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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Gender</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
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		<title>Ägypten: Kampf gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von Muslimah Media Watch spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.
Sie sagt:
Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von <em><a href="http://muslimahmediawatch.blogspot.com/2008/08/taking-down-sexual-harassment.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/muslimahmediawatch.blogspot.com');">Muslimah Media Watch</a></em> spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, da gibt es auch sexuelle Belästigung. In allen Gesellschaften, den muslimischen und den anderen, waren immer die Frauen <img class="alignright" style="float: right;" src="http://latimesblogs.latimes.com/photos/uncategorized/2008/08/04/poster_2.jpg" alt="" width="289" height="240" />für die „Lösung&#8221; dieses Problems zuständig. „Zeih dich nicht aufreizend an, flirte nicht, bleibe nicht alleine draußen etc.&#8221; Sogar an meiner Alma Mater hängen die Plakate zur Bekämpfung von Vergewaltigung und Belästigung nur in den Waschräumen der Frauen, und sie thematisieren das Verhalten der Frauen, statt dem der Männer. Die Los Angeles Times hat kürzlich über eine Gruppe berichtet (siehe Bild rechts), die in Ägypten einen anderen Ansatz suchen. Diese Gruppe von Freiwilligen wird von dem ägyptischen Jugendmagazin Kelmetna gesponsert. Eine ihrer großartigen Ideen ist, sich auf die Rolle der Männer in der Vermeidung von sexueller Belästigung zu konzentrieren. Der Slogan von einer Kampagne der Gruppe ist: „Respect Yourself: Ägypten hat noch echte Männer&#8221;. Ich liebe diesen Slogan aus zwei Gründen. Erstens: Er kratzt an einem wichtigen Element des traditionellen Verständnisses von Männlichkeit: Der sexuellen Macht über Frauen. Frauen zu belästigen ist kein Zeichen von Männlichkeit. Es ist ein Zeichen für Feigheit. Es ist toll, dass Muslime das langsam versehen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Zweitens: Ich liebe diesen Slogan auch, weil er die Verantwortung für sexuelle Belästigung wieder beim Mann sucht. Zu lange wurde die Schuld auf die Frauen geschoben. „Echte Männer&#8221; übernehmen die Verantwortung, Frauen mit Respekt zu behandeln, achten die sexuelle Selbstbestimmung - und sie setzen sich auch dafür ein, dass andere Männer sich an diese Regeln halten. Deshalb will die Kampagne auch nicht nur Männer davon abbringen, Frauen zu belästigen, sie sollen auch andere Männer davon abhalten. Das ist besonders wichtig, weil sexuelle Belästigung in Ägypten oft in der Öffentlichkeit stattfindet.</p>
<p>Dieser Ansatz stellt sich auch gegen die Auffassung, Frauen könnten über ihre Kleidung verhindern, dass sie belästigt werden. Der Artikel in der Los Angeles Times zitiert eine Umfrage unter ägyptischen Frauen, in der 83% angaben, sie werden verbal und sexuell belästigt. 70% von ihnen trugen Schleier. Nour Hussein, die eine freiwillige Aktivistin in der Gruppe ist und einen Hijab trägt, stieß auf die Gruppe, nachdem sie sexuell belästigt worden war. Sie spricht über ihre Erlebnisse: „Das war vor einem Monat. Ich fühle mich sehr unsicher, und das trieb mich an, die Kampagne zu unterstützen. Ich hatte von Belästigungen gehört, aber dachte, dass würde nur unverschleierten Frauen passieren; ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mir so etwas passieren könnte.&#8221; Geschichten wie die von Nour bestätigen die Aussage der Kampagne: Belästigung ist nicht die Schuld von Frauen, sondern der Männer. