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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Gesundheit</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Südafrika: HIV-positives Muppet in der Sesamstraße klärt auf</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kindersendung Sesamstraße wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein Muppet namens Kami in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/11/south-africa-sesame-streets-hiv-positive-muppet-raises-awareness/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Kami" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/Kami22.jpg" alt="" width="200" height="260" />Die Kindersendung <a href="http://www.sesamestreet.org/home/">Sesamstraße</a> wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein süßes, knuddeliges Muppet in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.</p>
<p>Während die Sesamstraße in mehr als <a href="http://www.sesameworkshop.org/newsandevents/sesameupdates/sesame_40thbirthday">140 Ländern</a> verfolgt wird, werden in jeder Version lokale Themen besprochen und es gibt dafür jeweils verschiedene Muppets. Die goldgelbe <a href="http://muppet.wikia.com/wiki/Kami">Kami</a> hatte 2002 als Reaktion auf das HIV/AIDS-Problem im Land ihr Debüt in <a href="http://www.schooltv.co.za/TakHome.htm">Takalani Sesame</a>, einer Co-Produktion der südafrikanischen Sesamstraße. Als weltweit erstes, HIV-positives Muppet hilft sie dabei, Kinder über die Krankheit aufzuklären, und spricht Probleme von Menschen mit HIV an. Der Name Kami ist von dem Wort „Kamogelo“ <a href="http://www.sesameworkshop.org/aroundtheworld/southafrica">abgeleitet</a>, das in Setswana „Akzeptanz“ heißt. Sunshinestar110 bloggt auf <em>U Don&#39;t Like My Opinion…That&#39;s Fine!</em> Und <a href="http://thatsfine2009.blogspot.com/2009/11/happy-birthday-to-you.html">erzählt mehr</a> über Kami:</p>
<blockquote><p>„Kami ist eine gesunde, HIV-positive, liebevolle, 5-jährige Waise, die etwas schüchtern ist, aber schnell mitmacht, wenn sie freundlich angesprochen wird. Sie weiß außerdem sehr viel über HIV, sie verlor ihre Mutter an die Krankheit. Als Kami zum ersten Mal mit ihrem Mopp brauner Haare – sie trug auch eine Weste - auftrat, lief sie in die Sesamstraße und fragte sich nervös, ob die Bewohner wohl mit ihr spielen wollten.  Sie hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn die anderen Muppets hießen Sie begeistert willkommen.“</p></blockquote>
<p>Kami wurde geschaffen, um vielen Kindern in Südafrika zu helfen, die mit der HIV/AIDS-Krise umgehen müssen. Es wird angenommen, dass Südafrika die höchste Zahl HIV-infizierter Menschen weltweit aufweist – geschätzte <a href="http://www.unaids.org/en/CountryResponses/Countries/south_africa.asp">5,7 Million</a>. Ungefähr 280.000 der Infizierten sind Kinder unter 14 Jahren und aufgrund von AIDS gibt es 1,4 Millionen Waisen im Land. Zusätzlich zu den körperlichen Komplikationen, die mit einer HIV-Infektion einhergehen, kommt das Problem der Stimatisierung und Tabuisierung, wodurch es schwerer wird, angemessenen behandelt und unterstützt zu werden. Takalani Sesame, bei dem alle 11 offiziellen Sprachen Südafrikas einfließen, versucht Kindern zu helfen, diese Probleme mithilfe von Kami direkt anzugehen.</p>
<p>Nach der Einführung von Kami kam es jedoch besonders in den USA zu starken Kontroversen, da viele darüber schockiert waren, dass in einer Kindersendung eine HIV-positive Figur vorkam. <em>Haven on Earth</em> <a href="http://haven-on-earth.spaces.live.com/blog/cns!C13DE188EF218F14!382.entry?sa=500695506">erörtert</a> die Debatte:</p>
<blockquote><p>„Obwohl berichtet wurde, dass die Einführung von Kami in die Sesamstraße in Südafrika willkommen geheißen worden sei (mir fällt es schwer, dies zu glauben, da in dieser Beziehung immer noch starke Ablehnung herrscht), kam es hier in den Vereinigten Staaten definitiv zu einer Kontroverse. Ich erinnere mich, wie ich darüber gelesen habe (weshalb ich so erfreut war, auf eine Sendung zu stoßen, die ausgestrahlt wurde als ich in Südafrika war - ich wäre nie auf die Idee gekommen, danach zu suchen). Offenbar schickte eine Gruppe republikanischer Kongressabgeordneter einen Brief an den Präsidenten des PBS (Public Broadcasting Service), der die Sesamstraße ausstrahlt. In dem Brief wurde gegen die geplante Einführung einer ähnlichen HIV-positiven Figur in den Vereinigten Staaten protestiert. Dies sei angesichts des Alters des Publikums unangemessen. Es wurde angedeutet, dass durch ein solches Vorgehen möglicherweise die öffentlichen Mittel für den PBS [Public Broadcasting Service] gefährdet sein könnten.“</p></blockquote>
<p>Kami erschien nie in der amerikanischen Sesamstraße, obwohl sie sich auf Takalani Sesame und darüber hinaus als sehr erfolgreiche Figur erwiesen hat. UNICEF <a href="http://www.unicef.org/media/media_16631.html">ernannte sie</a> 2003 zu einem weltweiten „Champion for Children“. In diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9eXlNn-C8BY">Video</a> sendet sie zusammen mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton eine Botschaft über HIV/AIDS. Jamie bloggt auf <em>No day but today… </em>und <a href="http://phaino.blogspot.com/2006/12/world-according-to-sesame-street.html">diskutiert</a> Kamis weitere Erfolge.</p>
<blockquote><p>„Da die meisten Kinder in Südafrika jemanden kennen, der AIDS hat, wird die Figur zu einer nationalen Heldin, die von allen Menschen im Land geliebt wird. Kami erschein bei den Vereinten Nationen und der Weltbank und wurde von Katie Couric [Anm. d. Übers.: Moderatorin des amerikanischen Fernsehsenders CBS] interviewt. Sie wurde außerdem zur UNICEF-Botschafterin für Kinder ernannt und erschien in Takalani-Beiträgen zusammen mit Desmond Tutu und Nelson Mandela.“</p></blockquote>
<p>Trotz Kamis Erfolg glauben einige Blogger immer noch, dass sie keine angemessene Figur für die amerikanische Version der Sesamstraße ist. Emily Meyer, die für ihre Honors Class bloggt, <a href="http://hons101fall09eem.blogspot.com/2009/10/kami-hiv-muppet.html">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>„Obwohl es für Amerikaner wichtig ist, über HIV/AIDS und die Bedeutung der Krankheit Bescheid zu wissen, denke ich, dass es etwas extrem ist, Kinder im Alter von zwei oder drei Jahren darüber aufzuklären. Kinder in einem so jungen Alter verstehen höchstwahrscheinlich nicht, was HIV ist und welche Bedeutung dessen Konsequenzen hat. Wenn Kami in den Vereinigten Staaten eingeführt werden würde, um Wissen darum zu verbreiten und AIDS zu bekämpfen, glaube ich nicht, dass das erwünschte Ergebnis eintreten würde…Kinder in Amerika sind nicht gezwungen, sich mit dem Problem HIV/AIDS in einem so frühen Alter auseinanderzusetzen. Ich denke, dass es für Kinder in Amerika angemessener ist, über die Bedeutung von HIV zu lernen, wenn sie etwas älter sind, etwa zehn oder elf Jahre alt oder wenn Schüler sexuell aktiv werden.“</p></blockquote>
<p>Viele Blogger, wie dieser, der auf <em>Muppets and History</em> <a href="http://beckyluz.wordpress.com/2008/12/16/kami-the-hiv-positive-muppet/">schreibt</a>, sehen Kami als weiteres Beispiel, in dem die Sesamstraße Grenzen überwunden hat. Andere <a href="http://joburgjoblog.blogspot.com/2006/03/celebrating-aids-research.html">gestehen ihre Liebe</a> für das Muppet und die Botschaft, die sie Kindern bringt. Wieder andere denken, sie sollte auch in anderen Versionen der Sesamstraße eingeführt werden. Auf ihrem persönlichen Blog <a href="http://steishapintado.wordpress.com/2008/12/18/final-grades-kami/">schreibt</a> Steisha Pintado:</p>
<blockquote><p>„Sie zeigt Kindern, dass es in Ordnung ist, jemanden, der HIV-positiv ist, zu umarmen und sie erklärt, was zu tun ist, wenn sie sich in den Finger geschnitten hat oder wenn man sich selbst geschnitten hat. Sie lehrt ihr junges Publikum, mit Krankheit und Verlust umzugehen&#8230;Obwohl Sex nie erwähnt wird, wenn über Kamis Krankheit gesprochen wird, sagen einige, dass eine HIV-positive Figur für ein junges Zuschauerpublikum nicht angemessen sei. Ein Gesetzgeber behauptete sogar, dass die öffentlichen Mittel für den Sesam-Workshop gestrichen werden würden, sollte eine solche Figur in unserem Land ausgestrahlt werden. Es schockiert mich so sehr, diese Worte zu hören. Eltern verbringen immer weniger Zeit mit ihren Eltern und lassen immer häufiger zu, dass das Fernsehen die Erziehung übernimmt. Offensichtlich lehren viele Eltern ihre Kinder also nicht, mit sensiblen Themen wie Aufklärung und Akzeptanz umzugehen. Eltern haben dem Sesam-Workshop bereits erlaubt, Aktzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten einzuführen, und auch denjenigen gegenüber, die einer anderen Rasse oder Religion angehören. Worin besteht der Unterschied?“</p></blockquote>
