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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Cyberaktivisten</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
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		<title>Kamerun: Bloggs sollen helfen, Vierjährigen von orbitalem Tumor zu befreien</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte November 2008 zeigte das kamerunische Staatsfernsehen (CRTV) die Geschichte des vierjährigen Jungen Bright Asangwei Fuh, der an einem seltenen orbitalen Tumor leidet, der in Kamerun nicht ausreichend behandelt werden kann. Seitdem haben viele Menschen, die hoffen, dass es Bright bald besser geht, den Blog Bright Fuh Supporters gegründet und sammeln Geldspenden, so dass der kleine Junge in den USA behandelt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte November 2008 zeigte das kamerunische Staatsfernsehen (<a href="http://crtv.cm/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/crtv.cm');">CRTV</a>) die Geschichte des vierjährigen Jungen Bright Asangwei Fuh, der an einem seltenen orbitalen Tumor leidet, der in Kamerun nicht ausreichend behandelt werden kann. Seitdem haben viele Menschen, die hoffen, dass es Bright bald besser geht, den Blog <em><a href="http://brightfuh.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/brightfuh.blogspot.com');">Bright Fuh Supporters</a></em> gegründet und sammeln Geldspenden, so dass der kleine Junge in den USA behandelt werden kann. Ihren eigenen Angaben zufolge lautet ihre Mission:</p>
<blockquote><p>Wir, die Unterstützer und Freunde von Bright Fuh, haben unsere Initiativen zusammengelegt, um die finanzielle, materielle und menschliche Unterstützung für Bright Asangwei Fuh anzukurbeln, den kleinen kamerunischen Jungen, der bereits im Alter von 4 Jahren um sein Leben kämpft. Er wurde mit einem seltenen orbitalen Tumor diagnostiziert. Wir wollen helfen, dass das Kind in den USA behandelt werden kann. Bitte machen Sie bei uns mit und unterstützen Sie eines unserer Komitees, damit genügend zusammenkommt und wir Bright helfen können und er von seiner tödlichen Krankheit befreit werden kann. Beten Sie mit uns für Bright und seine Familie. Die Hilfe für Bright ist weltweit angelaufen und Sie können Bright in Gruppen in den USA, Großbritannien oder Deutschland unterstützen. Weitere Gruppen kommen bald hinzu.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/bright-fuh.jpg" alt="bright-fuh" width="180" height="259" /></p>
<p>Im Blog <em>Bright Fuh Supporters</em> gibt es einige Bilder des kleinen Jungen, die zeigen, wie ernst sein Zustand ist. Das Foto links wurde in einem frühen Wachstumsstadium des Tumors aufgenommen. Diese beeindruckenden Bilder haben viele kamerunische Blogger dazu bewegt, Bright Fuhs Fall zu verbreiten und ihm zu der benötigten Operation zu verhelfen. Mambe Nanja Churchill <a href="http://mambenanje.blogspot.com/2008/11/fuh-bright-afangwei-hopes-for-bright.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mambenanje.blogspot.com');">schrieb</a> beispielsweise:</p>
<p> </p>
<p> </p>
<blockquote><p> Mir stehen Tränen in den Augen und ich weine um diesen kleinen Jungen und seine Eltern, ich denke, für sie ist all dies schwer zu ertragen. Er ist ein kleiner Junge aus Bafut und zurzeit in Yaounde, denn er kann aufgrund einer Infektion, die &#8220;rechter orbitaler Tumor&#8221; genannt wird, mit seinem rechten Auge nichts sehen. Ich sah dieses Bild in dem Artikel über ihn auf www.crtv.cm und ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen. Wir alle sind dazu aufgerufen, diesem kleinen Jungen zu helfen; entweder durch die Verbreitung seiner Geschichte oder etwas Geld zu spenden, damit dieser Kameruner lebt und unser nächster Präsident, Arzt oder Anwalt wird.</p></blockquote>
<p>Unter denjenigen, die zum Blog beitragen, sind auch Ärzte, wie dieser, der <a href="http://brightfuh.blogspot.com/2008/11/bright-fuh-little-cameroonian-child-who.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/brightfuh.blogspot.com');">in seinem ersten Post</a> im Blog eine medizinische Beschreibung der Krankheit liefert:</p>
<blockquote><p>Bright ist ein fröhlicher Vierjähriger, der laut ersten Angaben seiner Ärzte in Kamerun an einer aggressiven Form eines Retinoblastoms leidet. Das Retinoblastom ist eine seltene Krebsart, die sich in der Netzhaut des Auges bildet. Die Netzhaut ist eine dünne Schicht bestehend aus Nervengewebe, das es uns ermöglicht zu sehen. In den meisten Fällen ist die Krankheit unilateral (nur ein Auge ist befallen), so wie in Brights Fall, aber es gibt auch bilaterale Fälle. Breitet sich das Retinoblastom aus, kann es Lymphknoten, Knochen oder das Knochenmark befallen. In seltenen Fällen ist auch das zentrale Nervensystem beeinträchtigt.</p></blockquote>
<p>Der ärztliche Blogger <a href="http://brightfuh.blogspot.com/2008/11/bright-fuh-little-cameroonian-child-who.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/brightfuh.blogspot.com');">beschreibt</a> außerdem, wie der Junge bisher behandelt wurde und was noch getan werden muss, um sein Leben zu retten:</p>
<blockquote><p>In Brights Fall ist der Tumor unilateral und aus Gesprächen mit den Ärzten, von denen er in Kamerun betreut wird, geht hervor, dass er sehr schnell wächst. Vor 2 Jahren wurde der Tumor operativ entfernt, aber er ist erneut aufgetreten und wächst nun sehr schnell. Mehr als die Hälfte des Gesichts des Jungen ist befallen. Außerdem ist die Gesichtsknochenstruktur sowie etwas Gehirngewebe betroffen.<br />
Wir wurden desweiteren darüber informiert, dass er mit einer Chemotherapie behandelt wird, um das Wachstum des Tumors zu verlangsamen, was, wie Sie in den Bildern sehen können, nur wenig Erfolg brachte. Es geht jetzt also nicht mehr nur um die Verbesserung seiner Lebensumstände, sondern darum, sein Leben zu retten.</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://brightfuh.blogspot.com/2008/12/brights-condition-visibly-worsens.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/brightfuh.blogspot.com');">aktuellste Post</a> enthält zwei Bilder, aufgenommen von einem Journalist des kamerunischen Staatsfernsehens (CRTV), - eines davon sehen Sie unten - mit einem Hinweis darauf, dass sich Fuh Brights Zustand zusehens verschlechtert:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/bright-fuh2.jpg" alt="bright-fuh2" width="440" height="330" /></p>
<blockquote><p>Der Tumor ist sichtbar größer als wir zuletzt gesehen haben. Er hat außerdem starke Schmerzen und es geht ihm schlecht. Wir bitten alle, die Bright unterstützen - sei es in Kamerun oder im Ausland - sich zusammenzuschließen, damit wir unsere gemeinsame Engergie nutzen können, um diesem Kind zu helfen. Bitte beten Sie weiterhin für Bright. Auf unserer Website www.africanwomensfoundation.org können Sie für Bright spenden.</p></blockquote>
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		<title>Simbabwe: Anzahl der Choleraopfer steigt stark an</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/17/simbabwe-anzahl-der-choleraopfer-steigt-stark-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen berichteten gestern, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert hat. Diese neue Opferzahl liegt 25 % über der letzte Woche von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/589759829_997d9d44e6_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />Der Ausbruch der Cholera in weiten Teilen Simbabwes fordert weiterhin Opfer. Die Vereinten Nationen <a href="http://www.reliefweb.int/rw/rwb.nsf/db900sid/EDIS-7MCNJJ?OpenDocument&amp;query=zimbabwe,%20cholera" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.reliefweb.int');">berichteten gestern</a>, dass die Krankheit, die hauptsächlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel übertragen wird, seit ihrem Ausbruch im August fast 1000 Todesopfer (978 ist die genaue Zahl) gefordert hat. Diese neue Opferzahl liegt 25 % über der letzte Woche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.who.int');">herausgegebenen Zahl</a>.</p>
<p>Die UN berichtet außerdem über 18.413 über das Land verteilte Cholera-Verdachtsfälle. Die Krankheit <a href="http://www.who.int/features/galleries/zimbabwe_cholera_photogallery/en/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.who.int');">trat</a> bisher in 9 der 10 Provinzen Simbabwes auf, wobei die Hälfe dieser Fälle in Budiriro, einem eng besiedelten Vorort der Hauptstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Harare" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Harare</a>, festgestellt wurde. Für die schnelle Verbreitung der Krankheit wird die Verschlechterung der Wasserversorgung in Simbabwe verantwortlich gemacht, durch die nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung steht und Hygienestandards nicht mehr ausreichen, sowie der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.</p>
<p>Nancy Reyes <a href="http://www.bloggernews.net/118940" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloggernews.net');">schreibt</a> auf <em>Blogger News Network</em>, die Probleme mit der Wasserversorgung seien nichts Neues in Simbabwe.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Probleme mit der Wasserversorgung in Harare sind in Simbabwe seit über einem Jahr bekannt und es gingen darüber Beschwerden ein. Im Januar 2007 gab es Berichte über die Verschmutzung des Trinkwassers durch Abwässer. Vor ein paar Monaten folgten Berichte, die für Wasser zuständigen Stellen hätten nicht die Mittel, Chemikalien für die Reinigung des Wassers einzusetzen. Es ist also nicht so, dass die Epidemie nicht vorhersehbar gewesen wäre. Die Wasserversorgung ist in Harare nun so gut wie nicht mehr vorhanden: Sie wurde abgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Andere sind wiederrum doch überrascht über das Ausmaß des Ausbruchs. PUMA Pundit <a href="http://www.puma08.com/2008/12/10/time-to-step-up-and-do-something-about-zimbabwe/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.puma08.com');">sagt</a> auf <em>P.U.M.A.</em>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es macht absolut keinen Sinn, dass ein Land im Jahr 2008 eine Choleraepidemie erlebt. Cholera, verdammt noch mal!</p>
