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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Finanzen</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>USA, Singapur: Braut per Kreditkarte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/16/763/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Humantrafficking-Blog von Amanda Kloer bei Change.org in den USA,auf dem es um Menschenhandel geht, feierte am Freitag den Sieg einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen Diners Club International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/solana-larsen/">Solana Larsen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/15/usa-singapore-on-buying-brides-with-credit-cards/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Das <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/"><em>Humantrafficking-Blog</em></a> von Amanda Kloer bei <a href="http://www.change.org/"><em>Change.org</em></a> in den USA, auf dem es um Menschenhandel geht, <a href="http://humantrafficking.change.org/blog/view/diners_club_ends_relationship_with_mail_order_brides_service">feierte am Freitag den Sieg</a> einer Kampagne. Es ging darum, das Kreditkartenunternehmen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diners_Club">Diners Club</a> International dazu zu bewegen, die Geschäftsbeziehungen zu einem Unternehmen in Singapur, das vietnamesische Katalogbräute verkauft, abzubrechen. Es wurden mehr als <a href="http://humantrafficking.change.org/actions/view/tell_diners_club_to_stop_financing_mail_order_brides">800 Unterschriften</a> dagegen gesammelt, dass Diners Club den Kauf von Bräuten erleichtert.</p>
<p>In der Online-Petition hieß es:</p>
<blockquote><p>Menschen dürfen weder gekauft noch verkauft werden und keinesfalls Teil eines Zahlungsplans, eines Sonderangebots oder Schlussverkaufs sein. Katalogbräute sind nicht nur in <a href="http://www.aila.org/content/default.aspx?bc=1016%7C6715%7C16871%7C17119%7C13775">Bezug auf Menschenhandel besonders gefährdet</a>, sondern auch in Zusammenhang mit <a href="http://www.nostatusquo.com/ACLU/anderson/brides/pg1.html">häuslicher Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung und Ausbeutung</a>. Die Erstellung eines Zahlungsplans für den Kauf eines Menschen ist nicht nur in ethischer und philosophischer Hinsicht ekelerregend, sie räumt außerdem wirtschaftliche Hindernisse aus dem Weg, die dem Kauf einer Braut bisher entgegenstanden. Die Beseitigung dieser Hindernisse erlaubt es Menschenhändlern, Frauen unter geringerem Kapitaleinsatz zu erwerben als dies vorher der Fall war. Es eröffnet diesen neuen sozialökonomischen Kriminellen neue Möglichkeiten, Frauen zu kaufen und auszubeuten.</p></blockquote>
<p>Katalogbräute sind in Singapur nicht illegal und auch nicht in den meisten Teilen der restlichen Welt. <em>The Electric New Paper</em> veröffentlichte diesen Monat eine <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203700,00.html">Artikelserie</a> über Vietnam Brides International. In einem der Artikel ging es um einen Zahlungsplan des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Diners Club, bei dem monatliche Raten von jeweils 167 $ fällig werden. Ein anderer Artikel berichtet von <a href="http://www.tnp.sg/printfriendly/0,4139,203699,00.html">gestaffelten Tarifen</a>, je nachdem, woher die Bräute kommen. Der Journalist Crystal Chan, sprach auch mit dem stellvertretenden Generaldirektor (Verkauf und Marketing) von Diners Club (Singapur). Dieser sagte: „Wir erlauben uns keine moralischen Urteile über die Geschäftspraktiken unserer Handelspartner. Es ist uns wichtiger, dass der Geschäftsbetrieb rechtmäßig ist.“</p>
<p>Aufgrund der Petition schlägt das Kreditkartenunternehmen jetzt andere Töne an und schrieb Folgendes in einem Brief an <em>Change.org</em>:</p>
<blockquote><p>„Wir danken [Ihnen] im Namen von Diners Club International, Teil von Discover Financial Services, dass Sie uns auf die Geschäftsbeziehungen dieses Händlers mit einem Franchisenehmer von Diners aufmerksam gemacht haben. Es wurden formale Schritte zur Beendigung der Geschäftsbeziehungen [mit Vietnam Brides International] eingeleitet.“</p></blockquote>
<p>Amanda Kloer fasst auf <em>Change.org</em> zusammen:</p>
<blockquote><p>Diese Stellungnahme spricht für sich. Sie zeigt, dass wir etwas bewirkt haben. Durch eure Briefe wurde Diners Club auf die Partnerschaft aufmerksam gemacht, die einer ihrer Franchisenehmer mit einem Dienstleister für <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mail-order_bride">Katalogbräute</a> eingegangen war. Ihr habt dazu beigetragen, dass ein wichtiger finanzieller Schutz für Frauen, die von Menschenhandel und Missbrauch durch die Katalogbräute-Branche bedroht sind, bestehen bleibt. Ihr habt nicht zugelassen, dass ein internationales Unternehmen Frauen wie Objekte behandeln und finanzieren kann. Dies ist einer der seltenen Momente, in denen die wichtigen Veränderungen, die unsere Aktionen bewirkt haben, sichtbar werden und zutage kommt, was wir auf der Welt bewirken können.</p>
<p>Vielen Dank, dass ihr Diners Club auf dieses Problem aufmerksam gemacht habt. Und auch vielen Dank an Diners Club International dafür, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um Frauen und Mädchen vor Ausbeutung zu schützen. Zusammen erreichen wir die Veränderungen, die wir sehen wollen.</p></blockquote>
<p>Im April verlinkte Global Voices auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/01/vietnamese-mail-order-brides-in-singapore/">einen Artikel</a> von <a href="http://alvinology.wordpress.com/2009/03/28/vietnamese-mail-order-bride-singapore/">Alvinology</a> in Singapur über einen Film von Al Jazeera, in dem es um vietnamesische Katalogbräute ging. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Mädchen, die auf der Suche nach einem neuen Leben nach Singapur kommen.</p>
<p><em>Alvinology</em> fragt sich, warum Männer auf ausländische Bräute zurückgreifen müsssen, wenn es in Singapur bereits sowohl Männer als auch Frauen gibt. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>In dem Video kann eine vietnamesische Braut vom Fleck weg für 10.000 $ „gekauft“ werden. Das Mädchen rechts war nur 18 Jahre alt, als sie an einen 35-Jährigen Mann aus Singapur verkauft wurde, der seine Braut bei der Vermittlungsagentur zusammen mit seiner Mutter ausgesucht hatte.</p>
<p>Es wurde für die Mädchen sogar noch erniedrigender, als sie in eine Klinik in Singapur geschickt wurden, um sich ihre Jungfräulichkeit bescheinigen zu lassen, bevor sie verkauft werden konnten.</p>
<p>Obwohl es sich sowohl bei den vietnamesischen Mädchen als auch bei den Männer aus Singapur, die solche Ehen eingingen, um bereitwillige Erwachsene handelte, frage ich mich, wie viele solcher Paare wirkich glücklich werden.</p></blockquote>
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		<title>Überblick globale Rezession: Überlebenstipps und geschäftliche Chancen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder versucht mit aller Kraft, die weltweite Wirtschaftskrise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Einige profitieren sogar von der Krise. Ich berichte in diesem Artikel über zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/27/global-recession-survey-survival-tips-and-business-opportunities/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/13/global-recession-and-its-discontents/">Abschwung der Weltwirtschaft</a> verbreitet täglich überall Trübsinn und Verzweiflung. Der menschliche Geist lässt sich jedoch nicht so einfach besiegen. Viele versuchen mit aller Kraft, die Krise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Sie übernehmen neue Strategien; einige profitieren sogar von der Krise. Ich möchte in diesem Artikel zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen nennen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen.</p>
<p><strong>Überleben in der Rezession</strong></p>
<p>Frank Coelho de Alcantara aus Brasilien glaubt, dass in Krisenzeiten <a href="http://www.depijama.com/trecos/com-criatividade-voce-consegue-inovar-ate-velas/">einige weinen, während andere Taschentücher verkaufen</a>. Er rät allen, mit Innovation durch die Krise zu kommen:</p>
<blockquote><p>Inove. Melhore o que já existe e venda. A crise só existe para os que choram e compram lenços.</p></blockquote>
<div class="translation">Seid innovativ. Verbessert, was es schon gibt und verkauft es den Leuten. Die Krise existiert nur für diejenigen, die weinen und Taschentücher kaufen.</div>
<p>Evandro Sudré, ein anderer brasilianischer Blogger, betont die Notwendigkeit, &#8220;<a href="http://ufnet.blogspot.com/2009/02/7-dicas-pra-encarar-crise.html">einen Speicher für innere Stärke und Ideen</a>&#8221; für harte Zeiten anzulegen:</p>
<blockquote><p>Problemas e adversidades fazem parte da vida diária, mas quando a crise nos atinge, é bom ter alguma reserva de força interior e resolução. De fato ter algum tipo de reserva na mente, da qual possamos formar um plano básico de ação e defesa com a qual possamos lidar com a situação. Você é a pessoa mais qualificada para ajudar nesta situação.</p></blockquote>
<div class="translation">Probleme und Missgeschicke sind Teil unseres täglichen Lebens, wenn uns aber eine Krise trifft, ist es gut, einen Speicher an innerer Stärke und Ideen zu besitzen. Es ist in der Tat von Vorteil, ein Reservoir jeglicher Art im Kopf zu haben, aus dem man einen grundlegenden Schlacht- und Schutzplan formen kann, um mit der Situation umgehen zu können. Du allen bist die beste Person, dir in einer solchen Situationen weiterzuhelfen.</div>
<p>Es gibt aber auch diejenigen, die von Geldproblemen überwältigt werden, so dass die für sie denkbare einzige Lösung der Suizid ist. In Gujarat, Indien, gab es beispielsweise mehr als <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/21/india-gujarat-diamond-workers-suicide-in-the-face-of-crisis/">70 Suizidfälle</a>, die im Zusammenhang mit Diamantenschleifern, die ihre Arbeit verloren hatten, standen.</p>
<p>Andere haben beschlossen zu kämpfen. Investoren (hauptsächlich in Antigua), die ihr Geld nach der Anklage des US-Milliardärs Allen Stanford wegen Investmentbetrugs verloren hatten, taten sich zusammen und bildeten eine Vereinigung, um ihr Vermögen wiederzuerlangen. Die &#8220;<a href="http://www.stanfordvictimscoalition.com/">Stanford Victims Coalition</a>&#8221; (Vereinigung der Stanford-Opfer) veröffentlichten Folgendes auf ihrer Website:</p>
<blockquote><p>Die Stanford Victims Coalition ist eine internationale Interessenvertretung für die Wiedererlangung von Milliarden von Dollars, die den tausenden unschuldigen Menschen gehören, die vom mutmaßlichen Betrugsfall der Stanford Financial Group und Stanford International Bank in Antigua betroffen sind. Die SVC steht keiner politischen Gruppierung nahe und es gibt keine Mitgliedsbeiträge für Opfer, die sich uns anschließen.</p></blockquote>
