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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Internationale Beziehungen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Aserbaidschan: Schließung von IRI erregt Besorgnis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/24/aserbaidschan-schliesung-von-iri-erregt-besorgnis/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 02:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Sendungen von ausländischen Radiostationen eingestellt wurden, kommt die Nachricht über etwas, was einige als eine weitere Bedrohung des langsamen, wachsenden Prozesses der Demokratisierung in der ehemaligen Sowjetrepublik betrachten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/">Onnik Krikorian</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/azerbaijan-iri-departure-met-with-concern-disappointment/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/IRI.jpg" alt="" /><br />
Nachdem die Sendungen von ausländischen <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/04/azerbaijan-bans-foreign-broadcasts-while-preparing-for-a-constitutional-referendum/">Radiostationen</a> wie BBC, Stimme Amerikas und Radio Freies Europa/Radio Liberty in Aserbeidschan eingestellt wurden, und <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/11/11/azerbaijan-bloggers-sentenced/">nach der Verurteilung von zwei jugendlichen Video-Blogging Aktivisten</a> kommt die Nachricht über etwas, was einige als eine weitere Bedrohung des langsamen, wachsenden Prozesses der Demokratisierung in der ehemaligen Sowjetrepublik betrachten.</p>
<p>Am 3. November wurde bekannt gegeben, dass USAID die Arbeit der lokalen Niederlassung des &#8216;International Republican Institute (IRI)&#39; nicht verlängern würde. Der offizielle Grund hierfür war, dass IRI keinen Antrag eingereicht hätte. Viele Leute haben Zweifel an dieser Erklärung, wie der <a href="http://blog.novruzov.az/2009/11/republican-in-caucasus.html">Kommentar</a> von <em>Mutatione Fortitudo</em> zeigt.</p>
<blockquote><p>Nach einer anfänglichen Verschleierung durch die Botschaft (es wird behauptet, IRI hätte noch nicht einmal einen Vorschlag unterbreitet), erschienen weitere Informationen in der Presse. Es scheint, die USA (genauer gesagt USAID, eine Abteilung des Außenministeriums, das Entwicklungsprojekte im Ausland betreut), senkt nicht das Budget für das Demokratisierungs-Programm, sondern alles wird an das &#8216;National Democratic Institute&#39; übergeben. Es gibt anscheinend keine Änderung in der amerikanischen Außenpolitik, doch hat das größere außenpolitische Konsequenzen. Es hat den Anschein, dass sie mit der Arbeit von IRI nicht unzufrieden waren, doch zerstören sie genau die Projekte, für die sie Millionen ausgegeben haben.</p></blockquote>
<p>Die Blog-Post selbst lobt den IRI Land Direktor, Jake Jones.</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Jake war für die aserbaidschanische Blogosphäre, was Kolumbus für Amerika war - so etwas wie der erste Entdecker. Und diese Entdeckung geschah zu jener Zeit, als ich fast ausschließlich der einzige englisch-sprachige Blogger war und unter dem Pseudonym &#8220;&#8221;Politologe aus Aserbaidschan&#8221; schrieb. Jetzt höre ich, dass viele ausländische Organisationen daran denken, bloggen, Bloggers, usw. zu unterstützen. Aber es war Jake und IRI, die als Erste das Potenzial dieses neuen Medienfeldes in Aserbaidschan bemerkten und sie sind immer noch vorsichtig genug es nicht zu überschätzen, wie dies andere Organisationen und Einzelpersonen tun.</p></blockquote>
<p><em>Flying Carpets and Broken Pipelines</em>, die mit Unterstützung von Jones aufgebaut wurden, <a href="http://flyingcarpetsandbrokenpipelines.blogspot.com/2009/11/jj.html">kommentieren</a> ebenfalls über die Hauptkräfte hinter der Organisationsarbeit in Aserbaidschan.</p>
<blockquote><p>Vor etwa einem Jahr habe ich mit einem Freund &#8216;geskypt&#39; (über das Internet telefoniert), der in Baku lebt und arbeitet.  Das Thema unserer Diskussion an diesem Tage war die Suche nach einem Namen für meinen Blog, den sie gerade lesen. Es dauerte eine Weile, aber schließlich wurde &#8220;Flying Carpets and Broken Pipelines&#8221; ins Leben gerufen.</p>
<p>[&#8230;] Ich habe nie zuvor einen Menschen getroffen, der so an dieser Region interessiert war.</p>
<p>Er lernte die Sprache, bereiste das Land und kommt mit Allen gut zurecht. Als Emin und Adnan verhaftet wurden, war er da, um zu helfen und zu unterstützen, wo immer er konnte. </p>
<p>[&#8230;] All dies ist nur ein kleiner Teil dessen, was Jake und IRI in Aserbaidschan getan haben, und das umfasst auch endlose Schulungen und Seminare, die im ganzen Land abgehalten wurden.</p>
<p>[&#8230;] IRI präsentierte sich als eine Institution, die in das Land investierte in der Hoffnung (neben den anderen im Lande arbeitenden internationalen Institutionen)  gute Erfolge zu erzielen. Es wäre für Aserbaidschan ein Verlust, wenn IRI das Land verlassen sollte. So, bitte USAID (falls jemand dort diesen Blog lesen sollte) lasst sie hier bleiben und ihre Arbeit machen; sie sind es wert!</p>
<p>Es scheint ein allgemeines Missverständnis darüber zu geben, dass IRI keine Vorschläge für die Aktivitäten im nächsten Jahr unterbreitet hätte. Das ist NICHT wahr, IRI HAT Vorschläge gemacht. Es gibt wirklich lokale Partner, die das BEGRÜNDEN und RECHTFERTIGEN können.</p></blockquote>
<p>Beide Blogs berichten außerdem, dass eine Facebook-Gruppe &#8216;Keep IRI in Aserbaidschan!&#39; <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=201678634195">eingerichtet</a> wurde. Zu dem Zeitpunkt, als dies hier geschrieben wurde, gab es 830 Mitglieder.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Westsahara: Aminatou Haidar  deportiert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/21/westsahara-aminatou-haidar-deportiert/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 02:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Western Sahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Aminatou Haidar ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko) Am letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. Jillian C. York fasst die Reaktionen der Blogger zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian C. York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/western-sahara-aminatou-haidar-deported/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/aminatou-225x300.jpg" alt="Foto von Aminatou Haidar von saharauiak" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aminatou_Haidar">Aminatou Haidar</a> ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko). In 1967 geboren, wurde sie von den marokkanischen Behörden für Ihre Aktivitäten im Alter von 20 Jahren “verschwunden”, und tauchte erst drei Jahre später wieder auf. In 2005 wurde Haidar für ihre Teilnahme an einem Protest verhaftet und wegen “Anstiftung zu gewaltsamen Protest Aktivitäten” zu sieben Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. <a href="http://www.amnesty.org/en/library/asset/MDE29/010/2005/en/e8f78dc1-d476-11dd-8743-d305bea2b2c7/mde290102005en.html">Amnesty International</a> hält sie für eine politische Gefangene und stellt die Fairness ihrer Verurteilung und der von 6 Anderen infrage. Seit ihrer Entlassung wurde sie mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Kennedy_Human_Rights_Award">Robert F. Kennedy Human Rights Award</a> geehrt, für den Nobel Friedens-Preis <a href="http://afsc.org/ht/display/ContentDetails/i/15166/pid/449">nominiert</a> und erst kürzlich mit dem <a href="http://www.civilcourageprize.org/honorees.htm">Civil Courage Prize</a> in New York ausgezeichnet, alles für ihre Arbeit, die Menschenrechte in der Westsahara zu verteidigen.</p>
<p>Ohne Rücksicht auf die ihr verliehenen Auszeichnungen, lebte Haidar - bis vor Kurzem - in Marokko, immer in großer Gefahr verhaftet zu werden; bis zum letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. <a href="http://www.csmonitor.com/2009/1117/p06s10-wome.html">Laut dem </a><em>‘Christian Science Monitor’</em> hatten die Behörden Einwände dagegen erhoben, dass sie das Zollformular mit “Western Sahara” ausfüllte. Gemäß marokkanischen Beamten hat Haidar ihre marokkanische Staatsbürgerschaft aufgegeben und “freiwillig darauf verzichtet”. Sie wurde dann nach Lanzarote auf den Kanarischen Inseln gebracht, wo sie später aus humanitären Gründen die spanische Aufenthaltsgenehmigung erhielt, laut der spanischen Nachrichtenagentur <a href="http://www.abc.es/hemeroteca/historico-16-11-2009/abc/Nacional/haidar-afirma-que-no-comera-hasta-que-no-le-permitan-regresar-a-el-aaiun_1131506786134.html">ABC</a>.</p>
