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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; GV Advocacy</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Die Internetzensur dämmert in Deutschlands Morgengrauen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/die-internetzensur-dammert-in-deutschlands-morgengrauen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/18/die-internetzensur-dammert-in-deutschlands-morgengrauen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cegees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarkus Beckedahl  &#183; Übersetzt von cegees &#183;  engl. Originalartikel 
Deutschland steht am Rande der Zensur seines Internets. Die Regierung der Großen Koalition - bestehend aus Sozialdemokraten (SPD) und Konservativen (CDU/CSU) - scheinen sich einig in ihrer Entscheidung: Am Donnerstag stimmt der Bundestag ab über die Errichtung einer Zensurinfrastruktur.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/markus/">Markus Beckedahl</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/paul-lanon/'>cegees</a> &middot;  <a href='http://advocacy.globalvoicesonline.org/2009/06/16/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Deutschland steht am Rande der Zensur seines Internets. Die Regierung der Großen Koalition - bestehend aus Sozialdemokraten (SPD) und Konservativen (CDU/CSU) - scheinen sich einig in ihrer Entscheidung: Am Donnerstag stimmt der Bundestag ab über die Errichtung einer Zensurinfrastruktur.</p>
<p><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/zensursula-231x300.png" alt="zensursula-231x300.png" border="0" width="231" height="300" align="left" /><br />
Bundesfamilienministerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen">Ursula von der Leyen</a> stieß eine Diskussion innerhalb der Bundesregierung an, die sie auch anführt, in der es darum geht, zur Bekämpfung von Kinderpornografie, Internetseiten zu blockieren. Die Grundidee: Aufbau einer Zensurinfrastruktur, die kinderpornografische Inhalte blockt. Das Bundeskriminalamt (BKA) verwaltet dabei eine Liste gesperrter Seiten, während die Internetprovider für die Regierung die Zensurinfrastruktur bereitstellen sollen.</p>
<p>Eine starke und weiter wachsende Gegenbewegung formte sich schnell innerhalb der Netzgemeinschaft. Der Protest war nicht beschränkt auf Hacker oder digitale Aktivisten, sondern wurde in seiner Breite von Bloggern und Twitter-Nutzern unterstützt. Der Hash-Tag, der von den Protestlern benutzt wird, lautet <a href="http://search.twitter.com/search?q=zensursula">#zensursula</a> - eine Verbindung aus aus dem deutschen Namen für Zensur und des Vornamens der Familienministerin.</p>
<p>Als Teil des öffentlichen Protests wurde eine offizielle Onlinepetition gestartet, die sich an den deutschen Bundestag richtet. Innerhalb von drei Tagen unterschrieben 50.000 Menschen diese Petition - die Anzahl, die gebraucht wird um von der Regierung angehört zu werden. Die Petition trägt den Namen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">&#8220;Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten&#8221;</a>. Während ihrer sechswöchigen Zeichnungsfrist unterschrieben mehr als 130.000 Menschen die Onlinepetition und machten sie bislang zur Erfolgreichsten und am häufigsten Unterzeichneten der Geschichte.</p>
<p>Während der letzten Wochen, wurden die Proteste kreativer. Unzählige Blogs und Twitter-Nutzer verfolgten und kommentierten die Diskussion innerhalb der Regierung und brachten Gegenargumente. Viele große Medien Namen den Protest auf und berichteten über seine Verbreitung im Netz. Ein <a href="http://www.ak-zensur.de">&#8220;Arbeitskreis gegen Zensur&#8221;</a> wurde gegründet und der Protest wurde organisiert durch ein <a href="http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Hauptseite">Wiki</a>, Mailinglisten, Chats und beschäftigte natürlich Twitter-Nutzer und Blogs. Die Seite &#8220;<a href="http://www.zeichnemit.de/">Zeichnemit.de</a>&#8221; diente als Einstieg. Sie erklärt das komplizierte Onlineverfahren der Petition und machte es weniger versierten Internetnutzern einfacher, die Petition zu unterzeichnen.<br />
<center><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/1mahnwach1.jpg" alt="1mahnwach1.jpg" border="0" width="430" height="49" /></center></p>
