<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>auf Deutsch &#187; Humanitarian</title>
	<atom:link href="http://de.globalvoicesonline.org/category/topics/humanitarian/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.globalvoicesonline.org</link>
	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 19:57:39 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Die Kämpfe gehen weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Französisch]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=425</guid>
		<description><![CDATA[Während die Welt Obamas Wahlsieg feiert, gehen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Kämpfe weiter - trotz des Waffenstillstands, den die Rebellen-Gruppe CNDP angekündigt hat. Vertreibung, Tod und Plünderungen haben kein Ende. In Nairobi haben sich afrikanische Spitzenpolitiker getroffen und während die Welt sich fragt, wie sich Frieden im Lande erreichen lässt, wurde die Ushahidi-Dokumentations-Software für die Demokratische Republik Kongo freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Welt <a href="http://voiceswithoutvotes.org/-/candidates/democrats/barack-obama/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Barack Obamas</a> Sieg bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten feiert, erinnert <a href="http://afrospear.wordpress.com/2008/11/06/bits-and-bytes-the-tragic-play-that-is-the-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afrospear.wordpress.com');">AfroSpear</a> daran, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">der Konflikt in der Provinz Nord-Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo nicht zu Ende ist:</p>
<blockquote><p>In this era where a man of African descent has secured the throne of the most powerful nation of the world, a tragedy of enormous proportions continues to be played out in the Democratic Republic of Congo. It is indeed easier to sell a “message of hope” in political change to cure what ails us… than to “commit to action” so as to change a situation of recurring despair and destruction.</p>
<div class="translation">In diesen Zeiten, in denen ein Mann von afrikanischer Abstammung sich den Thron der mächtigsten Nation der Welt gesichert hat, spielt weiter eine Tragödie von enormen Ausmaßen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist wirklich einfacher, eine Nachricht der Hoffnung auf politischen Wandel zu verkaufen, als sich zur Tat zu verpflichten, um eine Situation von andauernder Hoffnungslosigkeit und Zerstörung zu ändern.</div>
</blockquote>
<p>Im <em>Untold Stories</em> Blog des Pulitzer Center of Crisis Reporting <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">schreibt Michael Kavanagh</a> aus Goma:</p>
<blockquote><p>There are now more than one million people who have fled their homes in North Kivu, and very few are receiving any humanitarian aid. Before last week&#39;s fighting, most were getting by through the generosity of neighbors who hosted the displaced in their homes and yards and farms. Now those host families are displaced, too. People are fleeing into forests, to churches, to schools […]</p>
<div class="translation">Über eine Million Menschen sind bis jetzt aus ihren Häusern in Nord-Kivu geflohen, und nur wenige bekommen humanitäre Hilfe. Bis zu den Kämpfen der letzten Woche konnten die meisten dank der Großzügigkeit von Nachbarn überleben, die die Vertriebenen in Haus und Hof aufnahmen. Jetzt wurden auch diese Gastfamilien vertrieben. Die Menschen fliehen in Wälder, Kirchen, Schulen [&#8230;]</div>
</blockquote>
<p><a href="http://de.globalvoicesonline.org/?attachment_id=52466" rel="attachment wp-att-52466"><img class="alignnone size-full wp-image-52466" title="kibati" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kibati.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach Kämpfen in der Gegend <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/3009852745/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">fliehen Dorfbewohner</a> aus Kibati in Richtung Goma. Foto: <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Julien Harneis</a></p>
<p>Am 7. November, dem letzten Freitag, riefen die afrikanischen Staatschefs der Region auf einem von den Vereinten Nationen unterstützten Gipfel in Nairobi zu einem sofortigen Waffenstillstand im Ost-Kongo auf, sowie zur Einrichtung eines humanitären Korridors, um den vielen hunderttausend Vertriebenen der jüngsten Krise die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auf dem Gipfel, zu dem die Afrikanische Union (AU) eingeladen hatte, kamen der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Präsident des an Nord-Kivu angrenzenden Ruandas Paul Kagame zusammen, außerdem die Staatschefs von Kenia, Uganda, Tansania, Burundi und Südafrika.</p>
<p>Schon am 29. Oktober war von der von Laurent Nkunda geführten Rebellenbewegung CNDP einseitig ein Waffenstillstand verkündet worden. Aber sogar während des Gipfeltreffens wurde von schweren Zusammenstößen der FARDC (der kongolesischen Armee) und der CNDP in verschiedenen ländlichen Gebieten berichtet, unter anderem auch in Kibati, ungefähr 9km nördlich von Goma. Weitere Menschen seien vertrieben worden. Dawn Hurley, eine in Goma lebende Amerikanerin <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">kommentiert die Situation</a>:</p>
<blockquote><p>Nkunda claims that he has not broken his self-proclaimed cease-fire and that he has merely fought off attacks from the government. But this distinction is hard to understand at best. Nkunda&#39;s rebels have taken two towns in the North, forcing the population to flee further. They have also retaken the town of Kiwanja. The town of Kiwanja was under Nkunda&#39;s control until Tuesday when another rebel group allied with the government retook the town in a surprising show of power. This lead to bitter fighting between the two groups, and eventually Nkunda&#39;s rebels reclaimed the town. However there are wide spread reports that many civilians were killed by Nkunda&#39;s forces as they reclaimed the town, apparently in a retaliatory fashion.</p>
<div class="translation">Nkunda behauptet, den von ihm selbst verkündeten Waffenstillstand nicht gebrochen zu haben, und dass er nur die Angriffe der Regierung abgewehrt habe. Aber bestenfalls ist diese Unterscheidung kaum wahrzunehmen. Nkundas Rebellen haben auch zwei Städte im Norden zurückerobert und die Bevölkerung gezwungen, noch weiter weg zu fliehen. Sie haben auch die Stadt Kiribati zurückerobert. Die Stadt Kiwanja war unter der Kontrolle von Nkunda bis Dienstag, als eine andere - regierungsnahe - Rebellengruppe die Stadt in einer erstaunlichen Demonstration ihrer Stärke zurückholte. Es folgten erbitterte Kämpfe zwischen den beiden Gruppen und schlußendlich reklamierten die Rebellen von Nkunda die Stadt für sich. Aber von verschiedenen Seiten wird berichtet, dass viele Zivilisten von den Kräften Nkundas bei der Rückeroberung der Stadt getötet worden seien. Es handele sich dabei offenbar um Racheakte.</div>
</blockquote>
<p>Mittlerweile hat eine Untersuchungskommission der MONUC Kiwanja nördlich der Stadt Rutshuru besucht, nachdem Berichte eingegangen waren, während der Kämpfe seien etliche Zivilisten getötet worden, darunter ein <a href="http://www.ifj.org/en/articles/the-ifj-condemns-the-killing-and-kidnapping-of-journalists-in-democratic-republic-of-congo" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifj.org');">kongolesischer Journalist</a>, Alfred Nzonzo Bitwahiki, der für das Lokalradio Ushikira (Racou) gearbeitet habe. Colette Braeckman, belgische Journalistin und Autorin mehrerer Bücher über Zentralafrika <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/08/kiwanja-le-srebenicza-du-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.lesoir.be');">fragt sich</a>:</p>
<blockquote><p>Des civils massacrés pratiquement sous les yeux de Casques bleus impuissants ou indifférents: Kiwanja sera-t-il un Srebrenica congolais ?</p>
<div class="translation">Zivilisten wurden praktisch unter den Augen von ohnmächtigen oder gleichgültigen Blauhelmen massakriert: Wird Kiwanja zum kongolesischen Srebrenica?</div>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-52462" title="ushahidi-drc" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/ushahidi-drc.jpg" alt="" /></p>
<p>Um zu dokumentieren was derzeit vor Ort passiert, hat Ushahidi <a href="http://blog.ushahidi.com/index.php/2008/11/07/ushahidi-deploys-to-the-congo-drc/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.ushahidi.com');">seine Software</a> in der Demokratischen Republik Kongo freigeschaltet, die sich schon während der Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia und im Mai während der fremdenfeindlichen Angriffe auf Immigranten in Südafrika <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/01/15/kenya-cyberactivism-in-the-aftermath-of-political-violence/">bewährt</a> hatte. Das Werkzeug Ushahidi, auf Swahili Zeuge, erlaubt jedermann, Kriseninformationen in Form von Textnachrichten mittels eines Mobiltelefons, mittels e-Mail oder mittels eines Web-Formulars einzugeben und sie auf einer Karte oder Zeitschiene anzuzeigen. Die Telefonnummer für SMS-Berichte ist  <strong>+243992592111</strong> und die Internet-Seite zum Betrachten der Berichte ist <a href="http://drc.ushahidi.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">http://DRC.ushahidi.com</a>.</p>
