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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Regierung</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Westsahara: Aminatou Haidar  deportiert</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 02:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Western Sahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Aminatou Haidar ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko) Am letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. Jillian C. York fasst die Reaktionen der Blogger zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian C. York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/western-sahara-aminatou-haidar-deported/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/aminatou-225x300.jpg" alt="Foto von Aminatou Haidar von saharauiak" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aminatou_Haidar">Aminatou Haidar</a> ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko). In 1967 geboren, wurde sie von den marokkanischen Behörden für Ihre Aktivitäten im Alter von 20 Jahren “verschwunden”, und tauchte erst drei Jahre später wieder auf. In 2005 wurde Haidar für ihre Teilnahme an einem Protest verhaftet und wegen “Anstiftung zu gewaltsamen Protest Aktivitäten” zu sieben Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. <a href="http://www.amnesty.org/en/library/asset/MDE29/010/2005/en/e8f78dc1-d476-11dd-8743-d305bea2b2c7/mde290102005en.html">Amnesty International</a> hält sie für eine politische Gefangene und stellt die Fairness ihrer Verurteilung und der von 6 Anderen infrage. Seit ihrer Entlassung wurde sie mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Kennedy_Human_Rights_Award">Robert F. Kennedy Human Rights Award</a> geehrt, für den Nobel Friedens-Preis <a href="http://afsc.org/ht/display/ContentDetails/i/15166/pid/449">nominiert</a> und erst kürzlich mit dem <a href="http://www.civilcourageprize.org/honorees.htm">Civil Courage Prize</a> in New York ausgezeichnet, alles für ihre Arbeit, die Menschenrechte in der Westsahara zu verteidigen.</p>
<p>Ohne Rücksicht auf die ihr verliehenen Auszeichnungen, lebte Haidar - bis vor Kurzem - in Marokko, immer in großer Gefahr verhaftet zu werden; bis zum letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. <a href="http://www.csmonitor.com/2009/1117/p06s10-wome.html">Laut dem </a><em>‘Christian Science Monitor’</em> hatten die Behörden Einwände dagegen erhoben, dass sie das Zollformular mit “Western Sahara” ausfüllte. Gemäß marokkanischen Beamten hat Haidar ihre marokkanische Staatsbürgerschaft aufgegeben und “freiwillig darauf verzichtet”. Sie wurde dann nach Lanzarote auf den Kanarischen Inseln gebracht, wo sie später aus humanitären Gründen die spanische Aufenthaltsgenehmigung erhielt, laut der spanischen Nachrichtenagentur <a href="http://www.abc.es/hemeroteca/historico-16-11-2009/abc/Nacional/haidar-afirma-que-no-comera-hasta-que-no-le-permitan-regresar-a-el-aaiun_1131506786134.html">ABC</a>.</p>
<p>Pro-Unabhängigkeit <em>Blog Sandblast</em> <a href="http://sandblast-arts.blogspot.com/2009/11/statement-morocco-expels-saharawi.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Sandblast+(Sandblast)&amp;utm_content=Google+Reader">erinnert</a> uns daran, dass Haidar nicht die einzige Dissidentin ist, die für ihre Überzeugung verfolgt wird, und schreibt:</p>
<blockquote><p>Seit dem 6. Oktober sind fünfzehn bekannte Menschenrechts-Verfechter aus Westsahara verhaftet, festgehalten und verhört worden. Davon werden 7 wegen Hochverrat vor ein Militärgericht gestellt, nachdem sie ihre Verwandten in dem Saharawi Flüchtlingslager in SW Algerien besuchten. Diese Saharawis sind als Zielgruppe festgenommen worden, weil sie gegen die Unterdrückung durch die marokkanische Besetzung in ihrem Heimatland protestiert hatten, und für das Recht auf Selbstbestimmung gemäß der Charter der Vereinten Nationen und über 100 Resolutionen der Vereinten Nationen eingetreten sind. Im August hinderten die marokkanischen Behörden sechs jugendliche Saharawis daran, nach England zu reisen, um an dem in Oxford durchgeführten Programm ‘Talk Together’ (redet miteinander) teilzunehmen, welches Dialoge zwischen Jugendlichen in Konfliktgebieten fördert.</p></blockquote>
<p>Der spanische Blogger <em>Bilbaobilonia</em> bezog sich auf eine Rede, in welcher der marokkanische König Mohammed VI feststellte, dass jeder, der die Unabhängigkeit von Westsahara befürwortet, ein Verräter sei, und drückte <a href="http://bilbaobilonia.net/2009/11/18/aminatou-haidar-la-traidora/">seine Unterstützung</a> [es] für Haidar so aus:</p>
<blockquote><p>Ya lo dijo el rey Mohamed VI en su discurso conmemorativo de la Marcha Verde: en Marruecos sólo se puede ser patriota o traidor.  Claro que, si alguien se toma la molestia de examinar las raquíticas libertades que promueve la dinastía alauí o la persecución a la que somete a la disidencia saharaui , es fácil llegar a la conclusión de que en Marruecos, la traición es la forma más noble de patriotismo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wie König Mohammed VI bereits in seiner Rede in Erinnerung an den Grünen Marsch sagte: Ein Marokkaner kann nur ein Patriot oder ein Verräter sein. Wenn man sich darum bemüht, die kümmerliche Freiheit, welche die Alawite Dynastie fördert, oder die Verfolgung denen die Saharawis Dissidenten unterliegen, zu untersuchen, dann fällt es einem leicht festzustellen, dass in Marokko Verrat die wahre Form des Patriotismus ist.</div>
<p>Blogger <em>One Hump or Two </em>ist <a href="http://onehumportwo.blogspot.com/2009/11/aminatou-haidar-abducted-by-moroccan.html">erstaunt</a>, dass die marokkanischen Behörden jemanden, der so gut bekannt ist, verfolgen:<br />
Das zeigt nur, dass die marokkanische Polizei jeden Saharawi verfolgt, der ein Referendum unterstützt, selbst solche, die internationale Verbindungen und Unterstützung haben. Haidars Auszeichnungen (erst kürzlich der <a href="http://www.rfkcenter.org/node/387">Civil Courage Prize</a>) sollten sie eigentlich außerhalb dieser Gefahrenzone stellen und der marokkanischen Regierung damit zeigen, dass die Welt sie beobachtet.</p>
<p><em> Sahara Occidental</em> <a href="http://saharaoccidental.blogspot.com/">veröffentlicht weiterhin Presse Zusammenstellungen</a> über den Fall von Aminatou Haidara.</p>
