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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Landwirtschaft</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Umwelt: Südafrikanische Blogger zu genveränderten Lebensmitteln</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/25/umwelt-sudafrikanische-blogger-zu-genveranderten-lebensmitteln/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/25/umwelt-sudafrikanische-blogger-zu-genveranderten-lebensmitteln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<category><![CDATA[Über GVO]]></category>

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		<description><![CDATA[Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.

Foto: Vagawi auf flickr
UrbanSprout verweist auf einen Bericht in einem Artikel in Mail Online, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genetisch modifizierte Lebensmittel sind schon länger ein Anliegen von vielen Umwelt-Bloggern in Südafrika und anderen Teilen Afrikas. In diesem Post schauen wir auf ein paar Blogger, die in der letzten Zeit über genetisch veränderte Lebensmittel und genetisch verändertes Saatgut geschrieben haben.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/1600164806_54c2f1caba.jpg" alt="Maize" title="1600164806_54c2f1caba" class="aligncenter size-full wp-image-53012" /></a></p>
<p>Foto: <a href="http://flickr.com/photos/vagawi/1600164806/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Vagawi auf flickr</a></p>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/gm_maize_study_finds_fertility_lowered_in_mice#comment" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.urbansprout.co.za');">UrbanSprout</a> verweist auf einen Bericht in einem Artikel in <a href="http://www.dailymail.co.uk/health/article-1085060/Why-eating-GM-food-lower-fertility.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dailymail.co.uk');">Mail Online</a>, der auf eine geringere Fruchtbarkeit von Mäusen hinweist, die mit genetisch verändertem Mais gefüttert wurden.</p>
<blockquote><p>Dr Jurgen Zentek, Professor for Veterinary Medicine at the University of Vienna and lead author of the study, said a GM diet effected the fertility of mice.<br />
One of the studies was a reproductive assessment by continuous breeding (RACB) trial, in which the same parent generation gave birth to several litters of baby mice. The parents were fed either with a diet containing 33per cent of GM maize, a hybrid of Monsanto&#39;s MON 810 and another variety, and a normal feed mix.<br />
The team found changes that were &#39;statistically significant&#39; in the third and fourth litters produced by the mice given a GM diet. There were fewer offspring, while the young mice were smaller.</p>
<p>Prof Zentek said there was a direct link between the changes seen and the GM diet.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Dr. Jürgen Zentek, Professor für Veterinärmedizin an der Universität von Wien und Hauptautor der Studie, sagte, genetisch verändertes Futter  wirke sich auf die Fruchtbarkeit von Mäusen aus.<br/><br />
Eine der Studien war ein RACB-Test (reproductive assessment by continuous breeding). Dabei gebiert dieselbe Elterngeneration verschiedene Würfe von Mäusebabys. Den Eltern wird entweder zu 33% genetisch veränderter Mais gefüttert, einer Kreuzung von Monsantos MON 810 und einer anderen Sorte oder eine normale Lebensmittel-Mischung.<br/><br />
Das Team fand statistisch signifikante Änderungen im dritten und vierten Wurf der Mäuse mit genetisch verändertem Futter. Es gab weniger Nachfahren und die jungen Mäuse waren kleiner.</p>
<p>Prof. Zentek sagte, es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen den beobachteten Änderungen und dem genetisch veränderten Futter.</p>
</div>
<p>Über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Monsanto</a> (einen bedeutenden Produzenten von Gen-Saatgut) witzelt <a href="http://www.urbansprout.co.za" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.urbansprout.co.za');">UrbanSprout</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>Perhaps this is the environmentally friendly benefit of using GM seed that Monsanto has been touting - they&#39;re unwittingly helping to reduce population growth!</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Vielleicht ist dies der umweltfreundliche Nutzen der Anwendung von genetisch verändertem Saatgut, das Monsanto bewirbt - sie helfen unwissentlich dabei, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren!</p>
</div>
<p>Auf <em>Relax with Dax</em>, <a href="http://www.relax-with-dax.co.za/?p=713#more-713" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.relax-with-dax.co.za');">vertieft sich der Blogger</a> in das Thema der Gen-Ernährung als Lösung für den Hunger der Welt. Er ist sehr darauf bedacht, alle Seiten des Themas zu betrachten:</p>
<blockquote><p>We all suffer from <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">confirmation bias</a> to some degree, but being aware of it can help us to avoid it at least partly. I actively try to expose myself to both sides of the story, especially topics which I feel strongly about. I feel very strongly that GM foods are a danger to our future, but I try to expose myself to the other point of view. For this reason I attended a presentation at the UCT Graduate School of Business which was pro GM. It was an interesting presentation and those who attended were enthusiastic in their support (except me).</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir leiden alle einem gewissen Maß von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Confirmation_bias" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Confirmation Bias</a> [A.d.Ü.: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deduktion#Psychologie" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Tendenz, Schlussfolgerungen eher für wahr zu halten, die die eigenen Überzeugungen bestätigen</a>] aber wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir sie wenigstens teilweise vermeiden. Ich versuche aktiv, mich beiden Seiten der Geschichte auszusetzen, ganz besonders bei Themen, die mich sehr betroffen machen. Es macht mich sehr betroffen, dass genetisch veränderte Lebensmittel unsere Zukunft gefährden, aber ich versuche, mich auch dem anderen Gesichtspunkt auszusetzen. Deswegen war ich bei einer Präsentation der Graduate School of Business der Universität von Cape Town, die Genmanipulation befürwortete. Es war eine interessante Präsentation und die Anwesenden waren enthusiastische Befürworter (nur ich nicht).</p>
</div>
<p>Dax informiert weiter über die Präsentation, bei der er war, und zweifelt direkt die Behauptungen von Prof. Chassy an.</p>
<blockquote><p>Prof. Chassy himself made the point strongly that all people who are against GM foods are just uneducated rabble who have no idea what is going on and those who are pro GM foods are very intelligent scientists. Not only is this an appeal to authority, it is also completely and utterly untrue. There are more scientists than I can count who are anti GM foods. Remember, we are not talking about research into genetic modification, we are talking about allowing GM foods to be released into the environment and eaten.</p>
