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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Diaspora</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Westsahara: Aminatou Haidar  deportiert</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/21/westsahara-aminatou-haidar-deportiert/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 02:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aminatou Haidar ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko) Am letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. Jillian C. York fasst die Reaktionen der Blogger zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian C. York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/western-sahara-aminatou-haidar-deported/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/aminatou-225x300.jpg" alt="Foto von Aminatou Haidar von saharauiak" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aminatou_Haidar">Aminatou Haidar</a> ist eine führende Aktivistin der Unabhängigkeit von Westsahara (von Marokko). In 1967 geboren, wurde sie von den marokkanischen Behörden für Ihre Aktivitäten im Alter von 20 Jahren “verschwunden”, und tauchte erst drei Jahre später wieder auf. In 2005 wurde Haidar für ihre Teilnahme an einem Protest verhaftet und wegen “Anstiftung zu gewaltsamen Protest Aktivitäten” zu sieben Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. <a href="http://www.amnesty.org/en/library/asset/MDE29/010/2005/en/e8f78dc1-d476-11dd-8743-d305bea2b2c7/mde290102005en.html">Amnesty International</a> hält sie für eine politische Gefangene und stellt die Fairness ihrer Verurteilung und der von 6 Anderen infrage. Seit ihrer Entlassung wurde sie mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Kennedy_Human_Rights_Award">Robert F. Kennedy Human Rights Award</a> geehrt, für den Nobel Friedens-Preis <a href="http://afsc.org/ht/display/ContentDetails/i/15166/pid/449">nominiert</a> und erst kürzlich mit dem <a href="http://www.civilcourageprize.org/honorees.htm">Civil Courage Prize</a> in New York ausgezeichnet, alles für ihre Arbeit, die Menschenrechte in der Westsahara zu verteidigen.</p>
<p>Ohne Rücksicht auf die ihr verliehenen Auszeichnungen, lebte Haidar - bis vor Kurzem - in Marokko, immer in großer Gefahr verhaftet zu werden; bis zum letzten Freitag den 13. November, als sie nach Laayoune (eine Stadt in Westsahara) zurückkehrte, wo sie verhaftet und dann deportiert wurde. <a href="http://www.csmonitor.com/2009/1117/p06s10-wome.html">Laut dem </a><em>‘Christian Science Monitor’</em> hatten die Behörden Einwände dagegen erhoben, dass sie das Zollformular mit “Western Sahara” ausfüllte. Gemäß marokkanischen Beamten hat Haidar ihre marokkanische Staatsbürgerschaft aufgegeben und “freiwillig darauf verzichtet”. Sie wurde dann nach Lanzarote auf den Kanarischen Inseln gebracht, wo sie später aus humanitären Gründen die spanische Aufenthaltsgenehmigung erhielt, laut der spanischen Nachrichtenagentur <a href="http://www.abc.es/hemeroteca/historico-16-11-2009/abc/Nacional/haidar-afirma-que-no-comera-hasta-que-no-le-permitan-regresar-a-el-aaiun_1131506786134.html">ABC</a>.</p>
<p>Pro-Unabhängigkeit <em>Blog Sandblast</em> <a href="http://sandblast-arts.blogspot.com/2009/11/statement-morocco-expels-saharawi.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Sandblast+(Sandblast)&amp;utm_content=Google+Reader">erinnert</a> uns daran, dass Haidar nicht die einzige Dissidentin ist, die für ihre Überzeugung verfolgt wird, und schreibt:</p>
<blockquote><p>Seit dem 6. Oktober sind fünfzehn bekannte Menschenrechts-Verfechter aus Westsahara verhaftet, festgehalten und verhört worden. Davon werden 7 wegen Hochverrat vor ein Militärgericht gestellt, nachdem sie ihre Verwandten in dem Saharawi Flüchtlingslager in SW Algerien besuchten. Diese Saharawis sind als Zielgruppe festgenommen worden, weil sie gegen die Unterdrückung durch die marokkanische Besetzung in ihrem Heimatland protestiert hatten, und für das Recht auf Selbstbestimmung gemäß der Charter der Vereinten Nationen und über 100 Resolutionen der Vereinten Nationen eingetreten sind. Im August hinderten die marokkanischen Behörden sechs jugendliche Saharawis daran, nach England zu reisen, um an dem in Oxford durchgeführten Programm ‘Talk Together’ (redet miteinander) teilzunehmen, welches Dialoge zwischen Jugendlichen in Konfliktgebieten fördert.</p></blockquote>
<p>Der spanische Blogger <em>Bilbaobilonia</em> bezog sich auf eine Rede, in welcher der marokkanische König Mohammed VI feststellte, dass jeder, der die Unabhängigkeit von Westsahara befürwortet, ein Verräter sei, und drückte <a href="http://bilbaobilonia.net/2009/11/18/aminatou-haidar-la-traidora/">seine Unterstützung</a> [es] für Haidar so aus:</p>
<blockquote><p>Ya lo dijo el rey Mohamed VI en su discurso conmemorativo de la Marcha Verde: en Marruecos sólo se puede ser patriota o traidor.  Claro que, si alguien se toma la molestia de examinar las raquíticas libertades que promueve la dinastía alauí o la persecución a la que somete a la disidencia saharaui , es fácil llegar a la conclusión de que en Marruecos, la traición es la forma más noble de patriotismo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wie König Mohammed VI bereits in seiner Rede in Erinnerung an den Grünen Marsch sagte: Ein Marokkaner kann nur ein Patriot oder ein Verräter sein. Wenn man sich darum bemüht, die kümmerliche Freiheit, welche die Alawite Dynastie fördert, oder die Verfolgung denen die Saharawis Dissidenten unterliegen, zu untersuchen, dann fällt es einem leicht festzustellen, dass in Marokko Verrat die wahre Form des Patriotismus ist.</div>
<p>Blogger <em>One Hump or Two </em>ist <a href="http://onehumportwo.blogspot.com/2009/11/aminatou-haidar-abducted-by-moroccan.html">erstaunt</a>, dass die marokkanischen Behörden jemanden, der so gut bekannt ist, verfolgen:<br />
Das zeigt nur, dass die marokkanische Polizei jeden Saharawi verfolgt, der ein Referendum unterstützt, selbst solche, die internationale Verbindungen und Unterstützung haben. Haidars Auszeichnungen (erst kürzlich der <a href="http://www.rfkcenter.org/node/387">Civil Courage Prize</a>) sollten sie eigentlich außerhalb dieser Gefahrenzone stellen und der marokkanischen Regierung damit zeigen, dass die Welt sie beobachtet.</p>
<p><em> Sahara Occidental</em> <a href="http://saharaoccidental.blogspot.com/">veröffentlicht weiterhin Presse Zusammenstellungen</a> über den Fall von Aminatou Haidara.</p>
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		<title>Dominikanische Republik: Die finanziellen Kosten illegaler haitianischer Einwanderer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/20/dominikanische-republik-die-finanziellen-kosten-nicht-erfasster-haitanischer-einwanderer/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