<p>Mehr als 500 Menschen kamen zur offiziellen Pressekonferenz der Bundesregierung zur geplanten Netzzensur - eine Reihe von ihnen nutzte die Gelegenheit, und brachten ihre Bedenken zum Ausdruck. Demonstranten kamen sogar zu den öffentlichen Auftritten von Bundesfamilienministerin von der Leyen und <a href="http://netzpolitik.org/2009/zensursula-aktion-an-der-uni-hannover/">zeigten Banner und Plakate</a>, um gegen die Beschneidung der Informationsfreiheit in Deutschland zu demonstrieren.<br />
<center><img src="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/06/2mahnwach2.jpg" alt="2mahnwach2.jpg" border="0" width="430" height="322" /></center></p>
<p>Die Netzgemeinschaft war nicht nur gegen die Pläne der Bundesregierung. Sie machte auch konstruktive Vorschläge, wie mit dem Problem der Kinderpornografie im Netz umgegangen werden könnte, ohne eine Zensurinfrastruktur aufzubauen und die Grundrechte zu beschneiden. Der &#8220;Arbeitskreis gegen Zensur&#8221; zeigte einen alternativen Ansatz: Innerhalb von 12 Stunden sorgte er für die Löschung von mehr als 60 Seiten mit kinderpornografischen Inhalts - einfach in dem er die Provider über Email anschrieb, welche daraufhin die Seiten aus dem Netz nahmen. Sie wurden identifiziert durch die Sperrlisten anderer Länder, die auf Wikileaks dokumentiert sind. Dieses Beispiel unterstreicht das Hauptargument der Protestbewegung: Anstatt Zeit effektiv zu investieren und zu versuchen illegale Inhalte aus dem Internet zu entfernen, wählt die Bundesregierung den einfachen und gefährlichen Weg über Sperrung und Zensur. Die größte Angst der Protestler liegt in Zensurinfrastruktur selbst. Einmal aufgebaut, kann sie für andere Inhalte verwendet werden, nicht nur gegen Kinderpornografie. Andere deutsche Politiker scheinen bereits ihre Wunschlisten zu präsentieren, welche Inhalte zukünftig zensiert werden könnten. Die Vorschläge reichen von Glücksspielseiten, Seiten mit islamistischen Inhalten, sogenannten Egoshootern; die Musikindustrie spielt mit dem Gedanken Pirate Bay zu sperren und P2P.</p>
<p>Eine umfangreiche Linkliste auf Deutsch zur Zensursula-Debatte ist <a href="http://netzpolitik.org/2009/kommentierte-zensursula-linkliste/">hier</a> zu finden.</p>
<p>Danke an Geraldine des Bastion für die französische Übersetzung</p>
<p>Nachzulesen auch auf: <a href="http://netzpolitik.org/2009/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/">Netzpolitik.org</a>.</p>
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		<title>Israel: Shin Bet - Terroristen auf Facebook versuchen israelische Spione zu rekrutieren</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/israel-shin-bet-terroristen-auf-facebook-versuchen-israelische-spione-zu-rekrutieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[GV Advocacy]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[SITES]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonTal Pavel  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
Haaretz.com
Von Amos Harel und Anshel Pfeffer, Haaretz Korrespodenten
&#8220;Der Shin Bet Sicherheitsdienst hat isrealische Bürger gewarnt, vor den rekrutierungs Versuchen terroristischer Gruppen via Facebook und anderen Networking seiten im Internet gewarnt.
Der Sicherheitsdienst zitierte eine Reihe von kürzlichen Vorfällen, in den arabische terroristen versuchten Israelis in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/talpavel/">Tal Pavel</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p><a href="http://haaretz.com/hasen/spages/1086343.html">Haaretz.com</a></p>
<p>Von <a href="contact@haaretz.co.il">Amos Harel</a> und Anshel Pfeffer, Haaretz Korrespodenten</p>
<p>&#8220;Der Shin Bet Sicherheitsdienst hat isrealische Bürger gewarnt, vor den rekrutierungs Versuchen terroristischer Gruppen via Facebook und anderen Networking seiten im Internet gewarnt.</p>
<p>Der Sicherheitsdienst zitierte eine Reihe von kürzlichen Vorfällen, in den arabische terroristen versuchten Israelis in Ihre Zellen zu locken, entweder indem sie direkt in Kontakt traten oder indem sie versuchten scheinbar unschuldige Treffen zu organisieren, mit der Absicht sie zu entführen.</p>
