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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Fotografie</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Schwangerschaft und Gefängnis: Gesundheit und Rechte der Frauen hinter Gittern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschenrechte für schwangere Frauen sind weltweit immer noch umkämpft und es scheint, dass dabei schwangere Frauen in Gefängnissen sehr oft übersehen werden. Welche Schritte wurden unternommen um sicher zu stellen, dass sie auch menschlich behandelt werden, in Bezug auf das Leben, das sie tragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/24/pregnancy-and-prisons-womens-health-and-rights-behind-bars/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von daquella manera." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/2044749780_4ade9e2e3f.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Verdienen alle schwangere Frauen gleiche menschliche Rechte oder haben schwangere Frauen im Gefängnis diese Rechte verloren?</strong></p>
<p>Denkt man darüber nach, so tauchen immer ein paar Fragen auf, ob eine Frau, die für irgendwelche Kriminalitäten verurteilt worden ist, ein Recht darauf hat ein Leben zu führen und ihr Kind aufzuziehen:</p>
<p>⁃	Wie fühlen sie sich hinter Gittern, wenn sie schwanger sind und ein Kind erwarten?<br />
⁃	Sollte es Vorrechte geben, wenn es auch andere Frauen außerhalb der Vollzugsanstalt<br />
gibt, die keine medizinische Hilfe erhalten?<br />
⁃	Sollte Schwangerschaft alle andere legalen Bedingungen außer Kraft setzen, um die Menschenrechte einer schwangeren Frau zu wahren?</p>
<p><strong>USA: In Wehen liegende Frauen nicht mehr fesseln.</strong><br />
Können Sie sich eine Frau bei der Geburt eines Kindes vorstellen, mit den Händen in Handschellen und die Füße an die Bettpfosten gekettet?<a href="http://www.rhrealitycheck.org/user/malika-sadaa-saar"> Malika Saada Saar</a>, Gründer und Direktor von <a href="http://www.rebeccaproject.org/">Rebecca Project for Human Rights</a> erzählt uns von dieser Praxis, die es in den Vereinigten Staaten immer noch gibt, wo Frauen, die im Gefängnis sitzen, routinemäßig während der Wehen und Geburt angekettet werden, eine allgemeine Vorgehensweise in einigen Vollzugsanstalten, obgleich dies für die Gesundheit der Mutter und des Kindes gefährlich ist. Es folgt ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CWj1uHdxnt8">Video Interview</a>, das in dem gleichen Artikel für<em> RH Reality Check </em>erschienen ist, eine online Gemeinschaft über sexuelle und reproduktive Rechte, die Informationen und Analysen für reproduktive Gesundheit gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was geschieht mit dem Kind der Insassin nach der Geburt?</strong></p>
<p>Jedes Land hat unterschiedliche Vorschriften über Kinder im Gefängnis. In Argentinien zum Beispiel, gemäß <em>Ajintem</em>, einem Informations-Portal für Migrations-Informationen, wurde letztes Jahr <a href="http://portal.ajintem.com/archivo/80-argentina-prision-domiciliaria-para-embarazadas-y-madres.html">ein Gesetz erlassen</a>, das vorschreibt, schwangere Frauen, Frauen mit Kindern unter 5 Jahren und solche mit behinderten Kindern dürfen ihre Gefängnisstrafe unter Hausarrest ableisten. Dieses Gesetz hilft nicht nur der Mutter, die während ihrer Schwangerschaft im Gefängnis nicht die richtige Pflege erhält, sondern auch dem Kind, dass entweder in einer unsicheren Umgebung, beraubt jeder Freiheit und unzureichender Gesundheitskontrolle und Nahrung, aufwachsen würde, oder von seiner Mutter getrennt aufgezogen würde, was wieder eine ganz andere Serie von Problemen aufwerfen würde. Die Richter sollen jedoch dem Geist dieses Gesetzes folgen und diese Erlaubnis nur jenen Frauen gewähren, die nicht in brutale Verbrechen verwickelt sind, damit der Rest der Zivilbevölkerung Schwangerschaft nichts als eine Freikarte für einen Gefängnisaufenthalt ansieht.</p>
<p>In den Kanarischen Inseln, gemäß dem ‘Prisiones y Penas’  Blog, der über Fragen in Bezug auf  Gefängnisse und Zuchthäuser schreibt, dürfen die Frauen <a href="http://prisionesypenas.blogspot.com/2009/09/detenidas-con-hijos-en-carceles.html">ihre Kinder bis zum Alter von 3 Jahren</a> in ihren Zellen behalten, aber in Begleitung anderer Insassen, welches nicht gerade das beste Umfeld ist. Schwangeren Frauen oder Frauen mit Kindern unter 3 Jahren wird deshalb beim Eintritt in das Gefängnis gesagt, dass es für das Kind nicht gut ist, hinter Gittern aufzuwachsen, und ihnen wird die Möglichkeit angeboten, das Kind an Familienmitglieder abzugeben. In <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5085ZV20090109">Peru</a> und <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">Russland</a> wird genauso gehandelt. In den Vereinigten Staaten gibt es nur zwei Vollzugsanstalten, die das erlauben, eine in New York und die andere in Nebraska. Darüber berichtet die <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">berühmte Fotografin Jane Evelyn Atwood</a> in ihrer dreiteiligen Foto-Dokumentation ‘<a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/"><em>Amnesty International</em>, called Too Much Time</a>’, in der sie über Ihre Besuche von Dutzenden von Gefängnissen in der ganzen Welt berichtet und das Leben der Insassen dokumentiert.</p>
<p>Warum verbietet das Strafvollzugsystem in den USA den Frauen ihre Babies zu behalten? Atwood erklärt, dass dies aufgrund der Geisel-Gefahr nicht erlaubt ist. In dem<a href="http://prisonphotography.wordpress.com/2009/10/07/women-behind-bars-jane-evelyn-atwoods-too-much-time/"> Gefängnis-Fotografie Blog</a> wird diese Behauptung aufgegriffen:</p>
<blockquote><p>Kinder werden in dem meisten US-Gefängnissen nicht aufgenommen. Als Grund wird die Sicherheits-Bedrohung genannt: Ein Kind in einem Gefängnis sei ein ständiges, verletzbares Ziel für Leben und Geiselnahme. Diese Behauptung erscheint etwas fingiert, wenn man die Strafvollzugsysteme in anderen Ländern in Erwägung zieht.</p></blockquote>
<p>Die Atwood Dokumentation auf der Webseite von <em>Amnesty International</em> hat einen Abschnitt über die Geburt in Ketten, wie in <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/f_vanbab.html">Vanessas Baby</a> erzählt wird, und einen anderen über Gefängnissysteme und <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">Mutterschaft</a>, mit Fotos von Frauen, bei denen die Fotografin aus ihren Essays über ihre Erfahrungen bei dem Besuch von Gefängnissen und ihre Fotografien vorliest.</p>
<p><strong>Schwangerschaft zum Verhandeln?</strong><br />
Warum sind die Rechte von schwangeren Frauen im Gefängnis so umstritten? In <em>‘Russia Today’</em>, einer Radiosendung, wird <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">dieses Thema</a> bei der Diskussion über Kinder behandelt, die in dem russischen Strafvollzugsystem geboren und aufgezogen werden.</p>
<blockquote><p>Skeptiker glauben einige Mütter werden absichtlich schwanger, nur um ein einfacheres Leben im Gefängnis zu haben: Krankenhaus-Aufenthalt, viel Zeit mit ihrem Kind - ist alles viel besser, als in einer steinernen Zelle zu sitzen, behaupten sie.</p></blockquote>
<p>Und es gibt Frauen, die glauben, Schwangerschaft ist die einzige Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen. Das war der Fall im letzten Juni, als eine Engländerin in Laos für Drogenschmuggel eingekerkert und zu Tode verurteilt worden war, im Gefängnis schwanger wurde und damit der Hinrichtung entkam, weil die Regierung in Laos eine schwangere Frau nicht hinrichtet. Es wurde <a href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/105278/No-firing-squad-for-girl-who-fell-pregnant-in-jail">behauptet</a>, gemäß dem ‘<em>Daily Express</em>’, einer englischen Tageszeitung, dass sie künstlich befruchtet wurde “um einen milderen Urteilsspruch zu erreichen”.</p>
<p><strong>Mit eigenen Worten: Frauen erzählen von ihren Kindern und dem Gefängnisleben</strong><br />
