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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Arbeitskräfte</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:38:09 +0000</pubDate>
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		<title>Saudi Arabien: Gefangen im Büro</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ar6abon [ar] aus Saudi Arabien erzählt uns die Geschichte, wie er eine Nacht eingeschlossen in seinem Büro verbringen musste:

احمد الله تعالى خلال هذا الأسبوع اصبحت أداوم في الوظيفة الجديدة .
وبحكم أني جديد لازم أثبت جدارتي وحماسي واندفاعي
المكتب عبارة عن وكيل لشركة عالمية , ومكتب جدة لازال في طور التأسيس , أُعتبر أنا أول موظف في [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ar6bon.ws/?p=48" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ar6bon.ws');"><em>Ar6abon</em></a> [ar] aus Saudi Arabien erzählt uns die Geschichte, wie er eine Nacht eingeschlossen in seinem Büro verbringen musste:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: right;">احمد الله تعالى خلال هذا الأسبوع اصبحت أداوم في الوظيفة الجديدة .<br />
وبحكم أني جديد لازم أثبت جدارتي وحماسي واندفاعي<br />
المكتب عبارة عن وكيل لشركة عالمية , ومكتب جدة لازال في طور التأسيس , أُعتبر أنا أول موظف في المكتب ..<br />
ولازلت حتى هذه اللحظة أداوم لوحدي .. اسرح وأمرح<br />
حصل لي موقف أمس .. لا أحسد عليه أبدا<br />
سبق وأخذت معي مجموعة من الملفات والعقود والدراسات الخاصة من المكتب إلى البيت , لأقوم بقراءتها وتفحصها .. حتى أكون على إطلاع ومعرفة .<br />
ليلة أمس خرجت من البيت الساعة 11 ونص مساءً , وأنا في اتجاه الكورنيش .. مريت من قرب مقر العمل , قلت في نفسي : خليني انزل واحط الأوراق في المكتب .. وامشي<br />
وبالفعل : طلعت للمكتب وتركت الأوراق , كان فيه شئ آخذت في قراءته , ومضى الوقت .. تفاجئت بأن الساعة صارت 12 ونص صباحا !! ..<br />
قمت بسرعة لأخرج من المكتب , نزلت من المصعد .. وتفاجئت أن بوابة العمارة مغلقة<br />
يظهر أن الحارس قام بإغلاق الباب بحكم أن الوقت تأخر , والمفترض أنه لا يوجد أحد في المكاتب والشركات .<br />
وقتها أحسست بالإختنااااق .. لا يوجد أي طريقة للخروج أبدا !!<br />
عدت للمكتب , شغلت المكيف .. وضحكت على نفسي شوي وبعدها اديييتها نومه على الكنب  ..<br />
قمت الساعة 7 والنصف صباحا<br />
(( الناس تدخل للمكاتب لبداية اليوم الوظيفي , وأنا خارج من المكتب ووجهي معفوس ومتجه للبيت ))<br />
موقف عجيب صراحة هههههههههههههه ..<br />
وش رآيكم في الموقف هذا ؟</p>
<p>Ich danke Allah, dass ich diese Woche meinen neuen Job antreten konnte. Weil ich neu bin, musste ich hart arbeiten um meine Qualifikation, meinen Enthusiasmus und meine Strebsamkeit unter beweis zu stellen. Das Büro gehört zu einem internationalen Unternehmen, und der Standort in Jeddah wird gerade erst aufgebaut, sodass ich der erste Angestellte bin. Ich arbeite dort also bislang allein, und vergnüge mich mit mir selbst. Gestern passierte mir dann etwas, um das mich niemand beneiden wird. Ich hatte einige Ordner, Verträge und Studien aus dem Büro mit nach Hause genommen, um mich einzuarbeiten. Ich verließ mein Haus um 23.30 Uhr, und wäre ich auf dem Highway die Küste (Corniche) entlang fuhr, kam ich auch am Büro vorbei. Ich dachte mir, bring ich doch kurz die Akten zurück und verschwinde dann wieder. Ich ging also hoch ins Büro und stellte die Ordner zurück. Da viel mir was ins Auge, ich begann zu lesen, und die Zeit verfloss. Schockiert merkte ich plötzlich, dass es bereits 0:30 Uhr war! Ich wollte mich schnell auf den Weg nach Hause machen. Ich nahm den Fahrstuhl nach unten, aber weiter kam ich nicht: Die Türen des Gebäudes waren verschlossen! Der Nachtwächter hatte wohl schon abgeschlossen, weil die Büros zu dieser Zeit unbesetzt waren.</p>