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Marokko: Die Wahrheit über Prostitution</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die Aussagen mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/09/arabeyes-moroccan-blogger-lashes-out-at-gulf-arabs/">Aussagen</a> mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere mit Prostitution. Viele arbeiten in kleineren marokkanischen Städten, ihre Zuhälter sind meist ebenfalls Marokkaner. Manche geraten aber auch in die Fänge der großen, bedauerlichen Sex-Tourismus Industrie, die jährlich zu einigen <a href="http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2007/12/28/feature-01" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.magharebia.com');">Prozessen</a> führt. Wieder andere gehen zum Arbeiten in die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/10/morocco-looking-inward-looking-outward/">reichen Golf-Staaten</a> - manche werden Friseure oder Animateure, aber einige landen auch - gewollt oder nicht - in der Prostitution.</p>
<p>Eines der Phänomene in Marokko ist das der studierenden Prostituierten. Der Blogger <em>Words For Change</em> hat einen <a href="http://wordsforchange.wordpress.com/2008/07/01/the-educated-prostitute/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wordsforchange.wordpress.com');">hervorragenden Artikel</a> geschrieben über die jungen Frauen vom Land, die sich plötzlich in den großen Städten der Universitäten wiederfinden und als Prostituierte enden. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>In den Schlafsälen der Mädchen lernte Aïcha, wie man sich kleidet, wie man Make-Up aufsetzt und wie eine Frau spricht.<br />
Und es waren auch die Schlafsäle der Universität, in denen sie verleitet wurde, sich ein bisschen Taschengeld für die schönen Kleider zu verdienen, in denen sie wie ein Stadt-Mädchen aussah. Der erste Schritt in den Abgrund waren anonyme Treffen mit älteren Männern, die sie in gute Restaurants einluden und ihr halfen, ihren Charm und ihre Weiblichkeit zu entdecken. Es war der Todesstoß, als sie verstand, dass sie die wenigen Rechnungen für ihren späten Jungendtraum mit ihrem Körper bezahlen musste.</p>
<p>Nachdem Aïcha ihren Abschluss gemacht hatte, viel es ihr schwer ihr gut bezahltes Nachtleben aufzugeben für einen furchtbaren Bürojob, oder die Lichter der großen Stadt für ein kleines Haus in Lhajeb zurückzulassen. Mit verbitterter Stimme erzählte sie mir: &#8220;Als ich studierte, wollte ich mir nur Taschengeld verdienen. Ich merkte nicht, dass ich eine Prostituierte war, bis es nach dem Abschluss meine einzige Beschäftigung wurde&#8221;. Aïcha lebt noch immer in der Stadt als Prostituierte, um Geld an ihre Familie zu schicken und die Rechnungen zu bezahlen. Ihre Bildung und Schönheit lassen reiche und bekannte Personen von der ganzen Welt sie für ihre Dienste bezahlen.</p></blockquote>
<p><em>Thejoker</em> <a href="http://www.thisisby.us/index.php/content/prostitution_in_morocco_a_real_calamity" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thisisby.us');">schrieb</a> vor kurzem darüber, wie Prostituierte in Marokko aussehen - ganz gewöhnlich!</p>
<blockquote><p>Es gibt Prostituierte, denen genügt ein einziges Wort und sie werden dich in ein Gespräch verwickeln. Viele dieser Mädchen studieren, habe eine arme Familie und machen den Job aus Geldnot. Einmal habe ich ein Mädchen gesehen, sehr jung, die auf mich wie eine Jungfrau wirkte. Sie hatte Angst, jemand würde sie ansprechen - als dann schließlich jemand auf sie zuging, war sie ganz angespannt. Es ist wirklich eine Schande, was man auf den Straßen von Casablanca sieht. Manche Marokkaner sagen, wenn eine Frau ihren Schleier nicht trägt, kann man sich sicher sein, dass sie eine Prostituierte ist. Hier ist es nicht wie in Europa, wo die Prostituierten vom Recht anerkannt sind. Im Schmelztiegel Marokko kann man nicht wissen, wer eine Prostituierte ist, und wer nicht. Ich vermute, dass es auch Mädchen gibt, die Jeans und westliche Klamotten tragen und sich nicht prostituieren - aber jeder muss suchen, bevor er die wahre Liebe findet.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ägypten: Der Lolli und die Fliegen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/agypten-der-lolli-und-die-fliegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

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		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.
