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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Musik</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Behinderte Kongolesen finden Wege zum Erfolg</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/behinderte-kongolesen-finden-wege-zum-erfolg/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 02:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonKatharine Ganly  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.
Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der „Congoblog “Ba Leki” berichtet regelmässig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/katharine-ganly/">Katharine Ganly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p>In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.</p>
<p>Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der <a href="http://www.congoblog.net/">„Congoblog “Ba Leki”</a> berichtet regelmässig über die Situation der der Behinderten und Benachteiligten in seinem Land und versucht hierbei nicht die Schwierigkeiten die sie überwinden in den Vordergrund zu stellen sondern konzentriert sich auf die Beharrlichkeit und den Unternehmensgeist solcher Individuen im Angesicht der Mühsal.</p>
<p>Congoblog berichtet von <a href="http://www.congoblog.net/kisangani-mendicite-pauvrete-et-precarite-quotidien-dune-femme-handicape/">Mariam Mapoyi&#39;s</a> Situation und beschreibt die behinderte Frau von Lubanga mit den Worten:</p>
<blockquote><p>
 “Je fais tout ce que je peux pour assurer le minimum pour mes enfants mais ce n’est pas évident … Je me lève tous les matins vers 6 heures et je prends la pirogue pour traverser de ce côté (rive droite du fleuve) pour mendier auprès de commerçants, hommes d’affaires ou autres autorités politiques. Mes enfants m’accompagnent parce qu’ils doivent pousser mon vélo et manger avec moi ce qu’on me donne”</p></blockquote>
<div class="translation">Ich tue was ich kann um sicherzustellen, dass meine Kinder zumindest mit dem Minimum versorgt werden, aber es ist nicht leicht&#8230; Ich wache jeden Morgen um 6 Uhr auf und nehme die Piroge über den Flus (zu dem rechten Ufer) um von Handwerkern, Geschäftsleuten, oder andern politischen Autoritäten betteln kann. Meine Kinder kommen mit mir, da sie mein Fahrrad anschieben müssen und teilen mit mir was mir von den Leuten zu essen gegeben wird.</div>
<p>Congoblog fügt zu ihrer Geschichte hinzu:</p>
<blockquote><p>Ce que cette dame ne dit pas, c’est qu’aucun de ses trois enfants ne va à l’école. Ils ne savent ni lire ni écrire. Elle a bien conscience du fait qu’un avenir sombre les attend mais elle sait aussi qu’elle n’a aucune marge de manœuvre dans ce pays où les parents doivent payer les études de leurs enfants, l’état ayant démissionné de cette charge depuis des décennies. Et pourtant, les textes de la Constitution de notre chère république stipulent que l’école primaire est gratuite et obligatoire.</p></blockquote>
<div class="translation">Was diese Frau nicht sagt ist, dass keines ihrer drei Kinder zur Schule geht. Sie können weder lesen noch schreiben. Sie ist sich wohl was für eine düstere Zukunft sie erwartet, aber sie weiss auch dass sie keine Wahl hat in einem Land in dem die Eltern für die Ausbildung ihrer Kinder selbst zahlen müssen, der Staat hat sich von dieser Verantwortung vor Jahrzehnten zurückgezogen. Und dies obwohl in der Konstitution unserer geliebten Republik geschrieben steht, dass eine grundlegende Ausbildung beides Pflicht und kostenlos ist.</div>
<p>Mariam hingegen und viele wie sie, sind nicht bereit die Hoffnung aufzugeben und unternehmen aktive Schritte um dem Teufelskreis des Bettelns zu entkommen und unabhängig zu werden. Mariam hat sich in einem Trainingzentrum in Kisangani eingeschrieben, wo sie jetzt lernt zu nähen. Während sie sich noch im Training befindet wird sie weiterhin betteln gehen müssen, aber sie hofft, nach dem sie ihren Unterricht abgeschlossen hat an eine Nähmaschine zu kommen um sich selbst versorgen  zu können und genug zu verdienen um ihre Kinder in die Schule schicken zu können.</p>
<p>In einem Land, in dem die Chancen auf Arbeit im besten Fall beschränkt sind -  und in dem die Zugänglichkeit von Gebäuden oder Regierungsdiensten, was die Möglichkeiten für Menschen wie Mariam weiter einschränkt – nähen zu lernen, und jede andere Form von Handwerk, ist eine Möglichkeit für behinderte Kongolesen an ein unabhängiges Einkommen zu kommen und ein Leben zu führen in dem sie sich nicht auf die Almosen anderer verlassen müssen.</p>
<p>Früher dieses Jahr beschrieb die <a href="http://www.itnewsafrica.com/?p=2334">ITNewsAfrica </a>im Detail den Erfolg einer Gruppe behinderter Frauen die ein ertragreiches Kunst- und Handwerksgeschäft aufbauten, das sie Shona Crafts nannten.</p>
<p>Shona Crafts wurde in Goma mit der Hilfe der Amerikanerin Dawn Hurley gegründet, und ist seither zu einer stabilen und erfolgreichen Einkommensquelle für die Frauen geworden.<br />
Diese Frauen erschaffen und Verkaufen eine Reihe von bei Hand gefertigten Kleidungsstücken, Taschen und anderen Dingen durch ihre <a href="http://shonacongo.vstore.ca/index.php/cName/shirts">Website.</a> Ihre Produkte, deren Ertrag 100% direkt an die Frauen geht, wahren ein sofortiger Erfolg in den USA, dort wurden mehr als 100 Produkte allein auf Ebay verkauft. Ihr Erfolg ist ein bemerkenswertes Beispiel, wie das Internet genutzt werden kann um, auf andere Kontinente übergreifend, einen positiven Effekt für alle Beteiligten zu erzielen.</p>
