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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Spanisch</title>
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		<title>Ecuador: Kichwa Frau widersetzen sich der Öl-Forschung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 03:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Seit 20 Jahren leisten die furchtlosen Frauen der Kichwa Gemeinde, eine Gruppe von Eingeborenen in Ecuador, den Ölgesellschaften Widerstand, ihr Land auzubeuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/belen-bogado/">Belen Bogado</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/25/ecuador-kichwa-women-oppose-oil-exploration-on-native-lands/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Frauen bekommen immer, was sie wollen, sagt ein bekanntes lateinamerikanisches Sprichwort. Das bewiesen auch die Frauen vom Stamm der Kichwa in Sarayaku, Ecuador. Als ein Ölkonzern in ihrem Waldgebiet mit Untersuchungen für etwaige zukünftige Bohrungen begann, beschlossen die Frauen sie mit einem einfachen, aber fehlerfreien Plan zu stoppen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/kichwa.jpg" alt="Photo by Ayahuasca and used under a Creative Commons license." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Photo von Ayahuasca benutzt unter einer Creative Commons Lizenz.</p></div>
<p>Die Frauen, so schrieb <em>Esperanza Martinez</em> auf dem Blog <em>Ecoportal [es</em>], erklärten ihren Männern, <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">wenn sie den Unternehmen erlaubten auf ihrem Land zu arbeiten, müssten sie sich andere Frauen suchen &#8230; in einem anderen Land</a>. Die Kichwas organisierten eine gemeinsame Front gegen das Öl-Unternehmen, bis es letztendlich abzog.</p>
<p>Diese Gruppe von Kichwas lebt in der Provinz Pastaza, auf über 140 tausend Hektar (1,4 km2) in den Amazonas, ein Gebiet, welches das ecuadorianische Ministerium für Bergbau und Öl als Block 23 identifizierte. Im Laufe der Jahre haben verschiedene Unternehmen versucht dort zu arbeiten, doch sind sie jedes Mal an dem Widerstand der Kichwas gescheitert.</p>
<p>Obgleich die Entscheidung zum Widerstand vom gesamten Stamm getroffen wurde, war die Beteiligung der Frauen dabei ein wichtiger Bestandteil. Diese furchtlosen Frauen werden alles dransetzen, ihre Wälder und Ländereien zu erhalten.</p>
<p><strong>Unterstützt die Frauen</strong></p>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> veröffentlicht, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">was Kichwa Führer Franklin Toala über die Rolle der Frauen, im Laufe dieser Ereignisse sagte</a>:</p>
<blockquote><p>Uno de los procesos que tuvo Sarayaku, que hay que recalcar, es el magnífico apoyo de las mujeres. La relación que existe entre las mujeres y las comunidades es mucho más fuerte.</p></blockquote>
<div class="translation">Was bei den Vorgängen, die Sarayacu erlebte und was hervorgehoben werden muss, ist die große Unterstützung, die die Frauen geliefert haben. Das Verhältnis zwischen Frauen und den Gemeinden ist jetzt sehr viel stärker geworden.</div>
<p>Die ecuadorianische Tageszeitung Diario Universal beschrieb <a href="http://www.eluniverso.com/2003/02/05/0001/12/A2A1B5C330924D12B3D80265877DF953.html">eine furchterregende Scene</a> aus dem Jahre 2003, als 15 Kichwa Frauen und Kinder die Arbeiter und bewaffneten Wächter des Unternehmens konfrontierten, indem sie vier Stunden lang durch den Dschungel liefen und schrieen &#8220;anchuri (geht weg), anchuri Ölgesellschaften&#8221;. Es kam zu Konfrontationen, bis schließlich die Armee eingriff. Die Kichwas aber blieben auf ihrem Land und hielten es frei von Ölbohrern.</p>
<p><strong>Petroleum, Klimawandel und eingeborene Frauen</strong></p>
<p>Mehrere Regionen in Ecuador haben bereits unter den schrecklichen ökologischen und gesundheitlichen Folgen der Ölförderung gelitten<a href="http://www.accionecologica.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1157&amp;Itemid=1">. In Pichincha in der Provinz Sucumbios wird seit 20 Jahren Öl gefördert</a>: die Luft ist verschmutzt und das Wasser durch Ölpest verseucht. Die Menschen leiden unter dem Verlust von Vieh und Haustieren, weil sie verschmutztes Wasser trinken, und dem Verlust von Ernten, weil der verdorbene Boden unfruchtbar geworden ist. Außerdem leiden sie unter verschiedenen Haut-und Atemwegserkrankungen, und es gibt zuviel Fehlgeburten und Geburtsfehler.</p>
<p>Am Meisten leiden darunter wieder die Frauen. In den Erdölgebieten Ecuadors sind die Krebserkrankungen dreimal höher als der nationale Durchschnitt, und<a href="http://http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724"> besonders davon betroffen sind wieder die Frauen.</a> <a href="http://www.ecoportal.net/content/view/full/84724">Durch Wäschewaschen und Baden der Kinder im Fluss</a> sind die Frauen im ständigen Kontakt mit kontaminiertem Wasser.</p>
<p>Kein Wunder also, dass die Kichwa Frauen gegen die Ölförderung sind. Sie wissen genau, dass dies ihr Land, ihre Umwelt und ihr Leben für immer verändern wird.</p>
<p><strong>Die Online-Gemeinde reagiert auf das Beispiel der Kichwas</strong></p>
<p>Blogger <em>Efren Calapucha</em> teilt seine Gefühle über den Widerstand der Kichwas in dem Blog <em><a href="http://redamazon.wordpress.com/2008/08/17/kichwas-y-shuar-en-contra-de-la-actividad-petrolera">Redamazon</a> [es</em>]:</p>
<blockquote><p>¡Amigos de la Tierra!<br />
En este espacio de la selva amazónica con grandes recursos biodiversos se quiere cercenar LA VIDA lo que NO PERMITEREMOS se establezca tan execrable hecho que afectará al Calentamiento Global extinguiéndose los pueblos, la flora y la fauna hasta hoy fortalecidas y guardadas celosamente</p></blockquote>
<div class="translation">Freunde der Erde! In dieser Gegend des Amazonas-Regenwaldes, mit seiner biologischen Vielfalt, wird das LEBEN bedroht, vernichtet zu werden. Aber wir werden NICHT ERLAUBEN, dass ein solch schreckliches Ereignis hier stattfindet, das sich auf den Klimawandel auswirkt, Gemeinden, Fauna und Flora auslöscht, die bis zum heutigen Tage dort gewachsen und geschützt worden sind.</div>
<p>Der Blog <em>Observatorio Petrolero Sur [es]</em> beschäftigt sich mit den, trotz der Umstände, <a href="http://opsur.wordpress.com/2009/11/11/sarayaku-cuando-el-pueblo-dice-no">bemerkenswerten Widerstand der Kichwas</a>:</p>
<blockquote><p>Han pasado dos décadas y hasta el momento la exploración no se concretó, pero la amenaza es permanente. En 20 años pasaron muchas cosas, demandas a nivel nacional e internacional, campañas en un lado y en el otro, y en el territorio la presión fue mucha. Los kichwas sufrieron todo tipo de atropellos, persecuciones e incluso la militarización de Sarayaku; pero siguieron diciendo no.</p></blockquote>
<div class="translation">Bisher hat keine Ölförderung stattgefunden, doch ist die Bedrohung unverändert. Unter den vielen Dingen, die in den vergangenen 20 Jahren geschehen sind, gab es nationale und internationale Prozesse, Kampagnen und eine Menge Druck. Die Kichwas erlitten alle Arten von Misshandlungen, Verfolgungen und sogar die Militarisierung von Sarayaku, doch blieben sie bei ihrem &#8220;Nein&#8221;.</div>
<p>Bisher ist es der Kichwa Gemeinde gelungen, ihre Wälder zu beschützen, aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Natürlich haben sie wegen ihren Kichwa Frauen wenig zu befürchten.</p>
<p><strong>Sehen Sie sich das Video an</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin ein Waldbeschützer&#8221; steht auf der Brust eines streitsüchtigen Kichwa-Kindes. Er tritt in einem <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Video</a> auf, der von Oilwatch gefilmt und veröffentlicht wurde. Es handelt sich um die Reaktion der Sarayaku Gemeinde auf den Versuch einer Ölfirma, Ölbohrungen auf ihrem Land vorzunehmen. <a href="http://www.oilwatch.org/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=528&#038;Itemid=246&#038;lang=es">Klicken Sie hier, um das Video auf Spanisch zu sehen.</a></p>
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		<title>Paraguay: Ureinwohner mit Pflanzenschutzmitteln besprüht</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im östlichen Paraguay erkrankten kürzlich 217 Mitglieder der einheimischen Ava Guaraní mit Gesundheitssymptomen wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Es wird vermutet, dass sie vorsätzlich aus der Luft mit Pflanzenstoffen besprüht wurden, nachdem sie sich weigerten, das Land ihrer Vorfahren zu verlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/12/paraguay-indigenous-group-sprayed-aerially-with-pesticides/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Im östlichen Paraguay erkrankten kürzlich 217 Mitglieder der einheimischen Ava Guaraní mit Gesundheitssymptomen wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Es wird vermutet, dass sie vorsätzlich aus der Luft mit Pflanzenstoffen besprüht wurden, nachdem sie sich weigerten, das Land ihrer Vorfahren zu verlassen.</p>
<p>Regierungsvertreter bestätigen, dass Teile des Landgebietes im Itakyry Bezirk in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alto_Paraná_Department">Alto Paraná</a>, wo diese einheimischen Gruppen leben, dort besprüht wurden, wo <a href="http://www.ultimahora.com/notas/272060-Ministra-confirma-que-fumigaron-tierras-sin-cultivo-en-Itakyry">kein Ackerbau betrieben wird</a> [es]. Viele Anzeichen deuten auf brasilianischen Soja-Erzeuger als die Verantwortlichen hin, zum Teil darum, weil das Land der einheimischen Gemeinden für die Landwirtschaft wertvoll ist, zum anderen weil sie sich in einem Rechtsstreit mit den Ava Guaraní  über <a href="http://interparaguay.blogspot.com/2009/11/ministros-comprobaron-la-fumigacion.html">den Besitz von ca. 3.000 Hektar</a> [es] befinden, gemäß dem Blog von Interparaguay [es].</p>