Egyptian SandMonkey hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis.&#8221;
In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 1px; vertical-align: middle;" src="http://www.arabist.net/wp-content//2008/06/hajab-propaganda-300x211.jpg" alt="Lollipo Hijab" width="300" height="211" /></p>
<p>Das oben gezeigte Bild macht seit einer Weile per E-Mail die Runde. Es ist Teil von einer der Kampagnen, die Frauen dazu anhält ihre Haut zu verhüllen sich zu verschleiern. Aber viele Blogger in Ägypten halten das Bild für anzüglich und jämmerlich.</p>
<p><a href="http://www.sandmonkey.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Egyptian SandMonkey</a> hat einen Artikel dazu geschrieben: &#8220;<a href="http://www.sandmonkey.org/2008/06/30/boys-are-flies-girls-are-lollipops/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Jungs sind Fliegen, Mädchen sind Lollis</a>.&#8221;</p>
<blockquote><p>In dem Textfeld steht: &#8220;Du kannst [die Jungs] nicht aufhalten, aber du kannst dich schützen. Dein Schöpfer weiß, was gut für dich ist!&#8221;</p>
<p>Oh, wo fange ich an? Mit dem Beispiel &#8220;Männer sind Fliegen&#8221;, die Männer, die sich selbst beschreiben? Oder mit der völligen Missachtung der persönlichen Verantwortung der Männer, wenn es um sexuelle Belästigung von Frauen geht? Oder ist es die väterliche Attitüde von Gott, der dich nackt geschaffen hat, und der unbedingt möchte, dass du dich vor seiner anderen perfekten Schöpfung verhüllst? Oder sollte mir das alles egal sein - ich könnte von einem Witz erzählen, den ich über das lecken von Lollis kenne? Ihn hier zu veröffentlichen, wäre ich nicht Mann genug.</p>
<p>Ja. Vielleicht störe ich mich einfach gar nicht an der Kampagne. Ich bin es leid, gegen die Hijabis zu kämpfen. Wenn sie das nicht widerlich finden, verdienen sie vielleicht alles, was auf sie zukommt. Es ist doch witzlos jemandem zu erklären, dass Frauen keine Stücke Fleisch sind, die man verhüllen muss, wenn die Hijabis genau so ein Selbstbild haben? Ich meine, natürlich finde ich es eine widerliche Idee, Männer als unkontrollierte Tiere zu zeigen, aber wenn die Frauen, die die Hijab tragen in der Mehrheit sind und damit zurecht kommen, warum sollte es uns überhaupt interessieren wenn sie von genau diesen Menschen sexuell belästigt oder angegriffen werden?</p>
<p>Es hat einmal Sinn gemacht, sich in dieser Frage zu engagieren.  Ich weiß nicht, ob diese Frauen es weiterhin wert sind, dass man für sie kämpft!</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist</a> hat das Bild <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">veröffentlicht</a> und fragt:</p>
<blockquote><p>Zwei offensichtliche (und rhetorische) Fragen: Können wir die Belästigungen wirklich nicht verhindern? Und: Kann ein Schleier dich wirklich vor irgendetwas &#39;schützen&#39;?</p></blockquote>
<p>Forsoothsayer hat das Bild <a href="http://forsoothsayer.blogspot.com/2008/06/pro-harassment-rhetoric.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/forsoothsayer.blogspot.com');">hier</a> gezeigt und zur Diskussion gestellt.</p>
<p><a href="http://pressureovercappuccino.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pressureovercappuccino.wordpress.com');">Deeeeeee&#39;s</a> reagiert knapp: &#8220;WTF?!!&#8221; - &#8220;Was zur Hölle?&#8221;</p>
<p><a href="http://notgr33ndata.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/notgr33ndata.blogspot.com');">Tarek</a> kommentiert: &#8220;Oh Scheiße, wir sind doch keine schmutzigen Fliegen! Himmelherrgott!&#8221;</p>
<p>Zum Schluss kommentiert <a href="http://dustanddreams.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dustanddreams.blogspot.com');">Noha</a> bei <a href="http://arabist.net/archives/2008/06/25/veil-your-lollipop/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');">The Arabist&#39;s Post</a>: &#8220;Ich bin verschleiert, und ich kann [die Belästigungen] weder stoppen, noch mich selbst schützen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Iran: &#8220;Das Internet ist für uns ein Geschenk&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/iran-das-internet-ist-fur-uns-ein-geschenk/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/iran-das-internet-ist-fur-uns-ein-geschenk/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Farsi]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[LGBT]]></category>

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		<description><![CDATA[Arsham Parsi ist Gründer und Leiter der Iranian Queer Organisation mit Sitz in Toronto. Er sprach mit uns über den Umgang von iranischen Homosexuellen mit dem Internet, über die Herausforderungen und Projekte. Homosexualität ist im Iran verboten und kann mit Gefängnis oder Tod bestraft werden.