<p>Prof Chassy spent some consideral time explaining to us that we will in the future be unable to grow enough food to feed the world’s population, a fact I can agree with. However, his proposal that GM foods will allow us to grow enough food, I do not agree with. In fact this is what this post is about. I want to show that contrary to Prof. Chassy’s comment that no scientists are anti GM, it is actually scientists who are saying that GM is not a solution to the impending food crisis and that in fact, organic and sustainable farming methods are a better option.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Prof. Chassy selbst machte deutlich klar, dass alle, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel seien, nur ein ungebildeter Haufen wären, die keine Vorstellung davon hätten, worum es gehe, und die Befürworter von genetisch veränderte Lebensmitteln sehr intelligente Wissenschaftler seien. Dies ist nicht nur ein Sich-Berufen auf eine Autorität, sondern auch ganz und gar falsch. Es gibt mehr Wissenschaftler, als ich zählen kann, die gegen genetisch veränderte Lebensmittel sind. Behalten Sie im Auge, dass wir nicht über Forschung zur Genveränderung reden, sondern darüber, genetisch veränderte Lebensmittel in die Umwelt zu lassen und sie zu essen.</p>
<p>Prof. Chassy verbrachte einige Zeit damit, uns zu erklären, dass wir in der Zukunft nicht in der Lage sein würden, die Weltbevölkerung zu ernähren, eine Tatsache, der ich zustimmen kann. Seiner These jedoch, genetisch veränderte Lebensmittel würden uns erlauben, genügend Nahrung anzubauen, stimme ich nicht zu. Das ist das eigentliche Thema dieses Posts. Ich möchte zeigen, dass entgegen dem Kommentar von Prof. Chassy, es gebe keine Wissenschaftler, die gegen Genmanipulation seien, es gerade die Wissenschaftler sind, die sagen, dass Genmanipulation keine Lösung der drohenden Nahrungskrise ist, sondern in Wirklichkeit organische und nachhaltige Anbaumethoden eine bessere Option sind.</p>
</div>
<p>Er listet Links auf Berichte anderer Wissenschaftler auf und sagt abschließend:</p>
<blockquote><p>If one takes the time to do some research, it becomes evident that there are many scientists which do not see GMOs as the solution to our food problems. Activists are just the people who have taken on the task of informing the public.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wenn jemand sich die Zeit nimmt um ein wenig zu recherchieren, wird es offensichtlich, dass es viele Wissenschaftler gibt, die genetisch veränderte Organismen nicht als Lösung unserer Ernährungsprobleme ansehen. Aktivisten sind nur Menschen, die sich die Aufgabe gesetzt haben, die Öffentlichkeit zu informieren.</p>
</div>
<p><a href="http://www.urbansprout.co.za/the_world_according_to_monsanto_documentary_review#comment" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.urbansprout.co.za');">UrbanSprout posted in einer ausführlichen Kritik</a> des Films „World According to Monsanto“  [deutscher Titel: „Monsanto, mit Gift und Genen“]</p>
<blockquote><p>I have watched a lot of documentaries on GM foods and Monsanto and although they each have their own style and there is always some new information, they generally cover a lot of the same material. This recently released documentary is not like that. It takes a very different angle, looking at the history of Monsanto and the way it operates, rather than focusing specifically on GM foods.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich habe viele Dokumentarfilme über genetisch veränderte Lebensmittel und Monsanto gesehen, und obwohl jeder seinen eigenen Stil hat und es jedesmal etwas neue Information gibt, bedienen sie sich im Großen und Ganzen desselben Materials. Dieser vor kurzem veröffentlichte Dokumentarfilm ist anders. Er schaut aus einem ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte Monsantos und Monsantos Art zu arbeiten, anstatt sich nur auf genetisch veränderte Lebensmittel zu konzentrieren.</p>
</div>
<p>Der Blogger stellt einige Fragen zum Thema und postet einen Link, der es anderen ermöglicht, den Film online zu sehen.</p>
<blockquote><p>So after seeing all this evidence of Monsanto&#39;s lying and test fiddling, one has to ask the question: When they say GM foods are thoroughly tested (which they are not), does that actually mean anything? Even relying on social concience would be dangerous. Surely they wouldn&#39;t let GMOs be released if they knew there were harmful effects? Well, if they can watch people dying from exposure to PCBs outside their factory, while they continue to manufacture and pollute, then they are capable of doing anything.</p>
<p>The very interesting thing is this, when it comes out that GM foods are responsible for environmental problems, and human health issues, guess who is going to pay to fix it? The taxpayers, that&#39;s who. Monsanto will just carry on making money while we pay to clean up their mess.</p>
<p>How does this make you feel?<br />
Watch online <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/video.google.com');">here</a>.
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Nachdem man all diese Zeugnisse von Monsantos Lügen und Testgefummel gesehen hat, muss man folgende Frage stellen: Wenn die sagen, genetisch veränderte Lebensmittel seien gründlich getestet (was sie nicht sind), heißt das überhaupt etwas? Selbst sich auf das soziale Gewissen zu verlassen, wäre gefährlich. Sie würden genetisch veränderte Organismen nicht [in die Umwelt] lassen, wenn sie wüssten, dass das schädliche Auswirkungen hätte? Nun, wenn sie zusehen können, wie Menschen sterben, weil sie in der Umgebung ihrer Fabrik PCBs ausgesetzt waren, während sie weiter produzieren und die Umwelt verschmutzen, dann sind sie zu allem in der Lage.</p>
<p>Ein sehr interessantes Ding ist: wenn es herauskommt, dass genetisch veränderte Lebensmittel verantwortlich für Probleme der Umwelt und der menschlichen Gesundheit sind, wer wird dann wohl dafür bezahlen? Die Steuerzahler. Monsanto wird einfach weiter Geld verdienen, während wir zahlen und ihr Durcheinander aufräumen.</p>
<p>Wie fühlt ihr euch da?<br />
Schaut es euch <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6262083407501596844" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/video.google.com');">hier</a> an.</p>
</div>
<div class="notes">
<p>Anmerkungen des Übersetzers:</p>
<p>Deutsche Version des besprochen Dokumentarfilms <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7flcXHkecBI" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.youtube.com');">„Monsanto, mit Gift und Genen“</a></p>