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		<title>MENA: H1N1, Impfstoffe und Verschwörungstheorien</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/10/mena-h1n1-impfstoffe-und-verschworungstheorien/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 03:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Länder haben Impfungen zur Bekämpfung der H1N1 oder Schweinegrippe eingeführt. Die Zahl der Krankheitsfälle erhöht sich und damit auch der Butz online.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/07/mena-h1n1-vaccines-and-conspiracy-theories/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Viele Länder haben Impfungen zur Bekämpfung der H1N1 oder Schweinegrippe eingeführt. Die Zahl der Krankheitsfälle erhöht sich und damit auch der Butz online.</p>
<p>Saudi Arabien rüstet sich für die <a href="http://www.answers.com/Haj">Haj</a> Saison in welcher Millionen Muslime nach Mecca zur Pilgerfahrt kommen werden. John Burgess schreibt in <em><a href="http://xrdarabia.org/2009/11/04/saudis-finalize-swine-flu-planning-for-haj/">Crossroads Arabia</a>:</em></p>
<blockquote><p>Die Haj beginnt in wenigen Wochen und die Saudis beschäftigen sich zunehmend mit dem Problem eines Ausbruchs der Schweinegrippe. Die Saudi Gazette berichtet über eine Konferenz der Saudi Notfall-Experten für Medizin, die darauf achten, dass feste Pläne gemacht werden. Der Artikel informierte darüber, dass die Einwohner von Mecca und Medina die ersten Saudis sein werden, denen die Impfung gegen die Schweinegrippe angeboten werden wird. Damit wird eine Art Feuerschneise geschaffen, falls es zu einer schnellen Verbreitung der Krankheit kommen sollte.</p></blockquote>
<p>In der Türkei ist die Situation nicht so dringlich. Der türkische Blogger <em><a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/">Erkan</a></em> gibt zu, dass ihn frühere Pandemien mehr geängstigt hätten:</p>
<blockquote><p>Bei mir gab es keinen Augenblick der Panik, erkläre ich. Ich weiß nicht, warum. Ich hatte bei dem <a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/www.cdc.gov/ncidod/dvrd/Spb/mnpages/dispages/cchf.htm">hämorrhagischen Krim-Kongo-Fieber</a> oder der <a href="http://erkansaka.net/2009/11/05/swine-flu-panic-in-turkey/www.cdc.gov/flu/avian/">Vogelseuche</a> mehr Angst.</p>
<p>Hier in Istanbul gibt es jedoch jetzt auch ein geringes Panikgefühl über die Schweinegrippe. Was vielversprechend ist, ist, dass viele Normalbürger den Behörden folgen und versuchen, so viel wie möglich zu tun. Sie sind nicht widerspruchslos und sicherlich nicht so gleichgültig wie ich.</p></blockquote>
<p>Bei <em><a href="http://blog.sweetestmemories.com/default.asp?Display=1883">Memories Documented</a></em> (Dokumentierte Erinnerungen) berichtet der Jordanier Owaider über eine Verschwörungstheorie:</p>
<blockquote><p>Ein Freund von mir ist einer von denen, der in an jede Verschwörungstheorie glaubt, die Pharma Firmen betrifft. Sie argumentiert stundenlang warum Impfstoffe schlecht sind, und wie diese Firmen absichtlich “die menschliche Bevölkerung” reduzieren wollen, angefangen bei den Jungen, Schwachen und den Kranken.</p></blockquote>
<p>Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Ich glaube die Leute haben Angst, und wenn die Menschen Angst haben, schaffen sie Dämonen und sie haben dann Angst davor und fühlen sich von ihnen bedroht. Wenn Menschen Angst haben, halten sich Viele lieber an den Normen fest, mit denen sie vertraut sind.</p>
<p>Eine Krankheit aber könnte eine Person dazu zwingen, ihre regelmäßige Routine zu unterbrechen, um gesund zu werden &#8230;</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube an die Wissenschaft&#8230; Wirklich, und das Wort eines Arztes oder Apothekers ist mir mehr Wert als irgendeine Verschwörungstheorie, ohne Rücksicht darauf, wie sehr man versucht mich zu überzeugen.</p></blockquote>
<p>Und <em><a href="http://riadzany.blogspot.com/2009/11/moroccan-news-briefs.html">The View from Fez</a></em> (Die Stimme aus Fez), aus Marokko hat folgende Neuigkeiten über H1N1:</p>
<blockquote><p>Zweiundvierzig neue H1N1 Fälle wurden am Donnerstag in den Städten Casablanca, Tangier, Marrakech, Fez, Benslimane, Ouida und Meknes gemeldet, gab das Gesundheitsministerium bekannt.</p>
<p>Das bringt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 592, einschließlich von 297 Fällen in den Schulen, wurde in der Erklärung des Ministeriums gesagt.</p>
<p>Alle Patienten erhalten Hauspflege mit ärztlicher Untersuchung, sagt das Ministerium und fügt hinzu, dass es keine komplizierten Fälle gibt. Das Ministerium stellte ferner fest, dass es im ganzen Land bisher keinen Todesfall gegeben hat.</p></blockquote>
<p>Jordanier <em><a href="http://hareega.blogspot.com/2009/11/mikro-blogging-da3-3anka-lawmi-fa-inna.html">Hareega</a></em> macht dazu einige leichtherzige Beobachtungen:</p>
<blockquote><p>Ich verstehe, wie furchtbar H1N1 sein kann, aber wenn du jeden Tag 3 Packungen Zigaretten rauchst und ein enormes ‘seder of mansaf’ (jordanisches Reisgericht) zu dir nimmst, brauchst du dir über H1N1 keine Sorgen zu machen. Etwas anderes wird dich schneller erwischen.</p></blockquote>
<p>In der gleichen Post schreibt <em>Hareega</em>:</p>
<blockquote><p>Bis jetzt sind sieben Jordanier an H1N1 gestorben. Zehn Mal so viele starben, als unser Fußballteam 3-1 gegen die UAE (Vereinigte Arabische Emirate) verlor. Wir sollten unsere Prioritäten ändern. Bevor wir die Nation impfen, sollten wir unsere Fussballspieler ins Gefängnis schicken.</p></blockquote>
<div class="notes">MENA = Middle East and North Africa = Nahost und Nordafrika</div>
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		<title>Schwangerschaft und Gefängnis: Gesundheit und Rechte der Frauen hinter Gittern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschenrechte für schwangere Frauen sind weltweit immer noch umkämpft und es scheint, dass dabei schwangere Frauen in Gefängnissen sehr oft übersehen werden. Welche Schritte wurden unternommen um sicher zu stellen, dass sie auch menschlich behandelt werden, in Bezug auf das Leben, das sie tragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/24/pregnancy-and-prisons-womens-health-and-rights-behind-bars/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von daquella manera." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/2044749780_4ade9e2e3f.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Verdienen alle schwangere Frauen gleiche menschliche Rechte oder haben schwangere Frauen im Gefängnis diese Rechte verloren?</strong></p>
<p>Denkt man darüber nach, so tauchen immer ein paar Fragen auf, ob eine Frau, die für irgendwelche Kriminalitäten verurteilt worden ist, ein Recht darauf hat ein Leben zu führen und ihr Kind aufzuziehen:</p>
<p>⁃	Wie fühlen sie sich hinter Gittern, wenn sie schwanger sind und ein Kind erwarten?<br />
⁃	Sollte es Vorrechte geben, wenn es auch andere Frauen außerhalb der Vollzugsanstalt<br />
gibt, die keine medizinische Hilfe erhalten?<br />
⁃	Sollte Schwangerschaft alle andere legalen Bedingungen außer Kraft setzen, um die Menschenrechte einer schwangeren Frau zu wahren?</p>
<p><strong>USA: In Wehen liegende Frauen nicht mehr fesseln.</strong><br />
Können Sie sich eine Frau bei der Geburt eines Kindes vorstellen, mit den Händen in Handschellen und die Füße an die Bettpfosten gekettet?<a href="http://www.rhrealitycheck.org/user/malika-sadaa-saar"> Malika Saada Saar</a>, Gründer und Direktor von <a href="http://www.rebeccaproject.org/">Rebecca Project for Human Rights</a> erzählt uns von dieser Praxis, die es in den Vereinigten Staaten immer noch gibt, wo Frauen, die im Gefängnis sitzen, routinemäßig während der Wehen und Geburt angekettet werden, eine allgemeine Vorgehensweise in einigen Vollzugsanstalten, obgleich dies für die Gesundheit der Mutter und des Kindes gefährlich ist. Es folgt ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CWj1uHdxnt8">Video Interview</a>, das in dem gleichen Artikel für<em> RH Reality Check </em>erschienen ist, eine online Gemeinschaft über sexuelle und reproduktive Rechte, die Informationen und Analysen für reproduktive Gesundheit gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was geschieht mit dem Kind der Insassin nach der Geburt?</strong></p>
<p>Jedes Land hat unterschiedliche Vorschriften über Kinder im Gefängnis. In Argentinien zum Beispiel, gemäß <em>Ajintem</em>, einem Informations-Portal für Migrations-Informationen, wurde letztes Jahr <a href="http://portal.ajintem.com/archivo/80-argentina-prision-domiciliaria-para-embarazadas-y-madres.html">ein Gesetz erlassen</a>, das vorschreibt, schwangere Frauen, Frauen mit Kindern unter 5 Jahren und solche mit behinderten Kindern dürfen ihre Gefängnisstrafe unter Hausarrest ableisten. Dieses Gesetz hilft nicht nur der Mutter, die während ihrer Schwangerschaft im Gefängnis nicht die richtige Pflege erhält, sondern auch dem Kind, dass entweder in einer unsicheren Umgebung, beraubt jeder Freiheit und unzureichender Gesundheitskontrolle und Nahrung, aufwachsen würde, oder von seiner Mutter getrennt aufgezogen würde, was wieder eine ganz andere Serie von Problemen aufwerfen würde. Die Richter sollen jedoch dem Geist dieses Gesetzes folgen und diese Erlaubnis nur jenen Frauen gewähren, die nicht in brutale Verbrechen verwickelt sind, damit der Rest der Zivilbevölkerung Schwangerschaft nichts als eine Freikarte für einen Gefängnisaufenthalt ansieht.</p>
