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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Umwelt</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Ecuador: Kichwa Frau widersetzen sich der Öl-Forschung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/26/ecuador-kichwa-frau-widersetzen-sich-der-ol-forschung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 03:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Conversations for a Better World]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Seit 20 Jahren leisten die furchtlosen Frauen der Kichwa Gemeinde, eine Gruppe von Eingeborenen in Ecuador, den Ölgesellschaften Widerstand, ihr Land auzubeuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/belen-bogado/">Belen Bogado</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/25/ecuador-kichwa-women-oppose-oil-exploration-on-native-lands/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Das bewiesen auch die Frauen vom Stamm der Kichwa in Sarayaku, Ecuador. Als ein Ölkonzern in ihrem Waldgebiet mit Untersuchungen für etwaige zukünftige Bohrungen begann, beschlossen die Frauen sie mit einem einfachen, aber fehlerfreien Plan zu stoppen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/kichwa.jpg" alt="Photo by Ayahuasca and used under a Creative Commons license." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Photo von Ayahuasca benutzt unter einer Creative Commons Lizenz.</p></div>
<p>Die Frauen, so schrieb <em>Esperanza Martinez</em> auf dem Blog <em>Ecoportal [es</em>], erklärten ihren Männern, <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">wenn sie den Unternehmen erlaubten auf ihrem Land zu arbeiten, müssten sie sich andere Frauen suchen &#8230; in einem anderen Land</a>. Die Kichwas organisierten eine gemeinsame Front gegen das Öl-Unternehmen, bis es letztendlich abzog.</p>
<p>Diese Gruppe von Kichwas lebt in der Provinz Pastaza, auf über 140 tausend Hektar (1,4 km2) in den Amazonas, ein Gebiet, welches das ecuadorianische Ministerium für Bergbau und Öl als Block 23 identifizierte. Im Laufe der Jahre haben verschiedene Unternehmen versucht dort zu arbeiten, doch sind sie jedes Mal an dem Widerstand der Kichwas gescheitert.</p>
<p>Obgleich die Entscheidung zum Widerstand vom gesamten Stamm getroffen wurde, war die Beteiligung der Frauen dabei ein wichtiger Bestandteil. Diese furchtlosen Frauen werden alles dransetzen, ihre Wälder und Ländereien zu erhalten.</p>
<p><strong>Unterstützt die Frauen</strong></p>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> veröffentlicht, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">was Kichwa Führer Franklin Toala über die Rolle der Frauen, im Laufe dieser Ereignisse sagte</a>:</p>
<blockquote><p>Uno de los procesos que tuvo Sarayaku, que hay que recalcar, es el magnífico apoyo de las mujeres. La relación que existe entre las mujeres y las comunidades es mucho más fuerte.</p></blockquote>
<div class="translation">Was bei den Vorgängen, die Sarayacu erlebte und was hervorgehoben werden muss, ist die große Unterstützung, die die Frauen geliefert haben. Das Verhältnis zwischen Frauen und den Gemeinden ist jetzt sehr viel stärker geworden.</div>
<p>Die ecuadorianische Tageszeitung Diario Universal beschrieb <a href="http://www.eluniverso.com/2003/02/05/0001/12/A2A1B5C330924D12B3D80265877DF953.html">eine furchterregende Scene</a> aus dem Jahre 2003, als 15 Kichwa Frauen und Kinder die Arbeiter und bewaffneten Wächter des Unternehmens konfrontierten, indem sie vier Stunden lang durch den Dschungel liefen und schrieen &#8220;anchuri (geht weg), anchuri Ölgesellschaften&#8221;. Es kam zu Konfrontationen, bis schließlich die Armee eingriff. Die Kichwas aber blieben auf ihrem Land und hielten es frei von Ölbohrern.</p>
<p><strong>Petroleum, Klimawandel und eingeborene Frauen</strong></p>
<p>Mehrere Regionen in Ecuador haben bereits unter den schrecklichen ökologischen und gesundheitlichen Folgen der Ölförderung gelitten<a href="http://www.accionecologica.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1157&amp;Itemid=1">. In Pichincha in der Provinz Sucumbios wird seit 20 Jahren Öl gefördert</a>: die Luft ist verschmutzt und das Wasser durch Ölpest verseucht. Die Menschen leiden unter dem Verlust von Vieh und Haustieren, weil sie verschmutztes Wasser trinken, und dem Verlust von Ernten, weil der verdorbene Boden unfruchtbar geworden ist. Außerdem leiden sie unter verschiedenen Haut-und Atemwegserkrankungen, und es gibt zuviel Fehlgeburten und Geburtsfehler.</p>
<p>Am Meisten leiden darunter wieder die Frauen. In den Erdölgebieten Ecuadors sind die Krebserkrankungen dreimal höher als der nationale Durchschnitt, und<a href="http://http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724"> besonders davon betroffen sind wieder die Frauen.</a> <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">Durch Wäschewaschen und Baden der Kinder im Fluss</a> sind die Frauen im ständigen Kontakt mit kontaminiertem Wasser.</p>
<p>Kein Wunder also, dass die Kichwa Frauen gegen die Ölförderung sind. Sie wissen genau, dass dies ihr Land, ihre Umwelt und ihr Leben für immer verändern wird.</p>
<p><strong>Die Online-Gemeinde reagiert auf das Beispiel der Kichwas</strong></p>
<p>Blogger <em>Efren Calapucha</em> teilt seine Gefühle über den Widerstand der Kichwas in dem Blog <em><a href="http://redamazon.wordpress.com/2008/08/17/kichwas-y-shuar-en-contra-de-la-actividad-petrolera">Redamazon</a> [es</em>]:</p>
<blockquote><p>¡Amigos de la Tierra!<br />
En este espacio de la selva amazónica con grandes recursos biodiversos se quiere cercenar LA VIDA lo que NO PERMITEREMOS se establezca tan execrable hecho que afectará al Calentamiento Global extinguiéndose los pueblos, la flora y la fauna hasta hoy fortalecidas y guardadas celosamente</p></blockquote>
<div class="translation">Freunde der Erde! In dieser Gegend des Amazonas-Regenwaldes, mit seiner biologischen Vielfalt, wird das LEBEN bedroht, vernichtet zu werden. Aber wir werden NICHT ERLAUBEN, dass ein solch schreckliches Ereignis hier stattfindet, das sich auf den Klimawandel auswirkt, Gemeinden, Fauna und Flora auslöscht, die bis zum heutigen Tage dort gewachsen und geschützt worden sind.</div>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> beschäftigt sich mit den, trotz der Umstände, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">bemerkenswerten Widerstand der Kichwas</a>:</p>
<blockquote><p>Han pasado dos décadas y hasta el momento la exploración no se concretó, pero la amenaza es permanente. En 20 años pasaron muchas cosas, demandas a nivel nacional e internacional, campañas en un lado y en el otro, y en el territorio la presión fue mucha. Los kichwas sufrieron todo tipo de atropellos, persecuciones e incluso la militarización de Sarayaku; pero siguieron diciendo no.</p></blockquote>