<p>In genau diesem Land streiten sich Menschen mit Tieren um wilde Früchte und Gemüse.</p>
<p>Als Weltgemeinschaft dürfen wir nicht zulassen, dass Simbabwe bis zum Staatszusammenbruch verkommt, obwohl es sich rasend schnell genau darauf zubewegt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, behauptete letzte Woche, seine Regierung hätte das Choleraproblem mit Hilfe internationaler Behörden im Griff. Dieses <a href="http://livingzimbabwe.blogspot.com/2008/12/there-is-no-cholera-in-zimbabwe.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/livingzimbabwe.blogspot.com');">Video</a> zeigt seine Rede. Die Regierung von Simbabwe <a href="http://www.thezimbabwetimes.com/?p=8762" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thezimbabwetimes.com');">beschuldigte</a> außerdem das Vereinigte Königreich und die USA einen Krieg mit biologischen Waffen zu führen und die Choleraepidemie im Land ausgelöst zu haben.</p>
<p>Omotaylor <a href="http://www.africanloft.com/zimbabwe-cholera-introduced-by-west/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.africanloft.com');">glaubt</a>, wie er in einem Kommentar auf <em>AfricanLoft</em> schreibt, dass Mugabe mit diesen Bemerkungen zu weit gegangen ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mugabe ist tatsächlich ein tollwütiger Hund. Was haben Anzeichen biologischer oder chemischer Kriegsführung mit der Cholera zu tun? Glaubt er wirklich, sein Volk sei so dumm? Nun, gut, dass er der Welt zeigt, in welchem Stadium seines WAHNSINNS er sich bereits befindet.&#8221;</p></blockquote>
<p>CM <a href="http://zimreview.wordpress.com/2008/12/09/cholera-crisis-changes-political-dynamics/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/zimreview.wordpress.com');">fügt</a> auf <em>Zimbabwe Review</em> hinzu, dass sich diese Krise langfristig auf Mugabes Präsidentschaft auswirken könnte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Choleraepidemie, die Simbabwe überzieht, ist hauptsächlich eine humanitäre Katastrophe. Sie wird jedoch auch nachhaltige Auswirkungen auf die chaotische politische Situation des Landes haben&#8230; Während Mugabe seinen Kritikern wegen gestohlener Wahlen meisterhaft den Wind aus den Segeln nahm und Gewalt gegen seine Unterstützer dadurch beendete, dass er sie in einen anti-imperialistischen Mantel hüllte, ist es dagegen mit der Cholerakrise nicht so einfach. Menschen, die an Cholera sterben, können nicht so einfach als Handlanger Großbritanniens hingestellt werden, das darauf erpicht ist, Simbabwe wieder zu kolonisieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Gesundheitsnotstand hat mit der Ausbreitung der Krankheit über die Landesgrenzen hinaus auch ernst Auswirkungen auf die Nachbarländer Simbabwes. Bestätigte Fälle von Cholera <a href="http://www.who.int/csr/don/2008_12_02/en/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.who.int');">traten</a> in Südafrika, Botswana und Mozambik auf. In ihrem Blog <a href="http://karengrepin.blogspot.com/2008/12/cholera-leads-zimbabwe-to-declare-state.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/karengrepin.blogspot.com');">rät</a> Karen Grepin, diese Gefahr ernst zu nehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Herzen des südlichen Afrikas braut sich eine große Gefahr für die globale Sicherheit zusammen. Aufgrund sich verschlechternden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in Simbawe verbreitet sich die Cholera schnell im südlichen Afrika. Obwohl die Krankheit hier und da immer wieder im gesamten Kontinent auftritt, spricht die Tatsache, dass das Epizentrum - oder der Ground Zero - dieser Epidemie in Simbabwe liegt, dafür, dass die Krankheit dort nicht auf viel Widerstand trifft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mike Trapido <a href="http://www.thoughtleader.co.za/traps/2008/12/04/zimbabwe-cholera-mugabe-will-decimate-south-africa-as-well-as-zimbabwe/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thoughtleader.co.za');">fügt</a> dem auf <em>Thought Leader</em> hinzu, dass die Maßnahmen durch die Regierung Mugabe extrem unverantwortlich sind und waren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie sich die meisten von euch, die dieses Debakel verfolgt haben, erinnern können, haben die Genies um Mugabe zuerst versucht, den Ausbruch der Cholera zu vertuschen. Das bedeutete, dass die Bürger dieses Landes nicht nur keine Ahnung über die lauernde Gefahr hatten, wodurch sie keine Maßnahmen zu deren Vermeidung ergriffen, sondern sie wussten auch nicht, wie sie mit einer Krankheit umzugehen hatten, die ihre Opfer innerhalb von 10-12 Stunden tötet, wenn sie nicht behandelt werden.</p>
<p>Durch die Vertuschung der Gefahr gefährdete Mugabe nicht nur die Menschen in Simbabwe, sondern die gesamte Region und das Ergebnis dessen sehen wir jetzt in Südafrika.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die WHO <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2008/pr49/en/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.who.int');">warnt</a>, dass sich die Cholera mit Beginn der Regenperiode und verstärktem Transitverkehr während der Weihnachtszeit wahrscheinlich weiter ausbreiten wird und die Anzahl der Cholerafälle 60.000 erreichen könnte. Viele Blogger, wie PUMABydesign001, fordern die Absetzung Mugabes, um dies zu verhindern. Sie <a href="http://pumabydesign001.wordpress.com/2008/12/13/zimbabwe-cholera-is-over-mugabe/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pumabydesign001.wordpress.com');">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Genug ist genug, Mugabe muss gehen. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die UN tun nicht genug oder arbeiten nicht schnell genug, um die Welt von diesem Tier zu befreien. Mugabe verschwindet besser gestern als morgen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Foto &#8221;<a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/589759829/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Trinkwasser</a>&#8221; von <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Julien Harneis</a> auf Flickr.</em></p>
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		<title>Iran: Studenten protestieren gegen Diktatur und Geschlechterdiskriminierung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 13:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Gruppe von Studenten veranstaltete am Sonntag einen Protestzug gegen die iranische Regierung und Präsident Mahmoud Ahmadinejad an der Universität von Teheran um an den Student Day zu erinnern, den Jahrestag der Ermordung von drei Studenten an der Universität von Teheran am 6. Dezember 1953.
Das Daftare Tahkim Vahdat (Büro zur Stärkung der Einheit), eine wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/12/yari1.jpg" alt="Foto stammt von yaarinews.com" /></p>
<p>Eine Gruppe von Studenten veranstaltete am Sonntag einen Protestzug gegen die iranische Regierung und Präsident Mahmoud Ahmadinejad an der Universität von Teheran um an den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Student_Day_(Iran)" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Student Day</a> zu erinnern, den Jahrestag der Ermordung von drei Studenten an der Universität von Teheran am 6. Dezember 1953.</p>
<p>Das Daftare Tahkim Vahdat (Büro zur Stärkung der Einheit), eine wichtige studentische Organisation, hatte die Demonstration organisiert, um gegen Zensur und Geschlechterdiskriminierung sowie gegen den Druck auf Studenten zu protestieren. Die Demonstranten schrien Parolen wie &#8220;Nieder mit der Diktatur&#8221; und <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSDAH75316320081207" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.reuters.com');">lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften</a>. Eine Reihe von Fotos sind <a href="http://www.photoblog.com/zohrepix/2008/12/07/scholar-day-in-iran--------.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.photoblog.com');">hier</a> zu sehen.</p>
<p>Video der Demonstration:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8JkJhl4kDqo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/8JkJhl4kDqo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em><br />
Salam Demokrat</em> <a href="https://www.salam-democrat.com/spip.php?article19364" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.salam-democrat.com');">berichtet</a>, dass Studenten, die im Gefängnis waren oder denen einen Studium vorenthalten wurde, Reden an der Universität hielten. Der Blogger fügt hinzu:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">در ادامه سخنرانی ها دانشجوی منع تحصیل و زندانی آزاد شده، مهدیه گلرو، از دانشگاه علامه<br />
در مورد جنبش زنان و خاطرات زندان خود سخن گفت و مورد تشویق و پشتیبانی فراوانی از دانشجویان قرار گرفت. بعد از خانم گلرو، دانشجویان کرد، بیانیه ی خود را خواندند. و دانشجویان سوسیالیست دانشگاه های ایران و دانشجویان سوسیالیست پلی تکنیک بیانیه های خود را توزیع کردند</div>
</blockquote>
<div class="translation">Mahdieh Golro sprach über die Frauenbewegung und ihre Erfahrungen im Gefängnis. Die Studenten unterstützen sie. Nach Golro verlasen kurdische Studenten ihre Stellungnahmen und sozialistische Studenten verteilten ihre Titel.</div>
<p>Der Blogger beziffert die Zahl der teilnehmenden Studenten auf 3000 bis 4000.</p>
<p>Mehr Fotos gibt es <a href="http://www.yaarinews.com/default.aspx/n/2080/%DA%AF%D8%B2%D8%A7%D8%B1%D8%B4-%D8%AA%D8%B5%D9%88%DB%8C%D8%B1%DB%8C5-%D8%AA%D8%AC%D9%85%D8%B9-%D8%A7%D9%85%D8%B1%D9%88%D8%B2-%D8%AF%D8%A7%D9%86%D8%B4%D8%AC%D9%88%DB%8C%D8%A7%D9%86-%D8%AF%D8%B1-%D8%AF%D8%A7%D9%86%D8%B4%DA%AF%D8%A7%D9%87-%D8%AA%D9%87%D8%B1%D8%A7%D9%86" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yaarinews.com');">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Iran: Eine Nation von Bloggern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/12/04/iran-eine-nation-von-bloggern/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kurze Videoessay &#8220;Iran, eine Nation von Bloggern&#8221; wurde von Studenten der Filmschule Vancouver (VFS) erstellt. Aaron Chiesa, Toru Kageyama, Hendy Sukarya, und Lisa Temes kreierten den Film als Teil ihrer Arbeit für das VFS Program Digitales Design.