<p>In den letzten Jahren wurde stufenweise mehr Bemühungen in Trainings und Ausbildungszentren, Shona Craft&#39;s ähnlich, investiert. Im August 2008 wurde das erste Trainingszentrum für Taubstumme, Espoir des sourds ((Taube Hoffnung) in Kisangani gegründet. Dieses Zentrum hält Näh- und Schreinerkurse ab und bindet ein zusätzliches PC Trainingsprogramm in ihren Unterricht mit ein.<br />
Einrichtungen wie diese, statten Individuen mit den Fähigkeiten aus, die es ihnen erlauben für sich selbst zu sorgen und sich in die Gesellschaft einzufügen. Anstatt als Last angesehen zu werde, wie es laut Ernst Mukuli,von der Syfia-Grands-Lacs, so oft der Fall ist:</p>
<blockquote><p>
le regard de la société change depuis qu&#39;ils apprennent un métier.</p></blockquote>
<div class="translation">
Die Gesellschaft sieht (die Behinderten) mit anderen Augen, sobald sie ein Handwerk erlernt haben.</div>
<p>Studenten der Espoir des sourds (Tauben Hoffnung), wurde berichtet, machen das Beste aus dem Internet indem sie sich mit anderen Taubstummen, Organisationen und Fördergruppen für Taubstumme in Verbindung setzen, durch ihr Internetcafe in Kisangani.</p>
<p>Im März 2009 bewilligte Handicap International UK beinahe 500,000 Pfund für ein einschliessendes Ausbildungsprojekt in DCR. Dieses Geld wird auf ein 3jähriges Projekt verwendet werden, das darauf abzielt behinderten Kindern eine Grundausbildung zugänglich zu machen. Dies wird erreicht werden, indem die Anmeldungen von behinderten Kindern in staatlichen Grundschulen erhöht wird, und auch durch das ausbilden der Lehrer in neuen Lehrmethoden die speziell auf die Bedürfnisse behinderter Kinder zugeschnitten sind. Handicap International UK zielt darauf ab dem Bildungsministerium drei neue Bildungsstrategien, die die Rechte behinderter Kinder zum Inhalt haben, vorzulegen.</p>
<p>Aber behinderte Kongolesen haben neben dem verfolgen einer Ausbildung und Trainings noch andere Wege gefunden einen Lebensunterhalt zu verdienen ohne auf Almosen angewiesen zu sein.<br />
Seit den 1970igern müssen behinderte Menschen in der DRC keine Steuern mehr zahlen. Dies hat dazu geführt, dass viele behinderte Entrepreneurs aus ihren Rädern kreativen Nutzen ziehen, Congoblo <a href="http://www.congoblog.net/les-personnes-handicapees-dans-l%E2%80%99article-15/">berichtet:</a></p>
<blockquote><p>Leur activité consiste à prendre sur leurs chaises roulantes des marchandises (farine, huile, poissons ou viande) et de les faire traverser de part et d’autre. Les commerçants privilégient les handicapés pour faire traverser leurs marchandises parce que ces derniers ne paient pas de taxes. Leurs effets ne sont pas fouillés et ils n’ont besoin d’aucun document pour traverser la frontière.
</p></blockquote>
<div class="translation">
Ihr Geschäft besteht daraus Waren (wie Mehl, Öl, Fische oder Fleisch) von einer Seite (der Grenze) auf die andere zu transportieren. Geschäftsleute bedienen sich (der Dienste) der Behinderten um ihre Waren zu transportieren, da die Behinderten keine Steuern zahlen müssen. Behinderte werden beim überqueren der Grenze nicht durchsucht und müssen keine Dokumente vorweisen.</div>
<p>Die Geschäftsleute zahlen weniger als sie sonst für den Transport ausgeben müssten und die Entrepreneure können unabhängig arbeiten und bekommen ein anständiges Gehalt für ihre Arbeit.</p>
<p>Congoblog fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>
Manque à gagner pour le trésor public mais moyen de survie pour les handicapés qui trouvent dans cette activité les revenus leur permettant de subvenir à leur besoins. « Nous préférons venir travailler ici plutôt que d’aller passer nos journées à quémander en ville », lâche fièrement Patrick. Ses compères et lui-même ont bien compris qu’il valait mieux se débrouiller, plutôt que d’attendre un hypothétique redressement de la situation politique et économique du pays.</p></blockquote>
<div class="translation">Ein Einkommensverlust für die Finanzkasse, aber eine Möglichkeit zu überleben für die Behinderten, da das Einkommen dieser Aktivität genug ist um ihre Bedürfnisse zu decken.<br />
„Es ist uns lieber hier zu arbeiten, als in der Stadt betteln zu gehen“ meint Patrick (einer der Entrepreneure stolz. Er und seine Gefährten sind sich im klaren, dass es besser ist selbst klar zu kommen als auf eine hypothetische politische und wirtschaftliche Neugliederung ihres Landes zu warten.</div>
<p>Zwei der ältesten Mitglieder der <a href="http://www.crammed.be/staffbendabilili/">&#8216;Staff Benda Bilili&#39;</a>, einer Gruppe von querschnittsgelähmten Musiker aus Kinshasa, trafen sich während sie Handelsgüter zwischen Kinshasa und Brazzaville transportierten.</p>
<p>Ein Musikblog aus Marseille namens <a href="http://www.kotonteej.com/?p=1165">&#8216;KoToNTeeJ&#39;</a> beschreibt den Inhalt ihrer Lieder:</p>
<blockquote><p>Coco Ngambali, l’auteur principal du groupe et champion de bras de fer, explique qu’à travers leurs chansons, ils jouent le rôle de journalistes, parlent à ceux qui vivent et dorment dans la rue sur des cartons.