<p>Ich bekam kaum Luft: Es gibt keinen Weg für mich nach draußen! Ich ging zurück ins Büro, machte die Klimaanlage an und musste über mich selber schmunzeln. Zum Schlafen legte ich mich dann auf ein Sofa und wachte um 7.30 Uhr auf.</p>
<p>Die Menschen strömten in die Büros, um mit ihrer Arbeit zu beginnen, während ich mich mit zerknautschtem Gesicht auf den Weg nach Hause machte. Ein seltsames Erlebnis &#8230; hihi &#8230; was sagt ihr dazu?</p></blockquote>
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		<title>Tadschikista: Ungerechte Verteilung des Wohlstands</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/tadschikista-ungerechte-verteilung-des-wohlstands/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 16:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[In Tadschikistan ist ist es fast unmöglich profitabel zu arbeiten, wenn man sich alle Regeln und Vorschriften des Staats hält. Es wird gescherzt, der einfachste Weg, wohlhabend zu werden, ist es Regierungsbeamter zu werden, oder der Regierung nahe zu stehen. Vielleicht ist das wahr, und man wird so in gewisser Weise immun gegen die Überprüfungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Tadschikistan ist ist es fast unmöglich profitabel zu arbeiten, wenn man sich alle Regeln und Vorschriften des Staats hält. Es wird gescherzt, der einfachste Weg, wohlhabend zu werden, ist es Regierungsbeamter zu werden, oder der Regierung nahe zu stehen. Vielleicht ist das wahr, und man wird so in gewisser Weise immun gegen die Überprüfungen, den Wettbewerb und die mögliche staatliche Verfolgung - je höher der Posten, desto mehr bekommt man. <em>Neweurasia</em> fasst eine <a href="http://tajikistan.neweurasia.net/2008/04/13/law-abiding-people-will-never-become-wealthy-in-tajikistan/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tajikistan.neweurasia.net');">Umfrage</a> von <em>Avesta News Agency</em> über die reichen Tadschiken zusammen:</p>
<blockquote><p> Wenn man ein reicher Tadschike ist, bedeutet das entweder, man war früher Angestellter der Regierung (1), man ist es immer noch (2), man ist Geschäftsmann, der es vermeidet Steuern zu zahlen (3), man ist ein Unterhaltungs-Star (4) oder man schmuggelt Drogen (5). Wenn man reich ist und selbst nicht bei der Regierung arbeitet, muss man einen <em>krisha</em> haben (ein &#8220;Dach&#8221;, d.h. einen Patronen in der Regierung).</p></blockquote>
<p>Der Bericht zeigt - und das ist auch relativ korrekt - dass man sogar Unterstützung aus der Regierung braucht, um ein Popstar zu werden. In einem anderen Artikel <a href="http://tajikistan.neweurasia.net/2006/12/03/no-krisha-no-business-doing-business-in-tajikistan/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tajikistan.neweurasia.net');">diskutiert</a> <em>neweurasia</em> das Geschäftemachen in Tadschikistan:</p>
<blockquote><p>Dein krisha kann ein Krimineller sein, ein hoher Beamter in der Regierung, vor allem in der Rechts-Vollstreckungsbehörde, oder ein früherer Warlord. Es ist besser, wen der krisha aus den Behörden kommen, weil die Kriminellen und früheren Warlords heute nicht mehr so einflussreich sind in Tadschikistan.</p></blockquote>
<p><em>Trojvar</em> <a href="http://tojvar.wordpress.com/2008/04/12/%d0%a1%d0%b0%d1%80%d0%b2%d0%b0%d1%82%d0%b8-%d1%85%d0%b8%d0%b4%d0%bc%d0%b0%d1%82%d0%b3%d0%be%d1%80%d0%be%d0%bd-%d0%b8-%d1%85%d0%b0%d0%bb%d0%ba/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tojvar.wordpress.com');">redet</a> [taj] über die Liste der reichsten Tadschiken:</p>