<p>In Brunei kritisieren Blogger bankrotte Einzelpersonen, die Überschussbeträge aus <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/09/brunei-who-deserves-the-undistributed-zakat-funds/">Zakat-Kollekten</a> beziehen wollten. Bei der Zahlung des Zakat, eine der Säulen des Islams, geht es darum, einen Teil seines Reichtums für Bedürftige abzutreten. Zur Überraschung vieler, versuchten Leute in Brunei mit hohen Kreditkartenrechnungen, Krediten für Autos und privaten Darlehen, an Beträge aus dem Zakat heranzukommen.</p>
<p>Die Rezession wirkt sich bei vielen auf die körperliche und geistige Gesundheit aus. In Singapur sind <a href="http://www.uptoyoulor.com/2009/03/economic-recession-leads-to.html">Fitness- und Yoga-Studios überfüllt</a>, da viele die durch die wirtschaftliche Lage verursachten Verspannungen loswerden wollen; und diejenigen, denen betriebsbedingt gekündigt wurde, verbringen nun mehr Zeit mit Sport. <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/30/recession-hits-singapore/">Singapur</a> war das erste asiatische Land, das letztes Jahr von der Rezession getroffen wurde.</p>
<p><em>Homesickhome</em>, ein Arbeiter in Katar, entdeckte, dass die Finanzkrise eine <a href="http://homesickhome.wordpress.com/2009/03/17/my-own-version-of-financial-crisis/">Lösung bei Shoppingsucht</a> sein kann.</p>
<p><a href="http://capital.bg/show.php?storyid=685129">Kapital</a>, eine in Bulgarien wöchentlich erscheinende Zeitung, fragte seine Leser, auf welche Weise sie von der Krise betroffen seien. Simeon Djankov <a href="http://crisistalk.worldbank.org/2009/03/has-the-crisis-affected-you-how-.html">fasst</a> die Ergebnisse des offenen Formums zusammen.</p>
<blockquote><p>Ich habe die Antworten bis zum heutigen Datum gelesen und einige zu erwartende und nicht zu erwartende Dinge gefunden.</p>
<p>Die Mieten gingen nach oben, da sich nur wenige Hypotheken leisten können; einige kleine Unternehmen sagten, ihre größeren Konkurrenten hätte solche Probleme, dass sie nun bessere Chancen hätten; es wird kein Fernsehen mehr geschaut (weil die Nachrichten so düster sind); kleinere gesellschaftliche Kluft - die Neureichen sind jetzt nur noch neu; mehr Zeit zum Lesen; mehr Interesse am Rest der Welt. Mein persönlicher Favorit: Wirtschaft wird als interessanter empfunden.</p></blockquote>
<p><strong>Anpassung der Unternehmen</strong></p>
<p>Welche Anpassungsmaßnahmen wurden als Antwort auf die Krise vom Unternehmenssektor ergriffen?</p>
<p>Anstatt die Anzahl der Arbeiter zu reduzieren, verkürzen einige Unternehmen auf den Philippinen die <a href="http://www.bworldonline.com/BW030509/content.php?id=002">Arbeitsstunden pro Woche</a>. Wegen niedrigerer Belegung ihrer Gebäude, verringern einige Vermieter in Manila die <a href="http://www.gmanews.tv/story/152275/Office-rentals-to-go-down-until-June-property-consultant-says">Preise für Büroräume</a>. Ein japanisches Unternehmen in Südkorea verwendete seine Ersparnisse und über die Jahre aufgelaufenen Gewinne für die Absicherung seiner Mitarbeiter.</p>
<p>Chefs von Unternehmen in Fiji haben die Regierung erfolgreich dazu gezwungen, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/19/fiji-minimum-wage-increase-postponed/">Anhebung des Mindestlohns zu verschieben</a>, die den Arbeitern des Landes versprochen worden war. Sie warnten vor mehr Entlassungen und Betriebsschließungen durch die Anhebung. Das sind schlechte Nachrichten für die Arbeiter.</p>
<p>Roshni Mahtani, Gründer und Redakteur von <a href="http://sg.theasianparent.com/home.php">www.theasianparent.com</a>, schlägt kleinen Unternehmen folgende <a href="http://sgentrepreneurs.com/commentary/2009/03/09/10-cost-cutting-measures-%E2%80%93-theasianparentcom-way/">Sparmaßnahmen</a> vor:</p>
<blockquote><p>1. Büroräume verkleinern. Monatliche Ersparnis: 1.500 $</p>
<p>2. Umsteigen auf Open Source. Einmalige Einsparung:<br />
4.000 $. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
3. Skype! Monatliche Einsparung: zwischen 100 $ und<br />
150 $<br />
4. Praktikanten. Monatliche Einsparung: 500 $<br />
5. Virtuelle Meetings. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
6. Größenvorteile. Monatliche Einsparung: 300 $<br />
7. Incentives. Monatliche Einsparung: zwischen 750 $ und 1.000 $ pro Verkaufsmitarbeiter.<br />
8. Partnerschaften. Monatliche Einsparung: 100 $-150 $<br />
9. Rette die Bäume (und Geld). Monatliche Einsparung:<br />
200 $<br />
10. Social-Media-Marketing. Einmalige Einsparung: 2.600 $</p>
<p>Monatliche Einsparungen insgesamt: zwischen 4.500 $ und 5.000 $ pro Monat<br />
Einmalige Einsparungen insgesamt: 6.600 $</p></blockquote>
<p>Michel Monteiro aus Brasilien schreibt über die von der Einzelhandelskette Ponto Frio gestarteten <a href="http://vitrinepop.blogspot.com/2009/02/criatividade-em-tempos-de-crise.html">Aktion</a>: Kunden, die in dem Laden einkaufen, sind nun bis zur Höhe ihrer getätigten Einkäufe kostenlos versichert, sollten sie arbeitslos werden.</p>
<blockquote><p>O interessante é que essa ação tem como enfoque a atual crise economica, e em seu anuncio busca tirar o temor que existe nas pessoas de comprar e não poder pegar, o que gera queda nas vendas. Assim, o consumidor poderá voltar a comprar, e fazer o dinheiro movimentar a economia.</p>
<p>Mais do que uma inteligente proposta de marketing, a ação é um serviço ao país, pois - de forma inteligente -, faz a economia nacional girar capital, e consequentemente manter níveis de venda, empregos, etc.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Interessante ist, dass diese Vorgehensweise sich auf die Wirtschaftskrise konzentriert, und diese Werbeanzeige zielt darauf ab, den Leuten die Angst zu nehmen, wenn es darum geht, Dinge zu kaufen und nicht bezahlen zu können, was zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führt. So könnten die Konsumenten wieder kaufen, was zu einem Geldumlauf in der Wirtschaft führt.</p>
<p>Die Vorgehensweise ist mehr als eine klevere Marketingidee, sie dient auch dem Land, weil - sehr intelligent - es den Geldumlauf in der nationalen Wirtschaft steigert, und folglich Verkäufe, Jobs etc. auf hohem Niveau hält.</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 255px"><img title="Russland" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/russia.jpg" alt="Russlands " width="245" height="309" /><p class="wp-caption-text">Russlands “Toilettenpapier für die Finanzkrise”. Auf dem Etikett heißt es: Was muss getan werden? Vom Blog Notes on Moscow</p></div>
<p><strong>Chancen für Unternehmen</strong></p>
<p>Es gibt Unternehmen, die auch trotz der Krise Gewinne machen. Einige profitieren sogar von der Krise.</p>
<p>In <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Japan</a> zählen folgende zu den heute profitablen Unternehmen: <a href="http://ueki.biz/414.html">kleine und mittelständische Betriebe</a>, die Teile von Rohstoffen verarbeiten und verkaufen, Fastfood-Ketten, <a href="http://business.nikkeibp.co.jp/article/manage/20090129/184281/?P=1">e-Commerce</a>-Dienstleister, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pachinko">Pachinko</a>-Branche (Spielekonsolen).</p>
<p>Chikara Ueki aus Japan lässt uns an einem Gespräch mit einem Unternehmer teilhaben, indem es darum ging, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Krise in eine Chance umzuwandeln</a>:</p>
<blockquote><p>１００年に一度と言われている経済危機、考え方を変えると１００年に一度のチャンスかもしれない。不況業種も含め、全ての産業に言えることかもしれません。</p>
<p>ただ、事例の通り何もしなくてもチャンスは生まれるのではなく、コツコツとやってきたご褒美だと思います。</p></blockquote>
<div class="translation">Durch eine Änderung der Perspektive kann diese Krise, die es angeblich nur einmal in hundert Jahren gibt, als Chance gesehen werden, die man nur einmal in hundert Jahren bekommt. Dies gilt für alle Branchen, auch für die, die jetzt in großen Schwierigkeiten stecken.</p>
<p>Wie dieser Fall zeigt, kommt sie jedoch nicht von ungefähr. Sie ist die Belohnung für ständige Anstrengungen über einen langen Zeitraum hinweg.</p></div>
<p>Philippine Airlines fliegt in vielen Ländern häufiger Ziele an, was der Blogger Caswell Whiteside damit <a href="http://caswellwhiteside.wordpress.com/2009/03/19/forgotten-in-the-shuffle/">interpretiert</a>, dass mehr und mehr entlassene philippinische Wanderarbeiter jetzt heimkehren.</p>
<blockquote><p>Seit Kurzem fliegt Philippine Airlines täglich nach Kanada und in die USA, wogegen dies vorher in einigen Fällen nur viermal pro Woche der Fall war und vom Flugziel abhing. PAL hat das öffentlich natürlich mit &#8220;neuem und besserem Service&#8221; hochgespielt, während es in Wirklichkeit darum geht, sich der Anzahl philippinischer Arbeiter anzupassen, die von ihren Arbeitgebern in vielen Ländern der Welt, hauptsächlich in Japan und den USA, entlassen worden waren und nun heimkehren.</p></blockquote>
<p>Teil des <a href="http://nationmultimedia.com/2009/03/19/business/business_30098297.php">thailändischen Anstoßplans</a> ist die Verteilung von Schecks in Höhe von 55 US-Dollar an jeden Geringverdiener. Die Leistungsempfänger können mit den Schecks bei McDonald&#39;s, KFC, Pizza Hut und 18 anderen großen Unternehmen im Land einkaufen. Bei KFC erhalten Leistungsempfänger sogar <a href="http://www.irrawaddy.org/article.php?art_id=15369">20 Hühnchenstücke gratis</a>, wenn sie Ihren Scheck gegen Coupons der Verkaufsstelle eintauschen.</p>
<p><em>Every Woman’s Blog</em> stimmt einem Kondomhersteller zu, der einen <a href="http://www.everywomansblog.com/people-buy-condoms-recessions">Anstieg der Kondomverkaufszahlen</a> in der Rezession beobachtet, da Schwangerschaften vermieden werden sollen.</p>
<blockquote><p>Ich glaube hierin liegt sehr viel Wahrheit und Logik. In schwierigen und ungewissen Zeiten wollen die Menschen unvorbereitet keine weiteren Familienmitglieder, was zu zusätzlichen finanziellen Lasten führt.</p></blockquote>
<p>Douglas Muir erwartet einen <a href="http://fistfulofeuros.net/afoe/economics-and-demography/a-goodbad-time-to-stop-having-babies/">steilen Abfall der Geburtenraten</a> weltweit, vor allem in osteuropäischen Ländern.</p>
<p><strong>Back to Basics</strong></p>
<p>Aufgrund der Rezession lernen einige die grundlegenden Gesetze des Geschäftslebens, wie die Bereitstellung von erstklassigem Service gegenüber den Kunden, zu schätzen. Ein <a href="http://livroseafins.com/2008/05/12/prefeitura-pipoqueiro-pipoca/">brasilianischer Popcorn-Vekäufer</a> hat Beachtung für seine kreative Geschäftsideen gefunden. Er hat bereits viele <a href="http://www.ricardocoelhoconsult.com.br/responsabilidade.php">Vorlesungen zum Thema Unternehmertum</a> gehalten.</p>
<p>Die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/22/japan-agriculture-the-latest-trend-among-celebrities/">Landwirtschaft</a> wird unter japanischen Jugendlichen und Prominenten wieder populär und viele Menschen suchen nach einer wirtschaftliche Tätigkeit, die auf stabileren Fundamenten aufbaut als der Finanzsektor. Kamiyama Yasuharu bemerkt, dass der <a href="http://8ada.com/kamiyama/archive/2009/02/post-1.html">Boom der Landwirtschaft</a> heute zu einem interessanten Schlüsselwort in der japanischen Gesellschaft geworden ist.</p>