<p><a href="http://drc.ushahidi.com/reports/view/7" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">Einer der Berichte</a> über die Vorfälle, die schon auf der Ushahidi-Seite für den Kongo zu finden sind, bezieht sich auf die Tötung eines Lokaljournalisten in der Gegend von Kiwanja:</p>
<blockquote><p>One of our facilitators for community radio (Ushirika) was killed in Rutshuru.</p>
<p>The Kiwanja Nehemiah Committee president has fled, the parish is more insecure.</p>
<p>We have had some contact with Kibirizi, but phone contact there is difficult. I&#39;m in permanent contact with the Nehemiah Committee in Kiwanja and Rutshuru. Our superviser has been visited three times in a row by uniformed men in his house in Kiwanja.</p>
<div class="translation">Einer derer, die unser Lokalradio ermöglicht haben (Ushirika) wurde in Rutshuru getötet.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nehemia-Komitees ist geflohen, die Gemeinde ist jetzt weniger sicher.</p>
<p>Wir konnten Kontakt mit Kibirizi aufnehmen, aber der Telefonkontakt dorthin ist schwierig. Ich bin in dauerndem Kontakt mit dem Nehemia-Komitee in Kiwanja und Rutshuru. Unser Supervisor wurde drei Mal hintereinander von Uniformierten zu Hause aufgesucht.</p></div>
</blockquote>
<p>Weitere Berichte sind in <a href="http://blog.theirc.org/2008/11/03/congo-report-from-aid-workers-under-attack/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.theirc.org');">diesem Blog-Eintrag</a> von Helfern der Hilfsorganisation Internationales Rettungskomitee von Nord-Kivu zu finden oder in diesem Tagebuch eines anderen Helfers in der Gegend im Alertnet Blog.</p>
<p>Vor einigen Tagen fragte BBC-Afrika in &#8220;Have Your Say&#8221; sein Publikum: <a href="http://newsforums.bbc.co.uk/nol/thread.jspa?forumID=5585&amp;edition=2&amp;ttl=20081110014032" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/newsforums.bbc.co.uk');">Warum kann der Kongo den Frieden nicht halten?</a> Hier eine kleine Auswahl der Antworten kongolesischer Leser:</p>
<p>Joseph aus Goma:</p>
<blockquote><p>The whole problem stems from the DRC government in the 1990&#39;s not fulfilling their promise to hunt down the killers during the Rwandan Genocide. They promised Rwanda they would hunt down and kill those Hutu&#39;s who fled into Congo that took part in the genocide and they never did. Rwanda and the rebels were forced to take matters into their own hands because of the poor leadership in Congo which backtracked on their promise. I love my country but our leadership is hopeless.</p>
<div class="translation">Der Ursprung der Probleme ist, dass die Regierung des Kongo in den 1990er Jahren ihr Versprechen nicht wahr gemacht hat, den Mördern des ruandischen Genozids nachzugehen. Sie hatten den Ruandern versprochen, sie würden den in den Kongo geflohenen und am Genozid beteiligten Hutus nachgehen und sie töten, aber sie haben es nie getan. Ruanda und die Rebellen waren gezwungen, die Sache in die Hand zu nehmen wegen der schwachen Führung im Kongo, die sich an ihr Versprechen nicht hielt. Ich liebe mein Land, aber unsere Führung ist hoffnungslos.</div>
</blockquote>
<p>Davis Tara aus Kinshasa:</p>
<blockquote><p>
DRC can have peace only when her leaders develops political will to end war. It seems kabila is enjoying to have insecurity in that part of his country so as to scare off polical opponents.</p>
<div class="translation">Die Demokratische Republik Kongo kann nur in Frieden leben, wenn ihre Führung den politischen Willen entwickelt, den Krieg zu beenden. Es scheint so, als ob Kabila die Unsicherheit in dieser Gegend des Landes passt, weil sie politische Gegner abschreckt.</div>
</blockquote>
<p>Dr Paul Kabasele, ein Kongolese in London:</p>
<blockquote><p>
The international community has been risponsible for the Hutus crossing the borders after the genocide, why shouldn&#39;t the same community sort out this mess?</p>
<div class="translation">Die internationale Gemeinschaft war verantwortlich dafür, dass die Hutus die Grenzen nach dem Genozid überquert haben, warum sollte nicht ein- und dieselbe Gemeinschaft dieses Durcheinander in Ordnung bringen?</div>
</blockquote>
<p>Auch Michelle F. vom <em>Stop Genocide</em> Blog <a href="http://genocide.change.org/blog/view/peace_in_the_drc_part_iii_something_long-term_would_be_nice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/genocide.change.org');">hat ihre Meinung zum Frieden in Kongo</a>:</p>
<blockquote><p>If some degree of security can be established in the Eastern DRC, it will not be sustained without serious reforms to the Congolese military. The FARDC, beyond being under-resourced and generally incompetent, is responsible for some of the worst abuses committed against Congolese civilians, including enthusiastic participation in the brutal epidemic of rape that has become a hallmark of the conflict.</p>
<div class="translation">Wenn ein gewisser Grad von Sicherheit im Ost-Kongo etabliert werden kann, wird er nicht ohne ernsthafte Reformen im kongolesischen Militär aufrechterhalten werden können. Die FARDC hat nicht nur zuwenig Mittel und ist insgesamt inkompetent, sondern auch verantwortlich für schlimmste Misshandlungen der kongolesischen Zivilisten, darunter eine enthusiastische Beteiligung an der Epidemie von Vergewaltigungen, die den Konflikt geprägt hat.</div>
</blockquote>
<p>Da wir beim vielbeachteten Problem der Vergewaltigung im Kongo sind: Michael Kavanagh vom Pulitzer Center for Crisis Reporting meint, dass Journalisten und Aktivisten darüber mehr schreiben als über den Krieg. <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html#trackback" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">Und er fügt hinzu</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with much of the reporting on sexual violence in Congo - my own included, sometimes - is that it lacks context, often because the context is so complicated that journalists and editors decide to gloss over it.</p>
<p>But it needs to be said over and over: rape in Congo is a direct result of the conflict. Rape cases skyrocket after fighting and near frontlines; when fighting dies down so do the number of rapes. Rape is an epidemic born from violence, not an endemic part of Congolese society. The only way to “Stop Rape” is to end the war. It can only happen in that order.</p>
<div class="translation">Das Problem mit vielen der Berichte über sexuelle Gewalt im Kongo - manchmal auch meinen eigenen - ist, dass ihnen der Kontext fehlt, weil der Kontext oft so kompliziert ist, dass Journalisten und Redakteure sich entscheiden, über ihn hinwegzugehen.</p>
<p>Aber es muss immer wieder gesagt werden: Die Vergewaltigungen im Kongo sind eine direkte Folge des Konflikts. Die Fälle von Vergewaltigungen schnellen in die Höhe nach Kämpfen und in der Nähe der Front; wenn die Kampfhandlungen dahinschwinden, schwindet auch die Zahl der Vergewaltigungen. Vergewaltigung ist eine Epidemie, die die Gewalt gebiert, nicht eine Krankheit, die der kongolesischen Gesellschaft eigen ist.</p></div>
</blockquote>
<p>Dawn Hurley teilt uns folgende <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">Anekdote</a> mit:</p>
<blockquote><p>As I was walking around Goma I talked with young one man, who perhaps best summarized the mood of Goma. I asked if he was scared.</p>
<p>He replied “Fear is a luxury for the rich.” If you are poor, what does it matter if you are afraid? There is nothing you can do about it. You can&#39;t run away, you can&#39;t change anything. You just keep on living. What is the point of being afraid?”</p>
<div class="translation">Als ich zu Fuß in Goma unterwegs war, sprach ich mit einem jungen Mann, der wohl am besten die Stimmung in Goma zusammenfasste. Ich fragte ihn, ob er keine Angst habe.</p>
<p>Er antwortete: &#8220;Angst ist ein Luxus für die Reichen. Wenn Sie arm sind, was bringt es Ihnen, wenn Sie Angst haben? Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Sie können nicht weglaufen, sie können nichts ändern. Sie leben einfach weiter. Was soll da Angst?</p></div>
</blockquote>
<p>Eine ausführliche Liste von Hintergrund-Berichten und Handlungsempfehlungen, sowie Ideen für Aktionen finden Sie auf dem <a href="http://www.ir2p.org/2008/11/04/congo-information-and-action/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ir2p.org');">Individual Responsibility to Protect Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Marokko: Die Wahrheit über Prostitution</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Marokko]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die Aussagen mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/09/arabeyes-moroccan-blogger-lashes-out-at-gulf-arabs/">Aussagen</a> mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere mit Prostitution. Viele arbeiten in kleineren marokkanischen Städten, ihre Zuhälter sind meist ebenfalls Marokkaner. Manche geraten aber auch in die Fänge der großen, bedauerlichen Sex-Tourismus Industrie, die jährlich zu einigen <a href="http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2007/12/28/feature-01" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.magharebia.com');">Prozessen</a> führt. Wieder andere gehen zum Arbeiten in die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/10/morocco-looking-inward-looking-outward/">reichen Golf-Staaten</a> - manche werden Friseure oder Animateure, aber einige landen auch - gewollt oder nicht - in der Prostitution.</p>
