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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Ökonomie</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Überblick globale Rezession: Überlebenstipps und geschäftliche Chancen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder versucht mit aller Kraft, die weltweite Wirtschaftskrise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Einige profitieren sogar von der Krise. Ich berichte in diesem Artikel über zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/27/global-recession-survey-survival-tips-and-business-opportunities/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/13/global-recession-and-its-discontents/">Abschwung der Weltwirtschaft</a> verbreitet täglich überall Trübsinn und Verzweiflung. Der menschliche Geist lässt sich jedoch nicht so einfach besiegen. Viele versuchen mit aller Kraft, die Krise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Sie übernehmen neue Strategien; einige profitieren sogar von der Krise. Ich möchte in diesem Artikel zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen nennen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen.</p>
<p><strong>Überleben in der Rezession</strong></p>
<p>Frank Coelho de Alcantara aus Brasilien glaubt, dass in Krisenzeiten <a href="http://www.depijama.com/trecos/com-criatividade-voce-consegue-inovar-ate-velas/">einige weinen, während andere Taschentücher verkaufen</a>. Er rät allen, mit Innovation durch die Krise zu kommen:</p>
<blockquote><p>Inove. Melhore o que já existe e venda. A crise só existe para os que choram e compram lenços.</p></blockquote>
<div class="translation">Seid innovativ. Verbessert, was es schon gibt und verkauft es den Leuten. Die Krise existiert nur für diejenigen, die weinen und Taschentücher kaufen.</div>
<p>Evandro Sudré, ein anderer brasilianischer Blogger, betont die Notwendigkeit, &#8220;<a href="http://ufnet.blogspot.com/2009/02/7-dicas-pra-encarar-crise.html">einen Speicher für innere Stärke und Ideen</a>&#8221; für harte Zeiten anzulegen:</p>
<blockquote><p>Problemas e adversidades fazem parte da vida diária, mas quando a crise nos atinge, é bom ter alguma reserva de força interior e resolução. De fato ter algum tipo de reserva na mente, da qual possamos formar um plano básico de ação e defesa com a qual possamos lidar com a situação. Você é a pessoa mais qualificada para ajudar nesta situação.</p></blockquote>
<div class="translation">Probleme und Missgeschicke sind Teil unseres täglichen Lebens, wenn uns aber eine Krise trifft, ist es gut, einen Speicher an innerer Stärke und Ideen zu besitzen. Es ist in der Tat von Vorteil, ein Reservoir jeglicher Art im Kopf zu haben, aus dem man einen grundlegenden Schlacht- und Schutzplan formen kann, um mit der Situation umgehen zu können. Du allen bist die beste Person, dir in einer solchen Situationen weiterzuhelfen.</div>
<p>Es gibt aber auch diejenigen, die von Geldproblemen überwältigt werden, so dass die für sie denkbare einzige Lösung der Suizid ist. In Gujarat, Indien, gab es beispielsweise mehr als <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/21/india-gujarat-diamond-workers-suicide-in-the-face-of-crisis/">70 Suizidfälle</a>, die im Zusammenhang mit Diamantenschleifern, die ihre Arbeit verloren hatten, standen.</p>
<p>Andere haben beschlossen zu kämpfen. Investoren (hauptsächlich in Antigua), die ihr Geld nach der Anklage des US-Milliardärs Allen Stanford wegen Investmentbetrugs verloren hatten, taten sich zusammen und bildeten eine Vereinigung, um ihr Vermögen wiederzuerlangen. Die &#8220;<a href="http://www.stanfordvictimscoalition.com/">Stanford Victims Coalition</a>&#8221; (Vereinigung der Stanford-Opfer) veröffentlichten Folgendes auf ihrer Website:</p>
<blockquote><p>Die Stanford Victims Coalition ist eine internationale Interessenvertretung für die Wiedererlangung von Milliarden von Dollars, die den tausenden unschuldigen Menschen gehören, die vom mutmaßlichen Betrugsfall der Stanford Financial Group und Stanford International Bank in Antigua betroffen sind. Die SVC steht keiner politischen Gruppierung nahe und es gibt keine Mitgliedsbeiträge für Opfer, die sich uns anschließen.</p></blockquote>
<p>In Brunei kritisieren Blogger bankrotte Einzelpersonen, die Überschussbeträge aus <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/09/brunei-who-deserves-the-undistributed-zakat-funds/">Zakat-Kollekten</a> beziehen wollten. Bei der Zahlung des Zakat, eine der Säulen des Islams, geht es darum, einen Teil seines Reichtums für Bedürftige abzutreten. Zur Überraschung vieler, versuchten Leute in Brunei mit hohen Kreditkartenrechnungen, Krediten für Autos und privaten Darlehen, an Beträge aus dem Zakat heranzukommen.</p>
<p>Die Rezession wirkt sich bei vielen auf die körperliche und geistige Gesundheit aus. In Singapur sind <a href="http://www.uptoyoulor.com/2009/03/economic-recession-leads-to.html">Fitness- und Yoga-Studios überfüllt</a>, da viele die durch die wirtschaftliche Lage verursachten Verspannungen loswerden wollen; und diejenigen, denen betriebsbedingt gekündigt wurde, verbringen nun mehr Zeit mit Sport. <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/30/recession-hits-singapore/">Singapur</a> war das erste asiatische Land, das letztes Jahr von der Rezession getroffen wurde.</p>
<p><em>Homesickhome</em>, ein Arbeiter in Katar, entdeckte, dass die Finanzkrise eine <a href="http://homesickhome.wordpress.com/2009/03/17/my-own-version-of-financial-crisis/">Lösung bei Shoppingsucht</a> sein kann.</p>
<p><a href="http://capital.bg/show.php?storyid=685129">Kapital</a>, eine in Bulgarien wöchentlich erscheinende Zeitung, fragte seine Leser, auf welche Weise sie von der Krise betroffen seien. Simeon Djankov <a href="http://crisistalk.worldbank.org/2009/03/has-the-crisis-affected-you-how-.html">fasst</a> die Ergebnisse des offenen Formums zusammen.</p>
<blockquote><p>Ich habe die Antworten bis zum heutigen Datum gelesen und einige zu erwartende und nicht zu erwartende Dinge gefunden.</p>
<p>Die Mieten gingen nach oben, da sich nur wenige Hypotheken leisten können; einige kleine Unternehmen sagten, ihre größeren Konkurrenten hätte solche Probleme, dass sie nun bessere Chancen hätten; es wird kein Fernsehen mehr geschaut (weil die Nachrichten so düster sind); kleinere gesellschaftliche Kluft - die Neureichen sind jetzt nur noch neu; mehr Zeit zum Lesen; mehr Interesse am Rest der Welt. Mein persönlicher Favorit: Wirtschaft wird als interessanter empfunden.</p></blockquote>
<p><strong>Anpassung der Unternehmen</strong></p>
<p>Welche Anpassungsmaßnahmen wurden als Antwort auf die Krise vom Unternehmenssektor ergriffen?</p>
<p>Anstatt die Anzahl der Arbeiter zu reduzieren, verkürzen einige Unternehmen auf den Philippinen die <a href="http://www.bworldonline.com/BW030509/content.php?id=002">Arbeitsstunden pro Woche</a>. Wegen niedrigerer Belegung ihrer Gebäude, verringern einige Vermieter in Manila die <a href="http://www.gmanews.tv/story/152275/Office-rentals-to-go-down-until-June-property-consultant-says">Preise für Büroräume</a>. Ein japanisches Unternehmen in Südkorea verwendete seine Ersparnisse und über die Jahre aufgelaufenen Gewinne für die Absicherung seiner Mitarbeiter.</p>
<p>Chefs von Unternehmen in Fiji haben die Regierung erfolgreich dazu gezwungen, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/19/fiji-minimum-wage-increase-postponed/">Anhebung des Mindestlohns zu verschieben</a>, die den Arbeitern des Landes versprochen worden war. Sie warnten vor mehr Entlassungen und Betriebsschließungen durch die Anhebung. Das sind schlechte Nachrichten für die Arbeiter.</p>
<p>Roshni Mahtani, Gründer und Redakteur von <a href="http://sg.theasianparent.com/home.php">www.theasianparent.com</a>, schlägt kleinen Unternehmen folgende <a href="http://sgentrepreneurs.com/commentary/2009/03/09/10-cost-cutting-measures-%E2%80%93-theasianparentcom-way/">Sparmaßnahmen</a> vor:</p>
<blockquote><p>1. Büroräume verkleinern. Monatliche Ersparnis: 1.500 $</p>
<p>2. Umsteigen auf Open Source. Einmalige Einsparung:<br />
4.000 $. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
3. Skype! Monatliche Einsparung: zwischen 100 $ und<br />
150 $<br />
4. Praktikanten. Monatliche Einsparung: 500 $<br />
5. Virtuelle Meetings. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
6. Größenvorteile. Monatliche Einsparung: 300 $<br />
7. Incentives. Monatliche Einsparung: zwischen 750 $ und 1.000 $ pro Verkaufsmitarbeiter.<br />
8. Partnerschaften. Monatliche Einsparung: 100 $-150 $<br />
9. Rette die Bäume (und Geld). Monatliche Einsparung:<br />
200 $<br />
10. Social-Media-Marketing. Einmalige Einsparung: 2.600 $</p>
<p>Monatliche Einsparungen insgesamt: zwischen 4.500 $ und 5.000 $ pro Monat<br />
Einmalige Einsparungen insgesamt: 6.600 $</p></blockquote>
<p>Michel Monteiro aus Brasilien schreibt über die von der Einzelhandelskette Ponto Frio gestarteten <a href="http://vitrinepop.blogspot.com/2009/02/criatividade-em-tempos-de-crise.html">Aktion</a>: Kunden, die in dem Laden einkaufen, sind nun bis zur Höhe ihrer getätigten Einkäufe kostenlos versichert, sollten sie arbeitslos werden.</p>
<blockquote><p>O interessante é que essa ação tem como enfoque a atual crise economica, e em seu anuncio busca tirar o temor que existe nas pessoas de comprar e não poder pegar, o que gera queda nas vendas. Assim, o consumidor poderá voltar a comprar, e fazer o dinheiro movimentar a economia.</p>
<p>Mais do que uma inteligente proposta de marketing, a ação é um serviço ao país, pois - de forma inteligente -, faz a economia nacional girar capital, e consequentemente manter níveis de venda, empregos, etc.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Interessante ist, dass diese Vorgehensweise sich auf die Wirtschaftskrise konzentriert, und diese Werbeanzeige zielt darauf ab, den Leuten die Angst zu nehmen, wenn es darum geht, Dinge zu kaufen und nicht bezahlen zu können, was zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führt. So könnten die Konsumenten wieder kaufen, was zu einem Geldumlauf in der Wirtschaft führt.</p>
<p>Die Vorgehensweise ist mehr als eine klevere Marketingidee, sie dient auch dem Land, weil - sehr intelligent - es den Geldumlauf in der nationalen Wirtschaft steigert, und folglich Verkäufe, Jobs etc. auf hohem Niveau hält.</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 255px"><img title="Russland" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/russia.jpg" alt="Russlands " width="245" height="309" /><p class="wp-caption-text">Russlands “Toilettenpapier für die Finanzkrise”. Auf dem Etikett heißt es: Was muss getan werden? Vom Blog Notes on Moscow</p></div>
<p><strong>Chancen für Unternehmen</strong></p>
<p>Es gibt Unternehmen, die auch trotz der Krise Gewinne machen. Einige profitieren sogar von der Krise.</p>
<p>In <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Japan</a> zählen folgende zu den heute profitablen Unternehmen: <a href="http://ueki.biz/414.html">kleine und mittelständische Betriebe</a>, die Teile von Rohstoffen verarbeiten und verkaufen, Fastfood-Ketten, <a href="http://business.nikkeibp.co.jp/article/manage/20090129/184281/?P=1">e-Commerce</a>-Dienstleister, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pachinko">Pachinko</a>-Branche (Spielekonsolen).</p>
<p>Chikara Ueki aus Japan lässt uns an einem Gespräch mit einem Unternehmer teilhaben, indem es darum ging, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Krise in eine Chance umzuwandeln</a>:</p>
