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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Arabisch</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Jemen: Eine Zivil-oder Proxy-Krieg?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 03:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonTarek Amr  &#183; Übersetzt von Hans H. Knauf &#183;  engl. Originalartikel 
Die Berichterstattung über den fortlaufenden Krieg im Jemen rechtfertigt sicherlich die Berichterstattung bei Global Voices Online, aber ich war doch schockiert, als ich merkte, dass es nicht viele Blogger gibt, die sich für diesen Konflikt interessieren. Hier sind ein paar Auszüge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tarek-amr/">Tarek Amr</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/23/yemen-a-civil-or-proxy-war/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Berichterstattung über den fortlaufenden Krieg im Jemen rechtfertigt sicherlich die Berichterstattung bei <em>Global Voices Online</em>, aber ich war doch schockiert, als ich merkte, dass es nicht viele Blogger gibt, die sich für diesen Konflikt interessieren. Hier sind ein paar Auszüge, die von Bloggern aus verschiedenen Ländern geschrieben wurden.</p>
<p>Der jemenitische Journalist <em>Nasser Arrabye</em> führt bei Blogspot ein Tagebuch über seine Berichterstattung. Im vergangenen August dieses Jahres <a href="http://narrabyee-e.blogspot.com/2009/08/yemen-threatens-to-strike-al-houthi.html">schrieb</a> er über die militärischen Aktionen zwischen der jemenitischen Regierung und den Houthi-Rebellen:</p>
<blockquote><p>Die jemenitische Regierung sagte am Donnerstag, sie würde militärische Maßnahmen ergreifen, um die Schulen und Regierungsgebäude, die von den Al Houthi Rebellen in Sa&#39;ada, im Norden des Landes, benutzt werden, zu befreien.</p></blockquote>
<p>Er fuhr fort:</p>
<blockquote><p>Die Erklärung erfolgte, nachdem Informationen über heftige Kämpfe zwischen den Rebellen und Regierungstruppen bekannt wurden, bei denen in dieser Woche auf beiden Seiten Dutzende getötet und verwundet wurden.<br />
&#8220;Seit Präsident Ali Abdullah Saleh den Stop der militärischen Operationen anordnete, haben Saboteure und Terroristen ihre Angriffe auf Bürger und Sicherheitskräfte fortgesetzt und die abscheulichsten Verbrechen gegen Alle einschließlich von Kindern und Frauen begangen, zusätzlich zu den Entführungen und Zerstörungen von Straßen und Häusern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es erscheint jedoch, dass die Houthi-Rebellen anderer Ansicht sind:</p>
<blockquote><p>Die Al Houthi-Rebellen sagten, sie würden nur sich selbst verteidigen und dass sie keinen neuen Krieg wollen.</p></blockquote>
<p>Ein paar Monate später war niemand in der Lage den andauernden Krieg zu beenden. Es wurde jedoch eine neue Frage aufgeworfen: Ist das ein Bürgerkrieg, der in Jemen stattfindet, oder gibt es andere Parteien, die auch an diesem Krieg teilnehmen.</p>
<p>Die Houthis behaupten, dass die Saudis an den fortwährenden Kriegen teilnehmen, und ihre Soldaten dazu da sind, der jemenitischen Regierung zu helfen. Die Regierung bestreitet dies jedoch. <em>Nasser Arrabyee</em> schrieb dazu:</p>
<blockquote><p>Ein jemenitischer Militär-Sprecher bestritt am Montag die Vorwürfe der Rebellen, dass die Armee Saudi-Stützpunkte benutzt, um sie anzugreifen. Die saudischen Behörden haben &#8220;der jemenitischen Armee erlaubt, den Saudi-Stützpunkt in Jabal Al Dukhan zu benutzen, aus welchem die Angriffe erfolgten,&#8221; sagte Al Houthi in einer per E-Mail versandten Erklärung. Der Militärsprecher, der nicht namentlich genannt werden möchte, sagte, Al Houthi versucht nur die Niederlagen mit den Erklärungen über Saudi-Störungen zu verdecken. &#8220;Jabal Al Dukhan gehört dem Jemen, nicht den Saudis,&#8221; sagte er. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Al Houthi-Rebellen die saudischen Behörden beschuldigen, sich in den Krieg einzumischen.</p></blockquote>
