<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>auf Deutsch &#187; Recht</title>
	<atom:link href="http://de.globalvoicesonline.org/category/topics/law/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.globalvoicesonline.org</link>
	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 19:57:39 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Serbien: Blogger sprechen über Festnahme von Radovan Karadžić</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Bosnien-Herzegowina]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Serbian]]></category>

		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=417</guid>
		<description><![CDATA[Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska Radovan Karadžić festgenommen worden.
In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.
Viele serbische Blogger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radovan_Karad%C5%BEi%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Radovan Karadžić</a> festgenommen worden.</p>
<p>In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.</p>
<p>Viele serbische Blogger waren überrascht. Es folgen einige der ersten Reaktionen.</p>
<p>Co von <em>SLIKE I DOGADJAJI</em> <a href="http://slikeinovosti.blogspot.com/2008/07/uhapsen-radovan-karadzic.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/slikeinovosti.blogspot.com');">schreibt</a> in seinem Blog (SRP):</p>
<blockquote><p>Während ich an einem Bericht über meinen Portland-Besuch arbeitete, erfuhr ich von der Festnahme Radovan Karadžićs. Ich konnte es gar nicht glauben, aber es steht überall. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Hugh Griffiths, ein Blogger von B92, <a href="http://blog.b92.net/text/3442/Radovan%20Karadzic%27s%20bad%20hair%20day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.b92.net');">schreibt</a> auf Englisch:</p>
<blockquote><p>Viele von uns hätten nie gedacht, dass sie den Tag erleben würden. Den Tag, an dem die unheilige Dreifaltigkeit von Geheimpolizei, den Verbrechern und den Priestern, die dich geschützt hatten, eine dauerhafte Freiheit bis zum letzten Tag schaffen würden. Zu unserem Glück liegen manchmal sogar die Pessimisten falsch. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Dynhysbys von <em>A K U L T U R A</em> <a href="http://akultura.wordpress.com/2008/07/22/uhapsen-radovan-karadzic/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/akultura.wordpress.com');">freut</a> sich über die Nachricht (SPR):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich bin froh, den diese Regierung ist bereit und motiviert die Probleme anzugehen, die Serbien an die Hölle der 90er bindet. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Misha <a href="http://misha.blog.co.yu/blog/misha" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/misha.blog.co.yu');">kritisiert</a> im <em>Doctor</em> Blog den Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Criminal_Tribunal_for_the_former_Yugoslavia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">ICTY</a>). Doch obwohl er nicht an die Gerechtigkeit dieser Institution glaubt, so liebt er trotzdem Serbien mehr als Radovan Karadzic:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Egal, wie die Glaubwürdigkeit des Tribunals durch die Freisprüche für Verbrecher wie [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramush_Haradinaj" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Rasmus Haradinaji</a>] und [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Naser_Ori%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Naser Oric</a>] gelitten hat, und egal wie unschuldig Radovan Karadzic war (wird Gott ihm wohl beim Nachweisen helfen?) Serbien kommt für mich immer an erster Stelle. [&#8230;]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Belarus: Eine Explosion, Festnahmen und die Solidarität der Blogger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/belarus-eine-explosion-festnahmen-und-die-solidaritat-der-blogger/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/belarus-eine-explosion-festnahmen-und-die-solidaritat-der-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 17:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belarusian]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Russisch]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=410</guid>
		<description><![CDATA[Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah an der Explosion, wurde aber nicht verletzt.</p>
<p>Die Polizei hat einige Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten befragt und ihre Wohnungen und Büros durchsucht. Am 9. Juli wurden vier Personen festgenommen: Sergei Chislov, Igor Korsak, Viktor Leshchinsky und Miroslav Lozovsky, alle Mitglieder der Weißen Legion, der Jungendgruppe der Belarusian Union of Military Personnel, seit 1996 verboten.</p>
<p>Andrei Khrapavitsky  hat auf der kürzlich wiedereröffneten Seite <em>Belarusan American Blog</em> über die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/07/bomb-explosion-in-minsk/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Explosion</a> und die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/10/the-outcomes-of-the-terror-act-who-gets-nailed/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Festnahmen</a> geschrieben. Er spricht auch über die Reaktionen der Blogger:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich glaube, dass kaum ein Blogger in Belarus nicht die Bombenexplosion kommentiert hat. Die Menschen rätseln, was passiert ist und welche Folgen es haben wird. Es gibt viele verschiedene Versionen, aber es macht wohl keinen Sinn, sie hier aufzulisten. Eins ist sicher: Es ist die erste große Terror-Aktion in Belarus. Auch wenn das Regime seine Finger nicht im Spiel hatte (und so war es, wenn man prominenten Analysten wie Silitski und Feduta glauben schenken mag), ist dies ein verdammt guter Anlass, die Opposition einzuschüchtern. Dies gilt umso mehr, als dass wenige Tage vor der Explosion der Parlaments-Wahlkampf offiziell begonnen hat.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/8579748.gif" alt="" /><em>Kabierac</em> verlinkt auf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_they_came..." onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Martin Niemöllers Gedicht</a> &#8220;First they came&#8230;&#8221; [dt. Original: &#8220;Als die Nazis die Kommunisten holten &#8230;&#8221;]. weißrussische Blogger sollen das Logo der Weißen Legion als UserPic nutzen, um sich mit den vier verhafteten zu solidarisieren. Sein <a href="http://kabierac.livejournal.com/164445.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kabierac.livejournal.com');">Beitrag</a> [BEL, RUS] kam bei Yandex Blogs in die Top 30.</p>
