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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Ethnizität</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Bloggen für Palästina am 15. Mai</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 16:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des Nakba, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der Palestine Day.
Der Organisator der Initiative, za3tar, erklärt in einem Artikel seine Absichten:
Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 15. Mai 2008 ist der 60. Jahrestag des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nakba_Day" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Nakba</a>, beziehungsweise der Gedenktag zur Verdrängung der Palästinenser aus dem heutigen Israel. Für die Israelis bedeutet der Tag natürlich das Jubiläum der Unabhängigkeit ihres Landes. Und für die Blogger ist der 15 Mai der <em>Palestine Day</em>.</p>
<p>Der Organisator der Initiative, <em>za3tar</em>, erklärt in einem Artikel <a href="http://www.za3tar.net/2008/05/01/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.za3tar.net');">seine Absichten</a>:</p>
<blockquote><p>Liebe Leser,<br />
am 15. Mai jährt sich zum 60. mal das palästinensische Nakba - der Beginn des Leidens und der Not der modernen Palästinenser. Jedes Jahr wird auf lokaler, regionaler und globaler Ebene an dieses Datum erinnert.<br />
Ich bin mir sicher, dass viele Blogger sich in Beiträgen zu diesen tragischen Ereignisse äußern werden. Angesichts des Erfolgs des &#8220;Blog about Jordan Day&#8221; möchte ich eine Initiative starten, die jeden ermutigen soll, am Donnerstag, den 15. Mai über Palästina oder die Geschichte Palästinas zu schreiben.<br />
Es gibt keine Beschränkungen für den Inhalt oder die gewählte Sprache. Wirklich alles über Palästina, die Palästinenser, die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft, politisches, soziales, ökonomisches oder sonstige Aspekte sind willkommen. Wir wollen Gedanken austauschen und auf die Situation der Palästinenser aufmerksam machen. Wenn alle mithelfen, erreichen wir vielleicht die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien (zumal die Situation des Landes in den meisten westlichen Medien unangemessen und falsch wiedergegeben wird).</p></blockquote>
<p><em>Bruised earth</em> <a href="http://bruisedearth13.wordpress.com/2008/05/05/blog-about-palestine-day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bruisedearth13.wordpress.com');">fordert andere Blogger auf</a>, sich zu beteiligen:</p>
<blockquote><p>Der 15. Mai steht vor der Tür - und mit ihm der 60. Jahrestag des palästinensischen Nakba. Es gibt eine wunderbare Initiative zu diesem Tag: &#8220;Blog about Palestine Day&#8221;. Alle Webmaster und Blogger sollen ermutigt werden, über Palästina oder die Okkupation zu schreiben. Dies ist eine tolle Gelegenheit, sich einer Online-Bewegung anzuschließen. Bruisedearth.org ist stolz, an diesem Ereignis teilzunehmen.</p></blockquote>
<p>Auch <em>Sugar Cubes</em> wird an diesem Tag <a href="http://thesugarcubes.net/2008/05/11/blog-about-palestine-day-may-15th/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thesugarcubes.net');">bloggen</a> und schlägt verschiedene Themen vor:</p>
<blockquote><p>Am 15. Mai werden sich Blogger von der ganzen Welt vereinen, um auf die Situation der Palästinenser aufmerksam zu machen. Sie werden darüber schreiben, was vor 60 Jahren am 15. Mai 1948 geschah und noch heute geschieht.<br />
Jeder kann mit einem Bild, einem Artikel, einem Video, einem Gedicht oder der eigenen Meinung teilnehmen.</p></blockquote>
<p>Auch eine <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=12355034748" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> wurde eingerichtet, um den 15. Mai zu dokumentieren. Die Gruppe informiert die Leser:</p>
<blockquote><p>Man muss nicht Palästinenser sein, um teilzunehmen. Auch die Sicht eines nicht-Palästinensers ist gefragt. Wir wollen nur das Wort ergreifen und die Leute über uns informieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Kolumbien: Wettbewerb für Bürgerjournalisten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/kolumbien-wettbewerb-fur-burgerjournalisten/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/30/kolumbien-wettbewerb-fur-burgerjournalisten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 08:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen besonderen Ort in Kolumbien mit verschiedenen Online-Tools beschreibt, könnte sich schon bald im Googleplex wiederfinden, zumindest wenn man den &#8220;Best told place in Columbia&#8221;-Wettbewerb gewinnt (die meisten Links in diesem Artikel werden auf spanische Websites verweisen). Semana Publications hat zusammen mit Google den Contest ins Leben gerufen. Jeder, unabhängig von seiner Nationalität, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen besonderen Ort in Kolumbien mit verschiedenen Online-Tools beschreibt, könnte sich schon bald im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Googleplex" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Googleplex</a> wiederfinden, zumindest wenn man den &#8220;Best told place in Columbia&#8221;-Wettbewerb gewinnt (die meisten Links in diesem Artikel werden auf spanische Websites verweisen). <a href="http://www.semana.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.semana.com');">Semana Publications</a> hat zusammen mit Google den Contest ins Leben gerufen. Jeder, unabhängig von seiner Nationalität, kann teilnehmen, indem er der Welt von einem ganz besonderen Ort in Kolumbien erzählt, den sonst kaum jemand wahrnehmen würde. Dabei müssen mindestens zwei Google-Tools verwendet werden - <a href="http://picasa.google.