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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Meinungsfreiheit</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
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		<title>Belarus: Eine Explosion, Festnahmen und die Solidarität der Blogger</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 17:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belarusian]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche explodierte eine selbstgebastelte Bombe voller Bolzen und Schrauben zwischen den tausenden Menschen, die sie für ein Nachtkonzert am Unabhängigkeitstag in der Nähe des 2. Weltkriegs-Monuments im Zentrum von Minsk versammelt hatten. Es war der 4. Juli um 0:30 Uhr. Etwa 54 Menschen wurden verletzt. Der belarussische Präsident Aleksandr Lukashenko war zwar nah an der Explosion, wurde aber nicht verletzt.</p>
<p>Die Polizei hat einige Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten befragt und ihre Wohnungen und Büros durchsucht. Am 9. Juli wurden vier Personen festgenommen: Sergei Chislov, Igor Korsak, Viktor Leshchinsky und Miroslav Lozovsky, alle Mitglieder der Weißen Legion, der Jungendgruppe der Belarusian Union of Military Personnel, seit 1996 verboten.</p>
<p>Andrei Khrapavitsky  hat auf der kürzlich wiedereröffneten Seite <em>Belarusan American Blog</em> über die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/07/bomb-explosion-in-minsk/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Explosion</a> und die <a href="http://belarus.blogsome.com/2008/07/10/the-outcomes-of-the-terror-act-who-gets-nailed/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/belarus.blogsome.com');">Festnahmen</a> geschrieben. Er spricht auch über die Reaktionen der Blogger:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich glaube, dass kaum ein Blogger in Belarus nicht die Bombenexplosion kommentiert hat. Die Menschen rätseln, was passiert ist und welche Folgen es haben wird. Es gibt viele verschiedene Versionen, aber es macht wohl keinen Sinn, sie hier aufzulisten. Eins ist sicher: Es ist die erste große Terror-Aktion in Belarus. Auch wenn das Regime seine Finger nicht im Spiel hatte (und so war es, wenn man prominenten Analysten wie Silitski und Feduta glauben schenken mag), ist dies ein verdammt guter Anlass, die Opposition einzuschüchtern. Dies gilt umso mehr, als dass wenige Tage vor der Explosion der Parlaments-Wahlkampf offiziell begonnen hat.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/8579748.gif" alt="" /><em>Kabierac</em> verlinkt auf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_they_came..." onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Martin Niemöllers Gedicht</a> &#8220;First they came&#8230;&#8221; [dt. Original: &#8220;Als die Nazis die Kommunisten holten &#8230;&#8221;]. weißrussische Blogger sollen das Logo der Weißen Legion als UserPic nutzen, um sich mit den vier verhafteten zu solidarisieren. Sein <a href="http://kabierac.livejournal.com/164445.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kabierac.livejournal.com');">Beitrag</a> [BEL, RUS] kam bei Yandex Blogs in die Top 30.</p>
<p>Viele Blogger haben die Initiative unterstützt. <em>Coipish</em> ist einer von ihnen; es gibt <a href="http://retshyz.livejournal.com/170658.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/retshyz.livejournal.com');">Berichte</a> [BEL], dass die Polizei auch ihn verhaftet hat. Er schrieb <a href="http://coipish.livejournal.com/453865.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/coipish.livejournal.com');">folgendes</a> [BEL,RUS]:</p>
<blockquote><p>Mein UserPic war einmal das Zeichen der Weißen Legion, dessen ehemaligen Mitglieder nun die Explosion vorgeworfen wird. Ich will sie zumindest mit meinem UserPic unterstützen. Ich sympathisiere wirklich mit allen Opfern der Terror-Aktion, aber unglücklicherweise werden die wahren Täter wohl nie zur Verantwortung gezogen werden :((</p></blockquote>
<p><em>z_hunter</em> hat für das UserPic das Farb-Schema verändert:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/3928073.gif" alt="" /></p>
<p>In den Kommentaren zu <em>coipishs</em> Artikel erklärt er, warum:</p>
<blockquote><p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Ein gutes Emblem, aber schlechte Farben. Nicht unsere Farben  - schwarz und rot. Ich mag es lieber weiß-rot-weiß.</p>
<p><em>kostas14:</em></p>
<p>Das hat Tradition in der belarussischen Kultur und Kunst. [&#8230;]</p>
<p><em>z_hunter:</em></p>
<p>Richtig. Aber die rote Flagge verbindet man auch mit weniger guten Zeiten in der UDSSR und Deutschland. Das alles hatte einen sehr schlechten Einfluss auf unser Weißrussland.</p></blockquote>
<p>Stellvertretend für die vergleichsweise unpolitischen Minsker, veröffentlicht <em>Kartina Mira</em> (&#8221;Weltbild&#8221;), ein Blog eines Russen in Belarus, diesen <a href="http://kartina-mira.blogspot.com/2008/07/blog-post_08.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kartina-mira.blogspot.com');">Sketch</a> (RUS) mit einer aufgeschnappten Diskussion aus einem Minsker Friseursalon:</p>
<blockquote><p>[&#8230;]</p>
<p><em>- Oh, hast du von der Bombenexplosion gehört? Das ist wirklich Terrorismus.</em></p>
<p><em>- Ja. Tschetschenien ist so weit weg von uns &#8230; dort gerät alles außer Kontrolle.</em></p>
<p>Dies war für uns Weißrussen eine so unnatürliche Nachricht, dass die Menschen auf der Straße mit nur einer Assoziation auf die Explosion reagieren: &#8220;Terrorismus - Tschetschenien&#8221;.</p>
<p>Das ist die Wirklichkeit des Landes, in dem ich lebe. Ruhig, friedlich, nett, stabil. Manchmal sogar langweilig. Trotzdem haben wir es meilenweit besser als unsere Nachbarn.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Iran: Todesstrafe fürs Bloggen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/iran-todesstrafe-furs-bloggen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/05/iran-todesstrafe-furs-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 14:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Farsi]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch sprachen die Mitglieder des iranischen Parlamentes über einen Gesetzesentwurf, der &#8220;die Strafen für die Störung der geistigen Sicherheit der Gesellschaft erhöhen&#8221; soll. Das Gesetz würde &#8220;das Erstellen von Websites und Weblogs, die die Korruption, Prostitution und den Abfall vom Glauben bewirbt&#8221; zu der Liste der Verbrechen hinzufügen, die mit dem Tod bestraft werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch sprachen die Mitglieder des iranischen Parlamentes über einen <a href="http://www.khaleejtimes.com/darticlen.asp?xfile=data/middleeast/2008/July/middleeast_July44.xml&amp;section=middleeast&amp;col" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.khaleejtimes.com');">Gesetzesentwurf</a>, der &#8220;die Strafen für die Störung der geistigen Sicherheit der Gesellschaft erhöhen&#8221; soll. Das Gesetz würde &#8220;das Erstellen von Websites und Weblogs, die die Korruption, Prostitution und den Abfall vom Glauben bewirbt&#8221; zu der Liste der Verbrechen hinzufügen, die mit dem Tod bestraft werden können.</p>
