<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Gesundheit</title>
	<atom:link href="http://de.globalvoicesonline.org/category/topics/health/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.globalvoicesonline.org</link>
	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 18:47:52 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Ägypten: Patienten in Handschellen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-patienten-in-handschellen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-patienten-in-handschellen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 16:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-patienten-in-handschellen/</guid>
		<description><![CDATA[Warum man Patienten nicht mit Handschellen ans Bett fesseln sollte? Mostafa Hussein aus Ägypten nennt viele Argumente und zeigt Bilder von verhafteten Patienten, die bei den Al-Mahalla-Protesten verletzt worden waren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum man Patienten nicht mit Handschellen ans Bett fesseln sollte? <em><a href="http://moftasa.net/node/1263" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/moftasa.net');">Mostafa Hussein</a></em> aus Ägypten nennt viele Argumente und zeigt Bilder von verhafteten Patienten, die bei den Al-Mahalla-Protesten verletzt worden waren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-patienten-in-handschellen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>AIDS - Ein Tabu in der arabischen Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>

		<category><![CDATA[Irak]]></category>

		<category><![CDATA[Jordanien]]></category>

		<category><![CDATA[LGBT]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Palästina]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Yemen]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/</guid>
		<description><![CDATA[AIDS ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.
Der jordanische Blogger und Arzt Hareega berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:
Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/AIDS" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">AIDS</a> ist ein Tabu in der arabischen Welt. Trotzdem hat dieses furchteinflößende Wort diese Woche seinen Weg in mehrere Blogposts gefunden: In Jordanien, Irak, Palästina, Bahrain und Jemen.</p>
<p>Der jordanische Blogger und Arzt <a href="http://hareega.blogspot.com/2008/04/uncomfortable-conversation.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hareega.blogspot.com');"><em>Hareega</em></a> berichtet von einem &#8216;unangenehmen Gespräch&#39;, dass er mit einem Bekannten über seine Arbeit in der HIV-Aids-Klinik führte:</p>
<blockquote><p>Ein Freund fragte, &#8220;Was macht die Arbeit diesen Monat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es läuft gut, ich bin dreimal pro Woche in der HIV-Klinik&#8221;</p>
<p>&#8220;HIV? Wie Aids?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau&#8221;</p>
<p>&#8220;Pass bloß auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Worauf soll ich aufpassen?&#8221;</p>
<p>Er sah mich an, als ein ich ein Idiot: &#8220;Pass auf das HIV auf!&#8221;</p>
<p>&#8220;Warum sollte ich denn besonders aufpassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, sei einfach vorsichtig, es ist HIV, es ist AIDS!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber warum denn? Ich schlafe nicht mit meinen Patienten in der Klinik.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das weiß ich doch, Scherzkeks, aber pass einfach auf, es geht um Aids.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich nehme auch nicht gemeinsam mit ihnen Drogen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß, ich weiß. Aber pass auf.&#8221;</p>
<p>&#8220;Auf was?!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör zu: Ich bin kein Wissenschaftler (offensichtlich), aber du musst aufpassen, oder ich muss auf dich aufpassen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Hareega</em> fährt fort:</p>
<blockquote><p> Seit Neujahr sind in Jordanien 22 neue HIV Fälle diagnostiziert worden. Dabei wissen die Jordanier, vor allem die &#8216;gebildeten&#39; fast nichts über HIV: Tendenz fallend!</p></blockquote>
<p>Die Irakerin <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2008/04/kiss-of-death.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uncensoredarabwomanblues.blogspot.com');"><em>Layla Anwar</em></a> istebenfalls zornig, wie das Thema in der arabischen Welt geschnitten wird - trotz <a href="http://www.undp.org/hiv/pa_arab.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.undp.org');">steigender Verbreitung</a> der Krankheit. Während die Bloggerin einen TV-Beitrag zum Thema sieht, schreibt sie:</p>
<blockquote><p> Vor einigen Monaten habe ich eine Sendung über HIV und andere Geschlechtskrankheiten in der arabischen Welt bei Al-Jazeerah gesehen. Der Produzent hat geschickt versucht, die &#8220;sensiblen&#8221; Tabuthemen zu schneiden, in dem er es als religiöses Programm verkauft hat. Als Gast hatte er jemanden eingeladen, der sowohl Mediziner als auch Theologie war (islamische Theologie).</p></blockquote>
<p><em>Layla</em> erklärt:</p>
<blockquote><p> Es gibt immer mehr HIV Infizierte in der arabischen Welt. Niemand gibt das gerne zu, aber es stimmt. Wir alle wissen, wie HIV übertragen wird, und wir alle wissen, das Safer-Sex und Bluttests in Blutbanken unumgänglich sind.</p>
<p>Das war es also nicht, was mich an dem Programm besonders interessiert hat. Was mich überraschte war, das HIV und Geschlechtskrankheiten nicht nur unter Homosexuellen auf dem Vormarsch sind, sondern auch unter verheirateten heterosexuellen Paaren.</p>
<p>Das Spezialgebiet des Gastes war Epidemiologie und Infektionskrankheiten. Er berichtet von mehreren Fällen (die nicht in den öffentlichen Statistiken auftauchen) verheirateter Paare mit Geschlechtskrankheiten. In 99% der Fälle war die Frau vom Mann infiziert worden. Die Männer hatten außerehelichen ungeschützten Verkehr gehabt, manchmal auch mit anderen Männern.</p>
<p>In 99% der Fälle hatte der Mann geglaubt, Schutz, wie etwa durch Kondome, nicht nötig zu haben.</p>
<p>Der Mann kommt also von seiner Geschäftsreise nachhause und gibt seiner Frau oder Freundin den &#8216;Kuss des Todes&#39;.</p></blockquote>