</p></blockquote>
<div class="translation">Coco Ngambali, Hauptauthor der Gruppe und Champion im Armdrücken, sag durch ihre Lieder nehmen sie die Rolle von Journalisten ein und sprechen zu denen die in Schachteln auf der Strasse schlafen und leben.</div>
<p>&#8216;Staff Benda Bilili&#39; üben im Zoologischen Garten von Kinshasa und spielen in örtlichen Bars sowie ausländischen Clubs, sie sind eine wahre Erfolgsgeschichte. Sie haben alle Barrieren überwunden und führen im Moment die Welt Musik Charts in Europa an. &#8216;Staff Benda Balili&#39; haben beim Crammed Discs Label unterschrieben und bereiten sich auf eine Europatour vor.</p>
<p>Während solche Beispiele wie Shona Crafts und Staff Benda Balili, vom Erfolg  harter Arbeit und Hingabe sprechen, spielte in ihrer Entstehung auch eine Priese Glück eine Rolle. Man darf nicht vergessen, dass die Mehrheit egal wie sehr sie sich anstrengen immer noch ein Leben voller Elend und Handicap erwartet.</p>
<p>Wie Congoblog es ausdrückt:</p>
<blockquote><p>Si déjà la vie est dure pour les personnes valides, pas besoin de s’interroger longtemps sur le sort de ceux qui vivent avec un handicap. Et bien sûr, on ne peut rien demander à l’état, absent, démissionnaire et irresponsable.</p></blockquote>
<div class="translation">
Wenn das Leben hart ist für die körperlichen gesunden ist, braucht man nicht lange darüber nachdenken wie es wohl mit dem Schicksal derjenigen aussieht, die mit einer Behinderung leben. Und natürlich kann man sich nicht auf den Staat verlassen, der abwesen, unverantwortlich und resigniert ist.</div>
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		<title>Peru: Traditionelle Musik nimmt Liebe im Internet ins Visir</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditionelle-musik-nimmt-liebe-im-internet-ins-visir/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditionelle-musik-nimmt-liebe-im-internet-ins-visir/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Liebe im Internet für viele Online-Veteranen kein Schockpotenzial mehr besitzt, holen einige Bevölkerungsteile, die bisher nicht an der Online-Revolution teilgenommen haben, jetzt auf, wenn es darum geht, die Vor- und Nachteile der Cyber-Liebe auszuloten. Drei Musikvideos mit Liedern von peruanischen Folklore-Sängern zeigen deren Sicht aus den Anden auf die neue Art und Weise, einen Partner zu finden und sich zu binden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditional-music-takes-on-internet-love/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="aligncenter" title="huayno" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/huayno.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><small>Huayno Peruano von <a href="http://www.flickr.com/photos/otravezmehicemujer/2237484376/">Otra Vez me Hice Mujer</a></small></p>
<p>Während Liebe im Internet für viele Online-Veteranen kein Schockpotenzial mehr besitzt, holen einige Bevölkerungsteile, die bisher nicht an der Online-Revolution teilgenommen haben, jetzt auf, wenn es darum geht, die Vor- und Nachteile der Cyber-Liebe auszuloten. Drei Musikvideos mit Liedern von peruanischen Folklore-Sängern zeigen deren Sicht aus den Anden auf die neue Art und Weise, einen Partner zu finden und sich zu binden.</p>
<p>Wir wurden durch Amazilia Alba vom Blog <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/"><em>Botella al mar</em></a> [es] und ihren Artikel <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/2009/04/amor-cibernetico.html">Cyber-Liebe</a> [es] auf diese Videos aufmerksam. In ihrem Artikel erzählt sie über den kulturellen Hintergrund zu diesem Phänomen. Aufgrund der Krise in der Landwirtschaft ziehen viele junge Menschen auf der Suchen nach Arbeit und besseren Chancen in größere Städte. Das und die steigende Anzahl Internetcafés in vielen Städte bringt regional unterschiedliche Ureinwohnergemeinden miteinander in Kontakt und führt zu einer Überwindung der Isolation, in der sich ländliche Gemeinden befanden. Sie fasst zusammen, wie diese Lieder zeigen, dass sich die Bevölkerung in den Anden der Vor- und Nachteile der &#8220;Internetliebe&#8221; wohl bewusst ist.</p>
<p>Als erstes Lied wählt sie das Huaylarsh, eine Art <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Huay%C3%B1o">Huayño</a> [en] (ein traditioneller und weit verbreiteter Tanz in der Anden-Region) mit dem Titel <em>Internet-Liebe</em>:</p>
<blockquote><p>Gracias a un <a href="http://utero.pe/2009/04/06/amor-cibernetico/">comentarista en UTdeM</a> tenemos este huaylarsh de Estrellita de Huayllar (Edith Mayta) de Huayllar, Angaraes, Huancavelica. Con una visión positiva y lúdica sobre las posibilidades del coqueteo por internet.</p></blockquote>
<div class="translation">Wir verdanken dieses Huaylarsh von Estrellita de Huayllar (Edith Mayta) aus Huayllar, Angaraes, Huancavelica einem <a href="http://utero.pe/2009/04/06/amor-cibernetico/">Kommentar auf UTdeM</a>. Es zeichnet sich durch eine positive und verspielte Vision über die Möglichkeiten des Online-Flirts aus.</div>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/GCpfMee70bk&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GCpfMee70bk&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Text lautet in etwa:</p>
<blockquote><p>Hola como estas amiguito mío quiero que me des tu correo de internet. Vamos amigo carita bonita quiero conocerte ya mucho mejor.</p>
<p>Mira que me siento muy enamorada tan solamente amor de internet. Creo que me siento ya muy enamorada dame tu cariñito por internet</p></blockquote>
<div class="translation">Wie geht&#39;s dir, kleiner Freund, ich hätte gerne deine E-Mail-Adresse. Ach komm, mein hübscher Freund, ich möchte dich näher kennenlernen.</p>
<p>Sieh, wie verliebt ich bin, nur durch die Internetliebe. Ich denke, dass ich sehr verliebt bin, erwidere meine Liebe über das Internet.</p></div>
<p>Das nächste Video zeigt, was Amazilia als den Sommerhit bezeichnet, und sie wählt eine der vielen verschiedenen Versionen, die sie wegen des guten Tanzes darin für eine bessere hält. Aus dem Hochland von Cuzco, bringen uns Mariposita de Espinar (Vilma Chavez) und die Carnavaleros des Südens Cybernetic Love, eine weitaus abgebrühtere Sicht auf die Liebe in Zeiten des Internets:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Uz_0__i0EVs&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Uz_0__i0EVs&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Text lautet:</p>
<blockquote><p>¿Por qué quieres saber mi número telefónico? ¿Para qué quieres saber mi correo electrónico? Seguro quieres jugar, conmigo vas a perder. Por celular no podrás, por internet tampoco.</p></blockquote>
<div class="translation">Warum willst du meine Telefonnummer wissen? Warum willst du meine E-Mail-Adresse? Du bist sicherlich ein Player, aber gegen mich wirst du verlieren. Du wirst es nicht per Handy schaffen und auch nicht über das Internet.</div>