<blockquote><p>１００年に一度と言われている経済危機、考え方を変えると１００年に一度のチャンスかもしれない。不況業種も含め、全ての産業に言えることかもしれません。</p>
<p>ただ、事例の通り何もしなくてもチャンスは生まれるのではなく、コツコツとやってきたご褒美だと思います。</p></blockquote>
<div class="translation">Durch eine Änderung der Perspektive kann diese Krise, die es angeblich nur einmal in hundert Jahren gibt, als Chance gesehen werden, die man nur einmal in hundert Jahren bekommt. Dies gilt für alle Branchen, auch für die, die jetzt in großen Schwierigkeiten stecken.</p>
<p>Wie dieser Fall zeigt, kommt sie jedoch nicht von ungefähr. Sie ist die Belohnung für ständige Anstrengungen über einen langen Zeitraum hinweg.</p></div>
<p>Philippine Airlines fliegt in vielen Ländern häufiger Ziele an, was der Blogger Caswell Whiteside damit <a href="http://caswellwhiteside.wordpress.com/2009/03/19/forgotten-in-the-shuffle/">interpretiert</a>, dass mehr und mehr entlassene philippinische Wanderarbeiter jetzt heimkehren.</p>
<blockquote><p>Seit Kurzem fliegt Philippine Airlines täglich nach Kanada und in die USA, wogegen dies vorher in einigen Fällen nur viermal pro Woche der Fall war und vom Flugziel abhing. PAL hat das öffentlich natürlich mit &#8220;neuem und besserem Service&#8221; hochgespielt, während es in Wirklichkeit darum geht, sich der Anzahl philippinischer Arbeiter anzupassen, die von ihren Arbeitgebern in vielen Ländern der Welt, hauptsächlich in Japan und den USA, entlassen worden waren und nun heimkehren.</p></blockquote>
<p>Teil des <a href="http://nationmultimedia.com/2009/03/19/business/business_30098297.php">thailändischen Anstoßplans</a> ist die Verteilung von Schecks in Höhe von 55 US-Dollar an jeden Geringverdiener. Die Leistungsempfänger können mit den Schecks bei McDonald&#39;s, KFC, Pizza Hut und 18 anderen großen Unternehmen im Land einkaufen. Bei KFC erhalten Leistungsempfänger sogar <a href="http://www.irrawaddy.org/article.php?art_id=15369">20 Hühnchenstücke gratis</a>, wenn sie Ihren Scheck gegen Coupons der Verkaufsstelle eintauschen.</p>
<p><em>Every Woman’s Blog</em> stimmt einem Kondomhersteller zu, der einen <a href="http://www.everywomansblog.com/people-buy-condoms-recessions">Anstieg der Kondomverkaufszahlen</a> in der Rezession beobachtet, da Schwangerschaften vermieden werden sollen.</p>
<blockquote><p>Ich glaube hierin liegt sehr viel Wahrheit und Logik. In schwierigen und ungewissen Zeiten wollen die Menschen unvorbereitet keine weiteren Familienmitglieder, was zu zusätzlichen finanziellen Lasten führt.</p></blockquote>
<p>Douglas Muir erwartet einen <a href="http://fistfulofeuros.net/afoe/economics-and-demography/a-goodbad-time-to-stop-having-babies/">steilen Abfall der Geburtenraten</a> weltweit, vor allem in osteuropäischen Ländern.</p>
<p><strong>Back to Basics</strong></p>
<p>Aufgrund der Rezession lernen einige die grundlegenden Gesetze des Geschäftslebens, wie die Bereitstellung von erstklassigem Service gegenüber den Kunden, zu schätzen. Ein <a href="http://livroseafins.com/2008/05/12/prefeitura-pipoqueiro-pipoca/">brasilianischer Popcorn-Vekäufer</a> hat Beachtung für seine kreative Geschäftsideen gefunden. Er hat bereits viele <a href="http://www.ricardocoelhoconsult.com.br/responsabilidade.php">Vorlesungen zum Thema Unternehmertum</a> gehalten.</p>
<p>Die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/22/japan-agriculture-the-latest-trend-among-celebrities/">Landwirtschaft</a> wird unter japanischen Jugendlichen und Prominenten wieder populär und viele Menschen suchen nach einer wirtschaftliche Tätigkeit, die auf stabileren Fundamenten aufbaut als der Finanzsektor. Kamiyama Yasuharu bemerkt, dass der <a href="http://8ada.com/kamiyama/archive/2009/02/post-1.html">Boom der Landwirtschaft</a> heute zu einem interessanten Schlüsselwort in der japanischen Gesellschaft geworden ist.</p>
<p><a href="http://ki-media.blogspot.com/2009/03/cambodia-tries-alternative-products-to.html">Kambodscha</a> unterstreicht sein Vertrauen in die Landwirtschaft, um ein Wachsen der Wirtschaft herbeizuführen. Ein <a href="http://rspas.anu.edu.au/rmap/newmandala/2009/01/28/laos-too-poor-to-get-any-poorer/">laotischer Ökonom</a> glaubt, dass Laos durch den &#8220;landwirtschaftsbasierten, unabhängigen Charakter&#8221; der Wirtschaft des Landes von der globalen Finanzkrise verschont bleiben wird. Der Ökonom fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Menschen in Industriestaaten leben in der Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, weil sie kein Gemüse anbauen und keine Tiere züchten können wie die Menschen in Laos.</p></blockquote>
<p>In Jamaika haben die Chefs von 21 privatwirtschaftlichen Unternehmen einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Auswirkungen der sich verschlechternden globalen Wirtschaftsbedingungen auszugleichen. Sie haben erneut gelernt, wie viel die Bildung eines <a href="http://www.jamaicaobserver.com/news/html/20090308T200000-0500_147282_OBS_LEADERSHIP_BY_EXAMPLE.asp">&#8220;gesellschaftlichen Partnerschaftsdialogs&#8221;</a> zwischen Regierung, Opposition, Arbeitnehmerschaft, Unternehmen und Zivilbevölkerung wert ist.</p>
<p><em>Das Vorschaubild stammt von der Flickr-Seite von <a href="http://www.flickr.com/photos/suburbanslice/3103078097/in/set-72157611066659335">suburbanslice</a>. Der portugiesische Text wurde von GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula</a> übersetzt. Den japanischen Text übersetzte GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>Japan: Hakenmura, das Dorf der Zeitarbeiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/12/japan-hakenmura-das-dorf-der-zeitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 14:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über 300 Menschen verbrachten die Nächte zwischen Neujahr und dem 5. Januar in einem Zeltlager im Hibiya Park [en] in der Stadtmitte Tokios, genannt 年越し派遣村 [ja] (toshikoshi hakenmura oder wörtlich „Neujahrsdorf für Zeitarbeiter“). Es gibt Schätzungen, nach denen zwischen Oktober vergangenen und März dieses Jahres 85012 Zeitarbeiter gekündigt wurden und noch werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla Alecci</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/12/japan-hakenmura-the-temp-workers-village/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Über 300 Menschen verbrachten die Nächte zwischen Neujahr und dem 5. Januar in einem Zeltlager im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hibiya_Park">Hibiya Park</a> [en] in der Stadtmitte Tokios, genannt <a href="http://hakenmura.alt-server.org/">年越し派遣村</a> [ja] (<em>toshikoshi hakenmura</em> oder wörtlich „Neujahrsdorf für Zeitarbeiter“). Die Menschen in Hakenmura waren Zeitarbeiter (派遣社員, <em>haken shain</em>): Japanische Männer und Frauen unterschiedlichsten Alters mit Arbeitserfahrung in verschiedenen Bereichen, denen die Zeitarbeitsverträge in den letzten Monaten gekündigt worden waren (<a href="http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20090106a3.html">es gibt Schätzungen, nach denen zwischen Oktober vergangenen und März dieses Jahres 85012 Zeitarbeiter gekündigt wurden und noch werden</a> [en]), teils <a href="http://www.asahi.com/english/Herald-asahi/TKY200901050300.html">wegen der Weltwirtschaftskrise</a> [en], und teils <a href="http://www.japan-press.co.jp/2580/labor_2.html ">wegen der schlechten Organisation </a> [en] des <a href="http://www.hakenhou.biz/index.html"> Rechtssystems, das für Zeitarbeit gilt</a> [ja].</p>
<p>Die oben genannten Gründe sind die am meisten von den traditionellen japanischen Medien erwähnten. Manche Blogger haben andere hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass die hohe Kommission von Unternehmen an die Zeitarbeitsfirmen auch berücksichtigt werden sollte. Zum Beispiel erklärt der Blogger <a href=" http://financial-free-fx.seesaa.net/article/111712944.html ">Idaten Tasuke </a>(韋駄天太助)  [ja] die prekären Bedingungen, auf die sich die Zeitarbeit gründet und betont dabei, dass die japanischen Medien mit Fingern auf das Sozialsystem zeigen, ohne an andere Faktoren zu denken, die grundlegend sind um das Thema der entlassenen Zeitarbeiter zu verstehen:</p>
<blockquote><p>毎日メディアで派遣切りのニュースが報道されています。<br />
切実な問題なのでしっかり報道して欲しいと思うが、自分より若い世代が住む場所も失い路上生活に身を落としてしまうのを見ているのは辛い。<br />
しかしながら、メディアは問題にしっかり切り込んでいるのかと疑問も感じる。</p>
</blockquote>
<div class="translation">Jeden Tag berichten die Medien über die Entlassung von Zeitarbeitern. Da es ein dringendes Problem ist, möchte ich, dass sie ordentlich darüber berichten - es ist schwer, Menschen mit anzusehen, die jünger sind als ich, und ohne Dach über dem Kopf auf das Niveau des Lebens auf der Straße herabsinken. Ich habe aber einige Zweifel, ob die Medien das Problem ernsthaft angehen.</div>
<p>[…]</p>
<blockquote><p>
メディアに違和感を感じるのは派遣契約を解除した企業に批判的だが（それはそれで良いのですけど）、何故に派遣会社の責任を問わないのか？<br />
（私の接した情報が偏っているだけですかね？）<br />
企業は派遣会社と契約しているのであって、派遣社員のAさんとは何の契約もしていない。<br />
Aさんに時給何円払うかを決めるのは派遣会社であり、企業は派遣会社との契約で派遣会社に時間極めの人材派遣費用を払います。
</p>
</blockquote>
<div class="translation">Der Grund für mein ungutes Gefühl den Medien gegenüber ist, dass, obwohl sie sehr kritisch sind gegenüber den Unternehmen, die die Verträge gekündigt haben (wo ich ihrer Meinung bin), ich mich darüber wundere, warum sie nicht auch nach der Verantwortung der Zeitarbeitsfirmen fragen?<br />
(Ist das vielleicht nur der Fall bei den Quellen, die ich untersucht habe?)<br />
Die Unternehmen haben einen Vertrag mit diesen Zeitarbeitsfirmen, aber sie haben keinen Vertrag mit den einzelnen Zeitarbeitern.<br />
Die Zeitarbeitsfirma entscheidet, wieviel Herr A. pro Stunde bezahlt bekommt, und das Unternehmen zahlt der Zeitarbeitsfirma Ausgaben für Personal für die geleistete Arbeitszeit, nach einem Vertrag mit dieser Zeitarbeitsfirma.</div>
<p>[…]</p>
<blockquote><p>
派遣会社はそれだけ取って、何をしてくれたかと言えば、派遣社員を企業に送っただけです。<br />
[…]<br />
派遣会社が何かトレーニングして送ってくれるかと言えば、そんなものはない。<br />
これだけで(?)、派遣社員が企業に派遣されている限り、毎日（寝ていても？）売上が上がるシステムになっています。<br />
企業が派遣社員を切るなと言われれば、じゃあ派遣社員を頼まないよという話になります。<br />
ボロイ商売、いや、収益性の高いビジネスモデルの派遣会社が批判を受けないのは何故なのか？<br />
派遣社員は安いから使っているのではなく（決して安くない）、ストレートに言えばいつでも契約を切れるから使っているのです。
</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die Einnahmen der Zeitarbeitsfirmen beschränken sich darauf und um es einfach zu sagen, tatsächlich schicken sie nur Zeitarbeiter zu den Firmen.<br />
[…]<br />
Ohne jegliche vorhergehende Ausbildung oder sonstwas.<br />
Ohne dass sie mehr als das (?) machen, wächst, solange Zeitarbeiter in die Unternehmen geschickt werden, ihr Umsatz von Tag zu Tag (selbst wenn sie schlafen). Das ist das System.<br /> Wenn man den Firmen sagt, sie dürften Zeitarbeiter nicht feuern, dann werden sie einfach keine Zeitarbeiter mehr anfordern.<br />
Warum also wird dieses Bonanza-Geschäft &#8212; eine hochlukratives Geschäftsmodell &#8212; überhaupt nicht kritisiert?<br />
Der Grund ist, weil Zeitarbeiter angestellt werden ist nicht, weil sie billig sind (das sind sie nämlich ganz und gar nicht), sondern, offen gesagt, weil ihr Vertrag jederzeit gekündigt werden kann.</div>
<p>[…]</p>
<blockquote><p>
		景気の良い時は、この奇妙な三角関係(?)はうまく機能します。<br />
		今回の問題は、同時期に大量に契約が解除され、派遣会社が派遣社員に次の派遣先を紹介できないという状況だからです。<br />
		セーフティネットを強く求められべきは、企業側ではなく派遣会社だと思うのですが、私の接したメディアは派遣先企業の社会的責任を問う声ばかりです。
	</p>
</blockquote>
<div class="translation">Solange das Geschäft floriert, funktioniert dieses heikle Dreieck [Unternehmen / Zeitarbeitsfirma / Zeitarbeiter] gut.<br />
Jetzt aber gab es Probleme, weil viele Verträge gleichzeitig gekündigt wurden, und die Zeitarbeitsfirmen diese Arbeitnehmer nicht in andere Firmen entsenden können.<br />