<p><a href="http://ki-media.blogspot.com/2009/03/cambodia-tries-alternative-products-to.html">Kambodscha</a> unterstreicht sein Vertrauen in die Landwirtschaft, um ein Wachsen der Wirtschaft herbeizuführen. Ein <a href="http://rspas.anu.edu.au/rmap/newmandala/2009/01/28/laos-too-poor-to-get-any-poorer/">laotischer Ökonom</a> glaubt, dass Laos durch den &#8220;landwirtschaftsbasierten, unabhängigen Charakter&#8221; der Wirtschaft des Landes von der globalen Finanzkrise verschont bleiben wird. Der Ökonom fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Menschen in Industriestaaten leben in der Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, weil sie kein Gemüse anbauen und keine Tiere züchten können wie die Menschen in Laos.</p></blockquote>
<p>In Jamaika haben die Chefs von 21 privatwirtschaftlichen Unternehmen einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Auswirkungen der sich verschlechternden globalen Wirtschaftsbedingungen auszugleichen. Sie haben erneut gelernt, wie viel die Bildung eines <a href="http://www.jamaicaobserver.com/news/html/20090308T200000-0500_147282_OBS_LEADERSHIP_BY_EXAMPLE.asp">&#8220;gesellschaftlichen Partnerschaftsdialogs&#8221;</a> zwischen Regierung, Opposition, Arbeitnehmerschaft, Unternehmen und Zivilbevölkerung wert ist.</p>
<p><em>Das Vorschaubild stammt von der Flickr-Seite von <a href="http://www.flickr.com/photos/suburbanslice/3103078097/in/set-72157611066659335">suburbanslice</a>. Der portugiesische Text wurde von GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula</a> übersetzt. Den japanischen Text übersetzte GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla</a>.</em></p>
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		<title>Ägypten: Blogger uneinig über Geert Wilders</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 11:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Zinoun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Berufungsgericht in Amsterdam hat entschieden, dass Geert Wilders, niederländischer Parlamentarier, wegen seiner Ansichten zum Islam angeklagt wird. Wilders und sein Film haben letztes Jahr eine Welle der Empörung ausgelöst, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigten. Während <a href="http://musing-fool.blogspot.com/2009/01/dutch-mp-geert-wilders-to-be-tried-for.html">Perwin Ali</a> dachte, dass er es verdient angeklagt zu werden, bloggt <a href="http://anegyptian81.blogspot.com/2009/01/support-geert-wilders.html">ein Ägypter</a> für seine Freilassung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marwa-rakha/">Marwa Rakha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/katrin-zinoun/'>Katrin Zinoun</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/23/egypt-about-geert-wilders/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Das Berufungsgericht in Amsterdam hat entschieden, dass Geert Wilders, niederländischer Parlamentarier, wegen seiner Ansichten zum Islam angeklagt wird. Wilders und sein Film haben letztes Jahr eine Welle der Empörung ausgelöst, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigten. Während <a href="http://musing-fool.blogspot.com/2009/01/dutch-mp-geert-wilders-to-be-tried-for.html">Perwin Ali</a> dachte, dass er es verdient angeklagt zu werden, bloggt <a href="http://anegyptian81.blogspot.com/2009/01/support-geert-wilders.html">ein Ägypter</a> für seine Freilassung.</p>
<p>Perwin analysierte Wilders&#39; Dokumentation Fitna:</p>
<blockquote><p>Personally, I thought his movie was a one-sided, biased look at Islam, that could be easily refuted, and shown for how out of context it really is, by anyone who understands Islam properly. His documentary is filled with half truths.</p>
<p>    For example:</p>
<p>    When he quoted Surah 8 Verse 60<br />
    “Prepare for them whatever force and cavalry ye are able of gathering to strike terror into the hearts of the enemies, of Allah and your enemies.”</p>
<p>    He didn&#39;t continue to the very next verse, Verse 61, of the same Surah<br />
    “But if they incline to peace, you (also) incline to it, and put your trust in Gof. Verily, He is the All-Hearer, the All-Knower”</p></blockquote>
<div class="translation">
Ich persönlich dachte, der Film war eine einseitige und voreingenommene Betrachtung des Islam. Jeder, der den Islam richtig versteht, könnte diese einfach widerlegen und zeigen, wie sehr sie aus dem Kontext gerissen wurde. Seine Dokumentation ist gefüllt mit Halbwahrheiten.</p>
<p>Zum Beispiel: </p>
<p>Wenn er Sure 8 Vers 60 zitiert:<br />
&#8220;So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt.&#8221;</p>
<p>Er ist nicht fortgefahren mit dem nächsten Vers, Vers 61, in der gleichen Sure:<br />
&#8220;Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt und vertrau auf Allah; siehe, Er ist der Hörende, der Wissende.&#8221;</p></div>
<p>Perwin gab noch mehr Verse an, die Wilders aus dem Kontext genommen hatte und fuhr fort, seine Argumente zu widerlegen:</p>
<blockquote><p>    On the flip side, just like there are all the verses that Wilders used, there are others that talk about, things like, freedom of religion, talking (and not fighting) as method of persuasion, patience, and acceptance of others to name a few supposedly “humanitarian” ideals (as Wilders likes to call it).</p>
<p>    For example:<br />
    Surah 109<br />
    “Say: O ye that reject Faith! I worship not the which ye worship, Nor will ye worship that which I worship. And I will not worship that which ye have been wont to worship. Nor will ye worship that which I worship, To you be your Way, and to be mine.”</p></blockquote>
<div class="translation">
Auf der anderen Seite, so wie es eine Menge Verse gibt, welche Wilders benutzte, so gibt es auch viele Verse, die von Dingen sprechen wie Religionsfreiheit, Reden (und nicht Kämpfen) als Methode der Überzeugung, Geduld, und Akzeptanz der Anderen, um nur einige sogenannte &#8220;humanitäre&#8221; Ideale (wie Wilders es gerne nennt) zu nennen.</p>
<p>Zum Beispiel:<br />
Sure 109<br />
&#8220;Sprich: O ihr Ungläubigen,<br />
Ich diene nicht dem, dem dem ihr dienet,<br />
Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene,<br />
Und ich bin nicht Diener dessen, dem ihr dientet,<br />
Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene.<br />
Euch euer Glaube und mir mein Glaube.&#8221;</p></div>
<p>Sie erklärte ihn für schuldig, wegen der Dinge, die er denunzierte</p>
<blockquote><p>    While he is shocked from the decision and deems it a black day for “freedom of expression” in his country, I think he should pause and look at himself. He is doing exactly what he&#39;s denouncing. Other than the fact that he&#39;s acting just like all the fundamentalists he&#39;s against (albeit with a fancy suit, and hair color), he too is not allowing others to be free and live as they choose. He basically wants to remove Islam, and everything about it from Europe, just because it doesn&#39;t meet with his outlook on life. I re-watched his BBC interview after reading the news update. The guy is a thinly veiled bigot and supremacist. He is also a politician who needs to be controversial to thrive in the public eye. He does not believe in Islam therefore it shouldn&#39;t exist in his country.</p>
<p>    He also says “We should learn to be intolerant with the intolerant.” He believes in giving conditional tolerance, meaning he&#39;ll tolerate you only if he likes you and agrees with you, if you don&#39;t agree then he won&#39;t tolerate you. Well that&#39;s not really tolerance, that, at best, is hypocrisy and double standards.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Während er von der Entscheidung schockiert ist und es als schwarzen Tag für die &#8220;Meinungsfreiheit&#8221; in seinem Land errachtet. Ich denke, er sollte eine Pause machen und sich selbst betrachten. Er macht genau das, was er anprangert. Abgesehen davon, dass er genau wie die Fundamentalisten, gegen die er ist, handelt (sei es auch mit einem schicken Anzug und Haarfarbe), erlaubt er es anderen nicht, frei zu sein und so zu leben, wie sie es möchten. Im Grunde will er den Islam und lles was damit zusammenhängt aus Europa entfernen, weil es nicht zu seinem Verständnis vom Leben passt. Ich schaute mir sein BBC-Interview noch einmal an, nachdem ich die Nachrichten gelesen hatte. Dieser Kerl ist ein leicht verschleierter Eiferer und er glaubt an die Überlegenheit der eigenen Rasse. Er ist auc ein Politiker, der kontrovers sein muss, um in der Öffentlichkeit erfolgreich zu sein. Er glaubt nicht an den Islam und deshalb sollte er in seinem Land auch nicht existieren.</p>
<p>Er sagt: &#8220;Wir sollten intolerant mit den Intoleranten sein.&#8221; Er glaubt an bedingte Toleranz, d.h. er toleriert dich nur, wenn er dich mag und wenn er mit dir einverstanden ist. Wenn ihr nicht übereinstimmt, dann toleriert er dich nicht. Nun, das ist keine wirkliche Toleranz, das ist im besten Falle Heuchelei und doppelte Standards.</p></div>
<p>In dem Versuch neutral zu bleiben, verfolgt Perwin die Wurzeln solcher Vorurteile</p>
<blockquote><p>One of his mistakes, I think, is confusing between the religion of Islam and the misguided fanatics who abuse Islam. Both Wilders and the zealots he&#39;s against, seem to forget that Islam is based on dealing with others, otherwise known in Arabic as “al moamala”. What Mr. Wilders doesn&#39;t know, or didn&#39;t research thoroughly, and the extremists hiding behind Islam have lost sight of, is that The Quran (that Wilders, and the like, seem to blame) is broken down (by Islamic fokaha or learned men) into 13 parts: 1 for the dos and don&#39;ts, and the other 12 are for how to deal with other human beings.</p>
<p>    The movie clearly showed that Wilders does not understand the core of Islam, and merely has a beef with the vocal fundamentalists.
</p></blockquote>
<div class="translation">Ich denke, einer seiner Fehler ist die Verwechslung von der Religion Islam und den fehlgeleiteten Fanatikern, die den Islam missbrauchen. Beide, Wilders und die Fanatiker gegen die er ist, scheinen zu vergessen, dass der Islam darauf basiert, mit anderen zu handeln, auch bekannt auf Arabisch als &#8220;al moamala&#8221;. Was Mr. Wilders nicht weiß, oder nicht ausreichend recherchiert hat, und was die Extremisten, die sich hinter dem Islam verstecken, aus dem Blick verloren haben, ist, dass der Koran (welchen Wilders und dergleichen anzuklagen scheinen) aufgegliedert wird (von islamischen Gelehrten) in 13 Teile: einer für die Erlaubtes und Unerlaubtes und die anderen zwölf sind Anweisungen, wie amn mit anderen Menschen umgeht.</p>
<p>Der Film zeigt deutlich, dass Wilders den Kern des Islam nicht versteht und dass er nur ein Problem mit den lauten Fundamentalisten hat.</p></div>
<p>Perwin Ali fragt:</p>
<blockquote><p>    Some might wonder why we don&#39;t see more grand gestures of good from Muslims like we see from their scary counterparts.
