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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Gender</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Ecuador: Kichwa Frau widersetzen sich der Öl-Forschung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/26/ecuador-kichwa-frau-widersetzen-sich-der-ol-forschung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 03:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Conversations for a Better World]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Seit 20 Jahren leisten die furchtlosen Frauen der Kichwa Gemeinde, eine Gruppe von Eingeborenen in Ecuador, den Ölgesellschaften Widerstand, ihr Land auzubeuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/belen-bogado/">Belen Bogado</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/25/ecuador-kichwa-women-oppose-oil-exploration-on-native-lands/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Das bewiesen auch die Frauen vom Stamm der Kichwa in Sarayaku, Ecuador. Als ein Ölkonzern in ihrem Waldgebiet mit Untersuchungen für etwaige zukünftige Bohrungen begann, beschlossen die Frauen sie mit einem einfachen, aber fehlerfreien Plan zu stoppen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/kichwa.jpg" alt="Photo by Ayahuasca and used under a Creative Commons license." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Photo von Ayahuasca benutzt unter einer Creative Commons Lizenz.</p></div>
<p>Die Frauen, so schrieb <em>Esperanza Martinez</em> auf dem Blog <em>Ecoportal [es</em>], erklärten ihren Männern, <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">wenn sie den Unternehmen erlaubten auf ihrem Land zu arbeiten, müssten sie sich andere Frauen suchen &#8230; in einem anderen Land</a>. Die Kichwas organisierten eine gemeinsame Front gegen das Öl-Unternehmen, bis es letztendlich abzog.</p>
<p>Diese Gruppe von Kichwas lebt in der Provinz Pastaza, auf über 140 tausend Hektar (1,4 km2) in den Amazonas, ein Gebiet, welches das ecuadorianische Ministerium für Bergbau und Öl als Block 23 identifizierte. Im Laufe der Jahre haben verschiedene Unternehmen versucht dort zu arbeiten, doch sind sie jedes Mal an dem Widerstand der Kichwas gescheitert.</p>
<p>Obgleich die Entscheidung zum Widerstand vom gesamten Stamm getroffen wurde, war die Beteiligung der Frauen dabei ein wichtiger Bestandteil. Diese furchtlosen Frauen werden alles dransetzen, ihre Wälder und Ländereien zu erhalten.</p>
<p><strong>Unterstützt die Frauen</strong></p>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> veröffentlicht, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">was Kichwa Führer Franklin Toala über die Rolle der Frauen, im Laufe dieser Ereignisse sagte</a>:</p>
<blockquote><p>Uno de los procesos que tuvo Sarayaku, que hay que recalcar, es el magnífico apoyo de las mujeres. La relación que existe entre las mujeres y las comunidades es mucho más fuerte.</p></blockquote>
<div class="translation">Was bei den Vorgängen, die Sarayacu erlebte und was hervorgehoben werden muss, ist die große Unterstützung, die die Frauen geliefert haben. Das Verhältnis zwischen Frauen und den Gemeinden ist jetzt sehr viel stärker geworden.</div>
<p>Die ecuadorianische Tageszeitung Diario Universal beschrieb <a href="http://www.eluniverso.com/2003/02/05/0001/12/A2A1B5C330924D12B3D80265877DF953.html">eine furchterregende Scene</a> aus dem Jahre 2003, als 15 Kichwa Frauen und Kinder die Arbeiter und bewaffneten Wächter des Unternehmens konfrontierten, indem sie vier Stunden lang durch den Dschungel liefen und schrieen &#8220;anchuri (geht weg), anchuri Ölgesellschaften&#8221;. Es kam zu Konfrontationen, bis schließlich die Armee eingriff. Die Kichwas aber blieben auf ihrem Land und hielten es frei von Ölbohrern.</p>
<p><strong>Petroleum, Klimawandel und eingeborene Frauen</strong></p>
<p>Mehrere Regionen in Ecuador haben bereits unter den schrecklichen ökologischen und gesundheitlichen Folgen der Ölförderung gelitten<a href="http://www.accionecologica.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1157&amp;Itemid=1">. In Pichincha in der Provinz Sucumbios wird seit 20 Jahren Öl gefördert</a>: die Luft ist verschmutzt und das Wasser durch Ölpest verseucht. Die Menschen leiden unter dem Verlust von Vieh und Haustieren, weil sie verschmutztes Wasser trinken, und dem Verlust von Ernten, weil der verdorbene Boden unfruchtbar geworden ist. Außerdem leiden sie unter verschiedenen Haut-und Atemwegserkrankungen, und es gibt zuviel Fehlgeburten und Geburtsfehler.</p>
<p>Am Meisten leiden darunter wieder die Frauen. In den Erdölgebieten Ecuadors sind die Krebserkrankungen dreimal höher als der nationale Durchschnitt, und<a href="http://http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724"> besonders davon betroffen sind wieder die Frauen.</a> <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">Durch Wäschewaschen und Baden der Kinder im Fluss</a> sind die Frauen im ständigen Kontakt mit kontaminiertem Wasser.</p>
<p>Kein Wunder also, dass die Kichwa Frauen gegen die Ölförderung sind. Sie wissen genau, dass dies ihr Land, ihre Umwelt und ihr Leben für immer verändern wird.</p>
<p><strong>Die Online-Gemeinde reagiert auf das Beispiel der Kichwas</strong></p>
<p>Blogger <em>Efren Calapucha</em> teilt seine Gefühle über den Widerstand der Kichwas in dem Blog <em><a href="http://redamazon.wordpress.com/2008/08/17/kichwas-y-shuar-en-contra-de-la-actividad-petrolera">Redamazon</a> [es</em>]:</p>
<blockquote><p>¡Amigos de la Tierra!<br />
En este espacio de la selva amazónica con grandes recursos biodiversos se quiere cercenar LA VIDA lo que NO PERMITEREMOS se establezca tan execrable hecho que afectará al Calentamiento Global extinguiéndose los pueblos, la flora y la fauna hasta hoy fortalecidas y guardadas celosamente</p></blockquote>
<div class="translation">Freunde der Erde! In dieser Gegend des Amazonas-Regenwaldes, mit seiner biologischen Vielfalt, wird das LEBEN bedroht, vernichtet zu werden. Aber wir werden NICHT ERLAUBEN, dass ein solch schreckliches Ereignis hier stattfindet, das sich auf den Klimawandel auswirkt, Gemeinden, Fauna und Flora auslöscht, die bis zum heutigen Tage dort gewachsen und geschützt worden sind.</div>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> beschäftigt sich mit den, trotz der Umstände, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">bemerkenswerten Widerstand der Kichwas</a>:</p>
<blockquote><p>Han pasado dos décadas y hasta el momento la exploración no se concretó, pero la amenaza es permanente. En 20 años pasaron muchas cosas, demandas a nivel nacional e internacional, campañas en un lado y en el otro, y en el territorio la presión fue mucha. Los kichwas sufrieron todo tipo de atropellos, persecuciones e incluso la militarización de Sarayaku; pero siguieron diciendo no.</p></blockquote>
<div class="translation">Bisher hat keine Ölförderung stattgefunden, doch ist die Bedrohung unverändert. Unter den vielen Dingen, die in den vergangenen 20 Jahren geschehen sind, gab es nationale und internationale Prozesse, Kampagnen und eine Menge Druck. Die Kichwas erlitten alle Arten von Misshandlungen, Verfolgungen und sogar die Militarisierung von Sarayaku, doch blieben sie bei ihrem &#8220;Nein&#8221;.</div>
<p>Bisher ist es der Kichwa Gemeinde gelungen, ihre Wälder zu beschützen, aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Natürlich haben sie wegen ihren Kichwa Frauen wenig zu befürchten.</p>
