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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Indigenous</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Paraguay: Ureinwohner mit Pflanzenschutzmitteln besprüht</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/15/paraguay-ureinwohner-mit-pflanzenschutzmitteln-bespruht/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
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		<description><![CDATA[Im östlichen Paraguay erkrankten kürzlich 217 Mitglieder der einheimischen Ava Guaraní mit Gesundheitssymptomen wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Es wird vermutet, dass sie vorsätzlich aus der Luft mit Pflanzenstoffen besprüht wurden, nachdem sie sich weigerten, das Land ihrer Vorfahren zu verlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/12/paraguay-indigenous-group-sprayed-aerially-with-pesticides/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Im östlichen Paraguay erkrankten kürzlich 217 Mitglieder der einheimischen Ava Guaraní mit Gesundheitssymptomen wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Es wird vermutet, dass sie vorsätzlich aus der Luft mit Pflanzenstoffen besprüht wurden, nachdem sie sich weigerten, das Land ihrer Vorfahren zu verlassen.</p>
<p>Regierungsvertreter bestätigen, dass Teile des Landgebietes im Itakyry Bezirk in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alto_Paraná_Department">Alto Paraná</a>, wo diese einheimischen Gruppen leben, dort besprüht wurden, wo <a href="http://www.ultimahora.com/notas/272060-Ministra-confirma-que-fumigaron-tierras-sin-cultivo-en-Itakyry">kein Ackerbau betrieben wird</a> [es]. Viele Anzeichen deuten auf brasilianischen Soja-Erzeuger als die Verantwortlichen hin, zum Teil darum, weil das Land der einheimischen Gemeinden für die Landwirtschaft wertvoll ist, zum anderen weil sie sich in einem Rechtsstreit mit den Ava Guaraní  über <a href="http://interparaguay.blogspot.com/2009/11/ministros-comprobaron-la-fumigacion.html">den Besitz von ca. 3.000 Hektar</a> [es] befinden, gemäß dem Blog von Interparaguay [es].</p>
<p>José Ángel López Barrios von <em>Bienvenidos! [es]</em> <a href="http://lopezbarrios.blogspot.com/2009/11/matte-larangeira-la-industrial.html">schreibt über die abgelegene Gemeinde, wo der Vorfall stattgefunden hat</a>:</p>
<blockquote><p>Itakyry es uno de los distritos del Departamento de Alto Paraná, distante a unos 450 kilómetros de Asunción, der Hauptstadt de la Republica, se llega a por el caminos keine pavimentados, su época de esplendor se dio en la época de las explotaciones yerbateras. Que termino al cabo de 100 años Abriendo paso a la explotación de la soja en estos últimos tiempos &#8230; &#8230;</p></blockquote>
<div class="translation">Itakyry ist einer der Bezirke von  Alto Paraná und liegt 450 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt. Man fährt auf unbefestigten Straßen. Der Yerba Mate Anbau war ihre Blütezeit. Nach 100 Jahren wurde in der letzten Zeit Platz für den Anbau von Sojabohnen gemacht &#8230;</div>
<p>Es sind die Nachfrage und die steigenden Preise für die Sojabohnen, die das Land für ihren Anbau so wertvoll macht. Einige dieser Gebiete befinden sich auf dem Land einheimischer Vorfahren, wie die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guaran%C3%AD">Guaraní</a>. Blogger Carlos Rodríguez <em>von Rescatar [es]</em> <a href="http://rescatar.blogspot.com/2009/11/soja-y-genocidio-fumigan-indigenes.html">glaubt nicht, dass es sich bei dem Ereignis um einen Einzelfall handelt, und nennt es &#8220;Völkermord</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>Hubo un tiempo en que en Paraguay los aborígenes no eran considerados seres humanos. Eran cazados como animales y sus crías rescatadas como trofeos.<br />
(…)<br />
Otros fueron apropiándose a bala y sangre de sus tierras y como los indígenas no hacían gestiones ante las instituciones encargadas de titular las tierras que siempre les pertenecieron, el hombre blanco si lo hizo y se plantea el contrasentido de que los legítimos dueños de estas tierras, hoy son “los invasores”.<br />
Y siguen siendo tratados como animales. Sólo así se puede entender que los productores de soja les envíen aviones fumigadores para lanzarles venenos encima, tal como lo ha comprobado el Ministerio de Salud que socorre en estos momentos a los indígenas intoxicados por plaguicidas para soja.</p></blockquote>
<div class="translation">Es gab eine Zeit in Paraguay, zu der die Ureinwohner nicht als Menschen betrachtet wurden. Sie wurden wie Tiere gejagt und ihre Kinder wie Trophäen gesammelt.<br />
(&#8230;)<br />
Mit Blut und Kugeln eigneten sich Andere einige ihrer Ländereien an. Da die Einheimischen nicht zu den Behörden gingen, um ihre Rechte auf das Land registrieren zu lassen, gingen die Weißen zu diesen Behörden. Es ergibt deshalb keinen Sinn, dass die rechtmäßigen Eigentümer dieser Länder heute die &#8220;Eindringlinge&#8221; sind. Sie werden weiterhin wie Tiere behandelt. Nur so kann man verstehen, wie die Soja-Produzenten dazu kamen Flugzeuge zu schicken, die sie mit Gift besprühten, wie vom Gesundheitsministerium nachgewiesen, das nun den von Pestiziden vergifteten Einheimischen hilft.</div>
<p>López Barrio <a href="http://lopezbarrios.blogspot.com/2009/11/matte-larangeira-la-industrial.html">ist ebenfalls über die Vergangenheit von Misshandlungen der eiheimischen Gemeinden in Paraguay beschämt</a> [es]: Als Nachkomme von Einwanderern in das Land, so schreibt er, dass das Ereignis &#8220;ihm das Gefühl gibt, nach Europa zurückgekehrt zu sein &#8230; aber es wirklich &#8230; vorziehen würde, wenn die Ausbeuter das Land verliessen.</p>
<blockquote><p>Ensañarse con un pueblo indígena que tiene más de 38 siglos de existencia en sus propios y verdaderos territorios, no me parece apropiado…. Si no respetamos a nuestros mayores nuestros días se acortaran sobre la tierra y si anteponemos la avaricia a cualquier otra virtud caeremos sin remedio…..</p></blockquote>
<div class="translation">Es erscheint mir nicht richtig zu sein, wenn man es Einheimischen übelnimmt, seit 38 Jahrhunderten hier auf ihrem eigenen Land zu existieren&#8230;.</p>
<p>Wenn wir unsere Älteren nicht respektieren, werden unsere Tage auf der Erde gezählt sein, und wenn Habgier vor Tugend kommt, verfallen wir hoffnungslos &#8230;</p></div>