In dem Blog der Vancouver Filmschule beschreibt eine der Designerinnen, Lisa Temes, die Herangehensweise des Teams bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kurze Videoessay &#8220;Iran, eine Nation von Bloggern&#8221; wurde von Studenten der <a href="http://www.vfs.com/blog/2008/11/19/iran-blogging-motionographer/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vfs.com');">Filmschule Vancouver (VFS)</a> erstellt. Aaron Chiesa, Toru Kageyama, Hendy Sukarya, und Lisa Temes kreierten den Film als Teil ihrer Arbeit für das VFS Program Digitales Design.</p>
<p>In dem Blog der Vancouver Filmschule <a href="http://www.vfs.com/blog/2008/11/19/iran-blogging-motionographer/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vfs.com');">beschreibt</a> eine der Designerinnen, <a href="http://dd.ourvfs.com/dd12lisa/wordpress/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dd.ourvfs.com');">Lisa Temes</a>, die Herangehensweise des Teams bei der Erstellung des Ausschnitts:</p>
<blockquote><p>Unser Ziel als Motion Designer für dieses Projekt war es, ein informatives und kraftvolles Skript mit subtilen, aber dennoch einnehmenden Bildern zu ergänzen. Obwohl wir die Inspiration aus Quellen, wie dem kürzlich animierten Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persepolis_(Film)" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Persepolis</a> gewannen, schufen wir alle unsere Bestandteile, indem wir lebende Subjekte fotographierten und sie in Illustrator nachzeichneten, so dass wir exakt das Aussehen erzeugen konnten, nachdem wir gesucht haben.&#8221;</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="325" height="244" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PN9ZCMj7wRw&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="325" height="244" src="http://www.youtube.com/v/PN9ZCMj7wRw&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: 89% der Jugendlichen unterstützen Gesetz zur Zensur des Internets</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/26/agypten-89-der-jugendlichen-unterstutzen-gesetz-zur-zensur-des-internets/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

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		<category><![CDATA[Software &#038; Tools]]></category>

		<category><![CDATA[THEMEN]]></category>

		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von Bloggers Times finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):
أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>89 Prozent junger ägyptischer Frauen und Männer, die kürzlich befragt worden sind, sprachen sich für ein Gesetz zur Zensur des Internets aus. In dem Beitrag von <a href="http://bloggers-times.blogspot.com/2008/11/3.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bloggers-times.blogspot.com');">Bloggers Times</a> finden sich die aktuelle Statistiken über die ägyptische Internetnutzer (Ar):</p>
<div class="arabic">أظهر استطلاع لمركز المعلومات ودعم اتخاذ القرار حول استخدامات الشباب للانترنت أن 74% من الشباب يستخدمونه للاطلاع على الاخبار سواء بصورة دائمة أو أحيانا ، وأن 68% يستخدمونه فى تحميل الاغانى والافلام والبرامج والالعاب سواء بصورة دائمة أو أحيانا.</p>
<p>وكشف أن أكثر من نصف الشباب حوالى 58% من مستخدمى الكمبيوتر وأن 36% منهم يملكون كمبيوتر بالمنزل ، كما تبين أن 52% من مستخدمى الكمبيوتر يستخدمون الانترنت.</p>
<p>وعن رأى الشباب فى الانترنت وثقتهم به وافق كل الشباب بالعينة الذين يستخدمون الانترنت على أنه يسهل الحصول على المعلومات ، فيما يرى 98% أنه يصل العالم ببعضه ..</p>
<p>كماوافق غالبية الشباب حوالى 82% منهم على أن الانترنت قد يعرض البعض لصداقات أو علاقات غير موثوق فيها.</p>
<p>كما أظهر الاستطلاع أن 72% من الشباب فى العينة يعتبرون أن الانترنت يشكل خطرا عليهم ، فيما رأى 71% منهم أنه يشكل خطرا على الاطفال ، بينما يرى 43% منهم أن الانترنت يقلل من الترابط الاسرى كما كشف الاستطلاع أن 89% من الشباب يوافقون على وضع قانون يتحكم فى محتويات الانترنت.<br />
وبالنسبة لرأى الشباب فى المدونات ، أظهر 58% منهم أنهم سمعوا عن المدونات من خلال الاهل والاصدقاء وأن 37% منهم سمعوا عنها لاول مرة منذ أقل من 6 أشهر ، كما أن كل ثلاثة أفراد من الشباب بالعينة لديهم مدونات خاصة بهم.</p>
<p>وفيما يتعلق بمتوسط عدد ساعات استخدام الشباب للانترنت أوضح الاستطلاع أن 50% من الشباب بالعينة يستخدمون الانترنت سواء بشكل يومى أو اسبوعى ومتوسط استخدامهم له أقل من عشر ساعات ، كما أن 20% منهم متوسط استخدامهم الاسبوعى يتراوح بين 10 إلى أقل من 20 ساعة.</p>
<p>يشار إلى أن نتائج الاستطلاع تعتمد على بيانات المبحوثين من الشباب من سن 18 إلى 35 عاما وقد تم استطلاع 1338 مبحوثا.</p>
<p>جدير بالذكر أن عدد مستخدمى الانترنت ارتفع من 65ر0 مليون نسمة عام 2000 إلى 17ر9 مليون نسمة عام 2008.</p>
</div>
<div class="translation">
<p>Eine Studie des ägyptischen Zentrums für Förderung von Information und Entscheidung mit der herausgefunden werden sollte, wie ägyptische Jugendliche das Internet nutzen, lieferte folgende Ergebnisse:</p>
<p>74% der Befragten nutzen Internet regelmäßig oder gelegentlich um auf dem Laufenden zu bleiben hinsichtlich aktueller Nachrichten.</p>
<p>68% nutzen das Internet regelmäßig oder gelegentlich um Lieder, Filme, Programme oder Spiele herunterzuladen.</p>
<p>58% der ägyptischen Jugendlichen nutzen Computer, 36% haben einen zu Hause</p>
<p>52% der Computernutzer kennen sich mit dem Internet aus</p>
<p>98% in der Stichprobe stimmten zu, dass mit dem Internet die meisten Informationen verfügbar geworden sind und haben das Gefühl mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.</p>
<p>82% der Internetnutzer stimmten zu, dass Beziehungen und Freundschaften im Internet nicht vertrauenswürdig sind.</p>
<p>72% konstatieren dem Internet einen schlechten Einfluss auf die eigene Person</p>
<p>71% denken das Internet ist gefährlich für Kinder.</p>
<p>43% glauben das Internet hat sich auf Bindungen in der Familie negativ ausgewirkt</p>
<p>89% befürworten ein Gesetz, das es erlaubt Inhalte im Internet zu überwachen und zu zensieren.</p>
<p>58% haben von Blogs durch die Familie oder Freunde gehört.</p>
<p>37% haben von Blogs das erste Mal in den letzten sechs Monaten gehört.</p>
<p>Einer aus drei Befragten führt einen Blog.</p>
<p>50% nutzen das Internet täglich und verbringen durchschnittlich weniger als 10 Stunden täglich online.</p>
<p>20% nutzen das Internet wöchentlich und verbringen durchschnittlich 10 bis 20 Stunden online.</p>
<p>Die Stichprobe wurde mit 1.338 jungen Ägyptern im Alter von 18 bis 35 durchgeführt. Es lohnt sich anzumerken, dass die Anzahl von Internetnutzern in Ägypten von 650.000 Nutzern im Jahr 2000 auf 9.170.000 Nutzer im Jahr 2008 angestiegen ist.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Russland: “Eine andere Familie” - Fotoprojekt</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/22/russland-%e2%80%9ceine-andere-familie%e2%80%9d-fotoprojekt/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<category><![CDATA[Russisch]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Другая семья для меня – это люди, живущие за гранью социума. У этих людей может не быть дома, работы. Они могут употреблять наркотики, быть ненавистны соседям и их могут не пропускать в театр из-за несоответствующего вида. Однако внутри таких семей по-прежнему царит любовь и трепетное отношение друг к другу [&#8230;]


&#8220;Eine andere Familie - das sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Другая семья для меня – это люди, живущие за гранью социума. У этих людей может не быть дома, работы. Они могут употреблять наркотики, быть ненавистны соседям и их могут не пропускать в театр из-за несоответствующего вида. Однако внутри таких семей по-прежнему царит любовь и трепетное отношение друг к другу [&#8230;]</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>&#8220;Eine andere Familie - das sind für mich Menschen am Rande der Gesellschaft. Diese Menschen haben vielleicht kein Zuhause, keine Arbeit. Sie nehmen vielleicht Drogen, ihre Nachbarn hassen sie, und sie werden aus dem Theater verbannt weil sie unpassend aussehen. Aber in solchen Familien regieren immer noch die Liebe und die Fürsorge [&#8230;].&#8221;</p>
</div>
<p>So <a href="http://www.fotodepartament.ru/cat/1086/ru" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.fotodepartament.ru');">beschreibt (auf russisch)</a>  Irina Popova, eine russische Fotografen die Sujets ihres Projekts &#8220;Eine andere Familie&#8221; (&#8220;Другая семья&#8221;), das derzeit in St. Petersburg ausgestellt wird - auch online zu sehen <a href="http://liberty.su/popova/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/liberty.su');">hier</a> (23 Fotos) und auf dem <a href="http://photopolygon.com/russian-reporter/details/4837" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/photopolygon.com');"><em>PhotoPolygon.com</em></a>-Portal (15 Fotos). </p>
<p>Weil sich aber die ganze Serie um ein Kleinkind namens Anfisa dreht, die Tochter von Popovas marginalisierten erwachsenen Sujets, hat die eigene Interpretation ihrer Arbeit der Fotografin harte Kritik von denen eingebracht, die sie online betrachtet haben.</p>
<p>Im folgenden einige Kommentare von den Besuchern auf <em>PhotoPolygon</em>&#39; - sowie von Irina Popova (<em>popovaira</em>) selbst.</p>
<p><em>ameli_sa</em>:</p>
<blockquote><p>вне содержания фотосессии &#8220;И все же, они любят друг друга и свою дочь, может быть больше, чем может себе представить человек, который будет их обвинять&#8221; - грош цена такой любви. А в отношении фотосесии - благо, если эта сессия подвигнет власти города лишить их родительчких прав или, по крайней мере, взять эту семью под особое попечение. Потому что, глядя, например, на кадр, где девочка лезет на подоконник, понимаешь, что находится она в реальной опасности.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ganz abgesehen vom Inhalt der Fotoserie &#8220;Und trotzdem lieben sie sich und ihre Tochter, vielleicht sogar mehr als jemand, der sie verurteilt, sich vorstellen könnte&#8221; - solche Liebe taugt nichts. Zur Fotoserie - Es wäre gut, wenn das die städtischen Behörden dazu bewegen könnte, ihnen das Sorgerecht zu entziehen, oder zumindest der Familie spezielle Fürsorge angedeihen zu lassen. Weil, wenn man zum Beispiel das Bild anschaut, wo das Mädchen auf dem Fenstersims herumklettert, versteht, dass es wirklich gefährdet ist.</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>так и знала.<br />
барьер &#8220;мы - хорошие, а они дерьмо!&#8221; значит, не дошло девочка не была в опасности - там сетка следующий кадр - с рукой матери звери - это те, кто бы запихал эту девочку в какой-нибудь приют.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich wusste es. Die Barriere &#8220;wir sind gut und sie sind Scheiße!&#8221; Sie haben es nicht verstanden. Das Mädchen war nicht gefährdet - es gibt da ein Netz. Der nächste Schnappschuss zeigt die Hand der Mutter darin. Nur Tiere würden das Mädchen in ein Kinderheim stecken.</div>
<p><em>AlexLen</em>:</p>
<blockquote><p>если вы хотели показать, что девочка вне опасности, зачем тогда поставили этот кадр. Вообще фотографии хорошие, но, по-моему, они очень расходятся с текстом, то есть вы текстом говорите все хорошо, а фотографии выбираете где все плохо.<br />
Работа проделана интересная и непростая.</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn Sie zeigen wollten, dass das Mädchen nicht in Gefahr ist, warum haben sie dann das Bild gezeigt? Im Großen und Ganzen sind die Fotos gut, aber ich finde, es gibt eine ziemliche Diskrepanz zwischen ihnen und dem nächsten - das heißt in Ihrem Text sagen Sie, das alles gut ist, aber Sie greifen Fotos heraus, auf denen alles schlecht ist. Ihre Arbeit ist interessant und komplex.</div>