<p>Eine männliche Stimme besteht dann darauf, dass er die Nummer haben und sich treffen will, außerdem will er die E-Mail-Adresse, um sich zu unterhalten und in Kontakt zu bleiben. Darauf antworten die Mädchen im Chor: Cyber-Liebe? Mit mir, niemals! Hau ab, hochnäsiger Cholito.</p>
<p>Das nächste Video ist eine seltsame Mischung: Nach einer langen Präsentation, die die zahlreichen Eigenschaften des Sängers, des Songwriters und der Band aufzählt, und neben Grüßen an Familienmitglieder, Grüße an das Publikum und an Orte überall in Perú, singen The Sweet Party Girl of Espinar und die Rays of Love Jhony Milagros Lied &#8220;Internet Love&#8221;, in dem die Möglichkeit der Online-Romanze abgelehnt wird, da jemand, der sie wirklich liebte, nach ihr suchen würde, bis er sie in Fleisch und Blut gefunden hätte:</p>
<blockquote><p>Yo no quisiera enamorarme de un amor por internet. Son ilusiones, fantasías, caprichos: sólo me harán llorar.</p>
<p>Estoy buscando un amorcito que me quiera igual que yo. Si tú me quieres con toda el alma te amaría hasta la muerte.</p>
<p>Si tú quieres conquistarme no lograrás por internet. Si de verdad tu me amarías me buscarías hasta encontrarme.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich möchte mich nicht in einen Internet-Liebhaber verlieben. Sie sind Illusion, Fantasie, Launen: sie werden mich nur zum Weinen bringen.</p>
<p>Ich suche nach einem Geliebten, der mich so liebt, wie ich ihn. Wenn du mich aus tiefster Seele liebst, werde ich dich bis in den Tod lieben.</p>
<p>Wenn du mich erobern willst, wirst du es nicht über das Internet schaffen. Wenn du mich wirklich liebst, wirst du nach mir suchen, bis du mich gefunden hast.</p></div>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/OE6V-6J3CKg&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OE6V-6J3CKg&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die Liebe im Internet ist nicht das einzige moderne Thema, mit dem sich die Lieder beschäftigen. Amazilia hat außerdem einen <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/2009/02/celularpan.html">anderen Artikel</a> verfasst, indem sie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ku4E9O9Ul8Y">zwei weitere Videos</a> vorstellt, dieses Mal sind beide auf Quechua, über Handys in der Anden-Kultur.</p>
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		<title>Armenien: Eurovisionshoffnungen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/02/10/armenien-eurovisionshoffnungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armenia]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien & Kaukasus]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der internationale Eurovision Song Contest den meisten Zuschauern in Europa eher als Witzveranstaltung gilt, wird er dagegen im Südkaukasus tatsächlich sehr ernst genommen. Hier wird er als perfekte Chance gesehen, nationale Kultur und Identität darzubieten und viele Armenier warten bereits gespannt auf die Entscheidung, wer sie im Mai in Moskau repräsentieren wird. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/">Onnik Krikorian</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/02/09/armenia-eurovision-hopefuls/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Obwohl der internationale Eurovision Song Contest den meisten Zuschauern in Europa eher als Witzveranstaltung gilt, wird er dagegen im Südkaukasus <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/03/09/caucasus-eurovision-song-contest-fever-and-politics/">tatsächlich sehr ernst genommen</a>. Hier wird er als perfekte Chance gesehen, nationale Kultur und Identität darzubieten und viele Armenier warten bereits gespannt auf die Entscheidung, wer sie im Mai in Moskau repräsentieren wird.</p>
<p>Möglicherweise werden die einheimischen Sängerinnen Inga und Anush das Land repräsentieren. Sie haben auch bereits eine <a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=55527620842">Gruppe auf Facebook</a> ins Leben gerufen. <em>The Armenian Observer</em> <a href="http://ditord.com/2009/02/10/inga-and-anush-arshakyans-to-represent-armenia-at-eurovision-2009/">beeindruckt das jedoch wenig</a>.</p>
<blockquote><p>Weil ich das Geheule und Gebelle dieser Mädchen, die so tun, als würden sie singen, einfach nicht ab kann, habe ich es immer wieder verschoben, darüber zu schreiben. Nachdem ich aber eine Einladung erhalten habe, einer Facebook-Gruppe beizutreten, die die Mädchen unterstützt, dämmerte mir, dass die beiden - ob es mir nun gefällt oder nicht - Armenien vertreten werden, und dass ich Armenien unterstützen werde - auch angesichts dieser denkbar schlechten Wahl. Der Eurovision [Song Contest] ist doch, so seltsam es auch sein mag, eine wirklich große Sache in Armenien, und außerdem gibt es dazu nicht besonders viele Alternativen. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Andere denken darüber jedoch anders. <em>Unzipped: Gay Armenia</em> hofft z. B., dass die beiden <a href="http://gayarmenia.blogspot.com/2009/02/inga-and-anush-arshakyans-revealed.html">Sängerinnen bei der nationalen Endausscheidung am Samstag gewinnen</a> werden.</p>
<blockquote><p>Inga und Anush Arshakyans haben bekannt gegeben, dass sie mit dem Song &#8220;Gutan&#8221; als armenischen Beitrag beim Eurovision [Song Contest] 2009 an den Start gehen werden. Das natürlich nur, wenn sie am 14. Februar bei der Endausscheidung auch gewinnen [&#8230;] Sie haben Talent, gute Stimmen und bringen etwas auf die Bühne. Sie sind nicht langweilig und auf nette Weise anders. Außerdem gefällt mir ihr Song &#8220;Gutan&#8221; - ein gemischtes Volkslied. Nicht schlecht. Überhaupt nicht schlecht. Tätsächlich richtig gut. Viel Glück, Inga und Anush!</p></blockquote>
<p><em>Real Armenia</em> stimmt dem zu.</p>
<blockquote><p>[&#8230;] meine Stimme geht an Inga und Anush Arshakyan!!!<br />
Arshakyan begann ursprünglich an der armenischen Staatsbühne und machte später Ethno-Folk-Songs mit modernem Arrangement. Die Musik behält traditionelle Melodien bei und gibt ihnen modernen Schwung.</p></blockquote>
<p>In fünf Tagen fällt die Entscheidung und Armenier, sowohl zuhause wie auch im Ausland, wird nur wenig anderes interessieren.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7DchiqygkUg&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/7DchiqygkUg&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Syrien: Die Liebe ist in Stuttgart</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/15/syrien-die-liebe-ist-in-stuttgart/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 18:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonYazan Badran  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.
Mariyah, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.
Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/yazan-badran/">Yazan Badran</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/15/syria-love-is-in-stuttgart/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.</p>
<p><a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/"><em>Mariyah</em></a>, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.</p>
<p>Alles fing an <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/10/story-of-ghassan-and-alexandra.html">an einem kalten Abend</a> im Winter 1955 in Stuttgart:</p>
<blockquote><p>There was something to be said for poise. As the other women became increasingly loud, a petite, fair skinned woman sat quietly watching and smiling. She was clearly enjoying the entertainment but seemed shy and reserved – too much so to become involved in the conversation. Her large, blue eyes glistened with intelligence and her diminutive features gave her a look of a porcelain doll. Her auburn hair glistened red as the light from the fireplace threw an amber glow around her. Ghassan observed that she was well dressed but not ostentatious. When she did speak, her voice was quiet - he couldn’t hear it from his table. Ghassan found, as the evening wore on, that he couldn’t take his eyes off of her.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Es musste etwas zum Ausgleich gesagt werden. Während die anderen Frauen immer lauter wurden, saß eine zierliche, hellhäutige Frau still da und lächelte dabei. Sie genoss offensichtlich die Unterhaltung, aber sie schien schüchtern und reserviert zu sein, zu sehr, um sich in das Gespräch einzumischen. Aus ihren großen blauen Augen sprühte die Intelligenz und ihre feinen Züge gaben ihr das Aussehen einer Porzellanpuppe. Ihr kastanienbraunes Haar schimmerte rot im Lichte des Feuers, das einen bernsteinfarbenen Glanz auf sie warf. Hassan bemerkte, dass sie gut angezogen war, aber nicht angeberisch. Wenn sie sprach, war ihre Stimme leise - er konnte sie von seinem Tisch aus nicht hören. Im Laufe des Abends bemerkte Hassan, dass er seine Augen nicht mehr von ihr nehmen konnte.</p>
</div>
<p>Es wird nie ausdrücklich gesagt, aber wir spüren, dass Hassan und Alexandra in Wirklichkeit <em>Mariyahs</em> Mutter und Vater sind, und das macht die Geschichte umso <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-3.html">unwiderstehlicher</a>.</p>
<blockquote><p>“Guten tag. Can I help you sir?” she cooed from beside him. “Something for the pretty lady?”</p>
<p>Ghassan could not help but look surprised. Had his facial expressions reflected his thoughts of Alexandra to the extent an old woman, a stranger, could recognize? He had intended to buy flowers but only as a way to further his study of this woman whom he now believed far wiser than he could have imagined.</p>
<p>“Yes, yes of course. What do you suggest?” Ghassan attempted to speak as smoothly as he could muster.</p>
<p>“Red, dear, accented with a touch of purple. And, of course, blue to highlight her eyes.” The woman replied easily.</p>
<p>Ghassan was flabbergasted. “How? How did you know?”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>“Guten Tag. Can I help you sir?” gurrte sie neben ihm. “Etwas für die schöne Frau?”</p>
<p>Hassan konnte nicht anders, als erstaunt dreinzublicken. Hatte sein Gesichtsausdruck die Gedanken an Alexandra in solchem Maße wiedergespiegelt, dass eine alte Frau, eine Fremde, es erkennen konnte? Er hatte vorgehabt, Blumen zu kaufen, aber nur, um mehr über diese Frau zu erfahren, die ihm nun viel weiser vorkam, als gedacht.</p>
<p>“Ja ja, natürlich. Was würden Sie vorschlagen?” Hassan versuchte, so flüssig zu sprechen, wie er es nur herausbringen konnte.</p>
<p>“Rot, mein Bester, akzentuiert mit einem Hauch von lila. Und natürlich blau, um ihre Augen zu betonen”, antwortete die Frau ungezwungen.</p>
<p>Hassan war sprachlos. “Wie? Wie konnten Sie Bescheid wissen?”</p>
</div>
<p><em>Mariyahs</em> wunderschöner Schreibstil, zusammen mit ihrer äußerst spannungsgeladenen Handlung hat die Phantasie der Leser erobert, sodass sie nach jeder Folge nach mehr verlangen.</p>
<p>Sie entschied sich sogar dafür, mit <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/musical-interlude.html">Musik aus Hassans und Alexandras Wintertagen des Jahres 1955</a> die Stimmung besser wiederzugeben.
<p>Alle veröffentlichen Folgen sind (auf Englisch) <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/">hier</a> zu finden. Wir sind jetzt bei Folge 5 und erwarten geduldig die Folge 6!</p>
<div class="notes">Anmerkung des Übersetzers: Als dieser Post übersetzt wurde, war <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-6.html">Folge 6</a> schon online.</div>
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		<title>PangeaDay: Am 10. Mai die Welt mit Videos verändern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 14:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? PangeaDay wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-videos-to-change-the-world-on-may-10th/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/thumb_new-pangea-logojpg.gif" alt="PangeaDay logo" align="left" />Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? <a href="http://www.pangeaday.org/index.php">PangeaDay</a> wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem Ziel: Wir sollen von dem Leben anderer Menschen erfahren, sehen, was uns verbindet und nicht, was uns trennt - damit wir alle gemeinsam am Frieden arbeiten können. Die Initiative geht auf einen Wunsch der ägyptischen Filmemacherin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jehane_Noujaim">Jehane Noujaim</a> zurück. Als Gewinnerin des <a href="http://www.ted.com/">TED</a>-Preises wurde ihr ein Wunsch gewährt, in Verbindung mit einem 100.000 Dollar Preisgeld. PangeaDay war ihr Wunsch: Die Welt zu verändern und einen Tag zu schaffen, an dem die Menschen über Filme zusammenfinden. Ihre <a href="http://www.pangeaday.org/?vid=2">Preisrede</a> von 2006 ist online verfügbar.</p>
<p>Weil PangeaDay die Menschen zusammenbringen soll ist jeder eingeladen, sein eigenes Video im <a href="http://www.youtube.com/group/pangeaday">pangeaday-Channel</a> hochzuladen, um im Gegenzug die <a href="http://www.youtube.com/groups_videos?name=pangeaday">über 1000 Videos</a> von anderen Teilnehmern zu sehen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Eines der Videos zeigt zum Beispiel den Alltag eines Kunststudenten aus Tansania. Er will Straßenkindern die Kunst nahe bringen. &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JNChMQbyk28">Die Geschichte von Chado</a>&#8221; von &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/jamesstephenbrown">jamesstehpenbrown</a>&#8220;:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Die Logistik hinter <a href="http://www.pangeaday.org/index.php">PangeaDay</a> ist beeindruckend. Aus Kairo, Kigali, London, Los Angeles, Mumbai und Rio de Janeiro werden Filme, Livemusik und Moderatoren zusammenkommen, um die ganze Welt zu inspirieren. Die Filme wurden aus über 25000 Filmen aus 100 Ländern ausgewählt. Alle Filme haben gemeinsame Eigenschaften: Sie inspirieren, verändern und lassen uns die Welt durch andere Augen betrachten. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Queen_Noor_of_Jordan">Königin Noor von Jordanien</a> wird beteiligt sein, ebenso Musiker und Aktivist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof">Bob Geldorf</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christiane_Amanpour">Christiane Amanpour</a> von CNN  und die iranische Rockband <a href="http://www.hypernovamusic.com/">Hypernova</a>. Während sich an diesen Orten Menschen zusammenfinden, können auch weltweit Partys und Gruppen angemeldet werden, die sich beteiligen wollen: Man kann zu einem <a href="http://www.pangeaday.org/attend_map.php">open Event</a> in der eigenen Heimatstadt kommen, oder selbst eine <a href="http://www.pangeaday.org/hostEvent.php">Veranstaltung</a> durchführen.<br />
Es geht beim PangeDay um mehr, als nur für vier Stunden zusammen zu kommen. Das Ereignis soll Menschen inspirieren, ins Gespräch bringen und Änderungen anstoßen. Die Partnerorganisation Nokia hat Kamerahandys an aufstrebende Filmemacher in ländlichen Gebieten, Flüchtlingslager und Filmschulen verteilt, damit sie ihre Geschichte festhalten können. Wer seinen eigenen Film hochläd, kann ein Nokia N95 mit 8GB gewinnen. Durch diese Partnerschaft sehen wir einen burmesischen Flüchtling, der in Indien Kinderlachen aufnimmt, eine iranische Familie in einem afghanischen Flüchtlingslager sprechen über ihre Hoffnungen und ein Inder in Bangalore filmt die Rodung von Banyan-Bäumen &#8230; und Kinder, die neue Bäume pflanzen. Diese und andere Videos gibt es auf <a href="http://ovi.com/pangeaday/?utm_source=pangeaorg&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=pangeaday">dieser Seite</a>.</p>
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		<title>Japan: Ein amerikanischer Enka-Sänger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/17/japan-ein-amerikanischer-enka-sanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHanako Tokita  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  
Der erste Enka-Sänger, der in den USA geboren wurde, Jero, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - ein Rekord für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.