<p>Eines der Phänomene in Marokko ist das der studierenden Prostituierten. Der Blogger <em>Words For Change</em> hat einen <a href="http://wordsforchange.wordpress.com/2008/07/01/the-educated-prostitute/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wordsforchange.wordpress.com');">hervorragenden Artikel</a> geschrieben über die jungen Frauen vom Land, die sich plötzlich in den großen Städten der Universitäten wiederfinden und als Prostituierte enden. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>In den Schlafsälen der Mädchen lernte Aïcha, wie man sich kleidet, wie man Make-Up aufsetzt und wie eine Frau spricht.<br />
Und es waren auch die Schlafsäle der Universität, in denen sie verleitet wurde, sich ein bisschen Taschengeld für die schönen Kleider zu verdienen, in denen sie wie ein Stadt-Mädchen aussah. Der erste Schritt in den Abgrund waren anonyme Treffen mit älteren Männern, die sie in gute Restaurants einluden und ihr halfen, ihren Charm und ihre Weiblichkeit zu entdecken. Es war der Todesstoß, als sie verstand, dass sie die wenigen Rechnungen für ihren späten Jungendtraum mit ihrem Körper bezahlen musste.</p>
<p>Nachdem Aïcha ihren Abschluss gemacht hatte, viel es ihr schwer ihr gut bezahltes Nachtleben aufzugeben für einen furchtbaren Bürojob, oder die Lichter der großen Stadt für ein kleines Haus in Lhajeb zurückzulassen. Mit verbitterter Stimme erzählte sie mir: &#8220;Als ich studierte, wollte ich mir nur Taschengeld verdienen. Ich merkte nicht, dass ich eine Prostituierte war, bis es nach dem Abschluss meine einzige Beschäftigung wurde&#8221;. Aïcha lebt noch immer in der Stadt als Prostituierte, um Geld an ihre Familie zu schicken und die Rechnungen zu bezahlen. Ihre Bildung und Schönheit lassen reiche und bekannte Personen von der ganzen Welt sie für ihre Dienste bezahlen.</p></blockquote>
<p><em>Thejoker</em> <a href="http://www.thisisby.us/index.php/content/prostitution_in_morocco_a_real_calamity" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thisisby.us');">schrieb</a> vor kurzem darüber, wie Prostituierte in Marokko aussehen - ganz gewöhnlich!</p>
<blockquote><p>Es gibt Prostituierte, denen genügt ein einziges Wort und sie werden dich in ein Gespräch verwickeln. Viele dieser Mädchen studieren, habe eine arme Familie und machen den Job aus Geldnot. Einmal habe ich ein Mädchen gesehen, sehr jung, die auf mich wie eine Jungfrau wirkte. Sie hatte Angst, jemand würde sie ansprechen - als dann schließlich jemand auf sie zuging, war sie ganz angespannt. Es ist wirklich eine Schande, was man auf den Straßen von Casablanca sieht. Manche Marokkaner sagen, wenn eine Frau ihren Schleier nicht trägt, kann man sich sicher sein, dass sie eine Prostituierte ist. Hier ist es nicht wie in Europa, wo die Prostituierten vom Recht anerkannt sind. Im Schmelztiegel Marokko kann man nicht wissen, wer eine Prostituierte ist, und wer nicht. Ich vermute, dass es auch Mädchen gibt, die Jeans und westliche Klamotten tragen und sich nicht prostituieren - aber jeder muss suchen, bevor er die wahre Liebe findet.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Syrien: 25 Tote im Gefängnis von Sednaya</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 17:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=409</guid>
		<description><![CDATA[Das Syrian Human Rights Committee (SHRC) (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen protestiert, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d0/3620.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Das Syrian Human Rights Committee (SHRC)</a> (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7491422.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');">protestiert</a>, doch die Reaktion der syrischen Polizei eskalierte. Die Beamten schossen auf die unbewaffneten Gefangenen, wodurch es zu Toten und Verletzten kam, deren genaue Anzahl noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Die <em><a href="http://www.sana.sy/eng/21/2008/07/06/182756.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sana.sy');">syrische Nachrichtenagentur SANA</a></em> veröffentlichte derweil eine <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7492120.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');"><em>Stellungnahme</em></a> der Behörden, wonach in dem Gefängnis „die Ruhe wieder hergestellt wurde“, nachdem es durch „Terroristen“ und „Extremisten“ zu „Aufständen“ gekommen sei.</p>
<p>Syrische Blogger im Land und in der Diaspora reflektieren das tragische Ereignis. <a href="http://ahmadblogs.net/saydnaya" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ahmadblogs.net');"><em>Ahmad</em></a> (Ar), der aus Syrien bloggt, listet die Namen derer auf, die ihr Leben verloren haben, als die syrische Polizei auf die wehrlosen Gefangenen schoss:</p>
<p>1- Zakariya Affash.</p>
<p>2- Mohammad Majawish.</p>
<p>3- Abdelbaqi Khattab.</p>
<p>4- Ahmad Shalaq.</p>
<p>5- Khaled Bilal.</p>
<p>6- Moayad Al Ali.</p>
<p>7- Muhannad Al Omar.</p>
<p>8- Khodar Alloush.</p>
<p>9- Mahmud Abu Rashed.</p>
<p><em>Ahmad</em> versichert, dass die Gefangenen keine Waffen trugen, als sie die Kontrolle über das Gefängnis übernahmen und dass sie sich nach Verhandlungen mit der Polizei ergaben. Er erwähnt weiterhin, dass die Neuigkeit verbreitet wurde, dass Verwandte der Gefangenen gestern Abend (06.07.2008, Anm. d. Übers.) ihre Söhne, Ehemänner und Angehörigen im Gefängnis besuchen durften, was aber noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Im Gegensatz zu Webseiten von Menschenrechtsgruppen, die politische Gründe hinter den Protesten sehen, beschließt <em>Ahmad</em> seinen Post mit einer Erklärung zu den wahren Gründen für diesen zweiten Protest in dem syrischen Gefängnis:</p>
<blockquote><p>“ الهدف منها تحسين الخدمات و الحد من الاكظاظ المفرط ، و تقليل جولات التعذيب الذي يعاني منه السجناء الإسلاميون بكثرة كما يُشاع في الفترة الأخيرة. بالمناسبة : المدوّن السوري طارق بياسي معتقل في هذا السجن ، سجن صيدنايا ، نسأل الله أن يحميه و يحفظه“</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>„Der Grund war die Forderung nach verbesserten Bedingungen in den Gefängniszellen, weniger überfüllten Zellen und ein Protest gegen Folter, unter der die „islamistischen“ Gefangenen zu leiden haben&#8230; Übrigens, in demselben Gefängnis ist auch der syrische Blogger <a href="http://freetariq.org/en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/freetariq.org');">Tariq Baiasi</a> inhaftiert. Gott schütze ihn.“</p>
</div>
<p>Blogger <a href="http://gottfriedstutz.blogspot.com/2008/07/what-hell-is-happening-in-seydnaya.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gottfriedstutz.blogspot.com');"><em>Gottfried Stutz</em></a> fordert vom syrischen Regime, die sTötung unbewaffneter Gefangener zu stoppen und alle politischen Gefangenen freizulassen:</p>
<blockquote><p>„Anstatt den Präsidenten und einen Minister zum Sonnenbaden auf der Place de la Concorde mit Nicolas Sarkozy bei der Parade zum Tag der Bastille zu schicken, hat das syrische Regime die Pflicht, sein Volk über dieses Gefängnis zu informieren, sofort das Töten zu stoppen, faire Gerichtsverhandlungen abzuhalten und alle politischen Gefangenen freizulassen.“</p></blockquote>
<p>Ein weiterer syrischer Blogger, eine der neuen Stimmen auf dem syrischen Blog-Aggregator <a href="http://syplanet.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/syplanet.com');">Syria Planet</a>, ist <a href="http://vexedlevantine.blogspot.com/2008/07/sednaya-massacre.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/vexedlevantine.blogspot.com');"><em>Disaffection</em></a>, dessen erster Kommentar zum Massaker war: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Er erklärt:</p>
<blockquote><p>„Dieser Vorfall muss provoziert worden sein und ist ausgeufert. Die Sicherheitskräfte, die ihn angezettelt hatten verloren aus schierer Inkompetenz die Kontrolle, so dass Verstärkung geholt werden musste, um die Situation um jeden Preis unter Kontrolle zu bringen – um den üblichen Preis.“</p></blockquote>
<p>Als Letztes sehen wir uns an, was ein weiterer anonymer syrischer Blogger, <a href="http://arabiancamel2.blogspot.com/2008/07/bad-day-in-prison.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabiancamel2.blogspot.com');"><em>Jabz</em></a>, zu sagen hat, der das Regime für sein konstantes „Versagen“ rügt:</p>
<blockquote><p>„Eine schreckliche Sache, Schande über die Regierung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung dieses Jahr versäumt hat, das Nötige zu tun, genauso wie bei Kämpfen zwischen zwei Glaubensrichtungen in Hama zu Beginn des Jahres.“</p></blockquote>
<p>Es sollte erwähnt werden, dass dies der zweite Protest von Insassen des Gefängnisses in Sednaya gegen ihre schrecklichen Haftbedingungen innerhalb von zwei Monaten ist.</p>
<p>Familien der Gefangenen haben an den syrischen Präsidenten appelliert, die abscheuliche Behandlung unbewaffneter Zivilisten zu stoppen und über das Schicksal ihrer Verwandten in Kenntnis gesetzt zu werden.</p>
<p>Dieses zweite Massaker fällt zusammen mit dem 27. Jahrestag des Massakers im Gefängnis von Tadmur (Palmyra). <a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d3/3243.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Hier</a> gibt es weitere Informationen.</p>
<p>Mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/08/syrien-25-tote-im-gefangnis-von-sednaya/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Der Lolli und die Fliegen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=407</guid>
		<description><![CDATA[
Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.