<p>Viele Blogger haben die Initiative unterstützt. <em>Coipish</em> ist einer von ihnen; es gibt <a href="http://retshyz.livejournal.com/170658.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/retshyz.livejournal.com');">Berichte</a> [BEL], dass die Polizei auch ihn verhaftet hat. Er schrieb <a href="http://coipish.livejournal.com/453865.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/coipish.livejournal.com');">folgendes</a> [BEL,RUS]:</p>
<blockquote><p>Mein UserPic war einmal das Zeichen der Weißen Legion, dessen ehemaligen Mitglieder nun die Explosion vorgeworfen wird. Ich will sie zumindest mit meinem UserPic unterstützen. Ich sympathisiere wirklich mit allen Opfern der Terror-Aktion, aber unglücklicherweise werden die wahren Täter wohl nie zur Verantwortung gezogen werden :((</p></blockquote>
<p><em>z_hunter</em> hat für das UserPic das Farb-Schema verändert:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/3928073.gif" alt="" /></p>
<p>In den Kommentaren zu <em>coipishs</em> Artikel erklärt er, warum:</p>
<blockquote><p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Ein gutes Emblem, aber schlechte Farben. Nicht unsere Farben  - schwarz und rot. Ich mag es lieber weiß-rot-weiß.</p>
<p><em>kostas14:</em></p>
<p>Das hat Tradition in der belarussischen Kultur und Kunst. [&#8230;]</p>
<p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Richtig. Aber die rote Flagge verbindet man auch mit weniger guten Zeiten in der UDSSR und Deutschland. Das alles hatte einen sehr schlechten Einfluss auf unser Weißrussland.</p></blockquote>
<p>Stellvertretend für die vergleichsweise unpolitischen Minsker, veröffentlicht <em>Kartina Mira</em> (&#8221;Weltbild&#8221;), ein Blog eines Russen in Belarus, diesen <a href="http://kartina-mira.blogspot.com/2008/07/blog-post_08.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kartina-mira.blogspot.com');">Sketch</a> (RUS) mit einer aufgeschnappten Diskussion aus einem Minsker Friseursalon:</p>
<blockquote><p>[&#8230;]</p>
<p><em>- Oh, hast du von der Bombenexplosion gehört? Das ist wirklich Terrorismus.</em></p>
<p><em>- Ja. Tschetschenien ist so weit weg von uns &#8230; dort gerät alles außer Kontrolle.</em></p>
<p>Dies war für uns Weißrussen eine so unnatürliche Nachricht, dass die Menschen auf der Straße mit nur einer Assoziation auf die Explosion reagieren: &#8220;Terrorismus - Tschetschenien&#8221;.</p>
<p>Das ist die Wirklichkeit des Landes, in dem ich lebe. Ruhig, friedlich, nett, stabil. Manchmal sogar langweilig. Trotzdem haben wir es meilenweit besser als unsere Nachbarn.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/belarus-eine-explosion-festnahmen-und-die-solidaritat-der-blogger/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Syrien: 25 Tote im Gefängnis von Sednaya</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 17:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=409</guid>
		<description><![CDATA[Das Syrian Human Rights Committee (SHRC) (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen protestiert, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d0/3620.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Das Syrian Human Rights Committee (SHRC)</a> (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7491422.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');">protestiert</a>, doch die Reaktion der syrischen Polizei eskalierte. Die Beamten schossen auf die unbewaffneten Gefangenen, wodurch es zu Toten und Verletzten kam, deren genaue Anzahl noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Die <em><a href="http://www.sana.sy/eng/21/2008/07/06/182756.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sana.sy');">syrische Nachrichtenagentur SANA</a></em> veröffentlichte derweil eine <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7492120.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');"><em>Stellungnahme</em></a> der Behörden, wonach in dem Gefängnis „die Ruhe wieder hergestellt wurde“, nachdem es durch „Terroristen“ und „Extremisten“ zu „Aufständen“ gekommen sei.</p>
<p>Syrische Blogger im Land und in der Diaspora reflektieren das tragische Ereignis. <a href="http://ahmadblogs.net/saydnaya" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ahmadblogs.net');"><em>Ahmad</em></a> (Ar), der aus Syrien bloggt, listet die Namen derer auf, die ihr Leben verloren haben, als die syrische Polizei auf die wehrlosen Gefangenen schoss:</p>
<p>1- Zakariya Affash.</p>
<p>2- Mohammad Majawish.</p>
<p>3- Abdelbaqi Khattab.</p>
<p>4- Ahmad Shalaq.</p>
<p>5- Khaled Bilal.</p>
<p>6- Moayad Al Ali.</p>
<p>7- Muhannad Al Omar.</p>
<p>8- Khodar Alloush.</p>
<p>9- Mahmud Abu Rashed.</p>