<p>Zu Tabus sagt <em>Layla</em>:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist es in der arabischen Welt ein Tabu über dieses Thema zu reden. Das Thema ist umgeben von Leugnung und Relativierungen: &#8220;In der muslimischen Gesellschaft gibt es sowas nicht!&#8221;, &#8220;Sprich nicht darüber, was sollen die Nachbarn denken?&#8221; etc.</p>
<p>Die Mauer der Traditionen und Kultur ist so massiv, dass es fast unmöglich ist über dieses Thema in der Öffentlichkeit zu sprechen, ohne als &#8216;dekadent, unzüchtig und amoralisch&#39; zu sein.</p>
<p>Währenddessen sterben leise die AIDS-Opfer, isoliert in Quarantäneräumen aus Scham und Schuld.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://arabwomanprogressivevoice.blogspot.com/2008/04/people-like-you-should-be-burnt-alive_15.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabwomanprogressivevoice.blogspot.com');">Amal A</a> </em>aus Palästina spricht auch über Aids. Sie war entsetzt zu hören, dass ein ägyptischer Staatsanwalt einem in den Fall verstrickten Mann sagte, ein HIV-positiver wie er solle &#8220;bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Ihr habt das Leben nicht verdient!&#8221;</p>
<blockquote><p> Wenn die Ägypter alle Männer einsperren wollen, die mit anderen Männern schlafen, werden sie viele neue Gefängnisse brauchen. [&#8230;]</p>
<p>Es ist furchtbar, wie AIDS kriminalisiert wird!!! Es wird nicht helfen, die Ägypter zu schützen, wenn man HIV-Positive und AIDS-Kranke ausstößt oder dämonisiert. Aber es geht dabei gar nicht darum, Ägypter zu schützen. Der Staat sucht einen Sündenbock, um seine Macht &#8220;uber alles&#8221; zu steigern.</p></blockquote>
<p>Aber langsam ändern sich die Dinge, und es gibt Hoffnung am Horizont. Der Bahrainer Blogger <a href="http://butterflybahrain.wordpress.com/2008/04/07/independent-artistsbloggers-responding-to-aids-in-the-arab-region/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/butterflybahrain.wordpress.com');"><em>Butterfly</em></a> wird bald an einer Konferenz in Kairo teilnehmen: &#8220;<em>Unabhängige Künstler und Blogger reagieren auf AIDS in der arabischen Region.</em>&#8220;</p>
<blockquote>
<p align="right">وستضم الورشة مجموعة من المدونين والمبدعين العرب في مجال التصوير وصناعة الافلام السينمائية وغيرها من الفنون الإعلامية.<br />
هذه هي المرة الأولى التي سيتسنى لي فيها حضور فعالية تخص برنامج الامم المتحدة الانمائي في البحرين، كما ستكون المرة الأولى ايضا التي ستتاح لي فيها فرصة اللقاء بالمدونين والمبدعين العرب من مختلف الاقطار العربية. وسأشارككم بالطبع بما سأكتشفه من اسرار ودهاليز تتعلق بهذا المرض المخيف الذي لايزال الحديث عنه محظورا في معظم دولنا العربية</p>
<p>Der Workshop wird Blogger und kreative Araber zusammenbringen. Die Kreativen kommen aus den Bereichen Fotografie, Film und anderen Medien. Ich werde zum ersten mal an einem Event des UN Entwicklungsprogramms in Bahrain teilnehmen und Blogger und Künstler aus der ganzen &#8220;Arab world&#8221; treffen. Ich werde auf jeden Fall mit euch die Geheimnisse teilen, die ich über die furchtbare Krankheit erfahre - in den meisten unserer arabischen Länder sit es ja schon verboten, nur darüber zu reden.</p></blockquote>
<p>Last but not least, verweist <a href="http://armiesofliberation.com/archives/2008/04/12/zindanis-herbal-aids-cure/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/armiesofliberation.com');"><em>Armies of Liberation</em></a> auf Berichte über Wunderheilung von Aids auf Kräuterbasis. Die Prozedur wurde im Jemen entwickelt und soll angeblich den tödlichen Virus heilen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/20/aids-ein-tabu-in-der-arabischen-welt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Pakistan: Lebensmittelkrise</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-lebensmittelkrise/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-lebensmittelkrise/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 19:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<category><![CDATA[Südasien]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-lebensmittelkrise/</guid>
		<description><![CDATA[The Pakistani Spectator schreibt über die Lebensmittelkrise, die kein &#8220;lokales&#8221; Problem mehr ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pakspectator.com/food-crises-it-aint-local-no-more/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.pakspectator.com');"><em>The Pakistani Spectator</em></a> schreibt über die Lebensmittelkrise, die kein &#8220;lokales&#8221; Problem mehr ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-lebensmittelkrise/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Südostasien: Steigender Reispreis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Brunei]]></category>

		<category><![CDATA[Cambodia]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Laos]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Myanmar (Burma)]]></category>

		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>

		<category><![CDATA[Philippinen]]></category>

		<category><![CDATA[Singapore]]></category>

		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</guid>
		<description><![CDATA[Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. <em>Asia 2008</em> <a href="http://wardsan.travellerspoint.com/29/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wardsan.travellerspoint.com');">schreibt</a> über den Wert des Reises in Indochina:</p>
<blockquote><p>In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach &#8220;wie geht&#39;s dir?&#8221;. In Vietnam ist es höfflich, vor jeder Mahlzeit zu sagen, &#8220;bitte iss Reis&#8221; (mơi ăn cơm) - auch, wenn es nur Nudeln gibt. Hier gibt es sogar Eis mit Reisgeschmack. Das ist gar nicht schlecht.</p></blockquote>
<p>In Brunei glaubt man, dass Reis nicht nur satt macht. Die Alten ermahnen die Kinder, ihren Reis bis zum letzten Korn aufzuessen, weil der Reis sonst weinen würde. Michael Tan <a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20080404-128242/Rice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opinion.inquirer.net');">schreibt</a> über die Bedeutung des Reises für die Kultur der Filipinos. <em>Lovely Laos</em> <a href="http://www.jacsjourney.com/?p=115" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jacsjourney.com');">zitiert</a> einen Kolonialherren, der einmal sagte: &#8220;Die Vietnamesen pflanzen Reis, die Kambodschaner sehen ihn wachsen und die Lao hören ihm beim wachsen zu&#8221;.</p>
