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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Ideen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
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		<title>Ägypten: 89% der Jugendlichen unterstützen Gesetz zur Zensur des Internets</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von Bloggers Times finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):
أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von <a href="http://bloggers-times.blogspot.com/2008/11/3.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bloggers-times.blogspot.com');">Bloggers Times</a> finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):</p>
<div class="arabic">أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على الاخبار سواء بصورة دائمة أو أحيانا ، وأن 68% يستخدمونه فى تحميل الاغانى والافلام والبرامج والالعاب سواء بصورة دائمة أو أحيانا.</p>
<p>وكشف أن أكثر من نصف الشباب حوالى 58% من مستخدمى الكمبيوتر وأن 36% منهم يملكون كمبيوتر بالمنزل ، كما تبين أن 52% من مستخدمى الكمبيوتر يستخدمون الانترنت.</p>
<p>وعن رأى الشباب فى الانترنت وثقتهم به وافق كل الشباب بالعينة الذين يستخدمون الانترنت على أنه يسهل الحصول على المعلومات ، فيما يرى 98% أنه يصل العالم ببعضه ..</p>
<p>كماوافق غالبية الشباب حوالى 82% منهم على أن الانترنت قد يعرض البعض لصداقات أو علاقات غير موثوق فيها.</p>
<p>كما أظهر الاستطلاع أن 72% من الشباب فى العينة يعتبرون أن الانترنت يشكل خطرا عليهم ، فيما رأى 71% منهم أنه يشكل خطرا على الاطفال ، بينما يرى 43% منهم أن الانترنت يقلل من الترابط الاسرى كما كشف الاستطلاع أن 89% من الشباب يوافقون على وضع قانون يتحكم فى محتويات الانترنت.<br />
وبالنسبة لرأى الشباب فى المدونات ، أظهر 58% منهم أنهم سمعوا عن المدونات من خلال الاهل والاصدقاء وأن 37% منهم سمعوا عنها لاول مرة منذ أقل من 6 أشهر ، كما أن كل ثلاثة أفراد من الشباب بالعينة لديهم مدونات خاصة بهم.</p>
<p>وفيما يتعلق بمتوسط عدد ساعات استخدام الشباب للانترنت أوضح الاستطلاع أن 50% من الشباب بالعينة يستخدمون الانترنت سواء بشكل يومى أو اسبوعى ومتوسط استخدامهم له أقل من عشر ساعات ، كما أن 20% منهم متوسط استخدامهم الاسبوعى يتراوح بين 10 إلى أقل من 20 ساعة.</p>
<p>يشار إلى أن نتائج الاستطلاع تعتمد على بيانات المبحوثين من الشباب من سن 18 إلى 35 عاما وقد تم استطلاع 1338 مبحوثا.</p>
<p>جدير بالذكر أن عدد مستخدمى الانترنت ارتفع من 65ر0 مليون نسمة عام 2000 إلى 17ر9 مليون نسمة عام 2008.</p>
</div>
<div class="translation">
<p>Eine Studie des ägyptischen Zentrums für Förderung von Information und Entscheidung mit der herausgefunden werden sollte, wie ägyptische Jugendliche das Internet nutzen, lieferte folgende Ergebnisse:</p>
<p>74% der Befragten nutzen Internet regelmäßig oder gelegentlich um auf dem Laufenden zu bleiben hinsichtlich aktueller Nachrichten.</p>
<p>68% nutzen das Internet regelmäßig oder gelegentlich um Lieder, Filme, Programme oder Spiele herunterzuladen.</p>
<p>58% der ägyptischen Jugendlichen nutzen Computer, 36% haben einen zu Hause</p>
<p>52% der Computernutzer kennen sich mit dem Internet aus</p>
<p>98% in der Stichprobe stimmten zu, dass mit dem Internet die meisten Informationen verfügbar geworden sind und haben das Gefühl mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.</p>
<p>82% der Internetnutzer stimmten zu, dass Beziehungen und Freundschaften im Internet nicht vertrauenswürdig sind.</p>
<p>72% konstatieren dem Internet einen schlechten Einfluss auf die eigene Person</p>
<p>71% denken das Internet ist gefährlich für Kinder.</p>
<p>43% glauben das Internet hat sich auf Bindungen in der Familie negativ ausgewirkt</p>
<p>89% befürworten ein Gesetz, das es erlaubt Inhalte im Internet zu überwachen und zu zensieren.</p>
<p>58% haben von Blogs durch die Familie oder Freunde gehört.</p>
<p>37% haben von Blogs das erste Mal in den letzten sechs Monaten gehört.</p>
<p>Einer aus drei Befragten führt einen Blog.</p>
<p>50% nutzen das Internet täglich und verbringen durchschnittlich weniger als 10 Stunden täglich online.</p>
<p>20% nutzen das Internet wöchentlich und verbringen durchschnittlich 10 bis 20 Stunden online.</p>
<p>Die Stichprobe wurde mit 1.338 jungen Ägyptern im Alter von 18 bis 35 durchgeführt. Es lohnt sich anzumerken, dass die Anzahl von Internetnutzern in Ägypten von 650.000 Nutzern im Jahr 2000 auf 9.170.000 Nutzer im Jahr 2008 angestiegen ist.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Syrien: Die Liebe ist in Stuttgart</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/15/syrien-die-liebe-ist-in-stuttgart/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/15/syrien-die-liebe-ist-in-stuttgart/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 18:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Germany]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.