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		<title>Iran: Proteste und Kunst</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/19/iran-proteste-und-kunst/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 01:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die künstlerische Kreativität der "Grünen" Protest Bewegung seit der Präsidschaftswahl vom 12. Juni ist ziemlich einmalig in Irans Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/16/iran-art-in-protest/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mir-Hossein_Mousavi">Mir Hussein Mousavi</a>, einer der iranischen Oppositionsführer, <a href="http://www.rahesabz.net/story/2842/">sagte kürzlich</a> in einem Video-Interview, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/06/30/iran-protest-movement-inspires-art/">die künstlerische Kreativität der &#8220;grünen&#8221; Bewegung</a> seit der Präsidentenwahl von 12. Juni in Irans Vergangenheit einmalig sei. Iranische Künstler und sogar Nicht-Iranier sind von der Widerstandsbewegung der Iraner inspiriert worden und haben ihre Talente dazu benutzt, Poster, Animationen und Videoclips zu schaffen, die ihre Hoffnungen und Verärgerungen ausdrücken.</p>
<p>Hier ist eine Sammlung von Bildern über die &#8220;grünen&#8221; Bewegung, die von Soheil Tavakoli, einem iranischen Künstler, der in den Vereinigten Staaten lebt, geschaffen wurde:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5WNxxteh9kc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5WNxxteh9kc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Hamed Pourabedin <a href="http://www.facebook.com/home.php#/hamedp">kreierte</a> auf seiner Facebook Seite ein anderes Kunstwerk: Oxygen für Iran<br />
<img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/oxygen1.jpg" alt="" /></p>
<p>Iran <a href="http://onlymehdi.saharkhiz.net/archives/195859357">bereitet</a> sich auf weitere Demonstrationen vor, am 4. Dezember ist der Tag der Universitäts-Studenten (16. Azar), und dafür wurden Dutzende von Postern gemacht.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/iran.bmp" alt="" /></p>
<p>&#8220;Am grünen 16. Azar bekommen wir unser Iran zurück&#8221;</p>
<p>Sehen Sie dazu auch die vorherigen Global Voice Berichte:</p>
<p><a href="http://globalvoicesonline.org/2009/06/25/iran-art-for-protests-sake/">Iran: Art for Protest&#39;s Sake </a><br />
<a href="http://globalvoicesonline.org/2009/06/30/iran-protest-movement-inspires-art/">Iran: Protest Movement Inspires Art</a></p>
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		<title>Iran: Die Grünen Bewegung trotzt wieder dem Regime</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/06/iran-die-grunen-bewegung-trotzt-wieder-dem-regime/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/06/iran-die-grunen-bewegung-trotzt-wieder-dem-regime/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 4. November organisierte Irans opposotionelle Grünen Bewegung Massen-Straßenproteste, die von den Sicherheitskräften mit gewaltsamen Vorgehen beantwortet wurden. Wie zu erwarten war, hat die iranischen 'Zivilpresse' keinen Augenblick gezögert, diese historischen Vorgänge mit ihren Handys aufzuzeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/05/iran-green-movement-defies-regime-again/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/13aban.jpg" class="alignleft" width="200" height="269" /><br />
Am 4. November (13. Aban) <a href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2009/nov/04/iran-student-day-protests">organisierte</a> Irans Opposition, die Grünen Bewegung, Massen Straßenproteste, wobei Sie die offiziellen am selben Tag abgehaltenen Rallys zum 30. Jahrestag der Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran ausnutzten. Die Proteste der Opposition wurden mit gewaltsamen Einsätzen durch die Sicherheitskräfte beantwortet.</p>
<p>Wie zu erwarten war, haben die iranischen Bürger-Journalisten die “Historie” mit ihren Handys aufgezeichnet.</p>
<p>Protestanten in Teheran trampelten auf dem Portrait des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei herum, ein Vorgang, der vor ein paar Monaten noch undenkbar war.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ROBiaGs7OYo&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ROBiaGs7OYo&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Nachricht für Obama: Entweder bist du mit uns oder mit denen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/x-yLLZ3JGfM&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/x-yLLZ3JGfM&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Mehdi Karoubi, ein Oppositionsführer, mitten unter den Leuten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UuGNPxkIXU4&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/UuGNPxkIXU4&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Sicherheitskräfte greifen Protestanten an.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AIiAopKXE7w&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/AIiAopKXE7w&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/03/iran-befreit-hossein-derakhshan/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 02:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN

Am 1. November 2009 jährt sich die Verhaftung des iranischen Bloggers Hossein “Hoder” Derakhshan.
Cyrus Farivar, ein in den Vereinigten Staaten lebender Blogger und Journalist, berichtet, dass er mit Derakhshans Bruder Hamed in Verbindung steht, der ihn wie folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/02/iran-free-hossein-derakhshan/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>IRAN: BEFREIT HOSSEIN DERAKHSHAN</p>
<p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/hoder.jpg" alt="" width="180" height="180" /><br />
Am 1. November 2009 jährt sich die Verhaftung des iranischen Bloggers Hossein “Hoder” Derakhshan.</p>
<p>Cyrus Farivar, ein in den Vereinigten Staaten lebender Blogger und Journalist, <a href="http://cyrusfarivar.com/blog/?p=2703">berichtet</a>, dass er mit Derakhshans Bruder Hamed in Verbindung steht, der ihn wie folgt informiert hat:</p>
<blockquote><p>Seine Eltern hatten kürzlich ein Treffen mit dem neuen Staatsanwalt, der ihnen erlaubte mit ihrem Sohn Hossein Derakhshan am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 im Evin Gefängnis zu Abend zu essen. Damit wird bestätigt, dass sich Hossein im Evin Gefängnis befindet. Die Familie weiß jedoch nicht, wann es ihnen erlaubt wird, ihn das nächste Mal zu sehen.</p></blockquote>
<p>Iran Blogger Jooya <a href="http://joooya.blogspot.com/2009/11/blog-post_295.html">schreibt</a>, dass sich Derakhshan immer noch in der Abteilung 325 in dem Gefängnis der Revolutionsgarde befindet. Nach den Menschenrechtsaktivisten, fügt Jooya hinzu, ist er seit einem Jahr in Einzelhaft.<br />
Eine Gruppe von iranischen Bloggern entschied sich “Befreit Hossein Derakhshan” für eine Woche zu den Namen ihres Blogs hinzuzufügen. Fanous Azad <a href="http://freelantern.com/p/?p=1116">sagt</a> (fa):</p>
<blockquote><p>Auf meinem Blog steht ebenfalls “Befreit Hossein Derakhshan”.</p></blockquote>
<p>Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>&#8230;als Hossein damit begann, Andere anzuklagen habe ich aufgehört seinen Blog zu lesen, aber jetzt verteidige ich seine Rechte, ohne daran zu denken, wer er ist &#8230; Hossein, genauso wie jeder andere Mensch, sollte das Recht auf Redefreiheit haben.</p></blockquote>