<p><em>ameli_sa</em>:</p>
<blockquote><p>я тоже думала на эту тему, а что конкретно мы можем сделать для этой девочки - мне кажется, что самой правильной реакцией было бы пойти в отдел попечительства и дать адрес этой &#8220;семьи&#8221; и настоять на том, чтобы попечители еженедельно приходили в эту семью и смотрели сыт ли ребенок, одет ли, есть ли за ним надзор. Иначе опять же грош цена этому социальному репортажу - посмотрели на красивые картинки и забыли. Жаль девочку и придумать не могу, что сделать для нее.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich habe auch darüber nachgedacht, was genau wir für dieses Mädchen tun könnten - Ich denke, die korrekteste Reaktion wäre, zum Jugendamt zu gehen und ihnen die Adresse dieser &#8220;Familie&#8221; zu geben und darauf zu bestehen dass [Sie] diese Familie täglich besuchen um festzustellen, ob das Kind nicht hungrig ist, angezogen wird, und ob jemand auf es aufpasst. Ansonsten, noch einmal, taugt diese soziale Reportage nichts - wir haben die schönen Bilder gesehen und es vergessen. Das Kind tut mir leid und ich kann mir nicht vorstellen, was ich für sie tun könnte.</div>
<p><em>http://openid.yandex.ru/beiberecka/</em>:</p>
<blockquote>
<p>[&#8230;] Я сама была такой девочкой, но постарше - мне было 12 лет, когда мои родители умерли от наркотиков, и я не могу их осуждать, они любили меня, просто так получилось&#8230;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>НО! Мне захотелось удочерить эту девочку, когда ее родители умрут.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>[&#8230;] Ich war selbst so ein Mädchen, nur älter  - ich war 12, als meine Eltern an Drogen gestorben sind, und ich kann sie nicht verurteilen, sie haben mich geliebt, aber es ist einfach so passiert.&#8230;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>ABER! Ich wünschte, ich könnte dieses Mädchen adoptieren, wenn ihre Eltern sterben.</p>
</div>
<p><em>http://demonru.livejournal.com/</em>:</p>
<blockquote><p>Жить в скотском состоянии - это личный выбор этих людей (скорее всего). Но вот воспитывать в этом бардаке дочь - это не любовь, это откровенное свинство. Любовь - это не только чмоки в пяточки, это еще ответственное поведение родителей по отношению к ребенку. Вы сами написали &#8220;в это время двухлетняя малышка предоставлена сама себе и случайной заботе гостей&#8221; - это уже повод чтобы этой &#8220;семьей&#8221; занялись социальные службы.<br />
Хуже чем в данной семье ей уже вряд ли где-то будет. Если сейчас еще кто-то может восторгаться &#8220;идилией&#8221; в данном семействе, то через 3-4 года, когда девочка подрастет, а родители окончательно сожгут наркотой себе мозги - картина будет существенно хуже.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Zu leben wie das Vieh ist die persönliche Wahl dieser Leute (wahrscheinlich). Aber ihre Tochter in diesem Wirrwarr aufwachsen zu lassen - ist nicht Liebe, sondern geradezu Bosheit. Liebe ist nicht nur, die Füße zu küssen, das ist auch ein verantwortliches Verhalten der Eltern in Bezug auf ihr Kind. Sie schreiben selbst &#8220;Währenddessen ist das zweijährige Kind für sich selbst verantwortlich und auf die gelegentliche Fürsorge von Gästen angewiesen.&#8221; Das alleine ist schon ein Anlass für die Sozialdienste, sich mit dieser &#8220;Familie&#8221; zu beschäftigen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie woanders schlechter dran wäre als in dieser Familie. Wenn auch jetzt immer noch irgendwer das &#8220;Idyll&#8221; in dieser Familie bewundern mag, wird in 3-4 Jahren, wenn das Mädchen aufwächst und ihre Eltern vollständig ihre Hirne mit Drogen ausbrennen,  das Bild wesentlich schlechter sein.</p>
</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>я надеюсь, у меня будет возможность наблюдать жизнь этой семьи долго. тогда - расскажу, что станет с этой семьей через четыре года а пока рано делать выводы лучше подумайте, что будет с вами</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich vertraue darauf, das Leben dieser Familie eine lange Zeit beobachten zu können. Dann werde ich berichten, was mit dieser Familie in vier Jahren sein wird. Für den Moment ist es zu früh, Schlüsse zu ziehen. Denken Sie besser darüber nach, was aus Ihnen wird.</div>
<p><em>shelma</em>:</p>
<blockquote><p>
серия-жуткая по эмоциональному содержанию, но снята отлично.<br />
Ни одна карточка равнодушным никого не оставляет насколько видно из комментариев.<br />
Ирина, не представляю-насколько, вероятно, было сложно там работать, видя все это.<br />
Желаю удачи тебе в дальнейшем.<br />
p.s. про присутствие любви в семье я все таки несколько сомневаюсь. Ну либо я такую любовь не могу понять и принять.</p>
</blockquote>
<div class="translation">Der emotionale Inhalt der Serie ist grausig, aber die Ausführung ist exzellent. Wie man aus den Kommentaren sehen kann, lässt nicht ein einziges Foto irgendjemanden kalt. Irina, ich kann mir nicht vorstellen, wie schwierig es gewesen sein muss, dort zu arbeiten, als du das alles sehen musstest. Ich wünsche dir Glück für die Zukunft. P.S. Ich habe trotzdem einige Zweifel über die Anwesenheit von Liebe in dieser Familie. Oder vielleicht kann ich diese Art Liebe nicht verstehen und annehmen.</div>
<p>Irina Popova (<em>popovaira</em>) antwortet:</p>
<blockquote><p>спасибо большое!<br />
снимать действительно было сложно, но не настолько<br />
просто я сочувствовала героям и была на их стороне - только поэтому и снимать позволили, иначе истории не было бы, а был бы фингал под глазом или разбитая камера))<br />
кстати, герои пришли на открытие выставки, очень довольны остались, смеялись))<br />
мне кажется, они так и не поняли, что кто-то может их осудить за это все</p>
</blockquote>
<div class="translation">
Vielen Dank! Es war tatsächlich schwierig, sie zu fotografieren, aber nicht so schwierig. Ich habe nur mit den Sujets sympathisiert und war auf ihrer Seite - und nur deswegen haben sie mir erlaubt, zu fotografieren, ansonsten hätte es keine Geschichte ergeben, sondern ein blaues Auge oder eine kaputte Kamera )) Übrigens, die Sujets kamen zur Eröffnung der Ausstellung und waren sehr glücklich, lachten )) Mir scheint, dass sie sich immer noch nicht bewusst sind, dass jemand sie für all das verurteilen kann.</div>
<p>Der russische Fotojournalist Oleg Klimow, der auch Kurator der Ausstellung &#8220;Eine andere Familie&#8221; ist, <a href="http://klimov.blogspot.com/2008/11/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/klimov.blogspot.com');">schreibt in seinem Blog (russisch)</a> zur Verteidigung von Popova und ihrem Werk:</p>
<blockquote>
<p>Можно сказать и так: я был &#8220;on-line&#8221; свидетелем, когда Ирина Попова снимала эту серию. Я до сих пор помню e-mails, которые она писала в перерывах между съемками из интернет-кафе Петербурга, и помню все ее сомнения [&#8230;]</p>
<p>&#8220;Просто иди и снимай, не покупай им наркотики, алкоголь и не давай денег&#8230;&#8221;, - единственное, что я мог практически посоветовать &#8220;удаленно&#8221;. Она жила в их квартире и снимала.</p>
<p>Когда Ирина впервые опубликовала часть этих фотографий в рамках образовательной программы по фотографии в разделе &#8220;документальная фотография&#8221;, то обрушился шквал критики, прежде всего, против нее лично как человека и фотографа. Ее обвинили в пропаганде &#8220;панк-образа-жизни&#8221;, в прославлении &#8220;семьи ублюдков&#8221;, которые должны сидеть за решеткой, а не быть опубликованными на страницах газет и журналов&#8230; [&#8230;]</p>
<p>Вывод был очевиден, что никто и никогда не хочет знать, что в нашей стране есть больные, инвалиды, наркоманы, алкоголики&#8230; их проблемы - миллионы людей вне &#8220;телевизионного социума&#8221;, их не существует для большинства, независимо от того плохие они или хорошие. Их нет. &#8220;Нет человека - нет проблем&#8221;. И когда кто-то, однажды, нам показывает этих людей существующими или мы сами, случайно, встречаем их на улице, то ведем себя подобно фашистам. При этом, мы почему-то уверенны, что мы лучше, честнее, правильнее, благополучнее и успешнее. Эти иллюзии и приводят нас к отсутствию сострадания, уважения друг друга по признакам человека, а не социальной иерархии. [&#8230;]</p>
<p>Я не хочу говорить ни одного оправдательного слова в защиту героев этой серии. Они здесь такие, какие есть на самом деле. Это факт и единственный аргумент в защиту того, что они существуют, живут рядом с нами, имеют детей и весь спектр чувств от любви и ненависти до отчаяния и равнодушия.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Единственное, что я хочу сказать - это слова в защиту фотографа Ирины Поповой. У нее действительно присутствует мужество журналиста, которое превратилось почти в атавизм в нашей современной журналистике и фотографии. Мужество и умение говорить то, что увидел, почувствовал и рассказал, но вместе с тем не извращая и не издеваясь над действительностью, которая окружает нас и которую мы не хотим видеть. В этом и заключается ее &#8220;презумпция невиновности&#8221;, которая должна существовать в любом цивилизованном обществе.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Man könnte es so ausdrücken: Ich war ein &#8220;online&#8221;-Zeuge, als Irina Popova die Serie schoss. Ich kann mich noch an ihre e-Mails erinnern, die sie in den Pausen aus einem St.-Petersburger Internet-Café schrieb, und ich erinnere mich an all ihre Zweifel [&#8230;].</p>
<p>&#8220;Geh einfach hin und knips, kauf ihnen keine Drogen und keinen Alkohol und gib ihnen kein Geld&#8230;&#8221; - das war der einzige praktische Ratschlag, den ich ihr &#8220;aus der Ferne&#8221; geben konnte. Sie lebte in ihrer Wohnung und fotografierte.</p>
<p>Als Irina die ersten dieser Fotos als als Teil eines Ausbildungs-Programms zur Fotografie im Abschnitt &#8220;Dokumentar-Fotografie&#8221; veröffentlichte, folgte ein Sturm der Kritik, hauptsächlich an ihr als Person und als Fotografin. Sie wurde beschuldigt, die &#8220;Lebensweise von Punks&#8221; zu propagieren,  eine &#8220;Bastard-Familie &#8221; zu glorifizieren, die hinter Gitter und nicht auf die Seiten von Zeitungen und Zeitschriften gehöre. [&#8230;]  </p>
<p>Der Schluss war offensichtlich: dass niemand jemals wissen will, dass es in unserem Land Kranke gibt, Behinderte, Alkoholiker [&#8230;] Sie existieren nicht für die Mehrheit, unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht sind. [&#8230;] Und wenn irgendwer irgendwann uns zeigt, dass diese Menschen existieren, oder wir sie auf der Straße treffen, benehmen wir uns wie Faschisten. Und gleichzeitig sind wir aus irgendeinem Grund sicher, dass wir besser sind, ehrlicher, korrekter, besser dran und erfolgreicher. Diese Illusionen führen zu diesem Mangel an Mitgefühl, Mangel an Respekt für uns als Menschen eher denn als Mitglieder einer sozialen Hierarchie. [&#8230;]</p>