<p>Reis ist auch eine strategisch wichtige Ware. In vielen Ländern kann eine Reisknappheit zu Panik und Unruhe führen. In Südostasien machen sie viele Menschen sorgen, weil berichtet wird, dass der Reispreis steigt und der Nachschub knapp wird. Die Regierungen beruhigen ihre Wähler uns sagen, der Preis werde sich bald stabilisieren und es werde zu keiner Knappheit auf den lokalen Märkten kommen.</p>
<p><em>Singapore Short Stories</em> <a href="http://singaporeshortstories.blogspot.com/2008/04/ricing-rising-cost.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/singaporeshortstories.blogspot.com');">nennt die Gründe</a>, warum der Reis heute teuer ist:</p>
<blockquote><p>1) Der hohe Ölpreis - 100$ pro Barrel bei steigender Tendenz - spielt bei dieser Kriese eine wichtige Rolle, weil der die Kosten für Dünger und Transport steigen lässt.</p>
<p>2) In Südostasien haben die Ernten unter  Krankheiten, Gewittern und einem außergewöhnlichen 45tägigen Käteeinbruch, der sich Anfang des Jahres von China nach Vietnam zog, gelitten. Dazu kamen Überflutungen in Vietnam und auf den Philippinen</p>
<p>3) Der Reisexport mittlerer Güte von Thailand, dem wichtigsten Reisexporteur, kostet nun 760$ pro Tonne - Ende letzen Jahres waren es nur 360$ gewesen.</p></blockquote>
<p><em>Precious Kingdoms</em> <a href="http://preciouskingdom.blogspot.com/2008/04/fear-of-rice-riots-as-surge-in-demand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/preciouskingdom.blogspot.com');">zitiert</a> einen Artikel, der sich mit den Auswirkungen des Preisanstiegs befasst:</p>
<blockquote><p>33% Anstieg der Ausgaben von Philippinen für vietnamesischen Reis</p>
<p>3 Milliarden Menschen weltweit, die auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen sind.</p>
<p>40% Anstieg des thailändischen Reispreises in diesem Jahr.</p>
<p>19,2% Anstieg der Preise für Verbraucher in Vietnam.</p>
<p>8,4% höhere Lebensmittelpreise auf den Philippinen als vor einem Jahr.</p>
<p>854 Millionen Menschen, deren Versorgung mit Lebensmitteln unsicher ist.</p>
<p>1 Milliarde Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben - definiert als &#8220;absolute Armut&#8221;.</p></blockquote>
<p>Kein Land der Welt importiert so viel Reis wie die Philippinen. Arnold Padilla <a href="http://arnoldpadilla.wordpress.com/2008/03/28/notes-on-the-rice-crisis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arnoldpadilla.wordpress.com');">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p> Der Lieferrückstand und die hohen Preise treffen vor allem die Armen. Die Reichen haben die zusätzlichen Mittel um viel Reis zu kaufen, auch wenn die Preise steigen. Aber die meisten Familien können sich (wenn überhaupt) gerade die nächste Mahlzeit leisten.</p></blockquote>
<p><em> Indonesia First</em> <a href="http://indonesiafirst.com/2008/03/horee-indonesia-got-rice-surplus-but-dont-hurry-to-export/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/indonesiafirst.com');">zitiert</a> einen Minister, der behauptet, der Reis in Indonesien läge knapp unter dem Preis auf dem Weltmarkt. <em>Humbahas</em> <a href="http://humbahas.blogspot.com/2008/03/1-million-ton-of-indonesian-rice.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/humbahas.blogspot.com');">schreibt</a>, die Regierung würde keinen weiteren Reis importieren, weil man - zusammen mit den Rücklagen aus dem letzten Jahr - noch über einer Millionen Tonnen Reis gelagert hat.</p>
<p>Manjaku Sayang <a href="http://manjakusayang.blogspot.com/2008/04/rice-crisis-or-reality-check.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/manjakusayang.blogspot.com');">führt aus</a>, wie die Armen unter teurem Reis leiden würden:</p>
<blockquote><p>Was bedeutet das alles für uns, die wir eingefrorenen Reis bezahlen können? Für die wohlhabenden Konsumenten der Mittelschicht, für die hohe Reis- und Weizenpreise eine kleine Unannehmlichkeit sind? Aber für die Armen, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, werden die hohen Preise ein Desaster werden.</p></blockquote>
<p><em>Exegesis</em> ist <a href="http://patunru.blogspot.com/2008/04/politics-of-rice-28.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/patunru.blogspot.com');">enttäuscht</a> von der Reispolitik der indonesischen Regierung. Auch <em>Cafe Salemba</em> ist <a href="http://cafesalemba.blogspot.com/2008/04/which-rice-price-is-which.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cafesalemba.blogspot.com');">frustriert</a>:</p>
<blockquote><p>Als vor einigen Monaten der eigene Reis - wegen Knappheit - teuer und der Weltpreis niedrig war, haben wir nicht importiert, weil manche sagten, es würde den Bauern schade, auch wenn die meisten Konsumenten sich den günstigen Importreis gewünscht hätten. Nun wird bei uns geerntet, der Preis ist niedrig, aber der Exportwert hoch. Wir exportieren aber nicht, weil manche lieber einen großen Vorrat horten wollen um die Konsumenten zu schützen - auf Kosten der Bauern, die am Export gut verdienen würden. Wer soll also nun geschützt werden? Konsumenten oder Bauern? Ich versteh das nicht so recht &#8230;</p></blockquote>
<p><em>Simply Jean</em> <a href="http://blog.simplyjean.com/2008/04/04/have-you-bought-your-rice-yet-its-all-gone-now/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.simplyjean.com');">beobachtet</a>, dass die Menschen in Singapur wie verrückt den Reis aufkaufen. <em>Nightorchild&#39;s garden</em> <a href="http://neshha01.blogspot.com/2008/04/rice-price.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/neshha01.blogspot.com');">sieht</a> die Reishändler als Gewinner, weil sie nur ihren Reis zurückhalten müssen und zusehen können, wie der Preis steigt. <em>Blabbering blog of blogging blogger</em> <a href="http://yanyanyanyanyan.wordpress.com/2008/04/05/baffling-news/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/yanyanyanyanyan.wordpress.com');">erinnert daran</a>, dass die Reisreserven den Preis nicht niedrig halten können, weil der Preis wohl vorerst nicht günstiger werden wird.</p>