<div class="translation">Bisher hat keine Ölförderung stattgefunden, doch ist die Bedrohung unverändert. Unter den vielen Dingen, die in den vergangenen 20 Jahren geschehen sind, gab es nationale und internationale Prozesse, Kampagnen und eine Menge Druck. Die Kichwas erlitten alle Arten von Misshandlungen, Verfolgungen und sogar die Militarisierung von Sarayaku, doch blieben sie bei ihrem &#8220;Nein&#8221;.</div>
<p>Bisher ist es der Kichwa Gemeinde gelungen, ihre Wälder zu beschützen, aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Natürlich haben sie wegen ihren Kichwa Frauen wenig zu befürchten.</p>
<p><strong>Sehen Sie sich das Video an</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin ein Waldbeschützer&#8221; steht auf der Brust eines streitsüchtigen Kichwa-Kindes. Er tritt in einem <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Video</a> auf, der von Oilwatch gefilmt und veröffentlicht wurde. Es handelt sich um die Reaktion der Sarayaku Gemeinde auf den Versuch einer Ölfirma, Ölbohrungen auf ihrem Land vorzunehmen. <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Klicken Sie hier, um das Video auf Spanisch zu sehen.</a></p>
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		<title>Dänemark: Die Klima-Schulden-Sammler kommen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/18/danemark-die-klima-schulden-sammler-kommen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 03:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Westeuropa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Klima-Schulden-Sammler sind eine Gruppe von Frauen und Männern aus Dänemark und Afrika, die die Herausforderung annehmen, die entwickelten Länder zur Zahlung ihrer Klima-Schulden an die Entwicklungsländer zu bewegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/solana-larsen/">Solana Larsen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/17/denmark-the-climate-debt-agents-are-coming/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wenn Sie zu den Tausenden von Leuten gehören, die in diesem Dezember nach Kopenhagen zum <a href="http://en.cop15.dk/">Weltklimagipfel der Vereinten Nationen</a> kommen, besteht eine gute Chance, dass Sie Frauen und Männer aus Dänemark, Kenia, Tansania, Uganda, Zimbabwe und Sambia sehen werden, die rote Anzüge tragen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fglobalchange09%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fglobalchange09%2F&amp;user_id=43311205@N04&amp;jump_to=" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fglobalchange09%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fglobalchange09%2F&amp;user_id=43311205@N04&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>Das sind die <a href="http://climatedebtagents.com/">Klima-Schulden-Sammler</a> (Climate Debt Agents) und ihre Arbeit besteht darin, die Industriestaaten und die dänische Regierung dazu zu bewegen, die &#8220;Klima-Schulden&#8221; an die Dritte Welt zu zahlen. Wenn Sie in Dänemark sind und einen solchen Anzug tragen möchten, können Sie sich <a href="http://www.ms.dk/sw144645.asp">hier anmelden</a>. Sie können auch ihren <a href="http://climatedebtagents.com/">Blog</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/CLIMATE-DEBT-AGENTS/155243087381">Facebook</a> besuchen.</p>
<p><strong>Wer zahlt den Preis?</strong></p>
<p>Wenn die reichen Länder Entscheidungen treffen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, dann sind es die Menschen, die in Armut leben, die den höchsten Preis bezahlen. Trockenzeiten, Hunger und Tod, die durch den Klimawechsel verursacht werden, können an vielen Orten mit Technologien wie Wasser-Speichern vermieden werden, die den Gemeinden dabei helfen würden, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adaptation">mit den neuen klimatischen Bedingungen zu leben</a><br />
.<br />
Aber das kostet Geld.</p>
<p><a href="http://ms.dk/graphics/ms.dk/dokumenter/andre_politikomr%E5der/climate%20finance%20briefing%20in%20template%20may%202009%20final.pdf">&#8220;Wer bezahlt die Klima-Schulden?&#8221; [PD</a>F] ist der Titel eines kurzen Berichtes der Internationalen Anti-Armut Organisation <a href="http://actionaid.org/">ActionAid</a>, die den Geldwert dieser Schulden auf ca. €135 Milliarden bis zum Jahr 2020 berechnet und vorschlägt, wie diese Rechnung auf die Länder verteilt werden soll.</p>
<p>Im Laufe der letzten 3 Monate hat <a href="http://www.ms.dk/sw13950.asp">MS ActionAid Dänemark</a> ein Team von online und offline Aktivisten dazu ausgebildet ihre Botschaften zu überbringen und hat sie auf Forschungs-Missionen nach <a href="http://climatedebtagents.com/?p=635">Kenia</a>, <a href="http://climatedebtagents.com/?p=615">Brüssel</a> und Dänemark geschickt. Sie wurden mit Global Voice Bloggern verbunden, die sie <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/09/08/global-voices-bloggers-mentor-new-danish-and-african-bloggers/">virtuell für 6 Wochen mit dem Bloggen betreuten.</a></p>
<p>Auf ihrer Webseite erklären die Schulden-Sammler: &#8220;Wir wollen eine Welt mit Klima-Gerechtigkeit und globaler Gerechtigkeit. Um das zu erreichen, muss die Einstellung der Entscheidungsträger derartig geändert werden, dass sie die Zahlung ihrer Klimaschulden anerkennen und realisieren.&#8221;</p>
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		<title>Ungarn: “Smog-Reduzierung im Stadtzentrum”</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/21/ungarn-%e2%80%9csmog-reduzierung-im-stadtzentrum%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 01:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Hungarian]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ost- und Zentraleuropa]]></category>
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		<description><![CDATA[Architekten, Künstler, Biologen und Techniker haben im Stadtzentrum von Budapest zusammengearbeitet um zu zeigen, dass eine kleine Algen-Anlage dazu beitragen kann, die Umwelt zu verbessern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marietta-le/">Marietta Le</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/18/hungary-downtown-smog-reducing-station/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Letzte Woche erschien auf dem <a href="Blaha Lujza Square">Blaha Lujza Square</a> in Budapest eine seltsame Struktur. Die Arbeit von Téreltérítés Munkacsoport (‘Arbeitsgruppe devianter Raum’) war mit dem öffentlichen Raum und Kunstfest der Hauptstadt, <a href="http://Placcc">Placcc</a> genannt, verbunden. Die Konstruktion - “<a href="“Downtown Smog Reducing Station">Downtown Smog Reducing Station</a>” (Smog-Abbau Station in der Innenstadt”) wurde nach Plänen von <a href=" Richard Buckminster Fuller">Richard Buckminster Fuller</a> geschaffen und vereinigte verschiedene Ideen über die städtische Umwelt.</p>
<p>András Földes von Képgyár <a href="blog">Blog</a> (&#39;Image Factory&#39;, HUN) berichtete:</p>