<blockquote><p>Die Mitarbeiter der Regierung in Tadschikistan legen ihre Einkünfte nie offen, und behaupten, nur von ihren Gehältern zu leben - 200 USD im Monat, auch wenn das gar nicht reicht für ein Leben in der Hauptstadt. Ich frage mich: Warum sind die so wohlhabend, während ich zum Arbeiten nach Russland migrieren soll?</p></blockquote>
<p>Um fair zu sein muss man zugeben, dass diejenigen, die jeweils Vorzüge genießen, ständig Gefahr laufen, ihr Geschäft zu verlieren, sobald der Besitz mal wieder innerhalb der Elite umverteilt wird; egal, wie mächtig der Patron heute ist: Man kann beides verlieren, Immunität und Besitz. Vergangene Woche wurde einer der erfolgreichsten tadschikischen Geschäftsmänner, Maruf Orifov, vom Obersten Gerichtshof zu 8,5 Jahren Haft verurteilt und sein Besitz beschlagnahmt, wegen angeblicher Bestechung und Steuerflucht. Er war Besitzer der größten Ladenkette in Dushanbe, &#8220;Orima&#8221;.</p>
<p><em>John Musarra</em> <a href="http://tajikistanjournal.blogspot.com/2007_03_01_archive.html#5691938960394420333" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tajikistanjournal.blogspot.com');">beschreibt</a> im Tajikistan Journal seine Erlebnisse beim Einkauf bei Orima, während Ravshan <a href="http://ru.tajikistan.neweurasia.net/?p=228#more-228" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ru.tajikistan.neweurasia.net');">denkt</a> [rus], das Urteil sei unangemessen hoch ausgefallen und werde das Investitionsklima im Land negativ beeinflussen. So oder so, viele Tadschiken vermuten, der Prozess war nicht mehr als die Attacke eines Kontrahenten, der das lukrativer Geschäft übernehmen möchte. Auch Tajeconomy <a href="http://tajeconomy.wordpress.com/2008/04/10/%D0%9F%D1%80%D0%B8%D0%B3%D0%BE%D0%B2%D0%BE%D1%80-%D0%9C%D0%B0%D1%85%D0%BC%D1%83%D0%B4%D0%BE%D0%B2%D1%83-%D1%83%D0%B4%D0%B0%D1%80-%D0%BF%D0%BE-%D0%BF%D1%80%D0%B5%D1%81%D1%82%D0%B8%D0%B6%D1%83-%D1%81/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tajeconomy.wordpress.com');">glaubt</a> [rus] das und führt aus:</p>
<blockquote><p>Das ist der Kern der Intrige: Wer wird Orima privatisieren? Wenn der Prozess konstruiert wurde, um die &#8220;Orima&#8221;-Kette zu übernehmen, dann ist der nächste Besitzer (oder sein Patron) wohl der Drahtzieher des Verfahrens. Wenn das der Fall sein sollte: Wer hat so viel Macht und Mittel, um die Strafverfolgung zu manipulieren?</p></blockquote>
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		<title>Nepal: Heimat und Indien</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/17/nepal-heimat-und-indien/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[United We Blog! schreibt über einen nepaler Gastarbeiter, der von der Arbeit in Indien heimkehrt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.com.np/united-we-blog/2008/03/08/homecoming-of-a-nepali-migrant-worker-from-india/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.com.np');"><em>United We Blog!