<p>Parsanevesht bittet alle Blogger zusammen zu handeln, um damit eine bessere Wirkung zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BRASILIEN: RIOS DROGEN-KRIEG AUS DEM BLICKWINKEL DER SLUMBEWOHNER</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/03/brasilien-rios-drogen-krieg-aus-dem-blickwinkel-der-slumbewohner/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 01:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Post lesen wir etwas über die Ansichten der Bürger-Reporter des Viva Favela Projektes über die durch Drogen verursachten Gewalttätigkeiten, die sich in Rio de Janeiros Slums ereigneten, und die sie von ihrer Haustür aus beobachteten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/diego-casaes/">Diego Casaes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/01/brazil-a-view-from-slum-dwellers-on-rios-drugs-war/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In der letzten Woche wurden Bilder über den Krieg zwischen Drogenhändlern und Dealern in Rio de Janeiro in der ganzen Welt verbreitet. Zusammenstöße zwischen den Banden aus den Hügeln von Morro São João und Morro dos Macacos am 17. Oktober verängstigten die Bevölkerung. Es half nichts, dass Hunderte von Staatspolizisten zur Unterdrückung der rivalisierenden Gänge eingesetzt wurden: Der Kampf zwischen den Drogenhändlern und der Polizei resultierte in einem abgeschossenen Polizei-Hubschrauber, bei dem drei Polizisten getötet und das Leben von weiteren 30 Personen, darunter mutmaßliche Gang-Mitglieder und Zuschauer, vernichtet wurden.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/36736952.jpg" alt="Hubschrauber Explosion. Foto von Taiane Oliveira bei Twitpic." width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Hubschrauber Explosion. Foto von Taiane Oliveira bei Twitpic.</p></div>
<p>Der <em><a href="http://inblogs.com.br/censurado/">Censurado</a></em> [pt] Blog kritisierte die Einstellung des Gouverneurs zu dieser Krise, nachdem sie hörten,<a href="http://inblogs.com.br/censurado/politicanacional/carnaval-fora-de-epoca-no-rio-de-janeiro-chove-bala-rio-2016-socorro-ja"> dass die Polizei von der Invasion überhaupt nichts gewusst haben sollte</a>.</p>
<blockquote><p>Vocês viram as cenas na televisão este fim de semana? Helicóptero caindo, policial morrendo queimado, inocente metralhado nas ruas e traficante invadindo a favela do outro em plena luz do dia, uma verdadeira cena de filme de guerra. Dizem no Rio que até o serviço secreto israelense sabia que um morro atacaria o outro, mas mesmo assim o governador Sérgio Cabral diz que a policia carioca não sabia de nada? Acho que ele anda passando muito tempo com o Lula. Só isso explica essa ‘ignorância&#39; sobre o tema.</p></blockquote>
<div class="translation">Hast du letztes Wochenende die Bilder im Fernsehen gesehen? Ein Hubschrauber fällt herunter, Polizisten brennen, unschuldige Leute werden auf der Straße erschossen und (Drogen) Schieber dringen bei hellem Tageslicht in die Slums anderer Dealer ein; eine Szene wie aus einem Kriegsfilm. Die Leute in Rio sagen, dass sogar der israelische Geheimdienst wusste, dass die Dealer aus einem Slum die anderen angreifen würden, trotzdem sagt der Gouverneur Sérgio Cabral, die Carioca Polizei hätten davon nichts gewusst? Ich glaube er verbringt zu viel Zeit mit (dem brasilianischen Präsidenten) Lula. Das ist die einzige Entschuldigung für seine “Ahnungslosigkeit” über diesen Vorfall.</div>
<p>Bloggerin <em><a href="http://anamvc.blogspot.com/">Ana Maria</a></em> [pt] meint, dass das Abschießen eines Hubschraubers nicht so einfach sei, ein Hinweis darauf, dass dies gerade der Anfang sein könnte. Sie <a href="http://anamvc.blogspot.com/2009/10/desespero-do-trafico.html">sagt</a> [pt]:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Mas os senhores do tráfico, donos dos morros cariocas possuem não apenas as armas capazes disso, possuem indivíduos capazes de manuseá-las e causar um desastre como o do sábado. Isso vai ficar marcado para sempre na memória da PM e do cidadão de bem, morador do estado do Rio de Janeiro. Se eles podem fazer isso com um helicóptero da polícia tripulado por homens treinados, que dão a vida pela segurança pública, o que podem fazer com o cidadão comum? Não vou “tapar o sol com peneira”. As coisas podem piorar.</p></blockquote>
<div class="translation" style="text-align: left;">Nicht nur die Drogen-Barone sondern auch die Besitzer der Carioca-Slums haben Gewehre und sind durchaus in der Lage etwas zu unternehmen. Außerdem haben sie ausgebildete Leute,  die eine Katastrophe wie die vom letzten Samstag ebenfalls veranstalten können.<br />
Dieser Tag wird für immer im Gedächtnis der Polizei und der normalen Bürger, der Einwohner des Staates Rio de Janeiro, haften bleiben.<br />
Wenn sie das mit einem Polizei-Hubschrauber machen können, der mit ausgebildeten Männern besetzt ist, die für die öffentliche Sicherheit mit ihrem Leben bezahlt haben, was können sie wohl dem Durchschnittsbürger antun?<br />
Ich werde nicht “die Sonne mit einem Sieb verdecken”.<br />
Es kann noch schlimmer werden.</div>
<p><strong>Bericht eines Bewohners über den Drogen-Krieg</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-010.jpg" alt="Eine Frau mit einem Kind geht unbeeindruckt an einer Polizei-Streife in Morro dos Macacos vorbei." width="400" height="300" /></p>
<p><p class="wp-caption-text">Eine Frau mit einem Kind geht unbeeindruckt an einer Polizei-Streife in Morro dos Macacos vorbei.</p></div>
<p>Das Bürger-Medien-Projekt <em><a href="http://www.vivafavela.com.br/">Viva Favela</a></em> [pt] gibt die <a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46399&amp;sid=87">Augenzeugenberichte dieses Konflikts</a> einiger Anwohner wieder. Die Bürger-Reporter - die alle an den Grenzen der Kreuzfeuer leben - haben Berichte der Slumbewohner und Fotos, die an dem Tag, als der Drogenkrieg in Rio de Janeiro ausbrach, gesammelt und aufgenommen.<br />
Die von <em>Viva Favel</em>a als Erstes gehörte Person war Hugo Mattos, der in der in den Slum führenden Straße wohnt, in welchem sich die Ereignisse abgespielt haben (Morro dos Macacos). Er sagte die Schieber benutzten hochkalibrige Waffen und fügte hinzu, dass eine allgemeine Angst bestünde, sollte die Polizei die von den Dealern besetzten Gebiete zurücknehmen wollen, und es dadurch zu einer sehr gewaltsamen Reaktion von der Gruppe, die Morro dos Macacos kontrolliert, kommen würde.</p>
<blockquote><p>O tiroteio começou por volta das duas da manhã e só terminou às oito horas, quando a policia chegou. Muita gente teve que dormir fora de casa nesse dia.<br />