<p><a href="http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/standard.html?channel=CH0810&#038;doc=CMS1226492832306" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bmgfj.gv.at');">Studie des österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend</a> zur Überprüfung von möglichen Effekten der gentechnisch veränderten Maissorte NK603 x MON810 auf Reproduktionsparameter in Fütterungsversuchen bei Mäusen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Madagaskar: 1,3 Millionen Hektar an südkoreanischen Konzern verpachtet?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/24/madagaskar-13-millionen-hektar-an-sudkoreanischen-konzern-verpachtet/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 15:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Südkorea hat vor kurzem die Hälfte alles bebaubaren Landes in Madagaskar gepachtet, wie die Financial Times berichtet. Das hat eine ziemliche Debatte in der Blogosphäre Madagaskars über die Souveränität des Landes und die ökonomische Entwicklung ausgelöst. Es steht noch nicht fest, ob der Pachtvertrag wirklich schon von beiden Seiten unterzeichnet wurde. In der Zwischenzeit diskutieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Südkorea hat vor kurzem die Hälfte alles bebaubaren Landes in Madagaskar gepachtet, wie die <em>Financial Times</em> berichtet. Das hat eine ziemliche Debatte in der Blogosphäre Madagaskars über die Souveränität des Landes und die ökonomische Entwicklung ausgelöst. Es steht noch nicht fest, ob der Pachtvertrag wirklich schon von beiden Seiten unterzeichnet wurde. In der Zwischenzeit diskutieren Blogger, ob ein solcher Vertrag als „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neokolonialismus" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Neokolonialismus</a>“ betrachtet werden müsse.</p>
<p>Hier eine Übersicht über die bisher bekannt gewordenen Tatsachen:</p>
<p>Am 19. November <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/22ccaa98-b5d9-11dd-ab71-0000779fd18c.html?nclick_check=1" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ft.com');">berichtete</a> die <em>Financial Times </em> über den Vertrag zwischen dem südkoreanischen Unternehmen <a href="http://www.dwlogistics.co.kr/main/e_index.asp" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dwlogistics.co.kr');">Daewoo Logistics</a> und der Regierung Madagaskars.</p>
<p>Auf dem Blog <em>Global Dashboard</em>  <a href="http://www.globaldashboard.org/scarcity/south-korea-madagascar" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.globaldashboard.org');">fasst Alex Evans die Befunde zusammen</a>:</p>
<blockquote><p>South Korea has just struck a 99 year deal with Madagascar to lease an area half the size of Belgium to grow palm oil and no less than half of South Korea’s corn demands [..] Carl Atkins, of consultants Bidwells Agribusiness, said Daewoo Logistics&#39; investment in Madagascar was the largest it had seen. &#8220;The project does not surprise me, as countries are looking to improve food security but its size it does surprise me.&#8221;</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Südkorea hat gerade einen Vertrag abgeschlossen, eine Fläche halb so groß wie Belgien zu pachten, um Palmöl und mindestens die Hälfte von Südkoreas Bedarf an Mais anzubauen. [&#8230;] Carl Atkins von der Consulting-Firma Bidwells Agribusiness sagte, die Investition von Daewoo Logistics in Madagaskar sei die größte ihm bekannte.  &#8220;Das Projekt überrascht mich nicht, weil [die] Länder versuchen, die Sicherheit ihrer Lebensmittel[versorgung] zu verbessern, aber seine Größe überrascht mich.&#8221;</p>
</div>
<p>Einige Stunden später ergänzte <a href="http://us.ft.com/ftgateway/superpage.ft?news_id=fto111920081227033091&amp;page=2" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/us.ft.com');">ein Folgeartikel</a> in der <em>Financial Times</em>, dass Daewoo Logistics keine Pachtgebühren zu zahlen brauche, sondern stattdessen die Mittel zur Bearbeitung und zur Entwicklung des Landes bereitstellen würde.</p>
<p><em>Alex Evans</em> zitiert aus dem zweiten Artikel und sagt dazu <a href="http://www.globaldashboard.org/scarcity/madagascar-worse-than-thought/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.globaldashboard.org');">es sei noch schlimmer, als er gedacht hätte</a>:</p>
<blockquote><p>A few hours later, a truly astonishing new angle on the story emerged. Guess how much South Korea had paid for its 99 year lease? Answer: Zip. Zero. Nada. Not a cent. The sum total of the benefits for Madagascar, according to a Daewoo spokesman? “We will provide jobs for them by farming it, which is good for Madagascar.” This in a country where 3.5% of people are on WFP food aid…<br />
The benefits for South Korea, on the other hand:<br />
“We want to plant corn there to ensure our food security. Food can be a weapon in this world,” said Hong Jong-wan, a manager at Daewoo. “We can either export the harvests to other countries or ship them back to Korea in case of a food crisis.”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ein paar Stunden später kam ein wirklich erstaunlicher Blickwickel der Sache zutage. Ratet mal, was Südkorea für seine 99 Jahre Pacht gezahlt hat? Antwort: Klick. Nichts. Nada. Keinen Cent. Der Nutzen unterm Strich für Madagaskar, nach einem Daewoo-Sprecher? „Wir werden Arbeitsplätze bereitstellen, indem wir es bebauen, und das ist gut für Madagaskar.“ Das in einem Land, wo 3,5% der Menschen von Lebensmittelhilfe des WFP (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen) leben&#8230;<br/><br />
Der Nutzen für Südkorea, auf der anderen Seite:<br/><br />
„Wir möchten dort Mais pflanzen, um unsere Lebensmittel[versorgung] zu sichern. Lebensmittel können eine Waffe sein auf dieser Welt,“ sagt Hong Jong-wan, ein Daewoo-Manager. „Wir können die Ernte entweder in andere Länder exportieren, oder sie im Fall einer Lebensmittelkrise zurück nach Korea transportieren.“</p>
</div>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-52945" title="land-madagascar" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/land-madagascar.jpg" alt="" /><br />
	<small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/foko_madagascar/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.flickr.com');">Foko-Madagascar</a></small></p>
<p>Die Regierung Madagaskars muss erst noch eine offizielle Stellungname zum Thema bekannt geben.  Reuters <a href="http://uk.reuters.com/article/idUKLL384535" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/uk.reuters.com');">berichtet</a>, dass das Geschäft noch lange nicht abgeschlossen sei. Daewoo Logistics hat hingegen verschiedene Stellungnahmen herausgegeben, die die Glaubwürdigkeit der Artikel anfechten.</p>
<p>Robert Koelher, bloggt aus Seoul auf <em>The Marmot’s Hole</em> und <a href="http://www.rjkoehler.com/2008/11/21/daewoo-logistics-ft-is-lies-all-lies/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rjkoehler.com');">beschreibt die Argumente des südkoreanischen Unternehmens</a>:</p>
<blockquote><p>In <a href="http://news.naver.com/main/read.nhn?mode=LSD&amp;mid=sec&amp;sid1=101&amp;oid=009&amp;aid=0002035513" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.naver.com');">another report</a>, the Maeil Gyeongje said experts believe the FT report, with its provocative talk of “neo-colonialism” and “pirates,” was intended as a warning against an increased Asian presence in Africa, long considered Europe’s backyard. The piece did include a quote from a Daewoo Logistics official, however, who said Madagascar was quite sensitive about this issue because when China invests, it only goes after its own profits [..]<br />