<p>José Ángel López Barrios von <em>Bienvenidos! [es]</em> <a href="http://lopezbarrios.blogspot.com/2009/11/matte-larangeira-la-industrial.html">schreibt über die abgelegene Gemeinde, wo der Vorfall stattgefunden hat</a>:</p>
<blockquote><p>Itakyry es uno de los distritos del Departamento de Alto Paraná, distante a unos 450 kilómetros de Asunción, der Hauptstadt de la Republica, se llega a por el caminos keine pavimentados, su época de esplendor se dio en la época de las explotaciones yerbateras. Que termino al cabo de 100 años Abriendo paso a la explotación de la soja en estos últimos tiempos &#8230; &#8230;</p></blockquote>
<div class="translation">Itakyry ist einer der Bezirke von  Alto Paraná und liegt 450 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt. Man fährt auf unbefestigten Straßen. Der Yerba Mate Anbau war ihre Blütezeit. Nach 100 Jahren wurde in der letzten Zeit Platz für den Anbau von Sojabohnen gemacht &#8230;</div>
<p>Es sind die Nachfrage und die steigenden Preise für die Sojabohnen, die das Land für ihren Anbau so wertvoll macht. Einige dieser Gebiete befinden sich auf dem Land einheimischer Vorfahren, wie die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guaran%C3%AD">Guaraní</a>. Blogger Carlos Rodríguez <em>von Rescatar [es]</em> <a href="http://rescatar.blogspot.com/2009/11/soja-y-genocidio-fumigan-indigenes.html">glaubt nicht, dass es sich bei dem Ereignis um einen Einzelfall handelt, und nennt es &#8220;Völkermord</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>Hubo un tiempo en que en Paraguay los aborígenes no eran considerados seres humanos. Eran cazados como animales y sus crías rescatadas como trofeos.<br />
(…)<br />
Otros fueron apropiándose a bala y sangre de sus tierras y como los indígenas no hacían gestiones ante las instituciones encargadas de titular las tierras que siempre les pertenecieron, el hombre blanco si lo hizo y se plantea el contrasentido de que los legítimos dueños de estas tierras, hoy son “los invasores”.<br />
Y siguen siendo tratados como animales. Sólo así se puede entender que los productores de soja les envíen aviones fumigadores para lanzarles venenos encima, tal como lo ha comprobado el Ministerio de Salud que socorre en estos momentos a los indígenas intoxicados por plaguicidas para soja.</p></blockquote>
<div class="translation">Es gab eine Zeit in Paraguay, zu der die Ureinwohner nicht als Menschen betrachtet wurden. Sie wurden wie Tiere gejagt und ihre Kinder wie Trophäen gesammelt.<br />
(&#8230;)<br />
Mit Blut und Kugeln eigneten sich Andere einige ihrer Ländereien an. Da die Einheimischen nicht zu den Behörden gingen, um ihre Rechte auf das Land registrieren zu lassen, gingen die Weißen zu diesen Behörden. Es ergibt deshalb keinen Sinn, dass die rechtmäßigen Eigentümer dieser Länder heute die &#8220;Eindringlinge&#8221; sind. Sie werden weiterhin wie Tiere behandelt. Nur so kann man verstehen, wie die Soja-Produzenten dazu kamen Flugzeuge zu schicken, die sie mit Gift besprühten, wie vom Gesundheitsministerium nachgewiesen, das nun den von Pestiziden vergifteten Einheimischen hilft.</div>
<p>López Barrio <a href="http://lopezbarrios.blogspot.com/2009/11/matte-larangeira-la-industrial.html">ist ebenfalls über die Vergangenheit von Misshandlungen der eiheimischen Gemeinden in Paraguay beschämt</a> [es]: Als Nachkomme von Einwanderern in das Land, so schreibt er, dass das Ereignis &#8220;ihm das Gefühl gibt, nach Europa zurückgekehrt zu sein &#8230; aber es wirklich &#8230; vorziehen würde, wenn die Ausbeuter das Land verliessen.</p>
<blockquote><p>Ensañarse con un pueblo indígena que tiene más de 38 siglos de existencia en sus propios y verdaderos territorios, no me parece apropiado…. Si no respetamos a nuestros mayores nuestros días se acortaran sobre la tierra y si anteponemos la avaricia a cualquier otra virtud caeremos sin remedio…..</p></blockquote>
<div class="translation">Es erscheint mir nicht richtig zu sein, wenn man es Einheimischen übelnimmt, seit 38 Jahrhunderten hier auf ihrem eigenen Land zu existieren&#8230;.</p>
<p>Wenn wir unsere Älteren nicht respektieren, werden unsere Tage auf der Erde gezählt sein, und wenn Habgier vor Tugend kommt, verfallen wir hoffnungslos &#8230;</p></div>
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		<item>
		<title>Kolumbien: Aufrechterhaltung der Afro-Kolumbianischen Kultur in San Basilio de Palenque</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/12/kolumbien-aufrechterhaltung-der-afro-kolumbianischen-kultur-in-san-basilio-de-palenque/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 01:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Colombia]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nachkommen der entkommenen afrikanischen Sklaven, die heute in San Basilio de Palenque im Norden Kolumbiens leben, arbeiten daran, ihr kulturelles Erbe durch mündliche und musikalische Überlieferungen aufrecht zu erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/catalina-restrepo/">Catalina Restrepo</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/09/colombia-preserving-afro-colombian-culture-in-san-basilio-de-palenque/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Das Dorf San <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/San_Basilio_de_Palenque">Basilio de Palenqu</a>e, ein Dörfchen in Kolumbiens Norden, beherbergte eine der ersten Gemeinden von entkommenen afrikanischen Sklaven während der spanischen Kolonialisierung. Die Nachkommen jener Sklaven arbeiten heute daran, ihre kulturelles Erbe, sowie ihre <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Palenquero">Palenquero-Sprache</a>, einer auf Spanisch basierende Kreolen-Sprache, die von ungefähr 2.500 Leuten gesprochen wird, zu erhalten. Geschichten über die Sklaverei, von Generation zu Generation weitergereicht, und die erhalten gebliebenen musikalischen Traditionen, bringen den afrikanischen Kontinent in dieses Dorf in einer Ecke von Kolumbien.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/palenque.jpg" alt="Foto von San Basilio de Palenque von Royale_With_Cheese und benutzt unter der allgemeinen kreativen Lizenz" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">Foto von San Basilio de Palenque von Royale_With_Cheese und benutzt unter der allgemeinen kreativen Lizenz</p></div>
<p>Der Blog <em>Azadón de Palo [es] </em>interviewte M. Elena Salgado, eine Dorfbewohnerin und beantwortet die Frage: “<a href="http://azadondepalo.wordpress.com/2009/07/02/piel-prieta-con-sabor-a-papaya-y-a-patrimonio/">Wie ist das Leben in San Basilio de Palenque</a>?”</p>
<blockquote><p>Es un lugar pequeño, donde todos nos conocemos. Somos generaciones de todas las familias, desde las primeras que se refugiaron en los Montes de María (así se llama la zona que rodea a San Basilio). Nuestras casas son humildes, hechas con material que nos da la naturaleza; tierra, bahareque, tapia y cemento a la vista. Nuestros techos son de palma y lata, que ayuda a refrescar y soportar el calor.</p></blockquote>
<div class="translation">Das hier ist ein kleiner Ort, in dem jeder jeden kennt. Wir sind Generationen von allen Familien, von den ersten Familien, die in die María Berge geflohen sind (so nennt man das Gebiet um San Basilio herum). Unsere Häuser sind bescheiden, aus Materialien, die uns die Natur gibt; Schmutz, Lehm und Zement. Unsere Dächer bestehen aus Palmblättern und Blech, die das Haus kühlen und der Hitze widerstehen.</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/singer.jpg" alt="Die Musikgruppe ‘Las Alegres Ambulancias’, die aus San Basilio de Palenque stammt. Foto von Troskiller unter einer gemeinsamen kreativen Lizenz." width="300" height="444" /><p class="wp-caption-text">Die Musikgruppe ‘Las Alegres Ambulancias’, die aus San Basilio de Palenque stammt. Foto von Troskiller unter einer gemeinsamen kreativen Lizenz.</p></div>
<p>In den Heimen hört man afro-kolumbianiche Töne, auf die viele Sektoren der Gesellschaft Anspruch erheben. Der Kern dieses Konzeptes nimmt an Stärke zu und in diesem Sinne veröffentlicht der Blog ‘Colombian Passport’ [es] den folgenden Paragraph über <a href="http://colombiapassport.com/2007/07/10/colombia-negra-otra-gran-nacion-por-descubrir/comment-page-1/">die Vergangenhei</a>t:</p>
<blockquote><p>Lo que bien se sabe acerca de los colombianos negros es que son las personas descendientes de los que fueron traídos como mercancía, forzados por las compañías negreras europeas entre los siglos XV y XVIII a todo el territorio de las Américas</p></blockquote>
<div class="translation">Was man über die schwarzen Kolumbianer weiß ist, dass sie Abkommen von jenen sind, die von europäischen Sklavenhändlern zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert als Waren in ganz Amerika gehandelt wurden.</div>
<p>Patricia Quintero Barrera vom Blog <em>Etnicográfica [es]</em> <a href="http://etnicografica.wordpress.com/2009/05/21/hoy-dia-nacional-de-la-afrocolombianidad/">schreibt</a> dazu:</p>