</em></a> schreibt über einen nepaler Gastarbeiter, der von der Arbeit in Indien heimkehrt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ägypten: Aufruf an sozialistische Blogger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/09/agypten-aufruf-an-sozialistische-blogger/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 15:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich stelle eine Liste von Bloggern zusammen, die revolutionäre Sozialisten sind und der International Socialist Tendency nahe stehen&#8230; wenn du einer von ihnen bist, melde dich bitte bei mir unter egyptian[dot]bolshevik[at]gmail[dot]com &#8230; Wir müssten anfangen, stärker zu networken - für die Kraft der Arbeiter und den Internationalen Sozialismus&#8230;&#8221;, schreibt Hossam El Hamalawy aus Ägypten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich stelle eine Liste von Bloggern zusammen, die revolutionäre Sozialisten sind und der International Socialist Tendency nahe stehen&#8230; wenn du einer von ihnen bist, melde dich bitte bei mir unter egyptian[dot]bolshevik[at]gmail[dot]com &#8230; Wir müssten anfangen, stärker zu networken - für die Kraft der Arbeiter und den Internationalen Sozialismus&#8230;&#8221;, schreibt <a href="http://arabist.net/arabawy/2008/02/26/a-call-to-blogo-arms/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> aus Ägypten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Russia: Fremdenfeindliches Bloggen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/17/russia-fremdenfeindliches-bloggen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 16:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.
Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert holmogors Artikel (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:
 SIE
Heute war ich auf dem Roten Platz.
Ich war schockiert.
SIE waren da.
Nur SIE.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert <em>holmogors</em> <a href="http://holmogor.livejournal.com/2311632.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/holmogor.livejournal.com');">Artikel</a> (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:</p>
<blockquote><p> <strong>SIE</strong></p>
<p>Heute war ich auf dem Roten Platz.</p>
<p>Ich war schockiert.</p>
<p>SIE waren da.</p>
<p>Nur SIE.</p>
<p>Die verlorenen weißen Gesichter gingen völlig unter.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>SIE schlenderten faul herum, zu sechs oder zusiebt, machten voneinander Fotos mit ihren Handys. Zunächst wollte ich fragen: &#8220;Wer hat diesen Aufstand organisiert?&#8221;. Aber dann merkte ich, dass niemand ihn organisiert hatte. SIE hatten nur einen freien Tag. Und SIE entschlossen sich, zu dem Platz zu gehen, der IHNEN bekannt war. Es wurde eine regelrechte Flashmob: Hunderte tadshikische, usbekische und kirgisische Gesichter, keine Gruppen junger Männer zwischen 18 und 30.</p>
<p>SIE zeigten nicht die typischen Aggressionen [der kaukasischen Ureinwohner], das war nicht das Problem, aber ihre schiere Menge war sehr beeindruckend&#8230;</p>
<p>Ich bekam Angst.</p>
<p>Zum ersten mal hat mich diese Szene auf dem Roten Platz wirklich beängstigt.  Ich weiß, dass SIE essen, leben und arbeiten wollen.</p>
<p>Ich weiß auch, dass vor nicht allzu langer Zeit die Hauptstadt unseres Vaterlandes auch die Hauptstadt IHRES Vaterlandes war. Ich weiß, dass für SIE das neue Jahr beginnt, denn die Uhr des Kremls 12 Schlägt.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<p>Wie A. I. Fursov so schön schrieb, &#8220;Ja, sie werden unterdrückt, sind hungrig und unglücklich. Aber wenn sie zu uns kommen, werden sie zu gewöhnlichen Dieben. Und wenn wir schwach werden, werden sie unseren Raum und unsere Ressourcen nehmen: Die Schwachen werden geschlagen.&#8221;</p>
<p>Dafür braucht es nicht einmal Messer oder Schlagring. Um Raum wegzunehmen, reicht es manchmal, ihn einfach zu besetzen.  Heute habe ich gesehen, wie SIE es getan haben.</p>
