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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Bildung</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Südafrika: HIV-positives Muppet in der Sesamstraße klärt auf</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kindersendung Sesamstraße wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein Muppet namens Kami in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/11/south-africa-sesame-streets-hiv-positive-muppet-raises-awareness/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" title="Kami" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/Kami22.jpg" alt="" width="200" height="260" />Die Kindersendung <a href="http://www.sesamestreet.org/home/">Sesamstraße</a> wird diesen Monat 40 Jahre alt und auch in der heute gestarteten neuen Staffel kämpft ein süßes, knuddeliges Muppet in der südafrikanischen Ausgabe gegen Vorurteile und hilft bei der Aufklärungsarbeit über HIV/AIDS.</p>
<p>Während die Sesamstraße in mehr als <a href="http://www.sesameworkshop.org/newsandevents/sesameupdates/sesame_40thbirthday">140 Ländern</a> verfolgt wird, werden in jeder Version lokale Themen besprochen und es gibt dafür jeweils verschiedene Muppets. Die goldgelbe <a href="http://muppet.wikia.com/wiki/Kami">Kami</a> hatte 2002 als Reaktion auf das HIV/AIDS-Problem im Land ihr Debüt in <a href="http://www.schooltv.co.za/TakHome.htm">Takalani Sesame</a>, einer Co-Produktion der südafrikanischen Sesamstraße. Als weltweit erstes, HIV-positives Muppet hilft sie dabei, Kinder über die Krankheit aufzuklären, und spricht Probleme von Menschen mit HIV an. Der Name Kami ist von dem Wort „Kamogelo“ <a href="http://www.sesameworkshop.org/aroundtheworld/southafrica">abgeleitet</a>, das in Setswana „Akzeptanz“ heißt. Sunshinestar110 bloggt auf <em>U Don&#39;t Like My Opinion…That&#39;s Fine!</em> Und <a href="http://thatsfine2009.blogspot.com/2009/11/happy-birthday-to-you.html">erzählt mehr</a> über Kami:</p>
<blockquote><p>„Kami ist eine gesunde, HIV-positive, liebevolle, 5-jährige Waise, die etwas schüchtern ist, aber schnell mitmacht, wenn sie freundlich angesprochen wird. Sie weiß außerdem sehr viel über HIV, sie verlor ihre Mutter an die Krankheit. Als Kami zum ersten Mal mit ihrem Mopp brauner Haare – sie trug auch eine Weste - auftrat, lief sie in die Sesamstraße und fragte sich nervös, ob die Bewohner wohl mit ihr spielen wollten.  Sie hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn die anderen Muppets hießen Sie begeistert willkommen.“</p></blockquote>
<p>Kami wurde geschaffen, um vielen Kindern in Südafrika zu helfen, die mit der HIV/AIDS-Krise umgehen müssen. Es wird angenommen, dass Südafrika die höchste Zahl HIV-infizierter Menschen weltweit aufweist – geschätzte <a href="http://www.unaids.org/en/CountryResponses/Countries/south_africa.asp">5,7 Million</a>. Ungefähr 280.000 der Infizierten sind Kinder unter 14 Jahren und aufgrund von AIDS gibt es 1,4 Millionen Waisen im Land. Zusätzlich zu den körperlichen Komplikationen, die mit einer HIV-Infektion einhergehen, kommt das Problem der Stimatisierung und Tabuisierung, wodurch es schwerer wird, angemessenen behandelt und unterstützt zu werden. Takalani Sesame, bei dem alle 11 offiziellen Sprachen Südafrikas einfließen, versucht Kindern zu helfen, diese Probleme mithilfe von Kami direkt anzugehen.</p>
<p>Nach der Einführung von Kami kam es jedoch besonders in den USA zu starken Kontroversen, da viele darüber schockiert waren, dass in einer Kindersendung eine HIV-positive Figur vorkam. <em>Haven on Earth</em> <a href="http://haven-on-earth.spaces.live.com/blog/cns!C13DE188EF218F14!382.entry?sa=500695506">erörtert</a> die Debatte:</p>
<blockquote><p>„Obwohl berichtet wurde, dass die Einführung von Kami in die Sesamstraße in Südafrika willkommen geheißen worden sei (mir fällt es schwer, dies zu glauben, da in dieser Beziehung immer noch starke Ablehnung herrscht), kam es hier in den Vereinigten Staaten definitiv zu einer Kontroverse. Ich erinnere mich, wie ich darüber gelesen habe (weshalb ich so erfreut war, auf eine Sendung zu stoßen, die ausgestrahlt wurde als ich in Südafrika war - ich wäre nie auf die Idee gekommen, danach zu suchen). Offenbar schickte eine Gruppe republikanischer Kongressabgeordneter einen Brief an den Präsidenten des PBS (Public Broadcasting Service), der die Sesamstraße ausstrahlt. In dem Brief wurde gegen die geplante Einführung einer ähnlichen HIV-positiven Figur in den Vereinigten Staaten protestiert. Dies sei angesichts des Alters des Publikums unangemessen. Es wurde angedeutet, dass durch ein solches Vorgehen möglicherweise die öffentlichen Mittel für den PBS [Public Broadcasting Service] gefährdet sein könnten.“</p></blockquote>
<p>Kami erschien nie in der amerikanischen Sesamstraße, obwohl sie sich auf Takalani Sesame und darüber hinaus als sehr erfolgreiche Figur erwiesen hat. UNICEF <a href="http://www.unicef.org/media/media_16631.html">ernannte sie</a> 2003 zu einem weltweiten „Champion for Children“. In diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9eXlNn-C8BY">Video</a> sendet sie zusammen mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton eine Botschaft über HIV/AIDS. Jamie bloggt auf <em>No day but today… </em>und <a href="http://phaino.blogspot.com/2006/12/world-according-to-sesame-street.html">diskutiert</a> Kamis weitere Erfolge.</p>
<blockquote><p>„Da die meisten Kinder in Südafrika jemanden kennen, der AIDS hat, wird die Figur zu einer nationalen Heldin, die von allen Menschen im Land geliebt wird. Kami erschein bei den Vereinten Nationen und der Weltbank und wurde von Katie Couric [Anm. d. Übers.: Moderatorin des amerikanischen Fernsehsenders CBS] interviewt. Sie wurde außerdem zur UNICEF-Botschafterin für Kinder ernannt und erschien in Takalani-Beiträgen zusammen mit Desmond Tutu und Nelson Mandela.“</p></blockquote>
<p>Trotz Kamis Erfolg glauben einige Blogger immer noch, dass sie keine angemessene Figur für die amerikanische Version der Sesamstraße ist. Emily Meyer, die für ihre Honors Class bloggt, <a href="http://hons101fall09eem.blogspot.com/2009/10/kami-hiv-muppet.html">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>„Obwohl es für Amerikaner wichtig ist, über HIV/AIDS und die Bedeutung der Krankheit Bescheid zu wissen, denke ich, dass es etwas extrem ist, Kinder im Alter von zwei oder drei Jahren darüber aufzuklären. Kinder in einem so jungen Alter verstehen höchstwahrscheinlich nicht, was HIV ist und welche Bedeutung dessen Konsequenzen hat. Wenn Kami in den Vereinigten Staaten eingeführt werden würde, um Wissen darum zu verbreiten und AIDS zu bekämpfen, glaube ich nicht, dass das erwünschte Ergebnis eintreten würde…Kinder in Amerika sind nicht gezwungen, sich mit dem Problem HIV/AIDS in einem so frühen Alter auseinanderzusetzen. Ich denke, dass es für Kinder in Amerika angemessener ist, über die Bedeutung von HIV zu lernen, wenn sie etwas älter sind, etwa zehn oder elf Jahre alt oder wenn Schüler sexuell aktiv werden.“</p></blockquote>
<p>Viele Blogger, wie dieser, der auf <em>Muppets and History</em> <a href="http://beckyluz.wordpress.com/2008/12/16/kami-the-hiv-positive-muppet/">schreibt</a>, sehen Kami als weiteres Beispiel, in dem die Sesamstraße Grenzen überwunden hat. Andere <a href="http://joburgjoblog.blogspot.com/2006/03/celebrating-aids-research.html">gestehen ihre Liebe</a> für das Muppet und die Botschaft, die sie Kindern bringt. Wieder andere denken, sie sollte auch in anderen Versionen der Sesamstraße eingeführt werden. Auf ihrem persönlichen Blog <a href="http://steishapintado.wordpress.com/2008/12/18/final-grades-kami/">schreibt</a> Steisha Pintado:</p>