Geraldin Rodríguez, eine Argentinierin, die ihre Zeit in einem Gefängnis von Ecuador für Drogenschmuggel verbringt, erzählt <a href="http://marcosbrugiati.blogspot.com/2009/07/carcel-de-mujeres.html">Marcos Brugiati</a>, dem Autor der mit Kunst verbundenen online Publikation<a href="http://www.indexarte.com.ar/noticias/562/las-rejas-de-la-carcel-el-arte-de-la-espera.htm"> <em>Plastica-Argentina</em></a>, ihre Geschichte über Schauspielerei und Aufführungen im Gefängnis, über schwanger werden und ihr Kind im Gefängnis zur Welt zu bringen. Es wurde ihr erlaubt, ihr Kind bei sich zu behalten, doch entschied sie sich dafür, dass das Kind frei aufwachsen sollte:</p>
<blockquote><p>“Decidí que salga para vivir, tenía miedo que sufra de grande los traumas que hoy tengo. Se lo llevó al año mi hermano quien se hice cargo con su esposa”.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich entschied mich, er sollte mich verlassen um leben zu können. Ich befürchtete, er würde unter den gleichen Traumas leiden, die ich heute habe. Nach einem Jahr nahm mein Bruder ihn mit und zieht ihn zusammen mit seiner Frau auf.</div>
<p>Juvinete ist in einem <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html">spanischen Gefängnis</a> und war schwanger, als sie wegen Drogendelikten eingesperrt wurde. Sie erzählte der spanischen Zeitung <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html"><em>NorteCastilla</em></a> ihre Geschichte. Drei Jahre, nachdem sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt gebracht hatte, musste das Kind sie verlassen und wurde an eine Pflegefamilie übergeben. Juvinete sieht ihre Tochter alle 15 Tage und jeden zweiten Monat erhält sie 2 Wochen Urlaub um mit ihr zusammen zu sein. Alles sieht jedoch nicht so rosig aus: es besteht die Möglichkeit, dass Juvinete in ihr heimatliches Brasilien deportiert wird und sie befürchtet die Folgen, die das für ihr Kind haben könnte. Sie hat einen Rat für jede Frau, die im Gefängnis schwanger werden will:</p>
<blockquote><p>-Intento convencerlas para que no se queden en estado dentro porque ver a un niño privado de libertad es muy duro, es irresponsable. Ellos no tienen que pagar nuestros errores.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich versuche sie davon zu überzeugen nicht schwanger zu werden, solange sie drinnen sind, denn zusehen zu müssen, wie ein Kind seiner Freiheit beraubt wird, ist sehr schwer, es ist unverantwortlich. Sie sollten nicht für unsere Fehler zahlen müssen.</div>
<p>In <em>‘<a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Woman and Prison</a>’</em> (Frauen und Gefängnis), eine Webseite, welche die Erfahrungen der Frauen im Strafvollzugsystem sichtbar machen will, spricht <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Kebby Warner über ihre eigene Schwangerschaft</a> in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten und wie sie während ihrer Schwangerschaft, den Wehen und danach behandelt wurde, als ihr das Kind weggenommen wurde. Hier ist ein Auszug, wo sie über den Geburtsvorgang schreibt:</p>
<blockquote><p>Während der Wehen darf niemand in den Entbindungssaal. Meine Familie wusste noch nicht einmal, dass ich in den Wehen lag oder sie hatte, bis nachdem ich das Krankenhaus verließ. In diesen drei Tagen blieben einige der Wächterinnen im Zimmer, aber wenn die Krankenschwester sie darum bat, draußen zu sitzen, folgten sie meistens dieser Bitte. Ich habe Schauergeschichten gehört in denen Frauen an das Entbindungsbett gekettet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste. Die meisten Krankenschwestern behandelten mich wie einen Menschen, nicht wie eine Gefangene.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/index.html">Women and Prison</a> können Sie weitere Zeugenberichte lesen, sowie über das Aufwachsen mit Eltern im Gefängnis und die verschiedenen Auswirkungen, die eingekerkerte Frauen auf ihre Kinder haben.<br />
So, was denken Sie? Auf der ganzen Welt gibt es schwangere Frauen, die keine Gesundheitspflege irgendwelcher Art erhalten. Ist es richtig, dass speziellen Anstrengungen zugunsten von Frauen in Gefängnissen gemacht werden? Gibt es einen Unterschied zwischen den Frauen, die eine Strafe in einer Strafanstalt absitzen, und denen die draußen sind? Sollen sie unterschiedlich behandelt werden?</p>
<p>Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von <a href="http://www.flickr.com/photos/daquellamanera/2044749780/">daquella manera.</a></p>
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		<item>
		<title>Afghanistan: Wahltag auf Fotos</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/30/afghanistan-wahltag-in-fotos/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 06:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Zinoun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Afghanische Blogger zeigen Fotos des zweiten Wahltages ihres Landes. Sie zeigen Wahlbüros, Militärpräsenz und Wählerbegeisterung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/katrin-zinoun/'>Katrin Zinoun</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/08/30/afghanistan-voting-day-in-photos/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Millionen Afghanen wählten am Donnerstag, dem 20. August, während der zweiten Präsidentenwahl. Laut der <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hvWEqwq3CrRvaQCmt21MfoYhjZJQD9ACIGH80">Associated Press</a> werden die Ergebnisse nicht vor Ende September, nachdem alle Anschuldigungen wegen Wahlbetrugs untersucht wurden, bekanntgegeben.</p>
<p>Mehrere Blogger haben ihre Gedanken, Erfahrungen und Hoffnungen zum Wahltag schon <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/21/afghanistan-voting-day/">veröffentlicht</a>. Fotoblogger verewigten den Tag durch die Publikation von Fotos, die große Präsenz der Sicherheitskräfte, Begeisterung und Bedenken der Wähler zeigen. (Alle Fotos wurden mit Erlaubnis veröffentlicht.)</p>
<p><em>Fardin Waezi</em> in <em>Thruafghaneyes</em> <a href="http://thruafghaneyes.blogspot.com/2009/08/if-need-any-kind-of-photograph-about.html">veröffentlichte</a> mehrere Fotos die Männer und Frauen bei der Wahl in Kabul zeigen:</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/afghan0.jpg" class="alignnone" width="233" height="350" /></p>
<p>… und Militärangehörige bei der Wahl:</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/afghan01.jpg" class="alignnone" width="350" height="233" /></p>
<p><em>HeratZemins</em> Fotos <a href="http://heratzamin.blogspot.com/2009/08/blog-post_935.html">zeigen</a> eine große Militärpräsenz:</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/afghan02.jpg" class="alignnone" width="360" height="203" /></p>
<p>und Wählerbegeisterung:</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/afghan03.jpg" class="alignnone" width="400" height="225" /></p>
<p>Mostafa Kia <a href="http://kabul-istan.blogspot.com/2009/08/blog-post_3255.html">zeigt</a> in <em>Motvaled Mizan</em>, dass die Tinte ganz einfach vom Finger abgewaschen werden kann, zumindest in einem Wahlbüro.</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/Picture_1211.JPG" class="alignnone" width="320" height="214" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Iran: Die stille, grüne Protestbewegung in Bildern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/22/iran-die-stille-grune-protestbewegung-in-bildern/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/22/iran-die-stille-grune-protestbewegung-in-bildern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
Überall im Iran setzen Menschen ihre Proteste fort gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen des 12. Juni 2009, die Mahmud Ahmadinedschad zum Sieger erklärten. Unterstützer des Herausforderers Mir Hossein Mussawi, und viele Iraner die ihren Glauben an einen Wechsel weiter bekunden, benutzen weiter die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/18/iran-green-silent-protest-movement-in-photos/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Überall im Iran setzen Menschen ihre Proteste fort gegen die Ergebnisse der <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/iranian-election-2009/">Präsidentschaftswahlen des 12. Juni 2009</a>, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/11/iran-ahmadinejads-supporters-launch-online-grassroots-campaign/">Mahmud Ahmadinedschad</a> zum Sieger erklärten. Unterstützer des Herausforderers <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/06/iran-movement-of-1000-bloggers-supports-mousavi-for-presidency/">Mir Hossein Mussawi</a>, und viele Iraner die ihren Glauben an einen Wechsel weiter bekunden, benutzen weiter die Farbe Grün als Symbol für ihre Bewegung. Mussawi und <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/05/16/iran-karroubi-supporters-armed-with-facebook-in-presidential-election/">Mehdi Karroubi</a>, der andere Reformkandidat, baten die Menschen ruhig zu bleiben und friedlich zu protestieren.<br />