<p>Pro-Unabhängigkeit <em>Blog Sandblast</em> <a href="http://sandblast-arts.blogspot.com/2009/11/statement-morocco-expels-saharawi.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Sandblast+(Sandblast)&amp;utm_content=Google+Reader">erinnert</a> uns daran, dass Haidar nicht die einzige Dissidentin ist, die für ihre Überzeugung verfolgt wird, und schreibt:</p>
<blockquote><p>Seit dem 6. Oktober sind fünfzehn bekannte Menschenrechts-Verfechter aus Westsahara verhaftet, festgehalten und verhört worden. Davon werden 7 wegen Hochverrat vor ein Militärgericht gestellt, nachdem sie ihre Verwandten in dem Saharawi Flüchtlingslager in SW Algerien besuchten. Diese Saharawis sind als Zielgruppe festgenommen worden, weil sie gegen die Unterdrückung durch die marokkanische Besetzung in ihrem Heimatland protestiert hatten, und für das Recht auf Selbstbestimmung gemäß der Charter der Vereinten Nationen und über 100 Resolutionen der Vereinten Nationen eingetreten sind. Im August hinderten die marokkanischen Behörden sechs jugendliche Saharawis daran, nach England zu reisen, um an dem in Oxford durchgeführten Programm ‘Talk Together’ (redet miteinander) teilzunehmen, welches Dialoge zwischen Jugendlichen in Konfliktgebieten fördert.</p></blockquote>
<p>Der spanische Blogger <em>Bilbaobilonia</em> bezog sich auf eine Rede, in welcher der marokkanische König Mohammed VI feststellte, dass jeder, der die Unabhängigkeit von Westsahara befürwortet, ein Verräter sei, und drückte <a href="http://bilbaobilonia.net/2009/11/18/aminatou-haidar-la-traidora/">seine Unterstützung</a> [es] für Haidar so aus:</p>
<blockquote><p>Ya lo dijo el rey Mohamed VI en su discurso conmemorativo de la Marcha Verde: en Marruecos sólo se puede ser patriota o traidor.  Claro que, si alguien se toma la molestia de examinar las raquíticas libertades que promueve la dinastía alauí o la persecución a la que somete a la disidencia saharaui , es fácil llegar a la conclusión de que en Marruecos, la traición es la forma más noble de patriotismo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wie König Mohammed VI bereits in seiner Rede in Erinnerung an den Grünen Marsch sagte: Ein Marokkaner kann nur ein Patriot oder ein Verräter sein. Wenn man sich darum bemüht, die kümmerliche Freiheit, welche die Alawite Dynastie fördert, oder die Verfolgung denen die Saharawis Dissidenten unterliegen, zu untersuchen, dann fällt es einem leicht festzustellen, dass in Marokko Verrat die wahre Form des Patriotismus ist.</div>
<p>Blogger <em>One Hump or Two </em>ist <a href="http://onehumportwo.blogspot.com/2009/11/aminatou-haidar-abducted-by-moroccan.html">erstaunt</a>, dass die marokkanischen Behörden jemanden, der so gut bekannt ist, verfolgen:<br />
Das zeigt nur, dass die marokkanische Polizei jeden Saharawi verfolgt, der ein Referendum unterstützt, selbst solche, die internationale Verbindungen und Unterstützung haben. Haidars Auszeichnungen (erst kürzlich der <a href="http://www.rfkcenter.org/node/387">Civil Courage Prize</a>) sollten sie eigentlich außerhalb dieser Gefahrenzone stellen und der marokkanischen Regierung damit zeigen, dass die Welt sie beobachtet.</p>
<p><em> Sahara Occidental</em> <a href="http://saharaoccidental.blogspot.com/">veröffentlicht weiterhin Presse Zusammenstellungen</a> über den Fall von Aminatou Haidara.</p>
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		<item>
		<title>Russland: Blogger diskutieren 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/11/russland-blogger-diskutieren-20-jahrestag-des-falls-der-berliner-mauer/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 01:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer gibt es nicht viele russische Blogger, die sich an das historische Ereignis erinnern, es feiern und diskutieren konnten; ein Ereignis, welches manche als “das wichtigste Ereignis in der Geschichte des 20. Jahrhunderts” bezeichnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/alexey-sidorenko/">Alexey Sidorenko</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/09/russia-bloggers-discuss-20th-anniversary-of-the-fall-of-the-berlin-wall/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img alt="Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor - 1989 von romtomtom bei flickrr" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/2717209779_c4a81c8f7f2.jpg" width="400" height="263" /><p class="wp-caption-text">Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor - 1989 von romtomtom bei flickr</p></div>
<p>Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer gibt es nicht viele russische Blogger, die sich an das historische Ereignis erinnern, es feiern und diskutieren; ein Ereignis, welches manche als “das wichtigste Ereignis in der Geschichte des 20. Jahrhunderts” bezeichnen. Für die meisten russischen Blogger ist ‘der Fall’ eine Erinnerung der Kindheit/Jugendalter, eine eher mythische als wirkliche Begebenheit.</p>
<p>Einige Blogger benutzen dieses Datum, um ihre Leser an die gegenwärtige politische Situation zu erinnern, andere praktizieren ihren Zynismus, aber die meisten Blogger fragen sich: “Warum spricht niemand über dieses Datum? Warum wird es nicht öffentlich gefeiert?”</p>
<p>Der ehemalige Berater des Präsidenten Andrei Illarionov (aka LJ-Benutzer <em><a href="http://aillarionov.livejournal.com/">aillarionov</a></em> [RUS]) <em>schreibt</em> [RUS] auf seinem Blog:</p>
<blockquote><p>Heute, 20 Jahre danach, feiert die Welt “das wichtigste geopolitische Ereignis” des auslaufenden 20. Jahrhunderts - Zusammenbruch der totalitären kommunistischen Diktaturen in Europa. Es wird in vielen Ländern gefeiert.</p>
<p>Aber nicht in Russland. Und auch nicht in dem Dutzend anderer post-sowjetischer Staaten, die nicht nur stecken geblieben, sondern tiefer in einen neuen Autotarismus abgerutscht sind.</p>
<p>Russlands demonstrative Missachtung dieses so wichtigen Ereignisses der gesamten Epoche hebt das Ausmaß der neuen Mauer hervor, die den Platz der zerstörten eingenommen hat.</p>
<p>Diese Mauer ist unsichtbar aber trotzdem wirkungsvoll bei ihrem Versuch die Bewohner unseres Landes und unsere Brüder im Leid vom Rest der Welt zu isolieren.</p></blockquote>
<p>Ilya <em><a href="http://faibisovich.livejournal.com/">Faibisovich</a></em> (aka LJ-Benutzer faibisovich [RUS]) ist ebenfalls <em><a href="http://faibisovich.livejournal.com/109223.html">überrascht</a></em> über den Mangel an Publizität.</p>
<blockquote><p>Es ist wirklich unglaublich [&#8230;], dass weder “Echo aus Moskau” [eine liberale Radiostation] oder “Lenta.ru”, “Gazeta.ru” oder irgendwelches andere anständige russische “news portal” (sogar “RIA Novosti” oder “Interfax”) “etwas” zu bieten hatten, was auf den Webseiten der restlichen Welt berichtet wurde. Und dieses mysteriöse “etwas” hat viel mit Russland zu tun. Und jetzt scheint es, als ob es garnichts damit zu tun hat. Aber es gibt viele Neuigkeiten (je nach ihrem Geschmack) über “tote sowjetische Schauspieler”, “wieviel Eisenbahnzüge hat Kim Chen Ir”, irgendein Polizist der gelernt hatte einen Videoblog zu Benutzen [<a href="http://globalvoicesonline.org/2009/11/09/officer-exposes-police-corruption-using-the-web/">link to GV materia</a>l [ENG]] und Ginsburgs (Nobel-Preisgewinner) Grabrede.</p></blockquote>
<p>Ein anderer Blogger <a href="http://www.diary.ru/~SynthThesis/p85029031.htm">Synth Thesis betrachtet das Ereignis als einen Verlust, nicht als einen Gewinn</a>:</p>
<blockquote><p>Als jemand, der in “der USSR geboren” wurde, habe ich eine ganz besondere Einstellung zu diesem Thema. Ich glaube es gibt viele andere Leute, die auch ohne mich darüber “herumspucken”.<br />
[&#8230;]<br />
Die Illusion, dass jetzt jeder für sich selbst entscheiden kann, wird durch die Aktionen von all diesen bezahlten Wahrheitsliebenden in unsere Gehirne gesteckt, besser als bei allen Computer Spielen.</p></blockquote>
