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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Essen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>China: Schweinegrippe wird auf Twitter verfolgt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/28/china-schweinegrippe-wird-auf-twitter-verfolgt/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber nachzudenken [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun in Mexico und anderswo gegen die Schweinepest unternommen werden.
Wang Jiaodong untersucht in seinem Posting, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/28/china-tracking-swine-flu-on-twitter/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Schweinegrippe ist für China bislang noch eine Chance darüber <a href="http://www.my1510.cn/article.php?id=493cc4c4029b1678">nachzudenken</a> [zh], wie verhindert werden konnte, dass sich SARS in eine Pandemie verwandelte und welche Schritte nun <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/27/global-health-swine-flu-threat-spreads-worldwide/">in Mexico und anderswo</a> gegen die Schweinepest unternommen werden.<br />
<a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">Wang Jiaodong</a> untersucht in seinem Posting, wie Social Media dazu genutzt werden, die Verbreitung von Krankheiten zu verfolgen, wobei er Keywords auf <a href="http://wjd.name/%E7%8C%AA%E6%B5%81%E6%84%9Fswine-flu%E6%9D%A5%E4%BA%86%EF%BC%81%E4%BA%92%E8%81%94%E7%BD%91%E6%88%90%E4%B8%BA%E5%85%AC%E7%9B%8A%E4%BC%A0%E6%92%AD%E5%A4%A7%E4%BD%BF/">China Google</a> oder #hashmarks auf Twitter verfolgt und eine globale <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=en&#038;t=p&#038;msa=0&#038;msid=106484775090296685271.0004681a37b713f6b5950&#038;ll=32.639375,-110.390625&#038;spn=24.413424,39.462891&#038;z=5?">Google-Map der Schweinegrippe </a> plus QQ-Version erstellt.</p>
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		<item>
		<title>Simbabwe: Anzahl der Choleraopfer steigt stark an</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/17/simbabwe-anzahl-der-choleraopfer-steigt-stark-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Zimbabwe]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von Tina Seidenberger &#183;  engl. Originalartikel 
Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen berichteten gestern, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/16/zimbabwe-a-surge-in-cholera-deaths/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/589759829_997d9d44e6_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900sid/EDIS-7MCNJJ?OpenDocument&amp;query=zimbabwe,%20cholera">berichteten gestern</a>, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert hat. Diese neue Opferzahl liegt 25 % über der letzte Woche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html">herausgegebenen Zahl</a>.</p>
<p>Die UN berichtet außerdem über 18.413 über das Land verteilte Cholera-Verdachtsfälle. Die Krankheit <a href="http://www.who.int/features/galleries/zimbabwe_cholera_photogallery/en/index.html">trat</a> bisher in 9 der 10 Provinzen Simbabwes auf, wobei die Hälfe dieser Fälle in Budiriro, einem eng besiedelten Vorort der Hauptstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Harare">Harare</a>, festgestellt wurde. Für die schnelle Verbreitung der Krankheit wird die Verschlechterung der Wasserversorgung in Simbabwe verantwortlich gemacht, durch die nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung steht und Hygienestandards nicht mehr ausreichen, sowie der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.</p>
<p>Nancy Reyes <a href="http://www.bloggernews.net/118940">schreibt</a> auf <em>Blogger News Network</em>, die Probleme mit der Wasserversorgung seien nichts Neues in Simbabwe.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Probleme mit der Wasserversorgung in Harare sind in Simbabwe seit über einem Jahr bekannt und es gingen darüber Beschwerden ein. Im Januar 2007 gab es Berichte über die Verschmutzung des Trinkwassers durch Abwässer. Vor ein paar Monaten folgten Berichte, die für Wasser zuständigen Stellen hätten nicht die Mittel, Chemikalien für die Reinigung des Wassers einzusetzen. Es ist also nicht so, dass die Epidemie nicht vorhersehbar gewesen wäre. Die Wasserversorgung ist in Harare nun so gut wie nicht mehr vorhanden: Sie wurde abgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Andere sind wiederrum doch überrascht über das Ausmaß des Ausbruchs. PUMA Pundit <a href="http://www.puma08.com/2008/12/10/time-to-step-up-and-do-something-about-zimbabwe/">sagt</a> auf <em>P.U.M.A.</em>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es macht absolut keinen Sinn, dass ein Land im Jahr 2008 eine Choleraepidemie erlebt. Cholera, verdammt noch mal!</p>
<p>In genau diesem Land streiten sich Menschen mit Tieren um wilde Früchte und Gemüse.</p>
<p>Als Weltgemeinschaft dürfen wir nicht zulassen, dass Simbabwe bis zum Staatszusammenbruch verkommt, obwohl es sich rasend schnell genau darauf zubewegt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, behauptete letzte Woche, seine Regierung hätte das Choleraproblem mit Hilfe internationaler Behörden im Griff. Dieses <a href="http://livingzimbabwe.blogspot.com/2008/12/there-is-no-cholera-in-zimbabwe.html">Video</a> zeigt seine Rede. Die Regierung von Simbabwe <a href="http://www.thezimbabwetimes.com/?p=8762">beschuldigte</a> außerdem das Vereinigte Königreich und die USA einen Krieg mit biologischen Waffen zu führen und die Choleraepidemie im Land ausgelöst zu haben.</p>
<p>Omotaylor <a href="http://www.africanloft.com/zimbabwe-cholera-introduced-by-west/">glaubt</a>, wie er in einem Kommentar auf <em>AfricanLoft</em> schreibt, dass Mugabe mit diesen Bemerkungen zu weit gegangen ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mugabe ist tatsächlich ein tollwütiger Hund. Was haben Anzeichen biologischer oder chemischer Kriegsführung mit der Cholera zu tun? Glaubt er wirklich, sein Volk sei so dumm? Nun, gut, dass er der Welt zeigt, in welchem Stadium seines WAHNSINNS er sich bereits befindet.&#8221;</p></blockquote>
<p>CM <a href="http://zimreview.wordpress.com/2008/12/09/cholera-crisis-changes-political-dynamics/">fügt</a> auf <em>Zimbabwe Review</em> hinzu, dass sich diese Krise langfristig auf Mugabes Präsidentschaft auswirken könnte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Choleraepidemie, die Simbabwe überzieht, ist hauptsächlich eine humanitäre Katastrophe. Sie wird jedoch auch nachhaltige Auswirkungen auf die chaotische politische Situation des Landes haben&#8230; Während Mugabe seinen Kritikern wegen gestohlener Wahlen meisterhaft den Wind aus den Segeln nahm und Gewalt gegen seine Unterstützer dadurch beendete, dass er sie in einen anti-imperialistischen Mantel hüllte, ist es dagegen mit der Cholerakrise nicht so einfach. Menschen, die an Cholera sterben, können nicht so einfach als Handlanger Großbritanniens hingestellt werden, das darauf erpicht ist, Simbabwe wieder zu kolonisieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Gesundheitsnotstand hat mit der Ausbreitung der Krankheit über die Landesgrenzen hinaus auch ernst Auswirkungen auf die Nachbarländer Simbabwes. Bestätigte Fälle von Cholera <a href="http://www.who.int/csr/don/2008_12_02/en/index.html">traten</a> in Südafrika, Botswana und Mozambik auf. In ihrem Blog <a href="http://karengrepin.blogspot.com/2008/12/cholera-leads-zimbabwe-to-declare-state.html">rät</a> Karen Grepin, diese