<p><em>Ahmad</em> versichert, dass die Gefangenen keine Waffen trugen, als sie die Kontrolle über das Gefängnis übernahmen und dass sie sich nach Verhandlungen mit der Polizei ergaben. Er erwähnt weiterhin, dass die Neuigkeit verbreitet wurde, dass Verwandte der Gefangenen gestern Abend (06.07.2008, Anm. d. Übers.) ihre Söhne, Ehemänner und Angehörigen im Gefängnis besuchen durften, was aber noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Im Gegensatz zu Webseiten von Menschenrechtsgruppen, die politische Gründe hinter den Protesten sehen, beschließt <em>Ahmad</em> seinen Post mit einer Erklärung zu den wahren Gründen für diesen zweiten Protest in dem syrischen Gefängnis:</p>
<blockquote><p>“ الهدف منها تحسين الخدمات و الحد من الاكظاظ المفرط ، و تقليل جولات التعذيب الذي يعاني منه السجناء الإسلاميون بكثرة كما يُشاع في الفترة الأخيرة. بالمناسبة : المدوّن السوري طارق بياسي معتقل في هذا السجن ، سجن صيدنايا ، نسأل الله أن يحميه و يحفظه“</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>„Der Grund war die Forderung nach verbesserten Bedingungen in den Gefängniszellen, weniger überfüllten Zellen und ein Protest gegen Folter, unter der die „islamistischen“ Gefangenen zu leiden haben&#8230; Übrigens, in demselben Gefängnis ist auch der syrische Blogger <a href="http://freetariq.org/en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/freetariq.org');">Tariq Baiasi</a> inhaftiert. Gott schütze ihn.“</p>
</div>
<p>Blogger <a href="http://gottfriedstutz.blogspot.com/2008/07/what-hell-is-happening-in-seydnaya.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gottfriedstutz.blogspot.com');"><em>Gottfried Stutz</em></a> fordert vom syrischen Regime, die sTötung unbewaffneter Gefangener zu stoppen und alle politischen Gefangenen freizulassen:</p>
<blockquote><p>„Anstatt den Präsidenten und einen Minister zum Sonnenbaden auf der Place de la Concorde mit Nicolas Sarkozy bei der Parade zum Tag der Bastille zu schicken, hat das syrische Regime die Pflicht, sein Volk über dieses Gefängnis zu informieren, sofort das Töten zu stoppen, faire Gerichtsverhandlungen abzuhalten und alle politischen Gefangenen freizulassen.“</p></blockquote>
<p>Ein weiterer syrischer Blogger, eine der neuen Stimmen auf dem syrischen Blog-Aggregator <a href="http://syplanet.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/syplanet.com');">Syria Planet</a>, ist <a href="http://vexedlevantine.blogspot.com/2008/07/sednaya-massacre.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/vexedlevantine.blogspot.com');"><em>Disaffection</em></a>, dessen erster Kommentar zum Massaker war: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Er erklärt:</p>
<blockquote><p>„Dieser Vorfall muss provoziert worden sein und ist ausgeufert. Die Sicherheitskräfte, die ihn angezettelt hatten verloren aus schierer Inkompetenz die Kontrolle, so dass Verstärkung geholt werden musste, um die Situation um jeden Preis unter Kontrolle zu bringen – um den üblichen Preis.“</p></blockquote>
<p>Als Letztes sehen wir uns an, was ein weiterer anonymer syrischer Blogger, <a href="http://arabiancamel2.blogspot.com/2008/07/bad-day-in-prison.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabiancamel2.blogspot.com');"><em>Jabz</em></a>, zu sagen hat, der das Regime für sein konstantes „Versagen“ rügt:</p>
<blockquote><p>„Eine schreckliche Sache, Schande über die Regierung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung dieses Jahr versäumt hat, das Nötige zu tun, genauso wie bei Kämpfen zwischen zwei Glaubensrichtungen in Hama zu Beginn des Jahres.“</p></blockquote>
<p>Es sollte erwähnt werden, dass dies der zweite Protest von Insassen des Gefängnisses in Sednaya gegen ihre schrecklichen Haftbedingungen innerhalb von zwei Monaten ist.</p>
<p>Familien der Gefangenen haben an den syrischen Präsidenten appelliert, die abscheuliche Behandlung unbewaffneter Zivilisten zu stoppen und über das Schicksal ihrer Verwandten in Kenntnis gesetzt zu werden.</p>
<p>Dieses zweite Massaker fällt zusammen mit dem 27. Jahrestag des Massakers im Gefängnis von Tadmur (Palmyra). <a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d3/3243.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Hier</a> gibt es weitere Informationen.</p>
<p>Mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sambia: Halbstaatlicher Irrsinn und die Verfassungsdebatte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Schwarzafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Zambia]]></category>

		<category><![CDATA[Zimbabwe]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=395</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das African Forum on ICT Best Practices 2008, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.
New Zambia schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:
Schatzmeister Evans Chibiliti gab Anfang der Woche bekannt, dass mehrere Firmen (Zamtel, Zesco etc.) der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ictbestpractices.net');">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<p><a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/05/parastatal-madness.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zambian-economist.blogspot.com');">New Zambia</a> schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:</p>
<blockquote><p>Schatzmeister Evans Chibiliti gab Anfang der Woche bekannt, dass mehrere Firmen (Zamtel, Zesco etc.) der Steuerbehörde mehrere Milliarden Kwacha schulden (1000 ZMK = 0,19 EUR, d. Übersetzer). Zwar habe die Behörde ausreichende Druckmittel, um die Schuldner zur Zahlung zu zwingen, doch die Situation ist kompliziert, wegen der &#8220;strategischen Bedeutung der betroffenen Firmen und Institutionen&#8221;.</p>
<p>Die Wahrheit ist natürlich, dass das nicht ganz wahr ist. Wenn man sich den <a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/04/committe-report-worth-reading.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zambian-economist.blogspot.com');">PAC report</a> genauer ansieht, stellt man fest, dass die Regierung den halbstaatlichen Firmen viel Geld schuldet. Deshalb zahlen sie keine Steuern! Viele von uns haben gefordert, die Halbstaatlichen sollten unabhängig werden, aber tatsächlich hat die Regierung kaum einen Anreiz, hier tätig zu werden. Die halbstaatlichen Unternehmen helfen der Regierung, Schulden abzuwälzen. Herr Chibiliti nennt das dann die Einrichtung von &#8220;verschiedenen Schulden-Tausch und -Annullierungsaktivitäten&#8221;.</p></blockquote>