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		<title>Peru: Traditionelle Musik nimmt Liebe im Internet ins Visir</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditionelle-musik-nimmt-liebe-im-internet-ins-visir/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditionelle-musik-nimmt-liebe-im-internet-ins-visir/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[Während Liebe im Internet für viele Online-Veteranen kein Schockpotenzial mehr besitzt, holen einige Bevölkerungsteile, die bisher nicht an der Online-Revolution teilgenommen haben, jetzt auf, wenn es darum geht, die Vor- und Nachteile der Cyber-Liebe auszuloten. Drei Musikvideos mit Liedern von peruanischen Folklore-Sängern zeigen deren Sicht aus den Anden auf die neue Art und Weise, einen Partner zu finden und sich zu binden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/14/peru-traditional-music-takes-on-internet-love/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="aligncenter" title="huayno" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/huayno.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><small>Huayno Peruano von <a href="http://www.flickr.com/photos/otravezmehicemujer/2237484376/">Otra Vez me Hice Mujer</a></small></p>
<p>Während Liebe im Internet für viele Online-Veteranen kein Schockpotenzial mehr besitzt, holen einige Bevölkerungsteile, die bisher nicht an der Online-Revolution teilgenommen haben, jetzt auf, wenn es darum geht, die Vor- und Nachteile der Cyber-Liebe auszuloten. Drei Musikvideos mit Liedern von peruanischen Folklore-Sängern zeigen deren Sicht aus den Anden auf die neue Art und Weise, einen Partner zu finden und sich zu binden.</p>
<p>Wir wurden durch Amazilia Alba vom Blog <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/"><em>Botella al mar</em></a> [es] und ihren Artikel <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/2009/04/amor-cibernetico.html">Cyber-Liebe</a> [es] auf diese Videos aufmerksam. In ihrem Artikel erzählt sie über den kulturellen Hintergrund zu diesem Phänomen. Aufgrund der Krise in der Landwirtschaft ziehen viele junge Menschen auf der Suchen nach Arbeit und besseren Chancen in größere Städte. Das und die steigende Anzahl Internetcafés in vielen Städte bringt regional unterschiedliche Ureinwohnergemeinden miteinander in Kontakt und führt zu einer Überwindung der Isolation, in der sich ländliche Gemeinden befanden. Sie fasst zusammen, wie diese Lieder zeigen, dass sich die Bevölkerung in den Anden der Vor- und Nachteile der &#8220;Internetliebe&#8221; wohl bewusst ist.</p>
<p>Als erstes Lied wählt sie das Huaylarsh, eine Art <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Huay%C3%B1o">Huayño</a> [en] (ein traditioneller und weit verbreiteter Tanz in der Anden-Region) mit dem Titel <em>Internet-Liebe</em>:</p>
<blockquote><p>Gracias a un <a href="http://utero.pe/2009/04/06/amor-cibernetico/">comentarista en UTdeM</a> tenemos este huaylarsh de Estrellita de Huayllar (Edith Mayta) de Huayllar, Angaraes, Huancavelica. Con una visión positiva y lúdica sobre las posibilidades del coqueteo por internet.</p></blockquote>
<div class="translation">Wir verdanken dieses Huaylarsh von Estrellita de Huayllar (Edith Mayta) aus Huayllar, Angaraes, Huancavelica einem <a href="http://utero.pe/2009/04/06/amor-cibernetico/">Kommentar auf UTdeM</a>. Es zeichnet sich durch eine positive und verspielte Vision über die Möglichkeiten des Online-Flirts aus.</div>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/GCpfMee70bk&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GCpfMee70bk&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Text lautet in etwa:</p>
<blockquote><p>Hola como estas amiguito mío quiero que me des tu correo de internet. Vamos amigo carita bonita quiero conocerte ya mucho mejor.</p>
<p>Mira que me siento muy enamorada tan solamente amor de internet. Creo que me siento ya muy enamorada dame tu cariñito por internet</p></blockquote>
<div class="translation">Wie geht&#39;s dir, kleiner Freund, ich hätte gerne deine E-Mail-Adresse. Ach komm, mein hübscher Freund, ich möchte dich näher kennenlernen.</p>
<p>Sieh, wie verliebt ich bin, nur durch die Internetliebe. Ich denke, dass ich sehr verliebt bin, erwidere meine Liebe über das Internet.</p></div>
<p>Das nächste Video zeigt, was Amazilia als den Sommerhit bezeichnet, und sie wählt eine der vielen verschiedenen Versionen, die sie wegen des guten Tanzes darin für eine bessere hält. Aus dem Hochland von Cuzco, bringen uns Mariposita de Espinar (Vilma Chavez) und die Carnavaleros des Südens Cybernetic Love, eine weitaus abgebrühtere Sicht auf die Liebe in Zeiten des Internets:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Uz_0__i0EVs&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Uz_0__i0EVs&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Text lautet:</p>
<blockquote><p>¿Por qué quieres saber mi número telefónico? ¿Para qué quieres saber mi correo electrónico? Seguro quieres jugar, conmigo vas a perder. Por celular no podrás, por internet tampoco.</p></blockquote>
<div class="translation">Warum willst du meine Telefonnummer wissen? Warum willst du meine E-Mail-Adresse? Du bist sicherlich ein Player, aber gegen mich wirst du verlieren. Du wirst es nicht per Handy schaffen und auch nicht über das Internet.</div>
<p>Eine männliche Stimme besteht dann darauf, dass er die Nummer haben und sich treffen will, außerdem will er die E-Mail-Adresse, um sich zu unterhalten und in Kontakt zu bleiben. Darauf antworten die Mädchen im Chor: Cyber-Liebe? Mit mir, niemals! Hau ab, hochnäsiger Cholito.</p>
<p>Das nächste Video ist eine seltsame Mischung: Nach einer langen Präsentation, die die zahlreichen Eigenschaften des Sängers, des Songwriters und der Band aufzählt, und neben Grüßen an Familienmitglieder, Grüße an das Publikum und an Orte überall in Perú, singen The Sweet Party Girl of Espinar und die Rays of Love Jhony Milagros Lied &#8220;Internet Love&#8221;, in dem die Möglichkeit der Online-Romanze abgelehnt wird, da jemand, der sie wirklich liebte, nach ihr suchen würde, bis er sie in Fleisch und Blut gefunden hätte:</p>
<blockquote><p>Yo no quisiera enamorarme de un amor por internet. Son ilusiones, fantasías, caprichos: sólo me harán llorar.</p>