Gefahr ernst zu nehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Herzen des südlichen Afrikas braut sich eine große Gefahr für die globale Sicherheit zusammen. Aufgrund sich verschlechternden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in Simbawe verbreitet sich die Cholera schnell im südlichen Afrika. Obwohl die Krankheit hier und da immer wieder im gesamten Kontinent auftritt, spricht die Tatsache, dass das Epizentrum - oder der Ground Zero - dieser Epidemie in Simbabwe liegt, dafür, dass die Krankheit dort nicht auf viel Widerstand trifft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mike Trapido <a href="http://www.thoughtleader.co.za/traps/2008/12/04/zimbabwe-cholera-mugabe-will-decimate-south-africa-as-well-as-zimbabwe/">fügt</a> dem auf <em>Thought Leader</em> hinzu, dass die Maßnahmen durch die Regierung Mugabe extrem unverantwortlich sind und waren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie sich die meisten von euch, die dieses Debakel verfolgt haben, erinnern können, haben die Genies um Mugabe zuerst versucht, den Ausbruch der Cholera zu vertuschen. Das bedeutete, dass die Bürger dieses Landes nicht nur keine Ahnung über die lauernde Gefahr hatten, wodurch sie keine Maßnahmen zu deren Vermeidung ergriffen, sondern sie wussten auch nicht, wie sie mit einer Krankheit umzugehen hatten, die ihre Opfer innerhalb von 10-12 Stunden tötet, wenn sie nicht behandelt werden.</p>
<p>Durch die Vertuschung der Gefahr gefährdete Mugabe nicht nur die Menschen in Simbabwe, sondern die gesamte Region und das Ergebnis dessen sehen wir jetzt in Südafrika.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die WHO <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html">warnt</a>, dass sich die Cholera mit Beginn der Regenperiode und verstärktem Transitverkehr während der Weihnachtszeit wahrscheinlich weiter ausbreiten wird und die Anzahl der Cholerafälle 60.000 erreichen könnte. Viele Blogger, wie PUMABydesign001, fordern die Absetzung Mugabes, um dies zu verhindern. Sie <a href="http://pumabydesign001.wordpress.com/2008/12/13/zimbabwe-cholera-is-over-mugabe/">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Genug ist genug, Mugabe muss gehen. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die UN tun nicht genug oder arbeiten nicht schnell genug, um die Welt von diesem Tier zu befreien. Mugabe verschwindet besser gestern als morgen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Foto &#8221;<a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/589759829/">Trinkwasser</a>&#8221; von <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/">Julien Harneis</a> auf Flickr.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Westsahara: Kontroverse über Karten von McDonalds</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/15/westsahara-kontroverse-auf-den-karten-von-mcdonalds/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/15/westsahara-kontroverse-auf-den-karten-von-mcdonalds/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 22:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmina</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJillian York  &#183; Übersetzt von Jasmina &#183;  engl. Originalartikel 
McDonalds ist Gegenstand einer Kontroverse in der vergangenen Woche geworden, nach dem es ein &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiel für Kinder herauskommen ließ, das eine Karte Marokkos beinhaltete. Die Grenzen auf der Karte trennte die Westsahara von Marokko. Die Westsahara ist ein Territorium, das von Marokko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/jasmina/'>Jasmina</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/11/western-sahara-controversy-over-mcdonalds-maps/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>McDonalds ist Gegenstand einer <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jNkJV9kHBK656tZKlx5UnPE_uVcw">Kontroverse</a> in der vergangenen Woche geworden, nach dem es ein &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiel für Kinder herauskommen ließ, das eine Karte Marokkos beinhaltete. Die Grenzen auf der Karte trennte die Westsahara von Marokko. Die Westsahara ist ein Territorium, das von Marokko und der Front Polisario, die von Algerien unterstützt wird, beansprucht wird. Die Kontroverse ging zu Ende, als das marokkanische Franchise sich bei den marokkanischen Behörden entschuldigt hat.  </p>
<p> Während die marokkanischen Blogger stumm bezüglich der Frage blieben, haben die Blogsphäre der Westsahara und ihre Freunde das Thema kommentiert.  Nick Brooks, dessen Blog <em>Sand and Dust</em> sich hauptsächlich auf die Region konzentriert, hat im Hinblick auf die Entschuldigung <a href="http://nickbrooks.wordpress.com/2008/12/10/clowning-around-or-mcforeign-policy/">geschrieben</a>: </p>
<blockquote><p>Ich erachte, dass dies verständlich ist – kleine Gegebenheiten wie die Achtung des Völkerrechts und die Resolutionen der UNO, die Achtsamkeit um die territoriale Aggressionen, die Besetzung der benachbarten Territorien und die Verstöße gegen der Menschenrechte nehmen sicherlich eine nebensächliche Stelle ein, wenn es sich um das lukrative Geschäft mit den Hamburgern geht.
</p></blockquote>
<p><em><br />
Goufia</em>, ein Blogger aus der Diaspora in Kanada, ruft zum <a href="http://goufia.blogspot.com/2008/12/mcdonalds-supports-moroccan-illegal.html">Boykott</a> von McDonalds auf und zahlreichen anderen Bloggers schließen sich an:   </p>
<blockquote><p>Wir haben über die Presse (01.12.2008) in Erfahrung gebracht, dass die marokkanische Filiale McDonalds einige &#8220;Happy Meal&#8221;-Spiele  aus dem Verkehr gezogen hat, inbegriffen eine Karte, die Grenzen beinhaltet, die vom Gesetz zwischen der Westsahara und Marokko anerkannt sind, um diese Spiele durch andere zu ersetzt - mit einer Karte, die die Westsahara in die marokkanischen Grenzen mit einschließt.<br />
Dies bedeutet einen Verstoßung gegen das internationale Gesetz. Wie Sie wissen ist die Westsahara ist kein autonomes Territorium, wie es von der UNO erklärt wird, militärisch und durch Zwang vom Marokko besetzt, dessen Souveränität weder von der UNO, noch von den anderen Ländern der Welt anerkannt wird. Marokko verstößt systematisch gegen die Menschenrechte der sahraouischen Bürger, indem es ablehnt, zahlreiche Resolutionen der UNO zur Anwendung zu bringen und in dem es ihr Recht auf Selbstbestimmung missachtet. Diese Haltung der marokkanischen Filiale von McDonalds schadet dem Image und dem Ruf von McDonalds. Wir rufen McDonalds dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um darauf Acht zu geben, dass seine marokkanische Filiale das Völkerrecht respektiert und nicht dagegen verstößt, im Namen von McDonalds….</p></blockquote>
<p>Französische und spanische Texte zu dem Boykott können bei <em>Sahara Resiste</em> <a href="http://sahararesiste.blogspot.com/2008/12/si-mcdonalds-entra-salte-t-sahara-libre.html">gefunden</a> werden. Hier gibt es eine <a href="http://www.un.org/Depts/Cartographic/map/dpko/minurso.pdf">UN-Karte</a> der Westsahara und Marokko.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Umwelt: Südafrikanische Blogger zu genveränderten Lebensmitteln</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/25/umwelt-sudafrikanische-blogger-zu-genveranderten-lebensmitteln/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Über GVO]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rotich  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.