<p>Einige Blogger benutzen Bilder, um das Ereignis in Erinnerung zu bringen. LJ-Benutzer <a href="http://amelito.livejournal.com/115068.html">Amelito hat eine Fotosammlung</a> [RUS] von der Demontage der Mauer zusammengestellt. LI-Benutzer <a href="http://www.liveinternet.ru/users/1955645">Sotvoryaushij Miry</a> [RUS] <a href="http://www.liveinternet.ru/users/1955645/post114080850/">zeigt uns 17 Fotos</a> [RUS]. Privet-Benutzer <a href="http://blogs.privet.ru/community/gernov51/">Gernov51</a> [RUS] veröffentlichte <a href="http://blogs.privet.ru/community/gernov51/71556170">eine Chronologie über die Ereignisse von 1989, die den Kalten Krieg beendeten</a> [RUS].</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Gemäß einer Untersuchung des <a href="http://www.levada.ru/press/2009110602.html">Levada Zentrum vom Oktober 2009</a> [RUS], betrachten 63% der Befragten den Fall der Mauer als positiv/ziemlich positiv und 11% sehen ihn negativ. Der Fall der Mauer ist die zweit beliebteste Antwort (24 Prozent) auf die Frage: “Welche Ereignisse von 1989 empfinden Sie als die wichtigsten”; 50 Prozent der Befragten nannten den Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan als “das wichtigste Ereignis” des Jahres.</p>
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		<title>China: Noble Träume</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/26/china-noble-traume/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 02:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Die chinesische Presse und die Online Foren sind in diesem Monat überfüllt mit Berichten über die Nobelpreis Auszeichnung in Physik an Charles Kao. Noch ein anderer Chinese aus dem Ausland hat diesen renommierten Preis aufgeschnappt. Dieser vorübergehende Moment gemeinsamen Ruhms stellt allerdings eine tiefgründige Frage: Wann wird China seinen ersten eingeborenen Nobel-Preisgewinner produzieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/andy-yee/">Andy Yee</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/22/china-nobel-dream/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die chinesische Presse und die Online Foren sind in diesem Monat überfüllt mit Berichten über die Nobelpreis <a href="http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/2009/"> Auszeichnung</a> in Physik an Charles Kao. Noch ein anderer Chinese aus dem Ausland hat diesen renommierten Preis aufgeschnappt. Dieser vorübergehende Moment gemeinsamen Ruhms stellt allerdings eine tiefgründige Frage: Wann wird China seinen ersten eingeborenen Nobel-Preisgewinner produzieren?</p>
<p>Ein Kommentar in <a href="http://news.sina.com.cn/pl/2009-10-05/080918780374.shtml">Xinhua</a> (chin. Nachrichtenagentur) beschreibt diese Psychologie wie folgt:</p>
<blockquote><p>每年诺奖颁布时国人总是心神难宁，一旦获奖者有华人身份，更是亢奋莫明。然而热乎不了几天，就会渐渐的冷却，乃至波澜不兴。待到来年，又如是这般，循环往复。</p></blockquote>
<div class="translation">Jedes Jahr, wenn die Nobelpreisträger bekanntgegeben werden, werden die Chinesen sehr sentimental. Ist der Preisträger ein Chinese, dann sind sie sehr aufgeregt. Nach ein paar Tagen kühlt sich die Aufregung ab oder wird sogar zu Gleichgültigkeit. Nächstes Jahr wird sich dieser Kreislauf wiederholen.</div>
<p><a href="http://blog.ifeng.com/article/3238109.html">詹晟</a> sandte eine Frage an den ifeng Blog:</p>
<blockquote><p>有人说歧视华人——诺贝尔奖的不是中国，奖的是国籍。所以华人获得诺贝尔的必要条件是“加入美国国籍”。但为何“一换国籍就获奖”?</p></blockquote>
<div class="translation">Manche Leute meinen, dies sei eine Diskrimierung gegen die Chinesen - der Nobelpreis wird nicht an Chinesen vergeben. Er wird nur an Leute mit einer gewissen Staatsbürgerschaft verliehen. Eine Voraussetzung für einen Chinesen den Preis zu erhalten ist deshalb amerikanischer Bürger zu sein. Aber warum ist ein Chinese in der Lage den Preis zu erhalten, nachdem er seine Staatsbürgerschaft geändert hat?</div>
<p>Ein Echo hierüber findet man in <a href="http://blog.sina.com.cn/s/blog_4be5fd520100feor.html">青青草香’s</a> sina blog:</p>
<blockquote><p>美籍华人，美藉的“美”字是无关紧要的，关键在华人的“华”字。在媒体热情的引导下，大家觉得高锟得奖几乎就等于中国人等奖了。于是大批脆弱的心灵得以自我安慰</p></blockquote>
<div class="translation">Spricht man von einem “amerikanischen Chinesen”, dann liegt die Betonung nicht auf “amerikanisch” sondern auf “Chinese”.  Aufgrund der außerordentlichen Medienberichte hat man die Illusion, dass sich alle Chinesen den Nobelpreis teilen. Unsere schwachen Herzen sind erfreut.</div>
<blockquote><p>高锟已是第八位获得诺贝尔奖的华裔了，我们在引以自豪的同时是不是也该思考这样一个尴尬的问题：为什么同是华人，在别的国家就可以培养成为诺贝尔奖获得者，在中国就不能呢？</p></blockquote>
<div class="translation">Charles Kao ist der achte chinesische Nobelpreisträger. Wir sind stolz darauf und stellen trotzdem die unangenehme Frage: Warum erhalten Chinesen einen Nobelpreis, wenn sie im Ausland leben und nicht in ihrem eigenen Land?</div>
<p>Ein  <a href="http://www.infzm.com/content/36164">Kommentar</a> bei  丁果 im Southern Metropolitan Weekend zeigt ein paar strukturelle Probleme im chinesischen akademischen Umfeld auf.:</p>
<blockquote><p>中国仍然缺乏宽松自由的学术环境，这样就难以出现    的创意人才；中国缺乏进行高端研究的基础设施，或者说实验室，这使优秀的科学家，尤其是从事理论研究的华裔科学家，难以下决心回来报效祖国；中国缺乏培养创新头脑的人文环境，缺乏适合全球最优秀科学人才长期居住的社区条件，这就决定了不少优秀人才难以带领全家回来，怕耽搁了下一代的成长。</p></blockquote>
<div class="translation">In China fehlt immer noch ein freies akademisches Umfeld, dass die Entwicklung von innovativen Talenten erleichtert. In China fehlen hochwertige Einrichtungen für die Grundlagenforschung, die es im Ausland lebenden Chinesen schwer macht, in ihre Heimat zurückzukehren; in China fehlt die soziale Atmosphäre zur Förderung bahnbrechender Ideen und eine geeignete Gemeinschaft, in der sich führende Wissenschaftler für längere Zeit aufhalten können.</div>
<p>詹晟 und 青青草香 diskutieren ebenfalls einige bestürzende Realitäten.<br />
詹晟 sagt:</p>
<blockquote><p>看看大陆学术腐败盛行，有所谓“博导”年出书量，少则数本多则数十本。地方政府“拍脑袋”做决策，请洋智库出点子，只为“附庸风雅”。</p></blockquote>
<div class="translation">Sehen Sie sich doch das korrupte akademische Umfeld in China an. Es gibt eine Anzahl so-genannter Bücher-veröffentlichende PhD-Berater, die von einigen wenigen bis hin zu ein paar Dutzend pro Jahr reichen. Lokalregierungen beschäftigen gerne ausländische Berater, weil das eben “modern” ist.</div>
<blockquote><p>若没有形成严谨的学术环境、科学的奖惩机制，胸前别着“人民教师”的光荣牌，照样也会耐不住寂寞纷纷投奔商海</p></blockquote>
<div class="translation">Dort wo kein rigoroses akademisches Umfeld mit einem effektiven Vergütungssystem besteht, werden die meisten Akademiker, selbst mit dem Ruhm ein “Volks-Lehrer” zu sein, diesen Kreis verlassen und in die kommerzielle Welt wechseln.</div>
<blockquote><p>大可不忿地将种种学术怪现状，归为转型期中国的尴尬现实，或者商品经济大潮的强力冲击，但是否与文化和心态有关？</p></blockquote>
<div class="translation">Wir können natürlich ein sich transformierendes China oder die Wellen des Materialismus als Ursachen für all diese Unregelmäßigkeiten verantwortlich machen. Aber steht das nicht auch im Zusammenhang mit unserer Kultur oder Geisteshaltung?</div>
<p>青青草香 bemerkt:</p>
<blockquote><p>中国是个喜欢数字、重视数字而且精于使用数字的国家。国内高校多以学术论文发表数量来评价一名教师的水平和贡献，也以发表一定数量的论文作为研究生、博士生进入毕业答辩的标准。在这种考核体系下，教师们为职称为课题为成果为奖金、学生们为答辩为毕业为今后的工作都必须大写论文。结果拼凑剽窃成风，拿来主义盛行。中国在荣登学术论文数量世界第一宝座的同时，可能还应该戴上学术泡沫和论文垃圾产量世界第一这顶桂冠</p></blockquote>
<div class="translation">In China benutzt man gerne Zahlen. Die Anzahl der veröffentlichten Forschungspapiere wird dazu benutzt, die akademische Qualität einer Person zu bestimmen, oder ob der Forschungs-Student zur Stufe der Doktorarbeit aufsteigen darf. Diesem System zufolge müssen die Lehrer und die Studenten eine große Anzahl von Papieren veröffentlichen, mit dem dazugehörigen Ergebnis von weitverbreitetem Plagiarismus. China liegt deshalb an erster Stelle in der Produktion von akademischen Abhandlungen, mag aber auch an erster Stelle in der Produktion von akademischem Abfall liegen.</div>
<blockquote><p>在现有的教育模式和科研体制下，中国可能很难培养出真正有自由思想、有独立精神、有创新能力的科学家，因此一时半会儿要想捧回个诺贝尔奖恐非易事。</p></blockquote>
<div class="translation">Unter dem gegenwärtigen Ausbildungs- und Forschungssystem ist es für China schwer, liberale, unabhängige und innovative Wissenschaftler zu fördern. Den ersten eingeborenen chinesischen Nobelpreisträger zu produzieren mag noch einige Zeit in Anspruch nehmen.</div>