<blockquote><p>La Afrocolombianidad o Identidad étnica Afrocolombiana es el conjunto de aportes y contribuciones, materiales y espirituales, desarrollados por los pueblos africanos y la población afrocolombiana en el proceso de construcción y desarrollo de nuestra Nación y las diversas esferas de la sociedad Colombiana. Son el conjunto de realidades, valores y sentimientos que están integrados en la cotidianidad individual y colectiva de todos nosotros y nosotras. La Afrocolombianidad es un patrimonio de cada colombiano(a), indistintamente del color de la piel o el lugar donde haya nacido.</p></blockquote>
<div class="translation">Die ethnische Identität der Afro-Kolumbianer besteht aus der Summe der materiellen und spirituellen Beiträge, die von den Afrikanern und der afro-kolumbianischen Bevölkerung im Prozess des Aufbaus und der Entwicklung unserer Nation und den diversen Bereichen der kolumbianischen Gesellschaft entwickelt wurden. Das sind die Wirklichkeiten, Werte und Gefühle, die in unser tägliches und individuelles Leben integriert sind. Die Afro-Kolumbianer sind das Erbe eines jeden einzelnen Kolumbianers, ohne Rücksicht auf Farbe oder Geburtsort.</div>
<p>Abschließend gibt es auf dem Asabbagh Kanal bei YouTube einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=j7pULdFkuB8&#038;feature=geosearch">Dokumentar-Trailer</a>, der zeigt, wie San Basilio de Palenque heute aussieht, eine Gemeinde, die nicht umsonst von der UNESCO zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit erklärt wurde.</p>
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		<title>Schwangerschaft und Gefängnis: Gesundheit und Rechte der Frauen hinter Gittern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/28/schwangerschaft-und-gefangnis-gesundheit-und-rechte-der-frauen-hinter-gittern/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschenrechte für schwangere Frauen sind weltweit immer noch umkämpft und es scheint, dass dabei schwangere Frauen in Gefängnissen sehr oft übersehen werden. Welche Schritte wurden unternommen um sicher zu stellen, dass sie auch menschlich behandelt werden, in Bezug auf das Leben, das sie tragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/24/pregnancy-and-prisons-womens-health-and-rights-behind-bars/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="alignleft" title="Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von daquella manera." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/2044749780_4ade9e2e3f.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Verdienen alle schwangere Frauen gleiche menschliche Rechte oder haben schwangere Frauen im Gefängnis diese Rechte verloren?</strong></p>
<p>Denkt man darüber nach, so tauchen immer ein paar Fragen auf, ob eine Frau, die für irgendwelche Kriminalitäten verurteilt worden ist, ein Recht darauf hat ein Leben zu führen und ihr Kind aufzuziehen:</p>
<p>⁃	Wie fühlen sie sich hinter Gittern, wenn sie schwanger sind und ein Kind erwarten?<br />
⁃	Sollte es Vorrechte geben, wenn es auch andere Frauen außerhalb der Vollzugsanstalt<br />
gibt, die keine medizinische Hilfe erhalten?<br />
⁃	Sollte Schwangerschaft alle andere legalen Bedingungen außer Kraft setzen, um die Menschenrechte einer schwangeren Frau zu wahren?</p>
<p><strong>USA: In Wehen liegende Frauen nicht mehr fesseln.</strong><br />
Können Sie sich eine Frau bei der Geburt eines Kindes vorstellen, mit den Händen in Handschellen und die Füße an die Bettpfosten gekettet?<a href="http://www.rhrealitycheck.org/user/malika-sadaa-saar"> Malika Saada Saar</a>, Gründer und Direktor von <a href="http://www.rebeccaproject.org/">Rebecca Project for Human Rights</a> erzählt uns von dieser Praxis, die es in den Vereinigten Staaten immer noch gibt, wo Frauen, die im Gefängnis sitzen, routinemäßig während der Wehen und Geburt angekettet werden, eine allgemeine Vorgehensweise in einigen Vollzugsanstalten, obgleich dies für die Gesundheit der Mutter und des Kindes gefährlich ist. Es folgt ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CWj1uHdxnt8">Video Interview</a>, das in dem gleichen Artikel für<em> RH Reality Check </em>erschienen ist, eine online Gemeinschaft über sexuelle und reproduktive Rechte, die Informationen und Analysen für reproduktive Gesundheit gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="264" src="http://www.youtube.com/v/CWj1uHdxnt8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was geschieht mit dem Kind der Insassin nach der Geburt?</strong></p>
<p>Jedes Land hat unterschiedliche Vorschriften über Kinder im Gefängnis. In Argentinien zum Beispiel, gemäß <em>Ajintem</em>, einem Informations-Portal für Migrations-Informationen, wurde letztes Jahr <a href="http://portal.ajintem.com/archivo/80-argentina-prision-domiciliaria-para-embarazadas-y-madres.html">ein Gesetz erlassen</a>, das vorschreibt, schwangere Frauen, Frauen mit Kindern unter 5 Jahren und solche mit behinderten Kindern dürfen ihre Gefängnisstrafe unter Hausarrest ableisten. Dieses Gesetz hilft nicht nur der Mutter, die während ihrer Schwangerschaft im Gefängnis nicht die richtige Pflege erhält, sondern auch dem Kind, dass entweder in einer unsicheren Umgebung, beraubt jeder Freiheit und unzureichender Gesundheitskontrolle und Nahrung, aufwachsen würde, oder von seiner Mutter getrennt aufgezogen würde, was wieder eine ganz andere Serie von Problemen aufwerfen würde. Die Richter sollen jedoch dem Geist dieses Gesetzes folgen und diese Erlaubnis nur jenen Frauen gewähren, die nicht in brutale Verbrechen verwickelt sind, damit der Rest der Zivilbevölkerung Schwangerschaft nichts als eine Freikarte für einen Gefängnisaufenthalt ansieht.</p>
<p>In den Kanarischen Inseln, gemäß dem ‘Prisiones y Penas’  Blog, der über Fragen in Bezug auf  Gefängnisse und Zuchthäuser schreibt, dürfen die Frauen <a href="http://prisionesypenas.blogspot.com/2009/09/detenidas-con-hijos-en-carceles.html">ihre Kinder bis zum Alter von 3 Jahren</a> in ihren Zellen behalten, aber in Begleitung anderer Insassen, welches nicht gerade das beste Umfeld ist. Schwangeren Frauen oder Frauen mit Kindern unter 3 Jahren wird deshalb beim Eintritt in das Gefängnis gesagt, dass es für das Kind nicht gut ist, hinter Gittern aufzuwachsen, und ihnen wird die Möglichkeit angeboten, das Kind an Familienmitglieder abzugeben. In <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE5085ZV20090109">Peru</a> und <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">Russland</a> wird genauso gehandelt. In den Vereinigten Staaten gibt es nur zwei Vollzugsanstalten, die das erlauben, eine in New York und die andere in Nebraska. Darüber berichtet die <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">berühmte Fotografin Jane Evelyn Atwood</a> in ihrer dreiteiligen Foto-Dokumentation ‘<a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/"><em>Amnesty International</em>, called Too Much Time</a>’, in der sie über Ihre Besuche von Dutzenden von Gefängnissen in der ganzen Welt berichtet und das Leben der Insassen dokumentiert.</p>
<p>Warum verbietet das Strafvollzugsystem in den USA den Frauen ihre Babies zu behalten? Atwood erklärt, dass dies aufgrund der Geisel-Gefahr nicht erlaubt ist. In dem<a href="http://prisonphotography.wordpress.com/2009/10/07/women-behind-bars-jane-evelyn-atwoods-too-much-time/"> Gefängnis-Fotografie Blog</a> wird diese Behauptung aufgegriffen:</p>
<blockquote><p>Kinder werden in dem meisten US-Gefängnissen nicht aufgenommen. Als Grund wird die Sicherheits-Bedrohung genannt: Ein Kind in einem Gefängnis sei ein ständiges, verletzbares Ziel für Leben und Geiselnahme. Diese Behauptung erscheint etwas fingiert, wenn man die Strafvollzugsysteme in anderen Ländern in Erwägung zieht.</p></blockquote>
<p>Die Atwood Dokumentation auf der Webseite von <em>Amnesty International</em> hat einen Abschnitt über die Geburt in Ketten, wie in <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/f_vanbab.html">Vanessas Baby</a> erzählt wird, und einen anderen über Gefängnissysteme und <a href="http://www.amnestyusa.org/women/custody/toomuchtime/pt_02/e_moms.html">Mutterschaft</a>, mit Fotos von Frauen, bei denen die Fotografin aus ihren Essays über ihre Erfahrungen bei dem Besuch von Gefängnissen und ihre Fotografien vorliest.</p>
<p><strong>Schwangerschaft zum Verhandeln?</strong><br />
Warum sind die Rechte von schwangeren Frauen im Gefängnis so umstritten? In <em>‘Russia Today’</em>, einer Radiosendung, wird <a href="http://russiatoday.com/Top_News/2009-07-27/russia-s-prison-born-children-marked-for-life.html">dieses Thema</a> bei der Diskussion über Kinder behandelt, die in dem russischen Strafvollzugsystem geboren und aufgezogen werden.</p>
<blockquote><p>Skeptiker glauben einige Mütter werden absichtlich schwanger, nur um ein einfacheres Leben im Gefängnis zu haben: Krankenhaus-Aufenthalt, viel Zeit mit ihrem Kind - ist alles viel besser, als in einer steinernen Zelle zu sitzen, behaupten sie.</p></blockquote>
<p>Und es gibt Frauen, die glauben, Schwangerschaft ist die einzige Möglichkeit einer Verurteilung zu entgehen. Das war der Fall im letzten Juni, als eine Engländerin in Laos für Drogenschmuggel eingekerkert und zu Tode verurteilt worden war, im Gefängnis schwanger wurde und damit der Hinrichtung entkam, weil die Regierung in Laos eine schwangere Frau nicht hinrichtet. Es wurde <a href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/105278/No-firing-squad-for-girl-who-fell-pregnant-in-jail">behauptet</a>, gemäß dem ‘<em>Daily Express</em>’, einer englischen Tageszeitung, dass sie künstlich befruchtet wurde “um einen milderen Urteilsspruch zu erreichen”.</p>