Foto: Vagawi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/afromusing/">Juliana Rotich</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/24/environment-sa-bloggers-sound-off-on-gmo-foods/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.</p>
<p><a href='http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/'><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/1600164806_54c2f1caba.jpg" alt="Maize" title="1600164806_54c2f1caba" class="aligncenter size-full wp-image-53012" /></a></p>
<p>Foto: <a href="http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/">Vagawi auf flickr</a></p>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/gm_maize_study_finds_fertility_lowered_in_mice#comment">UrbanSprout</a> verweist auf einen Bericht in einem Artikel in <a href="http://www.dailymail.co.uk/health/article-1085060/Why-eating-GM-food-lower-fertility.html">Mail Online</a>, der auf eine geringere Fruchtbarkeit von Mäusen hinweist, die mit genetisch verändertem Mais gefüttert wurden.</p>
<blockquote><p>Dr Jurgen Zentek, Professor for Veterinary Medicine at the University of Vienna and lead author of the study, said a GM diet effected the fertility of mice.<br />
One of the studies was a reproductive assessment by continuous breeding (RACB) trial, in which the same parent generation gave birth to several litters of baby mice. The parents were fed either with a diet containing 33per cent of GM maize, a hybrid of Monsanto&#39;s MON 810 and another variety, and a normal feed mix.<br />
The team found changes that were &#39;statistically significant&#39; in the third and fourth litters produced by the mice given a GM diet. There were fewer offspring, while the young mice were smaller.</p>
<p>Prof Zentek said there was a direct link between the changes seen and the GM diet.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Dr. Jürgen Zentek, Professor für Veterinärmedizin an der Universität von Wien und Hauptautor der Studie, sagte, genetisch verändertes Futter  wirke sich auf die Fruchtbarkeit von Mäusen aus.<br/><br />
Eine der Studien war ein RACB-Test (reproductive assessment by continuous breeding). Dabei gebiert dieselbe Elterngeneration verschiedene Würfe von Mäusebabys. Den Eltern wird entweder zu 33% genetisch veränderter Mais gefüttert, einer Kreuzung von Monsantos MON 810 und einer anderen Sorte oder eine normale Lebensmittel-Mischung.<br/><br />
Das Team fand statistisch signifikante Änderungen im dritten und vierten Wurf der Mäuse mit genetisch verändertem Futter. Es gab weniger Nachfahren und die jungen Mäuse waren kleiner.</p>
<p>Prof. Zentek sagte, es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen den beobachteten Änderungen und dem genetisch veränderten Futter.</p>
</div>
<p>Über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto">Monsanto</a> (einen bedeutenden Produzenten von Gen-Saatgut) witzelt <a href="http://www.urbansprout.co.za">UrbanSprout</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>Perhaps this is the environmentally friendly benefit of using GM seed that Monsanto has been touting - they&#39;re unwittingly helping to reduce population growth!</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Vielleicht ist dies der umweltfreundliche Nutzen der Anwendung von genetisch verändertem Saatgut, das Monsanto bewirbt - sie helfen unwissentlich dabei, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren!</p>
</div>
<p>Auf <em>Relax with Dax</em>, <a href="http://www.relax-with-dax.co.za/?p=713#more-713">vertieft sich der Blogger</a> in das Thema der Gen-Ernährung als Lösung für den Hunger der Welt. Er ist sehr darauf bedacht, alle Seiten des Themas zu betrachten:</p>
<blockquote><p>We all suffer from <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias">confirmation bias</a> to some degree, but being aware of it can help us to avoid it at least partly. I actively try to expose myself to both sides of the story, especially topics which I feel strongly about. I feel very strongly that GM foods are a danger to our future, but I try to expose myself to the other point of view. For this reason I attended a presentation at the UCT Graduate School of Business which was pro GM. It was an interesting presentation and those who attended were enthusiastic in their support (except me).</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir leiden alle einem gewissen Maß von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias">Confirmation Bias</a> [A.d.Ü.: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deduktion#Psychologie">Tendenz, Schlussfolgerungen eher für wahr zu halten, die die eigenen Überzeugungen bestätigen</a>] aber wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir sie wenigstens teilweise vermeiden. Ich versuche aktiv, mich beiden Seiten der Geschichte auszusetzen, ganz besonders bei Themen, die mich sehr betroffen machen. Es macht mich sehr betroffen, dass genetisch veränderte Lebensmittel unsere Zukunft gefährden, aber ich versuche, mich auch dem anderen Gesichtspunkt auszusetzen. Deswegen war ich bei einer Präsentation der Graduate School of Business der Universität von Cape Town, die Genmanipulation befürwortete. Es war eine interessante Präsentation und die Anwesenden waren enthusiastische Befürworter (nur ich nicht).</p>
</div>
<p>Dax informiert weiter über die Präsentation, bei der er war, und zweifelt direkt die Behauptungen von Prof. Chassy an.</p>
<blockquote><p>Prof. Chassy himself made the point strongly that all people who are against GM foods are just uneducated rabble who have no idea what is going on and those who are pro GM foods are very intelligent scientists. Not only is this an appeal to authority, it is also completely and utterly untrue. There are more scientists than I can count who are anti GM foods. Remember, we are not talking about research into genetic modification, we are talking about allowing GM foods to be released into the environment and eaten.</p>
<p>Prof Chassy spent some consideral time explaining to us that we will in the future be unable to grow enough food to feed the world’s population, a fact I can agree with. However, his proposal that GM foods will allow us to grow enough food, I do not agree with. In fact this is what this post is about. I want to show that contrary to Prof. Chassy’s comment that no scientists are anti GM, it is actually scientists who are saying that GM is not a solution to the impending food crisis and that in fact, organic and sustainable farming methods are a better option.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Prof. Chassy selbst machte deutlich klar, dass alle, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel seien, nur ein ungebildeter Haufen wären, die keine Vorstellung davon hätten, worum es gehe, und die Befürworter von genetisch veränderte Lebensmitteln sehr intelligente Wissenschaftler seien. Dies ist nicht nur ein Sich-Berufen auf eine Autorität, sondern auch ganz und gar falsch. Es gibt mehr Wissenschaftler, als ich zählen kann, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel sind. Behalten Sie im Auge, dass wir nicht über Forschung zur Genveränderung reden, sondern darüber, genetisch veränderte Lebensmittel in die Umwelt zu lassen und sie zu essen.</p>