Ich denke, dass wenn es eine große Nachfrage nach einem Sicherheitsnetz gibt, dann muss man das von den Zeitarbeitsfirmen verlangen, nicht von den Unternehmen. Aber die Stimmen, die ich aus den Medien gehört habe, haben nur die soziale Verantwortung der Zeitarbeitsfirmen hinterfragt.</div>
<p>Ähnlich zweifelt auch <a href="http://d.hatena.ne.jp/shino-kichi/20090103/1230992899">Shino Kichi</a> [ja] an der Art der in letzter Zeit aufgekommenen Debatte zum Thema „Zeitarbeiter“ und begründet seine Anmerkungen mit seiner Erfahrung als Zeitarbeiter:</p>
<blockquote><p>
		派遣の問題であまり話題になってるのを見たことがないんですが、派遣会社が取ってる手数料って相当高い気がするんですよ。<br />
		トヨタやキャノンはどうか知りませんが、僕が派遣社員をスタッフとして採用したときは35％～40％くらい取られてました。[…]<br />
		これを低くすることって議論されないんでしょうか。
	</p>
</blockquote>
<div class="translation">Das ist das erste Mal, dass ich das Thema der „Zeitarbeiter“ so in der Diskussion sehe. Ich habe das Gefühl, dass die Kommission für die Zeitarbeitsfirmen ziemlich hoch ist.<br/><br />
Ich weiß nicht Bescheid über die Fälle Toyota oder Canon, aber als ich als Zeitarbeiter angestellt wurde, bekam die Zeitarbeitsfirma 35-40% [des Geldes, das das Unternehmen für die Anstellung eines Zeitarbeiters bezahlt]. [&#8230;] Warum diskutiert man nicht über diese Abzüge [vom Arbeitslohn] ?</div>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_BRiSmlB13g&#038;hl=ja&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_BRiSmlB13g&#038;hl=ja&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small>Die Nacht auf den 1. Januar 2009 in <em>Hakenmura</em> </small></p>
<p>Der Blogger bei <a href="http://minnie111.blog40.fc2.com/blog-entry-1351.html">Canada de Nihongo</a> (カナダで日本語) [ja] nimmt die Berichte über das Leben im Dorf Hakenmura während der Feiertage zum Anlass, die politische Verantwortung all derer zu betonen, die all das geschehen ließen.</p>
<blockquote><p>
予想通り、日比谷公園の「年越し派遣村」には、想定していた人数の倍の３００人の派遣切りされた労働者が集まったそうだ。２００人分の食事しか用意していないということだったので、足りるのかなと不安に思っていたら、やはり、日比谷公園の施設はパンク状態となり、政府は、近くにある厚生労働省の講堂を解放せざるを得なくなったそうだ。</p>
</blockquote>
<div class="translation">Wie erwartet, versammelten sich 300 Menschen, deren Zeitarbeitsverträge gekündigt worden waren, im Hibiya Park zum Neujahrsfest: das waren doppelt soviele wie gedacht. Essen war für 200 Menschen vorbereitet, [die Organisatoren] merkten dass sie nicht genug hatten, und tatsächlich, dass der Platz im Hibiya Park an seine Grenzen geriet, schien die Regierung dazu zu zwingen, eine Versammlungshalle des nahegelegenen Ministeriums für Gesundheit und Arbeit zu öffnen.</div>
<p>[…]</p>
<blockquote><p>
今回も、対応の遅れが目立った政府だが、黙っていたら、厚生労働省が「年越し派遣村」のために講堂を解放するどころか何の対策も取ろうとしなかっただろう。与党の政策の失敗で犠牲になった労働者なのに、派遣切りなんて他人事と思っている政府や与党の下心がよくわかる出来事だった。
</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die späte Antwort der Regierung stand in diesem Fall noch aus, aber wenn sie stillgehalten hätte, zweifle ich im Gegenteil daran, dass das Ministerium für Gesundheit und Arbeit wohl irgendwelche Maßnahmen ergriffen hätte. Obwohl die Zeitarbeiter Opfer der desaströsen Politik der Partei an der Macht [der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liberaldemokratische_Partei_(Japan)">Liberaldemokratischen Partei</a>] sind, war es ein gutes Beispiel, das zeigte, wie die regierende Partei insgeheim das „Entlassen von Zeitarbeitern“ als Problem Anderer ansieht.</div>
<p>Im „Neujahrsdorf für Zeitarbeiter“ halfen 200 Freiwillige bei der Organisation der Gemeinschaft, beim Verteilen von Essen an die Flüchtlinge oder dabei, für sie eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, usw. Einer dieser Freiwilligen hielt diese Tage in einem Tagebuch (mit vielen Bildern) fest unter <a href="http://blog.goo.ne.jp/ktonegaw">Tone Nikki</a> (とね日記) [ja]. <a href="http://blog.goo.ne.jp/ktonegaw/e/641e2fe6b2d615a14947a665d29f55cc">Am 2. Januar</a> [ja] skizzierte er seine persönlichen Eindrücke in Bezug auf die Berichterstattung über das Dorf in den japanischen Medien.</p>
<blockquote><p>今日は民主党の菅直人さんもお見えになり、かなり長い時間を使って村民と直接話をしたり、メディアのインタビューに答えていた。[…] メディアは菅さんや「派遣村の村長」の湯浅さんなど有名人の撮影がメインだ。もっと村民や「委員」、ボランティアの状況をレポートすればよいのにと思った。カメラマンしか来ておらず、レポーターが来ていないからだと僕は思った。</p>
</blockquote>
<div class="translation">
Heute kam <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naoto_Kan">Herr Naoto Kan</a> von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Partei_Japans">Minshutô</a> [Demokratischen Partei Japans] [ins Dorf] und er verbrachte dort viele Stunden. Er sprach direkt mit den Flüchtlingen, gab der Presse Interviews, usw. [&#8230;] Das Interesse der Medien war hauptsächlich auf Herrn Kan und Herrn Yuasa (den Chef des Dorfes) und andere Persönlichkeiten gerichtet. Ich meine, dass sie viel mehr über die Flüchtlinge berichten hätten sollen und über die „Mitglieder des Komitees“, sowie über die Arbeit der Freiwilligen. Der Grund dafür war vielleicht, dass nur Kameraleute kamen - es waren keine Reporter anwesend.</div>
<p>Weiter hinten im Tagebucheintrag dieses Tages berichtet der Freiwillige über eine Unterhaltung mit einem jungen Mann, einem Freund von Herrn T. (einen Flüchtling, um den er sich gekümmerte), der ihm die harte Lage der Menschen in Schwierigkeiten erklärte, besonders der der Frauen.</p>
<blockquote><p>
Tさんの知り合いの青年（３０歳くらい？）とも話をした、派遣切りされかけた後、交渉の末に仕事に戻れたそうだが、彼はネットカフェ難民経験者である。彼によると若い女性にも同じ状況の人はたくさんいるそうで、その多くが性風俗産業に流れるか個人営業しているということだ。そしてそういう商売ができない人は明け方のマクドナルドやネットカフェにたくさんいるということだ。そこまでするんだったら親元に戻ったほうがいいのにと僕が言うと、彼は「戻れない人たちばかりなんですよ。ほとんどの女性がいろいろな事情を持っているから。」と教えてくれた。絶句。。。それじゃ逃げ場がない。
</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich sprach auch mit einem jungen Kerl (um die 30?), einem Bekannten von Herrn T. Nachdem er gekündigt wurde, und nach einigem Verhandeln, konnte er wohl seine Arbeit wiederbekommen, aber er erlebte trotzdem was es heißt, ein <a href="http://globalvoicesonline.org/2007/08/30/japan-life-out-of-a-manga-kissa/">Internet-Café-Flüchtling</a> [en] zu sein. Wie Herr T. berichtet, sind viele junge Frauen in derselben Situation; viele von ihnen landen in der Sex-Industrie oder betreiben ihr eigenes Geschäft. Die Frauen, die solch eine Arbeit nicht tun können, verbringen ihre Nächte in McDonalds-Restaurants oder in Internet-Cafés. Und als ich sagte, diese Frauen sollten in ihre Familie zurückkehren, anstatt so ein Leben zu führen, erklärte er mir „Sie sind Menschen, die nicht zurück können. Die meisten haben Angelegenheiten [in ihrem persönlichen Hintergrund, die sie daran hindern zurückzukehren]“ &#8221; Ich wurde ganz still&#8230; In diesem Fall haben sie keinen Ausweg.</div>
<div class="notes">Der Flickr-Benutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/cumon/">Photowalker</a> hat viele interessante Fotos von <em>Hakenmura</em> und den Zeitarbeitern auf sein Account hochgeladen.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Angola: Ein sehenswertes Land bereitet sich auf den Tourismus vor</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/18/angola-ein-sehenswertes-land-bereitet-sich-auf-den-tourismus-vor/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonClara Onofre  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von Benguela mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in Cabinda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/clara-onofre/">Clara Onofre</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/14/angola-a-country-with-huge-untapped-tourism-potential/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wie jedermann weiß, ist Angola ein schönes Land. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.246.700 km² umfasst dieses Land ganz unterschiedliche Landschaften von der natürlichen Schönheit der Strände von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benguela">Benguela</a> mit warmem Wasser über den dichten und fruchtbaren Wald von Maiombe in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cabinda">Cabinda</a> oder die legendäre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Namib">Namib-Wüste</a>, dem einzigen Ort der Erde, wo die schöne und besondere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welwitschie"><em>Welwitschia Mirabilis</em></a> wächst.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/257076490/" ><img class="aligncenter size-medium wp-image-1472" title="257076490_8a18c47599" src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/257076490_8a18c47599.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Welwitschia Mirabilis, ein Foto des Flickr-Benutzers <a href="http://www.flickr.com/photos/calips96/">calips96</a>, das wir unter der Creative Commons License benutzen.</strong></p>
<p>Diesen postkartenreifen Landschaften zum Trotz ist Angola noch kein Ziel des Tourismus. Es gibt kaum Infrastruktur, um jemanden beherbergen, der nur zum umherschweifen kommen möchte. Trotzdem: der schnelle Aufbau, der überall zu spüren ist, zeigt uns, dass man auf dem Weg dorthin ist. Wie der Minister für Hotel und Tourismus Jorge Alicerces Valentim sagt, „mit dem Frieden wird sich Angola in ein Tourismus-Ziel par excellence verwandeln dank seiner traditionellen Kultur, seinen schönen Stränden mit warmem Wasser, seinen Ebenen, seinen Gebirgen die den afrikanischen Himmel streifen. Das gegenwärtige Klima der Sicherheit, wie es sich in Angola darstellt, macht aus ihm eine Region, die ausländische Investoren sehr enthusiastisch besuchen, weil sie auf Gelegenheiten hoffen für Investitionen im Bau, im Verkehr, in den öffentlichen Bauvorhaben, in der Gesundheit, in der Kommunikation, in der Hotel- und Tourismus-Infrastruktur  und in Dienstleistungen unterschiedlichster Art.“</p>
<p>
Unterdessen genießen Ausländer und Angolaner die strahlenden Schöhnheiten, die Angola zu bieten hat. <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html">Spindola</a>, ein brasilianischer Blogger, beschreibt in seinem Blog die Verzauberung, die er empfand, als er die schöne Provinz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hu%C3%ADla">Huíla</a> kennen lernte:</p>
<blockquote><p>“A Huíla é com certeza, entre as províncias que visitei, a que tem melhor estrutura. Além disso o Lubango é uma cidade linda, conhecida pelos seus moradores como a Europa de África. O frio durante o dia e principalmente à noite, dá o ar aconchegante a esse lugar. O Lubango é famoso não só pelo seu clima como também pela serra da Leba. Faltam-me palavras para descrever tamanha beleza. É com certeza dos lugares mais lindos que tive a oportunidade de conhecer. A estrada da serra visa ligar o Namibe à Huíla. Dizem que antes da estrada era necessário dar um contorno muito grande. A obra foi realizada por uma mulher, uma inglesa. Fico imaginando como deve ter sido essa aventura. Como se não bastasse a estrada que é uma beleza estonteante, no mesmo local uma cachoeira maravilhosa. O barulho das águas preenche aquele lugar como se fosse uma música. Um frio gostoso da serra dá um ar todo romântico. As nuvens que se formam no local ficam abaixo do seu olhar, parece que estamos acima do céu. Por trás das nuvens de fim de tarde, o sol projectava uma luz. Não consigo achar definição melhor para essa luz que “ a imagem de Deus”. Todo visitante ou morador de Angola deveria conhecer o Lubango. Realmente vale muito a pena o passeio”.</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/europaemangola.jpg"/></p>
<p><strong>„Lubango, das europäische Afrika“, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/serradaleba.jpg"/></p>