As pessoas dizem que ninguém deve sair de casa depois das 10 horas, porque algo pode acontecer.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Schießen begann ungefähr um 2 Uhr morgens und hörte erst gegen 8 Uhr auf, als die Polizei eintraf. Viele Leute mussten diese Nacht außerhalb ihrer Wohnung verbringen. Die Leute sagten niemand dürfe seine Wohnung nach 10 Uhr abends verlassen, weil etwas passieren könnte.</div>
<p>Gemäß <em>Viva Favela</em> treffen laufend ähnliche Informationen von wehrlosen Bewohnern aus der Nachbarschaft ein. Am Abend vom Dienstag den 20. Oktober gingen die Bewohner von Morro São João auf die Straße, weil sie Angst vor einer möglichen Vergeltungs-Invasion hatten, einer Gefahr, die von dem General-Chef der Polizei-Corporation, Oberst Mário Sérgio Duarte als unbegründet eingestuft wurde. Trotzdem hatte die Angst in der Bevölkerung zugenommen. Eine andere Bewohnerin von Morro dos Macacos, Karen Carolina Nascimento, sagte aus, dass die Schießereien zwischen den Dealern und der Polizei bereits seit zwei Monaten stattfinden. Sie befürchtet einen neuen Konflikt:</p>
<blockquote><p>Já era praticamente uma rotina, mas no último sábado foi diferente. O confronto aconteceu por causa de uma tentativa de invasão e não foi a primeira vez que os traficantes do Morro São João tentam. O comentário que se escuta no morro é que a facção rival deu uma ordem para tomar o Morro dos Macacos até dezembro e que esses bandidos tiveram ajuda de policiais para tentar invadir.<br />
O policiamento não está reforçado e os moradores estão muito apreensivos com medo de uma outra invasão. Eu trabalho no pé do Morro São João e vou para a minha casa andando. Ontem só havia um único carro com dois policiais dentro parado em uma esquina. Em cima do morro não existe policiamento nenhum. Uma vez ou outra um carro blindado sobe e faz uma ronda. Estamos com muito medo porque com certeza a facção rival vai tentar tomar novamente.</p></blockquote>
<div class="translation">(Der Bandenkrieg) war praktisch Routine, aber an diesem Samstag war es anders. Es kam zum Kampf, weil die Dealer von Morro São João versuchten Morro dos Macacos zu besetzen, und das war nicht der erste Versuch. In den Slums wird darüber geredet, dass die rivalisierende Gruppe einen Befehl erhalten hätte, Morro dos Macacos bis zum Dezember zu besetzen und dass diese Dealer von Polizei-Offizieren unterstützt werden.<br />
Die Polizeistreifen sind nicht verstärkt worden und die Bewohner sind sehr besorgt, sie befürchten eine neue Invasion. Ich arbeite am Fuße von Morro São João und laufe nach Hause. Gestern parkte da nur ein Wagen mit zwei Polizisten an der Ecke. Im Slum gibt es keine Polizeistreifen. Alle Jubeljahre kommt einmal ein Kampfwagen hier durch und patrouilliert das Gebiet. Wir haben so viel Angst, weil wir sicher sind, dass die rivalisierende Gruppe dieses Gebiet übernehmen wird.</div>
<p><em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46400&amp;sid=87">Viva Favela</a></em> [pt] gibt auch die Meinung von <em>Wagner da Silva de Barros</em> wider, einem 29 jährigen Bewohner der Vila Pinheiro im Complexo da Maré, der sagt, dass die Auswirkungen des Konfliktes in Morros dos Macacos aufgrund des abgeschossenen Hubschraubers bis jetzt nur bis hierher gereicht hätten und fügte hinzu, dieser Krieg würde sich auf viele andere Gemeinden ausdehnen:</p>
<blockquote><p>A queda do helicóptero e a morte dos três policiais chocou parte da população, mas na Maré, durante cinco meses, nós vivemos um confronto entre facções que matou muita gente, inclusive moradores que nada tinham a ver com o tráfico, e não teve nem metade da divulgação que esse tiroteio dos Macacos está tendo.<br />
Esses tiroteios reforçam de que na favela só existe bandido e violência, mas o que muitas pessoas ignoram é que trabalhadores morrem durante os conflitos e são logo identificados como traficantes pela polícia.</p></blockquote>
<div class="translation">Der Abschuss des Hubschraubers und der Tod von drei Polizisten haben einen Teil der Slumbewohner schockiert, aber in Maré (ein Slum) leben wir seit fünf Monaten in einem Konflikt zwischen Gruppen, der mehr Menschen getötet hat, inklusive von Anwohnern, die mit dem Drogenhandel nichts zu tun hatten, und das hatte noch nicht einmal die Hälfte des Interesses bei den Medien erregt, wie die Schießereien in Morro dos Macacos.<br />
Diese Schießereien verstärken die Tatsache, dass es in den Favelas nur Banditen und Gewalt gibt. Was viele Leute jedoch nicht wissen, ist, dass Arbeiter bei diesen Konflikten sterben und dann von der Polizei schnell als Dealer identifiziert werden.</div>
<p>Gemäß <em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46400&amp;sid=87">Viva Favela</a></em> [pt] wurden, im Falle von Morro dos Macacos, drei erschossene, unschuldige junge Männer in die Liste der getöteten Banditen aufgenommen. Der Sicherheitsminister, José Mariano Beltrame, entschuldigte sich bei den Familien von Marcelo Costa Gomes, 26, Leonardo Fernandes Paulino, 27, und Francisco Haílton Vieira Silva, 24. Zur Zeit der Invasion kamen die drei Männer von einer Party und gingen nach Hause zurück. Ein vierter Mann, Kellner Francisco Alaílton Vieira da Silva, 22, wurde von Anwohnern gerettet, befindet sich aber auf der Intensivstation im Krankenhaus. Seine Freundin ist im 3. Monat schwanger.</p>
<p>Walter Mesquista von <em>Viva Favela</em> zeigt <a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=46399&amp;sid=87">Fotos von den Kämpfen</a>, aufgenommen von dem Fotografen <em>Guillermo Planel</em>, an dem Tag, den die Leute jetzt als den Tag des “Drogen-Krieg” bezeichnen.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-001.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-002.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-003.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-004.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-005.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-006.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-007.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-008.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/Macacos-009.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos011_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos012_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/macacos013_trat.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Jedes Jahr gibt es im gesamten Staat von Rio mit einer Einwohnerzahl von ca. 14 Millionen, ungefähr 6.000 Ermordungen. In fünf Slums wurde seit einem Jahr von der Polizei eine ‘Befriedungs’ Operation mit permanenten Streifen vorgenommen. Durch ihre zunehmende Präsenz in den Slums zwingt die Polizei die Gangs aber über andere Gebiete zu kämpfen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/viva_favela_logoweb-300x136.jpg" alt="" /></p>