<p>Und man sollte nicht vergessen, dass sie es nicht einmal böse meinen.</p>
<p>Was wird morgen geschehen?</p></blockquote>
<p>***</p>
<p>Es gibt natürlich auch Beträge <u>über</u> Xenophobe und ihre Ängste.</p>
<p>Am 7. Januar schrieb (rus) <em><a href="http://timur-aliev.livejournal.com/198205.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timur-aliev.livejournal.com');">timur-aliev</a></em> aus Grozny wie Tschetschenen online wahrgenommen werden:</p>
<blockquote><p> 1999 war ich zum ersten Mal online. Wie vielleicht die meisten Newbies verfiel ich dem Chatten und ICQ. Ich kann mich erinnern, dass ich viel Zeit bei chat.ru verbracht habe. Alle dort waren mehr oder weniger gleich, mit sehr ähnlichen Nicknames. Ich erinnere mich wohl nur noch an einen: Stasya [&#8230;] ich frage mich, ob sie heute ein eigenes Blog hat.</p>
<p>Ich kann nicht behaupten, zu jedem freundschaftlich gewesen zu sein, aber das Verhalten war untereinander sicher freundlich genug. Die Leute waren so halb interessiert an Tschetschenien. Aber das Interesse war nicht negativ oder offen aggressiv. Hier eines der Gespräche (um ehrlich zu sein, ich machte mich manchmal darüber lustig, dass sie mich  nicht verstanden, aber am Ende gestand ich natürlich immer, dass ich nur Spaß machte):</p>
<p>- Wo kommst du her?</p>
<p>- Aus Grozny.</p>
<p>- Und wie ist die Lage bei euch?</p>
<p>- Okey. Nur zu heiß. Und es fallen ein paar Schüsse.</p>
<p>- Warum wird geschossen?</p>
<p>- Oh, das kommt aus dem Stadium hier in der nähe. Es wurde ein Tor gemacht.</p>
<p>- Aber warum schießen sie?</p>
<p>- Das sind die Fans. Weil sie sich über das Tor freuen.</p>
<p>- Wow. Hat bei euch jeder eine Maschinenpistole? Auch die Fußballspieler?</p>
<p>- Ja, aber die haben sie in der Umkleide gelassen.</p>
<p>- Hat auch der Schiedsrichter eine Waffe?</p>
<p>- Natürlich. Der braucht die besonders dringend.</p>
<p>- Und hast du eine Waffe?</p>
<p>- Klar, die steht direkt neben meinem Computer.</p>
<p>- Wo bewahrst du die Waffe auf, wenn du schläfst?</p>
<p>- Unter meinem Bett &#8230;</p>
<p>- Du tust mir ehrlich Leid &#8230;</p>
<p>Und so weiter &#8230; Der Punkt ist, dass mehr Sympathie in der Luft hing als Anklage. Und nach den Anschlägen in Volgodonsk und Moskau schrieben mir einige, dass sie nicht glauben konnten, dass das Tschetschenen gewesen waren.</p>
<p>Und heute stoße ich bei LJ auf Menschen, die [sehr wütend] über die Tschetschenen sind. Die Wahrnehmung der Menschen hat sich in den wenigen Jahren seit 1999 geändert.</p></blockquote>
<p>Es folgt eine Diskussion in den Kommentaren:</p>
<blockquote><p><em>reader59</em>:</p>
<p>Das bedeutet nichts. In den acht Jahren hat sich die Gruppe der Russen im Internet verzehnfacht, und der Intelligenzdurchschnitt ist fast proportional gefallen.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Aber ich glaube nicht, dass die Intelligenz eines Menschen direkt mit seiner Wahrnehmung anderer Gruppen zusammenhängt.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Es ist fast eine wissenschaftliche Wahrheit: Ganz einfache Erklärung: Ein Mensch hat Angst vor dem Unbekannten und Unverständlichen. Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger Dinge, die er nicht versteht. Je höher der Bildungsgrad, desto weniger Dinge, die er nicht weiß. Je gebildeter und intelligenter ein Mensch also ist, desto weniger Phobien hat er. Das gilt auch für Xenophobie.