Mariyah, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.
Alles fing an an einem kalten Abend im Winter 1955 in Stuttgart:
There was something [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.</p>
<p><a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');"><em>Mariyah</em></a>, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.</p>
<p>Alles fing an <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/10/story-of-ghassan-and-alexandra.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">an einem kalten Abend</a> im Winter 1955 in Stuttgart:</p>
<blockquote><p>There was something to be said for poise. As the other women became increasingly loud, a petite, fair skinned woman sat quietly watching and smiling. She was clearly enjoying the entertainment but seemed shy and reserved – too much so to become involved in the conversation. Her large, blue eyes glistened with intelligence and her diminutive features gave her a look of a porcelain doll. Her auburn hair glistened red as the light from the fireplace threw an amber glow around her. Ghassan observed that she was well dressed but not ostentatious. When she did speak, her voice was quiet - he couldn’t hear it from his table. Ghassan found, as the evening wore on, that he couldn’t take his eyes off of her.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Es musste etwas zum Ausgleich gesagt werden. Während die anderen Frauen immer lauter wurden, saß eine zierliche, hellhäutige Frau still da und lächelte dabei. Sie genoss offensichtlich die Unterhaltung, aber sie schien schüchtern und reserviert zu sein, zu sehr, um sich in das Gespräch einzumischen. Aus ihren großen blauen Augen sprühte die Intelligenz und ihre feinen Züge gaben ihr das Aussehen einer Porzellanpuppe. Ihr kastanienbraunes Haar schimmerte rot im Lichte des Feuers, das einen bernsteinfarbenen Glanz auf sie warf. Hassan bemerkte, dass sie gut angezogen war, aber nicht angeberisch. Wenn sie sprach, war ihre Stimme leise - er konnte sie von seinem Tisch aus nicht hören. Im Laufe des Abends bemerkte Hassan, dass er seine Augen nicht mehr von ihr nehmen konnte.</p>
</div>
<p>Es wird nie ausdrücklich gesagt, aber wir spüren, dass Hassan und Alexandra in Wirklichkeit <em>Mariyahs</em> Mutter und Vater sind, und das macht die Geschichte umso <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-3.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">unwiderstehlicher</a>.</p>
<blockquote><p>“Guten tag. Can I help you sir?” she cooed from beside him. “Something for the pretty lady?”</p>
<p>Ghassan could not help but look surprised. Had his facial expressions reflected his thoughts of Alexandra to the extent an old woman, a stranger, could recognize? He had intended to buy flowers but only as a way to further his study of this woman whom he now believed far wiser than he could have imagined.</p>
<p>“Yes, yes of course. What do you suggest?” Ghassan attempted to speak as smoothly as he could muster.</p>
<p>“Red, dear, accented with a touch of purple. And, of course, blue to highlight her eyes.” The woman replied easily.</p>
<p>Ghassan was flabbergasted. “How? How did you know?”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>“Guten Tag. Can I help you sir?” gurrte sie neben ihm. “Etwas für die schöne Frau?”</p>
<p>Hassan konnte nicht anders, als erstaunt dreinzublicken. Hatte sein Gesichtsausdruck die Gedanken an Alexandra in solchem Maße wiedergespiegelt, dass eine alte Frau, eine Fremde, es erkennen konnte? Er hatte vorgehabt, Blumen zu kaufen, aber nur, um mehr über diese Frau zu erfahren, die ihm nun viel weiser vorkam, als gedacht.</p>
<p>“Ja ja, natürlich. Was würden Sie vorschlagen?” Hassan versuchte, so flüssig zu sprechen, wie er es nur herausbringen konnte.</p>
<p>“Rot, mein Bester, akzentuiert mit einem Hauch von lila. Und natürlich blau, um ihre Augen zu betonen”, antwortete die Frau ungezwungen.</p>
<p>Hassan war sprachlos. “Wie? Wie konnten Sie Bescheid wissen?”</p>
</div>
<p><em>Mariyahs</em> wunderschöner Schreibstil, zusammen mit ihrer äußerst spannungsgeladenen Handlung hat die Phantasie der Leser erobert, sodass sie nach jeder Folge nach mehr verlangen.</p>
<p>Sie entschied sich sogar dafür, mit <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/musical-interlude.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">Musik aus Hassans und Alexandras Wintertagen des Jahres 1955</a> die Stimmung besser wiederzugeben.