Jero wurde als Jerome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hanako-tokita/">Hanako Tokita</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot; </em> 
<br /><p>Der erste <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enka">Enka</a>-Sänger, der in den USA geboren wurde, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jero">Jero</a>, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - <a href="http://mdn.mainichi.jp/entertainment/news/20080226p2a00m0et027000c.html">ein Rekord</a> für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.</p>
<p>Jero wurde als Jerome White Jr. in Pittsburgh geboren und entwickelte seine Leidenschaft für Enka, als er als Kind mit seiner japanischen Großmutter diese Musik hörte. Nach seinem Abschluss in Informatik an der University of Pittsburgh zog er nach Japan - mit dem Traum, Enka-Sänger zu werden. Während er hauptberuflich zunächst als Englischlehrer und später als IT-Entwickler arbeitete, wurde er bei örtlichen Karaoke-Wettbewerben von einem Musiklabel entdeckt und wurde bekannt.</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/CwTFJ-Vwbgs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed><br />
<em><a href="http://1ko2ko3kon.iza.ne.jp/blog/entry/495471">1ko2ko3kon</a></em> schreibt, Jero hätte dem Enka neues Leben eingehaucht:</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote><p>Jero hat schon jetzt der Enka-Gemeinschaft aus dem alten Trott hinaus geholfen.</p>
<p>Das ist wirklich wundervoll. Ich hoffe wirklich, dass Jeros Charm die Texter, Komponisten und Sänger inspirieren wird, um an der Grenze des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kay%C5%8Dkyoku">Kayōkyoku</a> zu arbeiten.</p>
<p>Jero hat schnell all die anderen, die Enka-Sänger werden wollen, überholt. Er liegt mit großen Abstand vorne. Niemand wird an ihm vorbeikommen, wenn er auf den alten Wegen des Enka bleibt. Macht etwas, das den Hörern gefällt! Dabei blüht das Talent auf!</p></blockquote>
<p><a href="http://mdan.jugem.jp/?eid=162"><em> Dan Markoff</em></a>, ein amerikanischer Schauspieler, der sich in Japan etablieren möchte, sieht Parallelen zwischen sich selbst und Jero und wünscht dem Sänger viel Glück.</p>
<p>Es gibt auch andere Stimmen: <a href="http://tokyokenso.seesaa.net/article/85050950.html">Dieser Blogger</a> ist noch nicht überzeugt:</p>
<blockquote><p>Der Grund dafür, dass es verschiedene Musikgenre gibt, sind die unterschiedlichen Hintergründe der Werke. Ich frage mich also: Wenn ein Stil aus dem Zusammenhang gerissen und imitiert wird, wird es die Menschen dann bewegen können, und wird es sich lange halten können? Warum muss er über die Japanische See zur Winterzeit singen?</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/jero.jpg" alt="Jero poster" /></p>
<p><em><a href="http://mariomaru.exblog.jp/8300030/">mario in bonn</a></em> sieht das anders. Sie sagt, die Japaner seien besessen von ihrem eigenen &#8220;Japanisch-sein&#8221;:</p>
<blockquote><p> Beim surfen fand ich einen schwarzen Enka-Sänger namens Jero. Er ist genau so alt wie ich! Und er kann auch gut singen. Für mich ist es etwas neues, dass ein junger Mensch Enka mag und auch Enka singt.</p>
<p>Ich habe Videos von seinen Auftritten in TV-Shows gesehen, aber meist gibt es Kommentare wie &#8220;Er singt Enka, dabei sieht er nicht einmal japanisch aus!&#8221;, oder &#8220;Er ist wirklich gut, obwohl er kein Japaner ist!&#8221;.</p>
<p>Heißt das, dass sie es für etwas besonderes halten, Japaner zu sein?</p>
<p>Wir leben in einer globalen Welt, viele nicht-Japaner verstehen die japanische Kultur besser als die Japaner selbst, sie sehen vielleicht nicht japanisch aus, aber sie sprechen die Sprache perfekt.</p>
<p>Das ist doch nichts ungewöhnliches. Die Japaner scheinen wirklich fest daran zu glauben, dass nur Japaner die japanische Kultur verstehen können.</p>
<p>-</p>
<p>Ich bin derzeit in Deutschland, und habe viel von der deutschen Kultur und den deutschen Bräuchen kennen gelernt. Hätte man mir gesagt, &#8220;nur Deutsche können die deutsche Kultur verstehen&#8221;, dann hätte ich vermutlich gar nichts über Deutschland lernen wollen.</p>
<p>Das war ein bisschen ein umgekehrter Kulturschock &#8230;</p></blockquote>
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		<title>Armenien: &#8216;Come on-a My House&#039; zu Neujahr [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/armenien-come-on-a-my-house-zu-neujahr-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/armenien-come-on-a-my-house-zu-neujahr-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 10:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Armenian Food erinnert seine Leser an den 1951er Hit &#8216;Come On-a My House&#39; von Rosemary Cloony, Tante des Schauspielers George Clooney. Der Song wurde von zwei ethnischen Armeniern geschrieben, einer der beiden war der armenisch-amerikanische Schreiber William Saroyan. Der Song beschreibe die reichen Tafeln, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/12/27/armenia-come-on-a-my-house-for-new-year/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Armenian Food erinnert seine Leser an den 1951er Hit &#8216;Come On-a My House&#39; von Rosemary Cloony, Tante des Schauspielers George Clooney. Der Song wurde von zwei ethnischen Armeniern geschrieben, einer der beiden war der armenisch-amerikanische Schreiber William Saroyan. Der Song beschreibe die <a href="http://armenianfood.blogspot.com/2007/12/come-on-my-house.html">reichen Tafeln</a>, die in den ersten Tagen des neuen Jahres eine wichtige Rolle in den armenischen Familien spielen, die zahllose Besuche von Verwandten und Freunden erwarten.</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/">Onnik Krikorian</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Uganda: Zehn Fragen an den Comrade</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/30/uganda-zehn-fragen-an-den-comrade/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/30/uganda-zehn-fragen-an-den-comrade/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Bis vor kurzem war 27th Comrade einer der aktivsten Blogger Ugandas. Er war geliebt für seine fruchtbaren, provokanten Kommentare und seine endlosen, leidenschaftlichen Hinwendungen zu Nord Korea.