<p><strong>“Serra da Leba”, Foto: <a href="http://spindola.blogspot.com/2008/03/lubango-huila.html" >Spindola</a></strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Huila ist sicher unter den Provinzen, die ich besucht habe, diejenige mit der besten Infrastruktur. Außerdem ist Lubango eine schöne Stadt, die seine Einwohner das europäische Afrika nennen. Die Kühle tagsüber und vor allem die der Abende gibt diesem Ort eine anheimelnde Atmosphäre. Lubango ist nicht nur bekannt für sein Klima, sondern auch wegen der Gebirgskette Serra da Leba. Es wird erzählt, dass man vor dem Bau der Straße einen großen Umweg zurücklegen musste. Die Arbeiten wurde von einer Frau geleitet, einer Engländerin. Ich frage mich, was das für ein Abenteuer gewesen sein muss. Nicht genug, dass die Straße erstaunlich schön ist, ist am selben Ort auch ein wunderschöner Wasserfall. Das Tosen des Wassers erfüllt diesen Ort wie Musik. Eine angenehme Bergkühle erzeugt eine sehr romantische Atmosphäre. Die Wolken, die sich dort bilden, sind unter unserer Augenlinie, es scheint, das wir über dem Himmel sind. Durch die Wolken warf am Spätnachmittag die Sonne ein Licht. Ich kann keine bessere Definition für dieses Licht finden als „das Abbild Gottes“. Jeder Besucher oder Einwohner von Angola sollte Lubango kennenlernen. Der Weg ist wirklich die Mühe wert.</p>
</div>
<p>Durch dieses geheimnisvolle Angola der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affenbrotb%C3%A4ume">Affenbrotbäume</a> und glühenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akazien">Akazien</a> [auch <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-adv/specialsales/spotlight/angola/article17.html">Crimson-Akazien</a> [en] genannt] zu schweifen ist in der Tat wunderbar, aber, wie schon beschrieben, ist das Land nicht auf Touristen vorbereitet. Die löchrigen Straßen, der Mangel an guten Hotels oder Unterkünften und Restaurants in kleinen Städten machen alles schwieriger. In manche Städte zu reisen erzeugt Kopfweh. Peter vom Blog <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html">Hotel Luanda</a>  beschreibt seine Reise durch das Malanje-Gebiet zu den imposanten Wasserfällen von Kalandula:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Deixamos cedo a cidade de Malange rumo às Quedas de Kalandula. O percurso fez-se em constante deslumbramento por entre buracos de estrada e muitas paragens para contemplar e gravar tantas imagens de rara e enorme beleza. O enorme capim cortado pelas águas de um rio que serpenteia pela planície e que sob ela passa várias várias vezes e pelas sanzalas junto à estrada, onde nascem mais olhares de crianças por cada carro que passa. Chegamos enfim a Kalandula, uma pequena e acolhedora povoação situada no alto de um planalto, imponente como uma rainha que do seu trono observa suas terras ao longe. Conserva ainda algumas marcas do colonialismo nas casas, igrejas e costumes da terra que tem simpatia como sinónimo. Chegamos logo depois às Quedas de Kalandula. As segundas maiores quedas de água de todo o continente africano, com cerca de 100 metros de vertiginosa altura. Vistámos também Pungo Andongo. Uma povoação escondida no seio das pedras altas que nos faz logo pensar que foram as próprias rochas que nasceram em sua volta, como uma muralha para a proteger do resto do mundo. Três ou quatro casas, uma igreja em ruínas, um posto médico e uma escola renovada…quase como uma miragem impossível…como é possível existir vida ali? Mas existe. Compreendi que ainda se pode encontrar em Angola a harmonia entre o homem e a natureza”.
</p>
<p><img src="http://pt.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dscn1736.jpg" /></p>
<p><strong>Die Wasserfälle von Kalandula, Foto: Blog von <a href="http://hotelluanda.blogspot.com/2008/04/beleza-interior.html" >Hotel Luanda</a> </strong></p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir verließen früh die Stadt Malanje in Richtung der Wasserfälle von Kalandula. Auf dem Weg waren wir in ständigem Aufregung wegen der vielen Schlaglöchern und den vielen Halten, um die vielen Bilder seltener und großer Schönheit zu betrachten und festzuhalten. Die riesige Wiese, unterbrochen durch einen Fluss, der sich durch die Ebene schlängelt und manchmal quer über sie hinwegfließt und durch die Häuser entlang der Straße, wo jedes Auto mehr Blicke der Kinder auf sich zieht. Wir kamen schließlich in Kalandula an, einer kleinen einladenden Ortschaft, die oben auf einer Hochebene liegt, beeindruckend wie eine Königin, die von ihrem Thron aus ihre Ländereien in der Ferne überblickt. Es hat sich ein kolonialistischer Zug erhalten in den Häusern, Kirchen und Bräuchen dieser so sympathischen Gegend. Wir kamen dann zu den Wasserfällen von Kalandula. Die zweitgrößten Wasserfälle von ganz Afrika, mit schwindelerregenden rund 100 Metern Höhenunterschied. Wir sahen auch Pungo Andongo. Ein in den Felsen verborgenes Dorf, das uns glauben macht, dass die Felsen um es herumgewachsen seien wie eine Mauer um es vor dem Rest der Welt zu schützen. Drei oder vier Häuser, eine verfallene Kirche, eine Sanitätsstation und eine renovierte Schule&#8230; fast wie ein unmögliches Wunder&#8230; wie kann hier Leben existieren? Aber es existiert. Ich verstand, das man in Angola noch Harmonie zwischen Mensch und Natur finden kann.</p>
</div>
<p>Wie der Blog <a href="http://africaminhami.blogspot.com" >África Minha</a> [Mein Afrika, pt] berichtet, wurde dieses Jahr in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malanje_(Provinz)">Provinz Malanje</a> ein Luxushotel mit 28 Zimmern, 4 Direktoren- und 4 Präsidenten-Suiten und einem Schwimmbad eingeweiht. Es ist das erste Hotel seiner Art in dieser Region. Malanje wurde „belohnt“ mit einem Luxushotel, und andere Provinzen werden dasselbe Privileg erhalten, durch den Bau von Feriendörfern, Residential Hotels und anderen Bauten dieser Art.</p>
<p>Als brachliegendes Feld ist der Tourismus in Angola das Ziel von ausländischen, insbesondere portugiesischen, Unternehmern. Aber die <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/09/28/angola-a-new-el-dorado-for-foreign-workers/">bekannten Schwierigkeiten bei der Ausstellung von Visa</a> [en] machen ihn zu einem steinigen Acker. <a href="http://cangue.blogspot.com/2007/11/como-acordar-o-turismo-angolano.html" >Feliciano J. R. Cangue</a> kommt auf ihrem Blog zu einer interessanten Analyse:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Em todo o mundo o turismo é um sector da economia que se devidamente explorado, pode gerar novos postos de trabalho e assumir uma grande participação na renda nacional. O nosso país que hoje possui cerca de 80% da sua mão de obra activa na informalidade, pode atrair esse fluxo para o país. Para tal, o mercado turístico precisa desenvolver projectos que o impulsionem e potencializem o mercado turístico. Isso pode resultar em desenvolvimento económico e postos de trabalho. O turismo em muitas situações, ajuda a fixar o homem no campo, principalmente no momento em que presenciamos o êxodo rural. No nosso caso específico, sempre que ouço falar de turismo, fala-se normalmente da construção de hotéis. É verdade que a situação é crítica nessa área devido à guerra que o país passou. Precisamos investir de forma intensa na divulgação e fidelização do cliente. Isso envolve um bom atendimento ao turista. Para tal, pessoas que moram em locais turísticos precisam ser treinadas para desenvolvam espírito hospitaleiro recebendo os turistas com o máximo de boa vontade, presteza e simpatia e porque não aprender os principais termos que lhes permitam estabelecer a comunicação com turistas. Além disso, precisam preservar (livrar do mal) e conservar (manter) os locais turísticos como: as nossas florestas tropicais, formações rochosas extraordinárias, rios, lagos, quedas de água, parques nacionais, montanhas, grutas, praias, etc. Os profissionais da área precisam agir de uma forma inovadora, não deixando que apenas o ministro do turismo se debata sozinho. O sector precisa oferecer a prestação de serviços e atendimento de alta qualidade aos turistas. As embaixadas e consulados precisam também facilitar a concessão de vistos de turista. Precisamos sair do amadorismo. Temos tudo para sermos o maior paraíso turístico africano”.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Auf der ganzen Welt ist der Tourismus eine Branche, die, so sie entsprechend genutzt wird, neue Arbeitsplätze schaffen und einen großen Anteil am Volkseinkommen haben kann. Unser Land, das heute ungefähr 80% seiner Arbeitskraft im informellen Wirtschaftssektor hat, kann diesen Fluss [von Geldern] anziehen. Dazu muss der Tourismus-Markt Projekte entwickeln, die ihm Impulse und Potenzial geben. Daraus können sich wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze ergeben. Der Tourismus hilft den Menschen oft auf dem Lande zu bleiben, gerade in einer Zeit, in der wir einen Exodus vom Land [in die Stadt] erleben. In unserem Fall, wenn ich höre wie vom Tourismus gesprochen wird, spricht man normalerweise vom Bau von Hotels. Es stimmt, dass die Situation kritisch ist auf diesem Gebiet, wegen dem Krieg, den das Land mitgemacht hat. Wir müssen intensiv in die Werbung und in die Kundentreue investieren. Das schließt einen guten Service für Touristen ein. Dazu müssen die Menschen in den Tourismusgebieten trainiert werden, eine gastfreundliche Einstellung zu entwickeln um die Touristen mit viel gutem Willen, Servicebereitschaft und Sympathie zu empfangen und, warum nicht, die wichtigsten Worte zu lernen, die ihnen die Kommunikation mit den Touristen ermöglichen. Außerdem müssen sie unsere touristischen Orte schützen (vom Schlechten befreien) und bewahren (erhalten) wie: unsere Tropenwälder, besondere Felsformationen, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Nationalparks, Gebirge, Höhlen, Strände usw. Die Spezialisten auf diesem Gebiet müssen innovativ handeln, und nicht den Tourismus-Minister alleine kämpfen lassen. Die Botschaften und Konsulate müssen auch die Ausgabe von Touristenvisa vereinfachen. Wir müssen aus dem Dilettantismus herauskommen. Wir haben alles, um das größte Touristenparadies Afrikas zu werden.</p>
</div>
<p>Der Tourismus in Angola hat sich positiv entwickelt, wie uns die erzielten Ergebnisse und die Statistiken zeigen. Der Blog <a href="http://www.angolaxyami.com/Viagens/Estatistica-das-regioes-emissoras-de-turistas-para-Angola-87.000-turistas-no-2007.html" >Angola Xyami</a> liefert uns die Zahlen der Entwicklung des letzten zehn Jahre und hofft, dass „der Tourismus in Angola neue Perspektiven gewinnt und dass wir noch mehr als die 87400 Touristen empfangen werden, die wir im Jahr 2007 empfangen haben“:</p>
<blockquote><p>O ano de 1999 registou um movimento de 45,5 mil turistas, em 2000 de 50,7 mil e em 2001 de 67,4 mil. Em termos relativos, esta evolução revela um aumento de 11,42% entre 1999 e 2000 e 32,9% de 2000 a 2001, mas entre 2002 e 2006, o movimento chegou a mais de 55 por cento. Do ponto de vista das principais regiões emissoras de turistas para Angola, a Europa continua a ser a maior com um total de 30,8 mil turistas em 2000, representando 61% do total geral das chegadas às fronteiras. Em 2001, passou para 38,2 mil turistas, representando 76,4%, dados que sofreram alteração de mais 10% até Setembro de 2007.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Im Jahr 1999 wurden 45500 Touristen registriert, im Jahr 2000 50700 und im Jahr 2001 67400. Relativ gesehen bedeutet dies 11,42% Zuwachs von 1999 auf 2000 und 32,9% Zuwachs von 2000 auf 2001, aber von 2002 auf 2006 gab es einen Zuwachs von 55% [A. d. Ü: dass sind allerdings &#8220;nur&#8221; 11.5% pro Jahr]. Bezüglich der Herkunftsregionen der Touristen führt weiterhin Europa mit insgesamt 30800 Touristen im Jahr 2000, dies sind 61% aller, die an der Grenze ankommen. Im Jahr 2001 waren es 38200 Touristen, das sind 76,4%, eine Zahl, die sich bis September 2007 um 10% erhöhte.