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/picasa.google.com');">Picasa</a>, <a href="http://mx.youtube.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mx.youtube.com');">YouTube</a>, <a href="http://maps.google.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/maps.google.com');">Google Maps</a>, <a href="http://earth.google.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/earth.google.com');">Google Earth</a>, <a href="http://sketchup.google.com/intl/es/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/sketchup.google.com');">SketchUp</a>, <a href="http://pages.google.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pages.google.com');">Page Creator</a> oder  <a href="http://www.panoramio.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.panoramio.com');">Panoramio</a> - um die Arbeit in einem blogger-Blog zu dokumentieren. Die Juroren beachten verschiedene Aspekte: Qualität des Inhalts, Kreativität, die Relevanz der Geschichte, die Entwicklung der Arbeit, die Verwendung der Tools, die Nutzung verschiedener Quellen im Netz und die Kommentare der User.</p>
<p>Alle Details gibt es bei <a href="http://www.colombiaenelmapa.com/convocatoria.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.colombiaenelmapa.com');"><em>Colombia En El Mapa</em></a> [es].  Einer der Preise ist ein Besuch im Googleplex in Kalifornien, wo der Gewinner die Entwickler der Tools treffen kann, die er genutzt hat. Es wurde berücksichtigt, wie schwierig es für Kolumbianer und viel andere ist, ein US-Visum zu bekommen. Der Gewinner kann alternativ einen Besuch im Google-Büro in Argentinien gewinnen, denn für eine Reise nach Argentinien brauchen Kolumbianer kein Visum.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/2178306585_28ca37a021.jpg" alt="Colombia, the only risk is wanting to stay picture by *L*u*z*a*" /></p>
<p align="center"><small><a href="http://www.flickr.com/photos/luchilu/2178306585/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');"><em>Colombia, the only risk is wanting to stay</em></a> Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/luchilu/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');"><strong>*L*u*z*a*</strong></a></small></p>
<p>Die Anmeldung läuft vom 31. März bis zum 6. Mai, aber bereits jetzt kann man teilnehmende Blogs  (derzeit etwa 70) lesen und bewerten. Besonders hat mir unter anderem <em><a href="http://chocoando.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chocoando.blogspot.com');">Chocoando</a></em> gefallen. Der Autor José Alejandro González Vargas, bei YouTube bekannt als <a href="http://www.youtube.com/user/barcelombia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">barcelombia</a> nimmt die Aufgabe ernst und beschreibt sein Leben in der Küstenprovinz Chocó. In seinem Blog <a href="http://chocoando.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chocoando.blogspot.com');"><em>Nativos</em></a>, erzählt er - halb dokumentarisch, halb als Reisebericht - die Geschichten nach, zeigt Videos von Interviews, spricht mit Einheimischen und zeichnet seine Erlebnisse bei seinen Besuchen auf. Chocó musste nicht nur unter der eigenen Regierung leiden, sondern auch unter Waffengewalt, Flutkatastrophen, Dürren und Hungersnöte unter den Ureinwohnern und den afrikanisch-stämmigen Gruppen. Wie es die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Choc%C3%B3_Department" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Wikipedia</a> schreibt: &#8220;Ungeachtet der unfassbar vielseitigen Geografie des Landes, des einzigartigen Ökosystems und unerschöpften Ressourcen ist Chocó einer der Bezirke Kolumbiens mit den schlechtesten Lebensbedingungen.&#8221;</p>
<p>Der Blogger zeigt eine andere Seite von Chocó, die Szenerie, die Orte, die Geschichten, die Menschen.</p>
<p>Das folgende Video zeigt und die wunderschöne Landschaft und die Gesichter der Menschen, die trotz aller Nöte ihr Lächeln nicht verlieren. Es ruftdie Verantwortungsträger auf, sich um die Menschen in Chocó zu kümmern. In barcelombias <a href="http://www.youtube.com/user/barcelombia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">YouTube-Channel</a> gibt es noch mehr Videoaufnahmen aus Kolumbien.<br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/d8wS_b8Jw60&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed><br />
Auch <a href="http://victorsolano.blogspot.com/2008/03/la-loma-toca-el-cielo.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/victorsolano.blogspot.com');">Victor Solano</a> nimmt teil und erzählt die Geschichte eines <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/">Rising Voices</a> Projektes: <a href="http://hiperbarrio.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hiperbarrio.org');">Hiperbarrio</a> aus La Loma de San Javier in Medellín, Kolumbien. Der Artikel heißt <em>La Loma toca el cielo</em> - La Loma berührt den Himmel.<a href="http://www.semana.com/wf_HistoriasConcursoGoogle.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.semana.com');">Hier</a> gibt es sämtliche Beiträge zu sehen.</p>
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		<title>Japan: Ein amerikanischer Enka-Sänger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/17/japan-ein-amerikanischer-enka-sanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Enka-Sänger, der in den USA geboren wurde, Jero, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - ein Rekord für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.