Egyptian SandMonkey hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis.&#8221;
In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 1px; vertical-align: middle;" src="http://www.arabist.net/wp-content//2008/06/hajab-propaganda-300x211.jpg" alt="Lollipo Hijab" width="300" height="211" /></p>
<p>Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.</p>
<p><a href="http://www.sandmonkey.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Egyptian SandMonkey</a> hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;<a href="http://www.sandmonkey.org/2008/06/30/boys-are-flies-girls-are-lollipops/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis</a>.&#8221;</p>
<blockquote><p>In dem Textfeld steht: &#8220;Du kannst [die Jungs] nicht aufhalten, aber du kannst dich schützen. Dein Schöpfer weiß, was gut für dich ist!&#8221;</p>
<p>Oh, wo fange ich an? Mit dem Beispiel &#8220;Männer sind Fliegen&#8221;, die Männer, die sich selbst beschreiben? Oder mit der völligen Missachtung der persönlichen Verantwortung der Männer, wenn es um sexuelle Belästigung von Frauen geht? Oder ist es die väterliche Attitüde von Gott, der dich nackt geschaffen hat, und der unbedingt möchte, dass du dich vor seiner anderen perfekten Schöpfung verhüllst? Oder sollte mir das alles egal sein - ich könnte von einem Witz erzählen, den ich über das lecken von Lollis kenne? Ihn hier zu veröffentlichen, wäre ich nicht Mann genug.</p>
<p>Ja. Vielleicht störe ich mich einfach gar nicht an der Kampagne. Ich bin es leid, gegen die Hijabis zu kämpfen. Wenn sie das nicht widerlich finden, verdienen sie vielleicht alles, was auf sie zukommt. Es ist doch witzlos jemandem zu erklären, dass Frauen keine Stücke Fleisch sind, die man verhüllen muss, wenn die Hijabis genau so ein Selbstbild haben? Ich meine, natürlich finde ich es eine widerliche Idee, Männer als unkontrollierte Tiere zu zeigen, aber wenn die Frauen, die die Hijab tragen in der Mehrheit sind und damit zurecht kommen, warum sollte es uns überhaupt interessieren wenn sie von genau diesen Menschen sexuell belästigt oder angegriffen werden?</p>
<p>Es hat einmal Sinn gemacht, sich in dieser Frage zu engagieren.  Ich weiß nicht, ob diese Frauen es weiterhin wert sind, dass man für sie kämpft!</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist</a> hat das Bild <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">veröffentlicht</a> und fragt:</p>
<blockquote><p>Zwei offensichtliche (und rhetorische) Fragen: Können wir die Belästigungen wirklich nicht verhindern? Und: Kann ein Schleier dich wirklich vor irgendetwas &#39;schützen&#39;?</p></blockquote>
<p>Forsoothsayer hat das Bild <a href="http://forsoothsayer.blogspot.com/2008/06/pro-harassment-rhetoric.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/forsoothsayer.blogspot.com');">hier</a> gezeigt und zur Diskussion gestellt.</p>
<p><a href="http://pressureovercappuccino.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pressureovercappuccino.wordpress.com');">Deeeeeee&#39;s</a> reagiert knapp: &#8220;WTF?!!&#8221; - &#8220;Was zur Hölle?&#8221;</p>
<p><a href="http://notgr33ndata.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/notgr33ndata.blogspot.com');">Tarek</a> kommentiert: &#8220;Oh Scheiße, wir sind doch keine schmutzigen Fliegen! Himmelherrgott!&#8221;</p>
<p>Zum Schluss kommentiert <a href="http://dustanddreams.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dustanddreams.blogspot.com');">Noha</a> bei <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist&#39;s Post</a>: &#8220;Ich bin verschleiert, und ich kann [die Belästigungen] weder stoppen, noch mich selbst schützen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Singapur: Hilfe für Myanmar</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/08/singapur-hilfe-fur-myanmar/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/08/singapur-hilfe-fur-myanmar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Myanmar (Burma)]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=389</guid>
		<description><![CDATA[Burmesen, die in Singapur leben, haben eine erste Hilfslieferung für die Opfer des Zyklons abgesendet.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Burmesen, die in Singapur leben, haben eine erste <a href="http://cyclonerelief.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cyclonerelief.wordpress.com');">Hilfslieferung</a> für die Opfer des Zyklons abgesendet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/08/singapur-hilfe-fur-myanmar/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>PangeaDay: Am 10. Mai die Welt mit Videos verändern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 14:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>

		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Amerika]]></category>

		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>

		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>

		<category><![CDATA[Schwarzafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Tanzania]]></category>

		<category><![CDATA[U.S.A.]]></category>

		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Westeuropa]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralasien &amp; Kaukasus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/</guid>
		<description><![CDATA[Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? PangeaDay wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem Ziel: Wir sollen von dem Leben anderer Menschen erfahren, sehen, was uns verbindet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/thumb_new-pangea-logojpg.gif" alt="PangeaDay logo" align="left" />Am 10. Mai 2008 um 18:00 Uhr werden 4 Stunden lang 24 Filme ausgestrahlt werden. Was daran das besondere ist? <a href="http://www.pangeaday.org/index.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">PangeaDay</a> wird weltweit von sechs Orten aus gesendet, in sieben Sprachen, fürs Internet, TV und Handy. All das mit nur einem Ziel: Wir sollen von dem Leben anderer Menschen erfahren, sehen, was uns verbindet und nicht, was uns trennt - damit wir alle gemeinsam am Frieden arbeiten können. Die Initiative geht auf einen Wunsch der ägyptischen Filmemacherin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jehane_Noujaim" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Jehane Noujaim</a> zurück. Als Gewinnerin des <a href="http://www.ted.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ted.com');">TED</a>-Preises wurde ihr ein Wunsch gewährt, in Verbindung mit einem 100.000 Dollar Preisgeld. PangeaDay war ihr Wunsch: Die Welt zu verändern und einen Tag zu schaffen, an dem die Menschen über Filme zusammenfinden. Ihre <a href="http://www.pangeaday.org/?vid=2" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">Preisrede</a> von 2006 ist online verfügbar.</p>
<p>Weil PangeaDay die Menschen zusammenbringen soll ist jeder eingeladen, sein eigenes Video im <a href="http://www.youtube.com/group/pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">pangeaday-Channel</a> hochzuladen, um im Gegenzug die <a href="http://www.youtube.com/groups_videos?name=pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">über 1000 Videos</a> von anderen Teilnehmern zu sehen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/Pl3xHIsvF9o&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Eines der Videos zeigt zum Beispiel den Alltag eines Kunststudenten aus Tansania. Er will Straßenkindern die Kunst nahe bringen. &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JNChMQbyk28" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">Die Geschichte von Chado</a>&#8221; von &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/jamesstephenbrown" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">jamesstehpenbrown</a>&#8220;:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/JNChMQbyk28&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Die Logistik hinter <a href="http://www.pangeaday.org/index.