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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Katastrophe</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Neun Tote bei Anschlägen in Indonesien</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/17/neun-tote-bei-anschlagen-in-indonesien/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
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		<description><![CDATA[Der vor Kurzem wiedergewählte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sagte, die Explosionen seien von denjenigen angezettelt worden, die dadurch Chaos nach den Präsidentschaftswahlen anrichten wollten, während Vize-Präsident Jusuf Kalla die Nachlässigkeit von Polizei und Geheimdiensten dafür verantwortlich machte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/carolina-rumuat/">Carolina Rumuat</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/17/bombings-kill-nine-in-indonesia/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In Indonesien gab es erneut einen Anschlag durch Terroristen. Am Freitag explodierten in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, zwei Bomben. Zeugen gaben an, die erste Explosion sein um 7.40 Uhr morgens zu hören gewesen und aus Richtung des JW Marriott gekommen. Zwei Minuten danach riss eine zweite Explosion ein Restaurant des Ritz Carlton Hotels in Stücke, das etwa 500 Meter vom Ort der ersten Explosion entfernt liegt. Das Restaurant war voller Menschen, die sich dort zum Frühstück trafen. Beide Luxushotels sind bekannt für die Beherbergung von Ausländern aus dem Westen.</p>
<p>Quellen vor Ort ließen verlauten, dass bei dem Anschlag neun Menschen ums Leben kamen und viele Indonesier verletzt wurden, die in den beiden Hotels arbeiteten.</p>
<p>Viele Menschen in Jakarta haben noch frische Erinnerungen daran, als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Asmar_Latin_Sani">ein Selbstmordattentäter</a> 2003 eine hochexplosive Bombe vor dem JW Marriott Hotel zündete, wobei 14 Menschen getötet und 156 verletzt wurden. Dem Selbstmordattentäter wurden Verbindungen zu Jemaah Islamiyah (JI) nachgesagt, einer Splittergruppe von Al Qaeda in Südostasien.</p>
<p>Twitterer <a href="http://twitter.com/dregar">Andre Siregar</a> wohnte im Ritz als sich die Explosion ereignete:</p>
<blockquote><p><img class="aligncenter" title="dregartwit1-300x156.jpg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/dregartwit1-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></p></blockquote>
<div class="translation">Ritz mega kuningan. Im 11. Stock. Gebäude wurde zwei Mal erschüttert</div>
<p>Er <a href="http://twitpic.com/alu0c">veröffentlichte</a> auch ein Bild, das er aus seinem Zimmer im Ritz aufgenommen hatte, sowie ein <a href="http://twitpic.com/alkfa">weiteres</a> Bild, das kurz nach der Explosion entstand.</p>
<p>Der vor Kurzem wiedergewählte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sagte, die Explosionen seien von denjenigen angezettelt worden, die dadurch Chaos nach den Präsidentschaftswahlen anrichten wollten, während Vize-Präsident Jusuf Kalla die Polizei und den indonesischen Geheimdienst (BIN) beschuldigte, nachlässig zu sein und den Fokus zu stark auf die Sicherung der Präsidentschaftswahlen gelegt, jedoch bei der Sicherung anderer Einrichtungen versagt zu haben.</p>
<p><a href="http://www.detiknews.com/read/2009/07/17/143402/1167081/10/jk-polisi-bin-lengah-terlalu-fokus-pada-pilpres">Das örtliche Newsportal</a> [id] detik.com zitiert Jusuf Kalla, der überall unter seinen Initialen JK bekannt und beliebt ist. Er sagte, bis es zu einem Anschlag komme, müsse dieser umfangreich vorbereitet werden, was Monate dauern und nicht innerhalb einer Woche realisiert werden könne.</p>
<p>BIN-Chef Syamsir Siregar, der zurzeit stark unter Druck steht, gab zu, seine Behörde sei nachlässig gewesen. <a href="http://nasional.kompas.com/read/xml/2009/07/17/1647311/BIN.Akui.Kecolongan">Kompas</a> [id] gegenüber sagte er, dass seiner Behörde keinerlei Anzeichen für einen Anschlag in Jakarta aufgefallen seien. Er fügte außerdem hinzu, dass diese Art von Verletzung der nationalen Sicherheit überall auf der Welt passieren könne, sogar den Supermächten.</p>
<p>Im Moment sind Hunderte Polizisten und die Anti-Terroreinheit Densus 88 im Einsatz, um die Gebäude zu sichern und Jakarta steht zurzeit unter Siaga 1 - der höchsten Sicherheitsalarmstufe. Das bedeutet, die Polizei verfolgt immer noch eine heiße Spur nach den Tätern und ermittelt, ob weitere Bombenanschläge zu erwarten sind.</p>
<p>Die Regierungen der USA und Australiens haben das Terrorattentat verurteilt und der indonesischen Regierung ihre Unterstützung zugesagt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Brasilien: Gedanken über unsere eigenen Gasa-Streifen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/18/brasilien-gedanken-uber-unsere-eigenen-gasa-streifen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/18/brasilien-gedanken-uber-unsere-eigenen-gasa-streifen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 19:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
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		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonPaula Góes  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 

Text des Graffitis:

ICH WURDE GEBOREN, WEIL SIE MICH LIEBTEN
ICH STARB, WEIL SIE MICH HASSTEN&#8230;
zum Gedenken an
RENAN
GABRIEL
FELIPE
MARCELÃO
THIAGO
Ruhet in Frieden

aus Morro de Samba (Hügel des Samba) in Rio de Janeiro - „Berühmt-berüchtigt für seinen Drogenschmuggel und seine Gewalt, ist Morro de Samba bekannt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/11/brazil-reflecting-on-our-very-own-gaza-strips/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="aligncenter size-full wp-image-55216" title="27491733_8ae3c0a8f5" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/27491733_8ae3c0a8f5.jpg" /></p>
<p><strong>Text des Graffitis:</strong></p>
<blockquote>
<p><strong>ICH WURDE GEBOREN, WEIL SIE MICH LIEBTEN<br />
ICH STARB, WEIL SIE MICH HASSTEN&#8230;<br />
zum Gedenken an<br />
RENAN<br />
GABRIEL<br />
FELIPE<br />
MARCELÃO<br />
THIAGO<br />
Ruhet in Frieden</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>aus Morro de Samba (Hügel des Samba) in Rio de Janeiro - „Berühmt-berüchtigt für seinen Drogenschmuggel und seine Gewalt, ist <em>Morro de Samba</em> bekannt als eine der gefährlichsten Gemeinden in unserer Region“, Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/beija-flor/">carf</a> unter einer Creative-Commons-Lizenz</strong></p>
<p>Wie der Rest der Welt verfolgen die brasilianischen Blogger genau die Entwicklung des <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/2008-gaza-strip-bombings/">israelisch-palästinensischen Konflikts</a> [en]. Die Meinungen gehen auseinander, aber der Konflikt hat trotz allem die Blogger dazu gebracht, über eines nachzudenken: manch einer spürt, dass die Geschehnisse in Gaza eine Parallele haben in den täglichen Kriegen in den Elendsquartieren quer durchs Land - genannt die eigenen Gazastreifen Brasiliens - wo  [die Gewalt] jeden Tag <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/12/13/brazil-brazilian-police-literally-gets-away-with-murder/">viele unschuldige Leben</a> [en] fordert. <a href="http://diplo.uol.com.br/2009-01,a2752">Sérgio Vaz</a> [pt] erklärt:</p>
<blockquote><p>Aqui no Brasil, na Baixa do Sapateiro, faixa de gaza baiana, menino Matheus morreu com um tiro de Fuzil quando saía de casa para comprar pão, no mesmo momento em que a polícia invadia sua favela.<br />
Mera coincidência, ou são sempre os mesmos que sangram nas calçadas, quer seja na faixa de Gaza brasileira ou na Faixa de Gaza Palestina? Será que a sede de sangue nunca cessa?<br />
A Periferia debaixo de tiros, a Palestina debaixo de bombas. Será que deus foi passar o réveillon em Copacabana?</p>
</blockquote>
<div class="translation">Hier in Brasilien, in Baixa dos Sapateiros, dem Gazastreifen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahia">Bahia</a> starb ein Junge namens Mattheus durch einen Gewehrschuss, als er aus dem Haus ging um Brot zu kaufen in dem Moment in dem die Polizei in die Favela einmarschierte, in der er lebte.<br />
Ist es nur Zufall, oder sind es immer die gleichen [unschuldigen Menschen], die auf dem Pflaster sterben, sei es im brasilianischen Gazastreifen oder im palästinensischen Gaza? Kann es sein, dass der Blutdurst nie endet?<br />
Die Vorstädte unter Feuer, Palästina unter Bombenteppichen. Kann es sein, das Gott das Neujahrsfest an der Copacabana verbracht hat?</div>
<p>Als er die schockierenden Bilder des Konflikts im Internet sah, musste <a href="http://famintopordeus.blogspot.com/2009/01/israel-vs-hamas-gaza.html">Anderson Vieira</a> [pt] unwillkürlich an die Tage denken, als er regelmäßig in eine der Favelas von Rio de Janeiro kam, wo es nach seinen Worten normal war, dass stark bewaffnete Drogendealer Seite an Seite gingen mit Kindern, schwangeren Frauen und alten Menschen. Immer wieder würde die Polizei dort einen verheerenden Auftritt veranstalten:</p>
<blockquote><p>Acontece que não foram poucas as vezes que em incursões da polícia em morros e favelas cariocas, na troca de tiros, no fogo cruzado, pessoas inocentes acabavam sendo atingidas pelas famosas balas perdidas, que de perdidas não têm absolutamente nada.<br />
A situação da Faixa de Gaza é de certa forma parecida com a das favelas e morros cariocas. Ali em meio aos terroristas do Hamas há crianças, mulheres, homens, cidadãos palestinos inocentes e desprotegidos. À semelhança dos traficantes que se escondem em barracos e casas de moradores a fim de fugir da polícia, os terroristas do Hamas também se valem dessa estratégia no mínimo covarde e se infiltram em casas de inocentes.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Es ist so, dass es nicht selten vorkam, das beim Einfall der Polizei in die Favelas von Rio de Janeiro, im Schusswechsel, im Kreuzfeuer, am Ende unschuldige  Menschen von den berühmten Irrläufern getroffen wurden, die in keinster Weise irrlaufen.<br />
Die Situation im Gazastreifen ist gewissermaßen ähnlich wie in den Favelas in Rio. Dort inmitten der Terroristen der Hamas gibt es Kinder, Frauen und Männer, unschuldige und schutzlose palästinensische Bürger. Ähnlich wie die Dealer sich in den Hütten und Häusern verstecken um vor der Polizei zu flüchten, bedienen sich die Terroristen der Hamas dieser zumindest feigen Strategie und schleichen sich in die Häuser Unschuldiger ein.</div>
<p><a href="http://crazyseawolf.blogspot.com/2009/01/terroristas-traficantes-gaza-rio.html">Aparecido José do Rosário</a> [pt] stimmt damit überein und fügt hinzu, dass in diesen Fällen, der Zweck die Mittel heilige:</p>
<blockquote><p>Mas voltando a questão sobre o que Israel deve fazer contra esses ataques, e faço um paralelo com o problema dos morros no Rio de Janeiro. Desculpem-me mas sou um tanto radical nesse sentido. Tenho a minha opinião de que a polícia e/ou exército deve atacar os morros a todo custo. Aqueles que nada tem a ver com os traficantes, que são inocentes devem sair de lá e deixar que as forças militares façam o serviço completo, agora, aqueles que protegem tais traficantes, são cúmplices e tão criminosos quanto eles, e portanto que sofram as conseqüências. Estarei eu sendo insensível?</p>
</blockquote>
<div class="translation">Um auf die Frage zurückzukommen, was Israel gegen diese Angriffe unternehmen solle, ziehe ich eine Parallele mit dem Problem der Hügel in Rio de Janeiro. Entschuldigen Sie mich, ich bin ein bisschen radikal in dieser Hinsicht. Ich bin der Meinung, das die Polizei oder das Militär die Hügel um jeden Preis angreifen muss. Wer nichts mit den Dealern zu tun hat, wer unschuldig ist, sollte von dort verschwinden und die Streitkräfte ganze Arbeit leisten lassen, wer aber die Kriminellen schützt, ist Komplize und daher selbst kriminell, und muss deshalb die Konsequenzen tragen. Bin ich vielleicht unsensibel?</div>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/affotojornalismo/1972068766/"><img class="aligncenter size-full wp-image-55215" title="1972068766_c4d9f05464" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/1972068766_c4d9f05464.jpg" /></a></p>