<p>Aber einige Tage später schreibt <em>Nasser Arrabyee</em> <a href="http://narrabyee-e.blogspot.com/2009/11/continuous-confrontations-between-al.html">in seinem Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Mindestens 5 Saudi-Soldaten und 15 Al Houthi-Rebellen wurden in einer heftigen Auseinandersetzung getötet, die zwischen den Rebellen und Saudi-Militär in Al Khuba und Jabal Al Dukhan im Jaizan-Gebiet, im Süden des Königreiches, stattfand, sagten lokale Quellen am Donnerstag. Der Anführer der Rebellen, Abdul Malik Al Houthi, sagte am Donnerstag in einer Erklärung, dass die saudische Armee die Positionen seiner Kämpfer an der Al Malahaid Front, westlich von Sa&#39;ada &#8220;mit allen möglichen Waffen&#8221;, bombardiere.</p></blockquote>
<p>Die Behauptungen der Houthi über saudische Interventionen war also richtig, und das zwang Gregory, die folgenden Fragen zu stellen:</p>
<blockquote><p>Ich habe den Eindruck, dass die Idee in diesen Morast des Aufstandes im Norden zu waden, von Saudi-Arabien nicht gut durchdacht worden ist. Und das bringt mich zu etwas Anderem, was ich seit einiger Zeit gefragt habe: Wer genau beaufsichtigt eigentlich das Jemen-Portfolio in Saudi Arabien? Es ist bestimmt nicht der Sultan. Und obwohl Muhammad bin Nayif eindeutig  für den AQ-Abschnitt verantwortlich ist, ist Saudi-Arabien nicht die USA und konzentriert sich deshalb nicht nur auf al-Quaida. Mit dem Jemen bestehen facettenreiche Beziehungen. Mein Eindruck ist, dass keine Einzelperson zuständig ist, sondern dass sich verschiedene Personen beim Steuern des Dings abwechseln. Mit wenig Ahnung davon, wohin sie steuern, springen sie von Krise zu Krise und versuchen die verrückten Yemenis und ihre Probleme davon abzuhalten, über die Grenze zu strömen.</p></blockquote>
<p>Sapphire hinterließ dann einen Kommentar zu Gregorys Bericht und <a href="http://islamandinsurgencyinyemen.blogspot.com/2009/11/big-question-for-saudi-arabia.html?showComment=1257592431993#c6430825506711060284">versuchte darzulegen, warum Saudi-Arabien sich entschieden hatte, an dem Krieg teilzunehmen</a>:</p>
<blockquote><p>Warum entschieden sich die Saudis mit ihrer Armee in den Yemen zu marschieren? Nachdem Sie den Irak an der nördlichen Grenze an die Shiiten des Iraks verloren haben, können sie es nicht tolerieren, so wird behauptet, einen weiteren schiitischen Staat im Süden des Landes zu haben, vorausgesetzt, die Huthis besiegen die zentrale jemenitische Regierung und gewinnen die Unabhängigkeit.</p></blockquote>
<p>Die ägyptische Bloggerin Zeinobia <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2009/11/this-is-not-regular-war-this-is.html">war über die Saudi-Intervention nicht glücklich</a>:</p>
<blockquote><p>Offiziell hat Saudi-Arabien den Houthi-Rebellen den Krieg erklärt. Ich möchte nicht diskutieren, ob das richtig oder falsch ist, oder ob das zu einem größeren regionalen Krieg führen wird. Ich möchte aber die Tatsache feststellen, dass Saudi-Arabien diesen Krieg wahrscheinlich kaum oder nicht so leicht gewinnen wird, wie es hofft, trotz all der Millionen Gadgets, die sie haben, denn hier handelt es sich um einen Guerilla-Krieg in den Bergen!</p></blockquote>
<p>Sie fuhr fort:</p>
<blockquote><p>Ich weiß nicht, warum die Saudis in den gleichen Sumpf steuern, wie wir das in der Mitte der 1960er Jahre taten. Natürlich ist das eine Ironie, weil sie damals die Jemeniten gegen uns unterstützt hatten !!! In der Tat wurde in einigen Nachrichten behauptet, dass KSA weißen Phosphor gegen die dortige Zivilbevölkerung eingesetzt hatte !! Ist das ein Déjà-Vu ??!!??</p></blockquote>