<p>&#8220;Der Shin Bet fürchtet, geheime Informationen könnte nach aussen gedrungen sein, und die Leben von Israelis die bereit sein könnten sich ausser Landes mit Internetkontakten zu treffen, die ihnen Angebote machten&#8221; sagte der Dienst in einem Statement.</p>
<p>In den letzten Jahren, verhörte Shin Bet eine Zahl Israelis, die angeblich über das Internet für diese Dienste rekrutiert wurden und klagte einige an.</p>
<p>Viele dieser Terroristgruppen haben begonnen Seiten zu durchsuchen die oft von Israelis besucht werden, besonders bei solche die eins Soldaten in der Israelischen Verteidigungskräfte waren. sagte Shin Bet.</p>
<p>Erst kürzlich gab es einen Vorfall in dem ein Mann der sich selbst  als &#8216;Libanesischer Agent&#39; bezeichnet, israelischen Facebook Benutzern Geld anbat im Austausch für geheime Informationen. Die Israelis informierten Shin Bet von dem Vorfall und brachen sofort Kontakt mit diesem Mann ab.</p>
<p>Shin Bet rät Israelis keine persönlichen Informationen in ihren Network Profilen anzugeben, einschliesslich Telefonnummern, Wohngebiete und E-mail Adressen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tunesien: Ammar 404 ist zurück und zensiert wieder Blogs</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/19/tunesien-ammar-404-ist-zuruck-und-zensiert-wieder-blogs/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 07:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GV Advocacy]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[SITES]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonLina Ben Mhenni  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  
Nach einem kurzen Winterschlaf, kehrt der gefürchtete Ammar 404 zurück und hat wieder einmal die tunesische Blogosphäre angegriffen. Ammar ist der Spitzname den tunesische Blogger der Zensiermaschine, die ihren Internetzugang plagt, gegeben haben. Das Opfer diesmal ist der Zig Zag Blog von 3amrouch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/lina/">Lina Ben Mhenni</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot; </em> 
<br /><p>Nach einem kurzen Winterschlaf, kehrt der gefürchtete <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2008/09/24/tunisia-404-not-found/">Ammar 404</a> zurück und hat wieder einmal die tunesische Blogosphäre angegriffen. Ammar ist der Spitzname den tunesische Blogger der Zensiermaschine, die ihren Internetzugang plagt, gegeben haben. Das Opfer diesmal ist der <a href="http://scoubidou1.blogspot.com/">Zig Zag</a> Blog von 3amrouch. Es scheint, der Blog wurde zensiert, weil er Screenshots einer <a href="http://scoubidou1.blogspot.com/2009/05/httpwww.html">kanadischen Zeitung </a>wiederveröffentlichte, die ein Immobiliengeschäft enthüllte, in dem der Schwiegersohn des tunesischen Präsidenten, Mohamed Skhr El Matri eine Villa in Kanada für eine Unsumme erwarb - eine Information, die die tunesische Regierung versucht vor seinen Bürgern zu verheimlichen. Viele Blogger schrieben über diese Zensur und verurteilen sie.</p>
<p><a href="http://samsoum-blog.blogspot.com/2009/05/solidaire-avec-3amrouch-non-aux-404.html">Samsoum</a> schrieb:</p>
<blockquote><p>Le blog de 3amrouch a été censure car il a repris une information publique sur un journal canadien qui est accessible a tout le monde. Par solidarité je publie aussi le lien vers ce journal qui cite dans sa page 10 la transaction immobilière qu&#39;on veut cacher a tout prix. Et qu&#39;on censure ce blog aussi!!!</p></blockquote>
<div class="translation">3amrouch&#39;s Blog wurde dafür zensiert, öffentliche Informationen einer kanadischen Zeitung, die jedem zugänglich ist nachzudrucken. Um Solidarität zu zeigen, werde ich ebenfalls den Link zu der kanadischen Zeitung veröffentlichen. Diese zeigt auf Seite 10 das Immobilengeschäft dass sie um jeden Preis verheimlichen wollen. Lasst sie doch diesen Blog auch zensieren!!!</p>
<p>&#8216;Thoughts of an ex-Muslim&#39; (Gedanken eines ehemaligen Muslims) schrieb:</p>
<blockquote><p>مادام لم يدع لكره أو عنف أو ارهاب ،<br />
لا للحجب دون قرار قضائي واضح و علني و مسبب، لا للحجب بسبب نقد مظاهر الفساد ، الغبي الذي اتخذ القرار تقفيفا لسيدي بوحجر انما خدم عمروش و أضر سيده الصغير</p></blockquote>