<blockquote><p>„Sie zeigt Kindern, dass es in Ordnung ist, jemanden, der HIV-positiv ist, zu umarmen und sie erklärt, was zu tun ist, wenn sie sich in den Finger geschnitten hat oder wenn man sich selbst geschnitten hat. Sie lehrt ihr junges Publikum, mit Krankheit und Verlust umzugehen&#8230;Obwohl Sex nie erwähnt wird, wenn über Kamis Krankheit gesprochen wird, sagen einige, dass eine HIV-positive Figur für ein junges Zuschauerpublikum nicht angemessen sei. Ein Gesetzgeber behauptete sogar, dass die öffentlichen Mittel für den Sesam-Workshop gestrichen werden würden, sollte eine solche Figur in unserem Land ausgestrahlt werden. Es schockiert mich so sehr, diese Worte zu hören. Eltern verbringen immer weniger Zeit mit ihren Eltern und lassen immer häufiger zu, dass das Fernsehen die Erziehung übernimmt. Offensichtlich lehren viele Eltern ihre Kinder also nicht, mit sensiblen Themen wie Aufklärung und Akzeptanz umzugehen. Eltern haben dem Sesam-Workshop bereits erlaubt, Aktzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten einzuführen, und auch denjenigen gegenüber, die einer anderen Rasse oder Religion angehören. Worin besteht der Unterschied?“</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Israelische und palästinensische Jugendliche benutzen Videos, um den Konflikt zu verstehen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/07/israelische-und-palastinensische-jugendliche-benutzen-videos-um-den-konflikt-zu-verstehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 04:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/06/israeli-and-palestinian-youth-use-video-to-understand-the-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.</p>
<p>Eine der Initiativen ist <a href="http://en.reutsadaka.org/">Sadaka Reu</a>t und das sagen sie über <a href="http://en.reutsadaka.org/?page_id=54">ihr Programm</a>:</p>
<blockquote><p>Die Mehrheit der palästinensischen und jüdischen Jugend ist voneinander physisch getrennt (in separaten Gemeinden und Schulen) und das ergibt Angst, Rassismus und Vorurteile. Wir versuchen alternative Modelle für die Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Gruppen aufzubauen. Das ‘Aufbau einer Friedenskultur’ Programm versucht einen Platz zu schaffen, in welchem sich sowohl die palästinensischen als auch die jüdischen Jugendlichen gleichberechtigt, respektiert, und als Einzelpersonen und als nationales Kollektiv anerkannt fühlen können.</p></blockquote>
<p>Die Mitglieder ihres Programms haben auch an dem ‘Video Projekt eine Minute’ teilgenommen und dabei bei einem einwöchigen Workshop über den Video-Aktivismus gelernt. Hier sind einige Ergebnisse davon und den Rest können sie sehen, wenn Sie auf <a href="http://en.reutsadaka.org/?p=846">ihre Seite klicken</a>:</p>
<p>Arabisch<br />
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<p>AM/FM<br />
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<p>Nicht viele singen gerne<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Initiative ist das <a href="http://www.win-peace.org/home.html">Windows for Peace</a> (Friedensfenster) Projekt, welches in 1991 startete und sich darum bemüht ein zweisprachiges und bikulturelles Magazin für Jugendliche herauszugeben, sodass sie zur Förderung von Gleichheit und Stärkung der Jugend miteinander Verbindung aufnehmen und über den Konflikt lernen können. Wie sie <a href="http://www.win-peace.org/about.html">auf ihrer Webseite erklären</a>, war es nicht leicht:</p>
<blockquote><p>Es ist für die israelischen und palästinensischen Jugendlichen nicht einfach, die riesigen Mengen an falschen Informationen und Klischees, die ihnen vermittelt werden, zu überwinden. Die begrenzten Möglichkeiten für Interaktion, welche daraus resultieren, dass sie meistens in getrennten Gemeinden leben und die durch den kontinuierlichen politischen Konflikt noch verschärft werden, verewigen die historischen Ängste, Vorurteile und den Hass, der diese beiden Völker trennt. Windows widmet sich deshalb der Förderung von umfassenden Veränderungen in der Art und Weise, wie sich israelische und palästinensische Jugendliche selbst, die ‘anderen’ und den Konflikt sehen. Teilnehmer an dem Windows-Programm machen Erfahrungen, welche die Konflikt-Transformation zwischen beiden Völkern fördert, sodass beide in einer friedliche Realität zusammenleben können. Wir glauben daran, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden auf demokratischen Werten, den Menschenrechten und gegenseitige Kenntnisse und Anerkennung der ‘anderen’ basieren müssen.</p></blockquote>
<p>Sie arbeiten ferner an einer neuen Initiative <a href="http://www.win-peace.org/youth%20media%20program.html">Through the Lens</a> (Durch das Objektiv), wobei 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche, die bei der Zeitschrift ‘ausgelernt’ haben, weiterhin ihre Fähigkeiten zum Schaffen kurzer Filme, von Nachrichten und anderen Video-Produktionen entwickeln, um “produktive, friedenschaffende Dialoge und positive Interaktionen” zu fördern.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zsxLrfzyAIo">Hier ist ein Video</a>, in welchem die Windows-Teilnehmer über ihre Erfahrungen in der Gruppe sprechen und wie sie mit der Herausforderung zurechtgekommen sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und über schwierige Themen, wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina, zu reden:</p>
<p>Windows-Jugend - mit eigenen Worten</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die Kinder in dem Video in wenigen Worten ausdrücken: Sie mögen es schwierig finden, mit den vielen Meinungen und Eindrücken anderer Kinder zurechtzukommen, andererseits haben sie die Möglichkeit, diese Fragen auf einer sicheren und gefahrlosen Art und Weise zu diskutieren, was ihnen wiederum dabei hilft die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen mit der Chance sich mit anderen Kindern gegenseitig zu beeinflussen, zu lernen und mit anderen Kindern und Jugendlichen dies zu teilen und diese Vorstellungen sogar zu verändern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>China: Noble Träume</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/26/china-noble-traume/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 02:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Die chinesische Presse und die Online Foren sind in diesem Monat überfüllt mit Berichten über die Nobelpreis Auszeichnung in Physik an Charles Kao. Noch ein anderer Chinese aus dem Ausland hat diesen renommierten Preis aufgeschnappt. Dieser vorübergehende Moment gemeinsamen Ruhms stellt allerdings eine tiefgründige Frage: Wann wird China seinen ersten eingeborenen Nobel-Preisgewinner produzieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/andy-yee/">Andy Yee</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/22/china-nobel-dream/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die chinesische Presse und die Online Foren sind in diesem Monat überfüllt mit Berichten über die Nobelpreis <a href="http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/2009/"> Auszeichnung</a> in Physik an Charles Kao. Noch ein anderer Chinese aus dem Ausland hat diesen renommierten Preis aufgeschnappt. Dieser vorübergehende Moment gemeinsamen Ruhms stellt allerdings eine tiefgründige Frage: Wann wird China seinen ersten eingeborenen Nobel-Preisgewinner produzieren?</p>