<p><strong>Sehen Sie sich das Video an</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin ein Waldbeschützer&#8221; steht auf der Brust eines streitsüchtigen Kichwa-Kindes. Er tritt in einem <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Video</a> auf, der von Oilwatch gefilmt und veröffentlicht wurde. Es handelt sich um die Reaktion der Sarayaku Gemeinde auf den Versuch einer Ölfirma, Ölbohrungen auf ihrem Land vorzunehmen. <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Klicken Sie hier, um das Video auf Spanisch zu sehen.</a></p>
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		<title>USA, Singapur: Braut per Kreditkarte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Humantrafficking-Blog von Amanda Kloer bei Change.org in den USA,auf dem es um Menschenhandel geht, feierte am Freitag den Sieg einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen Diners Club International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/solana-larsen/">Solana Larsen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/15/usa-singapore-on-buying-brides-with-credit-cards/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Das <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/"><em>Humantrafficking-Blog</em></a> von Amanda Kloer bei <a href="http://www.change.org/"><em>Change.org</em></a> in den USA, auf dem es um Menschenhandel geht, <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/view/diners_club_ends_relationship_with_mail_order_brides_service">feierte am Freitag den Sieg</a> einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diners_Club">Diners Club</a> International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen. Es wurden mehr als <a href="http://humantrafficking.change.org/actions/view/tell_diners_club_to_stop_financing_mail_order_brides">800 Unterschriften</a> dagegen gesammelt, dass Diners Club den Kauf von Bräuten erleichtert.</p>
<p>In der Online-Petition hieß es:</p>
<blockquote><p>Menschen dürfen weder gekauft noch verkauft werden und keinesfalls Teil eines Zahlungsplans, eines Sonderangebots oder Schlussverkaufs sein. Katalogbräute sind nicht nur in <a href="http://www.aila.org/content/default.aspx?bc=1016%7C6715%7C16871%7C17119%7C13775">Bezug auf Menschenhandel besonders gefährdet</a>, sondern auch in Zusammenhang mit <a href="http://www.nostatusquo.com/ACLU/anderson/brides/pg1.html">häuslicher Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung und Ausbeutung</a>. Die Erstellung eines Zahlungsplans für den Kauf eines Menschen ist nicht nur in ethischer und philosophischer Hinsicht ekelerregend, sie räumt außerdem wirtschaftliche Hindernisse aus dem Weg, die dem Kauf einer Braut bisher entgegenstanden. Die Beseitigung dieser Hindernisse erlaubt es Menschenhändlern, Frauen unter geringerem Kapitaleinsatz zu erwerben als dies vorher der Fall war. Es eröffnet diesen neuen sozialökonomischen Kriminellen neue Möglichkeiten, Frauen zu kaufen und auszubeuten.</p></blockquote>
<p>Katalogbräute sind in Singapur nicht illegal und auch nicht in den meisten Teilen der restlichen Welt. <em>The Electric New Paper</em> veröffentlichte diesen Monat eine <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203700,00.html">Artikelserie</a> über Vietnam Brides International. In einem der Artikel ging es um einen Zahlungsplan des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Diners Club, bei dem monatliche Raten von jeweils 167 $ fällig werden. Ein anderer Artikel berichtet von <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203699,00.html">gestaffelten Tarifen</a>, je nachdem, woher die Bräute kommen. Der Journalist Crystal Chan, sprach auch mit dem stellvertretenden Generaldirektor (Verkauf und Marketing) von Diners Club (Singapur). Dieser sagte: „Wir erlauben uns keine moralischen Urteile über die Geschäftspraktiken unserer Handelspartner. Es ist uns wichtiger, dass der Geschäftsbetrieb rechtmäßig ist.“</p>
<p>Aufgrund der Petition schlägt das Kreditkartenunternehmen jetzt andere Töne an und schrieb Folgendes in einem Brief an <em>Change.org</em>:</p>
<blockquote><p>„Wir danken [Ihnen] im Namen von Diners Club International, Teil von Discover Financial Services, dass Sie uns auf die Geschäftsbeziehungen dieses Händlers mit einem Franchisenehmer von Diners aufmerksam gemacht haben. Es wurden formale Schritte zur Beendigung der Geschäftsbeziehungen [mit Vietnam Brides International] eingeleitet.“</p></blockquote>
<p>Amanda Kloer fasst auf <em>Change.org</em> zusammen:</p>
<blockquote><p>Diese Stellungnahme spricht für sich. Sie zeigt, dass wir etwas bewirkt haben. Durch eure Briefe wurde Diners Club auf die Partnerschaft aufmerksam gemacht, die einer ihrer Franchisenehmer mit einem Dienstleister für <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mail-order_bride">Katalogbräute</a> eingegangen war. Ihr habt dazu beigetragen, dass ein wichtiger finanzieller Schutz für Frauen, die von Menschenhandel und Missbrauch durch die Katalogbräute-Branche bedroht sind, bestehen bleibt. Ihr habt nicht zugelassen, dass ein internationales Unternehmen Frauen wie Objekte behandeln und finanzieren kann. Dies ist einer der seltenen Momente, in denen die wichtigen Veränderungen, die unsere Aktionen bewirkt haben, sichtbar werden und zutage kommt, was wir auf der Welt bewirken können.</p>
<p>Vielen Dank, dass ihr Diners Club auf dieses Problem aufmerksam gemacht habt. Und auch vielen Dank an Diners Club International dafür, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um Frauen und Mädchen vor Ausbeutung zu schützen. Zusammen erreichen wir die Veränderungen, die wir sehen wollen.</p></blockquote>
<p>Im April verlinkte Global Voices auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/01/vietnamese-mail-order-brides-in-singapore/">einen Artikel</a> von <a href="http://alvinology.wordpress.com/2009/03/28/vietnamese-mail-order-bride-singapore/">Alvinology</a> in Singapur über einen Film von Al Jazeera, in dem es um vietnamesische Katalogbräute ging. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Mädchen, die auf der Suche nach einem neuen Leben nach Singapur kommen.</p>
<p><em>Alvinology</em> fragt sich, warum Männer auf ausländische Bräute zurückgreifen müsssen, wenn es in Singapur bereits sowohl Männer als auch Frauen gibt. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>In dem Video kann eine vietnamesische Braut vom Fleck weg für 10.000 $ „gekauft“ werden. Das Mädchen rechts war nur 18 Jahre alt, als sie an einen 35-Jährigen Mann aus Singapur verkauft wurde, der seine Braut bei der Vermittlungsagentur zusammen mit seiner Mutter ausgesucht hatte.</p>
<p>Es wurde für die Mädchen sogar noch erniedrigender, als sie in eine Klinik in Singapur geschickt wurden, um sich ihre Jungfräulichkeit bescheinigen zu lassen, bevor sie verkauft werden konnten.</p>
<p>Obwohl es sich sowohl bei den vietnamesischen Mädchen als auch bei den Männer aus Singapur, die solche Ehen eingingen, um bereitwillige Erwachsene handelte, frage ich mich, wie viele solcher Paare wirkich glücklich werden.</p></blockquote>
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		<title>China: Netzbürger halten zu der Kellnerin, die einen Beamten tötete</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/18/china-netzburger-halten-zu-der-kellnerin-die-einen-beamten-totete/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
Deng Yujiao, eine Kellner in der Provinz Hubei erstach einen Beamten und verletzte einen anderen um deren sexuellen Annäherungen zu entgehen. Kommentare im Internet zeigen kein Mitgefühl mit dem Beamten und unterstützen zumeist die 21jährige, nenne sie die nächste Yan Jia, die auf eine Ungerechtigkeit reagierte.