Wie schätzt du die Lage der Homosexuellen in der iranischen Blogosphäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/arsham2.jpg" alt="Arsham Parsi" align="right" />Arsham Parsi ist Gründer und Leiter der <a href="http://www.irqo.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');">Iranian Queer Organisation</a> mit Sitz in Toronto. Er sprach mit uns über den Umgang von iranischen Homosexuellen mit dem Internet, über die Herausforderungen und Projekte. Homosexualität ist im Iran verboten und kann mit Gefängnis oder Tod bestraft werden.</p>
<p><strong>Wie schätzt du die Lage der Homosexuellen in der iranischen Blogosphäre ein? Sprechen viele Blogger über ihre Homosexualität?</strong></p>
<p>Ja, es gibt viele iranische <a href="http://lawprofessors.typepad.com/lgbtlaw/2007/08/introduction---.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/lawprofessors.typepad.com');">LGBTIQ</a>-Blogger, und die meisten Leben auch im Iran.  Sie bewegen sich anonym und nutzen Pseudonyme, das ist sicherer. Manchmal findet die Regierung sie über ihre IP-Adresse. Aber es gibt sie und sie sind sehr aktiv.</p>
<p><strong>Wie nutzt ihr das Internet (z.B. via Blogs oder Videos) um über Homosexualität im Iran zu sprechen?</strong></p>
<p>Das Netz ist einer unserer wichtigsten Kommunikationskanäle. Ohne Internet käme unsere Organisation nicht weit: Aus Sicherheitsgründen haben wir keine Vertreter direkt im Iran - wir wollen niemanden in Gefahr bringen. Wir Beobachten die Blogs und nutzen sie als Quelle. Das Internet ist ein Geschenk für uns.</p>
<p><a href="http://www.irqo.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/irqo.png" alt="IRQO" align="left" /></a><strong>Wie reagiert man im Iran auf euer Projekt? Gibt es einen Austausch zwischen den Homosexuellen und Menschenrechtlern auf der einen, und denen, die Homosexualität für eine Sünde oder amoralisch halten, auf der anderen Seite?</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Reaktionen. Wir bekommen viele Hassbriefe, aber auch viele Unterstützerschreiben. In den iranischen Blogs von Schwulen kommt es zur Konfrontation und manchmal greifen andere Blogger dieses Thema auf. Aber im allgemeinen haben die Leute ihre Sichtweise in den letzten Jahren verändert.</p>
<p><strong>Habt ihr ein Forum, wo iranische Homosexuelle ihre Ideen austauschen oder Kommentare hinterlassen?</strong></p>
<p>Es gibt ein Magazin, <a href="http://www.irqo.net/IRQO/cheraq/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');">Cheraq</a>. Und es gibt auch ein Forum, dass vor ein paar Monaten geöffnet wurde. Aber Blogs sind verbreiteter.</p>
<p><strong>Wie beurteilst du die Lage der Homosexuellen im Iran? Nutzen sie den Cyberspace, um sich auszudrücken?</strong></p>
<p>Wie ich schon sagte hat sich viel verändert. Noch vor ein paar Jahren sprach keiner über unsere Rechte, heute gibt es tausende Seiten zu dem Thema. Dort erfährt man, dass physische Beziehungen nicht frei möglich sind, aber es gibt sie, und sie versuchen aktiv zu sein. Ich denke, die Probleme der iranischen Schwulen sind zu einem Menschenrechtsproblem geworden.</p>
<p><strong>Gibt es einen Unterschied zwischen den Problemen der Schwulen und der Lesben?</strong></p>
<p>Ja, natürlich gibt es große Unterschiede. Die Ausgangslagen sind ganz andere. Die Lesben sind ehr unsichtbar, wegen der allgemein schlechten Rechtslage der Frauen im Iran. Es gibt kaum Blogs von Lesben, und die, die ich kenne, müssen erst auf sich aufmerksam machen. Es gibt ein Onlinemagazin für Lesben, <a href="http://blog.360.yahoo.com/blog-6dhXXwQherTnZuNgH5Wp5qM-?cq=1&amp;p=156" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.360.yahoo.com');">Hamjens-e man</a> - es ist das erste seiner Art.</p>
<p><strong>Möchtest du uns etwas mitgeben?</strong></p>
<p>Wir existieren, aber wir können nicht für uns sprechen. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pakistan: Häusliche Gewalt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/pakistan-hausliche-gewalt/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 08:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<category><![CDATA[Südasien]]></category>