<p>In letzter Zeit waren einige iranische Blogger inhaftiert worden, viele Blogs wurden gefiltert. Sollte das Parlament den Entwurf verabschieden, fürchten die Blogger, sie könnten als Verbrecher rechtmäßig hingerichtet werden. Niemand hat genau festgelegt, was eine Störung der &#8220;geistigen Sicherheit der Gesellschaft&#8221; sein soll.</p>
<p>Solche Diskussionen über Blogs hat es nicht nur im Iran gegeben. Es zeigt sich, dass viele Regierungen nicht nur Blogs filtern wollen, sondern auch die Blogger auslöschen möchten!</p>
<p><strong>Staatshandlungen zur Kontrolle von Blogs</strong></p>
<p>Vor eineinhalb Jahren hatte die iranische Regierung Blogger aufgefordert, ihre Namen und Adressen auf der Seite <a href="http://www.samandehi.ir/about.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.samandehi.ir');">Samandehi</a> zu registrieren. Viele glaubten, so etwas würde es erleichtern, rechtlich gegen sie vorzugehen.</p>
<p>Die Blogger spielten nicht mit, auf vielen Seiten erschien ein Banner mit den Worten &#8220;Ich registriere diese Seite nicht&#8221;. Die Regierung merkte, dass sie der Situation nicht wirklich Herr wurde, und dass sie die Blogger nicht zur Registrierung zwingen konnte.</p>
<p>In den Fußstapfen des Jemen?</p>
<p>Leider ist die iranische Situation kein Einzelfall im Mittleren Osten oder der Welt. Im April schrieb <a href="http://www.mideastyouth.com/2008/04/04/yemeni-government-threatens-to-sue-news-websites/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mideastyouth.com');">MidEastYouth</a> über neue Repressionen im Jemen. Walid Al-Saqaf, Webmaster von YemenPortal.net, wurde mit den Worten <a href="http://www.mideastyouth.com/2008/04/04/yemeni-government-threatens-to-sue-news-websites/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mideastyouth.com');">zitiert</a>:</p>
<blockquote><p>Der Informationsminister hat diese Woche damit gedroht, gegen News-Seiten vorzugehen, wegen &#8216;der Aufstachelung zum Hass&#39; oder der &#8216;Verletzung nationaler Interessen&#39; - und anderer gewöhnlicher Ausreden, mit denen Journalisten belangt werden. Die Bedrohung für Websites ist umso großer, da die Regierung nicht nach dem Presserecht, sondern nach dem Strafrecht vorgehen möchte. Das heißt im Klartext, dass den Betreibern von Websites sogar die Todesstrafe drohen könnte.</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Bleiben Sie ruhig, Ihre Hinrichtung ist ganz legal&#8221;</strong></p>
<p><em>Nikahang</em>, ein bekannter iranischer Online-Karikaturist und Blogger, <a href="http://nikahang.blogspot.com/2008/07/blog-post_3037.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nikahang.blogspot.com');">sagt</a> [fa]:</p>
<blockquote><p>Wenn dieses Recht durchkommt, wird alles zu einer Auslegungsfrage werden, und ein einfacher Blogger steht im Verdacht, die Religion der Menschen zu zerstören. Was kann man dazu sagen? Wer so etwas unterstützt, stört die geistige Sicherheit der Menschen!</p></blockquote>
<p><em>Mirza Kasra Bakhtyari</em> <a href="http://mirzakasrabakhtiyary.wordpress.com/2008/07/03/kasra282" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mirzakasrabakhtiyary.wordpress.com');">berichtet</a> [fa], dass Ali Larijani, der Präsident des iranischen Parlaments, die Diskussion des Gesetzesentwurfes befürwortet hat. Man habe mehrere Stunden mit der Justiz diskutiert.</p>
<p><em>Ghomarashegahneh</em> <a href="http://ghomaaar.blogspot.com/2008/07/blog-post_02.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ghomaaar.blogspot.com');">sagt</a> [fa]:</p>
<blockquote><p>Das &#8216;Bloggen&#39; nun zwischen Verbrechen wie Entführung, Vergewaltigung und bewaffnetem Raubüberfall genannt wird, macht es einfacher, die Blogger zu verfolgen&#8230; So ein Gesetz wird die &#8220;mentale Sicherheit der Gesellschaft&#8221; ehr gefährden als die armen Blogger, die nicht wissen, was auf sie zukommt.</p></blockquote>
<p>Der Blogger schreibt auch, dass die wahren Ursachen für eine kritische Situation der geistigen Sicherheit die Wirtschaftskrisen und repressives Verhalten der Regierung sind.</p>
<p><em>Bazri</em> <a href="http://www.bazri.com/blog%2Dpck%2Dmws%2D84me/post/?190" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bazri.com');">warnt</a> [fa]: &#8220;Wir sollten alles tun, um zu verhindern, dass die Parlamentarier dieses Gesetz verabschieden. Morgen wird es zu spät sein. Es ist leicht, den Bloggern Apostasie und Korruption vorzuwerfen. Lasst uns dem Parlament mitteilen, dass Querdenken kein Verbrechen ist, das mit dem Tod bestraft werden sollte.&#8221;</p>
<p><em>Balocuh</em> hat ein <a href="http://balouch.blogspot.com/2008/07/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/balouch.blogspot.com');">Cartoon</a> veröffentlicht, in dem ein Kleriker zu einer Frau vor ihrer Hinrichtung sagt: &#8220;Bleiben Sie ruhig, Ihre Hinrichtung ist ganz legal&#8221;.<img class="aligncenter size-full wp-image-46104" title="Balocuh cartoon" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/rvany.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Berkman@10 Conference</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/die-berkman10-conference/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 18:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Software &#038; Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Feier zum 10jährigen Bestehen des Berkman Center for Internet and Society wurde über &#8220;Die Zukunft des Internets&#8221;, ihre politischen Dimensionen und ihren Einfluss auf die Weltgemeinschaft diskutiert. Zusätzlich wurde in der Eröffnungsrede angekündigt, dass das Berkman Center ein Uni-weites Forschungszentrum werden wird.