Jero wurde als Jerome White Jr. in Pittsburgh geboren und entwickelte seine Leidenschaft für Enka, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enka" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Enka</a>-Sänger, der in den USA geboren wurde, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jero" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Jero</a>, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - <a href="http://mdn.mainichi.jp/entertainment/news/20080226p2a00m0et027000c.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mdn.mainichi.jp');">ein Rekord</a> für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.</p>
<p>Jero wurde als Jerome White Jr. in Pittsburgh geboren und entwickelte seine Leidenschaft für Enka, als er als Kind mit seiner japanischen Großmutter diese Musik hörte. Nach seinem Abschluss in Informatik an der University of Pittsburgh zog er nach Japan - mit dem Traum, Enka-Sänger zu werden. Während er hauptberuflich zunächst als Englischlehrer und später als IT-Entwickler arbeitete, wurde er bei örtlichen Karaoke-Wettbewerben von einem Musiklabel entdeckt und wurde bekannt.</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/CwTFJ-Vwbgs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed><br />
<em><a href="http://1ko2ko3kon.iza.ne.jp/blog/entry/495471" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/1ko2ko3kon.iza.ne.jp');">1ko2ko3kon</a></em> schreibt, Jero hätte dem Enka neues Leben eingehaucht:</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote><p>Jero hat schon jetzt der Enka-Gemeinschaft aus dem alten Trott hinaus geholfen.</p>
<p>Das ist wirklich wundervoll. Ich hoffe wirklich, dass Jeros Charm die Texter, Komponisten und Sänger inspirieren wird, um an der Grenze des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kay%C5%8Dkyoku" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Kayōkyoku</a> zu arbeiten.</p>
<p>Jero hat schnell all die anderen, die Enka-Sänger werden wollen, überholt. Er liegt mit großen Abstand vorne. Niemand wird an ihm vorbeikommen, wenn er auf den alten Wegen des Enka bleibt. Macht etwas, das den Hörern gefällt! Dabei blüht das Talent auf!</p></blockquote>
<p><a href="http://mdan.jugem.jp/?eid=162" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mdan.jugem.jp');"><em> Dan Markoff</em></a>, ein amerikanischer Schauspieler, der sich in Japan etablieren möchte, sieht Parallelen zwischen sich selbst und Jero und wünscht dem Sänger viel Glück.</p>
<p>Es gibt auch andere Stimmen: <a href="http://tokyokenso.seesaa.net/article/85050950.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tokyokenso.seesaa.net');">Dieser Blogger</a> ist noch nicht überzeugt:</p>
<blockquote><p>Der Grund dafür, dass es verschiedene Musikgenre gibt, sind die unterschiedlichen Hintergründe der Werke. Ich frage mich also: Wenn ein Stil aus dem Zusammenhang gerissen und imitiert wird, wird es die Menschen dann bewegen können, und wird es sich lange halten können? Warum muss er über die Japanische See zur Winterzeit singen?</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/jero.jpg" alt="Jero poster" /></p>
<p><em><a href="http://mariomaru.exblog.jp/8300030/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariomaru.exblog.jp');">mario in bonn</a></em> sieht das anders. Sie sagt, die Japaner seien besessen von ihrem eigenen &#8220;Japanisch-sein&#8221;:</p>
<blockquote><p> Beim surfen fand ich einen schwarzen Enka-Sänger namens Jero. Er ist genau so alt wie ich! Und er kann auch gut singen. Für mich ist es etwas neues, dass ein junger Mensch Enka mag und auch Enka singt.</p>
<p>Ich habe Videos von seinen Auftritten in TV-Shows gesehen, aber meist gibt es Kommentare wie &#8220;Er singt Enka, dabei sieht er nicht einmal japanisch aus!&#8221;, oder &#8220;Er ist wirklich gut, obwohl er kein Japaner ist!&#8221;.</p>
<p>Heißt das, dass sie es für etwas besonderes halten, Japaner zu sein?</p>
<p>Wir leben in einer globalen Welt, viele nicht-Japaner verstehen die japanische Kultur besser als die Japaner selbst, sie sehen vielleicht nicht japanisch aus, aber sie sprechen die Sprache perfekt.</p>
<p>Das ist doch nichts ungewöhnliches. Die Japaner scheinen wirklich fest daran zu glauben, dass nur Japaner die japanische Kultur verstehen können.</p>
<p>-</p>
<p>Ich bin derzeit in Deutschland, und habe viel von der deutschen Kultur und den deutschen Bräuchen kennen gelernt. Hätte man mir gesagt, &#8220;nur Deutsche können die deutsche Kultur verstehen&#8221;, dann hätte ich vermutlich gar nichts über Deutschland lernen wollen.</p>
<p>Das war ein bisschen ein umgekehrter Kulturschock &#8230;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kenia: Stammes-Hass im Internet</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/05/kenia-stammes-hass-im-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 18:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Kenia]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als es in Kenia nach der Wahl zu Konflikten kam zeigten viele auf die Zeitungen und Radiosender als Quellen des Hasses. Niemand achtete damals auf die Blogs und Foren. Dabei hat sich gezeigt, dass sogar die Kriegstreiber auch im Netz aktiv sind.
Mashada forum, Kenias erster Chat musste die Seite schließen, nachdem die Diskussionen außer Kontrolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als es in Kenia nach der Wahl zu Konflikten kam zeigten viele auf die Zeitungen und Radiosender als Quellen des Hasses. Niemand achtete damals auf die Blogs und Foren. Dabei hat sich gezeigt, dass sogar die Kriegstreiber auch im Netz aktiv sind.</p>
<p><a href="http://mashada.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mashada.com');">Mashada forum</a>, Kenias erster Chat musste die Seite schließen, nachdem die Diskussionen außer Kontrolle geraten waren. <em>White African</em> schreibt über <a href="http://whiteafrican.com/?p=880" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/whiteafrican.com');">seinen Schock</a>:</p>