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		<description><![CDATA[All Things Pakistan setzt sich mit der häuslichen Gewalt im Land auseinander.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feeds.feedburner.com/~r/AllThingsPakistan/~3/286088649/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/feeds.feedburner.com');"><em>All Things Pakistan</em></a> setzt sich mit der häuslichen Gewalt im Land auseinander.</p>
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		</item>
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		<title>Iran: Geschlechter-Apartheid und sexuelle Belästgung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/iran-geschlechter-apartheid-und-sexuelle-belastgung/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/26/iran-geschlechter-apartheid-und-sexuelle-belastgung/</guid>
		<description><![CDATA[Sahel berichtet [fa], dass &#8220;Studenten der Sahand Universität in Tabriz, Iran, gegen &#8216;Geschlechter-Apartheid&#39; und kulturellen wie sozialen Druck demonstrieren&#8221;. Männer und Frauen scheinen keine gemeinsamen Kurse belegen zu können. Angeblich sind einige Frauen Opfer von sexueller und moralischer Belästigung durch Angestellte geworden. Fotos von dem Protest sind online verfügbar.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sahel</em> <a href="http://mja69.blogfa.com/post-367.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mja69.blogfa.com');">berichtet</a> [fa], dass &#8220;Studenten der Sahand Universität in Tabriz, Iran, gegen &#8216;Geschlechter-Apartheid&#39; und kulturellen wie sozialen Druck demonstrieren&#8221;. Männer und Frauen scheinen keine gemeinsamen Kurse belegen zu können. Angeblich sind einige Frauen Opfer von sexueller und moralischer Belästigung durch Angestellte geworden. <a href="http://www.autnews.info/archives/1387,02,0008827" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.autnews.info');">Fotos</a> von dem Protest sind online verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Saudi Arabien: Frauen-Basketball</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/saudi-arabien-frauen-basketball/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/saudi-arabien-frauen-basketball/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 21:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Or Does it Explode? bietet uns ein Video und einen Artikel über ein saudiarabisches Basketball-Team für Frauen, das sich Jeddah United nennt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ordoesitexplode.com/me/2008/04/saudi-arabias-u.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ordoesitexplode.com');"><em>&#8230; Or Does it Explode?</em></a> bietet uns ein Video und einen Artikel über ein saudiarabisches Basketball-Team für Frauen, das sich Jeddah United nennt.</p>
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		<title>Ägypten: Wann sollten junge Menschen ausziehen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/agypten-wann-sollten-junge-menschen-ausziehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[OTV ist ein privater ägyptischer Satelliten-TV Sender, der vom ersten Sendetag an den Menschen gefiel, wegen seines liberalen Ansatzes, den behandelten Themen und der Art, wie die Themen behandelt werden - denn die unterscheidet sich von den traditionellen konservativen Sendern.
Der ägyptische Blogger Zaman El Wasl (Ar) spricht hier über eine Talk-Show-Folge, in der es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OTV ist ein privater ägyptischer Satelliten-TV Sender, der vom ersten Sendetag an den Menschen gefiel, wegen seines liberalen Ansatzes, den behandelten Themen und der Art, wie die Themen behandelt werden - denn die unterscheidet sich von den traditionellen konservativen Sendern.</p>
<p>Der ägyptische Blogger <em><a href="http://zamanalwasl.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zamanalwasl.blogspot.com');">Zaman El Wasl</a></em> (Ar) spricht <a href="http://zamanalwasl.blogspot.com/2008/04/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zamanalwasl.blogspot.com');">hier</a> über eine Talk-Show-Folge, in der es um die Unabhängigkeit der Frauen ging:</p>