<p><em>In passing - malaysian</em> <a href="http://idrus.blogspot.com/2008/04/of-rice-and-malaysian.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/idrus.blogspot.com');">schreibt</a> an alle Landsleute:</p>
<blockquote><p> Wenn davon berichtet wird, dass es irgendwo auf der Welt einen Reismangel gäbe, fürchten wir sofort, dass auch bei und der Reis knapp wird. Die Behörden beschwichtigen, es gäbe ausreichende Vorräte im Land. Nehmt es also leicht und genießt dieses wundervolle Korn, dass wir Reis nennen.</p></blockquote>
<p><em>Tangents</em> macht einen <a href="http://thoughtsintangents.blogspot.com/2008/04/forget-about-cooking-oil-rice-rice-my.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thoughtsintangents.blogspot.com');">Vorschlag</a>, wie man die Reissubventionen in Malaysia ausbauen könnte:</p>
<blockquote><p> Aus den Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen für Zucker oder Öl, sowie aus langfristigen Einsparungen im Gesundheitssystem könnte die Regierung die Subventionen für Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl stützen. Reissubventionen sind aus zwei Gründen sinnvoll: Stratgeisch wird die Versorgung sichergestellt und gleichzeitig werden die armen Farmer gefördert.</p></blockquote>
<p><em> Tonyhiicon</em> <a href="http://wwwtonyhii.blogspot.com/2008/04/rice-is-gonna-to-be-priceier.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wwwtonyhii.blogspot.com');">schreibt</a> über die ersten Reaktionen der Malaysier auf die Berichte über den Reismangel:</p>
<blockquote><p> Der Markt wurde schlagartig kühler, die meisten Konsumenten wahren verdrossen. Man fürchtete nicht nur den Preis, sondern auch einen möglichen Mangel an Versorgung. Zum Glück ist Reis in Malaysia ein kontrolliertes Gut.</p></blockquote>
<p><em>Words from Malaysia</em> <a href="http://angieyong.blogspot.com/2008/04/how-to-cope-with-rice-shortage.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/angieyong.blogspot.com');">weißt darauf hin</a>, dass es gesund ist, weniger Reis zu essen</p>
<blockquote><p> Aus strategischen und gesundheitlichen Gründen, sollten wir unseren Reiskonsum auf ein Minimum beschränken. Reis mag gut für unsere Geschmacksknospen sein, aber nicht für unsere Körper. Korn wie Reis, Weizen und Mais sind sogar schlimmer als Zucker.  Chemisch gibt es keinen Unterschied zwischen Reis und Zucker. Beim verdauen wird er zu Zucker. Eine Schüssel mit gekochtem Reis hat so viele Kalorien von 10 Teetassen voller Zucker. Ganz egal, ob der Reis weiß, braun oder organisch ist. Brauner Reis hat mehr Ballaststoffe, ein bisschen Vitamin B und Mineralien, aber er hat ebenso viele Kalorien.</p></blockquote>
<p><em> Straight Talk</em> hat <a href="http://khookaypeng.blogspot.com/2008/04/acute-food-shortages.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khookaypeng.blogspot.com');">Tipps</a> für die Regierung:</p>
<blockquote><p> - Managt die internen Ressourcen besser, um Verschwendung zu vermeiden, und verteilt mehr an die Armen, um die gestiegenen Lebenskosten aufzufangen.</p>
<p>-  Unterstützt die lokale Produktion von z.B. Geflügel, Gemüse, Früchte und Reis.</p>
<p>- Schafft ein Kommitte für die Belange der neuen urbanen Armutsschicht.</p>
<p>- Überarbeitet das Subventionssystem, um die knappen Mittel besser genutzt werden.</p>
<p>- Schafft einen Plan für den Fall, dass Reis tatsächlich knapp wird.</p></blockquote>
<p><em>MangoZeen</em> <a href="http://www.mangozeen.com/asian-rice-crisis.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mangozeen.com');">berichtet</a>, in Kambodscha hätte die Reiskriese dazu geführt, dass Spekulaten auf eine baldige Knappheit setzen und den Reis aufkaufen. <em>The Mirror</em> schreibt, <a href="http://cambodiamirror.wordpress.com/2008/04/04/thursday-342008-water-should-not-be-stirred-up-to-be-dirty-demonstration-against-increasing-prices-of-goods-is-not-a-solution/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cambodiamirror.wordpress.com');">die Opposition profitiere</a> durch Demagogie. <em>Kl Media</em> <a href="http://ki-media.blogspot.com/2008/03/hun-sen-rice-price-increase-instigated.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ki-media.blogspot.com');">zitiert</a> den kambodschanischen Politiker Hun Sen:</p>
<blockquote><p>Hun Sen sagte 2000-2001, als es in Kambodscha eine große Flut gab, der Reispreis  würde steigen, aber er blieb stabil. Beim aktuellen Preisanstieg kommt zum Tragen, dass der kambodschanische Reis der günstigste in der Region ist, und sogar Malaysia und die Philippinen werden vielleicht bei uns einkaufen. Auch Thailand und Vietnam importieren unseren Reis. Hun San fügte hinzu: &#8220;Ist der Reis schon knapp in Kambodscha? Weil unehrliche Menschen am Markt Gerüchte über einen Reismangel verbreiten&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Brunei Lifestyle</em> ist <a href="http://chittychat.wordpress.com/2008/04/09/a-grain-of-rice/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chittychat.wordpress.com');">froh</a>, dass das Land derzeit genug Reis gelagert hat, und dass die Preise nicht gestiegen sind, seit die Regierung den Preis subventioniert.</p>
<p><em>Vietnam Business Finance</em> <a href="http://www.vnbusinessnews.com/2008/03/price-of-vietnamese-rice-higher-than.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vnbusinessnews.com');">schreibt</a>, vietnamesischer Reis sei teurer als der aus Thailand. <em>Magnoy Samsara</em> <a href="http://magnoysamsara.blogspot.com/2008/04/rice-bandits-scare-thailand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/magnoysamsara.blogspot.com');">warnt</a> vor Reis-Banditen. <em>Burma News</em> <a href="http://myamarnews.blogspot.com/2008/04/rice-price-increase-hits-burma.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/myamarnews.blogspot.com');">schreibt</a>, trotz der dramatischen Preissteigerung gäbe es keine direkte Angst vor einer Kriese, da der meiste Reis in Myanmar aus eigenem Anbau stammt.</p>
<p><em>Chao-Vietnam</em> <a href="http://chao-vietnam.blogspot.com/2008/04/vietnam-extends-rice-export-ban-through.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chao-vietnam.blogspot.com');">erklärt</a>, warum Vietnam Reisexport verboten hat:</p>