<p>Estoy buscando un amorcito que me quiera igual que yo. Si tú me quieres con toda el alma te amaría hasta la muerte.</p>
<p>Si tú quieres conquistarme no lograrás por internet. Si de verdad tu me amarías me buscarías hasta encontrarme.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich möchte mich nicht in einen Internet-Liebhaber verlieben. Sie sind Illusion, Fantasie, Launen: sie werden mich nur zum Weinen bringen.</p>
<p>Ich suche nach einem Geliebten, der mich so liebt, wie ich ihn. Wenn du mich aus tiefster Seele liebst, werde ich dich bis in den Tod lieben.</p>
<p>Wenn du mich erobern willst, wirst du es nicht über das Internet schaffen. Wenn du mich wirklich liebst, wirst du nach mir suchen, bis du mich gefunden hast.</p></div>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/OE6V-6J3CKg&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OE6V-6J3CKg&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die Liebe im Internet ist nicht das einzige moderne Thema, mit dem sich die Lieder beschäftigen. Amazilia hat außerdem einen <a href="http://botella-al-mar.blogspot.com/2009/02/celularpan.html">anderen Artikel</a> verfasst, indem sie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ku4E9O9Ul8Y">zwei weitere Videos</a> vorstellt, dieses Mal sind beide auf Quechua, über Handys in der Anden-Kultur.</p>
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		<title>USA: Indianer, “Yes we can”</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/02/17/usa-indianer-%e2%80%9cyes-we-can%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jahrhundertelang unsichtbar, nutzen Indianer in den Vereinigten Staaten zunehmend Blogs und Online-Bürgermedien zur Verbreitung und Erhaltung ihrer Rechte und ihres traditionellen Lebensstils. Die Wahl Awe Kooda Bilaxpak Kuuxshishs (Barack Obamas angenommener Name des Stammes der Crow) zum Präsidenten ist für viele indigene Völker Grund, neuen Optimismus zu schöpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/simon-maghakyan/">Simon Maghakyan</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/02/17/usa-native-americans-yes-we-can/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Jahrhundertelang unsichtbar, nutzen Indianer in den Vereinigten Staaten zunehmend Blogs und Online-Bürgermedien zur Verbreitung und Erhaltung ihrer Rechte und ihres traditionellen Lebensstils. Die Wahl Awe Kooda Bilaxpak Kuuxshishs (Barack Obamas <a href="http://www.reznetnews.org/article/obama-adopted-crow-tribe-13960">angenommener Name des Stammes der Crow</a>) zum Präsidenten ist für viele indigene Völker Grund für neuen Optimismus.</p>
<p><strong>Reznet - Berichte aus dem Amerika der Indianer</strong></p>
<p>Ein Projekt, das den Weltanschauungen der Indianer eine Stimme gibt, ist <a href="http://www.reznetnews.org/"><em>Reznet</em></a>, eine indianische Nachrichten-, Informations- und Unterhaltungswebsite von der Journalistenfakultät der Universität von Montana. Dort werden außerdem indianische College-Studenten aus allen Teilen des Landes zu Journalisten ausgebildet und von Mentoren betreut.</p>
<p>Bei Reznet findet man sowohl Artikel und Blogs als auch Multimedia. In <a href="http://www.reznetnews.org/article/native-solar-power-lights-us-military-28430">einem Artikel</a>, der auf die moderne Anwendung des Indianerglaubens hinweist, heißt es, dass “ein Solarenergieunternehmen im Besitz und betrieben von Indianern” saubere Energieprodukte für die US-Regierung zur Verfügung stellen werde.</p>
<p>In einem anderen Post im Blogabschnitt <a href="http://www.reznetnews.org/blogs/tribalog/new-animated-films-said-counter-media-misrepresentation-natives-29370"><em>triBaLOG</em></a> wird erklärt, wie eine neue Welle an Trickfilmen von indianischen Regisseuren, wie &#8220;<a href="http://www.filmwest.com/Catalogue/itemdetail/2598/">Geschichten vom siebten Feuer</a>&#8220;, in denen zeitgenössische und traditionelle Stammesgeschichten genauer erzählt werden, und so mit weit verbreiteten falschen Darstellungen von Indianern in Western aufgeräumt sollen.</p>
<p><strong>Rezkast - Eine indianische Musik- und Videosharingsite</strong></p>
<p><a href="http://www.rezkast.com/"><em>Rezkast</em></a> ist eine kleinere Website, die vom <a href="http://www.cdatribe.com/b_construct.shtml">Coeur d&#39;Alene Tribal Technology Center</a> ins Leben gerufen wurde, und die die Verbreitung von indianischen Multimedia-Nachrichten als Alternative zu YouTube zum Ziel hat. In vielen der hier ausgetauschten Videos geht es um Aktivismus, Kultur, Sprache und Inspiration.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="flvplayer" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="align" value="middle" /><param name="flashvars" value="config=http://www.rezkast.com/videoConfigXmlCode.php?pg=video_373_no_0_extsite" /><param name="src" value="http://www.rezkast.com/embedPlayer.php?vid=ffd52f3c7e12435a724a8f30f" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="370" src="http://www.rezkast.com/embedPlayer.php?vid=ffd52f3c7e12435a724a8f30f" flashvars="config=http://www.rezkast.com/videoConfigXmlCode.php?pg=video_373_no_0_extsite" bgcolor="#000000" name="flvplayer" align="middle"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.rezkast.com/viewVideo.php?video_id=373&amp;title=Return_to_Tribal_Greatness">Ein Video</a> auf der Site verwendet den beliebten Song von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jjXyqcx-mYY">will.i.am</a>, der auf einer Obama-Rede basiert, mischt ihn neu und unterlegt ihn mit alten und neuen Fotos indianischen Lebens. Im Video werden die Herausforderungen für Amerikas Indianer aufgelistet – z. B. der Schutz heiliger Stätten und die Erhaltung uralter Kulturen – und schließt mit dem Satz “Ja, wir können zu Stammesgröße zurückfinden.”</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ecuador: Correa begegnet Druck durch Ureinwohnerorganizationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-begegnet-druck-durch-ureinwohnerorganizationen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ecuador üben Ureinwohnerorganisationen aufgrund eines neuen Bergbaugesetzes, Druck auf Präsident Rafael Correa aus, von dessen Regierung das Gesetz unterstützt wird. Die von der National Confederation of Indigenous Nations (CONAIE) angeführte Koalition bemängelt die geringe Debatte über das Gesetz und sieht die Souveränität der Gemeinden in Gefahr. Außerdem trage das Gesetz zur Umweltverschmutzung bei. Correa muss sich entscheiden, wie er dieser Mobilisation entgegentreten will, die von Gruppen ausgeht, die ihn und seine Regierung in der Vergangenheit stark unterstützt haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tonnet/">Milton Ramirez</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/19/ecuador-correa-faces-pressure-from-indigenous-groups/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/minas.jpg" alt="" width="450" height="338" /></p>