<p>Alle veröffentlichen Folgen sind (auf Englisch) <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">hier</a> zu finden. Wir sind jetzt bei Folge 5 und erwarten geduldig die Folge 6!</p>
<div class="notes">Anmerkung des Übersetzers: Als dieser Post übersetzt wurde, war <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-6.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">Folge 6</a> schon online.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Geht es auch ohne Dienstmädchen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/16/saudi-arabien-geht-es-auch-ohne-dienstmadchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 13:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.

Ahmed Baaboud beschriebt die Situation:

“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح نفسك و زوجتك.. و جيب شغالة، أمورك راح تتحسن”.
ما سبق هو جزء من [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.<br />
<em><br />
<a href="http://abujoori.wordpress.com/2008/07/08/who-is-wrong/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/abujoori.wordpress.com');">Ahmed Baaboud</a></em> beschriebt die Situation:</p>
<blockquote>
<p>“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح نفسك و زوجتك.. و جيب شغالة، أمورك راح تتحسن”.</p>
<p>ما سبق هو جزء من حوار تكرر كثيراً في الفترة الأخيرة مع أحد زملائي في العمل، هو يرى أنني مخطئ بعدم جلب “شغالة” حتى تساعد زوجتي و تأخذ بالها من بنتي جوري. تفسيري للموضوع هو أن زوجتي لا تعمل و هذا أمر إتفقنا عليه من البداية.. لا عمل ما دام هناك أطفال صغار.. و هى اليوم حامل بالطفل الثاني.. يعني ستظل بعيده عن العمل على الأقل لمدة أربع سنوات قادمة.. و بالتالي مسؤوليات البيت عليها خصوصاً أن البيت ليس كبير و لا يوجد لنا زوار بصورة مكثفة.</p>
<p>&#8220;Mein Bruder, besorge dir einfach ein Dienstmädchen und nimm es gelassen. Sei nicht so negativ, entspann dich und gönne auch deiner Frau Entspannung. Mit einem Dienstmädchen wird alles einfacher.&#8221;<br />
Dieses Gespräch führte ich mit einem Arbeitskollegen. Es hält es für einen Fehler, wenn ich kein Hausmädchen beschäftige um meine Frau zu entlasten und meine Tochter Joori zu versorgen. Ich erklärte, dass meine Frau nicht arbeitet, und dass wir uns in dieser Hinsicht von Anfang an einig waren. Sie wird nicht Arbeiten gehen, solange wir kleine Kinder haben. Im Moment ist sie mit unserem zweiten Kind schwanger. Sie wird also noch mindestens vier Jahre keine Arbeit haben. Solange ist sie für das Haus verantwortlich, zumal das Haus klein ist und wir kaum Gäste haben.</p>
<p>جوري تقارب الثلاثة أعوام.. و هى نشيطة تحب اللعب و الأختلاط بالأطفال كثيراً، يلومني صديقي أعلاه لأنني لا أخذ جوري إلى ميدان اللعب الصغير القريب لمنزلنا، و يقول “يا أخي بس لو تجيب الشغالة حتى تودي البنت للبلاي يارد.. كفاية!”. أرد عليه بأننا نأخذ جوري إلى المسبح الصغير و إلى المكتبة عصر الجمعة حيث تشارك أطفالاً أخرين اللعب و التعلم. أعترف بأنني لا أخذ جوري إلى المسبح يومياً و لا حتى إسبوعياً، و أننا نأخذها إلى المكتبة بمعدل مرة كل إسبوعين.<br />
بالتأكيد إنني مقصر، لكنني لا أعتقد أن الشغالة هى البدي</p>
<p>Joori ist fast drei. Sie ist ein lebhaftes Kind und liebt es, mit anderen Kindern zu spielen. Mein Kollege wirft mir vor, Joori nicht zu den Spielplatz neben dem Haus zu bringen. Er sagt: &#8220;Wenn du ein Hausmädchen einstellst, und sie geht mit dem Kind zum Spielplatz, dann reicht das!&#8221; Ich antworte, wir würden Joori Freitags zum Schwimmbad und zur Bibliothek bringen, wo sie mit anderen Kindern lernt und spielt. Ich gebe zu, dass ich Joori nicht täglich zum Schwimmbad bringe, nicht einmal wöchentlich, und im Schnitt fahren wir alle zwei Wochen zur Bibliothek. Kein Zweifel, dass das ausbaufähig ist, aber ich sehe in einem Dienstmädchen keine Alternative.