Während das iranische Staatsfernsehen keine Bilder der Proteste zeigt, finden sich in anderen Medien eine Fülle von faszinierenden Fotos. <em>Hamed Saber</em> <a href="http://elections.7rooz.com/link/707/">veröffentlichte</a> verschiedene Fotos der Demonstration am Mittwoch auf dem Haft-e Tir Platz in Tehran. Diese Fotos bringen die Basis der iranischen Protesbewegung zum Ausdruck:</p>
<p>﻿</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Grüne Stille, oder Stiller Protest</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80699" title="hmd_61244" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_61244.jpg" alt="hmd_61244" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Keine Zeit zu ruhen</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80700" title="hmd_58811" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_58811.jpg" alt="hmd_58811" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kreativität</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80701" title="hmd_60441" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_60441.jpg" alt="hmd_60441" width="266" height="400" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Große Massen</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80705" title="hmd_60641" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/hmd_60641.jpg" alt="hmd_60641" width="576" height="384" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Che trifft Mussavi</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80723" title="ham5" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/ham5.jpg" alt="ham5" width="333" height="500" /> <em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Kosoof</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/kosoof">veröffentlichte</a> ebenfalls Photos des Marsches in Tehran, während Mir Hossein Mussawi und Mehdi Karroubi anwesend waren:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Massenbewegung</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80709" title="kosof1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kosof1.jpg" alt="kosof1" width="640" height="426" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mir Hossein Mussawi unter den Menschen</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80709" title="kosof1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kosof2.jpg" alt="kosof2" width="640" height="426" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehdi Karoubi grüßt die Menge</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-80711" title="kos2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/kos2.jpg" alt="kos2" width="640" height="473" /></p>
<p style="text-align: left;">Mussavi <a href="http://carpediem.atnima.com/">sprach</a>am Donnerstag auf dem Imam Khomeini Platz in Tehran. Seine Frau, Zahra Rahnaward, war mit ihm dort und ist auf diesem Foto zu sehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-80749" title="mos1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/mos1.jpg" alt="mos1" width="500" height="375" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>China: Bilder der Verstädterung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/30/china-bilder-der-verstadterung/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  
Die Olympischen Spiele sind zwar längst vorbei, aber die Gentrifizierung von ganzen Vierteln in Beijing geht ungebrochen weiter. &#8220;Nach wie vor sind überall die Zeichen für &#8220;Abbruch&#8221; zu sehen, Schulen und Geschäfte werden geschlossen, und Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen und eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sind nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot; </em> 
<br /><p>Die Olympischen Spiele sind zwar längst vorbei, aber die Gentrifizierung von ganzen Vierteln in Beijing geht ungebrochen weiter. &#8220;Nach wie vor sind überall die <a href="http://dengray.blogspot.com/2009/04/growing-pains-pt-1-signs.html">Zeichen</a> für &#8220;Abbruch&#8221; zu sehen, Schulen und Geschäfte werden geschlossen, und Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen und eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sind nicht <a href="http://dengray.blogspot.com/2009/04/growing-pains-pt-2-hurried-preparations.html">in Aussicht</a>&#8220;, schreibt <a href="http://dengray.blogspot.com/">changing china</a>-Blogger Ray Deng in seinem zweiteiligen Foto-Essay.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltweit: Licht aus für eine zukunftsfähige Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/06/weltweit-licht-aus-fur-eine-zukunftsfahige-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Singapore]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 29. März, haben viele Menschen überall auf der Welt von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit ihre Lichter als symbolischen Akt für den Umweltschutz ausgeschaltet. Lesen Sie, wie die Stunde der Erde von denen, die zugesehen haben, aufgenommen wurde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/04/global-switching-off-the-lights-for-a-sustainable-world/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Strahler von denen Brasiliens berühmtestes Wahrzeichen, die Christusstatue auf dem Corcovado, angestrahlt wird, wurden ausgeschaltet und die Figur blickte letzten Samstag auf ein sehr viel dunkleres Rio de Janeiro herab. Etwa 100 andere brasilianische Städte schalteten von 20.30 bis 21.30 Uhr ebenfalls die Lichter während der <a href="http://www.earthhour.org/home/">Stunde der Erde</a> aus. Dies ist das erste Mal, dass sich das Land an der weltweiten Bewegung beteiligte und sich so für eine zukunftsfähigere Welt einsetzte.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Rio" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/6951622-3c2.jpg" alt="" width="750" height="498" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.divshare.com/download/6951622-3c2">Americo Verme/WWS Brasilien</a></strong></p>
<p>Genauso wie <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/03/brunei-joins-earth-hour-for-the-first-time/">Brunei</a> und viele andere Länder beteiligte sich auch Brasilien an der Stunde der Erde zum ersten Mal. Die Reaktionen reichten von optimistischen und unterstützenden bis zu kritischen und zynischen Artikeln. Guilherme Nascimento Valadares vom Blog <a href="http://papodehomem.com.br/dissecando-a-hora-do-planeta/"><em>Papo de Homem</em></a> [pt] beobachtete einige Zeit lang die Reaktionen auf Twitter und zählte über 8.000 Posts, die zwischen Samstag, den 29. März, um 20.45 Uhr und Sonntag, den 30. März, um 6.00 Uhr mit entsprechenden Tags gekennzeichtet waren. Er schlussfolgert:</p>
<blockquote><p>Fato peculiar. O mais críticos eram justamente os mais conectados, jovens, hypes, espertos. Me corrijam se estiver errado, mas tenho uma forte impressão de que o retrato da juventude produtiva brasileira de hoje - estou falando da turma que saiu da faculdade e já faz o seu $$$ - é um tremendo bundão, cético, hedonista, indolente, inseguro, maria-vai-com-as-outras.</p></blockquote>
<div class="translation">Eine seltsame Tatsache: Die meiste Kritik kam direkt von engagiertesten, überdrehtesten und intelligentesten Jugendlichen. Bitte lasst mich wissen, wenn ich falschliege, aber ich habe den Eindruck, dass dies ein Spiegelbild der heutigen brasilianischen aktiven Jugend ist – ich sprechen von denjenigen, die die Uni abgeschlossen haben, Ihre $$$ verdient haben – die gigantische Arschlöcher, skeptisch, hedonistisch, faul, unsicher sind und Herdenverhalten zeigen.</div>