In diesem globalen Rahmen sprach John Palfrey über die Möglichkeiten der Kubaner, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Feier zum <a href="http://cyber.law.harvard.edu/node/4237" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cyber.law.harvard.edu');">10jährigen Bestehen</a> des <a href="http://cyber.law.harvard.edu/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cyber.law.harvard.edu');">Berkman Center for Internet and Society</a> wurde über &#8220;Die Zukunft des Internets&#8221;, ihre politischen Dimensionen und ihren Einfluss auf die Weltgemeinschaft diskutiert. Zusätzlich wurde in der Eröffnungsrede angekündigt, dass das Berkman Center ein <a href="http://www.news.harvard.edu/gazette/2008/05.15/99-berkman.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.news.harvard.edu');">Uni-weites Forschungszentrum</a> werden wird.</p>
<p>In diesem globalen Rahmen sprach John Palfrey über die Möglichkeiten der Kubaner, Restriktionen zu umgehen und rechtlichen Risiken auszuweichen, um in einem Land ohne freie Meinungsäußerung frei zu bloggen. Man sprach auch über zwei Projekte des Berkman Centers:</p>
<p><a href="http://opennet.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opennet.net');">Open Net</a> analysiert die verschiedenen Filter- und Überwachungspraktiken auf der ganzen Welt. Das Projekt entstand durch die Zusammenarbeit von vier Universitäten und einem Team von hochklassigen Ermittlern auf diesem Feld.</p>
<p>Auch Global Voices Online wurde behandelt: Das Projekt blickt auf die globalen Konversationen in den Blogs, ebenso wie die Outreach-Projekte on Rising Voices. Neu ist <a href="http://www.voiceswithoutvotes.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.voiceswithoutvotes.org');">Voices without Votes</a>, das von der weltweiten Debatte über die US-Wahlen berichtet.</p>
<p>Alle Teilnehmer schienen sich einig zu sein, dass das Internet nicht mehr ist als eine Verbindung von Menschen, die lernen täglich, aber noch spontan zu interagieren. Während der Diskussion kam eine schwere Frage auf, die nicht unbedingt mit freier Meinungsäußerung zusammenhängt, sonder mit dem, was nach den Worten kommt. Oft liegt das Problem bei den Verhalten der Menschen und ihrem Umgang mit anderen Meinungen. &#8220;Müssen wir die Menschen reparieren?&#8221;, fragte ein russischer Teilnehmer und ein anderer, der in Asien arbeitet, teilte die Bedenken.</p>
<p>Bei der Konferenz ging es auch um neue Problemlösungs-Strategien. So werden in Entwicklungsländern zum Beispiel Computerspiele eingesetzt, um Wissen über Technologie zu verbreiten; In Kuba gibt es neue Erfindungen, um Informationen zu verbreiten. Ein weiteres Beispiel war die Facebook-Kampagne, die Kolumbianer gegen FARC mobilisierte. Eines der wichtigsten Probleme ist aber noch immer die Verfügbarkeit, denn wenn das Netz nur von einer begrenzten Gruppe genutzt wird, gibt es nicht nur einen digitale Trennung, sondern auch Trennung beim Teilhaben. Zum Schluss sprach Kevin Wallen von <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/projects/prisondiaries/">Prison Diaries</a> Projekt, das von <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/">Rising Voices</a> gefördert wurde. Er beschrieb das Projekt aber auch die Schwierigkeit Menschen an der Graswurzel ans Netz zu bringen und Interesse zu erzeugen. Er fragte nach einfacheren Wegen, mit Menschen an der Basis zusammen zu arbeiten, um in der wirklichen Welt etwas zu bewegen.</p>
<p>&#8220;Die Zukunft des Internets&#8221; und die Zukunft des Berkman Center ist noch &#8220;unvorhersehbar&#8221;. Aber sie können nun stolz von sich sagen, dass sie durch Handlungen die Welt verändert haben.</p>
<p>[Global Voices Online ist ein Projekt des Verkamn Center - d. Übersetzer]</p>
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		</item>
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		<title>Iran: &#8220;Das Internet ist für uns ein Geschenk&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/18/iran-das-internet-ist-fur-uns-ein-geschenk/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Arsham Parsi ist Gründer und Leiter der Iranian Queer Organisation mit Sitz in Toronto. Er sprach mit uns über den Umgang von iranischen Homosexuellen mit dem Internet, über die Herausforderungen und Projekte. Homosexualität ist im Iran verboten und kann mit Gefängnis oder Tod bestraft werden.
Wie schätzt du die Lage der Homosexuellen in der iranischen Blogosphäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/arsham2.jpg" alt="Arsham Parsi" align="right" />Arsham Parsi ist Gründer und Leiter der <a href="http://www.irqo.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');">Iranian Queer Organisation</a> mit Sitz in Toronto. Er sprach mit uns über den Umgang von iranischen Homosexuellen mit dem Internet, über die Herausforderungen und Projekte. Homosexualität ist im Iran verboten und kann mit Gefängnis oder Tod bestraft werden.</p>
<p><strong>Wie schätzt du die Lage der Homosexuellen in der iranischen Blogosphäre ein? Sprechen viele Blogger über ihre Homosexualität?</strong></p>
<p>Ja, es gibt viele iranische <a href="http://lawprofessors.typepad.com/lgbtlaw/2007/08/introduction---.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/lawprofessors.typepad.com');">LGBTIQ</a>-Blogger, und die meisten Leben auch im Iran.  Sie bewegen sich anonym und nutzen Pseudonyme, das ist sicherer. Manchmal findet die Regierung sie über ihre IP-Adresse. Aber es gibt sie und sie sind sehr aktiv.</p>
<p><strong>Wie nutzt ihr das Internet (z.B. via Blogs oder Videos) um über Homosexualität im Iran zu sprechen?</strong></p>
<p>Das Netz ist einer unserer wichtigsten Kommunikationskanäle. Ohne Internet käme unsere Organisation nicht weit: Aus Sicherheitsgründen haben wir keine Vertreter direkt im Iran - wir wollen niemanden in Gefahr bringen. Wir Beobachten die Blogs und nutzen sie als Quelle. Das Internet ist ein Geschenk für uns.</p>
<p><a href="http://www.irqo.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/irqo.png" alt="IRQO" align="left" /></a><strong>Wie reagiert man im Iran auf euer Projekt? Gibt es einen Austausch zwischen den Homosexuellen und Menschenrechtlern auf der einen, und denen, die Homosexualität für eine Sünde oder amoralisch halten, auf der anderen Seite?</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Reaktionen. Wir bekommen viele Hassbriefe, aber auch viele Unterstützerschreiben. In den iranischen Blogs von Schwulen kommt es zur Konfrontation und manchmal greifen andere Blogger dieses Thema auf. Aber im allgemeinen haben die Leute ihre Sichtweise in den letzten Jahren verändert.</p>