<p><strong>&#8220;27.07.2005 - Die Polizei findet drei verbrannte Leichen in Inhaúma. Die Opfer wurden vermutlich getötet als sie in die Favela kamen um ein von Drogendealern gestohlenes Fahrzeug aus der Favela do Alemão abzuholen.&#8221; Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/affotojornalismo/">Andréa Farias</a>, verwendet unter einer Creative-Commons-Lizenz.</strong></p>
<p><a href="http://blogdasoninha.folha.blog.uol.com.br/arch2008-12-28_2009-01-03.html#2008_12-28_00_58_38-10366234-0">Sonia Fancine</a> [pt], eine junge aufsteigende Politikerin aus São Paulo, sagt, der Hamas die Schuld für den Tod von Zivilisten zu geben sei genau was die brasilianische Polizei mache, wenn sie Todesopfer rechtfertige, indem sie vorgebe die Bevölkerung zu schützen, und „wenn ein Kind durch einen Irrläufer stirbt, dann ist das nur ein unerwünschter Nebeneffekt einer erfolgreichen Aktion“:</p>
<blockquote><p>As mortes &#8220;acidentais&#8221; freqüentemente são justificadas como decorrentes de &#8220;autos de resistência&#8221; (aquelas trocas de tiros que, curiosamente, só deixam marcas de um dos lados) ou como sendo de &#8221; pessoas ligadas ao tráfico&#8221; (aí fica fácil - se mora na favela, é ligado ao tráfico, pronto). Então ficamos assim: as crianças palestinas e das favelas do Rio morreram porque tiveram a idéia de jerico de estar em um lugar cheio de terroristas/ traficantes. E ainda foram botar o corpo bem na frente dos mísseis/ fuzis&#8230; Foi mal aê. Mas da próxima vez, as vítimas que tomem mais cuidado, pô!</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die „zufälligen“ Tode werden oft gerechtfertigt als Folge von „Widersetzen“ (diese Schießereien, die, seltsamerweise, nur auf einer Seite Spuren hinterlassen) oder von „Personen mit Bezug zum Drogenhandel“ (das ist dann einfach - wer in einer Favela lebt, hat Bezug zum Drogenhandel und fertig). So ist das also: die Kinder aus Palästina und die der Favelas von Rio sterben, weil sie auf die dumme Idee kommen, sich an einem Ort voller Terroristen / Dealer aufzuhalten, Und dazuhin bringen sie ihren Körper noch genau vor die Raketen / Gewehre&#8230; Tut uns leid. Aber das nächste Mal möchten die Opfer doch besser aufpassen, nicht wahr!</div>
<p>In einem Kommentar zu dem oben zitierten Post, fühlt sich ein Leser namens <a href="http://navblog.uol.com.br/comment.html?postFileName=2008_12-28_00_58_38-10366234-0&amp;idBlog=1246860">Fernando</a> [pt] machtlos angesichts beider Konflikte:</p>
<blockquote><p>E como acabar com tudo isso? Seja no Rio ou lá em Gaza é a mesma coisa: desrespeito ao comum - incompreensão do diferente! E como eu posso ajudar para acabar com tudo isso?</p>
</blockquote>
<div class="translation">Und wie setzt man all dem ein Ende? Sei es in Rio oder dort in Gaza, es ist dasselbe: eine Missachtung des Gemeinsamen, ein Unverständnis der Unterschiede! Und wie kann ich helfen, das alles zu einem Ende zu bringen?</div>
<p><a href="http://albertoprass.blogspot.com/2008/12/israel-um-lugar-ridculo.html">Alberto Ricardo Präss</a> [pt] findet, das Brasilien mit dem Boykott israelischer Waren helfen solle, und erinnert sich an die Situation als er dort im Jahr 1985 sechs Monate lang lebte. Er schließt mit den Worten, dass Brasilien nicht weit entfernt davon sei:</p>
<blockquote><p>Não é de se espantar que homens bombas surjam sem parar naquelas bandas. É muito evidente que pessoas acuadas tendem a ter reações radicais para sobreviver. Mais ou menos como os moradores das favelas do Rio, que reagem por estar sem muita saída.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Es nimmt nicht Wunder, dass in diesen Streifen ständig Bombenattentäter auftauchen. Es ist ganz offensichtlich, dass bedrängte Menschen zu radikalen Reaktionen tendieren um zu überleben. Mehr oder weniger wie die Bewohner der Favelas in Rio, die darauf reagieren, dass sie kaum einen Ausweg haben.</div>
<p>Andererseits meint <a href="http://blogdomrx.blogspot.com/2008/12/israel-prova-da-existncia-de-deus.html">Mr X</a> [pt], ein Unterstützer Israels, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nicht <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/09/from-kivu-to-gaza-how-the-media-choose-the-conflicts-they-cover/">so viel Aufmerksamkeit der Medien</a> [en] oder öffentliches Aufsehen verdient hat, im Vergleich zu anderen Konflikten auf der Welt, darunter dem in Brasilien:</p>
<blockquote><p>Mata muito menos do que qualquer conflito na África hoje em dia, menos do que a cólera no Zimbabwe, menos até do que os tiroteios nas favelas do Rio de Janeiro.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Er tötet viel weniger als jeder Konflikt im heutigen Afrika, weniger als die Cholera in Simbabwe, weniger noch als die Schießereien in den Favelas von Rio de Janeiro.</div>
<p><a href="http://taniacelidonio.blogspot.com/2009/01/travei.html">Tania Celidonio</a> [pt] sagt, dass sie schockiert ist von den täglichen Berichten über die Gewalt im Nahen Osten, aber dass die Gewalt in Rio de Janeiro zum Klischee geworden sei:</p>
<blockquote><p>Motorista da ONU assassinado, trinta civis palestinos mortos num abrigo, fim da ajuda humanitária&#8230;. Juro que travei. E ainda por cima, aqui na faixa tupiniquim do Rio de Janeiro, os tiros não esperaram passar a primeira semana de 2009. Os morros da Babilônia e Chapéu Mangueira foram sacudidos por várias saraivadas. Nós, do asfalto, ficamos torcendo para que nada de muito ruim aconteça por lá. O pior são as centenas de trabalhadores que voltam para suas casas, no cair da noite, e são recebidos por esse ambiente de terror que já virou rotina nos morros da cidade.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ein Fahrer der UNO ermordet, dreißig tote palästinensische Zivilisten in einem Schutzraum, die humanitäre Hilfe wird beendet&#8230; Ich schwöre, ich bin zusammengesackt. Und obendrein hier im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tupiniquim"><em>Tupiniquim</em></a>-Streifen [en] in Rio de Janeiro, warteten die Schüsse nicht bis zum Ende der ersten Woche von 2009. Die Hügel von Babilônia und Chapéu Mangueira wurden erschüttert durch allerhand Schießereien. Wir vom Asphalt [„vom Asphalt“ ist ein Slangwort für „aus den Favelas“] bitten und beten, dass hier nichts  Schlechtes passiert. Das Schlimmste wäre, dass hunderte von Arbeitern in der Abenddämmerung in ihre Häuser zurückkehren und empfangen werden von diesem Umfeld des Terrors, das schon zur Routine geworden ist auf den Hügeln der Stadt.</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-55189" title="israeli2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/israeli2.jpg" /></p>
<p><strong>„Alter Knabe, ist das die richtige Zeit um in Bonsucesso herumzulaufen?“ – Der <a href="http://blogdobonitao.blogspot.com/2009/01/no-segundo-dia-de-ofensiva-terrestre.html">Blog do Bonitão&#39;s charge</a> [pt] verlegt den israelisch-palästinensischen Konflikt in einen Bezirk Rio de Janeiros, der von Favelas umgeben ist und von extremer Gewalt erschüttert wird.</strong></p>
<p>In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pernambuco">Pernambuco</a> hat der Mordzähler des <a href="http://www.pebodycount.com.br/post/postUnico.php?post=1005">PEBodyCount</a>-Blogs [pt], der tägliche Statistiken zur Kriminalitätsrate liefert, in den 11 ersten Tagen des neuen Jahres 81 Morde allein in diesem Staat gezählt. Der Blog zählte 4525 Morde im Jahr 2008, 4592 im Jahr 2007 und 4638 im Jahr 2006. Die Zahl nimmt ab, aber:</p>
<blockquote><p>&#8220;Raciocinar que 78 pessoas a menos (pelas contas do Governo, pelas nossas, foram 67) perderam a vida não quer dizer que foram salvos 78 seres humanos. Continuamos tendo mais de 4.500 assassinatos. É um patamar que coloca nosso estado entre os locais mais violentos do mundo. São poucos os países que tem tantos crimes de morte por ano. A mudança tão apregoada precisa começar de verdade.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">„Zu denken, dass 78 Menschen weniger (nach der Zählung der Regierung, nach unserer waren es 67) ihr Leben verloren, ist etwas anderes, als das 78 Menschenleben gerettet wurden. Wir haben weiterhin mehr als 4500 Morde. Unter dem Strich katapultiert das unseren Staat unter die gewalttätigsten Gegenden der Welt. Der so viel verkündete Wandel muss wirklich beginnen.“</div>
<div class="contributors">Geschrieben in Zusammenarbeit mit <a href="http://globalvoicesonline.org/author/deborah-goldemberg/">Deborah Icamiaba</a> [en].</div>
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		<title>Indonesien: Überschwemmungen in 13 Provinzen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesien-ganz-viel-wasser-in-13-provinzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 23:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMong Palatino  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von Überschwemmungen betroffen, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/17/indonesia-flooding-in-13-provinces/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In den letzten Wochen waren mehr dreizehn indonesische Provinzen von <a href="http://www.channelnewsasia.com/stories/afp_asiapacific/view/403058/1/.html">Überschwemmungen betroffen</a>, verursacht durch sintflutartige Regenfälle. Die Katastrophe hat bereits 14 Menschenleben gefordert, 3 Menschen werden immer noch vermisst. Die Überschwemmungen breiten sich in verschieden Teilen der folgenden Provinzen weiter aus: West Nusa, Tenggara, Sumatra, Java, Bali, Borneo und Sulawesi. Mehr als 50.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden. </p>
<p>In Hauptstadt Indonesiens Jakarta steht das Wasser <a href="http://www.thejakartaglobe.com/home/article/6259.html">bereits zwei Meter</a> über normal. <a href="http://indonesiafirst.com/flood-officials-standby/">Mehr als 40 Prozent</a> der Stadt liegen unterhalb des Meeresspiegels. Das beliebte Urlaubsziel Bali ist <a href="http://mytravelblogging.com/bali/2009/01/14/flood-in-bali/">ebenfalls überflutet</a>.</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327&amp;output=embed&amp;s=AARTsJrT2fGl2JpIbgQcPdy3iBfMly-PpA"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=indonesia&amp;sll=2.284551,124.101563&amp;sspn=24.102647,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;z=4&amp;ll=-0.789275,113.921327" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small><br />
<font size="1">Indonesien via Google Map [en]</font></p>
<p>Javaa Jive <a href="http://thejavajive.com/blog/?p=1106">schreibt</a> zu den Überschwemmungen in Jakarta:</p>
<blockquote><p>
Während der Dezember noch recht sonnig und angenehm war, brachte das neue Jahr ärgerliche, sintflutartige Regengüsse, begleitet von vielen Blitzen  und natürlich die jährlichen Überschwemmungen.<br />
Während ich hier schreibe, schaue ich auf eine langen Kanal, der prall gefüllt ist mit Regenwasser und Schutt. Im Himmel ziehen wieder Wolken auf, die bald wie Wunden aufreissen werden - denn für die Woche sind weitere starke Stürme angekündigt. Eine heftige Nacht voller Regen und wir werden aus Kelapa Gading nicht raus kommen, denn die Straße zur Zollschranke liegt am niedrigsten und ist am schnellsten überflutet.<br />
Bin ich nervös? - Nicht wirklich [&#8230;]<br />
Aber ich bin nervös, wegen der Familien die nicht wegkommen. Für jene, die kleine Kinder haben, und kein frisches Wasser bekommen, oder medizinische Betreuung. Für all jene, die nicht das Vertrauen hatten, oder das Risiko einer Versicherung eingehen wollten - für ihr Haus, ihr Geschäft oder ihr Auto. Und für jene, die wieder einmal alles verlieren werden.