<p>In dem gemeinsamen englischen Blog, “<em><a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/08/what-lies-between-chinese-writers-and-the-nobel-prize">the Fool’s Mountain</a></em>”, gibt es ebenfalls eine heiße Diskussion über  “<a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/08/what-lies-between-chinese-writers-and-the-nobel-prize">What Lies between Chinese Writers and the Nobel Prize</a>” (Was liegt zwischen chinesischen Autoren und dem Nobelpreis?)<br />
(Foto von nobelprize.org)</p>
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		<item>
		<title>Video-Wettwerb: Bürgerbotschafter beim 64. Tag der Vereinten Nationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/26/video-wettwerb-burgerbotschafter-beim-64-tag-der-vereinten-nationen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/26/video-wettwerb-burgerbotschafter-beim-64-tag-der-vereinten-nationen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Schauspieler George Clooney erklärt, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen und als einer von fünf Gewinnern beim 64. Tag der Vereinten Nationen in New York dabeisein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/09/25/video-contest-citizen-embassadors-for-the-64th-un-day/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img title="9139541_bf2f063f51_t" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/09/9139541_bf2f063f51_t.jpg" alt="Bild von Basykes" width="100" height="100" /><p class="wp-caption-text">Bild von Basykes</p></div>
<p>Was würdet ihr den Regierungschefs aus aller Welt sagen, wenn ihr die Chance dazu hättet? Erzählt ihnen in einem maximal dreiminütigen Video, was eurer Meinung nach getan werden muss, um die Welt sicherer und besser zu machen, und ihr bekommt die Chance, einen Besuch im UN-Hauptquartier zum 64. Tag der Vereinten Nationen zu gewinnen.</p>
<p>Der Schauspieler George Clooney ist UN-Friedensbotschafter und im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DnIIwV0lqqM">folgenden Video</a>, das vom <a href="http://www.youtube.com/user/unitednations">Fernsehen der Vereinten Nationen</a> hochgeladen wurde, erklärt er, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen kann und als einer von fünf Gewinnern die Chance bekommt, bei dem VIP-Event in New York dabeizusein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Regeln sind recht einfach:</p>
<blockquote><p>1. Video aufnehmen; Dauer max. 3 Minuten,<br />
2. Video über euer YouTube-Account hochladen,<br />
3. Video als VIDEOANTWORT zu diesem Video hinzufügen,<br />
4. Teilnahmeschluss: 10. Oktober 2009</p>
<p>Auswahlverfahren:<br />
1. Die fünf besten Videobeiträge werden von einem Komitee nach schlüssigem Inhalt, Originalität und Kreativität ausgewählt.<br />
2. Die Finalisten werden zu Bürgerbotschafter ernannt und zum 64. Tag der Vereinten Nationen ins UN-Hauptquartier in New York eingeladen.<br />
3. Sie erhalten eine Sonderführung im UN-Hauptquartier, bekommen einen Fototermin mit dem Generalsekretär Ban Ki-moon sowie VIP-Plätze beim Konzert zum Tag der Vereinten Nationen, das am Freitag, den 23. Oktober 2009 stattfinden wird.</p></blockquote>
<p>Bisher wurden weniger als eine Handvoll Videos eingereicht, davon zwei aus den Vereinigten Staaten (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=04tPVekEZo4">1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEAmWDA35nA">2</a>), eines aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IqQtAtDs9r0">Kanada</a> und eines aus den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1YO9mEsXyy8">Vereinigten Arabischen Emiraten</a>. Der letztmögliche Abgabetermin ist der 10. Oktober: Schnappt also eure Kamera und präsentiert eure Argumente fesselnd, originell und kreativ!</p>
<p><em>(Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/basykes/">basykes</a> zur Illustration des Artikels unter Creative Commons Attribution License verwendet)</em></p>
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		<item>
		<title>China und Taiwan: Der Besuch des Dalai Lama und die Politik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/31/china-and-taiwan-der-besuch-des-dalai-lama-und-die-politik/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Taiwan (ROC)]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonOiwam Lam  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Gestern kam der Dalai Lama im Zuge seiner von China verurteilten Reise in Taiwan an. Die Reise, um die die Democratic Progressive Party (DPP) bei Präsident Ma Ying-jeou angesucht hatte, ist eine Geste des Unterstützung gegenüber den Opfern des Taifuns Morakot. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/oiwan/">Oiwam Lam</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/08/31/china-and-taiwan-dalai-lamas-visit-to-taiwan-inevitably-political/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Gestern kam der Dalai Lama im Zuge seiner von China verurteilten Reise in Taiwan an. Die Reise, um die die Democratic Progressive Party (DPP) bei Präsident Ma Ying-jeou angesucht hatte, ist eine Geste des Unterstützung gegenüber den Opfern des Taifuns Morakot. Der Dalai Lama erklärte am Flughafen: <a href="http://english.aljazeera.net/news/asia-pacific/2009/08/2009830205219349115.html">&#8220;Ich bin ein Mönch. Man hat mich ersucht, Gebete für den Frieden zu sprechen &#8230; Es geht nicht um Politik. Es geht um das Menschliche.&#8221;</a></p>
<p>Obwohl der Dalai Lama sich sehr bemühte, diese Reise als &#8220;humanitäre&#8221; Reise zu gestalten, und den Verlauf auch dementsprechend plante, lassen die Debatten und Proteste rund um diese Reise darauf schließen, dass es dabei auch um etwas anderes geht.</p>
<p>Taiwanderful veröffentlichte den <a href="http://www.taiwanderful.net/event/dalai-lama-taiwan">Terminplan der Reise </a>mit einem Kommentar, in dem er beklagt:</p>
<div class="translation">Dieser Reiseverlauf kann in letzter Sekunde noch abgeändert werden. Es scheint, dass die Regierung mit einer Hand gibt und mit der anderen nimmt. Sie lassen den Dalai Lama hierher kommen, aber sie wollen auch nicht, dass er frei agieren kann.</div>
<p>Von Anfang an glaubten jene, die gegen die Reise des Dalai Lama sind, dass die Reise als Ganzes eine politische Show ist, die von der DDP gelenkt wird. Zum Beispiel sagte <a href="http://blog.udn.com/ROCgood/3266783">ROCgood</a> von udn.com: </p>
<blockquote><p> 明明故意消費88水災災民的死亡及苦難，搞落井下石的突襲，卑鄙政治手段，暗戳兩岸敏感神經，趁火打劫，發政治國難財，企圖破壞兩岸和平。卻又如此倒打一耙，假惺惺作態，偽託「人道撫慰」之名，說別人不要有「政治邏輯思考」，真的讓人噁心作嘔！
</div>
<div class="translation">Das ist eine ganz bewusste Vereinnahmung der Opfer des Taifuns Morakot, mit all ihrem Leiden und Sterben. Dieser politische Trick ist ein schmutziger Angriff auf jene, die ohnehin schon Not leiden. Er will den Nerv der Beziehungen zwischen China und Taiwan treffen und nutzt eine nationale Notlage aus. Sie [die DDP] will mit dieser vorgeblichen Geste des &#8220;humanitären Trostes&#8221; den Frieden zwischen Taiwan und China zerstören, kritisiert aber gleichzeitig die &#8220;politische Logik&#8221; der anderen. Das ist unerträglich!</div>
</blockquote>
<p>Lin Pohua, ein Blogger und Kolumnist, nennt <a href="http://lingfengcomment.pixnet.net/blog/post/25753763">drei Hauptargumente</a> gegen den Besuch des Dalai Lama: 1. Der Dalai Lama ist eine politische Figur und sein gesamtes Handeln verfolgt politische Zwecke; 2. die lokalen religiösen Vertreter können den Opfern genauso gut Trost spenden; 3. die DPP funktioniert den Besuch des Dalai Lama in eine Politshow um. Und Lin argumentiert weiter <a href="http://lingfengcomment.pixnet.net/blog/post/25753763"> Lin</a>:  </p>
<blockquote><p> 達賴喇嘛本來就是宗教領袖，如果說，他後來被逼沾上政治，也是因為共產黨對西藏文化與宗教的滅族迫害</p>
<div class="translation">Der Dalai Lama ist ursprünglich ein religiöser Führer. Wenn es heißt, er sei in eine politische Rolle gedrängt worden, dann wegen der Unterdrückung der tibetischen Kultur und Religion durch die KP.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>葉小文一句“不一定遠方來的和尚才會念經”，是有意挑動台灣宗教界與達賴喇嘛，以及台灣宗教界之間的關係。</p>
<div class="translation">Der Kommentar von Ye Xiaowen [Anm. d. Übers.: Ye ist der Direktor des Staatlichen Büros für Religiöse Angelegenheiten der VR China], dass &#8220;jeder Priester beten kann und man niemanden von weit her dazu einladen muss&#8221; ist eine Provokation, die einen Konflikt zwischen den religiösen Vertretern Taiwans und dem Dalai Lama herbeiführen will. Er zerstört auch die Beziehung der verschiedenen religiösen Gruppierungen Taiwans untereinander.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>共產黨大肆誣蔑民進黨，那是因為這口自己找來的惡氣不便出在不爭氣的馬英九身上，只能找民進黨來亂罵了。</p>