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		<description><![CDATA[Spätestens seit die Dominikanische Republik im Jahr 1844 ihre Unabhängigkeit von Haiti erklärte, sind die Schicksale beider Länder eng verbunden. Da die wirtschaftliche Entwicklung Haitis vergleichsweise gering ausfällt, zog es bereits etwa eine Million Haitianer in die Dominikanische Republik. Viele sorgen sich um die steigenden Kosten für die Versorgung der illegalen Einwanderer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/rocio-diaz/">Rocio Diaz</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/19/dominican-republic-the-financial-cost-of-undocumented-haitian-immigrants/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Dominikanischen Republik und Haiti teilen sich dieselbe Insel, die seit ihrer Entdeckung durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 unter dem Namen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hispaniola">Hispaniola</a> bekannt ist. Damals war die Insel noch nicht geteilt und das blieb auch so bis 1697. Im Frieden von Frieden von Rijswijk trat Spanien auf den westlichen Teil der Insel an Frankreich ab, der daraufhin in Saint-Domingue umgetauft wurde.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Hispaniola" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/hisp.jpg" alt="Karte von Hispaniola. Von Traveling Man auf Flickr. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/travelingman/2816126909/" width="400" height="337" /><p class="wp-caption-text">Karte von Hispaniola. Von Traveling Man auf Flickr. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/travelingman/2816126909/</p></div>
<p>Die Kolonie wurde nach und nach durch Sklaven aus Afrika besiedelt, die sich schließlich gegen die französischen Kolonialherren auflehnten. So entstand im Jahr 1804 <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Haiti">Haiti</a>, das zum ersten unanhängigen Land in Amerika wurde. 1822 kontrollierte Haiti die Insel und und besetzte Santo Domingo bis zum 27. Februar 1844, als der Geheimbund „La Trinitaria“, unter anderem angeführt von Juan Pablo Duarte, geschlossen wurde, um die Unabhängigkeit Haitis zu erreichen und das Land zu gründen, das heute der Dominikanischen Republik entspricht.</p>
<p>Seit diesem Tag sind die Dominikanische Republik und Haiti zwei unabhängige Nationen mit unterschiedlicher Kultur, unterschiedlichem Glauben und verschiedenen Systemen. Ihre wirtschaftlichen Entwicklungen unterschieden sich ebenfalls stark voneinander. Haiti ist heute das am wenigsten entwickelte Land in Amerika und die Dominikanische Republik eine der größten Volkswirtschaften in der Karibik und Zentralamerika.</p>
<p>Trotz dieser starken Kontraste ist es die Nähe der beiden Länder, die ihr Schicksal untrennbar miteinander verbindet. Viele Haitianer überqueren täglich die Grenze - in der Regel illegal -, um nach Arbeit auf Baustellen zu suchen oder als Straßenverkäufter Obst, Süßigkeiten oder andere kleine, geringwertige Güter anzubieten. Andere haben Sonderverträge auf Zuckerrohrplantagen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Verkäufer" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/vendor.jpg" alt="Haitianische Obstverkäufer in der Dominikanischen Republik. Foto von Caymang. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/dlakme/2903770065/" width="400" height="382" /><p class="wp-caption-text">Haitianische Obstverkäufer in der Dominikanischen Republik. Foto von Caymang. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/dlakme/2903770065/</p></div>
<p>Aufgrund der hohen Zahl illegaler Haitianern in der Dominikanischen Republik, arbeitet ein Großteil als Bettler auf der Straße. Solche sichtbaren Beispiele führen negativen, stereotypischen Meinungen bei den Dominikanern, die auf alle Haitianer angewendet wird. Es gibt jedoch eine geringere Anzahl Haitianer, die sich legal im Land auf halten, um zu studieren, oft finanziert durch Stipendien, die nicht dem typischen Profil eines Haitianers im Land entsprechen. José Rafael Sosa <a href="http://josersosa.blogspot.com/2009/06/gessy-haitiana-es-magna-cum-laude.html">stellt seinen Lesern eine dieser erfolgreichen Studenten, Gessy [es], vor</a>:</p>
<blockquote><p>Cuando uno conoce a Gessy, el esquema prejuiciado que tenemos de “los haitianos”, se va a casa del carajo. Gessy Bellerive nació en Grande Riviѐre Du Nord, cerca de la ciudad de Cabo Haitiano, y voy directo a la historia: acaba de graduarse Magna Cum Laude en la Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra. Ahora regresa a Haití a servir a su pueblo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn man Gessy begegnet vergisst man schnell die vorurteilsbeladene Vorstellung der „Haitianer“. Gessy Bellervie wurde in Grande Rivière Du Nord in der Nähe von Cap-Haïtien geboren und ich fasse ihre Geschichte zusammen: Sie schloss vor Kurzem die Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra mit Magna Cum Laude ab. Nun kehrt sie nach Haiti zurück, um ihrem Volk zu dienen.</div>
<p>Trotz positiver Beispiele wie diesem, bei dem Haitianer in ihren Nachbarländern Hervorragendes leisten, haben viele Dominikaner das Gefühl, dass die Einwanderung außer Kontrolle geraten ist. Obwohl viele aus freiem Willen kommen, gibt es eine hohe Anzahl Haitianer, die durch Menschenhandel in die Dominikanische Republik gebracht werden und mithilfe eines Bettlernetzwerks ausgebeutet werden. Schätzungen zufolge leben etwa eine Million illegaler Haitianer in der Dominikanischen Republik, viele davon Kinder, die auf der Straße als Fenster- oder Schuhputzer arbeiten. Manuel Vólquez of <em>Diario Digital Dominicano [es]</em> <a href="http://64.131.67.131/?module=displaystory&amp;story_id=16507&amp;format=html">fasst die Situation folgendermaßen zusammen</a>:</p>
<blockquote><p>Los haitianos se desplazan por el país como hormigas y han desplazado a nuestros obreros en sectores importantes de la economía como son la construcción y los negocios informales. Han llegado tan lejos que hasta usan niños en las avenidas para mendigar, han asimilado nuestra cultura y nuestras costumbres. ¿Cosas de la transculturización y la globalización?</p></blockquote>
<div class="translation">Die Haitianer bewegen sich im Land wie Ameisen und haben unsere Arbeiter in wichtigen Wirtschaftsbereichen ersetzt, z.B. im Baugewerbe und im informellen Sektor. Sie sind schon so weit, dass sie sogar Kinder zum Betteln schicken, sich unserer Kultur und unseren Gebräuchen angepasst haben. Ist das Transkulturalität und Globalisierung?</div>