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">PangeaDay</a> ist beeindruckend. Aus Kairo, Kigali, London, Los Angeles, Mumbai und Rio de Janeiro werden Filme, Livemusik und Moderatoren zusammenkommen, um die ganze Welt zu inspirieren. Die Filme wurden aus über 25000 Filmen aus 100 Ländern ausgewählt. Alle Filme haben gemeinsame Eigenschaften: Sie inspirieren, verändern und lassen uns die Welt durch andere Augen betrachten. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Queen_Noor_of_Jordan" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Königin Noor von Jordanien</a> wird beteiligt sein, ebenso Musiker und Aktivist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Bob Geldorf</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christiane_Amanpour" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Christiane Amanpour</a> von CNN  und die iranische Rockband <a href="http://www.hypernovamusic.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hypernovamusic.com');">Hypernova</a>. Während sich an diesen Orten Menschen zusammenfinden, können auch weltweit Partys und Gruppen angemeldet werden, die sich beteiligen wollen: Man kann zu einem <a href="http://www.pangeaday.org/attend_map.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">open Event</a> in der eigenen Heimatstadt kommen, oder selbst eine <a href="http://www.pangeaday.org/hostEvent.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pangeaday.org');">Veranstaltung</a> durchführen.<br />
Es geht beim PangeDay um mehr, als nur für vier Stunden zusammen zu kommen. Das Ereignis soll Menschen inspirieren, ins Gespräch bringen und Änderungen anstoßen. Die Partnerorganisation Nokia hat Kamerahandys an aufstrebende Filmemacher in ländlichen Gebieten, Flüchtlingslager und Filmschulen verteilt, damit sie ihre Geschichte festhalten können. Wer seinen eigenen Film hochläd, kann ein Nokia N95 mit 8GB gewinnen. Durch diese Partnerschaft sehen wir einen burmesischen Flüchtling, der in Indien Kinderlachen aufnimmt, eine iranische Familie in einem afghanischen Flüchtlingslager sprechen über ihre Hoffnungen und ein Inder in Bangalore filmt die Rodung von Banyan-Bäumen &#8230; und Kinder, die neue Bäume pflanzen. Diese und andere Videos gibt es auf <a href="http://ovi.com/pangeaday/?utm_source=pangeaorg&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=pangeaday" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ovi.com');">dieser Seite</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/pangeaday-am-10-mai-die-welt-mit-videos-verandern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>

		<category><![CDATA[Irak]]></category>

		<category><![CDATA[Jordanien]]></category>

		<category><![CDATA[LGBT]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Palästina]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Yemen]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/</guid>
		<description><![CDATA[AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:
Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/AIDS" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hareega.blogspot.com');"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uncensoredarabwomanblues.blogspot.com');"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.undp.org');">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabwomanprogressivevoice.blogspot.com');">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/butterflybahrain.wordpress.com');"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/armiesofliberation.com');"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Wann sollten junge Menschen ausziehen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/agypten-wann-sollten-junge-menschen-ausziehen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/agypten-wann-sollten-junge-menschen-ausziehen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/agypten-wann-sollten-junge-menschen-ausziehen/</guid>
		<description><![CDATA[OTV ist ein privater ägyptischer Satelliten-TV Sender, der vom ersten Sendetag an den Menschen gefiel, wegen seines liberalen Ansatzes, den behandelten Themen und der Art, wie die Themen behandelt werden - denn die unterscheidet sich von den traditionellen konservativen Sendern.
Der ägyptische Blogger Zaman El Wasl (Ar) spricht hier über eine Talk-Show-Folge, in der es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OTV ist ein privater ägyptischer Satelliten-TV Sender, der vom ersten Sendetag an den Menschen gefiel, wegen seines liberalen Ansatzes, den behandelten Themen und der Art, wie die Themen behandelt werden - denn die unterscheidet sich von den traditionellen konservativen Sendern.</p>
<p>Der ägyptische Blogger <em><a href="http://zamanalwasl.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zamanalwasl.blogspot.com');">Zaman El Wasl</a></em> (Ar) spricht <a href="http://zamanalwasl.blogspot.com/2008/04/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zamanalwasl.blogspot.com');">hier</a> über eine Talk-Show-Folge, in der es um die Unabhängigkeit der Frauen ging:</p>
<blockquote>
<p align="right">  أتابع بشغف -كلّما تسمح الظروف- برنامج “مساءك سكّر زياده” على “أو تى فى”<br />
من ضمن فقرات البرنامج فقره لحل مشكلات المشاهدين العاطفيه تعرّفت من خلالها على كاتبه شابه اسمها “مروه رخا” ترد على مشكلات المشاهدين بنصائح تعجبنى فى معظم الأحوال<br />
المهم فى حلقة بداية هذا الأسبوع يوم الأحد كانت “مروه” و معها “جورجيت قللينى” عضوة مجلس الشعب و المذيعه “بثينه كامل” ضيوف على البرنامج لمناقشة فكرة استقلال النساء من خلال التعليق على فيلم تسجيلى -غالبا- اسمه “ست بنات</p>
<p>Wenn immer es möglich ist, sehe ich &#8220;Masa&#39;ak Sukkar Zeyada&#8221; auf OTV.</p>
<p>Der erste Teil der Sendung versucht emotionale Probleme der Menschen zu lösen. Der junge Autor <a href="http://marwarakha.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/marwarakha.blogspot.com');">Marwa Rakha</a> versucht den Zuschauern beim lösen ihrer Probleme zu helfen und gibt Ratschläge, die mir meistens gefallen.</p>
<p>Am vergangenen Sonntag diskutierten Marwa, der Parlamentarier Georgette Quelleny und die Moderatorin Buthaina Kamel über die Unabhängigkeit der Frau. Die Diskussion basiere auf der Dokumentation &#8220;Sechs Mädchen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Der Blogger schreibt weiter:</p>
<blockquote>
<p align="right">حسبما فهمت الفيلم يدور حول فتيات و سيدات اضطرّتهنّ الظروف لترك بيوت الأهل و الاغتراب للعمل أو الدراسه فى مدن أخرى .. لم يحظ الفيلم بقدر كبير من النقاش قدر ما حظيت فكرة الاستقلال نفسها بالقدر الأعظم منه<br />
فكرة الاستقلال كانت تدور حول ترك الفتيات منزل الأسره حين تسمح لهنّ الظروف بهذا و الانتقال لسكن مستقلّ!! الدفاع عن هذه الفكره كان من نصيب “مروه” و بثينه” بينما كان موقف “جورجيت” -الذى اتّفقت معه- هو عدم الترحيب بالفكره طالما لم تحتّمها الظروف<br />
ليس سبب تحفّظى على الفكره سبب دينى أو أخلاقى وليس سببه التخوّف من نظرة المجتمع لفتاه تقيم بمفردها فى مسكن رغم وجود أسرتها بنفس المدينه !! تحفّظى على الفكره منبعه أنّى لا أعتبر الاستقلال -المكانى- هو المعنى بفكرة استقلال أى إنسان ناضج رجلا كان أو امرأه<br />
أعتقد أن الاستقلال يعنى القدره على اتّخاذ القرارات الشخصيه دون الحاجه لدعم أو مساعده اللهم إلاّ طلب النصيحه و المشوره ثمّ القدره على اختيار الأنسب .. وقد يعنى الاستقلال كذلك الاستقلال المادّى و القدره على تحمّل الإنسان نفقاته الخاصه أو حتى تحمّل نفقات البعض من أفراد أسرته</p>
<p>Soweit ich das verstanden habe, ging es in der Dokumentation um junge Frauen, die gezwungen waren ihr Elternhaus zu verlassen um in anderen Städten zu arbeiten oder zu studieren. Die Diskussion drehte sich um die Unabhängigkeit der Frau - weit über die Dokumentation hinaus. Die Meinungen der Diskutierenden bezogen sich vor allem auf Frauen, die ihr Elternhaus verlassen und alleine Leben, sobald es irgendwie möglich ist. Marwa und Buthaina verteidigten dieses Verhalten, wärend Georgette - und auch ich - dagegen waren, solange die Frauen nicht gezwungen werden.</p>
<p>Meine Abneigung gegenüber diesem Verhalten hat nichts mit Religion oder Moral zu tun, und auch nicht mit dem, was die Leute sagen, wenn junge Frauen alleine leben in der gleichen Stadt, in der auch ihre Eltern wohnen! Ich bin dagegen, weil ich <strong>räumliche</strong> Unabhängigkeit nicht für das richtige Symbol für die Unabhängigkeit des Mensches halte, ob Mann oder Frau.</p>