<blockquote><p>Wie ihr vielleicht schon wisst hatte ich einige Probleme damit Mashada.com zu regulieren, obwohl ich kürzlich Moderatoren eingestellt habe, die die Diskussionen leiten. Langsam spiegelt sich hier das wider was gerade in Kenia geschieht. Ich musste die Foren nun bis auf weiteres schließen, weil ich nicht will, das sie unseren Bemühungen entgegen stehen. Im Netz ist es unmöglich geworden, Diskussionen und Debatten für die Menschen anzubieten.</p></blockquote>
<p><em>White African</em> <a href="http://whiteafrican.com/?p=880" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/whiteafrican.com');">schreibt</a> weiterhin:</p>
<blockquote><p>Die Gewalt in Kenia nach der Wahl ist furchtbar. Die meisten Nutzer von Mashada leben in den USA und Europa, aber einige auch in Kenia. Die Mehrheit der Nutzer hören also von ihren Freunden und Familien, den Abscheulichkeiten, die diese durchleiden und sind zurecht wütend.</p></blockquote>
<p>Einige der Kommentare mussten von den Moderatoren gelöscht werden. <a href="http://www.kenyanpundit.com/?p=447" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.kenyanpundit.com');"><em>Kenyan Pundits</em> hat ein Beispiel dafür</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe einen Kommentar über die Hass-Beiträge auf <a href="http://www.mashada.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mashada.com');">Mashada</a> gelöscht - nicht, weil ich der Kritik des Kommentators nicht zustimme, sondern weil ich wusste, dass die Links in seinem Kommentar nur Futter für weitere Hass-Antworten gewesen wären.</p>
<p>Ich habe vor kurzem mit David über diese beleidigenden und hasserfüllten bei Mashada geredet. Wie geht er mit diesem Thema um? Nicht nur, dass mich die Beiträge mancher Leute an anekeln, ich mache mir auch Sorgen, dass das Davids wunderbare Arbeit mit Ushahidi untergräbt. David sagt er sei überfordert und die Moderatoren seien schnell am Ende. Er versuchte die Seite für eine Woche abzuschalten, aber auch das half nicht. Er denkt darüber nach, Moderatoren zu bezahlen, ist aber auch für andere Ideen offen.</p></blockquote>
<p>In diesen Zeiten der Feindseligkeit beziehen Blogger Stellung. <em>Kumekucha</em> schrieb &#8220;<a href="http://kumekucha.blogspot.com/2008/01/black-sunday-and-hidden-truth-about.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kumekucha.blogspot.com');">Die Wahrheit über die Kikuyus</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p> Der offensichtliche Amtsmissbrauch sollte nicht geleugnet werden. Jeder Versuch, die Geschehnisse zu relativieren verschlimmert eine schon jetzt äußerst problematische Situation. Keiner der &#8216;Vermittler&#39;, die derzeit im Land sind haben im Dezember mitgewählt und sie sind alle nutzlos für die Massen, die für den de facto Präsidenten von Kenia, Raila Amolo Odinga von der Orange Democratic Movement (ODM), gestimmt haben. Der Aufenthalt dieser Vermittler auf kenianischem Boden schürt nur weiteren Hass und beleidigt die überwältigende Mehrheit, die für Odinga und seine Partei gestimmt hat.</p></blockquote>
<p>Auf der anderen Seite <a href="http://www.kenyanentrepreneur.com/?p=1082" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.kenyanentrepreneur.com');">beschreibt</a> <em>Kenyan enterprenuer</em> Ralia als bösen machtbesessenen Menschen:</p>
<blockquote><p> Railas Vorstellung, Kibaki würde sich seinen Weg zu einer parlamentarischen Mehrheit mit Gewalt ebnen ist verrückt und zeugt von Railas bösem Verrat:  Er nutz die Toten um Stimmung zu machen und fördert weitere Gewalt (obwohl er weiß, dass die Tode nichts mit Kibaki zu tun haben!!!).</p>
<p>Seht euch seine Rede direkt nach Weres Tod an:</p>
<p><strong> ** Railas Übertreibung</strong>: <em>&#8220;Ein emotionaler Raila lobte den toten Ministerpräsidenten, dessen Leben und Blut nicht vergebens bleiben würde: &#8220;Sein Blut wird die Befreiungsbewegung nähren&#8230; wir werden groß und stark voranschreiten, wir sollten eine Flagge auf dem Berg hissen, um an ihn zu erinnern &#8230; man soll sich an Were erinnern&#8230; wir werden uns an dich erinnern, Bruder.&#8221;</em></p>
<p>Bitte Neger, bitte &#8230;</p>
<p>Raila und Ruto haben sich entschlossen das Land ins Chaos zu stoßen, sollten sie nicht an die Macht kommen (natürlich werden sie nicht selbst kämpfen, sondern sich andere dafür suchen). Ich denke, Kibaki wurde angewiesen nicht weiter mit den beiden Strolchen zu verhandeln. Sie müssen bis zum Ende bekämpft und geschlagen werden (wobei der finale Schlag für William Ruto reserviert ist).</p></blockquote>
<p><em>Siasa duni</em> bietet eine <a href="http://siasaduni.blogspot.com/2008/02/how-kibaki-stole-election.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/siasaduni.blogspot.com');">Erklärung</a>, wie Präsident Kibaki die Wahl gefälscht hat und zieht Parallelen zwischen Kibaki und der Bush-Regierung:</p>
<blockquote><p> Die Geschehnisse haben auch die Bush-Regierung beunruhigt, die sich auf Kenia als Alliierten im Kampf gegen den Terror und als Bollwerk der Stabilität in Ostafrika verlässt. Offiziell bekam Kibaki 231.728 Stimmen - etwa 2 Prozent der 10 Millionen Wähler. Ersten Umfragen des International Republican Institute (von den USA unterstützt) gaben an, Raila Odinga habe mit 8 Prozent Vorsprung gewonnen. Die Wahlleitung ließ fünf akkreditierte kenianische Beobachter ins Auszählungsbüro während der Endauszählung. Drei der fünf kamen zum gleichen Ergebnis: Sie gaben an, dass es in diesem Raum zu schwerem Betrug gekommen ist, wo Wahlhelfer - alle von Kibaki bestimmt - die Ergebnisse zusammentrugen, bevor sie an die Öffentlichkeit weitergegeben wurden.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/05/kenia-stammes-hass-im-internet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Russia: Fremdenfeindliches Bloggen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/17/russia-fremdenfeindliches-bloggen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 16:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Kyrgyzstan]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Tajikistan]]></category>

		<category><![CDATA[Uzbekistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.
Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert holmogors Artikel (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:
 SIE
Heute war ich auf dem Roten Platz.
Ich war schockiert.
SIE waren da.