</p></blockquote>
<p>Ahmed erklärt seine Motive, und bietet eine Problemlösung:</p>
<blockquote>
<p>عمل البيت أعتقد أنه من مسؤوليات المرأة في البيت ما دامت لا تعمل، خصوصاً حينما يكون البيت صغير و “محندق” و وجود الشغالة فيه سيعني إنعدام أي خصوصية لنا.. في بيتنا!.<br />
نفس الشئ ينطبق على جوري .. هل من العقل أو المنطق أو تحمل المسؤولية أن أحضر شغالة حتى تقوم بالنيابة عني بأمور أعتقد أنها من أساسيات مسؤوليات الوالدين!.<br />
قد يكون الحل في تنظيم الوقت بصورة أفضل، مثلاً إغلاق التلفاز في البيت يومياً بين الخامسة و الثامنة مساءً، و عمل جدول للنشاطات العائلية المشتركة، و أن أساهم فعلياً في عمل البيت حتى و لو في أمور بسيطة يمكن لي القيام بها بسهولة .. أو أي شئ أخر.. و لكن لا للشغالة ( على الأقل في الظروف الحالية)!.<br />
أتسأل… هل أنا غلطان؟!</p>
<p>Wenn eine Frau nicht arbeitet und das Haus klein ist, sollte sie sich meiner Meinung nach um dien Haushalt kümmern. Auf so kleinem Raum ein Hausmädchen zu haben, würde bedeuteten, dass wir keine Privatsphäre mehr hätten - in unseren eigenen vier Wänden! Das Gleiche gilt für Joori. Ist es denn wirklich logisch und verantwortungsvoll ein Dienstmädchen für das Kind zu beschaffen, obwohl ich das für eine wesentliche Aufgabe der Eltern halte? Die Lösung könnte ein, die Zeit besser zu nutzen, etwa zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr den Fernseher abzuschalten, einen Stundenplan für gemeinsame Familienaktivitäten zu erstellen oder indem ich Hausarbeit übernehme &#8230; oder sonstwas &#8230; auf jeden Fall bin ich unter diesem Umständen gegen ein Dienstmädchen. Liege ich falsch?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Japan und der iPod</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/japan-und-der-ipod/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/japan-und-der-ipod/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 15:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[GT!Blog wandert durch die letzten 30 Jahre um eine Frage zu beantworten: Warum haben die Japaner nicht den iPod erfunden?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>GT!Blog</em> wandert durch die letzten 30 Jahre um eine Frage zu beantworten: <a href="http://blog.gatunka.com/2008/05/05/why-japan-didnt-create-the-ipod/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.gatunka.com');">Warum haben die Japaner nicht den iPod erfunden</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Barbados: Falscher Stolz?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/30/barbados-falscher-stolz/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Für die meisten Länder der Karibik ist Tourismus zur Lebensader geworden. Er braucht dringend neue Impulse.&#8221;: Living in Barbados fragt sich, ob die Region stolz sein kann auf ihr Angebot für Touristen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Für die meisten Länder der Karibik ist Tourismus zur Lebensader geworden. Er braucht dringend neue Impulse.&#8221;: <em><a href="http://livinginbarbados.blogspot.com/2008/04/can-we-be-proud-of-our-tourism.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/livinginbarbados.blogspot.com');">Living in Barbados</a></em> fragt sich, ob die Region stolz sein kann auf ihr Angebot für Touristen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PangeaDay: Am 10. Mai die Welt mit Videos verändern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 14:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? PangeaDay wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem Ziel: Wir sollen von dem Leben anderer Menschen erfahren, sehen, was uns verbindet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/thumb_new-pangea-logojpg.gif" alt="PangeaDay logo" align="left" />Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? <a href="http://www.pangeaday.org/index.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">PangeaDay</a> wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem Ziel: Wir sollen von dem Leben anderer Menschen erfahren, sehen, was uns verbindet und nicht, was uns trennt - damit wir alle gemeinsam am Frieden arbeiten können. Die Initiative geht auf einen Wunsch der ägyptischen Filmemacherin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jehane_Noujaim" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Jehane Noujaim</a> zurück. Als Gewinnerin des <a href="http://www.ted.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ted.com');">TED</a>-Preises wurde ihr ein Wunsch gewährt, in Verbindung mit einem 100.000 Dollar Preisgeld. PangeaDay war ihr Wunsch: Die Welt zu verändern und einen Tag zu schaffen, an dem die Menschen über Filme zusammenfinden. Ihre <a href="http://www.pangeaday.org/?vid=2" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">Preisrede</a> von 2006 ist online verfügbar.</p>