</p></blockquote>
<p>Mywebsiteku <a href="http://dedenwebsite.blogspot.com/2009/01/rainy-season.html">erwartet</a> weitere Überschwemmungen bis zum nächsten Monat:</p>
<blockquote><p>
Die Spitze der Regenzeit kommt noch und wird wohl erst im Februar 2009 erreicht sein. Dies ist ein potentieller Auslöser für Katastrophen wie Erdrutersche, Überschwemmungen, Wind- und Wasserhosen. Das hängt von der Stärke der Wolken in Jakarta ab und den ausgebauten Gegenden, die von den Regenfällen betroffen sind. Daher muss die Öffentlichkeit über die sich änderenden Wetterbedingungen informiert werden.</p></blockquote>
<p>Auf Twitter wird über die Überschwemmungen berichtet:</p>
<blockquote><p>
<a href="http://twitter.com/irwanlee/statuses/1123183677">Irwanlee:</a> Der Himmel sieht düster aus, und das Denguefieber und die Flut sind zurück in der Stadt.<br />
<a href="http://twitter.com/lusy_sunsetgirl/statuses/1120166892">lusy_sunset:</a> Ehrlich gesagt, glaube ich: Sowohl Regierung und die Menschen tragen eine Mitverantwortung an den Überschwemmung.</p>
<p><a href="http://twitter.com/nanashambles/statuses/1118117123">nanashambles:</a> Regen ist Scheiße! Überschwemmungen überall. Chaotische Sache.</p>
<p><a href="http://twitter.com/storymasterq/statuses/1115159729">storymasterq: </a>Die Kaltfront zieht weiter. Jakartas Große Flut kommt normalerweise alle 5 Jahre, aber die Nächste wäre erst 2012. Apokalypse?</p></blockquote>
<p><em><br />
Überschwemmungen sind häufig in Indonesien. <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau</a> zeigt Bilder aus dem indonesischen Kampar, wo es vor einigen Wochen Überschwemmungen gab.</em></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/kampar.jpg" alt="kampar" /></p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/01/motorbike.jpg" alt="flut" /><br />
<font size="1"><em>Fotos via <a href="http://riaudailyphoto.blogspot.com/search/label/Flood">Riau Daily Photo</a></em></font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Simbabwe: Anzahl der Choleraopfer steigt stark an</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/17/simbabwe-anzahl-der-choleraopfer-steigt-stark-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Zimbabwe]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJuhie Bhatia  &#183; Übersetzt von Tina Seidenberger &#183;  engl. Originalartikel 
Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen berichteten gestern, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juhie-bhatia/">Juhie Bhatia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/16/zimbabwe-a-surge-in-cholera-deaths/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/589759829_997d9d44e6_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900sid/EDIS-7MCNJJ?OpenDocument&amp;query=zimbabwe,%20cholera">berichteten gestern</a>, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert hat. Diese neue Opferzahl liegt 25 % über der letzte Woche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html">herausgegebenen Zahl</a>.</p>
<p>Die UN berichtet außerdem über 18.413 über das Land verteilte Cholera-Verdachtsfälle. Die Krankheit <a href="http://www.who.int/features/galleries/zimbabwe_cholera_photogallery/en/index.html">trat</a> bisher in 9 der 10 Provinzen Simbabwes auf, wobei die Hälfe dieser Fälle in Budiriro, einem eng besiedelten Vorort der Hauptstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Harare">Harare</a>, festgestellt wurde. Für die schnelle Verbreitung der Krankheit wird die Verschlechterung der Wasserversorgung in Simbabwe verantwortlich gemacht, durch die nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung steht und Hygienestandards nicht mehr ausreichen, sowie der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.</p>
<p>Nancy Reyes <a href="http://www.bloggernews.net/118940">schreibt</a> auf <em>Blogger News Network</em>, die Probleme mit der Wasserversorgung seien nichts Neues in Simbabwe.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Probleme mit der Wasserversorgung in Harare sind in Simbabwe seit über einem Jahr bekannt und es gingen darüber Beschwerden ein. Im Januar 2007 gab es Berichte über die Verschmutzung des Trinkwassers durch Abwässer. Vor ein paar Monaten folgten Berichte, die für Wasser zuständigen Stellen hätten nicht die Mittel, Chemikalien für die Reinigung des Wassers einzusetzen. Es ist also nicht so, dass die Epidemie nicht vorhersehbar gewesen wäre. Die Wasserversorgung ist in Harare nun so gut wie nicht mehr vorhanden: Sie wurde abgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Andere sind wiederrum doch überrascht über das Ausmaß des Ausbruchs. PUMA Pundit <a href="http://www.puma08.com/2008/12/10/time-to-step-up-and-do-something-about-zimbabwe/">sagt</a> auf <em>P.U.M.A.</em>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es macht absolut keinen Sinn, dass ein Land im Jahr 2008 eine Choleraepidemie erlebt. Cholera, verdammt noch mal!</p>
<p>In genau diesem Land streiten sich Menschen mit Tieren um wilde Früchte und Gemüse.</p>
<p>Als Weltgemeinschaft dürfen wir nicht zulassen, dass Simbabwe bis zum Staatszusammenbruch verkommt, obwohl es sich rasend schnell genau darauf zubewegt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, behauptete letzte Woche, seine Regierung hätte das Choleraproblem mit Hilfe internationaler Behörden im Griff. Dieses <a href="http://livingzimbabwe.blogspot.com/2008/12/there-is-no-cholera-in-zimbabwe.html">Video</a> zeigt seine Rede. Die Regierung von Simbabwe <a href="http://www.thezimbabwetimes.com/?p=8762">beschuldigte</a> außerdem das Vereinigte Königreich und die USA einen Krieg mit biologischen Waffen zu führen und die Choleraepidemie im Land ausgelöst zu haben.</p>
<p>Omotaylor <a href="http://www.africanloft.com/zimbabwe-cholera-introduced-by-west/">glaubt</a>, wie er in einem Kommentar auf <em>AfricanLoft</em> schreibt, dass Mugabe mit diesen Bemerkungen zu weit gegangen ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mugabe ist tatsächlich ein tollwütiger Hund. Was haben Anzeichen biologischer oder chemischer Kriegsführung mit der Cholera zu tun? Glaubt er wirklich, sein Volk sei so dumm? Nun, gut, dass er der Welt zeigt, in welchem Stadium seines WAHNSINNS er sich bereits befindet.&#8221;</p></blockquote>
<p>CM <a href="http://zimreview.wordpress.com/2008/12/09/cholera-crisis-changes-political-dynamics/">fügt</a> auf <em>Zimbabwe Review</em> hinzu, dass sich diese Krise langfristig auf Mugabes Präsidentschaft auswirken könnte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Choleraepidemie, die Simbabwe überzieht, ist hauptsächlich eine humanitäre Katastrophe. Sie wird jedoch auch nachhaltige Auswirkungen auf die chaotische politische Situation des Landes haben&#8230; Während Mugabe seinen Kritikern wegen gestohlener Wahlen meisterhaft den Wind aus den Segeln nahm und Gewalt gegen seine Unterstützer dadurch beendete, dass er sie in einen anti-imperialistischen Mantel hüllte, ist es dagegen mit der Cholerakrise nicht so einfach. Menschen, die an Cholera sterben, können nicht so einfach als Handlanger Großbritanniens hingestellt werden, das darauf erpicht ist, Simbabwe wieder zu kolonisieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Gesundheitsnotstand hat mit der Ausbreitung der Krankheit über die Landesgrenzen hinaus auch ernst Auswirkungen auf die Nachbarländer Simbabwes. Bestätigte Fälle von Cholera <a href="http://www.who.int/csr/don/2008_12_02/en/index.html">traten</a> in Südafrika, Botswana und Mozambik auf. In ihrem Blog <a href="http://karengrepin.blogspot.com/2008/12/cholera-leads-zimbabwe-to-declare-state.html">rät</a> Karen Grepin, diese Gefahr ernst zu nehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Herzen des südlichen Afrikas braut sich eine große Gefahr für die globale Sicherheit zusammen. Aufgrund sich verschlechternden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in Simbawe verbreitet sich die Cholera schnell im südlichen Afrika. Obwohl die Krankheit hier und da immer wieder im gesamten Kontinent auftritt, spricht die Tatsache, dass das Epizentrum - oder der Ground Zero - dieser Epidemie in Simbabwe liegt, dafür, dass die Krankheit dort nicht auf viel Widerstand trifft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mike Trapido <a href="http://www.thoughtleader.co.za/traps/2008/12/04/zimbabwe-cholera-mugabe-will-decimate-south-africa-as-well-as-zimbabwe/">fügt</a> dem auf <em>Thought Leader</em> hinzu, dass die Maßnahmen durch die Regierung Mugabe extrem unverantwortlich sind und waren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie sich die meisten von euch, die dieses Debakel verfolgt haben, erinnern können, haben die Genies um Mugabe zuerst versucht, den Ausbruch der Cholera zu vertuschen. Das bedeutete, dass die Bürger dieses Landes nicht nur keine Ahnung über die lauernde Gefahr hatten, wodurch sie keine Maßnahmen zu deren Vermeidung ergriffen, sondern sie wussten auch nicht, wie sie mit einer Krankheit umzugehen hatten, die ihre Opfer innerhalb von 10-12 Stunden tötet, wenn sie nicht behandelt werden.</p>
<p>Durch die Vertuschung der Gefahr gefährdete Mugabe nicht nur die Menschen in Simbabwe, sondern die gesamte Region und das Ergebnis dessen sehen wir jetzt in Südafrika.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die WHO <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html">warnt</a>, dass sich die Cholera mit Beginn der Regenperiode und verstärktem Transitverkehr während der Weihnachtszeit wahrscheinlich weiter ausbreiten wird und die Anzahl der Cholerafälle 60.000 erreichen könnte. Viele Blogger, wie PUMABydesign001, fordern die Absetzung Mugabes, um dies zu verhindern. Sie <a href="http://pumabydesign001.wordpress.com/2008/12/13/zimbabwe-cholera-is-over-mugabe/">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Genug ist genug, Mugabe muss gehen. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die UN tun nicht genug oder arbeiten nicht schnell genug, um die Welt von diesem Tier zu befreien. Mugabe verschwindet besser gestern als morgen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Foto &#8221;<a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/589759829/">Trinkwasser</a>&#8221; von <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/">Julien Harneis</a> auf Flickr.</em></p>