<p>Von denen, die die Lichter ausgeschaltet haben, <a href="http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/">haben viele Flickr-User Bilder gemacht</a>, um sich die Zeit zu vertreiben. Unten eine Auswahl an Fotos, die unter Creative-Commons-Lizenz von Brasilien, Indien, Malasyia, Australien, Singapur und Chile aus hochgeladen wurden:</p>
<p><img class="aligncenter" title="3393393277_dda7b4949e" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3393393277_dda7b4949e.jpg" alt="" width="500" height="334" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/alexbolt/">Alexandre E Silva&#39;s</a> - Brasilien</strong></p>
<blockquote><p>“Transmitindo a Hora do Planeta ao vivo pelo Ustream.”</p></blockquote>
<div class="translation">“Live-Streaming der Stunde der Erde über Ustream”</div>
<p><img class="aligncenter" title="3393791445_7552075b13" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3393791445_7552075b13.jpg" alt="" width="500" height="356" /></p>
<p>Die Stunde der Erde in Bangalore, Indien - Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/3393791445/">Earth Hour Global</a>. Für einen Blogger vor Ort, der uns daran erinnert, dass das Land täglich unter chronischem Stromausfall leidet, ist die Stunde der Erde ein Symbol der Dummheit. <a href="http://kishorekumar62.wordpress.com/2009/03/28/a-symbol-of-foolishness/">View of My World</a> sagt:</p>
<blockquote><p>Bangalore und große Teile Indiens haben der Stunde der Erde/dem Tag der Erde/der Nacht der Erde nun seit vielen Jahren zugesehen. Sogar heute Morgen gab es in meinem Haushalb von 9 bis 11 Uhr keinen Strom.</p></blockquote>
<p><img class="aligncenter" title="3393294153_642a764c6c" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3393294153_642a764c6c.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/danipontes/3393294153/">Dani Pontes</a>, Brasilien</strong></p>
<blockquote><p>“Nós participamos!!<br />
E aproveitamos pra namorar a luz de velas!! rs”</p></blockquote>
<div class="translation">“Wir waren dabei! Und haben die Chance genutzt, und im Kerzenschein zu küssen und zu drücken.”</div>
<p><img class="aligncenter" title="3392817669_9908bb91a4" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3392817669_9908bb91a4.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/lucianojoaquim/3392817669/">Luciano Joaquim</a>, Brasilien</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3394914218_8e7293aa17" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3394914218_8e7293aa17.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Gebt der Erde eine Chance… Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/cw_ye/">CW Ye</a>- Malaysia</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3396708164_1ae14ddd63" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3396708164_1ae14ddd63.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/maxymiliano/">Max y Miliano</a>, Chile</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3410280101_c5841fde97" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3410280101_c5841fde97.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/mondayne/">Mondayne</a>. Sydney, Australien.</strong></p>
<blockquote><p>Die Stunde der Erde war in Sydney sowohl enttäuschend als auch sinnlos. Sie haben nicht einmal die Lichter des Opernhauses oder der Brücke richtig ausgeschaltet… nur wenige Strahler waren ausgeschaltet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie viel Strom gespart haben.</p></blockquote>
<p><img class="aligncenter" title="3406157063_b99c59121e" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3406157063_b99c59121e.jpg" alt="" width="500" height="352" /></p>
<p><strong>Ein Selbstportrait von <a href="http://www.flickr.com/photos/hsien-ku/">Hsien-Ku</a>, Australien.</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3403226377_f12480b0c6" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3403226377_f12480b0c6.jpg" alt="" width="500" height="323" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/nathanhayag/">Nathan Hayag</a>, Singapur</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Guatemala: Bilder von Kriegsopfern - manch einer fühlt sich schlecht</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/guatemala-bilder-von-kriegsopfern-manch-einer-fuhlt-sich-schlecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder auf Film festzuhalten ist eine Möglichkeit, sicherzustellen dass das kollektive Gedächtnis die Geschichte eines Landes nicht vergisst. Wenn die Geschichte dieses Landes schreckliche Ereignisse beinhaltet, können diese Bilder mächtig und doch unangenehm an die Vergangenheit erinnern. In Guatemala haben sich einige Fotografen in das Dokumentieren und Darstellen von Bildern des 36 Jahre dauernden bewaffneten Konflikts eingeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/renata-avila/">Renata Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/guatemalan-pictures-banned-in-geneve/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><center><br />
<img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/nmm.jpg"/><br />
</center></p>
<p><small><a href="http://www.flickr.com/photos/puchica/477348648/">Photo: Surizar</a> benutzt unter einer Creative Commons license</small></p>
<p>Bilder auf Film festzuhalten ist eine Möglichkeit, sicherzustellen dass das kollektive Gedächtnis die Geschichte eines Landes nicht vergisst. Wenn die Geschichte dieses Landes schreckliche Ereignisse beinhaltet, können diese Bilder mächtig und doch unangenehm an die Vergangenheit erinnern. In Guatemala haben sich einige Fotografen in das Dokumentieren und Darstellen von Bildern des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guatemaltekischer_B%C3%BCrgerkrieg">36 Jahre dauernden bewaffneten Konflikts</a> eingeschaltet.</p>
<p>Der Blogger Aly des Gemeinschafts-Blogs <em>Dorsumi [es] </em><a href="http://dorsumi.org/blog/?p=688">schreibt über einen französischen Fotografen, der ein Buch veröffentlichte unter dem Titel &#8220;La verdad bajo la tierra. Guatemala, el genocidio silenciado&#8221;</a> (Die Wahrheit unter der Erde. Guatemala der zum Schweigen gebrachte Genozid).</p>
<blockquote>
<p>En 1990, Miquel Dewever-Plana, fotógrafo francés de origen catalán, conoció en México a varios refugiados mayas guatemaltecos y decidió involucrarse a favor de los derechos humanos. Durante dos años Miquel documentó el proceso de exhumación de muchas víctimas del genocidio guatemalteco, informando así sobre un crimen contra la humanidad poco conocido: las masacres perpetradas por el Gobierno de Guatemala entre los indígenas mayas durante la década de 1980, y dar a conocer a las víctimas con nombres y apellidos, contribuyendo así a dignificarlas. Fruto de aquel reportaje se publicó este libro que acompaña la exposición con el mismo nombre que ha podido verse hasta el momento en ciudades como París, Barcelona o Palafrugell, entre otras.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>1990 lernte Miquel Dewever-Plana, ein französischer Fotograf katalanischer Abstammung, in Mexico Flüchtlinge kennen - guatemaltekische Mayas - und entschied sich, sich zugunsten der Menschenrechte einzumischen. Zwei Jahre lang dokumentierte Miquel den Vorgang der Exhumierung vieler Opfer des guatemaltekischen Genozids und informierte so über ein kaum bekanntes Verbrechen gegen die Menschheit: die Massaker, die durch die Regierung Guatemalas unter der indigenen Bevölkerung während der achtziger Jahre verübt wurden; er macht die Opfer mit Vor- und Nachnamen bekannt und trägt damit zu ihrer Würde bei. Als Frucht dieser Reportage wurde dieses Buch veröffentlicht, das die Ausstellung gleichen Namens begleitet, die bisher unter anderem in Städten wie Paris, Barcelona oder Palafrugell zu sehen war.</p>
</div>
<p>Auch ein anderer Fotograf, Daniel Hernández Salazar, hat viele Anstrengungen unternommen das Gedächtnis an die Opfer zu retten. Er wurde vor kurzem in den Palast der Nationen im schweizerischen Genf eingeladen um seine Arbeit auszustellen. Einige der Bilder stellten nackte Männer dar, die die Opfer des Krieges repräsentieren und wurden später von Angestellten der UNO entfernt, weil gesagt wurde, dass sie gewisse Gruppen beleidigen könnten. Manche, wie der Blogger León Aguilera Radford vom Blog <em>Klavaza [es] </em><a href="http://enklavaza.blogspot.com/2008/01/guatemalan-nudes-banned-in-geneva.html">halten das für nichts als Zensur</a>:</p>