<blockquote>
<p align="right">  أتابع بشغف -كلّما تسمح الظروف- برنامج “مساءك سكّر زياده” على “أو تى فى”<br />
من ضمن فقرات البرنامج فقره لحل مشكلات المشاهدين العاطفيه تعرّفت من خلالها على كاتبه شابه اسمها “مروه رخا” ترد على مشكلات المشاهدين بنصائح تعجبنى فى معظم الأحوال<br />
المهم فى حلقة بداية هذا الأسبوع يوم الأحد كانت “مروه” و معها “جورجيت قللينى” عضوة مجلس الشعب و المذيعه “بثينه كامل” ضيوف على البرنامج لمناقشة فكرة استقلال النساء من خلال التعليق على فيلم تسجيلى -غالبا- اسمه “ست بنات</p>
<p>Wenn immer es möglich ist, sehe ich &#8220;Masa&#39;ak Sukkar Zeyada&#8221; auf OTV.</p>
<p>Der erste Teil der Sendung versucht emotionale Probleme der Menschen zu lösen. Der junge Autor <a href="http://marwarakha.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/marwarakha.blogspot.com');">Marwa Rakha</a> versucht den Zuschauern beim lösen ihrer Probleme zu helfen und gibt Ratschläge, die mir meistens gefallen.</p>
<p>Am vergangenen Sonntag diskutierten Marwa, der Parlamentarier Georgette Quelleny und die Moderatorin Buthaina Kamel über die Unabhängigkeit der Frau. Die Diskussion basiere auf der Dokumentation &#8220;Sechs Mädchen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Der Blogger schreibt weiter:</p>
<blockquote>
<p align="right">حسبما فهمت الفيلم يدور حول فتيات و سيدات اضطرّتهنّ الظروف لترك بيوت الأهل و الاغتراب للعمل أو الدراسه فى مدن أخرى .. لم يحظ الفيلم بقدر كبير من النقاش قدر ما حظيت فكرة الاستقلال نفسها بالقدر الأعظم منه<br />
فكرة الاستقلال كانت تدور حول ترك الفتيات منزل الأسره حين تسمح لهنّ الظروف بهذا و الانتقال لسكن مستقلّ!! الدفاع عن هذه الفكره كان من نصيب “مروه” و بثينه” بينما كان موقف “جورجيت” -الذى اتّفقت معه- هو عدم الترحيب بالفكره طالما لم تحتّمها الظروف<br />
ليس سبب تحفّظى على الفكره سبب دينى أو أخلاقى وليس سببه التخوّف من نظرة المجتمع لفتاه تقيم بمفردها فى مسكن رغم وجود أسرتها بنفس المدينه !! تحفّظى على الفكره منبعه أنّى لا أعتبر الاستقلال -المكانى- هو المعنى بفكرة استقلال أى إنسان ناضج رجلا كان أو امرأه<br />
أعتقد أن الاستقلال يعنى القدره على اتّخاذ القرارات الشخصيه دون الحاجه لدعم أو مساعده اللهم إلاّ طلب النصيحه و المشوره ثمّ القدره على اختيار الأنسب .. وقد يعنى الاستقلال كذلك الاستقلال المادّى و القدره على تحمّل الإنسان نفقاته الخاصه أو حتى تحمّل نفقات البعض من أفراد أسرته</p>
<p>Soweit ich das verstanden habe, ging es in der Dokumentation um junge Frauen, die gezwungen waren ihr Elternhaus zu verlassen um in anderen Städten zu arbeiten oder zu studieren. Die Diskussion drehte sich um die Unabhängigkeit der Frau - weit über die Dokumentation hinaus. Die Meinungen der Diskutierenden bezogen sich vor allem auf Frauen, die ihr Elternhaus verlassen und alleine Leben, sobald es irgendwie möglich ist. Marwa und Buthaina verteidigten dieses Verhalten, wärend Georgette - und auch ich - dagegen waren, solange die Frauen nicht gezwungen werden.</p>
<p>Meine Abneigung gegenüber diesem Verhalten hat nichts mit Religion oder Moral zu tun, und auch nicht mit dem, was die Leute sagen, wenn junge Frauen alleine leben in der gleichen Stadt, in der auch ihre Eltern wohnen! Ich bin dagegen, weil ich <strong>räumliche</strong> Unabhängigkeit nicht für das richtige Symbol für die Unabhängigkeit des Mensches halte, ob Mann oder Frau.</p>
<p>Ich glaube, Unabhängigkeit ist die Fähigkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen - es sei denn, man bittet andere um Rat. Unabhängigkeit kann auch finanzielle Unabhängigkeit bedeuten und die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen oder sich um die Bedürfnisse anderer Familienmitglieder zu kümmern.</p></blockquote>
<p>Einer der Zuschauer war anderer Ansicht</p>
<blockquote>
<p align="right"> إحدى المتّصلات -يبدو من صوتها و كلماتها أنّها أم- تساءلت : لماذا يحرم الأبناء أنفسهم و يحرموا أسرهم من التفارب و الترابط و تبادل المودّه قبل أن يحين وقت الرحيل</p>
<p> Einer der Zuschauer - der Stimme nach eine Mutter - fragte: Warum wollen Kinder verhindern, dass ihre Familien sich nah sind, Liebe teilen und sich umeinander kümmern, bis die Zeit gekommen ist, zu gehen?</p></blockquote>
<p>Tatsächlich ist es für die Menschen hier in Ägypten normal, bei ihren Eltern zu wohnen, bis sie heiraten. Daher waren viele der Kommentatoren dagegen, dass junge Leute zuhause ausziehen, besonders Mädchen.</p>