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		<title>Brasilien: Chemikalie tötet 80 Tonnen Fische in Rio de Janeiro</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/10/brasilien-chemikalie-totet-80-tonnen-fische-in-rio-de-janeiro/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 14:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonPaula Góes  &#183; Übersetzt von Martin Ruopp &#183;  engl. Originalartikel 
Während die Aufmerksamkeit der meisten Brasilianer den tragischen Fluten in Santa Catarina galt, kam eine weitere Umweltkatastrophe über das Land, dieses Mal im Bundesstaat Rio de Janeiro. Am 18. November lief das tödliche Pestizid Endosulfan in den Pirapetinga, einen Nebenfluss des Paraíba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula Góes</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/martin-ruopp/'>Martin Ruopp</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/12/09/brazil-deadly-chemical-leak-kills-80-ton-fish-in-rio-de-janeiro/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Während die Aufmerksamkeit der meisten Brasilianer den tragischen <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/11/30/brazil-under-flood-bloggers-form-solidarity-networks/">Fluten in Santa Catarina</a> galt, kam eine weitere Umweltkatastrophe über das Land, dieses Mal im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rio_de_Janeiro_(Bundesstaat)">Bundesstaat Rio de Janeiro</a>. Am 18. November lief das tödliche Pestizid <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endosulfan">Endosulfan</a> in den Pirapetinga, einen Nebenfluss des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Para%C3%ADba_do_Sul">Paraíba do Sul</a> [<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Imagem:Bacia_leste.jpg">Karte</a>] und tötete tausende Fische - über 80 Tonnen - in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resende_(Brasilien)">Resende</a> und anderen Nachbarstädten. Der Vorfall unterbrach auch die Wasserversorgung für 7 Städte des Gebiets. Die Tragödie verschlimmerte sich noch, da sie sich während der Brutzeit vieler Arten ereignete, von denen manche von der Ausrottung gefährdet sind. <a href="http://blogdasibucs.blogspot.com/2008/11/desastre-ecolgico.html">Cintia Sibucs</a> [pt] sagt, sie sei traurig, außer [toten] Fischen auch tote <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Capybara">Wasserschweine</a> und sogar Vögel zu sehen:</p>
<blockquote><p>Pela quantidade de peixes e animais mortos, pode-se dizer que será necessário uns dez anos ou mais para que toda essa vida volte ao que era antes. O produto químico Endosulfan, usado na fabricação de inseticidas, é usado pela empresa que fica em Resende. O acidente gerou ainda mais transtornos pois o serviço de água e esgoto suspendeu a captação de água por uns dias, deixando a população em alerta.<br />
Agora, depois de tanta tristeza de ver milhares de peixes e capivaras mortas, o que resta é recolher o que restou. Desde sábado (22/11) as prefeituras de Volta Redonda e Barra Mansa estão num trabalho ininterrupto de recolhimento dos peixes, que já estava causando forte mau cheiro.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
Nach der Menge an toten Fischen und Tieren läßt sich abschätzen, dass es zehn Jahre oder mehr dauern wird, bis all das Leben wieder zurückkehren wird, wie es früher war. Die Chemikalie Endosulfan, die für die Herstellung von Insektiziden benutzt wird, wird gebraucht von der Fabrik in Resende. Der Unfall hat für noch mehr Unruhe gesorgt, da die Zu- und Abwasserdienste die Wassergewinnung einige Tage lang angehalten haben, was die Bevölkerung alarmiert hat.<br/><br />
Nach soviel Trauer über tausende von toten Fischen und Wasserschweinen bleibt uns nun, einzusammeln, was übrigbleibt. Seit Samstag dem 22.11. sammeln die Stadverwaltungen von Volta Redonda und Barra Mansa pausenlos Fische, die schon einen üblen Geruch verbreiten.</div>
<p><img class="size-full wp-image-53755" title="dsc09408" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09408.jpg" alt="" /></p>
<p>Ein totes Wasserschwein von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/capivara-e-tartaruga-tambm-vtimas-da.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Das Leck wurde entdeckt nach einer Untersuchung der Umweltbehörde von Rio de Janeiro, die von einem Massenfischsterben in den Flüssen Pirapetinga und Paraiba do Sul alarmiert wurde. Die Firma Servatis in Resende, die für die Düngerfabrik verantwortlich ist, gestand zu, dass 1500 Liter Endosulfan ausgeflossen seien und gab an, dass dies durch <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=48">menschliches Versagen beim Anschließen eines Tanklastwagen</a> [pt] verursacht worden sei. In einem Post mit dem Titel &#8220;Kein Risiko außer dem Tod&#8221; hinterfragt <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/alm-da-morte-nenhum-risco.html">Vitor Menezes</a> [pt] die Stellungnahme der Firma, die kaum einen Tag nach dem Unfall behauptete, die Situation sei unter Kontrolle:</p>
<blockquote><p>A empresa Servatis, responsável pelo vazamento do pesticida endosulfan no rio Paraíba do Sul, afirmou <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=31">aqui</a> em seu site que, de acordo com a sua gerência de meio ambiente, a concentração do produto no rio havia caído a zero e não havia &#8220;mais risco à fauna&#8221;. Os peixes do <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/vida-agoniza-no-paraba.html">post abaixo</a> não devem ter recebido o recado.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die Firma Servatis, verantwortlich für das Auslaufen des Pestizids Endosulfan in den Fluss Paraíba do Sul, bestätigte <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=31">hier</a> [pt] auf ihrer Website, dass nach Auskunft ihres Umweltmanagements, die Konzentration der Chemikalie im Fluss auf null gefallen sei und es „kein Risiko mehr für die Fauna“ gäbe. Die Fische <a href="http://urgente.blogspot.com/2008/11/vida-agoniza-no-paraba.html">im folgenden Post</a> haben diese Nachricht wohl nicht erhalten.</p>
</div>
<p><img class="size-full wp-image-53756" title="dsc09113-2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09113-2.jpg" alt="" /></p>
<p>Tote Fische, fotografiert von Ricardo Terra, Lehrer für Umweltingenieurwesen, von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/sem-palavras.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Wie später entdeckt wurde, waren mehr als die von Servatis genannten 1500 Liter des Insektizids Endosulfan ausgelaufen. Das Produkt war bei der Entladung eines Tanklasters mit 30000 Liter Kapazität ausgelaufen, aber nur 12000 Liter  vermischt mit Regenwasser konnten in den Auffangbecken der Firma zurückgewonnen werden. Servatis gab später zu, das mindestens 8000 Liter ausgelaufen seien - im Gegensatz zu dem, was es eine Woche vorher hatte verlautbaren lassen. Rechtsanwalt und Umweltschützer <a href="http://luizfelipemunizdesouza.zip.net/arch2008-11-16_2008-11-30.html#2008_11-27_20_07_57-117598288-0">Luiz Felipe Muniz de Souza</a> [pt] kommentiert die Konsequenzen für die Menschen vor Ort:</p>
<blockquote><p>Várias comunidades pesqueiras afetadas estão impedidas de trabalhar e nem sabem ao certo quando poderão retornar, pois a ação do inseticida, mesmo tão distante do ponto em que foi despejado pelos criminosos, e mesmo estando tão diluído – devido ao volume do próprio Rio Paraíba do Sul e devido ao volume d’água das intensas chuvas regionais –, continua provocando mortandade de peixes em toda a foz do Paraíba do Sul, e nas praias do município de São João da Barra e de São Francisco do Itabapoana. Os criminosos ambientais, que inicialmente se omitiram e mentiram sobre a quantidade do produto arremessado no rio, depois admitiram que foi uma quantidade 10 vezes maior do que a declarada, diante de tantos peixes mortos!</p>
</blockquote>
<div class="translation">Mehrere betroffene Fischergemeinden wurden am Arbeiten gehindert, und sie wissen nicht, wann sie ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können, da die Wirkung des Insektizids selbst weit entfernt von dem Punkt, wo es von den Kriminellen ausgekippt wurde, und selbst so verdünnt - durch die Wassermassen des Paraíba do Sul und durch die Massen von Regen in der Gegend - weiterhin den Tod von Fischen an der ganzen Paraíba-do-Sul-Mündung und an den Küsten von São João da Barra und von São Francisco do Itabapoana verursacht. Die Umweltkriminellen, die zuerst nichts getan und über die Menge der in den Fuß gekippten Chemikalien gelogen hatten, gaben zu, dass es eine zehn Mal größere Menge als angegeben war, angesichts so vieler toter Fische!</div>
<p><img class="size-full wp-image-53758" title="dsc09219" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09219.jpg" alt="" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Photo from <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/">Blog do Roberto Morais</a></span></p>
<p>Servatis erhielt eine Strafe von 33 Millionen R$  (ungefähr 10 Millionen €), <a href="http://www.portalmax.com.br/servatis/ver_noticias.php?id=39">wogegen das Unternehmen Widerspruch eingelegt hat</a> [pt], und eine 20-tägige Betriebsperre. Der Betrieb wurde am heutigen 9. Dezember wieder in allen Abteilungen aufgenommen, mit Ausnahme der Endosulfanproduktion. <a href="http://biotribo.blogspot.com/2008/12/servatis-volta-operar-nesta-tera-feira.html">BIOTRIBO</a> [pt] reagiert auf die Nachrichten:</p>