<p><strong>Habt ihr ein Forum, wo iranische Homosexuelle ihre Ideen austauschen oder Kommentare hinterlassen?</strong></p>
<p>Es gibt ein Magazin, <a href="http://www.irqo.net/IRQO/cheraq/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.irqo.net');">Cheraq</a>. Und es gibt auch ein Forum, dass vor ein paar Monaten geöffnet wurde. Aber Blogs sind verbreiteter.</p>
<p><strong>Wie beurteilst du die Lage der Homosexuellen im Iran? Nutzen sie den Cyberspace, um sich auszudrücken?</strong></p>
<p>Wie ich schon sagte hat sich viel verändert. Noch vor ein paar Jahren sprach keiner über unsere Rechte, heute gibt es tausende Seiten zu dem Thema. Dort erfährt man, dass physische Beziehungen nicht frei möglich sind, aber es gibt sie, und sie versuchen aktiv zu sein. Ich denke, die Probleme der iranischen Schwulen sind zu einem Menschenrechtsproblem geworden.</p>
<p><strong>Gibt es einen Unterschied zwischen den Problemen der Schwulen und der Lesben?</strong></p>
<p>Ja, natürlich gibt es große Unterschiede. Die Ausgangslagen sind ganz andere. Die Lesben sind ehr unsichtbar, wegen der allgemein schlechten Rechtslage der Frauen im Iran. Es gibt kaum Blogs von Lesben, und die, die ich kenne, müssen erst auf sich aufmerksam machen. Es gibt ein Onlinemagazin für Lesben, <a href="http://blog.360.yahoo.com/blog-6dhXXwQherTnZuNgH5Wp5qM-?cq=1&amp;p=156" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.360.yahoo.com');">Hamjens-e man</a> - es ist das erste seiner Art.</p>
<p><strong>Möchtest du uns etwas mitgeben?</strong></p>
<p>Wir existieren, aber wir können nicht für uns sprechen. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen.</p>
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		<title>Bloggen für Palästina am 15. Mai</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/13/bloggen-fur-palastina-am-15-mai/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 16:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des Nakba, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der Palestine Day.
Der Organisator der Initiative, za3tar, erklärt in einem Artikel seine Absichten:
Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nakba_Day" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Nakba</a>, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der <em>Palestine Day</em>.</p>
<p>Der Organisator der Initiative, <em>za3tar</em>, erklärt in einem Artikel <a href="http://www.za3tar.net/2008/05/01/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.za3tar.net');">seine Absichten</a>:</p>
<blockquote><p>Liebe Leser,<br />
am 15. Mai jährt sich zum 60. mal das palästinensische Nakba - der Beginn des Leidens und der Not der modernen Palästinenser. Jedes Jahr wird auf lokaler, regionaler und globaler Ebene an dieses Datum erinnert.<br />
Ich bin mir sicher, dass viele Blogger sich in Beiträgen zu diesen tragischen Ereignisse äußern werden. Angesichts des Erfolgs des &#8220;Blog about Jordan Day&#8221; möchte ich eine Initiative starten, die jeden ermutigen soll, am Donnerstag, den 15. Mai über Palästina oder die Geschichte Palästinas zu schreiben.<br />
Es gibt keine Beschränkungen für den Inhalt oder die gewählte Sprache. Wirklich alles über Palästina, die Palästinenser, die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft, politisches, soziales, ökonomisches oder sonstige Aspekte sind willkommen. Wir wollen Gedanken austauschen und auf die Situation der Palästinenser aufmerksam machen. Wenn alle mithelfen, erreichen wir vielleicht die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien (zumal die Situation des Landes in den meisten westlichen Medien unangemessen und falsch wiedergegeben wird).</p></blockquote>
<p><em>Bruised earth</em> <a href="http://bruisedearth13.wordpress.com/2008/05/05/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bruisedearth13.wordpress.com');">fordert andere Blogger auf</a>, sich zu beteiligen:</p>
<blockquote><p>Der 15. Mai steht vor der Tür - und mit ihm der 60. Jahrestag des palästinensischen Nakba. Es gibt eine wunderbare Initiative zu diesem Tag: &#8220;Blog about Palestine Day&#8221;. Alle Webmaster und Blogger sollen ermutigt werden, über Palästina oder die Okkupation zu schreiben. Dies ist eine tolle Gelegenheit, sich einer Online-Bewegung anzuschließen. Bruisedearth.org ist stolz, an diesem Ereignis teilzunehmen.</p></blockquote>
<p>Auch <em>Sugar Cubes</em> wird an diesem Tag <a href="http://thesugarcubes.net/2008/05/11/blog-about-palestine-day-may-15th/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thesugarcubes.net');">bloggen</a> und schlägt verschiedene Themen vor:</p>
<blockquote><p>Am 15. Mai werden sich Blogger von der ganzen Welt vereinen, um auf die Situation der Palästinenser aufmerksam zu machen. Sie werden darüber schreiben, was vor 60 Jahren am 15. Mai 1948 geschah und noch heute geschieht.<br />
Jeder kann mit einem Bild, einem Artikel, einem Video, einem Gedicht oder der eigenen Meinung teilnehmen.</p></blockquote>
<p>Auch eine <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=12355034748" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> wurde eingerichtet, um den 15. Mai zu dokumentieren. Die Gruppe informiert die Leser:</p>
<blockquote><p>Man muss nicht Palästinenser sein, um teilzunehmen. Auch die Sicht eines nicht-Palästinensers ist gefragt. Wir wollen nur das Wort ergreifen und die Leute über uns informieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/13/bloggen-fur-palastina-am-15-mai/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Wenn Religion mit der Politik ins Bett steigt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/29/agypten-wenn-religion-mit-der-politik-ins-bett-steigt/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/29/agypten-wenn-religion-mit-der-politik-ins-bett-steigt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ägyptische Bloggerin Zeinobia attackiert Papst Shenouda III für seine diesjährige Osterpredigt.
Ich bin noch immer so traurig und wütend, dass Papst Shounda Ostern für Mubarak gebetet hat, damit er ein langes Leben habe (!). Er warnte auch dessen Anhänger davor, auf die Vandale im Internet zu hören, die in die Hölle fahren werden !!??