<blockquote>
<p>Guatemalan photographer <a href="http://www.geocities.com/daaniieel/">Daniel Hernández-Salazar </a> was invited to expose his photographs at the  <a href="http://www.unog.ch/">Palais des Nations</a>, See of the <a href="http://www.blogger.com/www.un.org/">United Nations Organization</a> in Geneva, Switzerland. Hernandez&#39;s images expose in an artistic and metaphoric way the horrors left by the civil war that devastated that Central American country during more than 30 years. One of his aims is to preserve the usually fragile memory of such events, in order to prevent its recurrence. In Guatemala, I am aware, many people would be glad to forget all that happened. However, History has the tendency to remember, like Borges Funes el Memorioso character.</p>
<p>It is fairly logical to imagine how difficult it must be to find a central point of agreement between the many representatives, officers, clerks, visitors, ambassadors and all such fauna, from a worldwide acquisition that conforms the UNO. But this is Art, Western Art if that matters, the same that has been a landmark of aesthetics since time immemorial. Therefore, it is impossible for me to justify UNO censorship, even after its officers accepted to expose three void spaces, to signal the missing images, and to send the visitors to <a href="http://paraquetodoslosepan.googlepages.com/">this</a> web site, where the images are in a permanent, albeit virtual, exposition. I advice to you to please visit that site, You&#39;ll enjoy it.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Der guatemaltekische Fotograf <a href="http://www.geocities.com/daaniieel/">Daniel Hernández-Salazar </a> wurde eingeladen, seine Fotografien im <a href="http://www.unog.ch/">Palast der Nationen</a>, Sitz der <a href="http://www.blogger.com/www.un.org/">UNO</a> im schweizerischen Genf auszustellen. Die Bilder von Hernandez stellen auf eine künstlerische und metaphorische Weise die Schrecken dar, die der Bürgerkrieg hinterließ, der in diesem zentralamerikanischen Land mehr als 30 Jahre wütete. Eines seiner Ziele ist, das meistens zerbrechliche Andenken an solche Ereignisse zu erhalten, um ihre Wiederkehr zu verhindern. Ich bin mir bewusst, dass in Guatemala viele Leute froh darüber wären alles zu vergessen, was passiert ist. Die Geschichte hat aber die Tendenz sich zu erinnern wie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Luis_Borges">Borges&#39;</a> Figur in der Erzählung <em>Funes el Memorioso</em> [Das unerbittliche Gedächtnis <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Funes_the_Memorious">en</a>, <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Funes_el_memorioso">es</a>].</p>
<p>Es ist ziemlich logisch, sich vorzustellen, wie schwierig es sein muss einen zentral gelegenenen Punkt der Übereinstimmung zu finden zwischen Repräsentanten, Beamten, Angestellten, Besuchern, Botschaftern und all dieser Fauna einer weltweiten Errungenschaft wie der UNO. Aber diese Kunst, Kunst aus dem Westen, falls das von Bedeutung ist, ist genauso ein Meilenstein der Ästhetik seit undenklichen Zeiten. Deshalb ist es für mich unmöglich, eine Zensur der UNO zu rechtfertigen, selbst wenn ihre Beamten drei leere Räume ausstellen um auf die fehlenden Bilder aufmerksam zu machen und die Besucher auf <a href="http://paraquetodoslosepan.googlepages.com/">diese</a> Internetseite zu schicken, wo die Bilder dauernd, jedoch virtuell, ausgestellt werden. Ich rate Ihnen, bitte besuchen Sie diese Seite, sie werden es genießen.</p>
</div>
<p>Diese Bilder können helfen, die Erinnerung an Individuen zu bewahren, die Opfer einer tragischen Vergangenheit wurden. Viele Fotografen wie Plana und Hernández-Salazar möchten ihr Werke benutzen, damit andere die Geschichte verstehen können, eine Zukunft aufbauen können und aus dem Satz „Nie wieder“ nicht nur Rhetorik machen können, sondern ein Versprechen für die Zukunft.</p>
<p><small><a href="http://www.flickr.com/photos/mimundo/2467235984/">Titelfoto: James Rodríguez</a> mit freundlicher Genehmigung</small></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nordkorea in den Blogs</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/nordkorea-in-den-blogs/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/nordkorea-in-den-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 18:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[SPRACHEN]]></category>
		<category><![CDATA[THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonPreetam Rai  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
Stray Blog hat über seinen Besuch in Kaesong Stadt, Nordkorea berichtet. Seine Tour war eine der letzten, bevor Nordkorea dem grenzüberschreitenden Reisen ein Ende setzte. Stray Blog schreibt, dass sich die Nordkoreaner durch diese Aktion selbst benachteiligen.
Mein Besuch in Kaesong Stadt, Nord [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/preetam/">Preetam Rai</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/north-korea-in-blogs/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Stray Blog</em> hat über seinen Besuch in Kaesong Stadt, Nordkorea berichtet. Seine Tour war eine der letzten, bevor Nordkorea dem <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/18/korea-another-separation-between-north-korea-and-south-korea/" target="_blank">grenzüberschreitenden Reisen ein Ende setzte.</a> <em>Stray Blog</em> schreibt, dass sich die Nordkoreaner durch diese Aktion <a href="http://strayblog.wordpress.com/2008/11/29/travelling-to-north-korea/" target="_blank">selbst benachteiligen</a>.</p>
<blockquote><p>Mein Besuch in Kaesong Stadt, Nord Korea letztes Wochende fand rechtzeitig statt. Diese Woche verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea. Der Norden reagierte, indem jegliche grenzüberschreitende Bewegungen aufhoben wurden. Bedauerlich an dieser Entscheidung ist, dass die überteuerten Touren einen großen Anteil der Einnahmen der Menschen im Norden ausmachten. Sie zu streichen, ist eine weitere Bestrafung der Nordkoreaner selbst, die bereits Schwierigkeiten haben, mit dem Mangel an Nahrungsmitteln zu kämpfen. Ich hatte das Glück eine der letzten Touren für wahrscheinlich lange Zeit machen zu dürfen.</p></blockquote>
<p>Besuchern des Landes springt ins Auge, dass es keine Werbeanzeigen oder Farben gibt, wie <em>Stray blog</em> anmerkt.</p>
<blockquote><p>- Das Fehlen von Farben: Alle Gebäude sehen eintönig aus und die Menschen sind vorwiegend in matte braune und schwarze Jacken gekleidet. Lediglich einige Kinder waren fröhlich angezogen - gewöhnlich trugen sie helle rote Jacken.</p></blockquote>
<p>Der Flickr Nutzer Kernbeisser hat einige Bilder seiner <a href="http://www.flickr.com/photos/kernbeisser/sets/72157609662623345/" target="_blank">früheren Reise auf der Autobahn Pyongyang-Hyangsan veröffentlicht</a>.</p>
<blockquote><p><img class="alignnone" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kernbeisserflickr.jpg" alt="kernbeisserflickr" /></p></blockquote>
<blockquote><p>Die Autobahn wurde geplant, um die Hauptstadt mit der Stadt Huichon in der Jagang Provinz zu verbinden, aber der letzte Abschnitt wurde nie fertig gestellt. Der fertige Teil wurde für den Verkehr im Jahr 1995 geöffnet und endet abrupt in Hyangsan am Beginn der Myohyang Berge. So wurde die ursprüngliche &#8220;Pyongyang-Huichon Autobahn&#8221; zur &#8220;Pyongyang-Hyangsan Touristenautobahn&#8221;.</p></blockquote>
<p><em></em><em>Nordkorea Economy Watch</em> kündigt den <a href="http://www.nkeconwatch.com/2008/11/23/pyongyang-university-of-science-and-technology-pust-update/" target="_blank">Launch einer Webseite</a> der Pyhongyang Universität für Wissenschaft und Technologie an (<a href="http://www.pust.net/" target="_blank">Link)</a>. Auf der Webseite schreibt der Gründer Dr. James Chin-Kyung Kim über die Motivation hinter der Institutionsgründung.</p>