</p>
</div>
<p>Um mehr Information über die aktuelle Situation des Tourismus in Angola zu erhalten, besuchen sie die Internet-Seite der <a href="http://www.botschaftangola.de/">Botschaft von Angola</a>. Für mehr Fotos besuchen Sie den Blog <em><a href="http://fotoangola.weblog.com.pt/">Angola em Fotos</a></em> [pt].</p>
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		</item>
		<item>
		<title>China: Offizieller Bericht - die politische Aristokratie herrscht über den nationalen Reichtum</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/08/china-offizieller-bericht-die-politische-aristokratie-herrscht-uber-den-nationalen-reichtum/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/08/china-offizieller-bericht-die-politische-aristokratie-herrscht-uber-den-nationalen-reichtum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 10:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Fischer-Schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonBob Chen  &#183; Übersetzt von Ingrid Fischer-Schreiber &#183;  engl. Originalartikel 
Macht macht Geld, Geld macht Macht, das ist nicht weiter ungewöhnlich. Dass die Mächtigen instinktiv ihre Privilegien an ihre Kinder weitergeben wollen, ist auch nachvollziehbar. Aber in China wurde die Frage, wie weit dieses Phänomen geht, lange als Tabu behandelt.
Untersuchungen zu diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/bob-chen/">Bob Chen</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/ingrid-fischer-schreiber/'>Ingrid Fischer-Schreiber</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/07/china-official-report-political-aristocracy-has-ruled-national-wealth/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Macht macht Geld, Geld macht Macht, das ist nicht weiter ungewöhnlich. Dass die Mächtigen instinktiv ihre Privilegien an ihre Kinder weitergeben wollen, ist auch nachvollziehbar. Aber in China wurde die Frage, wie weit dieses Phänomen geht, lange als Tabu behandelt.<br />
Untersuchungen zu diesem Thema - falls es überhaupt welche gab - wurden als Top Secret unter Verschluss gehalten. Aber dank der &#8220;ungewöhnlichen Offenheit&#8221; der chinesischen Medien ist jetzt eine erstaunliche Ziffer ans Tageslicht gekommen. Untersuchungen zeigen - wie nicht anders zu erwarten -, dass die Monopolisierung sozialen Reichtums Hand in Hand mit politischer Macht geht. Wirklich überraschend ist allerdings die Tatsache, dass diese Zahlen über <a href="http://news.xinhuanet.com/newmedia/2006-10/20/content_5227379.htm">Xinhua News</a>, die staatliche Nachrichtenagentur, an die breite Öffentlichkeit gelangt sind.<br />
Die in zwei Berichten veröffentlichten Angaben sind von einem Professor in einem Zeitungsartikel zitiert worden. Der Artikel wurde online auf Xinhua.net unter dem Titel &#8220;Anlass zur Sorge: Was sich hinter erstaunlichen Zahlen verbirgt&#8221; veröffentlicht. Dieser Artikel zog schnell die Aufmerksamkeit der Blogosphäre auf sich. <a href="http://www.bullog.cn/blogs/qianliexian2/archives/234539.aspx">Muji</a> auf Bullog.cn griff den Text auf und zitierte die wichtigsten Zahlen gleich im Titel:</p>
<blockquote><p>官方：亿万富翁3220人中2932人是高干子女</p>
<div class="translation">Offizieller Bericht: 2.932 von 3.220 Milliardären in China sind Kinder hoher Funktionäre</div>
</blockquote>
<p>Im <a href="http://news.xinhuanet.com/newmedia/2006-10/20/content_5227379.htm">Originalartikel</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>中国社会科学院两年前的《当代中国社会流动》研究报告曾有统计说，我国处于社会优势地位的阶层，高干子女职业继承性明显增强，“干部子女当干部的机会比常人高2.1倍”。</p>
<div class="translation">&#8220;Soziale Mobilität im heutigen China&#8221;, ein vor zwei Jahren von der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften erstellter Forschungsbericht, legt den Schluss nahe, dass die Kinder von hohen Funktionären bessere Chancen haben, den Status ihrer Eltern zu erben.&#8221; Die Kinder von hohen Funktionären haben 2,1 Mal mehr Chancen als andere, selbst hohe Posten zu bekleiden.&#8221;</div>
</blockquote>
<p>Noch interessanter sind jedoch die Daten, die von einigen der Partei unterstehenden Forschungsagenturen wie dem Forschungsinstitut des Staatsrates und der Zentralen Parteiakademie stammen:</p>
<blockquote><p>截至今年3月底，内地私人拥有财产（不包括在境外、外国的财产）超过5000万以上的有27310人，超过1亿元以上的有 3220人。超过1亿元以上者，有2932人是高干子女，他们拥有资产20450余亿元。而考证其资产来源，主要是依靠家庭背景的权力下的非法所得和合法下的非法所得。</p>
<div class="translation">Laut Statistiken bis März dieses Jahres besitzen 27.310 Personen in China jeweils ein Vermögen von über 50 Millionen (Renminbi), 3.220 Personen besitzen jeweils mehr als 100 Millionen, und 2.932 sind Kinder von hohen Funktionären; zusammengenommen beträgt ihr Vermögen mehr als 2.054 Milliarden. Eine weitere Studie besagt, dass das Vermögen meist aus illegalen Einkünften stammt, die durch die politische Macht der Familie ermöglicht wurden, und aus illegalen Einkünften aus legalen Quellen (so der Originaltext, Anm. d. Übers.).</div>
</blockquote>
<p>Netizen 常非常 antwortete postwendend:</p>
<blockquote><p>官方也承认这个了，感动中……</p>
<div class="translation">Die Regierung gibt endlich die Tatsachen zu! Ich bin gerührt &#8230;</div>
</blockquote>
<p>牛家庄客 macht sich lustig:</p>
<blockquote><p>革命的目标实现了!</p>
<div class="translation">Das Ziel der Revolution ist verwirklicht!<br />
(&#8221;Revolution&#8221; bezieht sich auf die kommunistische Revolution 1949, die die Volksrepublik begründete;  Anm. des Übers.)</div>
</blockquote>
<p>Er erzielte 60 &#8220;Unterstützungs&#8221;-Clicks.<br />
hcgs2218 schreibt:</p>
<blockquote><p>内地私人拥有财产（不包括在境外、外国的财产）<br />
这个统计很不全面啊。如果包括的话，我们可以说，共产主义终于在高干子弟群体实现鸟。</p>
<div class="translation">Die Daten beziehen sich nur auf das Vermögen in Festland-China, berücksichtigt aber nicht Gelder in anderen Gebieten.<br />
Diese Statistiken sind bei weitem nicht vollständig. Würde man das ins Ausland transferierte Vermögen einberechnen, könnten wir endlich sagen, dass der Kommunismus unter den Kindern hoher Funktionäre (高干子弟) Wirklichkeit ist.</div>
</blockquote>
<p>刘亚玲x1300000000 hinterfragt die etwas seltsame Behauptung in dem Artikel:</p>
<blockquote><p>‘合法下的非法所得’？？？<br />
说合法，就合法，<br />
说非法，就非法，<br />
合法也非法，<br />
非法也合法，<br />
党妈说了算</p>
<div class="translation">“Illegale Einkünfte aus legalen Quellen”??? Wenn es heißt, &#8220;legal&#8221;, dann wird es schon legal sein; wenn es heißt &#8220;illegal&#8221;, dann wird es schon illegal sein. Das Legale ist illegal, das Illegale ist legal. Wenn Mutter Partei es so sagt, dann ist es eben so.</div>
</blockquote>
<p>杨佳第二 (Zweiter Yang Jia) jedoch verliert keine Zeit auf Ironie, sondern schreit zornig:</p>
<blockquote><p>上帝让人灭亡，必先让其疯狂。努力攫取吧，因为这是你们通往地狱的纸钱！！！！！！！！！</p>
<div class="translation">Wenn Gott entschlossen ist, einen Menschen zu zerstören, muss er ihn zuerst verrückt machen. Nimm also so viel du erwischen kannst, das  wird deine Währung auf dem Weg zur Hölle sein!!!!!</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kolumbien: Regierung, Banken und Schneeballsysteme</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/26/kolumbien-regierung-banken-und-schneeballsysteme/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/26/kolumbien-regierung-banken-und-schneeballsysteme/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuliana Rincón Parra  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Die Kolumbianer schäumen vor Zorn nach dem letzte Woche mehrere Investitionsbüros zusammengebrochen sind, die nach dem Ponzi-Schema als Schneeballsysteme funktionierten, wo die Leute ihre Ersparnisse investieren und mehr als 300% Zins erhalten konnten. Das letzte übrige Unternehmen war DMG, das eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/11/19/colombia-government-banking-and-pyramid-schemes/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/dmg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-52847" title="dmg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/dmg.jpg" alt="faithful supporter of DMG" /></a>Die Kolumbianer schäumen vor Zorn nach dem letzte Woche mehrere Investitionsbüros zusammengebrochen sind, die nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi">Ponzi-Schema als Schneeballsysteme</a> funktionierten, wo die Leute ihre Ersparnisse investieren und mehr als 300% Zins erhalten konnten. Das letzte übrige Unternehmen war DMG, das eine sehr große Anhängerschaft hat und gegen das nun ermittelt wird und dessen Eigentümer nun wegen Verdacht auf <a href="http://mensual.prensa.com/mensual/contenido/2008/11/19/hoy/panorama/1597020.html">Verbindung zu Drogenkartellen</a>, Geldwäsche und Veruntreuung festgenommen wurden. Erstaunlich ist aber, dass seine Anhänger es bisher unermüdlich unterstützen, indem sie DMG und seine Strategien in Foren, Kommentaren und Websites verteidigen.</p>
<p>Das Thema der Schneeballsysteme ist im Moment so brennend, dass Popmusiksänger schon Lieder darüber veröffentlicht haben, wie <a href="http://laguayabita.blogspot.com/2008/11/cantantes-populares-ya-les-sacaron.html">La Guayabita berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>“Pongan cuidado señores<br />
lo que les vengo a contar<br />
por eso de las pirámides</p>
<p>nadie quiere trabajar<br />
miren la fila tan larga<br />
que hay que hacer pa&#39; consignar<br />
yo con esos intereses<br />
hasta me lo hago …<br />
mamá me lo dijo un día<br />
no meta la plata allá<br />
porque esta gente es muy viva<br />
y lo van es a robar”.</p></blockquote>
<div class="translation">“Passt auf meine Herrn,<br />
auf was ich Ihnen werd erzähl&#39;n,<br />
wegen den Schneebällen<br />
mag keiner mehr arbeiten.<br />
Schaun&#39; sie sich die lange Schlange an:<br />
wo man stehn muss um einzuzahl&#39;n.<br />
Bei diesen Zinsen<br />
würd&#39; sogar ich das machen…<br />
Mama hat mir mal gesagt:<br />
tu da keine Moneten hin,<br />
denn diese Leute sind ziemlich schlau,<br />
und sie werden klau&#39;n”.</div>
<p>Wir haben über diese Schneeballsysteme und DMG schon früher berichtet. Mehr zu lesen gibt es in <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/09/10/colombia-people-falling-prey-to-pyramid-schemes/">Colombia: people falling prey to pyramid schemes</a> [Kolumbien: Menschen werden zur Beute der Schneeballsysteme].<a href="http://atalap.blogspot.com/2008/11/las-famosas-piramides-dmg-drfe.html"> Jaime Plata schreibt im Blog der Atalap-Gruppe</a> über die Schneeballsysteme und DMG, er zeigt auf, wie diese Schneeballsysteme sich auf die Dorfgemeinschaften ausgewirkt haben. So erklärt er zum Beispiel die Inflationsblase, in der Güter teurer geworden sind, seit die Leute mehr Geld zum Ausgeben haben, aber auch die Tatsache, dass flüssige Mittel in diesen Gemeinschaften praktisch verschwunden sind, seit alles Bargeld in diese Unternehmen investiert wird:</p>
<blockquote><p>Sabían que en algunos pueblos del Putumayo y Nariño los campesinos han dejado de sembrar papa, yuca, y hasta Coca, porque las pirámides les dan un mejor salario y no hay necesidad de matarse trabajando en un trabajo honrado!! También hay otros municipios que ya no tienen dinero circulante para usar, porque todo el dinero esta metido en estas pirámides, están teniendo que regresar al trueque porque no hay liquidez!!</p></blockquote>
<div class="translation">Wussten Sie, dass in einigen Dörfern von Putumayo und Nariño die Bauern aufgehört haben, Kartoffeln, Yucca, und sogar Coca zu pflanzen, weil die Schneeballsysteme ihnen ein besseres Gehalt zahlen und es keinen Grund gibt, sich tot zu machen, indem man einer ehrlichen Arbeit nachgeht!! Es gibt auch andere Orte, wo sie kein Geld mehr im Umlauf haben, weil alles Geld in diese Schneeballsysteme gesteckt wurde, sie müssen jetzt zum Tauschhandel zurückkehren, weil es keine Liquidität mehr gibt!!</div>
<p>In den Kommentaren zeigt <a href="http://atalap.blogspot.com/2008/11/las-famosas-piramides-dmg-drfe.html?showComment=1227019200000#c7718215127912031519">pastusos</a> eine vollständig neue Perspektive des Problems auf, die DMG stützt. Der genannte Vorfall, bei dem die Polizei Geld gestohlen haben soll, ist in <a href="http://link.brightcove.com/services/link/bcpid2439425001/bctid2476098001">diesem Video</a> zu sehen.</p>
<blockquote><p>te cuento que gracias al dmg en el putumayo se dejo de sembrar coca y no por el glifosato ni por las campañas de publicidad mal hechas, porque empresas como esta aclaro NO SON PIRAMIDES LOGRO QUE este hermoso municipio tuviera otra oportunidad, oportunidad que el gobierno no les brindo ni les brindara jamaz[sic], jovenes profesionales sin empleo ni oportunidad alguna lograron proyectarse y salir adelant[sic], a su ignorancia les aclaro que carlos suarez nunca se volo y nunca incumplio, al contrario medios como rcn y caracol crearon panico en la gente permitiendo que las autoridades se tomaran las oficinas y como quedo registrado en pasto se robaran el dinero de los aportantes, siendo los principales autores del complot de sarmiento y grupo aval que manejan nuestro pais a su antojo y a nuestro presidente que le dio la espalda al pueblo</p></blockquote>