<div class="translation">Die KP Chinas greift deswegen die DPP an, weil sie ihren Zorn nicht direkt an Ma Ying-jeou auslassen kann, sondern ihn der DPP spüren lassen muss.</div>
</blockquote>
<p><a href="http://blog.roodo.com/weichen/archives/9863367.html">Weichen </a>unterstricht, dass der Dalai Lama Taiwan zwei Mal - 1997 und 2001 - besucht hat. In beiden Fällen hieß Ma Ying-jeou den Dalai Lama herzlich willkommen. Der Blogger sagt voraus, dass Ma Ying-jeou und die Führer der KMT es nicht wagen werden, den Dalai Lama zu treffen, weil Beijing Druck auf sie ausübe.</p>
<p>Cigam sieht im Besuch des Dalai Lama einen <a href="http://cigam.pixnet.net/blog/post/24239412">politischen Schlagabtausch</a> zwischen DPP, Kuomintang (KMT) und der KP Chinas:</p>
<blockquote><p>邀請達賴喇嘛來台灣，對DPP來說，的確是一手好牌你KMT不准他來，一定得罪災民！你讓他來，又得罪支那！</p>
<div class="translation">Die Einladung an den Dalai Lama, Taiwan einen Besuch abzustatten, ist tatsächlich ein schlauer Schachzug gewesen. Erlaubt die KMT den Besuch nicht, wäre das ein Schlag ins Gesicht der Opfer. Erlaubt sie den Besuch, dann zieht sie sich den Zorn der KP zu!</div>
</blockquote>
<blockquote><p>是的，能把KMT轟到台灣來的共產黨果然不是省油的燈！ 一方面示意區長可以放達賴喇嘛通關，另一方面擺出強硬態勢：你他 X的馬區長不聽話！甚至還放了一隻奴才來台灣大聲亂吠！ 一招轉守為攻、連消代打，幫馬區長洗掉了部分「親中」的嫌疑（是嫌疑嗎？），順便再幫馬區長塑造出有擔當、有氣魄的形象！好了，雙方你來我往，如果發展到這裡，其實看起來好像是DPP做球給KMT跟支那來打，讓他們博得美名</p>
<div class="translation">Die Tatsache, das die KP Chinas die Kuomintang besiegen konnte, zeigte, dass sie ein mächtiger Faktor ist. Einerseits gab sie grünes Licht für die Reise des Dalai Lama, andererseits verurteilte sie das Vorhaben offen: Du kleiner Provinzchef Ma hast gegen meinen Willen gehandelt! Sie schickt sogar einen Lakaien [Anm. d. Übers.: gemeint ist Ye Xiaowen], der sich in Taiwan wichtig macht! Das alles half Ma, dem Provinzchef, seine verdächtig pro-chinesische Haltung zu übertünchen und sich ein Image als verantwortlicher Provinzchef aufzubauen! Und jetzt schaut es langsam so aus, als ob die DPP den Ball der KMT und der chinesischen Regierung zuspielt und ihr die Gelegenheit gibt, sich einen guten Namen zu machen!
</div>
</blockquote>
<p>In der VR China darf der Besuch des Dalai Lama  in  Foren und Blog-Hosting-Webseiten nicht thematisiert werden.</p>
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		<title>Bürger auf der ganzen Welt nehmen an „United 4 Iran“ teil</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/24/burger-auf-der-ganzen-welt-nehmen-an-%e2%80%9eunited-4-iran%e2%80%9c-teil/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/24/burger-auf-der-ganzen-welt-nehmen-an-%e2%80%9eunited-4-iran%e2%80%9c-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 14:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 25. Juli haben Menschen aus aller Welt die Chance, die Iraner in ihrem Kampf für Demokratie, Freiheit und grundlegende Menschenrechte zu unterstützen, indem sie an Versammlungen in dutzenden Städten weltweit teilnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/23/citizens-of-the-world-united-4-iran/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="united" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/united.jpg" alt="" width="300" height="200" />Am Samstag, den 25. Juli haben Menschen aus aller Welt die Chance, die Iraner in ihrem Kampf für Demokratie, Freiheit und grundlegende Menschenrechte zu unterstützen, indem sie an Versammlungen in dutzenden Städten weltweit teilnehmen.</p>
<p>Die Organisatoren sind <a href="http://united4iran.org/about">United 4 Iran</a>, eine unparteiische Gemeinschaft aus Einzelpersonen und Menschenrechtsorganisationen. United4Iran sagt, Ziel sei die Verurteilung der weit verbreiteten, systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Auf der Website von United4Iran wurden einige Fotos (oben eines davon), Videofilme und Nachrichten über diesen Tag <a href="http://www.flickr.com/photos/united4iran/3682391407/">veröffentlicht</a>.</p>
<p>Global Voices interviewte <a href="http://ashtaryonline.com/">Kamran Ashtary</a>, einer der Koordinatoren des Projekts in den Niederlanden, und dessen Frau, <a href="http://globalvoicesonline.org/2007/07/27/american-blogger-in-the-land-of-down-with-usa/">Tori Egherman</a>, eine Bloggerin, Künstlerin und gelegentliche Aktivistin bei United 4 Iran.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/uw7_Pa1K3oU&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uw7_Pa1K3oU&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Bitte beschreiben Sie uns das Projekt „United 4 Iran“, seine Ziele und wie es zu der Initiative kam?</strong></p>
<blockquote><p>Es gibt bereits so viele Initiativen, die den Kampf für Freiheit und Demokratie im Iran unterstützen. Die Internationale Campaign for Human Rights in Iran bildet die Speerspitze der Bemühungen und hat Unterstützergruppen und freiwillige Koordinatoren aus aller Welt zusammengebracht. Auf der Website gibt es eine vollständige Liste der Unterstützer.</p></blockquote>
<p><strong>Welche Rolle haben Social Networking, die Blogosphäre und das Internet bei dieser Mobilisierung gespielt?</strong></p>
<blockquote><p>Es ist kaum vorstellbar, eine Demonstration ohne Social Networking, die Blogosphäre und das Internet zu organisieren. Mein Gott! Wie haben die das bloß vor drei Jahren gemacht? Wenn wir uns grundsätzlich nur auf die Medien verließen, um Aufmerksamkeit zu erregen, würde kein Mensch wissen, dass wir überhaupt einen weltweiten Aktionstag für Freiheit und Demokratie im Iran planen. Auf Facebook, Twitter und YouTube gibt es immer mehr Informationen über den kommenden Samstag.</p>
<p>Viel wichtiger ist noch, dass das Internet es uns erleichtert, mit Menschen im Iran zu kommunizieren, die sich in zunehmendem Maße über die weltweite Unterstützung für die Bemühungen um die Sicherung ihrer demokratischen Rechte bewusst werden.</p></blockquote>
<p><strong>Sehen Sie durch das Internet eine Annäherung zwischen Iranern in und außerhalb des Iran?</strong></p>
<blockquote><p>Das ist eine gute Frage. Erinnern Sie sich einfach daran, wie es noch vor drei Jahren, vor dem Erdbeben in Bam im Jahr 2003, aussah. Es gab sehr wenig Kommunikation und noch weniger Vertrauen zwischen der iranischen Diaspora und Aktivisten der Zivilbevölkerung im Iran. Seit Bam ist die Kommunikation und das Vertrauen gewachsen. Seit den Ereignisse bei den Wahlen haben die Mauern zwischen Iranern im und außerhalb des Landes zu bröckeln begonnen. Es ist, als ob es wieder eine starke Gemeinschaft gäbe. Es gibt natürlich noch Lager, aber der Kampf für Demokratie und freie Meinungsäußerung kann und sollte diesen Lagern unter den Iranern Platz bieten, genau so wie das in demokratischen Ländern auf der ganzen Welt der Fall ist. Seit den Wahlen gab es eine riesige Bewegung, um die iranische Gemeinschaft zu vereinen, und deshalb ist eine Initiative wie United 4 Iran zum ersten Mal seit der Revolution möglich. Für die Lösung politischer Probleme zu kämpfen, ist Sache derer, die im Iran leben. Die Unterstützung dieses Kampfs und die internationale Anerkennung ihrer Menschenrechte ist unsere Sache, die im Rest der Welt leben.</p></blockquote>
<p><strong>Wie steht es soweit mit der Unterstützung allgemein und welche Iraner und Nicht-Iraner unterstützen diese Initiative?</strong></p>
<blockquote><p>Zuerst dachte ich: Wo sind meine niederländischen Freunde? Und dann dachte ich: im Urlaub. Sie unterstützen tatsächlich unsere Initiative. <a href="http://www.ikvpaxchristi.nl/news/?v=2&amp;cid=1&amp;id=744&amp;lid=3">IKV Pax Christi</a>, eine niederländische Organisation, die für Frieden kämpft, ist unsere wichtigste finanzielle Unterstützung. Unser Team besteht zur Hälfte aus in den Niederlanden Geborenen, der Rest ist iranisch-niederländisch, iranisch und, in Toris Fall, amerikanisch. Meine niederländischen Freunde sind bei mir und beim iranischen Volk, und das finde ich einfach fantastisch.</p>
