Afrika mit der Unabhängigkeit des Südsudans vom Sudan eine neue Nation geschaffen wurde. Aber es scheint, dass ein neuer Name und eine neue Existenz wenig dazu beitragen, die Dinge in diesem Teil der Welt zu verändern. Ich lese Berichte, dass letzte Woche mehr als 3000 Menschen im Südsudan aufgrund von ethnischer Gewalt getötet wurden und tausende gezwungen waren, zu fliehen - obwohl  die Menschen in Teilen des früheren Sudan seit Jahrzehnten „fliehen&#8221;.  Trotz der Präsenz der Mitarbeiter der Vereinten Nationen, der südsudanesischen Armee etc. scheint es möglich zu sein, diese Art von Massenmorden oder Massakern fortzusetzen. Ein Bericht, laut dem dies der schlimmste Ausbruch ethnischer Gewalt in der neuen Nation ist, seit sie sich im Juli vom Sudan abspaltete, scheint darauf hinzuweisen, dass Gewalt eine fortdauernde Aktivität ist [&#8230;].</p></blockquote>
<p>Andere sind zynisch angesichts dem erklärten Ziel der Vereinten Nationen, dem Südsudan zu helfen. The Impudent Observer veröffentlichte diesbezüglich einen satirischen Artikel, <a href="http://theimpudentobserver.com/world-news/death-in-sudan-who-cares/">Tod im Sudan, wen interessiert&#39;s?</a>, in dem er insbesondere die USA aufs Korn nimmt:</p>
<blockquote><p>Unser unerschrockener Reporter bat prominente politische Führer in Amerika um eine Reaktion auf dieses Massaker an Unschuldigen.</p>
<p>George Bush:  „Die wichtigste Frage ist, ob es im Südsudan Massenvernichtungswaffen gibt, die eine Bedrohung für Amerika sein könnten.”</p>
<p>Michele Bachmann:  „Der Südsudan? Ist das in der Nähe von New Orleans?”</p>
<p>Herman Cain:  „Ich frage mich, ob dort irgendjemand Interesse an einem tollen Pizzaangebot hätte.”</p>
<p>Ron Santorum:  „Ich rate diesen unglückseligen Menschen dringend, zu Gott zu beten.”</p>
<p>Mitt Romney:  „Amerika kondoliert allen, die verfolgt werden. Ich werde das Mormonenhauptquartier informieren, damit sie einige Missionare schicken.”</p>
<p>Newt Gingrich:  „Die südsudanesischen Führer mögen mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe einige interessante Ideen, die ihnen helfen koennten, und meine Firma bietet am Jahresanfang einen Preisnachlass.&#8221;</p>
<p>Barack Obama:  „Wir verlassen Krisengebiete und gehen nicht hinein.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/7ZXuvRgMSwU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weitere Neuigkeiten über den Südsudan sind auf dem Blog <a href="http://paanluelwel2011.wordpress.com/">PannLuel Wël: South Sudanese Blogger</a> zu finden, den PannLuel Wël aus Washington betreibt, und auf <a href="https://twitter.com/#!/PaanLuelWel2011">@PaanLuelWel2011</a> auf Twitter.</p>
<p><strong><em>Dieser Artikel ist Teil unser Sonderberichterstattung über <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/southern-sudan-independence-referendum-2011/">die Volksabstimmung im Südsudan 2011</a>.</em></strong></p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/' title='Alle Übersetzungen von Onnik Krikorian'>Onnik Krikorian</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/jasmin-lewis/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Jasmin Lewis'>Jasmin Lewis</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2012/01/09/south-sudan-humanitarian-crisis-in-the-worlds-newest-country/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2012/01/21/sudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F&#038;text=S%C3%BCdsudan%3A+Humanit%C3%A4re+Krise+im+neusten+Land+der+Welt&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F&#038;title=S%C3%BCdsudan%3A+Humanit%C3%A4re+Krise+im+neusten+Land+der+Welt' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F&#038;title=S%C3%BCdsudan%3A+Humanit%C3%A4re+Krise+im+neusten+Land+der+Welt' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F&#038;title=S%C3%BCdsudan%3A+Humanit%C3%A4re+Krise+im+neusten+Land+der+Welt' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F21%2Fsudsudan-humanitare-krise-im-neusten-land-der-welt%2F&#038;title=S%C3%BCdsudan%3A+Humanit%C3%A4re+Krise+im+neusten+Land+der+Welt' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<title>Afrika: IKT für Flüchtlinge und Vertriebene</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 19:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Sorgalla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Afrika und auch in anderen Teilen der Welt sind IKT-Medien zu einem wichtigen Werkzeug in Krisen geworden mit Technologien wie SMS, VOIP und vor allem Mobiltelefonen, die unersetzlich werden für Flüchtlinge und Vertriebene.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen hat Global Voices seinen Lesern einige Beispiele gezeigt, wie Bürgermedien von <a href="http://globalvoicesonline.org/-/topics/refugees/" target="_blank">Flüchtlingen und Vertriebenen</a> genutzt werden, um sich Gehör zu verschaffen. Während Blogs und soziale Netzwerke eindeutig dazu beitragen, marginalisierten Gruppen mehr Handlungsfreiheit zu ermöglichen, so gilt dies ebenso für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Allgemeinen.</p>
<p>MobileActive zum Beispiel hat sich gebildet, weil es das Potential von Mobiltelefonen erkannt hat, Flüchtlingen nicht nur den Kontakt zu ihren Angehörigen zu ermöglichen sondern diese auch zu finden. Eine Spezialausgabe der <a href="http://www.fmreview.org/technology/contents.html">Forced Migration Review</a> [en] widmet sich in diesem Zusammenhang eingehend der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_284092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://mobileactive.org/case-studies/refugees-united-goes-mobile"><img class="size-full wp-image-284092  " title="Flüchtlinge in Uganda nutzen Handys mitsamt ihrer SMS-Funktion, um mit Familienangehörigen und Freunden zu kommunizieren. Foto von MobileActive " src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2012/01/CIMG0562.jpg" alt="Flüchtlinge in Uganda nutzen Handys mitsamt ihrer SMS-Funktion, um mit Familienangehörigen und Freunden zu kommunizieren. Foto von MobileActive " width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Flüchtlinge in Uganda nutzen Handys mitsamt ihrer SMS-Funktion, um mit Familienangehörigen und Freunden zu kommunizieren. Foto von MobileActive </p></div>
<blockquote><p>Flüchtlinge erleben oft ein mehrfaches Trauma: zum einen die Situation, die sie zur Flucht veranlasst hat und, zum anderen, die Tatsache, dass viele Familien während der Flucht getrennt werden. Für die Gesundheit der Flüchtlinge und die Möglichkeit, wieder in ihre Heimat zurückzukehren ist es von großer Bedeutung, dass sie über den Verbleib ihrer Verwandten, über ihre Sicherheit und über ihre Möglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben, Bescheid wissen. Handys sind heute die wichtigste Technologie für Flüchtlinge, um Verwandte zu finden und in Kontakt zu bleiben.</p>
<p>Die Ausgabe Nr. 38 der Forced Migration Review behandelt vor allem Technologien, die für Flüchtlinge von Bedeutung sind. Zwei Kapitel beleuchten die Nutzung von Handys unter Flüchtlingen. Hierzu zählen auch Probleme mit Handys, um Familienangehörige ausfindig zu machen und sie zu kontaktieren, sowie Fragen der Sicherheit und des Zugangs zur Mobilfunktechnologie.</p></blockquote>
<p>Der stellvertretende UN-Flüchtlingskommissar T. Alexander Aleinikoff steuert eine <a href="http://www.fmreview.org/technology/aleinikoff.html" target="_blank">Einführung zum Thema in der Spezialausgabe der Forced Migration Review</a> bei:</p>
<blockquote><p>Auf den ersten Blick erscheinen heutige Flüchtlingslager nicht grundlegend anders als jene vor 30 oder 40 Jahren. Die Modernisierung scheint an ihnen spurlos vorbeigegangen zu sein. Wenn man jedoch genauer hinsieht, wird es offensichtlich, dass sich einige Dinge ändern.</p>
<p>Heute haben Flüchtlinge und Binnenvertriebene in den ärmsten Ländern der Welt oft Zugang zu Handys und sind außerdem in der Lage Satellitenfernsehen zu schauen. In manchen Flüchtlingslagern haben Internetcafés eröffnet, wobei die Hardware entweder von Unternehmern gekauft wurde oder von humanitären Organisationen wie dem Flüchtlingshilfswerk UNHCR bereitgestellt wurde. Hilfsorganisationen machen zunehmend selbst Gebrauch von Spitzentechnologie: geographische Informationssysteme, Skype, biometrische Datenbanken und Google Earth, um nur einige zu nennen.</p></blockquote>
<p>In einem Artikel wird das Beispiel eines Aufspürprojekts hervorgehoben, das vom Refugee Consortium of Kenya (RCK) in Zusammenarbeit mit Refugees United (RU) durchgeführt wurde:</p>
<blockquote><p>Im Jahr 1991 floh Ahmed Hassan Osman* vor dem Konflikt in Somalia und ließ seine Familie in Kismayu zurück. Ihn verschlug es nach Kenia, wo er um Asyl bat. Ahmed lebte eine Weile im Ifo Flüchtlingscamp und wurde dann umgesiedelt nach Colorado in den Vereinigten Staaten, wo ihm die US Staatsbürgerschaft gewährt wurde.</p>
<p>Auf der Suche nach Hilfe gelangte sein Cousin Abdulahi Sheikh im Jahr 1992 nach Kenia. Abduladi kam in das Lager Dagahaley in Dadaab, wo ihm der Status eines Flüchtlings anerkannt wurde. Er glaubte, dass Ahmed entweder in Dadaab sei or zumindest früher dort gewesen sei aber seine Versuche ihn zu finden schlugen fehl und schon bald gab er die Hoffnung auf, ihn jemals zu finden. Eigentlich glaubte Abduladi dass Ahmed zurück nach Somalia gekehrt sei.</p>
<p>Anfang 2011 stellte das Refugee Consortium of Kenya (RCK) Abdulahi an, damit er das Refugees United (RU) Projekt im Dagahaley Lager unterstützt. Abdulahi begann die Arbeit am Aufspürprojekt und startete die Suche nach vermissten Angehörigen. Als er auf einen vertrauten Namen stieß, kontaktierte er die Person über das RU Nachrichtensystem. Als er eine Antwort erhielt, realisierte er, dass er nach 20 Jahren Trennung und Suche seinen geliebten Cousin gefunden hatte. Sie tauschten ihre Telefonnummern aus und Ahmed rief an. 20 Jahre ohne Kontakt waren nun beendet. Heute stehen die beiden in regelmäßigem Kontakt und sowohl Abdulahi als auch Ahmed suchen weiterhin nach Freunden und Familienangehörigen.</p></blockquote>
<p>Mobile Active betont, dass Probleme mit der lokalen Infrastruktur natürlich weiterhin <a href="http://www.fmreview.org/technology/leung.html" target="_blank">ein Hindernis bilden auf dem Weg hin zu einer weitverbreiteten Nutzung solcher Systeme</a>:</p>