<p><small>&#8220;Junge Menschen, Arbeit und Entwicklung für ein unverseuchtes INTAG (Nebelwaldreservat) - Nein zum Bergbau!&#8221; Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/inkflip/2537029530/">d∂wn</a>, Nutzung autorisiert durch Creative-Commons-Lizenz.</small></p>
<p>Trotz Demonstrationen und Straßenblockaden im Süden Ecuadors, verabschiedete der Kongress <a href="http://www.presidencia.gov.ec/descargas/n_LeyMineria.pdf">ein neues Gesetz zum Bergbau [es]</a> (PDF-Format). Das neue Gesetz geht nun an die Exekutive zur engültigen Zustimmung durch den Präsidenten Rafael Correa. Das Gesetz stößt bei Ureinwohnern auf Widerstand, die zu einem nationalen Protestmarsch am 20. Januar aufgerufen haben, um gegen die Unterstützung des Gesetzes durch die Regierung zu demonstrieren.</p>
<p>Die Mobilisierung wird von der landesweit größten Ureinwohnerorganisation, der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/CONAIE">National Confederation of Indigenous Nations</a> <a href="http://www.conaie.org/">(CONAIE)</a> angeführt, die bemängelt, dass das neue Gesetz nicht ausreichend debattiert wurde, dass es Schäden für die Umwelt nach sich ziehen wird und dass es gegen die Souveränität der Ureinwohnergemeinden gerichtet ist. Besonders interessant an diesem Protestmarsch ist, dass diese Gemeinden bisher Correa und seine Regierung im Allgemeinen unterstützt haben - und jetzt führen Sie den Protest gegen seine Politik an.</p>
<p>Die letzte Mobilisierung dieser Größenordnung fand in Ecuador im Jahr 2005 statt, als der damalige Präsident <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lucio_Gutierrez">Lucio Gutiérrez</a> aufgrund von Protesten zurücktreten musste. Die Proteste werden sogar von <a href="http://www.eluniverso.com/2009/01/18/1/1355/DD06AFB1E17B4E74AE69D86476D298DC.html">anderen Ureinwohnerverbänden [es]</a> unterstützt, z. B. der Indigenous Movement Confederation of Chimborazo (COMICH) im Norden des Landes. Bisher waren viele dieser Bezirke mit Präsident Rafael Correa zufrieden, aber nun nimmt er die Aktionen der von CONAIE angeführten Gruppen nicht mehr ernst. Dieser Bund sei, laut Blogger Inca Kola, &#8220;ein intelligentes und gerissenes politisches Tier&#8221; und er führe die Bewegung an, um die <a href="http://www.expreso.ec/enero/dia16/html/actualidad4.asp">Souveränität der Ureinwohner</a> voranzubringen.</p>
<p>Ein Blogger, Fernando Doylet von <em>Madurando Con Sentido [es]</em> unterstützt den Protest der Ureinwohner und <a href="http://www.doylet.org/WPblog/?p=548">schlägt vor, die Entscheidung darüber, was das Beste für das jeweilige Gebiet ist, den Gemeinden vor Ort zu überlassen und ihnen ein Veto-Recht zuzugestehen</a>:</p>
<blockquote><p>En mi humilde opinion, lo mejor que puede hacer el gobierno (por medio del Ministerio correspondiente) es dejar que los gobiernos locales decidan si autorizan o no la mineria en sus areas geograficas; y si la mayoria de la poblacion rechaza lo que decida el gobierno local, pues que lo cambie.</p>
<p>No creo que ninguna ley deba obligar o negarle sus derechos a los pobladores de un sector; y si tanto le interesa al gobierno central, tiene que ser convencer a la gente, en lugar de simplemente ignorarlos.</p></blockquote>
<div class="translation">Meiner bescheidenen Meinung zufolge, sollte die Regierung (vertreten durch das entsprechende Ministerium) es den Kommunalverwaltungen überlassen, ob Bergbau in der jeweiligen geografischen Region genehmigt wird oder nicht; und wenn die Mehrheit der Bevölkerung die Beschlüsse der Kommunalverwaltung nicht billigt, sollten sie geändert werden.</p>
<p>Ich finde, dass kein Gesetz den Einwohnern einer Region aufgezwungen werden darf, noch darf es den Einwohnern Rechte aberkennen; und falls dieses Gesetz für die Zentralregierung von so großem Interesse ist, muss sie die Menschen davon überzeugen, anstatt sie einfach zu ignorieren.</p></div>
<p>Es steht noch mehr auf dem Spiel. <em>La Voz de Guamote [es]</em> schreibt über eine Umweltschutzorganisation <a href="http://radioguamote.blogspot.com/2009/01/la-ley-minera-se-aprob-anoche.html">Acción Ecológica (Aktion Ökologie), die vor dem Parlamentsgebäude demonstrierte</a> und an einem Hungerstreik teilnahm. Einer der wichtigsten Kritikpunkte des neuen Bergbaugesetzes ist die Gefährdung der Wasserversorgung für die Einwohner in der Umgebung. Dieser Blogger spielt diesen Beschwerdepunkt jedoch herunter. <em>El Botulista Independiente [es]</em> schreibt <a href="http://botulistaindependiente.blogspot.com/2009/01/afirma-subsecretario-de-minas-que.html">einen satirischen Kommentar zur Lösung des Problems von verseuchtem Wasser</a>:</p>
<blockquote><p>La explotación de oro y cobre proporcionará al Estado más de cien mil millones de dólares. Con esas cantidades, sin lugar a dudas nos sobrarían recursos para importar agua embotellada. Si bien es cierto que la minería a cielo abierto no es 100 % segura, el gobierno ha previsto la firma de un convenio con la compañía francesa Evian, para asegurar a nuestros campesinos el acceso a agua de la mejor calidad para sus cultivos.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Ausbeutung von Gold- und Kupfervorkommen wird dem Staat mehr als eine Milliarde Dollar einbringen. Angesichts dieses Betrags kann man davon ausgehen, dass es zu einem Überschuss and Ressourcen kommen wird, mit dem wir in Flaschen abgefülltes Wasser importieren können. Während der Tagebau keine 100-%-sichere Angelegenheit ist, plant die Regierung die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem französischen Unternehmen Evian, durch den unseren Bauern der Zugang zu qualitativ einwandfreiem Wasser für ihre Pflanzen garantiert werden soll.</div>