<div class="translation">So lange er nicht aufruft zu Hass, Gewalt oder terroristischen Handlungen, Nein zur Zensur ohne klare, offene, vernünftige und richterliche Entscheidung. Nein, zur Zensur für die Kritik an Korruption. Der dumme Mensch der die Zensur Entscheidung fällte um Sidi Bouhjar (der Name der Sakhr El Materi gegeben wurde), hilft 3amrouch seinen kleinen Herren zum Fall zu bringen.</div>
<p><a href="http://dovitch.blogspot.com/2009/05/blog-post_14.html">Ordinary Stories</a> (gewöhnliche Geschichten), bloggte:</p>
<blockquote><p>
المدونة متاع عمروش تم حجبها لأنها تناولت موضوع ما عجبش المسؤولين على أمننا وسلامتنا<br />
قد ما قلنا ونددنا بهذه الممارسات، عمار ما فهمش، ما هوش فاهم وماهوش ناوي يفهم<br />
هذاك علاش، تضامنا مع المدونة المحجوبة باش نعاود ننشر الموضوع إلي أغلب الظن أنه كان السبب وراء عملية الحجب</p></blockquote>
<div class="translation">3amrouch&#39;s Blog wurde zensiert, weil er ein Thema ansprach dass diejenigen die für Schutz und Sicherheit zuständig sind missfiel. Trotz der Tatsache, dass wir diese Methoden nicht billigen, versteht Ammar nicht. Er versteht es jetzt nicht und er wird es nicht verstehen. Aus diesem Grund werde ich gerade das Thema, dass vermutlich der Grund für die Zensur ist hier wiederveröffentlichen. </div>
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		<title>Hoder Update</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/23/hoder-update/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 13:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonHamid Tehrani  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
In den letzten Tagen schrieben einige Seiten und Blogs das Hossein Derakhshan (Hoder) verhaftet worden ist. Alle beziehen sich auf zwei Dinge, um diese Behauptung zu stützen: Den Report der iranischen Nachrichtenseite Jahan News sowie die Tatsache, dass Hoder seinen Blog seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/farid/">Hamid Tehrani</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://advocacy.globalvoicesonline.org/2008/11/20/update-on-hoder/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In den letzten Tagen schrieben einige <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article5190462.ece" target="_blank">Seiten</a> und <a href="http://www.ethanzuckerman.com/blog/2008/11/19/free-hoder/" target="_blank">Blogs</a> das Hossein Derakhshan (<a href="http://hoder.com/weblog/" target="_blank">Hoder</a>) verhaftet worden ist. Alle beziehen sich auf zwei Dinge, um diese Behauptung zu stützen: Den <a href="http://www.jahanews.com/fa/pages/?cid=36078" target="_blank">Report der iranischen Nachrichtenseite Jahan News</a> sowie die Tatsache, dass Hoder seinen Blog seit zwei Wochen nicht aktualisiert hat.</p>
<p>Laut der iranischen Nachrichtenseite <a href="http://www.jahanews.com/fa/pages/?cid=36078" target="_blank">Jahan News</a> wurde Hossein Derakhshan (Hoder) im Iran verhaftet. Derselben Seite zufolge hat Derakhshan, <a href="http://hoder.com/weblog/archives/014928.shtml" target="_blank">der zuvor nach Israel gereist ist</a>, eingestanden für dieses <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2008/11/18/iranian-blogger-hossein-derakhshan-arrested-in-tehran/" target="_blank">Land spioniert zu haben</a>. Jahan News ist aber keine verlässliche Informationsquelle. Man findet keine seriöse Seite oder Agentur, welche die Nachrichten zitiert, die dort zu finden sind.</p>
<p>Vor ein paar Tagen veröffentlichte die Webseite <a href="http://www4.irna.ir/View/FullStory/?NewsId=228985" target="_blank">Islamic Republic Offical (Irna)</a> eine Art Erklärung von Hossein D. über reformistische Journalisten im Exil. Eine grobe Übersetzung findet sich hier.</p>
<p>Einige Blogger schreiben, dass wir ihm <a href="http://www.nartv.org/2008/11/19/free-hoder/" target="_blank">helfen sollten</a>, wenn er im Gefängnis ist, obwohl er fast immer die islamische Regierung unterstützt hat.</p>
<p>Gegenwärtig denke ich, seine Inhaftierung ist nur eine Theorie.</p>
<p>Im Folgenden handelt es sich um eine Übersetzung der Presseveröffentlichung vom 17. November 2008 der <a href="http://www4.irna.ir/View/FullStory/?NewsId=228985" target="_blank">Irna</a>:</p>
<blockquote><p>Der aktuelle Zustand &#8220;der betrogenen Flüchtlinge&#8221; laut Hossein D., einem von der Reformbewegung Verleiteten, der den Iran vor vielen Jahren verlassen hat und gegen den ängstlichen Glauben der iranischen Menschen geschrieben hat:</p>