<blockquote><p> Vietnam hat den Reishandel bis Juni gesperrt, um den nationalen Preis zu stabilisieren und die zweistellige Inflation zu zähmen. Die Kälteperiode, die Anfang des Jahres die Landwirtschaft im Norden beschädigt hat, sowie die Inflation haben Hanoi veranlasst, das Korn zurück zu halten.</p></blockquote>
<p><em>Thailand Crisis</em> <a href="http://thaicrisis.wordpress.com/2008/04/11/rice-crisis-market-mechanisms-not-speculation/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thaicrisis.wordpress.com');">lobt</a> einen Staatssprecher, weil der die Gründe erklärt hat, warum der Preis steigt:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschuldigen die horten und spekulieren ist einfach und kann sich politisch auszahlen. Aber die gegenwärtige Krise hat weit komplexere Ursachen. Wenn jemand über den Preis auf dem Weltmarkt spricht, die Nachfrage und Bevölkerungswachstum - dann ist das etwas neues. Und mutig.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Russland: Natalia Morars Geduldsprobe</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 15:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Moldawien]]></category>

		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Russisch]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/</guid>
		<description><![CDATA[Es folgt ein Auszug aus der Eilmeldung des Komitees zum Schutze von Journalisten (CPJ) vom 28. Februar über den Fall der New Times Journalistin Natalia Morar (Pseudonym: natmorar):
[&#8230;] Als Bürgerin von Moldawien war Morar auf Grundlage eines Befehls des Nachrichtendienstes die Einreise nach Russland im Dezember untersagt worden. Sie wurde nach Chisanau gebracht. Einen Monat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es folgt ein Auszug aus der <a href="http://www.cpj.org/news/2008/europe/russ28feb07na.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.cpj.org');">Eilmeldung</a> des Komitees zum Schutze von Journalisten (CPJ) vom 28. Februar über den Fall der New Times Journalistin Natalia Morar (Pseudonym: <em>natmorar</em>):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Als Bürgerin von Moldawien war Morar auf Grundlage eines Befehls des Nachrichtendienstes die Einreise nach Russland im Dezember untersagt worden. Sie wurde nach Chisanau gebracht. Einen Monat später gaben Vertreter der russischen Botschaft in Moldawien ihr gegenüber an, Grund der Ausweisung sei  ein Gesetz von 1996 gewesen, das den Behörde erlaube Ausländer auszuweisen, die die Staatssicherheit oder die öffentliche Ordnung gefährden, um die &#8216;Gesundheit der Gemeinschaft&#39; zu schützen.</p>
<p>Vergangene Woche hatte Morar ihren Kollegen Ilya Barabanov geheiratet und versuchte gestern als seine Ehefrau in Russland einzureisen. Erneut durfte sie das Land nicht betreten und blieb in der Transit-Zone des Flughafens. Die Behörden gaben keine rechtliche Grundlage für die Abweisung an. Man sprach nur von einer &#8220;Anweisung von oben&#8221;. Barabanov, der einreisen durfte, entschied sich bei seiner Frau zu bleiben. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Wegen Morars Gesundheitsproblemen entschieden sie und Barabanov (Pseudonym <em>kotoeb</em>) sich am 1. März, nach Moldawien zurückzukehren.</p>
<p>Am 4. März veröffentlichte sie ihren <a href="http://natmorar.livejournal.com/21484.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/natmorar.livejournal.com');">ersten Blogpost</a> nach ihrer Rückkehr (rus):</p>
<blockquote><p> Die Geschichte wirkt ganz weit weg, als hätte sie nicht mit uns zu tun. Ich werde nicht alles wiederholen - um ehrlich zu sein möchte ich das gar nicht &#8230;</p>
<p>Ich bin sehr müde. Für die meisten von denen, die mich in den vergangenen Monaten fertig machen wollten, und vor allem auch Ilya und mich fertig machen wollten, geht es nur um Politik und pseudo-Patriotismus. &#8220;Man beißt nicht die Hand, die einen Füttert&#8221; und ähnliches.</p>
<p>Ihr sprecht von Politik, ihr Sprecht von dem Recht eines Staates auf Souveränität, ihr macht  freche Statements - anonym - und ich kann derweil nicht das einfachste von allem verstehen &#8230;</p>
<p>Ich habe noch immer keine Antwort auf die Frage erhalten, warum ich nicht in einem Land leben kann, das längst mein zuhause geworden ist. Meine engsten Freunde leben hier&#8230; ich kann das alles nicht verstehen.</p>
<p>Ich sage nur folgendes: Meine Heirat mit Ilya ist keine Täuschung, wir waren schon lange zusammen. die Domodedovo-Geschichte war keine PR-Aktion für die New Times, wir sind zwei erwachsene Menschen, die auf eigene Verantwortung handeln. Ich werde jetzt oft gefragt, warum wie diese Show abziehen müssen. Ich werde nicht versuchen, diese Menschen umzustimmen. Für mich war es keine Show. Für mich ist es das Land, in dem ich nicht leben darf. Für mich ist er der Mensch, mit dem ich nicht zusammen sein darf. Für mich ist es das Magazin, für das ich nicht arbeiten darf.</p>
<p>Wäre ich stärker gewesen, wäre ich für einen Monat auf dem Flughafen geblieben.</p>
<p>jetzt fühl ich mich besser. Mama fühlt sich schlechter. Wir hatten hier zuhause zwei anonyme Drohanrufe gegen mich. Beide kamen nachts. Beide male war meine Mutter am Apparat. Gestern mussten wir einen Krankenwagen rufen, um sie wieder zu beleben. Das werde ich nie vergeben. Anderes hätte ich vergeben, aber das? Niemals.</p>
<p>Großer Dank an alle, die mir beistanden und die jetzt bei mir sind. Ihr seid immer noch mehr, als all die anderen zusammen.</p></blockquote>
<p>Der Post ist bislang 250 mal kommentiert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/russland-natalia-morars-geduldsprobe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Südafrika: Neuer Missgriff von Manto &#8230;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/sudafrika-neuer-missgriff-von-manto/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/sudafrika-neuer-missgriff-von-manto/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 13:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Schwarzafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/sudafrika-neuer-missgriff-von-manto/</guid>
		<description><![CDATA[Die umstrittene südafrikanische Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang, die schon vor kurzem mit ihren Eskapaden für Aufsehen sorgte, ist wieder in den Schlagzeilen. Diesmal ärgern sich Blogger über eine Rede, die sie vor der Kommission des Präsidenten zur traditionellen Medizin hielt.