</p></blockquote>
<div class="translation">
Einige mögen sich fragen, warum wir nicht mehr große Gesten von den guten Muslimen sehen, so wie wir sie von ihren unheimlichen Gegenstücken sehen.</div>
<p>Ihre Antwort war:    </p>
<blockquote><p>Well, as habit, terrorists (regardless of their affiliations or religion) are grandstanders. They need an audience, otherwise their objective of terrorizing isn&#39;t met. On the other hand, genuine do-gooders don&#39;t need an audience, they only need God to know. Whoever believes in God would agree with me when I say that whatever you do, God sees it, hence there&#39;s no need for an audience. Try to read what I&#39;m writing with an unbiased eye, you&#39;ll see what I mean… You might even be able to accept it without having to agree with it -which is another key trait of Islam and well-balanced muslims.</p></blockquote>
<div class="translation">
Nun, gewöhnlich sind Terroristen (unabhängig von ihren Zugehörigkeit oder Religion) Selbstdarsteller. Sie brauchen ein Publikum, andererseits wird ihr Ziel, das Terrorisieren, wird nicht erreicht. Auf der anderen Seite brauchen ehrliche Leute, die gutes tun, kein Publikum, sie brauchen nur Gott, der es weiß. Jeder, der an Gott glaubt, würde mit mir übereinstimmen, wenn ich sage, dass Gott sieht was immer du tust. Deshalb gibt es keinen Grund für ein Publikum. Versucht, das was ich schreibe mit einem unvoreingenommenen Auge zu lesen, dann werdet ihr sehen, was ich meine&#8230; Ihr könntet sogar in der Lage sein, es zu akzeptieren, ohne damit übereinzustimmen - das ist ein anderes Hauptmerkmal des Islam und ausgeglichener Muslime.</div>
<p>Sie bringt ihren Beitrag auf eine persönliche Ebene, indem sie über sich selbst als Muslim spricht: </p>
<blockquote><p>Now, I&#39;m not one of the learned in Islam. But… I&#39;m a Muslim. I&#39;m a female. I&#39;m not veiled. I&#39;m free to express my opinions and my choices. I&#39;m free to live my life. I love my religion. I haven&#39;t been forced or brainwashed into loving my religion. I believe in it. I respect it. I believe that my religion has more to do with love than with hate. I believe that my religion is forgiving. I also believe that the problems lie with the misguided people not with the religion. Just as it lies with the misguided people of the other religions.</p>
<p>    I am the exact opposite of what he makes Islam and muslims to be. There are many others like me.</p>
<p>    Personally, I believe he deserves to go on trial. There&#39;s a significant difference between freedom of expression and disrespectful misinformation.</p>
<p>    It&#39;s time the whole world finally learned how to truly exercise the concept of freedom.</p></blockquote>
<div class="translation">
Nun, ich bin keine Gelehrte des Islam. Aber … ich bin Muslima. Ich bin eine Frau. Ich bin nicht verschleiert. Ich habe die Freiheit, meine Meinung und Entscheidungen auszudrücken. Ich habe die Freiheit, mein Leben zu leben. Ich liebe meine Religion. Ich wurde nicht gezwungen oder einer Gehirnwäsche unterworfen, um meine Religion zu lieben. Ich glaube daran. Ich respektiere sie.Ich glaube, dass meine Religion mehr mit Liebe zu tun hat, als mit Hass.Ich glaube, dass es in meiner Religion um Vergebung geht. Ich glaube auch, dass das Problem bei den Fehlgeleiteten liegt und nicht bei der Religion. So wie es auch bei den Fehlgeleiteten anderer Religionen liegt.</p>
<p>Ich bin das ganze Gegenteil von dem, wie er den Islam und Muslime darstellt. Es gibt viele wie mich. </p>
<p>Ich persönlich denke, er verdient es, angeklagt zu werden. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und respektloser Falschinformation. </p>
<p>Es ist Zeit, dass die ganze Welt endlich lernt, das Konzept der Freiheit wirklich auszuüben.</p></div>
<p><a href="http://anegyptian81.blogspot.com/2009/01/support-geert-wilders.html">Ein Ägypter</a> stimmt nicht mit Perwin überein, da er einen Beitrag mit dem Titel &#8220;Geert Wilders braucht eure Unterstützung dringend!&#8221;</p>
<blockquote><p>    The Freedom Party (PVV) and Geert Wilders are faced with an all-out assault. Exploding legal expenses might cripple the continuation of the battle for our liberties. The survival of the Freedom Party and Geert Wilders’ struggle for the defense of the West are now in jeopardy. Therefore, we need your financial support urgently.</p></blockquote>
<div class="translation">
Die Freiheitspartei (PVV) und Geert Wilders sehen sich einem umfassenden Angriff gegenüber. Die explodierenden Verfahrenskosten könnten die Fortführung des Kampfes für unsere Freiheit lahm legen. Das Überleben der Freiheitspartei und Geert Wilders Kampf für die Verteidigung des Westens sind jetzt in Gefahr. Deshalb brauchen wir eure finanzielle Unterstützung dringend.</div>
<p>Dann zählte er verschiedene Möglichkeiten auf, Geld zu spenden.</p>
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		<title>Russland: Die Krise und das Aufruhr-Potenzial</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/23/russland-die-krise-und-das-aufruhr-potenzial/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 08:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitte Oktober veröffentlichte Global Voices einen Überblick über die Ansichten englischsprachiger Blogger zur Finanzkrise in Ungarn, Estland, Lettland, Litauen und der Ukraine. Hier kommt eine weitere Folge über die Auswirkungen und zu erwartendenden Folgen der Krise in Russland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/neeka/">Veronica Khokhlova</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/21/russia-the-crisis-and-the-potential-for-unrest/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Mitte Oktober <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/16/central-eastern-europe-financial-crisis/">veröffentlichte Global Voices</a> [en] einen Überblick über die Ansichten englischsprachiger Blogger zur Finanzkrise in Ungarn, Estland, Lettland, Litauen und der Ukraine. Hier kommt eine weitere Folge über die Auswirkungen und zu erwartendenden Folgen der Krise in Russland.</p>
<p>Edward Hugh von <em>Eastern Europe Economy Watch</em> <a href="http://easterneuropeeconomy.blogspot.com/2008/12/russias-macro-data-starts-to-confirm.html">untersucht die Zahlen und schließt daraus</a>:</p>
<blockquote>
<p><b>Russia&#39;s macro data starts to confirm the severity of the downturn</b></p>
<p>[&#8230;] So the ruble is falling and the reserves are flowing out at a rather fast rate, but this is not producing inflation in Russia - in fact quite the contrary, disinflation is very strong in Russia right now, and indeed if things continue at this rate (especially given the sharp contraction in internal demand) <strong>deflation</strong> and not inflation is going to be the big headache. </p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Unemployment is also rising, as are overdue wages, which were up 93% over the previous month. The unemployment rate rate rose to 6.6 percent in November, which is the highest since April, but still comparatively low by historic standards, although experts suggest we could easily see this number rise towards 10% to 11% in 2009. </p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>So an incredible trifecta - a unilateral decision to recognise Georgia&#39;s two separatist regions, a 66 percent fall in oil prices and the worst global financial crisis since the Great Depression - has been whisked up, and has lead to a sharp spike in investor unease such that around $211 billion has been withdrawn from Russia (estimate by analysts at PNB Paribas) since that fateful day in August when the tanks went though roaring through the Roki tunnel. We now await to see just how sharp &#8220;sharp&#8221; means when we are talking about the slowdown in Russian GDP in 2009, although the real questions which must be in everyone&#39;s minds concern the future beyond 2009. If the ruble devaluation produces - as seems likely - a rise in corporate and household defaults on forex loans, just how long will it take Russian consumption and Russia&#39;s banking system to recover from the blow that this will represent? And when oil prices do eventually recover (in 2010?) just what will the Russian central bank and those responsible for economic management have learnt from this most unfortunate &#8220;boom-bust&#8221; episode.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p><b>Die russischen makroökonomischen Daten fangen an, die Stärke des Abschwung zu bestätigen</b></p>
<p>[&#8230;] Der Rubel fällt also und die Reservern fließen recht schnell [aus dem Land] heraus, aber das erzeugt keine Inflation in Russland - eher im Gegenteil, die Disinflation ist gerade jetzt in Russland sehr stark, und wenn es tatsächlich so schnell weitergeht (insbesondere der starke Rückgang der Binnennachfrage) wird <strong>Deflation</strong> und nicht Inflation das große Kopfweh sein.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit nimmt auch zu, ebenso überfällige Lohnzahlungen, die im letzten Monat um 93% zugenommen haben. Die Arbeitslosenrate nahm auf 6,6% im November zu, dies ist der höchste Wert seit April, aber immer noch vergleichbar wenig im Verhältnis zu den historischen Werten, obwohl Experten andeuten, das diese Zahl 2009 leicht auf 10% bis 11% steigen könnte.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Ein unglaubliche Dreierwette - eine unilaterale Entscheidung, die zwei von Georgien sich abspaltenden Regionen anzuerkennen, ein Sturz des Ölpreises um 66% und die schlimmste Weltfinanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise [der 1920er Jahre] - trifft also zu und führt zu einer scharfen Spitze des Investoren-Unbehagens, so dass ungefähr 211 Milliarden Dollar aus Russland abgezogen wurden (Schätzung von Analysten der PNB Paribas) seit dem schicksalsträchtigen Tag im August, als die Panzer dröhnend durch den Roki-Tunnel fuhren. Wir warten jetzt darauf zu sehen, wie scharf „scharf“ wirklich ist, wenn wir über die Verlangsamung des russischen Bruttoinlandsprodukt 2009 reden, obwohl die wirklichen Fragen, die uns alle interessieren sollten, die Zukunft nach 2009 betreffen. Wenn die Rubelabwertung - wie anzunehmen ist - eine Zunahme der ausbleibenden Rückzahlungen von Devisenkrediten von Firmen und Privathaushalten bedeutet, wie lange braucht es, bis der russische Konsum und das russische Bankensystem sich von diesem Schlag erholen? Und wenn die Ölpreise sich irgendwann einmal erholen (2010?), was wird die russische Zentralbank und die für die Wirtschaft Verantwortlichen von dieser höchst unglücklichen Episode eines „geplatzten Booms“ gelernt haben.</p>
</div>
<p>Edward Lucas von <em>The Economist</em>  <a href="http://edwardlucas.blogspot.com/2008/12/russia-economy.html">schreibt</a>, die russische Wirtschaft sehe „wackelig“ aus:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Russia has been hit by a double blow. One is a collapse in the oil price. Urals crude is trading around $44 a barrel, whereas Russia’s budget had pencilled in an oil price of $70. The other is the credit crunch which means an end to cheap loans for an economy that had become used to a flood of petroroubles.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Public discontent is beginning to simmer. The problem is less the tiny self-proclaimed opposition, but spontaneous protests by citizens fed up with incompetent and arbitrary behaviour. A protest by drivers in the Russian far east brought a nervy response from official Kremlin media. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Russland wurde von einem doppelten Schlag getroffen. Das eine ist ein Zusammenbruch des Ölpreises. Rohöl aus dem Ural wird jetzt für ungefähr 44$ pro Barrel gehandelt, Russlands Staatshaushalt dagegen wurde für einen Ölpreis von 70$ entworfen. Das andere ist ein Wegbrechen der Kredite, was ein Ende der billigen Darlehen bedeutet für eine Wirtschaft, die sich an eine Flut von Petrodollars gewöhnt hatte.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Der Unmut der Öffentlichkeit beginnt zu gären. Das Problem ist weniger die winzige selbsternannte Opposition, sondern spontane Proteste von Bürgern, die genug haben von einem inkompetenten und willkürlichen Verhalten. Autofahrer-Protest im fernen Osten Russlands rief eine genervte Antwort der offiziellen Kreml-Medien auf den Plan. [&#8230;]</p>
</div>
<p>Oleg Kozlovsky, einer der Aktivisten der „winzigen selbsternannte Opposition“, wie sie Edward Lucas nennt, <a href="http://olegkozlovsky.wordpress.com/2008/12/19/public-unrest-rises-in-russia/">schreibt</a> über die Krise:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] By the way, the <strong>crisis</strong> is already beginning to affect the people. Andrei Illarionov (a prominent Russian economist, former Putin’s advisor on economics) publishes the official figures of industrial recession that he calls “disastrous”. Industrial output fell by 6.7% in November alone, which makes 13% in last five months. This is the worst monthly decrease since the beginning of the devastating World War II. It is even worse than in early 1990s (that are considered to be a synonym for nightmare in modern Russia) or during the 1998 crisis.</p>
<p>The gold rivers are dry for the first time since Vladimir Putin came to power and his government doesn’t seem to be prepared. Salaries and pensions are not paid in time anymore. In some regions elderly people only got half of their pension two weeks later and they don’t know when they receive the rest. The government tries to get more money from the people and raises tariffs, taxes and duties. This begins to cause discontent among the citizens. In Vladivostok, several thousands car drivers blocked all the main roads protesting a significant increase of customs duty for foreign cars. They demanded cancellation of the proposed reform and resignation of Vladimir Putin. Their next protest is scheduled for this Sunday.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Die <strong>Krise</strong> fängt übrigens schon an, auf die Menschen zu wirken. Andrej Illarionow (ein prominenter russischer Wirtschaftswissenschaftler und früherer Wirtschaftsberater Putins) veröffentlicht die offiziellen Zahlen der Rezession in der Industrie, die er „desaströs“ nennt. Der Umsatz der Industrie ging um 6,7% allein im November zurück, das sind in den letzten fünf Monaten 13%. Das ist der schlimmste monatliche Rückgang seit dem verheerenden zweiten Weltkrieg. Er ist sogar schlimmer als der in den frühen 1990er Jahren (im modernen Russland ein Synonym für Alptraum) oder der in der Krise von 1998.</p>