<p><a href="http://gndhlovu.blogspot.com/2008/05/constitution-circus.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gndhlovu.blogspot.com');">Issues over matter</a> bloggt über die Verfassungsdiskussion in Sambia:</p>
<blockquote><p>Ich muss zugeben: Rechtsthemen, vor allem in Zusammenhang mit der Verfassung, verblüffen mich, aber diesmal ist es wirklich verwirrend: Vor ein paar Jahren rief der Präsident Dr. Levy Mwanawasa, gegen die Opposition, eine Kommission zur Überarbeitung der Verfassung ins Leben. Den Vorsitz hatte der bekannte Anwalt Willa Mung&#39;omba.</p>
<p>Als Beispiel für die Kritik an der Mung&#39;omba ist der Rücktritt von dem kürzlich verstorbenen Dean Mung&#39;omba aus dem Gremium zu nennen, nachdem das Komitee nur einmal getagt hatte.</p>
<p>Verzeiht mir, wenn ich falsch liege, aber Willa und Dean waren Brüder, und trotzdem wollte letzterer nicht an der Farce teilnehmen - und wenn Präsident Mwanawasa die Ergebnisse seiner eigenen Erfindung als unwesendlich abtut, zeigt dies das  Dean Recht hatte: Das ganze ist ein Witz.</p>
<p>Herr Mwanawasa hat nicht allzu freundliche Dinge über die arbeit des Mung&#39;omba Teams gesagt, vor allem was den Vorschlag angeht, den Verfassungsentwurf von einer Verfassungsgebenden Versammlung annehmen zu lassen.</p>
<p>Es wurde das Argument angeführt, ein solches Ereignis wäre zu teuer: Das Parlament würde ausreichen, um den Entwurf zu geltendem Recht zu machen. Aber ich wundere mich, dass das Geld, das man für eine Verfassungsgebende Versammlung ausgeben müsste, jetzt für eine Nationale Verfassungskonferenz bezahlt.</p></blockquote>
<p><a href="http://mwakonle.blogspot.com/2008/04/mugabes-cronies-completely-lose-it.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mwakonle.blogspot.com');">Mwankole</a> hat über die Wahlkrise in Simbabwe geschrieben:</p>
<blockquote><p>Es wurde spekuliert, Hitler habe an verschiedenen psychologischen Problemen gelitten, er war ein Ideologie mit unerschütterlichen Ansichten&#8230;.. Er nutzte Sprache nicht, um mit anderen zu interagieren, sondern vielmehr um andere zu dominieren. Er hielt endlose und pedantische Reden mit &#8220;unlogischen Argumenten voller schräger Vergleiche und billiger Anspielungen.&#8221;</p>
<p>Wie bei Hitler, denke ich, dass Mugabes direkten Untergebenen, vor allem der Chef der Armee, von den Launen eines Geisteskranken abhängen.</p>
<p>[&#8230;] Wie können diese Politiker ihre Mitbürger zusammenschlagen, wenn sie gegen Mugabe stimmen, und dann am Abend nach hause gehen, un die gleichen Viertel, in denen ihre Opfer wohnen?</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://brendait.blogspot.com/2008/04/ict-best-pratices-forum-in-burkina-faso.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/brendait.blogspot.com');">ICT Journalist</a> spricht über das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ictbestpractices.net');">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<blockquote><p>Das Interesse an technischen Lösungen für Entwicklungsprobleme steigt in Afrika. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Durchdringung und Anwendung der Technologie auf dem Kontinent beschleunigt wird, vor allem im öffentlichen Sektor.</p>
<p>Das Feedback von verschiedenen Regierungen und Finanzinstitutionen des Kontinents zeigt deutlich, dass man dafür die nötigen Bedingungen für die Regierungen schaffen muss, Rat-gebende Institutionen müssen über ihre Erfahrungen berichten, um im Weiteren eine Roadmap für die Zukunft zu erstellen.</p>
<p>So können afrikanische Politiker und Institutionen aktiv dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität im öffentlichen Sektor zu erhöhen, indem Technologie eingesetzt wird.  So werden in Afrika die Kapazitäten geschaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents erhöhen.</p>
<p>Jede Institution, das in diesem Bereich eine Führungsrolle einnimmt, hat gute Auswirkungen auf die Entwicklung Afrikas, und bekommt gleichzeitig die Gelegenheit, sich von der Masse abzusetzen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Hong Kong: Ein Tibet-Artikel</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/hong-kong-ein-tibet-artikel/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/hong-kong-ein-tibet-artikel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Hong Kong (China)]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/hong-kong-ein-tibet-artikel/</guid>
		<description><![CDATA[David Webb hat einen Artikel veröffentlicht, der vom Journal der Juristischen Gesellschaft Hong Kong abgelehnt wurden. Er befasst sich mit der Geschichte Tibets und der Selbstbestimmung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>David Webb</em> hat einen Artikel veröffentlicht, der vom Journal der Juristischen Gesellschaft Hong Kong abgelehnt wurden. Er befasst sich mit <a href="http://webb-site.com/articles/tibetharris.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/webb-site.com');">der Geschichte Tibets und der Selbstbestimmung</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/hong-kong-ein-tibet-artikel/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ecuador goes Creative Commons</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 17:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen eines aufwändig beworbenen Events hat Ecuador eine eigene Fassung der Creative Commons Lizenz bekommen. Am Tag vor der Veranstaltung kamen Delegationen aus Kolumbien, Argentinien, Mexiko, Chile, Venezuela, Peru, Brasilien, Ecuador, El Salvador, Costa Rica, Honduras, der Dominikanischen Republik und Kuba zusammen, um an dem 2. CREAD Andes Kongress und dem zweiten VIRTUAL EDUCA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines aufwändig beworbenen Events hat Ecuador eine eigene Fassung der <a href="http://creativecommons.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/creativecommons.org');">Creative Commons</a> Lizenz bekommen. Am Tag vor der Veranstaltung kamen Delegationen aus Kolumbien, Argentinien, Mexiko, Chile, Venezuela, Peru, Brasilien, Ecuador, El Salvador, Costa Rica, Honduras, der Dominikanischen Republik und Kuba zusammen, um an dem 2. CREAD Andes Kongress und dem zweiten VIRTUAL EDUCA Treffen teilzunehmen, wo über digitale Bildung diskutiert wurde. Es waren außerdem 26 Experten von vier Kontinenten anwesend: Europa, Asien, Amerika und Afrika.</p>