<p>Ich möchte kein einziges Wort zur Verteidigung der Sujets dieser Serie sagen. Hier sind so, wie sie wirklich sind. Das ist eine Tatsache und das einzige Argument zur Verteidigung dessen, dass sie existieren, unter uns leben, Kinder haben und ein ganzes Spektrum von Gefühlen von Liebe bis Hass, Verzweiflung und Gleichgültigkeit.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Das einzige, was ich sagen will, sind Worte zur Verteidigung der Fotografin Irina Popova. Sie hat wirklich den Mut einer Journalistin, etwas das heute fast zu einem Atavismus geworden ist in Journalismus und Fotografie. Den Mut und die Fähigkeit zu sagen, was sie sah, fühlte und erzählte, und was wir lieber nicht sehen würden. Das ist ihre &#8220;Unschuldsvermutung&#8221;, die es in jeder zivilisierten Gesellschaft geben muss.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Taiwan: Offizielle Rückkehr zum Polizeistaat</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/22/taiwan-offizielle-ruckkehr-zum-polizeistaat/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/22/taiwan-offizielle-ruckkehr-zum-polizeistaat/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Chinesisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Taiwan (ROC)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=429</guid>
		<description><![CDATA[
Der Besuch Chen Yunlins, des Vorsitzenden der 
Vereinigung für Beziehungen über die Straße von Taiwan (Association for Relations Across the Taiwan Strait - ARATS) markiert einen historischen Moment in den Beziehungen über die Taiwanstraße hinweg. Chen ist der bedeutendste offizielle Besucher der Volksrepublik China, der Taiwan je besucht hat. Sein fünftägiger Besuch Taiwans umfasst Gespräche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-52257" title="taipei-police-zhongshan-road" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/taipei-police-zhongshan-road.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Besuch Chen Yunlins, des Vorsitzenden der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Association_for_Relations_Across_the_Taiwan_Straits"><br />
Vereinigung für Beziehungen über die Straße von Taiwan</a> (Association for Relations Across the Taiwan Strait - ARATS) markiert einen historischen Moment in den Beziehungen über die Taiwanstraße hinweg. Chen ist der bedeutendste offizielle Besucher der Volksrepublik China, der Taiwan je besucht hat. Sein fünftägiger Besuch Taiwans umfasst Gespräche über Wirtschafts- und Verkehrsverbindungen.</p>
<p>Während einige seinen Besuch willkommen heißen, sind viele Taiwanesen äußerst besorgt, dass [der Besuch] die Souveränität der Nation gefährden könnte. Er findet statt, nachdem Präsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ma_Ying-jeou" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Ma Ying-jeou</a> einer mexikanischen Zeitschrift sagte, dass die Beziehungen zwischen Taiwan und China Beziehungen zwischen zwei Regionen seien. Dies setzte den Staat herab im Vergleich zu den Staatsformeln der vorausgehenden zwei Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chen_Shui-bian" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Chen Shui-bian</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Teng-hui" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Lee Teng-hui</a>.</p>
<p>Chen kam am Montag 3. November in Taiwan an. Ungefähr 7.000 Polizisten wurden mobilisiert um jeglichen Protesten vorzubeugen. Jedoch gingen die Aktionen der Polizei weit hinaus über das bloße Verhindern irgendwelcher Unterbrechungen des Besuchs Chens. Blogger gaben viele Kommentare über die Polizeiaktionen ab.</p>
<p>CoffeeShop war eine von drei Frauen, die von der Polizei angegriffen und festgenommen wurden, weil sie tibetische Flaggen mit sich führten. Sie <a href="http://feedcatcher.blogspot.com/2008/11/blog-post_03.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/feedcatcher.blogspot.com');">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">我很害怕，我從沒這麼害怕過。直至半夜一點半了，寫著部落格，我的手還在發抖；我眼睛很痠了，但盯著電腦螢幕，我必須將我的感受及害怕都寫出來。</span></p>
<p>我懇請各位部落格讀者及我各位網友們，不要以各種形式去嗆陳雲林及警察。</p>
<p>因為，台灣人，我很怕下一個受到這種暴力對待的人，會是你／妳；我真的很怕。</p>
</blockquote>
<div class="translation">Ich habe solch eine Angst, und ich habe noch nie eine solche Angst gehabt. Um halb zwei Uhr nachts bin ich noch wach, meine Hände zittern noch; meine Augen schmerzen und schauen doch immer noch auf den Bildschirm und ich muss meine Erfahrung und meine Ängste aufschreiben.</p>
<p>Ich bitte ernsthaft jeden Blogger und Online-Freund, dies zu lesen. Geht nicht mit jeder Art von Aktion raus und protestiert gegen Chen Yunlin und die Polizei.</p>
<p>Weil, Taiwanesen, ich Angst habe, dass die nächsten, die diese Art von Gewalt abbekommen, ihr sein werdet. Ich habe wirklich Angst.</p>
</div>
<p>Du Gu Mu (獨孤木) @ <em>verschwindende Republik China</em> <a href="http://www.wretch.cc/blog/phopicking/13654389" id="w87t" title="asked" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.wretch.cc');">fragt</a> ob legale Versammlungen Chen Yunlin die Demokratie Taiwans verständlich machen könnten:</p>
<blockquote><p>他媽的民進黨就算打了一萬個共匪好了，他媽的這干一般民眾什麼屁事呀？警察就可以沒有搜索票就闖入民眾合法租賃的飯店空間？這關一般在路上拿著國旗抗議的 民眾什麼事？民進黨不管哪個人打人你都法辦了，可是拿這個當藉口就可以侵犯人權？你還真以為他媽的台北戒嚴了喔？幹！沒有用的無能低能總統！</p>
</blockquote>
<div class="translation">Selbst wenn die blutige DPP einfach rausgehen würde und 10.000 kommunistische Banditen verhauen würde, was zum Fuck hat das mit anderen normalen Bürgern zu tun? Die Polizei kann nicht einfach ein Hotelzimmer betreten und durchsuchen, das jemand legal gemietet hat. Normale Menschen auf der Straße davon abzuhalten, aus Protest die Nationalflagge zu schwenken? Wenn jemand von der DPP irgendjemanden schlägt, landet er vor Gericht, aber wie kann die Justiz selbst darauf verfallen, unter der Ausrede DPP Menschenrechte zu verletzen? Denkt ihr immer noch, das blutige Taipei sei zurück beim Kriegsrecht? Dieser nutzlose und inkompetente Präsident!</div>
<p>Melon Daily <a href="http://tw.myblog.yahoo.com/green-pod/article?mid=3244" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tw.myblog.yahoo.com');">schreibt</a>, sie hätten sich nie vorstellen können, dass die Polizei die Nationalflagge einkassieren würde.</p>
<blockquote><p>有這樣的警方嗎?陳雲林來台，台灣民眾舉國旗嗆聲被員警當場折毀，但五星旗卻可以公然飄揚，歡迎陳雲林車隊通過，連國民黨議員自己都看不下去，罵警方毀國旗已經公然觸法， 甚至更離譜的是，還有女警禁止民眾拿國旗，理由竟然是因為機場是「公共場所」?</p>
<p>這一頭員警竟然硬生生將把象徵中華民國的國旗扯斷，但反觀中山北路這裡，這群號稱是「 中華統一促進黨」的民眾，卻可以大喇喇的舉著中國五星旗，迎接陳雲林車隊通過。</p>
</blockquote>
<div class="translation">Haben wir so eine Polizei? Chen Yunlin kommt nach Taiwan und Leute hissen aus Protest die Nationalflagge und dann zerbricht die Polizei die Flagge auf einen Schlag. Aber die <a href="#flags">Flagge der fünf Sterne</a> darf öffentlich gezeigt werden. Als die Autokolonne von Chen Yunlin begrüßt wurde, konnten sogar einige KMT-Abgeordnete nicht akzeptieren, was sich abspielte. Sie rügten die Polizei, weil sie offen gegen das Gesetz gehandelt habe. Noch schlimmer war eine Polizistin, die Leute daran hinderte, die Nationalflagge zu schwenken. Sie ging so weit, als Grund anzugeben, dass der Flughafen öffentliches Gelände sei.</p>
<p>Diese Polizistin ging hart gegen die <a href="#flags">Flagge der Republik China</a> vor, die das nationale Symbol der Republik China ist. Aber auf der Zhongshan North Road [nahe dem Grand Hotel] konnte eine Gruppe namens China Unification Party die chinesische <a href="#flags">Flagge der fünf Sterne</a> schwenken, um die Autokolonne von Chen Yunlin zu begrüßen.</p>
</div>
<p>June Beans Charles <a href="http://www.wretch.cc/blog/gladc/8541048" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.wretch.cc');">sagt</a>, dass die Weisungen der Vorgesetzten das Gesetz außer Kraft setzten.</p>
<blockquote><p>馬英九上任不到半年,<br />
過去八年無法想像的事一一發生.</p>
<p>警察的眼中竟然沒有國家法令,只有上級命令.<br />
明明是執行毫無法源依據的勤務,<br />
明明是在戕害民眾的自由,<br />
明明是缺乏正當性的行動,<br />
但你在這些警察眼中看到的是理所當然的表情,<br />
彷彿他們很樂於戕害民眾自由,<br />
彷彿在他們眼中維護上級的利益高於維護民眾的利益.</p>
<p>這個就是軍閥的心態啊!
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ma Ying-jeou ist seit nicht ganz sechs Monaten Präsident, und in den letzten acht Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, dass etwas wie das einfach so passieren könnte.</p>
<p>Die Polizei erkennt plötzlich nicht einmal mehr die Gesetze des Landes an, sie folgt einfach den Anweisungen der Vorgesetzten. Offensichtlich tut sie ihre Pflicht ohne Ansehen des Gesetzes. Offensichtlich zerstört sie die Freiheit normaler Menschen. Offensichtlich kennt sie nicht die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Aber in den Augen der Polizisten kann man einen natürlichen Ausdruck sehen. Es ist so, als ob sie sich darüber freuen würden, die Freiheit der Menschen zu zerstören. Es ist so, als ob ihnen die Sicherung der Interessen der Obrigkeit wichtiger ist, als die Interessen des Volkes zu wahren.</p>
<p>Das ist schlicht die Einstellung eines Warlords!</p>
</div>
<p>kiantix <a href="http://kiantix.blogspot.com/2008/11/blog-post.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/kiantix.blogspot.com');">wrote</a>:</p>
<blockquote><p>民進黨那四個議員在圓山掛布條，警察要趕；吹氣球抗議黑心食品，警察要趕；光是在機場舉著國旗，警察也要趕。</p>
<p>這些行動夠理性夠和平了吧？但警察大人將它們同視，這無異宣示，我們莊嚴神聖的法律，平等地禁止一切集會遊行，不論理性或激情，不論和平或暴力。</p>
<p>說得更極端一點，在警察國家眼裡，群眾的存在就是暴力，個體意志的存在就是暴力；在中產階級看來，國家暴力以外的暴力永遠都是錯的，既然是錯的，它為什麼存在也就無須探究了。
	</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Die Polizei will vier Stadtratsabgeordnete der DPP fassen, die Symbole am Grand Hotel aufgehangen haben; die Polizei will die Menschen fassen, die Ballons losgelassen haben, um gegen vergiftete Lebensmittel zu protestieren; die Polizei will Menschen fassen, die nur am Flughafen die Nationalflagge geschwenkt haben.</p>
<p>Sind diese Aktionen nicht friedlich genug? Die Polizei jedoch hat einen Eid geschworen, die feierlichen und heiligen Gesetze zu schützen, die jedermann verbieten, zu Umzug oder Versammlung zusammenzukommen, sei es nun vernunftbetont oder leidenschaftlich, friedlich oder gewalttätig.</p>
<p>Um es noch schärfer zu sagen: aus Sicht der Polizei ist die Existenz des Volkes Gewalt, der Volkswille Gewalt. Es scheint, dass die Mittelschicht denkt, Gewalt außer der Gewalt des Staates sei immer falsch, warum brauchen sie keine Untersuchung dieser Gewalt, wenn die Existenz des Volkes Gewalt ist?</p>
</div>
<p>Englischsprachige Blogger hatten auch etwas zur Polizei zu sagen. Eric <a href="http://taiwan-dream-foundation.blogspot.com/2008/11/its-deja-vu-and-not-in-good-way-my.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/taiwan-dream-foundation.blogspot.com');">schreibt</a> auf Taiwan Dream Foundation, dass die Ankunft von Chen Yunlin aussah wie eine Rückkehr zum Kriegsrecht und außerdem eine riesige Verschwendung von Polizei-Ressourcen war.</p>
<blockquote><p>How does Ma Ying Jeou ( 馬英九) and his government deal with a person like this? By deploying 10,000 Taiwanese police just to protect Chen Yun Lin&#39;s eyes and ears from seeing and hearing the voice of the Taiwanese people. By the way, the entire police force in Taiwan numbers 70,000 to put the 10,000 into perspective. If Ma Ying Jeou is so worried that Chen Yun Lin might see the R.O.C. flag or hear someone say that Taiwan is independent and not a part of China, then he should just give Chen Yun Lin a blindfold and some ear plugs. Problem solved, and just think of all the money Taiwan could save.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>
Wie gehen Ma Ying Jeou ( 馬英九) und seine Regierung mit so jemandem um? Indem sie 10.000 taiwanesische Polizisten abstellen, nur um  Chen Yun Lins Augen und Ohren davor zu schützen, die Stimme des taiwanesischen Volkes zu hören. Übrigens, die ganze Polizeistärke von Taiwan sind 70.000 [Mann], um die 10.000 ins Verhältnis zu setzen. Wenn Ma Ying Jeou solche Angst hat, dass Chen Yun Lin die Flagge der Republik China (R.O.C.) sehen könnte oder jemanden hören könnte, der sagt, Taiwan sei unabhängig und nicht Teil Chinas, sollte er Chen Yun Lin einfach eine Augenbinde und Ohrenstöpsel geben. Problem gelöst, und stellt Euch vor, wieviel Geld Taiwan sparen könnte.