<p>Ich glaube, Unabhängigkeit ist die Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen - es sei denn, man bittet andere um Rat. Unabhängigkeit kann auch finanzielle Unabhängigkeit bedeuten und die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen oder sich um die Bedürfnisse anderer Familienmitglieder zu kümmern.</p></blockquote>
<p>Einer der Zuschauer war anderer Ansicht</p>
<blockquote>
<p align="right"> إحدى المتّصلات -يبدو من صوتها و كلماتها أنّها أم- تساءلت : لماذا يحرم الأبناء أنفسهم و يحرموا أسرهم من التفارب و الترابط و تبادل المودّه قبل أن يحين وقت الرحيل</p>
<p> Einer der Zuschauer - der Stimme nach eine Mutter - fragte: Warum wollen Kinder verhindern, dass ihre Familien sich nah sind, Liebe teilen und sich umeinander kümmern, bis die Zeit gekommen ist, zu gehen?</p></blockquote>
<p>Tatsächlich ist es für die Menschen hier in Ägypten normal, bei ihren Eltern zu wohnen, bis sie heiraten. Daher waren viele der Kommentatoren dagegen, dass junge Leute zuhause ausziehen, besonders Mädchen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/agypten-wann-sollten-junge-menschen-ausziehen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Südostasien: Steigender Reispreis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Brunei]]></category>

		<category><![CDATA[Cambodia]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Laos]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Myanmar (Burma)]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Philippinen]]></category>

		<category><![CDATA[Singapore]]></category>

		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</guid>
		<description><![CDATA[Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. <em>Asia 2008</em> <a href="http://wardsan.travellerspoint.com/29/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wardsan.travellerspoint.com');">schreibt</a> über den Wert des Reises in Indochina:</p>
<blockquote><p>In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach &#8220;wie geht&#39;s dir?&#8221;. In Vietnam ist es höfflich, vor jeder Mahlzeit zu sagen, &#8220;bitte iss Reis&#8221; (mơi ăn cơm) - auch, wenn es nur Nudeln gibt. Hier gibt es sogar Eis mit Reisgeschmack. Das ist gar nicht schlecht.</p></blockquote>
<p>In Brunei glaubt man, dass Reis nicht nur satt macht. Die Alten ermahnen die Kinder, ihren Reis bis zum letzten Korn aufzuessen, weil der Reis sonst weinen würde. Michael Tan <a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20080404-128242/Rice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opinion.inquirer.net');">schreibt</a> über die Bedeutung des Reises für die Kultur der Filipinos. <em>Lovely Laos</em> <a href="http://www.jacsjourney.com/?p=115" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jacsjourney.com');">zitiert</a> einen Kolonialherren, der einmal sagte: &#8220;Die Vietnamesen pflanzen Reis, die Kambodschaner sehen ihn wachsen und die Lao hören ihm beim wachsen zu&#8221;.</p>
<p>Reis ist auch eine strategisch wichtige Ware. In vielen Ländern kann eine Reisknappheit zu Panik und Unruhe führen. In Südostasien machen sie viele Menschen sorgen, weil berichtet wird, dass der Reispreis steigt und der Nachschub knapp wird. Die Regierungen beruhigen ihre Wähler uns sagen, der Preis werde sich bald stabilisieren und es werde zu keiner Knappheit auf den lokalen Märkten kommen.</p>
<p><em>Singapore Short Stories</em> <a href="http://singaporeshortstories.blogspot.com/2008/04/ricing-rising-cost.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/singaporeshortstories.blogspot.com');">nennt die Gründe</a>, warum der Reis heute teuer ist:</p>
<blockquote><p>1) Der hohe Ölpreis - 100$ pro Barrel bei steigender Tendenz - spielt bei dieser Kriese eine wichtige Rolle, weil der die Kosten für Dünger und Transport steigen lässt.</p>
<p>2) In Südostasien haben die Ernten unter  Krankheiten, Gewittern und einem außergewöhnlichen 45tägigen Käteeinbruch, der sich Anfang des Jahres von China nach Vietnam zog, gelitten. Dazu kamen Überflutungen in Vietnam und auf den Philippinen</p>
<p>3) Der Reisexport mittlerer Güte von Thailand, dem wichtigsten Reisexporteur, kostet nun 760$ pro Tonne - Ende letzen Jahres waren es nur 360$ gewesen.</p></blockquote>
<p><em>Precious Kingdoms</em> <a href="http://preciouskingdom.blogspot.com/2008/04/fear-of-rice-riots-as-surge-in-demand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/preciouskingdom.blogspot.com');">zitiert</a> einen Artikel, der sich mit den Auswirkungen des Preisanstiegs befasst:</p>
<blockquote><p>33% Anstieg der Ausgaben von Philippinen für vietnamesischen Reis</p>
<p>3 Milliarden Menschen weltweit, die auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen sind.</p>
<p>40% Anstieg des thailändischen Reispreises in diesem Jahr.</p>
<p>19,2% Anstieg der Preise für Verbraucher in Vietnam.</p>
<p>8,4% höhere Lebensmittelpreise auf den Philippinen als vor einem Jahr.</p>
<p>854 Millionen Menschen, deren Versorgung mit Lebensmitteln unsicher ist.</p>
<p>1 Milliarde Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben - definiert als &#8220;absolute Armut&#8221;.</p></blockquote>
<p>Kein Land der Welt importiert so viel Reis wie die Philippinen. Arnold Padilla <a href="http://arnoldpadilla.wordpress.com/2008/03/28/notes-on-the-rice-crisis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arnoldpadilla.wordpress.com');">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p> Der Lieferrückstand und die hohen Preise treffen vor allem die Armen. Die Reichen haben die zusätzlichen Mittel um viel Reis zu kaufen, auch wenn die Preise steigen. Aber die meisten Familien können sich (wenn überhaupt) gerade die nächste Mahlzeit leisten.</p></blockquote>
<p><em> Indonesia First</em> <a href="http://indonesiafirst.com/2008/03/horee-indonesia-got-rice-surplus-but-dont-hurry-to-export/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/indonesiafirst.com');">zitiert</a> einen Minister, der behauptet, der Reis in Indonesien läge knapp unter dem Preis auf dem Weltmarkt. <em>Humbahas</em> <a href="http://humbahas.blogspot.com/2008/03/1-million-ton-of-indonesian-rice.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/humbahas.blogspot.com');">schreibt</a>, die Regierung würde keinen weiteren Reis importieren, weil man - zusammen mit den Rücklagen aus dem letzten Jahr - noch über einer Millionen Tonnen Reis gelagert hat.</p>
<p>Manjaku Sayang <a href="http://manjakusayang.blogspot.com/2008/04/rice-crisis-or-reality-check.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/manjakusayang.blogspot.com');">führt aus</a>, wie die Armen unter teurem Reis leiden würden:</p>
<blockquote><p>Was bedeutet das alles für uns, die wir eingefrorenen Reis bezahlen können? Für die wohlhabenden Konsumenten der Mittelschicht, für die hohe Reis- und Weizenpreise eine kleine Unannehmlichkeit sind? Aber für die Armen, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, werden die hohen Preise ein Desaster werden.</p></blockquote>
<p><em>Exegesis</em> ist <a href="http://patunru.blogspot.com/2008/04/politics-of-rice-28.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/patunru.blogspot.com');">enttäuscht</a> von der Reispolitik der indonesischen Regierung. Auch <em>Cafe Salemba</em> ist <a href="http://cafesalemba.blogspot.com/2008/04/which-rice-price-is-which.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cafesalemba.blogspot.com');">frustriert</a>:</p>
<blockquote><p>Als vor einigen Monaten der eigene Reis - wegen Knappheit - teuer und der Weltpreis niedrig war, haben wir nicht importiert, weil manche sagten, es würde den Bauern schade, auch wenn die meisten Konsumenten sich den günstigen Importreis gewünscht hätten. Nun wird bei uns geerntet, der Preis ist niedrig, aber der Exportwert hoch. Wir exportieren aber nicht, weil manche lieber einen großen Vorrat horten wollen um die Konsumenten zu schützen - auf Kosten der Bauern, die am Export gut verdienen würden. Wer soll also nun geschützt werden? Konsumenten oder Bauern? Ich versteh das nicht so recht &#8230;</p></blockquote>