<p>Ein Kommentar in <a href="http://news.sina.com.cn/pl/2009-10-05/080918780374.shtml">Xinhua</a> (chin. Nachrichtenagentur) beschreibt diese Psychologie wie folgt:</p>
<blockquote><p>每年诺奖颁布时国人总是心神难宁，一旦获奖者有华人身份，更是亢奋莫明。然而热乎不了几天，就会渐渐的冷却，乃至波澜不兴。待到来年，又如是这般，循环往复。</p></blockquote>
<div class="translation">Jedes Jahr, wenn die Nobelpreisträger bekanntgegeben werden, werden die Chinesen sehr sentimental. Ist der Preisträger ein Chinese, dann sind sie sehr aufgeregt. Nach ein paar Tagen kühlt sich die Aufregung ab oder wird sogar zu Gleichgültigkeit. Nächstes Jahr wird sich dieser Kreislauf wiederholen.</div>
<p><a href="http://blog.ifeng.com/article/3238109.html">詹晟</a> sandte eine Frage an den ifeng Blog:</p>
<blockquote><p>有人说歧视华人——诺贝尔奖的不是中国，奖的是国籍。所以华人获得诺贝尔的必要条件是“加入美国国籍”。但为何“一换国籍就获奖”?</p></blockquote>
<div class="translation">Manche Leute meinen, dies sei eine Diskrimierung gegen die Chinesen - der Nobelpreis wird nicht an Chinesen vergeben. Er wird nur an Leute mit einer gewissen Staatsbürgerschaft verliehen. Eine Voraussetzung für einen Chinesen den Preis zu erhalten ist deshalb amerikanischer Bürger zu sein. Aber warum ist ein Chinese in der Lage den Preis zu erhalten, nachdem er seine Staatsbürgerschaft geändert hat?</div>
<p>Ein Echo hierüber findet man in <a href="http://blog.sina.com.cn/s/blog_4be5fd520100feor.html">青青草香’s</a> sina blog:</p>
<blockquote><p>美籍华人，美藉的“美”字是无关紧要的，关键在华人的“华”字。在媒体热情的引导下，大家觉得高锟得奖几乎就等于中国人等奖了。于是大批脆弱的心灵得以自我安慰</p></blockquote>
<div class="translation">Spricht man von einem “amerikanischen Chinesen”, dann liegt die Betonung nicht auf “amerikanisch” sondern auf “Chinese”.  Aufgrund der außerordentlichen Medienberichte hat man die Illusion, dass sich alle Chinesen den Nobelpreis teilen. Unsere schwachen Herzen sind erfreut.</div>
<blockquote><p>高锟已是第八位获得诺贝尔奖的华裔了，我们在引以自豪的同时是不是也该思考这样一个尴尬的问题：为什么同是华人，在别的国家就可以培养成为诺贝尔奖获得者，在中国就不能呢？</p></blockquote>
<div class="translation">Charles Kao ist der achte chinesische Nobelpreisträger. Wir sind stolz darauf und stellen trotzdem die unangenehme Frage: Warum erhalten Chinesen einen Nobelpreis, wenn sie im Ausland leben und nicht in ihrem eigenen Land?</div>
<p>Ein  <a href="http://www.infzm.com/content/36164">Kommentar</a> bei  丁果 im Southern Metropolitan Weekend zeigt ein paar strukturelle Probleme im chinesischen akademischen Umfeld auf.:</p>
<blockquote><p>中国仍然缺乏宽松自由的学术环境，这样就难以出现    的创意人才；中国缺乏进行高端研究的基础设施，或者说实验室，这使优秀的科学家，尤其是从事理论研究的华裔科学家，难以下决心回来报效祖国；中国缺乏培养创新头脑的人文环境，缺乏适合全球最优秀科学人才长期居住的社区条件，这就决定了不少优秀人才难以带领全家回来，怕耽搁了下一代的成长。</p></blockquote>
<div class="translation">In China fehlt immer noch ein freies akademisches Umfeld, dass die Entwicklung von innovativen Talenten erleichtert. In China fehlen hochwertige Einrichtungen für die Grundlagenforschung, die es im Ausland lebenden Chinesen schwer macht, in ihre Heimat zurückzukehren; in China fehlt die soziale Atmosphäre zur Förderung bahnbrechender Ideen und eine geeignete Gemeinschaft, in der sich führende Wissenschaftler für längere Zeit aufhalten können.</div>
<p>詹晟 und 青青草香 diskutieren ebenfalls einige bestürzende Realitäten.<br />
詹晟 sagt:</p>
<blockquote><p>看看大陆学术腐败盛行，有所谓“博导”年出书量，少则数本多则数十本。地方政府“拍脑袋”做决策，请洋智库出点子，只为“附庸风雅”。</p></blockquote>
<div class="translation">Sehen Sie sich doch das korrupte akademische Umfeld in China an. Es gibt eine Anzahl so-genannter Bücher-veröffentlichende PhD-Berater, die von einigen wenigen bis hin zu ein paar Dutzend pro Jahr reichen. Lokalregierungen beschäftigen gerne ausländische Berater, weil das eben “modern” ist.</div>
<blockquote><p>若没有形成严谨的学术环境、科学的奖惩机制，胸前别着“人民教师”的光荣牌，照样也会耐不住寂寞纷纷投奔商海</p></blockquote>
<div class="translation">Dort wo kein rigoroses akademisches Umfeld mit einem effektiven Vergütungssystem besteht, werden die meisten Akademiker, selbst mit dem Ruhm ein “Volks-Lehrer” zu sein, diesen Kreis verlassen und in die kommerzielle Welt wechseln.</div>
<blockquote><p>大可不忿地将种种学术怪现状，归为转型期中国的尴尬现实，或者商品经济大潮的强力冲击，但是否与文化和心态有关？</p></blockquote>
<div class="translation">Wir können natürlich ein sich transformierendes China oder die Wellen des Materialismus als Ursachen für all diese Unregelmäßigkeiten verantwortlich machen. Aber steht das nicht auch im Zusammenhang mit unserer Kultur oder Geisteshaltung?</div>
<p>青青草香 bemerkt:</p>
<blockquote><p>中国是个喜欢数字、重视数字而且精于使用数字的国家。国内高校多以学术论文发表数量来评价一名教师的水平和贡献，也以发表一定数量的论文作为研究生、博士生进入毕业答辩的标准。在这种考核体系下，教师们为职称为课题为成果为奖金、学生们为答辩为毕业为今后的工作都必须大写论文。结果拼凑剽窃成风，拿来主义盛行。中国在荣登学术论文数量世界第一宝座的同时，可能还应该戴上学术泡沫和论文垃圾产量世界第一这顶桂冠</p></blockquote>
<div class="translation">In China benutzt man gerne Zahlen. Die Anzahl der veröffentlichten Forschungspapiere wird dazu benutzt, die akademische Qualität einer Person zu bestimmen, oder ob der Forschungs-Student zur Stufe der Doktorarbeit aufsteigen darf. Diesem System zufolge müssen die Lehrer und die Studenten eine große Anzahl von Papieren veröffentlichen, mit dem dazugehörigen Ergebnis von weitverbreitetem Plagiarismus. China liegt deshalb an erster Stelle in der Produktion von akademischen Abhandlungen, mag aber auch an erster Stelle in der Produktion von akademischem Abfall liegen.</div>
<blockquote><p>在现有的教育模式和科研体制下，中国可能很难培养出真正有自由思想、有独立精神、有创新能力的科学家，因此一时半会儿要想捧回个诺贝尔奖恐非易事。</p></blockquote>
<div class="translation">Unter dem gegenwärtigen Ausbildungs- und Forschungssystem ist es für China schwer, liberale, unabhängige und innovative Wissenschaftler zu fördern. Den ersten eingeborenen chinesischen Nobelpreisträger zu produzieren mag noch einige Zeit in Anspruch nehmen.</div>
<p>In dem gemeinsamen englischen Blog, “<em><a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/08/what-lies-between-chinese-writers-and-the-nobel-prize">the Fool’s Mountain</a></em>”, gibt es ebenfalls eine heiße Diskussion über  “<a href="http://blog.foolsmountain.com/2009/10/08/what-lies-between-chinese-writers-and-the-nobel-prize">What Lies between Chinese Writers and the Nobel Prize</a>” (Was liegt zwischen chinesischen Autoren und dem Nobelpreis?)<br />
(Foto von nobelprize.org)</p>
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		<title>Malaysia: Provinzregierung führt 1Toilet Politik ein</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/24/malaysia-provinxregierung-fuhrt-1toilet-politik-ein/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/24/malaysia-provinxregierung-fuhrt-1toilet-politik-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 03:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Malaysias Ministerpräsident Najib Tun Razak hat zu Beginn seiner Amtszeit das Ein-Malaysia-Konzept, allgemein bekannt als 1Malaysia eingeführt. Weil Malaysias Bevölkerung aus vielen Rassen besteht, ist das Hauptziel von 1Malaysia die nationale Einheit zu fördern und die Verbindungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/1_malaysia-75x75.jpg">Syafique Shuib</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/21/malaysia-state-government-introduces-1toilet-policy/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/10/15/nation/4906693&amp;sec=nation#"></a>Malaysias Ministerpräsident Najib Tun Razak hat zu Beginn seiner Amtszeit das Ein-Malaysia-Konzept, allgemein bekannt als <a href="http://1Malaysia">1Malaysia</a>, eingeführt. Weil Malaysias Bevölkerung aus vielen Rassen besteht, ist das Hauptziel von 1Malaysia die nationale Einheit zu fördern und die Verbindungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/1_malaysia-248x300.jpg" alt="" /><br />
1Toilet Politik basiert auf dem 1Malaysia Konzept</p>