<blockquote><p>In manchen Gegenden Afrikas gibt es kein Telekommunikationsnetz. Teilnehmer des Workshops berichteten, dass dort, wo es existiert, Telefonverbindungen regelmäßig abbrachen. Manche von ihnen hatten auch Störungen erlebt wie falsch geschaltete Verbindungen. Die Stärke des Verbindungssignals im Ausland ist schwach und der Mangel an verlässlicher Energieversorgung in jenem Land, in der ein Anruf eingeht, kann ein großes Problem darstellen, auch wenn dies je nach Region unterschiedlich ausfallen kann. Das Bevölkerungswachstum in manchen Regionen schwächt die Telekommunikationsverbindungen aufgrund der wachsenden Energienachfrage. Einzelpersonen könnten außerdem Schwierigkeiten haben, an Energie zu gelangen, um ihre Mobiltelefone aufzuladen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Es kann schwierig sein, für jedes Familienmitglied die passende Technologie zu finden, insbesondere wenn sie selbst vertrieben oder auf der Flucht sind. Mehrere Faktoren sind dabei zu berücksichtigen: die Vielzahl verfügbarer Dienste, die Frage, ob das Familienmitglied sich diese überhaupt leisten kann, und ob es die Fähigkeiten hat, diese auch zu nutzen. Ein Teilnehmer hat beobachtet, dass die Mehrheit seiner Familienmitgleider im Ausland Zugang zu Kommunikationstechnologien nur über Dritte hat. Eine andere Teilnehmerin hat die Probleme beschrieben, die sie hat, wenn sie mit ihrem Ehemann im Lager Kontakt aufnehmen möchte. Sie hat ihm Geld geschickt, damit er sich ein Telefon kaufen kann, aber andere Menschen im Lager nutzen es auch, so dass sie oft stundenlang warten muss, um ihn zu sprechen.</p>
<p>Günstige Optionen wie E-Mail, Voice-over-IP oder Instant Messaging sind teilweise nicht zugänglich oder erschwinglich, denn ein Internetzugang in Afrika ist sehr teuer. Außerdem kann es sein, dass Angehörige im Ausland nicht wissen, wie man diese Dienste nutzt.</p></blockquote>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-284086" title="somaliamap" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2012/01/somaliamap-e1326041495514.jpg" alt="" width="450" height="407" /></p>
<p>Die erwähnte Ausgabe der Forced Migration Review enthält, angefangen von Informationen für Flüchtlinge über den Zugang zu Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen, über Informationen zum Umgang mit Facebook, Gmail Chat und Skype bis hin zu Informationen, wie man Kontakt zu Familienangehörigen und Freunden über große Entfernungen hinweg hält, eine umfassende Übersicht über den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien bereit.</p>
<p>Ushahidi wird sowohl <a href="http://www.fmreview.org/technology/wall.html" target="_blank">im Zusammenhang mit dem Erdbeben aus dem Jahr 2010 in Haiti</a> [en] erwähnt als auch <a href="http://www.fmreview.org/technology/ruffer.html" target="_blank">allgemein bezogen auf Themen wie Konflikte, Katastrophen und Flüchtlinge</a> [en]. Das PBS Idea Lab beleuchtet eine Zusammenarbeit zwischen Al Jazeera und Ushahidi näher, die darauf abzielt, <a href="http://www.pbs.org/idealab/2012/01/al-jazeera-ushahidi-join-in-project-to-connect-somalia-diaspora-via-sms003.html" target="_blank">Somalis zusammenzuführen, die durch Konflikte und die Hungersnot getrennt wurden </a>[en]:</p>
<blockquote><p>Somalia Speaks ist eine Zusammenarbeit zwischen Souktel, einer palästinensischen Organisation, die SMS-Dienste anbietet, Ushahidi, Al Jazeera, Crowdflower und dem afrikanischen Diaspora Institut. &#8220;Wir wollten gerne herausfinden, wie die Krise normale Somalis und die somalische Diaspora getroffen hat&#8221;, sagte Soud Hyder von Al Jazeera in einem Interview.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Das Ziel von Somalia Speaks ist das Sammeln bisher ungehörter Stimmen aus der Region sowie aus der Diaspora, indem per Textnachricht gefragt wird: Inwiefern betrifft der somalische Konflikt Dein Leben? Die Antworten werden ins Englische übersetzt und auf einer Karte verzeichnet. Seit Start der Plattform sind etwa 3.000 SMS eingegangen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Für Al Jazeera ist Somalia Speaks außerdem eine Möglichkeit innovative Mobilfunklösungen für Bürgermedien und die Nachrichtenberichterstattung zu testen.</p></blockquote>
<p>Im Oktober 2010 hat <a href="http://mobileactive.org/case-studies/refugees-united-goes-mobile" target="_blank">MobileActive außerdem ein Mobilfunkprojekt vorgestellt</a> [en], das von Refugees United in Uganda mit Unterstützung von Ericsson, dem UNHCR und dem Omidyar Netzwerk durchgeführt wurde, und erwähnte, dass ein Blog schrieb: &#8220;das soziale Netzwerk, das wichtiger ist als Facebook&#8221;.</p>
<p>Die Technologieausgabe der Forced Migration Review kann hier <a href="http://www.fmreview.org/technology/contents.html" target="_blank">online</a> [en] gelesen werden.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/' title='Alle Übersetzungen von Onnik Krikorian'>Onnik Krikorian</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/mario-sorgalla/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Mario Sorgalla'>Mario Sorgalla</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2012/01/08/africa-icts-for-refugees-and-displaced-persons/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2012/01/09/afrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F&#038;text=Afrika%3A+IKT+f%C3%BCr+Fl%C3%BCchtlinge+und+Vertriebene&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F&#038;title=Afrika%3A+IKT+f%C3%BCr+Fl%C3%BCchtlinge+und+Vertriebene' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F&#038;title=Afrika%3A+IKT+f%C3%BCr+Fl%C3%BCchtlinge+und+Vertriebene' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F&#038;title=Afrika%3A+IKT+f%C3%BCr+Fl%C3%BCchtlinge+und+Vertriebene' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2012%2F01%2F09%2Fafrika-ikt-fur-fluchtlinge-und-vertriebene%2F&#038;title=Afrika%3A+IKT+f%C3%BCr+Fl%C3%BCchtlinge+und+Vertriebene' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaukasus: Festgefahrene Konflikte, vergessene Leben?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2011/12/17/kaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2011/12/17/kaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 11:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele Zöttl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armenien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Flüchtline und Binnenvertriebenen im Südkaukasus werden von der Gesellschaft und den traditionellen Medien ignoriert. Können ihnen die neuen Medien eine Stimme geben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den frühen 1990ern wurde der Südkaukasus von drei Konflikten erschüttert, die damals vom Krieg im früheren Jugoslawien überschattet wurden und von den internationalen Medien bis heute weitgehend ignoriert werden. Über eine Million Menschen musste ihre Heimat verlassen, als zwischen Armenien und Aserbaidschan ein Krieg um das umstrittene Gebiet <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergkarabachkonflikt">Berg-Karabach</a> ausbrach, während fast gleichzeitig nahezu eine halbe Million Menschen vertrieben wurde, als Georgien die Kontrolle über die beiden abtrünnigen Gebiete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abchasien">Abchasien</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdossetien">Südossetien</a> verlor.</p>
<p>Zwar machte das Wiederaufflammen des Streits um Südossetien im <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/2008-special-coverage/south-ossetia-crisis-2008/">Krieg zwischen Georgien und Russland im August 2008</a> [en] international Schlagzeilen, aber sobald ein Waffenstillstand geschlossen wird, interessiert das Elend der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen kaum noch jemanden.</p>
<p>Auch die Medien in Armenien, Aserbaidschan und Georgien sowie den abtrünnigen Gebieten Abchasien, Südossetien und Berg-Karabach befassen sich meist nur dann mit den Problemen der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen, wenn sie sich für Propaganda gegen den Feind ausschlachten lassen. Die einzigen, die sich tatsächlich um diese Probleme kümmern, sind internationale Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, die sie ins Bewusstsein der Spender zu rücken versuchen. Unterdessen ist keine Lösung der drei Konflikte abzusehen, was das Schicksal derjenigen, die durch sie ihre Heimat verloren haben, weiter erschwert.</p>
<div id="attachment_276840" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-276840 " title="Armenischstämmiger Flüchtling aus Berg-Karabach" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2011/12/refugee-0004new.jpg" alt="Armenischstämmiger Flüchtling aus Berg-Karabach. © Onnik Krikorian, 1994" width="500" height="324" />
<p class="wp-caption-text">Armenischstämmiger Flüchtling aus Berg-Karabach. © Onnik Krikorian, 1994</p>
</div>
<p>Doch seit den Menschen in der Region neue und soziale Medien zur Verfügung stehen, und sei es nur als Informationsquelle, können sich die Betroffenen erstmals selbst online zu Wort melden. Ein Beispiel für ein solches Online-Sprachrohr ist <a href="http://www.idpvoices.org/">iDP Voices</a> [en], ein vom Norwegischen Flüchtlingsrat, dem Internal Displacement Monitoring Center und Panos London gefördertes Projekt.</p>
<p>Interviewer von iDP Voices haben <a href="http://www.internal-displacement.org/80257297004E5CC5/(httpPages)/A803F627B396E000C1257409005D3226?OpenDocument&amp;count=1000">29 Berichte von Binnenvertriebenen aus Südossetien und Abchasien</a> [en] zusammengetragen, die als Text- und Audiodateien abgerufen werden können. Ein Teil der Berichte ist außerdem in einer <a href="http://www.internal-displacement.org/8025708F004BE3B1/(httpInfoFiles)/398619F56E3C0EAFC125743B0033032A/$file/Heavy_burden_eng.pdf">PDF-Datei</a> [en] zusammengefasst.</p>
<blockquote><p>When did you last listen to a displaced person and grasp the impact of displacement? Did you ever think what it means to lose close family members in conflict, lose all your belongings and to be uprooted from your place of origin? [&#8230;] These direct voices have the power to cut through prejudice and political agendas, they speak for themselves.</p>
<p>The focus is on universal human experiences and responses, not specific political issues. By reading what the displaced people themselves want to tell us, we may learn what is important to them and what issues they are particularly concerned about. [&#8230;] It allows us to glean the reality behind generalised notions of displacement. The stories stand alone with little analysis added – their power lies in their offering of images, a voice, sensations, feelings, hopes and dreams. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wann haben Sie zuletzt einem Vertriebenen zugehört und die Folgen der Vertreibung begriffen? Haben Sie je darüber nachgedacht, was es bedeutet, nahe Angehörige in einem Konflikt zu verlieren, all Ihren Besitz zu verlieren und aus Ihrer Heimat herausgerissen zu werden? [&#8230;] Diese direkten Berichte können Vorurteile und politische Strategien durchbrechen; sie sprechen für sich.</p>