<p>Weil PangeaDay die Menschen zusammenbringen soll ist jeder eingeladen, sein eigenes Video im <a href="http://www.youtube.com/group/pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">pangeaday-Channel</a> hochzuladen, um im Gegenzug die <a href="http://www.youtube.com/groups_videos?name=pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">über 1000 Videos</a> von anderen Teilnehmern zu sehen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Eines der Videos zeigt zum Beispiel den Alltag eines Kunststudenten aus Tansania. Er will Straßenkindern die Kunst nahe bringen. &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JNChMQbyk28" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">Die Geschichte von Chado</a>&#8221; von &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/jamesstephenbrown" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">jamesstehpenbrown</a>&#8220;:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Die Logistik hinter <a href="http://www.pangeaday.org/index.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">PangeaDay</a> ist beeindruckend. Aus Kairo, Kigali, London, Los Angeles, Mumbai und Rio de Janeiro werden Filme, Livemusik und Moderatoren zusammenkommen, um die ganze Welt zu inspirieren. Die Filme wurden aus über 25000 Filmen aus 100 Ländern ausgewählt. Alle Filme haben gemeinsame Eigenschaften: Sie inspirieren, verändern und lassen uns die Welt durch andere Augen betrachten. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Queen_Noor_of_Jordan" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Königin Noor von Jordanien</a> wird beteiligt sein, ebenso Musiker und Aktivist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Bob Geldorf</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christiane_Amanpour" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Christiane Amanpour</a> von CNN  und die iranische Rockband <a href="http://www.hypernovamusic.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hypernovamusic.com');">Hypernova</a>. Während sich an diesen Orten Menschen zusammenfinden, können auch weltweit Partys und Gruppen angemeldet werden, die sich beteiligen wollen: Man kann zu einem <a href="http://www.pangeaday.org/attend_map.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">open Event</a> in der eigenen Heimatstadt kommen, oder selbst eine <a href="http://www.pangeaday.org/hostEvent.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">Veranstaltung</a> durchführen.<br />
Es geht beim PangeDay um mehr, als nur für vier Stunden zusammen zu kommen. Das Ereignis soll Menschen inspirieren, ins Gespräch bringen und Änderungen anstoßen. Die Partnerorganisation Nokia hat Kamerahandys an aufstrebende Filmemacher in ländlichen Gebieten, Flüchtlingslager und Filmschulen verteilt, damit sie ihre Geschichte festhalten können. Wer seinen eigenen Film hochläd, kann ein Nokia N95 mit 8GB gewinnen. Durch diese Partnerschaft sehen wir einen burmesischen Flüchtling, der in Indien Kinderlachen aufnimmt, eine iranische Familie in einem afghanischen Flüchtlingslager sprechen über ihre Hoffnungen und ein Inder in Bangalore filmt die Rodung von Banyan-Bäumen &#8230; und Kinder, die neue Bäume pflanzen. Diese und andere Videos gibt es auf <a href="http://ovi.com/pangeaday/?utm_source=pangeaorg&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ovi.com');">dieser Seite</a>.</p>
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		<title>Mittlerer Osten und Nordafrika: Eliot Spitzer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/mittlerer-osten-und-nordafrika-eliot-spitzer/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Israel]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Palästina]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Yemen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der tiefe Fall von Eliot Spitzer machte Schlagzeilen, sobald die Journalisten von dem Skandal Wind bekamen. Auch die Blogger befassten sich mit dem Thema. Die Blogger aus dem Mittleren Osten und Nordafrika konzentrierten sich auf die Rolle seiner Ehefrau, und wie demütigend sie gelitten haben muss, als sie bei seinem Rücktritt neben ihm stehen musste.