[&#8230;]
Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ägyptische Bloggerin <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/happy-easter-but.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">attackiert</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Shenouda_III" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Papst Shenouda III</a> für seine diesjährige Osterpredigt.</p>
<blockquote><p>Ich bin noch immer so traurig und wütend, dass Papst Shounda Ostern für Mubarak gebetet hat, damit er ein langes Leben habe (!). Er warnte auch dessen Anhänger davor, auf die Vandale im Internet zu hören, die in die Hölle fahren werden !!??</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Für die Muslime ist das nichts ungewöhnliches, ich weiß seit langem, dass sie Reden des Iman in der Moschee in unserer Nachbarschaft von der Staatssicherheit geprüft werden, darum interessiert mich kaum, was dort gesagt wird, ganz davon abgesehen, dass die religiösen Funktionsträger im Islam nicht als so heilig betrachtet werden wie im Christentum.</p>
<p>Aber wenn jemand wie Papst Shounda daherkommt ,mit so einer Position, und Unsinn redet über Facebooker, die in die Hölle komme werden, dann braucht es Widerstand.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Es gibt keine Entschuldigung für den Papst oder Scheich <a href="http://www.answers.com/AL%20Azhar" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">Al-Azhar</a>. Ich wage sogar zu behaupten, dass die nicht den Präsidenten fürchten sollten, sondern den HERRN.</p></blockquote>
<p>Cyberaktivismus, Bloggen und Facebook sind seit kurzen in Aufmerksamkeitsfeld der ägyptischen Regierung, seit dort ein nationaler Generalstreik am <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/09/egypt-bloggers-on-the-frontline/">6. April</a> ausgerufen wurde, der mit einem Arbeiteraufstand in Mahalla zusammen fiel. Unter den Festgenommenen an den Tagen nach den Protesten waren neben hunderten Aktivisten, Politikern und Passanten<br />
auch mehrer Blogger und Facebook-Nutzer. Trotz allem war es nicht die Facebook-Gruppe, die zu dem Streik führte und die Arbeiter für höhere Gehälter auf die Straße brachte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Menschen verschwinden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-menschen-verschwinden/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/21/agypten-menschen-verschwinden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 20:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht haben Sie von dem Streik am 6. April hier in Ägypten gehört, und von Esraa Abdelfattah, dem Urheber der Streik-Gruppe bei Facebook, der verhaftet wurde und wenige Minuten nach seiner Freilassung verschwand.
Darum schreibt Michaelitoo über sich selbst und andere Ägypter, die in den letzen paar Jahren einfach verschwunden sind.

  الاسم
رضا هلال..كاتب صحفي مشهور بجريدة [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht haben Sie von dem <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/09/egypt-bloggers-on-the-frontline/">Streik am 6. April</a> hier in Ägypten gehört, und von <a href="http://http//egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/israa.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/http');">Esraa Abdelfattah</a>, dem Urheber der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Streik-Gruppe</a> bei Facebook, der verhaftet wurde und wenige Minuten nach seiner Freilassung <a href="http://www.alarabiya.net/articles/2008/04/15/48361.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alarabiya.net');">verschwand</a>.</p>
<p align="left">Darum <a href="http://strugglingmichealitoo.blogspot.com/2008/04/blog-post_17.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/strugglingmichealitoo.blogspot.com');">schreibt</a> <em><a href="http://strugglingmichealitoo.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/strugglingmichealitoo.blogspot.com');">Michaelitoo</a></em> über sich selbst und andere Ägypter, die in den letzen paar Jahren einfach verschwunden sind.</p>
<blockquote>
<p align="right">  الاسم<br />
رضا هلال..كاتب صحفي مشهور بجريدة الاهرام..كتب مؤلفات عديدة عن المسيحية الصهيونيه و عن الجماعات الاسلاميه و كتاباته دي لم تعجب الكثيرين فإختفي<br />
:الاسم<br />
وفاء قسطنين..زوجه قسيس قررت إعتناق الاسلام بمحض إرادتها فلم يعجب الامر المسيحيين في مصر فتظاهروا و إعتكف البابا ثم إختفت وفاء<br />
:الاسم<br />
إسراء عبد الفتاح..شابه مصريه كانت مخنوقه من موضوع الاسعار و طابور العيش و الفساد فعملت جروب ع الفيس بوك نادت فيه بالاضراب فتم القبض عليها ثم إختفت</p>
<p>Name: Reda Helal &#8230; bekannter Journalist der Al-Ahram Zeitung &#8230; er schrieb viele Bücher über Christentum, Zionismus und die Islamische Bewegung. Vielen gefiel nicht, was er schrieb. Dann verschwand er.</p>
<p>Name: Wafaa Constantine &#8230; Frau eines Bischofs, die aus freien Stücken zum Islam konvertierte. Vielen Christen gefiel das nicht, es gab Demonstrationen, und der Papst [Papst Shenouda III., Koptische Kirche - d. Übersetzer] schaltete sich ein. Dann verschwand sie.</p>
<p>Name: Esraa Abdel Fattah &#8230; ein junge ägyptische Dame, die mit den verrückten Preisen und der lokalen Brotknappheit unzufrieden war. Sie erstelle daher eine Facebook-Gruppe und rief einen Generalstreik aus. Dann wurde sie verhaftet und verschwand danach.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Ein Streik rüttelt auf</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ägypten wurden am Sonntag um die 500 Menschen verhaftet, als die Polizei einen Generalstreik gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.
Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks Facebook verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ägypten wurden am Sonntag um die <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=a47Lg9rBLPFA&amp;refer=home" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloomberg.com');">500 Menschen verhaftet</a>, als die Polizei einen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/05/egypt-gears-up-for-a-general-strike-sunday/">Generalstreik</a> gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.</p>
<p>Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook</a> verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag hinweg über Verhaftungen und die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.</p>
<p>Der Streik, der in ganz Ägypten stattfand, spaltete die Meinungen zwischen denen, die seinen Erfolg bestätigten und anderen, die seinen Abbruch oder sogar sein Scheitern bekannt gaben. Viele Menschen nahmen von Zuhause aus an dem Ereignis teil und mieden den Sandsturm, der an dem Tag aufkam, oder weil sie einfach die befürchteten gewalttätigen Zusammenstöße auf den Straßen fürchteten.</p>
<p>Zeugen berichteten von wenig Verkehr auf den Straßen, die von Polizeiautos gesäumt und voller Polizisten in Zivil waren. Den ganzen Tag über kamen neue Meldungen auf Twitter, Facebook und Blogs über Verhaftungen von Protestierenden, Politikern und Bürgern, inklusive Bloggern.</p>
<p><a href="http://news-lab.net/blog/2008/04/06/what-happened-in-the-strike-today/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news-lab.net');"><em>SA</em></a> schreibt, „was während des heutigen Streiks passiert ist“:</p>
<blockquote><p>„Ich komme gerade nach einem langen Tag nach Hause. Und ich wurde fast verhaftet. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hörten nicht auf, die Aktivisten zu behelligen und anzugreifen.<br />
Seit gestern Abend verhaften sie viele Aktivisten, auch heute noch.<br />
Ich war seit 11 Uhr vormittags am Tahrir Square und dort waren so viele Soldaten und Sicherheitsleute in zivil. Sie belästigten jeden, fragten nach Personalien und versuchten, uns wegzuschieben.<br />
Drei junge Studentinnen der American University in Cairo (AUC) nutzten Brote als Symbol für ihren Protest, was den Sicherheitsleuten nicht passte. Viele Soldaten attackierten die jungen Frauen.<br />
Eine Frau mit zwei Kindern versuchte, den Studentinnen zu helfen, aber sie wurde von der Polizei festgenommen.<br />
Die zwei kleinen Jungen standen allein da und weinten, weil ihre Mutter weg war.<br />
Am Tahrir Square wurden auch einige Frauen verhaftet. Sie wurden von Polizisten eingekreist, aber ich und andere AUC-Studenten blieben außerhalb dieses Kreises und forderten die Polizisten auf, sie freizulassen. Wir bewegten uns nicht, bis sie frei waren.“</p></blockquote>
<p>Sie fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>„Im Stadtzentrum vor dem Juristenverband sah ich, wie die Leute auf der Straße sich der Demonstration in dem Gebäude anschlossen. Wir riefen draußen auf der Straße: „Nieder mit Hosni Mubarak“, aber Dutzende Soldaten rannten mit Schlagstöcken hinter uns her und versuchten, uns anzugreifen. Ich filmte mit meiner Kamera, als ein Polizist mich festnahm und meine Kamera und mein Handy konfiszieren wollte. Aber Gott sei Dank kam ein französischer Journalist und sagte, ich sei seine Assistentin, so dass ich nach einer Diskussion von 15 Minuten gehen konnte.<br />
Bis jetzt haben sie mehr als 100 Menschen verhaftet. Aber viele Ägypter nahmen am Streik teil, indem sie zuhause blieben.<br />
Die Botschaft des Regimes war eindeutig: „Keine freie Meinungsäußerung“.<br />
Ich frage mich, wo Mubarak, der Diktator, sich heute versteckt hat.<br />
Die Polizei war heute sehr aggressiv, aber wir haben bis zum Ende standgehalten. Für mich ist der heutige Tag ein Sieg gegen Korruption, Misshandlung, Folter und Diktatur.“</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/arabawy/2008/04/06/police-abort-mahalla-strike/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> und <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/04/06/the-game-is-on/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Sandmonkey</a> gaben regelmäßige Updates, aber der Star des Tages war ein <a href="http://6april08.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/6april08.blogspot.com');">neuer Blog</a> [ar], der von Aktivisten eingerichtet wurde, die die Menschen dazu aufriefen, ihre Geschichten, Fotos und Videos einzusenden, die die Ereignisse des Tages dokumentieren. <em><a href="http://tadamonmasr.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tadamonmasr.wordpress.com');">Tadamon Masr</a></em> bot seinen Lesern ebenfalls regelmäßige Updates über das Geschehen des Tages. Während dieser Beitrag geschrieben wurde, wurden beide Blogs noch aktualisiert.</p>
<p><a href="http://stranger2day.blogspot.com/2008/04/httpnews.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/stranger2day.blogspot.com');"><em>Ghariba</em></a> hat genaue Details der Ereignisse aufgeschrieben, BBC Arabic zitiert und Videos der Zusammenstöße in El Mahala beigefügt, wo sich die Textilfabriken und das Herz des Streiks befanden – chaotische Szenen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die BBC-Korrespondentin Azza Muhiydin zitierte die Sicherheitskräfte, die von 207 Verhafteten in Kairo, Giza, Alexandria, Al Buhaira und Qana sprechen. Unter ihnen sind Mitglieder von Al Ghad, Al Nasseri, Al Tajamua’ und der Kifaya-Bewegung sowie der Generalsekretär der Arbeiterpartei Magdi Ahmed Hussain.</p></blockquote>
<p>In Mahala standen die Ereignisse wörtlich in Flammen. Anders als bei den friedlichen Demonstrationen in den Großstädten wie Kairo, die von Verhaftungen und gelegentlichen Belagerungen von der Bereitschaftspolizei wie z. B. vor dem Juristenverband verdorben wurden, gab es in Mahala gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und der Polizei. Zeugen bestätigten auch, dass zwei Personen umgekommen seien, darunter ein 9-jähriges Kind. Es gab keinen Strom, eine Tankstelle stand in Flammen und in einige Geschäfte wurde eingebrochen.</p>
<p><em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/mahla-on-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> </em>schreibt in ihrem Bericht „Mahala in Flammen“:</p>
<blockquote><p>„Das großartige Mahala steht zurzeit in Flammen. Alle Straßen zur wichtigsten Stadt für die Textilindustrie im Nahen Osten sind gesperrt und sogar Züge werden in andere Städten des nördlichen Deltas umgeleitet.<br />
Wir bekamen die ersten Meldungen um ca. 18 Uhr, dass Mahala wörtlich in Flammen steht. Jemand schickte eine E-Mail mit den Fotos in der Diapräsentation unten und beschrieb die Stadt als das ägyptische Gaza.<br />
Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein – es kam zu schlimmen Verletzungen. Die Lage uferte aus, als zwei Menschen getötet wurden und zu den ersten Märtyrern des 6. April wurden, die ich nie vergessen werde. Das erste Opfer war ein 20-jähriger Mann und das zweite ein 9-jähriger Junge. „Merkwürdigerweise wurde heute in Gaza auch ein Junge getötet!!“ Ja, es ist leider wahr.<br />
Die Menschen wurden wütend, mehr Zusammenstöße. Leider waren diejenigen, die in die Kämpfe verwickelt waren, Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Es wurden Waffen wie die regionalen Kurzschwerter benutzt. In den Straßen loderten Feuer.<br />
Jetzt ist die Stadt von Sicherheitskräften belagert.“</p></blockquote>
<p>Trotz der Niederschlagung war eine neue <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=30053505614&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> gestern Abend aktiv. Darin wurde eine Aufforderung zu einem neuen Streik am 4. Mai veröffentlicht. Der Tag fällt mit dem Geburtstag des ägyptischen Präsidenten zusammen. Die Gruppe hat bis jetzt 1300 Mitglieder angezogen. Dies ist ein Entwurf der ersten Forderungen für den kommenden Streik:</p>
<blockquote><p>1. Am 4. Mai: friedlicher Streik und friedliche Demonstrationen.<br />
2. Niemand soll in der ersten Maiwoche Fleisch kaufen.<br />
3. Die Demonstrationen werden an bestimmten geheimen Orten abgehalten.<br />
4. Wir treffen uns in Moscheen und Kirchen und marschieren dann zu den großen Plätzen und Straßen.</p></blockquote>
<p>Obwohl es noch zu früh ist, den Erfolg des Streiks am 6. April und seiner Auswirkungen zu bestätigen, hat er mit Sicherheit einen Nerv getroffen. Tausende Menschen mobilisierten sich selbst und nutzten freie Internetanwendungen, um Freiheit, Gleichheit, Demokratie und ein ehrenvolles Leben für sich und die nächsten Generationen in Ägypten zu fordern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Meinungsfreiheit zusammengefasst: Indonesien, Saudi-Arabien, Türkei, Jemen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/06/meinungsfreiheit-zusammengefasst-indonesien-saudi-arabien-turkei-jemen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/06/meinungsfreiheit-zusammengefasst-indonesien-saudi-arabien-turkei-jemen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 16:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<category><![CDATA[Yemen]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.