<p>Prof. Chassy verbrachte einige Zeit damit, uns zu erklären, dass wir in der Zukunft nicht in der Lage sein würden, die Weltbevölkerung zu ernähren, eine Tatsache, der ich zustimmen kann. Seiner These jedoch, genetisch veränderte Lebensmittel würden uns erlauben, genügend Nahrung anzubauen, stimme ich nicht zu. Das ist das eigentliche Thema dieses Posts. Ich möchte zeigen, dass entgegen dem Kommentar von Prof. Chassy, es gebe keine Wissenschaftler, die gegen Genmanipulation seien, es gerade die Wissenschaftler sind, die sagen, dass Genmanipulation keine Lösung der drohenden Nahrungskrise ist, sondern in Wirklichkeit organische und nachhaltige Anbaumethoden eine bessere Option sind.</p>
</div>
<p>Er listet Links auf Berichte anderer Wissenschaftler auf und sagt abschließend:</p>
<blockquote><p>If one takes the time to do some research, it becomes evident that there are many scientists which do not see GMOs as the solution to our food problems. Activists are just the people who have taken on the task of informing the public.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wenn jemand sich die Zeit nimmt um ein wenig zu recherchieren, wird es offensichtlich, dass es viele Wissenschaftler gibt, die genetisch veränderte Organismen nicht als Lösung unserer Ernährungsprobleme ansehen. Aktivisten sind nur Menschen, die sich die Aufgabe gesetzt haben, die Öffentlichkeit zu informieren.</p>
</div>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/the_world_according_to_monsanto_documentary_review#comment">UrbanSprout posted in einer ausführlichen Kritik</a> des Films „World According to Monsanto“  [deutscher Titel: „Monsanto, mit Gift und Genen“]</p>
<blockquote><p>I have watched a lot of documentaries on GM foods and Monsanto and although they each have their own style and there is always some new information, they generally cover a lot of the same material. This recently released documentary is not like that. It takes a very different angle, looking at the history of Monsanto and the way it operates, rather than focusing specifically on GM foods.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe viele Dokumentarfilme über genetisch veränderte Lebensmittel und Monsanto gesehen, und obwohl jeder seinen eigenen Stil hat und es jedesmal etwas neue Information gibt, bedienen sie sich im Großen und Ganzen desselben Materials. Dieser vor kurzem veröffentlichte Dokumentarfilm ist anders. Er schaut aus einem ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte Monsantos und Monsantos Art zu arbeiten, anstatt sich nur auf genetisch veränderte Lebensmittel zu konzentrieren.</p>
</div>
<p>Der Blogger stellt einige Fragen zum Thema und postet einen Link, der es anderen ermöglicht, den Film online zu sehen.</p>
<blockquote><p>So after seeing all this evidence of Monsanto&#39;s lying and test fiddling, one has to ask the question: When they say GM foods are thoroughly tested (which they are not), does that actually mean anything? Even relying on social concience would be dangerous. Surely they wouldn&#39;t let GMOs be released if they knew there were harmful effects? Well, if they can watch people dying from exposure to PCBs outside their factory, while they continue to manufacture and pollute, then they are capable of doing anything.</p>
<p>The very interesting thing is this, when it comes out that GM foods are responsible for environmental problems, and human health issues, guess who is going to pay to fix it? The taxpayers, that&#39;s who. Monsanto will just carry on making money while we pay to clean up their mess.</p>
<p>How does this make you feel?<br />
Watch online <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844">here</a>.
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Nachdem man all diese Zeugnisse von Monsantos Lügen und Testgefummel gesehen hat, muss man folgende Frage stellen: Wenn die sagen, genetisch veränderte Lebensmittel seien gründlich getestet (was sie nicht sind), heißt das überhaupt etwas? Selbst sich auf das soziale Gewissen zu verlassen, wäre gefährlich. Sie würden genetisch veränderte Organismen nicht [in die Umwelt] lassen, wenn sie wüssten, dass das schädliche Auswirkungen hätte? Nun, wenn sie zusehen können, wie Menschen sterben, weil sie in der Umgebung ihrer Fabrik PCBs ausgesetzt waren, während sie weiter produzieren und die Umwelt verschmutzen, dann sind sie zu allem in der Lage.</p>
<p>Ein sehr interessantes Ding ist: wenn es herauskommt, dass genetisch veränderte Lebensmittel verantwortlich für Probleme der Umwelt und der menschlichen Gesundheit sind, wer wird dann wohl dafür bezahlen? Die Steuerzahler. Monsanto wird einfach weiter Geld verdienen, während wir zahlen und ihr Durcheinander aufräumen.</p>
<p>Wie fühlt ihr euch da?<br />
Schaut es euch <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844">hier</a> an.</p>
</div>
<div class="notes">
<p>Anmerkungen des Übersetzers:</p>
<p>Deutsche Version des besprochen Dokumentarfilms <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7flcXHkecBI">„Monsanto, mit Gift und Genen“</a></p>
<p><a href="http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/standard.html?channel=CH0810&#038;doc=CMS1226492832306">Studie des österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend</a> zur Überprüfung von möglichen Effekten der gentechnisch veränderten Maissorte NK603 x MON810 auf Reproduktionsparameter in Fütterungsversuchen bei Mäusen.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 08:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/03/iran-inflation-and-untouchable-tomatoes/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen Lebensmittelpreisen, aber - wie viele vermuten - auch an einer verfehlten Finanzpolitik. Mehrer Blogger haben darüber geschrieben, wie sie die Inflation im Alltag erleben.</p>
<p><strong>Hilflose Bauern und &#8220;sorglose Führer&#8221;</strong></p>
<p><em>Eghtesaddaneh</em> <a href="http://eghtesadaneh.blogspot.com/2008/04/blog-post_07.html">schreibt</a> [FA], die iranischen Bauern werden von der Regierung weder geschützt noch repräsentiert. Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Das Landwirtschaftsministerium vertritt eher die Mittelschicht und die Angestellten, als die Bauern. Die Bauern bilden die Stille Klasse. Habt ihr sie je protestieren gehört? Habt ihr je gehört, dass der Minister für Landwirtschaft gegen die Hindernisse des freien Handels protestiert?</p></blockquote>
<p><a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/2235225742_67728b2693_m.jpg" alt="Pomegranate in Iran" align="right" /></a></p>