<p><strong>Mit eigenen Worten: Frauen erzählen von ihren Kindern und dem Gefängnisleben</strong><br />
Geraldin Rodríguez, eine Argentinierin, die ihre Zeit in einem Gefängnis von Ecuador für Drogenschmuggel verbringt, erzählt <a href="http://marcosbrugiati.blogspot.com/2009/07/carcel-de-mujeres.html">Marcos Brugiati</a>, dem Autor der mit Kunst verbundenen online Publikation<a href="http://www.indexarte.com.ar/noticias/562/las-rejas-de-la-carcel-el-arte-de-la-espera.htm"> <em>Plastica-Argentina</em></a>, ihre Geschichte über Schauspielerei und Aufführungen im Gefängnis, über schwanger werden und ihr Kind im Gefängnis zur Welt zu bringen. Es wurde ihr erlaubt, ihr Kind bei sich zu behalten, doch entschied sie sich dafür, dass das Kind frei aufwachsen sollte:</p>
<blockquote><p>“Decidí que salga para vivir, tenía miedo que sufra de grande los traumas que hoy tengo. Se lo llevó al año mi hermano quien se hice cargo con su esposa”.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich entschied mich, er sollte mich verlassen um leben zu können. Ich befürchtete, er würde unter den gleichen Traumas leiden, die ich heute habe. Nach einem Jahr nahm mein Bruder ihn mit und zieht ihn zusammen mit seiner Frau auf.</div>
<p>Juvinete ist in einem <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html">spanischen Gefängnis</a> und war schwanger, als sie wegen Drogendelikten eingesperrt wurde. Sie erzählte der spanischen Zeitung <a href="http://www.nortecastilla.es/20080908/vida/quedarse-embarazada-prision-irresponsable-20080908.html"><em>NorteCastilla</em></a> ihre Geschichte. Drei Jahre, nachdem sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt gebracht hatte, musste das Kind sie verlassen und wurde an eine Pflegefamilie übergeben. Juvinete sieht ihre Tochter alle 15 Tage und jeden zweiten Monat erhält sie 2 Wochen Urlaub um mit ihr zusammen zu sein. Alles sieht jedoch nicht so rosig aus: es besteht die Möglichkeit, dass Juvinete in ihr heimatliches Brasilien deportiert wird und sie befürchtet die Folgen, die das für ihr Kind haben könnte. Sie hat einen Rat für jede Frau, die im Gefängnis schwanger werden will:</p>
<blockquote><p>-Intento convencerlas para que no se queden en estado dentro porque ver a un niño privado de libertad es muy duro, es irresponsable. Ellos no tienen que pagar nuestros errores.</p></blockquote>
<div class="translation">Ich versuche sie davon zu überzeugen nicht schwanger zu werden, solange sie drinnen sind, denn zusehen zu müssen, wie ein Kind seiner Freiheit beraubt wird, ist sehr schwer, es ist unverantwortlich. Sie sollten nicht für unsere Fehler zahlen müssen.</div>
<p>In <em>‘<a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Woman and Prison</a>’</em> (Frauen und Gefängnis), eine Webseite, welche die Erfahrungen der Frauen im Strafvollzugsystem sichtbar machen will, spricht <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/kebby-warner.html">Kebby Warner über ihre eigene Schwangerschaft</a> in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten und wie sie während ihrer Schwangerschaft, den Wehen und danach behandelt wurde, als ihr das Kind weggenommen wurde. Hier ist ein Auszug, wo sie über den Geburtsvorgang schreibt:</p>
<blockquote><p>Während der Wehen darf niemand in den Entbindungssaal. Meine Familie wusste noch nicht einmal, dass ich in den Wehen lag oder sie hatte, bis nachdem ich das Krankenhaus verließ. In diesen drei Tagen blieben einige der Wächterinnen im Zimmer, aber wenn die Krankenschwester sie darum bat, draußen zu sitzen, folgten sie meistens dieser Bitte. Ich habe Schauergeschichten gehört in denen Frauen an das Entbindungsbett gekettet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste. Die meisten Krankenschwestern behandelten mich wie einen Menschen, nicht wie eine Gefangene.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.womenandprison.org/motherhood/index.html">Women and Prison</a> können Sie weitere Zeugenberichte lesen, sowie über das Aufwachsen mit Eltern im Gefängnis und die verschiedenen Auswirkungen, die eingekerkerte Frauen auf ihre Kinder haben.<br />
So, was denken Sie? Auf der ganzen Welt gibt es schwangere Frauen, die keine Gesundheitspflege irgendwelcher Art erhalten. Ist es richtig, dass speziellen Anstrengungen zugunsten von Frauen in Gefängnissen gemacht werden? Gibt es einen Unterschied zwischen den Frauen, die eine Strafe in einer Strafanstalt absitzen, und denen die draußen sind? Sollen sie unterschiedlich behandelt werden?</p>
<p>Das Bild, welches diese Post illustriert, stammt aus “17. November” von <a href="http://www.flickr.com/photos/daquellamanera/2044749780/">daquella manera.</a></p>
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		<title>Puerto Rico: Überlegungen zum Nationalstreik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/18/httpglobalvoicesonline-org20091016puerto-rico-reflections-on-the-national-strike/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico (U.S.)]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Oktober haben Tausende von Leuten die Straßen Puerto Ricos überflutet, aus Protest gegen die Entscheidung der Regierung, 17.000 Regierungsangestellte zu entlassen.  Informationen, Meinungen, Videos und Bilder flossen durch die Blogo- und Twittersphäre von Puerto Rico mit Blitzgeschwindigkeit. Hier sind einige der Ansichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/firuzeh-shokooh-valle/">Firuzeh Shokooh Valle</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/16/puerto-rico-reflections-on-the-national-strike/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Am 15. Oktober haben Tausende von Leuten die Straßen Puerto Ricos überflutet, aus Protest gegen die Entscheidung der Regierung, 17.000 Regierungsangestellte zu entlassen (insgesamt wurden dieses Jahr 25.000 entlassen). Arbeiter und Gewerkschaftsmitglieder, Frauen, Umweltschützer, religiöse Gruppen, Studenten, Lehrer, Professoren, Rechtsanwälte und die LGTB-Gemeinde sind einige unter den vielen Gruppen der Zivilgesellschaft, die dem Aufruf der Arbeitsbewegung, die den Streik anfänglich ausgerufen hatte, folgten. Die Universitäten, Schulen und Geschäfte blieben an diesem Tag geschlossen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="IMG00031" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00031-300x225.jpg" alt="Demonstration in Puerto Rico. Foto von einem Teilnehmer eingesandt." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Demonstration in Puerto Rico. Foto von einem Teilnehmer eingesandt.</p></div>
<p><a href="http://www.primerahora.com/diario/noticia/gobierno_y_politica/noticias/firme_no_a_los_despidos/338175">Die Organisatoren dieses Ereignisses schätzen, dass ungefähr 150.000-200.000</a> Menschen an der massiven Demonstration teilgenommen haben, die von verschiedenen Punkten im Herzen der Innenstadt von San Juan, Puerto Ricos Hauptstadt, begannen, insbesondere vom Finanzdistrikt aus, und sich in der näheren Umgebung der Plaza Las Américas trafen, dem größten Einkaufszentrum der Karibik, dessen Besitzer den Wahlkampf von Gouverneur Luis Fortuño unterstützt hatten. Es gab keine offiziellen Schätzungen, Regierungsbeamte minimalisierten jedoch diese Zahlen. Der Gouverneur und sein Stabschef Rodríguez Ema gaben sofort bekannt, dass das Gesetz (Gesetz 7 über den finanziellen Notstand), das die Entlassungen ermöglichte, <a href="http://www.elnuevodia.com/elparonorompeelimpasse-627058.html">nicht widerrufen wird</a>. Es gab keine Zwischenfälle bis zum Schluss der Demonstration, als es zu <a href="http://www.dialogodigital.com/es/node/3026">Spannungsmomenten zwischen Studenten und der Polizei kam</a>.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="IMG00028" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00028-300x225.jpg" alt="Revolution Jetzt. Foto von einem Teilnehmer eingesandt." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">&quot;Revolution Jetzt&quot;. Foto von einem Teilnehmer eingesandt.</p></div>
<p>Der Methodisten-Bischof Juan Vera, einer der Hauptredner bei der Demonstration und Mitglied der Koalition der Zivilgesellschafts-Organisation &#8220;Todo Puerto Rico por Puerto Rico&#8221; (Ganz Puerto Rico für Puerto Rico) erklärte, <a href="http://www.elnuevodia.com/elparonorompeelimpasse-627058.html">das Land würde sich in einem &#8220;Status des friedlichen Aufstandes&#8221; befinden</a>, bis die Regierung ihre Politik ändert und das es noch mehr zivilen Ungehorsam und Widerstand geben würde. Andere Organisation der Versammlung sprachen bereits über zukünftige Strategien und einen weiteren Streik, die die gesamte Insel lähmen würde.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="IMG00017" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00017-300x225.jpg" alt="Von einem Teilnehmer an GV gesandtes Foto." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Von einem Teilnehmer an GV gesandtes Foto.</p></div>
<p>Die Twittersphäre von Puerto Rico war außerordentlich aktiv. Die Unterhaltungen flossen unter den Hashtags <a href="http://http://twitter.com/#search?q=%23ParoPR">#paropr</a> und <a href="http://twitter.com/#search?q=%23ParoPR">#twittericans</a>. Die Leute bei <a href="http://twitter.com/caribnews">@caribnews</a>, <a href="http://twitter.com/qiibo">@qiibo</a>, und <a href="http://twitter.com/microjuris">@microjuris</a> und viele andere Bürger-Reporter tweeteten fortwährend Updates und Neuigkeiten über den Streik und lieferten Links zu Fotos und Videos. Viele Twitterer verkündeten, dass der Streik das erste Ereignis war, bei welchem Twitter als eine Plattform für die Verbindung von Puerto Rico mit der restlichen Welt benutzt wurde. Hier sind ein paar Beispiele:</p>