The JoongAng Ilbo, meanwhile, released an <a href="http://news.naver.com/main/read.nhn?mode=LSD&amp;mid=sec&amp;sid1=110&amp;oid=025&amp;aid=0001982681" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.naver.com');">editorial blasting the FT</a>, asking why the paper was turning a blind eye to British Jatropha farms in Madagascar (used for biodiesel fuel) and French plantations on the island while going after a Korean company only. And besides, the land Daewoo is acquiring is undeveloped, the new farms will provide employment, and the Madagascar government will be taking a 30% cut of the farm profits in taxes.”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>In <a href="http://news.naver.com/main/read.nhn?mode=LSD&amp;mid=sec&amp;sid1=101&amp;oid=009&amp;aid=0002035513" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.naver.com');">einem weiteren Bericht</a> sagte die [südkoreanische Wirtschaftszeitung] Maeil Gyeongje, dass Experten denken, der Bericht der Financial Times mit seiner provokanten Wortwahl von „Neokolonialismus“ und „Piraten“ ziele darauf ab, vor einer stärkeren asiatischen Präsenz in Afrika zu warnen, das lange als Hinterhof Europas angesehen worden sei. Der Artikel zitiert jedoch einen leitenden Mitarbeiters von Daewoo Logistics, der sagte, Madagaskar sei sehr empfindlich in dieser Hinsicht, denn wenn China investiere, würde es sich nur nach den eigenen Profiten richten [&#8230;]<br />
Die [südkoreanische Zeitung] JoongAng Ilbo veröffentliche zwischenzeitlich einen <a href="http://news.naver.com/main/read.nhn?mode=LSD&amp;mid=sec&amp;sid1=110&amp;oid=025&amp;aid=0001982681" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.naver.com');">Kommentar, der die Financial Times hart angriff</a> und die Frage aufwarf, warum die Zeitung die Augen verschließe vor britischen Jatropha-Farmen und französischen Plantagen und sich unterdessen nur auf ein koreanisches Unternehmen stürze. „Außerdem ist das Land, das Daewoo erwirbt, nicht entwickelt, und die Regierung Madagaskars wird 30% Steuern auf die Gewinne der Bewirtschaftung auf erheben.“</p>
</div>
<p>Die Reaktionen in der madagassischen Blogosphäre auf die Pachtverträge fielen hitzig  und sehr verschieden aus:</p>
<p>Die Website der madagassischen Diaspora <em>Sobika</em> <a href="http://www.sobika.com/madagascar-informations/news_1067.php?subaction=showcomments&amp;id=1227200993&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=&amp;" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sobika.com');">berichtete über den Geschäftsabschluss</a> (Französisch, mit Info-Karte) einige Augenblicke nach der <em> Financial Times</em> und forderte ihre Leser auf, zu handeln. In einem <a href="http://sobika.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/sobika.com');">Folgeartikel</a>, spekuliert <em>Sokiba</em>, dass der im Internet geäußerte Zorn das Unternehmen veranlasst habe, die Vertragsbedingungen zu leugnen [Fr].</p>
<p>Der Zorn ist aber weit davon entfernt, einstimmig zu sein. Einige Bloggers glauben, dass der Pachtvertrag Madagaskar nutzen könnte, da er die Produktivität [mancher] Landstriche erhöhe. <em>Aiky</em> <a href="http://malagasymiray.net/2008/11/22/ahofa-maimam-poana-aminireo-koreana-tatsimo-i-madagasikara/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/malagasymiray.net');">sagt dazu</a> [Mg] auf dem Blog <em>Malagasy Miray</em>:</p>
<blockquote><p>Ny tombontsoa indray kosa raha jerena amin’ny saina tsy miangatra dia :<br />
		- ny fanomezana asa ireo tantsaha eny ambanivohitra ka miteraka fidiram-bola maharitra ho azy ireo izany.<br />
		- ny fanajariana ireo tany izay tsy noeritreretina fa afaka ambolena na ihany koa tany ngazana ka rahatrizay vita ny fifanarahana izany hoe afaka zato taona dia mba ho moramora ho an’ireo taranaka fara aman-dimby ny hampiasa sy hamboly azy (raha tsy lasa fanan’olom-bitsy indray avy eo)<br />
		- raha misy fidiram-bola maharitra ireo tantsaha dia mety ho hita ihany koa ny fiatraikan’izany ka mahasoa ho an’ny manodidina na “effet d’entraînement”. [&#8230;]</p>
<p>		-Asa na tafiditra ao anaty fifanarahana fa mety hihatsara ihany koa ireo lalana sy tambanjotra misy any amin’ireo faritra.<br />
		- afaka mifehy ny fiakarana an-tanandehibe ny mpitondra raha misy asa eny ambanivohitra (maîtrise de l’exode rural)</p>
</blockquote>
<div class="translation">Die Vorteile aus einer weniger emotionalen Perspektive:<br />
	- Die neuen Beschäftigungsaussichten für Bauern, die in der Folge zu einer zusätzlichen Quelle von Einkünften führen.<br />
	- Die Bewirtschaftung von Ländereien, von denen man bisher gedacht hatte, sie seien  von geringem Wert und die nach der Pacht weiterhin bearbeitet werden können.<br />
	- die Kettenreaktion eines solchen Zuwachses an Einkünften [&#8230;]<br />
	- die eventuelle Verbesserung des Zustands von Hauptstraßen und anderer Infrastruktur in diesem Landesteil.<br />
	- Ein Anreiz, der möglicherweise den Exodus aus den ländlichen Gebieten stoppt.</div>
<p>Auf <em>The Cyber Observer</em>, hatte ein Jurist und Blogger aus Antananarivo, <em>Andrydago</em> die <a href="http://andrydago.wordpress.com/2008/10/21/malagasy-land-and-foreign-investments/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/andrydago.wordpress.com');">erstaunliche Voraussicht</a>, die juristische Frage der Souveränität des Landes und ausländischer Investitionen aufzugreifen, im Oktober, einen ganzen Monat vor der Kontroverse. Es fällt auf, dass die Gesetze, die diese Pacht erlauben, dieses Jahr geändert wurden:</p>
<blockquote><p>Recently, the new Malagasy investment law: act 2007-036 of January 14th, 2008, has brought a very key change concerning the possibility for foreigners to own their land in Madagascar. This law provided that foreign companies or foreign investors (individuals who have been granted with investor visa), can buy Malagasy land under the following conditions:</p>
<p>1. the land has to be used exclusively for professional exploitation. Any personal use and exploitation which is different from the nature of exploitation he “promised” to the Malagasy governement, are forbidden. If there is a breach of such condition, the governement can legally withdraw its title of land ownership;</p>
<p>2. the foreign company or investor has to submit its business plan (investment planning in Madagascar) to a public body named EDBM (Economic Development Board Madagascar). Such plan has to describe and detail its intended business and its pertaining investment in Madagascar;</p>
<p>3. the foreign company or investor has to apply for a formal approval named “authorization for land acquisition” before the EDBM in order to be allowed to purchase legally a Malagasy land. Such authorization if granted, gives to the foreign company or investor the same rights as for a Malagasy entity to purchase and to own land in Madagascar.
</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Vor kurzem hat das neue madagassische Investitionsgesetz (Act 2007-036 vom 14. Januar 2008) eine grundlegende Änderung in Bezug auf den Besitz von Land durch Ausländer gebracht. Dieses Gesetz bestimmt, dass ausländische Unternehmen oder ausländische Investoren (Individuen mit Investor-Visum) madagassisches Land unter folgenden Bedingungen kaufen können:</p>
<p>1. das Land darf ausschließlich für geschäftliche Zwecke genutzt werden. Jeder persönliche Gebrauch und jede Nutzung, die sich von der Art der Nutzung unterscheidet, die er der Regierung Madagaskars „versprochen“ hat, sind verboten. Sollte diese Bedingung verletzt werden, kann die Regierung den Landbesitztitel zurückziehen;</p>