<p>Es sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Dominikanischen Staat, was vielen Sorge bereitet, aufgrund der Beträge, die für die kostenlose Gesundheitsversorgung der illegalen Einwanderer aufgewandt werden müssen. Es gibt Fälle, bei denen sich die Anzahl verfügbarer Betten für Patienten verringert, <a href="http://dominicanoshoy.com/articulos/archivos/2008/noviembre/articulo/parturientas-dan-a-luz-en-el-piso-y-muebles-del-cabral-y-baez/">weil sie oft schon durch Einwanderer belegt sind</a> [es]. Dr. Bolívar Matos zufolge, dem Gesundheitsdirektor der südlichen Region, erreichen die Kosten 55 Millionen Pesos (ca. 1,5 Millionen Dollar), die für die <a href="http://www.hoy.com.do/el-pais/2008/12/4/258029/55-millones-parasalud-dehaitianos-en-2-provincias">medizinische Versorgung der Einwanderer in den Provinzen San Juan und Elías Piña</a> [es] nötig sind.</p>
<p>In den Kommentaren des Hoy-Artikel schreiben viele über diese gestiegen Kosten. Rosado320 fragt sich, wie hoch die Gesamtkosten auf der ganzen Insel ausfallen, da sich die Schätzungen nur auf zwei Provinzen beziehen. Oscar Caceres glaubt, dass möglicherweise Steuererhöhungen nötig sein werden, um den gestiegenen Bedarf zu decken, und schlägt sogar vor, internationale Hilfe bei der Deckung der Kosten anzufordern. Davidlebron hat jedoch etwas mehr Mitleid und schreibt:</p>
<blockquote><p>A nosotros los dominicanos ausentes, no se nos niega la atencion medica por estos paises tampoco…asi que estoy un poco sorprendido porque hay gente que considera que tratar a los hermanos haitianos es un problema. Claro que es costoso…pero a ninún humano se le debe negar el derecho a comer y ser atendido por probemas de salud…a muchos de nuestros niños se les atiende en hospitales del extranjero y nadie sale a relucir esto como si de algo negativo se tratara.</p></blockquote>
<div class="translation">Uns Dominikanern im Ausland wird in diesen Ländern medizinische Hilfe auch nicht verwehrt… ich bin also etwas von den Leuten überrascht, die die medizinische Versorgung unserer haitianischen Brüder als Problem ansehen. Natürlich ist es teuer… das Recht auf Essen und Behandlung von Gesundheitsproblemen darf jedoch keinem Menschen verwehrt werden&#8230; viele unserer eigenen Kinder werden in ausländischen Krankenhäusern behandelt und keiner äußert sich negativ dazu.</div>
<p>Themen wie diese stehen oft im Mittelpunkt der Diskussionen über die Haitianer in der Dominikanischen Republik. Aufgrund dessen werden Dominikaner oft auf internationaler Ebene des Rassismus, Missbrauchs und der schlechten Behandlung der Haitianer beschuldigt, besonders in der Zuckerindustrie. Es gibt außerdem Protestwellen für die Rechte der Haitianern, wenn die Dominikanische Republik ihre Hoheitsgewalt, z.B. durch Deportationen, ausübt. Nicht-Regierungsorganisationen sind mit Kampagnen dieser Art aktiv, was im nächsten Artikel erörtert werden wird.</p>
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		<title>Überblick globale Rezession: Überlebenstipps und geschäftliche Chancen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/30/uberblick-globale-rezession-uberlebenstipps-und-geschaftliche-chancen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder versucht mit aller Kraft, die weltweite Wirtschaftskrise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Einige profitieren sogar von der Krise. Ich berichte in diesem Artikel über zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/mong/">Mong Palatino</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/27/global-recession-survey-survival-tips-and-business-opportunities/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/13/global-recession-and-its-discontents/">Abschwung der Weltwirtschaft</a> verbreitet täglich überall Trübsinn und Verzweiflung. Der menschliche Geist lässt sich jedoch nicht so einfach besiegen. Viele versuchen mit aller Kraft, die Krise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Sie übernehmen neue Strategien; einige profitieren sogar von der Krise. Ich möchte in diesem Artikel zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen nennen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen.</p>
<p><strong>Überleben in der Rezession</strong></p>
<p>Frank Coelho de Alcantara aus Brasilien glaubt, dass in Krisenzeiten <a href="http://www.depijama.com/trecos/com-criatividade-voce-consegue-inovar-ate-velas/">einige weinen, während andere Taschentücher verkaufen</a>. Er rät allen, mit Innovation durch die Krise zu kommen:</p>
<blockquote><p>Inove. Melhore o que já existe e venda. A crise só existe para os que choram e compram lenços.</p></blockquote>
<div class="translation">Seid innovativ. Verbessert, was es schon gibt und verkauft es den Leuten. Die Krise existiert nur für diejenigen, die weinen und Taschentücher kaufen.</div>
<p>Evandro Sudré, ein anderer brasilianischer Blogger, betont die Notwendigkeit, &#8220;<a href="http://ufnet.blogspot.com/2009/02/7-dicas-pra-encarar-crise.html">einen Speicher für innere Stärke und Ideen</a>&#8221; für harte Zeiten anzulegen:</p>
<blockquote><p>Problemas e adversidades fazem parte da vida diária, mas quando a crise nos atinge, é bom ter alguma reserva de força interior e resolução. De fato ter algum tipo de reserva na mente, da qual possamos formar um plano básico de ação e defesa com a qual possamos lidar com a situação. Você é a pessoa mais qualificada para ajudar nesta situação.</p></blockquote>
<div class="translation">Probleme und Missgeschicke sind Teil unseres täglichen Lebens, wenn uns aber eine Krise trifft, ist es gut, einen Speicher an innerer Stärke und Ideen zu besitzen. Es ist in der Tat von Vorteil, ein Reservoir jeglicher Art im Kopf zu haben, aus dem man einen grundlegenden Schlacht- und Schutzplan formen kann, um mit der Situation umgehen zu können. Du allen bist die beste Person, dir in einer solchen Situationen weiterzuhelfen.</div>
<p>Es gibt aber auch diejenigen, die von Geldproblemen überwältigt werden, so dass die für sie denkbare einzige Lösung der Suizid ist. In Gujarat, Indien, gab es beispielsweise mehr als <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/21/india-gujarat-diamond-workers-suicide-in-the-face-of-crisis/">70 Suizidfälle</a>, die im Zusammenhang mit Diamantenschleifern, die ihre Arbeit verloren hatten, standen.</p>
<p>Andere haben beschlossen zu kämpfen. Investoren (hauptsächlich in Antigua), die ihr Geld nach der Anklage des US-Milliardärs Allen Stanford wegen Investmentbetrugs verloren hatten, taten sich zusammen und bildeten eine Vereinigung, um ihr Vermögen wiederzuerlangen. Die &#8220;<a href="http://www.stanfordvictimscoalition.com/">Stanford Victims Coalition</a>&#8221; (Vereinigung der Stanford-Opfer) veröffentlichten Folgendes auf ihrer Website:</p>