Der Tote, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p>Deng Yujiao, eine Kellner in der Provinz Hubei erstach einen Beamten und verletzte einen anderen um deren sexuellen Annäherungen zu entgehen. Kommentare im Internet zeigen kein Mitgefühl mit dem Beamten und unterstützen zumeist die 21jährige, nenne sie die nächste <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/26/china-yang-jia-is-dead/">Yan Jia</a>, die auf eine Ungerechtigkeit reagierte.</p>
<p>Der Tote, Deng Guida ist der Bezirkschef des Investment-Promotion Büros. Er kam mit zwei Kollegen in die Unterhaltungsstätte „Dream city für eine Massage und traf dort auf die Kellnerin. Sie baten sie um einen &#8216;Specialservice&#39; was in China sexuelle Dienste bedeutet, aber wurden zurückgewiesen.</p>
<p>Mutmasslich, nahm Deng Guida einen Packen Geldscheine aus seiner Hosentasche und schlug die Kellnerin damit auf den Kopf. Von dieser Handlung gedemütigt versuchte sie den Raum zu verlassen, aber der Beamte stoss sie auf ein Sofa. Die Kellnerin fand ein Messer und stach das Opfer in die Kehle und tötete ihn damit, sie verletzte einen seiner Kollegen.</p>
<p>Die Kellnerin rief später die Polizei und stellte sich.</p>
<p>Die Neuigkeiten lösten sofort nach ihrer Bekanntgabe eine Öffentliche Diskussion aus. Zuerst ging es darum ob die Handlung des Mädchens Notwehr war oder nicht. Rechtsexperten waren sich jedoch einig, dass sie höchstwahrscheinlich angeklagt werden würde einige diskutierten in <a href="http://www.stnn.cc/society_focus/200905/t20090514_1026618.html">Xing-Dao Daily, einer Hong Konger Zeitung:</a></p>
<blockquote><p>
邓贵大要求邓玉娇提供“特殊服务”，邓玉娇不从，使用暴力手段，两次将邓玉娇按倒在沙发上，已构成强奸行为，且该不法侵害正在进行，并即将邓玉娇的人身造成严重损害。邓玉娇的防卫行为，是在情况紧急，精神高度紧张的情况下采取的自卫行为…不负刑事责任。</p></blockquote>
<div class="translation">Der Beamte verlangte von Deng Yujiao einen &#8216;Spezicalservice&#39;, aber wurde zurückgewiesen! Er stoss sie mit Gewalt zweimal auf ein Sofa, eine Handlung die man mit Recht als versuchte Vergewaltigung ansehen könnte. Der Eingriff auf Denga Yujiao&#39;s Rechte war ein angehender und könnte sie sehr wohl schwer verletzt haben. Der war das benutzen des Messers eine Handlung aus Notwehr und im angesicht des Notfalls&#8230; sie sollte nicht angeklagt werden!</div>
<p>Viele Netzbürger sprachen mit grossem Respekt über Denga Yujiao.<br />
Yi Li in Tianya<a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1564617.shtml"> kommentierte die Nachricht</a> mit den Worten,</p>
<blockquote><p>
邓玉娇，你是好样的。敬佩你，支持你，向你学习。望保重。</p></blockquote>
<div class="translation">Deng Yujiao, du bist gut. Ich bewundere und unterstütze dich, und ich werde von dir lernen. Liebe Grüsse</div>
<p>Darüber hinaus, wurde ihre Geschichte in einer kurzen Chronik in traditionellem chinesisch, das für gewöhnlich von Historikern im Altertum benutzt wurde um ein heldenhaftes Beispiel in Erinnerung zu halten. Für alle die chinesisch lesen können, hier ist der Text:</p>
<blockquote><p>
邓玉娇者，荆州巴东人也，美而烈，以修脚为业。<br />
一夕，浣纱于室，野三关镇吏黄德智、邓贵大、邓某相携寻欢不遇，见玉娇，遂破门而入，欲强狎焉。玉娇严词斥之，邓贵大怒，鞭面以币，曰：吾辈多金，岂惧汝 不从哉。玉娇不顾，贵大愈怒，乃按其于卧塌，强起，复按之，三者相视而笑。玉娇羞愤，遂操细刃刺之，三创而毙，德智复犯，玉娇又刺之，重创，邓者大惧，不 敢前。玉娇乃投刃自首于官。 </p></blockquote>
<p>jy_xyp sagte: </p>
<blockquote><p>娶女如此,此生足已!!!!</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>ich wäre zufrieden, wenn ich so ein Mädchen heiraten könnte.</p></div>
<p>Jungfräulichkeit ist sehr wichtig in China, und es gibt zahlreiche Geschichten darüber wie Frauen ihre Ehre verteidigen. In diesem Fall vereint sich die Bewunderung für ein Mädchen das seine Jungfräulichkeit verteidigt mit dem Hass auf korrupte Beamte.</p>
<p>Auf People.com <a href="http://opinion.people.com.cn/GB/1036/9292688.html">fragt der Blogger Sun Xiabo:</a></p>
<blockquote><p>一是这些官员哪里有那么钱？因为在争执中，被刺死的邓贵大曾从怀中拿出一沓钱抽打邓某的头部，一个靠工资过日子的公务员哪来的那么多钱，而且一点也不怜惜。到底是公款，还是腐败得来的。官员为何热衷于去娱乐场所？为何热衷于特殊服务？</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie kommt es, dass diese Beamten soviel Geld haben? Während des Streites schlug das Opfer dem Mädchen auf den Kopf mit einem Packen Geldscheine. Wie kan ein Arbeiter im öffentlichen Dienst von seinem Gehalt soviel Geld übrig hat, dass er so damit umgehen kann ohne Skruple oder einen zweiten Gedanken darüber zu verlieren? Waren es öffentliche Mittel oder unterschlagenes Geld?</p>
<p>Wie können sie Unterhaltungsstätten wie diese so oft besuchen und so besessen mit &#8216;Spezialservice&#39; sein?</p></blockquote>
<p>Bloggers, Netzbürger und Intellektuelle handlen jetzt umd Den Yujiao zu unterstützen. <a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1564617.shtml">Ein öffentlicher Brief</a>, der im Internet erschien und Deng als Helding bezeichnet, bittet Menschen darum ihre Sympathibekundungen zu Deng Yujia zu senden, die nun im Gefägnis ist.<br />
Viele machen sich jedoch immernoch sorgen, die Polizei könnte die Beweise manipulieren um dem Gericht zu helfen Deng schuldig zu sprechen.</p>
<p>In einer vorbereitenden Anhörung, wurde festgestellt dass Deng Yujiao&#39;s Geisteszustand fragwürdig ist. Auch hat die Polizei behauptet, dass die Waffe die Deng benutzte tatsächlich ein Obstmesser war anstatt der Clippers, die Deng in ihrem Beruf benutzt um Kunden die Zehennägel zu schneiden. Zu diesem Punkt schrieb Blogger Zhou Zhongming <a href="http://blog.sina.com.cn/s/blog_53e717050100d88w.html">einen Artikel:</a></p>
<blockquote><p>首先,他们故意不提招商办官员用钱打修脚女的细节.<br />
其次,他们将自卫工具修脚刀换为水果刀.这看似细微的差别,所能形成的造案效果却不可低估:用修脚刀自卫,说明是在工作被挑戏激愤慌张中自卫,用水 果刀则不同,洗脚物包间通常不会有,这就为构陷修脚女”折出拿刀再返回刺杀”埋下伏笔.这样就使显而易见正当防卫往故意杀人上靠. </p></blockquote>
<div class="translation">Als erstes erwähnt die Polizei nicht mal den Packen Geld!<br />
Zweitens, angeblich war die Waffe in Obstmesser und kein Nagelclipper! Dies ist kein kleiner Unterschied, denn falls es ein Nagelclipper waren zeigt das, dass das Mädchen sich selbst in ihrer Panik mit einem Werkzeug verteidigte, dass sie bereits in ihrer Hand hatte. Wenn es jedoch ein Obstmesser war, deutet das darauf hin, dass das Mädchen sich das Messer von anderswo her holte und den Beamten mit Absicht tötete anstatt in blosser Notwehr.</div>
<blockquote><p>
再次,他们声称在修脚女的包里查出治疗抑郁症的药.这一招最狠毒:可以维护官员的形象;又可以将修脚女投入精神病院折磨,谁都知道进政治精神病院是比死刑恐怖千百倍的事.</p></blockquote>
<div class="translation">Weiterhin, wird behauptet, dass Medikamente für eine Geisteskrankheit in der Tasche des Mädchens gefunden wurden. Was für ein bösartiger Trick um den Ruf des Beamten zu beschützen! Sie können das Mädchen sogar in eine Nervenheilanstalt schicken.<br />
Jeder weis, dass es bei weitem schlimmer ist in eine staatliche Nervenheilanstalt geschickt zu werden als ein Todesurteil zu erhalten.</div>
<p>Die Blogger gaben ein mögliches Szenario für den Schluss der Polizei an: dass das Mädchen, wegen ihrer Geisteskrankheit und ihrem Verfolgungswahn die beiden Beamten mit einem vorbereiteten Messer erstach.</p>
<p>Könnte eine solche Vermutun wahr werden? Netzbürger warten auf eine endgültige Antwort der Polizei.</p>
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		<item>
		<title>Iran: “Gefangene der Farben” wird hingerichtet</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/12/iran-%e2%80%9cgefangene-der-farben%e2%80%9d-wird-hingerichtet/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/12/iran-%e2%80%9cgefangene-der-farben%e2%80%9d-wird-hingerichtet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 11:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  engl. Originalartikel 
Gegen Freitag morgen wurde Delara Darabi, eine 23jährige Frau von den iranischen Behörden hingerichtet, für einen Mord für den sie mit 17 Jahren verurteilt wurde und fuer den sie mehrere Jahre im Rasht Zentralgefängnis gefangen gehalten wurde.