<p>Bei der Veranstaltung in Amsterdam wird der niederländische Musiker und Journalist Ron Buitenhuis, sogar einen <a href="http://www.united4iran-nl.org/07/ron-buitenhuis-we-believe-nedas-song/">Song spielen, den er für Neda geschrieben hat</a>. Die Ereignisse im Iran bewegten ihn zum Schreiben dieses Songs.</p>
<p>Es ist eine unparteiische Veranstaltung. Wir wissen, dass in Amsterdam alle möglichen Menschen mit allen möglichen politischen Ansichten vertreten sein werden. Es geht um die Unterstützung des im Iran gewachsenen Kampfs für Menschenrechte, freie Meinungsäußerung und Demokratie.</p>
<p>Handeln ist gerade jetzt so wichtig! Findet am 25. Juli eine Veranstaltung. Geht hin. Bringt Freunde. Unterstützt die Initiative für Demokratie im Iran.</p></blockquote>
<p><strong>Was erwarten Sie sich vom Tag „United 4 Iran“?</strong></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/tpRpKskkJaQ&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tpRpKskkJaQ&amp;hl=cs&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<blockquote><p>Wir hoffen, eine überzeugende Botschaft der Unterstützung an die Menschen im Iran zu senden und denjenigen ein internationales Forum zu bieten, die verhaftet und gequält werden und sich nur schwer Gehör verschaffen können. In unserer Pressemitteilung heißt es:</p>
<p>Der Weltaktionstag beinhaltet im Kern folgende Forderungen:</p>
<p>1. Die Mitgiedsstaaten und Zivilorganisationen der internationalen Gemeinschaft schenken den Menschenrechten des iranischen Volkes nachhaltig im Rahmen des internationalen Interesses Aufmerksamkeit und die UN initiiert sofort eine Untersuchung der massiven und systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran, ebenso des Schicksals von Häftlingen und verschwundener Personen, widerrechtlicher Tötungen und Folter sowie anderer Misshandlungen;</p>
<p>2. Ein Ende der vom Staat unterstützten Gewalt, Rechenschaft für begangene Straftaten und kein Rückgriff auf die Todesstrafe.</p>
<p>3. Die sofortige und uneingeschränkte Freilassung aller politischen Häftlinge, einschließlich Politiker, Journalisten, Studenten und Aktivisten aus der Zivilbevölkerung; und</p>
<p>4. Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit und freie Meinungsäußerung (einschließlich Pressefreiheit) wie von der iranischen Verfassung garantiert sowie die Verpflichtung des Iran zur Einhaltung eingegangener internationaler Verträge.</p></blockquote>
<p><strong>Wie können internationale Bürgermedien die iranische Bewegung unterstützen?</strong></p>
<blockquote><p>Wir wurden und werden in vielerlei Hinsicht von den internationalen Bürgermedien unterstützt. Durch die Einschränkungen, mit denen Journalisten im Iran konfrontiert sind und praktisch unter Hausarrest stehen, weil sie nicht mehr berichten dürfen und weil es fast keine internationalen Journalisten mehr im Iran gibt, spielen Bürgermedien eine entscheidende Rolle! Sehen wir uns Initiativen wie das Green Brief von <a href="http://iran.whyweprotest.net/green-brief">Josh Shahyar</a> und von Bloggern wie <a href="http://bahmanagha.blogspot.com/">Agha Bahman</a> und vielen, vielen anderen an. Ihr bei Global Voices wisst besser als alle anderen, wie wichtig Bürgermedien im Iran sind.</p>
<p>Es ist wichtiger als je zuvor, dass Bürgermedien die Stimmen der Iraner am Leben halten. „Wir haben unsere Stimmen verloren: Du musst zu unserer Stimme werden“, erklärte uns ein 52 Jahre alter Lehrer im Iran.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kambodscha, Thailand: Website „ilovethailand“ entfacht Kontroverse</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/23/kambodscha-thailand-website-%e2%80%9eilovethailand%e2%80%9c-entfacht-kontroverse/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 14:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Cambodia]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vor Kurzem gestartete Website ilovethailand.org sorgt für viel Aufsehen im Internet. Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva gab bekannt, die Website sei dazu gedacht, das angeschlagene Image des Landes wiederherzustellen und das Land angesichts jüngster Unruhen zu vereinen. Die Kontroverse wurde durch eine Behauptung auf der Website über das „verlorene Territorium“ Thailands ausgelöst — ein Gebiet, das heute zu Kambodscha gehört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/chhunny-chhean/">Chhunny Chhean</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/22/cambodia-thailand-ilovethailand-website-sparks-controversy/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die vor Kurzem gestartete Website <a href="http://www.ilovethailand.org/file/splash/splash.html">ilovethailand.org</a> sorgt für viel Aufsehen im Internet. Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva gab bekannt, die Website sei dazu gedacht, das angeschlagene Image des Landes wiederherzustellen und das Land angesichts <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8004306.stm">jüngster Unruhen</a> zu vereinen. Die Kontroverse wurde durch eine Behauptung auf der Website über das „verlorene Territorium“ Thailands ausgelöst — ein Gebiet, das heute zu Kambodscha gehört.</p>
<p><a href="http://ki-media.blogspot.com/2009/07/websites-put-thai-and-cambodia.html"><em>KI Media</em></a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Die große, englischsprachige Tageszeitung Phnom Penh Post berichtete, dass kambodschanische Beamte hastig dabei sind, den Behauptungen auf den Grund zu gehen. Die Zeitung zitiert Phay Siphan, Sprecher des Ministerrats, folgendermaßen: „Sie (die Thais) verdrehen geschichtliche Tatsachen. Das ist vollkommen überzogen.”</p>
<p>Der Phnom Penh Post zufolge, annektierte Thailand - damals noch bekannt als Siam - im Jahr 1794 die Provinzen Reap und Battambang, die damals zum schwindenden Königreich der Khmer gehörten. Die Gebiete wurden jedoch auf einen im März 1907 zwischen Thailand und Frankreich geschlossenen Vertrag hin zurückgegeben.</p></blockquote>
<p><a href="http://khmerization.blogspot.com/">Khmerization</a> informiert in einem Post auf <a href="http://ki-media.blogspot.com/2009/07/what-is-happening-in-cambodia-this-week.html"><em>KI Media</em></a> darüber, dass ilovethailand.org zur</p>
<blockquote><p>Gründung von <a href="http://www.ilovekhmer.org/">ilovekhmer.org</a> geführt habe, einer Khmer-Website, die dem alleinigen Zweck diene, den Gegenpart zu den „nachweislich falschen Beschuldigungen“ durch die Website des thailändischen Premiers, ilovethailand.org, zu bilden. Die Website war bei Internetusern sofort beliebt, wie auch der Besucherzähler auf der Site zeigte.</p></blockquote>
<p>Das „verlorene Territorium“ Thailands wird in einem <a href="http://www.ilovethailand.org/videos/id_296/title_The-loss-of-Thai-territory/">Video auf der Website</a> illustriert. Die kambodschanische Botschaft in Bangkok hat die <a href="http://www.voanews.com/khmer/2009-07-13-voa2.cfm">Entfernung des Videos von der Website gefordert</a>. <a href="http://detailsaresketchy.wordpress.com/2009/07/15/censoring-thai-idiocy/"><em>Details are Sketchy</em></a>, mit Kommentaren von <a href="http://tharum.info/">ThaRum</a>, berichtete, dass ilovethailand.org in Kambodscha gesperrt ist, es ist jedoch unklar, welche der Seiten die Website zensiert.</p>
<p>Auf dem <a href="http://thaiintelligentnews.wordpress.com/2009/07/17/thai-internet-tribe-and-consumers-activisim-decisive-victory/"><em>Thai Intelligent News Weblog</em></a> gibt es außerdem die Nachricht, dass „es Berichte gibt, die Site sei gehackt worden und weltweit in vielen Ländern nicht mehr abrufbar sei, da viele wütende pro-demokratische und interneterfahrenen Thais die Site attackiert hätten.“</p>
<p>Das <a href="http://thaiintelligentnews.wordpress.com/2009/07/17/thai-internet-tribe-and-consumers-activisim-decisive-victory/"><em>Thai Intelligent News Weblog</em></a> geht noch weiter und wägt Nationalismus gegen andere Besorgnisse ab, und schreibt:</p>
<blockquote><p>Aus vielerlei Gründen hat Thailand weltweit ein schweres Image-Problem. Die Lösung [von Abhisit] ist die weltweite „Ich liebe Thailand“-Kampagne. Thailand hatte auch schon früher Ärger mit seinen Nachbarn, bei dem es um diese Art von kulturellem und historischem Nationalismus ging - z.B. mit Laos, Myanmar und Kambodscha. Nationalismus ist gut als Mittel zum Aufbau von Liebe und Einigkeit im Land, wenn es deshalb jedoch zu Konflikten mit Nachbarn kommt, ist man mit dem Nationalmus zu weit gegangen.</p></blockquote>