<blockquote><p>Die Stanford Victims Coalition ist eine internationale Interessenvertretung für die Wiedererlangung von Milliarden von Dollars, die den tausenden unschuldigen Menschen gehören, die vom mutmaßlichen Betrugsfall der Stanford Financial Group und Stanford International Bank in Antigua betroffen sind. Die SVC steht keiner politischen Gruppierung nahe und es gibt keine Mitgliedsbeiträge für Opfer, die sich uns anschließen.</p></blockquote>
<p>In Brunei kritisieren Blogger bankrotte Einzelpersonen, die Überschussbeträge aus <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/09/brunei-who-deserves-the-undistributed-zakat-funds/">Zakat-Kollekten</a> beziehen wollten. Bei der Zahlung des Zakat, eine der Säulen des Islams, geht es darum, einen Teil seines Reichtums für Bedürftige abzutreten. Zur Überraschung vieler, versuchten Leute in Brunei mit hohen Kreditkartenrechnungen, Krediten für Autos und privaten Darlehen, an Beträge aus dem Zakat heranzukommen.</p>
<p>Die Rezession wirkt sich bei vielen auf die körperliche und geistige Gesundheit aus. In Singapur sind <a href="http://www.uptoyoulor.com/2009/03/economic-recession-leads-to.html">Fitness- und Yoga-Studios überfüllt</a>, da viele die durch die wirtschaftliche Lage verursachten Verspannungen loswerden wollen; und diejenigen, denen betriebsbedingt gekündigt wurde, verbringen nun mehr Zeit mit Sport. <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/30/recession-hits-singapore/">Singapur</a> war das erste asiatische Land, das letztes Jahr von der Rezession getroffen wurde.</p>
<p><em>Homesickhome</em>, ein Arbeiter in Katar, entdeckte, dass die Finanzkrise eine <a href="http://homesickhome.wordpress.com/2009/03/17/my-own-version-of-financial-crisis/">Lösung bei Shoppingsucht</a> sein kann.</p>
<p><a href="http://capital.bg/show.php?storyid=685129">Kapital</a>, eine in Bulgarien wöchentlich erscheinende Zeitung, fragte seine Leser, auf welche Weise sie von der Krise betroffen seien. Simeon Djankov <a href="http://crisistalk.worldbank.org/2009/03/has-the-crisis-affected-you-how-.html">fasst</a> die Ergebnisse des offenen Formums zusammen.</p>
<blockquote><p>Ich habe die Antworten bis zum heutigen Datum gelesen und einige zu erwartende und nicht zu erwartende Dinge gefunden.</p>
<p>Die Mieten gingen nach oben, da sich nur wenige Hypotheken leisten können; einige kleine Unternehmen sagten, ihre größeren Konkurrenten hätte solche Probleme, dass sie nun bessere Chancen hätten; es wird kein Fernsehen mehr geschaut (weil die Nachrichten so düster sind); kleinere gesellschaftliche Kluft - die Neureichen sind jetzt nur noch neu; mehr Zeit zum Lesen; mehr Interesse am Rest der Welt. Mein persönlicher Favorit: Wirtschaft wird als interessanter empfunden.</p></blockquote>
<p><strong>Anpassung der Unternehmen</strong></p>
<p>Welche Anpassungsmaßnahmen wurden als Antwort auf die Krise vom Unternehmenssektor ergriffen?</p>
<p>Anstatt die Anzahl der Arbeiter zu reduzieren, verkürzen einige Unternehmen auf den Philippinen die <a href="http://www.bworldonline.com/BW030509/content.php?id=002">Arbeitsstunden pro Woche</a>. Wegen niedrigerer Belegung ihrer Gebäude, verringern einige Vermieter in Manila die <a href="http://www.gmanews.tv/story/152275/Office-rentals-to-go-down-until-June-property-consultant-says">Preise für Büroräume</a>. Ein japanisches Unternehmen in Südkorea verwendete seine Ersparnisse und über die Jahre aufgelaufenen Gewinne für die Absicherung seiner Mitarbeiter.</p>
<p>Chefs von Unternehmen in Fiji haben die Regierung erfolgreich dazu gezwungen, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/19/fiji-minimum-wage-increase-postponed/">Anhebung des Mindestlohns zu verschieben</a>, die den Arbeitern des Landes versprochen worden war. Sie warnten vor mehr Entlassungen und Betriebsschließungen durch die Anhebung. Das sind schlechte Nachrichten für die Arbeiter.</p>
<p>Roshni Mahtani, Gründer und Redakteur von <a href="http://sg.theasianparent.com/home.php">www.theasianparent.com</a>, schlägt kleinen Unternehmen folgende <a href="http://sgentrepreneurs.com/commentary/2009/03/09/10-cost-cutting-measures-%E2%80%93-theasianparentcom-way/">Sparmaßnahmen</a> vor:</p>
<blockquote><p>1. Büroräume verkleinern. Monatliche Ersparnis: 1.500 $</p>
<p>2. Umsteigen auf Open Source. Einmalige Einsparung:<br />
4.000 $. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
3. Skype! Monatliche Einsparung: zwischen 100 $ und<br />
150 $<br />
4. Praktikanten. Monatliche Einsparung: 500 $<br />
5. Virtuelle Meetings. Monatliche Einsparung: 100 $<br />
6. Größenvorteile. Monatliche Einsparung: 300 $<br />
7. Incentives. Monatliche Einsparung: zwischen 750 $ und 1.000 $ pro Verkaufsmitarbeiter.<br />
8. Partnerschaften. Monatliche Einsparung: 100 $-150 $<br />
9. Rette die Bäume (und Geld). Monatliche Einsparung:<br />
200 $<br />
10. Social-Media-Marketing. Einmalige Einsparung: 2.600 $</p>
<p>Monatliche Einsparungen insgesamt: zwischen 4.500 $ und 5.000 $ pro Monat<br />
Einmalige Einsparungen insgesamt: 6.600 $</p></blockquote>
<p>Michel Monteiro aus Brasilien schreibt über die von der Einzelhandelskette Ponto Frio gestarteten <a href="http://vitrinepop.blogspot.com/2009/02/criatividade-em-tempos-de-crise.html">Aktion</a>: Kunden, die in dem Laden einkaufen, sind nun bis zur Höhe ihrer getätigten Einkäufe kostenlos versichert, sollten sie arbeitslos werden.</p>
<blockquote><p>O interessante é que essa ação tem como enfoque a atual crise economica, e em seu anuncio busca tirar o temor que existe nas pessoas de comprar e não poder pegar, o que gera queda nas vendas. Assim, o consumidor poderá voltar a comprar, e fazer o dinheiro movimentar a economia.</p>
<p>Mais do que uma inteligente proposta de marketing, a ação é um serviço ao país, pois - de forma inteligente -, faz a economia nacional girar capital, e consequentemente manter níveis de venda, empregos, etc.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Interessante ist, dass diese Vorgehensweise sich auf die Wirtschaftskrise konzentriert, und diese Werbeanzeige zielt darauf ab, den Leuten die Angst zu nehmen, wenn es darum geht, Dinge zu kaufen und nicht bezahlen zu können, was zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führt. So könnten die Konsumenten wieder kaufen, was zu einem Geldumlauf in der Wirtschaft führt.</p>
<p>Die Vorgehensweise ist mehr als eine klevere Marketingidee, sie dient auch dem Land, weil - sehr intelligent - es den Geldumlauf in der nationalen Wirtschaft steigert, und folglich Verkäufe, Jobs etc. auf hohem Niveau hält.</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 255px"><img title="Russland" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/russia.jpg" alt="Russlands " width="245" height="309" /><p class="wp-caption-text">Russlands “Toilettenpapier für die Finanzkrise”. Auf dem Etikett heißt es: Was muss getan werden? Vom Blog Notes on Moscow</p></div>