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>So habe ich auch gedacht &#8230; Aber sogar bei LJ gibt es recht gebildete Menschen voller Xenophobie.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Ich sprach von der Verbindung von Bildung UND Intelligenz. Keins kommt ohne das andere aus. Eine Dummkopf kannst du es so lange erklären, wie du willst: er wird nicht kleverer werden: Er weiß dann nur mehr.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Damit hast du recht.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Russland: Eine &#8220;Oase der Entspannung&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/25/russland-eine-oase-der-entspannung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/25/russland-eine-oase-der-entspannung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 16:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. August vor sechzehn Jahren begann der Zusammenbruch der Sowjetunion. galerist (Marat Guelman, Galerist aus Moskau) veröffentlichte am Jahrestag eine Anekdote (RUS) über seinen Besuch auf dem Anwesen eines reichen Kunden - die Anekdote zeigt, was sich seit 1991 verändert hat - und was nicht.
[&#8230;]
Ich besuchte gestern einen sehr reichen Kunden. Ein riesiges Anwesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. August vor sechzehn Jahren begann <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2006/08/19/former-soviet-union-15-years-since-the-august-coup/">der Zusammenbruch der Sowjetunion</a>. <em>galerist</em> (Marat Guelman, Galerist aus Moskau) veröffentlichte am Jahrestag <a href="http://galerist.livejournal.com/770474.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/galerist.livejournal.com');">eine Anekdote</a> (RUS) über seinen Besuch auf dem Anwesen eines reichen Kunden - die Anekdote zeigt, was sich seit 1991 verändert hat - und was nicht.</p>
<blockquote><p>[&#8230;]</p>
<p>Ich besuchte gestern einen sehr reichen Kunden. Ein riesiges Anwesen, wunderschön. Alles wirkt unbenutzt. Es ist offensichtlich, dass er nur fünf Prozent dieses Luxus&#39; wahrnimmt. Und das nur, wenn er im Land ist.</p>
<p>Ich bliebt über Nacht, stand am nächsten Morgen um 11 Uhr auf und machte einen Spaziergang.  Alles voller Menschen. Bauarbeiter entspannen sich am See. Bedienstete trinken Tee in einer Gartenlaube. Der Koch sitzt in einem Arbeitszimmer an einem Computer (ich habe jetzt gerade seinen Platz eingenommen).</p>
<p>Wie auch immer: Die Angestellten nutzen das Anwesen voll aus, während der Besitzer im Grunde für sie arbeitet. Weil er diese Oase der Entspannung finanziert.</p></blockquote>
<p>Es folgen einige Kommentare der Leser:</p>
<blockquote><p><em>ol_</em>:</p>
<p>Es war schon immer so. Aber dann, aus reiner Ignoranz,  plünderten sie die Anlage, töteten den Hausherren &#8230; und lebten dann [im Elend].</p>
<p><em>biblioglobus</em>:</p>
<p>Wenn für jeden der oberen 10% ein duzend Menschen arbeiten, ist es kein wunder, dass Gastarbeiter so gefragt sind &#8230;</p>
<p><em>nekbke</em>:</p>
<p>Er hat einfach keinen Hausmanager, jemanden, der diese schlechte Arbeitsmoral unterbindet. Es geht einfach zu weit, wenn einem Koch erlaubt wird durch das Arbeitszimmer zu schlendern und den PC des Besitzers zu nutzen. Jeder Arbeiter braucht klare Grenzen, die festlegen, was nach erledigter Arbeit erlaubt ist und was nicht. Es ist nicht ein Problem des Besitzer, dass er das Anwesen nicht oft nutzt - das ist sein Recht, er kann es so oft nutzen, wie er es für richtig hält. Das Problem ist, dass verantwortungsvolle Leute - nicht solche Faulenzer - auf den Zustand des Besitzes achten müssen.</p>