<blockquote><p>Mais uma vez o poder público zomba de nós! Sem que nada tenha sido feito para minimizar os danos ao Rio Paraíba a empresa “Servatis volta a operar nesta terça-feira” (&#8230;) Em menos de um mês, desde o acidente ambiental, a auditoria realizada por empresa privada solicitada pela SEA foi rapidamente concluída, e sem que houvesse tempo hábil para a realização de uma segunda auditoria ou para que se analisasse a fundo o conteúdo do documento - medidas que poderiam dar mais garantias sobre os processos e ajustes da empresa para a segurança da população - a Servatis abre!</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ein Mal mehr treibt die Staatsmacht mit uns ihre Späße! Ohne irgend etwas zu tun, um den Schaden am Paraíba zu verringern wird die Firma „Servatis ihren Betrieb diesen Dienstag wieder aufnehmen“ (&#8230;) Noch nicht einmal einen Monat nach dem Umweltunfall wurde der Audit einer Privatfirma im Auftrag der Umweltbehörde SEA rasch abgeschlossen, ohne dass Zeit für einen zweiten Audit oder eine gründlichere Analyse des Dokuments geblieben wäre - Maßnahmen, die mehr Sicherheit für die Prozesse und Einstellungen des Unternehmens hätten garantieren können - Servatis macht auf!</div>
<p><img class="size-full wp-image-53757 aligncenter" title="dsc09421" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09421.jpg" alt="" /></p>
<p>Eine tote Schildkröte, von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/ainda-en-guandu-mais-consequncias-da.html">Roberto Morais&#39;</a> Blog</p>
<p>Der Blog <em><a href="http://atrolha.blogspot.com/2008/11/ainda-sobre-o-rio-paraba-lei-os.html">A TroLhA</a></em> [pt] drückt die Gefühle aus, dass die brasilianische Umweltgesetzgebung mit zweierlei Maß mist:</p>
<blockquote><p>O aparato de fiscalização ambiental quando se trata da persecução das medidas de controle e defeso de espécies (alías, necessárias), tem se mostrado eficiente em coibir as infrações cometidas por pescadores e populações que dependem dessa atividade, e que geralmente, ocupam os andares mais baixos da nossa pirâmide social&#8230; Por outro lado, quando se trata de estender essa eficiência aos empresários e industriais, que exploram atividades econômicas que trazem sérios riscos ao ecossistema no qual estão inseridos, nossos órgãos ambientais são de uma leniência e ineficácia vergonhosa&#8230; Direito a propriedade e a livre iniciativa não podem se sobrepor ao direito a vida&#8230;Bom, pelo menos não deveriam&#8230;</p>
</blockquote>
<div class="translation">Der Apparat der Umweltpatrouillen hat - soweit es um (leider notwendige) Maßnahmen zur Kontrolle und Schutz von [bedrohten] Arten geht - sich darin als effizient erwiesen, Vergehen zu verhindern von Fischern und von Menschen, die von dieser Tätigkeit abhängig sind, und die im Allgemeinen die untersten Schichten unserer Gesellschaftspyramide bevölkern&#8230; Auf der anderen Seite, wenn es darum geht, diese Effizienz auf die Unternehmer und Industriellen auszudehnen, die Geschäften nachgehen, die ernsthafte Risiken für die Ökosysteme nach sich ziehen in die sie eingefügt werden, sind unsere Umwelt-Behörden von einer schändlichen Milde und Ineffizienz&#8230; Das Recht auf Eigentum und freies Unternehmertum kann dem Recht auf Leben nicht übergeordnet sein&#8230; Gut, mindestens sollte es das nicht&#8230;</div>
<p><a href="http://ruicamejo.blogspot.com/2008/11/empresa-que-derramou-inseticida-no-rio.html">Rui Camejo</a> [pt] erinnert uns daran, dass dies nicht das erste Mal war, dass Servatis die Umwelt geschädigt hat. Nach Auskunft des Bloggers, war genau diese Firma vor ungefähr drei Jahren verantwortlich für das Auslaufen des Insektizids <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dimethoat">Dimethoat</a>. Der Blogger <a href="http://norrivalduarte.blogspot.com/2008/11/empresa-que-derramou-inseticida-no-rio.html">Norival Duarte</a> gibt diesen Post wieder und kommentiert weiter:</p>
<blockquote><p>E essa denúncia não deve se limitar a essa fronteira, à foz desse afluente: deve ser estendida a toda a bacia hidrográfica desse que é, seguramente, um dos mais importantes rios do Brasil, dada a sua relevância nos aspectos sociais e econômicos de toda a região que ela tão generosamente abraça.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Und diese Anklage sollte nicht auf diese Grenze beschränkt sein, auf die Mündung des Nebenflusses: sie sollte auf das ganze Flussgebiet ausgedehnt werden, einem der wichtigsten für Brasilien, da es so wichtig in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht ist für die ganze Region, die es so großzügig umarmt.</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-53761" title="dsc09216" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09216.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53760" title="dsc09299-2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09299-2.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53762" title="dsc09265" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/dsc09265.jpg" alt="" /><img class="alignnone size-full wp-image-53763" title="pb260117" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/pb260117.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Fotos vom <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/">Blog von Roberto Morais</a></strong></p>
<p>Der Fluss Paraíba do Sul, der durch die Vereinigung der Flüsse Paraibuna und Paraitinga entsteht, beginnt in der Serra da Bocaina im Bundesstaat São Paulo und läuft 1120 km bis zur Mündung in Atafona [bei São João da Barra] im Norden des Bundesstaats Rio de Janeiro. Das Einzugsgebiet des Paraíba do Sul erstreckt sich über drei Bundesstaaten São Paulo, Minas Gerais und Rio de Janeiro und wird mit ungefähr 57000 km² als eines der drei flächengrößten Fluß-Einzugsgebiete angesehen.</p>
<p>Endosulfan, dass in vielen Ländern der Welt verboten ist, wird häufig verwendet, um eine Vielzahl von Insekten und Milben unter Kontrolle zu halten. In Europa ist sein Gebrauch verboten und die <a href="http://www.ejfoundation.org/page246.html">Environmental Justice Foundation</a> führt eine Kampagne, die die Leute dazu bewegen soll, Druck auf ihre nationalen Regierungen auszuüben, Endosulfan zu verbieten und diese Chemikalie auf die Liste der Stockholmer Konvention zu setzen [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Konvention">Wikipedia</a> und <a href="http://www.pops.int/">Website der Stockholmer Konvention</a> ].</p>
<p><img class="size-full wp-image-53764" title="acidente" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/acidente.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Photo vom Blog von <a href="http://robertomoraes.blogspot.com/2008/11/ainda-en-guandu-mais-consequncias-da.html">Roberto Morais</a></strong></p>
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		<title>Singapur: Hilfe für Myanmar</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/08/singapur-hilfe-fur-myanmar/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonPreetam Rai  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Burmesen, die in Singapur leben, haben eine erste Hilfslieferung für die Opfer des Zyklons abgesendet.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/preetam/">Preetam Rai</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/08/singapore-supplies-to-myanmar/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Burmesen, die in Singapur leben, haben eine erste <a href="http://cyclonerelief.wordpress.com/">Hilfslieferung</a> für die Opfer des Zyklons abgesendet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Südostasien: Steigender Reispreis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMong Palatino  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/12/southeast-asia-rising-price-of-rice/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. <em>Asia 2008</em> <a href="http://wardsan.travellerspoint.com/29/">schreibt</a> über den Wert des Reises in Indochina:</p>
<blockquote><p>In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach &#8220;wie geht&#39;s dir?&#8221;. In Vietnam ist es höfflich, vor jeder Mahlzeit zu sagen, &#8220;bitte iss Reis&#8221; (mơi ăn cơm) - auch, wenn es nur Nudeln gibt. Hier gibt es sogar Eis mit Reisgeschmack. Das ist gar nicht schlecht.</p></blockquote>
<p>In Brunei glaubt man, dass Reis nicht nur satt macht. Die Alten ermahnen die Kinder, ihren Reis bis zum letzten Korn aufzuessen, weil der Reis sonst weinen würde. Michael Tan <a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20080404-128242/Rice">schreibt</a> über die Bedeutung des Reises für die Kultur der Filipinos. <em>Lovely Laos</em> <a href="http://www.jacsjourney.com/?p=115">zitiert</a> einen Kolonialherren, der einmal sagte: &#8220;Die Vietnamesen pflanzen Reis, die Kambodschaner sehen ihn wachsen und die Lao hören ihm beim wachsen zu&#8221;.</p>
<p>Reis ist auch eine strategisch wichtige Ware. In vielen Ländern kann eine Reisknappheit zu Panik und Unruhe führen. In Südostasien machen sie viele Menschen sorgen, weil berichtet wird, dass der Reispreis steigt und der Nachschub knapp wird. Die Regierungen beruhigen ihre Wähler uns sagen, der Preis werde sich bald stabilisieren und es werde zu keiner Knappheit auf den lokalen Märkten kommen.</p>
<p><em>Singapore Short Stories</em> <a href="http://singaporeshortstories.blogspot.com/2008/04/ricing-rising-cost.html">nennt die Gründe</a>, warum der Reis heute teuer ist:</p>
<blockquote><p>1) Der hohe Ölpreis - 100$ pro Barrel bei steigender Tendenz - spielt bei dieser Kriese eine wichtige Rolle, weil der die Kosten für Dünger und Transport steigen lässt.</p>
<p>2) In Südostasien haben die Ernten unter  Krankheiten, Gewittern und einem außergewöhnlichen 45tägigen Käteeinbruch, der sich Anfang des Jahres von China nach Vietnam zog, gelitten. Dazu kamen Überflutungen in Vietnam und auf den Philippinen</p>
<p>3) Der Reisexport mittlerer Güte von Thailand, dem wichtigsten Reisexporteur, kostet nun 760$ pro Tonne - Ende letzen Jahres waren es nur 360$ gewesen.</p></blockquote>
<p><em>Precious Kingdoms</em> <a href="http://preciouskingdom.blogspot.com/2008/04/fear-of-rice-riots-as-surge-in-demand.html">zitiert</a> einen Artikel, der sich mit den Auswirkungen des Preisanstiegs befasst:</p>
<blockquote><p>33% Anstieg der Ausgaben von Philippinen für vietnamesischen Reis</p>
<p>3 Milliarden Menschen weltweit, die auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen sind.</p>