<p>Der Start von Creative Commons (CC) Ecuador war als Teil des Treffens angelegt und wurde von der Technischen Universität Loja (UTPL), Mitglied von CREAD. Nach Monaten harter Arbeit hatten die Mentoren Juan José Puertas Ortega und Carlos Correa Loyola ihr Ziel erreicht.</p>
<p>Eduardo Avila <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/18/ecuador-the-launching-of-creative-commons-licenses/">hatte</a> für GVO von den Treffen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/22/ecuador-live-blogging-the-launch-of-creative-commons/">berichtet</a>.</p>
<p><a href="http://creativecommons.ec/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/creativecommons.ec');">CC 3.0 [es]</a> in Ecuador ist die weltweit 45. Adaption des Lizenzmodels an  nationales Recht, und aus einer Pressemitteilung geht hervor, man sei daran interessiert, die kulturelle Produktion und Forschung zu fördern. Daher habe man die Creative Commons Lizenzen initiiert, um eine Alternative zum herkömmlichen Copyright zu schaffen. &#8220;Daher haben wir die Lizenzen an nationales Recht angepasst, in öffentlichen und privaten Diskussionen, haben mit Interessenvertretern und namhaften Vertretern des Bereichs &#8216;Geistiges Eigentum&#39; gesprochen, um öffentliche Wahrnehmung für diese Veranstaltung zu schaffen.&#8221; Mehr dazu kann man im neuen <em>Scripta</em> (<a href="http://www.utpl.edu.ec/revistas/revistacc.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.utpl.edu.ec');">pdf</a>) lesen.</p>
<p>Für Ecuadorianer, die bei der Veranstaltung nicht dabei sein konnten, stellt die Website <a href="http://eva.utpl.edu.ec/openutpl/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/eva.utpl.edu.ec');">Open UTPL [es]</a> mehr Informationen bereit. Einige Videos gibt es im <a href="http://youtube.com/user/utpl" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/youtube.com');">YouTube Channel</a> der Universität.</p>
<p>Die meisten ecuadorianischen Blogger befürworten die Entwicklungen. Hunderte Menschen aus der ganzen Welt folgten der Live-Berichterstattung von der Zeremonie von Nelson Piedra und Palulo. Dies war die erste Reaktion aus der örtlichen Blogosphäre:</p>
<p><a href="http://apgualan.wordpress.com/2008/04/22/se-cumplio-con-total-satisfaccion-el-lanzamiento-de-cc/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/apgualan.wordpress.com');">Angel Gualán [es]</a>, Blogger und Mitglied von <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Saraguro" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/es.wikipedia.org');">Saragura&#39;s community</a> nennt CC Ecuador einen vollen Erfolg:</p>
<blockquote><p> Con total satisfacción se cumplió el lanzamiento de Creative Commons Ecuador, para ver la cronología del evento aqui en el blog de Nelson Piedra.</p>
<p>Der Start von CC Ecuador verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit. Bei Nelson Piedra gibt es die Chronologie der Ereignisse.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://palulo.ec/blog/2008/04/22/paluloec-se-pasa-a-creative-commons-30/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/palulo.ec');">Palulo [es]</a> hatte seine Inhalte schnell befreit:</p>
<blockquote><p> Todos los creadores de arte, blogs, etc. de Ecuador están llamados a compartir sus creaciones o ceder ciertos derechos de ellas, todo en bien por crecer juntos y generar más conocimiento.</p>
<p>Alle Künstler, Blogger etc. aus Ecuador sind aufgerufen, ihre Schöpfungen zu teilen, oder bestimmte Rechte an ihnen frei zu geben. So wachsen wir zusammen und erzeugen mehr Wissen.</p></blockquote>
<p>Der Blog des <a href="http://informaticaeducativaunl.wordpress.com/2008/04/23/la-unl-en-el-ii-congreso-cread-andes-y-ii-encuentro-virtual-educa-ecuador-2008/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/informaticaeducativaunl.wordpress.com');">Departments für pädagogische IT</a> der Loja Nationaluniversität schreibt:</p>
<blockquote><p> …Estamos por buen camino con lo de otros paises llevan en lo relacionado a la Web 2.0, e-learning, EVA, etc……..Un deber como docente es compartir con todos ustedes nuestra experiencia.</p>
<p>Wir sind auf einem guten Weg, wie auch die anderen Länder, die mit Web 2.0, e-learning, VLE etc. arbeiten. Die Pflicht eines Lehrers ist es, seine Erfahrungen mit jedem zu teilen.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/ccec.jpg" alt="ccec.jpg" /></p>
<pre>Plakat zur Startveranstaltung von CC 3.0 Ecuador.</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/ecuador-goes-creative-commons/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Bahrain: Blogger vier Monate in Haft</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/bahrain-blogger-vier-monate-in-haft/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/bahrain-blogger-vier-monate-in-haft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/bahrain-blogger-vier-monate-in-haft/</guid>
		<description><![CDATA[Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler Abdulla Mohsen [ar], ist nun laut Nido seit vier Monaten in Haft.