<p>2. die ausländische Gesellschaft oder der ausländische Investor müssen einen Businessplan einem öffentlichen Gremium namens EDBM  (Economic Development Board Madagascar, Ausschuß für die ökonomische Entwicklung Madagaskars) vorlegen. Ein solcher Plan muss das Geschäftsvorhaben und die zugehörigen Investitionen in Madagaskar detailliert beschreiben;</p>
<p>3. die ausländische Gesellschaft oder der ausländische Investor müssen bei der EDBM eine formale Zustimmung namens „Zulassung zum Landerwerb“ beantragen, um madagassisches Land legal zu erwerben. Wenn eine solche Zulassung erteilt wird, gibt sie der ausländischen Gesellschaft oder dem ausländischen Investor dieselben Rechte wie einer madagassischen Person, Land in Madagaskar zu besitzen.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 08:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen Lebensmittelpreisen, aber - wie viele vermuten - auch an einer verfehlten Finanzpolitik. Mehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die iranische Regierung hat oft geleugnet, dass es Inflation gäbe, es sei nur eine Erfinder der Ausländer und ihrer Medien. Aber in den letzten Monaten ist die Inflation im Iran schneller und stärker denn je. Das hängt zum einen an den gestiegenen Lebensmittelpreisen, aber - wie viele vermuten - auch an einer verfehlten Finanzpolitik. Mehrer Blogger haben darüber geschrieben, wie sie die Inflation im Alltag erleben.</p>
<p><strong>Hilflose Bauern und &#8220;sorglose Führer&#8221;</strong></p>
<p><em>Eghtesaddaneh</em> <a href="http://eghtesadaneh.blogspot.com/2008/04/blog-post_07.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/eghtesadaneh.blogspot.com');">schreibt</a> [FA], die iranischen Bauern werden von der Regierung weder geschützt noch repräsentiert. Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>Das Landwirtschaftsministerium vertritt eher die Mittelschicht und die Angestellten, als die Bauern. Die Bauern bilden die Stille Klasse. Habt ihr sie je protestieren gehört? Habt ihr je gehört, dass der Minister für Landwirtschaft gegen die Hindernisse des freien Handels protestiert?</p></blockquote>
<p><a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/2235225742_67728b2693_m.jpg" alt="Pomegranate in Iran" align="right" /></a></p>
<p>Er fügt hinzu, es gäbe nach Naturkatastrophen keine Hilfe für die Bauern, anders als in den meisten Industrieländern und in Lateinamerika. &#8220;In meiner Heimatstadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kashan" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Kashan</a> sind die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pomegranate" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Granatäpfel</a>-Gärten von der Kältewelle fast zerstört worden.&#8221;</p>
<p><em>Athalolah Mohajerani</em>, der frühere reformatorische Kulturminister <a href="http://mohajerani.maktuob.net/archives/2008/04/19/1038.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mohajerani.maktuob.net');">erklärte</a>, die Inflation habe nicht mit dem Nachfragedefizit zu tun. Der einflussreiche Kleriker Mahdavi Kani hatte zuvor das Gegenteil behauptet. Der Blogger moniert, die Regierung würde nicht auf die Experten hören. Ihr Populismus und ihre Phrasen-Politik sei Schuld an der Inflation.</p>
<p><em>Soweyda</em> <a href="http://soweyda.blogfa.com/post-256.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/soweyda.blogfa.com');">schreibt</a> [FA], dass der Präsident des iranischen Parlaments, Hadad Adel, zugab dass es möglicherweise Inflation im Land gäbe, aber wenigstens habe man Sicherheit. Der Blogger vermutet, dies sei eine Anspielung auf die Sicherheitslage in den Nachbarstaaten gewesen - doch auch die Inflation und wirtschaftliche Probleme können die Sicherheit bedrohen.</p>
<p>Gebrochene Versprechen</p>
<p><em>Dehyari</em> <a href="http://dehyari-iraj.persianblog.ir/post/74" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dehyari-iraj.persianblog.ir');">schreibt</a> [FA], Inflation könne nicht durch Reden bewältigt werden. Der Blogger sagt:</p>
<blockquote><p>Als Ahmadinejad vor zwei Jahren zum ersten mal eine Inflation leugnete, sagte er es sei die niedrigste der letzten 20 Jahre. Vor nur sechs Monaten versprach er dann eine bessere Zukunft - aber diese Statements waren alle falsch.</p></blockquote>
<p>Der Blogger meint, die Gesellschaft könne die steigende Inflation nicht mehr hinnehmen. <em>Dehyari</em> glaubt, dass Ahmadinejads Entscheidungen nicht auf Sachverstand oder rationalen Erwägungen beruht.</p>
<p><em>AmirKhosro</em> <a href="http://amirkhosro.blogfa.com/post-100.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/amirkhosro.blogfa.com');">berichtet</a> [FA], 10 Parlamentarier haben Ahmadinejad und drei Minister vor der Inflation gewarnt.</p>
<p>Die <em>Islamic Association of Shahr Kurd Students</em> <a href="http://anjomaneslamisku.blogfa.com/post-3427.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/anjomaneslamisku.blogfa.com');">meldet</a> [FA], der frühere Parlamentsvorsitzende Mehdi Karoubi habe kürzlich Ahmadinejad kritisiert - er solle sich um die Grundversorgung der Menschen kümmern, anstatt nach der Weltherrschaft zu streben.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/05/523756045_19c9c4693d_m.jpg" alt="Tomatoes in Hamadan" align="left" /><strong></strong></a><strong><a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/523756045/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Unerreichbare Tomaten</a></strong></p>
<p><em>Azarmoghan</em> <a href="http://azarmughan.blogfa.com/post-415.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/azarmughan.blogfa.com');">witzelt</a> [FA], die Tomaten seien so teuer geworden, dass man sich stolz mit ihnen fotografieren lässt. Sie haben bereits die Banane als wertvollstes Obst abgelöst.</p>
<p><em>Parse dar Bozorgrah</em> <a href="http://xalidtawakoli.blogfa.com/post-98.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/xalidtawakoli.blogfa.com');">schreibt</a> [FA], Ahmadinejad habe letztes Jahr gesagt, die Tomaten aus der Region seien für die Menschen erschwinglich, aber dieses Jahr scheinen sich alle mit den hohen Preisen abgefunden zu haben. Aus manchen Sandwiches sind die Tomaten verschwunden!</p>
<p><em>Shagrad</em> <a href="http://raheazadi.blogfa.com/post-31.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/raheazadi.blogfa.com');">sagt</a> [FA], Tomaten kosten etwa 2 Euro pro Kilo, während ein Arbeiter nur 80 Euro im Monat verdient!</p>
<p><em>Die Fotos stammen von Flickr:</em></p>
<p><em>Granatäpfel im verschneiten Iran von <a href="http://flickr.com/photos/varahran/2235225742/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Varahran</a>.</em></p>
<p><em>Tomaten auf dem Markt von Hamadan von <a href="http://flickr.com/photos/39141782@N00/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Mary Loosemore</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Japan: Wo ist die Butter hin?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/25/japan-wo-ist-die-butter-hin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 13:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten Butterknappheit geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, die Läden entschuldigen sich auf Schilder bei den Kunden.