<div class="translation">ich sag dir: in Putamayo hat man dank DMG aufgehört, Coca zu pflanzen und nicht wegen dem Gliphosphat oder wegen den schlecht gemachten Werbekampagnen, weil solche Unternehmen wie ich hier klar stelle KEINE SCHNEEBALLSYSTEME SIND, SCHAFFTEN SIE ES, dass dieser schöne Ort eine andere Gelegenheit hatte, eine Gelegenheit, die die Regierung ihm nicht bot und ihm nie bieten wird (sic), junge Geschäftsmänner ohne Anstellung und ohne jede Chance schafften es, sich nach vorne zu katapultieren (sic), und zu Ihrer Ignoranz erkläre ich Ihnen, dass Carlos Suarez sich nie davongemacht und nie sein Wort gebrochen hat, im Gegenteil: Medien wie RCN oder Caracol haben eine Panik unter den Leuten erzeugt, die den Behörden erlaubt hat, die Büros zu beschlagnahmen und wie in Pasto [<a href="http://link.brightcove.com/services/link/bcpid2439425001/bctid2476098001">auf Video</a>] festgehalten wurde, das Geld der Investoren zu stehlen. Damit sind die Hauptverursacher des Komplotts der Verschwörung um Sarmiento und die AVAL-Gruppe die, die dieses Land nach ihrer Lust und Laune verwalten und nach der unseres Präsidenten, der dem Volk den Rücken zukehrt.</div>
<p>Eine Insider-Sicht des DMG-Systems wird gezeigt in <a href="http://chapinews.wordpress.com/2008/08/04/un-midas-en-el-tropico/">Ein Midas in den Tropen [es]</a>, wo Julio Caycedo und Nathan Jaccard den Vorgang untersuchen, wie jemand Teil von DMG wird, und Beispiele erfolgreicher Kunden bringen, die es schafften, Produkte wie Autos oder Computer zu kaufen, und sie später aus den Rückzahlungen abzuzahlen, so dass sie praktisch umsonst waren. Die Kommentare kommen zum größten Teil von Unterstützern DMGs, die glauben, dass es die Schuld der Regierung sei, wenn DMG zusammenbreche und nicht die Schuld des Unternehmens. Sie halten David Guzmán Murcia für den Messias, der sie aus der Armut geholt hat. Eines der stärksten Argumente seitens DMG hat zu tun mit dem Misstrauen den Banken in Kolumbien gegenüber, und damit, wie jemand, nachdem er eine gewisse Menge Geld auf der Bank gespart hat, am Jahresende weniger hat, weil die Banken für Kontoführung, telefonische Anfragen und anderes verdeckte Abzüge machen, wohingegen er in DMG investiert und 6 Monate später denselben Geldbetrag erhält, den er investiert hat.</p>
<p><a href="http://chapinews.wordpress.com/2008/08/04/un-midas-en-el-tropico/#comment-121">Marialucy</a> kommentiert, was die anderen Unterstützer zu wiederholen scheinen:</p>
<blockquote><p>Yo he invertido en sitios aparentemente seguros como Corfipacífico, Fondos de Pensiones, Bolsa de Bogotá, Cáceres y Ferro y en todos he perdido dinero.</p>
<p>Que no me vengan a decir ahora que DMG es inseguro. Y si es así, prefiero perder la plata con ellos y no con instituciones donde uno pierde y el banquero siempre está barrigón y con las arcas llenas. Por lo menos David Murcia ayudó a mucha gente y si no alcanza para mí, bueno, qué se va a hacer!</p>
<p>Lo que sí es cierto es que el gobierno se mete en problemas si lo hace quebrar. Además los periodistas tienen mucho que ver con ésto pues se ensañan dándoselas de virtuosos y éticos.</p>
<p>Ojalá nos vaya bien.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe in scheinbar Sicheres investiert wie Corfipacífico, Pensionsfonds, die Börse von Bogotá, Cáceres y Ferro, und mit allen habe ich Geld verloren.</p>
<p>Also kommen Sie mir jetzt nicht damit, DMG sei unsicher. Und wenn es so ist, dann ziehe ich es vor, das Geld an sie [DMG] loszuwerden und nicht an Institutionen, wo man verliert und der Banker immer ein Fettwanst mit vollen Truhen ist. Immerhin hat David Murcia vielen Leuten geholfen und wenn es für mich nicht reicht, na schön, was soll man da machen?</p>
<p>Eines ist sicher: die Regierung wird sich eine Menge Probleme einhandeln, wenn sie DMG in den Bankrott treibt. Außerdem haben die Journalisten viel damit zu tun, weil sie den tugendhaften und ethischen Oberlehrer geben.</p>
<p>Hoffentlich wird es uns wohlergehen.</p>
</div>
<p>Vor kurzem beim Zusammenbruch eines anderen Schneeballsystems [im Spanischen und Englischen auch als Pyramidensystem bezeichnet] hinterließ ein Unternehmen eine Abschiedsnachricht an der Eingangstür seines Büros, die <a href="http://www.juandavidescobar.com/2008/11/estimados-inversionistas.html">Reticente</a> auf seinem Blog wiedergibt, in der das Unternehmen die leichtgläubigen Investoren dafür schilt, zu glauben, es gebe einen einfachen, schnellen Weg ohne Anstrengung Geld zu verdienen. Sie endet mit:</p>
<blockquote><p>“Y recuerden, las únicas pirámides que existen y no se van, son las de Egipto. Les deseamos una triste navidad y vergonzoso año nuevo pelado.”</p></blockquote>
<div class="translation">“Und denken Sie daran, das die einzigen Pyramiden, die nicht davonlaufen, die in Ägypten sind. Wir wünschen Ihnen ein trauriges Weihnachten und ein Beschämtes Neues Jahr.”</div>
<p>Es gibt sogar eine Facebook-Gruppe, in der die Möglichkeit diskutiert wird, David Murcia Guzmán könnte der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=21201598243#/topic.php?uid=21201598243&amp;topic=5247">nächste Präsidentschaftskandidat</a> sein. Auch wenn es kaum übersetzbar in einen Blog Post ist, zeigen Anrufe in Radiosendungen, dass seine Anhänger David Murcia fast für einen Messias halten und von ihm als Propheten sprechen, auf dem die Regierung ungerechterweise herumhacke, weil er den Armen geholfen habe.</p>
<p>Eine der größeren Beschwerden war, dass die Regierung so wenig getan hätte, die keine Maßnahmen ergriff, um die Leute davon abzuhalten, in diese Systeme zu investieren. Wenn es so illegal war, warum setzte dem die Regierung dann kein Ende, und warum erhob sie Unternehmenssteuern, wenn es in einer gesetzlichen Grauzone lag? <a href="http://www.laneros.com/showpost.php?s=edb3f8100e15c810d142572bdcd443b1&amp;p=2575816&amp;postcount=1532">Einige Leute</a> haben ihre eigenen Verschwörungstheorien zur Beziehung der Regierung mit DMG:</p>
<blockquote><p>Bueno pues segun mi Fuente que trabaja directamente en DMG; hace algunos años hubo un negocio para Lavar dinero del Narcotrafico, en especial de los paramilitares através de DMG y en estas marañas estaba interesadisimo don Alvarito asi que, segun la parte Administrativa de DMG mientras Alvarito este y se mantenga en el Poder DMG se mantiene protegida y funcionando. Osea que al cosa ya tiene mas sentido.</p></blockquote>
<div class="translation">Also nach meiner Quelle, die direkt bei DMG arbeitet, gab es vor einigen Jahren eine Vereinbarung, Geld aus dem Drogenhandel zu waschen, ganz speziell solches der Paramilitares mittels DMG und an diesem Dickicht war höchst interessiert Don Alvarito [Präsident Álvaro Uribe]. Dass solange er an der Macht sei und bleibe, auch DMG geschützt bleiben und funktionieren werde, so [der] Verwaltung[smitarbeiter] von DMG. Ich wage zu sagen, das die Sache damit schon mehr Sinn ergibt.</div>
<p>DMG hat sich auch selbst verteidigt auf dem YouTube Channel: In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iimiEg_Wt1A">DMG Vs. Financial Terrorism (Part 1)</a> gibt er [David Murcia] Aval group und deren Bankdirektoren die Schuld am Zusammenbruch von DMG, da sie sich geweigert hätten, mit DMG Handel zu treiben und ihren Schlamm-Wurf-Taktiken der Organisation gegenüber:</p>
<div class="notes">[Anmerkung des Übersetzers: das Video ist nicht mehr auf Youtube verfügbar.]</div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100"></embed></object></p>
<p>Derzeit ist die Auslieferung von David Murcia in Gang, um in vor Gericht zu stellen, aus Panama, wo er jetzt mit seiner Frau, seiner Mutter und anderen Familienmitgliedern lebt. Die Unterstützer DMGs beschuldigen die Regierung, die Guthaben der Firma eingefroren zu haben und glauben felsenfest, dass das Geld, dass sie bekommen hatten, mit Investitionen und Handel zu tun hatte. In der Hauptstadt Bogotá marschierten sie gestern zur Unterstützung ihres Helden. Auf ihrem Blog <a href="http://www.dejentrabajar.com/">“Let us Work”</a> können Sie Bilder sehen, Posts lesen, und [das Thema aus] ihre[r] Perspektive betrachten. Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZQ24E_G_uHk">folgende Video</a> ist eine Aufzeichnung der Demonstration am 17. November, zur Unterstützung von DMG aus Protest gegen die Regierung:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100"></embed></object></p>
<p>Wie Apeláez in <a href="http://doblemachete.blogspot.com/2008/11/el-mesias-del-putumayo.html">“Der Messias von Putumayo ”</a> schreibt - mit harten Zahlen, die seine Argumente stützen:</p>
<blockquote><p>En particular, los holgazanes que invierten en DMG parecen no entender ( o entender muy bien) el riesgo que está detras de sus inversiones. Actuan como fanáticos religiosos detras del nuevo mesias que promete fortunas con sólo esperar y confiar. Suponen, también, que los retornos de su inversión son una muestra contundente de la mezquindad del sistema financiero colombiano y están dispuestos a inmolarse con tal de proteger al mechudo.</p>
<p>Según han dicho en los medios, cerca de trescientos mil colombianos son holgazanes que tienen una parte de sus ahorros en DMG. Si cada uno de estos tuviera invertido en promedio doscientos cincuenta mil pesos, hoy DMG estaría manejando en su último round cerca de treinta y ocho millones de dolares. Para poder cumplirle a sus inversores, el señor del pelo largo necesita recoger casi ciento veinte millones de dolares o de lo contrario colapsa. Si lo logra, necesitará trescientos cincuenta y cuatro millones de dolares para mantenerse a flote, y en caso de lograr conseguir esta plata con sus amigos oscuros, necesitará mil y pico millones de dolares para evitar ser crucificado.</p>
<p>La tiene dificil el mesias.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>Ganz besonders die Faulenzer, die in DMG investieren, scheinen nicht (oder nicht besonders gut) das Risiko hinter ihren Investitionen zu verstehen. Sie benehmen sich wie religiöse Fanatiker hinter dem neuen Messias, der Reichtümer denen verspricht, die nur warten und vertrauen. Sie halten auch die Rückzahlungen auf ihre Investition für einen überzeugenden Beweis für den schlechten Zustand des kolumbianischen Finanzsystems und sind bereit, sich zum Schutz des Langhaarigen [David Murcia] zu opfern.</p>
<p>Wie in den Medien zu hören, sind ungefähr dreißigtausend Kolumbianer Faulenzer, die einen Teil ihres Ersparten in DMG [investiert] haben. Wenn jeder von ihnen durchschnittlich zweitausend Pesos investiert hätte, würde DMG heute in seiner letzten Runde mit ungefähr achtunddreißig Millionen Dollar umgehen. Um dies[es Versprechen] seinen Investoren [gegenüber] zu halten, muss der Herr mit den langen Haaren ungefähr zwanzig Millionen Dollar einsammeln oder er geht Bankrott. Schafft er es, bräuchte er dreihundertvierundfünfzig Millionen Dollar um sich über Wasser zu halten, und wenn er es schaffen würde, dieses Geld von seinen dunklen Freunden zu bekommen, bräuchte er tausend und noch ein paar Millionen Dollar um zu vermeiden, gekreuzigt zu werden.</p>
<p>Ein Messias hat&#39;s schwer.</p>
</div>
<div class="notes">Anmerkung des Übersetzers: Wie El Universal <a href="http://www.eluniversal.com.co/noticias/20081120/ctg_act_david_murcia_permanecera_en_el_bunker_de.html">berichtet</a>, wurde David Murcia bereits an Kolumbien ausgeliefert.</div>
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		<item>
		<title>Iran: Fotos von Straßenkindern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/iran-fotos-von-strasenkindern/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Roundups]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Aszaka hat mehrere Bilder von Straßenkindern im Iran veröffentlicht. Der Blogger meint [fa], das Verbrechen des Kapitalismus habe diese &#8220;Engel&#8221; in der Armut zurückgelassen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iranstreet-children-in-photos/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><em>Aszaka</em> hat mehrere <a href="http://aszaka.blogfa.com/post-146.aspx">Bilder von Straßenkindern</a> im Iran veröffentlicht. Der Blogger <a href="http://aszaka.blogfa.com/post-146.aspx">meint</a> [fa], das Verbrechen des Kapitalismus habe diese &#8220;Engel&#8221; in der Armut zurückgelassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sambia: Halbstaatlicher Irrsinn und die Verfassungsdebatte</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/10/sambia-halbstaatlicher-irrsinn-und-die-verfassungsdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonhttp://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das African Forum on ICT Best Practices 2008, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.