<p>Die Ströme von Gold sind zum ersten Mal versiegt, seit Wladimir Putin an die Macht kam, und seine Regierung scheint nicht vorbereitet zu sein. Löhne und Renten werden nicht mehr pünktlich gezahlt. In manchen Regionen haben alte Menschen zwei Wochen später nur die halbe Rente und sie wissen nicht, wann sie den Rest bekommen. Die Regierung versucht mehr Geld vom Volk zu bekommen und erhöht Gebühren, Steuern und Zölle. Das fängt an, Unruhe unter den Bürgern verbreiten. In Wladiwostok blockierten einige tausend Autofahrer alle Hauptstraßen um gegen einen deutlichen Anstieg der Zölle für ausländische Autos zu protestieren. Sie verlangten die Aufhebung der Reform und den Rücktritt von Wladimir Putin. Ihr nächster Protest wird diesen Sonntag stattfinden.</p>
</div>
<p><em>Streetwise Professor</em> <a href="http://streetwiseprofessor.com/?p=1143">argumentiert</a>, dass die Abwertung des russischen Rubels zu lange brauche, was schlecht für die Wirtschaft sei und der Grund dafür, dass Russland den „Frosch kocht, indem es die Temperatur langsam höher dreht, anstatt sich die Währung auf einen Kurs hin bewegen zu lassen, der die trüben Fundamentaldaten des Landes widerspiegelt“ sei „aller Wahrscheinlichkeit nach die Innenpolitik“:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] <a href="http://uk.reuters.com/article/marketsNewsUS/idUKLG67630320081216?pageNumber=3">The most recent–and most serious–protests occurred in Vladivostok in response to the government’s attempt to protect the imploding domestic car industry (misery loves company) by restricting imports of used cars.</a></p>
<p>As Russia has experienced numerous times in its history–think 1905, 1917, 1991–protests of this sort can snowball. </p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>The car tariff decision reeks of desperation in the Kremlin–and the White House (on the Moskva).  An ad hoc response taken in haste to defuse one problem creates another.  Putin has few good options.  With the entire economy imploding, everybody is hurting, and moves to help one sector will only aggravate the suffering in others.  Such clumsy moves will quickly undermine the aura of competence surrounding Putin–an aura created by luck (skyrocketing prices for raw materials and a predictable recovery from an inherited economic disaster) rather than by any real economic policy acumen.  Once this aura disappears, the potential for protests and disenchantment grows.  He has only made the ultimate reckoning worse by his failure to level with the Russian people about the seriousness of the situation.  How will Putin likely respond?  I think we all know (and dread) the answer–the answer implicit in the strengthening of the MVD. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] <a href="http://uk.reuters.com/article/marketsNewsUS/idUKLG67630320081216?pageNumber=3">Die letzten - und schwerwiegendsten - Proteste fanden in Wladiwostok statt, als Reaktion auf den Versuch der Regierung, die implodierende heimische Autoindustrie (geteiltes Leid) durch Importbeschränkungen bei Gebrauchtwagen zu schützen.</a></p>
<p>Wie Russland es unzählige Male in seiner Geschichte erlebt hat - denken Sie an 1905, 1917, 1991 - können solche Proteste Lawinen auslösen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Der Entscheidung über die Zölle haftet ein Geruch von Verzweiflung im Kreml und im Weißen Haus (an der Moskwa) an. Eine ad-hoc-Antwort zum Entschärfen eines Problem schafft noch eines. Putin hat nur wenige gute Möglichkeiten.Da die ganze Wirtschaft implodiert, tut jedem etwas weh und [Schach-]Züge, die einer Branche helfen, verschlimmern nur die Leiden anderer. Solche unbeholfenen Züge werden schnell die Aura der Kompetenz unterminieren, die Putin umgibt - eine Aura, die mehr vom Glück geschaffen wurde (in den Himmel schnellende Preise für Rohstoffe und eine vorhersagbare Erholung von einer ererbten Wirtschaftskatastrophe), denn von wirklichem wirtschaftspolitischem Scharfsinn. Wenn diese Aura verschwindet, wächst das Potenzial für Proteste und Entzauberung. Unter dem Strich hat er alles noch schlimmer gemacht durch sein Versagen, dem russischen Volk den Ernst der Lage ehrlich darzustellen. Wie wird Putin wohl reagieren? Ich schätze, wir alle wissen (und fürchten) die Antwort - die Anwort, die in der Stärkung des MWD [Innenministeriums] liegt.<br />
[&#8230;]</p>
</div>
<p>In einem weiteren Posten<br />
<a href="http://streetwiseprofessor.com/?p=1154">zitiert <em>Streetwise Professor</em>  einige Medienberichte</a> „die offen das Unruhepotenzial in Russland diskutieren und die wahrscheinliche Antwort der Regierung darauf diskutieren“ - und folgert:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Discontent is rising, albeit slowly, and the authorities are very, very nervous.  What is remarkable is that the full economic impact of the crisis has not been felt.  The layoffs are just beginning. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Die Unzufriedenheit wächst, wenn auch langsam, und die Behörden sind sehr, sehr nervös. Bemerkenswert ist, dass die ganzen wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise noch nicht zu spüren sind. Die Entlassungen beginnen gerade erst. [&#8230;]</p>
</div>
<p><em>Sean&#39;s Russia Blog</em> hat mehr Informationen <a href="http://seansrussiablog.org/2008/12/15/russias-far-east-says-no-new-taxes/">zu den Autofahrer-Protesten</a> in Wladiwostok:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] While most international reporting has focused on the arrests of some 90 demonstrators at the sparsely attended the Dissenters’ March in Moscow, on the other side of the country thousands of people paralyzed the city of Vladivostok for five hours in a protest against taxes on the purchase of foreign cars.  The <a href="http://www.moscowtimes.ru/articles/detail.php?ID=373168">increase set to take effect</a> on January 11, 2009 will increase the price of an imported car by 10 to 20 percent.</p>
<p>The action pits the Russian government and citizen against each other in the form of a classic tax revolt.  Ironically, the government’s attempt to protect the fledgling Russian auto industry from foreign competition has found its greatest foe among the very people Russia’s economic boom has benefited: those Russians who now have enough disposable income to buy a new car. </p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>The protesters can say that their action was a success.  They may have been dismissed by the national television media, but they got the attention of their intended target: local and national leaders. Today, deputies from Primorya voted unanimously to appeal to Medvedev, Putin and the State Duma to reverse the planned tariffs on foreign cars.  The Federal Council has already promised to help the protesters. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Während die meiste internationale Berichterstattung sich auf die Verhaftung von gerade mal 90 Demonstranten des dünn besuchten Marschs von Andersdenkenden im Moskau fokussierte, legten am anderen Ende des Landes tausende Menschen die Stadt Wladiwostok für fünf Stunden lahm durch einen Protest gegen Steuern auf den Kauf ausländischer Autos. Die am 11.01.2009 <a href="http://www.moscowtimes.ru/articles/detail.php?ID=373168">in Kraft tretende Erhöhung</a> [en] wird den Preis importierter Autos um 10 bis 20 Prozent erhöhen.</p>
<p>Durch die Aktion stehen die russische Regierung und die Bürger einander gegenüber in Form einer klassischen Steuerrevolte. Ironischerweise hat der Versuch der Regierung die flügge werdende russische Autoindustrie zu schützen seine größten Feinde gerade unter denjenigen, die von Russlands Wirtschaftsboom profitiert haben: den Russen, die jetzt genügend verfügbares Einkommen haben, um ein neues Auto zu kaufen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Die Protestierer können ihre Aktion einen Erfolg nennen. Sie mögen von den landesweiten Medien ignoriert worden sein, aber sie erreichten die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe: die Politiker auf lokaler und nationalen Ebene. Heute stimmten die Abgeordneten der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Region_Primorje">Region Primorje</a> einstimmig dafür, Medwedjew, Putin und die Staatsduma aufzufordern, die geplanten Zölle auf ausländische Autos zurück zu nehmen. Der Föderationsrat hat schon versprochen, den Protestierern zu helfen. [&#8230;]</p>
</div>
<p><em>IZO</em> <a href="http://www.izo.com/2008/12/many-photos-of-the-14-december-rally-in-vladivostok-to-protest-against-the-raising-of-import-tariffs-on-used-cars-izo-earli.html">verweist</a> auf  <a href="http://matroskin-cat.livejournal.com/80893.html"><br />
Fotos der Demonstration von Wladiwostok</a> [ru] des Livejournal-Benutzers <em>matroskin-cat</em>.</p>
<p><em>Window on Eurasia</em> <a href="http://windowoneurasia.blogspot.com/2008/12/window-on-eurasia-gontmakhers-warning.html">liefert die Übersetzung</a> von einigen der Slogans, die in Wladiwostoks zu sehen waren:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] But perhaps more worrisome to the authorities both locally and in Moscow were some of the slogans that the protesters carried. Many cars featured printed signs saying “Separate Moscow from Russia,” and at least a few had posters saying “Give Vladivostok and the Kuriles to Japan” [&#8230;].</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Am meisten Sorgen machten sich die Behörden sowohl vor Ort als auch in Moskau über die Slogans, die die Demonstranten trugen. Viele Autos waren mit gedruckten Schildern wie „trennt Moskau von Russland“ bestückt und immerhin ein paar hatten Posters mit dem Text „Gebt Wladiwostok und die Kurilen den Japanern“.</p>
</div>
<p>Der Blog von RFE/RL&#39;s - <em>The Power Vertical</em> - <a href="http://www.rferl.org/Content/Voices_In_The_Wilderness/1360829.html">schreibt</a> über die Proteste zur Krise in Russland:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] But bread-and-butter issues have greater resonance (and not just in Russia, of course). And there are indications that the number of bread-and-butter issues &#8212; inflation, unemployment, utility-rates hikes, officers released from service because of military reform, etc. &#8212; that Russians might become peeved about is on the rise as the economic crisis unfolds.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>But the Kremlin is sure to recognize the danger of giving in to the demands of this small protest (about 5,000 people in Vladivostok). In a country with mounting social tensions and economic problems, with a stage-managed political system and a tongue-tied media, the last thing the authorities will want to do is send the signal that the &#8220;feedback mechanism&#8221; of mass unrest is a good way of getting a message to Moscow. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Aber Brot-und-Butter-Themen haben eine größere Ressonanz (und natürlich nicht nur in Russland). Und es gibt Hinweise darauf, das die Zahl der Brot-und-Butter-Themen — Inflation, Arbeitslosigkeit, Gebührenerhöhungen, entlassene Offiziere wegen der Reform des Militärs, usw. — über die sich die Russen ärgern könnten, zunehmen, wenn die Krise um sich greift.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Aber der Kreml wird sicher die Gefahr erkennen, die darin liegt, den Forderungen dieses kleinen Protests nachzugeben (ungefähr 5000 Leute in Wladiwostok). In einem Land mit wachsenden sozialen Spannungen und wirtschaftlichen Problemen, mit einem inszenierten politischen System und sprachlosen Medien, werden die Behörden wohl nicht das Signal senden wollen, dass der „Rückkopplungsmechanismus“ des Massenaufruhrs die richtige Art und Weise sei eine Nachricht nach Moskau zu bekommen. [&#8230;]</p>
</div>
<p><a href="http://www.robertamsterdam.com/2008/12/preemptive_repression.htm">Auf dem Blog von Robert Amsterdam</a> [en] findet sich „eine exklusive Übersetzung von <a href="http://www.rbcdaily.ru/2008/12/17/focus/395138">RBK Daily</a> über die Vorkehrungen der russischen Sicherheitskräfte um Aufständen oder Unruhen wegen der Wirtschaftskrise zu begegnen“</p>
<p>Auf dem Blog von Robert Amsterdam gibt es auch eine Übersetzung eines „kleinen Glossars politisch korrekten journalistischen Vokabulars in Zeiten der Krise“ - <a href="http://www.robertamsterdam.com/2008/12/a_glossary_of_russias_economic_euphemisms.htm">im folgenden ein Ausschnitt</a>:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Crisis&#8221; - ought to write - &#8220;world crisis&#8221;<br />
&#8220;Threat of devaluation&#8221; - financial crisis in the USA<br />
[&#8230;]<br />
&#8220;No job openings&#8221; - the personnel shortage in Russia has been overcome<br />
&#8220;Oil has gotten cheaper by two&#8221; - prices for gasoline have fallen by 0.37%!<br />
[&#8230;]<br />
&#8220;I&#39;ve been laid off&#8221; - I&#39;ve gone freelance<br />
&#8220;Dollar&#8221; - the falling-in-the-long-term American currency
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>„Krise“ - bitte schreiben Sie - &#8220;weltweite Krise&#8221;<br />
„drohende Abwertung“ - Finanzkrise in den USA<br />
[&#8230;]<br />
„Keine offenen Stellen“ - die Personalknappheit in Russland ist überwunden worden<br />
„Öl ist halb so teuer“ - die Benzinpreise sind um 0,37% gefallen!<br />
[&#8230;]<br />
„Ich bin entlassen worden“ - Ich bin Freelancer geworden<br />
„Dollar“ - die langfristig fallende amerikanische Währung
</p>
</div>
<p><a href="http://moscownotes.wordpress.com/2008/12/08/russian-apathy/">Dieser Post</a> auf <em>Notes on Moscow</em> zeigt, dass die russischen Medien die oben zitierten Euphemismen wohl tatsächlich auf die eine oder andere Art gebrauchen werden:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] The financial crisis here is entirely blamed on America and excesses of the West by the media, where the press is allowed to speak only of a global financial crisis to which Russia has fallen victim, not that Russia has in any way contributed to its economic issues. [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Die Finanzkrise wird hier vollständig Amerika und den Exzessen des Westens angelastet, und die Presse darf nur von einer globalen Finanzkrise sprechen, der Russland zum Opfer gefallen ist, nicht davon dass Russland auf irgendwelche Art und Weise zu seinen Wirtschaftsproblemen beigetragen habe. [&#8230;]</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>China: Offizieller Bericht - die politische Aristokratie herrscht über den nationalen Reichtum</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/08/china-offizieller-bericht-die-politische-aristokratie-herrscht-uber-den-nationalen-reichtum/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 10:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonBob Chen  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Macht macht Geld, Geld macht Macht, das ist nicht weiter ungewöhnlich. Dass die Mächtigen instinktiv ihre Privilegien an ihre Kinder weitergeben wollen, ist auch nachvollziehbar. Aber in China wurde die Frage, wie weit dieses Phänomen geht, lange als Tabu behandelt.