<p>Er fügt hinzu, es gäbe nach Naturkatastrophen keine Hilfe für die Bauern, anders als in den meisten Industrieländern und in Lateinamerika. &#8220;In meiner Heimatstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kashan">Kashan</a> sind die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pomegranate">Granatäpfel</a>-Gärten von der Kältewelle fast zerstört worden.&#8221;</p>
<p><em>Athalolah Mohajerani</em>, der frühere reformatorische Kulturminister <a href="http://mohajerani.maktuob.net/archives/2008/04/19/1038.php">erklärte</a>, die Inflation habe nicht mit dem Nachfragedefizit zu tun. Der einflussreiche Kleriker Mahdavi Kani hatte zuvor das Gegenteil behauptet. Der Blogger moniert, die Regierung würde nicht auf die Experten hören. Ihr Populismus und ihre Phrasen-Politik sei Schuld an der Inflation.</p>
<p><em>Soweyda</em> <a href="http://soweyda.blogfa.com/post-256.aspx">schreibt</a> [FA], dass der Präsident des iranischen Parlaments, Hadad Adel, zugab dass es möglicherweise Inflation im Land gäbe, aber wenigstens habe man Sicherheit. Der Blogger vermutet, dies sei eine Anspielung auf die Sicherheitslage in den Nachbarstaaten gewesen - doch auch die Inflation und wirtschaftliche Probleme können die Sicherheit bedrohen.</p>
<p>Gebrochene Versprechen</p>
<p><em>Dehyari</em> <a href="http://dehyari-iraj.persianblog.ir/post/74">schreibt</a> [FA], Inflation könne nicht durch Reden bewältigt werden. Der Blogger sagt:</p>
<blockquote><p>Als Ahmadinejad vor zwei Jahren zum ersten mal eine Inflation leugnete, sagte er es sei die niedrigste der letzten 20 Jahre. Vor nur sechs Monaten versprach er dann eine bessere Zukunft - aber diese Statements waren alle falsch.</p></blockquote>
<p>Der Blogger meint, die Gesellschaft könne die steigende Inflation nicht mehr hinnehmen. <em>Dehyari</em> glaubt, dass Ahmadinejads Entscheidungen nicht auf Sachverstand oder rationalen Erwägungen beruht.</p>
<p><em>AmirKhosro</em> <a href="http://amirkhosro.blogfa.com/post-100.aspx">berichtet</a> [FA], 10 Parlamentarier haben Ahmadinejad und drei Minister vor der Inflation gewarnt.</p>
<p>Die <em>Islamic Association of Shahr Kurd Students</em> <a href="http://anjomaneslamisku.blogfa.com/post-3427.aspx">meldet</a> [FA], der frühere Parlamentsvorsitzende Mehdi Karoubi habe kürzlich Ahmadinejad kritisiert - er solle sich um die Grundversorgung der Menschen kümmern, anstatt nach der Weltherrschaft zu streben.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/523756045_19c9c4693d_m.jpg" alt="Tomatoes in Hamadan" align="left" /><strong></strong></a><strong><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/">Unerreichbare Tomaten</a></strong></p>
<p><em>Azarmoghan</em> <a href="http://azarmughan.blogfa.com/post-415.aspx">witzelt</a> [FA], die Tomaten seien so teuer geworden, dass man sich stolz mit ihnen fotografieren lässt. Sie haben bereits die Banane als wertvollstes Obst abgelöst.</p>
<p><em>Parse dar Bozorgrah</em> <a href="http://xalidtawakoli.blogfa.com/post-98.aspx">schreibt</a> [FA], Ahmadinejad habe letztes Jahr gesagt, die Tomaten aus der Region seien für die Menschen erschwinglich, aber dieses Jahr scheinen sich alle mit den hohen Preisen abgefunden zu haben. Aus manchen Sandwiches sind die Tomaten verschwunden!</p>
<p><em>Shagrad</em> <a href="http://raheazadi.blogfa.com/post-31.aspx">sagt</a> [FA], Tomaten kosten etwa 2 Euro pro Kilo, während ein Arbeiter nur 80 Euro im Monat verdient!</p>
<p><em>Die Fotos stammen von Flickr:</em></p>
<p><em>Granatäpfel im verschneiten Iran von <a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/">Varahran</a>.</em></p>
<p><em>Tomaten auf dem Markt von Hamadan von <a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/">Mary Loosemore</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>Japan: Wo ist die Butter hin?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 13:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHanako Tokita  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten Butterknappheit geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hanako-tokita/">Hanako Tokita</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/23/japan-where-has-all-the-butter-gone/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten <a href="http://www.asahi.com/english/Herald-asahi/TKY200803140076.html">Butterknappheit</a> geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, die Läden entschuldigen sich auf Schilder bei den Kunden.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/butter.jpg" alt="Butter shortage" /></p>
<pre>Ein leeres Regalbrett und ein Schild, auf dem die Geschäftsleitung erklärt, sie wisse nicht, wann wieder Butter geliefert werden wird.</pre>
<p>Während die meisten Blogger sich über die Knappeit beschweren, geben die Betreiber von <em>Bebe Kobo</em>, die in einem kleiner kleinen familienbetriebenen Milchfarm arbeiten, einen <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-114.html">Einblick</a> in die Probleme, vor denen sie stehen, und die zu der Butterknappheit führten:</p>
<blockquote>
<blockquote><p>たびたびＴＶや新聞で報道されているように、バター不足が深刻です。</p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote><p> Wie die Zeitungen und die Fernsehsender melden, gibt es eine ernste Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>  既に報道されていますが、原因は主に牛乳不足といわれています。<br />
牛乳の消費がここ数年ずっと伸び悩んでおり、2006年には北海道で牛乳を廃棄する光景が見られました。そしてかなりの数の牛が殺処分になりました。<br />
それより以前は脱脂粉乳の処分に困り、組合を通じてセメント袋ほどの大きさの袋に入った脱脂粉乳を酪農家は天引きの形で買わされたり、（現在では信じられないけど）年末には大量のバターをこれまた天引きで強制的に買わされていました。</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Knappheit beruht, wie bereits berichtet, auf der zu geringen Milchproduktion. Der Verbrauch stagnierte, und 2006 wurde Milch in Hokkaido sogar entsorgt. Es wurden auch viele Kühe geschlachtet.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zuvor waren die Milchbauern die Magermilch nicht los geworden, sodass Mitarbeiter riesige Mengen Milch kaufen mussten, die ihnen vom Lohn abgezogen wurde. Zum Ende des Jahres wurde auf die gleiche Weise Butter an Mitarbeiter verkauft (was heute unglaublich wirkt).</p></blockquote>
<blockquote><p> 牛乳の消費の伸び悩み。この原因はいくつかあります。いろいろな清涼飲料が増えたこと、少子化で学校での牛乳消費が減っていること、アレルギー、そしてア レルギーでもないのに病的に牛乳を悪者に仕立てる一部の人々…………。ひどいブログだと牛乳をけなしたあげく酪農家は無くなればよい、と書いているものま でありました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Es gibt mehrere Gründe, warum der Verbrauch stagnierte. Es gibt viele verschiedene Softdrinks. Durch die singenden Geburtenraten sinkt der Milchverbrauch an Schulen Es gibt Allergiker, aber auch andere reden notorisch schlecht über Milch&#8230; Ich habe furchtbare Blogs gefunden, die Milch schlecht machen und hoffen, dass die Milchbauern verschwinden werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>ことに2005年4月にサンマーク出版から発行された新谷弘実著の「病気にならない生き方」という本。物凄いヒットでした。<br />
これが酪農家だけでなくまともな学者も怒りだすほどとにかく「牛乳が悪い」という価値観で書かれていて、ただでさえ消費が伸び悩む牛乳に決定的なダメージを一時は与えました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Besonder ist das erfolgreiche Buch &#8220;Der Lebensstil, der nicht krank macht&#8221; von Shintani Hiromitsu bei Sunmark Publishing zu nennen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Autor vertritt die Einstellung, Milch sei schlecht, was nicht nur Milchbauern, sondern auch Akademiker ärgerte. Das Image der Milch wurde ernst beschädigt, obwohl der Verbrauch eh schon gering war.</p></blockquote>