<p>Es sind jedoch nicht alle Ureinwohnerorganisationen gegen das Bergbaugesetz. Der Gemeindekoordinator der Ureinwohnergruppierung Shuar, Antonio Chirias, <a href="http://www.hoy.com.ec/noticias-ecuador/veinte-ecologistas-se-declaran-en-huelga-de-hambre-contra-ley-minera-328275.html">glaubt, dass das neue Bergbaugesetz seiner Gemeinde im Amazonasgebiet Orient nützlich sein wird [es]</a>. Der oben bereits zitierte Blogger Inca Kola, der über Probleme im Bereich Wirtschaft und Bankenwesen in Lateinamerika schreibt, glaubt, dass das Bergbaugesetz Beachtung verdient hat und <a href="http://incakolanews.blogspot.com/2009/01/ecuador-mining-law-approved.html">beglückwünscht den Präsidenten dazu</a>, &#8220;Correa hat seinem Land mit diesem neuen Gesetz einen großen Dienst erwiesen. Es vertreibt Spekulanten und Ganoven aus dem Geschäft, es schützt die Umwelt (ich meine, wehe dem Bergbauunternehmen, das dieses Gesetz umgehen will) und es erlaubt Ecuador als Land auf verantwortliche Weise zu wachsen.&#8221;</p>
<p>Am 20. Januar wird die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die USA und die Amtseinführung des designierten Präsidenten Barack Obama gerichtet sein, während alle Augen in Ecuador auf die für denselben Tag geplanten Protestmärsche gerichtet sein werden. Präsident Correa kann sich auf eine Herausforderung durch die Demonstranten gefasst machen, die bisher seine Regierung unterstützt haben. Wie <em>B.P.L.E [es]</em> <a href="http://miltonramirez.org/2009/01/07/ley-minera-tiene-en-problemas-a-los-ecuatorianos-de-la-region-austral/">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Veremos como sale parado de ésta el Presidente Correa ahora que debe medirse no con pelucones sino con su mismo “pueblo organizado”</p></blockquote>
<div class="translation">Wir werden sehen, wie Präsident Correa sich in dieser Sache bekennen wird, jetzt, da er nicht der “Opposition”, sondern seinen eigenen “organisierten Leuten” gegenübertreten muss.</div>
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		<title>Guatemala: Bilder von Kriegsopfern - manch einer fühlt sich schlecht</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/guatemala-bilder-von-kriegsopfern-manch-einer-fuhlt-sich-schlecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder auf Film festzuhalten ist eine Möglichkeit, sicherzustellen dass das kollektive Gedächtnis die Geschichte eines Landes nicht vergisst. Wenn die Geschichte dieses Landes schreckliche Ereignisse beinhaltet, können diese Bilder mächtig und doch unangenehm an die Vergangenheit erinnern. In Guatemala haben sich einige Fotografen in das Dokumentieren und Darstellen von Bildern des 36 Jahre dauernden bewaffneten Konflikts eingeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/renata-avila/">Renata Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/guatemalan-pictures-banned-in-geneve/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><center><br />
<img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/nmm.jpg"/><br />
</center></p>
<p><small><a href="http://www.flickr.com/photos/puchica/477348648/">Photo: Surizar</a> benutzt unter einer Creative Commons license</small></p>
<p>Bilder auf Film festzuhalten ist eine Möglichkeit, sicherzustellen dass das kollektive Gedächtnis die Geschichte eines Landes nicht vergisst. Wenn die Geschichte dieses Landes schreckliche Ereignisse beinhaltet, können diese Bilder mächtig und doch unangenehm an die Vergangenheit erinnern. In Guatemala haben sich einige Fotografen in das Dokumentieren und Darstellen von Bildern des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guatemaltekischer_B%C3%BCrgerkrieg">36 Jahre dauernden bewaffneten Konflikts</a> eingeschaltet.</p>
<p>Der Blogger Aly des Gemeinschafts-Blogs <em>Dorsumi [es] </em><a href="http://dorsumi.org/blog/?p=688">schreibt über einen französischen Fotografen, der ein Buch veröffentlichte unter dem Titel &#8220;La verdad bajo la tierra. Guatemala, el genocidio silenciado&#8221;</a> (Die Wahrheit unter der Erde. Guatemala der zum Schweigen gebrachte Genozid).</p>
<blockquote>
<p>En 1990, Miquel Dewever-Plana, fotógrafo francés de origen catalán, conoció en México a varios refugiados mayas guatemaltecos y decidió involucrarse a favor de los derechos humanos. Durante dos años Miquel documentó el proceso de exhumación de muchas víctimas del genocidio guatemalteco, informando así sobre un crimen contra la humanidad poco conocido: las masacres perpetradas por el Gobierno de Guatemala entre los indígenas mayas durante la década de 1980, y dar a conocer a las víctimas con nombres y apellidos, contribuyendo así a dignificarlas. Fruto de aquel reportaje se publicó este libro que acompaña la exposición con el mismo nombre que ha podido verse hasta el momento en ciudades como París, Barcelona o Palafrugell, entre otras.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>1990 lernte Miquel Dewever-Plana, ein französischer Fotograf katalanischer Abstammung, in Mexico Flüchtlinge kennen - guatemaltekische Mayas - und entschied sich, sich zugunsten der Menschenrechte einzumischen. Zwei Jahre lang dokumentierte Miquel den Vorgang der Exhumierung vieler Opfer des guatemaltekischen Genozids und informierte so über ein kaum bekanntes Verbrechen gegen die Menschheit: die Massaker, die durch die Regierung Guatemalas unter der indigenen Bevölkerung während der achtziger Jahre verübt wurden; er macht die Opfer mit Vor- und Nachnamen bekannt und trägt damit zu ihrer Würde bei. Als Frucht dieser Reportage wurde dieses Buch veröffentlicht, das die Ausstellung gleichen Namens begleitet, die bisher unter anderem in Städten wie Paris, Barcelona oder Palafrugell zu sehen war.</p>
</div>
<p>Auch ein anderer Fotograf, Daniel Hernández Salazar, hat viele Anstrengungen unternommen das Gedächtnis an die Opfer zu retten. Er wurde vor kurzem in den Palast der Nationen im schweizerischen Genf eingeladen um seine Arbeit auszustellen. Einige der Bilder stellten nackte Männer dar, die die Opfer des Krieges repräsentieren und wurden später von Angestellten der UNO entfernt, weil gesagt wurde, dass sie gewisse Gruppen beleidigen könnten. Manche, wie der Blogger León Aguilera Radford vom Blog <em>Klavaza [es] </em><a href="http://enklavaza.blogspot.com/2008/01/guatemalan-nudes-banned-in-geneva.html">halten das für nichts als Zensur</a>:</p>
<blockquote>