Untersuchungen zu diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/bob-chen/">Bob Chen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/07/china-official-report-political-aristocracy-has-ruled-national-wealth/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Macht macht Geld, Geld macht Macht, das ist nicht weiter ungewöhnlich. Dass die Mächtigen instinktiv ihre Privilegien an ihre Kinder weitergeben wollen, ist auch nachvollziehbar. Aber in China wurde die Frage, wie weit dieses Phänomen geht, lange als Tabu behandelt.<br />
Untersuchungen zu diesem Thema - falls es überhaupt welche gab - wurden als Top Secret unter Verschluss gehalten. Aber dank der &#8220;ungewöhnlichen Offenheit&#8221; der chinesischen Medien ist jetzt eine erstaunliche Ziffer ans Tageslicht gekommen. Untersuchungen zeigen - wie nicht anders zu erwarten -, dass die Monopolisierung sozialen Reichtums Hand in Hand mit politischer Macht geht. Wirklich überraschend ist allerdings die Tatsache, dass diese Zahlen über <a href="http://news.xinhuanet.com/newmedia/2006-10/20/content_5227379.htm">Xinhua News</a>, die staatliche Nachrichtenagentur, an die breite Öffentlichkeit gelangt sind.<br />
Die in zwei Berichten veröffentlichten Angaben sind von einem Professor in einem Zeitungsartikel zitiert worden. Der Artikel wurde online auf Xinhua.net unter dem Titel &#8220;Anlass zur Sorge: Was sich hinter erstaunlichen Zahlen verbirgt&#8221; veröffentlicht. Dieser Artikel zog schnell die Aufmerksamkeit der Blogosphäre auf sich. <a href="http://www.bullog.cn/blogs/qianliexian2/archives/234539.aspx">Muji</a> auf Bullog.cn griff den Text auf und zitierte die wichtigsten Zahlen gleich im Titel:</p>
<blockquote><p>官方：亿万富翁3220人中2932人是高干子女</p>
<div class="translation">Offizieller Bericht: 2.932 von 3.220 Milliardären in China sind Kinder hoher Funktionäre</div>
</blockquote>
<p>Im <a href="http://news.xinhuanet.com/newmedia/2006-10/20/content_5227379.htm">Originalartikel</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>中国社会科学院两年前的《当代中国社会流动》研究报告曾有统计说，我国处于社会优势地位的阶层，高干子女职业继承性明显增强，“干部子女当干部的机会比常人高2.1倍”。</p>
<div class="translation">&#8220;Soziale Mobilität im heutigen China&#8221;, ein vor zwei Jahren von der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften erstellter Forschungsbericht, legt den Schluss nahe, dass die Kinder von hohen Funktionären bessere Chancen haben, den Status ihrer Eltern zu erben.&#8221; Die Kinder von hohen Funktionären haben 2,1 Mal mehr Chancen als andere, selbst hohe Posten zu bekleiden.&#8221;</div>
</blockquote>
<p>Noch interessanter sind jedoch die Daten, die von einigen der Partei unterstehenden Forschungsagenturen wie dem Forschungsinstitut des Staatsrates und der Zentralen Parteiakademie stammen:</p>
<blockquote><p>截至今年3月底，内地私人拥有财产（不包括在境外、外国的财产）超过5000万以上的有27310人，超过1亿元以上的有 3220人。超过1亿元以上者，有2932人是高干子女，他们拥有资产20450余亿元。而考证其资产来源，主要是依靠家庭背景的权力下的非法所得和合法下的非法所得。</p>
<div class="translation">Laut Statistiken bis März dieses Jahres besitzen 27.310 Personen in China jeweils ein Vermögen von über 50 Millionen (Renminbi), 3.220 Personen besitzen jeweils mehr als 100 Millionen, und 2.932 sind Kinder von hohen Funktionären; zusammengenommen beträgt ihr Vermögen mehr als 2.054 Milliarden. Eine weitere Studie besagt, dass das Vermögen meist aus illegalen Einkünften stammt, die durch die politische Macht der Familie ermöglicht wurden, und aus illegalen Einkünften aus legalen Quellen (so der Originaltext, Anm. d. Übers.).</div>
</blockquote>
<p>Netizen 常非常 antwortete postwendend:</p>
<blockquote><p>官方也承认这个了，感动中……</p>
<div class="translation">Die Regierung gibt endlich die Tatsachen zu! Ich bin gerührt &#8230;</div>
</blockquote>
<p>牛家庄客 macht sich lustig:</p>
<blockquote><p>革命的目标实现了!</p>
<div class="translation">Das Ziel der Revolution ist verwirklicht!<br />
(&#8221;Revolution&#8221; bezieht sich auf die kommunistische Revolution 1949, die die Volksrepublik begründete;  Anm. des Übers.)</div>
</blockquote>
<p>Er erzielte 60 &#8220;Unterstützungs&#8221;-Clicks.<br />
hcgs2218 schreibt:</p>
<blockquote><p>内地私人拥有财产（不包括在境外、外国的财产）<br />
这个统计很不全面啊。如果包括的话，我们可以说，共产主义终于在高干子弟群体实现鸟。</p>
<div class="translation">Die Daten beziehen sich nur auf das Vermögen in Festland-China, berücksichtigt aber nicht Gelder in anderen Gebieten.<br />
Diese Statistiken sind bei weitem nicht vollständig. Würde man das ins Ausland transferierte Vermögen einberechnen, könnten wir endlich sagen, dass der Kommunismus unter den Kindern hoher Funktionäre (高干子弟) Wirklichkeit ist.</div>
</blockquote>
<p>刘亚玲x1300000000 hinterfragt die etwas seltsame Behauptung in dem Artikel:</p>
<blockquote><p>‘合法下的非法所得’？？？<br />
说合法，就合法，<br />
说非法，就非法，<br />
合法也非法，<br />
非法也合法，<br />
党妈说了算</p>
<div class="translation">“Illegale Einkünfte aus legalen Quellen”??? Wenn es heißt, &#8220;legal&#8221;, dann wird es schon legal sein; wenn es heißt &#8220;illegal&#8221;, dann wird es schon illegal sein. Das Legale ist illegal, das Illegale ist legal. Wenn Mutter Partei es so sagt, dann ist es eben so.</div>
</blockquote>
<p>杨佳第二 (Zweiter Yang Jia) jedoch verliert keine Zeit auf Ironie, sondern schreit zornig:</p>
<blockquote><p>上帝让人灭亡，必先让其疯狂。努力攫取吧，因为这是你们通往地狱的纸钱！！！！！！！！！</p>
<div class="translation">Wenn Gott entschlossen ist, einen Menschen zu zerstören, muss er ihn zuerst verrückt machen. Nimm also so viel du erwischen kannst, das  wird deine Währung auf dem Weg zur Hölle sein!!!!!</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kolumbien: Regierung, Banken und Schneeballsysteme</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/26/kolumbien-regierung-banken-und-schneeballsysteme/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Die Kolumbianer schäumen vor Zorn nach dem letzte Woche mehrere Investitionsbüros zusammengebrochen sind, die nach dem Ponzi-Schema als Schneeballsysteme funktionierten, wo die Leute ihre Ersparnisse investieren und mehr als 300% Zins erhalten konnten. Das letzte übrige Unternehmen war DMG, das eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/19/colombia-government-banking-and-pyramid-schemes/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/dmg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-52847" title="dmg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/dmg.jpg" alt="faithful supporter of DMG" /></a>Die Kolumbianer schäumen vor Zorn nach dem letzte Woche mehrere Investitionsbüros zusammengebrochen sind, die nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi">Ponzi-Schema als Schneeballsysteme</a> funktionierten, wo die Leute ihre Ersparnisse investieren und mehr als 300% Zins erhalten konnten. Das letzte übrige Unternehmen war DMG, das eine sehr große Anhängerschaft hat und gegen das nun ermittelt wird und dessen Eigentümer nun wegen Verdacht auf <a href="http://mensual.prensa.com/mensual/contenido/2008/11/19/hoy/panorama/1597020.html">Verbindung zu Drogenkartellen</a>, Geldwäsche und Veruntreuung festgenommen wurden. Erstaunlich ist aber, dass seine Anhänger es bisher unermüdlich unterstützen, indem sie DMG und seine Strategien in Foren, Kommentaren und Websites verteidigen.</p>
<p>Das Thema der Schneeballsysteme ist im Moment so brennend, dass Popmusiksänger schon Lieder darüber veröffentlicht haben, wie <a href="http://laguayabita.blogspot.com/2008/11/cantantes-populares-ya-les-sacaron.html">La Guayabita berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>“Pongan cuidado señores<br />
lo que les vengo a contar<br />
por eso de las pirámides</p>
<p>nadie quiere trabajar<br />
miren la fila tan larga<br />
que hay que hacer pa&#39; consignar<br />
yo con esos intereses<br />
hasta me lo hago …<br />
mamá me lo dijo un día<br />
no meta la plata allá<br />
porque esta gente es muy viva<br />
y lo van es a robar”.</p></blockquote>
<div class="translation">“Passt auf meine Herrn,<br />
auf was ich Ihnen werd erzähl&#39;n,<br />
wegen den Schneebällen<br />
mag keiner mehr arbeiten.<br />
Schaun&#39; sie sich die lange Schlange an:<br />
wo man stehn muss um einzuzahl&#39;n.<br />
Bei diesen Zinsen<br />
würd&#39; sogar ich das machen…<br />
Mama hat mir mal gesagt:<br />
tu da keine Moneten hin,<br />
denn diese Leute sind ziemlich schlau,<br />
und sie werden klau&#39;n”.</div>
<p>Wir haben über diese Schneeballsysteme und DMG schon früher berichtet. Mehr zu lesen gibt es in <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/09/10/colombia-people-falling-prey-to-pyramid-schemes/">Colombia: people falling prey to pyramid schemes</a> [Kolumbien: Menschen werden zur Beute der Schneeballsysteme].<a href="http://atalap.blogspot.com/2008/11/las-famosas-piramides-dmg-drfe.html"> Jaime Plata schreibt im Blog der Atalap-Gruppe</a> über die Schneeballsysteme und DMG, er zeigt auf, wie diese Schneeballsysteme sich auf die Dorfgemeinschaften ausgewirkt haben. So erklärt er zum Beispiel die Inflationsblase, in der Güter teurer geworden sind, seit die Leute mehr Geld zum Ausgeben haben, aber auch die Tatsache, dass flüssige Mittel in diesen Gemeinschaften praktisch verschwunden sind, seit alles Bargeld in diese Unternehmen investiert wird:</p>
<blockquote><p>Sabían que en algunos pueblos del Putumayo y Nariño los campesinos han dejado de sembrar papa, yuca, y hasta Coca, porque las pirámides les dan un mejor salario y no hay necesidad de matarse trabajando en un trabajo honrado!! También hay otros municipios que ya no tienen dinero circulante para usar, porque todo el dinero esta metido en estas pirámides, están teniendo que regresar al trueque porque no hay liquidez!!</p></blockquote>
<div class="translation">Wussten Sie, dass in einigen Dörfern von Putumayo und Nariño die Bauern aufgehört haben, Kartoffeln, Yucca, und sogar Coca zu pflanzen, weil die Schneeballsysteme ihnen ein besseres Gehalt zahlen und es keinen Grund gibt, sich tot zu machen, indem man einer ehrlichen Arbeit nachgeht!! Es gibt auch andere Orte, wo sie kein Geld mehr im Umlauf haben, weil alles Geld in diese Schneeballsysteme gesteckt wurde, sie müssen jetzt zum Tauschhandel zurückkehren, weil es keine Liquidität mehr gibt!!</div>
<p>In den Kommentaren zeigt <a href="http://atalap.blogspot.com/2008/11/las-famosas-piramides-dmg-drfe.html?showComment=1227019200000#c7718215127912031519">pastusos</a> eine vollständig neue Perspektive des Problems auf, die DMG stützt. Der genannte Vorfall, bei dem die Polizei Geld gestohlen haben soll, ist in <a href="http://link.brightcove.com/services/link/bcpid2439425001/bctid2476098001">diesem Video</a> zu sehen.</p>
<blockquote><p>te cuento que gracias al dmg en el putumayo se dejo de sembrar coca y no por el glifosato ni por las campañas de publicidad mal hechas, porque empresas como esta aclaro NO SON PIRAMIDES LOGRO QUE este hermoso municipio tuviera otra oportunidad, oportunidad que el gobierno no les brindo ni les brindara jamaz[sic], jovenes profesionales sin empleo ni oportunidad alguna lograron proyectarse y salir adelant[sic], a su ignorancia les aclaro que carlos suarez nunca se volo y nunca incumplio, al contrario medios como rcn y caracol crearon panico en la gente permitiendo que las autoridades se tomaran las oficinas y como quedo registrado en pasto se robaran el dinero de los aportantes, siendo los principales autores del complot de sarmiento y grupo aval que manejan nuestro pais a su antojo y a nuestro presidente que le dio la espalda al pueblo</p></blockquote>