Nur SIE.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat den Anschein, dass es mehr und mehr Beiträge über Fremdenfeindlichkeit in der russischen Blogosphäre gibt - und viele wurden von Xenophoben geschrieben.</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel für solche Beiträge liefert <em>holmogors</em> <a href="http://holmogor.livejournal.com/2311632.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/holmogor.livejournal.com');">Artikel</a> (rus) vom Silvesterabend in Moskau - bislang wurde er 1,884 mal kommentiert:</p>
<blockquote><p> <strong>SIE</strong></p>
<p>Heute war ich auf dem Roten Platz.</p>
<p>Ich war schockiert.</p>
<p>SIE waren da.</p>
<p>Nur SIE.</p>
<p>Die verlorenen weißen Gesichter gingen völlig unter.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>SIE schlenderten faul herum, zu sechs oder zusiebt, machten voneinander Fotos mit ihren Handys. Zunächst wollte ich fragen: &#8220;Wer hat diesen Aufstand organisiert?&#8221;. Aber dann merkte ich, dass niemand ihn organisiert hatte. SIE hatten nur einen freien Tag. Und SIE entschlossen sich, zu dem Platz zu gehen, der IHNEN bekannt war. Es wurde eine regelrechte Flashmob: Hunderte tadshikische, usbekische und kirgisische Gesichter, keine Gruppen junger Männer zwischen 18 und 30.</p>
<p>SIE zeigten nicht die typischen Aggressionen [der kaukasischen Ureinwohner], das war nicht das Problem, aber ihre schiere Menge war sehr beeindruckend&#8230;</p>
<p>Ich bekam Angst.</p>
<p>Zum ersten mal hat mich diese Szene auf dem Roten Platz wirklich beängstigt.  Ich weiß, dass SIE essen, leben und arbeiten wollen.</p>
<p>Ich weiß auch, dass vor nicht allzu langer Zeit die Hauptstadt unseres Vaterlandes auch die Hauptstadt IHRES Vaterlandes war. Ich weiß, dass für SIE das neue Jahr beginnt, denn die Uhr des Kremls 12 Schlägt.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<p>Wie A. I. Fursov so schön schrieb, &#8220;Ja, sie werden unterdrückt, sind hungrig und unglücklich. Aber wenn sie zu uns kommen, werden sie zu gewöhnlichen Dieben. Und wenn wir schwach werden, werden sie unseren Raum und unsere Ressourcen nehmen: Die Schwachen werden geschlagen.&#8221;</p>
<p>Dafür braucht es nicht einmal Messer oder Schlagring. Um Raum wegzunehmen, reicht es manchmal, ihn einfach zu besetzen.  Heute habe ich gesehen, wie SIE es getan haben.</p>
<p>Und man sollte nicht vergessen, dass sie es nicht einmal böse meinen.</p>
<p>Was wird morgen geschehen?</p></blockquote>
<p>***</p>
<p>Es gibt natürlich auch Beträge <u>über</u> Xenophobe und ihre Ängste.</p>
<p>Am 7. Januar schrieb (rus) <em><a href="http://timur-aliev.livejournal.com/198205.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timur-aliev.livejournal.com');">timur-aliev</a></em> aus Grozny wie Tschetschenen online wahrgenommen werden:</p>
<blockquote><p> 1999 war ich zum ersten Mal online. Wie vielleicht die meisten Newbies verfiel ich dem Chatten und ICQ. Ich kann mich erinnern, dass ich viel Zeit bei chat.ru verbracht habe. Alle dort waren mehr oder weniger gleich, mit sehr ähnlichen Nicknames. Ich erinnere mich wohl nur noch an einen: Stasya [&#8230;] ich frage mich, ob sie heute ein eigenes Blog hat.</p>
<p>Ich kann nicht behaupten, zu jedem freundschaftlich gewesen zu sein, aber das Verhalten war untereinander sicher freundlich genug. Die Leute waren so halb interessiert an Tschetschenien. Aber das Interesse war nicht negativ oder offen aggressiv. Hier eines der Gespräche (um ehrlich zu sein, ich machte mich manchmal darüber lustig, dass sie mich  nicht verstanden, aber am Ende gestand ich natürlich immer, dass ich nur Spaß machte):</p>
<p>- Wo kommst du her?</p>
<p>- Aus Grozny.</p>
<p>- Und wie ist die Lage bei euch?</p>
<p>- Okey. Nur zu heiß. Und es fallen ein paar Schüsse.</p>
<p>- Warum wird geschossen?</p>
<p>- Oh, das kommt aus dem Stadium hier in der nähe. Es wurde ein Tor gemacht.</p>
<p>- Aber warum schießen sie?</p>
<p>- Das sind die Fans. Weil sie sich über das Tor freuen.</p>
<p>- Wow. Hat bei euch jeder eine Maschinenpistole? Auch die Fußballspieler?</p>
<p>- Ja, aber die haben sie in der Umkleide gelassen.</p>
<p>- Hat auch der Schiedsrichter eine Waffe?</p>
<p>- Natürlich. Der braucht die besonders dringend.</p>
<p>- Und hast du eine Waffe?</p>
<p>- Klar, die steht direkt neben meinem Computer.</p>
<p>- Wo bewahrst du die Waffe auf, wenn du schläfst?</p>
<p>- Unter meinem Bett &#8230;</p>
<p>- Du tust mir ehrlich Leid &#8230;</p>
<p>Und so weiter &#8230; Der Punkt ist, dass mehr Sympathie in der Luft hing als Anklage. Und nach den Anschlägen in Volgodonsk und Moskau schrieben mir einige, dass sie nicht glauben konnten, dass das Tschetschenen gewesen waren.</p>
<p>Und heute stoße ich bei LJ auf Menschen, die [sehr wütend] über die Tschetschenen sind. Die Wahrnehmung der Menschen hat sich in den wenigen Jahren seit 1999 geändert.</p></blockquote>
<p>Es folgt eine Diskussion in den Kommentaren:</p>
<blockquote><p><em>reader59</em>:</p>
<p>Das bedeutet nichts. In den acht Jahren hat sich die Gruppe der Russen im Internet verzehnfacht, und der Intelligenzdurchschnitt ist fast proportional gefallen.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Aber ich glaube nicht, dass die Intelligenz eines Menschen direkt mit seiner Wahrnehmung anderer Gruppen zusammenhängt.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Es ist fast eine wissenschaftliche Wahrheit: Ganz einfache Erklärung: Ein Mensch hat Angst vor dem Unbekannten und Unverständlichen. Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger Dinge, die er nicht versteht. Je höher der Bildungsgrad, desto weniger Dinge, die er nicht weiß. Je gebildeter und intelligenter ein Mensch also ist, desto weniger Phobien hat er. Das gilt auch für Xenophobie.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>So habe ich auch gedacht &#8230; Aber sogar bei LJ gibt es recht gebildete Menschen voller Xenophobie.</p>
<p><em>reader59</em>:</p>
<p>Ich sprach von der Verbindung von Bildung UND Intelligenz. Keins kommt ohne das andere aus. Eine Dummkopf kannst du es so lange erklären, wie du willst: er wird nicht kleverer werden: Er weiß dann nur mehr.</p>
<p><em>timur_aliev</em>:</p>
<p>Damit hast du recht.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nigeria: Nigerias vier &#8216;Stämme&#39; [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/05/nigeria-nigerias-vier-stamme-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/05/nigeria-nigerias-vier-stamme-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 22:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

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		<description><![CDATA[Oro spricht über die vier &#8216;Stämme&#39; in Nigeria: &#8220;Ich bin Nigerianer. Versucht bitte nicht, mich anhand meines Namens einem Stamm zuzuordnen. Ich müsste sonst von denn Menschen erzählen, die ich in den letzten 30 Jahren kennengelernt habe - Menschen, die durch keine Stammesbegriffe definiert werden können&#8221;.