Ein leeres Regalbrett und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist die Butter? In Japan ist sie kaum noch zu bekommen. Ein drastischer Einbruch in der Milchproduktion, explodierte Preise für Korn und global verändertes Konsumverhalten haben in Japan zu einer ernsten <a href="http://www.asahi.com/english/Herald-asahi/TKY200803140076.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.asahi.com');">Butterknappheit</a> geführt. Seit Tagen bleiben Regale im ganzen Land leer, die Läden entschuldigen sich auf Schilder bei den Kunden.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/butter.jpg" alt="Butter shortage" /></p>
<pre>Ein leeres Regalbrett und ein Schild, auf dem die Geschäftsleitung erklärt, sie wisse nicht, wann wieder Butter geliefert werden wird.</pre>
<p>Während die meisten Blogger sich über die Knappeit beschweren, geben die Betreiber von <em>Bebe Kobo</em>, die in einem kleiner kleinen familienbetriebenen Milchfarm arbeiten, einen <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-114.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hisaho.blog35.fc2.com');">Einblick</a> in die Probleme, vor denen sie stehen, und die zu der Butterknappheit führten:</p>
<blockquote>
<blockquote><p>たびたびＴＶや新聞で報道されているように、バター不足が深刻です。</p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote><p> Wie die Zeitungen und die Fernsehsender melden, gibt es eine ernste Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>  既に報道されていますが、原因は主に牛乳不足といわれています。<br />
牛乳の消費がここ数年ずっと伸び悩んでおり、2006年には北海道で牛乳を廃棄する光景が見られました。そしてかなりの数の牛が殺処分になりました。<br />
それより以前は脱脂粉乳の処分に困り、組合を通じてセメント袋ほどの大きさの袋に入った脱脂粉乳を酪農家は天引きの形で買わされたり、（現在では信じられないけど）年末には大量のバターをこれまた天引きで強制的に買わされていました。</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Knappheit beruht, wie bereits berichtet, auf der zu geringen Milchproduktion. Der Verbrauch stagnierte, und 2006 wurde Milch in Hokkaido sogar entsorgt. Es wurden auch viele Kühe geschlachtet.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zuvor waren die Milchbauern die Magermilch nicht los geworden, sodass Mitarbeiter riesige Mengen Milch kaufen mussten, die ihnen vom Lohn abgezogen wurde. Zum Ende des Jahres wurde auf die gleiche Weise Butter an Mitarbeiter verkauft (was heute unglaublich wirkt).</p></blockquote>
<blockquote><p> 牛乳の消費の伸び悩み。この原因はいくつかあります。いろいろな清涼飲料が増えたこと、少子化で学校での牛乳消費が減っていること、アレルギー、そしてア レルギーでもないのに病的に牛乳を悪者に仕立てる一部の人々…………。ひどいブログだと牛乳をけなしたあげく酪農家は無くなればよい、と書いているものま でありました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Es gibt mehrere Gründe, warum der Verbrauch stagnierte. Es gibt viele verschiedene Softdrinks. Durch die singenden Geburtenraten sinkt der Milchverbrauch an Schulen Es gibt Allergiker, aber auch andere reden notorisch schlecht über Milch&#8230; Ich habe furchtbare Blogs gefunden, die Milch schlecht machen und hoffen, dass die Milchbauern verschwinden werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>ことに2005年4月にサンマーク出版から発行された新谷弘実著の「病気にならない生き方」という本。物凄いヒットでした。<br />
これが酪農家だけでなくまともな学者も怒りだすほどとにかく「牛乳が悪い」という価値観で書かれていて、ただでさえ消費が伸び悩む牛乳に決定的なダメージを一時は与えました。</p></blockquote>
<blockquote><p> Besonder ist das erfolgreiche Buch &#8220;Der Lebensstil, der nicht krank macht&#8221; von Shintani Hiromitsu bei Sunmark Publishing zu nennen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Autor vertritt die Einstellung, Milch sei schlecht, was nicht nur Milchbauern, sondern auch Akademiker ärgerte. Das Image der Milch wurde ernst beschädigt, obwohl der Verbrauch eh schon gering war.</p></blockquote>
<blockquote><p>  […]<br />
2006年に牛を大量処分したツケは確実に消費者を直撃しました。そのひとつがバター不足です。<br />
子牛が一人前になって牛乳を出せるようになるには最低でも2年以上かかります。<br />
自然の摂理に逆らうことはできないのです。</p></blockquote>
<blockquote><p>  [&#8230;]</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Auswirkungen der Massenschlachtungen  treffen direkt die Konsumenten. Eine der Folgen ist die Butterknappheit. Es  dauert über zwei Jahre, bis ein Kalb alt genug ist um Milch zu produzieren. Gegen die natürlichen Umstände kann man nichts tun.</p></blockquote>
<blockquote><p>  乳製品は化学製品ではありません。健全に牛を飼う構造が機能しないと今後もバター不足のようなことは頻発します。<br />
消費者の皆様のご理解を心よりお願い申し上げます。</p></blockquote>
<blockquote><p>Milchprodukte sind keine Chemieprodukte. Wenn die Strukturen zur gesunden Aufzucht von Kühen nicht funktionieren, kommt es regelmäßig zu Butterknappheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich bitte euch, die Verbraucher, höflich um Verständnis.</p></blockquote>
<p>In einem <a href="http://hisaho.blog35.fc2.com/blog-entry-115.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hisaho.blog35.fc2.com');">älteren Beitrag</a> nennt der Blogger die Hauptgründe für die Butter-Unterproduktion.</p>
<blockquote><p> 1　ＥＵ加盟国（フランスなど）が乳製品の輸出のための補助金が付かなくなり、従来日本などに輸出されていたバターが国内消費に回されていること、中国や ロシアやインドなどの生活水準が上がり、そちらにバターなどが流れているという事情も輸入バターの不足に繋がっています。</p></blockquote>
<blockquote><p>1. In den Ländern der EU (zum Beispiel Frankreich) wird der Milchexport nicht mehr subventioniert - Butter, die früher unter anderem nach Japan exportiert wurde, bleibt heute auf dem heimischen Markt. Außerdem ist der Lebensstandard in China, Russland und Indien gestiegen, sodass auch diese Länder nun viel Butter importieren.</p></blockquote>
<blockquote><p> 2　加えて豪州は2年連続の大干ばつ。酪農家の飼料代高騰の大きな原因になっている他バターなどの輸出量に影響を及ぼしています。</p></blockquote>
<blockquote><p>2. In Australien herrschte zwei Jahre lang Dürre. Dadurch sind nicht nur die Futterkosten gestiegen, es wurde auch weniger Butter für den Export produziert.</p></blockquote>
<blockquote><p>  3　国内事情は前の日記に書いたように牛乳不足でうまくバターなどに牛乳が回りません。<br />
またバターを製造すると脱脂粉乳ができるのですが、脱脂粉乳が売れずまた在庫を抱えることになるので、一気にバターの製造量を増やせない事情があります。<br />
例えば缶コーヒーなどでも最近は脱脂粉乳より生乳を加えたものの方が味が良いため、飲用乳がそちらに回り、生乳不足に拍車をかけています。</p></blockquote>
<blockquote><p>3. Wie ich bereits schrieb, wird wegen der Milchknappheit nicht genug Milch im Land verbreitet. Außerdem wird bei der Herstellung von Butter Magermilch produziert. Wenn sich diese nicht verkaufen lässt bilden sich Vorräte, bis keine weitere Butter mehr produziert werden kann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zum Kaffee schmeckt frische Milch zum beispiel besser als Magermilch, sodass besonders frische Milch nachgefragt wird, was die Knappheit verschärft.</p></blockquote>
<blockquote><p> とにかく酪農の安定した推移や、乳製品のバランスのよい需給対策を抜本的に国レベルで考えない限りまたバター不足は繰り返されると懸念しています。<br />
「食糧の自給」問題の一端がこのバター騒動です。</p></blockquote>
<blockquote><p>Auf alle Fälle fürchte ich, dass sich solche Knappeheiten wiederholen werden, bis es eine ausgewogene nationale Kontrolle der Produktion gibt. All der Ärger um Butter ist ein Teil des Problems der &#8220;Nahrungs-Autarkie&#8221;.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Südostasien: Steigender Reispreis</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/15/sudostasien-steigender-reispreis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. <em>Asia 2008</em> <a href="http://wardsan.travellerspoint.com/29/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wardsan.travellerspoint.com');">schreibt</a> über den Wert des Reises in Indochina:</p>