<p>Seit drei Jahren wurden viele meiner Freunde, die in der reformistischen Presse als Schreiber und Journalisten tätig waren, ermutigt das Land zu verlassen und gegen Velyate Faqih, den versteckten Imam und die mangelnde Freiheit im Iran zu schreiben, im Gegenzug für finanzielle Garantien [betrogen durch finanzielle Anreize]</p>
<p>Nun leben sie unter den schlimmsten finanziellen Bedingungen. Nach Hossein D. nehmen viele der &#8220;Verleiteten&#8221; Tranquilsers und einige unter ihnen haben bereits ein- bis zweimal versucht sich umzubringen.</p>
<p>Er fügte auch hinzu, dass abgesehen von zwei oder drei Leuten von denen er nicht wisse, wie sie ihren Lebenunterhalten verdienen, der Rest von ihnen genötigt ist, als Friseure, Fahrer und Kellner zu arbeiten. Es ist interessant, dass sie nicht auf anti-iranischen Webseiten mit ihren Photos über IRI und Ahmandinejad schreiben und Geld für das erhalten, was sie schreiben.</p>
<p>Er betonte, dass die westlichen Auftraggeber immer baten, gegen einige Dinge zu arbeiten: Velayate Faqih, Glaube in den versteckten Islam und Fundamentalisten (Principlists). Und falls Leute nicht schrieben, was die westlichen Auftraggeber wollten, bedrohten sie diese mit Veröffentlichung von Beweismaterial, dass sie gegen diese vorliegen hätten.</p>
<p>Einige meiner Freunde befinden sich in sehr schlechten finanziellen und psychologischen Bedingungen und wünschen die ganze Zeit über ihren eigenen Tod.</p></blockquote>
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		<title>Iranischer Blogger Hossein Derakhshan in Teheran &#8220;verhaftet&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/23/iranischer-blogger-hossein-derakhshan-in-teheran-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 13:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lang</dc:creator>
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		<category><![CDATA[THEMEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonSami Ben Gharbia  &#183; Übersetzt von Markus Lang &#183;  engl. Originalartikel 
Laut Jahan News wurde der iranische Blogger Hossein Derakhshan (aka Hoder), der oft als Godfather der iranischen Blogosphäre bezeichnet wird, in Teheran verhaftet. Hossein kehrte vor drei Wochen in den Iran zurück, wo gegen ihn auf Vedacht der Spionage für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/author/sami-ben-gharbia/">Sami Ben Gharbia</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/markus-lang/'>Markus Lang</a> &middot;  <a href='http://advocacy.globalvoicesonline.org/2008/11/18/iranian-blogger-hossein-derakhshan-arrested-in-tehran/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Laut <a href="http://www.jahanews.com/" target="_blank">Jahan News</a> wurde der iranische Blogger <a href="http://www.hoder.com/weblog/" target="_blank">Hossein Derakhshan</a> (aka Hoder), der <a href="http://www.guardian.co.uk/news/blog/2005/feb/21/freemojtabaan" target="_blank">oft als Godfather der iranischen Blogosphäre bezeichnet wird</a>, in Teheran verhaftet. Hossein kehrte vor drei Wochen in den Iran zurück, wo gegen ihn auf Vedacht der Spionage für den Staat Israel ermittelt wird. Derselben Quelle zufolge scheint Hossein eingestanden zu haben, an Spionageaktivitäten für Israel teilgenommen zu haben. Im Januar 2006 besuchte Hossein Israel als kanadischer Bürger und bloggte öffentlich über seinen Trip als <a href="http://hoder.com/weblog/archives/014928.shtml" target="_blank">Bruch mit einem größeren Taboo</a>:</p>
<blockquote><p>Das bedeutet wahrscheinlich, dass ich für lange Zeit nicht in den Iran zurückgehen kann, da Iran Israel nicht anerkennt, keine diplomatischen Beziehungen mit Israel führt und offensichtlich das Reisen dorthin als illegal ansieht. Was für ein Pech, aber das interessiert mich nicht. Zum Glück bin ich kanadischer Staatsbürger und habe das Recht jedes Land zu besuchen, das ich besuchen möchte. Ich werde nach Israel als Bürgerjournalist und Friedensaktivist gehen.</p></blockquote>
<p>Bislang wurde die Inhaftierung von Hoder nicht von anderen Nachrichtenquellen bestätigt.</p>
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