<p>Ein weiterer thailändischer Blogger, <a href="http://rikker.blogspot.com/2009/07/ilovethailandorg-or-else.html"><em>Thai 101</em></a>, zeigt auf, dass die Nutzungsbedingungen von ilovethailand.org eine Selbstzensur vorsehen:</p>
<blockquote><p>Es sieht so aus, als sei diese Website ein nationales „Anreiz“-Programm nicht-konjunktureller Art. Eine von der Regierung gesponserte Website, auf der nur diejenigen, die zugeben, ihr Land mehr zu lieben als ihr eigenes Leben, das Recht haben, nichts als Lobhudelei und Bewunderung für ihr Land zu äußern. Ich bin sicher, das wird Wunder wirken für einen offenen und bedachten Dialog. Besonders diese verschleierte Drohung am Ende. Einfach herzallerliebst.</p></blockquote>
<p>In diesem Video, verfügbar hier und auf <a href="http://www.bangkokcrimes.com/2009/07/03/i-love-thailand/"><em>Bangkok Crimes</em></a>, wird angemerkt, dass der “viertzehnte Teil verlorenen Territoriums <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/07/20/cambodia-thailand-preah-vihear-dispute-continues/">Preah Vihear</a> ist.”</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/5n9Jb6AJGKk&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5n9Jb6AJGKk&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		<title>Afrika: Obama nutzt neue Medien im Dialog mit Afrikanern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/12/afrika-obama-nutzt-neue-medien-im-dialog-mit-afrikanern/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/10/africa-obama-uses-new-media-to-talk-to-africans/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>„Schonmal Fragen an unseren Sohn aus Nyangoma gehabt? In anderen Worten: Möchten Sie, dass der amerikanische Präsident, Barack Obama, Ihre Fragen beantwortet?“ So <a href="http://hotsecretz.blogspot.com/2009/07/sms-son-of-kogelo-direct.html">beginnt ein Artikel auf dem Blog Hot Secretsout</a> darüber, wie Obama neue Medien nutzt, um mit ganz normalen Afrikanern einen Dialog zu beginnen.</p>
<p>Barack Obama besucht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ghana">Ghana</a> am 10. und 11. Juli. Dies wird sein erster historischer Besuch im subsaharischen Afrika und er wird Tools wie Twitter, Facebook und SMS nutzen, um direkt mit Afrikanern zu sprechen.</p>
<p>Erik Hersman, der auf <a href="http://whiteafrican.com/">White African</a> bloggt, <a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">diskutiert Medienplattformen</a>, die Obama nutzen will, um auch Afrikaner über Ghana hinaus zu erreichen. Hersman unterstützte das Weißen Haus bei der Entwicklung seiner neuen Medienstrategie für Ghana und Afrika. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Das Radio ist überall in Afrika immer noch das Kommunikationsmedium Nummer eins und in Ghana ist dieses Medium durch den örtlichen und landesweiten Austausch zwischen den verschiedene Gemeinden besonders lebendig und aktiv.<br />
Wie allgemein bekannt ist, hat sich das Mobiltelefon mit explosionsartiger Geschwindigkeit über Afrika verbreitet. Das bedeutet, dass SMS ein vergleichsweise demokratisches Mittel ist, um Feedback aus allen Bevölkerungsschichten des Landes zu erhalten. (Merkwürdigerweise nicht verfügbar für Leute, die in den USA leben - mehr dazu weiter unten.)<br />
Zu guter Letzt gibt es keine großen, in Ghana entwickelten sozialen Netzwerke im Internet, und wie in vielen anderen Ländern Afrikas, besitzt Facebook auch dort eine gute Marktdurchdringung. In Ghana sind es über 100.000 Nutzer - es macht für das Team „Neue Medien“ also  Sinn, sich dort zu beteiligen und einen Dialog zu beginnen, ohne dabei seine Energie auf zu viele Dienste zu verteilen. Twitter als Verstärkung einzusetzen ist ganz natürlich, denn dort wird das Thema auch viel diskutiert werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://whiteafrican.com/2009/07/02/obamas-new-media-strategies-for-ghana/">Er postet</a> Einzelheiten aus dem Weißen Haus:</p>
<blockquote><p>SMS. Wir starten eine SMS-Plattform, auf der Bürger Fragen stellen, Kommentare abgeben und Willkommensgrüße senden können (auf Englisch und Französisch). Mithilfe einer SMS-Kurzwahl für die Länder Ghana (1731) , Nigeria (32969) , Südafrika (31958) und Kenia (5683) sowie einer normalen Nummer für SMS aus dem Rest der Welt, werden Afrikaner und Bürger aus aller Welt dazu aufgefordert, ihre Nachrichten an den Präsidenten zu versenden. Teilnehmer an der SMS-Aktion haben außerdem die Möglichkeit, Highlights aus der Rede auf Englisch und Französisch zu abonnieren. Mobiltelefonnummern für die Registrierung, gültig für ganz Afrika: 61418601934 und 45609910343.</p>
<p>Radio. Ein Live-Audiostream der Präsidentenrede wird noch während der Rede über landesweite und regionale Radiosender ausgestrahlt werden. Nach der Rede werden die auf Band aufgenommenen Antworten des Präsidenten auf die eingegangenen SMS-Nachrichten Radiosendern und Websites zur Verfügung gestellt. Der Präsident hofft, in Bezug auf Themen und Regionen ein großes Spektrum an Fragen und Kommentare beantworten zu können. Die Aufnahmen werden außerdem auf der Website des Weißen Hauses und über iTunes zum Download bereitstehen.<br />
Video. Die Rede kann per Live-Videostream auf www.whitehouse.gov/live mitverfolgt werden. Der Einbettungscode für dieses Video steht zur Verfügung. Der Livestream kann also auf jeder Website gehostet werden.<br />
Online-Chat. Es wird einen Live-Chat über die Rede auf Facebook geben (unter http://apps.facebook.com/whitehouselive). Das Weiße Haus wird auf Facebook außerdem eine „Veranstaltung“ auf Facebook zur Rede erstellen, bei der sich Teilnehmer aus aller Welt treffen können. Es wird einen Twitter-Hashtag (z.B. #obamaghana) geben, der verbreitet werden wird, um Beiträge und Reaktionen auf die Veranstaltung zusammenzufassen.</p></blockquote>
<p>Internet-User können auch auf der Website von <a href="http://allafrica.com/feedback/obama-ghana-2009.html">AllAfrica</a> Fragen stellen:</p>
<blockquote><p>Ihre Chance, Präsident Obama Fragen zu Afrika zu stellen:<br />
Was möchten Sie Präsident Obama fragen, während er sich auf seinen ersten Besuch als Staatschef der Vereinigten Staaten in Subsahara-Afrika vorbereitet - er macht Halt in Ghana am 10. und 11. Juli? Geben Sie Ihre Frage hier ein und wir werden Ihre Vorschläge zusammentragen. Bitte geben Sie außerdem Ihr Alter und Ihren Beruf an.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.foreignpolicy.com/posts/2009/07/07/africans_invited_to_text_obama_before_ghana_speech">Michael Wilkerson zufolge</a>, der auf dem Blog Foreign Policy schreibt, könnte die Nutzung neuer Medien durch Obama dazu führen, dass die Zustimmung zu seiner Politik weltweit rasant zunimmt:</p>
<blockquote><p>Das demonstrative Interesse an den Ansichten der Afrikaner, wird, wenn Sie pannenfrei abläuft, wahrscheinlich den Beliebtheitsgrad Obamas erhöhen, der ohnehin bereits fast doppelt so hoch ist wie der der USA. Auf dem Touristenmarkt in Accra gehen Obama-T-Shirts und -Gemälde weg wie warme Semmeln und in Ghana hofft man auf einen Anstieg der Touristenzahlen nach dem Besuch.</p></blockquote>
<p><a href="http://afrigator.com/link/url/?url=http%3A%2F%2Fghanapundit.blogspot.com%2F2009%2F07%2Fafrica-texts-obama-before-visit.html&amp;return_url=http%3A%2F%2Fafrigator.com%2Fhome&amp;blogid=13860&amp;postid=1189397">Ghana Pundit berichtet</a>, dass bereits tausende von SMS-Nachrichten bei Obama eingegangen seien:</p>
<blockquote><p>US-Präsident Barack Obama hat tausende von SMS-Nachrichten über Afrika erhalten, nachdem er vor dem Antritt seiner Reise nach Ghana am Freitag zum Einsenden von Fragen aufgefordert hatte.</p></blockquote>
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		<title>Arabische Welt: &#8220;Lasst die Iraner tun, was sie wollen&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/20/arabische-welt-lasst-die-iraner-tun-was-sie-wollen/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 07:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg Wittkewitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Joerg Wittkewitz &#183;  engl. Originalartikel 
Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.