<p>Die Provinzregierung von Terengganu hat sich die Markenbildung von 1Malysia ausgeliehen, und kürzlich ihre <a href="http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/10/15/nation/4906693&amp;sec=nation#">1Toilet Politik eingeführt</a>, wonach sowohl Lehrer als auch Schüler (des gleichen Geschlechts) dieselben Toiletten benutzen sollen, um einen gewissen Einheitssinn zu fördern.</p>
<p>“Wenn die Schüler die Toiletten mit ihren Lehrern teilen, werden sie (die Schüler) glauben, dass sie mit den Akademikern auf einer Stufe stehen und das erweckt dann das Gefühl für eine Organisation wichtig zu sein, in diesem Fall, die Schule,” sagt der Staats Erziehungs, Hochschulen, Personal, Wissenschaft und Technik Komitee Chairman Ahmad Razif Abd Rahman in der lokalen Tageszeitung <a href="http://www.thestar.com.my/">The Star</a>.</p>
<p>Diese Politik soll auch über das Klo hinausreichen, denn die Lehrer werden dazu angeregt zusammen mit den Schülern in der Schul-Cafeteria zu essen. Das gibt beiden Parteien die Möglichkeit, in den Pausen miteinander in Kontakt zu kommen.</p>
<p>In der Blogosphäre gab es gemischte Reaktionen zu diesem Thema. Einige hielten es für einen Witz, andere dachten es sei eine positive Initiative.</p>
<p><a href="http://asiancorrespondent.com/jeff001/2009/10/littleuse_chameleon.php">Jeff Ooi</a>, ein prominenter Blogger und jetzt Parlamentsmitglied sagt dazu:</p>
<blockquote><p>Diese 1Malaysia Produkterweiterung zeigt, wohin du pinkeln darfst.</p></blockquote>
<p><a href="http://liangseng.blogspot.com/2009/10/liang-seng-and-one1.html">Life And Ti(m)es Of Liang Seng</a> konnte es nicht glauben, dass die Provinz-Regierung tatsächlich das Konzept der 1Toilet einführen will:</p>
<blockquote><p>Ich könnte den Teil in Bezug auf die gemeinsame Cafeteria verstehen. Aber dass gemeinsame Toiletten einen Zugehörigkeitssinn und vorzügliche Leistungen schaffen sollen? Ich bitte Sie. Das können wir doch besser machen.</p></blockquote>
<p>Journalist, Blogger und Global Voice Autor <a href="http://www.nikicheong.com/blog/1thing-to-many.html">Niki Cheong</a> schreibt in ihrem Blog:</p>
<blockquote><p>Welcher Irre hat sich diese brilliante Idee ausgedacht [&#8230;] Ich denke, dass das Teilen der Toilette mit dem Lehrer oder Lehrerin dem Schüler oder der Schülerin nicht dabei helfen wird, sich im Unterricht auszuzeichnen, richtiges Lehren macht das!<br />
Was ist hier los? Müssen wir jetzt damit anfangen 1ton mee (beliebte malaiische Nudelsuppe) zu essen? Oder hören wir jetzt nur noch 1Buck Short (bekannte malaiische Rockband)? Oder werden die Leute jetzt Namen wie 1Sharina in die Geburtsurkunde eintragen lassen?</p></blockquote>
<p><a href="http://siamooi.blogspot.com/2009/10/1toilet-1malaysia.html">Thots Here And Ther</a>e ist der Ansicht, dass die Führung, bevor sie irgendwelche neue Regeln einführt, diese praktizieren sollte:</p>
<blockquote><p>Warum fangen wir nicht bei der Elite an, bevor wir zur Mehrheit gehen? In meiner Schule bekommt die Oberschicht einen speziellen Schlüssel für ihre eigene spezielle Toilette [&#8230;] Ich weiß auch, dass es in bestimmten Firmen des Privatsektors ebenfalls solche Privilegien gibt. Ich erinnere mich an einen Freund, der ganz aufgeregt war, weil er die privilegierte Stufe erreicht hatte, seinen eigenen Schlüssel für diesen speziellen Ort zu besitzen! Wenn wir also so ein Ding wie 1Toilet in der Schule einführen wollen - stellen Sie sich vor mit den Schülerinnen oder Schülern Schlange stehen zu müssen, um zur Toilette zu gehen - wir sollten mit der Oberschicht der Verwaltung anfangen. Die Führer reden über 1Malaysia&#8230; Ich bitte Sie, praktizieren Sie was Sie reden. Zeigt uns, ihr Führer von Malaysia, dass wir alle überall gleich sind, einschließlich dem Gang zur Toilette!!!!</p></blockquote>
<p><a href="http://joesimple.wordpress.com/2009/10/16/from-1malaysia-to-1toilet">Voices Inside My Hea</a>d beschreibt die positiven Aspekte der 1Toilet Politik:</p>
<blockquote><p>Als ich noch zur Schule ging, habe ich mich auch darüber gewundert. Wie kommt es, dass die Lehrerinnen oder Lehrer in einer separaten Toilette pinkeln dürfen. Pinkeln sie anders? Haben sie vielleicht etwas, was wir anderen nicht haben? Ich glaube, das sollte überall eingeführt werden, selbst bei der Arbeit sollte das Top Management die gleichen Toiletten benutzen! Vielleicht sollten sogar die Minister die gleichen Toiletten benutzen wie die restlichen Beamten und dann würde ich wirklich sagen, unsere Politiker ‘are walking the talk’!</p></blockquote>
<p>Der Autor sagt in <a href="http://www.syafiqueshuib.com/syafique/?p=1068">seinem persönlichen Blog:</a><br />
Die Lehrerinnen und Lehrer sollten mit gutem Beispiel vorangehen und für ihre Schülerinnen und Schüler das Beste tun. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler im Klassenzimmer bereits einen Minderwertigkeitskomplex hat, wie kann sie/er dann mittels der 1Toilet Politik ein Gefühl über ihre/seine Bedeutung entwickeln?<br />
Müssen wir tatsächlich unsere Toiletten teilen, damit wir einen Einheitssinn zwischen Lehrern und Schülern entwickeln? Sollte diese Solidarität nicht im Klassenzimmer beginnen?</p>
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		<title>Video-Wettwerb: Bürgerbotschafter beim 64. Tag der Vereinten Nationen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/26/video-wettwerb-burgerbotschafter-beim-64-tag-der-vereinten-nationen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/09/26/video-wettwerb-burgerbotschafter-beim-64-tag-der-vereinten-nationen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinigte Arabische Emirate]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schauspieler George Clooney erklärt, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen und als einer von fünf Gewinnern beim 64. Tag der Vereinten Nationen in New York dabeisein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/09/25/video-contest-citizen-embassadors-for-the-64th-un-day/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img title="9139541_bf2f063f51_t" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/09/9139541_bf2f063f51_t.jpg" alt="Bild von Basykes" width="100" height="100" /><p class="wp-caption-text">Bild von Basykes</p></div>
<p>Was würdet ihr den Regierungschefs aus aller Welt sagen, wenn ihr die Chance dazu hättet? Erzählt ihnen in einem maximal dreiminütigen Video, was eurer Meinung nach getan werden muss, um die Welt sicherer und besser zu machen, und ihr bekommt die Chance, einen Besuch im UN-Hauptquartier zum 64. Tag der Vereinten Nationen zu gewinnen.</p>
<p>Der Schauspieler George Clooney ist UN-Friedensbotschafter und im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DnIIwV0lqqM">folgenden Video</a>, das vom <a href="http://www.youtube.com/user/unitednations">Fernsehen der Vereinten Nationen</a> hochgeladen wurde, erklärt er, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen kann und als einer von fünf Gewinnern die Chance bekommt, bei dem VIP-Event in New York dabeizusein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/DnIIwV0lqqM&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Regeln sind recht einfach:</p>
<blockquote><p>1. Video aufnehmen; Dauer max. 3 Minuten,<br />
2. Video über euer YouTube-Account hochladen,<br />
3. Video als VIDEOANTWORT zu diesem Video hinzufügen,<br />
4. Teilnahmeschluss: 10. Oktober 2009</p>
<p>Auswahlverfahren:<br />
1. Die fünf besten Videobeiträge werden von einem Komitee nach schlüssigem Inhalt, Originalität und Kreativität ausgewählt.<br />
2. Die Finalisten werden zu Bürgerbotschafter ernannt und zum 64. Tag der Vereinten Nationen ins UN-Hauptquartier in New York eingeladen.<br />