The Big Breakfast kommentiert:
 Die &#8216;Krankheits&#39;-Ministerin hat sich mal wieder einen Missgriff geleistet, als sie sagte: &#8220;Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die umstrittene südafrikanische Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang, die schon vor kurzem mit ihren <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/08/28/south-africas-health-minister-under-fire-from-public-opinion/">Eskapaden</a> für Aufsehen sorgte, ist wieder in den Schlagzeilen. Diesmal ärgern sich Blogger über eine Rede, die sie vor der Kommission des Präsidenten zur traditionellen Medizin hielt.</p>
<p>The Big Breakfast <a href="http://blog.ecr.co.za/breakfast/?p=4699" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.ecr.co.za');">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p> Die &#8216;Krankheits&#39;-Ministerin hat sich mal wieder einen Missgriff geleistet, als sie sagte: &#8220;Wir können nicht westliche Protokollmodelle für die Forschung und Entwicklung nutzen. Wir sollten uns davor hüten, uns in klinischen Tests festzufahren&#8221;. Sie sagte im Folgenden, der Mangel an Dokumentation in der traditionellen Medizin führe zu rechtlichen Problemen und dubiosen Machenschaften.</p>
<p>Darum, Frau Gesundheitsministerin, gibt es in der echten Wissenschaft klinische Tests.</p>
<p>Gibt es neben der &#8216;Westlichen Medizin&#39; einen Platz für die traditionelle Medizin, oder kommen sie nicht miteinander aus?</p></blockquote>
<p><a href="http://synaptoman.wordpress.com/2008/02/25/manto-bashing/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/synaptoman.wordpress.com');">Synaptoman</a> war noch vernichtender in seinem Urteil:</p>
<blockquote><p>Bei einem Essen des Healthy Lifestyle Programme in Port Shepston (was in Gottes Namen hatte sie da überhaupt zu suchen?) kündigte sie an, Getränkekarten werden bald mit Hinweisen versehen werden, die auf die negativen Auswirkungen von Alkohol hinweisen. Und diese Frau sollen wir ernst nehmen? Ihr angeblicher Alkoholkonsum ist legendär, ihre beschleunigte Lebertransplantation ist allgemein bekannt, und nun will diese Idiotin uns über UNSEREN Alkoholkonsum belehren?</p>
<p>Sie wolle an den Erfolg ihrer Behörde mit der Tabakindustrie anknüpfen, wo mit Warnhinweisen auf den Packungen ein Rückgang von 40% erreicht worden sei. Das ist völlig unnötig. Wir könnten den Alkoholverbrauch in diesem Land vermutlich allein dadurch um 40% senken, dass wie SIE zu den Anonymen Alkoholikern schicken!</p></blockquote>
<p>Er fügt eine Karikatur mit der Ministerin an: &#8220;Behandlung für AIDS-Kranke? Kommt mir nicht mit diesem &#8216;Jahr der Wissenschaft&#39;-Unsinn.&#8221;</p>
<p>All dies wirft erneut die Frage auf, wie der Präsident eine Ministerin von solchem Kaliber in seinem Team haben, und sie trotz aller Eskapaden verteidigen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/sudafrika-neuer-missgriff-von-manto/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Serbien: Raucherparadies</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/02/serbien-raucherparadies/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/02/serbien-raucherparadies/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 14:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Industrie]]></category>

		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Serbian]]></category>

		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/02/serbien-raucherparadies/</guid>
		<description><![CDATA[Der 31. Januar war in Serbien der 'Tag gegen das Rauchen', aber wie ein serbischer Blogger feststellt: "Serbien ist für Raucher das Paradies und El Dorado."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 31. Januar war in Serbien der &#8216;Tag gegen das Rauchen&#39;, aber wie ein serbischer Blogger feststellt: &#8220;Serbien ist für Raucher das Paradies und El Dorado.&#8221;</p>
<p><em>Predator</em> schrieb am <a href="http://predator.mojblog.co.yu/p-srbija-raj-i-eldoraldo-za-puscarona268e-/123829.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/predator.mojblog.co.yu');">29. Januar</a> auf Serbisch:</p>
<blockquote><p>Ein gesetzlicher Giftmörder herrscht in serbischen Städten, Dörfern und auf unseren Plätzen. Für Raucher gibt es kein größeres Mekka, El Dorado oder Paradies als Serbien. Die Leute rauchen einfach überall [&#8230;]. Täglich sehe ich Raucher in den belgrader Bäckereien, Fleischereien, Konditoreien, Krankenhäusern, Büro und Regierungsgebäuden. Natürlich hängt dort überall das offizielle &#8220;Rauchen Verboten&#8221;-Schild.</p>
<p>Neujahr sah ich einen Bäcker, der 5 Minutenlang in seinem Laden rauchte. Er verstreute die Asche rund um den Teigmixer. Wisst ihr, was er dann getan hat? Er trat die Kippe auf dem Boden aus und knetete seinen Pizzateig weiter.</p>
<p>Jeden Tag passieren in Belgrad solche Dinge. Es gibt niemals Reaktionen. Alle bleiben still und tun so, als würden sie nicht sehen, wie sie vergiftet werden.</p>
<p>Ein Serbe kam Neujahr aus den USA zurück nach Belgrad, nachdem er lang in Übersee gewesen war. Ich frage ihn nach seinem Eindruck von Serbien. Was soll ich sagen? Der Mann war schockiert davon, dass so viele Leute auf der Straße rauchen und ihre Kippen auf den Boden werfen. Er sagte, er habe nie soviel Müll, Plastiktüten, Papier und Kartons auf den Straßen der serbischen Hauptstadt gesehen. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Vor einigen Monaten ging Nikola Tosic auf die wirtschaftlichen und gesundheitlichen <a href="http://www.blagostanje.com/duvanska-industrija-srbije-spoljnotrgovinski-deficit-od-75-miliona-eura/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.blagostanje.com');">Auswirkungen</a> des Rauchens ein:</p>
<blockquote><p>Die serbische Tabak-Industrie ist ein gewichtiger Teil eines Teufelskreises, der die Gesellschaft im mehrerlei Hinsicht belastet.</p>
<p>Den ersten Schritt macht die Regierung, indem sie die Tabak-Produktion fördert um die Qualität zu verbessern und die Preise zu senken.  Es gibt eine große Nachfrage nach Zigaretten, die inländische Produktion reicht nicht aus. Dies ist die erste Belastung für die Steuerzahler. Die Regierung manipuliert die Tabak-Preise mit unserem Geld, um die Tabakproduzenten zufrieden zu stellen.</p>
<p>Produzenten wie Phillip Morris und British-American Tobacco machen den zweiten Schritt. Sie erpressen die Regierung, indem sie Arbeiter entlassen wenn die Situation für ihr Geschäft schlechter wird.</p>