<p><em>galerist</em>:</p>
<p>Mir scheint, dass er [diese entspannte Attitüde] selbst kultiviert.</p>
<p><em> salatau</em>:</p>
<p>[&#8230;] Er gibt vielln Menschen einen Job. Viele hier verstehen nicht, was es bedeutet, eine GROSSE GRUPPE zu beschäftigen.</p>
<p><em>chedelat</em>:</p>
<p>Ich bin einer von denen, die es nicht kapieren. Worauf willst du hinaus?</p>
<p><em>salatau</em>:</p>
<p>Ich will folgendes sagen:  Ein Mensch kann durch Kreativität und effektives Manegment [tausenden] (indirekt vielleicht Millionen) Menschen einen gut bezahlen und gesicherten Arbeitsplatz bieten kann.</p>
<p>Das ist die Grundlage einer Sozialpolitik, die Arbeitsplätze schaffen soll. Aber unser Staat und seine Strategen scheinen das nicht zu verstehen, die schreien nur nach Stabilität, aber wissen nicht wirklich, wie sie die erreichen sollen - die wissen nur, wie man neue Instabilitäten und andere Probleme provoziert.</p>
<p>Und dieser reiche Mann [&#8230;] macht einfach seinen Job, ohne unnötiges Gerede - er schafft Arbeitsplätze und soziale Sicherheit, sogar in Steigendem Maße, soweit es ihm möglich ist. Es könnte nicht schaden, jemanden wie ihn zum Präsidenten zu haben.</p>
<p><em>madame_prokopen</em>:</p>
<p>Das ist einfach eine mangelhafte Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern, typisch seit dem Ende der Sowjetunion.  Es ist schwer zu vergessen, dass alle Menschen gleich sein sollen. Schwer sowohl für die Angestellten, als auch für den Hausherren. Besonders wenn alle aus der gleichen Gegend kommen. Es ist einfacher wenn die Bediensteten aus dem Ausland kommen und es ist gut wenn sie eine andere Sprache spreche und die sozialistische Erziehung nicht mitgemacht haben. [&#8230;]</p></blockquote>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/neeka/">Veronica Khokhlova</a>. </strong></p>
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		<title>Iran: Globale Unterstützung für inhaftierte Gewerkschaftler</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaargar (Arbeiter) berichtet [FA], dass international Gewerkschaftsgruppen, etwa der Internationale Gewerschaftsbund, zu weltweiten Protesten am 9. August aufrufen. Es soll gegen die iranische Regierung demonstriert werden. Die Organisationen fordern die Freilassung von zwei bekannten inhaftierten Arbeitsrechtlern: Mansour Osanlou und Mahmoud Salehi.
Geschrieben von Hamid Tehrani.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kaargar</em> (Arbeiter) <a href="http://kaargar.blogfa.com/post-491.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kaargar.blogfa.com');">berichtet</a> [FA], dass international Gewerkschaftsgruppen, etwa der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Trade_Union_Confederation" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Internationale Gewerschaftsbund</a>, zu weltweiten Protesten am 9. August aufrufen. Es soll gegen die iranische Regierung demonstriert werden. Die Organisationen fordern die Freilassung von zwei bekannten inhaftierten Arbeitsrechtlern: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mansour_Osanlou" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Mansour Osanlou</a> und Mahmoud Salehi.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/" title="Posts by Hamid Tehrani">Hamid Tehrani</a>.</strong></p>
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