<p>In den Kanarischen Inseln, gemäß dem ‘Prisiones y Penas’  Blog, der über Fragen in Bezug auf  Gefängnisse und Zuchthäuser schreibt, dürfen die Frauen <a href="http://prisionesypenas.blogspot.com/2009/09/detenidas-con-hijos-en-carceles.html">ihre Kinder bis zum Alter von 3 Jahren</a> in ihren Zellen behalten, aber in Begleitung anderer Insassen, welches nicht gerade das beste Umfeld ist. Schwangeren Frauen oder Frauen mit Kindern unter 3 Jahren wird deshalb beim Eintritt in das Gefängnis gesagt, dass es für das Kind nicht gut ist, hinter Gittern aufzuwachsen, und ihnen wird die Möglichkeit angeboten, das Kind an Familienmitglieder abzugeben. In <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5085ZV20090109">Peru</a> und <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">Russland</a> wird genauso gehandelt. In den Vereinigten Staaten gibt es nur zwei Vollzugsanstalten, die das erlauben, eine in New York und die andere in Nebraska. Darüber berichtet die <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">berühmte Fotografin Jane Evelyn Atwood</a> in ihrer dreiteiligen Foto-Dokumentation ‘<a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/"><em>Amnesty International</em>, called Too Much Time</a>’, in der sie über Ihre Besuche von Dutzenden von Gefängnissen in der ganzen Welt berichtet und das Leben der Insassen dokumentiert.</p>
<p>Warum verbietet das Strafvollzugsystem in den USA den Frauen ihre Babies zu behalten? Atwood erklärt, dass dies aufgrund der Geisel-Gefahr nicht erlaubt ist. In dem<a href="http://prisonphotography.wordpress.com/2009/10/07/women-behind-bars-jane-evelyn-atwoods-too-much-time/"> Gefängnis-Fotografie Blog</a> wird diese Behauptung aufgegriffen:</p>
<blockquote><p>Kinder werden in dem meisten US-Gefängnissen nicht aufgenommen. Als Grund wird die Sicherheits-Bedrohung genannt: Ein Kind in einem Gefängnis sei ein ständiges, verletzbares Ziel für Leben und Geiselnahme. Diese Behauptung erscheint etwas fingiert, wenn man die Strafvollzugsysteme in anderen Ländern in Erwägung zieht.</p></blockquote>
<p>Die Atwood Dokumentation auf der Webseite von <em>Amnesty International</em> hat einen Abschnitt über die Geburt in Ketten, wie in <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/f_vanbab.html">Vanessas Baby</a> erzählt wird, und einen anderen über Gefängnissysteme und <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">Mutterschaft</a>, mit Fotos von Frauen, bei denen die Fotografin aus ihren Essays über ihre Erfahrungen bei dem Besuch von Gefängnissen und ihre Fotografien vorliest.</p>
<p><strong>Schwangerschaft zum Verhandeln?</strong><br />
Warum sind die Rechte von schwangeren Frauen im Gefängnis so umstritten? In <em>‘Russia Today’</em>, einer Radiosendung, wird <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">dieses Thema</a> bei der Diskussion über Kinder behandelt, die in dem russischen Strafvollzugsystem geboren und aufgezogen werden.</p>
<blockquote><p>Skeptiker glauben einige Mütter werden absichtlich schwanger, nur um ein einfacheres Leben im Gefängnis zu haben: Krankenhaus-Aufenthalt, viel Zeit mit ihrem Kind - ist alles viel besser, als in einer steinernen Zelle zu sitzen, behaupten sie.</p></blockquote>
<p>Und es gibt Frauen, die glauben, Schwangerschaft ist die einzige Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen. Das war der Fall im letzten Juni, als eine Engländerin in Laos für Drogenschmuggel eingekerkert und zu Tode verurteilt worden war, im Gefängnis schwanger wurde und damit der Hinrichtung entkam, weil die Regierung in Laos eine schwangere Frau nicht hinrichtet. Es wurde <a href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/105278/No-firing-squad-for-girl-who-fell-pregnant-in-jail">behauptet</a>, gemäß dem ‘<em>Daily Express</em>’, einer englischen Tageszeitung, dass sie künstlich befruchtet wurde “um einen milderen Urteilsspruch zu erreichen”.</p>
<p><strong>Mit eigenen Worten: Frauen erzählen von ihren Kindern und dem Gefängnisleben</strong><br />
Geraldin Rodríguez, eine Argentinierin, die ihre Zeit in einem Gefängnis von Ecuador für Drogenschmuggel verbringt, erzählt <a href="http://marcosbrugiati.blogspot.com/2009/07/carcel-de-mujeres.html">Marcos Brugiati</a>, dem Autor der mit Kunst verbundenen online Publikation<a href="http://www.indexarte.com.ar/noticias/562/las-rejas-de-la-carcel-el-arte-de-la-espera.htm"> <em>Plastica-Argentina</em></a>, ihre Geschichte über Schauspielerei und Aufführungen im Gefängnis, über schwanger werden und ihr Kind im Gefängnis zur Welt zu bringen. Es wurde ihr erlaubt, ihr Kind bei sich zu behalten, doch entschied sie sich dafür, dass das Kind frei aufwachsen sollte:</p>
<blockquote><p>“Decidí que salga para vivir, tenía miedo que sufra de grande los traumas que hoy tengo. Se lo llevó al año mi hermano quien se hice cargo con su esposa”.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich entschied mich, er sollte mich verlassen um leben zu können. Ich befürchtete, er würde unter den gleichen Traumas leiden, die ich heute habe. Nach einem Jahr nahm mein Bruder ihn mit und zieht ihn zusammen mit seiner Frau auf.</div>
<p>Juvinete ist in einem <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html">spanischen Gefängnis</a> und war schwanger, als sie wegen Drogendelikten eingesperrt wurde. Sie erzählte der spanischen Zeitung <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html"><em>NorteCastilla</em></a> ihre Geschichte. Drei Jahre, nachdem sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt gebracht hatte, musste das Kind sie verlassen und wurde an eine Pflegefamilie übergeben. Juvinete sieht ihre Tochter alle 15 Tage und jeden zweiten Monat erhält sie 2 Wochen Urlaub um mit ihr zusammen zu sein. Alles sieht jedoch nicht so rosig aus: es besteht die Möglichkeit, dass Juvinete in ihr heimatliches Brasilien deportiert wird und sie befürchtet die Folgen, die das für ihr Kind haben könnte. Sie hat einen Rat für jede Frau, die im Gefängnis schwanger werden will:</p>
<blockquote><p>-Intento convencerlas para que no se queden en estado dentro porque ver a un niño privado de libertad es muy duro, es irresponsable. Ellos no tienen que pagar nuestros errores.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich versuche sie davon zu überzeugen nicht schwanger zu werden, solange sie drinnen sind, denn zusehen zu müssen, wie ein Kind seiner Freiheit beraubt wird, ist sehr schwer, es ist unverantwortlich. Sie sollten nicht für unsere Fehler zahlen müssen.</div>
<p>In <em>‘<a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Woman and Prison</a>’</em> (Frauen und Gefängnis), eine Webseite, welche die Erfahrungen der Frauen im Strafvollzugsystem sichtbar machen will, spricht <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Kebby Warner über ihre eigene Schwangerschaft</a> in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten und wie sie während ihrer Schwangerschaft, den Wehen und danach behandelt wurde, als ihr das Kind weggenommen wurde. Hier ist ein Auszug, wo sie über den Geburtsvorgang schreibt:</p>
<blockquote><p>Während der Wehen darf niemand in den Entbindungssaal. Meine Familie wusste noch nicht einmal, dass ich in den Wehen lag oder sie hatte, bis nachdem ich das Krankenhaus verließ. In diesen drei Tagen blieben einige der Wächterinnen im Zimmer, aber wenn die Krankenschwester sie darum bat, draußen zu sitzen, folgten sie meistens dieser Bitte. Ich habe Schauergeschichten gehört in denen Frauen an das Entbindungsbett gekettet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste. Die meisten Krankenschwestern behandelten mich wie einen Menschen, nicht wie eine Gefangene.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/index.html">Women and Prison</a> können Sie weitere Zeugenberichte lesen, sowie über das Aufwachsen mit Eltern im Gefängnis und die verschiedenen Auswirkungen, die eingekerkerte Frauen auf ihre Kinder haben.<br />
So, was denken Sie? Auf der ganzen Welt gibt es schwangere Frauen, die keine Gesundheitspflege irgendwelcher Art erhalten. Ist es richtig, dass speziellen Anstrengungen zugunsten von Frauen in Gefängnissen gemacht werden? Gibt es einen Unterschied zwischen den Frauen, die eine Strafe in einer Strafanstalt absitzen, und denen die draußen sind? Sollen sie unterschiedlich behandelt werden?</p>
<p>Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von <a href="http://www.flickr.com/photos/daquellamanera/2044749780/">daquella manera.</a></p>
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		<title>China: Schweinegrippe wird auf Twitter verfolgt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber nachzudenken [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun in Mexico und anderswo gegen die Schweinepest unternommen werden.