<blockquote><p>  […]<br />
2006年に牛を大量処分したツケは確実に消費者を直撃しました。そのひとつがバター不足です。<br />
子牛が一人前になって牛乳を出せるようになるには最低でも2年以上かかります。<br />
自然の摂理に逆らうことはできないのです。</p></blockquote>
<blockquote><p>  [&#8230;]</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Auswirkungen der Massenschlachtungen  treffen direkt die Konsumenten. Eine der Folgen ist die Butterknappheit. Es  dauert über zwei Jahre, bis ein Kalb alt genug ist um Milch zu produzieren. Gegen die natürlichen Umstände kann man nichts tun.</p></blockquote>
<blockquote><p>  乳製品は化学製品ではありません。健全に牛を飼う構造が機能しないと今後もバター不足のようなことは頻発します。<br />
消費者の皆様のご理解を心よりお願い申し上げます。</p></blockquote>
<blockquote><p>Milchprodukte sind keine Chemieprodukte. Wenn die Strukturen zur gesunden Aufzucht von Kühen nicht funktionieren, kommt es regelmäßig zu Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich bitte euch, die Verbraucher, höflich um Verständnis.</p></blockquote>
<p>In einem <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-115.html">älteren Beitrag</a> nennt der Blogger die Hauptgründe für die Butter-Unterproduktion.</p>
<blockquote><p> 1　ＥＵ加盟国（フランスなど）が乳製品の輸出のための補助金が付かなくなり、従来日本などに輸出されていたバターが国内消費に回されていること、中国や ロシアやインドなどの生活水準が上がり、そちらにバターなどが流れているという事情も輸入バターの不足に繋がっています。</p></blockquote>
<blockquote><p>1. In den Ländern der EU (zum Beispiel Frankreich) wird der Milchexport nicht mehr subventioniert - Butter, die früher unter anderem nach Japan exportiert wurde, bleibt heute auf dem heimischen Markt. Außerdem ist der Lebensstandard in China, Russland und Indien gestiegen, sodass auch diese Länder nun viel Butter importieren.</p></blockquote>
<blockquote><p> 2　加えて豪州は2年連続の大干ばつ。酪農家の飼料代高騰の大きな原因になっている他バターなどの輸出量に影響を及ぼしています。</p></blockquote>
<blockquote><p>2. In Australien herrschte zwei Jahre lang Dürre. Dadurch sind nicht nur die Futterkosten gestiegen, es wurde auch weniger Butter für den Export produziert.</p></blockquote>
<blockquote><p>  3　国内事情は前の日記に書いたように牛乳不足でうまくバターなどに牛乳が回りません。<br />
またバターを製造すると脱脂粉乳ができるのですが、脱脂粉乳が売れずまた在庫を抱えることになるので、一気にバターの製造量を増やせない事情があります。<br />
例えば缶コーヒーなどでも最近は脱脂粉乳より生乳を加えたものの方が味が良いため、飲用乳がそちらに回り、生乳不足に拍車をかけています。</p></blockquote>
<blockquote><p>3. Wie ich bereits schrieb, wird wegen der Milchknappheit nicht genug Milch im Land verbreitet. Außerdem wird bei der Herstellung von Butter Magermilch produziert. Wenn sich diese nicht verkaufen lässt bilden sich Vorräte, bis keine weitere Butter mehr produziert werden kann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zum Kaffee schmeckt frische Milch zum beispiel besser als Magermilch, sodass besonders frische Milch nachgefragt wird, was die Knappheit verschärft.</p></blockquote>
<blockquote><p> とにかく酪農の安定した推移や、乳製品のバランスのよい需給対策を抜本的に国レベルで考えない限りまたバター不足は繰り返されると懸念しています。<br />
「食糧の自給」問題の一端がこのバター騒動です。</p></blockquote>
<blockquote><p>Auf alle Fälle fürchte ich, dass sich solche Knappeheiten wiederholen werden, bis es eine ausgewogene nationale Kontrolle der Produktion gibt. All der Ärger um Butter ist ein Teil des Problems der &#8220;Nahrungs-Autarkie&#8221;.</p></blockquote>
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		<title>Pakistan: Lebensmittelkrise</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-lebensmittelkrise/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 19:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonNeha Viswanathan  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
The Pakistani Spectator schreibt über die Lebensmittelkrise, die kein &#8220;lokales&#8221; Problem mehr ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/neha-viswanathan/">Neha Viswanathan</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/17/pakistan-food-crisis/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://www.pakspectator.com/food-crises-it-aint-local-no-more/"><em>The Pakistani Spectator</em></a> schreibt über die Lebensmittelkrise, die kein &#8220;lokales&#8221; Problem mehr ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Südostasien: Steigender Reispreis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunei]]></category>
		<category><![CDATA[Cambodia]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMong Palatino  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/12/southeast-asia-rising-price-of-rice/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. <em>Asia 2008</em> <a href="http://wardsan.travellerspoint.com/29/">schreibt</a> über den Wert des Reises in Indochina:</p>
<blockquote><p>In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach &#8220;wie geht&#39;s dir?&#8221;. In Vietnam ist es höfflich, vor jeder Mahlzeit zu sagen, &#8220;bitte iss Reis&#8221; (mơi ăn cơm) - auch, wenn es nur Nudeln gibt. Hier gibt es sogar Eis mit Reisgeschmack. Das ist gar nicht schlecht.</p></blockquote>
<p>In Brunei glaubt man, dass Reis nicht nur satt macht. Die Alten ermahnen die Kinder, ihren Reis bis zum letzten Korn aufzuessen, weil der Reis sonst weinen würde. Michael Tan <a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20080404-128242/Rice">schreibt</a> über die Bedeutung des Reises für die Kultur der Filipinos. <em>Lovely Laos</em> <a href="http://www.jacsjourney.com/?p=115">zitiert</a> einen Kolonialherren, der einmal sagte: &#8220;Die Vietnamesen pflanzen Reis, die Kambodschaner sehen ihn wachsen und die Lao hören ihm beim wachsen zu&#8221;.</p>
<p>Reis ist auch eine strategisch wichtige Ware. In vielen Ländern kann eine Reisknappheit zu Panik und Unruhe führen. In Südostasien machen sie viele Menschen sorgen, weil berichtet wird, dass der Reispreis steigt und der Nachschub knapp wird. Die Regierungen beruhigen ihre Wähler uns sagen, der Preis werde sich bald stabilisieren und es werde zu keiner Knappheit auf den lokalen Märkten kommen.</p>
<p><em>Singapore Short Stories</em> <a href="http://singaporeshortstories.blogspot.com/2008/04/ricing-rising-cost.html">nennt die Gründe</a>, warum der Reis heute teuer ist:</p>
<blockquote><p>1) Der hohe Ölpreis - 100$ pro Barrel bei steigender Tendenz - spielt bei dieser Kriese eine wichtige Rolle, weil der die Kosten für Dünger und Transport steigen lässt.</p>
<p>2) In Südostasien haben die Ernten unter  Krankheiten, Gewittern und einem außergewöhnlichen 45tägigen Käteeinbruch, der sich Anfang des Jahres von China nach Vietnam zog, gelitten. Dazu kamen Überflutungen in Vietnam und auf den Philippinen</p>
<p>3) Der Reisexport mittlerer Güte von Thailand, dem wichtigsten Reisexporteur, kostet nun 760$ pro Tonne - Ende letzen Jahres waren es nur 360$ gewesen.</p></blockquote>
<p><em>Precious Kingdoms</em> <a href="http://preciouskingdom.blogspot.com/2008/04/fear-of-rice-riots-as-surge-in-demand.html">zitiert</a> einen Artikel, der sich mit den Auswirkungen des Preisanstiegs befasst:</p>
<blockquote><p>33% Anstieg der Ausgaben von Philippinen für vietnamesischen Reis</p>