<p><strong>Chancen für Unternehmen</strong></p>
<p>Es gibt Unternehmen, die auch trotz der Krise Gewinne machen. Einige profitieren sogar von der Krise.</p>
<p>In <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Japan</a> zählen folgende zu den heute profitablen Unternehmen: <a href="http://ueki.biz/414.html">kleine und mittelständische Betriebe</a>, die Teile von Rohstoffen verarbeiten und verkaufen, Fastfood-Ketten, <a href="http://business.nikkeibp.co.jp/article/manage/20090129/184281/?P=1">e-Commerce</a>-Dienstleister, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pachinko">Pachinko</a>-Branche (Spielekonsolen).</p>
<p>Chikara Ueki aus Japan lässt uns an einem Gespräch mit einem Unternehmer teilhaben, indem es darum ging, die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/03/10/japan-making-money-thanks-to-the-economic-crisis/">Krise in eine Chance umzuwandeln</a>:</p>
<blockquote><p>１００年に一度と言われている経済危機、考え方を変えると１００年に一度のチャンスかもしれない。不況業種も含め、全ての産業に言えることかもしれません。</p>
<p>ただ、事例の通り何もしなくてもチャンスは生まれるのではなく、コツコツとやってきたご褒美だと思います。</p></blockquote>
<div class="translation">Durch eine Änderung der Perspektive kann diese Krise, die es angeblich nur einmal in hundert Jahren gibt, als Chance gesehen werden, die man nur einmal in hundert Jahren bekommt. Dies gilt für alle Branchen, auch für die, die jetzt in großen Schwierigkeiten stecken.</p>
<p>Wie dieser Fall zeigt, kommt sie jedoch nicht von ungefähr. Sie ist die Belohnung für ständige Anstrengungen über einen langen Zeitraum hinweg.</p></div>
<p>Philippine Airlines fliegt in vielen Ländern häufiger Ziele an, was der Blogger Caswell Whiteside damit <a href="http://caswellwhiteside.wordpress.com/2009/03/19/forgotten-in-the-shuffle/">interpretiert</a>, dass mehr und mehr entlassene philippinische Wanderarbeiter jetzt heimkehren.</p>
<blockquote><p>Seit Kurzem fliegt Philippine Airlines täglich nach Kanada und in die USA, wogegen dies vorher in einigen Fällen nur viermal pro Woche der Fall war und vom Flugziel abhing. PAL hat das öffentlich natürlich mit &#8220;neuem und besserem Service&#8221; hochgespielt, während es in Wirklichkeit darum geht, sich der Anzahl philippinischer Arbeiter anzupassen, die von ihren Arbeitgebern in vielen Ländern der Welt, hauptsächlich in Japan und den USA, entlassen worden waren und nun heimkehren.</p></blockquote>
<p>Teil des <a href="http://nationmultimedia.com/2009/03/19/business/business_30098297.php">thailändischen Anstoßplans</a> ist die Verteilung von Schecks in Höhe von 55 US-Dollar an jeden Geringverdiener. Die Leistungsempfänger können mit den Schecks bei McDonald&#39;s, KFC, Pizza Hut und 18 anderen großen Unternehmen im Land einkaufen. Bei KFC erhalten Leistungsempfänger sogar <a href="http://www.irrawaddy.org/article.php?art_id=15369">20 Hühnchenstücke gratis</a>, wenn sie Ihren Scheck gegen Coupons der Verkaufsstelle eintauschen.</p>
<p><em>Every Woman’s Blog</em> stimmt einem Kondomhersteller zu, der einen <a href="http://www.everywomansblog.com/people-buy-condoms-recessions">Anstieg der Kondomverkaufszahlen</a> in der Rezession beobachtet, da Schwangerschaften vermieden werden sollen.</p>
<blockquote><p>Ich glaube hierin liegt sehr viel Wahrheit und Logik. In schwierigen und ungewissen Zeiten wollen die Menschen unvorbereitet keine weiteren Familienmitglieder, was zu zusätzlichen finanziellen Lasten führt.</p></blockquote>
<p>Douglas Muir erwartet einen <a href="http://fistfulofeuros.net/afoe/economics-and-demography/a-goodbad-time-to-stop-having-babies/">steilen Abfall der Geburtenraten</a> weltweit, vor allem in osteuropäischen Ländern.</p>
<p><strong>Back to Basics</strong></p>
<p>Aufgrund der Rezession lernen einige die grundlegenden Gesetze des Geschäftslebens, wie die Bereitstellung von erstklassigem Service gegenüber den Kunden, zu schätzen. Ein <a href="http://livroseafins.com/2008/05/12/prefeitura-pipoqueiro-pipoca/">brasilianischer Popcorn-Vekäufer</a> hat Beachtung für seine kreative Geschäftsideen gefunden. Er hat bereits viele <a href="http://www.ricardocoelhoconsult.com.br/responsabilidade.php">Vorlesungen zum Thema Unternehmertum</a> gehalten.</p>
<p>Die <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/02/22/japan-agriculture-the-latest-trend-among-celebrities/">Landwirtschaft</a> wird unter japanischen Jugendlichen und Prominenten wieder populär und viele Menschen suchen nach einer wirtschaftliche Tätigkeit, die auf stabileren Fundamenten aufbaut als der Finanzsektor. Kamiyama Yasuharu bemerkt, dass der <a href="http://8ada.com/kamiyama/archive/2009/02/post-1.html">Boom der Landwirtschaft</a> heute zu einem interessanten Schlüsselwort in der japanischen Gesellschaft geworden ist.</p>
<p><a href="http://ki-media.blogspot.com/2009/03/cambodia-tries-alternative-products-to.html">Kambodscha</a> unterstreicht sein Vertrauen in die Landwirtschaft, um ein Wachsen der Wirtschaft herbeizuführen. Ein <a href="http://rspas.anu.edu.au/rmap/newmandala/2009/01/28/laos-too-poor-to-get-any-poorer/">laotischer Ökonom</a> glaubt, dass Laos durch den &#8220;landwirtschaftsbasierten, unabhängigen Charakter&#8221; der Wirtschaft des Landes von der globalen Finanzkrise verschont bleiben wird. Der Ökonom fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Menschen in Industriestaaten leben in der Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, weil sie kein Gemüse anbauen und keine Tiere züchten können wie die Menschen in Laos.</p></blockquote>
<p>In Jamaika haben die Chefs von 21 privatwirtschaftlichen Unternehmen einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Auswirkungen der sich verschlechternden globalen Wirtschaftsbedingungen auszugleichen. Sie haben erneut gelernt, wie viel die Bildung eines <a href="http://www.jamaicaobserver.com/news/html/20090308T200000-0500_147282_OBS_LEADERSHIP_BY_EXAMPLE.asp">&#8220;gesellschaftlichen Partnerschaftsdialogs&#8221;</a> zwischen Regierung, Opposition, Arbeitnehmerschaft, Unternehmen und Zivilbevölkerung wert ist.</p>
<p><em>Das Vorschaubild stammt von der Flickr-Seite von <a href="http://www.flickr.com/photos/suburbanslice/3103078097/in/set-72157611066659335">suburbanslice</a>. Der portugiesische Text wurde von GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/paulagoes/">Paula</a> übersetzt. Den japanischen Text übersetzte GV-Redakteurin <a href="http://globalvoicesonline.org/author/scilla-alecci/">Scilla</a>.</em></p>
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		<title>Ägypten: Reaktionen auf den Parlamentsbrand</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonGr33nData  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude zerstört hat.