Wang Jiaodong untersucht in seinem Posting, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/28/china-tracking-swine-flu-on-twitter/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber <a href="http://www.my1510.cn/article.php?id=493cc4c4029b1678">nachzudenken</a> [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/27/global-health-swine-flu-threat-spreads-worldwide/">in Mexico und anderswo</a> gegen die Schweinepest unternommen werden.<br />
<a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">Wang Jiaodong</a> untersucht in seinem Posting, wie Social Media dazu genutzt werden, die Verbreitung von Krankheiten zu verfolgen, wobei er Keywords auf <a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">China Google</a> oder #hashmarks auf Twitter verfolgt und eine globale <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=en&#038;t=p&#038;msa=0&#038;msid=106484775090296685271.0004681a37b713f6b5950&#038;ll=32.639375,-110.390625&#038;spn=24.413424,39.462891&#038;z=5?">Google-Map der Schweinegrippe </a> plus QQ-Version erstellt.</p>
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		<title>Weltgesundheit: Bedrohung durch Schweinegrippe wächst weltweit</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt auch in sieben weiteren Ländern bestätigte Fälle bzw. Verdachtsfälle auf Schweinegrippe, die Anfang des Monats in Mexiko auftrat. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt es, es handle sich bei diesem Ausbruch um einen "öffentlichen Gesundheitsnotfall von internationaler Tragweite".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/27/global-health-swine-flu-threat-spreads-worldwide/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Schutz vor Schweinegrippe" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3474744375_fca198e5ff_m.jpg" alt="" width="240" height="159" />Es gibt auch in sieben weiteren Ländern bestätigte Fälle bzw. Verdachtsfälle auf Schweinegrippe, die Anfang des Monats in <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/25/mexico-concern-over-swine-flu-outbreak/">Mexiko</a> auftrat. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2009/h1n1_20090425/en/index.html">heißt es</a>, es handle sich bei diesem Ausbruch um einen &#8220;öffentlichen Gesundheitsnotfall von internationaler Tragweite&#8221;.</p>
<p>Bei der <a href="http://www.cdc.gov/swineflu/">Schweinegrippe</a>, die auch als Schweineinfluenza A oder H1N1 bekannt ist, handelt es sich um eine Erkrankung der Atemwege bei Schweinen, die hauptsächlich durch Husten und Niesen von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. In Mexiko gibt es über <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gGSyeznluvlTTO6A31IITVNX52FA">100 Todesfälle</a>, die möglicherweise mit der Schweinegrippe in Zusammenhang stehen, und mehr als 1.600 Menschen sind an dem Virus erkrankt oder es besteht der Verdacht auf eine Erkrankung durch das Virus. In den USA und Kanada wurden Fälle von Schweinegrippe bereits <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hZVkRqV2uZVim0TRk5R1ZBfovTCAD97QESOO1">bestätigt</a>, während es in Neuseeland, Spanien, Frankreich, Israel und Brasilien Verdachtsfälle gibt. Liz Borkowski, die auf <em>The Pump Handle</em> bloggt, <a href="http://thepumphandle.wordpress.com/2009/04/26/swine-flu-outbreak/">erläutert</a>, warum die Verbreitung der Schweinegrippe mit Sorge gesehen wird:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schweinegrippe ist recht verbreitet, wobei sie normalerweise nur von Schweinen auf Menschen übertragen wird. Dieser neue Stamm scheint von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein und es erkranken auch junge, ansonsten gesunde Erwachsene daran. Das bedeutet, dass das Virus eine landesweite Epidemie verursachen könnte. Es ist also angebracht, dass in Mexiko Schulen bis zum 6. Mai geschlossen wurden und öffentliche Großversammlungen, auch Gottesdienste, verboten wurden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die amerikanischen Gesundheitsbehörden erklärten am 26. April einen öffenlichen Gesundheitsnotstand, nachdem 20 Fälle von Schweinegrippe in den Staaten Kalifornien, Kansas, New York, Ohio und Texas bestätigt worden waren. Die meisten dieser Fälle waren jedoch <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_04_26/en/index.html">leicht</a> und es wurde über keine Todesfälle berichtet. In Kanada wurden ebenfalls sechs leichte Fälle von Schweinegrippe in den Provinzen Nova Scotia und British Columbia <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=awMeiF_SLkGs&amp;refer=home">bestätigt</a>.</p>
<p>Die Neuigkeiten über die Schweinegrippe verbreiten sich schnell im Internet, da viele nach Antworten suchen und ihre Meinung zu der Krankheit kundtun. &#8220;Swine Flu&#8221; und &#8220;#swineflu&#8221; sind zurzeit die <a href="http://search.twitter.com/">Top-Themen</a> auf Twitter und es wurden einige <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;t=p&amp;msa=0&amp;msid=106484775090296685271.0004681a37b713f6b5950&amp;ll=32.639375,-110.390625&amp;spn=59.906843,114.257813&amp;z=4]">Google-Maps</a> eingerichtet, auf denen Ausbrüche verzeichnet werden. Auf der ganzen Welt unterhalten sich Blogger über die Schweinegrippe.</p>
<p>Daniel Hernandez, der auf <em>Intersections</em> bloggt, <a href="http://danielhernandez.typepad.com/daniel_hernandez/2009/04/in-mexico-city-the-infection-is-fear.html">beschreibt</a> diese Szene in Mexico City:</p>
<blockquote><p>&#8220;Während die Oberen der WHO am Samstag eine Notfallversammlung in Genf einberiefen, gaben Soldaten in Mexico City an Kreuzungen, Metro-Stationen und auf Plätzen Gesichtsmasken aus. Ein Militär im Tarnanzug gab mir eine Maske, als ich die Metrostation Bellas Artes betrat, aber sie fiel auseinander, noch bevor ich in den Zug einstieg. Im Zug beäugten sich die Fahrgäste argwöhnisch und vermieden jeden Kontakt mit Fremden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Matthew Yglesias, der für Center for American Progress Action Fund bloggt, <a href="http://yglesias.thinkprogress.org/archives/2009/04/swine-flu.php">äußert sich besorgt</a> darüber, wie diejenigen in den USA mit der Krankheit umgehen werden, die über keine Krankenversicherung verfügen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe zu diesem Thema nichts zu sagen, was über die Tatsache hinausgeht, dass es schön wäre, in einem Land zu leben, in dem, wenn man aufgrund einer Virus-Infektion ernsthaft erkrankt, der Zugang zu wirksamen medizinischen Heilmitteln nicht vom Wohlstand, Einkommen oder Beschäftigungsstatus abhinge.&#8221;</p></blockquote>
<p>Jim McVeagh, der von Neuseeland aus auf <em>MacDoctor</em> bloggt, denkt, dass in seinem Land und weltweit mehr getan werden muss, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken. In Neuseeland besteht bei <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8019882.stm">13 Studenten</a>, die vor Kurzem in Mexiko waren, der Verdacht auf die Krankheit. McVeagh <a href="http://www.macdoctor.co.nz/?p=2061">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Angesichts der massiven Über-Reaktion im Fall der Vogelgrippe, hätte man dieses Mal auf eine lebhaftere Reaktion als einer reinen Überwachung hoffen können. Ich hätte angenommen, dass zumindest eine Isolation der Fälle durchgeführt sowie Reisebeschränkungen nach Mexiko verhängt werden würden, bis neue Daten vorlägen. Da die CDC [die amerikanischen Zentren für Krankheitsüberwachung und -vorbeugung] nun landsam aufwachen - wahrscheinlich eine Woche zu spät - und die WHO weiterhin Däumchen dreht, erscheint die halbherzige Reaktion Neuseelands im Vergleich schon fast forsch.</p>
<p>Während es sich hierbei um einen weiteren Reinfall handeln könnte, wäre es schön, wenn die Gesundheitsbehörden dies lieber im Nachhinein bekannt geben könnten, als ganz offensichtlich im Vorhinein mit unvollständigen Informationen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Länder führen <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hZVkRqV2uZVim0TRk5R1ZBfovTCAD97QESOO1">Sicherheitsmaßnahmen</a> ein, um die Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern. So werden z. B. an einigen Flughäfen Reisende aus Mexiko auf Grippesymptome untersucht. China und Russland planen, jeden, der Syptome zeigt, unter Quarantäne zu stellen. Vijay Sadasivam bloggt auf <em>scan man</em> und <a href="http://www.catscanman.net/blog/2009/04/swine-flu/">sagt</a>, dass in Indien keinerlei Präventionsmaßnahmen ergriffen wurden, während boinky auf <em>Finestkind Clinic and fish market</em> eine auf den Philippinen durchgeführte Maßnahme <a href="http://fkclinic.blogspot.com/2009/04/swine-flu.html">beschreibt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Philippinen werden die Einfuhr von Schweinefleisch aus den USA und Mexiko stoppen, um die Verbreitung einzudämmen&#8230;das ist deshalb lustig, weil die Grippe von Mensch zu Mensch übertragen wird und unsere eigenen Schweine mit dem Ebola-Reston-Virus infiziert sind&#8230;<br />
aber natürlich ist Festtagsstimmung und bisher hört man nichts von Quarantäne für Menschen, wie es bei SARS der Fall war&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Blogger zeigen auf, dass, obwohl die Gefahr ernst genommen werden und man sich vorbereiten sollte, es im Moment keinen Grund zur Panik gibt. In einem Artikel auf <em>Utah Preppers</em> <a href="http://www.utahpreppers.com/2009/04/pandemic-preparedness/">heißt es</a> z. B.:</p>
<blockquote><p>&#8220;Einige schnelle Anti-Panik-Bemerkungen&#8230;</p>
<li>Die Schweinegrippe wird NICHT über Nahrungsmittel übertragen. Der Verzehr von Schweinefleisch ist NICHT mit Risiko behaftet.</li>
<li>Dies ist NICHT das erste Mal, dass die &#8220;Schweinegrippe&#8221; auf Menschen übertragen wurde. Das geschah schon ein paarmal zuvor, ohne dass es in eine weltweite Epidemie ausgeartet wäre.</li>
<li>Diese Art von Schweinegrippe ist, wie jede Art von Grippe, ein Virus und wird hauptsächlich durch Husten und Niesen von Mensch zu Mensch übertragen.</li>
<li>Das ist nur eine Grippe! Wichtig ist jetzt, sich NICHT ANZUSTECKEN.&#8221;</li>
</blockquote>
<p>Die WHO empfiehlt derzeit keine Reise- oder Handelsbeschränkungen und sagt, dass vor der Anhebung der <a href="http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/phase/en/index.html">weltweiten Emidemiewarnstufe</a>, die sich zurzeit auf Stufe drei von sechs Stufen befindet, mehr Informationen über das Virus gesammelt werden müssen.<br />
<em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/sarihuella/3474744375/">Schutz vor der Schweinegrippe</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/sarihuella/">Sarihuella</a> auf Flickr.</em></p>