<blockquote><p>Es könnte als ein in dem Blaha Lujza Platz errichteter luminöser Iglo bekannt werden, der von jungen Künstlern und Architekten errichtet wurde, um die versmogte Luft mit biologischen Mitteln zu reinigen. Das ist ein edles Ziel, denn verschmutzte Luft ist auf jeden Fall schlecht, saubere Luft ist auf der anderen Seite sehr gesund. Trotzdem war die Euphorie um diese futuristische Konstruktion zuerst überraschend. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://website">Webseite</a> des Placcc-Festes sagt dazu: </p>
<blockquote><p>Obgleich die Gruppe auch zukünftige Architekten enthält, hatten Sie das Gefühl es sei wichtig, den Raum aus anderen Aspekten anzugehen, nicht nur und ausschließlich von einen architektonischen Blickwinkel. Deshalb untersuchten sie die Verbindung von Mensch und Raum durch Kunst im öffentlichen Raum. Der Ausgangspunkt für das Werk, dass sie für das PLACCC Fest kreierten, ist der Glaube, dass wir nicht nur bloße Beobachter des (öffentlichen) Raumes sind, sondern ihn aktiv formen und an seiner Umgestaltung teilnehmen können.</p></blockquote>
<p>Dieses Foto, von Rozmy aufgenommen, zeigt die Innenseite des Plastik-Iglos, wo die Algen Filtrierung vor sich geht.</p>
<p><img alt="" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/4009750998_3f77533c78.jpg" title="4009750998_3f77533c78" class="aligncenter" width="400" height="269" /></p>
<p>András Földes fragte den Leiter von Téreltérítés Munkacsoport über die Arbeitsweise des so-genannten ‘Smog-Reduzierers’:<br />
[&#8230;] </p>
<blockquote><p>Der Leiter des Projektes und (Universitäts) Professor Antal Lakner, erklärte leidenschaftlich die Funktionsprinzipien des Algen-Filtrierungs Bio-Katalysators und fügte jedem seiner Sätze hinzu, dass das Ding tatsächlich funktioniere, dass es nicht nur ein Kunstobjekt sei. </p>
<p>“Hier haben ein Künstler, ein Architekt, ein Biologe und ein Techniker zusammengearbeitet, um ein bestehendes Problem zu lösen,” sagte Laken mit einem ‘Ungarische Algen Filtrierung’ Helm auf seinem Kopf. “Ein Prüfwagen kam hierher und demonstrierte, dass die Anlage beträchtliche Mengen von Oxygen herstellt,” sagte er, als er liebevoll die Glaskugel betrachtete, die still und leise damit beschäftigt war, Oxygen zu produzieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Global Voices und der Blog Action Day 2009</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/29/global-voices-und-der-blog-action-day-2009/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/29/global-voices-und-der-blog-action-day-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 21:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Über GVO]]></category>

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		<description><![CDATA[Global Voices ist offizieller Blogpartner des Blog Action Day am 15. Oktober, einem Weltaktionstag, an dem sich Blogger aus aller Welt zusammenschließen und über den Klimawandel bloggen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/diego-casaes/">Diego Casaes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/09/28/global-voices-and-the-blog-action-day-2009/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="badge-180-150" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/09/bad-180-150.jpg" alt="" width="180" height="150" />Am 15. Oktober werden sich Blogger aus aller Welt im Rahmen eines der größten Online-Veranstaltungen zu gesellschaftlichem Wandel zusammenschließen und über den Klimawandel bloggen: dem <a href="http://www.blogactionday.org/">Blog Action Day</a>.</p>
<p>Hierbei handelt es sich um ein jährlich stattfindendes Event, bei dem sich Blogger aus aller Welt zum Bloggen über das gleiche Thema am gleichen Tag zusammenschließen. Das Ziel dieser globalen Demonstration ist es, wichtige Themen, mit denen sich die Welt konfrontiert sieht, ins Blickfeld zu rücken und eine weltweit Diskussion anzustoßen.</p>
<p>Im <a href="http://site.blogactionday.org/">offiziellen Blog</a>, gab <em>Robin Beck</em> das Thema des Blog Action Day 2009 <a href="http://site.blogactionday.org/general/blog-action-day-2009-climate-change/">bekannt</a>:</p>
<blockquote><p>Ich freue mich sehr, das Thema für den Blog Action Day 2009 bekanntzugeben: Klimawandel.</p>
<p>Tausende von Menschen haben abgestimmt und gemeinsam werden wir der globalen Diskussion um den Klimawandel neue Bedeutung verleihen, genau wie unsere Spitzenpolitiker, die sich auf ein Treffen in Kopenhagen vorbereiten, bei dem eine nachhaltige Lösung für diese Krise gefunden werden soll.</p></blockquote>
<p>Der Blog Action Day wurde 2007 von Collis und Cyan Ta&#39;eed mit der Unterstützung durch ihr Team bei <a href="http://envato.com/">Envato</a> gegründet. Bei der ersten Veranstaltung motivierten die Gründer mehr als 20.000 Blogger, sich beim Bloggen einen Tag lang einem Umweltthema zu widmen. Im folgenden Jahr 2008 ging es um Probleme in Zusammenhang mit Armut und die Blogger schrieben über ihre persönliche Meinung zu dem Thema und über ihre Lösungsvorschläge.</p>
<p>In diesem Jahr heißt das Thema Klimawandel, eine tolle Möglichkeit, auf all die Diskussionen und Online-Kampagnen aufzubauen, die im Vorfeld des <a href="http://en.cop15.dk/">COP15-Treffens der Vereinten Nationen</a> in Dänemark im Dezember 2009 organisiert wurden.</p>
<p>Jeder kann am Blog Action Day am 15. Oktober teilnehmen, ob auf Blogs, in Online-Zeitschriften oder Online-Magazinen. Es gibt keine Maximalanzahl an Artikeln pro Person und auch beim Inhalt gibt es keine Beschränkungen, solange es um den Klimawandel geht. Der Blog Action Day wird von Organisatioen wie <a href="http://oxfam.org/">Oxfam</a>, <a href="http://avaaz.org/">Avaaz</a>, <a href="http://tcktcktck.org/">TckTckTck</a>, <a href="http://greenpeace.org/">Greenpeace</a> und <a href="http://amnesty.org/">Amnesty International</a> unterstützt.</p>
<p>Global Voices wird als offizieller Blogpartner den Blog Action Day unterstützen, indem Blogger aus aller Welt zum <a href="http://www.blogactionday.org/en/blogs/new">Registrieren online</a> und zum Mitmachen aufgefordert werden. Ab dem 15. Oktober freuen sich die Blogger von Global Voices darauf, zu verlinken und zu übersetzen, was Blogger aus aller Welt zum <a href="http://globalvoicesonline.org/-/topics/environment/">Klimawandel und ihrer Umwelt</a> zu sagen haben.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3CnIJ19EVMo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="344" src="http://www.youtube.com/v/3CnIJ19EVMo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Kenia: Verheerende Dürre verschärft Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/21/kenia-verheerende-durre-verschlechtert-konflikt-zwischen-mensch-und-tierwelt/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 11:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonSamuel Maina  &#183; Übersetzt von Tina Seidenberger &#183;  engl. Originalartikel 

Kein Gras in Sicht

Kenia erlebt die schlimmste Dürre seit mehr als einem Jahrzehnt, so das meteorologische Amt des Landes. Die Dürre ist im ganzen Land zu spüren, sie wird jedoch verstärkt in den Massai-Gemeinden sichtbar, die hauptsächlich von Viehzucht leben.