<p>Guatemalan photographer <a href="http://www.geocities.com/daaniieel/">Daniel Hernández-Salazar </a> was invited to expose his photographs at the  <a href="http://www.unog.ch/">Palais des Nations</a>, See of the <a href="http://www.blogger.com/www.un.org/">United Nations Organization</a> in Geneva, Switzerland. Hernandez&#39;s images expose in an artistic and metaphoric way the horrors left by the civil war that devastated that Central American country during more than 30 years. One of his aims is to preserve the usually fragile memory of such events, in order to prevent its recurrence. In Guatemala, I am aware, many people would be glad to forget all that happened. However, History has the tendency to remember, like Borges Funes el Memorioso character.</p>
<p>It is fairly logical to imagine how difficult it must be to find a central point of agreement between the many representatives, officers, clerks, visitors, ambassadors and all such fauna, from a worldwide acquisition that conforms the UNO. But this is Art, Western Art if that matters, the same that has been a landmark of aesthetics since time immemorial. Therefore, it is impossible for me to justify UNO censorship, even after its officers accepted to expose three void spaces, to signal the missing images, and to send the visitors to <a href="http://paraquetodoslosepan.googlepages.com/">this</a> web site, where the images are in a permanent, albeit virtual, exposition. I advice to you to please visit that site, You&#39;ll enjoy it.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Der guatemaltekische Fotograf <a href="http://www.geocities.com/daaniieel/">Daniel Hernández-Salazar </a> wurde eingeladen, seine Fotografien im <a href="http://www.unog.ch/">Palast der Nationen</a>, Sitz der <a href="http://www.blogger.com/www.un.org/">UNO</a> im schweizerischen Genf auszustellen. Die Bilder von Hernandez stellen auf eine künstlerische und metaphorische Weise die Schrecken dar, die der Bürgerkrieg hinterließ, der in diesem zentralamerikanischen Land mehr als 30 Jahre wütete. Eines seiner Ziele ist, das meistens zerbrechliche Andenken an solche Ereignisse zu erhalten, um ihre Wiederkehr zu verhindern. Ich bin mir bewusst, dass in Guatemala viele Leute froh darüber wären alles zu vergessen, was passiert ist. Die Geschichte hat aber die Tendenz sich zu erinnern wie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Luis_Borges">Borges&#39;</a> Figur in der Erzählung <em>Funes el Memorioso</em> [Das unerbittliche Gedächtnis <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Funes_the_Memorious">en</a>, <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Funes_el_memorioso">es</a>].</p>
<p>Es ist ziemlich logisch, sich vorzustellen, wie schwierig es sein muss einen zentral gelegenenen Punkt der Übereinstimmung zu finden zwischen Repräsentanten, Beamten, Angestellten, Besuchern, Botschaftern und all dieser Fauna einer weltweiten Errungenschaft wie der UNO. Aber diese Kunst, Kunst aus dem Westen, falls das von Bedeutung ist, ist genauso ein Meilenstein der Ästhetik seit undenklichen Zeiten. Deshalb ist es für mich unmöglich, eine Zensur der UNO zu rechtfertigen, selbst wenn ihre Beamten drei leere Räume ausstellen um auf die fehlenden Bilder aufmerksam zu machen und die Besucher auf <a href="http://paraquetodoslosepan.googlepages.com/">diese</a> Internetseite zu schicken, wo die Bilder dauernd, jedoch virtuell, ausgestellt werden. Ich rate Ihnen, bitte besuchen Sie diese Seite, sie werden es genießen.</p>
</div>
<p>Diese Bilder können helfen, die Erinnerung an Individuen zu bewahren, die Opfer einer tragischen Vergangenheit wurden. Viele Fotografen wie Plana und Hernández-Salazar möchten ihr Werke benutzen, damit andere die Geschichte verstehen können, eine Zukunft aufbauen können und aus dem Satz „Nie wieder“ nicht nur Rhetorik machen können, sondern ein Versprechen für die Zukunft.</p>
<p><small><a href="http://www.flickr.com/photos/mimundo/2467235984/">Titelfoto: James Rodríguez</a> mit freundlicher Genehmigung</small></p>
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		<title>Westsahara: Kontroverse über Karten von McDonalds</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/15/westsahara-kontroverse-auf-den-karten-von-mcdonalds/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 22:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJillian York  &#183; Übersetzt von Jasmina &#183;  engl. Originalartikel 
McDonalds ist Gegenstand einer Kontroverse in der vergangenen Woche geworden, nach dem es ein &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiel für Kinder herauskommen ließ, das eine Karte Marokkos beinhaltete. Die Grenzen auf der Karte trennte die Westsahara von Marokko. Die Westsahara ist ein Territorium, das von Marokko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/jasmina/'>Jasmina</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/11/western-sahara-controversy-over-mcdonalds-maps/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>McDonalds ist Gegenstand einer <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jNkJV9kHBK656tZKlx5UnPE_uVcw">Kontroverse</a> in der vergangenen Woche geworden, nach dem es ein &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiel für Kinder herauskommen ließ, das eine Karte Marokkos beinhaltete. Die Grenzen auf der Karte trennte die Westsahara von Marokko. Die Westsahara ist ein Territorium, das von Marokko und der Front Polisario, die von Algerien unterstützt wird, beansprucht wird. Die Kontroverse ging zu Ende, als das marokkanische Franchise sich bei den marokkanischen Behörden entschuldigt hat.  </p>
<p> Während die marokkanischen Blogger stumm bezüglich der Frage blieben, haben die Blogsphäre der Westsahara und ihre Freunde das Thema kommentiert.  Nick Brooks, dessen Blog <em>Sand and Dust</em> sich hauptsächlich auf die Region konzentriert, hat im Hinblick auf die Entschuldigung <a href="http://nickbrooks.wordpress.com/2008/12/10/clowning-around-or-mcforeign-policy/">geschrieben</a>: </p>
<blockquote><p>Ich erachte, dass dies verständlich ist – kleine Gegebenheiten wie die Achtung des Völkerrechts und die Resolutionen der UNO, die Achtsamkeit um die territoriale Aggressionen, die Besetzung der benachbarten Territorien und die Verstöße gegen der Menschenrechte nehmen sicherlich eine nebensächliche Stelle ein, wenn es sich um das lukrative Geschäft mit den Hamburgern geht.