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		<title>Gesundheit weltweit: Twitter-Duell für Kampf gegen Malaria</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 20:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche wurde Twitter zur neuesten Waffe im Kampf gegen Malaria. Der amerikanische Schauspieler Ashton Kutcher forderte den Nachrichtensender CNN zu einem Wettrennen darum heraus, wer als Erster eine Million Follower verbuchen kann. Der jeweilige Sieger des vieldiskutierten Wettbewerbs gelobte, rechtzeitig zum Weltmalariatag am 25. April, Moskito-Bettnetze zu spenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/20/global-health-twitter-face-off-to-fight-malaria/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Prevent Malaria" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/410034026_44b385a211_m.jpg" alt="" width="240" height="160" />In der vergangenen Woche wurde Twitter zur neuesten Waffe im Kampf gegen Malaria. Der amerikanische Schauspieler Ashton Kutcher forderte den Nachrichtensender CNN zu einem Wettrennen darum heraus, wer als Erster eine Million Follower verbuchen kann. Der jeweilige Sieger des vieldiskutierten Wettbewerbs gelobte, rechtzeitig zum <a href="http://www.rbm.who.int/worldmalariaday/">Weltmalariatag</a> am 25. April, Moskito-Bettnetze zu spenden.</p>
<p>Letzten Donnerstag schlug <a href="http://twitter.com/aplusk">Kutcher</a> in der Nacht den <a href="http://twitter.com/cnnbrk">Nachrichtenticker von CNN</a> knapp und wurde zum ersten Twitter-User mit einer Million Tweet-Abonnenten. Im Fall eines Sieges hatte Kutcher <a href="http://twitter.com/aplusk/status/1522394188">versprochen</a> 10.000 Moskito-Bettnetze an die gemeinnützige Organisation &#8220;<a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/20/global-health-twitter-face-off-to-fight-malaria/www.MalariaNoMore.org">Malaria No More</a>&#8221; zu spenden und dabei zu helfen, Familien in Afrika vor Malaria zu schützen. Kutcher begann Anfang des Monats, noch vor dem Wettbewerb mit CNN, über Malaria zu twittern, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.</p>
<p>Malaria ist eine tödlich verlaufende Krankheit, die durch bestimmte Moskitoarten zwischen Menschen übertragen wird. Mehr als 500 Millionen Menschen werden jährlich <a href="http://www.who.int/mediacentre/events/annual/malaria/en/index.html">infiziert</a> und über eine Million sterben daran. Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. Die schlimmsten Auswirkungen hat die Krankheit in Schwarzafrika, aber Malaria sucht auch Asien, Lateinamerika, den Nahen Osten und Teile Europas heim. Malaria ist vermeidbar und behandelbar, dazu sind allerdings mit Insektiziden behandelte Moskitonetze, das Versprühen von Insektiziden im Raum und Medikamente gegen Malaria von Nöten.</p>
<p>Viele Blogger sind begeistert von Kutchers Gag, bei dem es darum ging, auf das Problem aufmerksam zu machen. Zum Beispiel <a href="http://www.malariapolicycenter.org/blog/?p=75">dankt</a> das Malaria Policy Center Kutcher, während ein Artikel auf The Singapore Enquirer Kutchers Sieg als Win-Win-Situation <a href="http://singaporeenquirer.sg/?p=3357">feiert</a>:</p>
<blockquote><p>“Obwohl man das Ganze auf den ersten Blick für ziemlich absurd halten könnte, sieht es nun so aus, als ob der Erste, der das 1-Million-Ziel erreicht hat, eine bedeutenden Summe für den Kampf gegen Malaria in Afrika spenden wird…</p>
<p>…Es sieht also ganz danach aus, als ob sich hier alle in einer Win-Win-Win-Sitution befänden. Twitter bekommt Werbung gratis. Es gibt Geld für den Kampf gegen Malaria in Afrika. Und James Cox [der frühere Eigentümer des Twitter-Accounts für den CNN-Newsticker] lacht auf dem Weg zur Bank. Aber so etwas gibt es nur in Amerika, der amerikanische Traum existiert zumindest noch für einen glücklichen Burschen.”</p></blockquote>
<p>Ein Artikel im Blog <em>A Mexican View</em> <a href="http://mexicanview.blogspot.com/2009/04/how-latin-america-businesses-can-learn.html">fügt hinzu</a>, dass Unternehmen in Lateinamerika von Kutchers Eskapaden lernen können:</p>
<blockquote><p>“Lateinamerikanische Unternehmen haben noch nicht begriffen, dass es möglich ist, mithilfe von sozialen Netzwerken Markentreue aufzubauen…Ich denke, sie sollten das nicht als Modeerscheinung sehen, sondern damit beginnen, eine Präsenz für ihre Marke aufzubauen, und ich hoffe, Unternehmen in Lateinamerika werden es verstehen, soziale Medien zu ihrem Vorteil auszunutzen, eine Verbindung zu ihren Konsumenten aufzubauen, so wie Ashton und andere Hollywood-Stars es tun.”</p></blockquote>
<p>Andere kritisieren jedoch Kutchers Schritt. Ihrer Meinung nach untergräbt es den gesamten Sinn hinter Twitter. Ein Artikel auf <em>A Pinoy Blog About Nothing</em> nimmt Kutchers Siegesrede auseinander und <a href="http://clickmomukhamo.com/blog/archives/2009/04/17/annotating-ashton-kutchers-victory-speech/">hat dem Schauspieler Folgendes zu sagen</a>:</p>
<blockquote><p>“Was dir gelungen ist, ist den Fokus auf den falschen Aspekt von Twitter zu lenken. Jetzt denkt jeder Star: &#8220;Hey, ich bin berühmter als Ashton, ich könnte locker mehr als eine Million schaffen.&#8221; Du müsstest lügen, wenn du behaupten wolltest, jeden Post deiner Million Follower zu lesen — das ist einfach nicht möglich. Der Wert von Twitter lag für mich schon immer in den Informationen, die von jedem Kontakt weitergegeben werden. Dir ist es gelungen, das in den alten Medien verhaftete Hollywood in Twitter zu zwängen, nach dem Motto: Je größer das eigene Publikum, desto besser.”</p></blockquote>
<p>Clement Nthambazale Nyirenda, der von Malawi auf <em>Clement Nyirenda&#39;s blog world</em> bloggt, <a href="http://nthambazale.com/2009/04/ashton-kutcher-should-just-send-the-10000-nets-to-africa-without-preconditions/">sagt</a>, dass es bei dem Twitter-Wettbewerb mehr um Kutchers Ego geht als um Malaria.</p>
<blockquote><p>“Ich, für meinen Teil, bin vollkommen gegen Kutchers Motive. Warum sollte ich ihm dafür auf Twitter folgen, dass er Netze an leidende Menschen in Afrika ausgibt? Dieser Typ benutzt Afrika für seinen eigenen Ruhm. Übrigens, ich kenne ihn nur aufgrund dieser Nachrichten heute. Und ich bin sicher, dass so viele Leute heute zum allerersten Mal von ihm erfahren, sogar während ich schreibe. Wenn es ihm gelingt, vor CNN und dem Rest 1.000.000 Follower zu bekommen, wird er als erster Twitter-User in die Geschichte eingehen, dem dies gelungen ist. Er wird am Ende sehr viel mehr Geld damit machen, als die 10.000 Netze kosten werden. Wenn er wirklich ein Herz für Afrika hat, sollte er die 10.000 Netze ohne Vorbedingungen nach Afrika senden.”</p></blockquote>
<p>Ein Artikel auf Project Diaspora stimmt Nyirenda zu und <a href="http://projectdiaspora.org/2009/04/16/celebrity-stunts-of-altruistism-are-killing-livelihoods-in-africa/">fügt hinzu</a>, dass Gags durch Berühmtheiten für nicht nachhaltige Lösungen werben und den Menschen in Afrika in Wirklichkeit nicht helfen:</p>
<blockquote><p>“Natürlich schützen Bettnetze uns davor gestochen zu werden, aber was sollen wir tun, wenn wir nicht unter den Netzen sind? Aber unsere Leben könnten soviel erfüllter sein, wenn wir als Arbeiter in der nicht existierenden afrikanischen Anti-Malaria-Branche arbeiten würden. Wir hätten Artemisia und Pyrethrum anbauen oder in einer Bettnetz-Fabrik arbeiten können; ich hätte meine Familie durch den Erlös ernähren können, aber leider kann ich es nicht. Ashton Kutcher fühlte sich ungeliebt und hatte Lust auf einen kleinen Popularitätswettbewerb, und wir sind die <del datetime="2009-04-20T19:51:14+00:00">Zuschauer Arena Handlanger</del> Opfer.</p>
<p>Wäre es nicht besser, Geld in einheimische Firmen zu investieren, die die Netze herstellen könnten, und so ein nachhaltiges Unternehmen zu betreiben, das Bettnetze verkauft? Oder in den Landwirtschaftssektor zu investieren, so dass Bauern leichter die Nachfrage nach Pflanzen wie Artemesia annua und Pyrethrum, einfach anzubauende pflanzliche Wirkstoffe für Anti-Malaria-Medikamenten, befriedigen können?”</p></blockquote>
<p>In einem Artikel auf <em>The Content Police</em> <a href="http://comptoncreative.com/thecontentpolice/?p=51">heißt es</a> aber, dass das, was er tat trotz der breit gefächerten Meinungen zu Kutchers Gag, es am Ende wert war:</p>
<blockquote><p>“Es ist schwer, sich dem Hype um Ashton Kutchers Sieg gegen CNN im &#8220;Twitter-Rennen&#8221; zu entziehen. Es gibt jede Menge Meinungen zu dem Thema:</p>
<p>1) ES IST MIR VOLLKOMMEN EGAL!!!<br />
2) Die Macht dem Volk!<br />
3) Twitter ist zu einem Popularitätswettbewerb geworden<br />
4) Twitter ist jetzt offiziell - Gott bewahre - MAINSTREAM<br />
5) Hierdurch verändern sich die Medien grundlegend<br />
6) Twitter ist tot (soll entweder bedeutet, dass es für seinen eigenen Niedergang verantwortlich ist oder für die mit einem Hang zur Dramatik: &#8220;Du bist für mich tot, Twitter, schnief, schnief, tot für mich&#8221;)…</p>
<p>…Die Zyniker unter uns werden Kutchers Versprechen, 10.000 Anti-Moskito-Netze für Afrika zu kaufen für eine Marketing-Masche halten, einen billigen Trick etc., um seine Twitter-Follower auf eine Million zu hieven. Sucht Kutcher einfach nur nach mehr Publicity? Oder versucht er wirklich die Macht des Volkes auf den Seiten von sozialen Medien zu demonstrieren? Kommt es darauf am Ende überhaupt an? Für mich nicht. Für mich ging es immer nur um die Anti-Moskito-Netze. Wenn schon ein Leben dadurch gerettet werden konnte, war es die Sache wert. Und 10.000 Malaria-Netze werden sicherlich viele Leben retten.”</p></blockquote>
<p>CNN wird mit Kutcher gleichziehen und ebenfalls 10.000 Moskito-Bettnetze für den Weltmalariatag spenden. Als <a href="http://www.cnn.com/2009/TECH/04/17/ashton.cnn.twitter.battle/index.html?iref=newssearch">Trittbrettfahrerin</a> erweist sich auch Oprah Winfrey, die sagte, sie wolle 20.000 Moskito-Bettnetze für einen guten Zweck spenden; ebenso der Moderator von &#8220;American Idol&#8221; Ryan Seacrest.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/djsacche/410034026/">Prevent Malaria</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/djsacche/">eürodäna</a> auf Flickr.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/20/gesundheit-weltweit-twitter-duell-fur-kampf-gegen-malaria/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Indien: Schritte gegen die „Yoga-Piraterie“</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 17:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[U.S.A.]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Indien hat ein Team von Wissenschaftlern zusammengestellt, das alle alten Yoga-Positionen (auch Asanas genannt)  identifizieren und festhalten soll um zu versuchen Einwohner anderer Länder daran zu hindern, dieses vorhandene Wissen zu patentieren.