<p>40% Anstieg des thailändischen Reispreises in diesem Jahr.</p>
<p>19,2% Anstieg der Preise für Verbraucher in Vietnam.</p>
<p>8,4% höhere Lebensmittelpreise auf den Philippinen als vor einem Jahr.</p>
<p>854 Millionen Menschen, deren Versorgung mit Lebensmitteln unsicher ist.</p>
<p>1 Milliarde Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben - definiert als &#8220;absolute Armut&#8221;.</p></blockquote>
<p>Kein Land der Welt importiert so viel Reis wie die Philippinen. Arnold Padilla <a href="http://arnoldpadilla.wordpress.com/2008/03/28/notes-on-the-rice-crisis/">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p> Der Lieferrückstand und die hohen Preise treffen vor allem die Armen. Die Reichen haben die zusätzlichen Mittel um viel Reis zu kaufen, auch wenn die Preise steigen. Aber die meisten Familien können sich (wenn überhaupt) gerade die nächste Mahlzeit leisten.</p></blockquote>
<p><em> Indonesia First</em> <a href="http://indonesiafirst.com/2008/03/horee-indonesia-got-rice-surplus-but-dont-hurry-to-export/">zitiert</a> einen Minister, der behauptet, der Reis in Indonesien läge knapp unter dem Preis auf dem Weltmarkt. <em>Humbahas</em> <a href="http://humbahas.blogspot.com/2008/03/1-million-ton-of-indonesian-rice.html">schreibt</a>, die Regierung würde keinen weiteren Reis importieren, weil man - zusammen mit den Rücklagen aus dem letzten Jahr - noch über einer Millionen Tonnen Reis gelagert hat.</p>
<p>Manjaku Sayang <a href="http://manjakusayang.blogspot.com/2008/04/rice-crisis-or-reality-check.html">führt aus</a>, wie die Armen unter teurem Reis leiden würden:</p>
<blockquote><p>Was bedeutet das alles für uns, die wir eingefrorenen Reis bezahlen können? Für die wohlhabenden Konsumenten der Mittelschicht, für die hohe Reis- und Weizenpreise eine kleine Unannehmlichkeit sind? Aber für die Armen, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, werden die hohen Preise ein Desaster werden.</p></blockquote>
<p><em>Exegesis</em> ist <a href="http://patunru.blogspot.com/2008/04/politics-of-rice-28.html">enttäuscht</a> von der Reispolitik der indonesischen Regierung. Auch <em>Cafe Salemba</em> ist <a href="http://cafesalemba.blogspot.com/2008/04/which-rice-price-is-which.html">frustriert</a>:</p>
<blockquote><p>Als vor einigen Monaten der eigene Reis - wegen Knappheit - teuer und der Weltpreis niedrig war, haben wir nicht importiert, weil manche sagten, es würde den Bauern schade, auch wenn die meisten Konsumenten sich den günstigen Importreis gewünscht hätten. Nun wird bei uns geerntet, der Preis ist niedrig, aber der Exportwert hoch. Wir exportieren aber nicht, weil manche lieber einen großen Vorrat horten wollen um die Konsumenten zu schützen - auf Kosten der Bauern, die am Export gut verdienen würden. Wer soll also nun geschützt werden? Konsumenten oder Bauern? Ich versteh das nicht so recht &#8230;</p></blockquote>
<p><em>Simply Jean</em> <a href="http://blog.simplyjean.com/2008/04/04/have-you-bought-your-rice-yet-its-all-gone-now/">beobachtet</a>, dass die Menschen in Singapur wie verrückt den Reis aufkaufen. <em>Nightorchild&#39;s garden</em> <a href="http://neshha01.blogspot.com/2008/04/rice-price.html">sieht</a> die Reishändler als Gewinner, weil sie nur ihren Reis zurückhalten müssen und zusehen können, wie der Preis steigt. <em>Blabbering blog of blogging blogger</em> <a href="http://yanyanyanyanyan.wordpress.com/2008/04/05/baffling-news/">erinnert daran</a>, dass die Reisreserven den Preis nicht niedrig halten können, weil der Preis wohl vorerst nicht günstiger werden wird.</p>
<p><em>In passing - malaysian</em> <a href="http://idrus.blogspot.com/2008/04/of-rice-and-malaysian.html">schreibt</a> an alle Landsleute:</p>
<blockquote><p> Wenn davon berichtet wird, dass es irgendwo auf der Welt einen Reismangel gäbe, fürchten wir sofort, dass auch bei und der Reis knapp wird. Die Behörden beschwichtigen, es gäbe ausreichende Vorräte im Land. Nehmt es also leicht und genießt dieses wundervolle Korn, dass wir Reis nennen.</p></blockquote>
<p><em>Tangents</em> macht einen <a href="http://thoughtsintangents.blogspot.com/2008/04/forget-about-cooking-oil-rice-rice-my.html">Vorschlag</a>, wie man die Reissubventionen in Malaysia ausbauen könnte:</p>
<blockquote><p> Aus den Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen für Zucker oder Öl, sowie aus langfristigen Einsparungen im Gesundheitssystem könnte die Regierung die Subventionen für Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl stützen. Reissubventionen sind aus zwei Gründen sinnvoll: Stratgeisch wird die Versorgung sichergestellt und gleichzeitig werden die armen Farmer gefördert.</p></blockquote>
<p><em> Tonyhiicon</em> <a href="http://wwwtonyhii.blogspot.com/2008/04/rice-is-gonna-to-be-priceier.html">schreibt</a> über die ersten Reaktionen der Malaysier auf die Berichte über den Reismangel:</p>
<blockquote><p> Der Markt wurde schlagartig kühler, die meisten Konsumenten wahren verdrossen. Man fürchtete nicht nur den Preis, sondern auch einen möglichen Mangel an Versorgung. Zum Glück ist Reis in Malaysia ein kontrolliertes Gut.</p></blockquote>
<p><em>Words from Malaysia</em> <a href="http://angieyong.blogspot.com/2008/04/how-to-cope-with-rice-shortage.html">weißt darauf hin</a>, dass es gesund ist, weniger Reis zu essen</p>
<blockquote><p> Aus strategischen und gesundheitlichen Gründen, sollten wir unseren Reiskonsum auf ein Minimum beschränken. Reis mag gut für unsere Geschmacksknospen sein, aber nicht für unsere Körper. Korn wie Reis, Weizen und Mais sind sogar schlimmer als Zucker.  Chemisch gibt es keinen Unterschied zwischen Reis und Zucker. Beim verdauen wird er zu Zucker. Eine Schüssel mit gekochtem Reis hat so viele Kalorien von 10 Teetassen voller Zucker. Ganz egal, ob der Reis weiß, braun oder organisch ist. Brauner Reis hat mehr Ballaststoffe, ein bisschen Vitamin B und Mineralien, aber er hat ebenso viele Kalorien.</p></blockquote>
<p><em> Straight Talk</em> hat <a href="http://khookaypeng.blogspot.com/2008/04/acute-food-shortages.html">Tipps</a> für die Regierung:</p>
<blockquote><p> - Managt die internen Ressourcen besser, um Verschwendung zu vermeiden, und verteilt mehr an die Armen, um die gestiegenen Lebenskosten aufzufangen.</p>
<p>-  Unterstützt die lokale Produktion von z.B. Geflügel, Gemüse, Früchte und Reis.</p>
<p>- Schafft ein Kommitte für die Belange der neuen urbanen Armutsschicht.</p>
<p>- Überarbeitet das Subventionssystem, um die knappen Mittel besser genutzt werden.</p>
<p>- Schafft einen Plan für den Fall, dass Reis tatsächlich knapp wird.</p></blockquote>
<p><em>MangoZeen</em> <a href="http://www.mangozeen.com/asian-rice-crisis.htm">berichtet</a>, in Kambodscha hätte die Reiskriese dazu geführt, dass Spekulaten auf eine baldige Knappheit setzen und den Reis aufkaufen. <em>The Mirror</em> schreibt, <a href="http://cambodiamirror.wordpress.com/2008/04/04/thursday-342008-water-should-not-be-stirred-up-to-be-dirty-demonstration-against-increasing-prices-of-goods-is-not-a-solution/">die Opposition profitiere</a> durch Demagogie. <em>Kl Media</em> <a href="http://ki-media.blogspot.com/2008/03/hun-sen-rice-price-increase-instigated.html">zitiert</a> den kambodschanischen Politiker Hun Sen:</p>
<blockquote><p>Hun Sen sagte 2000-2001, als es in Kambodscha eine große Flut gab, der Reispreis  würde steigen, aber er blieb stabil. Beim aktuellen Preisanstieg kommt zum Tragen, dass der kambodschanische Reis der günstigste in der Region ist, und sogar Malaysia und die Philippinen werden vielleicht bei uns einkaufen. Auch Thailand und Vietnam importieren unseren Reis. Hun San fügte hinzu: &#8220;Ist der Reis schon knapp in Kambodscha? Weil unehrliche Menschen am Markt Gerüchte über einen Reismangel verbreiten&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Brunei Lifestyle</em> ist <a href="http://chittychat.wordpress.com/2008/04/09/a-grain-of-rice/">froh</a>, dass das Land derzeit genug Reis gelagert hat, und dass die Preise nicht gestiegen sind, seit die Regierung den Preis subventioniert.</p>
<p><em>Vietnam Business Finance</em> <a href="http://www.vnbusinessnews.com/2008/03/price-of-vietnamese-rice-higher-than.html">schreibt</a>, vietnamesischer Reis sei teurer als der aus Thailand. <em>Magnoy Samsara</em> <a href="http://magnoysamsara.blogspot.com/2008/04/rice-bandits-scare-thailand.html">warnt</a> vor Reis-Banditen. <em>Burma News</em> <a href="http://myamarnews.blogspot.com/2008/04/rice-price-increase-hits-burma.html">schreibt</a>, trotz der dramatischen Preissteigerung gäbe es keine direkte Angst vor einer Kriese, da der meiste Reis in Myanmar aus eigenem Anbau stammt.</p>
<p><em>Chao-Vietnam</em> <a href="http://chao-vietnam.blogspot.com/2008/04/vietnam-extends-rice-export-ban-through.html">erklärt</a>, warum Vietnam Reisexport verboten hat:</p>
<blockquote><p> Vietnam hat den Reishandel bis Juni gesperrt, um den nationalen Preis zu stabilisieren und die zweistellige Inflation zu zähmen. Die Kälteperiode, die Anfang des Jahres die Landwirtschaft im Norden beschädigt hat, sowie die Inflation haben Hanoi veranlasst, das Korn zurück zu halten.</p></blockquote>
<p><em>Thailand Crisis</em> <a href="http://thaicrisis.wordpress.com/2008/04/11/rice-crisis-market-mechanisms-not-speculation/">lobt</a> einen Staatssprecher, weil der die Gründe erklärt hat, warum der Preis steigt:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschuldigen die horten und spekulieren ist einfach und kann sich politisch auszahlen. Aber die gegenwärtige Krise hat weit komplexere Ursachen. Wenn jemand über den Preis auf dem Weltmarkt spricht, die Nachfrage und Bevölkerungswachstum - dann ist das etwas neues. Und mutig.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
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		<title>Ägypten: Ein Streik rüttelt auf</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonEman AbdElRahman  &#183; Übersetzt von Malgorzata Porzezynska &#183;  engl. Originalartikel 
In Ägypten wurden am Sonntag um die 500 Menschen verhaftet, als die Polizei einen Generalstreik gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.
Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks Facebook verbreitet wurden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/eman-abd-al-rahman/">Eman AbdElRahman</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/malgorzata-porzezynska/'>Malgorzata Porzezynska</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/07/egypt-a-wake-up-strike/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In Ägypten wurden am Sonntag um die <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=a47Lg9rBLPFA&amp;refer=home">500 Menschen verhaftet</a>, als die Polizei einen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/05/egypt-gears-up-for-a-general-strike-sunday/">Generalstreik</a> gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.</p>
<p>Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703">Facebook</a> verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag hinweg über Verhaftungen und die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.</p>
<p>Der Streik, der in ganz Ägypten stattfand, spaltete die Meinungen zwischen denen, die seinen Erfolg bestätigten und anderen, die seinen Abbruch oder sogar sein Scheitern bekannt gaben. Viele Menschen nahmen von Zuhause aus an dem Ereignis teil und mieden den Sandsturm, der an dem Tag aufkam, oder weil sie einfach die befürchteten gewalttätigen Zusammenstöße auf den Straßen fürchteten.</p>
<p>Zeugen berichteten von wenig Verkehr auf den Straßen, die von Polizeiautos gesäumt und voller Polizisten in Zivil waren. Den ganzen Tag über kamen neue Meldungen auf Twitter, Facebook und Blogs über Verhaftungen von Protestierenden, Politikern und Bürgern, inklusive Bloggern.</p>
<p><a href="http://news-lab.net/blog/2008/04/06/what-happened-in-the-strike-today/"><em>SA</em></a> schreibt, „was während des heutigen Streiks passiert ist“:</p>
<blockquote><p>„Ich komme gerade nach einem langen Tag nach Hause. Und ich wurde fast verhaftet. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hörten nicht auf, die Aktivisten zu behelligen und anzugreifen.<br />
Seit gestern Abend verhaften sie viele Aktivisten, auch heute noch.<br />
Ich war seit 11 Uhr vormittags am Tahrir Square und dort waren so viele Soldaten und Sicherheitsleute in zivil. Sie belästigten jeden, fragten nach Personalien und versuchten, uns wegzuschieben.<br />
Drei junge Studentinnen der American University in Cairo (AUC) nutzten Brote als Symbol für ihren Protest, was den Sicherheitsleuten nicht passte. Viele Soldaten attackierten die jungen Frauen.<br />
Eine Frau mit zwei Kindern versuchte, den Studentinnen zu helfen, aber sie wurde von der Polizei festgenommen.<br />
Die zwei kleinen Jungen standen allein da und weinten, weil ihre Mutter weg war.<br />
Am Tahrir Square wurden auch einige Frauen verhaftet. Sie wurden von Polizisten eingekreist, aber ich und andere AUC-Studenten blieben außerhalb dieses Kreises und forderten die Polizisten auf, sie freizulassen. Wir bewegten uns nicht, bis sie frei waren.“</p></blockquote>
<p>Sie fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>„Im Stadtzentrum vor dem Juristenverband sah ich, wie die Leute auf der Straße sich der Demonstration in dem Gebäude anschlossen. Wir riefen draußen auf der Straße: „Nieder mit Hosni Mubarak“, aber Dutzende Soldaten rannten mit Schlagstöcken hinter uns her und versuchten, uns anzugreifen. Ich filmte mit meiner Kamera, als ein Polizist mich festnahm und meine Kamera und mein Handy konfiszieren wollte. Aber Gott sei Dank kam ein französischer Journalist und sagte, ich sei seine Assistentin, so dass ich nach einer Diskussion von 15 Minuten gehen konnte.<br />
Bis jetzt haben sie mehr als 100 Menschen verhaftet. Aber viele Ägypter nahmen am Streik teil, indem sie zuhause blieben.<br />
Die Botschaft des Regimes war eindeutig: „Keine freie Meinungsäußerung“.<br />
Ich frage mich, wo Mubarak, der Diktator, sich heute versteckt hat.<br />
Die Polizei war heute sehr aggressiv, aber wir haben bis zum Ende standgehalten. Für mich ist der heutige Tag ein Sieg gegen Korruption, Misshandlung, Folter und Diktatur.“</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/arabawy/2008/04/06/police-abort-mahalla-strike/"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> und <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/04/06/the-game-is-on/">Sandmonkey</a> gaben regelmäßige Updates, aber der Star des Tages war ein <a href="http://6april08.blogspot.com/">neuer Blog</a> [ar], der von Aktivisten eingerichtet wurde, die die Menschen dazu aufriefen, ihre Geschichten, Fotos und Videos einzusenden, die die Ereignisse des Tages dokumentieren. <em><a href="http://tadamonmasr.wordpress.com/">Tadamon Masr</a></em> bot seinen Lesern ebenfalls regelmäßige Updates über das Geschehen des Tages. Während dieser Beitrag geschrieben wurde, wurden beide Blogs noch aktualisiert.</p>
<p><a href="http://stranger2day.blogspot.com/2008/04/httpnews.html"><em>Ghariba</em></a> hat genaue Details der Ereignisse aufgeschrieben, BBC Arabic zitiert und Videos der Zusammenstöße in El Mahala beigefügt, wo sich die Textilfabriken und das Herz des Streiks befanden – chaotische Szenen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die BBC-Korrespondentin Azza Muhiydin zitierte die Sicherheitskräfte, die von 207 Verhafteten in Kairo, Giza, Alexandria, Al Buhaira und Qana sprechen. Unter ihnen sind Mitglieder von Al Ghad, Al Nasseri, Al Tajamua’ und der Kifaya-Bewegung sowie der Generalsekretär der Arbeiterpartei Magdi Ahmed Hussain.</p></blockquote>
<p>In Mahala standen die Ereignisse wörtlich in Flammen. Anders als bei den friedlichen Demonstrationen in den Großstädten wie Kairo, die von Verhaftungen und gelegentlichen Belagerungen von der Bereitschaftspolizei wie z. B. vor dem Juristenverband verdorben wurden, gab es in Mahala gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und der Polizei. Zeugen bestätigten auch, dass zwei Personen umgekommen seien, darunter ein 9-jähriges Kind. Es gab keinen Strom, eine Tankstelle stand in Flammen und in einige Geschäfte wurde eingebrochen.</p>
<p><em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/mahla-on-fire.html">Zeinobia</a> </em>schreibt in ihrem Bericht „Mahala in Flammen“:</p>
<blockquote><p>„Das großartige Mahala steht zurzeit in Flammen. Alle Straßen zur wichtigsten Stadt für die Textilindustrie im Nahen Osten sind gesperrt und sogar Züge werden in andere Städten des nördlichen Deltas umgeleitet.<br />
Wir bekamen die ersten Meldungen um ca. 18 Uhr, dass Mahala wörtlich in Flammen steht. Jemand schickte eine E-Mail mit den Fotos in der Diapräsentation unten und beschrieb die Stadt als das ägyptische Gaza.<br />
Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein – es kam zu schlimmen Verletzungen. Die Lage uferte aus, als zwei Menschen getötet wurden und zu den ersten Märtyrern des 6. April wurden, die ich nie vergessen werde. Das erste Opfer war ein 20-jähriger Mann und das zweite ein 9-jähriger Junge. „Merkwürdigerweise wurde heute in Gaza auch ein Junge getötet!!“ Ja, es ist leider wahr.<br />
Die Menschen wurden wütend, mehr Zusammenstöße. Leider waren diejenigen, die in die Kämpfe verwickelt waren, Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Es wurden Waffen wie die regionalen Kurzschwerter benutzt. In den Straßen loderten Feuer.<br />
Jetzt ist die Stadt von Sicherheitskräften belagert.“</p></blockquote>
<p>Trotz der Niederschlagung war eine neue <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=30053505614&amp;ref=nf">Facebook-Gruppe</a> gestern Abend aktiv. Darin wurde eine Aufforderung zu einem neuen Streik am 4. Mai veröffentlicht. Der Tag fällt mit dem Geburtstag des ägyptischen Präsidenten zusammen. Die Gruppe hat bis jetzt 1300 Mitglieder angezogen. Dies ist ein Entwurf der ersten Forderungen für den kommenden Streik:</p>
<blockquote><p>1. Am 4. Mai: friedlicher Streik und friedliche Demonstrationen.<br />
2. Niemand soll in der ersten Maiwoche Fleisch kaufen.<br />
3. Die Demonstrationen werden an bestimmten geheimen Orten abgehalten.<br />
4. Wir treffen uns in Moscheen und Kirchen und marschieren dann zu den großen Plätzen und Straßen.</p></blockquote>
<p>Obwohl es noch zu früh ist, den Erfolg des Streiks am 6. April und seiner Auswirkungen zu bestätigen, hat er mit Sicherheit einen Nerv getroffen. Tausende Menschen mobilisierten sich selbst und nutzten freie Internetanwendungen, um Freiheit, Gleichheit, Demokratie und ein ehrenvolles Leben für sich und die nächsten Generationen in Ägypten zu fordern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blogger bringen Madagaskar ins Rampenlicht</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/09/blogger-bringen-madagaskar-ins-rampenlicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 16:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Madagascar]]></category>
		<category><![CDATA[Malagasy]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Subsahara-Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRezwan  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 

Im letzten Monat wurde Madagaskar von dem Wirbelsturm Ivan heimgesucht, und die Weltöffentlichkeit nahm kaum Notiz davon. Seine Kraft und Zerstörungskraft waren mit der von Hurricane Katrina vergleichbar, trotzdem berichtet Andriankoto von &#8216;Foko Madagascar&#39;, die französische und amerikanische Presse habe kaum berichtet. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/rezwan/">Rezwan</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/07/foko-bloggers-put-madagascar-in-the-spotlight/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/ivan-path.jpg" title="ivan-path.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/ivan-path.jpg" alt="ivan-path.jpg" width="400" /></a></p>
<p>Im letzten Monat wurde Madagaskar von dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cyclone_Ivan">Wirbelsturm Ivan</a> heimgesucht, und die Weltöffentlichkeit nahm kaum Notiz davon. Seine Kraft und Zerstörungskraft waren mit der von Hurricane Katrina vergleichbar, trotzdem <a href="http://www.foko-madagascar.org/2008/02/25/the-cyclonic-season-in-madagascar-deadly-but-with-very-little-press-coverage/">berichtet</a> Andriankoto von &#8216;Foko Madagascar&#39;, die französische und amerikanische Presse habe kaum berichtet. Die madagassischen Blogger machten es sich zur Aufgabe, den Mangel an Informationen auszugleichen:</p>
<blockquote><p> Die Mainstreammedien mögen die Berichterstattung über die Wirbelsturm-Saison im Indischen Ozean aufgegeben haben, aber die Bürgermedien habe <a href="http://www.purplecorner.com/?p=275">die Lücke gefüllt</a> und gaben ihr bestes, um die <a href="http://club.foko-madagascar.org/?p=163">Kommunikation</a> im Land und mit dem Rest der Welt aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Die gemeinsamen Anstrengungen der Blogger in der Berichterstattung über die Folgen des Sturms führten zu einer <a href="http://maps.google.ca/maps/ms?hl=en&amp;gl=ca&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=106168824493180794564.0004467f8779d0b5bc9e3&amp;ll=-18.296807,50.909958&amp;spn=5.165069,9.185943&amp;source=embed">interaktiven Karte</a> mit dem derzeitigen Status vieler Regionen in Madagaskar, sowie <a href="http://www.slideshare.net/mariesophie/laprscyclone-ivan-madagascar">Foto-Vergleiche</a>, die die Ausmaße der Überschwemmungen rund um Antanarivo zeigen.</p></blockquote>
<p>Madagassische Blogger vom <a href="http://club.foko-madagascar.org/">FOKO blog club</a>, einer Initiative von <a href="http://foko-madagascar.org/">FOKO</a>, arbeiteten sehr engagiert. Aus dem <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/foko/2008/02/23/planting-trees-cyclone-ivan-and-foko/">FOKO Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Einer unserer enthusiastischen Blogger, <a href="http://gazetyavylavitra.wordpress.com/">Avylavitra</a> &#8230; überschwemmte uns mit Bildern des Wirbelsturms:</p>