Delara wurde bekannt als „die Gefangene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/05/05/iran-prisoner-of-colours-is-executed/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Gegen Freitag morgen wurde <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Delara_Darabi">Delara Darabi</a>, eine 23jährige Frau von den iranischen Behörden hingerichtet, für einen Mord für den sie mit 17 Jahren verurteilt wurde und fuer den sie mehrere Jahre im Rasht Zentralgefängnis gefangen gehalten wurde.</p>
<p>Delara wurde bekannt als „die Gefangene der Farben“ durch ihre eindrucksvollen Gemälde über den Gefängnisalltag, die von vielen bewundert wurden.</p>
<p>Amnesty International gab in einer <a href="http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/news/delara-darabi-executed-iran-20090501">Stellungnahme</a> bekannt, dass Delara Darabi hingerichtet wurde trotz eines 2 monatigen Hinrichtungsaufschub durch den obersten Richter der Justiz am 19. April.</p>
<p>Mehrere Blogger, darunter einige Anwälte, teilten ihre Gefühle über die Hinrichtung, und kritisierten das iranische Justizsystem dafür, Menschen hinzurichten für Verbrechen die sie als Minderjährige begingen.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/59IprOXGTe0&amp;hl=cs&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/59IprOXGTe0&amp;hl=cs&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<em><br />
Mohammad Mostafai</em>, ein Anwalt der Delaras&#39;s Fall genau beobachtete <a href="http://mohegh.blogfa.com/post-69.aspx">meint</a>:</p>
<blockquote>
<div class="arabic" style="text-align: left;">قاضی جاوید نیا حکم اعدام دلارا را صادر کرد. پس از مدتی دادستان رشت شد. از زمانی که او متصدی این پست گردید. یک نفر در این شهر سنگسار شد و امروز دلارا دارابی جانش از بدنش جدا شد.<br />
ولی چرا؟<br />
عده ای می گویند دلارا مقصر است. عده ای می گویند پدرش مقصر است و عده ای می گویند وکلیش؟ من می گویم دستگاه قضایی. چرا با وجودی که بسیاری از کشورهای دنیا اعدام اطفال زیر ۱۸ سال را منع کرده اند دستگاه قضایی بر اعدام اطفال پافشاری می کند؟</div>
<div class="translation">Richter Javid Nya befahl die Hinrichtung. Kurz nachdem er zum Staatsanwalt von Rasht ernannt wurde, befahl der die Steinigung eines Menschen, und heute hat Delara Darabi&#39;s Seele ihren Körper verlassen.<br />
Eine sagen, dass Delara schuldig war. Einige sagen es war ihr Vater, andere sagen ihr Anwalt trägt schuld.</p>
<p>Aber ich sage, das Justizsystem trägt Schuld.</p>
<p>Warum besteht das Justizsystem darauf Minderjährige hinzurichten, wenn die meisten Laender dieser Welt die Hinrichtung von Kindern unter 18 Jahren verboten haben?</p></div>
</blockquote>
<p>Mostafai der mehrere minderjährige Straeflinge in iranischen Gefängnissen verteidigt, fügt hinzu, dass sie Delara töteten ohne ihrem Anwalt und ihrer Familie darüber zu informieren, da sie wussten, dass „Millionen von Menschen“ in der Welt Delara unterstützten.</p>
<p>Vielleicht übertreibt Mostafi damit wievielen Menschen Delarara&#39;s Fall bekannt war, aber es steht außer Frage, dass sie viele Unterstützer im realen und im virtuellen Leben hatte.</p>
<p>Amnesty International in London organisierte kürzlich ein Protesttreffen vor der Botschaft der Islamischen Republik in London um ihre Hinrichtung zu verhindern.<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/H7-ZeGuSz08&amp;hl=cs&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H7-ZeGuSz08&amp;hl=cs&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>In der virtuellen Welt wurde eine „<a href="http://www.savedelara.com/">Rette Delara Campaigne</a>“ gestartet, die ueber <a href="http://twitter.com/SaveDelara">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=2225752104&amp;ref=mf">Facebook</a> lief.</p>
<p><em>Baloch</em> <a href="http://balouch.blogspot.com/2009/05/blog-post_01.html">meint</a> der Iranische Staat „ sät Wahnsinn und erntet Menschenleben“.</p>
<p>Die Blogger fragen was der Präsidentschaftskandidat von der Hinrichtung hält.</p>
<p>Sassan Aghayi schrieb ein Gedicht über Delara mit dem Titel „Maybe Tomorrow“ (Morgen vielleicht).</p>
<p>Sie sagt die Geschichte geht über bloßes Schreiben hinweg und verlangt nach Poesie.</p>
<p>Ein Vers lautet:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">شاید همین فردا<br />
و باز همین فردا، پس فردا<br />
فرشته‌ی مرگ سیراب نشده،<br />
آغوش تازه‌ای می‌خواهد؛<br />
شاید همین تو را.</div>
<div class="translation">Vielleicht Morgen oder Uebermorgen</p>
<p>will der unzufriedene Todesengel jemand neues halten</p>
<p>Vielleicht bist dieser jemand Du</p></div>
</blockquote>
<p><em>Ardavan</em> <a href="http://ardavan.wordpress.com/2009/05/01/%D8%AF%D9%84-%D8%A2%D8%B1%D8%A7-%D8%A7%D9%85%D8%B4%D8%A8-%D8%A8%DB%8C-%D9%86%DA%AF%D8%B1%D8%A7%D9%86%DB%8C-%D9%85%DB%8C-%D8%AE%D9%88%D8%A7%D8%A8%DB%8C/">schreibt</a>, dass Delara heute Nacht, endlich, ohne Alpträume schlafen wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Irak: Organisierte Razzia gegen Homosexuelle</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/12/irak-organisierte-razzia-gegen-homosexuelle/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/12/irak-organisierte-razzia-gegen-homosexuelle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[LGBT]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonKatharine Ganly  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  engl. Originalartikel 
In den vergangenen Wochen hat die Verfolgung von Homosexuellen im Irak zugenommen, schuld daran ist eine organisierte Razzia die sich auf eine religiösen Verordnung beruft die deren Tod fordert, berichtet das UAE- basierte Mediennetzwerk alarabiya.net.
In letzter Zeit gab es eine Flut von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/katharine-ganly/">Katharine Ganly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/05/10/iraq-organised-crackdown-on-homosexuals/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In den vergangenen Wochen hat die Verfolgung von Homosexuellen im Irak zugenommen, schuld daran ist eine organisierte Razzia die sich auf eine religiösen Verordnung beruft die deren Tod fordert, berichtet das UAE- basierte Mediennetzwerk<a href="http://www.alarabiya.net/save_print.php?print=1&amp;cont_id=71071"> alarabiya.net</a>.</p>
<p>In letzter Zeit gab es eine Flut von Todesfällen, herbeigeführt durch eine bisher unbekannte und besonders grauenvolle Foltermethode die sich gegen homosexuelle Männer richtet.</p>
<p>Irakischer Menschenrechts Aktivist Yina Mohammad berichtete alarabiya.net:</p>
<blockquote>
<div class="translation">
<div class="arabic">ميليشيات عراقية أقدمت على شكل جديد من التعذيب لا سابق له ضد المثليين وهو استخدام مادة لاصقة قوية جداً توضع داخل مؤخراتهم لإغلاقها كلياً</div>
<div class="translation">Irakische Milizia entwickeln eine noch nie dagewesene neue Form der Folter, diese beinhaltet das Einführen eines besonders starkem Klebstoffs in den Anus des Opfers, das ihn völlig absiegelt.</div>
</div>
</blockquote>
<p>Sie fuegt hinzu:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">
<p>المادة اسمها الصمغ الأميري، وهو صمغ إيراني يؤدي للصق الجلد ببعضه بحيث لا يمكن فتحه إلا بعملية جراحية، وبعد الإغلاق يتم إعطاؤهم مادة مسهلة لشربها ويحصل إسهال بلا وجود منفذ، وهذا يؤدي للموت، وتم توزيع هذه الأمور في كليبات قصيرة على أجهزة الموبايل في بغداد</p></div>
<div class="translation">Der Klebstoff ist bekannt als Amiri gum; es ist ein iranischer Kleber der die Haut so stark zusammenhält, dass sie nur operativ wieder getrennt werden kann.</p>
<p>Nachdem sie den Anus des Opfers geschlossen haben, führen sie ihm eine Flüssigkeit zu die Durchfall auslöst. Da der Durchfall den Körper nicht verlassen kann, führt dies oft zum Tode des Opfers.</p>
<p>Solche Fälle ziehen in Baghdads Mobiltelefonen in Form von kurzen Videofilmen ihre Runden.</p></div>
</blockquote>
<p>Diese Nachrichten kommen nach Reporten von zunehmenden Attacken an Homosexuellen durch Militärgruppen und Todesschwadronen, dies ist eine Form von القصاص, oder &#8216;Vergeltung&#39;.</p>
<p>Eine Militärgruppe, die sich selbst أهل الحق oder „Die Rechtschaffenden“ nennt veröffentlicht Listen mit den Namen von angeblich homosexuellen Männern in Sadr City und droht dann sie zu verfolgen. Mindestens drei Morde im letzten Monat wurden vermutlich durch die Veröffentlichung solcher Listen verursacht, berichtet „<a href="http://www.iraqistreets.com/%D9%85%D8%AB%D9%84%D9%8A-%D8%A7%D9%84%D8%AC%D9%86%D8%B3-%D9%81%D9%8A-%D8%A7%D9%84%D8%B9%D8%A7%D8%B1%D9%82/"><em>Iraqi Streets</em></a>“ (irakische Strassen).</p>