1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.
Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes YouTube sperren, da auf der Seite der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</p>
<p><strong>1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/youtube-logo.png" alt="" width="132" height="69" align="left" />Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes <a href="http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/04/03/indonesia-blocks-youtube" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.theinquirer.net');">YouTube sperren</a>, da auf der Seite der 15-minütige anti-islamische Film „Fitna“ des niederländischen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders zu sehen ist. Wilders ist Vorsitzender der Anti-Einwanderungspartei PVV (Partei für die Freiheit). Einige Provider folgten der Anordnung, aber „Fitna“ konnte noch über andere Anbieter angesehen werden.</p>
<p>„Es wurde ein Brief an Internetanbieter geschickt, in dem sie aufgefordert wurden, Webseiten oder Blogs, die den Film Fitna zeigten, zu sperren (&#8230;) Der Film wurde nicht nur auf YouTube hochgeladen, so dass es im Ermessen der Provider liegt, diese Seiten zu sperren“, wurde ein Beamter des Kommunikations- und Informationsministeriums <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5h5mK2OknjT_uBurhrxBEgVWX8VKg" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afp.google.com');">zitiert</a>.</p>
<p>Indonesien hatte diese Woche bereits einmal <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/01/indonesian-threatens-to-block-youtube-avoer-fitna-the-movie/">angedroht</a>, YouTube zu sperren, obwohl das Videoportal den genannten Film entfernt hatte.</p>
<p><strong>2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt.</strong></p>
<p>Der Blog des inhaftierten saudischen Bloggers <a href="http://www.alfarhan.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">Fouad Al Farhan</a> wurde heute in Saudi-Arabien gesperrt. So auch die Seite <a href="http://en.freefouad.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.freefouad.com');">Free Fouad</a>, die Al Farhans Fall gewidmet ist, und der pro-reformistische Blog <a href="http://horiyat.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/horiyat.wordpress.com');">Freedoms</a>. Internetnutzer in Saudi-Arabien, die versuchten, diese Blogs aufzurufen, erwartete die Mitteilung <em>„Gesperrte URL. Lieber Internetnutzer, die von Ihnen aufgerufene Seite ist nicht verfügbar. Wenn Sie der Meinung sind, diese Seite sollte nicht gesperrt sein, klicken Sie bitte <a href="http://www.internet.gov.sa/resources/block-unblock-request/view?set_language=en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">hier</a>. Für weitere Informationen zu diesem Internetservice in Saudi-Arabien klicken Sie bitte hier: <a href="http://www.internet.gov.sa/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">www.internet.gov.sa</a>“</em>.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/alfarhan-blocked.jpg" alt="" width="500" height="277" /></p>
<p>115 Tage (Stand 05.04.08, Anm. d. Übes.) nach seiner <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2007/12/26/saudi-arabia-free-fouad-update/">Verhaftung</a> am 10. Dezember 2007 ist Fouad Al Farhan noch immer aufgrund einer nicht näher spezifizierten „Verletzung nicht sicherheitsrelevanter Bestimmungen“ in Haft. Am 11. März 2008 veröffentlichte Al Farhans neunjährige Tochter Raghad <a href="http://www.alfarhan.org/archives/181" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">auf YouTube eine Videonachricht</a> an ihren Vater: „Papi, ich vermisse dich. Wann kommst du nach Hause?“</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><strong></strong></p>
<p><strong>3. Slide in der Türkei gesperrt.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/slide_logo_sm.gif" alt="" width="108" height="40" align="left" /> Ein türkisches Gericht ordnete die <a href="http://timesonline.typepad.com/technology/2008/03/turkey-bans-pop.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timesonline.typepad.com');">Sperrung</a> des Zugangs zur Seite <a href="http://www.slide.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">Slide</a> an, die verschiedene Anwendungen für soziale Netzwerke entwirft, da sie „Bilder und Artikel beherbergt, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden“.</p>
<p>In einer <a href="http://blog.slide.com/slide_blog/2008/03/note-to-slide-u.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.slide.com');">Nachricht an seine Nutzer in der Türkei</a> teilte Slide mit, dass es die türkische Regierung bereits kontaktierte habe, um die Angelegenheit auf diesem Wege zu klären:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie Slide in der Türkei nutzen, haben Sie wahrscheinlich bereits bemerkt, dass Sie die Seite oder unsere Anwendungen nicht weiter erreichen können (Sie können vielleicht noch nicht einmal diese Nachricht lesen). Die türkische Regierung beschuldigte Slide, „Bilder und Artikel zu beherbergen, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden,“ den Gründer der Republik.<br />
Wir haben die türkische Regierung kontaktiert, um diese Situation zu lösen und werden Sie über Änderungen auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit versuchen wir unser Bestes, um den Bürgern der Türkei den Zugang zu unserer Webseite und unseren Anwendungen wieder zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.slide.com/static/about" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">eigenen Statistiken</a> werden die Anwendungen von Slide pro Monat von mehr als 143 Mio. Besuchern in über 200 Ländern auf Webseiten wie Facebook, MySpace, Hi5, Orkut und Blogger aufgerufen.</p>
<p><strong> 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</strong></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/maktoob-ban-ymn.jpg" alt="" width="323" height="101" /></p>
<p><a href="http://www.maktoobblog.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">Maktoobblog.com</a>, eine der beliebtesten arabischen Blog-Plattformen, wurde kürzlich <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">im Jemen gesperrt</a>. Jemenitische Internetnutzer hatten somit keinen Zugriff mehr auf die über <a href="http://www.maktoobblog.com/allblogs.htm?page=4697" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">46.960</a> Blogs auf der Seite. Laut MaktoobBlog gibt es auf der Seite zurzeit 1.226 jemenitische Blogs. Sie alle sind aus dem jemenitischen Internet verschwunden.</p>