<blockquote><p>In Thailand, Laos und Vietnam bedeutet &#8220;Reis essen&#8221; mehr als nur das offensichtliche: In Thailand ist es ein synonym für &#8220;essen&#8221; (kin khao). Fragt man jemanden &#8220;hast du heute schon Reis gegessen&#8221;, bedeutet das einfach &#8220;wie geht&#39;s dir?&#8221;. In Vietnam ist es höfflich, vor jeder Mahlzeit zu sagen, &#8220;bitte iss Reis&#8221; (mơi ăn cơm) - auch, wenn es nur Nudeln gibt. Hier gibt es sogar Eis mit Reisgeschmack. Das ist gar nicht schlecht.</p></blockquote>
<p>In Brunei glaubt man, dass Reis nicht nur satt macht. Die Alten ermahnen die Kinder, ihren Reis bis zum letzten Korn aufzuessen, weil der Reis sonst weinen würde. Michael Tan <a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20080404-128242/Rice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opinion.inquirer.net');">schreibt</a> über die Bedeutung des Reises für die Kultur der Filipinos. <em>Lovely Laos</em> <a href="http://www.jacsjourney.com/?p=115" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jacsjourney.com');">zitiert</a> einen Kolonialherren, der einmal sagte: &#8220;Die Vietnamesen pflanzen Reis, die Kambodschaner sehen ihn wachsen und die Lao hören ihm beim wachsen zu&#8221;.</p>
<p>Reis ist auch eine strategisch wichtige Ware. In vielen Ländern kann eine Reisknappheit zu Panik und Unruhe führen. In Südostasien machen sie viele Menschen sorgen, weil berichtet wird, dass der Reispreis steigt und der Nachschub knapp wird. Die Regierungen beruhigen ihre Wähler uns sagen, der Preis werde sich bald stabilisieren und es werde zu keiner Knappheit auf den lokalen Märkten kommen.</p>
<p><em>Singapore Short Stories</em> <a href="http://singaporeshortstories.blogspot.com/2008/04/ricing-rising-cost.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/singaporeshortstories.blogspot.com');">nennt die Gründe</a>, warum der Reis heute teuer ist:</p>
<blockquote><p>1) Der hohe Ölpreis - 100$ pro Barrel bei steigender Tendenz - spielt bei dieser Kriese eine wichtige Rolle, weil der die Kosten für Dünger und Transport steigen lässt.</p>
<p>2) In Südostasien haben die Ernten unter  Krankheiten, Gewittern und einem außergewöhnlichen 45tägigen Käteeinbruch, der sich Anfang des Jahres von China nach Vietnam zog, gelitten. Dazu kamen Überflutungen in Vietnam und auf den Philippinen</p>
<p>3) Der Reisexport mittlerer Güte von Thailand, dem wichtigsten Reisexporteur, kostet nun 760$ pro Tonne - Ende letzen Jahres waren es nur 360$ gewesen.</p></blockquote>
<p><em>Precious Kingdoms</em> <a href="http://preciouskingdom.blogspot.com/2008/04/fear-of-rice-riots-as-surge-in-demand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/preciouskingdom.blogspot.com');">zitiert</a> einen Artikel, der sich mit den Auswirkungen des Preisanstiegs befasst:</p>
<blockquote><p>33% Anstieg der Ausgaben von Philippinen für vietnamesischen Reis</p>
<p>3 Milliarden Menschen weltweit, die auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen sind.</p>
<p>40% Anstieg des thailändischen Reispreises in diesem Jahr.</p>
<p>19,2% Anstieg der Preise für Verbraucher in Vietnam.</p>
<p>8,4% höhere Lebensmittelpreise auf den Philippinen als vor einem Jahr.</p>
<p>854 Millionen Menschen, deren Versorgung mit Lebensmitteln unsicher ist.</p>
<p>1 Milliarde Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben - definiert als &#8220;absolute Armut&#8221;.</p></blockquote>
<p>Kein Land der Welt importiert so viel Reis wie die Philippinen. Arnold Padilla <a href="http://arnoldpadilla.wordpress.com/2008/03/28/notes-on-the-rice-crisis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arnoldpadilla.wordpress.com');">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p> Der Lieferrückstand und die hohen Preise treffen vor allem die Armen. Die Reichen haben die zusätzlichen Mittel um viel Reis zu kaufen, auch wenn die Preise steigen. Aber die meisten Familien können sich (wenn überhaupt) gerade die nächste Mahlzeit leisten.</p></blockquote>
<p><em> Indonesia First</em> <a href="http://indonesiafirst.com/2008/03/horee-indonesia-got-rice-surplus-but-dont-hurry-to-export/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/indonesiafirst.com');">zitiert</a> einen Minister, der behauptet, der Reis in Indonesien läge knapp unter dem Preis auf dem Weltmarkt. <em>Humbahas</em> <a href="http://humbahas.blogspot.com/2008/03/1-million-ton-of-indonesian-rice.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/humbahas.blogspot.com');">schreibt</a>, die Regierung würde keinen weiteren Reis importieren, weil man - zusammen mit den Rücklagen aus dem letzten Jahr - noch über einer Millionen Tonnen Reis gelagert hat.</p>
<p>Manjaku Sayang <a href="http://manjakusayang.blogspot.com/2008/04/rice-crisis-or-reality-check.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/manjakusayang.blogspot.com');">führt aus</a>, wie die Armen unter teurem Reis leiden würden:</p>
<blockquote><p>Was bedeutet das alles für uns, die wir eingefrorenen Reis bezahlen können? Für die wohlhabenden Konsumenten der Mittelschicht, für die hohe Reis- und Weizenpreise eine kleine Unannehmlichkeit sind? Aber für die Armen, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, werden die hohen Preise ein Desaster werden.</p></blockquote>
<p><em>Exegesis</em> ist <a href="http://patunru.blogspot.com/2008/04/politics-of-rice-28.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/patunru.blogspot.com');">enttäuscht</a> von der Reispolitik der indonesischen Regierung. Auch <em>Cafe Salemba</em> ist <a href="http://cafesalemba.blogspot.com/2008/04/which-rice-price-is-which.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cafesalemba.blogspot.com');">frustriert</a>:</p>
<blockquote><p>Als vor einigen Monaten der eigene Reis - wegen Knappheit - teuer und der Weltpreis niedrig war, haben wir nicht importiert, weil manche sagten, es würde den Bauern schade, auch wenn die meisten Konsumenten sich den günstigen Importreis gewünscht hätten. Nun wird bei uns geerntet, der Preis ist niedrig, aber der Exportwert hoch. Wir exportieren aber nicht, weil manche lieber einen großen Vorrat horten wollen um die Konsumenten zu schützen - auf Kosten der Bauern, die am Export gut verdienen würden. Wer soll also nun geschützt werden? Konsumenten oder Bauern? Ich versteh das nicht so recht &#8230;</p></blockquote>
<p><em>Simply Jean</em> <a href="http://blog.simplyjean.com/2008/04/04/have-you-bought-your-rice-yet-its-all-gone-now/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.simplyjean.com');">beobachtet</a>, dass die Menschen in Singapur wie verrückt den Reis aufkaufen. <em>Nightorchild&#39;s garden</em> <a href="http://neshha01.blogspot.com/2008/04/rice-price.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/neshha01.blogspot.com');">sieht</a> die Reishändler als Gewinner, weil sie nur ihren Reis zurückhalten müssen und zusehen können, wie der Preis steigt. <em>Blabbering blog of blogging blogger</em> <a href="http://yanyanyanyanyan.wordpress.com/2008/04/05/baffling-news/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/yanyanyanyanyan.wordpress.com');">erinnert daran</a>, dass die Reisreserven den Preis nicht niedrig halten können, weil der Preis wohl vorerst nicht günstiger werden wird.</p>
<p><em>In passing - malaysian</em> <a href="http://idrus.blogspot.com/2008/04/of-rice-and-malaysian.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/idrus.blogspot.com');">schreibt</a> an alle Landsleute:</p>