<p><em>Iraqi Streets</em> fragt die Miliz:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">
<p>بأي حق نصبتم أنفسكم أهلا لهذا الحق وأنتم لا تملكون أي ذرة حق-حيث علقت قوائم بأسماء مثلي الجنس في مدينة الصدر وعثر على ثلاث جثث لهم ملقاة في الطريق بعد قتلهم رميهم بالرصاص وعليهم أثار تعذيب حيث كسرت أيديهم وأرجلهم</p></div>
<div class="translation">Welche Art von Rechtschaffenheit ist es die ihr glaubt euer eigen nennen zu können? Ihr besitzt nicht ein Körnchen von dem was Recht ist, wenn ihr eine Liste veröffentlicht mit den Namen von Homosexuellen in Sadr City. Euretwegen wurden drei Leichen in die Strassen geworfen, sie wurden erschossen, Spuren von Folter an den Körpern, ihre Hände und Füsse gebrochen.</div>
</blockquote>
<p>Als Antwort auf einen Kommentar der fragt warum er Homosexuelle verteidigt, antwortet <em>Iraqi Streets</em>:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">السؤال الاهم لماذا الأن هاجموا المثيلين في العراق ؟المثيلين موجودسن منذ مده لماذا اليوم بدأت حرب ضدهم؟</div>
<div class="translation">Die wichtige Frage ist warum werden Homosexuelle gerade jetzt angegriffen? Homosexuelle gibt es schon seit langer Zeit in Irak, was hat diesen Krieg gerade heute provoziert?</div>
</blockquote>
<p>Tatsächlich kommen zu den kürzlich verübten Morden eine wachsende Zahl von Männern hinzu die wegen ihrer tatsächlichen oder vemuteten Sexualität angegriffen wurden, ein Phänomen, dass über die letzten paar Jahre hinweg stetig zugenommen hat.</p>
<p>Laut der <a href="http://iraqilgbtuk.blogspot.com/"><em>IraqiLGBT</em></a>, über 400 homosexuelle Männer wurden seit 2003 getötet. Die Übergriffe auf Homosexuelle scheinen in Häufigkeit zuzunehmen, über 25 Männer wurden im letzten Monat getötet, dies ist einer Zunahme in der Ausuferung von Todesschwadronen und Militärgruppen von denen einige, laut der <em>IraqiLGBT</em>, anscheinend Rückendeckung nicht nur von Figuren des religiösen Lebens sondern auch von irakischen Behörden.</p>
<p>Ahmed al Sa&#39;dawi berichtet auf dem irakischen Mediennetzwerk <em><a href="http://niqash.org/content.php?contentTypeID=74&amp;id=2431&amp;lang=0">Niquash</a></em>, dass:</p>
<blockquote><p>Homosexualität ist größtenteils kritisch beäugt in der irakischen Gesellschaft und es scheint, dass Sympathie für ihre immer schlimmer werdende Zwangslage nicht vorhanden ist. Schwule werden als Bedrohung für die Gesellschaft angesehen, sie brechen die sozialen Normen und bringen „moralischen Verfall“ in die Gesellschaft.<br />
Ein Augenzeuge, der einen Angriff an einem jungen Mann beobachtete sagte: „Der Hund hat bekommen was er verdient.“ Diese Wahrnehmung hat Angriffe auf sie so gut wie legalisiert.<br />
Laut dem irakischen Gesetz kann jeder Bruch mit sozialen oder religiösen Sitten nur von der Justiz geregelt werden. Es gibt keinen Raum für religiöse Gesetze und doch werden seit 2006 Homosexuelle Menschen mit religiöser Unterstützung von einigen islamischen Klerikern angegriffen.</p></blockquote>
<p>Im Lichte der momentanen Situation schrieb die International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC) letzten Monat einen Brief an den irakischen Minister für Menschenrechte, Wijdan Salim, und forderten gezielte Maßnahmen um LGBT Iraker vor Hassverbrechen und Verfolgung zu beschützen. Den Brief finden sie <a href="http://www.iglhrc.org/cgi-bin/iowa/article/takeaction/resourcecenter/889.html">hier</a>.</p>
<p>Dem IGLHRC zufolge wurden viele von den Angriffen auf Homosexuelle nicht ordnungsgemäß untersucht und die Schuldigen zu oft nicht bestraft. Laut Berichten von alarabiya.net und einigen Blogs wurde Homosexuellen in Krankenhäusern die Behandlung verweigert.</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass sich etwas ändern muss um dem immer häufiger werdenden Aufkommen von solchen Gräueltaten entgegen zu wirken.<br />
Während die Unterstützung von ausländischen Gruppen und Druck von außen einen positiven Einfluss, für den schwulen Iraker der in Angst lebt haben diese Gruppen wenig Einfluss auf seinen täglichen Kampf.</p>
<p>In <em><a href="http://shams-alma7aba.blogspot.com/">Shams Al Ma7aba</a></em> der Blog eines Paares das von Bahrain aus schreibt, werden die frustrierenden Erfahrungen von Homosexuellen zusammen gefasst die ihrer Grundrechte beraubt werden:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">مايحصل للعراق اليوم … و يصل لأي أحد فينا ..<br />
العربية تعد تقريرا عن المثليين بالعراق وهناك منظمة بالخارج تدافع عنهم ولكن المعروف بأن التغيير يأتي من الداخل وبالثورة والنضال لان الحق ينتزع ولا يعطى أو يهدى !!</div>
<div class="translation">Was heute in Irak passiert könnte&#8230; jedem von uns passieren.<br />
Alarabiya hat einen Report über Homosexuelle in Irak geschrieben und es gibt eine Organisation die (schwule Iraker) verteidigt.<br />
Jedoch ist es weitbekannt, dass Veränderung nur von innen kommen kann, durch Revolution und Kampf, da uns unsere Rechte nicht einfach gegeben oder zugestanden werden, müssen wir sie uns nehmen!</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Angola: Angolanischer Tag der Frau wird mit Gedichten gefeiert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-angolanischer-tag-der-frau-wird-mit-gedichten-gefeiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[März ist der Monat, in dem angolanische Frauen doppelt feiern: abgesehen vom Internationalen Tag der Frau, wird am 2. März der Angolanische Tag der Frau gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Blogger feiern dies mit der Veröffentlichung von Gedichten und mit einer Hommage an diejenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/17/angola-celebrating-angolan-womens-day-with-poetry/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Es ist März. Ein Monat mit weiblichen Zügen und <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/international-womens-day-2009/">jeder Frau der Welt gewidmet</a>. Aber es ist auch der Monat der angolanischen Frau. Er gehört denjenigen Frauen, die mit einem breiten Lachen auf den Lippen und mutigen Augen leiden, lieben und kämpfen. Es ist der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/02/angola-hawkers-face-a-hard-life-with-dignity-and-courage/">&#8220;Zungueiras&#8221;, Straßenhändlerinnen</a>, die ihre Waren auf ihren Köpfen und Ihre Babys auf ihren Rücken tragen. Es ist der Monat der Geschäftsfrauen, die sich in einer chauvinistischen und unerbittlichen Gesellschaft ihren Weg bahnen. März - Frauen. Der Monat der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/18/angola-an-increase-in-domestic-violence-or-only-in-awareness/">Ehefrauen, die von ihren seelenlosen Ehemännern als Arbeitskräfte ausgenutzt werden</a>. März. Dieser Monat ist diesen und allen anderen Frauen gewidmet, die Angola zu einem stärkeren und wärmeren Land machen.</p>
<p>Der Angolanische Tag der Frau wird am 2. März gefeiert, aufgrund des Muts von vier Frauen, die für die Unabhängigkeit Angolas gekämpft haben. Sie heißen Deolinda Rodrigues, Irene Cohen, Engrácia dos Santos und Lucrécia Paim. Es wird angenommen, dass sie von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FNLA">FNLA</a> (Nationale Angolanische Befreiungsfront) im nördlichen Teil des Landes überfallen wurden. Sie wurden gefangen genommen und umgebracht, aber die Menschen in Angola erinnern sich immer noch an ihre Namen.</p>
<p>Wie dies zu erwarten war, ließen angolanische Blogger diesen Tag nicht unbeachtet verstreichen. Im Blog <a href="http://condedeangola.blogs.sapo.pt/2243.html"><em>Conde de Angola</em></a> [pt] beschreibt der Autor angolanische Frauen, indem er seine Erzählung mit einem schönen Gedicht von Décio Bettencourt Mateus beginnt:</p>
<blockquote><p>“O miúdo nas costas, faminto</p>
<p>O sol queimando</p>
<p>O sol assando</p>
<p>O miúdo nas costas, faminto de alimento</p>
<p>As moscas acariciando-o</p>
<p>E o lixo distraindo-o!</p>
<p>A zungueira zunga, cansada</p>
<p>Na cabeça, o negócio e o sustento</p>
<p>E nos pés empoeirados</p>
<p>O cansaço dos quilómetros galgados</p>
<p>O cansaço da distância percorrida</p>
<p>A zungueira zunga, o miúdo nas costas faminto!”</p>
<p>Este pequeno excerto do poema de Bettencourt retrata o “espírito guerreiro” das mulheres angolanas, também conhecidas por zungueiras. Começo assim o texto desta semana, dedicado a todas as mulheres de Angola, que no passado dia 2 de Março receberam homenagem com a comemoração do Dia da Mulher Angolana… e bem que elas o merecem, são umas autênticas leoas, especialmente as mulheres do pré-guerra. Gordas, magras, altas, baixas, convencem pela conversa transformando um perfume da Avon num perfume Channel. Em média têm sete filhos cada uma, há quem diga que este fenómeno se deva ao facto de só cerca de 6% usarem métodos contraceptivos, o certo é que a programação da TPA (Televisão Pública de Angola) também não ajuda a que este número baixe e por outro lado temos o ego masculino que pode ser rejeitado socialmente senão procriar. Enfim, é tudo a ajudar.</p>