</p></blockquote>
<p><em><br />
Goufia</em>, ein Blogger aus der Diaspora in Kanada, ruft zum <a href="http://goufia.blogspot.com/2008/12/mcdonalds-supports-moroccan-illegal.html">Boykott</a> von McDonalds auf und zahlreichen anderen Bloggers schließen sich an:   </p>
<blockquote><p>Wir haben über die Presse (01.12.2008) in Erfahrung gebracht, dass die marokkanische Filiale McDonalds einige &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiele  aus dem Verkehr gezogen hat, inbegriffen eine Karte, die Grenzen beinhaltet, die vom Gesetz zwischen der Westsahara und Marokko anerkannt sind, um diese Spiele durch andere zu ersetzt - mit einer Karte, die die Westsahara in die marokkanischen Grenzen mit einschließt.<br />
Dies bedeutet einen Verstoßung gegen das internationale Gesetz. Wie Sie wissen ist die Westsahara ist kein autonomes Territorium, wie es von der UNO erklärt wird, militärisch und durch Zwang vom Marokko besetzt, dessen Souveränität weder von der UNO, noch von den anderen Ländern der Welt anerkannt wird. Marokko verstößt systematisch gegen die Menschenrechte der sahraouischen Bürger, indem es ablehnt, zahlreiche Resolutionen der UNO zur Anwendung zu bringen und in dem es ihr Recht auf Selbstbestimmung missachtet. Diese Haltung der marokkanischen Filiale von McDonalds schadet dem Image und dem Ruf von McDonalds. Wir rufen McDonalds dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um darauf Acht zu geben, dass seine marokkanische Filiale das Völkerrecht respektiert und nicht dagegen verstößt, im Namen von McDonalds….</p></blockquote>
<p>Französische und spanische Texte zu dem Boykott können bei <em>Sahara Resiste</em> <a href="http://sahararesiste.blogspot.com/2008/12/si-mcdonalds-entra-salte-t-sahara-libre.html">gefunden</a> werden. Hier gibt es eine <a href="http://www.un.org/Depts/Cartographic/map/dpko/minurso.pdf">UN-Karte</a> der Westsahara und Marokko.</p>
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		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/18/aids-a-taboo-in-the-arab-world/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://www.answers.com/AIDS">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
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		<title>Marokko: Gesten [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/12/marokko-gesten-linktipp/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 21:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonhttp://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Evelyn in Marocco führt uns in den Gebrauch von Gesten im Alltag in Marokko ein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/11/morocco-use-of-gestures/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Evelyn in Marocco</em> führt uns in den Gebrauch von <a href="http://evelyninmorocco.blogspot.com/2008/01/gestures.html">Gesten</a> im Alltag in Marokko ein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Cristina Quisbert von Voces Bolivianas</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/interview-mit-cristina-quisbert-von-voces-bolivianas/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 16:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Voces Bolivianas (&#39;bolivianische Stimmen&#39;) war eines der ersten fünf Bürgermedien-Projekte, die im Juli einen &#8216;Rising Voices microgrant&#8216; gewannen. Das zweimonatige Pilotprojekt organisierte unter der Leitung von Mario Duran, Edardo Ávila und Hugo Miranda vier Workshops in einem Internetcafe in El Alto, Bolivien. El Alto ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/12/07/interview-with-cristina-quisbert-of-voces-bolivianas/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em><a href="http://vocesbolivianas.org/">Voces Bolivianas</a></em> (&#39;bolivianische Stimmen&#39;) war eines der ersten <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/07/04/congratulations-rising-voices-grantees/">fünf</a> Bürgermedien-Projekte, die im Juli einen &#8216;<a href="http://rising.globalvoicesonline.org/">Rising Voices microgrant</a>&#8216; gewannen. Das zweimonatige Pilotprojekt organisierte unter der Leitung von <a href="http://www.analiza.tk/">Mario Duran</a>, <a href="http://www.barrioflores.net/blog/">Edardo Ávila</a> und <a href="http://angelcaido666x.blogspot.com/">Hugo Miranda</a> vier Workshops in einem Internetcafe in El Alto, Bolivien. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/El_Alto">El Alto</a> ist nicht nur die höchstgelegene Großstadt der Welt , sondern auch für seine indigene Bevölkerungsmehrheit und ihre Rolle im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bolivian_Gas_War#Martial_law_in_El_Alto">Gaskonflikt 2003</a>. Obwohl  alle <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/El_Alto_International_Airport">ausländischen Besucher</a> über El Alto ins Land kommen, ist die Stadt oft vom Rest des Landes abgeschnitten, on- und offline.</p>
<p>Insgesamt wurde in den Workshops 23 Teilnehmern <a href="http://www.vocesbolivianas.org/elalto">gezeigt</a>, wie sie bloggen, <a href="http://www.flickr.com/photos/vocesbolivianas/">Fotos hochladen</a> und <a href="http://english.vocesbolivianas.org/2007/12/05/video-a-walk-through-the-fair-with-alberto-medrano/">Videos aufnehmen</a> können. Eine der kontinuierlichsten und klarsten Stimmen, die aus der Gruppe hervorging ist Christina Quisbert, eine Studentin die für <em><a href="http://boliviaindigena.blogspot.com/">Bolivia Indígena</a></em> schreibt. Sie war so freundlich einem E-Mail-Interview zuzustimmen.</p>
<p><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2007/12/cristina-blog.jpg" alt="cristina-blog.jpg" border="0" height="386" width="450" /></p>
<p><strong> Warum hast du dich an Voices Bolivian beteiligt? Wie hast du von dem Projekt erfahren?</strong></p>
<p>Ich habe im Internet von Voces Bolivianas gelesen, als sie die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/09/01/bolivia-gathering-of-bloguivianos/">Bloguivianos-Konferenz</a> organisierten. Ich wollte teilnehmen, weil das Projekt einen Raum bietet um unseren Ideen Ausdruck zu verleihen. Es ist, als würde man übers Radio gesendet werden: Man sagt etwas, und überall können die Menschen zuhören.</p>