</p>
</div>
<p>A-gu in <em>Das ist unmöglich: Politik aus Taiwan</em> <a href="http://a-gu.blogspot.com/2008/11/most-martial-law-type-incident-yet-in.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/a-gu.blogspot.com');">schreibt</a> von manchen Vorfällen die den Anschein erwecken, das Kriegsrecht sei zurück.</p>
<blockquote><p>I think it&#39;s fair to say the government really is going WAY too far. The excuse that police are only taking measures designed to protect Chen&#39;s safety and avoid illegal demonstrations is simply not true. Martial law really is in the air. Arbitrary detentions and &#8220;banned songs&#8221; are back from the dead.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich finde es gerechtfertigt, zu sagen, das die Regierung jetzt VIEL zu weit geht. Die Entschuldigung, dass die Polizei nur Vorkehrungen zum Schutz von Chens Sicherheit und zur Vermeidung illegaler Demonstrationen treffe, trifft einfach nicht zu. In Wirklichkeit liegt Kriegsrecht in der Luft. Willkürliche Festnahmen und &#8220;verbotene Lieder&#8221; sind von den Toten auferstanden.</p>
</div>
<p>Lao Ren Cha <a href="http://laorencha.blogspot.com/2008/11/mister-ma-mayent-be-moderate.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/laorencha.blogspot.com');">antwortet</a> auf die Art, wie die Medien oft die Verteidiger der taiwanesischen Unabhängigkeit als Extremisten abstempeln:</p>
<blockquote><p>They&#39;re not extremists! Well, some are. If you want extremists - those guys with that van on Dihua Street who advocate China joining the USA as the 51st state (well, 53rd after Canada and Iraq I suppose) fit the bill better. They&#39;re activists, and more people agree with them than foreign correspondents seem to realize - but so many independence-minded people don&#39;t dare say so, and realize that recognized, de jure independence is unrealistic now. That doesn&#39;t make those who voice their views extremists. It means they&#39;re exercising their right to free speech.</p>
<p>Looking at the last protest, I don&#39;t think 600,000 people (the author himself offers this figure below) can be labeled as &#8216;extremists&#39; - they&#39;re a legitimate political block.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Sie sind keine Extremisten! Ja, manche schon. Wenn schon Extremisten - diese Leute in der Dihua Street (Anmerkung des Übersetzers: traditionelle Einkaufsstraße ein Taipei), die dafür plädieren, China solle den USA beitreten als 51. Bundesstaat (oder vielleicht als 53., nach Kanada und dem Irak) passen besser auf diese Beschreibung. Sie sind Aktivisten, und mehr Leute stimmen ihnen zu, als ausländische Korrespondenten sich bewusst machen - aber so viele Menschen, die für die Unabhängigkeit sind, trauen sich das nicht zu sagen, und sind sich bewusst, dass anerkannte, de-jure-Abhängigkeit heutzutage unrealistisch ist. Das macht diejenigen, die ihre Ansichten bekunden, nicht zu Extremisten. Es bedeutet, dass sie ihr Recht auf freie Rede ausüben.</p>
<p>Wenn wir die jüngsten Proteste betrachten, finde ich nicht, dass 600.000 Menschen (der Autor nennt diese Zahl im weiteren Text) als &#8216;Extremisten&#8217; zu bezeichnen sind - sie sind ein legitimer politischer Block.</p>
</div>
<p>tony4tw <a href="http://tony4tw.tumblr.com/post/57744337/rapidly-disappearing-taiwanese-right-to-freedom-of" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tony4tw.tumblr.com');">beklagt</a> den Angriff auf die Redefreiheit und ruft alle Blogger auf, gemeinsam zu handeln.</p>
<blockquote><p>As a Taiwanese citizen here in Taiwan, we are asking for your help. Today, we were getting oppressed to our freedom of speech. Tomorrow, will we loose our right to any forms of freedom? After China’s invasion of Taiwan, Taiwanese will all be marched to the concentration camp! Therefore, all the Taiwanese beseech all the Plurkers to help us by passing out our message. Without your help, we are all alone! With your help, we will be able to raise awareness and fight the Goliath.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Als taiwanesische Bürger hier in Taiwan bitten wir Sie um Hilfe. Heute werden wir in unserer Redefreiheit beschränkt. Werden wir morgen unser Recht auf jede Form von Freiheit verlieren? Nach der chinesischen Invasion in Taiwan werden alle Taiwanesen zum Marsch ins Konzentrationslager gezwungen! Daher flehen alle Taiwanesen alle Plurker an, uns zu helfen, die Nachricht von uns zu verbreiten. Ohne Eure Hilfe sind wir ganz allein! Mit Eurer Hilfe können wir ein Bewusstsein schaffen und gegen Goliath kämpfen.</p>
</div>
<p>Im Laufe von Chen Yunlins Besuch in Taiwan werden sicher noch viele laute Stimmen in der Blogosphäre ihre Meinung kundtun.</p>
<p>*Vielen Dank an <a href="http://globalvoicesonline.org/author/portnoy/">Portnoy</a> für die Mithilfe an diesem Artikel.</p>
<div class="notes"><a name="flags">Anmerkungen des Übersetzers zu den Flaggen</a>:</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/Flag_of_the_People%27s_Republic_of_China.svg/120px-Flag_of_the_People%27s_Republic_of_China.svg.png" align="left"/>Die Volksrepublik China benutzt eine <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Flag_of_the_People%27s_Republic_of_China.svg&#038;filetimestamp=20080815091915" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Flagge mit fünf Sternen</a>. Flagspot.net <a href="http://flagspot.net/flags/cn.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flagspot.net');">schreibt</a>, dass der große Stern ein Symbol für das Programm der kommunistischen Partei sei, und die vier kleinen Sterne die vier vereinigten Klassen symbolisieren: die Arbeiter, die Bauern, die Kleinbürger und die Kapitalisten, die mit der kommunistischen Partei symbolisieren.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/72/Flag_of_the_Republic_of_China.svg/100px-Flag_of_the_Republic_of_China.svg.png" align="left"/>Taiwan benutzt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Flag_of_the_Republic_of_China.svg" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Flagge der Republik China (Republic of China - ROC)</a>. <a href="http://www.mofa.gov.tw" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mofa.gov.tw');">Das taiwanesische Außenministerium</a> beschreibt auf <a href="http://www.mofa.gov.tw/webapp/ct.asp?xItem=26328&#038;CtNode=447&#038;mp=1" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mofa.gov.tw');">einer Seite über die nationalen Symbole</a> die Bedeutungsebenen der Flagge: Die drei Farben Blau, Weiß und Karmesin bedeuten auf einer ersten Ebene Nationalismus, Demokratie, und soziale Wohlfahrt. Auf einer zweiten Ebene stehen die Farben für die drei Prinzipien: Blau für Helligkeit, Reinheit und Freiheit, also für eine Regierung die aus dem Volk kommt, Weiß steht für Ehrlichkeit, Selbstlosigkeit, Gleichheit und damit für eine Regierung, die dem Volk nahe steht, Karmesin steht für Opfer, Blutvergießen, brüderliche Liebe und damit für eine Regierung für das Volk.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/22/taiwan-offizielle-ruckkehr-zum-polizeistaat/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Demokratische Republik Kongo: Die Kämpfe gehen weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>

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		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Welt Obamas Wahlsieg feiert, gehen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Kämpfe weiter - trotz des Waffenstillstands, den die Rebellen-Gruppe CNDP angekündigt hat. Vertreibung, Tod und Plünderungen haben kein Ende. In Nairobi haben sich afrikanische Spitzenpolitiker getroffen und während die Welt sich fragt, wie sich Frieden im Lande erreichen lässt, wurde die Ushahidi-Dokumentations-Software für die Demokratische Republik Kongo freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Welt <a href="http://voiceswithoutvotes.org/-/candidates/democrats/barack-obama/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Barack Obamas</a> Sieg bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten feiert, erinnert <a href="http://afrospear.wordpress.com/2008/11/06/bits-and-bytes-the-tragic-play-that-is-the-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afrospear.wordpress.com');">AfroSpear</a> daran, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">der Konflikt in der Provinz Nord-Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo nicht zu Ende ist:</p>
<blockquote><p>In this era where a man of African descent has secured the throne of the most powerful nation of the world, a tragedy of enormous proportions continues to be played out in the Democratic Republic of Congo. It is indeed easier to sell a “message of hope” in political change to cure what ails us… than to “commit to action” so as to change a situation of recurring despair and destruction.</p>
<div class="translation">In diesen Zeiten, in denen ein Mann von afrikanischer Abstammung sich den Thron der mächtigsten Nation der Welt gesichert hat, spielt weiter eine Tragödie von enormen Ausmaßen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist wirklich einfacher, eine Nachricht der Hoffnung auf politischen Wandel zu verkaufen, als sich zur Tat zu verpflichten, um eine Situation von andauernder Hoffnungslosigkeit und Zerstörung zu ändern.</div>
</blockquote>
<p>Im <em>Untold Stories</em> Blog des Pulitzer Center of Crisis Reporting <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">schreibt Michael Kavanagh</a> aus Goma:</p>
<blockquote><p>There are now more than one million people who have fled their homes in North Kivu, and very few are receiving any humanitarian aid. Before last week&#39;s fighting, most were getting by through the generosity of neighbors who hosted the displaced in their homes and yards and farms. Now those host families are displaced, too. People are fleeing into forests, to churches, to schools […]</p>
<div class="translation">Über eine Million Menschen sind bis jetzt aus ihren Häusern in Nord-Kivu geflohen, und nur wenige bekommen humanitäre Hilfe. Bis zu den Kämpfen der letzten Woche konnten die meisten dank der Großzügigkeit von Nachbarn überleben, die die Vertriebenen in Haus und Hof aufnahmen. Jetzt wurden auch diese Gastfamilien vertrieben. Die Menschen fliehen in Wälder, Kirchen, Schulen [&#8230;]</div>
</blockquote>
<p><a href="http://de.globalvoicesonline.org/?attachment_id=52466" rel="attachment wp-att-52466"><img class="alignnone size-full wp-image-52466" title="kibati" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kibati.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach Kämpfen in der Gegend <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/3009852745/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">fliehen Dorfbewohner</a> aus Kibati in Richtung Goma. Foto: <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Julien Harneis</a></p>
<p>Am 7. November, dem letzten Freitag, riefen die afrikanischen Staatschefs der Region auf einem von den Vereinten Nationen unterstützten Gipfel in Nairobi zu einem sofortigen Waffenstillstand im Ost-Kongo auf, sowie zur Einrichtung eines humanitären Korridors, um den vielen hunderttausend Vertriebenen der jüngsten Krise die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auf dem Gipfel, zu dem die Afrikanische Union (AU) eingeladen hatte, kamen der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Präsident des an Nord-Kivu angrenzenden Ruandas Paul Kagame zusammen, außerdem die Staatschefs von Kenia, Uganda, Tansania, Burundi und Südafrika.</p>
<p>Schon am 29. Oktober war von der von Laurent Nkunda geführten Rebellenbewegung CNDP einseitig ein Waffenstillstand verkündet worden. Aber sogar während des Gipfeltreffens wurde von schweren Zusammenstößen der FARDC (der kongolesischen Armee) und der CNDP in verschiedenen ländlichen Gebieten berichtet, unter anderem auch in Kibati, ungefähr 9km nördlich von Goma. Weitere Menschen seien vertrieben worden. Dawn Hurley, eine in Goma lebende Amerikanerin <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">kommentiert die Situation</a>:</p>