Angesichts der Gefahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/samuel-maina/">Samuel Maina</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/20/kenya-devastating-drought-worsens-human-wildlife-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption alignright" style="width: 167px;"><a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org"><img title="Dürre im Massailand" src="http://lionguardians.wildlifedirect.org/files/2009/07/pbi_2088-drought.jpg" alt="Kein Gras für Vieh" width="157" height="224" /></a></p>
<p class="wp-caption-text">Kein Gras in Sicht</p>
</div>
<p>Kenia erlebt die schlimmste Dürre seit mehr als einem Jahrzehnt, so das meteorologische Amt des Landes. Die Dürre ist im ganzen Land zu spüren, sie wird jedoch verstärkt in den Massai-Gemeinden sichtbar, die hauptsächlich von Viehzucht leben.</p>
<p>Angesichts der Gefahr, ihre wertvollen Viehherden zu verlieren, treiben die Massai, traditionell ein im Süden Kenias und Norden Tansanias angesiedeltes Nomadenvolk, ihr Vieh auf der Suche nach Weideland in die Wildgebiete - und sogar Städte. Dadurch hat sich der Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt vertieft, da die geschwächten Rinder Löwen und anderen Raubtieren zum Opfer fallen.</p>
<p>Das <a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org/2009/07/15/devastating-drought/">Blog Lion Guardians berichtet</a>, dass es schon seit zwei Jahren nicht mehr richtig geregnet hat.</p>
<blockquote><p><em>Die Dürre wird von Tag zu Tag schlimmer. Seit bereits zwei Jahren in Folge hat es nicht ordentlich geregnet und Massai-Gemeinde aus Viehhütern, die die [Mbirikani]-Gruppenranch bilden, haben ihr Vieh auf der Suche nach besseren Weideflächen in drei Richtungen getrieben. Die Rinder nehmen alle stark ab und viele sterben.</em></p></blockquote>
<p>Predator Aware, eine Gruppe, die sich für den Schutz von Raubtieren einsetzt, berichtet ebenfalls über einige Härtefälle in den Gebieten der <a href="http://www.masai-mara.com/">Massai Mara</a> und der Siana-Ranches im südlichen Teil Kenias. Auf dem <a href="http://predatoraware.wildlifedirect.org/2009/07/20/dry-days-in-the-mara/">Blog Predetor Aware</a> heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Besonders die Massai Mara und Siana haben Schwierigkeiten, Weideland zu finden, während der Regen weiterhin auf sich warten lässt. Letzte Nacht gab es offenbar einen Sturm irgendwo im Rerservat. Wir hoffen, dies ist ein Idikator und es wird mehr Regen geben. Dieses trockene Wetter verschärft wirklich den Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt, während die Suche nach Wasser und Weideland weitergeht.</em></p></blockquote>
<p>Obwohl Wildtiere besser in einer Dürreperiode zurechtkommen, trifft es Viehherden sehr hart. Die Maasai, die traditionell als nomadische Viehhirten leben, werden tun, was sie seit Generationen getan haben, sie werden sich mit ihrem Vieh auf die Suche nach Weideflächen begeben. Es kommt vor, dass die einzigen offenen Weideflächen geschützte Gebiete sind, z.B. Nationalparks und Reservate. Ironischerweise entstanden die meisten der weltberühmten Parks in Kenia aus Flächen, die traditionell den Maasai als Weideland vorbehalten waren. Das Blog Lion Guardians beschreibt die Bewegungen der Massai-Gruppen, die am Rande des Amboseli-Nationalpark leben:</p>
<blockquote><p><em>Die erste Gruppe trieb ihr Vieh bis nach Manyara in Tansania. Andere entschieden, ihr Vieh in den Tsavo-West-Nationalpark zu treiben, es kam jedoch zu ernsten Zusammenstößen mit den Parkbehörden, die versuchen, die Überweidung der Flächen des Nationalparks durch Viehherden zu verhindern, wonach nur nackte Erde übrigbleibt.</em></p></blockquote>
<p>Einige dieser Hirten haben ihr Vieh auf der Suche nach Weideland und Wasser weiter als 400 km weit getrieben. Einige gingen nach Norden in Richtung Nairobi, nachdem von dort einige Wochen zuvor von etwas Regen berichtet worden war. Andere gingen nach Süden und über die Grenze nach Tansania.</p>
<p>Die Schwere der Dürre wird aus den Worten von ole Lentura, dem wichtigsten Blogger auf Predator Aware, deutlich. „Die Tage bringen brennende Sonne und viel Wind“, sagt ole Lentura, der berichtet, dass Tiere, die sich eigentlich von Gras ernähren, an Bäumen und Büschen nach Futter suchen müssen und sich so dem Mangel an Gras anpassen.</p>
<p>„Die Ältesten in der Gruppe beschreiben diese Dürre als die schlimmste aller Zeiten. Stark steigende Preise für Konsumgüter und fallende Erlöse aus dem Verkauf von Vieh und anderen einheimischen Produkten machen aus dieser Situation eine katastrophale Ernährungskrise“, sagen die <a href="http://lionguardians.wildlifedirect.org/">Lion Guardians</a>.</p>
<p>Ole Lenturea von <a href="http://predatoraware.wildlifedirect.org/">Predator Aware</a> sagt über den Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt: „Keine Meldungen über Vorfälle mit Raubtieren, aber ein weiterer Massai-Mann kam dieses Wochenende tragisch durch einen Büffel ums Leben. Dieser Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt wird nicht nachlassen bevor es ordentlich regnet.“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltweit: Licht aus für eine zukunftsfähige Welt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/06/weltweit-licht-aus-fur-eine-zukunftsfahige-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 29. März, haben viele Menschen überall auf der Welt von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit ihre Lichter als symbolischen Akt für den Umweltschutz ausgeschaltet. Lesen Sie, wie die Stunde der Erde von denen, die zugesehen haben, aufgenommen wurde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/04/04/global-switching-off-the-lights-for-a-sustainable-world/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Strahler von denen Brasiliens berühmtestes Wahrzeichen, die Christusstatue auf dem Corcovado, angestrahlt wird, wurden ausgeschaltet und die Figur blickte letzten Samstag auf ein sehr viel dunkleres Rio de Janeiro herab. Etwa 100 andere brasilianische Städte schalteten von 20.30 bis 21.30 Uhr ebenfalls die Lichter während der <a href="http://www.earthhour.org/home/">Stunde der Erde</a> aus. Dies ist das erste Mal, dass sich das Land an der weltweiten Bewegung beteiligte und sich so für eine zukunftsfähigere Welt einsetzte.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Rio" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/6951622-3c2.jpg" alt="" width="750" height="498" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.divshare.com/download/6951622-3c2">Americo Verme/WWS Brasilien</a></strong></p>
<p>Genauso wie <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/04/03/brunei-joins-earth-hour-for-the-first-time/">Brunei</a> und viele andere Länder beteiligte sich auch Brasilien an der Stunde der Erde zum ersten Mal. Die Reaktionen reichten von optimistischen und unterstützenden bis zu kritischen und zynischen Artikeln. Guilherme Nascimento Valadares vom Blog <a href="http://papodehomem.com.br/dissecando-a-hora-do-planeta/"><em>Papo de Homem</em></a> [pt] beobachtete einige Zeit lang die Reaktionen auf Twitter und zählte über 8.000 Posts, die zwischen Samstag, den 29. März, um 20.45 Uhr und Sonntag, den 30. März, um 6.00 Uhr mit entsprechenden Tags gekennzeichtet waren. Er schlussfolgert:</p>
<blockquote><p>Fato peculiar. O mais críticos eram justamente os mais conectados, jovens, hypes, espertos. Me corrijam se estiver errado, mas tenho uma forte impressão de que o retrato da juventude produtiva brasileira de hoje - estou falando da turma que saiu da faculdade e já faz o seu $$$ - é um tremendo bundão, cético, hedonista, indolente, inseguro, maria-vai-com-as-outras.</p></blockquote>
<div class="translation">Eine seltsame Tatsache: Die meiste Kritik kam direkt von engagiertesten, überdrehtesten und intelligentesten Jugendlichen. Bitte lasst mich wissen, wenn ich falschliege, aber ich habe den Eindruck, dass dies ein Spiegelbild der heutigen brasilianischen aktiven Jugend ist – ich sprechen von denjenigen, die die Uni abgeschlossen haben, Ihre $$$ verdient haben – die gigantische Arschlöcher, skeptisch, hedonistisch, faul, unsicher sind und Herdenverhalten zeigen.</div>