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		<title>Israel: Wie Mädchen Handys für Dates nutzen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/16/israel-wie-madchen-handys-fur-dates-nutzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Hiyam Hijazi-Omari und Rivka Ribak haben eine Arbeit mit dem Titel &#8220;Spiel mit dem Feuer: Über die  Kultivierung von Handys unter palästinensischen Mädchen in Israel&#8221;. In dem Aufsatz wird die Nutzung von Handys unter den palästinensischen israelischen Teenagern untersucht. Der Text gibt Aufschluss über den Umgang mit Handys, die den Mädchen (im Forschungszeitraum 2003-2006) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hiyam Hijazi-Omari und Rivka Ribak haben <a href="http://hevra.haifa.ac.il/com/faculty-panorama/AoIR-final-draft-2007.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hevra.haifa.ac.il');">eine Arbeit</a> mit dem Titel &#8220;Spiel mit dem Feuer: Über die  Kultivierung von Handys unter palästinensischen Mädchen in Israel&#8221;. In dem Aufsatz wird die Nutzung von Handys unter den palästinensischen israelischen Teenagern untersucht. Der Text gibt Aufschluss über den Umgang mit Handys, die den Mädchen (im Forschungszeitraum 2003-2006) von ihren &#8216;verbotenen&#39;, den Eltern unbekannten, Partnern gegeben wurden.</p>
<p><em>Danah boyd</em> schreibt im <a href="http://shift6.net/2008/04/14/palestinian-girls-dating-and-the-mobile-phone/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/shift6.net');">Shift6 blog</a>:</p>
<blockquote><p> Die palästinensischen Jungen geben ihren Freundinnen Handys, um in einem halbintimen Raum mit ihnen zu kommunizieren, ohne physische Nähe, die missbilligt werden würde. Gleichzeitig wissen die Mädchen, dass ihre Eltern einen so privaten Kontakt mit Jungen nicht billigen, und verbergen darum mit großer Mühe das Handy vor ihren Eltern. Wenn die Handys doch entdeckt werden, müssen sie unter den Konsequenzen leiden. Während die Jungen die Geräte als einen Weg zur Freiheit anbieten, erwarten sie oft eine Gegenleistung: Von den Mädchen wird erwartet, dass sie nur mit dem einen Jungen telefonieren, und das Handy für nichts anderes nutzen. In dem Artikel zitieren Hijazi-Omari und Ribak ein Mädchen, das seine Frustration zum Ausdruck bringt: &#8220;Ich bin nicht aus dem Gefängnis ausgebrochen, um mich in einem neuen Gefängnis wiederzufinden.&#8221; Die Mädchen entwickeln faszinierende Strategien um die Telefone zu benutzen, vor anderen zu verstecken und Guthabenkarten zu kaufen.</p></blockquote>
<p>Es bleibt kein Zweifel, dass mobile Kommunikationstechnologie den Teenagern im Nahen Osten die Möglichkeit gibt, kulturelle Normen zu umgehen, weil sie ihnen private Kommunikationskanäle bietet. Weitere Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ein <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/4718697.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');">BBC-Artikel</a> über  Jungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Mädchen im öffentlichen Raum private Nachrichten per Bluetooth schicken.</li>
<li>Ein älterer <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/11/israel-bedouin-youth-use-im-to-bypass-cultural-prohibitions/">GVO-Artikel</a> über Beduine-israelische Teens, die IM nutzen.</li>
</ul>
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		<title>Malawi: Bloggen über Ehe, Sprache, Lifestyle und Gesundheit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/31/malawi-bloggen-uber-ehe-sprache-lifestyle-und-gesundheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 21:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Blogger Profile]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Malawi]]></category>

		<category><![CDATA[Schwarzafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam wächst die Blogger-Gemeinschaft von Malawi, sowohl was die Zahl der Blogs betrifft, als auch das Themenspektrum. In dieser Rundschau werde ich vier Blogs vorstellen, die sich mit den Themen Ehe und Kinder, der Sprache Tumbuka, Gesundheit und Lifestyle befassen.