<p>Der Schwerpunkt liegt auf allgemeinmenschlichen Erfahrungen und Verhaltensweisen, nicht auf politischen Aspekten. Wenn wir das lesen, was uns die Vertriebenen selbst mitteilen möchten, verstehen wir vielleicht, was ihnen wichtig ist und was ihnen besondere Schwierigkeiten bereitet. [&#8230;] Es macht die Wirklichkeit hinter unseren schwammigen Vorstellungen von der Vertreibung sichtbar. Die Berichte stehen ohne große Analyse für sich. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Bilder erzeugen, eine Stimme, Eindrücke, Empfindungen, Hoffnungen und Träume lebendig machen.</p>
</div>
<p>Eine dieser Stimmen ist die von <a href="http://www.internal-displacement.org/80257297004E5CC5/(httpLifeStories)/C8A774B447109846C1257408004497E9?OpenDocument">Teah</a> [en], einer aus Abchasien geflohenen 30-jährigen Georgierin, die von einem &bdquo;normalen Leben&ldquo; für alle Georgier und Abchasier, die &bdquo;einander verzeihen&ldquo; müssen, träumt.</p>
<blockquote><p>[&#8230;] I try to speak to both Georgians and Abkhazians. It is impossible to hate each other; we have made enough mistakes without adding that one as well! We should forgive each other and ourselves too. And one more thing: there has to be the will on both sides to achieve more trust and good relations. One party alone cannot solve anything.</p>
<p>I think these borders [between Abkhazia and Georgia] should be opened so that people can communicate with each other. Dialogue comes first, that can lead to trust&#8230;</p>
<p>[&#8230;] Only after talking about our own tragedies did we truly learn about each other and start to love each other. It took time to trust each other.</p>
<p>It was when we believed that we understood each other’s pain, when this moment came, that we could sit down and talk openly - without aggression, without accusations.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich versuche, sowohl Georgier als auch Abchasier anzusprechen. Es ist unmöglich, einander zu hassen; wir haben ohnedies schon genug Fehler gemacht! Wir sollten einander und auch uns selbst verzeihen. Und noch etwas: Beide Seiten müssen gewillt sein, größeres Vertrauen und bessere Beziehungen aufzubauen. Eine Seite allein kann nichts lösen.</p>
<p>Ich glaube, die Grenze [zwischen Abchasien und Georgien] sollte geöffnet werden, damit die Menschen miteinander kommunizieren können. Der Dialog steht an erster Stelle, nur er kann Vertrauen schaffen &#8230;</p>
<p>[&#8230;] Erst durch das Sprechen über die eigene Tragödie haben wir einander wirklich kennen gelernt und zu mögen begonnen. Es hat Zeit gebraucht, Vertrauen aufzubauen.</p>
<p>Als wir das Gefühl hatten, den Schmerz der anderen zu verstehen, war es so weit, dass wir uns zusammensetzen und offen sprechen konnten – ohne Aggressivität und Anklagen.</p>
</div>
<p>Derartige Berichte aus erster Hand sind allerdings selten, obwohl es einige Ausnahmen gibt. Zum Beispiel finanzieren internationale Spender die Veröffentlichung von Flüchtlingsbelangen durch örtliche Radiosender, obgleich diese oft nur kurze Zeit existieren, und ein junger Aseri (ein aus Armenien geflohener aserbaidschanischstämmiger Flüchtling) schrieb zwei Gastartikel für ein privates Projekt, das Teil des <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/caucasus-conflict-voices/">Dossiers von Global Voices über den Kaukasuskonflikt</a> [en] ist.</p>
<p>Der erste, <a href="http://peace.oneworld.am/blog/2010/06/personal-reflections-on-conflict-and-displacement/">auf Englisch</a> verfasste Artikel wurde später ins Armenische, Aserbaidschanische und Russische übersetzt:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] I was only four when I left Armenia, but in retrospect I don’t know whether that’s fortunate or not as I am unable to remember everything I left behind. But I do remember our house, our garden, the playground, my friends, my apple tree, and the rooster which I loved so much.</p>
<p>After arriving in Azerbaijan I used to dream about our house and walking in the ruins of our village. At some point, however, everything just faded away. Even so, my family have never lost their belief that one day we will go back home. We believe that two neighbors who have lived together for centuries will come together again even if evil has never left them alone and always whispers hatred.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>In Azerbaijan, we kept ourselves apart from the local culture for many years and couldn’t adjust back to our ethnic roots. Being treated as a stranger made it even more difficult. Azerbaijanis from Armenia segregated themselves from the rest as a result and united among themselves. Discrimination towards us was everywhere. It was in the kindergarten I went to, in the primary school, and even in our social life.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>This war made me a Peacemaker although I am very new in this area. My struggle is more complicated, however, because on the one hand I have to help those who are in conflict, and on the other help myself.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich war erst vier, als wir Armenien verließen, und im Rückblick weiß ich nicht, ob das gut oder schlecht ist, weil ich mich nicht an alles erinnern kann, was ich zurückgelassen habe. Ich erinnere mich jedoch an unser Haus, den Garten, den Spielplatz, meine Freunde, den Apfelbaum und einen Hahn, den ich sehr liebte.</p>
<p>Nach der Ankunft in Aserbaidschan träumte ich von unserem Haus und den Ruinen unseres Dorfes. Irgendwann verblasste jedoch alles. Trotzdem ist meine Familie bis heute davon überzeugt, dass wir eines Tages nach Hause zurückkehren werden. Wir glauben, dass zwei Nachbarn, die jahrhundertelang zusammengelebt haben, wieder zusammenkommen werden, auch wenn sie das Böse nie in Ruhe gelassen hat und ihnen immer Hass einflüstert.</p>
<p>[&#8230;] In Aserbaidschan haben wir uns viele Jahre von der örtlichen Kultur ferngehalten und fanden keine Verbindung zu unseren ethnischen Wurzeln. Dass wir wie Fremde behandelt wurden, machte es nicht einfacher. Die aus Armenien geflohenen Aserbaidschaner sonderten sich deshalb ab und bildeten eine eigene Gemeinschaft. Wir wurden überall diskriminiert. Im Kindergarten, den ich besuchte, in der Grundschule, sogar in unserem sozialen Umfeld.</p>
<p>[&#8230;] Dieser Krieg machte mich zum Friedensstifter, obwohl mir dieses Gebiet noch sehr neu ist. Mein Engagement wird allerdings dadurch erschwert, dass ich nicht nur denen helfen muss, die sich in einem Konflikt befinden, sondern auch mir selbst.</p>
</div>
<p>Wenn die meisten Flüchtlinge und Binnenvertriebenen in Armenien, Aserbaidschan und Georgien auch keine Stimme haben, so werden ihre Geschichten wenigstens gelegentlich online in unabhängigen Medien verbreitet. Ein Beispiel dafür ist ein neues Blogprojekt des International Center on Conflict and Negotiation (ICCN) und des Kaukasusprogramms des Europäischen Zentrums für Minderheitenfragen (ECMI).</p>
<p>In einem <a href="http://krugjurnalistiki.blogspot.com/2011/12/blog-post.html">russischen</a>, auch <a href="http://caucasiancircle.blogspot.com/2011/12/azerbaijani-and-georgian-refugees-hopes.html">ins Englische übersetzten</a> Artikel geben ein aserbaidschanischer und ein georgischer Journalist gemeinsam Einblick in die Hoffnungen der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen in ihren Ländern:</p>
<blockquote><p>“Good neighborhood,” I was told by one refugee from the settlement of Dashalti in Nagorno-Karabkah, “this is when the people live not on the ‘other side’ and are divided by a line, but when they live near and next to one another, when they set up family, they visit one another and national identity does not matter in the least. For many centuries it was believed that the land belongs to those who live on it, who work on it. The rest was invented by the politicians. [&#8230;]</p>
<p>Experience shows us that those who saw with their own eyes sorrow and worry and felt in their own hearts the trouble of their native country will never accept that it is lost. But at the same time they never want to repeat the same horrors, and they never strive for war. All the refugees who talked with us in Azerbaijan want to go back to their small native land and to live peacefully with Armenians.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>&bdquo;Gute Nachbarschaft,&ldquo; sagte mir ein Flüchtling aus der Siedlung Daschalti in Berg-Karabach, &bdquo;bedeutet, dass niemand auf der anderen Seite einer trennenden Linie lebt, sondern alle bei- und miteinander leben, dass sie eine Familie bilden, einander besuchen und die Volkszugehörigkeit keinerlei Rolle spielt. Viele Jahrhunderte lang wussten die Menschen, dass das Land denen gehört, die auf ihm leben und es bestellen. Der Rest wurde von Politikern erfunden.&ldquo;</p>
<p>[&#8230;] Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass diejenigen, die Elend und Sorgen mit eigenen Augen gesehen und die Krise ihrer Heimat im eigenen Herzen gefühlt haben, niemals akzeptieren werden, dass die Heimat verloren ist. Gleichzeitig möchten sie diesen Schrecken nicht noch einmal erleben und rufen nicht nach Krieg. Alle Flüchtlinge, die mit uns über Aserbaidschan sprachen, möchten in ihr kleines Heimatland zurückkehren und mit den Armeniern in Frieden leben.</p>
</div>
<p>Diese Einstellung ist nicht nur den aserbaidschanischen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen eigen, sondern wird oft auch von den Armeniern geäußert, die im von Vergeltungsmaßnahmen und ethnischen Säuberungen auf beiden Seiten geprägten Berg-Karabach-Konflikt fliehen mussten. Allerdings finden derlei Berichte nur relativ wenig Gehör, da das Internet nur wenigen Menschen in der Region zugänglich ist. Das Fernsehen, die Hauptinformationsquelle der meisten Menschen, räumt einer anderen Sicht auf den Konflikt keinen Platz ein.</p>