<p>Von denen, die die Lichter ausgeschaltet haben, <a href="http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/">haben viele Flickr-User Bilder gemacht</a>, um sich die Zeit zu vertreiben. Unten eine Auswahl an Fotos, die unter Creative-Commons-Lizenz von Brasilien, Indien, Malasyia, Australien, Singapur und Chile aus hochgeladen wurden:</p>
<p><img class="aligncenter" title="3393393277_dda7b4949e" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3393393277_dda7b4949e.jpg" alt="" width="500" height="334" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/alexbolt/">Alexandre E Silva&#39;s</a> - Brasilien</strong></p>
<blockquote><p>“Transmitindo a Hora do Planeta ao vivo pelo Ustream.”</p></blockquote>
<div class="translation">“Live-Streaming der Stunde der Erde über Ustream”</div>
<p><img class="aligncenter" title="3393791445_7552075b13" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3393791445_7552075b13.jpg" alt="" width="500" height="356" /></p>
<p>Die Stunde der Erde in Bangalore, Indien - Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/3393791445/">Earth Hour Global</a>. Für einen Blogger vor Ort, der uns daran erinnert, dass das Land täglich unter chronischem Stromausfall leidet, ist die Stunde der Erde ein Symbol der Dummheit. <a href="http://kishorekumar62.wordpress.com/2009/03/28/a-symbol-of-foolishness/">View of My World</a> sagt:</p>
<blockquote><p>Bangalore und große Teile Indiens haben der Stunde der Erde/dem Tag der Erde/der Nacht der Erde nun seit vielen Jahren zugesehen. Sogar heute Morgen gab es in meinem Haushalb von 9 bis 11 Uhr keinen Strom.</p></blockquote>
<p><img class="aligncenter" title="3393294153_642a764c6c" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3393294153_642a764c6c.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/danipontes/3393294153/">Dani Pontes</a>, Brasilien</strong></p>
<blockquote><p>“Nós participamos!!<br />
E aproveitamos pra namorar a luz de velas!! rs”</p></blockquote>
<div class="translation">“Wir waren dabei! Und haben die Chance genutzt, und im Kerzenschein zu küssen und zu drücken.”</div>
<p><img class="aligncenter" title="3392817669_9908bb91a4" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/3392817669_9908bb91a4.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/lucianojoaquim/3392817669/">Luciano Joaquim</a>, Brasilien</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3394914218_8e7293aa17" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3394914218_8e7293aa17.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Gebt der Erde eine Chance… Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/cw_ye/">CW Ye</a>- Malaysia</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3396708164_1ae14ddd63" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3396708164_1ae14ddd63.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/maxymiliano/">Max y Miliano</a>, Chile</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3410280101_c5841fde97" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3410280101_c5841fde97.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/mondayne/">Mondayne</a>. Sydney, Australien.</strong></p>
<blockquote><p>Die Stunde der Erde war in Sydney sowohl enttäuschend als auch sinnlos. Sie haben nicht einmal die Lichter des Opernhauses oder der Brücke richtig ausgeschaltet… nur wenige Strahler waren ausgeschaltet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie viel Strom gespart haben.</p></blockquote>
<p><img class="aligncenter" title="3406157063_b99c59121e" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3406157063_b99c59121e.jpg" alt="" width="500" height="352" /></p>
<p><strong>Ein Selbstportrait von <a href="http://www.flickr.com/photos/hsien-ku/">Hsien-Ku</a>, Australien.</strong></p>
<p><img class="aligncenter" title="3403226377_f12480b0c6" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/04/3403226377_f12480b0c6.jpg" alt="" width="500" height="323" /></p>
<p><strong>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/nathanhayag/">Nathan Hayag</a>, Singapur</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Indonesien: Überschwemmungen in 13 Provinzen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 23:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMong Palatino  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von Überschwemmungen betroffen, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesia-flooding-in-13-provinces/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von <a href="http://www.channelnewsasia.com/stories/afp_asiapacific/view/403058/1/.html">Überschwemmungen betroffen</a>, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, Tenggara, Sumatra, Java, Bali, Borneo und Sulawesi. Mehr als 50.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden. </p>
<p>In Hauptstadt Indonesiens Jakarta steht das Wasser <a href="http://www.thejakartaglobe.com/home/article/6259.html">bereits zwei Meter</a> über normal. <a href="http://indonesiafirst.com/flood-officials-standby/">Mehr als 40 Prozent</a> der Stadt liegen unterhalb des Meeresspiegels. Das beliebte Urlaubsziel Bali ist <a href="http://mytravelblogging.com/bali/2009/01/14/flood-in-bali/">ebenfalls überflutet</a>.</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327&amp;output=embed&amp;s=AARTsJrT2fGl2JpIbgQcPdy3iBfMly-PpA"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small><br />
<font size="1">Indonesien via Google Map [en]</font></p>
<p>Javaa Jive <a href="http://thejavajive.com/blog/?p=1106">schreibt</a> zu den Überschwemmungen in Jakarta:</p>
<blockquote><p>
Während der Dezember noch recht sonnig und angenehm war, brachte das neue Jahr ärgerliche, sintflutartige Regengüsse, begleitet von vielen Blitzen  und natürlich die jährlichen Überschwemmungen.<br />
Während ich hier schreibe, schaue ich auf eine langen Kanal, der prall gefüllt ist mit Regenwasser und Schutt. Im Himmel ziehen wieder Wolken auf, die bald wie Wunden aufreissen werden - denn für die Woche sind weitere starke Stürme angekündigt. Eine heftige Nacht voller Regen und wir werden aus Kelapa Gading nicht raus kommen, denn die Straße zur Zollschranke liegt am niedrigsten und ist am schnellsten überflutet.<br />
Bin ich nervös? - Nicht wirklich [&#8230;]<br />
Aber ich bin nervös, wegen der Familien die nicht wegkommen. Für jene, die kleine Kinder haben, und kein frisches Wasser bekommen, oder medizinische Betreuung. Für all jene, die nicht das Vertrauen hatten, oder das Risiko einer Versicherung eingehen wollten - für ihr Haus, ihr Geschäft oder ihr Auto. Und für jene, die wieder einmal alles verlieren werden.
</p></blockquote>
<p>Mywebsiteku <a href="http://dedenwebsite.blogspot.com/2009/01/rainy-season.html">erwartet</a> weitere Überschwemmungen bis zum nächsten Monat:</p>
<blockquote><p>
Die Spitze der Regenzeit kommt noch und wird wohl erst im Februar 2009 erreicht sein. Dies ist ein potentieller Auslöser für Katastrophen wie Erdrutersche, Überschwemmungen, Wind- und Wasserhosen. Das hängt von der Stärke der Wolken in Jakarta ab und den ausgebauten Gegenden, die von den Regenfällen betroffen sind. Daher muss die Öffentlichkeit über die sich änderenden Wetterbedingungen informiert werden.</p></blockquote>
<p>Auf Twitter wird über die Überschwemmungen berichtet:</p>
<blockquote><p>
<a href="http://twitter.com/irwanlee/statuses/1123183677">Irwanlee:</a> Der Himmel sieht düster aus, und das Denguefieber und die Flut sind zurück in der Stadt.<br />
<a href="http://twitter.com/lusy_sunsetgirl/statuses/1120166892">lusy_sunset:</a> Ehrlich gesagt, glaube ich: Sowohl Regierung und die Menschen tragen eine Mitverantwortung an den Überschwemmung.</p>
<p><a href="http://twitter.com/nanashambles/statuses/1118117123">nanashambles:</a> Regen ist Scheiße! Überschwemmungen überall. Chaotische Sache.</p>
<p><a href="http://twitter.com/storymasterq/statuses/1115159729">storymasterq: </a>Die Kaltfront zieht weiter. Jakartas Große Flut kommt normalerweise alle 5 Jahre, aber die Nächste wäre erst 2012. Apokalypse?</p></blockquote>
<p><em><br />
Überschwemmungen sind häufig in Indonesien. <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau</a> zeigt Bilder aus dem indonesischen Kampar, wo es vor einigen Wochen Überschwemmungen gab.</em></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/kampar.jpg" alt="kampar" /></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/motorbike.jpg" alt="flut" /><br />