<p>Aber waren es nur die Saudis, die in den Krieg verwickelt waren? In der Nähe der jemenitischen Küste wurde ein iranisches Schiff aufgegriffen. Und das ist es, was <a href="http://narrabyee-e.blogspot.com/2009/11/al-houthi-linked-iranian-sailors.html"><em>Nasser Arrabyee</em> dazu brachte, das Folgende zu schreiben</a>:</p>
<blockquote><p>Ein mit Waffen beladenes iranisches Schiff, vermutlich auf dem Weg zu den Al Houthi-Rebellen, wurde am 26. Oktober 2009 vor der Küste des Midi Hafens im äußersten Nordwesten des Jemen aufgegriffen. In der jemenitischen Hauptstadt Sana&#39;a wird jetzt die 6-köpfige Besatzung, bestehend aus fünf Iranern und einem Inder, verhört. Die iranische Botschaft in Sana&#39;a bestritt zu jener Zeit, dass das Schiff Waffen an Bord hatte.</p></blockquote>
<p>Und deshalb schrieb Gregory, <a href="http://islamandinsurgencyinyemen.blogspot.com/2009/11/why-why.html">dass im Jemen möglicherweise ein Proxy-Krieg stattfindet</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist also ein Saudi-iranischer Proxy-Krieg&#8221; sagte er. ( &#8216;er&#39; ist: Simon Henderson, Direktor der Golf und Energie Politik im Washington Institut für Nahost in Washington.)</p></blockquote>
<p>Die Einbeziehung von Saudi-Arabien, Iran, Sunnis und Shiiten erweckte <em>Abul Maali Fayeks</em> Aufmerksamkeit, denn das war es,<a href="http://http://lokmetaesh.blogspot.com/2009/11/blog-post_1876.html"> was er befürchtet hatte</a>:</p>
<p style="text-align: left;">ى شيوخ الفضائيات أن يسنوا رماحهم ويجلسوا ليتفرجوا على معارك المسلمين بعضهم البعض،ولعل الشيخ عرعور وقناته الطائفية “قناة صفا” لعلهم يكونو قد استراحوا قليلا بعد أن شاهدوا الحرب الدائرة بين دولة عربية مسلمةوكبيرة فى الحجم والمقام هى المملكة العربية<br />
السعودية وبين مسلمين آخرين فى اليمن الشقيق هم جماعة “الحوثيين الشيعة” واستمرار تلك المعارك ليس فى صالح أحد</p>
<div class="translation">Wovor ich gewarnt hatte, ist eingetreten, ein Religionskrieg zwischen Sunnis und Shiiten. Und jetzt sind die Kleriker des Satelliten Kanals dran, Öl auf die religiöse Auseinandersetzung zu gießen und die Kämpfe zwischen Muslimen zu beobachten. Und vielleicht kann dann Sheik Aarour und seine sektiererischer Kanal &#8220;Safa&#8221; glücklich beobachten, wie eine große und angesehene muslimische Nation, wie Saudi-Arabien, mit seinen Brüdern im Jemen Krieg führt. Die Fortführung dieser Kämpfe dient niemanden.</div>
<p>Und schließlich <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2009/11/this-is-not-regular-war-this-is.html">wundert</a> sich Zeinobia, ob die Arabische Liga der Nationen noch existiere und warum sie keine Maßnahmen ergriff, diesen Krieg zu verhindern:</p>
<blockquote><p>Ich weiß nicht, ob es ironisch oder traurig ist; arabisches und muslimisches Blut sollte nicht auf diese Art und Weise durch die Hände von anderen Arabern und Muslimen vergossen werden !! Letztendlich sind wir alle eins. Ich weiß nicht, worin die Rolle der Arabischen Liga besteht, wenn sie gebraucht wird. Amr Moussa scheint abwesend zu sein; raten wir mal, wieviel Punkte er als ein möglicher Präsidentschaftskandidat verlieren wird !!</p></blockquote>
<p>*** Auch bei <em>Global Voices Online</em>:<a href="http://globalvoicesonline.org/2009/11/18/saudi-arabia-well-defend-ourselves-for-the-right-reason/"> Saud-Arabien: Wir werden uns verteidigen, aus den richtigen Gründen</a></p>
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		<item>