Von Ndesanjo Macha.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oro spricht über die <a href="http://www.gbengasesan.com/blog/?p=219" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gbengasesan.com');">vier &#8216;Stämme&#39; in Nigeria</a>: &#8220;Ich bin Nigerianer. Versucht bitte nicht, mich anhand meines Namens einem Stamm zuzuordnen. Ich müsste sonst von denn Menschen erzählen, die ich in den letzten 30 Jahren kennengelernt habe - Menschen, die durch keine Stammesbegriffe definiert werden können&#8221;.</p>
<p>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/ndesanjo-macha/">Ndesanjo Macha</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Cristina Quisbert von Voces Bolivianas</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/interview-mit-cristina-quisbert-von-voces-bolivianas/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/interview-mit-cristina-quisbert-von-voces-bolivianas/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 16:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Indigenous]]></category>

		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Voces Bolivianas (&#39;bolivianische Stimmen&#39;) war eines der ersten fünf Bürgermedien-Projekte, die im Juli einen &#8216;Rising Voices microgrant&#8216; gewannen. Das zweimonatige Pilotprojekt organisierte unter der Leitung von Mario Duran, Edardo Ávila und Hugo Miranda vier Workshops in einem Internetcafe in El Alto, Bolivien. El Alto ist nicht nur die höchstgelegene Großstadt der Welt , sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://vocesbolivianas.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/vocesbolivianas.org');">Voces Bolivianas</a></em> (&#39;bolivianische Stimmen&#39;) war eines der ersten <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/07/04/congratulations-rising-voices-grantees/">fünf</a> Bürgermedien-Projekte, die im Juli einen &#8216;<a href="http://rising.globalvoicesonline.org/">Rising Voices microgrant</a>&#8216; gewannen. Das zweimonatige Pilotprojekt organisierte unter der Leitung von <a href="http://www.analiza.tk/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.analiza.tk');">Mario Duran</a>, <a href="http://www.barrioflores.net/blog/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.barrioflores.net');">Edardo Ávila</a> und <a href="http://angelcaido666x.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/angelcaido666x.blogspot.com');">Hugo Miranda</a> vier Workshops in einem Internetcafe in El Alto, Bolivien. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/El_Alto" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">El Alto</a> ist nicht nur die höchstgelegene Großstadt der Welt , sondern auch für seine indigene Bevölkerungsmehrheit und ihre Rolle im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bolivian_Gas_War#Martial_law_in_El_Alto" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Gaskonflikt 2003</a>. Obwohl  alle <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/El_Alto_International_Airport" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">ausländischen Besucher</a> über El Alto ins Land kommen, ist die Stadt oft vom Rest des Landes abgeschnitten, on- und offline.</p>
<p>Insgesamt wurde in den Workshops 23 Teilnehmern <a href="http://www.vocesbolivianas.org/elalto" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vocesbolivianas.org');">gezeigt</a>, wie sie bloggen, <a href="http://www.flickr.com/photos/vocesbolivianas/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');">Fotos hochladen</a> und <a href="http://english.vocesbolivianas.org/2007/12/05/video-a-walk-through-the-fair-with-alberto-medrano/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/english.vocesbolivianas.org');">Videos aufnehmen</a> können. Eine der kontinuierlichsten und klarsten Stimmen, die aus der Gruppe hervorging ist Christina Quisbert, eine Studentin die für <em><a href="http://boliviaindigena.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/boliviaindigena.blogspot.com');">Bolivia Indígena</a></em> schreibt. Sie war so freundlich einem E-Mail-Interview zuzustimmen.</p>
<p><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2007/12/cristina-blog.jpg" alt="cristina-blog.jpg" border="0" height="386" width="450" /></p>
<p><strong> Warum hast du dich an Voices Bolivian beteiligt? Wie hast du von dem Projekt erfahren?</strong></p>
<p>Ich habe im Internet von Voces Bolivianas gelesen, als sie die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/09/01/bolivia-gathering-of-bloguivianos/">Bloguivianos-Konferenz</a> organisierten. Ich wollte teilnehmen, weil das Projekt einen Raum bietet um unseren Ideen Ausdruck zu verleihen. Es ist, als würde man übers Radio gesendet werden: Man sagt etwas, und überall können die Menschen zuhören.</p>
<p><strong>Was war dein erster Eindruck von Voces Bolivianas und vom Bloggen im allgemeinen?</strong></p>
<p>Ich glaube, dass VB hier Pionierarbeit leistet, wenn sie den Leuten den Zugang zu der virtuellen Welt der Blogs ermöglichen. VB ist für mich wie eine Brücke, die den Kommunikation mit anderen ermöglicht.</p>
<p>Bloggen ist etwas neues, motivierendes, dynamisches, das Grenzen überschreitet und einem viel zurückgibt.  Man kann mit Farben, Fotos und Worten experimentieren - für mich war es überraschend, dass ich ein Blog aufsetzen konnte, Texte schrieben und meine neuen Fähigkeiten dokumentieren. Das hätte ich mir nicht zugetraut.</p>
<p><strong> Bei VB gibt es mehr Männer als Frauen. Ist bloggen für Männer interessanter?</strong></p>
<p>In den ländlichen Gebieten verlassen die Mädchen zuerst die Schule, es gibt weniger junge Frauen mit abgeschlossener Schulbildung. Es gibt unter den Frauen auch mehr Analphabeten. Diese Unterschiede bleiben beim Zugriff auf Technologien und Onlinemedien bestehen. Ich denke, dass die meisten Frauen in Bolivien noch nichts vom Bloggen gehört haben. Es ist etwas neues, und viele verstehen nicht, was es ihnen für  Vorteile bringt.</p>