<font size="1"><em>Fotos via <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau Daily Photo</a></em></font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: Chemikalie tötet 80 Tonnen Fische in Rio de Janeiro</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/10/brasilien-chemikalie-totet-80-tonnen-fische-in-rio-de-janeiro/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/10/brasilien-chemikalie-totet-80-tonnen-fische-in-rio-de-janeiro/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 14:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonPaula Góes  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Während die Aufmerksamkeit der meisten Brasilianer den tragischen Fluten in Santa Catarina galt, kam eine weitere Umweltkatastrophe über das Land, dieses Mal im Bundesstaat Rio de Janeiro. Am 18. November lief das tödliche Pestizid Endosulfan in den Pirapetinga, einen Nebenfluss des Paraíba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/09/brazil-deadly-chemical-leak-kills-80-ton-fish-in-rio-de-janeiro/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während die Aufmerksamkeit der meisten Brasilianer den tragischen <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/30/brazil-under-flood-bloggers-form-solidarity-networks/">Fluten in Santa Catarina</a> galt, kam eine weitere Umweltkatastrophe über das Land, dieses Mal im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rio_de_Janeiro_(Bundesstaat)">Bundesstaat Rio de Janeiro</a>. Am 18. November lief das tödliche Pestizid <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endosulfan">Endosulfan</a> in den Pirapetinga, einen Nebenfluss des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Para%C3%ADba_do_Sul">Paraíba do Sul</a> [<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Imagem:Bacia_leste.jpg">Karte</a>] und tötete tausende Fische - über 80 Tonnen - in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resende_(Brasilien)">Resende</a> und anderen Nachbarstädten. Der Vorfall unterbrach auch die Wasserversorgung für 7 Städte des Gebiets. Die Tragödie verschlimmerte sich noch, da sie sich während der Brutzeit vieler Arten ereignete, von denen manche von der Ausrottung gefährdet sind. <a href="http://blogdasibucs.blogspot.com/2008/11/desastre-ecolgico.html">Cintia Sibucs</a> [pt] sagt, sie sei traurig, außer [toten] Fischen auch tote <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Capybara">Wasserschweine</a> und sogar Vögel zu sehen:</p>
<blockquote><p>Pela quantidade de peixes e animais mortos, pode-se dizer que será necessário uns dez anos ou mais para que toda essa vida volte ao que era antes. O produto químico Endosulfan, usado na fabricação de inseticidas, é usado pela empresa que fica em Resende. O acidente gerou ainda mais transtornos pois o serviço de água e esgoto suspendeu a captação de água por uns dias, deixando a população em alerta.<br />
Agora, depois de tanta tristeza de ver milhares de peixes e capivaras mortas, o que resta é recolher o que restou. Desde sábado (22/11) as prefeituras de Volta Redonda e Barra Mansa estão num trabalho ininterrupto de recolhimento dos peixes, que já estava causando forte mau cheiro.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
Nach der Menge an toten Fischen und Tieren läßt sich abschätzen, dass es zehn Jahre oder mehr dauern wird, bis all das Leben wieder zurückkehren wird, wie es früher war. Die Chemikalie Endosulfan, die für die Herstellung von Insektiziden benutzt wird, wird gebraucht von der Fabrik in Resende. Der Unfall hat für noch mehr Unruhe gesorgt, da die Zu- und Abwasserdienste die Wassergewinnung einige Tage lang angehalten haben, was die Bevölkerung alarmiert hat.<br/><br />
Nach soviel Trauer über tausende von toten Fischen und Wasserschweinen bleibt uns nun, einzusammeln, was übrigbleibt. Seit Samstag dem 22.11. sammeln die Stadverwaltungen von Volta Redonda und Barra Mansa pausenlos Fische, die schon einen üblen Geruch verbreiten.</div>
<p><img class="size-full wp-image-53755" title="dsc09408" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09408.jpg" alt="" /></p>
<p>Ein totes Wasserschwein von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/capivara-e-tartaruga-tambm-vtimas-da.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Das Leck wurde entdeckt nach einer Untersuchung der Umweltbehörde von Rio de Janeiro, die von einem Massenfischsterben in den Flüssen Pirapetinga und Paraiba do Sul alarmiert wurde. Die Firma Servatis in Resende, die für die Düngerfabrik verantwortlich ist, gestand zu, dass 1500 Liter Endosulfan ausgeflossen seien und gab an, dass dies durch <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=48">menschliches Versagen beim Anschließen eines Tanklastwagen</a> [pt] verursacht worden sei. In einem Post mit dem Titel &#8220;Kein Risiko außer dem Tod&#8221; hinterfragt <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/alm-da-morte-nenhum-risco.html">Vitor Menezes</a> [pt] die Stellungnahme der Firma, die kaum einen Tag nach dem Unfall behauptete, die Situation sei unter Kontrolle:</p>
<blockquote><p>A empresa Servatis, responsável pelo vazamento do pesticida endosulfan no rio Paraíba do Sul, afirmou <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=31">aqui</a> em seu site que, de acordo com a sua gerência de meio ambiente, a concentração do produto no rio havia caído a zero e não havia &#8220;mais risco à fauna&#8221;. Os peixes do <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/vida-agoniza-no-paraba.html">post abaixo</a> não devem ter recebido o recado.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die Firma Servatis, verantwortlich für das Auslaufen des Pestizids Endosulfan in den Fluss Paraíba do Sul, bestätigte <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=31">hier</a> [pt] auf ihrer Website, dass nach Auskunft ihres Umweltmanagements, die Konzentration der Chemikalie im Fluss auf null gefallen sei und es „kein Risiko mehr für die Fauna“ gäbe. Die Fische <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/vida-agoniza-no-paraba.html">im folgenden Post</a> haben diese Nachricht wohl nicht erhalten.</p>
</div>
<p><img class="size-full wp-image-53756" title="dsc09113-2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09113-2.jpg" alt="" /></p>
<p>Tote Fische, fotografiert von Ricardo Terra, Lehrer für Umweltingenieurwesen, von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/sem-palavras.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Wie später entdeckt wurde, waren mehr als die von Servatis genannten 1500 Liter des Insektizids Endosulfan ausgelaufen. Das Produkt war bei der Entladung eines Tanklasters mit 30000 Liter Kapazität ausgelaufen, aber nur 12000 Liter  vermischt mit Regenwasser konnten in den Auffangbecken der Firma zurückgewonnen werden. Servatis gab später zu, das mindestens 8000 Liter ausgelaufen seien - im Gegensatz zu dem, was es eine Woche vorher hatte verlautbaren lassen. Rechtsanwalt und Umweltschützer <a href="http://luizfelipemunizdesouza.zip.net/arch2008-11-16_2008-11-30.html#2008_11-27_20_07_57-117598288-0">Luiz Felipe Muniz de Souza</a> [pt] kommentiert die Konsequenzen für die Menschen vor Ort:</p>
<blockquote><p>Várias comunidades pesqueiras afetadas estão impedidas de trabalhar e nem sabem ao certo quando poderão retornar, pois a ação do inseticida, mesmo tão distante do ponto em que foi despejado pelos criminosos, e mesmo estando tão diluído – devido ao volume do próprio Rio Paraíba do Sul e devido ao volume d’água das intensas chuvas regionais –, continua provocando mortandade de peixes em toda a foz do Paraíba do Sul, e nas praias do município de São João da Barra e de São Francisco do Itabapoana. Os criminosos ambientais, que inicialmente se omitiram e mentiram sobre a quantidade do produto arremessado no rio, depois admitiram que foi uma quantidade 10 vezes maior do que a declarada, diante de tantos peixes mortos!</p>
</blockquote>