<p><a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/cyclone-ivan.jpg" title="cyclone-ivan.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/cyclone-ivan.jpg" alt="cyclone-ivan.jpg" width="400" /></a></p></blockquote>
<p><em>Avylavitra</em> nutze seine frisch erworbenen Kenntnisse im V-Bloggen, um Videos von den Fluten bei <a href="http://club.foko-madagascar.org/2008/02/20/videos-cyclone-ivan-ikopa-montee-des-eaux/">YouTube</a> zu zeigen.</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/Mh1tH_h-OTY" type="application/x-shockwave-flash" height="355" width="425"></embed><br />
FOKO hatte vergangenen Monat viel zu tun, sie organisierten unter anderem ihre ersten Workshops zum Video- und Foto-Bloggen. <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/foko-23-fev.jpg" title="foko-23-fev.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/foko-23-fev.jpg" alt="foko-23-fev.jpg" width="400" /></a></p>
<p>Als Beispiel für das kommende zeigt Avylavitra bei Flickr Fotos von <a href="http://translate.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.flickr.com%2Fphotos%2F23374141%40N04%2Fpage1%2F&amp;langpair=fr%7Cen&amp;hl=en&amp;ie=UTF8">Aufständen während eines Fußballspiels</a> vor dem Mahamasina Municipal Stadium.</p>
<p>FOKO pflanzte auch <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/blog/2008/03/02/foko-bloggers-plant-trees-in-madagascar/">Bäume</a> in Andranovelona, zusammen mit der Namana SeraSera Youth Group. <em>Avylavitra</em>, Mitglied der Namana SeraSera, hat <a href="http://www.flickr.com/photos/23374141@N04/tags/serasera2008/">Fotos</a> von dem Ereignis gemacht:</p>
<p><a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/tree-planting.jpg" title="tree-planting.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/tree-planting.jpg" alt="tree-planting.jpg" width="250" /></a></p>
<p>Es wurde auch eine Übung zum Kommentieren in Blogs angeboten. Erfahrene Blogger unterstützen Neulinge, indem sie in den Kommentaren Ratschläge geben und zum weitermachen ermuntern. Dies führte zu einer regen Kommentarkultur bei den teilnehmenden Blogs, und die Neulinge blieben am Ball.</p>
<p>Ein Teil dieser Posts aus dem Januar wurden für das internationale Publikum <a href="http://club.foko-madagascar.org/2008/02/09/eng-january-selection/">übersetzt</a>. <a href="http://gazetyavylavitra.wordpress.com/">Gazety_adaladalas</a> Artikel über das willkürliche Parken in Antananarivo rund um die Uhr sollte man nicht verpassen.</p>
<p><a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/tomasina.jpg" title="tomasina.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/tomasina.thumbnail.jpg" alt="tomasina.jpg" align="left" /></a> Trotz des Sturms kümmerte FOKO sich um seine <a href="http://club.foko-madagascar.org/2008/02/22/eng-introducing-toamasina/">Pläne</a>, bald auch in Madagaskars zweitgrößter Stadt Toamasina zu arbeiten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum möchte der Foko Blog Club auch in Toamasina arbeiten? Wir wollen mehr Aufmerksamkeit auf diese sehr dynamische Region lenken, in der es eine sehr erfahrene Jugend und Gemeinschaft gibt, die viele Geschichten zu erzählen hat. Die Toamasina Gruppe wird Aufmerksamkeit auf Umweltthemen lenken, über die weder im Internet noch vor Ort viel gesprochen wird. Mit ihrem charmanten Akzent, der wunderschönen Küste und Freundlichkeit wird uns die Gruppe schnell überraschen!&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://club.foko-madagascar.org/2008/02/27/foko-blog-club-tamatave/">Der Workshop</a> verlief gut, und <a href="http://translate.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.foko-madagascar.org%2F2008%2F02%2F29%2Fmedia-blog-environnement-et-catastrophes%2F&amp;langpair=fr%7Cen&amp;hl=en&amp;ie=UTF8">hier</a> gibt es einen Feed der neu ausgebildeten Blogger aus Toamasina.</p>
<p><a href="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/blog-training.jpg" title="blog-training.jpg"><img src="http://rising.globalvoicesonline.org/files/2008/03/blog-training.jpg" alt="blog-training.jpg" width="400" /></a></p>
<p>Fünf der Posts aus dem Februar wurden auf der Seite des <a href="http://club.foko-madagascar.org/2008/03/02/en-february-translated-posts/">FOKO Blog Club</a> übersetzt. Zwei von ihnen beschreiben, wie schnell die Autoren begonnen haben, sich selbst in ihren Blogs auszudrücken.</p>
<p><a href="http://karenichia.wordpress.com/">Karenichia</a> aus der FBC-Tana-Jugendgruppe schreibt auch weiterhin hervorragende Artikel, und bloggt jetzt auch auf Englisch. Sie spricht über ihre <a href="http://karenichia.wordpress.com/2008/03/04/save-the-malagasy-soatoavina/">Probleme</a> mit der madagassischen Gesellschaft und <a href="http://karenichia.wordpress.com/2008/03/06/hard-to-find-jobs/">fragt</a> sich etwa, &#8220;warum ist es so wichtig für die madagassische Gesellschaft und Wirtschaft, dass Mitarbeiter einige Jahre im Ausland waren?&#8221;.</p>
<p>Derweil hat FOKO die Verbindungen zu den anderen Rising Voices Projekten <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/foko/2008/02/23/planting-trees-cyclone-ivan-and-foko/">gestärkt</a>, aus ihren Erfahrungen gelernt und ihre Tipps für Workshops beachtet. Es wurde Artikel über <a href="http://club.foko-madagascar.org/?p=173">Nari Jibon</a>, <a href="http://club.foko-madagascar.org/?p=160">Hyperbarrio</a> und <a href="http://club.foko-madagascar.org/?p=125">Voces Bolivianas</a> verfasst.</p>
<p>Hery, ein weiteres Mitglied von Serasera Namana, plant, selbst Teenager im bloggen zu unterrichten. Hier gibt es ein <a href="http://club.foko-madagascar.org/?p=129">Interview mit Hery</a> zu ICT und Jugend in Madagaskar.</p>
<p>Mehr Infos zu den spannenden Projekten gibt es im <a href="http://club.foko-madagascar.org/">FOKO Club Blog</a> und im <a href="http://rising.globalvoicesonline.org/foko/">FOKO-Projektblog</a> zu Rising Voices.</p>
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		<title>MENA-Region: Brrr &#8230; Frost im Mittleren Osten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/01/27/mena-region-brrr-frost-im-mittleren-osten/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 20:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kuwait]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Qatar]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Brrr &#8230; Blogs aus dem Mittleren Osten berichten von klirrender Kälte. Was sagen die Blogger aus einer der wärmsten und manchmal auch explosivsten Region dieser Erde über die Kälteperiode?
Katar:
Marjorie in Quatar beschreibt, wie kalt es in einem Land werden kann, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/27/mena-brrrrrrrrrrrrrrits-freezing/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Brrr &#8230; Blogs aus dem Mittleren Osten berichten von klirrender Kälte. Was sagen die Blogger aus einer der wärmsten und manchmal auch explosivsten Region dieser Erde über die Kälteperiode?</p>
<p><strong>Katar:</strong></p>
<p><em>Marjorie in Quatar </em><a href="http://qatar.livejournal.com/274417.html">beschreibt,</a> wie kalt es in einem Land werden kann, in der Heizkörper nicht die Regel sind.</p>
<blockquote><p>Sieben Grad ist sehr kalt in einem Land ohne Heizungen. Ich habe mich gerade mit meiner Katze in eine Decke eingehüllt. Immerhin bin nicht nicht in Riyadh, wo die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt fallen. In den Bergregionen der VAE schneit es sogar!</p></blockquote>
<p><a href="http://danavard.wordpress.com/2008/01/14/rain-in-the-desert/"><em>Dan</em></a> sieht nach neun trockenen Monaten erstmals wieder Regen.</p>
<blockquote><p> In dieser verrückten Wüstenstadt Doha regnet es. Es ist sonderbar angenehm und erfrischend, wenn man nach neun Trockenmonaten in Katar wieder Regentropfen spürt. Zum letzten mal hat es hier im April geregnet. Es ist aber gut, dass das schon so lange zurückliegt - ich hatte vergessen, wie durchgedreht diese Stadt bei Regen ist. Allein gestern habe ich 5 Autounfälle gesehen, normalerweise ist es nur etwa einer am Tag.</p>
<p>Doha ist nicht für Regenwetter gemacht. Straßen werden überflutet, Autofahrer werden - je nach Temperament - wütend oder starr, in die Häuser dringt Wasser und Wind ein. Sogar Mäuse ziehen sich in ihren Bau zurück.</p></blockquote>
<p><a href="http://danavard.wordpress.com/2008/01/14/rain-in-the-desert/">Hier</a> gibt es einige Fotos, die Dan gemacht hat.</p>
<p><a href="http://www.qatarliving.com/node/64730"><em>Ajnas</em></a> verweist bei <em>Qatar Living</em> auf die katastrophalen Folgen des Regens für Verkehrsteilnehmer. Er berichtet:</p>
<blockquote><p>Am ersten Regentag wurde laut der arabischen Tageszeitung Arrayah von 153 Unfällen in Doha berichtet. In Khalifa kam es zu 35 Unfällen. Ein junger Mann wurde verletzt, als er beim Überqueren der Al-Sadd-Straße angefahren wurde.</p>
<p>In Al Rayan gab es 30 Unfälle, 10 davon schwer. Bei den 88 Unfällen in Al Mamoura gab es keine Verletzten.</p></blockquote>
<p><em>Mohamed</em> <a href="http://www.qatarliving.com/node/64350">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Das schlimmste am Regen in der Wüste? Straßen werden zu Schlammlandschaften.</p></blockquote>
<p><strong>Kuwait:</strong></p>
<p>Die Kälte mache <a href="http://www.zdistrict.com/2008/01/13/damn-cold/"><em>ZDistrict</em></a> nicht nur faul, sie sei auch schlecht für die Schaltung seines Wagens:</p>
<blockquote><p> Was hat es mit dieser Kälte auf sich? Wo kam sie her? Ich mag Kälte lieber als Hitze, aber nicht wenn ich Arbeiten gehen muss: Es ist nicht nur schwer, morgens aus dem Bett zu kommen, auch das Auto macht Probleme: Früh morgens ist es mit 4°C verdammt kalt, und ich lege dann immer einen Gang ein und starte den Motor um den Wagen vorzuheizen, aber manchmal ist es so kalt, dass ich den Motor gar nicht erst zum Laufen bekomme.</p></blockquote>
<p><em>Fonzy</em> <a href="http://fonzation.com/blog/2008/01/18/is-it-that-freezing/">zeigt</a> Bilder von gefrorenen Pfützen in Wafra, die er per Mail bekommen hat.</p>
<blockquote><p>Das Meerwasser ist gefroren!! Würde mich nicht überraschen, wenn das wirklich war sein sollte</p></blockquote>
<p><strong>Libyen</strong>:</p>
<p>Schlechtes Wetter hat <a href="http://khadijateri.blogspot.com/2008/01/bad-weather-and-shopping-crisis.html"><em>Khadija Teri</em></a> das Wochenende verhagelt:</p>
<blockquote><p> Meine Pläne für das Wochenende wurden von den Regenmassen vereitelt. Donnerstag hingen wir die meiste Zeit im Haus herum, gingen dann aber Abends doch noch nach Cinnabon.</p>
<p>Freitag wollte ich in die Berge fahren - noch mehr Regen.</p></blockquote>
<p><strong>Irak:</strong></p>
<p>Zum <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/14/iraq-snow-in-baghdad/">ersten Mal</a> seit Ewigkeiten <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/01/14/iraq-videos-of-snow-in-baghdad/">schneit</a> es in Baghdad. <em>Marshmallow26</em> <a href="http://iraqi-roses.blogspot.com/2008/01/let-it-snow.html">schreibt</a> über die Schneeflocken, die die Herzen der Baghdader zum Schmelzen brachten.</p>
<blockquote><p>Der Schnee ist im Irak angekommen. Nicht nur im Norden, sonden unter anderem auch in Baghdad. Wie schön zu wissen, dass der Schnee, eines der Wunder Gottes, so vielen Irakern ein Lächeln schenkte. Es schneit in Baghdad, der Brücke zum Mittleren Osten, während man in London auf den Schnee noch wartet? HUH!!</p></blockquote>
<p>Ganz Abenteurerin überzeugte <em>Marshmallow26</em> ihren Vater von einer zwei-Stunden fahrt nach <a href="http://www.answers.com/topic/sulaymaniyah">Sullymania</a>. Sie teilt mit uns weitere <a href="http://iraqi-roses.blogspot.com/2008/01/let-it-snow.html">Schneebilder</a>.</p>
<p>Zu guter Letzt <a href="http://abuaardvark.typepad.com/abuaardvark/2008/01/snow-varks.html">teilt</a> <em>Marc Lynch</em> Bilder eines Schnee-Erdferkels - ein passendes Ende für diesen Artikel.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/01/snowvark4.jpg" alt="Marc Lynch" /></p>
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