<p>Dennoch sind zumindest im Internet einige Filme mit Berichten von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen verfügbar, so etwa <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/16/armenia-azerbaijan-dialogue-through-film/">hier</a> [en] und <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/30/armenia-azerbaijan-more-dialogue-through-film/">hier</a> [en] auf Global Voices. Leider sind die wenigen Projekte, die den Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in neuen und sozialen Medien eine Stimme geben, bisher wenig erfolgreich. Doch es bleibt die Hoffnung, dass diese Medien mit zunehmender Verbreitung des Internets ihre Wirkung entfalten.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/' title='Alle Übersetzungen von Onnik Krikorian'>Onnik Krikorian</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/gabriele-zoettl/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Gabriele Zöttl'>Gabriele Zöttl</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2011/12/12/caucasus-frozen-conflicts-forgotten-lives/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2011/12/17/kaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F&#038;text=Kaukasus%3A+Festgefahrene+Konflikte%2C+vergessene+Leben%3F&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F&#038;title=Kaukasus%3A+Festgefahrene+Konflikte%2C+vergessene+Leben%3F' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F&#038;title=Kaukasus%3A+Festgefahrene+Konflikte%2C+vergessene+Leben%3F' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F&#038;title=Kaukasus%3A+Festgefahrene+Konflikte%2C+vergessene+Leben%3F' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F12%2F17%2Fkaukasus-festgefahrene-konflikte-vergessene-leben%2F&#038;title=Kaukasus%3A+Festgefahrene+Konflikte%2C+vergessene+Leben%3F' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<item>
		<title>Ungarn: Osterausflug oder Evakuierung für die Roma aus Gyöngyöspata?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2011/05/03/ungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2011/05/03/ungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 May 2011 12:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emily Katzenstein</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=3152</guid>
		<description><![CDATA[Zuerst gabe es Gerüchte um die Pläne einer rechtsgerichteten, paramilitärischen Gruppe, im Dorf Gyöngyöspata ein Training abzuhalten. Dann trat der örtliche Bürgermeister zurück. Am 22. April verließen schließlich etwa 300 Roma-Frauen und -Kinder das Dorf. Während die Medien die Vorgänge als „Evakuierung“ bezeichneten, gaben Angehörige der Regierung an, die Roma seien auf einen Osterwochendausflug eingeladen worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit ist der Norden Ungarns zum Hauptschauplatz der Auseinandersetzungen zwischen ungarischen Gemeinden und den Roma geworden. In der Gemeinde Gyöngyöspata marschierten <a href="http://globalvoicesonline.org/2011/03/19/hungary-waiting-for-the-hungarian-guard/">vor einem Monat paramilitärische Gruppen auf</a>, deren rechtsextremistischer Hintergund, trotz ihrer Behauptungen Mitglieder einer Nachbarschaftswache zu sein, klar erkennbar war.</p>
<p><strong>Ein Dorf ohne Bürgermeister</strong></p>
<p>Am 19. April 2011 wurde <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s4leE69oaco&amp;feature=related">dieses Video</a> [hu] von der Roma-Nachrichtenseite <a href="http://www.sosinet.hu/">So Si?</a> [hu] veröffentlicht. Das Video thematisiert Gerüchte über ein mögliches Trainingslager einer paramilitärischen Gruppe im Dorf.  Am selben Tag wurde auch der Rücktritt des Bürgermeisters bekannt.</p>
<div id="attachment_219394" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=s4leE69oaco&amp;feature=related"><img class="size-full wp-image-219394 " title="Roma in the Hungarian village of Gyöngyöspata. Still from video uploaded to YouTube by sosinet1." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2011/04/Roma-Hungary.png" alt="Roma in the Hungarian village of Gyöngyöspata. Still from video uploaded to YouTube by sosinet1." width="240" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Roma im ungarischen Dorf Gyöngyöspata. Aufnahme aus dem von sosinet1 auf YouTube hochgeladenen Video.</p></div>
<p>Das Blog<em> Piroslap</em> <a href="http://piroslapok.blog.hu/2011/04/19/totalis_kaosz_lemondott_gyongyospata_polgarmestere">schrieb</a> [hu], dass der Bürgermeister nach Angaben einer Nachrichtenagentur aus  gesundheitlichen Gründen zurückgetreten sei. Das Trainingslager kommentierte Piroslap zudem wie folgt:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Die Gruppe Véderő will nun ein militärisches Trainingslager im Dorf abhalten. Auf ihrer Website präsentieren sie sich als eine nicht-politische Gruppierung nationaler Ausrichtung, die – nach Abschaffung der Wehrpflicht – denjenigen eine militärische Ausbildung anbieten möchte, die daran interessiert sind, aber keine professionelle Karriere als Soldaten anstreben. [&#8230;]</p></blockquote>
<p><strong>Die Roma sind weg</strong></p>
<p>Am Freitag, den 22. April hatten bereits 300 Roma das Dorf  Gyöngyöspata verlassen, angeblich aus Angst vor Mitgliedern der Bürgerwehr, die ins Dorf gekommen waren, um an dem Trainigslager teilzunehmen. <a href="http://www.portfolio.hu/en/cikkek.tdp?feed=1&amp;k=2&amp;i=22121">Laut Medienberichten</a> wurde die Abreise der Roma-Kindern und -Frauen vom Ungarischen Roten Kreuz und Richard Field, einem amerikanischen Geschäftsmann, organisiert. Richard Field hatte bereits im Voraus seine Besorgnis über die Situation der Roma zum Ausdruck gebracht und sogar eine <a href="http://www.americanhousefoundation.com/">Nichtregierungsorganisation</a> zu ihrer Unterstützung gegründet.</p>
<p>Die ungarischen Medien beschrieben den Vorfall als eine Evakuierung, während es sich laut Regierungssprechern um einen Ostertagsausflug für die Roma handelte.</p>
<p>Sowohl <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9ter_Szijj%C3%A1rt%C3%B3">Péter Szijjártó</a>, der Pressesprecher des Premierministers, wie auch der Innenminister <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/S%C3%A1ndor_Pint%C3%A9r">Sándor Pintér</a> versuchten den Vorfall zu erklären. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KVgPwpcBJ9M">Das folgende Video</a> [hu] zeigt Pinter auf einer Pressekonferenz, die am Freitag in Gyöngyöspata stattfand. Er sagte:</p>
<blockquote><p>Sie (die Mitglieder der paramilitärischen Gruppierung) haben die wohltätigen Bemühungen des Roten Kreuzes zu Nichte gemacht. Der Bundesverband des Roten Kreuzes hatte die Kinder und Frauen aus Gyöngyöspata auf einen Osterausflug eingeladen.</p></blockquote>
<p>Gellért Rajcsányi (<em>Madniner</em>) <a href="http://mandiner.blog.hu/2011/04/22/a_nagypenteki_felfordulas">kommentierte den Vorfall wie folgt</a> [hu]:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Aufgrund von Drohungen haben die Roma Angst vor Gewaltverbrechen. Einer der Organisatoren der Aktion sagte, alle Roma Männer seien im Dorf geblieben, um ihr Hab und Gut zu schützen. Sie erwarteten Abgeordnete des Parlamentes sowie Vertreter von Botschaften und NGOs. Laut Janos Farkas, dem Vertreter der Bürgerrechtsbewegungung der ungarischen Roma, half das Rote Kreuz dabei, die evakuierten Frauen und Kinder in verschiedenen Aufenthaltscamps unterzubringen. Ein Vertreter des Roten Kreuzes sagte der dpa , es sei die erste Aktion dieser Art seit dem zweiten Weltkrieg. Damals hatte das Rote Kreuz Bürger evakuiert, die von paramilitärischen Gruppen bedroht worden waren. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Am Freitag <a href="http://www.politics.hu/20110422/government-creates-decree-to-punish-unauthorized-patrolling">teilte</a> der Innenminister zudem mit, die Regierung habe einen Gesetzesentwurf verabschiedet, um die Aktivitäten von Bürgerwehren zu verbieten, die ohne Zustimmung der Polizei stattfänden und sich das Recht anmaßten, sich als Schützer der öffentlichen Ruhe aufzuspielen.</p>
<p>Am Freitagnachmittag die Polizei das Trainingslager der Gruppe Vedero auf. Laut Medienberichten  wurde Tamas Eszes, ein führendes Mitglied der Gruppe, festgenommen. Die rechts-konservative Nachrichtenseite <em>Kuruc.info</em> <a href="http://kuruc.info/r/2/78013/">veröffentlichte</a> [hu] die entsprechenden (Polizei-)Berichte und fügte eine pikante Information hinzu: Tamas Eszes wurde der Eintritt in die Ungarischen Nationalgarde verwehrt. (Andere Quellen berichteten, dass Hr. Eszes nach dem Rücktritt des bisherigen Amtsinhaber als Bürgermeister von Gyöngyöspata kandidieren werde.)</p>
<p>Gellért Rajcsányi schrieb, dass die ungarische Regierung die größte Verantwortung trage:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Wir haben den Staat seit Jahrtausenden erhalten, um die innere und äußere Sicherheit zu gewähren. Das <a href="http://csepel.info/?p=8822">unbedachte Versprechen</a> [hu], innerhalb von zwei Wochen Ordnung in den Teilen des Landes zu schaffen, in denen die Lage am hoffnungslosesten ist, hatte keine Chance auf Erfolg. Wir wissen, dass es beinahe unmöglich ist, die öffentliche Ordnung innerhalb von zwei Jahren wieder herzustellen – aber es gibt noch nicht einmal Anzeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind! Heute, am Karfreitag haben wir ein neues Tief erreicht: Aus Angst vor Gewaltverbrechen und Sorge um ihren Besitz wenden sich manche ungarischen Bürger paramilitärischen Gruppierungen zu, während andere  auf die Hilfe von Bürgerechtsbewegungen und dem Roten Kreuz angewiesen sind. In Gyöngyspata ist der Teufel los. Man kann nur hoffen, dass die Bilder von weinenden Kindern und Männern in Uniform - neben den Nachrichten aus Libyen und der Elfenbeinküste -  in der internationalen Berichterstattung zur Kenntnis genommen werden. [&#8230;]</p></blockquote>
<p><strong>Political action?</strong></p>
<p>Der Fotograf Levente Hernádi <a href="http://lvnte.posterous.com/bazinagy-gyongyospatai-milettvolnaha">äußerte den Verdacht</a> [hu] dass der Vorfall politisch motiviert sei. Er wie darauf hin, dass die Vorfälle Artikel <a href="http://hvg.hu/itthon/20110422_gyongyospata_katonai_tabor">wie diesen (veröffentlicht auf einer ungarischen Nachrchtenseite)</a> [hu] zur Folge hatten. Der Artikel ist mit Bildern illustriert, die die Roma beim Verlassen des Dorfes sowie die Mitglieder der Gruppe Véderő, die im Dorf verbleibenden Roma und ein Roma-Kind zeigen. Der Artikel berichtet ausführlich über die Roma, die  Gyöngyöspata am Wochenende verließen und in den USA und Kanada aufgrund der Gefährdung, der sie ausgesetzt sind, Flüchtlingsstatus beantragt haben.</p>