<div class="translation">Mehrere betroffene Fischergemeinden wurden am Arbeiten gehindert, und sie wissen nicht, wann sie ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können, da die Wirkung des Insektizids selbst weit entfernt von dem Punkt, wo es von den Kriminellen ausgekippt wurde, und selbst so verdünnt - durch die Wassermassen des Paraíba do Sul und durch die Massen von Regen in der Gegend - weiterhin den Tod von Fischen an der ganzen Paraíba-do-Sul-Mündung und an den Küsten von São João da Barra und von São Francisco do Itabapoana verursacht. Die Umweltkriminellen, die zuerst nichts getan und über die Menge der in den Fuß gekippten Chemikalien gelogen hatten, gaben zu, dass es eine zehn Mal größere Menge als angegeben war, angesichts so vieler toter Fische!</div>
<p><img class="size-full wp-image-53758" title="dsc09219" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09219.jpg" alt="" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Photo from <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/">Blog do Roberto Morais</a></span></p>
<p>Servatis erhielt eine Strafe von 33 Millionen R$  (ungefähr 10 Millionen €), <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=39">wogegen das Unternehmen Widerspruch eingelegt hat</a> [pt], und eine 20-tägige Betriebsperre. Der Betrieb wurde am heutigen 9. Dezember wieder in allen Abteilungen aufgenommen, mit Ausnahme der Endosulfanproduktion. <a href="http://biotribo.blogspot.com/2008/12/servatis-volta-operar-nesta-tera-feira.html">BIOTRIBO</a> [pt] reagiert auf die Nachrichten:</p>
<blockquote><p>Mais uma vez o poder público zomba de nós! Sem que nada tenha sido feito para minimizar os danos ao Rio Paraíba a empresa “Servatis volta a operar nesta terça-feira” (&#8230;) Em menos de um mês, desde o acidente ambiental, a auditoria realizada por empresa privada solicitada pela SEA foi rapidamente concluída, e sem que houvesse tempo hábil para a realização de uma segunda auditoria ou para que se analisasse a fundo o conteúdo do documento - medidas que poderiam dar mais garantias sobre os processos e ajustes da empresa para a segurança da população - a Servatis abre!</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ein Mal mehr treibt die Staatsmacht mit uns ihre Späße! Ohne irgend etwas zu tun, um den Schaden am Paraíba zu verringern wird die Firma „Servatis ihren Betrieb diesen Dienstag wieder aufnehmen“ (&#8230;) Noch nicht einmal einen Monat nach dem Umweltunfall wurde der Audit einer Privatfirma im Auftrag der Umweltbehörde SEA rasch abgeschlossen, ohne dass Zeit für einen zweiten Audit oder eine gründlichere Analyse des Dokuments geblieben wäre - Maßnahmen, die mehr Sicherheit für die Prozesse und Einstellungen des Unternehmens hätten garantieren können - Servatis macht auf!</div>
<p><img class="size-full wp-image-53757 aligncenter" title="dsc09421" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09421.jpg" alt="" /></p>
<p>Eine tote Schildkröte, von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/ainda-en-guandu-mais-consequncias-da.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Der Blog <em><a href="http://atrolha.blogspot.com/2008/11/ainda-sobre-o-rio-paraba-lei-os.html">A TroLhA</a></em> [pt] drückt die Gefühle aus, dass die brasilianische Umweltgesetzgebung mit zweierlei Maß mist:</p>
<blockquote><p>O aparato de fiscalização ambiental quando se trata da persecução das medidas de controle e defeso de espécies (alías, necessárias), tem se mostrado eficiente em coibir as infrações cometidas por pescadores e populações que dependem dessa atividade, e que geralmente, ocupam os andares mais baixos da nossa pirâmide social&#8230; Por outro lado, quando se trata de estender essa eficiência aos empresários e industriais, que exploram atividades econômicas que trazem sérios riscos ao ecossistema no qual estão inseridos, nossos órgãos ambientais são de uma leniência e ineficácia vergonhosa&#8230; Direito a propriedade e a livre iniciativa não podem se sobrepor ao direito a vida&#8230;Bom, pelo menos não deveriam&#8230;</p>
</blockquote>
<div class="translation">Der Apparat der Umweltpatrouillen hat - soweit es um (leider notwendige) Maßnahmen zur Kontrolle und Schutz von [bedrohten] Arten geht - sich darin als effizient erwiesen, Vergehen zu verhindern von Fischern und von Menschen, die von dieser Tätigkeit abhängig sind, und die im Allgemeinen die untersten Schichten unserer Gesellschaftspyramide bevölkern&#8230; Auf der anderen Seite, wenn es darum geht, diese Effizienz auf die Unternehmer und Industriellen auszudehnen, die Geschäften nachgehen, die ernsthafte Risiken für die Ökosysteme nach sich ziehen in die sie eingefügt werden, sind unsere Umwelt-Behörden von einer schändlichen Milde und Ineffizienz&#8230; Das Recht auf Eigentum und freies Unternehmertum kann dem Recht auf Leben nicht übergeordnet sein&#8230; Gut, mindestens sollte es das nicht&#8230;</div>
<p><a href="http://ruicamejo.blogspot.com/2008/11/empresa-que-derramou-inseticida-no-rio.html">Rui Camejo</a> [pt] erinnert uns daran, dass dies nicht das erste Mal war, dass Servatis die Umwelt geschädigt hat. Nach Auskunft des Bloggers, war genau diese Firma vor ungefähr drei Jahren verantwortlich für das Auslaufen des Insektizids <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dimethoat">Dimethoat</a>. Der Blogger <a href="http://norrivalduarte.blogspot.com/2008/11/empresa-que-derramou-inseticida-no-rio.html">Norival Duarte</a> gibt diesen Post wieder und kommentiert weiter:</p>
<blockquote><p>E essa denúncia não deve se limitar a essa fronteira, à foz desse afluente: deve ser estendida a toda a bacia hidrográfica desse que é, seguramente, um dos mais importantes rios do Brasil, dada a sua relevância nos aspectos sociais e econômicos de toda a região que ela tão generosamente abraça.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Und diese Anklage sollte nicht auf diese Grenze beschränkt sein, auf die Mündung des Nebenflusses: sie sollte auf das ganze Flussgebiet ausgedehnt werden, einem der wichtigsten für Brasilien, da es so wichtig in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht ist für die ganze Region, die es so großzügig umarmt.</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-53761" title="dsc09216" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09216.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53760" title="dsc09299-2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09299-2.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53762" title="dsc09265" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09265.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53763" title="pb260117" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/pb260117.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Fotos vom <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/">Blog von Roberto Morais</a></strong></p>
<p>Der Fluss Paraíba do Sul, der durch die Vereinigung der Flüsse Paraibuna und Paraitinga entsteht, beginnt in der Serra da Bocaina im Bundesstaat São Paulo und läuft 1120 km bis zur Mündung in Atafona [bei São João da Barra] im Norden des Bundesstaats Rio de Janeiro. Das Einzugsgebiet des Paraíba do Sul erstreckt sich über drei Bundesstaaten São Paulo, Minas Gerais und Rio de Janeiro und wird mit ungefähr 57000 km² als eines der drei flächengrößten Fluß-Einzugsgebiete angesehen.</p>
<p>Endosulfan, dass in vielen Ländern der Welt verboten ist, wird häufig verwendet, um eine Vielzahl von Insekten und Milben unter Kontrolle zu halten. In Europa ist sein Gebrauch verboten und die <a href="http://www.ejfoundation.org/page246.html">Environmental Justice Foundation</a> führt eine Kampagne, die die Leute dazu bewegen soll, Druck auf ihre nationalen Regierungen auszuüben, Endosulfan zu verbieten und diese Chemikalie auf die Liste der Stockholmer Konvention zu setzen [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Konvention">Wikipedia</a> und <a href="http://www.pops.int/">Website der Stockholmer Konvention</a> ].</p>