New Zambia schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:
Schatzmeister Evans Chibiliti [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/">http://www.globalvoicesonline.org/author/brenda-zulu/</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/10/parastatal-madness-zamtel-and-zesco/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In dieser Rundschau geht es um die Sicht der sambischen Blogger auf &#8220;den halbstaatlichen Irrsinn&#8221;, die Verfassungsdebatte, die Wahlkrise in Simbabwe und das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<p><a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/05/parastatal-madness.html">New Zambia</a> schreibt von &#8220;halbstaatlichem Irrsinn&#8221;:</p>
<blockquote><p>Schatzmeister Evans Chibiliti gab Anfang der Woche bekannt, dass mehrere Firmen (Zamtel, Zesco etc.) der Steuerbehörde mehrere Milliarden Kwacha schulden (1000 ZMK = 0,19 EUR, d. Übersetzer). Zwar habe die Behörde ausreichende Druckmittel, um die Schuldner zur Zahlung zu zwingen, doch die Situation ist kompliziert, wegen der &#8220;strategischen Bedeutung der betroffenen Firmen und Institutionen&#8221;.</p>
<p>Die Wahrheit ist natürlich, dass das nicht ganz wahr ist. Wenn man sich den <a href="http://zambian-economist.blogspot.com/2008/04/committe-report-worth-reading.html">PAC report</a> genauer ansieht, stellt man fest, dass die Regierung den halbstaatlichen Firmen viel Geld schuldet. Deshalb zahlen sie keine Steuern! Viele von uns haben gefordert, die Halbstaatlichen sollten unabhängig werden, aber tatsächlich hat die Regierung kaum einen Anreiz, hier tätig zu werden. Die halbstaatlichen Unternehmen helfen der Regierung, Schulden abzuwälzen. Herr Chibiliti nennt das dann die Einrichtung von &#8220;verschiedenen Schulden-Tausch und -Annullierungsaktivitäten&#8221;.</p></blockquote>
<p><a href="http://gndhlovu.blogspot.com/2008/05/constitution-circus.html">Issues over matter</a> bloggt über die Verfassungsdiskussion in Sambia:</p>
<blockquote><p>Ich muss zugeben: Rechtsthemen, vor allem in Zusammenhang mit der Verfassung, verblüffen mich, aber diesmal ist es wirklich verwirrend: Vor ein paar Jahren rief der Präsident Dr. Levy Mwanawasa, gegen die Opposition, eine Kommission zur Überarbeitung der Verfassung ins Leben. Den Vorsitz hatte der bekannte Anwalt Willa Mung&#39;omba.</p>
<p>Als Beispiel für die Kritik an der Mung&#39;omba ist der Rücktritt von dem kürzlich verstorbenen Dean Mung&#39;omba aus dem Gremium zu nennen, nachdem das Komitee nur einmal getagt hatte.</p>
<p>Verzeiht mir, wenn ich falsch liege, aber Willa und Dean waren Brüder, und trotzdem wollte letzterer nicht an der Farce teilnehmen - und wenn Präsident Mwanawasa die Ergebnisse seiner eigenen Erfindung als unwesendlich abtut, zeigt dies das  Dean Recht hatte: Das ganze ist ein Witz.</p>
<p>Herr Mwanawasa hat nicht allzu freundliche Dinge über die arbeit des Mung&#39;omba Teams gesagt, vor allem was den Vorschlag angeht, den Verfassungsentwurf von einer Verfassungsgebenden Versammlung annehmen zu lassen.</p>
<p>Es wurde das Argument angeführt, ein solches Ereignis wäre zu teuer: Das Parlament würde ausreichen, um den Entwurf zu geltendem Recht zu machen. Aber ich wundere mich, dass das Geld, das man für eine Verfassungsgebende Versammlung ausgeben müsste, jetzt für eine Nationale Verfassungskonferenz bezahlt.</p></blockquote>
<p><a href="http://mwakonle.blogspot.com/2008/04/mugabes-cronies-completely-lose-it.html">Mwankole</a> hat über die Wahlkrise in Simbabwe geschrieben:</p>
<blockquote><p>Es wurde spekuliert, Hitler habe an verschiedenen psychologischen Problemen gelitten, er war ein Ideologie mit unerschütterlichen Ansichten&#8230;.. Er nutzte Sprache nicht, um mit anderen zu interagieren, sondern vielmehr um andere zu dominieren. Er hielt endlose und pedantische Reden mit &#8220;unlogischen Argumenten voller schräger Vergleiche und billiger Anspielungen.&#8221;</p>
<p>Wie bei Hitler, denke ich, dass Mugabes direkten Untergebenen, vor allem der Chef der Armee, von den Launen eines Geisteskranken abhängen.</p>
<p>[&#8230;] Wie können diese Politiker ihre Mitbürger zusammenschlagen, wenn sie gegen Mugabe stimmen, und dann am Abend nach hause gehen, un die gleichen Viertel, in denen ihre Opfer wohnen?</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://brendait.blogspot.com/2008/04/ict-best-pratices-forum-in-burkina-faso.html">ICT Journalist</a> spricht über das <a href="http://www.ictbestpractices.net/english/overview.aspx">African Forum on ICT Best Practices 2008</a>, das kürzlich in Burkina Faso stattfand.</p>
<blockquote><p>Das Interesse an technischen Lösungen für Entwicklungsprobleme steigt in Afrika. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Durchdringung und Anwendung der Technologie auf dem Kontinent beschleunigt wird, vor allem im öffentlichen Sektor.</p>
<p>Das Feedback von verschiedenen Regierungen und Finanzinstitutionen des Kontinents zeigt deutlich, dass man dafür die nötigen Bedingungen für die Regierungen schaffen muss, Rat-gebende Institutionen müssen über ihre Erfahrungen berichten, um im Weiteren eine Roadmap für die Zukunft zu erstellen.</p>
<p>So können afrikanische Politiker und Institutionen aktiv dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität im öffentlichen Sektor zu erhöhen, indem Technologie eingesetzt wird.  So werden in Afrika die Kapazitäten geschaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents erhöhen.</p>
<p>Jede Institution, das in diesem Bereich eine Führungsrolle einnimmt, hat gute Auswirkungen auf die Entwicklung Afrikas, und bekommt gleichzeitig die Gelegenheit, sich von der Masse abzusetzen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 08:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hamid-tehrani/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/03/iran-inflation-and-untouchable-tomatoes/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen Lebensmittelpreisen, aber - wie viele vermuten - auch an einer verfehlten Finanzpolitik. Mehrer Blogger haben darüber geschrieben, wie sie die Inflation im Alltag erleben.</p>
<p><strong>Hilflose Bauern und &#8220;sorglose Führer&#8221;</strong></p>
<p><em>Eghtesaddaneh</em> <a href="http://eghtesadaneh.blogspot.com/2008/04/blog-post_07.html">schreibt</a> [FA], die iranischen Bauern werden von der Regierung weder geschützt noch repräsentiert. Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Das Landwirtschaftsministerium vertritt eher die Mittelschicht und die Angestellten, als die Bauern. Die Bauern bilden die Stille Klasse. Habt ihr sie je protestieren gehört? Habt ihr je gehört, dass der Minister für Landwirtschaft gegen die Hindernisse des freien Handels protestiert?</p></blockquote>
<p><a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/2235225742_67728b2693_m.jpg" alt="Pomegranate in Iran" align="right" /></a></p>
<p>Er fügt hinzu, es gäbe nach Naturkatastrophen keine Hilfe für die Bauern, anders als in den meisten Industrieländern und in Lateinamerika. &#8220;In meiner Heimatstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kashan">Kashan</a> sind die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pomegranate">Granatäpfel</a>-Gärten von der Kältewelle fast zerstört worden.&#8221;</p>
<p><em>Athalolah Mohajerani</em>, der frühere reformatorische Kulturminister <a href="http://mohajerani.maktuob.net/archives/2008/04/19/1038.php">erklärte</a>, die Inflation habe nicht mit dem Nachfragedefizit zu tun. Der einflussreiche Kleriker Mahdavi Kani hatte zuvor das Gegenteil behauptet. Der Blogger moniert, die Regierung würde nicht auf die Experten hören. Ihr Populismus und ihre Phrasen-Politik sei Schuld an der Inflation.</p>
<p><em>Soweyda</em> <a href="http://soweyda.blogfa.com/post-256.aspx">schreibt</a> [FA], dass der Präsident des iranischen Parlaments, Hadad Adel, zugab dass es möglicherweise Inflation im Land gäbe, aber wenigstens habe man Sicherheit. Der Blogger vermutet, dies sei eine Anspielung auf die Sicherheitslage in den Nachbarstaaten gewesen - doch auch die Inflation und wirtschaftliche Probleme können die Sicherheit bedrohen.</p>
<p>Gebrochene Versprechen</p>
<p><em>Dehyari</em> <a href="http://dehyari-iraj.persianblog.ir/post/74">schreibt</a> [FA], Inflation könne nicht durch Reden bewältigt werden. Der Blogger sagt:</p>
<blockquote><p>Als Ahmadinejad vor zwei Jahren zum ersten mal eine Inflation leugnete, sagte er es sei die niedrigste der letzten 20 Jahre. Vor nur sechs Monaten versprach er dann eine bessere Zukunft - aber diese Statements waren alle falsch.</p></blockquote>
<p>Der Blogger meint, die Gesellschaft könne die steigende Inflation nicht mehr hinnehmen. <em>Dehyari</em> glaubt, dass Ahmadinejads Entscheidungen nicht auf Sachverstand oder rationalen Erwägungen beruht.</p>
<p><em>AmirKhosro</em> <a href="http://amirkhosro.blogfa.com/post-100.aspx">berichtet</a> [FA], 10 Parlamentarier haben Ahmadinejad und drei Minister vor der Inflation gewarnt.</p>
<p>Die <em>Islamic Association of Shahr Kurd Students</em> <a href="http://anjomaneslamisku.blogfa.com/post-3427.aspx">meldet</a> [FA], der frühere Parlamentsvorsitzende Mehdi Karoubi habe kürzlich Ahmadinejad kritisiert - er solle sich um die Grundversorgung der Menschen kümmern, anstatt nach der Weltherrschaft zu streben.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/523756045_19c9c4693d_m.jpg" alt="Tomatoes in Hamadan" align="left" /><strong></strong></a><strong><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/">Unerreichbare Tomaten</a></strong></p>
<p><em>Azarmoghan</em> <a href="http://azarmughan.blogfa.com/post-415.aspx">witzelt</a> [FA], die Tomaten seien so teuer geworden, dass man sich stolz mit ihnen fotografieren lässt. Sie haben bereits die Banane als wertvollstes Obst abgelöst.</p>