Jemen:
Omar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der tiefe Fall von Eliot Spitzer machte Schlagzeilen, sobald die Journalisten von dem Skandal Wind bekamen. Auch die Blogger befassten sich mit dem Thema. Die Blogger aus dem Mittleren Osten und Nordafrika konzentrierten sich auf die Rolle seiner Ehefrau, und wie demütigend sie gelitten haben muss, als sie bei seinem Rücktritt neben ihm stehen musste.</p>
<p>Jemen:</p>
<p><a href="http://hadhramouts.blogspot.com/2008/03/cient-no-9.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hadhramouts.blogspot.com');"><em>Omar Barsawad</em></a> ist empört darüber, wie Spitzers Frau und Familie gedemütigt wurden:</p>
<p>Als ein Mann, der sich einer hohen Moral verschrieben hat, als ein Mann, der sehr integer schien, als ein Politiker, der sich als rechtschaffend profilierte, der sich die öffentliche Korruption vorknöpfte, ist Eliot Spitzer nicht nur gefallen, er hat sich zum Deppen gemacht. Er hat seine Frau und Kinder verraten. Ich kann nicht verstehen, dass amerikanische Politiker keinerlei Rücksicht auf ihre Ehepartner nehmen. Spitzer hätte zumindest seiner Frau die öffentliche Demütigung ersparen können, bei seinem Rücktritt neben ihm zu stehen.</p>
<p>Sich als verheirateter Mann in eine andere Frau zu verlieben oder sich vom Charme einer anderen Frau betören zu lassen - das kann ich verstehen. Aber als verheirateter Mann - gerade in Spitzers Position - zu einer Prostituierten zu gehen, mehrfach, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nicht gewusst, dass es so grotesk teure Prostituierte gibt! Amerika ist wirklich ein Land der Extreme und Exzesse.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Spitzer ist ein Heuchler sonder gleichen. Er hat jedem vorgemacht, er sei etwas besonderes und kein gewöhnlicher amerikanischer Politiker. Er ist nur noch ein Trottel und Possenreißer. Unglücklicherweise ist er verheiratet. Das finde ich am traurigsten: Dass er seine Familie so tief und furchtbar verletzt hat.</p>
<p><strong>Palästina:</strong></p>
<p>Auch <a href="http://alfalasteenyia.blogspot.com/2008/03/is-mrs-spitzer-oppressed.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/alfalasteenyia.blogspot.com');"><em>Al Falasteenyia</em></a> kann ihren Ekel über die Art verbergen, auf die Ms. Spitzer neben ihrem gefallenen Mann stand. Sie malt sich aus, wie die Situation beschrieben worden wäre, wär Spitzer &#8220;jemand anders&#8221; gewesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich weiß nicht, warum sie mit ihm auf dem Podest stand.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich hätte das nicht mitgemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh klar, ich wäre bei ihm gewesen, um ihn festzukeilen!&#8221;</p>
<p>&#8230; das Gespräch der drei Frauen ging weiter, als ich mit ihnen im Aufzug stand. Es machte auf mich den Anschein, dass die Diskussion anders verlaufen wäre, wenn es nicht um Spitzer gehen würde, an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit, die Frauen hätten gesagt:</p>
<p>&#8220;Diese armen Frauen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was für eine unterdrückende Kultur - die Art, wie die Frauen im Schatten ihrer Ehemänner stehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wirklich. Wenn sie doch nur hier her kommen könnten um zu sehen, wie wir leben, wie unabhängig wir sind.&#8221;</p>
<p>Obwohl viele anderer Meinung sind als Silda Spitzer, und obwohl viele sie dafür kritisieren, dass sie neben ihrem Mann stand, behauptet niemand, sie würde unterdrückt werden. Ich sage nicht, dass das der Fall wäre - ich stelle hier nur die Wortwahl in Frage. Es ist seltsam, wie schnell man Menschen an anderen Orten als &#8216;unterdrückt&#39; abstempelt. Als gebe es in den USA keine Unterdrückung (jeglicher Form).</p></blockquote>
<p><strong>Israel:</strong></p>