<p><a href="http://twitter.com/edwinvazquez">@edwinvazquez</a>: Este es el día que Puerto Rico pasó el curso Twitter 101. #ParoPR (Heute ist der Tag, an dem Puerto Rico den Twitter Kurs 101 durchlief)<br />
<a href="http://http://twitter.com/blogdiva">@blogdiva</a> Ich hatte geglaubt, dass die Freiheits-Theologie ein Ding der Vergangenheit war - ich bin froh, dass sie noch Einfluss hat. #ParoPR<br />
<a href="http://twitter.com/comatoso">@comatoso</a> Para quedar claros: denuncio el incumplimiento de la unicameralidad, la mala administración, el sabotaje al Colegio de Abogados. #ParoPR (Ich möchte klar machen, dass ich die Nicht-Einhaltung des Einkammersystems, die schlechte Verwaltung und die Sabotage der <a href="http://www.caribbeanbusinesspr.com/news03.php?nt_id=36306&amp;ct_id=1&amp;ct_name=1">Rechtsanwaltsvereinigung </a>verurteile.)<br />
Pero si respaldo la reducción de empleados de gobierno y no tengo nada en contra de las APP si logran generar empleos y bajar costos.#ParoPR (Ich unterstütze jedoch die Verringerung der Regierungs-Angestellten und ich habe nichts gegen <a href="http://www.adn.es/politica/20090512/NWS-3520-Senado-puertorriqueno-sindicatos-rechazan-aprueba.html">APP</a>, wenn Sie Arbeitsplätze schafft und Kosten reduziert.)</p>
<p><a href="http://twitter.com/elchascas">@elchascas</a> Consigna anticipada en #ParoPR: Si la poli da cantazo, contrarresta con twitazo! (Die Nachricht des Tages in #paroPR: wenn die Polizei zuschlägt, reagiere mit einem Tweet!)</p>
<p><a href="http://twitter.com/Zerock">@zerock</a>: No apoyo a los mantenios. Que van a su trabajo de empleado publico a bochinchar y no hacen un carajo. #ParoPR (Ich unterstütze keine Leute, die nicht arbeiten. Regierungsbeamte schwatzen nur und tun nichts.)</p>
<p><a href="http://twitter.com/ElSorbeto">@elsorbeto</a> Fortuño hat den gleichen trickle-down Stimulus wie Busch. Förderung der Taschen der reichen Freunde und trickle-down an allen anderen. Deshalb machen wir #ParoPR</p>
<p>Informationen, Meinungen, Videos und Bilder rasten wie ein Gewitter durch die Blogosphäre von Puerto Rico. Hier sind ein paar Betrachtungen über den Nationalstreik.<br />
In seinem Blog <em><a href="http://http://josejoeldelgado.blogspot.com/">Sobre la comunidad LGBT y el mundo</a></em> [ES] kommentiert José Joel Degado:</p>
<blockquote><p>Hoy las diferencias se fueron a un lado. Jóvenes, adultos, pastores evangélicos, metodistas y católicos, homosexuales, lesbianas y transgéneros, estudiantes, profesionales, abogados, médicos, independentistas, PNP&#39;s y populares; todos unidos en un sólo reclamo. No 	hubo incidentes mayores, aunque hubo intentos de provocación. 	Puerto Rico se levanta del letargo. Es hora de que exijamos nuestros derechos de pie, de frente y sin miedo.</p></blockquote>
<div class="translation">Heute wurden alle Differenzen beiseitegelegt. Junge Leute, Erwachsene, evangelische Pfarrer, Methodisten und Katholiken, Homosexuelle und Transvestiten, Studenten, Berufstätige, Rechtsanwälte, Ärzte, Menschen, die an die Unabhängigkeit, Souveränität und den Comonwealth-Status  von Puerto Rico glauben, haben alle zu einer einzigen Forderung zusammengefunden. Es gab keine ernsten Zwischenfälle, außer ein paar Provokationen. Es wird Zeit, dass wir mit hochgehaltenem Kopf und ohne Furcht auf unseren Rechten bestehen.</div>
<p>Die feministische Bloggerin Amárilis Pagán sprach über Solidarität in <a href="http://brujasyrebeldes.blogspot.com/">Brujas y rebeldes</a> [ES]:</p>
<blockquote><p>Hemos estado sufriendo las agresiones continuas de un gobierno caracterizado por la violencia sicológica e ideológica. Todavía hoy, ese mismo gobierno menosprecia nuestra inteligencia y cree que somos un pueblo manipulable a través del miedo y del individualismo. Por eso, han hablado de terrorismo, de independentismo, de minorías supuestamente violentas y malintecionadas. Están apelando a prejuicios que en el pasado le han servido para hacernos creer que el pueblo carece de poder y que el gobierno de turno es la única entidad con la inteligencia suficiente para tomar decisiones a nombre de todas y todos. Quieren que nos miremos unos a otras con sospecha y que nos atrincheremos en causas fragmentadas para que abortemos un movimiento democrático sin precedentes en nuestra historia…Estamos ante un muerto que aún no se ha reconocido como tal y que está dando sus últimos aletazos de desesperación para detenernos. Es sólo un fantasma opresivo al que hay pasar por el lado fijando nuestra mirada en la equidad y la justicia que están vivas y necesitando nuestra acción solidaria.</p></blockquote>
<div class="translation">Wir haben fortwährend unter den Angriffen einer Regierung gelitten, die durch ihre psychologische und ideologische Gewalt charakterisiert ist. Diese gleiche Regierung unterbewertet auch heute noch unsere Intelligenz und glaubt, dass wir mit Angst und Individualismus manipuliert werden können. Das ist der Grund, warum Sie über Terrorismus sprechen, über Unabhängigkeit und angeblichen Gewaltakten von bösartigen Minoritäten. Sie wendet sich an die Vorurteile, die ihnen in der Vergangenheit so gut gedient haben, um uns Glauben zu machen, dass wir machtlos sind, und die Regierung die einzige Einheit mit genügend Intelligenz ist, um für uns Entscheidungen zu treffen. Sie möchte, dass wir uns gegenseitig verdächtigen, unsere Sache  in Fragmente zerfällt, sodass wir die demokratische Bewegung, die in unserem Land keine Vergangenheit hat, vergessen. Das einzige, was jedoch gestorben ist, ist die Idee, dass eine Regierung unfehlbar ist… Wir stehen vor einer toten Einheit, die sich noch nicht als solche erkannt hat und die verzweifelt versucht uns aufzuhalten. Sie ist nichts weiter als ein erdrückender Geist, den wir ignorieren müssen, während wir an die Ideale von Gleichheit und Gerechtigkeit denken, die lebendig sind und unsere Solidarität benötigen.</div>
<p><em><a href="http://gilthejenius.blogspot.com/">Gil the Jenius</a></em> ist anderer Ansicht:</p>
<blockquote><p>Wir kommen mit unseren Protesten bereits zu spät. Diese Aktivität hatte ein Fenster, welches zugeschlagen wurde, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cerro_Maravilla_Incident">als zwei blöde Männer von zwei brutal dummen Polizisten erschossen wurden</a>. Seitdem sind wir größtenteils Zuschauer in einer Betrüger-Gesellschaft gewesen, Beobachter und Opfer gleichzeitig, Schafe, die beobachten, wie die Wölfe die &#8220;anderen&#8221; rupfen, nicht bereit sind zu sehen, dass &#8220;sie&#8221; auch &#8220;wir&#8221; sind. Wer ist das Ziel auf das WIR uns konzentrieren müssen? Jetzt können wir das erkennen… <em>Aber wir wollen das ja garnicht</em>. Es ist nutzlos erwachsen zu werden und zu lernen Verantwortung zu übernehmen, richtig? Als ob WIR eine Wahl hätten…</p></blockquote>
<p>In <a href="http://edwinvazquez.blogspot.com/">Cargas y descargas</a> [ES] stellte Biologie-Professor und Blogger Edwin Vázquez eine Liste mit seinen 10 Überlegungen zu dem Streik auf:</p>
<blockquote><p>A la prensa estadounidense no le importa lo que sucede en Puerto Rico, a menos que haya tiros y catástrofes.  Lo sucedido prácticamente pasó desapercibido en EEUU.  CNN le dedicó más de una hora a seguir un globo donde no estaba el supuestoniño perdido (el niño apareció escondido en su casa) y quizás una línea al paro histórico nacional de Puerto Rico.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Presse der Vereinigten Staaten interessiert sich nicht dafür, was in Puerto Rico vor sich geht, es sei denn es gibt Schießereien oder eine Katastrophe. Was sich in Puerto Rico ereignete, wurde in den Vereinigten Staaten praktisch ignoriert. CNN widmete über eine Stunde einem Luftballon, in dem sich angeblich ein verschwundener Junge befand (der Junge erschien später in seinem Haus, wo er sich versteckt hatte) und vielleicht einen ganzen Satz über den historischen Streik in Puerto Rico.</div>
<p>Cuerpo de Documentación hat <a href="http://www.cuerpodedocumentacion.blogspot.com/">Fotos</a> und <a href="http://www.cuerpodedocumentacion.com/">Videos</a> über den Streik hochgeladen. Für Zusammenhänge über den Nationalstreik und die Situation in Puerto Rico sehen Sie sich bitte die vorangegangenen Beiträge an: <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/16/2009/10/02/puerto-rico-a-crisis-with-many-names/">“A Crisis with Many Names”</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/16/2009/08/28/puerto-rico-such-is-life/">“Such is Life”</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/16/2009/08/11/puerto-rico-the-battle-over-public-lands/">“The Battle over Public Lands,”</a> und <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/16/2009/10/13/puerto-rico-ready-for-the-national-strike/">“Ready for the National Strike”</a>. Das gemeinnützige &#8220;Center for the New Economy&#8221; hat ebenfalls ausführliche Analysen über die wirtschaftliche Situation der Insel <a href="http://cneblog.grupocne.org/">veröffentlicht</a>.</p>