<p>Longe estão os tempos em que o ganha-pão era responsabilidade só dos homens. Agora a sobrevivência passa a ser uma questão de igualdade, mas onde a mulher carrega tudo: carrega a criança às costas, muitas vezes carrega uma às costas e outra dentro da barriga, carrega as robustas cargas para a venda do dia, carrega o sol na cabeça quando sai e retorna com ele, carrega a ingratidão do marido com os copos, carrega as lamentações das crianças, carrega, carrega, carrega…”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig<br />
Brennende Sonne</p>
<p>Röstende Sonne</p>
<p>Ein Junge auf ihrem Rücken, hungrig nach Essen</p>
<p>Fliegen umschwärmen ihn</p>
<p>Er spielt mit Müll!</p>
<p>Die Straßenhänderin handelt, müde</p>
<p>Ihren Laden und ihr Auskommen auf ihrem Kopf</p>
<p>Auf ihren staubigen Füßen</p>
<p>Müdigkeit zurückgelegter Kilometer</p>
<p>Müdigkeit der überwunden Distanz</p>
<p>Die Straßenhändlerin handelt, mit einem hungrigen Jungen auf ihrem Rücken!</p>
<p>Dieser kurze Auszug aus dem Gedicht von Bettencourt zeigt den &#8220;Kampfgeist&#8221; angolanischer Frauen, die auch Zungueiras genannt werden. Diese Woche beginne ich meine Niederschrift damit und widme sie allen angolanischen Frauen, denen wir am Angolanischen Tag der Frau, am vergangenen 2. März, unsere Ehre erboten haben&#8230; und sie haben es mehr als verdient, sie sind wirkliche Löwinnen, besonders die Frauen aus der Vorkriegszeit. Dick, dünn, groß, klein, ihre listigen Tricks verwandeln ein Avon- in ein Chanel-Parfüm. Sie haben im Durchschnitt jeweils sieben Kinder; einige sagen, dieses Phänomen gäbe es deshalb, weil nur ca. 6 % der Frauen verhüten. Auf der einen Seite tragen die vom öffentlichen angolanischen Fernsehen ausgestrahlten Sendungen nicht dazu bei, diese Zahl zu verbessern. Auf der anderen Seite glauben Männer, dass sie, ohne sich fortzupflanzen, gesellschaftlich ausgegrenzt würden. Am Ende kommt alles zusammen.</p>
<p>Die Zeiten sind vorbei, in denen allein die Männer für das Verdienen des täglichen Brots zuständig waren. Das Überleben wird zur Gleichheitsfrage, aber es ist die Frau, die all das stemmt: sie trägt ihr Kind auf dem Rücken, oft trägt sie eines auf dem Rücken und ein anderes in ihrem Bauch, sie trägt die schwere Last an Verkaufsprodukten für den Tag, sie trägt die Sonne auf ihrem Kopf, wenn sie geht, und kommt mit ihr wieder zurück, sie trägt die Undankbarkeit des Mannes mit seinen Flaschen nach Hause, sie trägt ihre Kinder durch ihr Gejammer, und macht weiter und weiter und weiter&#8230;&#8221;</p></div>
<p><a href="http://spindola.blogspot.com/2007/03/dia-internacional-da-mulher.html">António Spíndola</a> [pt] drückt seine Meinung zu diesem Tag aus, indem er herausstellt, wie wichtig der Kampf der angolanischen Frau ist:</p>
<blockquote><p>“Em Angola as mulheres pretendem chamar a atenção para o seu papel e a sua dignidade, bem como levar a sociedade a ter uma consciência social do valor da pessoa, a perceber o seu papel e contestar e rever preconceitos e limitações que têm sido impostos à mulher. Como mães, esposas, filhas, ou simplesmente como mulheres, elas têm lutado pela sua emancipação, combatendo o analfabetismo e os actos de violência no género e na família. Elas estão, sobretudo, firmemente inseridas no processo de reconciliação e reconstrução nacional”.</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Frauen in Angola wollen auf ihre Rolle und ihre Würde aufmerksam machen, genauso, wie sie wollen, dass die Gesellschaft ein gesellschaftliches Bewusstsein über den Wert des Menschen entwickelt, ihre Rolle versteht und Vorurteile und Grenzen überdenkt und herausfordert, die über Frauen verhängt wurden. Sie haben als Mütter, Ehefrauen, Töchter oder einfach als Frauen für ihre Emanzipation, gegen Analphabetentum und Gewalt aufgrund von Geschlecht und in der Familie gekämpft. Sie sind vor allem ein wichtiger Teil der nationalen Versöhnung und des Wiederaufbaus.&#8221;</div>
<p>Und um diesen, den Frauen von Angola gewidmeten Artikel abzuschließen, hier ein Gedicht vom Blog <a href="http://patriciaguinevere.blogspot.com/2009/03/apenas-um-dia-internacional-da-mulher.html"><em>Universal</em></a> [pt]:</p>
<blockquote><p>“Aguardo sempre a infinita espera da demora</p>
<p>Como na magia das margens do meu céu</p>
<p>desespera um anjo</p>
<p>Nunca esquecerei o meu gesto de ternura</p>
<p>Sempre dedicado ao meu filho</p>
<p>no longínquo abandonado</p>
<p>Por promessas que nunca serão cumpridas</p>
<p>Nunca esquecerei as esperas</p>
<p>das minhas incontáveis bichas</p>
<p>Filas humanas para conseguir o essencial</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Séculos e séculos desesperados</p>
<p>para me afirmar como mulher</p>
<p>Com dignidade de escrava</p>
<p>habituei-me a suportar</p>
<p>Os desprezos que sobre mim tem lançado</p>
<p>E nesta condição humana provocada</p>
<p>Renasce-me a negra existência</p>
<p>e medito, reafirmo:</p>
<p>Sou negra como o sol castanho</p>
<p>amarelecido das tardes</p>
<p>Como o luar das noites, naturais</p>
<p>Manchada das alvas amarelas do anual</p>
<p>malmequer</p>
<p>Porque sou bela, como o amanhecer</p>
<p>de todos os dias</p>
<p>Sou negra, digna descendente</p>
<p>da nobreza africana”</p></blockquote>
<div class="translation">&#8220;Ich warte ständig das unendliche Warten der Verzögerung<br />
wie ein Engel verzweifelt</p>
<p>an den magischen Grenzen meines Himmels</p>
<p>Ich werde nie meine Tat der Zärtlichkeit vergessen</p>
<p>immer meinem Sohn gewidmet</p>
<p>verbannt weit weg</p>
<p>von Versprechen, die niemals erfüllt werden</p>
<p>Ich werde das Warten nie vergessen</p>
<p>meiner endlosen Warteschlangen</p>
<p>menschliche Schlangen um das Notwendigste</p>
<p>jedes Tages</p>
<p>Verzweifelte Jahrhunderte und Jahrhunderte</p>
<p>um mich selbst als Frau zu behaupten</p>
<p>Mit der Würde eines Sklaven</p>
<p>gewöhnte ich mich an das Ertragen</p>
<p>Die Verachtung in mir wuchs</p>
<p>Und in diesem aufgewühlten menschlichen Zustand</p>
<p>Erwacht erneut die schwarze Existenz in mir</p>
<p>und meditierend beteuere ich noch einmal:</p>
<p>Ich bin so schwarz wie die bräunliche Sonne</p>
<p>des Nachmittags gelb wird</p>
<p>wenn das Mondlicht natürlicher Nächte</p>
<p>von der gelben Blüte der jährlich blühenden Ringelblume</p>
<p>eingefärbt wird</p>
<p>Weil ich so schön bin wie der Sonnenaufgang</p>
<p>an jedem Tag</p>
<p>Ich bin eine schwarze, würdevolle Nachfahrin</p>
<p>des afrikanischen Adels&#8221;</p></div>
<p><img class="alignnone" title="euredicedeangola" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/euridicedeangola.jpg" alt="" width="499" height="370" /></p>
<p>Foto einer angolanischen Frau mit dem Namen Eurídice, von Flickr-User <a href="http://www.flickr.com/photos/ccarriconde/">ccarriconde</a>, mit freundlicher Genehmigung auf Global Voices veröffentlicht.</p>
<div class="contributors">Originaltext auf Portugiesisch, übersetzt ins Englische von <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Iran: Studenten protestieren gegen Diktatur und Geschlechterdiskriminierung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/09/iran-studenten-protestieren-gegen-diktatur-und-geschlechterdiskriminierung/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 13:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[MEDIUM]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 

Eine Gruppe von Studenten veranstaltete am Sonntag einen Protestzug gegen die iranische Regierung und Präsident Mahmoud Ahmadinejad an der Universität von Teheran um an den Student Day zu erinnern, den Jahrestag der Ermordung von drei Studenten an der Universität von Teheran am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/08/iran-students-protest-dictatorship-and-gender-apartheid/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/yari1.jpg" alt="Foto stammt von yaarinews.com" /></p>
<p>Eine Gruppe von Studenten veranstaltete am Sonntag einen Protestzug gegen die iranische Regierung und Präsident Mahmoud Ahmadinejad an der Universität von Teheran um an den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Student_Day_(Iran)">Student Day</a> zu erinnern, den Jahrestag der Ermordung von drei Studenten an der Universität von Teheran am 6. Dezember 1953.</p>