Nido erklärt:
Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');"><em>Abdulla Mohsen</em></a> [ar], ist nun laut <a href="http://nidomilk.wordpress.com/2008/03/27/abdulla-mohsen/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nidomilk.wordpress.com');"><em>Nido</em></a> seit vier Monaten <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');">in Haft</a>.</p>
<p><em>Nido</em> erklärt:</p>
<blockquote><p>Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali Jassem, der unter bislang ungeklärten Umständen nach einer Demonstration am 17. September gestorben war. Duzende wurden festgenommen, darunter auch Abdulla.</p></blockquote>
<p><em>Nido</em> schreibt, der Blogger habe gesundheitliche Probleme:</p>
<blockquote><p> Mehre Quellen berichten, Abdullas Gesundheit sei schlecht. Er hat Probleme mit den Nieren und seine Familie macht sich große Sorgen. Einmal musste er sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Die Familie erhält kaum Informationen über seinen Zustand oder Aufenthaltsort.</p></blockquote>
<p>Am meisten ärgert sich <em>Nido</em> aber über mangelnde Empathie von anderen Blogger und Onlineaktivisten bezüglich Abdullas Notlage:</p>
<blockquote><p> Es ist deprimierend. Es gibt Berichte über Folter und Schläge für die Häftlinge. Wir können nicht viel tun, außer auf Abdulla und die anderen aufmerksam zu machen. Anders als in den arabischen Foren hat es kaum Berichte und Diskussionen über den Fall gegeben, anders als in vorangegangenen Fällen von verfolgten Bloggern. Wenn Sie ein Blog oder Forum haben, oder sogar einen Kontakt irgendwo hin, schreibt bitte über dieses Thema. Mehr können wir nicht tun, man kann sich nur vorstellen, was sie durchmachen.</p></blockquote>
<p><a href="http://chanad.weblogs.us/?p=538" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chanad.weblogs.us');"><em>Chanad Bahrani</em></a> schließt sich dem an:</p>
<blockquote><p> Wie Nido schon sagte, Nido würde keiner Fliege etwas zu Leide tun, die Vorwürfe sind offensichtlich erfunden. Ich habe ihn bei zahllosen Demonstrationen kennen gelernt, er trug immer einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd, keine Fliege. Ruhig, sehr höflich und ein extrem netter Typ.</p></blockquote>
<p>Er weißt auch auf einen weiteren Aktivisten hinter Gittern hin: Hassan Abdulnabi:</p>
<blockquote><p>Auch der sehr aktive Hassan Abdulnabi wurde eingesperrt. Ich habe ihn nur einmal getroffen, aber immer bei den Protesten gesehen. Er war immer ganz vorne, war bemüht einen Konflikt zwischen der Polizei und den Demonstranten zu vermeiden. Er saß wegen seiner Aktivität im Arbeitslosigkeits-Komitee im Gefängnis und wurde mindestens einmal 2005 von der Polizei schwer verletzt, sodass er mehrere Wochen auf Krücken gehen musste.</p></blockquote>
<blockquote><p>Und wieder einmal ist er staatlicher Gewalt ausgesetzt.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Die Männer wurden offensichtlich nicht wegen irgendeines berechtigten Vorwurfes festgenommen, sondern weil sie sich trauten, den Mund auf zu machen. Hoffentlich werden sie freigelassen werden - aber bestimmt nicht, bevor man ihnen etwas gegeben hat, worüber sie und andere Aktivisten nachdenken werden, bevor sie wieder den Mund aufmachen.</p></blockquote>
<p><em> Abdulla Mohsen</em>, der noch auf seinen Prozess wartet, ist nicht wegen seiner Blogaktivitäten in Haft. Das <a href="http://www.bahrainrights.org/en/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');"><em>Bahrain Human Rights Centre</em></a> <a href="http://www.bahrainrights.org/en/node/1904" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');">fordert</a> seine Freilassung, sowie die Freilassung der anderen Dezember-Demonstranten. Das Centre selbst ist in Bahrain verboten und die Website gesperrt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/bahrain-blogger-vier-monate-in-haft/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Japan: Obszönität oder Kunst?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 13:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/</guid>
		<description><![CDATA[Am 19. Februar entschied das oberste Gericht in Japan, dass ein Buch von Robert Mapplethorpe, das 1999 am Narito Airport auf Basis seines pornografischen Inhalts konfisziert wurde, nicht gegen das Gesetz verstößt. Das Buch heißt &#8220;Mapplethorpe&#8221; und enthält 384 Seiten mit Fotos von verschiedenen Motiven, 19 zeigen Nahaufnahmen männlicher Genitalien. Asakai Takashi, Herausgeber der japanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Februar entschied das oberste Gericht in Japan, dass ein Buch von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Mapplethorpe" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Robert Mapplethorpe</a>, das 1999 am Narito Airport auf Basis seines pornografischen Inhalts <a href="http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/20080220TDY02304.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yomiuri.co.jp');">konfisziert</a> wurde, nicht gegen das Gesetz verstößt. Das Buch heißt &#8220;Mapplethorpe&#8221; und enthält 384 Seiten mit Fotos von verschiedenen Motiven, 19 zeigen Nahaufnahmen männlicher Genitalien. Asakai Takashi, Herausgeber der japanischen Ausgabe, brachte das Buch 1999 aus den USA mit. Nach der Konfiszierung stellte er den Verkauf in Japan ein, als er 2000 eine Warnung der Polizei von Tokio erhielt. Später zog er vor Gericht. Beispiele für Mapplethorpes Arbeiten gibt es bei der <a href="http://www.mapplethorpe.org/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mapplethorpe.org');">Robert Mapplethorpe Foundation</a> (Achtung, explizite Darstellung von Nacktheit). Viele japanische Blogger haben dieses Thema diskutiert.</p>