Manche nennen diese Praktiken, bei denen Patente und / oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/16/india-steps-to-prevent-yoga-piracy/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/2175184797_253169f4d5_m.jpg" alt="Yoga By Sunset" title="Yoga By Sunset" width="240" height="181" class="alignright size-full wp-image-62165" />Indien hat ein Team von Wissenschaftlern zusammengestellt, das alle alten Yoga-Positionen (auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asana">Asanas</a> genannt)  identifizieren und festhalten soll um zu versuchen Einwohner anderer Länder daran zu hindern, dieses vorhandene Wissen zu patentieren.</p>
<p>Manche nennen diese Praktiken, bei denen Patente und / oder Copyrights geltend gemacht werden auf Haltungen und Techniken wie sie in alten aus Indien stammenden Schriften zu finden sind, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yoga_piracy">Yoga-Piraterie [en]</a>.<br />
So berichtet <em>The Telegraph</em> in einem <a href=" http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/india/4783753/India-moves-to-patent-yoga-poses-in-bid-to-protect-traditional-knowledge.html">Artikel [en]</a>, dass es allein in den Vereinigten Staaten mehr als 130 Patente, 159 Copyrights und 2300 Markenzeichen mit Bezug zu Yoga gibt.</p>
<p>Als Antwort darauf hat die indische Regierung angefangen alte Texte zu genau zu lesen und Yoga Asanas zu dokumentieren. Die Informationen werden in der Traditional Knowledge Digital Library aufbewahrt, einer elektronischen Enzyklopädie der traditionellen indischen Medizin, die Patentämtern weltweit zugänglich gemacht werden soll. Amit Agarwal <a href=" http://www.labnol.org/india/interesting/india-fights-pirates-to-save-yoga/7532/">führt aus [en]</a>: </p>
<blockquote>
<p>&#8220;Alarmed by the growing number of instances of Western yoga gurus claiming copyrights to ancient &#8216;asanas,&#39; the Government of India has decided to fight back.</p>
<p>The Union Health Ministry has assembled a team of 200 researchers from the Council of Scientific and Industrial Research (CSIR) to put on record all known yoga postures and techniques in a comprehensive database called Traditional Knowledge Digital Library (TKDL).</p>
<p>The Government of India hopes that future patent applications would be rejected on the basis of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Prior_art">&#8216;prior art&#39;</a> from the information in the TKDL.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Alarmiert von der Zunahme westlicher Yoga-Gurus, die Copyrights auf alte „Asanas“ anmelden, hat sich die indische Regierung dazu entschlossen zurückzuschlagen.</p>
<p>Das indische Gesundheitsministerium hat ein Team zusammengestellt aus 200 Forschern des Rates für wissenschaftliche und industrielle Forschung (Council of Scientific and Industrial Research - CSIR) um alle bekannten Yoga-Positionen und Techniken in einer umfassenden Datenbank genannt „digitale Bibliothek des traditionellen Wissens“ (Traditional Knowledge Digital Library - TKDL) zu speichern.</p>
<p>Die indische Regierung hofft, dass zukünftige Anmeldungen von Patenten aufgrund des „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Prior_art">Standes der Technik</a>“ mithilfe von Informationen aus der TKDL zurückgewiesen werden können.</p>
</div>
<p>Bisher wurden <a href="http://timesofindia.indiatimes.com/India/Yoga-piracy-India-shows-whos-the-guru/articleshow/4167939.cms">600 Asanas [en]</a> in die Datenbank eingetragen, und das Team plant, mindestens 1500 Yoga-Positionen bis Ende des Jahres aufzuzeichnen. Viele stimmen diesem Schritt zu. Zum Beispiel <a href="http://timesofindia.indiatimes.com/opinions/4167939.cms?curpg=2">kommentiert [en]</a> Marathi vedic in einem Artikel in der <em>Times of India</em></p>
<blockquote>
<p>&#8220;I completely support this move&#8230; We have to preserve our culture which is being attacked by westerners by not only patents but also by missionary activities&#8230;Wake up Vedics!!!! This is our country!!!! Our culture if not us who will preserve it????&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich unterstütze diesen Schritt voll und ganz&#8230; Wir müssen unsere Kultur bewahren, die von Westlern nicht nur durch Patente, sondern auch durch Missionierung angegriffen wird&#8230; Wacht auf Hindus!!! Das ist unser Land!!! Unsere Kultur, wer wenn nicht wir, wird sie bewahren????</p>
</div>
<p>Swami Param <a href="http://www.yogadork.com/2009/02/23/india-to-save-yoga-from-western-pirates/">fügt in einem Kommentar zu einem Post auf <em>YogaDork</em> hinzu</a>: </p>
<blockquote>
<p>&#8220;Many Hindus are just now beginning to realize that in their sharing of the Hindu/Yogas, they did not realize that those who took this gift would then, effectively, steal it. The entire phony yoga movement consists of a concerted effort to erase any Hindu connection to Yoga. Of course anyone with a bit cursory knowledge, realizes that all of real Yoga is Hinduism. It is past time to put an end to this theft, distortion and business of &#8216;yoga&#39;.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Viele Hindus beginnen erst jetzt zu begreifen, dass ihnen beim Teilen des hinduistischen Yogas nicht klar war, das diejenigen, die dieses Geschenk annahmen, es in Wirklichkeit stahlen. Die ganze verlogene Yoga-Bewegung besteht aus einer zielgerichteten Anstrengung, jegliche Verbindung zwischen Hinduismus und Yoga auszuradieren. Natürlich erkennt jedermann mit auch nur dem kleinsten bisschen Halbwissen, dass alles wirkliche Yoga Hinduismus ist. Die Zeit ist überreif um diesem Diebstahl, dieser Verdrehung und dieser Geschäftemacherei des „Yoga“ ein Ende zu setzen.</p>
</div>
<p>Die Geschäftsidee „Yoga“ wurde bekannt, als Bikram Choudhury für seinen Yoga-Stil ein Copyright und ein Warenzeichen zugesprochen wurden und er ein Patent für den von ihm begründeten Yoga-Stil anmeldete. Genannt Bikram Yoga (oder „heißes Yoga“) umfasst es eine Reihe von 26 Positionen, die in einem Dampfbad vollzogen werden. Gopika Kaul, der auf <em>Spot-On</em> schreibt, <a href=" http://www.spot-on.com/archives/kaul/2007/06/who_owns_yoga.html">geht näher ein auf die Motivation von Choudhury:</a></p>
<blockquote>
<p>&#8220;The practice of yoga is first described in Hindu sacred texts dating back five thousand years and Hindu sages have been practicing the art for centuries…The gurus, rightly, see yoga as an Indian tradition that is being popularized and, to some extent corrupted, by the West. Why is Bikram so anxious to stake his legal claim? Yoga has changed its image. An element of Indian culture - a quasi-religious element - has become a multibillion-dollar industry.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Das Praktizieren von Yoga wird zuerst erwähnt in heiligen Hindu-Schriften die fünftausend Jahre alt sind und Hindu-Weise haben diese Kunst seit Jahrhunderten ausgeübt&#8230; Die Gurus sehen Yoga zurecht als eine indische Tradition, die populär gemacht und zu einem gewissen Teil korrumpiert wurde durch den Westen. Warum ist Bikram so darauf versessen seinen juristischen Anspruch durchzusetzen? Yoga hat sein Image gewandelt. Ein Element der indischen Kultur - ein nahezu religiöses Element - ist eine Multimilliarden-Dollar-Industrie geworden.</p>
</div>
<p>In den Vereinigten Staaten wirft das Yoga-Geschäft 5,7 Milliarden Dollar pro Jahr ab, wie das <a href=" http://www.yogajournal.com/advertise/press_releases/10"> <em>Yoga Journal</em> [en]</a> berichtet, wenn man das Geld für Yoga-Kurse und -Produkte zusammenrechnet. Manche halten schon die Idee für fragwürdig, mit Yoga Geld zu verdienen. Guerilla Mama Medicine <a href=" http://guerrillamamamedicine.wordpress.com/2009/02/24/todays-reason-to-hate-capitalism-yoga-and-seeds/">sagt [en]</a>:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;i have questioned often the cultural co-optation of making money from teaching yoga.  the fact that we teach an art and science that we have access to because of our incredible economic and military privilege in the US.</p>
<p>where is the moral conscience of these yoga teachers? … how the hell are you going to call it ‘yoga’ and then claim that you thought of that unique way of bending over and teaching your toes?  if you call it yoga (which is a sanskrit word)–you lost any right to a patent.  the reason that someone in india isnt suing you for stealing their cultural knowledge ‘yoga’ is because it is collective knowledge.   the best we are doing is borrowing that knowledge for a short amount of time.  and then we give it back.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe immer wieder die kulturelle Aneignung, Geld zu verdienen mit dem Lehren von Yoga hinterfragt. Die Tatsache, dass wir eine Kunst und Wissenschaft lehren, zu der wir Zugang haben wegen des unglaublichen ökonomischen und militärischen Privilegs in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Wo ist das moralische Gewissen dieser Yoga-Lehrer? &#8230; Wie zum Teufel könnt ihr ihr es „Yoga“ nennen und dann behaupten, dass ihr euch einen einzigartigen Weg ausgedacht habt, sich zu verbeugen und eure Zehen zu lehren? Wenn ihr es Yoga nennt (was ein Wort aus dem Sanskrit ist) - verliert ihr jedes Recht auf ein Patent. Der Grund, dass niemand aus Indien euch verklagt, dass ihr sein kulturelles Wissen namens „Yoga“ gestohlen habt, ist, weil es kollektives Wissen ist. Bestenfalls können wir dieses Wissen für eine kurze Zeit leihen. Und dann geben wir es zurück.</p>
</div>
<p>Aber Yomamma <a href="http://guruphiliac.blogspot.com/2009/02/india-moves-to-protect-its-heritage.html">weist in einem Kommentar zu einem Post auf <em>Guruphiliac</em> daraufhin [en]</a>, dass nicht nur Leute aus dem Westen von Yoga profitieren</p>
<blockquote>