Vor zwei Monaten entschied sich Comrade dann, Abstand von seinem Blog zu nehmen und schreibt nur noch gelegentlich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/11/29/uganda-ten-questions-with-the-comrade/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Bis vor kurzem war <a href="http://dying-communist.blogspot.com/">27th Comrade</a> einer der aktivsten Blogger Ugandas. Er war geliebt für seine fruchtbaren, <a href="http://dying-communist.blogspot.com/2007/08/linking-park-rt-21.html">provokanten</a> <a href="http://jackfruity.blogspot.com/2007/04/arguing-tragedy-with-communist.html">Kommentare</a> und seine endlosen, leidenschaftlichen <a href="http://dying-communist.blogspot.com/2007/01/rantdom-thurogitts-13.html">Hinwendungen</a> zu Nord Korea.</p>
<p>Vor zwei Monaten entschied sich Comrade<img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/11/souliers.jpg" align="right" border="0" width="150" /> dann, <a href="http://dying-communist.blogspot.com/2007/09/til-we-meet.html">Abstand</a> von seinem <a href="http://dying-communist.blogspot.com/">Blog</a> zu nehmen und schreibt nur noch gelegentlich im Gruppenblog <a href="http://thekampalan.blogspot.com/">The Kampalan</a>. Diese Entscheidung wurde mit Überraschung, Trauer und guten Wünschen wahrgenommen und kommentiert. Diese Bloggerin vermisst seine Manifeste so sehr, dass sie ein Gespräch mit ihm führen wollte - übers Schreiben, Reggae und natürlich Kommunismus.</p>
<p><em>EINS: Wie lange bloggst du schon?</em></p>
<p>Als ich anfing, mich mit Softwareentwicklung zu befassen, hatte ich ein kleines Blog. Ein klobiges Ding, dass ich nicht mehr pflege. Diese Zeit zählt aber nicht wirklich. Im Grunde hatte ich nur drei Leser - mich selbst und meine zwei Alter Ego. Dann begann das richtige Bloggen, im letzten Quartal 2006 bei <a href="http://dying-communist.blogspot.com/">CS&amp;B</a>. Ich fürchte, das hat kaum etwas von einem Langen Marsch, über den man Bücher schreiben könnte.</p>
<p><em>ZWEI: Warum hast du begonnen zu bloggen?</em></p>
<p>Ich hatte alle nötigen Zutaten: Günstiges Internet, ein bisschen ungenutzte Zeit und Themen, über die man wettern kann.</p>
<p><em>DREI: Wofür nutzt du dein Blog in erster Linie?</em></p>
<p>Zuerst dachte ich, das Blog sei so etwas wie ein offenes Journal. Ich habe weitestgehend den Technik-Kram aus dem Blog raushalten können. Vielmehr wollte ich meine interessanteren Momente festhalten. Und dann habe ich eines Tages eine Meinung veröffentlicht. Danach war es eben einem Tagebuch auch ein Ort, an dem ich Dampf ablassen konnte. Am Ende hatten sich die Meinungs-Beiträge durchgesetzt.</p>
<p><em>VIER: Wer hat dein Schreiben beeinflusst?</em></p>
<p>Als ich noch zur Schule ging, lass ich immer die Artikel von <a href="http://bazanye.wordpress.com/">Ernest Bazanye</a>. Ich mochte diesen &#8230; entspannten, frechen Stil. Andere Elemente meines Schreibstils kommen von Mario Vargas-Llosa, Salman Rushdie, Robert McLiam Wilson und vielleicht Adam Thorpe.</p>
<p><em>FÜNF: Die drei Lieblingsblogger?</em></p>
<p><a href="http://bazanye.wordpress.com/">Baz</a>, der lustigste Typ unter der Sonne. Leider hat er noch keinen Roman angekündigt, denn ich denke es wird Zeit, dass der Literaturnobelpreis an einen Ugander geht.</p>
<p><a href="http://ugandaninsomniac.wordpress.com/">Tumwijuke</a> ist so unerhört geschickt im Umgang mit der Kamera, dass ich mir beim Lesen ihrer gut geschriebenen Artikel fast wünsche, ich wäre selbst ein Fotograf.</p>
<p><a href="http://nadayada.wordpress.com/">Ivan</a>. Er ist Grafiker, und das zeigt sich auch in seinen Texten: Er schreibt Bilder mit einer frechen Note.</p>
<p><em>SECHS: Warum schreibst du nicht mehr für CS&amp;B?</em></p>
<p>Ich habe meinen Job gekündigt, um ein bisschen Zeit für mich selbst zu haben und jetzt fehlt das das günstige Internet - eine der Zutaten für mein Blog.</p>
<p><em>SIEBEN: Wirst du bald wieder anfangen zu bloggen?</em></p>
<p>Ja! Mit sowas hört man nicht einfach auf.  Ich werde vermutlich eine eigene Blog-Software schreiben. Danach werde ich die Seite selbst hosten oder (wenn alles schief läuft) wieder zu CS&amp;B gehen.</p>
<p><em>ACHT: Warum bist du Kommunist?</em></p>
<p>Jeder wird als Kommunist geboren. Wenn man aber in einer kapitalistischen Gesellschaft aufwächst wirkt das wie eine Gehirnwäsche, und man glaubt, der Kapitalismus sei normal. Er ist es nicht. Du musstest deine Mutter nicht fürs Stillen bezahlen. Deine Eltern haben dir kein Zimmer vermietet. Wenn du dich später um sie kümmern musst, wirst du keine Rechnungen schreiben.</p>
<p><em>NEUN: Was denkst du über die Vereinigten Staaten?</em></p>
<p>Wie würde es dir gefallen, wenn alle Länder der Welt wie die USA wären? Wenn 200 Länder Armeen im Irak hätten, 200 Länder die Umwelt zerstören würden, 200 Länder eine Geschichte der Sklaverei hätten, 200 <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jena_Six">Jena Sixes</a> (das sind 1200!), 200 Millionen Atombomben, 200 schießwütige Staaten, 200 Massaker an Ureinwohnern, 200 Vormachtstellungen, 200 Ursachen und Ziele des modernen Terrorismus. 200 mal unkontrollierbares Böses. Das einzig gute an Amerika ist, dass sie uns gezeigt haben, zu was Kapitalismus führt, wenn er nicht rechtzeitig vernichtet wird. Wenn ich auf Amerika blicke finde ich es schwerer, die (ziemlich brutalen) Säuberungen in den kommunistischen Staaten des 20. Jahrhunderts zu verurteilen.</p>
<p><em>Du meinst es also wirklich ernst.</em></p>
<p>Ich bin Rot. Vielleicht hören die Menschen auf daran zu zweifeln, wenn ich die Kommunistische Partei von Uganda gründe?</p>
<p><em>ZEHN: Letzte Frage: Du bist <a href="http://dying-communist.blogspot.com/2007/05/song-like-making-love.html">Fan</a> von Bob Marley. Willst du etwas zum Tod des südafrikanischen Reggae-Stars <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/23/african-bloggers-pay-tribute-to-lucky-dube/">Lucky Dube</a> sagen?</em></p>