<p>In der panarabischen Zeitung <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">Al Hayat</a> dementierte Yasser Al-Eimad von der Public Telecommunication Corporation die Sperrung von maktoobblog.com. Aber ein <a href="http://opennet.net/blog/?p=240" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opennet.net');">Test der OpenNet Initiative</a> bestätigte gestern (am 4. April 2008; Anm. d. Übers.) nach einer technischen Untersuchung, dass der Blog-Anbieter vom Provider <a href="http://www.yemen.net.ye/en/index.php?q=background" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yemen.net.ye');">Yemennet</a>, einem Anbieter der staatlichen Public Telecommunication Corporation (PTC), gesperrt wurde:</p>
<blockquote><p>Die technische Untersuchung der ONI hat bestätigt, dass der Blog-Anbieter von Yemennet, dem Provider der jemenitischen Regierung, gesperrt wurde. Der Zugang ist zur gesamten Domain maktoobblog.com gesperrt, also zu jedem Blog, der den Anbieter nutzt. Interessanterweise bekommen Internetnutzer, die versuchen, die Seite zu öffnen, die Nachricht, dass ein Netzwerkfehler vorliegt, und nicht die Standardmitteilung über die Sperrung der Seite, die angezeigt wird, wenn man versucht, Seiten mit sexuellen Inhalten zu öffnen.<br />
Diese bedeutende Sperrung wird Internetnutzer im Jemen am schreiben und lesen von Blogs hindern, denn maktobblog.com ist eine der größten Blog-Communities im Nahen Osten und Nordafrika.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Bahrain: Blogger vier Monate in Haft</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitarian]]></category>

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		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler Abdulla Mohsen [ar], ist nun laut Nido seit vier Monaten in Haft.
Nido erklärt:
Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bahrainer Blogger und Menschenrechtler <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');"><em>Abdulla Mohsen</em></a> [ar], ist nun laut <a href="http://nidomilk.wordpress.com/2008/03/27/abdulla-mohsen/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nidomilk.wordpress.com');"><em>Nido</em></a> seit vier Monaten <a href="http://bahraineyes.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bahraineyes.blogspot.com');">in Haft</a>.</p>
<p><em>Nido</em> erklärt:</p>
<blockquote><p>Abdullah Mohsen ist nun seit vier Moanten im Gefängnis. Was wird ihm vorgeworfen? Er soll mit 30 anderen eine Waffe gestohlen und einen Polizei-Jeep angezündet haben. Das alles geschah im Dezember nach den Protesten bei dem Begräbnis Ali Jassem, der unter bislang ungeklärten Umständen nach einer Demonstration am 17. September gestorben war. Duzende wurden festgenommen, darunter auch Abdulla.</p></blockquote>
<p><em>Nido</em> schreibt, der Blogger habe gesundheitliche Probleme:</p>
<blockquote><p> Mehre Quellen berichten, Abdullas Gesundheit sei schlecht. Er hat Probleme mit den Nieren und seine Familie macht sich große Sorgen. Einmal musste er sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Die Familie erhält kaum Informationen über seinen Zustand oder Aufenthaltsort.</p></blockquote>
<p>Am meisten ärgert sich <em>Nido</em> aber über mangelnde Empathie von anderen Blogger und Onlineaktivisten bezüglich Abdullas Notlage:</p>
<blockquote><p> Es ist deprimierend. Es gibt Berichte über Folter und Schläge für die Häftlinge. Wir können nicht viel tun, außer auf Abdulla und die anderen aufmerksam zu machen. Anders als in den arabischen Foren hat es kaum Berichte und Diskussionen über den Fall gegeben, anders als in vorangegangenen Fällen von verfolgten Bloggern. Wenn Sie ein Blog oder Forum haben, oder sogar einen Kontakt irgendwo hin, schreibt bitte über dieses Thema. Mehr können wir nicht tun, man kann sich nur vorstellen, was sie durchmachen.</p></blockquote>
<p><a href="http://chanad.weblogs.us/?p=538" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chanad.weblogs.us');"><em>Chanad Bahrani</em></a> schließt sich dem an:</p>
<blockquote><p> Wie Nido schon sagte, Nido würde keiner Fliege etwas zu Leide tun, die Vorwürfe sind offensichtlich erfunden. Ich habe ihn bei zahllosen Demonstrationen kennen gelernt, er trug immer einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd, keine Fliege. Ruhig, sehr höflich und ein extrem netter Typ.</p></blockquote>
<p>Er weißt auch auf einen weiteren Aktivisten hinter Gittern hin: Hassan Abdulnabi:</p>
<blockquote><p>Auch der sehr aktive Hassan Abdulnabi wurde eingesperrt. Ich habe ihn nur einmal getroffen, aber immer bei den Protesten gesehen. Er war immer ganz vorne, war bemüht einen Konflikt zwischen der Polizei und den Demonstranten zu vermeiden. Er saß wegen seiner Aktivität im Arbeitslosigkeits-Komitee im Gefängnis und wurde mindestens einmal 2005 von der Polizei schwer verletzt, sodass er mehrere Wochen auf Krücken gehen musste.</p></blockquote>
<blockquote><p>Und wieder einmal ist er staatlicher Gewalt ausgesetzt.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Die Männer wurden offensichtlich nicht wegen irgendeines berechtigten Vorwurfes festgenommen, sondern weil sie sich trauten, den Mund auf zu machen. Hoffentlich werden sie freigelassen werden - aber bestimmt nicht, bevor man ihnen etwas gegeben hat, worüber sie und andere Aktivisten nachdenken werden, bevor sie wieder den Mund aufmachen.</p></blockquote>
<p><em> Abdulla Mohsen</em>, der noch auf seinen Prozess wartet, ist nicht wegen seiner Blogaktivitäten in Haft. Das <a href="http://www.bahrainrights.org/en/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');"><em>Bahrain Human Rights Centre</em></a> <a href="http://www.bahrainrights.org/en/node/1904" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bahrainrights.org');">fordert</a> seine Freilassung, sowie die Freilassung der anderen Dezember-Demonstranten. Das Centre selbst ist in Bahrain verboten und die Website gesperrt.</p>
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