Hareega aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/joerg-wittkewitz/'>Joerg Wittkewitz</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/17/arab-world-let-the-iranians-do-whatever-they-want/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.</p>
<p><em><a href="http://hareega.blogspot.com/2009/06/ahmadinajhad-won-accept-it.html">Hareega</a></em> aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem Land anzupacken.</p>
<blockquote><p>„Sie hatten Wahlen. Ob sie fair verliefen oder nicht, können wir nicht wissen und Ich glaube nicht, dass jemand jemals Fähigkeit erlangen kann, dass klar zu sagen. Ich hasse  Ahmadinajhad aber ich liebe Demokratie und wenn Leute wählen, dann sollte ihre Meinung respektiert werden. I hasse die amerikanische Haltung gegenüber anderen Ländern, wo die „guten Jungs“ die Wahlen gewinnen und damit eine faire Wahl bewiesen ist und immer dann, wenn die „bösen Jungs“ gewinnen, alles ungerecht verlaufen ist.</p>
<p>Lasst doch die Iraner wählen, wen sie wollen. Und wenn sie auf die Straßen gehen und Ahmadinajhad stürzen, dann lasst sie das doch selbst tun. Das letzte Mal, als ein „böser Junge“ mit krimineller militärischer Invasion gestürzt wurde, wurden die Dinge nicht wirklich besser und es war ein Land, das direkt an den Iran grenzt – geographisch und alphabetisch.“</p></blockquote>
<p>In dem Arabisch-Amerikanischen Blog <em><a href="http://www.kabobfest.com/2009/06/sizing-up-the-iranian-elections.html">KABOBfest</a></em>, diskutiert <em>Kalash</em> die Rolle der USA bei den iranischen Wahlen und die Gefühle auf den Straßen.</p>
<blockquote><p>„Ob Mousavi die Wahlen gestohlen wurden oder nicht, es ist klar, dass die herrschende Klasse eines genau kalkuliert hat: Anti-Amerikanische Ressentiments sind starke Trumpfkarten, die die kirchlichen Würdenträger in Händen halten. Dadurch, dass Obama so ruhige und versöhnliche Töne anstimmt, hat er diesen Trumpf geschwächt.  Die Wiederwahl von Ahmadinejad wird den Iranisch-Amerikanischen Austausch als einen steinigen Pfad  erhalten. Sollte Obama nun eine unveränderliche Position beziehen, könnte das bedeuten, dass die Mullahs obsiegen.</p>
<p>Das wäre eine Schande. Das Regierungssystem ist schrecklich. Es gibt keine reale Demokratie. Das Volk wird regiert durch despotische Männer des “Glaubens“, die nichts für das Interesse ihre Landes tun. Außer den Iran in den internationalen Schlagzeilen zu halten, hat Ahmadinejad nichts getan um den Status seines Landes im Rahmen der internationalen Gemeinschaft zu verbessern. Es ist also kein Wunder, dass so viele Iraner in Opposition zu ihm stehen. Es wäre verführerisch zu sagen, dass das offizielle Amerika aus früheren Fehlern gelernt hat, aber sie könnten dabei helfen, die Proteste so anzustacheln wie sie es bereits 1953 taten.</p>
<p>Hoffentlich ist das was gerade geschieht ein hausgemachtes Phänomen. Der Iran braucht eine neue Revolution, wenn er sich aus der rückwärts gewandten Theologie befreien will.  Moussavi ist kaum die richtige Person, um solch eine Bewegung anzuführen. Aber wichtig ist, dass die Menschen gemeinsam aufbegehren. Der Prozess wird nicht leicht.  Wir sind vielleicht Zeugen von etwas Größerem&#8230;Es wird nicht über Nacht passieren, aber die Islamische Republik könnte früher oder später am Ende sein.“</p></blockquote>
<p>Der Pro-Palästina Blogger <em><a href="http://jewssansfrontieres.blogspot.com/2009/06/people-of-iran.html">Jews Sans Frontieres</a></em> formuliert es so:</p>
<blockquote><p>„Ich weiß nicht, was dort im Iran passiert. Der liberale Bull&#39;*it über den angeblichen Pro-Westlichen Reformer Moussavi, der angeblich über den vermutlichen rückwärts gewandten Ahmedinejad macht kaum einen Sinn.“</p></blockquote>
<p>Über das iranische Volk schreibt er:</p>
<blockquote><p>„Diese Leute zeigen Mut angesichts eines bewaffneten und zum Mord bereiten repressiven Staatsapparat und sie machen Geschichte. Sie sind gesegnet.“</p></blockquote>
<p>Aus Ägypten kommentiert <em><a href="http://weekite.blogspot.com/2009/06/obama-comments-on-iranian-elections.html">Wael Nawara</a></em> [Ar] in <em>Weekite</em> über US Präsident Barack Obamas Reaktion auf die Wahlen:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">لابد أن أعترف أن تعليقه متوازن وينطوي على قدر كبير من الاحترام للشعب الإيراني وتجربته الملهمة، وفي نفس الوقت لغة أوباما قوية وواضحة في دعم الحقوق الكونية لكل إنسان وشعب وللإيرانيين في اختيار من يحكمهم، كما يحمل خطابه روح إيجابية وأمل على الرغم من القلق الواضح نتيجة للعنف</div>
<div class="translation">Wir müssen zugeben, dass sein Kommentar ausgewogen ist und viel Respekt für das iranische Volk und dessen ehrgeizige Ziel enthält. Gleichzeitig ist seine Stimme klar und stark in der Unterstützung für universelle Menschenrechte und die Rechte von Nationen sowie für die Iraner, selbst zu wählen, wer sie führen sollte. Seine Rede ist getragen von einem positiven Geist und Hoffnung, trotz der offensichtlichen Sorge angesichts der Gewalttaten.</div>
</blockquote>
<p>Und zum Schluß erklärt <em><a href="http://irish4palestine.blogspot.com/2009/06/good-take-on-iran-thing.html">Irish for Palestine</a></em>:</p>
<blockquote><p>Die westlichen Medien befördern die Idee, dass all der Aufruhr im Iran ist begründet in dem Wunsch der Menschen, die Islamische Republik zu beenden. Das ist aus meiner Sicht gefährlich. Aber, hey, sie haben einen Terminplan zu erfüllen. Der britische Journalist Robert Fisk stimmt zu und sagt, dass es nicht darum ginge, einen islamischen Staat abzuschaffen sondern eben Ahmadinejad und dass sie den Glauben an die Wahlen erhalten.</p></blockquote>
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