<div class="translation">ich sag dir: in Putamayo hat man dank DMG aufgehört, Coca zu pflanzen und nicht wegen dem Gliphosphat oder wegen den schlecht gemachten Werbekampagnen, weil solche Unternehmen wie ich hier klar stelle KEINE SCHNEEBALLSYSTEME SIND, SCHAFFTEN SIE ES, dass dieser schöne Ort eine andere Gelegenheit hatte, eine Gelegenheit, die die Regierung ihm nicht bot und ihm nie bieten wird (sic), junge Geschäftsmänner ohne Anstellung und ohne jede Chance schafften es, sich nach vorne zu katapultieren (sic), und zu Ihrer Ignoranz erkläre ich Ihnen, dass Carlos Suarez sich nie davongemacht und nie sein Wort gebrochen hat, im Gegenteil: Medien wie RCN oder Caracol haben eine Panik unter den Leuten erzeugt, die den Behörden erlaubt hat, die Büros zu beschlagnahmen und wie in Pasto [<a href="http://link.brightcove.com/services/link/bcpid2439425001/bctid2476098001">auf Video</a>] festgehalten wurde, das Geld der Investoren zu stehlen. Damit sind die Hauptverursacher des Komplotts der Verschwörung um Sarmiento und die AVAL-Gruppe die, die dieses Land nach ihrer Lust und Laune verwalten und nach der unseres Präsidenten, der dem Volk den Rücken zukehrt.</div>
<p>Eine Insider-Sicht des DMG-Systems wird gezeigt in <a href="http://chapinews.wordpress.com/2008/08/04/un-midas-en-el-tropico/">Ein Midas in den Tropen [es]</a>, wo Julio Caycedo und Nathan Jaccard den Vorgang untersuchen, wie jemand Teil von DMG wird, und Beispiele erfolgreicher Kunden bringen, die es schafften, Produkte wie Autos oder Computer zu kaufen, und sie später aus den Rückzahlungen abzuzahlen, so dass sie praktisch umsonst waren. Die Kommentare kommen zum größten Teil von Unterstützern DMGs, die glauben, dass es die Schuld der Regierung sei, wenn DMG zusammenbreche und nicht die Schuld des Unternehmens. Sie halten David Guzmán Murcia für den Messias, der sie aus der Armut geholt hat. Eines der stärksten Argumente seitens DMG hat zu tun mit dem Misstrauen den Banken in Kolumbien gegenüber, und damit, wie jemand, nachdem er eine gewisse Menge Geld auf der Bank gespart hat, am Jahresende weniger hat, weil die Banken für Kontoführung, telefonische Anfragen und anderes verdeckte Abzüge machen, wohingegen er in DMG investiert und 6 Monate später denselben Geldbetrag erhält, den er investiert hat.</p>
<p><a href="http://chapinews.wordpress.com/2008/08/04/un-midas-en-el-tropico/#comment-121">Marialucy</a> kommentiert, was die anderen Unterstützer zu wiederholen scheinen:</p>
<blockquote><p>Yo he invertido en sitios aparentemente seguros como Corfipacífico, Fondos de Pensiones, Bolsa de Bogotá, Cáceres y Ferro y en todos he perdido dinero.</p>
<p>Que no me vengan a decir ahora que DMG es inseguro. Y si es así, prefiero perder la plata con ellos y no con instituciones donde uno pierde y el banquero siempre está barrigón y con las arcas llenas. Por lo menos David Murcia ayudó a mucha gente y si no alcanza para mí, bueno, qué se va a hacer!</p>
<p>Lo que sí es cierto es que el gobierno se mete en problemas si lo hace quebrar. Además los periodistas tienen mucho que ver con ésto pues se ensañan dándoselas de virtuosos y éticos.</p>
<p>Ojalá nos vaya bien.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe in scheinbar Sicheres investiert wie Corfipacífico, Pensionsfonds, die Börse von Bogotá, Cáceres y Ferro, und mit allen habe ich Geld verloren.</p>
<p>Also kommen Sie mir jetzt nicht damit, DMG sei unsicher. Und wenn es so ist, dann ziehe ich es vor, das Geld an sie [DMG] loszuwerden und nicht an Institutionen, wo man verliert und der Banker immer ein Fettwanst mit vollen Truhen ist. Immerhin hat David Murcia vielen Leuten geholfen und wenn es für mich nicht reicht, na schön, was soll man da machen?</p>
<p>Eines ist sicher: die Regierung wird sich eine Menge Probleme einhandeln, wenn sie DMG in den Bankrott treibt. Außerdem haben die Journalisten viel damit zu tun, weil sie den tugendhaften und ethischen Oberlehrer geben.</p>
<p>Hoffentlich wird es uns wohlergehen.</p>
</div>
<p>Vor kurzem beim Zusammenbruch eines anderen Schneeballsystems [im Spanischen und Englischen auch als Pyramidensystem bezeichnet] hinterließ ein Unternehmen eine Abschiedsnachricht an der Eingangstür seines Büros, die <a href="http://www.juandavidescobar.com/2008/11/estimados-inversionistas.html">Reticente</a> auf seinem Blog wiedergibt, in der das Unternehmen die leichtgläubigen Investoren dafür schilt, zu glauben, es gebe einen einfachen, schnellen Weg ohne Anstrengung Geld zu verdienen. Sie endet mit:</p>
<blockquote><p>“Y recuerden, las únicas pirámides que existen y no se van, son las de Egipto. Les deseamos una triste navidad y vergonzoso año nuevo pelado.”</p></blockquote>
<div class="translation">“Und denken Sie daran, das die einzigen Pyramiden, die nicht davonlaufen, die in Ägypten sind. Wir wünschen Ihnen ein trauriges Weihnachten und ein Beschämtes Neues Jahr.”</div>
<p>Es gibt sogar eine Facebook-Gruppe, in der die Möglichkeit diskutiert wird, David Murcia Guzmán könnte der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=21201598243#/topic.php?uid=21201598243&amp;topic=5247">nächste Präsidentschaftskandidat</a> sein. Auch wenn es kaum übersetzbar in einen Blog Post ist, zeigen Anrufe in Radiosendungen, dass seine Anhänger David Murcia fast für einen Messias halten und von ihm als Propheten sprechen, auf dem die Regierung ungerechterweise herumhacke, weil er den Armen geholfen habe.</p>
<p>Eine der größeren Beschwerden war, dass die Regierung so wenig getan hätte, die keine Maßnahmen ergriff, um die Leute davon abzuhalten, in diese Systeme zu investieren. Wenn es so illegal war, warum setzte dem die Regierung dann kein Ende, und warum erhob sie Unternehmenssteuern, wenn es in einer gesetzlichen Grauzone lag? <a href="http://www.laneros.com/showpost.php?s=edb3f8100e15c810d142572bdcd443b1&amp;p=2575816&amp;postcount=1532">Einige Leute</a> haben ihre eigenen Verschwörungstheorien zur Beziehung der Regierung mit DMG:</p>
<blockquote><p>Bueno pues segun mi Fuente que trabaja directamente en DMG; hace algunos años hubo un negocio para Lavar dinero del Narcotrafico, en especial de los paramilitares através de DMG y en estas marañas estaba interesadisimo don Alvarito asi que, segun la parte Administrativa de DMG mientras Alvarito este y se mantenga en el Poder DMG se mantiene protegida y funcionando. Osea que al cosa ya tiene mas sentido.</p></blockquote>
<div class="translation">Also nach meiner Quelle, die direkt bei DMG arbeitet, gab es vor einigen Jahren eine Vereinbarung, Geld aus dem Drogenhandel zu waschen, ganz speziell solches der Paramilitares mittels DMG und an diesem Dickicht war höchst interessiert Don Alvarito [Präsident Álvaro Uribe]. Dass solange er an der Macht sei und bleibe, auch DMG geschützt bleiben und funktionieren werde, so [der] Verwaltung[smitarbeiter] von DMG. Ich wage zu sagen, das die Sache damit schon mehr Sinn ergibt.</div>
<p>DMG hat sich auch selbst verteidigt auf dem YouTube Channel: In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iimiEg_Wt1A">DMG Vs. Financial Terrorism (Part 1)</a> gibt er [David Murcia] Aval group und deren Bankdirektoren die Schuld am Zusammenbruch von DMG, da sie sich geweigert hätten, mit DMG Handel zu treiben und ihren Schlamm-Wurf-Taktiken der Organisation gegenüber:</p>
<div class="notes">[Anmerkung des Übersetzers: das Video ist nicht mehr auf Youtube verfügbar.]</div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100"></embed></object></p>
<p>Derzeit ist die Auslieferung von David Murcia in Gang, um in vor Gericht zu stellen, aus Panama, wo er jetzt mit seiner Frau, seiner Mutter und anderen Familienmitgliedern lebt. Die Unterstützer DMGs beschuldigen die Regierung, die Guthaben der Firma eingefroren zu haben und glauben felsenfest, dass das Geld, dass sie bekommen hatten, mit Investitionen und Handel zu tun hatte. In der Hauptstadt Bogotá marschierten sie gestern zur Unterstützung ihres Helden. Auf ihrem Blog <a href="http://www.dejentrabajar.com/">“Let us Work”</a> können Sie Bilder sehen, Posts lesen, und [das Thema aus] ihre[r] Perspektive betrachten. Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZQ24E_G_uHk">folgende Video</a> ist eine Aufzeichnung der Demonstration am 17. November, zur Unterstützung von DMG aus Protest gegen die Regierung:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100"></embed></object></p>
<p>Wie Apeláez in <a href="http://doblemachete.blogspot.com/2008/11/el-mesias-del-putumayo.html">“Der Messias von Putumayo ”</a> schreibt - mit harten Zahlen, die seine Argumente stützen:</p>
<blockquote><p>En particular, los holgazanes que invierten en DMG parecen no entender ( o entender muy bien) el riesgo que está detras de sus inversiones. Actuan como fanáticos religiosos detras del nuevo mesias que promete fortunas con sólo esperar y confiar. Suponen, también, que los retornos de su inversión son una muestra contundente de la mezquindad del sistema financiero colombiano y están dispuestos a inmolarse con tal de proteger al mechudo.</p>
<p>Según han dicho en los medios, cerca de trescientos mil colombianos son holgazanes que tienen una parte de sus ahorros en DMG. Si cada uno de estos tuviera invertido en promedio doscientos cincuenta mil pesos, hoy DMG estaría manejando en su último round cerca de treinta y ocho millones de dolares. Para poder cumplirle a sus inversores, el señor del pelo largo necesita recoger casi ciento veinte millones de dolares o de lo contrario colapsa. Si lo logra, necesitará trescientos cincuenta y cuatro millones de dolares para mantenerse a flote, y en caso de lograr conseguir esta plata con sus amigos oscuros, necesitará mil y pico millones de dolares para evitar ser crucificado.</p>
<p>La tiene dificil el mesias.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Ganz besonders die Faulenzer, die in DMG investieren, scheinen nicht (oder nicht besonders gut) das Risiko hinter ihren Investitionen zu verstehen. Sie benehmen sich wie religiöse Fanatiker hinter dem neuen Messias, der Reichtümer denen verspricht, die nur warten und vertrauen. Sie halten auch die Rückzahlungen auf ihre Investition für einen überzeugenden Beweis für den schlechten Zustand des kolumbianischen Finanzsystems und sind bereit, sich zum Schutz des Langhaarigen [David Murcia] zu opfern.</p>
<p>Wie in den Medien zu hören, sind ungefähr dreißigtausend Kolumbianer Faulenzer, die einen Teil ihres Ersparten in DMG [investiert] haben. Wenn jeder von ihnen durchschnittlich zweitausend Pesos investiert hätte, würde DMG heute in seiner letzten Runde mit ungefähr achtunddreißig Millionen Dollar umgehen. Um dies[es Versprechen] seinen Investoren [gegenüber] zu halten, muss der Herr mit den langen Haaren ungefähr zwanzig Millionen Dollar einsammeln oder er geht Bankrott. Schafft er es, bräuchte er dreihundertvierundfünfzig Millionen Dollar um sich über Wasser zu halten, und wenn er es schaffen würde, dieses Geld von seinen dunklen Freunden zu bekommen, bräuchte er tausend und noch ein paar Millionen Dollar um zu vermeiden, gekreuzigt zu werden.</p>
<p>Ein Messias hat&#39;s schwer.</p>
</div>
<div class="notes">Anmerkung des Übersetzers: Wie El Universal <a href="http://www.eluniversal.com.co/noticias/20081120/ctg_act_david_murcia_permanecera_en_el_bunker_de.html">berichtet</a>, wurde David Murcia bereits an Kolumbien ausgeliefert.</div>
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		<title>Sambia: Halbstaatlicher Irrsinn und die Verfassungsdebatte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Zambia]]></category>
		<category><![CDATA[Zimbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonhttp://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das African Forum on ICT Best Practices 2008, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.