<p><img class="size-full wp-image-53764" title="acidente" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/acidente.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Photo vom Blog von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/ainda-en-guandu-mais-consequncias-da.html">Roberto Morais</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Iran: Umweltaktivisten in Aktion und Bildern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/06/12/iran-umweltaktivisten-in-aktion-und-bildern/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/06/12/iran-umweltaktivisten-in-aktion-und-bildern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Malgorzata Porzezynska &#183;  engl. Originalartikel 
Umweltblogs sind eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Natur und Umwelt des Irans sowie ihrer Probleme und Herausforderungen. Grüne Blogger beteiligen sich aktiv an Kampagnen zum Schutz von Natur und Tieren. Sie veröffentlichen Artikel, Geschichten und Fotos und organisieren Konferenzen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/malgorzata-porzezynska/'>Malgorzata Porzezynska</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/06/08/iran-green-activists-in-movement-and-photos/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Umweltblogs sind eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Natur und Umwelt des Irans sowie ihrer Probleme und Herausforderungen. Grüne Blogger beteiligen sich aktiv an <a href="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/08/flamingo.jpg">Kampagnen zum Schutz</a> von Natur und Tieren. Sie veröffentlichen Artikel, Geschichten und Fotos und organisieren Konferenzen und Demonstrationen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Umweltaktivismus im Iran durch die Augen von Bloggern im letzten Jahr.</p>
<p>Hier sind einige Fotos von künstlerischen Aktivitäten zum Protest gegen die Zerstörung der Natur und gegen Tierjagd.</p>
<p><strong>Kunst und Umwelt</strong></p>
<p><em>Mojgan Jamshidi</em> hat einige Fotos eines kürzlich in der nordiranischen Stadt Noshahr stattgefundenen Kunstfestivals <a href="http://jamshidi6.blogfa.com/post-320.aspx">veröffentlicht</a> [fa]. Die Fotos wurden von Ahmad Nadalyan und Raheleh Zomorodnya gemacht:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart1.jpg" alt="null" /></p>
<p>Einige protestierten gegen die Haltung von Tieren in Käfigen:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart2.jpg" alt="null" /></p>
<p>oder gegen Tierjagd:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart3.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Protest </strong></p>
<p><em>Hamnahad</em> hat Bilder von Demonstranten <a href="http://hamnahad.blogfa.com/post-471.aspx">veröffentlicht</a> [fa], die gegen die Anwesenheit eines italienischen Zirkus in Teheran im vergangenen Januar demonstrierten. Sie trugen Fotos von mehreren Tieren in Ketten mit Slogans wie &#8220;Liebt uns in Freiheit, nicht in Ketten&#8221; oder &#8220;In Gefangenschaft Geborene wollen nicht leben&#8221;.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greencircus.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Warnung</strong></p>
<p>In seinem Blog <a href="http://www.darvish100.blogfa.com/post-867.aspx">schreibt</a> [fa] <em>Mohammad Darvish</em> über eine Konferenz zum Bau großer Staudämme, die Folgen und Alternativen, an der er auch als Redner teilnahm.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greendam.jpg" alt="null" /></p>
<p><em>Jamshidi</em> <a href="http://jamshidi6.blogfa.com/post-317.aspx">zeigt</a> [fa] die negativen Auswirkungen eines Staudamms im Iran, wo der <a href="http://library.witpress.com/pages/PaperInfo.asp?PaperID=15572">Urumiyeh-See</a> im Nordwesten des Landes zu einem Salzsee geworden ist und die Tiere verendet sind.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greendam2.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Aktionen</strong></p>
<p><em>Grey Wolf</em> <a href="http://thegraywolf.persianblog.ir/post/179">zeigt</a> [fa] Menschen beim gemeinsamen Pflanzen von Bäumen für eine bessere Zukunft.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greentrees.jpg" alt="null" /></p>
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		<item>
		<title>China: Grüne Olypiade und eine Schauspielerin als UN-Umwelt-Botschafterin</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/30/china-grune-olypiade-und-eine-schauspielerin-als-un-umwelt-botschafterin/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 15:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonKelly  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Dan Beekman von &#8220;Blogging Beijing&#8221; verschafft uns einen Überblick über Pekings Umweltprobleme. Er spricht mit NGOs und Studentenführern über &#8220;Green Olympics&#8220;, einer der drei Schwerpunkte der diesjährigen Spiele. Vor kurzem interviewte er auch Wu Dengming von ein Umwelt-Maschinenhaus aus Chongqing in Zentralchina.
Wu sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/kelly-proctor/">Kelly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/30/managing-beijing-water-problems-suzhou-river-actress-tapped-for-enviro-honor/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Dan Beekman</em> von &#8220;Blogging Beijing&#8221; verschafft uns einen Überblick über Pekings Umweltprobleme. Er spricht mit NGOs und Studentenführern über &#8220;<a href="http://blog.seattletimes.nwsource.com/bloggingbeijing/">Green Olympics</a>&#8220;, einer der drei Schwerpunkte der diesjährigen Spiele. Vor kurzem interviewte er auch <em>Wu Dengming</em> von ein Umwelt-Maschinenhaus aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chongqing">Chongqing</a> in Zentralchina.</p>
<p>Wu sagt über das Ende der Spiele:</p>
<blockquote><p>Nach der Olympiade wird sich diese [Umwelt-] Bewegung fortsetzen. China kann nicht wieder zurück. Die Menschen wissen jetzt, was passieren muss. Organisationen wie wir spielen eine immer größere Rolle in der Gesellschaft.</p></blockquote>
<p>UNESCO-Funktionär <em>Gaoming Jiang</em> spricht bei China Dialogue über Pekings massives <a href="http://www.chinadialogue.net/homepage/show/single/en/1929-Saving-Beijing-s-reservoirs">Wasserproblem</a>. Die Wasserzufuhr ist verschmutzt (ein Cocktail aus Dünger und Exkrementen) - und darüber hinaus gibt es einfach zu wenig Wasser. Er gibt Expertenstatements zur Reinigung ab, und schließt mit dem Vorschlag:</p>
<blockquote><p>Ökomanagement muss mit der Armutsbekämpfung und der Schaffung von Wohlstand verbunden werden. Das Problem, Wasserquellen zu schützen, ist menschgemacht. Wir sollten diesen Regionen helfen ihre Energieprobleme zu lösen, etwa durch Methanverwertung und eine verteilte Infrastruktur. Wir müssen uns auch um die Hygiene, Müllverwertung und Wasserreinigung kümmern. So werden die Gebiete eine gesunde Vegetation bekommen, es würde genug Wasser produziert werden und es wird sauberes Wasser in die Reservoirs fließen.</p></blockquote>
<p><em>Alex Pasternack</em> kommentiert bei <a href="http://www.treehugger.com/">Treehugger</a> die Entscheidung des UN Entwicklungsprogramms, eine chinesische Prominente zur <a href="http://www.treehugger.com/files/2008/04/un_zhou_xun_green_ambassador.php">Nationalbotschafterin</a> für die Umwelt zu machen. Die Schauspielerin Zhou Xun wurde bekannt mit ihren Rollen in Balzac und Little Chinese Seamstress, sowie dem bewegenden chinesischen Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0234837/">Suzhou River</a>. Er sagt:</p>
<blockquote><p>In einem Land, indem sich die Menschen immer weniger um den Umweltschutz <a href="http://www.chinadaily.com.cn/bizchina/2008-04/04/content_6592224.htm">kümmern</a> (<a href="http://www.treehugger.com/files/2007/08/china_cars.php">vor allem</a> die <a href="http://www.britishcouncil.org.cn/climatecool/en/consumer_youth.html">jungen</a>), je mehr darüber <a href="http://en.beijing2008.cn/12/12/greenolympics.shtml">geredet</a> wird, könnten prominente Umweltschützer wirklich der beste Weg sein, die Botschaft zu verbreiten. Und abseits von der pelztragenden <a href="http://www.treehugger.com/files/2007/03/gong_li.php">Gong Li</a> (oder <a href="http://www.chinadaily.com.cn/entertainment/2008-03/24/content_6561013.htm">Leo</a>, auf einem Trip nach Hong Kong), haben sich nur wenige Stars in China offen für die Umwelt ausgesprochen. Zu schade. Promi-Kampagnen können sich von den typischen Regierungsaktionen absetzen &#8230;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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