3. Sie erhalten eine Sonderführung im UN-Hauptquartier, bekommen einen Fototermin mit dem Generalsekretär Ban Ki-moon sowie VIP-Plätze beim Konzert zum Tag der Vereinten Nationen, das am Freitag, den 23. Oktober 2009 stattfinden wird.</p></blockquote>
<p>Bisher wurden weniger als eine Handvoll Videos eingereicht, davon zwei aus den Vereinigten Staaten (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=04tPVekEZo4">1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEAmWDA35nA">2</a>), eines aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IqQtAtDs9r0">Kanada</a> und eines aus den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1YO9mEsXyy8">Vereinigten Arabischen Emiraten</a>. Der letztmögliche Abgabetermin ist der 10. Oktober: Schnappt also eure Kamera und präsentiert eure Argumente fesselnd, originell und kreativ!</p>
<p><em>(Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/basykes/">basykes</a> zur Illustration des Artikels unter Creative Commons Attribution License verwendet)</em></p>
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		<title>China: Han-Chinesen und Uighuren - Vorurteile und Diskriminierung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/06/china-han-chinesen-und-uighuren-vorurteile-und-diskriminierung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/06/china-han-chinesen-und-uighuren-vorurteile-und-diskriminierung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 19:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonWinglok Hung  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Seit den Unruhen in Xinjiang am 5. Juli ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen, aber die Mehrheit der chinesischen Internet-User wirft nach wie vor dem Westen und Rebiya Kadeer vor, die Separatistenbewegungen in Xinjiang zu unterstützen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Stimmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/winglok-hung/">Winglok Hung</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/08/06/china-hans-prejudices-and-discriminations-towards-uyghur/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Seit den <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2009xinjiangriot/index.html">Unruhen in Xinjiang</a> am 5. Juli ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen, aber die Mehrheit der chinesischen Internet-User wirft nach wie vor dem Westen und <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2009xinjiangriot/index.html">Rebiya Kadeer</a> vor, die Separatistenbewegungen in Xinjiang zu unterstützen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Stimmen im chinesischen Internet, die die Ursache der Unruhen in Urumqi auf die lange Unterdrückung zurückführen. Eine davon ist dieser kurze Kommentar im<a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2009xinjiangriot/index.html"> BBS von people.com</a>:</p>
<blockquote><p>一次一次的被欺压，却没地方说理，当然就要暴力！</p>
<div class="translation">Wo ständig Unterdrückung herrscht und es keinen Ort gibt, an dem man sich äußern kann, muss es irgendwann zu Gewalt kommen!</div>
</blockquote>
<p>Die ethnische Diskriminierung der Uighuren durch die Han-Chinesen führte schon lange vor den Unruhen im Juli Ursache zu Konflikten. Wenn man die Online-Diskussionen im <a href="http://www.tianya.cn/">Tianya-Forum</a> durchsucht, findet man viele Geschichten über die Vorurteile der Han-Chinesen gegenüber den Uighuren, wie zum Beispiel<a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1613702.shtml"> die Folgende</a>:</p>
<blockquote><p>先就我亲身经历来说说。我在乌鲁木齐上大学时，那时候中央电视台很出名的一档节目——非常6+1，有一期的电话幸运观众是个新疆人，主持人问他最大的梦想是什么？他的回答竟然是:希望到首都北京去住上几天旅馆。他的这个梦想把主持人都弄蒙了，问其原因才知道，原来90年代初的时候他带儿子去北京治病，结果就因为是新疆人，竟然没有一家旅馆敢收留他们的</p>
<div class="translation">Ich beginne mit meiner persönlichen Erfahrung. Als ich in Urumqi auf die Universität ging, gab es eine populäre Sendung auf CCTV: &#8220;Special 6+1&#8243;. In einer der Episoden fragte der Moderator jemanden aus Xinjiang (Anm. d. Übers.: viele Han-Chinesen sagen statt Uighuren &#8220;Leute aus Xinjiang&#8221;), was sein größter Wunsch sei. Seine Antwort: einfach ein paar Tage in Beijing in einem Hotel wohnen. Der Moderator war erstaunt und fragte, warum. Der Interviewte sprach über seine Erfahrung in den frühen 1990er Jahren, als er seinen Sohn zwecks besserer ärztlicher Versorgung nach Beijing brachte. Während dieser Reise wurden sie in allen Hotels abgewiesen, einfach nur weil sie aus Xinjiang waren.</div>
</blockquote>
<p><a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1529992.shtml">Volkszeitung</a> machte im Jahr 2006 eine ähnliche Erfahrung:</p>
<blockquote><p>2006年圣诞夜，我正好在北京。北京任何一家酒吧都不必在门口挂出“不欢迎新疆人”的牌子。但无论我走到哪家都被门口保安拦下。</p>
<div class="translation">Am Weihnachtsabend 2006 war ich in Beijing. Obwohl keine Bar am Eingang ein Schild &#8220;Keine Uighuren&#8221; hängen hatte, wurde ich jedes Mal von den Security-Leute durchsucht.</div>
</blockquote>
<p>Viele Uighuren finden die Missverständnisse und Vorurteile seitens der Han-Chinesen frustrierend. &#8220;<a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1587743.shtml">Ziehende Wolken und fließendes Wasser betrachten</a>&#8221; machte im Tianya-Forum seinem Unmut darüber Luft:</p>
<blockquote><p>我要大声说我是新疆人…. 新疆是有小偷，可是哪里没有小偷？难道新疆有小偷，就说小偷都是来自新疆么？去做小偷的少数民族很容易被认出来。好么这就将小偷的帐全都算在了新疆人身上。我去过几次内地发现内地的治安远不如新疆。</p>
<div class="translation">Ich will laut und deutlich sagen, dass ich Uighure bin! &#8230; In Xinjiang gibt es Diebe, so wie überall anders auch. Davon kann man aber doch nicht ableiten, dass alle Diebe aus Xinjiang stammen! Angehörige von Minderheiten, die einen Diebstahl begehen, sind natürlich leichter zu identifizieren. Und so werden aus Dieben sehr schnell Uighuren. Ich bin viel durch China gereist und finde, dass Xinjiang wesentlich sicherer als andre Orte ist.</div>
</blockquote>
<p>Sogar die Regierung will ihre Politik ändern und die uighurische Sprache und Kultur besser schützen - eine Maßnahme, die bei vielen Han-Chinesen auf Ablehnung stößt. Ein aktuelles Beispiel ist der <a href="http://www.chinadaily.com.cn/bizchina/2009-08/03/content_8507417.htm">Plan der Regierung</a>, die Finanzierung von zweisprachigen Kindergärten in Xinjiang (USD 121 Millionen) zu verdoppeln, was als Bevorzugung angeprangert wird.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1641278.shtml">Angeber ohne Manuskript</a>&#8221; macht diese Politik wütend:</p>
<blockquote><p>为什么其他地方幼儿园严重不足，而政府却不予重视呢？</p>
<div class="translation">Auch in anderen Regionen herrscht ein Mangel an Kindergärten - warum tut die Regierung da nichts?</div>
</blockquote>
<p><a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1641278.shtml">Shenqike</a> antwortete:</p>
<blockquote><p>会闹的孩子有奶吃啊！~~~其它地方没人闹啊！</p>
<div class="translation">Schreiende Babies werden gefüttert! In den andren Gegenden schreien die Babys nicht!</div>
</blockquote>
<p><a href="http://www.tianya.cn/publicforum/content/free/1/1641278.shtml">Xwni</a> fügte hinzu:</p>
<blockquote><p>坏孩子有糖吃.</p>
<div class="translation">Nur schlimme Kinder bekommen Schleckereien!</div>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Behinderte Kongolesen finden Wege zum Erfolg</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/behinderte-kongolesen-finden-wege-zum-erfolg/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/behinderte-kongolesen-finden-wege-zum-erfolg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 02:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=734</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonKatharine Ganly  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.
Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der „Congoblog “Ba Leki” berichtet regelmässig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/katharine-ganly/">Katharine Ganly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p>In der demokratischen Republik des Kongo ist das Leben für jemanden mit einer körperlichen Behinderung voller Schwierigkeiten. Ohne staatliche Unterstützung und Aussichten auf Arbeit, Individuen mit einer Behinderung sehen sich zahllosen Herausforderungen gegenüber.</p>
<p>Cédric Kalonji, kongolesischer Journalist und Manager der <a href="http://www.congoblog.net/">„Congoblog “Ba Leki”</a> berichtet regelmässig über die Situation der der Behinderten und Benachteiligten in seinem Land und versucht hierbei nicht die Schwierigkeiten die sie überwinden in den Vordergrund zu stellen sondern konzentriert sich auf die Beharrlichkeit und den Unternehmensgeist solcher Individuen im Angesicht der Mühsal.</p>
<p>Congoblog berichtet von <a href="http://www.congoblog.net/kisangani-mendicite-pauvrete-et-precarite-quotidien-dune-femme-handicape/">Mariam Mapoyi&#39;s</a> Situation und beschreibt die behinderte Frau von Lubanga mit den Worten:</p>
<blockquote><p>
 “Je fais tout ce que je peux pour assurer le minimum pour mes enfants mais ce n’est pas évident … Je me lève tous les matins vers 6 heures et je prends la pirogue pour traverser de ce côté (rive droite du fleuve) pour mendier auprès de commerçants, hommes d’affaires ou autres autorités politiques. Mes enfants m’accompagnent parce qu’ils doivent pousser mon vélo et manger avec moi ce qu’on me donne”</p></blockquote>
<div class="translation">Ich tue was ich kann um sicherzustellen, dass meine Kinder zumindest mit dem Minimum versorgt werden, aber es ist nicht leicht&#8230; Ich wache jeden Morgen um 6 Uhr auf und nehme die Piroge über den Flus (zu dem rechten Ufer) um von Handwerkern, Geschäftsleuten, oder andern politischen Autoritäten betteln kann. Meine Kinder kommen mit mir, da sie mein Fahrrad anschieben müssen und teilen mit mir was mir von den Leuten zu essen gegeben wird.</div>
<p>Congoblog fügt zu ihrer Geschichte hinzu:</p>
<blockquote><p>Ce que cette dame ne dit pas, c’est qu’aucun de ses trois enfants ne va à l’école. Ils ne savent ni lire ni écrire. Elle a bien conscience du fait qu’un avenir sombre les attend mais elle sait aussi qu’elle n’a aucune marge de manœuvre dans ce pays où les parents doivent payer les études de leurs enfants, l’état ayant démissionné de cette charge depuis des décennies. Et pourtant, les textes de la Constitution de notre chère république stipulent que l’école primaire est gratuite et obligatoire.</p></blockquote>
<div class="translation">Was diese Frau nicht sagt ist, dass keines ihrer drei Kinder zur Schule geht. Sie können weder lesen noch schreiben. Sie ist sich wohl was für eine düstere Zukunft sie erwartet, aber sie weiss auch dass sie keine Wahl hat in einem Land in dem die Eltern für die Ausbildung ihrer Kinder selbst zahlen müssen, der Staat hat sich von dieser Verantwortung vor Jahrzehnten zurückgezogen. Und dies obwohl in der Konstitution unserer geliebten Republik geschrieben steht, dass eine grundlegende Ausbildung beides Pflicht und kostenlos ist.</div>
<p>Mariam hingegen und viele wie sie, sind nicht bereit die Hoffnung aufzugeben und unternehmen aktive Schritte um dem Teufelskreis des Bettelns zu entkommen und unabhängig zu werden. Mariam hat sich in einem Trainingzentrum in Kisangani eingeschrieben, wo sie jetzt lernt zu nähen. Während sie sich noch im Training befindet wird sie weiterhin betteln gehen müssen, aber sie hofft, nach dem sie ihren Unterricht abgeschlossen hat an eine Nähmaschine zu kommen um sich selbst versorgen  zu können und genug zu verdienen um ihre Kinder in die Schule schicken zu können.</p>
<p>In einem Land, in dem die Chancen auf Arbeit im besten Fall beschränkt sind -  und in dem die Zugänglichkeit von Gebäuden oder Regierungsdiensten, was die Möglichkeiten für Menschen wie Mariam weiter einschränkt – nähen zu lernen, und jede andere Form von Handwerk, ist eine Möglichkeit für behinderte Kongolesen an ein unabhängiges Einkommen zu kommen und ein Leben zu führen in dem sie sich nicht auf die Almosen anderer verlassen müssen.</p>
<p>Früher dieses Jahr beschrieb die <a href="http://www.itnewsafrica.com/?p=2334">ITNewsAfrica </a>im Detail den Erfolg einer Gruppe behinderter Frauen die ein ertragreiches Kunst- und Handwerksgeschäft aufbauten, das sie Shona Crafts nannten.</p>
<p>Shona Crafts wurde in Goma mit der Hilfe der Amerikanerin Dawn Hurley gegründet, und ist seither zu einer stabilen und erfolgreichen Einkommensquelle für die Frauen geworden.<br />
Diese Frauen erschaffen und Verkaufen eine Reihe von bei Hand gefertigten Kleidungsstücken, Taschen und anderen Dingen durch ihre <a href="http://shonacongo.vstore.ca/index.php/cName/shirts">Website.</a> Ihre Produkte, deren Ertrag 100% direkt an die Frauen geht, wahren ein sofortiger Erfolg in den USA, dort wurden mehr als 100 Produkte allein auf Ebay verkauft. Ihr Erfolg ist ein bemerkenswertes Beispiel, wie das Internet genutzt werden kann um, auf andere Kontinente übergreifend, einen positiven Effekt für alle Beteiligten zu erzielen.</p>
<p>In den letzten Jahren wurde stufenweise mehr Bemühungen in Trainings und Ausbildungszentren, Shona Craft&#39;s ähnlich, investiert. Im August 2008 wurde das erste Trainingszentrum für Taubstumme, Espoir des sourds ((Taube Hoffnung) in Kisangani gegründet. Dieses Zentrum hält Näh- und Schreinerkurse ab und bindet ein zusätzliches PC Trainingsprogramm in ihren Unterricht mit ein.<br />
Einrichtungen wie diese, statten Individuen mit den Fähigkeiten aus, die es ihnen erlauben für sich selbst zu sorgen und sich in die Gesellschaft einzufügen. Anstatt als Last angesehen zu werde, wie es laut Ernst Mukuli,von der Syfia-Grands-Lacs, so oft der Fall ist:</p>
<blockquote><p>
le regard de la société change depuis qu&#39;ils apprennent un métier.</p></blockquote>
<div class="translation">
Die Gesellschaft sieht (die Behinderten) mit anderen Augen, sobald sie ein Handwerk erlernt haben.</div>
<p>Studenten der Espoir des sourds (Tauben Hoffnung), wurde berichtet, machen das Beste aus dem Internet indem sie sich mit anderen Taubstummen, Organisationen und Fördergruppen für Taubstumme in Verbindung setzen, durch ihr Internetcafe in Kisangani.</p>
<p>Im März 2009 bewilligte Handicap International UK beinahe 500,000 Pfund für ein einschliessendes Ausbildungsprojekt in DCR. Dieses Geld wird auf ein 3jähriges Projekt verwendet werden, das darauf abzielt behinderten Kindern eine Grundausbildung zugänglich zu machen. Dies wird erreicht werden, indem die Anmeldungen von behinderten Kindern in staatlichen Grundschulen erhöht wird, und auch durch das ausbilden der Lehrer in neuen Lehrmethoden die speziell auf die Bedürfnisse behinderter Kinder zugeschnitten sind. Handicap International UK zielt darauf ab dem Bildungsministerium drei neue Bildungsstrategien, die die Rechte behinderter Kinder zum Inhalt haben, vorzulegen.</p>
<p>Aber behinderte Kongolesen haben neben dem verfolgen einer Ausbildung und Trainings noch andere Wege gefunden einen Lebensunterhalt zu verdienen ohne auf Almosen angewiesen zu sein.<br />
Seit den 1970igern müssen behinderte Menschen in der DRC keine Steuern mehr zahlen. Dies hat dazu geführt, dass viele behinderte Entrepreneurs aus ihren Rädern kreativen Nutzen ziehen, Congoblo <a href="http://www.congoblog.net/les-personnes-handicapees-dans-l%E2%80%99article-15/">berichtet:</a></p>
<blockquote><p>Leur activité consiste à prendre sur leurs chaises roulantes des marchandises (farine, huile, poissons ou viande) et de les faire traverser de part et d’autre. Les commerçants privilégient les handicapés pour faire traverser leurs marchandises parce que ces derniers ne paient pas de taxes. Leurs effets ne sont pas fouillés et ils n’ont besoin d’aucun document pour traverser la frontière.
</p></blockquote>
<div class="translation">
Ihr Geschäft besteht daraus Waren (wie Mehl, Öl, Fische oder Fleisch) von einer Seite (der Grenze) auf die andere zu transportieren. Geschäftsleute bedienen sich (der Dienste) der Behinderten um ihre Waren zu transportieren, da die Behinderten keine Steuern zahlen müssen. Behinderte werden beim überqueren der Grenze nicht durchsucht und müssen keine Dokumente vorweisen.</div>
<p>Die Geschäftsleute zahlen weniger als sie sonst für den Transport ausgeben müssten und die Entrepreneure können unabhängig arbeiten und bekommen ein anständiges Gehalt für ihre Arbeit.</p>
<p>Congoblog fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>
Manque à gagner pour le trésor public mais moyen de survie pour les handicapés qui trouvent dans cette activité les revenus leur permettant de subvenir à leur besoins. « Nous préférons venir travailler ici plutôt que d’aller passer nos journées à quémander en ville », lâche fièrement Patrick. Ses compères et lui-même ont bien compris qu’il valait mieux se débrouiller, plutôt que d’attendre un hypothétique redressement de la situation politique et économique du pays.</p></blockquote>
<div class="translation">Ein Einkommensverlust für die Finanzkasse, aber eine Möglichkeit zu überleben für die Behinderten, da das Einkommen dieser Aktivität genug ist um ihre Bedürfnisse zu decken.<br />
„Es ist uns lieber hier zu arbeiten, als in der Stadt betteln zu gehen“ meint Patrick (einer der Entrepreneure stolz. Er und seine Gefährten sind sich im klaren, dass es besser ist selbst klar zu kommen als auf eine hypothetische politische und wirtschaftliche Neugliederung ihres Landes zu warten.</div>
<p>Zwei der ältesten Mitglieder der <a href="http://www.crammed.be/staffbendabilili/">&#8216;Staff Benda Bilili&#39;</a>, einer Gruppe von querschnittsgelähmten Musiker aus Kinshasa, trafen sich während sie Handelsgüter zwischen Kinshasa und Brazzaville transportierten.</p>
<p>Ein Musikblog aus Marseille namens <a href="http://www.kotonteej.com/?p=1165">&#8216;KoToNTeeJ&#39;</a> beschreibt den Inhalt ihrer Lieder:</p>
<blockquote><p>Coco Ngambali, l’auteur principal du groupe et champion de bras de fer, explique qu’à travers leurs chansons, ils jouent le rôle de journalistes, parlent à ceux qui vivent et dorment dans la rue sur des cartons.