<p>&#8220;This whole deal of complaining about Westerners on the part of both Westerners and Easterners is kind of tiresome, so many Indians have come here because we will buy what they have, support their arts, spirituality, give jobs, etc&#8230; so i think the upside far outweighs the bad for the east and for the west&#8230;</p>
<p>… All the yoga teachers I know acknowledge their teachers and forbearers, they don&#39;t pretend to have invented anything, they are in some cases making a good living, but that is mostly do to hard work and devotion. Popularization was begun in the west, a lot of these arts might be dying otherwise or at least not getting the attention they are now. That being said I don&#39;t disagree with this movement to authenticate and protect, it&#39;s probably a good idea.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>All diese Beschwerden über Westler sowohl von Westlern als auch von Ostlern sind irgendwie ermüdend, so viele Inder sind gekommen, weil wir hier kaufen, was sie haben, weil wir ihre Künste unterstützen, ihre Spiritualität, ihnen Arbeit geben usw.&#8230; deshalb finde ich, dass der Nutzen weit stärker wiegt als das Schlechte für den Osten wie für den Westen&#8230;</p>
<p>&#8230; All die Yoga-Lehrer, die ich kenne, erkennen ihre Lehrer und Vorgänger an, sie behaupten nicht, irgendetwas erfunden zu haben, manchmal verdienen sie gut, aber das ist meist die Folge harter Arbeit und Hingabe. Das Popularisieren begann im Westen, viele dieser Künste lägen jetzt im Sterben, oder würden allermindestens nicht die Aufmerksamkeit erhalten wie jetzt. Nachdem ich das nun gesagt habe: ich bin nicht gegen diese Bewegung, [Yoga] authentisch zu machen und zu schützen, es ist wahrscheinlich eine guter Gedanke.</p>
</div>
<p><em>Foto <a href="http://www.flickr.com/photos/maheshkhanna/2175184797/">Yoga beim Sonnenuntergang</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/maheshkhanna/">Mahesh Khanna</a> auf Flickr.</em></p>
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		<title>Japan: Die Heuschnupfen-Saison ist da</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/02/20/japan-die-heuschnupfen-saison-ist-da/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 20:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es auch nur Liebe wäre, die in der Luft läge. Der Frühling erwacht langsam und die japanischen Zedern senden ihre Pollen aus. Die Kafunsho-Saison (Heuschnupfensaison) hat in Japan offiziell gegonnen. Die letzen Reste der Valentinspralinen wurden zur Seite geschoben, um Platz für Heuschnupfenutensilien zu machen: Taschentücher, Chirurgenmasken, Minzbonbons und vieles mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tomomi-sasaki/">Tomomi Sasaki</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/02/20/japan-hay-fever-season-is-here/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wenn es auch nur <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/love-is-in-the-air-2009/">Liebe wäre, die in der Luft läge</a>. Der Frühling erwacht langsam und die japanischen Zedern senden ihre Pollen aus. Die <em>Kafunsho</em>-Saison (Heuschnupfensaison) hat in Japan offiziell begonnen. Die letzten Reste der Valentinspralinen wurden zur Seite geschoben, um Platz für <em>Kafunsho</em>-Utensilien zu machen: Taschentücher, Chirurgenmasken, Minzbonbons und vieles mehr.</p>
<p>Alte Hasen füllen feierlich ihre Miniapotheken auf, während nicht Eingeweihte jedes Niesen genau untersuchen und sich fragen, ob dieses Jahr das Jahr ihres &#8220;<em>Kafunsho</em>-Debüts&#8221; wird.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fast Heuschnupfenzeit" src="http://farm4.static.flickr.com/3079/2297446474_67bdafcd96.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>&#8220;Fast Heuschnupfen-Saison&#8221; von <a href="http://">kalandrakas</a></p>
<p>Es gibt zahlreiche Statistiken über den Bevölkerungsanteil, der an <em>Kafunsho</em> leidet - die Zahlen werden mit 15-30 % beziffert, wobei der Anteil in Großstadtgebieten höher liegt. Die Auswirkungen von Kafunsho auf die Wirtschaft sind angeblich recht ernst: In einem häufig zitierten <a href="http://group.dai-ichi-life.co.jp/dlri/news_index.html">Bericht</a> des Dai-ichi Life Research Institute Inc. heißt es, dass das BIP im Jahr 2005 durch <em>Kafunsho</em> 0,6 % geringer ausfiel. Der private Konsum sinkt, weil Menschen sich vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten und verschlechterte Konzentrationsfähigkeit sich negativ auf die Arbeitsproduktivität auswirkt.</p>
<p>Bereits ein Woche bevor das Wetteramt am 13. Februar bekannt gab, dass der &#8220;haru-ichiban&#8221; nun wehe, ließen die ersten starken Südwinde des Jahres bereits auf die &#8220;offizielle&#8221; Ankunft des Frühlings schließen, und bei vielen Bloggern stellte sich mit Beginn der <em>Kafunsho</em>-Saison eine nervöse Unruhe ein.</p>
<p>Ein Blogpost von <a href="http://blog.livedoor.jp/eternal_name/archives/982575.html">eternal_name</a> ist ein typisches Beispiel dafür:</p>
<blockquote><p>今年もこの時期がやってきました。一年間で最も憂鬱になる時期が春、花粉症の時期です。目だけ、鼻だけ、両方の人といるみたいですが、俺は両方なんでかなり辛いです。また目薬、マスク、漢方薬、ヨーグルト、色々と買い集めないといけないな…。</p></blockquote>
<div class="translation">Es wieder diese Zeit im Jahr. Die depressivste Zeit des Jahres für mich - die <em>Kafunsho</em>-Saison. Einige haben nur Probleme mit Augen oder Nase, aber ich habe beides und es ist wirklich kein Spaß. Ich muss mir Augentropfen, Masken, Medikamente, Joghurt usw. besorgen.</div>
<p>Mizuka Yukizawa, eine Hochschulstudentin, die auf ihr Universitätsexamen lernt, <a href="http://siciliana.blog37.fc2.com/blog-entry-1293.html">klagt</a>:</p>
<blockquote><p>もう花粉飛んでるのか・・・ずーん。<br />
もし入試の日に花粉酷かったら泣きますよ。<br />
花粉症の人はそれを考慮してもらえるとかないんですかね。<br />
この世界で花粉症じゃないってもう凄いアドバンテージだろうな。</p></blockquote>
<div class="translation">Die Pollen fliegen schon… schnupf. Ich werden weinen,  wenn es an meinem Examenstag schlimm sein wird. Ich wünschte, die Universitäten nähmen Rücksicht auf <em>Kafunsho</em>. Es wäre ein solcher Vorteil in dieser Welt, nicht an <em>Kafunsho</em> zu leiden…</div>
<p>SOW ist traurig aber schicksalergeben, wenn er folgendes <a href="http://fictory.txt-nifty.com/diary/2009/02/post-6c70.html">mitteilt</a>:</p>
<blockquote><p>２年前からこの季節に外に出ると、目がしょぼしょぼすると思っていたのだが、今年も先日外に出た時に同様の症状になった。折しも花粉飛び始めの日。考えたくないので考えていなかったが、やっぱり花粉症か。</p></blockquote>
<div class="translation">Seit zwei Jahren bekomme ich immer trübe Augen, wenn ich in dieser Zeit nach draußen gehe. Dieses Jahr war es wieder das gleiche, genau an dem Tag, an dem die Pollen zu fliegen begannen. Ich habe nicht darüber nachgedacht, denn ich möchte es eigentlich nicht in Betracht ziehen, aber ich denken jetzt, dass es <em>Kafunsho</em> ist.</div>
<p>Chiro Mama <a href="http://lovely-chiro-mixdog.a-thera.jp/article/1651005.html">fragt sich</a>, ob ihr Hund an <em>Kafunsho</em> leidet. Yumeyume <a href="http://yuehui.269g.net/article/13932806.html">erklärt</a> die Logik hinter dem viel gepriesenen Joghurt. Usabuta <a href="http://ameblo.jp/usabutablog/entry-10205427688.html">weist</a> in die Medikation ein, die sie dieses Jahr ausprobiert und verspricht, über das Ergebnis zu berichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angola: Mit Ebola um die Ecke sind die Grenzen geschlossen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/15/angola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/15/angola-mit-ebola-um-die-ecke-sind-die-grenzen-geschlossen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat Angola noch nicht erreicht. Um dem vorzubeugen, hat der Nachbarstaat die Grenzen geschlossen und alle Migrationsbewegungen unterbunden. Damit will Angola verhindern, dass sich das gefährliche Virus in der Bevölkerung ausbreitet. - von Clara Onofre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Carla Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/14/angola-with-ebola-around-the-corner-borders-are-closed/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Auf Grund des <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak/">erneuten Ausbruchs</a> des Ebolafiebers hat die Regierung Angolas beschlossen, <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090106140149695C625689">die Grenze in die Demokratische Repbulik Kongo (DR Kongo) zu schließen</a>. Damit soll eine Verbreitung des tödlichen Virus auf angolischem Gebiet verhindert werden. Der ständige Migrationsstrom kommt dadurch zum Erliegen, zwischen der kongloesischen Provinz Lunda Norte im Nordosten des Landes. Lunda Norte ist Anziehungspunkt für viele Gastarbeiter, da in diesem Teil des Landes viele Goldminen liegen. <a href="http://www.blog.comunidades.net/nelo/index.php?op=arquivo&amp;idtopico=481918">Nelo de Carcvalho</a> [pt] schreibt in seinem Blog über die Beschränkungen an den Grenzen und die Herrausforderungen, mit denen sich die Regierung Angolas konfrontiert sieht:</p>
<blockquote><p>“Dizer que as fronteiras devem ser fechadas temporáriamente e que ninguém deve entrar e sair para fora do país, usando aquela direcção ou região fronteiriça. Nem mesmo o mosquito da dengue e se entrar, deve ser perseguido. É estratégia que qualquer infante usaria nas suas horas de brincadeira de soldado ou guerrilheiro, ou até de general. Por isso, não temos autoridade nem competência para dar palpites. A não ser desejar sorte e torcer para que tudo saia bem. Neste início de ano, aos angolanos desejamos sorte, com ébola ou sem ébola”.</p></blockquote>
<div class="translation">Festzuhalten gilt, die Grenze müsse vorrübergehend geschlossen werden, so das niemand das Land verlassen oder betreten könne, wenn er diese Grenze benutzen will. Nicht ein mal eine Mücke, die das Denguefieber verursacht, dürfe reinkommen. Und wenn sie es täte, müsse sie bekämpft werden. An diese Strategie müsse sich jedes Kind halten wenn es herumspielt, jeder Soldat oder Guerilla, sogar jeder im Allgemeinen. Denn wir haben keine Behörde, die sie durchsetzen kann. Wir können uns nur Glück wünschen und hoffen, dass alles gut funktioniert. Zu Beginn des neuen Jahres wünschen wir den Angolanern viel Glück, mit oder ohne Ebola.