<blockquote><p>[&#8230; ] Ich denke, dass  Gyöngyöspata ein ausgesprochen gut inszeniertes Schauspiel war, dass davon profitierte, dass die Roma ununterbrochen weinten und sich unklar ausdrückten, und die Nationale Front sich wie immer nationalistisch aufführte. Es brauchte nur einen kleinen Anreiz, und der Rest verlief wie von selbst.</p>
<p>Höchsten Respekt vor allen, die über <a href="http://hvg.hu/itthon/20110422_gyongyospata_katonai_tabor">solche Vorfälle</a> berichten [&#8230;].</p></blockquote>
<p>Bis Sonntag waren alle Roma-Frauen und -Kinder wieder ins Dorf zurückgekehrt.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/marietta-le/' title='Alle Übersetzungen von Marietta Le'>Marietta Le</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/emily-katzenstein/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Emily Katzenstein'>Emily Katzenstein</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2011/04/24/hungary-for-gyongyospatas-roma-evacuation-or-an-easter-excursion/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2011/05/03/ungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata/#comments" title="Kommentare">Kommentare (2) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F&#038;text=Ungarn%3A+Osterausflug+oder+Evakuierung+f%C3%BCr+die+Roma+aus+Gy%C3%B6ngy%C3%B6spata%3F&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F&#038;title=Ungarn%3A+Osterausflug+oder+Evakuierung+f%C3%BCr+die+Roma+aus+Gy%C3%B6ngy%C3%B6spata%3F' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F&#038;title=Ungarn%3A+Osterausflug+oder+Evakuierung+f%C3%BCr+die+Roma+aus+Gy%C3%B6ngy%C3%B6spata%3F' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F&#038;title=Ungarn%3A+Osterausflug+oder+Evakuierung+f%C3%BCr+die+Roma+aus+Gy%C3%B6ngy%C3%B6spata%3F' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F05%2F03%2Fungarn-osterausflug-oder-evakuierung-fur-die-roma-aus-gyongyospata%2F&#038;title=Ungarn%3A+Osterausflug+oder+Evakuierung+f%C3%BCr+die+Roma+aus+Gy%C3%B6ngy%C3%B6spata%3F' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Bei all dem ein Hackenthema: die Westsahara bis 1975 eine spanische Kolonie und aus Sicht der vereinten Nationen als Territorium und nicht als Kolonie anerkannt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2011/03/07/bei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 10:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Westsahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanien hat nicht zugelassen, dass die Westsaharawis, wie es gemäß geltendem Völkerrecht in der Resolution 1514 der UNO-Vollversammlung bereits 1960 festgelegt wurde, entsprechend ihrem Willen und ihren frei geäußerten Wünschen die Freiheit genießen und sich Marokko anschließen. Als sich die alte Kolonialmacht zurückzog, berief sich das Königreich Marokko auf die... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Spanien hat nicht zugelassen, dass die Westsaharawis, wie es gemäß geltendem Völkerrecht in der Resolution 1514 der UNO-Vollversammlung bereits 1960 festgelegt wurde, entsprechend ihrem Willen und ihren frei geäußerten Wünschen die Freiheit genießen und sich Marokko anschließen. Als sich die alte Kolonialmacht zurückzog, berief sich das Königreich Marokko auf die nicht widersprechende Auffassung des Internationalen Gerichtshofs 1975 und legte den grünen Marsch los, um das zu nehmen, was ihm völkerrechtlich zusteht.</p>
<p style="text-align: left;"> Dabei verletzte es nicht die Menschenrechte der westsaharawischen Bevölkerung. Unter Duldung vor allem der Anhänger der Frente Polisario wurden Schritt für Schritt Fakten geschaffen, um sie von dem Anschluss zu überzeugen.</p>
<p style="text-align: left;"> Heute ist die Westsahara eine aufblühende Region: Marokko verschafft den Westsaharawis freien Zugang zu den wichtigsten Ressourcen des Landes: Phosphat aus der Mine von Bu Craa im nördlichen Teil Saguia El Hamra, reiche Fischvorkommen vor der über tausend Kilometer langen Küste sowie Tomaten seit 2006 auf einer Fläche von 200 Hektar in Dakhla, deren Einnahmen allein den Westsaharawis zukommen.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist kein Zufall, dass die Westsaharawis gerade jetzt Profit vom Fischereipartnerschaftsabkommen zwischen der EU und dem Königreich schlagen, und dass die Europäische Kommission auf ein Agrar-Freihandelsabkommen drängt, das ebenso die Westsahara mit einschließt. Aus der Sicht mehrfach angeschlossener Polisario-Mitglieder aus den Lagern von Tindouf, überzeugen solche Abkommen und lassen die marokkanischen Ansprüche Eigen werden. Einen gewissen Höhepunkt erreichte dies als die Demontage des Lagers Gdeim Izik  „Camps der Würde“ friedlich ausgegangen ist.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/jasmina/' title='Alle Übersetzungen von Jasmina'>Jasmina</a></span></span> 
 &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2011/03/07/bei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F&#038;text=Bei+all+dem+ein+Hackenthema%3A+die+Westsahara+bis+1975+eine+spanische+Kolonie+und+aus+Sicht+der+vereinten+Nationen+als+Territorium+und+nicht+als+Kolonie+anerkannt&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F&#038;title=Bei+all+dem+ein+Hackenthema%3A+die+Westsahara+bis+1975+eine+spanische+Kolonie+und+aus+Sicht+der+vereinten+Nationen+als+Territorium+und+nicht+als+Kolonie+anerkannt' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F&#038;title=Bei+all+dem+ein+Hackenthema%3A+die+Westsahara+bis+1975+eine+spanische+Kolonie+und+aus+Sicht+der+vereinten+Nationen+als+Territorium+und+nicht+als+Kolonie+anerkannt' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F&#038;title=Bei+all+dem+ein+Hackenthema%3A+die+Westsahara+bis+1975+eine+spanische+Kolonie+und+aus+Sicht+der+vereinten+Nationen+als+Territorium+und+nicht+als+Kolonie+anerkannt' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F07%2Fbei-all-dem-ein-hackenthema-die-westsahara-bis-1975-eine-spanische-kolonie-und-aus-sicht-der-vereinten-nationen-als-territorium-und-nicht-als-kolonie-anerkannt%2F&#038;title=Bei+all+dem+ein+Hackenthema%3A+die+Westsahara+bis+1975+eine+spanische+Kolonie+und+aus+Sicht+der+vereinten+Nationen+als+Territorium+und+nicht+als+Kolonie+anerkannt' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
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		<title>Tunesien: Flüchtlingskrise an Lybyens Grenze</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2011/03/03/tunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 09:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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		<description><![CDATA[The border between Tunisia and Libya has seen a massive influx of refugees since the uprising in Libya began. The initial journey is long and tough, and for most it doesn't end there. Huge crowds of thousands have been waiting for days in freezing cold weather to cross in to Tunisia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><span style="color: #262626;"><span style="font-family: 'Lucida Grande', serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Dieser Beitrag ist Teil unseres Sonderbeitrags </strong></span></span></span><em><a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/tunisia-uprising-201011/">Tunisien Revolution 2010-11</a>.</em></p>
<p>Seitdem der Aufstand in Libyen begann, hat die Grenze zwischen Tunesien und Libyen einen massiven Zustrom an Flüchtlingen erlebt. Die Reise bis zu der Grenze ist lang und schwer und für die Meisten endet sie nicht dort. Seit Tagen warten riesige Mengen von Tausenden in dem eiskalten Wetter, um nach Tunesien zu gelangen. Bis zu 75.000 Menschen sind seit dem 20. Februar vor der Gewalt in Libyen nach Tunesien geflohen und es werden noch mehr Leute erwartet <a href="http://www.unhcr.org/4d6cf13d9.html">sagt die UNHCR.</a></p>
<p>Die IFRC veröffentlichte dieses Video von Ras Jdir am 1. März.<br />
<object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/LWTvxvVEC5E"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/LWTvxvVEC5E" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Viele der am Grenzübergang Ras Jdir in Tunesien gefangene Flüchtlinge sind Ägypter, die in Libyen gelebt haben. Ihre Landsleute in Ägypten verfolgen aufmerksam die Ereignisse an der Grenze.</p>
<p>Hani Mohammed <a href="http://twitter.com/#!/palestinoo7/status/42565326252146688">(@palestinoo7)</a> fordert die Ägypter auf, die Regierung unter Druck zu setzen, um all diejenigen, die noch am Grenzübergang Ras Jedir festsitzen, nach Hause zu bringen.</p>
<blockquote><p>٧٥ الف مصري يستغيثون في منطقة العبور راس جدير ببنقردان تونس، الرجاءالإسراع في إيصال هذا النداء الى الحكومة المصرية، الوضع بدء يتفاقم هناك وهنالك خوف من وقوع أزمة إنسانية</p></blockquote>
<div class="translation">Tausende von Ägypter am Grenzübergang von Ras Jdir, in Ben Guerden, rufen um Hilfe. Schick diese Nachricht bitte an die ägyptische Regierung. Die Situation dort verschlechtert sich und es besteht die Gefahr einer humanitären Krise.</div>
<p>Shady Al-Mahmoudi<a href="http://twitter.com/#!/ShadyAlmahmoudi/status/42554440535908352">(@ShadyAlmahmoudi)</a> tweets:</p>
<blockquote><p>الانباء القادمه من الاصدقاء التونسيين..تتحدث عن كارثه انسانيه للمصريين الهاربين من القذافي في راس جدير الحدودية..والاعداد تفوق امكانياتهم</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Tunesische Freunde reden über Ägypter auf der Flucht vor Gaddafi, die sich einer humanitären Krise in Ras Jdir gegenübersehen &#8230; und die Anzahl ist über ihr Potenzial hinaus gewachsen. <a href="http://twitter.com/#!/Ghonim/status/42679906320125952">(@Ghonim)</a> tweets:</p>
<blockquote><p>Dank an die tunesischen Brüder und Schwestern, die ihren ägyptischen Brüdern und Schwestern helfen. Ihr habe ihnen mehr Solidarität gezeigt, als unsere gleichgültige Regierung!</p></blockquote>
</div>
<div id="attachment_202920" class="wp-caption alignright" style="width: 273px"><a href="http://maps.google.com/maps?q=libya+map&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Libya&amp;gl=us&amp;ll=31.802893,22.587891&amp;spn=30.313843,71.455078&amp;t=p&amp;z=4"><img class="size-medium wp-image-202920" title="Map of Libya, Tunisia, Egypt borders" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2011/03/libya-tunisia-egypt-border-364x300.png" alt="Map of Libya, Tunisia, Egypt borders" width="263" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Karte der Grenzen von Libyen, Tunisien und Ägypten</p></div>
<p>Aufrufe zur Rettung der Flüchtlinge in Ras Jdir wurden durch die sozialen Medien verbreitet, außerdem wurden Kampagnen zum Sammeln humanitärer Hilfe organisiert.</p>