<blockquote><p>PUST ist ein Experiment mit dem herausgefunden werden soll, ob nordkoreanische Studenten, die von internationalen Einflüssen abgeschirmt wurden, in der Lage sind, die technischen Fähigkeiten und das Wissen zu erlangen, welches notwendig ist, um in einer sich wandelnden globalen Gemeinschaft einen positiven Beitrag leisten zu können. PUST wird ebenso Studenten motivieren sich der kulturellen Einflüsse bewusst zu werden, die zu Unterschieden im internationalen Denken führen.</p></blockquote>
<p>In Nordkorea tragen die Menschen Aufstecker, auf denen Kim Jong Il und Kim Il Sung zu sehen sind. Diese Anstecker sind bei ausländischen Touristen begehrt, aber nur schwer zu bekommen, wenn man kein Bürger Nordkoreas ist. Die Blogger von <em>Lianlian Films</em> haben es geschafft, an einen zu gelangen, während sie in Nordkorea waren. Sie beschreiben, wie sie den <a href="http://lianain.blogspot.com/2008/11/pin.html" target="_blank">Anstecker in Ehren halten</a>, selbst wenn sie im Ausland sind.</p>
<blockquote><p>Im <a href="http://lianain.blogspot.com/2008/07/weirdest-restaurant-in-kathmandu.html" target="_blank">Pyongyang Restaurant</a> in Kathmandu kreischte eine nordkoreanische Kellnerin, als man ihr den Anstecker zeigte - normalerweise tragen sie keinen Anstecker in Nepal. Die junge Dame hob ihn sehr vorsichtig auf, holte ein Taschentuch heraus und polierte die kleine Oberfläche bis sie glänzte. Anschließend zog sie ein weiteres Taschentuch hervor und packte den Anstecker ein, bevor sie ihn zurückgab. Die ganze Zeit über sprach sie keine Wort, aber die Botschaft war eindeutig - Der Anstecker war heilig. Behandle ihn sorgsam.</p></blockquote>
<p>Wenn wir schon bei nordkoreanischen Restaurants sind, sie sind überall in Ostasien zu finden und es handelt sich dabei um offizielle nordkoreanische Investionen. Neben dem Essen sind der Gesang und Tanz der koreanischen Bediensten eine große Attraktion der Restaurants.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="325" height="244" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wfTYOP1Mgng&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="325" height="244" src="http://www.youtube.com/v/wfTYOP1Mgng&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Hier ist ein Clip aus einem solchen Restaurant in der Hauptstadt von Kambodscha Phnom Penh.</p>
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		<title>Russland: “Eine andere Familie” - Fotoprojekt</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonVeronica Khokhlova  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Другая семья для меня – это люди, живущие за гранью социума. У этих людей может не быть дома, работы. Они могут употреблять наркотики, быть ненавистны соседям и их могут не пропускать в театр из-за несоответствующего вида. Однако внутри таких семей по-прежнему царит [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/neeka/">Veronica Khokhlova</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/18/russia-different-family-photo-project/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><blockquote><p>Другая семья для меня – это люди, живущие за гранью социума. У этих людей может не быть дома, работы. Они могут употреблять наркотики, быть ненавистны соседям и их могут не пропускать в театр из-за несоответствующего вида. Однако внутри таких семей по-прежнему царит любовь и трепетное отношение друг к другу [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>&#8220;Eine andere Familie - das sind für mich Menschen am Rande der Gesellschaft. Diese Menschen haben vielleicht kein Zuhause, keine Arbeit. Sie nehmen vielleicht Drogen, ihre Nachbarn hassen sie, und sie werden aus dem Theater verbannt weil sie unpassend aussehen. Aber in solchen Familien regieren immer noch die Liebe und die Fürsorge [&#8230;].&#8221;</p>
</div>
<p>So <a href="http://www.fotodepartament.ru/cat/1086/ru">beschreibt (auf russisch)</a>  Irina Popova, eine russische Fotografen die Sujets ihres Projekts &#8220;Eine andere Familie&#8221; (&#8220;Другая семья&#8221;), das derzeit in St. Petersburg ausgestellt wird - auch online zu sehen <a href="http://liberty.su/popova/index.html">hier</a> (23 Fotos) und auf dem <a href="http://photopolygon.com/russian-reporter/details/4837"><em>PhotoPolygon.com</em></a>-Portal (15 Fotos). </p>
<p>Weil sich aber die ganze Serie um ein Kleinkind namens Anfisa dreht, die Tochter von Popovas marginalisierten erwachsenen Sujets, hat die eigene Interpretation ihrer Arbeit der Fotografin harte Kritik von denen eingebracht, die sie online betrachtet haben.</p>
<p>Im folgenden einige Kommentare von den Besuchern auf <em>PhotoPolygon</em>&#39; - sowie von Irina Popova (<em>popovaira</em>) selbst.</p>
<p><em>ameli_sa</em>:</p>
<blockquote><p>вне содержания фотосессии &#8220;И все же, они любят друг друга и свою дочь, может быть больше, чем может себе представить человек, который будет их обвинять&#8221; - грош цена такой любви. А в отношении фотосесии - благо, если эта сессия подвигнет власти города лишить их родительчких прав или, по крайней мере, взять эту семью под особое попечение. Потому что, глядя, например, на кадр, где девочка лезет на подоконник, понимаешь, что находится она в реальной опасности.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ganz abgesehen vom Inhalt der Fotoserie &#8220;Und trotzdem lieben sie sich und ihre Tochter, vielleicht sogar mehr als jemand, der sie verurteilt, sich vorstellen könnte&#8221; - solche Liebe taugt nichts. Zur Fotoserie - Es wäre gut, wenn das die städtischen Behörden dazu bewegen könnte, ihnen das Sorgerecht zu entziehen, oder zumindest der Familie spezielle Fürsorge angedeihen zu lassen. Weil, wenn man zum Beispiel das Bild anschaut, wo das Mädchen auf dem Fenstersims herumklettert, versteht, dass es wirklich gefährdet ist.</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>так и знала.<br />
барьер &#8220;мы - хорошие, а они дерьмо!&#8221; значит, не дошло девочка не была в опасности - там сетка следующий кадр - с рукой матери звери - это те, кто бы запихал эту девочку в какой-нибудь приют.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich wusste es. Die Barriere &#8220;wir sind gut und sie sind Scheiße!&#8221; Sie haben es nicht verstanden. Das Mädchen war nicht gefährdet - es gibt da ein Netz. Der nächste Schnappschuss zeigt die Hand der Mutter darin. Nur Tiere würden das Mädchen in ein Kinderheim stecken.</div>
<p><em>AlexLen</em>:</p>
<blockquote><p>если вы хотели показать, что девочка вне опасности, зачем тогда поставили этот кадр. Вообще фотографии хорошие, но, по-моему, они очень расходятся с текстом, то есть вы текстом говорите все хорошо, а фотографии выбираете где все плохо.<br />
Работа проделана интересная и непростая.</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn Sie zeigen wollten, dass das Mädchen nicht in Gefahr ist, warum haben sie dann das Bild gezeigt? Im Großen und Ganzen sind die Fotos gut, aber ich finde, es gibt eine ziemliche Diskrepanz zwischen ihnen und dem nächsten - das heißt in Ihrem Text sagen Sie, das alles gut ist, aber Sie greifen Fotos heraus, auf denen alles schlecht ist. Ihre Arbeit ist interessant und komplex.</div>
<p><em>ameli_sa</em>:</p>
<blockquote><p>я тоже думала на эту тему, а что конкретно мы можем сделать для этой девочки - мне кажется, что самой правильной реакцией было бы пойти в отдел попечительства и дать адрес этой &#8220;семьи&#8221; и настоять на том, чтобы попечители еженедельно приходили в эту семью и смотрели сыт ли ребенок, одет ли, есть ли за ним надзор. Иначе опять же грош цена этому социальному репортажу - посмотрели на красивые картинки и забыли. Жаль девочку и придумать не могу, что сделать для нее.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich habe auch darüber nachgedacht, was genau wir für dieses Mädchen tun könnten - Ich denke, die korrekteste Reaktion wäre, zum Jugendamt zu gehen und ihnen die Adresse dieser &#8220;Familie&#8221; zu geben und darauf zu bestehen dass [Sie] diese Familie täglich besuchen um festzustellen, ob das Kind nicht hungrig ist, angezogen wird, und ob jemand auf es aufpasst. Ansonsten, noch einmal, taugt diese soziale Reportage nichts - wir haben die schönen Bilder gesehen und es vergessen. Das Kind tut mir leid und ich kann mir nicht vorstellen, was ich für sie tun könnte.</div>