Zeinobia beschreibt die Gefühle, die hier einige teilen:


Sie sind froh, ernsthaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tarek-amr/">Gr33nData</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/21/egypt-parliamentary-fire-reactions/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/08/20/egypt-parliament-on-fire/">zerstört</a> hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Zeinobia</em> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/08/peoples-reactions-about-shuras-fire.html">beschreibt</a> die Gefühle, die hier einige teilen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer Stadtgespräch, die meisten Ägypter haben nicht den großen Brand von Kairo 1952 gesehen, die Livebilder von dem Brand bis in die Morgenstunden waren also neu für sie. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, und halten es nicht mehr länger aus. Sie sind so wütend und genervt von dieser Regierung und dem Regime. Ich glaube, die Leute, die sich auf der Straße sammelten und die Szene betrachteten wahren glücklich – sie dachten nicht an den historischen Wert des Gebäudes, wer weiß, ob aus kultureller Ignoranz oder aus blankem Hass auf alles, was das Regime verkörpert. Ich tippe auf letzteres.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei Facebook wurde sogar <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=24482032077&amp;ref=nf">eine Gruppe</a> erstellt: „Jeder andere ist froh über das Schicksal des Parlaments“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite schreibt <em>El Motamangeh</em> <a href="http://alienback.spaces.live.com/Blog/cns!6595CB0F1796FE6B!501.entry">hier</a> über das Versagen der Regierung bei der Löschung des Feuers:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">سؤال يطرح نفسه : الدولة التي فشلت في تأمين برلمانها ضد الحرائق ثم فشلت في اخماد حريق بسيط في مبني من 3 أدوار، كيف ستنجح في تأمين حدودها الشرقية؟</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eine sehr wichtige Frage: Wie soll eine Regierung, die nicht einmal das eigene Parlament vor einem Brand bewahren kann, und die dann bei den Löscharbeiten versagt, wie soll so eine Regierung unsere östliche Grenze schützen?</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Andere Blogger haben Verschwörungstheorien, was das Desaster verursacht haben könnte. Zum Beispiel <a href="http://politikia.blogspot.com/2008/08/egyptian-shura-council-and-peoples.html">schreibt</a> <em>Politikia</em> über die Gerüchte, die nach dem Brand aufkamen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Es gibt Gerüchte, ein Brandstifter habe Dokumente aus Korruptionsfällen vernichten wollen, wie etwa der Fall <a href="http://www.dailystaregypt.com/article.aspx?ArticleID=15492">Mamdouh Ismail Salam 98</a>.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wieder andere Blogger trauern ob des historischen Wertes des Shura Council-Gebäudes. <em>Nawara</em> schreibt <a href="http://tahyyes.blogspot.com/2008/08/blog-post_2476.html">hier</a> über ihre Trauer:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">زعلانة قوي<br />
ليه كده؟ للدرجة دي؟ عايز ياخد ورق ياخده باي طريقة، ده تاريخنا، دي بلدنا<br />
مبنى الشورى بينهار، ده مش زي احتراق الاوبرا، ده مجلسي الشعب والشورى، دي فلوسنا</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich bin sehr traurig.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn sie wirklich diese Dokumente zerstören wollten, haben sie bestimmt eine andere Sichtweise. Es ist unsere Geschichte, unser Land. Das Shura-Gebäude stürzt ein, es ist anders als bei dem Opernhaus vor mehr als 50 Jahren, es ist unser Parlament und unser eigenes Geld.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3199/2780292885_c5952f98a4.jpg" alt="Vodafone Mock" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu guter Letzt hat der Zwischenfall den <em>Egyptian Leftist</em> nicht davon abgehalten, seinen Humor zu beweisen. Er macht sich hier über eine beliebte Werbung eines Telekomunikationsgiganten <a href="http://www.gaberism.net/2008/08/20/mubarakfone-vi/">lustig</a>. Auf dem Banner steht „Die Kippe sehen“, denn Zigaretten-Stummel sind die üblichen Verdächtigen, wenn mal wieder ein Feuer Dokumente zerstört hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arabeyes: Bloggern ist Magdi Allams Konversion egal</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/31/arabeyes-bloggern-ist-magdi-allams-konversion-egal/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 20:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJillian York  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Am Osterwochenende hat Papst Benedikt XVI mehrere Erwachsene getauft.  Unter ihnen war Magdi Allam, ein in Ägypten geborener Muslim, der mehr als die Hälfte seines Lebens in Italien verbracht hat und als Kritiker des islamischen Extremismus gilt. Obwohl mehrere Artikel ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/25/arabeyes-bloggers-indifferent-to-magdi-allams-conversion-to-catholicism/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Am <a href="http://www.answers.com/Easter%20Sunday">Osterwochenende</a> hat <a href="http://www.answers.com/Pope%20Benedict%20XVI">Papst Benedikt XVI</a> mehrere Erwachsene getauft.  Unter ihnen war <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5gUCCBWGWmzbklBqaCNzA197NDfYgD8VK1FCG2">Magdi Allam</a>, ein in Ägypten geborener Muslim, der mehr als die Hälfte seines Lebens in Italien verbracht hat und als Kritiker des islamischen Extremismus gilt. Obwohl mehrere Artikel ihn als &#8220;prominenten Muslim&#8221; bezeichnen, gab er an, seine Religion nicht zu praktizieren.</p>
<p>Überall auf der Welt haben Blogger auf Allams Konversion reagiert. <em>Egyptian chronicles</em> ist es <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/03/who-said-that-he-was-prominent-muslim.html">egal</a>:</p>
<blockquote><p> Dieser Mann war wirklich nicht so berühmt oder wichtig für uns.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, ob er zum Christentum oder irgend einer anderen Religion konvertiert. Er ist erwachsen und kann für sich selbst entscheiden, aber ich halte ihn auch nicht für einen bekannten Muslim. Vor seiner Konversion scheint Herr Allam ein sehr säkularer Mensch gewesen zu sein. Er hat nicht gebetet, nicht gefastet, mit seiner tief religiösen Mutter nach Mekka zu pilgern. &#8220;Ich weiß nicht, was sie jetzt von ihm denkt, aber als Ägypter weiß ich, dass es sie schocken könnte&#8221;.</p>