<p><strong>Was war dein erster Eindruck von Voces Bolivianas und vom Bloggen im allgemeinen?</strong></p>
<p>Ich glaube, dass VB hier Pionierarbeit leistet, wenn sie den Leuten den Zugang zu der virtuellen Welt der Blogs ermöglichen. VB ist für mich wie eine Brücke, die den Kommunikation mit anderen ermöglicht.</p>
<p>Bloggen ist etwas neues, motivierendes, dynamisches, das Grenzen überschreitet und einem viel zurückgibt.  Man kann mit Farben, Fotos und Worten experimentieren - für mich war es überraschend, dass ich ein Blog aufsetzen konnte, Texte schrieben und meine neuen Fähigkeiten dokumentieren. Das hätte ich mir nicht zugetraut.</p>
<p><strong> Bei VB gibt es mehr Männer als Frauen. Ist bloggen für Männer interessanter?</strong></p>
<p>In den ländlichen Gebieten verlassen die Mädchen zuerst die Schule, es gibt weniger junge Frauen mit abgeschlossener Schulbildung. Es gibt unter den Frauen auch mehr Analphabeten. Diese Unterschiede bleiben beim Zugriff auf Technologien und Onlinemedien bestehen. Ich denke, dass die meisten Frauen in Bolivien noch nichts vom Bloggen gehört haben. Es ist etwas neues, und viele verstehen nicht, was es ihnen für  Vorteile bringt.</p>
<p><strong> Warum nennst du dein Blog <em>Bolivia Indígena</em> (&#8221;Indigenes Bolivien&#8221;)?</strong></p>
<p>es gibt in Bolivien eine große Vielfalt indigener Gruppen. Die größten Gruppen sind die Aymara, Quechua und Guarani, insgesamt sind es mehr als 30. Nach dem Zensus von 2001 bezeichnen sich 62% der Bolivianer als indigen, bei steigender Tendenz. Für mich ist es wichtig, die Identität unserer Vorfahren zu kennen. Ich denke, <em>Bolivia Indígena</em> gibt die Wirklichkeit in diesem Land wider.</p>
<p><strong>Im ersten Monat scheinst du vor allem über die Stadt El Alto geschrieben, heute ist das Themenspektrum größer. Wie haben sich die Inhalte des Blogs verändert?</strong></p>
<p>Tatsächlich habe ich am Anfang vor allem über den Alltag in El Alto geschrieben. Die Inhaltesind seit dem abwechslungsreicher geworden. Ich schreibe noch immer über die Stadt, aber auch über andere Themen, die mir wichtig sind, etwa über Bolivien und indigene Menschen in anderen Ländern. Zu Beginn dachte ich, das Blog würde einen historischen Fokus haben, aber es stellte sich heraus, dass der Schwerpunkt auf dem Alltagsleben liegt.</p>
<p><strong>Du hast an der <a href="http://www.bloguivianos.com/">Bloguivianos-Konferenz</a></strong> teilgenommen. Welche Eindrücke hast du gesammelt?</p>
<p>Die Konferenz war eine spannende Erfahrung. Vor der Konferenz hatte ich keine Freunde, die etwas von Blogs wussten. Das Treffen mit den anderen , teils erfahrenen Bloggern war voller Überraschungen. Ich traf nationale Blogger wie <a href="http://angelcaido666x.blogspot.com/">angelcaido</a>, <a href="http://animaldeciudad.blogspot.com/">animaldeciudad</a>, <a href="http://elperrorabioso.blogspot.com/">perrorabioso</a>, <a href="http://urbandina.blogspot.com/">urbandinos</a>, <a href="http://reciclarte-bolivia.blogspot.com/">reciclarte</a>, <a href="http://www.palabraslibres.galeon.com/">palabraslibres</a> und <a href="http://latevelision.blogspot.com/">tevelision</a>.</p>
<p><strong> Du warst auch bei einer Konferenz über Frauen in Santa Cruz. Welche Intentionen hatte die Konferenz? Denkst du, dass bloggen ein starkes Werkzeug für Frauen in Bolivien ist?</strong></p>
<p>Im September war das sechste jährliche Treffen Bolivianischer Frauenrechtler in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Cruz_de_la_Sierra">Santa Cruz</a>. Ich fand es wichtig zu wissen, was die Frauen in der Stadt denken. Mit Blogs können Frauen ihre Erfahrungen und ihre Situation mitteilen. Aber man darf nicht vergessen, dass viele kaum Zugang zum Internet haben. Die Möglichkeiten der Kommunikation sind für viele Eingeschränkt, weil es in mittleren und kleinen Städten oft kein Internet gibt.</p>
<p><strong>Was ist deine Motivation, Geschichten über dein Leben und die Gemeinschaft ins Netz zu stellen?</strong></p>
<p>Bloggen ermöglicht es, zu schreiben was man denkt, wie man seine Wirklichkeit lebt. Ich wollte schreiben, um zu zeigen, was unter den indigenen Menschen in Bolivien vorgeht. Es gibt kaum Blogs zu diesem Thema und so sehe ich mich gezwungen, weiter zu machen.</p>
<p><strong>Möchtest du den Lesern von Global Voices noch etwas sagen?</strong></p>
<p>Leser von GV: Ich schreibe aus einer Höhe von über 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Wir machen uns von hier aus auf die Reise, damit ihr auf euren virtuellen Streifzügen etwas über uns erfahren könnt.</p>
<p><strong>Das Interview führte <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/david-sasaki/">David Saski</a>.</strong></p>
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		<title>Madagaskar: Traditionelle Holzboote [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/29/madagaskar-traditionelle-holzboote-linktipp/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 21:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indigenous]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Ruth erklärt, wie in Madagaskar Boote aus Holz gebaut werden: &#8220;Jean hat sein letztes Boot vor zwei Wochen fertig gestellt. Es ist auf eine traditionelle Weise gebaut. Die Methoden hat er von älteren Fischern im Dorf gelernt&#8221;.
Von Ndesanjo Macha. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/11/28/madagascar-building-a-wooden-boat/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Ruth erklärt, wie in Madagaskar Boote aus Holz gebaut werden: &#8220;Jean hat sein letztes Boot vor zwei Wochen fertig gestellt. Es ist auf eine traditionelle Weise gebaut. Die Methoden hat er von älteren Fischern im Dorf gelernt&#8221;.</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>. </strong></p>
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