<p><em>http://openid.yandex.ru/beiberecka/</em>:</p>
<blockquote>
<p>[&#8230;] Я сама была такой девочкой, но постарше - мне было 12 лет, когда мои родители умерли от наркотиков, и я не могу их осуждать, они любили меня, просто так получилось&#8230;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>НО! Мне захотелось удочерить эту девочку, когда ее родители умрут.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Ich war selbst so ein Mädchen, nur älter  - ich war 12, als meine Eltern an Drogen gestorben sind, und ich kann sie nicht verurteilen, sie haben mich geliebt, aber es ist einfach so passiert.&#8230;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>ABER! Ich wünschte, ich könnte dieses Mädchen adoptieren, wenn ihre Eltern sterben.</p>
</div>
<p><em>http://demonru.livejournal.com/</em>:</p>
<blockquote><p>Жить в скотском состоянии - это личный выбор этих людей (скорее всего). Но вот воспитывать в этом бардаке дочь - это не любовь, это откровенное свинство. Любовь - это не только чмоки в пяточки, это еще ответственное поведение родителей по отношению к ребенку. Вы сами написали &#8220;в это время двухлетняя малышка предоставлена сама себе и случайной заботе гостей&#8221; - это уже повод чтобы этой &#8220;семьей&#8221; занялись социальные службы.<br />
Хуже чем в данной семье ей уже вряд ли где-то будет. Если сейчас еще кто-то может восторгаться &#8220;идилией&#8221; в данном семействе, то через 3-4 года, когда девочка подрастет, а родители окончательно сожгут наркотой себе мозги - картина будет существенно хуже.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Zu leben wie das Vieh ist die persönliche Wahl dieser Leute (wahrscheinlich). Aber ihre Tochter in diesem Wirrwarr aufwachsen zu lassen - ist nicht Liebe, sondern geradezu Bosheit. Liebe ist nicht nur, die Füße zu küssen, das ist auch ein verantwortliches Verhalten der Eltern in Bezug auf ihr Kind. Sie schreiben selbst &#8220;Währenddessen ist das zweijährige Kind für sich selbst verantwortlich und auf die gelegentliche Fürsorge von Gästen angewiesen.&#8221; Das alleine ist schon ein Anlass für die Sozialdienste, sich mit dieser &#8220;Familie&#8221; zu beschäftigen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie woanders schlechter dran wäre als in dieser Familie. Wenn auch jetzt immer noch irgendwer das &#8220;Idyll&#8221; in dieser Familie bewundern mag, wird in 3-4 Jahren, wenn das Mädchen aufwächst und ihre Eltern vollständig ihre Hirne mit Drogen ausbrennen,  das Bild wesentlich schlechter sein.</p>
</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>я надеюсь, у меня будет возможность наблюдать жизнь этой семьи долго. тогда - расскажу, что станет с этой семьей через четыре года а пока рано делать выводы лучше подумайте, что будет с вами</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich vertraue darauf, das Leben dieser Familie eine lange Zeit beobachten zu können. Dann werde ich berichten, was mit dieser Familie in vier Jahren sein wird. Für den Moment ist es zu früh, Schlüsse zu ziehen. Denken Sie besser darüber nach, was aus Ihnen wird.</div>
<p><em>shelma</em>:</p>
<blockquote><p>
серия-жуткая по эмоциональному содержанию, но снята отлично.<br />
Ни одна карточка равнодушным никого не оставляет насколько видно из комментариев.<br />
Ирина, не представляю-насколько, вероятно, было сложно там работать, видя все это.<br />
Желаю удачи тебе в дальнейшем.<br />
p.s. про присутствие любви в семье я все таки несколько сомневаюсь. Ну либо я такую любовь не могу понять и принять.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Der emotionale Inhalt der Serie ist grausig, aber die Ausführung ist exzellent. Wie man aus den Kommentaren sehen kann, lässt nicht ein einziges Foto irgendjemanden kalt. Irina, ich kann mir nicht vorstellen, wie schwierig es gewesen sein muss, dort zu arbeiten, als du das alles sehen musstest. Ich wünsche dir Glück für die Zukunft. P.S. Ich habe trotzdem einige Zweifel über die Anwesenheit von Liebe in dieser Familie. Oder vielleicht kann ich diese Art Liebe nicht verstehen und annehmen.</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>спасибо большое!<br />
снимать действительно было сложно, но не настолько<br />
просто я сочувствовала героям и была на их стороне - только поэтому и снимать позволили, иначе истории не было бы, а был бы фингал под глазом или разбитая камера))<br />
кстати, герои пришли на открытие выставки, очень довольны остались, смеялись))<br />
мне кажется, они так и не поняли, что кто-то может их осудить за это все</p>
</blockquote>
<div class="translation">
Vielen Dank! Es war tatsächlich schwierig, sie zu fotografieren, aber nicht so schwierig. Ich habe nur mit den Sujets sympathisiert und war auf ihrer Seite - und nur deswegen haben sie mir erlaubt, zu fotografieren, ansonsten hätte es keine Geschichte ergeben, sondern ein blaues Auge oder eine kaputte Kamera )) Übrigens, die Sujets kamen zur Eröffnung der Ausstellung und waren sehr glücklich, lachten )) Mir scheint, dass sie sich immer noch nicht bewusst sind, dass jemand sie für all das verurteilen kann.</div>
<p>Der russische Fotojournalist Oleg Klimow, der auch Kurator der Ausstellung &#8220;Eine andere Familie&#8221; ist, <a href="http://klimov.blogspot.com/2008/11/blog-post.html">schreibt in seinem Blog (russisch)</a> zur Verteidigung von Popova und ihrem Werk:</p>
<blockquote>
<p>Можно сказать и так: я был &#8220;on-line&#8221; свидетелем, когда Ирина Попова снимала эту серию. Я до сих пор помню e-mails, которые она писала в перерывах между съемками из интернет-кафе Петербурга, и помню все ее сомнения [&#8230;]</p>
<p>&#8220;Просто иди и снимай, не покупай им наркотики, алкоголь и не давай денег&#8230;&#8221;, - единственное, что я мог практически посоветовать &#8220;удаленно&#8221;. Она жила в их квартире и снимала.</p>
<p>Когда Ирина впервые опубликовала часть этих фотографий в рамках образовательной программы по фотографии в разделе &#8220;документальная фотография&#8221;, то обрушился шквал критики, прежде всего, против нее лично как человека и фотографа. Ее обвинили в пропаганде &#8220;панк-образа-жизни&#8221;, в прославлении &#8220;семьи ублюдков&#8221;, которые должны сидеть за решеткой, а не быть опубликованными на страницах газет и журналов&#8230; [&#8230;]</p>
<p>Вывод был очевиден, что никто и никогда не хочет знать, что в нашей стране есть больные, инвалиды, наркоманы, алкоголики&#8230; их проблемы - миллионы людей вне &#8220;телевизионного социума&#8221;, их не существует для большинства, независимо от того плохие они или хорошие. Их нет. &#8220;Нет человека - нет проблем&#8221;. И когда кто-то, однажды, нам показывает этих людей существующими или мы сами, случайно, встречаем их на улице, то ведем себя подобно фашистам. При этом, мы почему-то уверенны, что мы лучше, честнее, правильнее, благополучнее и успешнее. Эти иллюзии и приводят нас к отсутствию сострадания, уважения друг друга по признакам человека, а не социальной иерархии. [&#8230;]</p>
<p>Я не хочу говорить ни одного оправдательного слова в защиту героев этой серии. Они здесь такие, какие есть на самом деле. Это факт и единственный аргумент в защиту того, что они существуют, живут рядом с нами, имеют детей и весь спектр чувств от любви и ненависти до отчаяния и равнодушия.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Единственное, что я хочу сказать - это слова в защиту фотографа Ирины Поповой. У нее действительно присутствует мужество журналиста, которое превратилось почти в атавизм в нашей современной журналистике и фотографии. Мужество и умение говорить то, что увидел, почувствовал и рассказал, но вместе с тем не извращая и не издеваясь над действительностью, которая окружает нас и которую мы не хотим видеть. В этом и заключается ее &#8220;презумпция невиновности&#8221;, которая должна существовать в любом цивилизованном обществе.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Man könnte es so ausdrücken: Ich war ein &#8220;online&#8221;-Zeuge, als Irina Popova die Serie schoss. Ich kann mich noch an ihre e-Mails erinnern, die sie in den Pausen aus einem St.-Petersburger Internet-Café schrieb, und ich erinnere mich an all ihre Zweifel [&#8230;].</p>