<p>3 Milliarden Menschen weltweit, die auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen sind.</p>
<p>40% Anstieg des thailändischen Reispreises in diesem Jahr.</p>
<p>19,2% Anstieg der Preise für Verbraucher in Vietnam.</p>
<p>8,4% höhere Lebensmittelpreise auf den Philippinen als vor einem Jahr.</p>
<p>854 Millionen Menschen, deren Versorgung mit Lebensmitteln unsicher ist.</p>
<p>1 Milliarde Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben - definiert als &#8220;absolute Armut&#8221;.</p></blockquote>
<p>Kein Land der Welt importiert so viel Reis wie die Philippinen. Arnold Padilla <a href="http://arnoldpadilla.wordpress.com/2008/03/28/notes-on-the-rice-crisis/">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p> Der Lieferrückstand und die hohen Preise treffen vor allem die Armen. Die Reichen haben die zusätzlichen Mittel um viel Reis zu kaufen, auch wenn die Preise steigen. Aber die meisten Familien können sich (wenn überhaupt) gerade die nächste Mahlzeit leisten.</p></blockquote>
<p><em> Indonesia First</em> <a href="http://indonesiafirst.com/2008/03/horee-indonesia-got-rice-surplus-but-dont-hurry-to-export/">zitiert</a> einen Minister, der behauptet, der Reis in Indonesien läge knapp unter dem Preis auf dem Weltmarkt. <em>Humbahas</em> <a href="http://humbahas.blogspot.com/2008/03/1-million-ton-of-indonesian-rice.html">schreibt</a>, die Regierung würde keinen weiteren Reis importieren, weil man - zusammen mit den Rücklagen aus dem letzten Jahr - noch über einer Millionen Tonnen Reis gelagert hat.</p>
<p>Manjaku Sayang <a href="http://manjakusayang.blogspot.com/2008/04/rice-crisis-or-reality-check.html">führt aus</a>, wie die Armen unter teurem Reis leiden würden:</p>
<blockquote><p>Was bedeutet das alles für uns, die wir eingefrorenen Reis bezahlen können? Für die wohlhabenden Konsumenten der Mittelschicht, für die hohe Reis- und Weizenpreise eine kleine Unannehmlichkeit sind? Aber für die Armen, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, werden die hohen Preise ein Desaster werden.</p></blockquote>
<p><em>Exegesis</em> ist <a href="http://patunru.blogspot.com/2008/04/politics-of-rice-28.html">enttäuscht</a> von der Reispolitik der indonesischen Regierung. Auch <em>Cafe Salemba</em> ist <a href="http://cafesalemba.blogspot.com/2008/04/which-rice-price-is-which.html">frustriert</a>:</p>
<blockquote><p>Als vor einigen Monaten der eigene Reis - wegen Knappheit - teuer und der Weltpreis niedrig war, haben wir nicht importiert, weil manche sagten, es würde den Bauern schade, auch wenn die meisten Konsumenten sich den günstigen Importreis gewünscht hätten. Nun wird bei uns geerntet, der Preis ist niedrig, aber der Exportwert hoch. Wir exportieren aber nicht, weil manche lieber einen großen Vorrat horten wollen um die Konsumenten zu schützen - auf Kosten der Bauern, die am Export gut verdienen würden. Wer soll also nun geschützt werden? Konsumenten oder Bauern? Ich versteh das nicht so recht &#8230;</p></blockquote>
<p><em>Simply Jean</em> <a href="http://blog.simplyjean.com/2008/04/04/have-you-bought-your-rice-yet-its-all-gone-now/">beobachtet</a>, dass die Menschen in Singapur wie verrückt den Reis aufkaufen. <em>Nightorchild&#39;s garden</em> <a href="http://neshha01.blogspot.com/2008/04/rice-price.html">sieht</a> die Reishändler als Gewinner, weil sie nur ihren Reis zurückhalten müssen und zusehen können, wie der Preis steigt. <em>Blabbering blog of blogging blogger</em> <a href="http://yanyanyanyanyan.wordpress.com/2008/04/05/baffling-news/">erinnert daran</a>, dass die Reisreserven den Preis nicht niedrig halten können, weil der Preis wohl vorerst nicht günstiger werden wird.</p>
<p><em>In passing - malaysian</em> <a href="http://idrus.blogspot.com/2008/04/of-rice-and-malaysian.html">schreibt</a> an alle Landsleute:</p>
<blockquote><p> Wenn davon berichtet wird, dass es irgendwo auf der Welt einen Reismangel gäbe, fürchten wir sofort, dass auch bei und der Reis knapp wird. Die Behörden beschwichtigen, es gäbe ausreichende Vorräte im Land. Nehmt es also leicht und genießt dieses wundervolle Korn, dass wir Reis nennen.</p></blockquote>
<p><em>Tangents</em> macht einen <a href="http://thoughtsintangents.blogspot.com/2008/04/forget-about-cooking-oil-rice-rice-my.html">Vorschlag</a>, wie man die Reissubventionen in Malaysia ausbauen könnte:</p>
<blockquote><p> Aus den Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen für Zucker oder Öl, sowie aus langfristigen Einsparungen im Gesundheitssystem könnte die Regierung die Subventionen für Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl stützen. Reissubventionen sind aus zwei Gründen sinnvoll: Stratgeisch wird die Versorgung sichergestellt und gleichzeitig werden die armen Farmer gefördert.</p></blockquote>
<p><em> Tonyhiicon</em> <a href="http://wwwtonyhii.blogspot.com/2008/04/rice-is-gonna-to-be-priceier.html">schreibt</a> über die ersten Reaktionen der Malaysier auf die Berichte über den Reismangel:</p>
<blockquote><p> Der Markt wurde schlagartig kühler, die meisten Konsumenten wahren verdrossen. Man fürchtete nicht nur den Preis, sondern auch einen möglichen Mangel an Versorgung. Zum Glück ist Reis in Malaysia ein kontrolliertes Gut.</p></blockquote>
<p><em>Words from Malaysia</em> <a href="http://angieyong.blogspot.com/2008/04/how-to-cope-with-rice-shortage.html">weißt darauf hin</a>, dass es gesund ist, weniger Reis zu essen</p>
<blockquote><p> Aus strategischen und gesundheitlichen Gründen, sollten wir unseren Reiskonsum auf ein Minimum beschränken. Reis mag gut für unsere Geschmacksknospen sein, aber nicht für unsere Körper. Korn wie Reis, Weizen und Mais sind sogar schlimmer als Zucker.  Chemisch gibt es keinen Unterschied zwischen Reis und Zucker. Beim verdauen wird er zu Zucker. Eine Schüssel mit gekochtem Reis hat so viele Kalorien von 10 Teetassen voller Zucker. Ganz egal, ob der Reis weiß, braun oder organisch ist. Brauner Reis hat mehr Ballaststoffe, ein bisschen Vitamin B und Mineralien, aber er hat ebenso viele Kalorien.</p></blockquote>
<p><em> Straight Talk</em> hat <a href="http://khookaypeng.blogspot.com/2008/04/acute-food-shortages.html">Tipps</a> für die Regierung:</p>
<blockquote><p> - Managt die internen Ressourcen besser, um Verschwendung zu vermeiden, und verteilt mehr an die Armen, um die gestiegenen Lebenskosten aufzufangen.</p>
<p>-  Unterstützt die lokale Produktion von z.B. Geflügel, Gemüse, Früchte und Reis.</p>
<p>- Schafft ein Kommitte für die Belange der neuen urbanen Armutsschicht.</p>
<p>- Überarbeitet das Subventionssystem, um die knappen Mittel besser genutzt werden.</p>
<p>- Schafft einen Plan für den Fall, dass Reis tatsächlich knapp wird.</p></blockquote>