</div>
<p>Nach Ansicht der angoloische Gesundheitsministers, bereitet die Regierung vor, die Öffentlichkeit zu informieren, um einer Infektion des starken Virus vorzubeugen. Diese Maßnahmen werden zusätzlich durchgeführt in den Provinzen Lunda Norte, Moxico, Malanje, Uige und Lunda Sul. Bislang geht man von ungfähr 40 Ebolafällen aus, und über 10 Todesfällen in den letzten zwei Monaten in der DR Kongo.</p>
<p>Zwei Jahre zuvor kam das Virus auch aus der DR Kongo. Ausgehend aus der westlichen Provinz Kasai, starben dabei ungefähr 180 Menschen. Das Lamperiota-Blog <a href="http://lampeirota.blogs.sapo.pt/44070.htm">schreibt</a> über die jetzige Lage:</p>
<blockquote><p>De vez em quando a doença é falada. É costume meu não ficar a pensar no assunto, escudada na ideia de que é improvável que ela me apanhe a jeito.<br />
É incorrecto. Hoje já não podemos ter certezas dessas. Tudo chega a todo o lado, rapidamente.<br />
Lamento muito por aquela gente que está a defrontar-se com tal inimigo.<br />
Não é a morte que me assusta. É o caminho até ela”</p></blockquote>
<div class="translation">Von Zeit zu Zeit spricht man über die Krankheit. Ich bin es nicht gewohnt darüber nachzudenken und verstecke mich hinter der Idee, dass es unwahrscheinlich ist, das es mich erwischt hinter den Schutzmaßnahmen.<br />
Diese Art zu Denken ist falsch. Wir können heute in diesen Dingen nicht mehr so sicher sein. Es kann jeden sehr schnell treffen.<br />
Es tut mir leid, für jene, die diesem Feind [Ebola] gegenüberstehen<br />
Es ist nicht der Tod, der mir Angst macht. Es ist die Weg dorthin.</div>
<p>Nach Angaben des Sprechers der WHO in Angola, Diosdado Nsue-Mciawag, wird vermutet, das die toten Affen in den Wäldern der DR Kongo verantwortlich sind für den erneuten Ausbruch; und die Art, wie mit ihnen umgegangen wurde. Obwohl es <a href="http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;click_id=68&amp;art_id=nw20090112152927801C175821">bislang keine Fälle </a>von Ebola in Angola gibt, betont der Gesundheitssekretär, das sein Land vorbereitet sei, um mit allen möglichen Situationen umzugehen - besonders seit den Erfahrungen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marburg-Virus">Marburg-Virus</a>, einem weniger gefährlichen aber vergleichbaren Virus.</p>
<p>Es ist das vierte Mal, das Ebola in der DR Kongo ausgebrochen ist, seit dem ersten Mal 1976. Die hochgradig-infektiöse Krankheit verursacht Fieber, Eberbrechen, Durchfall, sowie innere und äußere Blutungen. 2005 starben 329 Menschen an <a href="http://www.reuters.com/article/africaCrisis/idUSL8586536">den Folgen des Marburg-Virus</a>, als es in den Städten der Nordprovinz Uige ausbrach, die nahe and der Grenze zu DR Kongo liegen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/2536860585/"><img class="aligncenter size-full wp-image-55373" title="Ebola virus" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/2536860585_e4689c3966.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Abbild des RNS Filovirus, der Ebolafieber verursacht, unter dem Elektronenmikroskop. Foto von CDC/Cynthia Goldsmith, via Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/hukuzatuna/">hukuzatuna</a>.</em></p>
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		<title>DR Kongo: Betrifft den Ebola-Ausbruch</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/14/dr-kongo-betrifft-den-ebola-ausbruch/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzania]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als 36 Menschen angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Ebola [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/dr-congo-containing-the-ebola-outbreak'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/1094198133_845326fd56_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Ende Dezember wurde ein Ausbruch des hochgradig ansteckenden Ebola Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bestätigt. Offenbar wurden mehr als <a href="http://www.who.int/csr/don/2009_01_02/en/index.html">36 Menschen</a> angesteckt, darunter sind mindestens 12 Todesfälle. Die DR Kongo versucht den Ausbruch einzudämmen, während die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen treffen.</p>
<p>Ebola (eigentlich bezeichnet als Ebolafieber oder Hämorrhagisches Fieber) ist ein Virus, das unter vielen Leuten Angst hervorruft, weil es bislang keine Heilung gibt. Das Virus wird auf sehr einfachem Wege zwischen Menschen (über Körperflüssigkeiten) übertragen und ist für gewöhnlich tödlich. Amanda Taub <a href="http://wrongingrights.blogspot.com/2009/01/congo-also-to-get-less-needed-ebola.html">schreibt</a> auf <em>Wronging Rights</em> über das Virus:</p>
<blockquote><p>„Das schlimmste an Ebola, für jene die es nicht kennen, ist im Grunde genommen, dass deine „Grippe-Symptome“ ein Zeichen für Ebola sein können. Es beginnt mit Kopfschmerzen und einem wunden Hals, begleitet von hohem Fieber und Muskelschwäche. Dann kommen Erbrechen und Durchfall hinzu, sowie beeinträchtigte Leber- und Nierenfunktionen. Diese Symptome, bereits im Spätstadium, werden häufig von internen und externen Blutungen begleitet, sowie einer Verringerung der Zahl der weißen und roten Blutkörperchen. Dies kann dann zu Blutungen in Augen und Mund führen, was den Opfern ein besonders erschreckendes Aussehen verleiht.</p></blockquote>
<p>Der neue Ebola-Ausbruch wurde im kongolesischen Bezirk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mweka,_Democratic_Republic_of_the_Congo">Mweka</a> bestätigt in der westlichen Provinz Kasai. Eine Ursache des Ausbruchs sind offenbar infizierte tote Affen, welche die Krankheit auf Jäger und Frauen übertragen haben könnten. Als Antwort darauf, treffen die Anrainerstaaten bereits Vorsichtsmaßnahmen. Angola hat die <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900SID/JBRN-7N4EMR?OpenDocument&amp;RSS20=18-P">Reisebeschränkungen</a> mit der DR Kongo verschärft. Tanzania ist ebenfalls in <a href="http://dailynews.habarileo.co.tz/analysis/index.php?id=9397">Alarmbereitschaft</a>. Ein Beitrag im <em>South African Catholic</em> <a href="http://southafricancatholic.blogspot.com/2009/01/drc-congo-great-lakes-region-africa-two.html">zeigt</a>:</p>
<blockquote><p>Kürzlich schloss Angola die Grenzen zur infizierten Region in der DR Kongo. Der Kongo selbst versetzte Polizei und Militär in höchste Alarmbereitschaft. Ebola breitete sich zuvor schon mal über die Grenze in den Sudan aus, und die Länder in der Region sind nervös, wegen des lebensgefährlichen und meist unheilbaren Verlaufs der Krankheit. Ebola wurde benannt nach einem einem Fluss in der DR Kongo.</p></blockquote>
<p>Ein Beitrag im <em>Ending Extreme Poverty in the Congo</em>, <a href="http://www.endingextremepoverty.org/2009/01/tanzania-on-alert-against-ebola.html">zeigt</a>, dass es noch keine Reisebeschränkungen in die DR Kongo gibt, aber:</p>
<blockquote><p>Tanzania ist auf Alarmbereitschaft gegen den Ebola-Ausbruch. Angola schloss seine Grenzen.</p>
<p>Die Weltgesundheitshilfe (WHO) riet bisher nicht zu Reisebeschränkungen. Auch als letztes Jahr 187 Menschen starben, wurden kein Reisebeschränkungen beschlossen.</p>
<p>Wären die kongolesischen Armen mobiler, und wenn es gerechtfertigte wäre, dann wären Reisebeschränkungen sinnvoll. Jedoch ohne hinreichende private oder öffentliche Verkehrsmittel, ist es unwahrscheinlich das eine infizierte Person es schafft zur 125 Meilen entfernten Grenze Tanzanias. Angolas Grenzen sind näher am Krisenherd.</p></blockquote>
<p>Das ist <a href="http://www.nasdaq.com/aspxcontent/NewsStory.aspx?cpath=20081229/ACQRTT200812291239RTTRADERUSEQUITY_0455.htm&amp;&amp;mypage=newsheadlines&amp;title=Ebola%20Outbreak%20Claims%2011%20Lives%20In%20DR%20Congo">der vierte Ebola-Ausbruch</a> in der DR Kongo seit 1976; der letzte passierte 2007. Dieses „Ärzte Ohne Grenzen-Blog“ <a href="http://msf.ca/blogs/ZoeY/2007/09/">dokumentiert</a> die Erfahrungen eines Doktors während des letzten Ebola-Ausbruchs. Ärzte Ohne Grenzen schickte ein Team von <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/news/article.cfm?id=3327">Experten</a> nach Kasai, um zu versuchen den Ausbruch einzudämmen. Aber Viceor, der auf <em>Superstrain</em> bloggt, hat <a href="http://superstrain.blogspot.com/2008/12/ebola-virus-outbreak-in-congo-leaves-11.html">keine großen Hoffnungen</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn die Vergangenheit ein Hinweis darauf gibt, wie sich die Gegenwart entwickeln wird, werden wir wahrscheinlich sehen, wie die Todesrate während des neuen Ausbruchs beträchtlich steigen wird.</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://adventuresinhealth.blogspot.com/2008/12/not-just-any-hemorrhagic-fever-ebola-in.html">JShaffer</a> ist traurig über den erneuten Ausbruch in der DR Kongo, wie auch der Schreiber <a href="http://africa.foreignpolicyblogs.com/2008/12/26/the-drcs-ebola-outbreak/">dieses Beitrags</a> auf <em>Foreign Policy Associations Africa</em>:</p>
<blockquote><p>Als wären die Umstände in der Demokratischen Republik Kongo nicht schwierig genug, jetzt steht dieses Land einem neuen Ebola-Ausbruch gegenüber. Die DR Kongo scheint ein Land zu sein, das niemals zur Ruhe kommt, und es schafft sich nur selten eigene gute Chancen darauf.</p></blockquote>
<p>Aber p0157 versucht seinem Post auf <em>Trees &amp; Things</em> ein wenig <a href="http://www.treesandthings.com/story/2009/1/5/16355/70864">optimistischer</a> zu sein:</p>
<blockquote><p>„Das einzig Gute an dieser Situation sind die relativ isolierten Bereiche, in denen Ebola sich ausbreitet. Solange die Menschen, die durch dieses Leid betroffen sind, nicht in Flugzeuge oder Ähnliches steigen, sollten wir nichts zu befürchten haben.</p>
<p>Angesichts der Fortschritte in der Wissenschaft und in der Medizin, und wenn man Ebola noch 5 oder 10 Jahre auf die DR Kongo begrenzen kann, denke ich, es wird es bald ein Ende haben.</p></blockquote>
<p><em>Das Foto <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/1094198133/">Ebola Graffiti</a> wurde von <a href="http://flickr.com/photos/stirwise/">stirwise</a> auf Flickr veröffentlicht.</em></p>
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