<p>Zmgojdha bei Slightly out of fortune <a href="http://zmgojdha.seesaa.net/article/84814352.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zmgojdha.seesaa.net');">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p>Ich höre zum ersten mal davon, dass so ein Fall vor Gericht entschieden wird. &#8220;Rechtstheorie des künstlerischen Werts und Obszönität&#8221; könnte ein Begriff werden. Deswegen ist es so lustig, aber auch so unumgänglich.</p>
<p>Ich denke, die Entscheidung ist so gefallen, weil einzelne Teile der Sammlung obszön sein könnten, aber vom Standpunkt der Kunst ist es kein obszönes Buch. Das wirft Fragen auf. Man könnte sagen, das Urteil ist zu Gunsten  von Mapplethorpe ausgegangen, weil er ein etablierter Künstler ist.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://blog.so-net.ne.jp/karubi53/2008-02-19" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.so-net.ne.jp');">Karubi</a></em> freut sich zwar über das Urteil, glaubt aber nicht, dass solche Kontroversen von einem Gericht entscheiden werden können.</p>
<blockquote><p>Die Richter (oder die Leute, die mit dem Fall befasst sind) sollten mit dem Mapplethorpe Buch auf die Straße gehen und 1000 Passanten fragen: &#8220;Halten Sie diese Bilder von männlichen Genitalien für obszön?&#8221;. Ich denke ernsthaft darüber nach. Sicher würden mehr als 800 sagen: &#8220;Das ist nicht obszön&#8221;, oder &#8220;das ist schön&#8221;, oder &#8220;das ist interessant&#8221;. Der &#8216;gesunde Menschenverstand&#39; (common sense) ist nichts, was von abgehobenen Richtern in ihrem hohen Amt festgelegt werden kann. Er ist er etwas, dass sich natürlich bei ganz gewöhnlichen Menschen herausbildet, die den Zeitgeist spüren.</p></blockquote>
<p>Auf der anderen Seite kritisieren manche Blogger sowohl das Urteil als auch die Werke des Künstlers.</p>
<p><a href="http://blogs.yahoo.co.jp/kosodatejityan1/40026735.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.yahoo.co.jp');"><em>Kosodatejityan1</em></a> sagt, er habe Schwierigkeiten Mapplethorpes Arbeiten zu verstehen.</p>
<blockquote><p> Wie auch immer, vom Standpunkt des gesunden Menschenverstandes kann ich nicht beurteilen, ob die Werke künstlerische Elemente enthalten, aber ich kann nicht die Psychologie darin verstehen, Nahaufnahmen von diesen Dingen zu machen, um sie zu einer Sammlung zusammen zu stellen (wenn auch nur als Teil einer größeren Sammlung) und sich damit bekannt zu machen.</p>
<p>Es gibt Berge, Flüße, Pflanzen, Tiere und Vögel. Die Natur hat so viele Themen.  Ich denke wirklich, dass er sich so als Künstler nicht ausdrücken darf.</p></blockquote>
<p><a href="http://iwaiwa.cocolog-nifty.com/blog/2008/02/post_8f55.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/iwaiwa.cocolog-nifty.com');">Ein weiterer Blogger</a> ist schwer enttäuscht von dem Urteil:</p>
<blockquote><p> Ich kann das Urteil nicht verstehen, dass Nahaufnahmen von Genitalien Kunst sind, und keine Obszönitäten. Es gibt keinen Zweifel, dass das gegen die öffentliche Ordnung und Moral geht. Zunächst einmal kann ein Gericht so eine Frage gar nicht entscheiden. Das ist doch eine subjektive Wahrnehmung, es gibt also keinen objektiven Standpunkt für die Richter. Es gibt also gar keine andere Wahl, als Fotos von Genitalien kategorisch obszön zu nennen.</p>
<p>Richer Yukio Horigome hat Recht, wenn er sagt: &#8220;Bilder, die Genitalien zeigen, sind Pornografie. Es ist unzulässig, ihre obszöne Natur zu negieren, indem man sich auf künstlerische Qualitäten beruft.&#8221;</p>
<p>In Japan hat die Ansicht, dass der nackte Menschenkörper Kunst sei, keine Tradition. Das ist eine Gegenreaktion auf die Zeit des Mittelalters in Europa. Ich denke, Bilder von Genitalien sind obszön, und ich liebe die, die Frauen zeigen (haha). Aber ich frage mich, ob man das so offen sehen darf. Die Ausdrucksfreiheit sollte natürlich auf Grundlage der Geschichte, Tradition, der öffentlichen Ordnung und Moral reguliert werden. Wofür brauchen wir ein Gerichtshof, der so etwas nicht unterbinden kann?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Russland: Natalia Morars Geduldsprobe</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 15:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Moldawien]]></category>

		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Russisch]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/</guid>
		<description><![CDATA[Es folgt ein Auszug aus der Eilmeldung des Komitees zum Schutze von Journalisten (CPJ) vom 28. Februar über den Fall der New Times Journalistin Natalia Morar (Pseudonym: natmorar):