New Zambia schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:
Schatzmeister Evans Chibiliti [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/">http://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/10/parastatal-madness-zamtel-and-zesco/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<p><a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/05/parastatal-madness.html">New Zambia</a> schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:</p>
<blockquote><p>Schatzmeister Evans Chibiliti gab Anfang der Woche bekannt, dass mehrere Firmen (Zamtel, Zesco etc.) der Steuerbehörde mehrere Milliarden Kwacha schulden (1000 ZMK = 0,19 EUR, d. Übersetzer). Zwar habe die Behörde ausreichende Druckmittel, um die Schuldner zur Zahlung zu zwingen, doch die Situation ist kompliziert, wegen der &#8220;strategischen Bedeutung der betroffenen Firmen und Institutionen&#8221;.</p>
<p>Die Wahrheit ist natürlich, dass das nicht ganz wahr ist. Wenn man sich den <a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/04/committe-report-worth-reading.html">PAC report</a> genauer ansieht, stellt man fest, dass die Regierung den halbstaatlichen Firmen viel Geld schuldet. Deshalb zahlen sie keine Steuern! Viele von uns haben gefordert, die Halbstaatlichen sollten unabhängig werden, aber tatsächlich hat die Regierung kaum einen Anreiz, hier tätig zu werden. Die halbstaatlichen Unternehmen helfen der Regierung, Schulden abzuwälzen. Herr Chibiliti nennt das dann die Einrichtung von &#8220;verschiedenen Schulden-Tausch und -Annullierungsaktivitäten&#8221;.</p></blockquote>
<p><a href="http://gndhlovu.blogspot.com/2008/05/constitution-circus.html">Issues over matter</a> bloggt über die Verfassungsdiskussion in Sambia:</p>
<blockquote><p>Ich muss zugeben: Rechtsthemen, vor allem in Zusammenhang mit der Verfassung, verblüffen mich, aber diesmal ist es wirklich verwirrend: Vor ein paar Jahren rief der Präsident Dr. Levy Mwanawasa, gegen die Opposition, eine Kommission zur Überarbeitung der Verfassung ins Leben. Den Vorsitz hatte der bekannte Anwalt Willa Mung&#39;omba.</p>
<p>Als Beispiel für die Kritik an der Mung&#39;omba ist der Rücktritt von dem kürzlich verstorbenen Dean Mung&#39;omba aus dem Gremium zu nennen, nachdem das Komitee nur einmal getagt hatte.</p>
<p>Verzeiht mir, wenn ich falsch liege, aber Willa und Dean waren Brüder, und trotzdem wollte letzterer nicht an der Farce teilnehmen - und wenn Präsident Mwanawasa die Ergebnisse seiner eigenen Erfindung als unwesendlich abtut, zeigt dies das  Dean Recht hatte: Das ganze ist ein Witz.</p>
<p>Herr Mwanawasa hat nicht allzu freundliche Dinge über die arbeit des Mung&#39;omba Teams gesagt, vor allem was den Vorschlag angeht, den Verfassungsentwurf von einer Verfassungsgebenden Versammlung annehmen zu lassen.</p>
<p>Es wurde das Argument angeführt, ein solches Ereignis wäre zu teuer: Das Parlament würde ausreichen, um den Entwurf zu geltendem Recht zu machen. Aber ich wundere mich, dass das Geld, das man für eine Verfassungsgebende Versammlung ausgeben müsste, jetzt für eine Nationale Verfassungskonferenz bezahlt.</p></blockquote>
<p><a href="http://mwakonle.blogspot.com/2008/04/mugabes-cronies-completely-lose-it.html">Mwankole</a> hat über die Wahlkrise in Simbabwe geschrieben:</p>
<blockquote><p>Es wurde spekuliert, Hitler habe an verschiedenen psychologischen Problemen gelitten, er war ein Ideologie mit unerschütterlichen Ansichten&#8230;.. Er nutzte Sprache nicht, um mit anderen zu interagieren, sondern vielmehr um andere zu dominieren. Er hielt endlose und pedantische Reden mit &#8220;unlogischen Argumenten voller schräger Vergleiche und billiger Anspielungen.&#8221;</p>
<p>Wie bei Hitler, denke ich, dass Mugabes direkten Untergebenen, vor allem der Chef der Armee, von den Launen eines Geisteskranken abhängen.</p>
<p>[&#8230;] Wie können diese Politiker ihre Mitbürger zusammenschlagen, wenn sie gegen Mugabe stimmen, und dann am Abend nach hause gehen, un die gleichen Viertel, in denen ihre Opfer wohnen?</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://brendait.blogspot.com/2008/04/ict-best-pratices-forum-in-burkina-faso.html">ICT Journalist</a> spricht über das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<blockquote><p>Das Interesse an technischen Lösungen für Entwicklungsprobleme steigt in Afrika. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Durchdringung und Anwendung der Technologie auf dem Kontinent beschleunigt wird, vor allem im öffentlichen Sektor.</p>
<p>Das Feedback von verschiedenen Regierungen und Finanzinstitutionen des Kontinents zeigt deutlich, dass man dafür die nötigen Bedingungen für die Regierungen schaffen muss, Rat-gebende Institutionen müssen über ihre Erfahrungen berichten, um im Weiteren eine Roadmap für die Zukunft zu erstellen.</p>
<p>So können afrikanische Politiker und Institutionen aktiv dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität im öffentlichen Sektor zu erhöhen, indem Technologie eingesetzt wird.  So werden in Afrika die Kapazitäten geschaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents erhöhen.</p>
<p>Jede Institution, das in diesem Bereich eine Führungsrolle einnimmt, hat gute Auswirkungen auf die Entwicklung Afrikas, und bekommt gleichzeitig die Gelegenheit, sich von der Masse abzusetzen.</p></blockquote>
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		<title>Jordanien: Einkommensteuer [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/18/jordanien-einkommensteuer-linktipp/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 13:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Werden 90% der Jordanier von der Einkommensteuer befreit werden? Der jordanische Blogger Khalaf berichtet, dass viele Parlamentarier nicht ini der Lage sind, diese Frage anzugehen.
 Geschrieben von Amira Al Hussain.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/11/18/jordan-income-tax/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Werden 90% der Jordanier von der Einkommensteuer befreit werden? Der jordanische Blogger <em>Khalaf</em> <a href="http://ajloun.blogspot.com/2007/11/who-knows-issues.html">berichtet</a>, dass viele Parlamentarier nicht ini der Lage sind, diese Frage anzugehen.</p>
<p><strong> Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussain</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kuba: Von Reden und Workshops [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/10/26/kuba-von-reden-und-workshops-linktipp/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 12:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Während The Cuban Triangle die Rede des US-Präsidenten George Bush über demokratische Veränderungen in Kuba kommentiert, berichtet Child of the Revolution von einer Veranstaltung, die derzeit in Havanna stattfindet: &#8220;Ob Sie es glauben oder nicht, das Castro Regime ist Gastgeber eines Events, dass sich &#8216;zweiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/26/cuba-of-speeches-and-workshops/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während <em><a href="http://cubantriangle.blogspot.com/2007/10/faith-heaven-earth-and-cuba.html">The Cuban Triangle</a></em> die Rede des US-Präsidenten George Bush über demokratische Veränderungen in Kuba kommentiert, berichtet <a href="http://luismgarcia.blogspot.com/2007/10/in-havana.html"><em>Child of the Revolution</em></a> von einer Veranstaltung, die derzeit in Havanna stattfindet: &#8220;Ob Sie es glauben oder nicht, das Castro Regime ist Gastgeber eines Events, dass sich &#8216;<em>zweiter internationaler Workshop zum Finanzmanagement</em>&#8216; nennt.&#8221;</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Afrika: Philanthrophie 2.0</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/10/22/afrika-philanthrophie-20/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 18:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Diary of Mad Kenyan Woman wirft einen kritischen  Blick auf die westliche Philanthropie in Africa: &#8220;Ich bin fasziniert von den jüngst aus dem Boden sprießenden webbasierten Spenden-Plattformen. Ich habe Seiten wie Kiva.org und Heifer International neugierig verfolgt, um herauszufinden was dort vor ich geht. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/22/africa-coming-to-a-donation-box-near-you/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Diary of Mad Kenyan Woman wirft <a href="http://madkenyanwoman.blogspot.com/2007/10/after-ballot-coming-to-donation-box.html">einen kritischen  Blick</a> auf die westliche Philanthropie in Africa: &#8220;Ich bin fasziniert von den jüngst aus dem Boden sprießenden webbasierten Spenden-Plattformen. Ich habe Seiten wie Kiva.org und Heifer International neugierig verfolgt, um herauszufinden was dort vor ich geht. Vor ein paar Tagen fand ich nun die neueste Idee von Guardian Unlimited: Katine. Ich war - vorsichtig gesagt - unerfreut, dass die Guardian glaubt, dieses Dorf in Uganda stecke in einer Zeitschleife.&#8221;</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>.</strong></p>
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