<p><em><a href="http://www.vivafavela.com.br/publique/cgi/cgilua.exe/sys/start.htm?infoid=40489&amp;sid=74">Viva Faleva</a> ist ein Bürger-Medien-Projekt, das mit besonderen Bloggern zusammenarbeitet, die in den Barackenstädten von Rio de Janeiro leben. Das Projekt steht unter der Leitung von <a href="http://twitter.com/rodrigonogueira">Rodrigo Nogueira</a>. Bei ihrem <a href="http://twitter.com/vivafavela">offiziellen Twitter Konto</a> [pt] und ihrer Orkut <a href="http://www.orkut.com.br/Main#Community?cmm=33684890">Gemeinde</a> [pt] können Sie mehr erfahren.</em></p>
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		<title>Mythos vom Reichtum durch neuestes Gutachten vernichtet</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/27/mythos-vom-reichtum-durch-neuestes-gutachten-vernichtet/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 01:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonScilla Alecci  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Der neueste Bericht [en] des Wohlfahrtsministeriums gibt bekannt, dass einer von sechs Japanern in Armut lebt. Die OECD Zahlen [en] geben an, dass Japan in der entwickelten Welt eine der höchsten Armutsraten hat und nach Mexico, der Türkei und der USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla Alecci</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/25/japan-latest-survey-on-poverty-destroys-the-prosperity-myth/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der neueste <a href="http://www.financialexpress.com/news/one-in-six-japanese-living-in-poverty-survey/531390/">Bericht</a> [en] des Wohlfahrtsministeriums gibt bekannt, dass einer von sechs Japanern in Armut lebt. Die OECD <a href="http://www.oecd.org/document/53/0,3343,en_2649_33933_41460917_1_1_1_1,00.html">Zahlen</a> [en] geben an, dass Japan in der entwickelten Welt eine der höchsten Armutsraten hat und nach Mexico, der Türkei und der USA an 4. Stelle steht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img alt="Von Flickr id: Ushio Shugo" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/ハウルの動く城.jpg" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Von Flickr id: Ushio Shugo</p></div>
<p>Im September hatte Makoto Yuasa, der Generalsekretär des <a href="http://www.k5.dion.ne.jp/~hinky/index.html">Anti Poverty Network</a> (反貧困 Han Hinkon) [ja], bereits auf das Problem hingewiesen und das japanische Armutsproblem <a href="http://www.k5.dion.ne.jp/~hinky/090904article.yuasa.html">wie folgt erklär</a>t [en]:</p>
<blockquote><p>Seit dem Wirtschaftswachstum der 60er Jahre gab es in Japan immer den Mythos, dass alle Japaner der Mittelklasse angehören. Das typisch japanische Arbeitsverhältnis, welches diesem Mythos zugrunde liegt, ist jedoch durch das Wachstum von nicht-regulären Beschäftigungen und anderen Faktoren verwandelt worden, und eine zunehmende Anzahl von Japanern lebt heute in Armut.</p></blockquote>
<p>In vielen Blogs wird darüber diskutiert, dass die Einkommenskluft in Japan heute nichts Neues mehr sei. Als Anfang der 90er Jahre die Wirtschaftsblase barst, wurde diese Schwachstelle im japanischen System enthüllt, und Fachleute behaupten, dass sich das Land seitdem von der Rezession nie richtig erholt hätte.</p>
<p>Ysaki <a href="http://eiji.txt-nifty.com/diary/2009/10/post-730a.html">deutet an</a>, dass dieses Problem schon immer bestanden hatte, aber von den meisten Japanern als das Problem der anderen angesehen wurde.</p>
<blockquote><p>この記事を最初に見た時に、私は部落問題に近いな、と感じたんです。それは、私たちの隣に確実にその問題があるのに、知らないふりをする。見ない振りをし、無関係を装ってきた。</p></blockquote>
<div class="translation">Als ich diese Nachrichten las, hatte ich das Gefühl, dass dieses Problem den Schwierigkeiten anderer Gruppen in Japan, gegen die diskriminiert wurde, sehr ähnlich sei.<br />
Obgleich hier sicherlich ein Problem besteht, welches uns auch sehr Nahe liegt, geben wir vor es nicht zu sehen, und dadurch haben wir uns allmählich davon überzeugt, dass es uns nichts angeht.</div>
<p>Miyabi-tale zieht in <a href="http://d.hatena.ne.jp/miyabi-tale/20091021/1256088117">Betracht</a>, dass diese Frage eine lange Vergangenheit hat, und die Verantwortung hierfür auf politische Unbeweglichkeit zurückzuführen sei.</p>
<blockquote><p>驚くべきは、この数字が今年ではなくて数年前のデータでさえすでに7人に1人いるという事実で、リーマンショック以降の世界恐慌の不景気のあとでは今現在では少なく見ても5人に1人はそれくらいの値になっていると考えられることである。自民政権下では、公式発表的に「日本に貧困はない」「一億総中流家庭」なんていうキャッチコピーもあったわけだが、現実はまったくそうでないということが改めて浮き彫りにされたわけである。</p></blockquote>
<div class="translation">Überraschend sind die Daten, die ein paar Jahre zurückliegen, und die zeigen, dass eine Person von Sieben in Armut lebte. Es gibt Leute, welche dies als positiv betrachten, weil trotz der tiefen Rezession, die infolge des Zusammenbruchs der Lehmann Brothers die gesamte Welt betroffen hat, heutzutage nur noch fünf Leute arm sind.<br />
Unter der LDP-Regierung gab es Slogans wie ‘In Japan gibt es keine Armut’ oder ‘Insgesamt Hundert Millionen Mittelklasse Haushalte’. Es ist aber ganz offensichtlich, dass dies von der Wahrheit weit entfernt war.</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img alt="Von Flickr id: caribb" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/homeless.jpg" width="500" height="332" /><p class="wp-caption-text">Von Flickr id: caribb</p></div>
<p>Es gibt aber andere, die lieber die Kehrseite der Medaille betrachten möchten.<br />
Ukkii <a href="http://ameblo.jp/shiokawa-office/entry-10369752658.html">hofft</a>, dass diese schwarze Periode aus der sozialen und wirtschaftlichen Vergangenheit die Kraft des Geisten, für den die Japaner so berühmt sind, zurückbringen könnte.</p>
<blockquote><p>し・か・し 国の景気が良くなるまでこのままでいいのだろうか 貧しかった戦後の日本国民は、みな必死で頑張ってここまでよくなってきています あの時代のハングリー精神があればきっと国を変えれなくとも企業の生き残りは可能だと思います 私は一社員でありますが社長のような視点で物事を考えていくことを目標としています 視野を広げればいろんなことに発見や改善が見えてくるからです ハングリー精神なんて言葉、現代では死語なのかもしれませんが 僕はこの言葉を提唱していきたいと思います</p></blockquote>
<div class="translation">A B E R<br />
ist es richtig die DInge so weiterlaufen zu lassen, bis sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt hat?<br />
Als die japanischen Menschen nach dem Krieg arm waren, strengten sie sich ohne zu zögern an und schafften es die Lage so zu verbessern, wie wir sie heute kennen.<br />
Wenn wir nur wieder den gleichen HUNGRIGEN DRANG jener Zeit hätten, so bin ich sicher, selbst wenn wir das ganze Land nicht sofort verändern können, es doch möglich wäre, unsere Unternehmen stark und wettbewerbsfähig zu halten.<br />
Zwar bin ich ein Angestellter, doch versuche ich die Dinge aus dem Blickwinkel eines Geschäftsführers zu sehen. Wenn wir vorausschauen, gibt es viele Entdeckungen und Verbesserungen, die man bei zahlreichen Dingen anwenden kann.<br />
Heute ist der Ausdruck ‘hungriger Drang’ vielleicht vergessen, doch ich möchte ihn gern wieder bekannt machen.</div>
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		<title>Malaysia: Provinzregierung führt 1Toilet Politik ein</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 03:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