<p><em>Simply Jean</em> <a href="http://blog.simplyjean.com/2008/04/04/have-you-bought-your-rice-yet-its-all-gone-now/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.simplyjean.com');">beobachtet</a>, dass die Menschen in Singapur wie verrückt den Reis aufkaufen. <em>Nightorchild&#39;s garden</em> <a href="http://neshha01.blogspot.com/2008/04/rice-price.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/neshha01.blogspot.com');">sieht</a> die Reishändler als Gewinner, weil sie nur ihren Reis zurückhalten müssen und zusehen können, wie der Preis steigt. <em>Blabbering blog of blogging blogger</em> <a href="http://yanyanyanyanyan.wordpress.com/2008/04/05/baffling-news/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/yanyanyanyanyan.wordpress.com');">erinnert daran</a>, dass die Reisreserven den Preis nicht niedrig halten können, weil der Preis wohl vorerst nicht günstiger werden wird.</p>
<p><em>In passing - malaysian</em> <a href="http://idrus.blogspot.com/2008/04/of-rice-and-malaysian.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/idrus.blogspot.com');">schreibt</a> an alle Landsleute:</p>
<blockquote><p> Wenn davon berichtet wird, dass es irgendwo auf der Welt einen Reismangel gäbe, fürchten wir sofort, dass auch bei und der Reis knapp wird. Die Behörden beschwichtigen, es gäbe ausreichende Vorräte im Land. Nehmt es also leicht und genießt dieses wundervolle Korn, dass wir Reis nennen.</p></blockquote>
<p><em>Tangents</em> macht einen <a href="http://thoughtsintangents.blogspot.com/2008/04/forget-about-cooking-oil-rice-rice-my.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thoughtsintangents.blogspot.com');">Vorschlag</a>, wie man die Reissubventionen in Malaysia ausbauen könnte:</p>
<blockquote><p> Aus den Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen für Zucker oder Öl, sowie aus langfristigen Einsparungen im Gesundheitssystem könnte die Regierung die Subventionen für Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl stützen. Reissubventionen sind aus zwei Gründen sinnvoll: Stratgeisch wird die Versorgung sichergestellt und gleichzeitig werden die armen Farmer gefördert.</p></blockquote>
<p><em> Tonyhiicon</em> <a href="http://wwwtonyhii.blogspot.com/2008/04/rice-is-gonna-to-be-priceier.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wwwtonyhii.blogspot.com');">schreibt</a> über die ersten Reaktionen der Malaysier auf die Berichte über den Reismangel:</p>
<blockquote><p> Der Markt wurde schlagartig kühler, die meisten Konsumenten wahren verdrossen. Man fürchtete nicht nur den Preis, sondern auch einen möglichen Mangel an Versorgung. Zum Glück ist Reis in Malaysia ein kontrolliertes Gut.</p></blockquote>
<p><em>Words from Malaysia</em> <a href="http://angieyong.blogspot.com/2008/04/how-to-cope-with-rice-shortage.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/angieyong.blogspot.com');">weißt darauf hin</a>, dass es gesund ist, weniger Reis zu essen</p>
<blockquote><p> Aus strategischen und gesundheitlichen Gründen, sollten wir unseren Reiskonsum auf ein Minimum beschränken. Reis mag gut für unsere Geschmacksknospen sein, aber nicht für unsere Körper. Korn wie Reis, Weizen und Mais sind sogar schlimmer als Zucker.  Chemisch gibt es keinen Unterschied zwischen Reis und Zucker. Beim verdauen wird er zu Zucker. Eine Schüssel mit gekochtem Reis hat so viele Kalorien von 10 Teetassen voller Zucker. Ganz egal, ob der Reis weiß, braun oder organisch ist. Brauner Reis hat mehr Ballaststoffe, ein bisschen Vitamin B und Mineralien, aber er hat ebenso viele Kalorien.</p></blockquote>
<p><em> Straight Talk</em> hat <a href="http://khookaypeng.blogspot.com/2008/04/acute-food-shortages.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khookaypeng.blogspot.com');">Tipps</a> für die Regierung:</p>
<blockquote><p> - Managt die internen Ressourcen besser, um Verschwendung zu vermeiden, und verteilt mehr an die Armen, um die gestiegenen Lebenskosten aufzufangen.</p>
<p>-  Unterstützt die lokale Produktion von z.B. Geflügel, Gemüse, Früchte und Reis.</p>
<p>- Schafft ein Kommitte für die Belange der neuen urbanen Armutsschicht.</p>
<p>- Überarbeitet das Subventionssystem, um die knappen Mittel besser genutzt werden.</p>
<p>- Schafft einen Plan für den Fall, dass Reis tatsächlich knapp wird.</p></blockquote>
<p><em>MangoZeen</em> <a href="http://www.mangozeen.com/asian-rice-crisis.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mangozeen.com');">berichtet</a>, in Kambodscha hätte die Reiskriese dazu geführt, dass Spekulaten auf eine baldige Knappheit setzen und den Reis aufkaufen. <em>The Mirror</em> schreibt, <a href="http://cambodiamirror.wordpress.com/2008/04/04/thursday-342008-water-should-not-be-stirred-up-to-be-dirty-demonstration-against-increasing-prices-of-goods-is-not-a-solution/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cambodiamirror.wordpress.com');">die Opposition profitiere</a> durch Demagogie. <em>Kl Media</em> <a href="http://ki-media.blogspot.com/2008/03/hun-sen-rice-price-increase-instigated.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ki-media.blogspot.com');">zitiert</a> den kambodschanischen Politiker Hun Sen:</p>
<blockquote><p>Hun Sen sagte 2000-2001, als es in Kambodscha eine große Flut gab, der Reispreis  würde steigen, aber er blieb stabil. Beim aktuellen Preisanstieg kommt zum Tragen, dass der kambodschanische Reis der günstigste in der Region ist, und sogar Malaysia und die Philippinen werden vielleicht bei uns einkaufen. Auch Thailand und Vietnam importieren unseren Reis. Hun San fügte hinzu: &#8220;Ist der Reis schon knapp in Kambodscha? Weil unehrliche Menschen am Markt Gerüchte über einen Reismangel verbreiten&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Brunei Lifestyle</em> ist <a href="http://chittychat.wordpress.com/2008/04/09/a-grain-of-rice/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chittychat.wordpress.com');">froh</a>, dass das Land derzeit genug Reis gelagert hat, und dass die Preise nicht gestiegen sind, seit die Regierung den Preis subventioniert.</p>
<p><em>Vietnam Business Finance</em> <a href="http://www.vnbusinessnews.com/2008/03/price-of-vietnamese-rice-higher-than.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vnbusinessnews.com');">schreibt</a>, vietnamesischer Reis sei teurer als der aus Thailand. <em>Magnoy Samsara</em> <a href="http://magnoysamsara.blogspot.com/2008/04/rice-bandits-scare-thailand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/magnoysamsara.blogspot.com');">warnt</a> vor Reis-Banditen. <em>Burma News</em> <a href="http://myamarnews.blogspot.com/2008/04/rice-price-increase-hits-burma.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/myamarnews.blogspot.com');">schreibt</a>, trotz der dramatischen Preissteigerung gäbe es keine direkte Angst vor einer Kriese, da der meiste Reis in Myanmar aus eigenem Anbau stammt.</p>
<p><em>Chao-Vietnam</em> <a href="http://chao-vietnam.blogspot.com/2008/04/vietnam-extends-rice-export-ban-through.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chao-vietnam.blogspot.com');">erklärt</a>, warum Vietnam Reisexport verboten hat:</p>
<blockquote><p> Vietnam hat den Reishandel bis Juni gesperrt, um den nationalen Preis zu stabilisieren und die zweistellige Inflation zu zähmen. Die Kälteperiode, die Anfang des Jahres die Landwirtschaft im Norden beschädigt hat, sowie die Inflation haben Hanoi veranlasst, das Korn zurück zu halten.</p></blockquote>
<p><em>Thailand Crisis</em> <a href="http://thaicrisis.wordpress.com/2008/04/11/rice-crisis-market-mechanisms-not-speculation/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thaicrisis.wordpress.com');">lobt</a> einen Staatssprecher, weil der die Gründe erklärt hat, warum der Preis steigt:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschuldigen die horten und spekulieren ist einfach und kann sich politisch auszahlen. Aber die gegenwärtige Krise hat weit komplexere Ursachen. Wenn jemand über den Preis auf dem Weltmarkt spricht, die Nachfrage und Bevölkerungswachstum - dann ist das etwas neues. Und mutig.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Ein Streik rüttelt auf</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/</guid>
		<description><![CDATA[In Ägypten wurden am Sonntag um die 500 Menschen verhaftet, als die Polizei einen Generalstreik gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.
Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks Facebook verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ägypten wurden am Sonntag um die <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=a47Lg9rBLPFA&amp;refer=home" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloomberg.com');">500 Menschen verhaftet</a>, als die Polizei einen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/05/egypt-gears-up-for-a-general-strike-sunday/">Generalstreik</a> gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.</p>
<p>Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook</a> verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag hinweg über Verhaftungen und die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.</p>
<p>Der Streik, der in ganz Ägypten stattfand, spaltete die Meinungen zwischen denen, die seinen Erfolg bestätigten und anderen, die seinen Abbruch oder sogar sein Scheitern bekannt gaben. Viele Menschen nahmen von Zuhause aus an dem Ereignis teil und mieden den Sandsturm, der an dem Tag aufkam, oder weil sie einfach die befürchteten gewalttätigen Zusammenstöße auf den Straßen fürchteten.</p>
<p>Zeugen berichteten von wenig Verkehr auf den Straßen, die von Polizeiautos gesäumt und voller Polizisten in Zivil waren. Den ganzen Tag über kamen neue Meldungen auf Twitter, Facebook und Blogs über Verhaftungen von Protestierenden, Politikern und Bürgern, inklusive Bloggern.</p>
<p><a href="http://news-lab.net/blog/2008/04/06/what-happened-in-the-strike-today/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news-lab.net');"><em>SA</em></a> schreibt, „was während des heutigen Streiks passiert ist“:</p>
<blockquote><p>„Ich komme gerade nach einem langen Tag nach Hause. Und ich wurde fast verhaftet. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hörten nicht auf, die Aktivisten zu behelligen und anzugreifen.<br />
Seit gestern Abend verhaften sie viele Aktivisten, auch heute noch.<br />
Ich war seit 11 Uhr vormittags am Tahrir Square und dort waren so viele Soldaten und Sicherheitsleute in zivil. Sie belästigten jeden, fragten nach Personalien und versuchten, uns wegzuschieben.<br />
Drei junge Studentinnen der American University in Cairo (AUC) nutzten Brote als Symbol für ihren Protest, was den Sicherheitsleuten nicht passte. Viele Soldaten attackierten die jungen Frauen.<br />
Eine Frau mit zwei Kindern versuchte, den Studentinnen zu helfen, aber sie wurde von der Polizei festgenommen.<br />
Die zwei kleinen Jungen standen allein da und weinten, weil ihre Mutter weg war.<br />
Am Tahrir Square wurden auch einige Frauen verhaftet. Sie wurden von Polizisten eingekreist, aber ich und andere AUC-Studenten blieben außerhalb dieses Kreises und forderten die Polizisten auf, sie freizulassen. Wir bewegten uns nicht, bis sie frei waren.“</p></blockquote>
<p>Sie fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>„Im Stadtzentrum vor dem Juristenverband sah ich, wie die Leute auf der Straße sich der Demonstration in dem Gebäude anschlossen. Wir riefen draußen auf der Straße: „Nieder mit Hosni Mubarak“, aber Dutzende Soldaten rannten mit Schlagstöcken hinter uns her und versuchten, uns anzugreifen. Ich filmte mit meiner Kamera, als ein Polizist mich festnahm und meine Kamera und mein Handy konfiszieren wollte. Aber Gott sei Dank kam ein französischer Journalist und sagte, ich sei seine Assistentin, so dass ich nach einer Diskussion von 15 Minuten gehen konnte.<br />
Bis jetzt haben sie mehr als 100 Menschen verhaftet. Aber viele Ägypter nahmen am Streik teil, indem sie zuhause blieben.<br />
Die Botschaft des Regimes war eindeutig: „Keine freie Meinungsäußerung“.<br />
Ich frage mich, wo Mubarak, der Diktator, sich heute versteckt hat.<br />
Die Polizei war heute sehr aggressiv, aber wir haben bis zum Ende standgehalten. Für mich ist der heutige Tag ein Sieg gegen Korruption, Misshandlung, Folter und Diktatur.“</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/arabawy/2008/04/06/police-abort-mahalla-strike/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> und <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/04/06/the-game-is-on/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Sandmonkey</a> gaben regelmäßige Updates, aber der Star des Tages war ein <a href="http://6april08.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/6april08.blogspot.com');">neuer Blog</a> [ar], der von Aktivisten eingerichtet wurde, die die Menschen dazu aufriefen, ihre Geschichten, Fotos und Videos einzusenden, die die Ereignisse des Tages dokumentieren. <em><a href="http://tadamonmasr.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tadamonmasr.wordpress.com');">Tadamon Masr</a></em> bot seinen Lesern ebenfalls regelmäßige Updates über das Geschehen des Tages. Während dieser Beitrag geschrieben wurde, wurden beide Blogs noch aktualisiert.</p>
<p><a href="http://stranger2day.blogspot.com/2008/04/httpnews.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/stranger2day.blogspot.com');"><em>Ghariba</em></a> hat genaue Details der Ereignisse aufgeschrieben, BBC Arabic zitiert und Videos der Zusammenstöße in El Mahala beigefügt, wo sich die Textilfabriken und das Herz des Streiks befanden – chaotische Szenen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die BBC-Korrespondentin Azza Muhiydin zitierte die Sicherheitskräfte, die von 207 Verhafteten in Kairo, Giza, Alexandria, Al Buhaira und Qana sprechen. Unter ihnen sind Mitglieder von Al Ghad, Al Nasseri, Al Tajamua’ und der Kifaya-Bewegung sowie der Generalsekretär der Arbeiterpartei Magdi Ahmed Hussain.</p></blockquote>
<p>In Mahala standen die Ereignisse wörtlich in Flammen. Anders als bei den friedlichen Demonstrationen in den Großstädten wie Kairo, die von Verhaftungen und gelegentlichen Belagerungen von der Bereitschaftspolizei wie z. B. vor dem Juristenverband verdorben wurden, gab es in Mahala gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und der Polizei. Zeugen bestätigten auch, dass zwei Personen umgekommen seien, darunter ein 9-jähriges Kind. Es gab keinen Strom, eine Tankstelle stand in Flammen und in einige Geschäfte wurde eingebrochen.</p>
<p><em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/mahla-on-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> </em>schreibt in ihrem Bericht „Mahala in Flammen“:</p>
<blockquote><p>„Das großartige Mahala steht zurzeit in Flammen. Alle Straßen zur wichtigsten Stadt für die Textilindustrie im Nahen Osten sind gesperrt und sogar Züge werden in andere Städten des nördlichen Deltas umgeleitet.<br />
Wir bekamen die ersten Meldungen um ca. 18 Uhr, dass Mahala wörtlich in Flammen steht. Jemand schickte eine E-Mail mit den Fotos in der Diapräsentation unten und beschrieb die Stadt als das ägyptische Gaza.<br />
Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein – es kam zu schlimmen Verletzungen. Die Lage uferte aus, als zwei Menschen getötet wurden und zu den ersten Märtyrern des 6. April wurden, die ich nie vergessen werde. Das erste Opfer war ein 20-jähriger Mann und das zweite ein 9-jähriger Junge. „Merkwürdigerweise wurde heute in Gaza auch ein Junge getötet!!“ Ja, es ist leider wahr.<br />
Die Menschen wurden wütend, mehr Zusammenstöße. Leider waren diejenigen, die in die Kämpfe verwickelt waren, Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Es wurden Waffen wie die regionalen Kurzschwerter benutzt. In den Straßen loderten Feuer.<br />
Jetzt ist die Stadt von Sicherheitskräften belagert.“</p></blockquote>
<p>Trotz der Niederschlagung war eine neue <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=30053505614&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> gestern Abend aktiv. Darin wurde eine Aufforderung zu einem neuen Streik am 4. Mai veröffentlicht. Der Tag fällt mit dem Geburtstag des ägyptischen Präsidenten zusammen. Die Gruppe hat bis jetzt 1300 Mitglieder angezogen. Dies ist ein Entwurf der ersten Forderungen für den kommenden Streik:</p>
<blockquote><p>1. Am 4. Mai: friedlicher Streik und friedliche Demonstrationen.<br />
2. Niemand soll in der ersten Maiwoche Fleisch kaufen.<br />
3. Die Demonstrationen werden an bestimmten geheimen Orten abgehalten.<br />
4. Wir treffen uns in Moscheen und Kirchen und marschieren dann zu den großen Plätzen und Straßen.</p></blockquote>
<p>Obwohl es noch zu früh ist, den Erfolg des Streiks am 6. April und seiner Auswirkungen zu bestätigen, hat er mit Sicherheit einen Nerv getroffen. Tausende Menschen mobilisierten sich selbst und nutzten freie Internetanwendungen, um Freiheit, Gleichheit, Demokratie und ein ehrenvolles Leben für sich und die nächsten Generationen in Ägypten zu fordern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