<p>Natürlich werden jetzt so genannte islamische Extremisten auftauchen und ihm drohen, um Öl ins Feuer der so genannten &#8216;Gefahr durch den Islam in Europa&#39; zu gießen.</p>
<p>Ich denke, die Medien sollten den Fall ignorieren, er ist wie gesagt ein freier Mann, der tun kann, was er will - es gibt wichtigere Themen, über die man berichten und diskutieren kann.</p></blockquote>
<p><em> Sandmonkey</em>, ebenfalls aus <strong>Ägypten</strong>, ist sich sicher, dass Allam <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/03/23/magdi-allam-is-so-dead/">in Gefahr</a> ist:</p>
<blockquote><p> Der ägyptisch-italienische Mann, der den Islam hart kritisierte und Israel unterstützt, hat sich entschieden, Ostern zum Katholizismus zu konvertieren, getauft vom Papst persönlich. Yeah. Hmm, falls irgendwelche Katholiken dieses Blog lesen sollten, es ist wohl an der Zeit, für diesen Kerl zu beten, er wird es sicher brauchen!</p></blockquote>
<p>Dieser Post wurde oft kommentiert. <a href="http://k-dos.blogspot.com/"><em>K-2</em></a> scheibt:</p>
<blockquote><p> Ich hoffe, er hat einen guten Polizeischutz erwischt. In der Vergangenheit hat die italienische Polizei jämmerlich versagt, als sie wichtige Personen vor Terroristen oder der Mafia schützen sollte.</p>
<p>Auf der anderen Seite werden die Gegner des Islam - etwa La Lega del Nord (eine rassistische Separatistenpartei) - nutzen, als Propaganda gegen die islamische Welt.</p></blockquote>
<p><em>Sewage Soup</em> kommentiert:</p>
<blockquote><p> Wow, das italienische Fernsehen hat das Programm unterbrochen, um von der Taufe zu berichten&#8230; wenn die Muslime das für jeden halbwegs berühmten, gescheiterten Promi machen würden, der zum Islam wechselt &#8230; sie hätten gar keine Sendezeit mehr für die Bin-Laden-Videos.</p></blockquote>
<p><a href="http://flickr.com/photos/giando/"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/magdiallam.jpg" alt="Magdi Allam" /></a></p>
<p>Ein dritter Ägypter, <em>My Egypt</em>, <a href="http://egyptianpride.blogspot.com/2008/03/papal-conversions-and-mixed-messages.html">hinterfragt</a> die Absichten des Papstes:</p>
<blockquote><p>Wenn das tatsächlich eine private Angelegenheit ist, warum wird dann ein Individuum vom Papst am Vortag der Ostermesse getauft? Warum nicht in seiner örtlichen Kirche? Warum hat der Vatikan seiner Konversion so eine Bedeutung zugemessen? Es scheint, die Propagandamaschinerie des Papstes wolle in aller Öffentlichkeit die Tugenden des Katholizismus über die des Islam stellen. Wenn das aber der Fall sein sollte, warum wird dann von der Privatsphäre des Glaubens und der Konversion gesprochen. Sie führen die Menschen in die Irre, die den Islam nicht kennen. Der Islam ist nicht einfach etwas, in das man hineingeboren wird. Der Islam ist ein Lebensstil, den ein jeder offen Annehmen kann, und wenn man ihn nicht annimmt, dann ist man kein wahrer Muslim.</p></blockquote>
<p>Dem <strong>Marokkaner</strong> <a href="http://adilski.blogspot.com/2008/03/pope-baptizes-famous-muslim-convert.html"><em>A Moro in America</em></a> ist das ganze auch egal:</p>
<blockquote><p>Ich habe nie von dem Italiener Magdy Allam gehört, den Reuters einen bekannten Muslim nennt. Sie berichten, ein &#8220;bekannter muslimischer Konvertit&#8221; sei ehrenvoll im Vatikan getauft worden. Der in Ägypten geborene Magdy  sei ein starker Kritiker des Islamismus und Unterstützer von Israel.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag wird mit folgenden Worten kommentiert:</p>
<blockquote><p> Es ist inakzeptabel, wie der Papst unsere muslimischen Freunde und Landsmänner provoziert. Er hat das nicht zum ersten mal getan. Ich kann seine Position weder verstehen noch tolerieren.</p></blockquote>
<p><strong>Das Foto ist von <a href="http://flickr.com/photos/giando/">giando</a> unter einer CC-Lizenz veröffentlicht worden. </strong></p>
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		<title>Kuba: Handys</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 18:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJanine Mendes-Franco  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die Nachricht, Kubanern sei es nun auch erlaubt Handys zu besitzen, hat bei den kubanischen Bloggern zu unterschiedlichen Reaktionen geführt.
El Cafe Cubano: &#8220;Ein Kubaner verdient im Durchschnitt 20$ im Monat und die günstigsten Handys gibt es hier ab 260$&#8230; &#8220;; Uncommon Sense: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2008/03/31/cuba-can-you-hear-me-now/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Nachricht, Kubanern sei es nun auch erlaubt Handys zu besitzen, hat bei den kubanischen Bloggern zu unterschiedlichen Reaktionen geführt.</p>
<p><em><a href="http://elcubanocafe.blogspot.com/2008/03/can-you-hear-me-now.html">El Cafe Cubano</a></em>: &#8220;Ein Kubaner verdient im Durchschnitt 20$ im Monat und die günstigsten Handys gibt es hier ab 260$&#8230; &#8220;; <em><a href="http://marcmasferrer.typepad.com/uncommon_sense/2008/03/can-you-hear-me.html">Uncommon Sense</a></em>: &#8220;Ich beneide die Kubaner nicht, für die das ein besseres Leben bedeutet. Aber es gibt noch immer keine Freiheit und es herrscht noch immer die Tyrannei.&#8221;; <em><a href="http://cubantriangle.blogspot.com/2008/03/now-cell-phones.html">The Cuban Triangle</a></em>: &#8220;Die heutige Entscheidung legalisiert, was in der Wirklichkeit schon gängige Praxis ist. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung&#8221;.</p>
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		<title>Japan: Ein amerikanischer Enka-Sänger</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/03/17/japan-ein-amerikanischer-enka-sanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnizität]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHanako Tokita  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  
Der erste Enka-Sänger, der in den USA geboren wurde, Jero, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - ein Rekord für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.