<blockquote><p> Wenn davon berichtet wird, dass es irgendwo auf der Welt einen Reismangel gäbe, fürchten wir sofort, dass auch bei und der Reis knapp wird. Die Behörden beschwichtigen, es gäbe ausreichende Vorräte im Land. Nehmt es also leicht und genießt dieses wundervolle Korn, dass wir Reis nennen.</p></blockquote>
<p><em>Tangents</em> macht einen <a href="http://thoughtsintangents.blogspot.com/2008/04/forget-about-cooking-oil-rice-rice-my.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thoughtsintangents.blogspot.com');">Vorschlag</a>, wie man die Reissubventionen in Malaysia ausbauen könnte:</p>
<blockquote><p> Aus den Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen für Zucker oder Öl, sowie aus langfristigen Einsparungen im Gesundheitssystem könnte die Regierung die Subventionen für Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl stützen. Reissubventionen sind aus zwei Gründen sinnvoll: Stratgeisch wird die Versorgung sichergestellt und gleichzeitig werden die armen Farmer gefördert.</p></blockquote>
<p><em> Tonyhiicon</em> <a href="http://wwwtonyhii.blogspot.com/2008/04/rice-is-gonna-to-be-priceier.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wwwtonyhii.blogspot.com');">schreibt</a> über die ersten Reaktionen der Malaysier auf die Berichte über den Reismangel:</p>
<blockquote><p> Der Markt wurde schlagartig kühler, die meisten Konsumenten wahren verdrossen. Man fürchtete nicht nur den Preis, sondern auch einen möglichen Mangel an Versorgung. Zum Glück ist Reis in Malaysia ein kontrolliertes Gut.</p></blockquote>
<p><em>Words from Malaysia</em> <a href="http://angieyong.blogspot.com/2008/04/how-to-cope-with-rice-shortage.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/angieyong.blogspot.com');">weißt darauf hin</a>, dass es gesund ist, weniger Reis zu essen</p>
<blockquote><p> Aus strategischen und gesundheitlichen Gründen, sollten wir unseren Reiskonsum auf ein Minimum beschränken. Reis mag gut für unsere Geschmacksknospen sein, aber nicht für unsere Körper. Korn wie Reis, Weizen und Mais sind sogar schlimmer als Zucker.  Chemisch gibt es keinen Unterschied zwischen Reis und Zucker. Beim verdauen wird er zu Zucker. Eine Schüssel mit gekochtem Reis hat so viele Kalorien von 10 Teetassen voller Zucker. Ganz egal, ob der Reis weiß, braun oder organisch ist. Brauner Reis hat mehr Ballaststoffe, ein bisschen Vitamin B und Mineralien, aber er hat ebenso viele Kalorien.</p></blockquote>
<p><em> Straight Talk</em> hat <a href="http://khookaypeng.blogspot.com/2008/04/acute-food-shortages.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khookaypeng.blogspot.com');">Tipps</a> für die Regierung:</p>
<blockquote><p> - Managt die internen Ressourcen besser, um Verschwendung zu vermeiden, und verteilt mehr an die Armen, um die gestiegenen Lebenskosten aufzufangen.</p>
<p>-  Unterstützt die lokale Produktion von z.B. Geflügel, Gemüse, Früchte und Reis.</p>
<p>- Schafft ein Kommitte für die Belange der neuen urbanen Armutsschicht.</p>
<p>- Überarbeitet das Subventionssystem, um die knappen Mittel besser genutzt werden.</p>
<p>- Schafft einen Plan für den Fall, dass Reis tatsächlich knapp wird.</p></blockquote>
<p><em>MangoZeen</em> <a href="http://www.mangozeen.com/asian-rice-crisis.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mangozeen.com');">berichtet</a>, in Kambodscha hätte die Reiskriese dazu geführt, dass Spekulaten auf eine baldige Knappheit setzen und den Reis aufkaufen. <em>The Mirror</em> schreibt, <a href="http://cambodiamirror.wordpress.com/2008/04/04/thursday-342008-water-should-not-be-stirred-up-to-be-dirty-demonstration-against-increasing-prices-of-goods-is-not-a-solution/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/cambodiamirror.wordpress.com');">die Opposition profitiere</a> durch Demagogie. <em>Kl Media</em> <a href="http://ki-media.blogspot.com/2008/03/hun-sen-rice-price-increase-instigated.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ki-media.blogspot.com');">zitiert</a> den kambodschanischen Politiker Hun Sen:</p>
<blockquote><p>Hun Sen sagte 2000-2001, als es in Kambodscha eine große Flut gab, der Reispreis  würde steigen, aber er blieb stabil. Beim aktuellen Preisanstieg kommt zum Tragen, dass der kambodschanische Reis der günstigste in der Region ist, und sogar Malaysia und die Philippinen werden vielleicht bei uns einkaufen. Auch Thailand und Vietnam importieren unseren Reis. Hun San fügte hinzu: &#8220;Ist der Reis schon knapp in Kambodscha? Weil unehrliche Menschen am Markt Gerüchte über einen Reismangel verbreiten&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Brunei Lifestyle</em> ist <a href="http://chittychat.wordpress.com/2008/04/09/a-grain-of-rice/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chittychat.wordpress.com');">froh</a>, dass das Land derzeit genug Reis gelagert hat, und dass die Preise nicht gestiegen sind, seit die Regierung den Preis subventioniert.</p>
<p><em>Vietnam Business Finance</em> <a href="http://www.vnbusinessnews.com/2008/03/price-of-vietnamese-rice-higher-than.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.vnbusinessnews.com');">schreibt</a>, vietnamesischer Reis sei teurer als der aus Thailand. <em>Magnoy Samsara</em> <a href="http://magnoysamsara.blogspot.com/2008/04/rice-bandits-scare-thailand.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/magnoysamsara.blogspot.com');">warnt</a> vor Reis-Banditen. <em>Burma News</em> <a href="http://myamarnews.blogspot.com/2008/04/rice-price-increase-hits-burma.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/myamarnews.blogspot.com');">schreibt</a>, trotz der dramatischen Preissteigerung gäbe es keine direkte Angst vor einer Kriese, da der meiste Reis in Myanmar aus eigenem Anbau stammt.</p>
<p><em>Chao-Vietnam</em> <a href="http://chao-vietnam.blogspot.com/2008/04/vietnam-extends-rice-export-ban-through.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chao-vietnam.blogspot.com');">erklärt</a>, warum Vietnam Reisexport verboten hat:</p>
<blockquote><p> Vietnam hat den Reishandel bis Juni gesperrt, um den nationalen Preis zu stabilisieren und die zweistellige Inflation zu zähmen. Die Kälteperiode, die Anfang des Jahres die Landwirtschaft im Norden beschädigt hat, sowie die Inflation haben Hanoi veranlasst, das Korn zurück zu halten.</p></blockquote>
<p><em>Thailand Crisis</em> <a href="http://thaicrisis.wordpress.com/2008/04/11/rice-crisis-market-mechanisms-not-speculation/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thaicrisis.wordpress.com');">lobt</a> einen Staatssprecher, weil der die Gründe erklärt hat, warum der Preis steigt:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschuldigen die horten und spekulieren ist einfach und kann sich politisch auszahlen. Aber die gegenwärtige Krise hat weit komplexere Ursachen. Wenn jemand über den Preis auf dem Weltmarkt spricht, die Nachfrage und Bevölkerungswachstum - dann ist das etwas neues. Und mutig.</p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
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