		<title>Marokko: Der Krieg gegen die Presse geht weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/23/marokko-der-krieg-gegen-die-presse-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 03:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Angriffe der marokkanischen Behörden auf unabhängige Journalisten verstärken sich. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass die Behörden die Presse, sowohl die gedruckten als auch die online Medien, wegen angeblicher Verstöße hart angreifen. Blogger haben über den Stand der Dinge nachgedacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/hisham/">Hisham</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/20/morocco-war-on-press-continues/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Angriffe der marokkanischen Behörden auf unabhängige Journalisten verstärken sich. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass die Behörden die Presse, sowohl die gedruckten als auch die online Medien, wegen angeblicher Verstöße hart angreifen.  Die Überwachungsorganisation für Pressefreiheit <em><a href="http://www.rsf.org/en-pays160-Morocco.html">Reporter Ohne Grenzen</a></em> beurteilen heute die Lage der Pressefreiheit im Land als &#8220;schwierig&#8221; und verurteilt eine &#8220;Justiz, die ein ganzes Arsenal von Sanktionen einsetzt, um die unabhängige Presse einzuschüchtern und finanziell zu ersticken.&#8221;<br />
<img class="alignleft" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/11/Baraka-299x292.jpg" alt="" /></p>
<p>Der jüngste bekannte Angriff ist eine Gefängnisstrafe, die am Montag von einem Gericht in Casablanca gegen Said Laâjal, einem Journalist von <em>Al Massa&#39;e</em>, einer weitverbreiteten Tageszeitung, und seinem Verleger Rachid Nini, ein beliebter Kolumnist, ausgesprochen wurde. Beide Journalisten wurden wegen der &#8220;Veröffentlichung falscher Informationen&#8221; im Zusammenhang mit einem Artikel über den Drogenhandel angeklagt. Nini hat erklärt, dass er gegen das Urteil keine Berufung einlegen wird (Quelle: AFP). Blogger haben über den Fall und den Stand der Dinge nachgedacht.</p>
<p><em>eatbees</em>, ein amerikanischer Schriftsteller, Fotograf und Blogger, der in Marokko lebt, hat so seinen <a href="http://www.eatbees.com/blog/2009/11/16/criminalization-of-journalism/">Verdacht</a> über die wirkliche Motivation der Staatsanwälte. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Das ist die Kriminalisierung des Journalismus, schlicht und einfach. Reporter machen manchmal Fehler und berichten Dinge, die sich als falsch erweisen. Es gibt viele Möglichkeiten, das zu behandeln, aber die Journalisten ins Gefängnis zu schicken, ist keine davon. Ich habe den starken Verdacht, dass Nini und Laâjal verfolgt wurden, nicht aufgrund der Umstände dieses Falles, sondern weil sie eine wichtige Person in Verlegenheit gebracht haben. Oder vielleicht war das auch nur eine bequeme Möglichkeit Nini zu überführen, der als Herausgeber der meistgelesenen Zeitung in Marokko und Autor einer von den meisten Leuten gelesenen meinungsbildenden Kolumne, langsam zu einer eigenständigen  Macht wurde.<br />
Wenn Nini sein Gelöbnis, keine Berufung einzulegen, wahr macht, wäre das ein Akt des Mutes und des zivilen Ungehorsams. Es wird ihn in den Augen von Millionen von Marokkanern zu einem Märtyrer für die Pressefreiheit machen. Viel Glück damit, marokkanischer Staat.</p></blockquote>
<p>Es sollte auch erwähnt werden, dass der Journalist bereits zu einer hohen Geldstrafe wegen Beleidigung verurteilt wurde, welche die gesamte Publikation in den Konkurs zu stürzen drohe, <a href="http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/2009/08/21/lettre-de-supplication-de-rachid-nini-au-roi-mohammed-vi/">schreibt</a> Blogger <em>Ibn Kafka</em> [Fr] kürzlich und bezieht sich dabei auf einen Brief, der angeblich von Nini geschrieben worden ist, in welchem er um ein königliches Pardon bittet:</p>