<p>Hamdi Kadri<a href="http://twitter.com/#!/hamdi_kadri/status/42282575535931392">(@hamdi_kadri)</a> ruft die internationalen NROs auf, diese Situation wahrzunehmen:</p>
<blockquote><p>Appel aux ONG du monde entier : la situation se dégrade sur les frontières tuniso-libyènne. Appel à l&#39;aide.</p></blockquote>
<div class="translation">Ein Aufruf an die NROs in der ganzen Welt: Die Situation an der tunesischen-libyschen Grenze wird immer schlimmer. Hilfe!</div>
<p>HHassine<a href="http://twitter.com/#!/HBHassine/status/42910404736847873">(@HBHassine)</a> tweets:</p>
<blockquote><p>C&#39;est le moment de faire preuve de solidarité, d&#39;humanité et de responsabilité: à Ras Jdir,des milliers de gens ont besoin d&#39;aide.Aidez-les!</p></blockquote>
<div class="translation">Es ist an der Zeit deine Solidarität, Menschlichkeit und Verantwortung zu zeigen: in Ras Jdir gibt es Tausende von Menschen, die Hilfe brauchen. Helfen Sie ihnen!</div>
<p>Zied Mhirsi,<a href="http://twitter.com/#!/zizoo/status/42840157807849472">(@zizoo)</a>, ein tunesischer Arzt, der denjenigen freiwillig hilft, die vor der Gewalt in Libyen fliehen, tweets:</p>
<blockquote><p>On a surtout besoin de ressources humaines pour gerer ces milliers d&#39;arrivant. Venez a Ras Jedir et donnez de votre temps.</p></blockquote>
<div class="translation">Wir brauchen vor allen Dingen Menschen, die bei der Verwaltung der Tausende helfen, die die Grenze nach Tunesien überqueren. Komm nach Ras Jedir und opfere etwas von deiner Zeit.</div>
<p>Er <a href="http://twitter.com/#!/zizoo/status/42871732046020608">lobt auch</a> die Bemühungen der tunesischen Armee:</p>
<blockquote><p>L&#39;armee tunisienne est en train de faire un super boulot. Les nations unies sont impressionnees.</p></blockquote>
<div class="translation">Die tunesische Armee leistet großartige Arbeit. Die Vereinten Nationen sind beeindruckt.</div>
<p>Andere machen sich Sorgen, dass der massive Flüchtlingsstrom während der sehr sensiblen Übergangszeit, nachdem Präsident Ben Ali aus dem Land geflohen ist, die Interessen Tunesiens gefährdet.</p>
<p>Mathieu von Rohr Auslandskorrespondenz des DER SPIEGEL<a href="http://twitter.com/#!/mathieuvonrohr/status/42871269586251776">(@mathieuvonrohr)</a> tweets:</p>
<blockquote><p>die flüchtlingskrise in ras djir ist eine weitere bedrohung der stabilität tunesesiens - internationale hilfe wird dringend benötigt.</p></blockquote>
<p><strong><em>Dieser Bericht ist Teil unserer Sonderberichterstattung <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/tunisia-uprising-201011/">Tunisien Revolution 2010-11</a>.</em><br />
</strong></p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/afef-abrougui/' title='Alle Übersetzungen von Afef Abrougui'>Afef Abrougui</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Hans H. Knauf'>Hans H. Knauf</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2011/03/02/tunisia-refugee-crisis-at-the-libya-border/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2011/03/03/tunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F&#038;text=Tunesien%3A+Fl%C3%BCchtlingskrise+an+Lybyens+Grenze&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F&#038;title=Tunesien%3A+Fl%C3%BCchtlingskrise+an+Lybyens+Grenze' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F&#038;title=Tunesien%3A+Fl%C3%BCchtlingskrise+an+Lybyens+Grenze' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F&#038;title=Tunesien%3A+Fl%C3%BCchtlingskrise+an+Lybyens+Grenze' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2011%2F03%2F03%2Ftunesien-fluchtlingskrise-an-lybyens-grenze%2F&#038;title=Tunesien%3A+Fl%C3%BCchtlingskrise+an+Lybyens+Grenze' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Myanmar (Birma): Das Leiden der Karen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2010/10/15/myanmar-birma-das-leiden-der-karen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2010/10/15/myanmar-birma-das-leiden-der-karen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 03:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgermedien]]></category>
		<category><![CDATA[Burmesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[The ethnic minority of the  Karen are one of the groups that have been targeted by the Burmese army in its effort to defend the military regime.  Burma Matters Now brings us a few videos that speak out about the plight of the Karen people as they try to survive in a violent environment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/10/4742218503_16c5b7dd9e.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-168204" title="4742218503_16c5b7dd9e" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/10/4742218503_16c5b7dd9e.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
<small><a href="http://www.flickr.com/photos/burmamattersnow/4742218503/">Bild von versteckt lebenden Karen von </a><a href="http://www.burmamattersnow.org">Burma Matters Now</a> mit Genehmigung verwendet</small></p>
<p>Die ethnische Minderheit der Karen ist eine der Gruppen, die von der birmanischen Armee ins Visier genommen wurde, in dem Bemühen, das Militärregime zu verteidigen. Die Drohung der Ankunft von Soldaten reicht aus, um die Migration zu erzwingen und die Karen rennen aus ihren Häusern mit einigen wenigen ihrer Habseligkeiten auf dem Rücken und verstecken sich. <em><a href="http://www.burmamattersnow.org">Burma Matters Now</a></em> zeigt uns ein paar Videos, die die Notlage der Karen zeigen.</p>
<p>Die Karen spielten bei dem Sieg über die Japaner im 2. Weltkrieg eine Rolle <a href="http://www.burmamattersnow.org/?p=246">und zwei Kriegsveteranen</a> erzählen von Ihren Kriegserfahrungen und wie sie von den Ergebnissen des Sieges nie etwas erlebt haben:</p>
<blockquote><p>In diesem Kurzfilm erzählen zwei ungefähr 90 Jahre alte Veteranen ihre Geschichte und wie für sie der 2. Weltkrieg nur der Anfang eines sich dahinziehenden blutigen Krieges war, in dem ihre Gemeinden in den letzten 61 Jahren von der birmanischen Armee brutal zerstört worden waren.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3rhCyZsPc6I?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/3rhCyZsPc6I?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die militärischen Eingriffe in die Gebiete beruhen auf der Existenz der  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Karen_National_Union">Karen National Union </a>und seines bewaffneten Armes der &#8216;Karen National Liberation Armee&#39;. Die Regierungspolitik der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Communist_Party_of_Burma#.E2.80.9DFour_Cuts.E2.80.9D">Four Cuts policy</a> zur Beseitigung von allem, was Widerstand, einschließlich von Nahrungsmitteln, Informationen, zukünftige Rekruten und Ressourcen, bieten könnte bedeutet, dass die Dorfbewohner um ihr Leben fliehen müssen. Die Karen Dorfbewohner versuchen, beim Verstecken vor den Soldaten ein normales Leben zu führen. Ihre Lager befinden sich Mitten im Dschungel, wo es weniger wahrscheinlich ist, dass sie entdeckt werden und obgleich Gesundheitseinrichtungen, Schulen und Nahrung fehlen, versuchen sie zu überleben. Denn für viele ist  <a href="http://www.burmamattersnow.org/?p=258"> das Verbleiben in ihrem Dorf keine Option:</a>:</p>
<blockquote><p>Im nördlichen Karen-Staat werden die Dörfer regelmäßig niedergebrannt, einschließlich ihrer Krankenhäuser, Schulen, Tempel und Kirchen. Ganz typisch feuern die birmanischen Truppen zuerst mit Granatwerfern in die Siedlungen, bevor sie eindringen und alles, was lebt, unabhängig von Alter und Geschlecht, erschießen. Sie suchen nach Medikamenten und Nahrungsmitteln, die sie zusammen mit Töpfen, Pfannen, Decken und Schulmaterialien vernichten. Völlige Missachtung der Menschen-und Bürgerrechte ermöglicht den Soldaten, von denen viele verachtungswürdige Sadisten und Rassisten sind, fast völlige Straflosigkeit. Jeden Monat erscheinen neue Berichte über unprovozierte Foltern, außergerichtliche Hinrichtungen und Vergewaltigungen, von denen nur wenige in den lokalen Medien erwähnt werden, ganz zu schweigen von internationaler Berichterstattung, aufgrund von fehlenden Rechenschaftspflichten oder Kommunikations Kapazitäten.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tkf2xfXyBLU?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Tkf2xfXyBLU?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Diese Angriffe gelten nicht nur den Karen. Die meisten Minderheiten in Birma <a href="http://www.burmamattersnow.org/?p=266"> stehen vor ähnlichen Herausforderungen</a>, wenn das Militär versucht gegen die verschiedenen Rebellengruppen vorzugehen:</p>
<blockquote><p>Wenn die Aufständischen in diesen Gebieten erst einmal schwach geworden sind, zwingt die Armee die Dorfbewohner in andere unter der Regierung stehende Gebiete umzusiedeln, wo sehr strenge Reisebeschränkungen herrschen und sie oft dazu gezwungen werden, ohne Entgelt zu arbeiten.</p>
<p>Gleichzeitig werden Gebiete, die aufgrund der Stärke der Aufständischen nicht erobert werden können, durch regelmäßigen Langstrecken-Beschuss der Bauernhöfe, Dörfer und Märkte in einem chaotischen Zustand gehalten. Diese Routine tötet Dorfbewohner und blockiert die Haupt-Reisewege. Alle Menschen in diesen Regionen werden effektiv als Aufständische betrachtet, sie werden nicht als Bürger registriert und sind deshalb nicht in der Lage irgendwelche Dienstleistungen der Regierung in Anspruch zu nehmen.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D5-rIM9YhU0?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/D5-rIM9YhU0?fs=1&amp;hl=es_ES&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Es werden Anstrengungen unternommen, diese Geschichten ans Tageslicht zu bringen: Einige dieser Videos stammen von WIN, <em>Worldwide Impact Now</em>, eine Organisation, die <a href="http://worldwideimpact.wordpress.com/2010/09/09/community-media-a-month-of-inspirational-training/">Mitglieder der Karengemeinden ausgebildet hat,</a> sDie Ausbildung umfasst grundlegenden Journalismus, Kamera und Video-Bearbeitung sowie Strategien für die Interessenvertretung:</p>
<blockquote><p>WIN hat mit den Menschen in diesen Gebieten daran gearbeitet, bestimmte Aufnahmepläne des gesamten Prozesses zu dokumentieren, vom Ausbruch des Konflikts bis hin zur Dokumentation des Lebens im Versteck. Wir sprechen auch zahlreiche Gemeinde-Gruppen an, die Kenntnisse über internationale Menschenrechts-Mechanismen haben, Einzelheiten der Vorfälle für die Vereinten Nationen zu sammeln.