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		<title>Puerto Rico: Der Nationalstreik (update)</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/16/puerto-rico-der-nationalstreik-update/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/16/puerto-rico-der-nationalstreik-update/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am frühen Morgen begannen sich im Zuge des Nationalstreiks, der das Land einen Tag lang lahmlegen sollte, die Zufahrts- und Schnellstraßen von San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos, mit tausende von Menschen. Bürgermedien berichteten über die Entwicklung des Streiks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/firuzeh-shokooh-valle/">Firuzeh Shokooh Valle</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/15/puerto-rico-connected-to-the-national-strike-update/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Tausende von Leuten begannen heute früh am Morgen die Haupt- und Zufahrtstraßen der Metropole San Juan, die Hauptstadt Puerto Ricos, zu überfluten, besonders den Finanzdistrikt, als Teil des Nationalstreikes, der das Land für einen Tag lahmlegen soll. Der Streik wurde von der Arbeitsbewegung aufgerufen, um gegen die Entscheidung des Gouverneurs Luis Fortuño zu protestieren, 17.000 Regierungsangestellte zu entlassen (insgesamt wurden ca. 25.000 entlassen), was Teil seines Wirtschaft- und Finanzplanes für das Land ist. Arbeiter und Gewerkschaftsmitglieder, Frauen, Studenten, Lehrer, religiöse Gruppen, politische Organisationen, Umweltschützer und andere Personen aus der Zivilgesellschaft sind dem Aufruf gefolgt und befinden sich auf der Straße, um zu demonstrieren. Die Universitäten, Schulen und viele Büros sind für heute geschlossen.</p>
<p>Eine Gruppe von Leuten hat das Projekt <a href="http://www.cuerpodedocumentacion.com/">Cuerpo de Documentación</a> bei YouTube gegründet, von wo Videos über den Streik von verschiedenen Punkten der Insel aus berichten sollen. Die &#8220;Twittersphäre&#8221; von Puerto Rico ist in den letzten Tagen ebenfalls sehr aktiv gewesen und die Hashtags <a href="http://twitter.com/#search?q=%23ParoPR">#paropr</a> und <a href="http://twitter.com/#search?q=%23twittericans">#twittericans</a> wurden geschaffen, um dem Gedankenaustausch zu folgen. Die Leute von <a href="http://twitter.com/caribnews">@caribnews</a>, <a href="http://twitter.com/qiibo">@qiibo</a>, und <a href="http://twitter.com/microjuris">@microjuris,</a> tweeten, neben vielen anderen Bürger-Reportern, fortlaufend Updates und Neuigkeiten über den Streik mit Links zu Fotos und Videos.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="Protesters in the national strike." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG000081-300x225.jpg" alt="Demonstranten beim Nationalstreik. Foto wurde von einem Teilnehmer an GV gesandt." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Demonstranten beim Nationalstreik. Foto wurde von einem Teilnehmer an GV gesandt.</p></div>
<p>Die Demonstranten trafen sich in der nächsten Umgebung der <a href="http://www.plazalasamericas.net/">Plaza Las Américas</a>, des größte Einkaufszentrums in der Karibik, dessen Besitzer, die Familie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jaime_Fonalledas">Fonalleda</a>, bedeutende Spender für den Wahlkampf des Gouverneurs waren. Das Einkaufszentrum war für diesen Tag geschlossen. Die Organisatoren der Demonstration und verschiedene Medien <a href="http://www.elnuevodia.com/tomanlascalles-626744.html">haben geschätzt, dass ca. 150.000-200.000 Menschen</a> an dieser massiven Demonstration teilgenommen haben. Der Generalstabschef des Gouverneurs, Marcos Rodríguez Ema, erklärte, der Streik sei erfolglos gewesen, da die Entscheidung über die Entlassung von Angestellten nicht rückgängig gemacht werden wird. Es kam zu keinen größeren Zwischenfällen, es gab jedoch <a href="http://www.primerahora.com/diario/noticia/politica/noticias/tensa_situacion_entre_estudiantes_y_policia_en_el_expreso_las_americas/338061">Spannungsmomente zwischen Studenten und Polizei</a>.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="IMG00010" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG000103-300x225.jpg" alt="Foto wurde von einem Teilnehmer an GV gesandt." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Foto wurde von einem Teilnehmer an GV gesandt.</p></div>
<p>Zu den Umständen des Nationalstreiks und die Situation in Puerto Rico sehen Sie sich bitte auch die früheren Einträge an: <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/02/puerto-rico-a-crisis-with-many-names/">&#8220;A Crisis with Many Names&#8221;</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/28/puerto-rico-such-is-life/">&#8220;Such is Life&#8221;</a>, <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/11/puerto-rico-the-battle-over-public-lands/">&#8220;The Battle over Public Lands&#8221;</a>, und <a href="http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/14/puerto-rico-bereit-zum-nationalstreik/">&#8220;Bereit zum Nationalstreik&#8221;</a>. Die Mitarbeiter des gemeinnützigen &#8220;Center for the New Economy&#8221; haben ebenfalls regelmäßig ausführliche Analysen über die wirtschaftliche Situation in Puerto Rico <a href="http://cneblog.grupocne.org/">veröffentlicht</a>.</p>
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		<title>Puerto Rico: Bereit zum Nationalstreik</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/10/14/puerto-rico-bereit-zum-nationalstreik/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Puerto Rico und seine Blogger bereiten sich auf den Nationalstreik nächsten Donnerstag, den 15. Oktober vor, der das Land einen Tag lang lahmlegen soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/firuzeh-shokooh-valle/">Firuzeh Shokooh Valle</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/10/13/puerto-rico-ready-for-the-national-strike/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Puerto Rico bereitet sich auf den <a href="http://www.primerahora.com/diario/noticia/gobierno_y_politica/noticias/muchas_rutas,_un_solo_paro_nacional/337158">Nationalstreik</a> am Donnerstag, den 15. Oktober vor. Seitdem Gouverneur Luis Fortuño in der ersten Oktoberwoche <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/10/02/puerto-rico-a-crisis-with-many-names/">ca. 17.000 Regierungsangestellte entlassen hat</a>, gab es enorme Unruhen in verschiedenen Sektoren der Zivilgesellschaft: unter anderem bei den Arbeitern und Gewerkschaftsmitgliedern, bei Frauen, Umweltschützern, Studenten und Professoren. Es gab viele Demonstrationen und zivilen Ungehorsam, um gegen die Wirtschaftspolitik zu protestieren, von der die Regierung behauptet hatte, dass sie aufgrund der Finanzkrise notwendig sei. Insgesamt hat die erst kürzlich gewählte Regierung ungefähr 25.000 öffentliche Angestellte entlassen.</p>
<p>In den letzten Monaten hat die Feindseligkeit <a href="http://dialogodigital.com/node/2997">zwischen der Regierung und verschiedenen zivilen Sozialgruppen</a> zugenommen: <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/11/puerto-rico-the-battle-over-public-lands/">Räumungsbefehle</a> in sozial und wirtschaftlich benachteiligten Gemeinden, Polizeibrutalität, Abbau von Gemeinde-Initiativen wie die  Fideicomiso del Caño Martín Peña. Außerdem machten eine Anzahl von Regierungsbeamten Kommentare, die als beleidigend und gefühllos empfunden wurden, so wie das nunmehr traurig berühmte  <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/08/28/puerto-rico-such-is-life/">“so ist das Leben”</a> und erst kürzlich, als der vom Gouverneur ernannte Stabschef Marcos Rodríguez Ema die <a href="http://www.google.com/hostednews/epa/article/ALeqM5gkWTKYJndodkR98WWm7Jlj-in8Xw">Demonstranten mit Terroristen verglich</a>. Das sind die Zusammenhänge über den Nationalstreik am Donnerstag. Als Antwort auf diesen Kommentar hat Tito Otero ein Video von einem Jungen gedreht, der vor dem Kongress Geige spielt. Man kann ihn sagen hören: &#8220;Ich bin kein Terrorist. Ich glaube an Gerechtigkeit für mein Land.&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2uZjqwLhULs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/2uZjqwLhULs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Blogger und Twitterer bereiten sich auf den Streik vor, der darauf abzielt das Land für einen Tag lahmzulegen. Edwin Vázquez hat in <a href="http://edwinvazquez.blogspot.com/"><em>Cargas and descargas</em></a> [ES] Blogger und Bürger gebeten <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> für die Informationsweitergabe über den Nationalstreik zu benutzen. Bereits jetzt erbitten die Leute von  @caribnews ihre Anhänger um Hashtag-Vorschläge und die ersten Mitteilungen haben bei #twittericans begonnen.</p>