<blockquote><p>Rachid Nini vit légitimement Fort bien de cette florissante entreprise de presse (dans le contexte de la presse verwüsten marocaine) &#8230;\u2028[Il] aurait une adresse supplique au Roi [&#8230;] dans laquelle il demande l&#39;Absolution im Fischereisektor - en clair, la grâce pour son journal. Rien ne permet de garantir cette information, qui en soi n’est pas infâmante.</p></blockquote>
<div class="translation">Rachid Nini führt mit seinem erfolgreichen Presse-Unternehmen ein legitim bequemes Leben (relativ zu der verwüsteten marokkanischen Medienlandschaft) &#8230;<br />
Einige Leute glauben, Nini hat ein Bittgesuch an den König gesandt, in welchem er um Vergebung seiner Sünden bittet - im Klartext bittet er um Verzeihung für seine Zeitung. Es gibt für diese Informationen keine Bestätigung, die an sich auch nicht anrüchig sind.</div>
<p>Rachid Nini löste kürzlich Kontroversen aus, als er öffentlich einen seiner Journalisten verleumdete, der Unterstützung für die von der Regierung schikanierten und verfolgten Kolleginnen und Kollegen zeigte. <em>Larbi</em>, der bei <em>jetée Comme une bouteille à la mer</em>! bloggt, <a href="http://www.larbi.org/post/2009/11/Rachid-Nini-condamné">meint</a> [Fr], dass Nini dafür keine Haftstrafe verdient, noch sollte man den Journalisten als Held betrachten. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>[H] eureusement que tout le monde n&#39;a pas la même conception de la liberté d&#39;expression et la liberté de presse que celle de Monsieur Nini. La place des journalistes n&#39;est pas la prison mais dans leurs rédactions. Cela vaut pour tous les journalistes. Cela vaut pour Monsieur Nini. Et encore plus pour le journaliste Saïd Laâjal. La place de Rachid Nini et de Saïd Laâjal n’est pas la prison mais dans leur rédaction. Je suis bien entendu solidaire avec Rachid Nini et Saïd Laâjal. Parce que la peine de prison ferme qui leur est infligée est injuste au vu de ce qui leur est reproché. Et parce que même Monsieur Nini a a droit à ce qu’il a toujours dénié aux autres : exercer son métier de journaliste et s’exprimer librement, sans intimidations et sans procès arbitraires débouchant sur des peines infamantes.</p></blockquote>
<div class="translation">Glücklicherweise verstehen nicht alle das Gleiche wie Mr. Nini, was Pressefreiheit und Meinungsfreiheit betrifft. Der Platz eines Journalisten ist nicht im Gefängnis, sondern in seinem Büro. Das gilt für alle Journalisten. Das gilt auch für Mr. Nini. Und noch mehr so für Said Laâjal. Der Platz für Rachid Nini und Said Laâjal ist nicht im Gefängnis, sondern in ihren Büros. Ich unterstütze natürlich Rachid Nini und Said Laâjal , weil die Haftstrafe, die gegen sie verhängt wurde, im Lichte dessen, für was sie beschuldigt werden, unfair ist. Und weil sogar Mr. Nini das Recht hat, was er anderen immer verweigert hat: d. h.  die Ausübung seines Berufes als Journalist und Redefreiheit ohne Einschüchterungen und willkürliche Verurteilungen, die zu den berüchtigten Strafen führen.</div>
<p>Eine Meinung, die auch von <em>Naoufel</em> geteilt wird, der <a href="http://chaara.net/2009/11/رشيد-نيني-إنما-أكلت-يوم-أكل-الثور-الأبي/">erklärt</a> [Ar], dass   für alle gelten sollte, auch  für Mr. Nini. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>
هو بالنسبة لي شخص وقح .. انتهازي و متملق، يكتب ضد أي شيء إلا الملك..يحاكم الحكومة و الشعب و زملائه في الصحافة لكنه لا يتجرأ أن يقترب من مربع القصر رغم أن اصغر طفل في المملكة التي لم تعد شريفة يعرف أن أصغر قرار لا يمر دون دراية الملك..كتب ضد من كانوا زملائه[…]<br />
الآن..هل نتضامن معه؟<br />
لا خيار آخر</p></blockquote>