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		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Malaysias Ministerpräsident Najib Tun Razak hat zu Beginn seiner Amtszeit das Ein-Malaysia-Konzept, allgemein bekannt als 1Malaysia eingeführt. Weil Malaysias Bevölkerung aus vielen Rassen besteht, ist das Hauptziel von 1Malaysia die nationale Einheit zu fördern und die Verbindungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/1_malaysia-75x75.jpg">Syafique Shuib</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/21/malaysia-state-government-introduces-1toilet-policy/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/10/15/nation/4906693&amp;sec=nation#"></a>Malaysias Ministerpräsident Najib Tun Razak hat zu Beginn seiner Amtszeit das Ein-Malaysia-Konzept, allgemein bekannt als <a href="http://1Malaysia">1Malaysia</a>, eingeführt. Weil Malaysias Bevölkerung aus vielen Rassen besteht, ist das Hauptziel von 1Malaysia die nationale Einheit zu fördern und die Verbindungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/1_malaysia-248x300.jpg" alt="" /><br />
1Toilet Politik basiert auf dem 1Malaysia Konzept</p>
<p>Die Provinzregierung von Terengganu hat sich die Markenbildung von 1Malysia ausgeliehen, und kürzlich ihre <a href="http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/10/15/nation/4906693&amp;sec=nation#">1Toilet Politik eingeführt</a>, wonach sowohl Lehrer als auch Schüler (des gleichen Geschlechts) dieselben Toiletten benutzen sollen, um einen gewissen Einheitssinn zu fördern.</p>
<p>“Wenn die Schüler die Toiletten mit ihren Lehrern teilen, werden sie (die Schüler) glauben, dass sie mit den Akademikern auf einer Stufe stehen und das erweckt dann das Gefühl für eine Organisation wichtig zu sein, in diesem Fall, die Schule,” sagt der Staats Erziehungs, Hochschulen, Personal, Wissenschaft und Technik Komitee Chairman Ahmad Razif Abd Rahman in der lokalen Tageszeitung <a href="http://www.thestar.com.my/">The Star</a>.</p>
<p>Diese Politik soll auch über das Klo hinausreichen, denn die Lehrer werden dazu angeregt zusammen mit den Schülern in der Schul-Cafeteria zu essen. Das gibt beiden Parteien die Möglichkeit, in den Pausen miteinander in Kontakt zu kommen.</p>
<p>In der Blogosphäre gab es gemischte Reaktionen zu diesem Thema. Einige hielten es für einen Witz, andere dachten es sei eine positive Initiative.</p>
<p><a href="http://asiancorrespondent.com/jeff001/2009/10/littleuse_chameleon.php">Jeff Ooi</a>, ein prominenter Blogger und jetzt Parlamentsmitglied sagt dazu:</p>
<blockquote><p>Diese 1Malaysia Produkterweiterung zeigt, wohin du pinkeln darfst.</p></blockquote>
<p><a href="http://liangseng.blogspot.com/2009/10/liang-seng-and-one1.html">Life And Ti(m)es Of Liang Seng</a> konnte es nicht glauben, dass die Provinz-Regierung tatsächlich das Konzept der 1Toilet einführen will:</p>
<blockquote><p>Ich könnte den Teil in Bezug auf die gemeinsame Cafeteria verstehen. Aber dass gemeinsame Toiletten einen Zugehörigkeitssinn und vorzügliche Leistungen schaffen sollen? Ich bitte Sie. Das können wir doch besser machen.</p></blockquote>
<p>Journalist, Blogger und Global Voice Autor <a href="http://www.nikicheong.com/blog/1thing-to-many.html">Niki Cheong</a> schreibt in ihrem Blog:</p>
<blockquote><p>Welcher Irre hat sich diese brilliante Idee ausgedacht [&#8230;] Ich denke, dass das Teilen der Toilette mit dem Lehrer oder Lehrerin dem Schüler oder der Schülerin nicht dabei helfen wird, sich im Unterricht auszuzeichnen, richtiges Lehren macht das!<br />
Was ist hier los? Müssen wir jetzt damit anfangen 1ton mee (beliebte malaiische Nudelsuppe) zu essen? Oder hören wir jetzt nur noch 1Buck Short (bekannte malaiische Rockband)? Oder werden die Leute jetzt Namen wie 1Sharina in die Geburtsurkunde eintragen lassen?</p></blockquote>
<p><a href="http://siamooi.blogspot.com/2009/10/1toilet-1malaysia.html">Thots Here And Ther</a>e ist der Ansicht, dass die Führung, bevor sie irgendwelche neue Regeln einführt, diese praktizieren sollte:</p>
<blockquote><p>Warum fangen wir nicht bei der Elite an, bevor wir zur Mehrheit gehen? In meiner Schule bekommt die Oberschicht einen speziellen Schlüssel für ihre eigene spezielle Toilette [&#8230;] Ich weiß auch, dass es in bestimmten Firmen des Privatsektors ebenfalls solche Privilegien gibt. Ich erinnere mich an einen Freund, der ganz aufgeregt war, weil er die privilegierte Stufe erreicht hatte, seinen eigenen Schlüssel für diesen speziellen Ort zu besitzen! Wenn wir also so ein Ding wie 1Toilet in der Schule einführen wollen - stellen Sie sich vor mit den Schülerinnen oder Schülern Schlange stehen zu müssen, um zur Toilette zu gehen - wir sollten mit der Oberschicht der Verwaltung anfangen. Die Führer reden über 1Malaysia&#8230; Ich bitte Sie, praktizieren Sie was Sie reden. Zeigt uns, ihr Führer von Malaysia, dass wir alle überall gleich sind, einschließlich dem Gang zur Toilette!!!!</p></blockquote>
<p><a href="http://joesimple.wordpress.com/2009/10/16/from-1malaysia-to-1toilet">Voices Inside My Hea</a>d beschreibt die positiven Aspekte der 1Toilet Politik:</p>
<blockquote><p>Als ich noch zur Schule ging, habe ich mich auch darüber gewundert. Wie kommt es, dass die Lehrerinnen oder Lehrer in einer separaten Toilette pinkeln dürfen. Pinkeln sie anders? Haben sie vielleicht etwas, was wir anderen nicht haben? Ich glaube, das sollte überall eingeführt werden, selbst bei der Arbeit sollte das Top Management die gleichen Toiletten benutzen! Vielleicht sollten sogar die Minister die gleichen Toiletten benutzen wie die restlichen Beamten und dann würde ich wirklich sagen, unsere Politiker ‘are walking the talk’!</p></blockquote>
<p>Der Autor sagt in <a href="http://www.syafiqueshuib.com/syafique/?p=1068">seinem persönlichen Blog:</a><br />
Die Lehrerinnen und Lehrer sollten mit gutem Beispiel vorangehen und für ihre Schülerinnen und Schüler das Beste tun. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler im Klassenzimmer bereits einen Minderwertigkeitskomplex hat, wie kann sie/er dann mittels der 1Toilet Politik ein Gefühl über ihre/seine Bedeutung entwickeln?<br />