<blockquote><p>Nkunda claims that he has not broken his self-proclaimed cease-fire and that he has merely fought off attacks from the government. But this distinction is hard to understand at best. Nkunda&#39;s rebels have taken two towns in the North, forcing the population to flee further. They have also retaken the town of Kiwanja. The town of Kiwanja was under Nkunda&#39;s control until Tuesday when another rebel group allied with the government retook the town in a surprising show of power. This lead to bitter fighting between the two groups, and eventually Nkunda&#39;s rebels reclaimed the town. However there are wide spread reports that many civilians were killed by Nkunda&#39;s forces as they reclaimed the town, apparently in a retaliatory fashion.</p>
<div class="translation">Nkunda behauptet, den von ihm selbst verkündeten Waffenstillstand nicht gebrochen zu haben, und dass er nur die Angriffe der Regierung abgewehrt habe. Aber bestenfalls ist diese Unterscheidung kaum wahrzunehmen. Nkundas Rebellen haben auch zwei Städte im Norden zurückerobert und die Bevölkerung gezwungen, noch weiter weg zu fliehen. Sie haben auch die Stadt Kiribati zurückerobert. Die Stadt Kiwanja war unter der Kontrolle von Nkunda bis Dienstag, als eine andere - regierungsnahe - Rebellengruppe die Stadt in einer erstaunlichen Demonstration ihrer Stärke zurückholte. Es folgten erbitterte Kämpfe zwischen den beiden Gruppen und schlußendlich reklamierten die Rebellen von Nkunda die Stadt für sich. Aber von verschiedenen Seiten wird berichtet, dass viele Zivilisten von den Kräften Nkundas bei der Rückeroberung der Stadt getötet worden seien. Es handele sich dabei offenbar um Racheakte.</div>
</blockquote>
<p>Mittlerweile hat eine Untersuchungskommission der MONUC Kiwanja nördlich der Stadt Rutshuru besucht, nachdem Berichte eingegangen waren, während der Kämpfe seien etliche Zivilisten getötet worden, darunter ein <a href="http://www.ifj.org/en/articles/the-ifj-condemns-the-killing-and-kidnapping-of-journalists-in-democratic-republic-of-congo" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifj.org');">kongolesischer Journalist</a>, Alfred Nzonzo Bitwahiki, der für das Lokalradio Ushikira (Racou) gearbeitet habe. Colette Braeckman, belgische Journalistin und Autorin mehrerer Bücher über Zentralafrika <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/08/kiwanja-le-srebenicza-du-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.lesoir.be');">fragt sich</a>:</p>
<blockquote><p>Des civils massacrés pratiquement sous les yeux de Casques bleus impuissants ou indifférents: Kiwanja sera-t-il un Srebrenica congolais ?</p>
<div class="translation">Zivilisten wurden praktisch unter den Augen von ohnmächtigen oder gleichgültigen Blauhelmen massakriert: Wird Kiwanja zum kongolesischen Srebrenica?</div>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-52462" title="ushahidi-drc" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/ushahidi-drc.jpg" alt="" /></p>
<p>Um zu dokumentieren was derzeit vor Ort passiert, hat Ushahidi <a href="http://blog.ushahidi.com/index.php/2008/11/07/ushahidi-deploys-to-the-congo-drc/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.ushahidi.com');">seine Software</a> in der Demokratischen Republik Kongo freigeschaltet, die sich schon während der Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia und im Mai während der fremdenfeindlichen Angriffe auf Immigranten in Südafrika <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/01/15/kenya-cyberactivism-in-the-aftermath-of-political-violence/">bewährt</a> hatte. Das Werkzeug Ushahidi, auf Swahili Zeuge, erlaubt jedermann, Kriseninformationen in Form von Textnachrichten mittels eines Mobiltelefons, mittels e-Mail oder mittels eines Web-Formulars einzugeben und sie auf einer Karte oder Zeitschiene anzuzeigen. Die Telefonnummer für SMS-Berichte ist  <strong>+243992592111</strong> und die Internet-Seite zum Betrachten der Berichte ist <a href="http://drc.ushahidi.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">http://DRC.ushahidi.com</a>.</p>
<p><a href="http://drc.ushahidi.com/reports/view/7" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">Einer der Berichte</a> über die Vorfälle, die schon auf der Ushahidi-Seite für den Kongo zu finden sind, bezieht sich auf die Tötung eines Lokaljournalisten in der Gegend von Kiwanja:</p>
<blockquote><p>One of our facilitators for community radio (Ushirika) was killed in Rutshuru.</p>
<p>The Kiwanja Nehemiah Committee president has fled, the parish is more insecure.</p>
<p>We have had some contact with Kibirizi, but phone contact there is difficult. I&#39;m in permanent contact with the Nehemiah Committee in Kiwanja and Rutshuru. Our superviser has been visited three times in a row by uniformed men in his house in Kiwanja.</p>
<div class="translation">Einer derer, die unser Lokalradio ermöglicht haben (Ushirika) wurde in Rutshuru getötet.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nehemia-Komitees ist geflohen, die Gemeinde ist jetzt weniger sicher.</p>
<p>Wir konnten Kontakt mit Kibirizi aufnehmen, aber der Telefonkontakt dorthin ist schwierig. Ich bin in dauerndem Kontakt mit dem Nehemia-Komitee in Kiwanja und Rutshuru. Unser Supervisor wurde drei Mal hintereinander von Uniformierten zu Hause aufgesucht.</p></div>
</blockquote>
<p>Weitere Berichte sind in <a href="http://blog.theirc.org/2008/11/03/congo-report-from-aid-workers-under-attack/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.theirc.org');">diesem Blog-Eintrag</a> von Helfern der Hilfsorganisation Internationales Rettungskomitee von Nord-Kivu zu finden oder in diesem Tagebuch eines anderen Helfers in der Gegend im Alertnet Blog.</p>
<p>Vor einigen Tagen fragte BBC-Afrika in &#8220;Have Your Say&#8221; sein Publikum: <a href="http://newsforums.bbc.co.uk/nol/thread.jspa?forumID=5585&amp;edition=2&amp;ttl=20081110014032" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/newsforums.bbc.co.uk');">Warum kann der Kongo den Frieden nicht halten?</a> Hier eine kleine Auswahl der Antworten kongolesischer Leser:</p>
<p>Joseph aus Goma:</p>
<blockquote><p>The whole problem stems from the DRC government in the 1990&#39;s not fulfilling their promise to hunt down the killers during the Rwandan Genocide. They promised Rwanda they would hunt down and kill those Hutu&#39;s who fled into Congo that took part in the genocide and they never did. Rwanda and the rebels were forced to take matters into their own hands because of the poor leadership in Congo which backtracked on their promise. I love my country but our leadership is hopeless.</p>
<div class="translation">Der Ursprung der Probleme ist, dass die Regierung des Kongo in den 1990er Jahren ihr Versprechen nicht wahr gemacht hat, den Mördern des ruandischen Genozids nachzugehen. Sie hatten den Ruandern versprochen, sie würden den in den Kongo geflohenen und am Genozid beteiligten Hutus nachgehen und sie töten, aber sie haben es nie getan. Ruanda und die Rebellen waren gezwungen, die Sache in die Hand zu nehmen wegen der schwachen Führung im Kongo, die sich an ihr Versprechen nicht hielt. Ich liebe mein Land, aber unsere Führung ist hoffnungslos.</div>
</blockquote>
<p>Davis Tara aus Kinshasa:</p>
<blockquote><p>
DRC can have peace only when her leaders develops political will to end war. It seems kabila is enjoying to have insecurity in that part of his country so as to scare off polical opponents.</p>
<div class="translation">Die Demokratische Republik Kongo kann nur in Frieden leben, wenn ihre Führung den politischen Willen entwickelt, den Krieg zu beenden. Es scheint so, als ob Kabila die Unsicherheit in dieser Gegend des Landes passt, weil sie politische Gegner abschreckt.</div>
</blockquote>
<p>Dr Paul Kabasele, ein Kongolese in London:</p>
<blockquote><p>
The international community has been risponsible for the Hutus crossing the borders after the genocide, why shouldn&#39;t the same community sort out this mess?</p>
<div class="translation">Die internationale Gemeinschaft war verantwortlich dafür, dass die Hutus die Grenzen nach dem Genozid überquert haben, warum sollte nicht ein- und dieselbe Gemeinschaft dieses Durcheinander in Ordnung bringen?</div>
</blockquote>
<p>Auch Michelle F. vom <em>Stop Genocide</em> Blog <a href="http://genocide.change.org/blog/view/peace_in_the_drc_part_iii_something_long-term_would_be_nice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/genocide.change.org');">hat ihre Meinung zum Frieden in Kongo</a>:</p>
<blockquote><p>If some degree of security can be established in the Eastern DRC, it will not be sustained without serious reforms to the Congolese military. The FARDC, beyond being under-resourced and generally incompetent, is responsible for some of the worst abuses committed against Congolese civilians, including enthusiastic participation in the brutal epidemic of rape that has become a hallmark of the conflict.</p>
<div class="translation">Wenn ein gewisser Grad von Sicherheit im Ost-Kongo etabliert werden kann, wird er nicht ohne ernsthafte Reformen im kongolesischen Militär aufrechterhalten werden können. Die FARDC hat nicht nur zuwenig Mittel und ist insgesamt inkompetent, sondern auch verantwortlich für schlimmste Misshandlungen der kongolesischen Zivilisten, darunter eine enthusiastische Beteiligung an der Epidemie von Vergewaltigungen, die den Konflikt geprägt hat.</div>
</blockquote>
<p>Da wir beim vielbeachteten Problem der Vergewaltigung im Kongo sind: Michael Kavanagh vom Pulitzer Center for Crisis Reporting meint, dass Journalisten und Aktivisten darüber mehr schreiben als über den Krieg. <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html#trackback" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">Und er fügt hinzu</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with much of the reporting on sexual violence in Congo - my own included, sometimes - is that it lacks context, often because the context is so complicated that journalists and editors decide to gloss over it.</p>
<p>But it needs to be said over and over: rape in Congo is a direct result of the conflict. Rape cases skyrocket after fighting and near frontlines; when fighting dies down so do the number of rapes. Rape is an epidemic born from violence, not an endemic part of Congolese society. The only way to “Stop Rape” is to end the war. It can only happen in that order.</p>
<div class="translation">Das Problem mit vielen der Berichte über sexuelle Gewalt im Kongo - manchmal auch meinen eigenen - ist, dass ihnen der Kontext fehlt, weil der Kontext oft so kompliziert ist, dass Journalisten und Redakteure sich entscheiden, über ihn hinwegzugehen.</p>
<p>Aber es muss immer wieder gesagt werden: Die Vergewaltigungen im Kongo sind eine direkte Folge des Konflikts. Die Fälle von Vergewaltigungen schnellen in die Höhe nach Kämpfen und in der Nähe der Front; wenn die Kampfhandlungen dahinschwinden, schwindet auch die Zahl der Vergewaltigungen. Vergewaltigung ist eine Epidemie, die die Gewalt gebiert, nicht eine Krankheit, die der kongolesischen Gesellschaft eigen ist.</p></div>
</blockquote>
<p>Dawn Hurley teilt uns folgende <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">Anekdote</a> mit:</p>
<blockquote><p>As I was walking around Goma I talked with young one man, who perhaps best summarized the mood of Goma. I asked if he was scared.</p>
<p>He replied “Fear is a luxury for the rich.” If you are poor, what does it matter if you are afraid? There is nothing you can do about it. You can&#39;t run away, you can&#39;t change anything. You just keep on living. What is the point of being afraid?”</p>
<div class="translation">Als ich zu Fuß in Goma unterwegs war, sprach ich mit einem jungen Mann, der wohl am besten die Stimmung in Goma zusammenfasste. Ich fragte ihn, ob er keine Angst habe.</p>
<p>Er antwortete: &#8220;Angst ist ein Luxus für die Reichen. Wenn Sie arm sind, was bringt es Ihnen, wenn Sie Angst haben? Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Sie können nicht weglaufen, sie können nichts ändern. Sie leben einfach weiter. Was soll da Angst?</p></div>
</blockquote>
<p>Eine ausführliche Liste von Hintergrund-Berichten und Handlungsempfehlungen, sowie Ideen für Aktionen finden Sie auf dem <a href="http://www.ir2p.org/2008/11/04/congo-information-and-action/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ir2p.org');">Individual Responsibility to Protect Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Sind die Blogs zu leise?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 18:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten aufeinandertreffen - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser Frage befasst.