<p><a href="http://nafkamina.blogspot.com/2008/03/why-wife.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nafkamina.blogspot.com');"><em>Sharvul</em></a> hat ebenfalls kein Verständnis für Ms. Spitzers verhalten:</p>
<blockquote><p>Ich habe ein paar Sekunden der Pressekonferenz gesehen, in der Eliot Spitzer zurücktritt. Eines verstehe ich nicht: Warum stand seine Frau neben ihm? Wäre sie angesichts der Umstände nicht lieber zuhause geblieben? Warum verlangen Politiker von ihren Frauen, während einer solchen öffentlichen Demütigung neben ihnen zu stehen? Es ist doch nicht so, dass es irgendwelche Zweifel gäbe, und sie zeigt nun Unterstützung in einer grundlosen Anklage, oder? Ich versteh das einfach nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Saudi Arabien:</strong></p>
<p><a href="http://dotsson.blogspot.com/2008/03/ny-gov-eliot-spitzers-call-girl.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dotsson.blogspot.com');"><em>Dotsson</em></a> schreibt über die 22jährige Prostituierte, mit der Eliot Spitzer erwischt wurde:</p>
<blockquote><p>Ashley hat ein MySpace-Profil und einige Bilder, die ich bereits an sicherer Stelle hochgeladen habe, falls sie auf die Idee kommen sollte, ihr Profil für die Öffentlichkeit zu sperren &#8230; nicht schlecht. Gar nicht schlecht. Ashley ist besser als Bill Clintons Monica Lewinsky, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie 4300$ die Stunde wert ist. Ich sehe in Asheys Zukunft ein Buch-Vertrag und hoffentlich ein paar Bilder für den Playboy.</p></blockquote>
<p>(Dieser Artikel ist auch bei <em><a href="http://voiceswithoutvotes.org/2008/03/28/middle-east-and-north-africa-client-number-nine/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Voices without Votes</a></em> erschienen.)</p>
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		<item>
		<title>Japan: Obszönität oder Kunst?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/19/japan-obszonitat-oder-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 13:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. Februar entschied das oberste Gericht in Japan, dass ein Buch von Robert Mapplethorpe, das 1999 am Narito Airport auf Basis seines pornografischen Inhalts konfisziert wurde, nicht gegen das Gesetz verstößt. Das Buch heißt &#8220;Mapplethorpe&#8221; und enthält 384 Seiten mit Fotos von verschiedenen Motiven, 19 zeigen Nahaufnahmen männlicher Genitalien. Asakai Takashi, Herausgeber der japanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Februar entschied das oberste Gericht in Japan, dass ein Buch von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Mapplethorpe" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Robert Mapplethorpe</a>, das 1999 am Narito Airport auf Basis seines pornografischen Inhalts <a href="http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/20080220TDY02304.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yomiuri.co.jp');">konfisziert</a> wurde, nicht gegen das Gesetz verstößt. Das Buch heißt &#8220;Mapplethorpe&#8221; und enthält 384 Seiten mit Fotos von verschiedenen Motiven, 19 zeigen Nahaufnahmen männlicher Genitalien. Asakai Takashi, Herausgeber der japanischen Ausgabe, brachte das Buch 1999 aus den USA mit. Nach der Konfiszierung stellte er den Verkauf in Japan ein, als er 2000 eine Warnung der Polizei von Tokio erhielt. Später zog er vor Gericht. Beispiele für Mapplethorpes Arbeiten gibt es bei der <a href="http://www.mapplethorpe.org/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mapplethorpe.org');">Robert Mapplethorpe Foundation</a> (Achtung, explizite Darstellung von Nacktheit). Viele japanische Blogger haben dieses Thema diskutiert.</p>