</p></blockquote>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/' title='Alle Übersetzungen von Juliana Rincón Parra'>Juliana Rincón Parra</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Hans H. Knauf'>Hans H. Knauf</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2010/10/14/myanmar-burma-the-plight-of-the-karen/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2010/10/15/myanmar-birma-das-leiden-der-karen/#comments" title="Kommentare">Kommentare (1) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F&#038;text=Myanmar+%28Birma%29%3A+Das+Leiden+der+Karen&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F&#038;title=Myanmar+%28Birma%29%3A+Das+Leiden+der+Karen' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F&#038;title=Myanmar+%28Birma%29%3A+Das+Leiden+der+Karen' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F&#038;title=Myanmar+%28Birma%29%3A+Das+Leiden+der+Karen' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F10%2F15%2Fmyanmar-birma-das-leiden-der-karen%2F&#038;title=Myanmar+%28Birma%29%3A+Das+Leiden+der+Karen' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Westsahara: Das Sahara Marathon 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 01:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Sahara Marathon ist eine internationale Sport-Veranstaltung, um die Solidarität mit dem Saharawi-Volk zu demonstrieren. Dieses Jahr findet es zum zehnten Mal statt. Zur Förderung des Ereignisses haben viele engagierte Blogger in verschiedenen Sprachen davon berichtet und sogar Blogs für diesen Zweck eingerichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du wurdest also gerade noch in deine Liste aufgenommen. Die Liste mit deinen Neujahrsbeschlüssen. Vielleicht hast du geschrieben, dass du jetzt öfters Sport treiben willst, und du möchtest auch anderen Menschen auf der Welt helfen, in ein anderes Land reisen und auch Leute aus anderen Kulturen treffen. Wenn deine Antwort darauf &#8220;Ja&#8221; lautet, wirst du sicherlich gerne mehr über das <a href="http://www.saharamarathon.org/">Sahara-Marathon 2010</a>, dass am 22. Februar 2010 stattfindet, wissen wollen.</p>
<p>Das Sahara-Marathon ist ein internationales Sportereignis, eine Demonstration der Solidarität mit dem Saharawi-Volk und feiert dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum. Zwanzig verschiedene Nationalitäten sehen sich in der westlichen Sahara einer enormen Herausforderung gegenüber, während sie gleichzeitig den Saharawaris in den Flüchtlingslagern helfen.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/01/3414064391_b18b99d7b5-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /></p>
<p style="text-align: center;">Laufschuhe von Josiah Mckenzie unter einer Creative Commons-Lizenz http://www.flickr.com/photos/josiahmackenzie/3414064391/sizes/m/</p>
<p>In diesem Jahr geht das Marathon zum Dakla Camp und viele Saharawi-Blogs fördern das Ereignis. Auf spanisch schreiben <em><a href="http://conelsahara.blogspot.com/2009/09/maraton-del-sahara-2010.html">Todos con el Sahara</a>, <a href="http://cazorla-sahara.blogspot.com/2009/08/sahara-maraton-2010.html">Sahara Deportes</a></em> und <em><a href="http://blogdemontana.com/2009/12/07/sahara-marathon-2010-2/">Blog de Montaña</a></em> darüber. Auf der offiziellen Webseite gibt es auch Informationen auf <a href="http://www.saharamarathon.org/DesktopDefault.aspx?eqs=ED3sWsd%2bKHamK0RZHbM3yiKVSFje6UvRCDnXRaBJsvkVwXOpLYlxo5rv9ph4f%2btOnyeNx7ZDbgvp3T90T5gJaIaUfPf%2fxCMTbZDxdV8XBSOn%2fGc8zuUkhgDPO%2ba6vZowPJN3hskofWJ1wLBSp%2bM%2b9Zg%3d">Englisch</a>, ebenso bei <em><a href="http://www.blogak.com/saharamarathon">euskera</a></em>, wo man einen Blog findet, der dieser Veranstaltung gewidmet ist.</p>
<p><em><a href="http://conelsahara.blogspot.com/2009/09/maraton-del-sahara-2010.html">Con el Sahara</a></em> Blog erklärt den Zweck der Veranstaltung:</p>
<blockquote><p>Las Aportaciones de todos los corredores y el dinero recaudado de particulares o instituciones es integramente destinado al proyecto de ayuda en los Humanitaria campamentos.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Spenden der Teilnehmer und die von Einzelpersonen oder Organisationen aufgebrachten Gelder gehen an die humanitären Hilfsprojekte in den Flüchtlingslagern.</div>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2010/01/3539753056_5c570f1228-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">Sahara Marathon von aabrilru unter einer Creative Commons License http://www.flickr.com/photos/aabrilru/3539753056/sizes/m/in/photostream/</p>
<p>Im vergangenen Jahr nahm <em>Kilometrosysueños</em> an dem Sahara-Marathon teil und seine inspirierende Erfahrung mag dich zur Teilnahme motivieren:</p>
<blockquote><p>Recomiendo firmemente a todos los corredores esta prueba. Es maravillosa la experiencia de correr por el Desierto, además hay distancias para todos: 5, 10, 21 y 42. No hay excusa!</p></blockquote>
<div class="translation">Ich empfehle diese Herausforderung jedem Läufer. Ein Rennen in der Wüste ist eine wunderbare Erfahrung, außerdem gibt es Optionen für alle: 5, 10, 21 und 42 Kilometer. Es gibt also keine Entschuldigung!</div>
<p>Wenn du das verpasst, gibt es eine zweite Möglichkeit mit der &#8220;<a href="http://saharabikerace.blogspot.com/">Sahara Bike Rac</a>e&#8221; (Sahara Radrennen), das im kommenden April stattfinden wird, und dafür gibt es einen Blog in mehreren Sprachen: <a href="http://saharabikerace.blogspot.com/2009_10_01_archive.html">Spanisch</a>, <a href="http://saharabikerace.blogspot.com/2009/11/sahara-bike-race-francais.html">Französisch</a>, <a href="http://saharabikerace.blogspot.com/2009/11/sahara-bike-race-in-english.html">Englisch</a> und <a href="http://saharabikerace.blogspot.com/2009/11/sahara-bike-race-in-italiano.html">Italienisch</a>.</p>
<p>Viele Saharawis sind seit über 30 Jahren Flüchtlinge und völlig abhängig von beschränkter Hilfe und den großen Anstrengungen ihrer Führer und sind der Gleichgültigkeit der restlichen Welt ausgesetzt. Ein Drittel von ihnen sind Kinder. Veranstaltungen wie das Marathon und das oben erwähnte Radrennen sollen die Mittel aufbringen, um ihnen bei der Entwicklung kleiner Projekte zu helfen, aber auch um eine einzigartige und reiche Kultur kennenzulernen und ihnen bei den Problemen zu helfen, denen sie sich bei dem Überleben ihrer Nation gegenübersehen.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/renata-avila/' title='Alle Übersetzungen von Renata Avila'>Renata Avila</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Hans H. Knauf'>Hans H. Knauf</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2010/01/07/western-sahara-running-the-sahara-marathon-2010/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2010/01/11/westsahara-das-sahara-marathon-2010/#comments" title="Kommentare">Kommentare (3) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F&#038;text=Westsahara%3A+Das+Sahara+Marathon+2010&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F&#038;title=Westsahara%3A+Das+Sahara+Marathon+2010' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F&#038;title=Westsahara%3A+Das+Sahara+Marathon+2010' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F&#038;title=Westsahara%3A+Das+Sahara+Marathon+2010' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2010%2F01%2F11%2Fwestsahara-das-sahara-marathon-2010%2F&#038;title=Westsahara%3A+Das+Sahara+Marathon+2010' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Westsahara: Aminatou Haidar  deportiert</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 02:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aminatou Haidar ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko) Am letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. Jillian C. York fasst die Reaktionen der Blogger zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/aminatou-225x300.jpg" alt="Foto von Aminatou Haidar von saharauiak" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aminatou_Haidar">Aminatou Haidar</a> ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko). In 1967 geboren, wurde sie von den marokkanischen Behörden für Ihre Aktivitäten im Alter von 20 Jahren “verschwunden”, und tauchte erst drei Jahre später wieder auf. In 2005 wurde Haidar für ihre Teilnahme an einem Protest verhaftet und wegen “Anstiftung zu gewaltsamen Protest Aktivitäten” zu sieben Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. <a href="http://www.amnesty.org/en/library/asset/MDE29/010/2005/en/e8f78dc1-d476-11dd-8743-d305bea2b2c7/mde290102005en.html">Amnesty International</a> hält sie für eine politische Gefangene und stellt die Fairness ihrer Verurteilung und der von 6 Anderen infrage. Seit ihrer Entlassung wurde sie mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Kennedy_Human_Rights_Award">Robert F. Kennedy Human Rights Award</a> geehrt, für den Nobel Friedens-Preis <a href="http://afsc.org/ht/display/ContentDetails/i/15166/pid/449">nominiert</a> und erst kürzlich mit dem <a href="http://www.civilcourageprize.org/honorees.htm">Civil Courage Prize</a> in New York ausgezeichnet, alles für ihre Arbeit, die Menschenrechte in der Westsahara zu verteidigen.</p>
<p>Ohne Rücksicht auf die ihr verliehenen Auszeichnungen, lebte Haidar - bis vor Kurzem - in Marokko, immer in großer Gefahr verhaftet zu werden; bis zum letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. <a href="http://www.csmonitor.com/2009/1117/p06s10-wome.html">Laut dem </a><em>‘Christian Science Monitor’</em> hatten die Behörden Einwände dagegen erhoben, dass sie das Zollformular mit “Western Sahara” ausfüllte. Gemäß marokkanischen Beamten hat Haidar ihre marokkanische Staatsbürgerschaft aufgegeben und “freiwillig darauf verzichtet”. Sie wurde dann nach Lanzarote auf den Kanarischen Inseln gebracht, wo sie später aus humanitären Gründen die spanische Aufenthaltsgenehmigung erhielt, laut der spanischen Nachrichtenagentur <a href="http://www.abc.es/hemeroteca/historico-16-11-2009/abc/Nacional/haidar-afirma-que-no-comera-hasta-que-no-le-permitan-regresar-a-el-aaiun_1131506786134.html">ABC</a>.</p>
<p>Pro-Unabhängigkeit <em>Blog Sandblast</em> <a href="http://sandblast-arts.blogspot.com/2009/11/statement-morocco-expels-saharawi.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Sandblast+(Sandblast)&amp;utm_content=Google+Reader">erinnert</a> uns daran, dass Haidar nicht die einzige Dissidentin ist, die für ihre Überzeugung verfolgt wird, und schreibt:</p>