<p><strong> Warum nennst du dein Blog <em>Bolivia Indígena</em> (&#8221;Indigenes Bolivien&#8221;)?</strong></p>
<p>es gibt in Bolivien eine große Vielfalt indigener Gruppen. Die größten Gruppen sind die Aymara, Quechua und Guarani, insgesamt sind es mehr als 30. Nach dem Zensus von 2001 bezeichnen sich 62% der Bolivianer als indigen, bei steigender Tendenz. Für mich ist es wichtig, die Identität unserer Vorfahren zu kennen. Ich denke, <em>Bolivia Indígena</em> gibt die Wirklichkeit in diesem Land wider.</p>
<p><strong>Im ersten Monat scheinst du vor allem über die Stadt El Alto geschrieben, heute ist das Themenspektrum größer. Wie haben sich die Inhalte des Blogs verändert?</strong></p>
<p>Tatsächlich habe ich am Anfang vor allem über den Alltag in El Alto geschrieben. Die Inhaltesind seit dem abwechslungsreicher geworden. Ich schreibe noch immer über die Stadt, aber auch über andere Themen, die mir wichtig sind, etwa über Bolivien und indigene Menschen in anderen Ländern. Zu Beginn dachte ich, das Blog würde einen historischen Fokus haben, aber es stellte sich heraus, dass der Schwerpunkt auf dem Alltagsleben liegt.</p>
<p><strong>Du hast an der <a href="http://www.bloguivianos.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloguivianos.com');">Bloguivianos-Konferenz</a></strong> teilgenommen. Welche Eindrücke hast du gesammelt?</p>
<p>Die Konferenz war eine spannende Erfahrung. Vor der Konferenz hatte ich keine Freunde, die etwas von Blogs wussten. Das Treffen mit den anderen , teils erfahrenen Bloggern war voller Überraschungen. Ich traf nationale Blogger wie <a href="http://angelcaido666x.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/angelcaido666x.blogspot.com');">angelcaido</a>, <a href="http://animaldeciudad.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/animaldeciudad.blogspot.com');">animaldeciudad</a>, <a href="http://elperrorabioso.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/elperrorabioso.blogspot.com');">perrorabioso</a>, <a href="http://urbandina.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/urbandina.blogspot.com');">urbandinos</a>, <a href="http://reciclarte-bolivia.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/reciclarte-bolivia.blogspot.com');">reciclarte</a>, <a href="http://www.palabraslibres.galeon.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.palabraslibres.galeon.com');">palabraslibres</a> und <a href="http://latevelision.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/latevelision.blogspot.com');">tevelision</a>.</p>
<p><strong> Du warst auch bei einer Konferenz über Frauen in Santa Cruz. Welche Intentionen hatte die Konferenz? Denkst du, dass bloggen ein starkes Werkzeug für Frauen in Bolivien ist?</strong></p>
<p>Im September war das sechste jährliche Treffen Bolivianischer Frauenrechtler in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Cruz_de_la_Sierra" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Santa Cruz</a>. Ich fand es wichtig zu wissen, was die Frauen in der Stadt denken. Mit Blogs können Frauen ihre Erfahrungen und ihre Situation mitteilen. Aber man darf nicht vergessen, dass viele kaum Zugang zum Internet haben. Die Möglichkeiten der Kommunikation sind für viele Eingeschränkt, weil es in mittleren und kleinen Städten oft kein Internet gibt.</p>
<p><strong>Was ist deine Motivation, Geschichten über dein Leben und die Gemeinschaft ins Netz zu stellen?</strong></p>
<p>Bloggen ermöglicht es, zu schreiben was man denkt, wie man seine Wirklichkeit lebt. Ich wollte schreiben, um zu zeigen, was unter den indigenen Menschen in Bolivien vorgeht. Es gibt kaum Blogs zu diesem Thema und so sehe ich mich gezwungen, weiter zu machen.</p>
<p><strong>Möchtest du den Lesern von Global Voices noch etwas sagen?</strong></p>
<p>Leser von GV: Ich schreibe aus einer Höhe von über 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Wir machen uns von hier aus auf die Reise, damit ihr auf euren virtuellen Streifzügen etwas über uns erfahren könnt.</p>
<p><strong>Das Interview führte <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/david-sasaki/">David Saski</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Russland: Weniger Muslime in die Armee</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/10/17/russland-weniger-muslime-in-die-armee/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/10/17/russland-weniger-muslime-in-die-armee/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 16:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Fenster nach Eurasien berichtet, dass einer russischen Zeitung zufolge, &#8220;das russische Verteidigungsministerium die Einberufungen in diesem Herbst manipuliert hat, mit dem Versuch mehr ethnisch russisches und weniger kulturell mulimisches Militär zu rekrutieren&#8221;.
Geschrieben von Veronica Khokhlova.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fenster nach Eurasien</em> <a href="http://windowoneurasia.blogspot.com/2007/10/window-on-eurasia-moscow-manipulates.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/windowoneurasia.blogspot.com');">berichtet</a>, dass einer russischen Zeitung zufolge, &#8220;das russische Verteidigungsministerium die Einberufungen in diesem Herbst manipuliert hat, mit dem Versuch mehr ethnisch russisches und weniger kulturell mulimisches Militär zu rekrutieren&#8221;.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/neeka/" title="Posts by Veronica Khokhlova">Veronica Khokhlova.</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Russland: 2050 Muslimische Mehrheit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/25/russland-2050-muslimische-mehrheit/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/25/russland-2050-muslimische-mehrheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 20:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einem Kreml Referenten wird bis 2050 mehr als die Hälfte der Russischen Bevölkerung muslimisch sein, berichtet Window on Eurasia.