Ehe und Kinder
Sunganani Manjolo schreibt über Familie und Kindererziehung. Manjolo bloggt aus Lilongwe über seine Erfahrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam wächst die Blogger-Gemeinschaft von Malawi, sowohl was die Zahl der Blogs betrifft, als auch das Themenspektrum. In dieser Rundschau werde ich vier Blogs vorstellen, die sich mit den Themen Ehe und Kinder, der Sprache Tumbuka, Gesundheit und Lifestyle befassen.</p>
<p><strong>Ehe und Kinder</strong></p>
<p><em><a href="http://sunganani.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/sunganani.blogspot.com');">Sunganani Manjolo</a></em> schreibt über Familie und Kindererziehung. Manjolo bloggt aus Lilongwe über seine Erfahrungen als Ehemann und gibt praktische Tipps. Er bloggt seit Februar 2007.</p>
<p>In seinem Artikel &#8216;Mit der Ehefrau beten&#39; nannte er einige Vorteile, die er davon hat, die Dinge im Alltag zu berücksichtigen, über die er bloggt:</p>
<blockquote><p>Ich werde offener ihr gegenüber (ich denke, das gefällt ihr), ich bete und denke öfter über sie nach (ich denke, das muss ihr gefallen). Die Intimität nimmt zu.</p></blockquote>
<p><strong> Ein neues Sprachblog</strong></p>
<p>Im Internet dominiert das Englische, eine Herausforderung für alle, die Informationen in anderen Sprache  suchen. In dem Blog <em>Manyani Choyowoyero cha Chitumbuka</em> kann man <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tumbuka" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Tumbuka</a> lernen, das vor allem in Norden von Malawi gesprochen wird. <a href="http://chitumbukalanguage.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chitumbukalanguage.blogspot.com');">Tobias Kumwenda</a> hat das Projekt im März 2007 gestartet. Er bezeichnet sich als stolzer Bürger von Malawi und ist stets bemüht, sich in der ITC-Zone durchzusetzen.</p>
<p>Ein Vorgeschmack auf seinen Unterricht:</p>
<blockquote><p>(Sghawa = Erdnüsse), (Ntchunga = Bohnen), (Kabichi = Kohl), (Chinanazi = Ananas), (Mphatata = Süßkartoffeln), (Mpunga = Reis),  (Mchele = Salz), (Shuga = Zucker), (Mbambayila = irische Kartoffeln)</p></blockquote>
<p><strong> Der Augenspezialist</strong></p>
<p><a href="http://khumbokalua.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khumbokalua.blogspot.com');"><em> Dr. Khumbo Kalua</em></a> lehrt und forscht an den Universität für Medizin und arbeitet als Augenarzt in Blantyre. Er rühmt sich damit, an verschiedenen Universitäten auf drei Kontinenten studiert zu haben. Als Mediziner befasst er sich vor allem mit Gesundheitsthemen und dem Gesundheitssystem von Malawi.</p>
<p>Sein letzter Artikel &#8220;Gesundheitsassistenten: Masse statt Klasse in Malawi&#8221; behandelt die Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung in Malawi und hebt die Rolle der Mitarbeiter hervor:</p>
<blockquote><p> Die Gesundheits-Überwachungs-Assistenten haben den ersten Kontakt mit dem Patienten und sollen Aufklären (sie kamen erstmals in Malawis Cholera-Präventions-Programm zum Einsatz), aber leider machen sie derzeit mehr; sie impfen Kinder, behandeln Fiber, Lungenentzündung und Malaria, beraten die Eltern zu Tuberkulose und AIDS-Medikamente, helfen bei der Hauspflege, kümmern sich um NGO-Projekte und vieles mehr.</p></blockquote>
<p><strong>Karrierefrauen</strong></p>
<p><a href="http://finganimphande.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/finganimphande.blogspot.com');"><em>Fingani Mphande</em></a> bloggt seit Ende 2007. Bislang hat sie über den Weltfrauentag und das Leben als afrikanische Karrierefrau geschrieben. Ihr letzer Artikel &#8220;das Leben als Hausfrau&#8221; führt sie aus Schweden, wo sie an der Malaria forscht, in ihre Heimat Malawi. Sie spricht darüber, wie wichtig es ist, die Frauen zu respektieren, die dien ganzen Tag zu hause sind:</p>
<blockquote><p>Es gibt viele Männer, die ihre Gattinnen gerne als Hausfrauen sehen würden, weil die sich rund um die Uhr ums Haus kümmern und ihren Mann vielleicht auch größeren Respekt entgegenbringen, weil er das einzige Einkommen verdient. Ich würde sagen, Hausfrauen sind Frauen, denen die Gesellschaft Respekt zollen sollte, obwohl sie keine Karriere machen (wie Anwältinnen, Sekretärinnen, Ärztinnen, Forscherinnen etc.). Eine Hausfrau zu sein ist auch eine Form von Karriere.</p></blockquote>
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