</p></blockquote>
<div class="translation">Coco Ngambali, Hauptauthor der Gruppe und Champion im Armdrücken, sag durch ihre Lieder nehmen sie die Rolle von Journalisten ein und sprechen zu denen die in Schachteln auf der Strasse schlafen und leben.</div>
<p>&#8216;Staff Benda Bilili&#39; üben im Zoologischen Garten von Kinshasa und spielen in örtlichen Bars sowie ausländischen Clubs, sie sind eine wahre Erfolgsgeschichte. Sie haben alle Barrieren überwunden und führen im Moment die Welt Musik Charts in Europa an. &#8216;Staff Benda Balili&#39; haben beim Crammed Discs Label unterschrieben und bereiten sich auf eine Europatour vor.</p>
<p>Während solche Beispiele wie Shona Crafts und Staff Benda Balili, vom Erfolg  harter Arbeit und Hingabe sprechen, spielte in ihrer Entstehung auch eine Priese Glück eine Rolle. Man darf nicht vergessen, dass die Mehrheit egal wie sehr sie sich anstrengen immer noch ein Leben voller Elend und Handicap erwartet.</p>
<p>Wie Congoblog es ausdrückt:</p>
<blockquote><p>Si déjà la vie est dure pour les personnes valides, pas besoin de s’interroger longtemps sur le sort de ceux qui vivent avec un handicap. Et bien sûr, on ne peut rien demander à l’état, absent, démissionnaire et irresponsable.</p></blockquote>
<div class="translation">
Wenn das Leben hart ist für die körperlichen gesunden ist, braucht man nicht lange darüber nachdenken wie es wohl mit dem Schicksal derjenigen aussieht, die mit einer Behinderung leben. Und natürlich kann man sich nicht auf den Staat verlassen, der abwesen, unverantwortlich und resigniert ist.</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>China: Schande für die Peking Universität</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/04/27/china-schande-fur-die-peking-universitat/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 18:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJohn Kennedy  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  
Der Literat Ren Yanfang, ein langgedientes Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas, hat sich online zum Schicksal einer Anthologie geäußert, die zum 110. Jahrestag der Gründung der Peking Universität im Geiste der Bewegung des Vierten Mai erscheinen hätte sollen. Die Vorbereitungen, an denen 188 hochkarätige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/feng37/">John Kennedy</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot; </em> 
<br /><p>Der Literat Ren Yanfang, ein langgedientes Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas, hat sich online zum Schicksal einer Anthologie geäußert, die zum 110. Jahrestag der Gründung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peking-Universit%C3%A4t">Peking Universität</a> im Geiste der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegung_des_vierten_Mai">Bewegung des Vierten Mai</a> erscheinen hätte sollen. Die Vorbereitungen, an denen 188 hochkarätige Wissenschaftler und Funktionäre beteiligt waren, begannen bereits 2004. Ein Drittel des Buches fiel vor der Veröffentlichung 2008 der Zensur zum Opfer. Was vom Manuskript übergeblieben ist, liegt unveröffentlicht und kommentarlos bei der Peking University Press.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tunesien: Verwiesene Studentenaktivisten im Hungerstreik um Recht auf Bildung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/27/tunesien-verwiesene-studentenaktivisten-im-hungerstreik-um-recht-auf-bildung/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 12:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Insgesamt 158 Tunesier und deren Freunde aus aller Welt traten heute (26. März) für einen Tag in Hungerstreik, um ihre Solidarität für fünf Studenten zu bekunden, die sich seit dem 11. Februar in Tunesien im Hungerstreik befinden. Die Initiative wurde als symbolische Unterstützung der Studenten über eine Gruppe auf Facebook [Fr] ins Leben gerufen. Die Studenten sind Mitglieder der tunesischen Studentengewerkschaft (UGET)und waren aufgrund ihres Aktivismus auf dem Campus von der Universität verwiesen worden. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/lina-ben-mhenni/">Lina Ben Mhenni</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/27/tunisia-dismissed-student-activists-on-hunger-strike-for-the-right-to-education/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Insgesamt 158 Tunesier und deren Freunde aus aller Welt traten heute (26. März) für einen Tag in Hungerstreik, um ihre Solidarität für fünf Studenten zu bekunden, die sich seit dem 11. Februar in Tunesien im Hungerstreik befinden.</p>
<p>Die Initiative wurde als symbolische Unterstützung der Studenten über eine Gruppe auf <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=59582203690&amp;ref=ts"><em>Facebook</em></a> [Fr] ins Leben gerufen. Die Studenten sind Mitglieder der tunesischen Studentengewerkschaft (UGET) und waren aufgrund ihres Aktivismus auf dem Campus von der Universität verwiesen worden.</p>
<p>In der Gruppe auf Facebook heißt es:</p>
<blockquote><p><strong><em>Des etudiants en grève de la faim depuis le 11 février pour le droit aux études. Soutenons les et faisons une grève de la faim d un jour !</em></strong></p>
<p>L&#39;Union Générale des Etudiants de Tunisie (UGET) est confrontée depuis plusieurs années à une politique de persécution systématique de la part du pouvoir tunisien… Les jeunes syndicalistes de l&#39;UGET sont régulièrement harcelés, tabassés, terrorisés et torturés au cours de gardes à vue en dehors de toute légalité. La police a recours à toutes sortes de violences pour obliger les responsables syndicaux à démissionner de leurs fonctions, à trahir leurs camarades et à abandonner toute action militante.<br />
Des policiers armés gardent les entrées et arpentent les couloirs des universités depuis de nombreuses années (plus précisément depuis que Ben Ali a été désigné premier ministre du temps de Bourguiba). Voila maintenant plus de 23 ans que ces policiers, corps étranger à tout savoir et à tout enseignement, persécutent les étudiants tunisiens pour les empêcher de coller des affiches, tenir des rassemblements ou des meetings exprimant leurs revendications.<br />
Pourtant une telle violence n&#39;a nullement de justification. Les jeunes syndicalistes de l&#39;UGET ne s&#39;engagent que dans des actions pacifiques non violentes. Ils organisent souvent ces actions pour réclamer l&#39;amélioration de leurs conditions d&#39;études et de vie, le développement de la qualité de leur enseignement ou l&#39;ouverture de nouvelles perspectives post-universitaires d?embauche et de recrutement. L&#39;UGET s&#39;engage aussi régulièrement, à côté du reste des forces démocratiques, dans la défense des libertés politiques. Il se réclame de ceux qui soutiennent les luttes sociales justes des tunisiens. Ses militants n?épargnent jamais leurs efforts quand il s&#39;agit de solidarité avec les causes des peuples arabes et notamment celle du peuple Palestinien. Ce sont ceux là, les torts des militants de l&#39;UGET, aux yeux d&#39;un pouvoir dirigé par l&#39;arbitraire et le non respect des libertés syndicales.<br />
Le 11 février 2009, quatre militants et responsables syndicaux de l&#39;UGET ont entamé, dans le seul et minuscule local de l&#39;organisation 19 Rue Naplouse à Tunis, une grève de la faim illimitée. Ils exigent le droit de poursuivre leurs études supérieures et réintégrer leur faculté après avoir été injustement exclus, suite à des conseils de discipline à cause de leur engagement et de leur activité syndicale.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p><strong><em>Ein Tag im Hungerstreik aus Solitarität gegenüber den tunesischen Studenten, die sich seit dem 10. Februar 2009 im Hungerstreik befinden</em></strong></p>
<p>Die tunesische Studentengewerkschaft (UGET) ist seit mehreren Jahren Ziel systematischer Verfolgung durch tunesische Behörden…Junge UGET-Gewerkschaftler werden regelmäßig, ohne jeden Respekt vor dem Gesetz, in Polizeigewahrsam schikaniert, geschlagen, terrorisiert und gefoltert. Die Polizei greift auf alle möglichen Arten von Gewalt zurück, um Gewerkschaftsführer zum Rücktritt, Verrat ihrer Kameraden und zur Aufgabe ihres Engagements zu zwingen. Seit vielen Jahren (genauer gesagt, seit Ben Ali unter Bourguiba zum Premierminister ernannt wurde) werden die Eingänge und Korridore der Universitäten von bewaffneten Polizisten überwacht. Diese Polizeibeamten, allwissende Fremdkörper, verfolgen tunesische Studenten seit mehr als 23 Jahren, um zu verhindern, dass sie mithilfe von Aushänge, Treffen und Kundgebungen ihre Forderungen durchsetzen können. Gewalt wie diese ist nicht gerechtfertigt…die UGET-Studenten beteiligen sich nur an gewaltfreien Protesten, die sie deshalb organisieren, um eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und des Bildungsstandards zu erreichen, und für die Vergabe neuer Arbeitsmöglichkeiten nach dem Studium…sie setzen sich außerdem für die arabische Sache ein, besonders in Palästina…<br />