<p>Das Daftare Tahkim Vahdat (Büro zur Stärkung der Einheit), eine wichtige studentische Organisation, hatte die Demonstration organisiert, um gegen Zensur und Geschlechterdiskriminierung sowie gegen den Druck auf Studenten zu protestieren. Die Demonstranten schrien Parolen wie &#8220;Nieder mit der Diktatur&#8221; und <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSDAH75316320081207">lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften</a>. Eine Reihe von Fotos sind <a href="http://www.photoblog.com/zohrepix/2008/12/07/scholar-day-in-iran--------.html">hier</a> zu sehen.</p>
<p>Video der Demonstration:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8JkJhl4kDqo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/8JkJhl4kDqo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em><br />
Salam Demokrat</em> <a href="https://www.salam-democrat.com/spip.php?article19364">berichtet</a>, dass Studenten, die im Gefängnis waren oder denen einen Studium vorenthalten wurde, Reden an der Universität hielten. Der Blogger fügt hinzu:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">در ادامه سخنرانی ها دانشجوی منع تحصیل و زندانی آزاد شده، مهدیه گلرو، از دانشگاه علامه<br />
در مورد جنبش زنان و خاطرات زندان خود سخن گفت و مورد تشویق و پشتیبانی فراوانی از دانشجویان قرار گرفت. بعد از خانم گلرو، دانشجویان کرد، بیانیه ی خود را خواندند. و دانشجویان سوسیالیست دانشگاه های ایران و دانشجویان سوسیالیست پلی تکنیک بیانیه های خود را توزیع کردند</div>
</blockquote>
<div class="translation">Mahdieh Golro sprach über die Frauenbewegung und ihre Erfahrungen im Gefängnis. Die Studenten unterstützen sie. Nach Golro verlasen kurdische Studenten ihre Stellungnahmen und sozialistische Studenten verteilten ihre Titel.</div>
<p>Der Blogger beziffert die Zahl der teilnehmenden Studenten auf 3000 bis 4000.</p>
<p>Mehr Fotos gibt es <a href="http://www.yaarinews.com/default.aspx/n/2080/%DA%AF%D8%B2%D8%A7%D8%B1%D8%B4-%D8%AA%D8%B5%D9%88%DB%8C%D8%B1%DB%8C5-%D8%AA%D8%AC%D9%85%D8%B9-%D8%A7%D9%85%D8%B1%D9%88%D8%B2-%D8%AF%D8%A7%D9%86%D8%B4%D8%AC%D9%88%DB%8C%D8%A7%D9%86-%D8%AF%D8%B1-%D8%AF%D8%A7%D9%86%D8%B4%DA%AF%D8%A7%D9%87-%D8%AA%D9%87%D8%B1%D8%A7%D9%86">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Karikaturen der kongolesischen Politik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/demokratische-republik-kongo-karikaturen-der-kongolesischen-politik/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/02/demokratische-republik-kongo-karikaturen-der-kongolesischen-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJennifer Brea  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila eine neue Regierung ernannte um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jennifer/">Jennifer Brea</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/drc-cartoons-satirize-congolese-politics/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Erst einen Monat ist es her, dass der kongolesische Präsiden Joseph Kabila <a href="http://www.mg.co.za/article/2008-10-27-kabila-names-new-drc-government">eine neue Regierung ernannte</a> um die wachsende Kritik an seiner Unfähigkeit zu bezwingen, die Gewalt der Rebellen im Osten zu bezwingen, und viele Blogger sind weiterhin skeptisch was die Zukunft des Landes angeht.</p>
<p>Über die prekäre Lage des Kongo wurde viel geschrieben (siehe die Posts der Global-Voices-Autorin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/elia/">Elia Varela Serra</a>, die die Entwicklungen der letzten Zeit genau verfolgt hat <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">1</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/10/dr-congo-fighting-continues/">2</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/12/02/dr-congo-journalists-murder-highlights-fragile-democracy/">3</a>), aber manchmal sagt ein Bild soviel wie tausend Worte.<span id="more-53418"></span></p>
<p><a href="http://alexengwete.afrikblog.com/archives/2008/11/30/11566365.html">Alex Engwete</a> postete diesen Trickfilm, der von Human Rights Watch erstellt wurde. Er karikiert Kabila: seinen Ausschluss der Zivilgesellschaft und der oppositionellen Stimmen und die schweigende Unterstützung der ausländischen Geldgeber.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="440" height="420" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="440" height="420" src="http://v4.tinypic.com/player.swf?file=34ys0nr&amp;s=4"></embed></object></p>
<div class="translation">
<p><em>Text zum Film</em></p>
<p>
	Wir haben gewonnen!<br/>Es lebe die Demokratie!
</p>
<p>
	Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!<br/>Ihr Land ist jetzt eine Demokratie.
</p>
<p>
	Bravo, sie haben gewonnen Herr Präsident!<br/>Sie werden das Land für fünf Jahre regieren!<br/>Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!
</p>
<p>
	Es lebe der Kongo!<br/>Es lebe die Demokratie und die Freiheit!<br/>	Endlich haben wir Frieden.
</p>
<p>
	Einsteigen nach Demokratie-Stadt!<br/>Hey! Ihr Demonstranten - Ruhe!
</p>
<p>
	Der Chef braucht Ruhe um den Zug ans Ziel zu steuern.<br/>Nein! Die neue Verfassung gewährt das Demonstrationsrecht. Freiheit! Demokratie! Nieder mit der Korruption. Keine gefälschten Wahlen!
</p>
<p>
	Raus! Ihr seid Feinde der Demokratie!<br/>Solche wie Euch brauchen wir auf diesem Zug nicht.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident.<br/>Wir bringen Ihnen eine Finanzhilfe.<br/>Sie sind auf dem richtigen Gleis.<br/>Viel Glück. Weiter so!
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
<p>
	(mit Frankreich-französischem Akzent)<br/>Stören Sie nicht den Präsidenten.<br/>Er ist sehr beschäftigt. Kommen Sie später zurück.
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Halten Sie uns nicht auf.<br/>Wir müssen die Geschwindigkeit halten.<br/>Es ist jetzt nicht die Zeit für diese Berichte.
</p>
<p>
	Gegen wen sind Sie?<br/>Die Demokratie braucht keine Opposition.
</p>
<p>
	Unser Chef hat die Wahlen gewonnen.<br/>Seid still und hört auf, Fragen zu stellen.<br/>Lasst den Chef den Zug fahren.<br/>Es ist unser Recht, Fragen zu stellen und uns dem Präsident und der Regierung entgegenzustellen.<br/>Es lebe die Demokratie.
</p>
<p>
	Ihr verschwört euch gegen den Präsidenten!<br/>Ihr habt das Recht hier auszusteigen.<br/>Wir brauchen Euch nicht in diesem Zug.
</p>
<p>
	Chef! Die Opposition lässt sich nicht so einfach unterdrücken.<br/>Ich bin zum Präsidenten gewählt worden.<br/>Ich habe zu tun. Keine Ablenkung!<br/>Radiert die Feinde der Demokratie aus, dalli dalli!
</p>
<p>
	Erledigt, Chef!<br/>Wir haben die Feinde der Demokratie neutralisiert.<br/>Und jetzt wird es ruhig sein.
</p>
<p>
	Bravo, Herr Präsident!<br/>Sie machen ihre Arbeit gut!
</p>
<p>
	Wir haben Ihnen hier noch eine Hilfe!<br/>Halten sie die Geschwindigkeit.
</p>
<p>
	Entschuldigen Sie, gab es Opfer?<br/>Gab es keine andere Lösung?<br/>Die Leute haben ein Recht, zu wissen, was passiert ist.<br/>Wer hat das angeordnet?<br/>Das ist illegal. Sie haben nicht das Recht. Menschen zu töten!<br/>Wieviele?<br/>Na schön, geht mal und holt euch die Auskünfte an der Quelle!<br/>Wir brauchen eure Fragen nicht und was ihr gesagt habt ist illegal!
</p>
<p>
	Verräter! Keine Gnade für die Sympathisanten der Feinde der Demokratie.
</p>
<p>
	Herr Präsident! Schauen sie sich all diese Berichte an. Man muss&#8230;<br/>Halt! Halt mein Herr! Lassen Sie den Präsidenten in Ruhe. Er ist sehr, sehr beschäftigt.
</p>
<p>
	Diese Berichte sind falsch.<br/>Stören Sie ihn nicht mit solch nutzlosem Zeug!
</p>
<p>
	Wir mussten ein klein bisschen aufräumen, nehmt das nicht so ernst. Los, raus mit dir.
</p>
<p>
	Aber&#8230; wo fahren wir hin? Ich verstehs nicht!<br/>Sie schmeißen Leute aus dem Zug.<br/><br />
	Der Lokführer schaut nicht und hält nicht mal an.<br/>Ich habe ein Ticket nach Demokratie-Stadt!
</p>
<p>
	Ein-Gedanken-Bahnhof - Was ist das?<br/>Ich will aussteigen!<br/>Wir fahren in die umgekehrte Richtung!<br/>Los! Kommt alle! <br/>Der Zug muss die Richtung wechseln.<br/>Auf mein Zeichen zieht ihr das Gleis in diese Richtung.<br/>Ziehen! Ziehen!
</p>
<p>
	Also, Ähem!<br/>Fahren wir nach links oder nach rechts?
</p>
<p>
	(mit englischem Akzent:)<br/>Ich sehe die Gleise davorne nicht so richtig.<br/>Aber sie sind der Lokführer, sie entscheiden.
</p>
<p>
	Ich bin beunruhigt wegen des Tunnels.<br/>Es ist da dunkel.<br/>Vielleicht sind wir falsch abgebogen?
</p>
<p>
	Fortsetzung folgt.
</p>
<p>
	auf dem Papier steht:<br/>Bericht über Menschenrechtsverletzungen.