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		<title>Ecuador: Reaktionen nach Überfall auf einen Bus in Guayaquil</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reaktionen-nach-uberfall-auf-einen-bus-in-guayaquil/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 14:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Kriminalität ist für viele Ecuadorianer tägliche Realität - ob auf der Straße oder während der täglichen Routine. Vor den Augen des Bloggers José Andrés López Alvarez spielte sich eine dieser Szenen ab, als er auf den Straßen Guayaquils mit dem Bus unterwegs war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/eduardo-avila/">Eduardo Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/21/ecuador-reactions-after-a-bus-robbery-in-guayaquil/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Kriminalität ist für viele Ecuadorianer tägliche Realität - ob auf der Straße oder während der täglichen Routine. Vor den Augen des Bloggers José Andrés López Alvarez spielte sich eine dieser Szenen ab, als er auf den Straßen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guayaquil">Guayaquil</a>s mit dem Bus unterwegs war. Er war auch nach dem Überfall noch in guter Stimmung, da niemand bei dem Überfall verletzt wurde und er danach noch seine Sachen hatte. Auf seinem Blog <em>Agucho [es]</em> <a href="http://blog.espol.edu.ec/alopez/2009/04/15/el-mejor-seguro-andar-chiro/">beschreibt er sowohl die Details des Überfalls als auch die Szenen, die sich danach im Bus abspielten</a>.</p>
<blockquote><p>Mientras el bus estaba parado en un semáforo en rojo, dos tipos subieron, uno se sentó en medio y otro al final. Al arrancar el bus comenzaron a realizar su acto. Para que voy a dar detalles si todos los ecuatorianos han sido víctimas de un robo así que saben cómo son esos momentos.</p>
<p>Lo bueno fue, claro si es que puede haber algo bueno en un robo luego de estar amenazado con una pistola y ver como nerviosamente el ladrón manipula esta, que no me robaron nada.</p>
<p>¿Por qué?</p>
<p>Simplemente porque tenía mi seguro contra robos: “Estaba Chiro”</p>
<p>Definición de “Chiro” en el Ecuador.</p>
<p>Persona que no tiene nada de dinero en sus bolsillos.</p>
<p>Debido a esto no me robaron dinero, pero y el celular, bueno no me robaron el celular porque ya me lo robaron meses atrás y aun no tengo otro. <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<div class="translation">Als der Bus an einer roten Ampel hielt stiegen zwei Männer ein. Einer saß in der Mitte, der andere hinten. Als der Bus anfuhr begannen Sie mit dem Überfall. Warum sollte ich alle Einzelheiten berichten, wenn doch jeder Ecuadorianer schon einmal Opfer eines Überfalls geworden ist. Ihr wisst also alle, wie das ist.Das Gute an der Situation war - falls es bei einem Überfall überhaupt etwas Gutes gibt, besonders wenn man dabei mit einer Waffe bedroht wurde und der Räuber nervös mit seiner Waffe umging -, dass sie mir nichts abgenommen haben.</p>
<p>Warum nicht?</p>
<p>Einfach deshalb, weil ich meine Versicherung gegen Überfälle dabei hatte: “Ich war ein Chiro”</p>
<p>Die Definition von „Chiro“ in Ecuador.</p>
<p>Eine Person, die nichts in ihren Taschen hat.</p>
<p>Deshalb nahmen sie mir nicht mein Geld oder mein Mobiltelefon ab. Nun, sie konnten mein Telefon nicht mitnehmen, weil es bereits vor Monaten gestohlen worden war und ich kein neues habe. <img src='http://de.globalvoicesonline.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </div>
<p>Er erzählt, was mit seinen Mitreisenden passierte, kurz nachdem die Kriminellen das Weite gesucht hatten.</p>
<blockquote><p>Luego del robo viene algo interesante, este acto que causa nerviosismo en las personas luego origina una amistad entre los pasajeros. Cuando el ladrón baja del bus comienza un dialogo interesante. Hay el que dice que la pistola era de juguete o que no estaba cargada o que no valía, otros dicen que se le podría haber agarrado entre todos y no hubiera robado nada (claro eso nunca pasa, son solo unos “valientes” que solo lo dicen después del robo pero no lo hacen).La mitad de las persona quieren que el chofer siga al ladrón, la otra mitad quiere que avance rápido y no pare para nada, todo esto mientras unos a otros intercambiamos detalles de lo que nos robaron o dejaron de robarnos, como un señor que irradiaba felicidad porque el ladrón no quiso robarle su Alcatel viejito.</p></blockquote>
<div class="translation">Es war interessant zu beobachten, was nach dem Überfall passierte, der Nervosität unter den Menschen ausgelöst hatte, die sich später in Freundschaft unter den Passagieren auflöste. Als der Dieb den Bus verließ fand ein interessanter Dialog statt. Manche Leute sagten, die Waffe sei nur ein Spielzeug gewesen oder sie sei nicht geladen gewesen oder sie habe nicht einmal funktioniert. Andere sagten, dass alle zusammen die Räuber hätten überwältigen können und sie hätten dann nichts gestohlen (das passiert natürlich nie, es sind nur ein paar „Mutige“, die nach einem Überfall so reden). Die Hälfte der Leute will, dass der Busfahrer die Räuber verfolgt, die andere Hälfte will, dass der Fahrer schnell weiterfährt und wegen nichts mehr anhalten sollte. All das geschieht, während alle sich gegenseitig darüber informieren, was gestohlen wurde und was nicht, wie ein Mann, der vor Freude strahlte, weil der Räuber sein altes Alcatel (Mobiltelefon) nicht stehlen wollte.</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Dominikanische Republik: Die finanziellen Kosten illegaler haitianischer Einwanderer</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/20/dominikanische-republik-die-finanziellen-kosten-nicht-erfasster-haitanischer-einwanderer/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens seit die Dominikanische Republik im Jahr 1844 ihre Unabhängigkeit von Haiti erklärte, sind die Schicksale beider Länder eng verbunden. Da die wirtschaftliche Entwicklung Haitis vergleichsweise gering ausfällt, zog es bereits etwa eine Million Haitianer in die Dominikanische Republik. Viele sorgen sich um die steigenden Kosten für die Versorgung der illegalen Einwanderer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/rocio-diaz/">Rocio Diaz</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/19/dominican-republic-the-financial-cost-of-undocumented-haitian-immigrants/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Dominikanischen Republik und Haiti teilen sich dieselbe Insel, die seit ihrer Entdeckung durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 unter dem Namen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hispaniola">Hispaniola</a> bekannt ist. Damals war die Insel noch nicht geteilt und das blieb auch so bis 1697. Im Frieden von Frieden von Rijswijk trat Spanien auf den westlichen Teil der Insel an Frankreich ab, der daraufhin in Saint-Domingue umgetauft wurde.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Hispaniola" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/hisp.jpg" alt="Karte von Hispaniola. Von Traveling Man auf Flickr. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/travelingman/2816126909/" width="400" height="337" /><p class="wp-caption-text">Karte von Hispaniola. Von Traveling Man auf Flickr. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/travelingman/2816126909/</p></div>
<p>Die Kolonie wurde nach und nach durch Sklaven aus Afrika besiedelt, die sich schließlich gegen die französischen Kolonialherren auflehnten. So entstand im Jahr 1804 <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Haiti">Haiti</a>, das zum ersten unanhängigen Land in Amerika wurde. 1822 kontrollierte Haiti die Insel und und besetzte Santo Domingo bis zum 27. Februar 1844, als der Geheimbund „La Trinitaria“, unter anderem angeführt von Juan Pablo Duarte, geschlossen wurde, um die Unabhängigkeit Haitis zu erreichen und das Land zu gründen, das heute der Dominikanischen Republik entspricht.</p>
<p>Seit diesem Tag sind die Dominikanische Republik und Haiti zwei unabhängige Nationen mit unterschiedlicher Kultur, unterschiedlichem Glauben und verschiedenen Systemen. Ihre wirtschaftlichen Entwicklungen unterschieden sich ebenfalls stark voneinander. Haiti ist heute das am wenigsten entwickelte Land in Amerika und die Dominikanische Republik eine der größten Volkswirtschaften in der Karibik und Zentralamerika.</p>
<p>Trotz dieser starken Kontraste ist es die Nähe der beiden Länder, die ihr Schicksal untrennbar miteinander verbindet. Viele Haitianer überqueren täglich die Grenze - in der Regel illegal -, um nach Arbeit auf Baustellen zu suchen oder als Straßenverkäufter Obst, Süßigkeiten oder andere kleine, geringwertige Güter anzubieten. Andere haben Sonderverträge auf Zuckerrohrplantagen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Verkäufer" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/vendor.jpg" alt="Haitianische Obstverkäufer in der Dominikanischen Republik. Foto von Caymang. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/dlakme/2903770065/" width="400" height="382" /><p class="wp-caption-text">Haitianische Obstverkäufer in der Dominikanischen Republik. Foto von Caymang. Nutzung unter einer Creative Commons License. http://www.flickr.com/photos/dlakme/2903770065/</p></div>
<p>Aufgrund der hohen Zahl illegaler Haitianern in der Dominikanischen Republik, arbeitet ein Großteil als Bettler auf der Straße. Solche sichtbaren Beispiele führen negativen, stereotypischen Meinungen bei den Dominikanern, die auf alle Haitianer angewendet wird. Es gibt jedoch eine geringere Anzahl Haitianer, die sich legal im Land auf halten, um zu studieren, oft finanziert durch Stipendien, die nicht dem typischen Profil eines Haitianers im Land entsprechen. José Rafael Sosa <a href="http://josersosa.blogspot.com/2009/06/gessy-haitiana-es-magna-cum-laude.html">stellt seinen Lesern eine dieser erfolgreichen Studenten, Gessy [es], vor</a>:</p>
<blockquote><p>Cuando uno conoce a Gessy, el esquema prejuiciado que tenemos de “los haitianos”, se va a casa del carajo. Gessy Bellerive nació en Grande Riviѐre Du Nord, cerca de la ciudad de Cabo Haitiano, y voy directo a la historia: acaba de graduarse Magna Cum Laude en la Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra. Ahora regresa a Haití a servir a su pueblo.</p></blockquote>