<p>Die Nachfrage nach Zigaretten ist der dritte Schritt. Kaum ein Land hat so eine hohe Raucherquote wie Serbien. [&#8230;]</p>
<p>Die medizinischen Kosten sind der vierte Schritt. Sie machen die größte Last für den Staatshaushalt aus. Raucher bekommen häufiger Krebs und Herzkrankheiten - und eine Behandlung im Krankenhaus ist sehr teuer. [&#8230;]</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/02/serbien-raucherparadies/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Afrika: Der Umgang mit AIDS [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/27/afrika-der-umgang-mit-aids-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/27/afrika-der-umgang-mit-aids-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 20:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/27/afrika-der-umgang-mit-aids-linktipp/</guid>
		<description><![CDATA[Black Looks spricht über den Kampf gegen HIV/AIDS in Afrika: &#8220;Aber obwohl der Artikel einiges Richtiges schreibt, war ich schnell enttäuscht: Richtig ist zu Beispiel das vermeiden von häufigem Partnerwechsel. Aber der Autor schreibt auch Dinge wie: Da Kondome dem Safer Sex, bzw dem Sicheren Sündigen, dienen, können sie nicht im Sinne Jesu sein. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Black Looks spricht über <a href="http://www.blacklooks.org/2007/12/dealing_with_hivaids_in_africa.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.blacklooks.org');">den Kampf gegen HIV/AIDS in Afrika</a>: &#8220;Aber obwohl der Artikel einiges Richtiges schreibt, war ich schnell enttäuscht: Richtig ist zu Beispiel das vermeiden von häufigem Partnerwechsel. Aber der Autor schreibt auch Dinge wie: Da Kondome dem Safer Sex, bzw dem Sicheren Sündigen, dienen, können sie nicht im Sinne Jesu sein. Ich weiß nicht, was Jesus davon halten würde - aber mich stört, dass der Autor glaubt Kondome sein zum Sündigen da.&#8221;</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/27/afrika-der-umgang-mit-aids-linktipp/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Japan: Kampf der HCV-Opfer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/23/japan-kampf-der-hcv-opfer/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/23/japan-kampf-der-hcv-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 11:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Industrie]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/23/japan-kampf-der-hcv-opfer/</guid>
		<description><![CDATA[Geschichten von verseuchten Blutprodukten gibt es in Japan nicht zum ersten mal. In den 80ern infizierten sich Bluter über verseuchte Blutprodukte mit dem HI-Virus, weil die Regierung und Pharmaunternehmen eine Entscheidung, die Zulassung zurückzuziehen, vernachlässigten.
1987 wurde schwangeren Frauen in Aomori Fibrinogen gegeben (deren Zulassung 1977 zurückgezogen worden war). Sie infizierten sich mit Hepatitis C und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichten von verseuchten Blutprodukten gibt es in Japan nicht zum ersten mal. In den 80ern infizierten sich Bluter über <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HIV-tainted_blood_scandal_%28Japan%29" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">verseuchte Blutprodukte</a> mit dem HI-Virus, weil die Regierung und Pharmaunternehmen eine Entscheidung, die Zulassung zurückzuziehen, vernachlässigten.</p>
<p>1987 wurde schwangeren Frauen in Aomori Fibrinogen gegeben (deren Zulassung 1977 zurückgezogen worden war). Sie infizierten sich mit Hepatitis C und die Öffentlichkeit wurde auf HCV-Übertragung über verseuchte Blutprodukte aufmerksam.  Von 1969 bis 1994 blieb die Zunahme der HCV-Infektionen nach Operationen und Entbindungen unbemerkt.</p>
<p>Green Cross Corporation (heute Mitsubishi Tanabe Pharma Corporation) war in beide Fälle involviert und vcccttea <a href="http://blogs.yahoo.co.jp/vcccttea/10614001.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.yahoo.co.jp');">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Die Green Cross Corporation wurde von Naito Ryoichi (vormals Oberstleutnant), Mitglied der Einheit 731 der  Kwantung Armee, als private Blutbank kurz nach den Krieg gegründet. Viele der Mitglieder und Führungskräfte waren Ehemalige der Einheit 731, und das Unternehmen war in zahlreiche Medikamenten-Desaster verwickelt, darunter das HIV-verseuchte Blut. Und dieses mal waren es die Hepatitis Infektionen.</p></blockquote>
<p>Im Jahr 2002 klagten Hepatitis C Patienten, die sich über die Blutprodukte infiziert hatten gegen die Regierung und Pharmakonzerne in Tokyo und Osaka. Im folgenden Jahr folgten Klagen in Fukuoka, Nagoya und Dendai. Vier Gerichte hielten die Pharmaunternehmen für schuldig an den HCV Infektionen, aber das Gericht in Dendai verneinte eine Verantwortung des Staats. Anfang des Monats schlug das Gericht <a href="http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/20071215TDY03104.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yomiuri.co.jp');">einen Vergleich</a> vor, in dem die Kläger, die sich zwischen 1986 und 1988 angesteckt hatten, entschädigt werden sollten - die Deadline für die Regierung war der 20. Dezember.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/12/kawada.jpg" alt="Kawada in front of Health Ministry" /></p>
<p><small>Kawada Ryuhei,Parlamentarier und früherer HIV-Kläger, vor dem Gesundheitsministerium am 19. Dezember 2007.<br />
</small></p>
<p><a href="http://blog.livedoor.jp/ennriko555/archives/50976746.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.livedoor.jp');">Fukuda Eriko</a>, eine der Kläger von Fukukoka, drückt ihre Unzufriedenheit mit dem Angebot der Regierung in ihrem Blog aus:</p>
<blockquote><p> Absolut inakzeptabel.</p>
<p>Wir haben klargestellt, dass wir nicht nur für die Kläger kämpfen. [&#8230;] Die Gesundheit der Hepatitis-infizierten Opfer ist beeinträchtigt, und auch die Menschen um sie herum hatten schwere Zeiten - unabhängig davon, wann und welche Medizin verabreicht wurde, ob sie geklagt haben oder nicht, und ob sie Beschwerden haben. Ihre Leben haben Schaden genommen. Sie sollten alle die gleiche Hilfe bekommen. [&#8230;]</p>
<p>Ferner muss der Premierminister gedacht haben, wir würden das Angebot annehmen.</p>