Abu Lara glaubt, dass Bloggen Saudi Arabien bewegen kann.:
أتساءل أحياناً الى أين [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten <a href="http://americanbedu.com/2008/05/23/blogging-in-saudi-arabia/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/americanbedu.com');">aufeinandertreffen</a> - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser Frage befasst.</p>
<p>Abu Lara glaubt, dass Bloggen <a href="http://abulara.wordpress.com/2008/08/08/tadwn/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/abulara.wordpress.com');">Saudi Arabien</a> bewegen kann.:</p>
<blockquote><p>أتساءل أحياناً الى أين يمكن أن يصل التدوين السعودي ؟؟<br />
بل مانريده من التدوين ؟؟؟<br />
بل ما هو المطلوب منا كمدونيين تجاه وطننا ومجتمعنا ؟؟<br />
فالتدوين تقنية يجب علينا توظيفها لحل مشاكلنا وتحقيق مصالحنا وهذا ما اعتقده<br />
Manchmal frage ich mich, welches Potential die saudische Blogosphäre hat. Was für Erwartungen haben wir eigentlich? Welche Anforderungen stellt unser Land und unsere Gesellschaft an uns Blogger? Ich glaube, die Technologie muss genutzt werden, um unsere Probleme zu lösen und die Ziele zu erreichen.</p>
<p>اما مع مانجده ومانراه في مدوناتنا من<br />
-مواضيع لا تهم الشريحه الاكبر من المجتمع<br />
-ما يسمى بالشليله بين المدونيين<br />
-مدون معروف + موضوع شخصي أو عادي = عدد زوار أكبر وتعليقات أكثر<br />
-مدون مبتدىء + موضوع قوي ومهم = عدد زوار اقل ولا وجود للتعليقات<br />
-بوستات كثيره والفائده بوست واحد فقط<br />
-عدم التخصص في التدوين الا نماذج معينة<br />
-كثير من التعليقات تكون من المدونيين انفسهم فلا وجود للقراء من خارج التدوين فهذا يدل على الانتشار البسيط للتدوي</p>
<p>Aber was sehen wir tatsächlich in den Blogs?<br />
- Themen, die für die meisten Menschen uninteressant sind<br />
- &#8220;Rudelbildung&#8221; unter den Bloggern.<br />
- Ein bekannter Blogger + persönliche oder gewöhnliche Beiträge = Viele Leser und Kommentare<br />
- Ein neuer Blogger + ein wichtiges Thema = Wenige Leser, keine Kommentare.<br />
- Viele Beiträge, von denen die meisten überflüssig sind.<br />
- Keine Spezialisierung beim Bloggen (nur wenige Ausnahmen).<br />
- Viele Kommentare kommen von anderen Bloggern, es gibt keine Leser außerhalb der Szene, die Reichweite ist begrenzt.</p>
<p>فاعتقد اننا لم نصل من الحرفيه ما يجعلنا نكون صوتنا لمجتمعنا ولا امتداداً لإعلامنا<br />
مع ملاحظة أن هناك من المدونيين بيننا من يفوق في كتاباته اكبر الكتاب في العالم العربي<br />
ولكن يجب ان لا يقف عليهم التدوين فقط<br />
بل يجب علينا ان نشاركهم ونرتقي بانفسنا وبتدويناتنا<br />
لنكسب ثقة الاعلام والمجتمع<br />
بعدها<br />
يصبح التدوين السعودي مؤثر كما هو التدوين في اكثر الدول المتقدمة<br />
فللعلم ان التدوين العربي لم يصل الى المواقع العشره الاولى في لغات التدوييين<br />
فكيف به التدوين السعودي بين التدوينات العربية إذا ؟؟؟<br />
ماذا ينقصنا كتدوين سعودي لنصل الى الاعلام بشكل رسمي ومعترف فيه ؟؟؟</p>
<p>Ich glaube nicht, dass wir professionell genug sind, um eine Stimme der Gesellschaft zu werden und nicht mehr eine Erweiterung der Medien zu sein. Ich muss hinzufügen, dass die Schreibe von einigen unserer Blogger die der größten arabischen Autoren in den Schatten stellt. Aber wir sollten ihnen ein bisschen von der Arbeit abnehmen. Wir sollten einsteigen, uns selbst und unsere Beiträge verbessern. Wir sollten das Vertrauen der Medien und der Gesellschaft gewinnen, denn dann&#8230;<br />
würden die saudischen Blogs so effektiv werden wie die in besser entwickelten Ländern. Wir sollten uns im klaren darüber sein, dass das Arabische nicht zu den Top-10 Blog-Sprachen gehört. Und wie steht es um die saudischen Blogs im Vergleich zu anderen arabischen Blogosphären? Was brauchen wir, um die Medien auf einem anerkannten Weg zu erreichen?</p></blockquote>
<p>Der bekannte Blogger <a href="http://www.mashi97.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mashi97.com');">Maashi Sahh</a> kommentierte Abu Laras Artikel als erster, und stimmte der Analyse nicht zu:</p>
<blockquote><p>أعذرني يا أبو لارا ولكن أجد بأنك ماذكرت مجرد انطباعات رسمتها في مخيلتك لا تشكل واقعاً للتدوين السعودي..<br />
بالعكس أجد أن التدوين السعودي تتطور بشكل كبير وأصبح محط للأنظار وبصورة أكبر بعد اعتقال فؤاد ووفاة هديل أثبت التدوين مدى قوته ، بل أن دول عربية سبقت السعودية وتقدمت في تدوينها اصبح بعض رواد التدوين هناك يشيد بالتدوين السعودي ويضرب به المثل..</p>
<p>قد اتفق بوجود بعض السلبيات وخاصة في 2008 مقارنة ب2007 وأتوقع بأن السبب يعود للإنتشار الكبير في التدوين ولهذا فسيوجد حتماً من لايفهم أو يستوعب قدرة التدوين على التأثير وصنع القرار والمساهمة في التغيير الإيجابي.</p>
<p>Entschuldige, Abu Lara, aber ich denke, deine Äußerungen haben nichts mit der saudischen Realität zu tun&#8230;<br />
Ganz im Gegenteil, ich finde die saudischen Blogs haben sich dramatisch entwickelt und genießen eine gewisse Aufmerksamkeit, umso mehr, nachdem die Inhaftierung von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/05/arabeyes-freedom-for-fouad-al-farhan/">Fouad</a> und der Tod von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/19/arabeyes-mourning-for-hadeel/">Hadeel</a> die Macht der Blogs bewiesen haben. Tatsächlich gab es arabische Länder, deren Blogs besser entwickelt waren als die saudischen, deren Pioniere die saudischen Blogs als Modell nutzen. Es hat wirklich einige Schattenseiten geben, gerade im Vergleich zu 2007. Ich mache dafür die Fruchtbarkeit der Blogs verantwortlich - unvermeidbar versteht nicht jeder die Möglichkeit der Blogs, Entscheidungen zu Beeinflussen und zu einer positiven Veränderung beizutragen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicaragua: Open Source in Behörden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/nicaragua-open-source-in-behorden/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/nicaragua-open-source-in-behorden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Nicaragua]]></category>

		<category><![CDATA[Software &#038; Tools]]></category>

		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von Anatasio Somoza ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Garc%C3%ADa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Anatasio Somoza</a> ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive Lizenzen oder hohe Kosten.</p>
<p>Der Blogger LEOGG hat mit öffentlichen Einrichtungen zusammengearbeitet, um die Vorteile dieser Technologien voll auszunutzen und sie effizienter zu machen. In seinem Arikel &#8220;<a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Nicaragua Libre</a>&#8221; (Freies Nicaragua), erklärt <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">LEOGG</a>, wie sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jalapa%2C_Nueva_Segovia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Jalapa</a> - eine ländliche Stadt nahe der Grenze zu Honduras im Norden des Landes - helfen konnten, Linux-Software zu entwickeln und zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Es gibt dort zwei spannende Ubuntu-Projekte. Das Erste ist die digitalisierung von Tausenden Akten mittels Ubuntu Hardy und XSane. 15 Computer arbeiten nur mit dieser einen Aufgabe.</p>
<p>Das zweite Projekt<br />
umfasst 12 Kassierer-Stationen und eine selbstgemachte Software für die Annahme von Zahlungen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46753" title="caja1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/caja1.jpg" alt="" /></p>
<p>Zusätzlich werden gerade in anderen Departments 50 Rechner im Rahmen des Migration Project auf Linux umgerüstet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46754" title="digita2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/digita2.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Coolste an all dem ist, dass die Behörde <a href="http://www.ubuntu.org.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ubuntu.org.ni');">uns</a> um Hilfe gebeten hat - und nun sind drei von uns Vollzeit-Mitarbeiter, die Ubuntu-Support leisten.</p></blockquote>
<p>Die Fotos in diesem Artikel sind von LEOGG und stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Bilder gibt es auf seinem <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Blog</a>.</p>
<p>Die &#8220;ComuNIdad&#8221; kümmert sich nicht nur um ländliche Regionen oder die Regierung. LEOGG stellt fest, sie werden langsam zum Teil des <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/05/going-mainstream/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Mainstreams</a>.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.canal2.com.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.canal2.com.ni');">Canal 2</a>, Größter TV-Sender in Nicaragua, wird ab dem 15. Juli ein wöchentliches Technologie-Magazin senden.</p>
<p>Der Produzent der Show ist &#8230; ja, ihr ahnt es &#8230; unsere lokale LUG (Linux User Group).</p></blockquote>
<p>Die LUG von Nicaragua koordiniert Linuxnutzer verschiedener Distributionen und Disziplinen - darunter Entwickler für Ubuntu, SUSE, Mandriva etc.. Ihre Website ist <a href="http://www.liinux.org.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.liinux.org.ni');">Linux.org.ni</a>.</p>
<p>Im <a href="http://wiki.ubuntu.com/NicaraguanTeam/Prensa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wiki.ubuntu.com');">Pressearchiv</a> gibt es mehr Informationen zu der Arbeit der Gruppe.</p>
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