Müssen wir tatsächlich unsere Toiletten teilen, damit wir einen Einheitssinn zwischen Lehrern und Schülern entwickeln? Sollte diese Solidarität nicht im Klassenzimmer beginnen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Puerto Rico: Bereit zum Nationalstreik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/14/puerto-rico-bereit-zum-nationalstreik/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Puerto Rico (U.S.)]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Puerto Rico und seine Blogger bereiten sich auf den Nationalstreik nächsten Donnerstag, den 15. Oktober vor, der das Land einen Tag lang lahmlegen soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/firuzeh-shokooh-valle/">Firuzeh Shokooh Valle</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/13/puerto-rico-ready-for-the-national-strike/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Puerto Rico bereitet sich auf den <a href="http://www.primerahora.com/diario/noticia/gobierno_y_politica/noticias/muchas_rutas,_un_solo_paro_nacional/337158">Nationalstreik</a> am Donnerstag, den 15. Oktober vor. Seitdem Gouverneur Luis Fortuño in der ersten Oktoberwoche <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/02/puerto-rico-a-crisis-with-many-names/">ca. 17.000 Regierungsangestellte entlassen hat</a>, gab es enorme Unruhen in verschiedenen Sektoren der Zivilgesellschaft: unter anderem bei den Arbeitern und Gewerkschaftsmitgliedern, bei Frauen, Umweltschützern, Studenten und Professoren. Es gab viele Demonstrationen und zivilen Ungehorsam, um gegen die Wirtschaftspolitik zu protestieren, von der die Regierung behauptet hatte, dass sie aufgrund der Finanzkrise notwendig sei. Insgesamt hat die erst kürzlich gewählte Regierung ungefähr 25.000 öffentliche Angestellte entlassen.</p>
<p>In den letzten Monaten hat die Feindseligkeit <a href="http://dialogodigital.com/node/2997">zwischen der Regierung und verschiedenen zivilen Sozialgruppen</a> zugenommen: <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/11/puerto-rico-the-battle-over-public-lands/">Räumungsbefehle</a> in sozial und wirtschaftlich benachteiligten Gemeinden, Polizeibrutalität, Abbau von Gemeinde-Initiativen wie die  Fideicomiso del Caño Martín Peña. Außerdem machten eine Anzahl von Regierungsbeamten Kommentare, die als beleidigend und gefühllos empfunden wurden, so wie das nunmehr traurig berühmte  <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/28/puerto-rico-such-is-life/">“so ist das Leben”</a> und erst kürzlich, als der vom Gouverneur ernannte Stabschef Marcos Rodríguez Ema die <a href="http://www.google.com/hostednews/epa/article/ALeqM5gkWTKYJndodkR98WWm7Jlj-in8Xw">Demonstranten mit Terroristen verglich</a>. Das sind die Zusammenhänge über den Nationalstreik am Donnerstag. Als Antwort auf diesen Kommentar hat Tito Otero ein Video von einem Jungen gedreht, der vor dem Kongress Geige spielt. Man kann ihn sagen hören: &#8220;Ich bin kein Terrorist. Ich glaube an Gerechtigkeit für mein Land.&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2uZjqwLhULs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/2uZjqwLhULs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Blogger und Twitterer bereiten sich auf den Streik vor, der darauf abzielt das Land für einen Tag lahmzulegen. Edwin Vázquez hat in <a href="http://edwinvazquez.blogspot.com/"><em>Cargas and descargas</em></a> [ES] Blogger und Bürger gebeten <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> für die Informationsweitergabe über den Nationalstreik zu benutzen. Bereits jetzt erbitten die Leute von  @caribnews ihre Anhänger um Hashtag-Vorschläge und die ersten Mitteilungen haben bei #twittericans begonnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Video-Wettwerb: Bürgerbotschafter beim 64. Tag der Vereinten Nationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/26/video-wettwerb-burgerbotschafter-beim-64-tag-der-vereinten-nationen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schauspieler George Clooney erklärt, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen und als einer von fünf Gewinnern beim 64. Tag der Vereinten Nationen in New York dabeisein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/09/25/video-contest-citizen-embassadors-for-the-64th-un-day/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img title="9139541_bf2f063f51_t" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/09/9139541_bf2f063f51_t.jpg" alt="Bild von Basykes" width="100" height="100" /><p class="wp-caption-text">Bild von Basykes</p></div>
<p>Was würdet ihr den Regierungschefs aus aller Welt sagen, wenn ihr die Chance dazu hättet? Erzählt ihnen in einem maximal dreiminütigen Video, was eurer Meinung nach getan werden muss, um die Welt sicherer und besser zu machen, und ihr bekommt die Chance, einen Besuch im UN-Hauptquartier zum 64. Tag der Vereinten Nationen zu gewinnen.</p>
<p>Der Schauspieler George Clooney ist UN-Friedensbotschafter und im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DnIIwV0lqqM">folgenden Video</a>, das vom <a href="http://www.youtube.com/user/unitednations">Fernsehen der Vereinten Nationen</a> hochgeladen wurde, erklärt er, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen kann und als einer von fünf Gewinnern die Chance bekommt, bei dem VIP-Event in New York dabeizusein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Regeln sind recht einfach:</p>
<blockquote><p>1. Video aufnehmen; Dauer max. 3 Minuten,<br />
2. Video über euer YouTube-Account hochladen,<br />
3. Video als VIDEOANTWORT zu diesem Video hinzufügen,<br />
4. Teilnahmeschluss: 10. Oktober 2009</p>
<p>Auswahlverfahren:<br />
1. Die fünf besten Videobeiträge werden von einem Komitee nach schlüssigem Inhalt, Originalität und Kreativität ausgewählt.<br />
2. Die Finalisten werden zu Bürgerbotschafter ernannt und zum 64. Tag der Vereinten Nationen ins UN-Hauptquartier in New York eingeladen.<br />
3. Sie erhalten eine Sonderführung im UN-Hauptquartier, bekommen einen Fototermin mit dem Generalsekretär Ban Ki-moon sowie VIP-Plätze beim Konzert zum Tag der Vereinten Nationen, das am Freitag, den 23. Oktober 2009 stattfinden wird.</p></blockquote>
<p>Bisher wurden weniger als eine Handvoll Videos eingereicht, davon zwei aus den Vereinigten Staaten (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=04tPVekEZo4">1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEAmWDA35nA">2</a>), eines aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IqQtAtDs9r0">Kanada</a> und eines aus den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1YO9mEsXyy8">Vereinigten Arabischen Emiraten</a>. Der letztmögliche Abgabetermin ist der 10. Oktober: Schnappt also eure Kamera und präsentiert eure Argumente fesselnd, originell und kreativ!</p>