<p>Er sagte: &#8220;Ich würde gerne das Vergleichsangebot vom 13. Dezember ansehen und bedenken&#8221;.</p>
<p>Aber der Vorschlag war schon an ihn weitergegeben worden. Ich kann nicht hinnehmen, dass er dachte, wir würden einen Vorschlag annehmen, der nur den Klägern Hilfe verspricht. Sie versuchen, einige der Opfer zu vernachlässigen.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/12/protesters.jpg" alt="Protesters at health ministry" /></p>
<p><small>Unterstützer vor dem Gesundheitsministerium.</small></p>
<p>Der Skandal erfährt nun große Aufmerksamkeit von Seiten der Medien und der Öffentlichkeit. Kokoro <a href="http://wanbalance.blog75.fc2.com/blog-entry-573.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wanbalance.blog75.fc2.com');">schreibt</a> bei Wanbalance:</p>
<blockquote><p> Weil der Staat weiterhin solch furchtbare Medikamente zuließ, muss er nun entschädigen. Dies ist nicht das einzige Problem. Das Problem ist, dass sie nicht wegen ihrer Verbrechen angeklagt werden, dass sie einfach so davon kommen. Wer hat in dieser Zeit entschieden, dass die Medikamente weiterhin verkauft werden durften? Ist dies die gleiche Struktur von Korruption wie im Falle des Verteidigungsministeriums? Würde das andernfalls nicht bedeuten, dass es  ein Korruptionsgeflecht gab zwischen dem Staatsapparat und dem Unternehmen, dass die Medikamente weiterhin verkaufte, die in den USA schon als gefährlich erkannt und zurückgezogen worden waren?</p></blockquote>
<p>Der Blogger <a href="http://pochicoro.cocolog-nifty.com/blog/2007/12/post_3c26.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pochicoro.cocolog-nifty.com');">pochi</a> verweist auf zwei <a href="http://headlines.yahoo.co.jp/hl?a=20071218-00000090-san-soci" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/headlines.yahoo.co.jp');">japanische</a> <a href="http://mainichi.jp/select/opinion/closeup/news/20071217ddm003010100000c.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mainichi.jp');">Zeitungsartikel</a> über Entschädigungen für die HCV-Kranken und eine 800 Milliarden Yen teure Raketenabwehr.</p>
<blockquote><p>Sind also 180 oder 570 Milliarden Yen so ein großer Betrag [Es liegt eventuell ein Fehler in der engl. Übersetzung bezüglich der Dimension der Beträge vor. Der Übersetzer]? Vergleichen Sie die beiden Artikel.</p>
<p>Auf der einen Seite sollen in den nächsten fünf Jahren zwischen 800 und 1000 Milliarden Yen ausgegeben werden, und der Betrag könnte sich noch mehr als verdoppeln. &#8220;Es besteht die Möglichkeit, dass [das System] nutzlos ist&#8221;. Puh &#8230;</p>
<p>Auf der anderen Seite sollen den Menschen, die unschuldig sind an den Leiden, die sie wegen des Staates und der Pharmakonzerne haben, 1800 oder 5700 Milliarden Yen gezahlt werden. [&#8230;]</p>
<p>Ich möchte alle noch einmal fragen: Sind 180 Milliarden Yen oder 5700 Milliarden Yen zu viel Geld? Ist es wirklich nötig, die zu Entschädigenden zu spalten?</p></blockquote>
<p><strong> Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hanako-tokita/">Hanako Tokita</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/23/japan-kampf-der-hcv-opfer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Israel: Jony Jerusalem, AIDS-Aktivist</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/02/israel-jony-jerusalem-aids-aktivist/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/02/israel-jony-jerusalem-aids-aktivist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 20:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Hebräisch]]></category>

		<category><![CDATA[LGBT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/02/israel-jony-jerusalem-aids-aktivist/</guid>
		<description><![CDATA[Jony Jerusalem ist das Pseudonym eines AIDS-Aktivisten in Israel. Er lebt in Jerusalem und ist seit fünfeinhalb Jahren HIV-positiv. Nachdem es für ihn selbst schwierig gewesen war, Informationen zum HI-Virus zu finden, gestaltete er eine eigene Seite mit Antworten zu den Fragen, die die Menschen über AIDS haben.
Seit einigen Jahren betreibt er nun schon israelpositiv. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jony Jerusalem ist das Pseudonym eines AIDS-Aktivisten in Israel. Er lebt in Jerusalem und ist seit fünfeinhalb Jahren HIV-positiv. Nachdem es für ihn selbst schwierig gewesen war, Informationen zum HI-Virus zu finden, gestaltete er eine eigene Seite mit Antworten zu den Fragen, die die Menschen über AIDS haben.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/12/20071202191402.jpg" alt="Israelpositive" align="right" />Seit einigen Jahren betreibt er nun schon <em><a href="http://www.israelpositive.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.israelpositive.com');">israelpositiv</a></em>. Am 1. Dezember hat Jony nun eine neue Seite gestartet: <em><a href="http://www.hivpals.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hivpals.com');">hivpals</a></em>, eine Social-Networking Plattform für HIV-positive.<br />
In seinem neuesten <a href="http://www.hiv.co.il/Read.asp?ID=395" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hiv.co.il');">Blogpost</a> zeigt sich Jony enttäuscht von der Kampagne gegen AIDS in Israel:</p>
<blockquote><p> Das Thema tut richtig weh, vor allem wenn man sieht, mit welchem Aufwand der AIDS-Tag weltweit begangen wird - beeindruckende Veranstaltungen, Konferenzen um die Menschen aufmerksam zu machen und ein Problembewusstsein zu erzeugen - all das im großen Rahmen. Als ich vor zwei Wochen in Berlin besuchte war die Hälfte der Werbeplakate auf den Welt-AIDS-Tag bezogen! Zusätzlich waren die Türme der Stadt mit einer besonderen Beleuchtung versehen worden. Im Rahmen einer stadtweiten Kampagne waren in allen Zeitungen Informationen über AIDS. Ich kenne viele weitere Städte auf der ganzen Welt, die für AIDS-Kampagnen hunderttausende - wenn nicht Millionen - Dollar ausgegeben haben.</p>
<p>Für uns gibt es ein mildes Tröpfeln. [&#8230;]</p>
<p>Freunde, wir brauchen einen heftigen Regen - eine große Kampagne, um in der Öffentlichkeit ein Problembewusstsein zu erzeugen. Einen Hagel der Botschaften. Aber wir geben uns mit einem örtlichen Tröpfeln zufrieden. Zu schade.</p></blockquote>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/gilad-lotan/">Gilad Lotan</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/02/israel-jony-jerusalem-aids-aktivist/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