<blockquote><p>Seit dem 6. Oktober sind fünfzehn bekannte Menschenrechts-Verfechter aus Westsahara verhaftet, festgehalten und verhört worden. Davon werden 7 wegen Hochverrat vor ein Militärgericht gestellt, nachdem sie ihre Verwandten in dem Saharawi Flüchtlingslager in SW Algerien besuchten. Diese Saharawis sind als Zielgruppe festgenommen worden, weil sie gegen die Unterdrückung durch die marokkanische Besetzung in ihrem Heimatland protestiert hatten, und für das Recht auf Selbstbestimmung gemäß der Charter der Vereinten Nationen und über 100 Resolutionen der Vereinten Nationen eingetreten sind. Im August hinderten die marokkanischen Behörden sechs jugendliche Saharawis daran, nach England zu reisen, um an dem in Oxford durchgeführten Programm ‘Talk Together’ (redet miteinander) teilzunehmen, welches Dialoge zwischen Jugendlichen in Konfliktgebieten fördert.</p></blockquote>
<p>Der spanische Blogger <em>Bilbaobilonia</em> bezog sich auf eine Rede, in welcher der marokkanische König Mohammed VI feststellte, dass jeder, der die Unabhängigkeit von Westsahara befürwortet, ein Verräter sei, und drückte <a href="http://bilbaobilonia.net/2009/11/18/aminatou-haidar-la-traidora/">seine Unterstützung</a> [es] für Haidar so aus:</p>
<blockquote><p>Ya lo dijo el rey Mohamed VI en su discurso conmemorativo de la Marcha Verde: en Marruecos sólo se puede ser patriota o traidor.  Claro que, si alguien se toma la molestia de examinar las raquíticas libertades que promueve la dinastía alauí o la persecución a la que somete a la disidencia saharaui , es fácil llegar a la conclusión de que en Marruecos, la traición es la forma más noble de patriotismo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wie König Mohammed VI bereits in seiner Rede in Erinnerung an den Grünen Marsch sagte: Ein Marokkaner kann nur ein Patriot oder ein Verräter sein. Wenn man sich darum bemüht, die kümmerliche Freiheit, welche die Alawite Dynastie fördert, oder die Verfolgung denen die Saharawis Dissidenten unterliegen, zu untersuchen, dann fällt es einem leicht festzustellen, dass in Marokko Verrat die wahre Form des Patriotismus ist.</div>
<p>Blogger <em>One Hump or Two </em>ist <a href="http://onehumportwo.blogspot.com/2009/11/aminatou-haidar-abducted-by-moroccan.html">erstaunt</a>, dass die marokkanischen Behörden jemanden, der so gut bekannt ist, verfolgen:<br />
Das zeigt nur, dass die marokkanische Polizei jeden Saharawi verfolgt, der ein Referendum unterstützt, selbst solche, die internationale Verbindungen und Unterstützung haben. Haidars Auszeichnungen (erst kürzlich der <a href="http://www.rfkcenter.org/node/387">Civil Courage Prize</a>) sollten sie eigentlich außerhalb dieser Gefahrenzone stellen und der marokkanischen Regierung damit zeigen, dass die Welt sie beobachtet.</p>
<p><em> Sahara Occidental</em> <a href="http://saharaoccidental.blogspot.com/">veröffentlicht weiterhin Presse Zusammenstellungen</a> über den Fall von Aminatou Haidara.</p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/' title='Alle Übersetzungen von Jillian C. York'>Jillian C. York</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/' class='url' title='Alle Übersetzungen von Hans H. Knauf'>Hans H. Knauf</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/western-sahara-aminatou-haidar-deported/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/21/westsahara-aminatou-haidar-deportiert/#comments" title="Kommentare">Kommentare (2) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F&#038;text=Westsahara%3A+Aminatou+Haidar++deportiert&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F&#038;title=Westsahara%3A+Aminatou+Haidar++deportiert' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F&#038;title=Westsahara%3A+Aminatou+Haidar++deportiert' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F&#038;title=Westsahara%3A+Aminatou+Haidar++deportiert' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F11%2F21%2Fwestsahara-aminatou-haidar-deportiert%2F&#038;title=Westsahara%3A+Aminatou+Haidar++deportiert' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Indonesien: Überschwemmungen in 13 Provinzen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 23:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von Überschwemmungen betroffen, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, Tenggara, Sumatra, Java, Bali, Borneo und Sulawesi.... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von <a href="http://www.channelnewsasia.com/stories/afp_asiapacific/view/403058/1/.html">Überschwemmungen betroffen</a>, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, Tenggara, Sumatra, Java, Bali, Borneo und Sulawesi. Mehr als 50.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden. </p>
<p>In Hauptstadt Indonesiens Jakarta steht das Wasser <a href="http://www.thejakartaglobe.com/home/article/6259.html">bereits zwei Meter</a> über normal. <a href="http://indonesiafirst.com/flood-officials-standby/">Mehr als 40 Prozent</a> der Stadt liegen unterhalb des Meeresspiegels. Das beliebte Urlaubsziel Bali ist <a href="http://mytravelblogging.com/bali/2009/01/14/flood-in-bali/">ebenfalls überflutet</a>.</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327&amp;output=embed&amp;s=AARTsJrT2fGl2JpIbgQcPdy3iBfMly-PpA"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small><br />
<font size="1">Indonesien via Google Map [en]</font></p>
<p>Javaa Jive <a href="http://thejavajive.com/blog/?p=1106">schreibt</a> zu den Überschwemmungen in Jakarta:</p>
<blockquote><p>
Während der Dezember noch recht sonnig und angenehm war, brachte das neue Jahr ärgerliche, sintflutartige Regengüsse, begleitet von vielen Blitzen  und natürlich die jährlichen Überschwemmungen.<br />
Während ich hier schreibe, schaue ich auf eine langen Kanal, der prall gefüllt ist mit Regenwasser und Schutt. Im Himmel ziehen wieder Wolken auf, die bald wie Wunden aufreissen werden - denn für die Woche sind weitere starke Stürme angekündigt. Eine heftige Nacht voller Regen und wir werden aus Kelapa Gading nicht raus kommen, denn die Straße zur Zollschranke liegt am niedrigsten und ist am schnellsten überflutet.<br />
Bin ich nervös? - Nicht wirklich [&#8230;]<br />
Aber ich bin nervös, wegen der Familien die nicht wegkommen. Für jene, die kleine Kinder haben, und kein frisches Wasser bekommen, oder medizinische Betreuung. Für all jene, die nicht das Vertrauen hatten, oder das Risiko einer Versicherung eingehen wollten - für ihr Haus, ihr Geschäft oder ihr Auto. Und für jene, die wieder einmal alles verlieren werden.
</p></blockquote>
<p>Mywebsiteku <a href="http://dedenwebsite.blogspot.com/2009/01/rainy-season.html">erwartet</a> weitere Überschwemmungen bis zum nächsten Monat:</p>
<blockquote><p>
Die Spitze der Regenzeit kommt noch und wird wohl erst im Februar 2009 erreicht sein. Dies ist ein potentieller Auslöser für Katastrophen wie Erdrutersche, Überschwemmungen, Wind- und Wasserhosen. Das hängt von der Stärke der Wolken in Jakarta ab und den ausgebauten Gegenden, die von den Regenfällen betroffen sind. Daher muss die Öffentlichkeit über die sich änderenden Wetterbedingungen informiert werden.</p></blockquote>
<p>Auf Twitter wird über die Überschwemmungen berichtet:</p>
<blockquote><p>
<a href="http://twitter.com/irwanlee/statuses/1123183677">Irwanlee:</a> Der Himmel sieht düster aus, und das Denguefieber und die Flut sind zurück in der Stadt.<br />
<a href="http://twitter.com/lusy_sunsetgirl/statuses/1120166892">lusy_sunset:</a> Ehrlich gesagt, glaube ich: Sowohl Regierung und die Menschen tragen eine Mitverantwortung an den Überschwemmung.</p>
<p><a href="http://twitter.com/nanashambles/statuses/1118117123">nanashambles:</a> Regen ist Scheiße! Überschwemmungen überall. Chaotische Sache.</p>
<p><a href="http://twitter.com/storymasterq/statuses/1115159729">storymasterq: </a>Die Kaltfront zieht weiter. Jakartas Große Flut kommt normalerweise alle 5 Jahre, aber die Nächste wäre erst 2012. Apokalypse?</p></blockquote>
<p><em><br />
Überschwemmungen sind häufig in Indonesien. <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau</a> zeigt Bilder aus dem indonesischen Kampar, wo es vor einigen Wochen Überschwemmungen gab.</em></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/kampar.jpg" alt="kampar" /></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/motorbike.jpg" alt="flut" /><br />
<font size="1"><em>Fotos via <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau Daily Photo</a></em></font></p>
<p class='gv-rss-footer'><span class='credit-text'><span class="contributor">Geschrieben von <a href='http://globalvoicesonline.org/author/mong/' title='Alle Übersetzungen von Mong Palatino'>Mong Palatino</a></span> &middot; <span class="contributor">Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/' class='url' title='Alle Übersetzungen von cegees'>cegees</a></span></span> 
 &middot; <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesia-flooding-in-13-provinces/' title='engl. Originalartikel  [en]'>engl. Originalartikel  [en]</a> &middot; <span class="commentcount"><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen/#comments" title="Kommentare">Kommentare (0) </a></span><br />Freigeben: <span class='share-links-text'><a href='http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F' id='gv-st_facebook' title='facebook' target="new" ><span class='share-icon-label'>facebook</span></a> &middot; <a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F&#038;text=Indonesien%3A+%C3%9Cberschwemmungen+in+13+Provinzen&#038;via=gvdeutsch' id='gv-st_twitter' title='twitter' target="new" ><span class='share-icon-label'>twitter</span></a> &middot; <a href='http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F&#038;title=Indonesien%3A+%C3%9Cberschwemmungen+in+13+Provinzen' id='gv-st_reddit' title='reddit' target="new" ><span class='share-icon-label'>reddit</span></a> &middot; <a href='http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F&#038;title=Indonesien%3A+%C3%9Cberschwemmungen+in+13+Provinzen' id='gv-st_stumbleupon' title='StumbleUpon' target="new" ><span class='share-icon-label'>StumbleUpon</span></a> &middot; <a href='http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F&#038;title=Indonesien%3A+%C3%9Cberschwemmungen+in+13+Provinzen' id='gv-st_delicious' title='delicious' target="new" ><span class='share-icon-label'>delicious</span></a> &middot; <a href='http://www.instapaper.com/edit?url=http%3A%2F%2Fde.globalvoicesonline.org%2F2009%2F01%2F17%2Findonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen%2F&#038;title=Indonesien%3A+%C3%9Cberschwemmungen+in+13+Provinzen' id='gv-st_instapaper' title='Instapaper' target="new" ><span class='share-icon-label'>Instapaper</span></a></span>
</p>]]></content:encoded>
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