Jero wurde als Jerome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/hanako-tokita/">Hanako Tokita</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot; </em> 
<br /><p>Der erste <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enka">Enka</a>-Sänger, der in den USA geboren wurde, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jero">Jero</a>, ist mit seiner Debütsingle &#8216;Umiyuki&#39; Gesprächsthema in den japanischen Blogs. Die Single stieg auf Platz vier der Oricon-Charts ein - <a href="http://mdn.mainichi.jp/entertainment/news/20080226p2a00m0et027000c.html">ein Rekord</a> für eine Debüt-Enka-Single in den Top-10-Charts und den Enka-Charts.</p>
<p>Jero wurde als Jerome White Jr. in Pittsburgh geboren und entwickelte seine Leidenschaft für Enka, als er als Kind mit seiner japanischen Großmutter diese Musik hörte. Nach seinem Abschluss in Informatik an der University of Pittsburgh zog er nach Japan - mit dem Traum, Enka-Sänger zu werden. Während er hauptberuflich zunächst als Englischlehrer und später als IT-Entwickler arbeitete, wurde er bei örtlichen Karaoke-Wettbewerben von einem Musiklabel entdeckt und wurde bekannt.</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/CwTFJ-Vwbgs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed><br />
<em><a href="http://1ko2ko3kon.iza.ne.jp/blog/entry/495471">1ko2ko3kon</a></em> schreibt, Jero hätte dem Enka neues Leben eingehaucht:</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote><p>Jero hat schon jetzt der Enka-Gemeinschaft aus dem alten Trott hinaus geholfen.</p>
<p>Das ist wirklich wundervoll. Ich hoffe wirklich, dass Jeros Charm die Texter, Komponisten und Sänger inspirieren wird, um an der Grenze des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kay%C5%8Dkyoku">Kayōkyoku</a> zu arbeiten.</p>
<p>Jero hat schnell all die anderen, die Enka-Sänger werden wollen, überholt. Er liegt mit großen Abstand vorne. Niemand wird an ihm vorbeikommen, wenn er auf den alten Wegen des Enka bleibt. Macht etwas, das den Hörern gefällt! Dabei blüht das Talent auf!</p></blockquote>
<p><a href="http://mdan.jugem.jp/?eid=162"><em> Dan Markoff</em></a>, ein amerikanischer Schauspieler, der sich in Japan etablieren möchte, sieht Parallelen zwischen sich selbst und Jero und wünscht dem Sänger viel Glück.</p>
<p>Es gibt auch andere Stimmen: <a href="http://tokyokenso.seesaa.net/article/85050950.html">Dieser Blogger</a> ist noch nicht überzeugt:</p>
<blockquote><p>Der Grund dafür, dass es verschiedene Musikgenre gibt, sind die unterschiedlichen Hintergründe der Werke. Ich frage mich also: Wenn ein Stil aus dem Zusammenhang gerissen und imitiert wird, wird es die Menschen dann bewegen können, und wird es sich lange halten können? Warum muss er über die Japanische See zur Winterzeit singen?</p></blockquote>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/03/jero.jpg" alt="Jero poster" /></p>
<p><em><a href="http://mariomaru.exblog.jp/8300030/">mario in bonn</a></em> sieht das anders. Sie sagt, die Japaner seien besessen von ihrem eigenen &#8220;Japanisch-sein&#8221;:</p>
<blockquote><p> Beim surfen fand ich einen schwarzen Enka-Sänger namens Jero. Er ist genau so alt wie ich! Und er kann auch gut singen. Für mich ist es etwas neues, dass ein junger Mensch Enka mag und auch Enka singt.</p>
<p>Ich habe Videos von seinen Auftritten in TV-Shows gesehen, aber meist gibt es Kommentare wie &#8220;Er singt Enka, dabei sieht er nicht einmal japanisch aus!&#8221;, oder &#8220;Er ist wirklich gut, obwohl er kein Japaner ist!&#8221;.</p>
<p>Heißt das, dass sie es für etwas besonderes halten, Japaner zu sein?</p>
<p>Wir leben in einer globalen Welt, viele nicht-Japaner verstehen die japanische Kultur besser als die Japaner selbst, sie sehen vielleicht nicht japanisch aus, aber sie sprechen die Sprache perfekt.</p>
<p>Das ist doch nichts ungewöhnliches. Die Japaner scheinen wirklich fest daran zu glauben, dass nur Japaner die japanische Kultur verstehen können.</p>
<p>-</p>
<p>Ich bin derzeit in Deutschland, und habe viel von der deutschen Kultur und den deutschen Bräuchen kennen gelernt. Hätte man mir gesagt, &#8220;nur Deutsche können die deutsche Kultur verstehen&#8221;, dann hätte ich vermutlich gar nichts über Deutschland lernen wollen.</p>
<p>Das war ein bisschen ein umgekehrter Kulturschock &#8230;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Kuba: Freiheit und Umwelt [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/30/kuba-freiheit-und-umwelt-linktipp/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 14:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Ein Artikel der New York Times vermutet, dass der Umweltschutz in Kuba ein Ende hätte, wenn das Embargo der USA aufgehoben werden würde. Babalu Blog kann dem nicht zustimmen.
 Von Janine Mendes-Franco. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/12/27/cuba-freedom-and-environment/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Ein Artikel der <em>New York Times</em> vermutet, dass der Umweltschutz in Kuba ein Ende hätte, wenn das Embargo der USA aufgehoben werden würde. <a href="http://www.babalublog.com/archives/006928.html"><em>Babalu Blog</em></a> kann dem nicht zustimmen.</p>
<p><strong> Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jamaika: Qualifizierte Arbeitslose? [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/30/jamaika-qualifizierte-arbeitslose-linktipp/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 12:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Francis Wade greift einen Leserbrief auf, den eine Jamaikanerin geschrieben hat, die in ihre Heimat zurückgekehrt ist, dort aber keine Arbeit findet. Er leitet ab, warum gut ausgebildete Jamaikaner lieber im Ausland bleiben.
Von Janine Mendes-Franco. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/12/28/jamaica-qualified-unemployment/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><a href="http://francismove.blogspot.com/2007/12/why-educated-jamaicans-remain-abroad.html"><em>Francis Wade</em></a> greift einen Leserbrief auf, den eine Jamaikanerin geschrieben hat, die in ihre Heimat zurückgekehrt ist, dort aber keine Arbeit findet. Er leitet ab, warum gut ausgebildete Jamaikaner lieber im Ausland bleiben.</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/janine-mendes-franco/">Janine Mendes-Franco</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Armenien: &#8216;Come on-a My House&#039; zu Neujahr [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/28/armenien-come-on-a-my-house-zu-neujahr-linktipp/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 10:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Armenian Food erinnert seine Leser an den 1951er Hit &#8216;Come On-a My House&#39; von Rosemary Cloony, Tante des Schauspielers George Clooney. Der Song wurde von zwei ethnischen Armeniern geschrieben, einer der beiden war der armenisch-amerikanische Schreiber William Saroyan. Der Song beschreibe die reichen Tafeln, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em> &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://www.globalvoicesonline.org/2007/12/27/armenia-come-on-a-my-house-for-new-year/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Armenian Food erinnert seine Leser an den 1951er Hit &#8216;Come On-a My House&#39; von Rosemary Cloony, Tante des Schauspielers George Clooney. Der Song wurde von zwei ethnischen Armeniern geschrieben, einer der beiden war der armenisch-amerikanische Schreiber William Saroyan. Der Song beschreibe die <a href="http://armenianfood.blogspot.com/2007/12/come-on-my-house.html">reichen Tafeln</a>, die in den ersten Tagen des neuen Jahres eine wichtige Rolle in den armenischen Familien spielen, die zahllose Besuche von Verwandten und Freunden erwarten.</p>
<p><strong>Von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/">Onnik Krikorian</a>. </strong></p>
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