<p><em>Parse dar Bozorgrah</em> <a href="http://xalidtawakoli.blogfa.com/post-98.aspx">schreibt</a> [FA], Ahmadinejad habe letztes Jahr gesagt, die Tomaten aus der Region seien für die Menschen erschwinglich, aber dieses Jahr scheinen sich alle mit den hohen Preisen abgefunden zu haben. Aus manchen Sandwiches sind die Tomaten verschwunden!</p>
<p><em>Shagrad</em> <a href="http://raheazadi.blogfa.com/post-31.aspx">sagt</a> [FA], Tomaten kosten etwa 2 Euro pro Kilo, während ein Arbeiter nur 80 Euro im Monat verdient!</p>
<p><em>Die Fotos stammen von Flickr:</em></p>
<p><em>Granatäpfel im verschneiten Iran von <a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/">Varahran</a>.</em></p>
<p><em>Tomaten auf dem Markt von Hamadan von <a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/">Mary Loosemore</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Japan: Wo ist die Butter hin?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 13:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHanako Tokita  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten Butterknappheit geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hanako-tokita/">Hanako Tokita</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/23/japan-where-has-all-the-butter-gone/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten <a href="http://www.asahi.com/english/Herald-asahi/TKY200803140076.html">Butterknappheit</a> geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, die Läden entschuldigen sich auf Schilder bei den Kunden.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/butter.jpg" alt="Butter shortage" /></p>
<pre>Ein leeres Regalbrett und ein Schild, auf dem die Geschäftsleitung erklärt, sie wisse nicht, wann wieder Butter geliefert werden wird.</pre>
<p>Während die meisten Blogger sich über die Knappeit beschweren, geben die Betreiber von <em>Bebe Kobo</em>, die in einem kleiner kleinen familienbetriebenen Milchfarm arbeiten, einen <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-114.html">Einblick</a> in die Probleme, vor denen sie stehen, und die zu der Butterknappheit führten:</p>
<blockquote>
<blockquote><p>たびたびＴＶや新聞で報道されているように、バター不足が深刻です。</p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote><p> Wie die Zeitungen und die Fernsehsender melden, gibt es eine ernste Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>  既に報道されていますが、原因は主に牛乳不足といわれています。<br />
牛乳の消費がここ数年ずっと伸び悩んでおり、2006年には北海道で牛乳を廃棄する光景が見られました。そしてかなりの数の牛が殺処分になりました。<br />
それより以前は脱脂粉乳の処分に困り、組合を通じてセメント袋ほどの大きさの袋に入った脱脂粉乳を酪農家は天引きの形で買わされたり、（現在では信じられないけど）年末には大量のバターをこれまた天引きで強制的に買わされていました。</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Knappheit beruht, wie bereits berichtet, auf der zu geringen Milchproduktion. Der Verbrauch stagnierte, und 2006 wurde Milch in Hokkaido sogar entsorgt. Es wurden auch viele Kühe geschlachtet.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zuvor waren die Milchbauern die Magermilch nicht los geworden, sodass Mitarbeiter riesige Mengen Milch kaufen mussten, die ihnen vom Lohn abgezogen wurde. Zum Ende des Jahres wurde auf die gleiche Weise Butter an Mitarbeiter verkauft (was heute unglaublich wirkt).</p></blockquote>
<blockquote><p> 牛乳の消費の伸び悩み。この原因はいくつかあります。いろいろな清涼飲料が増えたこと、少子化で学校での牛乳消費が減っていること、アレルギー、そしてア レルギーでもないのに病的に牛乳を悪者に仕立てる一部の人々…………。ひどいブログだと牛乳をけなしたあげく酪農家は無くなればよい、と書いているものま でありました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Es gibt mehrere Gründe, warum der Verbrauch stagnierte. Es gibt viele verschiedene Softdrinks. Durch die singenden Geburtenraten sinkt der Milchverbrauch an Schulen Es gibt Allergiker, aber auch andere reden notorisch schlecht über Milch&#8230; Ich habe furchtbare Blogs gefunden, die Milch schlecht machen und hoffen, dass die Milchbauern verschwinden werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>ことに2005年4月にサンマーク出版から発行された新谷弘実著の「病気にならない生き方」という本。物凄いヒットでした。<br />
これが酪農家だけでなくまともな学者も怒りだすほどとにかく「牛乳が悪い」という価値観で書かれていて、ただでさえ消費が伸び悩む牛乳に決定的なダメージを一時は与えました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Besonder ist das erfolgreiche Buch &#8220;Der Lebensstil, der nicht krank macht&#8221; von Shintani Hiromitsu bei Sunmark Publishing zu nennen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Autor vertritt die Einstellung, Milch sei schlecht, was nicht nur Milchbauern, sondern auch Akademiker ärgerte. Das Image der Milch wurde ernst beschädigt, obwohl der Verbrauch eh schon gering war.</p></blockquote>
<blockquote><p>  […]<br />
2006年に牛を大量処分したツケは確実に消費者を直撃しました。そのひとつがバター不足です。<br />
子牛が一人前になって牛乳を出せるようになるには最低でも2年以上かかります。<br />
自然の摂理に逆らうことはできないのです。</p></blockquote>
<blockquote><p>  [&#8230;]</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Auswirkungen der Massenschlachtungen  treffen direkt die Konsumenten. Eine der Folgen ist die Butterknappheit. Es  dauert über zwei Jahre, bis ein Kalb alt genug ist um Milch zu produzieren. Gegen die natürlichen Umstände kann man nichts tun.</p></blockquote>
<blockquote><p>  乳製品は化学製品ではありません。健全に牛を飼う構造が機能しないと今後もバター不足のようなことは頻発します。<br />
消費者の皆様のご理解を心よりお願い申し上げます。</p></blockquote>
<blockquote><p>Milchprodukte sind keine Chemieprodukte. Wenn die Strukturen zur gesunden Aufzucht von Kühen nicht funktionieren, kommt es regelmäßig zu Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich bitte euch, die Verbraucher, höflich um Verständnis.</p></blockquote>
<p>In einem <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-115.html">älteren Beitrag</a> nennt der Blogger die Hauptgründe für die Butter-Unterproduktion.</p>
<blockquote><p> 1　ＥＵ加盟国（フランスなど）が乳製品の輸出のための補助金が付かなくなり、従来日本などに輸出されていたバターが国内消費に回されていること、中国や ロシアやインドなどの生活水準が上がり、そちらにバターなどが流れているという事情も輸入バターの不足に繋がっています。</p></blockquote>
<blockquote><p>1. In den Ländern der EU (zum Beispiel Frankreich) wird der Milchexport nicht mehr subventioniert - Butter, die früher unter anderem nach Japan exportiert wurde, bleibt heute auf dem heimischen Markt. Außerdem ist der Lebensstandard in China, Russland und Indien gestiegen, sodass auch diese Länder nun viel Butter importieren.</p></blockquote>
<blockquote><p> 2　加えて豪州は2年連続の大干ばつ。酪農家の飼料代高騰の大きな原因になっている他バターなどの輸出量に影響を及ぼしています。</p></blockquote>
<blockquote><p>2. In Australien herrschte zwei Jahre lang Dürre. Dadurch sind nicht nur die Futterkosten gestiegen, es wurde auch weniger Butter für den Export produziert.</p></blockquote>
<blockquote><p>  3　国内事情は前の日記に書いたように牛乳不足でうまくバターなどに牛乳が回りません。<br />
またバターを製造すると脱脂粉乳ができるのですが、脱脂粉乳が売れずまた在庫を抱えることになるので、一気にバターの製造量を増やせない事情があります。<br />
例えば缶コーヒーなどでも最近は脱脂粉乳より生乳を加えたものの方が味が良いため、飲用乳がそちらに回り、生乳不足に拍車をかけています。</p></blockquote>
<blockquote><p>3. Wie ich bereits schrieb, wird wegen der Milchknappheit nicht genug Milch im Land verbreitet. Außerdem wird bei der Herstellung von Butter Magermilch produziert. Wenn sich diese nicht verkaufen lässt bilden sich Vorräte, bis keine weitere Butter mehr produziert werden kann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zum Kaffee schmeckt frische Milch zum beispiel besser als Magermilch, sodass besonders frische Milch nachgefragt wird, was die Knappheit verschärft.</p></blockquote>
<blockquote><p> とにかく酪農の安定した推移や、乳製品のバランスのよい需給対策を抜本的に国レベルで考えない限りまたバター不足は繰り返されると懸念しています。<br />
「食糧の自給」問題の一端がこのバター騒動です。</p></blockquote>
<blockquote><p>Auf alle Fälle fürchte ich, dass sich solche Knappeheiten wiederholen werden, bis es eine ausgewogene nationale Kontrolle der Produktion gibt. All der Ärger um Butter ist ein Teil des Problems der &#8220;Nahrungs-Autarkie&#8221;.</p></blockquote>
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		<title>Ägypten: Boykottiert die Welt!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 15:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Auf der ganzen Welt nutzen Menschen wirtschaftlichen Druck, um gegen politische Entscheidungen zu protestieren: Sie rufen zum Boykott von Produkten aus bestimmten Ländern auf. Nachdem immer mehr Länder auf die Boykottliste wandern, hat der ägyptische Blogger Tarek eine neue Idee. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/17/egypt-boycott-the-world/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Auf der ganzen Welt nutzen Menschen wirtschaftlichen Druck, um gegen politische Entscheidungen zu protestieren: Sie rufen zum Boykott von Produkten aus bestimmten Ländern auf. Nachdem immer mehr Länder auf die Boykottliste wandern, hat der ägyptische Blogger <a href="http://kelmeteen.blogspot.com/2008/04/blog-post.html"><em>Tarek</em></a> eine neue Idee. Er fordert: Boykottiert die Welt!</p>
<blockquote>
<p align="right">
<blockquote><p>  قاطعوا المنتجات الدنماركية بسبب الرسوم المسيئة<br />
و المنتجات الهولندية بسبب الأفلام التي تسخر من الدين<br />
و المنتجات الأمريكية بسبب معاملتهم الغير إنسانية للعرب<br />
و المنتجات البريطانية بسبب تفتيشهم للبابا شنودة في المطار<br />
و المنتجات الصينية بسبب عدم إيمانهم بأي من الديانات السماوية<br />
و المنتجات المصرية لأن بعض الناس يسبون الدين لبعض حين يتشاجرون<br />
لذلك و إيمانا بدور هذه المدونة في حماية الأديان السماوية و الأخلاق الحميدة<br />
فإننا ندعوكم أن تقاطعوا العالم<br />
قاطعوا العالم يا عالم</p></blockquote>
<p>Boykottiert dänische Produkte,wegen der beleidigenden Cartoons</p>
<p>Und niederländische Produkte, wegen der Filme, die Religion verspotten</p>
<p>Und amerikanische Produkte, wegen des unmenschlichen Umgangs mit Arabern</p>
<p>Und britische Produkte, weil sie Pope Shenuda am Flughafen durchsucht haben</p>
<p>Und chinesische Produkte, weil sie nicht an EINEN Gott glauben</p>
<p>Und ägyptische Produkte, weil einige auf fremde Religionen schwören, wenn es zum Kampf kommt.</p>
<p>Darum rufe ich, entsprechend meinen Überzeugungen, zum Schutz der monotheistischen Religionen und der guten Manieren auf:</p>
<p>Boykottiere die Welt!</p>
<p>Boykottiert die ganze Welt!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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