[&#8230;] Als Bürgerin von Moldawien war Morar auf Grundlage eines Befehls des Nachrichtendienstes die Einreise nach Russland im Dezember untersagt worden. Sie wurde nach Chisanau gebracht. Einen Monat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es folgt ein Auszug aus der <a href="http://www.cpj.org/news/2008/europe/russ28feb07na.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.cpj.org');">Eilmeldung</a> des Komitees zum Schutze von Journalisten (CPJ) vom 28. Februar über den Fall der New Times Journalistin Natalia Morar (Pseudonym: <em>natmorar</em>):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Als Bürgerin von Moldawien war Morar auf Grundlage eines Befehls des Nachrichtendienstes die Einreise nach Russland im Dezember untersagt worden. Sie wurde nach Chisanau gebracht. Einen Monat später gaben Vertreter der russischen Botschaft in Moldawien ihr gegenüber an, Grund der Ausweisung sei  ein Gesetz von 1996 gewesen, das den Behörde erlaube Ausländer auszuweisen, die die Staatssicherheit oder die öffentliche Ordnung gefährden, um die &#8216;Gesundheit der Gemeinschaft&#39; zu schützen.</p>
<p>Vergangene Woche hatte Morar ihren Kollegen Ilya Barabanov geheiratet und versuchte gestern als seine Ehefrau in Russland einzureisen. Erneut durfte sie das Land nicht betreten und blieb in der Transit-Zone des Flughafens. Die Behörden gaben keine rechtliche Grundlage für die Abweisung an. Man sprach nur von einer &#8220;Anweisung von oben&#8221;. Barabanov, der einreisen durfte, entschied sich bei seiner Frau zu bleiben. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Wegen Morars Gesundheitsproblemen entschieden sie und Barabanov (Pseudonym <em>kotoeb</em>) sich am 1. März, nach Moldawien zurückzukehren.</p>
<p>Am 4. März veröffentlichte sie ihren <a href="http://natmorar.livejournal.com/21484.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/natmorar.livejournal.com');">ersten Blogpost</a> nach ihrer Rückkehr (rus):</p>
<blockquote><p> Die Geschichte wirkt ganz weit weg, als hätte sie nicht mit uns zu tun. Ich werde nicht alles wiederholen - um ehrlich zu sein möchte ich das gar nicht &#8230;</p>
<p>Ich bin sehr müde. Für die meisten von denen, die mich in den vergangenen Monaten fertig machen wollten, und vor allem auch Ilya und mich fertig machen wollten, geht es nur um Politik und pseudo-Patriotismus. &#8220;Man beißt nicht die Hand, die einen Füttert&#8221; und ähnliches.</p>
<p>Ihr sprecht von Politik, ihr Sprecht von dem Recht eines Staates auf Souveränität, ihr macht  freche Statements - anonym - und ich kann derweil nicht das einfachste von allem verstehen &#8230;</p>
<p>Ich habe noch immer keine Antwort auf die Frage erhalten, warum ich nicht in einem Land leben kann, das längst mein zuhause geworden ist. Meine engsten Freunde leben hier&#8230; ich kann das alles nicht verstehen.</p>
<p>Ich sage nur folgendes: Meine Heirat mit Ilya ist keine Täuschung, wir waren schon lange zusammen. die Domodedovo-Geschichte war keine PR-Aktion für die New Times, wir sind zwei erwachsene Menschen, die auf eigene Verantwortung handeln. Ich werde jetzt oft gefragt, warum wie diese Show abziehen müssen. Ich werde nicht versuchen, diese Menschen umzustimmen. Für mich war es keine Show. Für mich ist es das Land, in dem ich nicht leben darf. Für mich ist er der Mensch, mit dem ich nicht zusammen sein darf. Für mich ist es das Magazin, für das ich nicht arbeiten darf.</p>
<p>Wäre ich stärker gewesen, wäre ich für einen Monat auf dem Flughafen geblieben.</p>
<p>jetzt fühl ich mich besser. Mama fühlt sich schlechter. Wir hatten hier zuhause zwei anonyme Drohanrufe gegen mich. Beide kamen nachts. Beide male war meine Mutter am Apparat. Gestern mussten wir einen Krankenwagen rufen, um sie wieder zu beleben. Das werde ich nie vergeben. Anderes hätte ich vergeben, aber das? Niemals.</p>
<p>Großer Dank an alle, die mir beistanden und die jetzt bei mir sind. Ihr seid immer noch mehr, als all die anderen zusammen.</p></blockquote>
<p>Der Post ist bislang 250 mal kommentiert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Puerto Rico, Trinidad &#038; Tobago: Trauer um Bhutto [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/puerto-rico-trinidad-tobago-trauer-um-bhutto-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/puerto-rico-trinidad-tobago-trauer-um-bhutto-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 10:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/puerto-rico-trinidad-tobago-trauer-um-bhutto-linktipp/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Benazir Bhutto war für mich eine Inspiration. Sie war wild. Sie war frech. Sie war schön, smart und furchtlos&#8221;: Die puertoricanische Bloggerin Liza Sabater nennt Bhutto eine &#8220;Sheroe&#8221;, eine Heldin. Coffeewallah schreibt in Trinidad: &#8220;Was auch immer Frau Bhutto ausgemacht haben mag, sie hat anscheinend versucht, Pakistan zum Besseren zu verändern&#8221;.
Von Janine Mendes-Franco. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Benazir Bhutto war für mich eine Inspiration. Sie war wild. Sie war frech. Sie war schön, smart und furchtlos&#8221;: Die puertoricanische Bloggerin <a href="http://culturekitchen.com/liza/blog/benazir_bhutto_a_true_sheroe_is_assassinated" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/culturekitchen.com');">Liza Sabater</a> nennt Bhutto eine &#8220;Sheroe&#8221;, eine Heldin. <em><a href="http://coffeewallah.blogspot.com/2007/12/era-ends.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/coffeewallah.blogspot.com');">Coffeewallah</a></em> schreibt in Trinidad: &#8220;Was auch immer Frau Bhutto ausgemacht haben mag, sie hat anscheinend versucht, Pakistan zum Besseren zu verändern&#8221;.</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/puerto-rico-trinidad-tobago-trauer-um-bhutto-linktipp/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