Am 11. Februar 2009 erklärten fünf UGET-Gewerkschaftsführer in ihrer winzigen Filiale in der Rue Naplouse Nr. 19 in Tunis einen Hungerstreik mit offenem Ende. Sie fordern ihr Recht auf Fortsetzung ihrer Studien an der Universität und die Wiederaufnahme an ihren Fakultäten nach ihrem ungerechtfertigten Verweis, der Disziplinarmaßnahmen aufgrund ihrer Gewerkschaftstätigkeit folgte.</p></div>
<p>Die <a href="http://matroudine.fr.vc/">fünf Studenten</a> heißen Ali Bouzouzeya,Taoufik Louati, Aymen Jaabiri, Mohamed Boualleg und Mohamed Soudani. Sie befinden sich im Hungerstreik, mit dem sie die Rückkehr in ihre Vorlesungen fordern.</p>
<p><img class="alignnone" title="12117555jpg-etudiantsgrevefaim11022009-jpg.jpg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/12117555jpg-etudiantsgrevefaim11022009-jpg.jpg" alt="" width="550" height="412" /></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/2lFG4YpHA60&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2lFG4YpHA60&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>In der Zwischenzeit hintert die Polizei Menschen, die die Studenten unterstützen wollen, am Betreten des Gebäudes der UGET, wo sich die Studenten im Streik befinden, wie das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2lFG4YpHA60">Video</a> oben zeigt.</p>
<p>Nach nun schon 43 Tagen Hungerstreik verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand und ihre Leben sind in Gefahr. Sie wurden bereits mehrfach ins Krankhaus eingeliefert und Ärzte drängten auf ein Ende des Hungerstreiks. Die Studenten bestehen jedoch auf eine Fortsetzung bis ihnen die Rückkehr an ihre Universitäten erlaubt wird. Trotzdem lässt eine Änderung der Haltung der tunesischen Behörden noch auf sich warten.</p>
<p>Was wird als Nächstes passieren? Wird die Regierung warten, bis sie sterben, bevor etwas getan wird? Nur die Zeit wird diese Frage beantworten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Valentinstag: Bringt euren Lieben das Bloggen (oder Mikro-Bloggen!) bei</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 23:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Valentinstag (14. Februar) ist der Tag der Liebe, Freundschaft und Kommunikation. Was wäre also besser geeignet, dies zum Anlass zu nehmen, euren Lieben das Bloggen oder Mikro-Bloggen beizubringen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/solana-larsen/">Solana Larsen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/02/11/on-valentines-teach-someone-you-love-to-blog-or-micro-blog/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img src="http://img.globalvoicesonline.org/Badges/valentines/gv-valentines-09-450.gif" alt="Bringt euren Lieben das Bloggen bei" width="450" height="116" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Valentine%27s_Day">Valentinstag</a> (14. Februar) ist der Tag der Liebe, Freundschaft und Kommunikation. Was wäre also besser geeignet, dies zum Anlass zu nehmen, euren Lieben das Bloggen oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Micro-blogging">Mikro-Bloggen</a> beizubringen?</p>
<p>Solltet ihr Leser von Global Voices sein oder sogar selbst mitmachen, wisst ihr, dass Bloggen Spaß macht und Millionen von Menschen dabei neue Freunde finden. Blogger unserer Community <a href="http://doodle.com/78zvpenq9hkxe5gu">haben bereits zugesagt</a>, ihren Freunde und Angehörigen das Bloggen beizubringen, und werden am Valentinstag in ihren eigenen Blogs darüber schreiben. Auch ihr könnt mitmachen&#8230;</p>
<p>Wir laden alle ein, an diesem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_meme">Mem</a> teilzunehmen!</p>
<p>Denkt einen Moment lang an die Menschen in eurem Leben. Teilt euer Talent mit eurer Familie, euren Freunden, Lesern und Herzallerliebsten - und erzählt uns, wie es gelaufen ist!</p>
<p><strong>Liebe <em>ist</em> Kommunikation</strong></p>
<p>Mit nur vier einfachen Schritten könnt ihr am Valentinstag bei uns mitmachen.</p>
<div class="translation">Schritt 1: Mit einem Blog seid ihr nie allein. Sagt euren Lesern, warum ihr sie mögt und warum sie euch mögen sollten.</p>
<p>Schritt 2: Bringt jemandem, den ihr liebt, das Bloggen (oder Mikro-Bloggen!) bei.</p>
<p>Schritt 3: Verlinkt den ersten Blogpost dieser Person und macht eure Leser darauf aufmerksam. Verwendet diesen Tag: #SMK [Social Media Kisses].</p>
<p>Schritt 4: Tagt eure Bloggerfreunde, sodass auch sie an diesem Mem teilnehmen können.</p></div>
<p>Hier ein paar Bilder, mit denen ihr euren Post verschönern könnt: <a href="http://img.globalvoicesonline.org/Badges/valentines/gv-valentines-09-square-100.gif">Klein</a> | <a href="http://img.globalvoicesonline.org/Badges/valentines/gv-valentines-09-square-200.gif">Mittel</a> | <a href="http://img.globalvoicesonline.org/Badges/valentines/gv-valentines-09-450.gif">Groß</a></p>
<p><strong>Zeigt eure Liebe</strong></p>
<p>Wir lieben euch wirklich. Bei Global Voices verstärken wir die Worte von Bloggern aus allen Teilen der Erde. Klickt euch einfach durch die Seiten dieser Website und entdeckt, dass ganz normale Menschen etwas bewirken können und den Geschehnissen auf der Welt eine neue Perspektive geben können, einfach dadurch, dass sie schreiben, was sie denken - oder die Gedanken anderer <a href="http://globalvoicesonline.org/lingua/">übersetzen</a>.</p>
<p>Mit <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/">Rising Voices</a> haben wir viele neue Blog-Workshops und -Projekte durch finanzielle Hilfe möglich gemacht. Dazu gibt es bald Neues von uns, zusammen mit einer Initiative, <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/world-aids-day-2008/">mehr über HIV/AIDS zu bloggen</a>. Auf <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/">Global Voices Advocacy</a> begleiten und arbeiten wir mit Bloggern, die sich der Zensur widersetzen, und kämpfen, zusammen mit anderen Online-Aktivisten und <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/projects/maps/">über Grenzen hinweg</a>, für Meinungsfreiheit.</p>
<p>Wir alle können anderen dabei helfen, Hindernisse (technisch oder anderweitig) zu überwinden, die sie davon abhalten, an dieser täglich stattfindenden Online-Revolution der Medien teilzuhaben. Helft, digitale Lücken in eurem Freundeskreis oder eurer Gemeinschaft zu schließen.</p>
<p><strong>Anleitung zum Bloggen oder Mikro-Bloggen</strong></p>
<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/01/cit-media-thumb.png" alt="Einführung in Bürger-Medien" width="116" height="134" />Solltet ihr Hilfe benötigen, zu beschreiben, was Bloggen eigentlich ist, oder warum Menschen sich dafür interessierten sollten, ladet einfach die <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/guides/">Einführung in Bürger-Medien</a> von Rising Voices herunter.</p>
<p>Wenn ihr dann schon einmal Interesse geweckt habt, könnt ihr euch auch gleich die Anleitung von Global Voices Advocacy, &#8220;<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/projects/guide-blog-for-a-cause/">Blog For a Cause</a>&#8220;, ansehen. Gibt es möglicherweise ein Problem, bei dem ihr helfen könntet?</p>
<p>Diese Videos von <a href="http://www.commoncraft.com/">Common Craft</a> unterstützen euch dabei, zu erklären, wie es geht.</p>
<p><strong>So wird gebloggt</strong> (<a href="http://dotsub.com/view/dc75c2e2-ef81-4851-8353-a877aac9fe3c">Link</a>)</p>
<p><iframe src="http://dotsub.com/media/dc75c2e2-ef81-4851-8353-a877aac9fe3c/e/m" frameborder="0" width="425" height="350"></iframe></p>
<p><strong>So wird getwittert</strong> (<a href="http://dotsub.com/view/665bd0d5-a9f4-4a07-9d9e-b31ba926ca78">Link</a>)</p>
<p><iframe src="http://dotsub.com/media/665bd0d5-a9f4-4a07-9d9e-b31ba926ca78/e/m" frameborder="0" width="425" height="350"></iframe> </p>
<p>EINEN SCHÖNEN VALENTINSTAG - WIR LIEBEN EUCH &gt; ZEIGT EURE LIEBE &gt; GEBT SIE WEITER &gt;&gt;&gt;&gt;&gt; **** HERZLICHE MEDIENKÜSSE #SMK #SMK #SMK</p>
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