<p>Ich war schockiert über das, was niemand über seinen Tod zu sagen scheint. Er wurde vom Kapitalismus ermordet. Das Problem mit der Kriminalität in Süd Afrika beruht auf der Dreifaltigkeit von Armut, Arbeitslosigkeit und Apartheid. Die Skaverei und Rassentrennung sollte den Kapitalismus stützen. Genau wie die Sklaverei in den USA, oder das Ausbeuten der australischen Ureinwohner, die Vernichtung der Umwelt, der Kinder in Nahost. Selbst wenn diese Regime den Revolutionstruppen oder der Menschenrechtsbewegung oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Umkhonto_we_Sizwe">Umkhonto we Sizwe</a> unterliegen werden - die Auswirkungen des kannibalistischen Kapitalismus werden uns noch in 1000 Jahren beschäftigen.</p>
<p><em>Danke Comrade.</em></p>
<p><strong>Die Fragen stellte <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/rebekah-heacock/">Rebekah Heacock</a>.</strong></p>
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		<title>Ägypten: Neuer TV-Sender [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/25/agypten-neuer-tv-sender-linktipp/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 20:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
&#8220;Als ob wir wirklich einen weiteren Musiksender bräuchten!! Und es ist nicht irgendein Sender, es ist der MTV-Sender für die arabische Welt&#8221;, schreibt Zeinobia aus Ägypten.
 Von Amira Al Hussaini. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/11/22/egypt-new-tv-channel/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>&#8220;Als ob wir wirklich einen weiteren Musiksender bräuchten!! Und es ist nicht irgendein Sender, es ist der MTV-Sender für die arabische Welt&#8221;, <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2007/11/mtv-arabia-is-here.html">schreibt</a> <em>Zeinobia</em> aus Ägypten.</p>
<p><strong> Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>. </strong></p>
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		<title>Oman: Zurück zum Alltag</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/06/23/oman-zuruck-zum-alltag/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die omanische Blogger-Szene löst sich langsam von Gonu, dem Tropensturm der Anfang des Monats über das Land zog. Die Blogger haben diese Woche versucht, zu anderen Themen zu kommen.
Ti3gib glaubt dass die omanischen Blogger leiser werden und nicht so aktiv sind wie die der Nachbarländer:
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/06/23/oman-blogging-back-on-track/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die omanische Blogger-Szene löst sich langsam von <a href="http://www.answers.com/Gonu">Gonu</a>, dem Tropensturm der Anfang des Monats über das Land zog. Die Blogger haben diese Woche versucht, zu anderen Themen zu kommen.</p>
<p><a href="http://ti3gibsjunkbox.blogspot.com/2007/06/shloggerism.html">Ti3gib</a> glaubt dass die omanischen Blogger leiser werden und nicht so aktiv sind wie die der Nachbarländer:</p>
<blockquote><p> Die Zahl der aktiven Blogger ist im vergangenen Jahr stetig und radikal gesunken, und wenn es so weitergeht werden wir – die omanischen Blogger – in wenigen Monaten ganz verstummen. Ich weiß nicht, was die Ursachen sind, aber ich denke Zeitmanagement könnte eine große Rolle spielen. „Zu beschäftigt“ ist eine Entschuldigung aber kein Grund: Mit Faulheit und Routine könnte man einfach umgehen.</p></blockquote>
<p>Da der Sommer näher kommt, fragt <a href="http://beinoman.blogspot.com/2007/06/summer-time.html">Al Mawaali</a> Blogger nach ihren Plänen für den Sommer und <a href="http://omanexpat.blogspot.com/2007/06/summer-activities-in-oman.html">Omani Expat</a> schreibt über mehrere Indoor-Freizeitaktivitäten, die man nutzen könnte:</p>
<blockquote><p> Von Mai bis September sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit sehr hoch im Sultanat. Beschäftigungen an der frischen Luft – wie Tourismus oder Trekking – sind nicht mehr möglich. Man muss mit Indoor-Aktivitäten zurechtkommen, wie zum Beispiel:<br />
1.Der Interkontinental Club, wo man das Schwimmbad, Squash-Courts und ein Fitnessstudio nutzen kann.<br />
2&#8230;.</p></blockquote>
<p><a href="http://otheroman.blogspot.com/2007/06/buy-new-washing-machine-from-e-max-and.html">Suburban</a> erzählt von ihren Erlebnissen mit furchtbarem Kundenservice, Belästigung und die Qual mit dem Lieferjungen eines großen Elektronik-Geschäfts in Oman umzugehen:</p>
<blockquote><p> Letzte Woche habe ich eine unglaublich teuer neue Waschmaschine bei EMAX gekauft. Es hat all die technischen Spielereien, etwa zehntausend verschiedene Waschprogramme und ist von einem vertrauenswürdigem Hersteller. Der Verkäufer war ahnungslos, aber hilfsbereit. Ein Termin für die Lieferung wurde vereinbart. Zwei Tage später bekam ich wie versprochen einen Anruf von den verirrten Lieferanten, die versuchten in dem Kriegsgebiet, das meine Nachbarschaft ist, das richtige Haus zu finden. Ab jetzt ging alles schief.</p></blockquote>
<p>Blogger aus ganz Oman haben den Song Gonu von dem omanischen Sänger Salah Al Zadjali verbreitet. <a href="http://www.muscati.com/2007/06/hikayat-turabik-song-about-oman.html">Muscat &amp; Wife</a> schrieb dazu:</p>
<blockquote><p> Ich weiß, dass wir alle nicht die beste Laune hatten, wegen dem was geschehen ist (Gonu) und dem, was nicht geschehen ist. Aber wenn ihr das hier lest bin ich mir sicher, dass ihr es überlebt habt <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ich möchte etwas besonderes mit euch teilen. Es ist Salah Al Zadjalis neues Lied. Er schrieb es in der Zeit nach Gonu&#8230;</p></blockquote>
<p>von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/blue_chi/">Riyadh Al Balushi</a></p>
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