<p><em>MangoZeen</em> <a href="http://www.mangozeen.com/asian-rice-crisis.htm">berichtet</a>, in Kambodscha hätte die Reiskriese dazu geführt, dass Spekulaten auf eine baldige Knappheit setzen und den Reis aufkaufen. <em>The Mirror</em> schreibt, <a href="http://cambodiamirror.wordpress.com/2008/04/04/thursday-342008-water-should-not-be-stirred-up-to-be-dirty-demonstration-against-increasing-prices-of-goods-is-not-a-solution/">die Opposition profitiere</a> durch Demagogie. <em>Kl Media</em> <a href="http://ki-media.blogspot.com/2008/03/hun-sen-rice-price-increase-instigated.html">zitiert</a> den kambodschanischen Politiker Hun Sen:</p>
<blockquote><p>Hun Sen sagte 2000-2001, als es in Kambodscha eine große Flut gab, der Reispreis  würde steigen, aber er blieb stabil. Beim aktuellen Preisanstieg kommt zum Tragen, dass der kambodschanische Reis der günstigste in der Region ist, und sogar Malaysia und die Philippinen werden vielleicht bei uns einkaufen. Auch Thailand und Vietnam importieren unseren Reis. Hun San fügte hinzu: &#8220;Ist der Reis schon knapp in Kambodscha? Weil unehrliche Menschen am Markt Gerüchte über einen Reismangel verbreiten&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Brunei Lifestyle</em> ist <a href="http://chittychat.wordpress.com/2008/04/09/a-grain-of-rice/">froh</a>, dass das Land derzeit genug Reis gelagert hat, und dass die Preise nicht gestiegen sind, seit die Regierung den Preis subventioniert.</p>
<p><em>Vietnam Business Finance</em> <a href="http://www.vnbusinessnews.com/2008/03/price-of-vietnamese-rice-higher-than.html">schreibt</a>, vietnamesischer Reis sei teurer als der aus Thailand. <em>Magnoy Samsara</em> <a href="http://magnoysamsara.blogspot.com/2008/04/rice-bandits-scare-thailand.html">warnt</a> vor Reis-Banditen. <em>Burma News</em> <a href="http://myamarnews.blogspot.com/2008/04/rice-price-increase-hits-burma.html">schreibt</a>, trotz der dramatischen Preissteigerung gäbe es keine direkte Angst vor einer Kriese, da der meiste Reis in Myanmar aus eigenem Anbau stammt.</p>
<p><em>Chao-Vietnam</em> <a href="http://chao-vietnam.blogspot.com/2008/04/vietnam-extends-rice-export-ban-through.html">erklärt</a>, warum Vietnam Reisexport verboten hat:</p>
<blockquote><p> Vietnam hat den Reishandel bis Juni gesperrt, um den nationalen Preis zu stabilisieren und die zweistellige Inflation zu zähmen. Die Kälteperiode, die Anfang des Jahres die Landwirtschaft im Norden beschädigt hat, sowie die Inflation haben Hanoi veranlasst, das Korn zurück zu halten.</p></blockquote>
<p><em>Thailand Crisis</em> <a href="http://thaicrisis.wordpress.com/2008/04/11/rice-crisis-market-mechanisms-not-speculation/">lobt</a> einen Staatssprecher, weil der die Gründe erklärt hat, warum der Preis steigt:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschuldigen die horten und spekulieren ist einfach und kann sich politisch auszahlen. Aber die gegenwärtige Krise hat weit komplexere Ursachen. Wenn jemand über den Preis auf dem Weltmarkt spricht, die Nachfrage und Bevölkerungswachstum - dann ist das etwas neues. Und mutig.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
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		<title>Polen: Warschau G-K</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/08/polen-warschau-g-k/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 12:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonVeronica Khokhlova  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Gott, Hering und mehr - bei dem zweiten Teil von &#8220;Inside Warsaw&#8221; von Polandian.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/neeka/">Veronica Khokhlova</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/08/poland-inside-warsaw-g-k/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><strong>G</strong>ott, <strong>H</strong>ering und mehr - bei dem <a href="http://polandian.wordpress.com/2008/03/07/inside-warsaw-g-k/">zweiten Teil</a> von &#8220;Inside Warsaw&#8221; von <em>Polandian</em>.</p>
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		<title>Die somalische Blogosphäre</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 15:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAbdurahman Warsame  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Dies ist ein erster Überblick über die kleine, aber wachsende Gemeinschaft der somalischen Blogs. Wie zu erwarten sind die meisten der Blogger jung, wohnen nicht in Somalia und schreiben Englisch.
Royal Somalia berichtet von Plänen, einen Wein zu verkaufen, der auf dem in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/abdurahman-warsame/">Abdurahman Warsame</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/16/roundup-somali-blogs/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Dies ist ein erster Überblick über die kleine, aber wachsende Gemeinschaft der somalischen Blogs. Wie zu erwarten sind die meisten der Blogger jung, wohnen nicht in Somalia und schreiben Englisch.</p>
<p>Royal Somalia <a href="http://newsomalia.blogspot.com/2008/01/khat-wine.html">berichtet</a> von Plänen, einen Wein zu verkaufen, der auf dem in Ostafrika verbreiteten Betäubungsmittel Khat basiert.</p>
<blockquote>
<p align="left"> Ein äthiopischer Wissenschaftler bereitet etwas neues vor für alle, die sich nach Abwechslung von den gewöhnlichen Weinen wünschen: &#8220;Wein&#8221; aus Khat.</p>
<p align="left">Statt der Trauben verwendet Eyasu Haile Selassie Khat-Blätter, die in Ost- und Zentralafrika wegen ihrer narkotischen Wirkung gekaut werden.</p>
<p align="left">Eyasu sagte Reportern, er habe 500 Testflaschen versendet und der Wein sei so gut wie gewöhnliche Trauben-Produkte und wäre von den Test Kunden gut angenommen worden.</p>
</blockquote>
<p align="left"> Kenya Somali ist <a href="http://kenyasomali.blogspot.com/2008/01/pray-for-kenya-because-kenya-is-getting.html">bestürzt</a> über die Situation in Kenia:</p>
<blockquote>
<p align="left"> Kenia ist außer Kontrolle. Kibaki lässt keine internationale Beobachtung zu, weil er die Wahl manipuliert hat.</p>
<p align="left"> Ein weiterer Hinweis auf stockende Friedensaussichten gab Kibaki heute die hälfte seines Kabinetts bekannt, ungeachtet seines Versprechens eine nationalen Einheitsregierung einzuberufen.</p>
</blockquote>
<p align="left">East African Philosopher <a href="http://arladii.wordpress.com/2008/01/05/shame/">beängstigt</a> es, dass sich die Situation in Kenia zu einem Bürgerkrieg wandelt:</p>
<blockquote>
<p align="left"> Die Wahlen liegen schon über eine Woche zurück und Kenia steht noch immer in Flammen. In einem älteren Beitrag vom 30 Dezember sorgte ich mich, dass die Gewalt auf dem damaligen Level anhalten könnte, oder sich sogar zu einem Bürgerkrieg ausweiten würde. Meine Befürchtungen sind größtenteils war geworden. Die Stammeskriege bedrohen nun Kenias Eigenstaatlichkeit. Lasst mich das klarstellen: Ich hatte nicht vorhergesagt oder erwartet, dass sich die Gewalt zu einem regelrechten Stammeskrieg ausweiten würde und ich meine jetzt nicht &#8220;ich habe es euch ja gleich gesagt&#8221;, aber de facto ist Kenia einem Bürgerkrieg heute näher als je zuvor.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
</blockquote>
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