<p><em>(Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/basykes/">basykes</a> zur Illustration des Artikels unter Creative Commons Attribution License verwendet)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>China: Warum Zhu Rongji noch immer so populär ist</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/14/china-warum-zhu-rongji-noch-immer-so-popular-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRobert Woo  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Zhu Rongji (朱镕基), der frühere chinesische Premierminister (und damit zweiter Mann im Staat), war als Staatsmann sehr populär und wurde für seine hohen moralischen Qualitäten, seine Aufrichtigkeit, Entschlossenheit und Arbeitsethik, aber auch für die engagiert vorangetriebenen Wirtschaftsreformen und seinen Kampf gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/robert-woo/">Robert Woo</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/09/11/why-zhu-rongji-remains-popular/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zhu_Rongji">Zhu Rongji</a> (朱镕基), der frühere chinesische Premierminister (und damit zweiter Mann im Staat), war als Staatsmann sehr populär und wurde für seine hohen moralischen Qualitäten, seine Aufrichtigkeit, Entschlossenheit und Arbeitsethik, aber auch für die engagiert vorangetriebenen Wirtschaftsreformen und seinen Kampf gegen die Korruption gelobt. Er versuchte - sehr erfolgreich - viele tief verwurzelte Probleme Chinas zu lösen. Zum Beispiel wurden während seiner Amtszeit viele Staatsbetriebe modernisiert, ohne es dass dabei zu hoher Arbeitslosigkeit oder größeren Unruhen gekommen wäre. Auch der Stil seiner Reden ist bemerkenswert, da er einer der wenigen chinesischen Politiker war, der frei sprach, was seinen Pressekonferenzen einen lockeren, offenen und oft auch berührenden Ton verlieh.</p>
<p>Am 2. September 2009, mehr als sechs Jahre nach Zhus Rückzug aus der Politik, erschien nun ein Buch mit dem Titel &#8220;Zhu Rongji beantwortet Fragen von Journalisten&#8221; (朱镕基答记者问), das Transkripte der wichtigsten Pressekonferenzen enthält, die Zhu als Vizepremier und Premier gab. Das Buch war vom ersten Tag an ein Bestseller: Laut Verlag soll in Kürze eine Million Exemplare verkauft sein - ein Rekord im Buchhandel.</p>
<p>Nach seinem Rückzug von der Macht vermied Zhu Rongji jede öffentliche Aufmerksamkeit. So war er weder bei der Eröffnungs- noch der Abschlussveranstaltung der Olympischen Spiele anwesend. Er weigerte sich auch, die Biografie, die sein Cousin über ihn verfasst hatte, zu lesen. Beim jüngst veröffentlichten Buch bestand er darauf, dass sein Name in kleinerer Schrift als der Rest des Titels auf dem Cover erscheint, was auch der Fall ist. Dank solch kleiner Gesten ist er den Menschen als disziplinierter, bescheidener Führer in Erinnerung.</p>
<p>Allerdings rückte dieses neue Buch Zhu wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Sowohl die hohen Verkaufszahlen als auch die Diskussionen rund um das Buch im Internet zeigen, dass Zhus Popularität ungebrochen ist, obwohl er bereits so viele Jahre nicht mehr im Amt ist.</p>
<p>Dies spiegelt sich auch im Resumé wider, das Blogger <a href="http://you.video.sina.com.cn/b/5472959-1299174001.html">Jia Junjun</a> vom Leben Zhu Rongjis  zieht:</p>
<blockquote><p>朱熔基是那种真金不怕火炼的实干家，经得起时间检验。相信随着时局推移，朱熔基的价值和意义会更加凸显。朱熔基是当今政坛的一股清风；他的出现，是体制内的异数；朱熔基的干才胆魄，朱熔基的亲民作风，朱熔基的清廉志洁，善于面对公众，雷厉风行的行政风格，对贪官庸吏的不留情面，仿佛都不属于这个时代，不属于这个时期的中国。朱熔基是超出于时代的伟人。</p>
<div class="translation">Zhu Rongji ist ein durch und durch integrer Führer, der seine Bewährungsprobe bestanden hat. Ich glaube, dass seine Bedeutung im Laufe der Zeit noch deutlicher werden wird. Mit Zhu Rongji wehte eine frische Brise durch unser politisches System. Er war eine Klasse für sich. Seine Courage, seine Bürgernähe, seine Unkorrumpierbarkeit, sein Talent im Umgang mit der Öffentlichkeit, sein pragmatischer Führungsstil und seine Gnadenlosigkeit gegenüber Korruption und Mittelmaß scheinen Eigenschaften aus einer anderen Zeit zu sein und nicht ins jetzige China zu passen. Zhu Rongji war eine herausragende Persönlichkeit.
</div>
</blockquote>
<p>Ein anderer Internet-User schrieb dazu folgenden <a href="http://comments.people.com.cn/bbs_new/filepool/htdoc/html/0a727c40c23b4eca065c27f4e5e4c0b48d81ce4b/b7994155/l_7994155_2.html">Kommentar</a>:</p>
<blockquote><p>朱总理的胆略、智慧、谐趣幽默、能力、视野在当今世上无谁能敌！</p>
<div class="translation">Im Moment sind Premier Zhus Mut, Weisheit, Humor, Kompetenz und Weitsicht unübertroffen!</div>
</blockquote>
<p>Überall im Netz findet man kürzere Würdigungen wie &#8220;Er war ein großartiger Premierminister&#8221; oder &#8220;Die Menschen lieben dich&#8221;.</p>
<p>Warum ist Zhu Rongji auch nach noch so vielen Jahren noch so populär? Warum haben die Menschen nach wie vor eine so hohe Meinung von ihm, obwohl sie ihn ja nicht einmal direkt wählen konnten? Die beste Erklärung scheint zu sein, dass er so anders als andere Politiker war.</p>
<p>In gewisser Hinsicht verkörpert Zhu Rongji die Sehnsucht der Menschen nach einem Politikertypus, der in der chinesischen Bürokratie nur selten zu finden ist. Seine besten Eigenschaften - Aufrichtigkeit, Offenheit und Verantwortungsgefühl - sind Qualitäten, die die meisten Chinesen bei den heutigen Funktionären vermissen. Die ungebrochene Bewunderung für Zhu Rongji ist also nicht nur als nostalgische Verklärung zu werten, sondern als Wunsch, mehr Menschen mit seinen Eigenschaften in der Regierung zu sehen. Diese Begeisterung ist auch ein indirektes, aber doch sehr klares Zeichen dafür, dass sich die Menschen in China substanzielle Reformen, mehr Transparenz, Verantwortlichkeit und einen entschlosseneren Kampf gegen Korruption erwarten.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch einen der denkwürdigsten Aussprüche Zhu Rongjis zitieren, sodass Sie sich ein besseres Bild von seiner Person machen können und besser verstehen, warum die Menschen ihm noch immer nachtrauern:</p>
<blockquote><p>反腐败要先打老虎后打狼，对老虎绝不能姑息养奸，准备好一百口棺材，也有我的一口。无非是个同归于尽，却换来国家的长久稳定发展和老百姓对我们事业的信心。</p>
<div class="translation">Im Kampf gegen die Korruption sollten wir zuerst den (stärkeren) Tiger und dann den (schwächeren) Wolf bekämpfen. Was den Tiger betrifft, so müssen wir gnadenlos sein. Lasst uns hundert Särge vorbereiten - auch einen für mich. Im schlimmsten Fall gehen wir alle miteinander unter, im besten Fall erreichen wir eine langfristig stabile Entwicklung unseres Landes und gewinnen das Vertrauen der Menschen in unsere Sache.</div>
</blockquote>
<blockquote><p>至于说我什么时间退休，退休以后干什么，我在1998年的时候就讲过，我将勇往直前，义无反顾，鞠躬尽瘁，死而后已。我现在，还是这样做！不过请大家不要误会，死而后已不是说我要是不死就老赖在这个总理位子上，这不是这个意思啊！只是说，只要我活着，还有一口气，我就要为人民鞠躬尽瘁、死而后已。</p>
<div class="translation">Was meinen Rückzug von der Politik und das, was ich danach machen werde, betrifft, so habe ich dazu schon 1998 Stellung genommen. Ich sagte, ich würde ohne Zögern mutig voranschreiten und bis zu meinem Tode hart arbeiten. Auch heute stehe ich noch zu diesem Versprechen! Aber Sie dürfen mich nicht missverstehen: &#8220;Bis zu meinem Tode&#8221; bedeutet nicht, dass ich bis zu meinem Tod an diesem Sessel des Premierministers kleben werde. Das meine ich nicht. Ich will nur sagen, dass ich mein ganzes Leben lang &#8220;bis zu meinem Tode hart für das Volk arbeiten werde&#8221;.
</div>
</blockquote>
<blockquote><p>我只希望在我卸任以后，全国人民能说一句，他是一个清官，不是贪官，我就很满意了。那么再看开一点说，朱镕基还是办一点实事，哎呀，我就谢天谢地了！</p>
<div class="translation">Ich wünsche mir, dass Menschen aus dem ganzen Lande nach meiner Pensionierung sagen werden, dass er ein guter, nicht korrupter Funktionär war. Dann wäre ich mehr als zufrieden. Und wenn sie vielleicht sogar sagen könnten, dass Zhu Rongji wirklich etwas bewegt hat - dann würde ich Himmel und Erde danken!
</div>
</blockquote>
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