<p>Zmgojdha bei Slightly out of fortune <a href="http://zmgojdha.seesaa.net/article/84814352.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zmgojdha.seesaa.net');">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p>Ich höre zum ersten mal davon, dass so ein Fall vor Gericht entschieden wird. &#8220;Rechtstheorie des künstlerischen Werts und Obszönität&#8221; könnte ein Begriff werden. Deswegen ist es so lustig, aber auch so unumgänglich.</p>
<p>Ich denke, die Entscheidung ist so gefallen, weil einzelne Teile der Sammlung obszön sein könnten, aber vom Standpunkt der Kunst ist es kein obszönes Buch. Das wirft Fragen auf. Man könnte sagen, das Urteil ist zu Gunsten  von Mapplethorpe ausgegangen, weil er ein etablierter Künstler ist.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://blog.so-net.ne.jp/karubi53/2008-02-19" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.so-net.ne.jp');">Karubi</a></em> freut sich zwar über das Urteil, glaubt aber nicht, dass solche Kontroversen von einem Gericht entscheiden werden können.</p>
<blockquote><p>Die Richter (oder die Leute, die mit dem Fall befasst sind) sollten mit dem Mapplethorpe Buch auf die Straße gehen und 1000 Passanten fragen: &#8220;Halten Sie diese Bilder von männlichen Genitalien für obszön?&#8221;. Ich denke ernsthaft darüber nach. Sicher würden mehr als 800 sagen: &#8220;Das ist nicht obszön&#8221;, oder &#8220;das ist schön&#8221;, oder &#8220;das ist interessant&#8221;. Der &#8216;gesunde Menschenverstand&#39; (common sense) ist nichts, was von abgehobenen Richtern in ihrem hohen Amt festgelegt werden kann. Er ist er etwas, dass sich natürlich bei ganz gewöhnlichen Menschen herausbildet, die den Zeitgeist spüren.</p></blockquote>
<p>Auf der anderen Seite kritisieren manche Blogger sowohl das Urteil als auch die Werke des Künstlers.</p>
<p><a href="http://blogs.yahoo.co.jp/kosodatejityan1/40026735.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.yahoo.co.jp');"><em>Kosodatejityan1</em></a> sagt, er habe Schwierigkeiten Mapplethorpes Arbeiten zu verstehen.</p>
<blockquote><p> Wie auch immer, vom Standpunkt des gesunden Menschenverstandes kann ich nicht beurteilen, ob die Werke künstlerische Elemente enthalten, aber ich kann nicht die Psychologie darin verstehen, Nahaufnahmen von diesen Dingen zu machen, um sie zu einer Sammlung zusammen zu stellen (wenn auch nur als Teil einer größeren Sammlung) und sich damit bekannt zu machen.</p>
<p>Es gibt Berge, Flüße, Pflanzen, Tiere und Vögel. Die Natur hat so viele Themen.  Ich denke wirklich, dass er sich so als Künstler nicht ausdrücken darf.</p></blockquote>
<p><a href="http://iwaiwa.cocolog-nifty.com/blog/2008/02/post_8f55.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/iwaiwa.cocolog-nifty.com');">Ein weiterer Blogger</a> ist schwer enttäuscht von dem Urteil:</p>
<blockquote><p> Ich kann das Urteil nicht verstehen, dass Nahaufnahmen von Genitalien Kunst sind, und keine Obszönitäten. Es gibt keinen Zweifel, dass das gegen die öffentliche Ordnung und Moral geht. Zunächst einmal kann ein Gericht so eine Frage gar nicht entscheiden. Das ist doch eine subjektive Wahrnehmung, es gibt also keinen objektiven Standpunkt für die Richter. Es gibt also gar keine andere Wahl, als Fotos von Genitalien kategorisch obszön zu nennen.</p>
<p>Richer Yukio Horigome hat Recht, wenn er sagt: &#8220;Bilder, die Genitalien zeigen, sind Pornografie. Es ist unzulässig, ihre obszöne Natur zu negieren, indem man sich auf künstlerische Qualitäten beruft.&#8221;</p>
<p>In Japan hat die Ansicht, dass der nackte Menschenkörper Kunst sei, keine Tradition. Das ist eine Gegenreaktion auf die Zeit des Mittelalters in Europa. Ich denke, Bilder von Genitalien sind obszön, und ich liebe die, die Frauen zeigen (haha). Aber ich frage mich, ob man das so offen sehen darf. Die Ausdrucksfreiheit sollte natürlich auf Grundlage der Geschichte, Tradition, der öffentlichen Ordnung und Moral reguliert werden. Wofür brauchen wir ein Gerichtshof, der so etwas nicht unterbinden kann?</p></blockquote>
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