<p>&#8220;Geh einfach hin und knips, kauf ihnen keine Drogen und keinen Alkohol und gib ihnen kein Geld&#8230;&#8221; - das war der einzige praktische Ratschlag, den ich ihr &#8220;aus der Ferne&#8221; geben konnte. Sie lebte in ihrer Wohnung und fotografierte.</p>
<p>Als Irina die ersten dieser Fotos als als Teil eines Ausbildungs-Programms zur Fotografie im Abschnitt &#8220;Dokumentar-Fotografie&#8221; veröffentlichte, folgte ein Sturm der Kritik, hauptsächlich an ihr als Person und als Fotografin. Sie wurde beschuldigt, die &#8220;Lebensweise von Punks&#8221; zu propagieren,  eine &#8220;Bastard-Familie &#8221; zu glorifizieren, die hinter Gitter und nicht auf die Seiten von Zeitungen und Zeitschriften gehöre. [&#8230;]  </p>
<p>Der Schluss war offensichtlich: dass niemand jemals wissen will, dass es in unserem Land Kranke gibt, Behinderte, Alkoholiker [&#8230;] Sie existieren nicht für die Mehrheit, unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht sind. [&#8230;] Und wenn irgendwer irgendwann uns zeigt, dass diese Menschen existieren, oder wir sie auf der Straße treffen, benehmen wir uns wie Faschisten. Und gleichzeitig sind wir aus irgendeinem Grund sicher, dass wir besser sind, ehrlicher, korrekter, besser dran und erfolgreicher. Diese Illusionen führen zu diesem Mangel an Mitgefühl, Mangel an Respekt für uns als Menschen eher denn als Mitglieder einer sozialen Hierarchie. [&#8230;]</p>
<p>Ich möchte kein einziges Wort zur Verteidigung der Sujets dieser Serie sagen. Hier sind so, wie sie wirklich sind. Das ist eine Tatsache und das einzige Argument zur Verteidigung dessen, dass sie existieren, unter uns leben, Kinder haben und ein ganzes Spektrum von Gefühlen von Liebe bis Hass, Verzweiflung und Gleichgültigkeit.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Das einzige, was ich sagen will, sind Worte zur Verteidigung der Fotografin Irina Popova. Sie hat wirklich den Mut einer Journalistin, etwas das heute fast zu einem Atavismus geworden ist in Journalismus und Fotografie. Den Mut und die Fähigkeit zu sagen, was sie sah, fühlte und erzählte, und was wir lieber nicht sehen würden. Das ist ihre &#8220;Unschuldsvermutung&#8221;, die es in jeder zivilisierten Gesellschaft geben muss.</p>
</div>
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		<title>PangeaDay: Ein weltweites Ereignis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/14/pangeaday-ein-weltweites-ereignis/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 20:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Am Samstag war Pangea Day und in allen Teilen der Welt kamen Menschen zusammen um gemeinsam Filme zu sehen. Die Filmemacher, Sprecher und Musiker gewährten uns einen Einblick in Lebenswelten auf anderen Teilen des Kontinents, was zu der Einsicht führte, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/12/pangeaday-an-event-lived-worldwide/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Am Samstag war <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-videos-to-change-the-world-on-may-10th/">Pangea Day</a> und in allen Teilen der Welt kamen Menschen zusammen um gemeinsam Filme zu sehen. Die Filmemacher, Sprecher und Musiker gewährten uns einen Einblick in Lebenswelten auf anderen Teilen des Kontinents, was zu der Einsicht führte, dass die Menschen gar nicht so unterschiedlich sind, wie sie glauben. Im Rahmen der Veranstalltung gab es auch einen Mobile-Video-Wettbewerb mit Gewinnern aus unterschiedlichsten Ländern.</p>
<p>Auf der Videoplattform <a href="http://www.ovi.com/">OVI</a>, auf der die PangeaDay Inhalte verbreitet wurden, gibt es eine Dia-Show mit Fotos von der Veranstalltung in Kigali (Ruanda), einem der 5 Hauptsendeorte:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="262" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=PangeaDay.Kigali" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="262" src="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=PangeaDay.Kigali"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Slide-Show aus Haifa (Israel) zeigt Bilder des Events in der Nähe von Caesarea Port:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="262" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=silfilms.public" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="262" src="http://share.ovi.com/tools/twidgets/slideshow.swf?feed=silfilms.public"></embed></object></p>
<p>Während der Veranstalltung sendeten die &#8216;<a href="http://friendsofpangeaday.org/">Freunde der Pangea Website</a>&#8216; live von verschiedenen Orten der Welt, darunter die Vereinigten Staaten, Kolumbien, Italien, Japan und Neuseeland. Manche Orte hatten ihre eigene Website mit liveblogging, Videostreams und Fotos der Veranstalltung, zum Beispiel <a href="http://otrabanda.org/pangeaday">Medellín PangeaDay</a> [es] aus Kolumbien.</p>
<p>Der PangeaDay Partner Nokia richtete den &#8216;2008 Nokia Mobile Filmmaking Awards Contest&#39; aus und die fünf Finalisten wurden zu je einem der 5 Ausstrahlungsorten geflogen. Die Videos der Gewinner sind auf der <a href="http://friendsofpangeaday.org/">pangeaday OVI Seite</a> zu sehen. Die Finalisten waren: &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/kayoom.10006">Rounds all around us</a></em>&#8216; von kayoom in Indien, &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/goofylopez.10001">smile</a></em>&#8216; von goofylopez in Indonesien, &#8216;<a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/ruperthowe.10021"><em>amazing rainbows! Shot and Edited with my Nokia 93</em></a>&#8216; von ruperthowe in GB, &#8216;<em><a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/ecachucho.10002">The Game -South African Children having fun in a Video Games Room</a></em>&#8216; von ecachucho und &#8216;<a href="http://share.ovi.com/media/PangeaDay.film/pierba.10001"><em>Clouds Running</em></a>&#8216; von pierba in Italien.</p>
<p>Den Hauptpreis gewann ecachucho mit seinem Video von südafrikanischen Kindern, die Acarde Games spielen. Er gewann eine Reise in das Gorilla Reservat in Ruanda - eine Filmcrew wird ihm helfen, die Reise zu filmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="512" height="287" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://share.ovi.com/flash/player.aspx?media=ecachucho.10002&amp;channelname=PangeaDay.film" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="287" src="http://share.ovi.com/flash/player.aspx?media=ecachucho.10002&amp;channelname=PangeaDay.film"></embed></object></p>
<p>Ein weiterer Preis von Nokia und Womworld erhielt das Video Amazing Rainbows. Der Gewinner erhielt ein Nokia N82, eine Tragetasche, ein Stativ, eine Speicherkarte, Kopfhörer und Lautsprecher. Die Laudatio von David Howell Studios gegründete das Urteil damit, dass das Video am besten den Geist von Mobile Video wiedergäbe: Once-in-a-lifetime Erlebnisse festhalten, die sonst unwiederbringlich verloren gegangen wären.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q0UwoQCpSlY&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/q0UwoQCpSlY&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object></p>
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		<title>Iran: Luftaufnahmen aus dem Iran</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 12:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Homeyra verlinkt eine Reihe von Luftaufnahmen, die George Steinmetz im Iran gemacht hat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/26/iran-a-series-of-aerial-photos-of-iran/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://homeyra.wordpress.com/2008/04/25/flying-george/"><em>Homeyra</em></a> verlinkt eine Reihe von <a href="http://www.georgesteinmetz.com/index.php?section=12&amp;page=view_photos">Luftaufnahmen</a>, die George Steinmetz im Iran gemacht hat.</p>
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