Geschrieben von Veronica Khokhlova. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Kreml Referenten wird bis 2050 mehr als die Hälfte der Russischen Bevölkerung muslimisch sein, <a href="http://windowoneurasia.blogspot.com/2007/08/window-on-eurasia-russia-to-have-muslim.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/windowoneurasia.blogspot.com');">berichtet</a> <em>Window on Eurasia</em>.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/neeka/">Veronica Khokhlova</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Karibik: Tag der Sklavenbefreiung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/01/karibik-tag-der-sklavenbefreiung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/08/01/karibik-tag-der-sklavenbefreiung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 20:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Tag der Sklavenbefreiung (Emancipation Day). Am 1. August vor 173 Jahren endete die Sklaverei in der Karibik und noch immer haben die Menschen etwas zu diesem Thema zu sagen&#8230;
Der Jamaikaner Geoffrey Philp erinnert an eine der meistgeliebten Verse der Reggae-Ikone Bob Marley:
“Emancipate yourself from mental slavery/ None but ourselves can free our minds.” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Tag der Sklavenbefreiung (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Emancipation_Day" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Emancipation Day</a>). Am 1. August vor 173 Jahren endete die Sklaverei in der Karibik und noch immer haben die Menschen etwas zu diesem Thema zu sagen&#8230;</p>
<p>Der Jamaikaner <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/EVfd/~3/139521810/happy-birthday-lorna-goodison.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/feeds.feedburner.com');">Geoffrey Philp</a> erinnert an eine der meistgeliebten Verse der Reggae-Ikone <a href="http://web.bobmarley.com/index.jsp" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/web.bobmarley.com');">Bob Marley</a>:</p>
<blockquote><p>“Emancipate yourself from mental slavery/ None but ourselves can free our minds.” (Löse dich von den geistigen Fesseln, nur wir selbst können unsere Gedanken befreien) – aus Bob Marleys &#8216;Redemption Song&#39;, ein Zitat aus einer Rede von Marcus Garvey.</p></blockquote>
<p><a href="http://hairoun.blogspot.com/2007/07/emancipation-day.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hairoun.blogspot.com');">Abeni</a> aus St. Vincent und die Grenadinen hält es für erwähnenswert, dass „ wir den Feiertag wenigstens nicht mehr am ersten Montag des Augusts feiern, und die Arbeitswoche nicht zu unterbrechen. Wir nehmen wieder das historische Datum wahr, wir sagen wenigstens wieder &#8216;Emancipation Day&#39; und nicht &#8216;August Monday&#39;“. Nichtsdestotrotz beschwert sie sich:</p>
<blockquote><p>
Manchmal habe ich das Gefühl, wir könnten diesen Feiertag auch einfach abschaffen, den es gibt kaum ein Bewusstsein für die Bedeutung dieses Tages. Für die meisten ist es nur ein weiterer freier Tag, ohne Reflektion oder Dankbarkeit. Das ist schade, aber wenn die Schrecken der Sklaverei so weit entfernt sind verwundert es nicht wirklich.
</p></blockquote>
<p><em><a href="http://cheese-on-bread.blogspot.com/2007/07/break-chains-on-emancipation-day.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cheese-on-bread.blogspot.com');">Cheese on Bread</a></em> von Barbados ist der gleichen Meinung:</p>
<blockquote><p>Es wird Zeit darüber nachzudenken, wie weit unsere Nation schon gekommen ist und wie lang der Weg ist, den wir noch vor uns haben. Ich fürchte es gibt noch vieles, von dem wir uns befreien müssen.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://thebookmann.blogspot.com/2007/08/emancipation-day-t.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thebookmann.blogspot.com');">Thebookmann</a></em> ruft dazu auf, die Ausstellung zur Abschaffung der Sklaverei im Nationalmuseum von Trinidad und Tobago zu besuchen. <em><a href="http://nowiswow.blogspot.com/2007/08/1st-august.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/nowiswow.blogspot.com');">Now is Wow</a></em>, ein anderer Blogger aus Trinidad und Tobago, meint:</p>
<blockquote><p>Ich wusste nicht, dass Trinidad und Tobago das erste Land der Welt war, dass der Sklavenbefreiung einen Nationalfeiertag widmet. Dabei gibt es noch heute Sklaverei. Am Emancipation Day denke ich gerne darüber nach, was ich in meinem eigenen Leben „befreien“ oder „abschaffen“ könnte.</p></blockquote>
<p><em><br />
<a href="http://antilles.blogspot.com/2007/07/as-it-was-in-beginning-tomorrow-is.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/antilles.blogspot.com');">Antilles</a></em> erinnert daran, dass der 1. August auf der Jahrestag der Erstveröffentlichung von der <em>Caribbean Review of Books</em> ist, die vor 16 Jahren von der <em>University of the West Indies</em> (Mona) das erste Mal erschien.<br />
<a href="http://www.trinigourmet.com/index.php/emancipation-day-menu-plan-2007/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.trinigourmet.com');"><em>TriniGoumet.com</em></a> schlägt zur Feier des Tages ein Menü vor, dass einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.</p>
<p>Aber vielleicht bringt <a href="http://hairoun.blogspot.com/2007/07/emancipation-day.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hairoun.blogspot.com');"><em>Abeni</em></a> es am besten auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Ich denke die Herausforderung ist, etwas bedeutungsvolles mit diesem Tag anzufangen: Ausstellungen sind eine gute Sache, aber es muss tiefer gehen, sodass auch die Kinder verstehen, warum man diesen Tag feiert. Vielleicht kann man sogar wie die Garifuna, die nach St. Vincent pilgern, Verbindungen mit den westafrikanischen Ländern herstellen. Viele Menschen sprechen nicht gerne über Sklaverei, aber es hat sie gegeben, und die Nachfahren leben noch heute. Wir haben eine ganze Menge zu feiern.
</p></blockquote>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a></strong></p>
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