</p>
</div>
<p><a href="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992.jpg" target="_blank"><img src="http://storage.canalblog.com/27/66/330296/33142992_p.jpg" border="0" alt="Mort_dans_la_Plaine_copie" width="450" height="250" /></a></p>
<p>(Bild: Barly Baruti)</p>
<p>Der Journalist <a href="http://www.congoblog.net/">Cedric Kalonji</a> postete diese politischen Karikaturen auf seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/">Flickr photostream</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075667562/"><img class="reflect" src="http://farm4.static.flickr.com/3187/3075667562_985e2c0436.jpg?v=0" alt="Liberté de la presse en RDC by Congo Blog." width="500" height="309" /></a></p>
<div class="translation">Mann mit Schurrbart: &#8220;Für jegliche Information gehen Sie zur Quelle.&#8221;</div>
</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/congoblog/3075626772/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3190/3075626772_45484012d5.jpg" alt="" /></a></p>
<div class="translation">Mädchen (links): &#8220;MAMA, die Regierung ist da, aber ich habe deinen Namen nicht gesehen. Was ist los?&#8221;<br />
	Frau, rechts: &#8220;AH!  Aber sie haben den Verfassungsartikel 14 vergessen&#8230;&#8221;</div>
<p>(Der <a href="http://www.eisa.org.za/WEP/drcquotas.htm">Artikel 14</a> ordnet an, dass beide Geschlechter auf allen Ebenen, auf nationaler Ebene, der Ebene der Provinzen und der lokalen Ebene, gleich stark vertreten sein sollen.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Kampf gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonLasto Adri  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von Muslimah Media Watch spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.
Sie sagt:
Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/lasto-adri/">Lasto Adri</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/22/egypt-taking-down-sexual-harassment/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von <em><a href="http://muslimahmediawatch.blogspot.com/2008/08/taking-down-sexual-harassment.html">Muslimah Media Watch</a></em> spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, da gibt es auch sexuelle Belästigung. In allen Gesellschaften, den muslimischen und den anderen, waren immer die Frauen <img class="alignright" style="float: right;" src="http://latimesblogs.latimes.com/photos/uncategorized/2008/08/04/poster_2.jpg" alt="" width="289" height="240" />für die „Lösung&#8221; dieses Problems zuständig. „Zeih dich nicht aufreizend an, flirte nicht, bleibe nicht alleine draußen etc.&#8221; Sogar an meiner Alma Mater hängen die Plakate zur Bekämpfung von Vergewaltigung und Belästigung nur in den Waschräumen der Frauen, und sie thematisieren das Verhalten der Frauen, statt dem der Männer. Die Los Angeles Times hat kürzlich über eine Gruppe berichtet (siehe Bild rechts), die in Ägypten einen anderen Ansatz suchen. Diese Gruppe von Freiwilligen wird von dem ägyptischen Jugendmagazin Kelmetna gesponsert. Eine ihrer großartigen Ideen ist, sich auf die Rolle der Männer in der Vermeidung von sexueller Belästigung zu konzentrieren. Der Slogan von einer Kampagne der Gruppe ist: „Respect Yourself: Ägypten hat noch echte Männer&#8221;. Ich liebe diesen Slogan aus zwei Gründen. Erstens: Er kratzt an einem wichtigen Element des traditionellen Verständnisses von Männlichkeit: Der sexuellen Macht über Frauen. Frauen zu belästigen ist kein Zeichen von Männlichkeit. Es ist ein Zeichen für Feigheit. Es ist toll, dass Muslime das langsam versehen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Zweitens: Ich liebe diesen Slogan auch, weil er die Verantwortung für sexuelle Belästigung wieder beim Mann sucht. Zu lange wurde die Schuld auf die Frauen geschoben. „Echte Männer&#8221; übernehmen die Verantwortung, Frauen mit Respekt zu behandeln, achten die sexuelle Selbstbestimmung - und sie setzen sich auch dafür ein, dass andere Männer sich an diese Regeln halten. Deshalb will die Kampagne auch nicht nur Männer davon abbringen, Frauen zu belästigen, sie sollen auch andere Männer davon abhalten. Das ist besonders wichtig, weil sexuelle Belästigung in Ägypten oft in der Öffentlichkeit stattfindet.</p>
<p>Dieser Ansatz stellt sich auch gegen die Auffassung, Frauen könnten über ihre Kleidung verhindern, dass sie belästigt werden. Der Artikel in der Los Angeles Times zitiert eine Umfrage unter ägyptischen Frauen, in der 83% angaben, sie werden verbal und sexuell belästigt. 70% von ihnen trugen Schleier. Nour Hussein, die eine freiwillige Aktivistin in der Gruppe ist und einen Hijab trägt, stieß auf die Gruppe, nachdem sie sexuell belästigt worden war. Sie spricht über ihre Erlebnisse: „Das war vor einem Monat. Ich fühle mich sehr unsicher, und das trieb mich an, die Kampagne zu unterstützen. Ich hatte von Belästigungen gehört, aber dachte, dass würde nur unverschleierten Frauen passieren; ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mir so etwas passieren könnte.&#8221; Geschichten wie die von Nour bestätigen die Aussage der Kampagne: Belästigung ist nicht die Schuld von Frauen, sondern der Männer. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Marokko: Die Wahrheit über Prostitution</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonJillian York  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die Aussagen mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/17/morocco-the-reality-of-prostitution/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/09/arabeyes-moroccan-blogger-lashes-out-at-gulf-arabs/">Aussagen</a> mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere mit Prostitution. Viele arbeiten in kleineren marokkanischen Städten, ihre Zuhälter sind meist ebenfalls Marokkaner. Manche geraten aber auch in die Fänge der großen, bedauerlichen Sex-Tourismus Industrie, die jährlich zu einigen <a href="http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2007/12/28/feature-01">Prozessen</a> führt. Wieder andere gehen zum Arbeiten in die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/10/morocco-looking-inward-looking-outward/">reichen Golf-Staaten</a> - manche werden Friseure oder Animateure, aber einige landen auch - gewollt oder nicht - in der Prostitution.</p>
<p>Eines der Phänomene in Marokko ist das der studierenden Prostituierten. Der Blogger <em>Words For Change</em> hat einen <a href="http://wordsforchange.wordpress.com/2008/07/01/the-educated-prostitute/">hervorragenden Artikel</a> geschrieben über die jungen Frauen vom Land, die sich plötzlich in den großen Städten der Universitäten wiederfinden und als Prostituierte enden. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>In den Schlafsälen der Mädchen lernte Aïcha, wie man sich kleidet, wie man Make-Up aufsetzt und wie eine Frau spricht.<br />
Und es waren auch die Schlafsäle der Universität, in denen sie verleitet wurde, sich ein bisschen Taschengeld für die schönen Kleider zu verdienen, in denen sie wie ein Stadt-Mädchen aussah. Der erste Schritt in den Abgrund waren anonyme Treffen mit älteren Männern, die sie in gute Restaurants einluden und ihr halfen, ihren Charm und ihre Weiblichkeit zu entdecken. Es war der Todesstoß, als sie verstand, dass sie die wenigen Rechnungen für ihren späten Jungendtraum mit ihrem Körper bezahlen musste.</p>
<p>Nachdem Aïcha ihren Abschluss gemacht hatte, viel es ihr schwer ihr gut bezahltes Nachtleben aufzugeben für einen furchtbaren Bürojob, oder die Lichter der großen Stadt für ein kleines Haus in Lhajeb zurückzulassen. Mit verbitterter Stimme erzählte sie mir: &#8220;Als ich studierte, wollte ich mir nur Taschengeld verdienen. Ich merkte nicht, dass ich eine Prostituierte war, bis es nach dem Abschluss meine einzige Beschäftigung wurde&#8221;. Aïcha lebt noch immer in der Stadt als Prostituierte, um Geld an ihre Familie zu schicken und die Rechnungen zu bezahlen. Ihre Bildung und Schönheit lassen reiche und bekannte Personen von der ganzen Welt sie für ihre Dienste bezahlen.</p></blockquote>
<p><em>Thejoker</em> <a href="http://www.thisisby.us/index.php/content/prostitution_in_morocco_a_real_calamity">schrieb</a> vor kurzem darüber, wie Prostituierte in Marokko aussehen - ganz gewöhnlich!</p>
<blockquote><p>Es gibt Prostituierte, denen genügt ein einziges Wort und sie werden dich in ein Gespräch verwickeln. Viele dieser Mädchen studieren, habe eine arme Familie und machen den Job aus Geldnot. Einmal habe ich ein Mädchen gesehen, sehr jung, die auf mich wie eine Jungfrau wirkte. Sie hatte Angst, jemand würde sie ansprechen - als dann schließlich jemand auf sie zuging, war sie ganz angespannt. Es ist wirklich eine Schande, was man auf den Straßen von Casablanca sieht. Manche Marokkaner sagen, wenn eine Frau ihren Schleier nicht trägt, kann man sich sicher sein, dass sie eine Prostituierte ist. Hier ist es nicht wie in Europa, wo die Prostituierten vom Recht anerkannt sind. Im Schmelztiegel Marokko kann man nicht wissen, wer eine Prostituierte ist, und wer nicht. Ich vermute, dass es auch Mädchen gibt, die Jeans und westliche Klamotten tragen und sich nicht prostituieren - aber jeder muss suchen, bevor er die wahre Liebe findet.</p></blockquote>
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