<div class="translation">Wenn man Gessy begegnet vergisst man schnell die vorurteilsbeladene Vorstellung der „Haitianer“. Gessy Bellervie wurde in Grande Rivière Du Nord in der Nähe von Cap-Haïtien geboren und ich fasse ihre Geschichte zusammen: Sie schloss vor Kurzem die Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra mit Magna Cum Laude ab. Nun kehrt sie nach Haiti zurück, um ihrem Volk zu dienen.</div>
<p>Trotz positiver Beispiele wie diesem, bei dem Haitianer in ihren Nachbarländern Hervorragendes leisten, haben viele Dominikaner das Gefühl, dass die Einwanderung außer Kontrolle geraten ist. Obwohl viele aus freiem Willen kommen, gibt es eine hohe Anzahl Haitianer, die durch Menschenhandel in die Dominikanische Republik gebracht werden und mithilfe eines Bettlernetzwerks ausgebeutet werden. Schätzungen zufolge leben etwa eine Million illegaler Haitianer in der Dominikanischen Republik, viele davon Kinder, die auf der Straße als Fenster- oder Schuhputzer arbeiten. Manuel Vólquez of <em>Diario Digital Dominicano [es]</em> <a href="http://64.131.67.131/?module=displaystory&amp;story_id=16507&amp;format=html">fasst die Situation folgendermaßen zusammen</a>:</p>
<blockquote><p>Los haitianos se desplazan por el país como hormigas y han desplazado a nuestros obreros en sectores importantes de la economía como son la construcción y los negocios informales. Han llegado tan lejos que hasta usan niños en las avenidas para mendigar, han asimilado nuestra cultura y nuestras costumbres. ¿Cosas de la transculturización y la globalización?</p></blockquote>
<div class="translation">Die Haitianer bewegen sich im Land wie Ameisen und haben unsere Arbeiter in wichtigen Wirtschaftsbereichen ersetzt, z.B. im Baugewerbe und im informellen Sektor. Sie sind schon so weit, dass sie sogar Kinder zum Betteln schicken, sich unserer Kultur und unseren Gebräuchen angepasst haben. Ist das Transkulturalität und Globalisierung?</div>
<p>Es sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Dominikanischen Staat, was vielen Sorge bereitet, aufgrund der Beträge, die für die kostenlose Gesundheitsversorgung der illegalen Einwanderer aufgewandt werden müssen. Es gibt Fälle, bei denen sich die Anzahl verfügbarer Betten für Patienten verringert, <a href="http://dominicanoshoy.com/articulos/archivos/2008/noviembre/articulo/parturientas-dan-a-luz-en-el-piso-y-muebles-del-cabral-y-baez/">weil sie oft schon durch Einwanderer belegt sind</a> [es]. Dr. Bolívar Matos zufolge, dem Gesundheitsdirektor der südlichen Region, erreichen die Kosten 55 Millionen Pesos (ca. 1,5 Millionen Dollar), die für die <a href="http://www.hoy.com.do/el-pais/2008/12/4/258029/55-millones-parasalud-dehaitianos-en-2-provincias">medizinische Versorgung der Einwanderer in den Provinzen San Juan und Elías Piña</a> [es] nötig sind.</p>
<p>In den Kommentaren des Hoy-Artikel schreiben viele über diese gestiegen Kosten. Rosado320 fragt sich, wie hoch die Gesamtkosten auf der ganzen Insel ausfallen, da sich die Schätzungen nur auf zwei Provinzen beziehen. Oscar Caceres glaubt, dass möglicherweise Steuererhöhungen nötig sein werden, um den gestiegenen Bedarf zu decken, und schlägt sogar vor, internationale Hilfe bei der Deckung der Kosten anzufordern. Davidlebron hat jedoch etwas mehr Mitleid und schreibt:</p>
<blockquote><p>A nosotros los dominicanos ausentes, no se nos niega la atencion medica por estos paises tampoco…asi que estoy un poco sorprendido porque hay gente que considera que tratar a los hermanos haitianos es un problema. Claro que es costoso…pero a ninún humano se le debe negar el derecho a comer y ser atendido por probemas de salud…a muchos de nuestros niños se les atiende en hospitales del extranjero y nadie sale a relucir esto como si de algo negativo se tratara.</p></blockquote>
<div class="translation">Uns Dominikanern im Ausland wird in diesen Ländern medizinische Hilfe auch nicht verwehrt… ich bin also etwas von den Leuten überrascht, die die medizinische Versorgung unserer haitianischen Brüder als Problem ansehen. Natürlich ist es teuer… das Recht auf Essen und Behandlung von Gesundheitsproblemen darf jedoch keinem Menschen verwehrt werden&#8230; viele unserer eigenen Kinder werden in ausländischen Krankenhäusern behandelt und keiner äußert sich negativ dazu.</div>
<p>Themen wie diese stehen oft im Mittelpunkt der Diskussionen über die Haitianer in der Dominikanischen Republik. Aufgrund dessen werden Dominikaner oft auf internationaler Ebene des Rassismus, Missbrauchs und der schlechten Behandlung der Haitianer beschuldigt, besonders in der Zuckerindustrie. Es gibt außerdem Protestwellen für die Rechte der Haitianern, wenn die Dominikanische Republik ihre Hoheitsgewalt, z.B. durch Deportationen, ausübt. Nicht-Regierungsorganisationen sind mit Kampagnen dieser Art aktiv, was im nächsten Artikel erörtert werden wird.</p>
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		<title>Honduras: Erklärungsversuche für die politische Situation per Video</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 16:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach den letzten unübersichtlichen Ereignissen in Honduras, bei denen der gewählte Präsident Zelaya abgesetzt und, noch im Schlafanzug, vom Militär nach Costa Rica verschleppt wurde, hat der neuer Präsident, Micheletti, die Macht ergriffen und unter anderem eine Ausgangssperre verhängt, um Unruhen zu vermeiden. Bürger versuchen, Erklärungen für die Situation zu finden, wie dieser <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/07/04/honduras-was-it-a-coup/">ältere Artikel</a> zeigt. Einige nehmen Videos auf, um Ihre Sicht der Dinge zu beschreiben. Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an Videos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/07/honduras-videos-attempt-to-explain-political-situation/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Nach den letzten unübersichtlichen Ereignissen in Honduras, bei denen der gewählte Präsident Zelaya abgesetzt und, noch im Schlafanzug, vom Militär nach Costa Rica verschleppt wurde, hat der neuer Präsident, Micheletti, die Macht ergriffen und unter anderem eine Ausgangssperre verhängt, um Unruhen zu vermeiden. Bürger versuchen, Erklärungen für die Situation zu finden, wie dieser <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/07/04/honduras-was-it-a-coup/">ältere Artikel</a> zeigt. Einige nehmen Videos auf, um Ihre Sicht der Dinge zu beschreiben. Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an Videos. Das folgende Bild ist <a href="http://www.flickr.com/photos/36569061@N04/sets/72157620837296462/">Teil einer Bilderserie</a>, die die Unruhen nach dem 28. Juni dokumentiert und von Bllq21 bei Flickr hochgeladen wurden.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img title="Image" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/07/honduras-300x220.jpg" alt="Bild von Bllq21. Nutzung unter Creative Commons License." width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Bild von Bllq21. Nutzung unter Creative Commons License.</p></div>
<p>Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ojknJcvxCBY">erste Video ist auf Englisch</a> und wurde über die Mikroblogging-Site Twitter bereits weit verbreitet. Darin wird erklärt, warum die jüngsten Ereignisse nicht als Staatsstreich gewertet werden sollten:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/ojknJcvxCBY&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ojknJcvxCBY&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YdYrw2fTIx0">nächste Video</a> enthält eine gegenteilige Meinung und nennt die Ereignisse einen Staatsstreich. Folgende Zitate sind Übersetzungen des Texts im Video:</p>
<blockquote><p>Sonntag, 28. Juni. Die verfassungsmäßige Ordnung wurde durch die Geiselnahme und Verschleppung des Präsidenten der Republik, José Manuel Zelaya Rosales, zerstört.</p>
<p>Der Zugang zu Informationen wurde unterbrochen, es gibt keine Stromversorgung, kein Telefon, kein Internet, alle nationalen und internationalen Nachrichtensender wurden blockiert und sie haben das alternative Nachrichtennetzwerk übernommen.</p>
<p>Sie manipulieren Informationen mithilfe von Netzwerken, die den Staatsstreich unterstützen.</p>
<p>Volksorganisationen, Bürgerorganisationen, LGBT, Studenten, Lehrerorganisationen, Feministinnen und andere verteidigen die Rechtsstaaatlichkeit vor den Regierungsgebäuden.</p>
<p>Männer und Frauen im ganzen Land verteidigen die Rechtsstaatlichkeit gegen Mitglieder des Nationalkongresses und der Armee, die den Staatsstreich unterstützen.</p>
<p>Angesichts von Repressionen… lasst uns die Rechtsstaatlichkeit verteidigen!</p>
<p>Es geht nicht um einen Machtwechsel, ES IST EIN STAATSSTREICH!</p></blockquote>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/YdYrw2fTIx0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YdYrw2fTIx0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OCzkJf2vVnU">nächste Video</a> zeigt einige der gewalttätigen Ereignisse, die dem Machtwechsel am vergangenen 28. Juni folgten und im Gegensatz zu Regierungsaussagen stehen, nach denen die Situation zurzeit ruhig sei.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/OCzkJf2vVnU&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OCzkJf2vVnU&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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