<div class="translation">Für mich ist Nini arrogant, opportunistisch und niederträchtig (sic). Er ist gegen alles nur nicht gegen den König &#8230; Stellt die Regierung, die Menschen und seine Kollegen vor Gericht, wagt es aber nicht, irgendwo in die Nähe des königlichen Palastes zu gehen, obgleich selbst das jüngste Kind in dem scherifischen (Nachkomme des Propheten) Königreiches, das ganz nebenbei auf keine Art und Weise noch scherifisch ist, genau weiß, dass selbst die banalsten Entscheidungen nicht ohne das Wissen des Königs getroffen werden. Er schrieb gegen seine Kollegen &#8230; Sollen wir ihn jetzt unterstützen? Ich denke, wir haben keine andere Wahl.</div>
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		<title>Israelische und palästinensische Jugendliche benutzen Videos, um den Konflikt zu verstehen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/11/07/israelische-und-palastinensische-jugendliche-benutzen-videos-um-den-konflikt-zu-verstehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 04:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans H. Knauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/hansknauf/'>Hans H. Knauf</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/11/06/israeli-and-palestinian-youth-use-video-to-understand-the-conflict/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Von zwei verschiedenen Organisationen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten werden Videos als Mittel eingesetzt, den arabischen und jüdischen Jugendlichen dabei zu helfen, den Konflikt zu verstehen und die Lücke zwischen ihnen zu schließen. Sie bieten Raum für Wechselbeziehungen und Kommunikation, in dem sie ihre Träume, Bedenken und Gedanken bezüglich der komplexen Situation, in der sie leben, austauschen können.</p>
<p>Eine der Initiativen ist <a href="http://en.reutsadaka.org/">Sadaka Reu</a>t und das sagen sie über <a href="http://en.reutsadaka.org/?page_id=54">ihr Programm</a>:</p>
<blockquote><p>Die Mehrheit der palästinensischen und jüdischen Jugend ist voneinander physisch getrennt (in separaten Gemeinden und Schulen) und das ergibt Angst, Rassismus und Vorurteile. Wir versuchen alternative Modelle für die Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Gruppen aufzubauen. Das ‘Aufbau einer Friedenskultur’ Programm versucht einen Platz zu schaffen, in welchem sich sowohl die palästinensischen als auch die jüdischen Jugendlichen gleichberechtigt, respektiert, und als Einzelpersonen und als nationales Kollektiv anerkannt fühlen können.</p></blockquote>
<p>Die Mitglieder ihres Programms haben auch an dem ‘Video Projekt eine Minute’ teilgenommen und dabei bei einem einwöchigen Workshop über den Video-Aktivismus gelernt. Hier sind einige Ergebnisse davon und den Rest können sie sehen, wenn Sie auf <a href="http://en.reutsadaka.org/?p=846">ihre Seite klicken</a>:</p>
<p>Arabisch<br />
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<p>AM/FM<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/US6QtYDVzB8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/US6QtYDVzB8&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nicht viele singen gerne<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gT9KX9fKgT0&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine weitere Initiative ist das <a href="http://www.win-peace.org/home.html">Windows for Peace</a> (Friedensfenster) Projekt, welches in 1991 startete und sich darum bemüht ein zweisprachiges und bikulturelles Magazin für Jugendliche herauszugeben, sodass sie zur Förderung von Gleichheit und Stärkung der Jugend miteinander Verbindung aufnehmen und über den Konflikt lernen können. Wie sie <a href="http://www.win-peace.org/about.html">auf ihrer Webseite erklären</a>, war es nicht leicht:</p>
<blockquote><p>Es ist für die israelischen und palästinensischen Jugendlichen nicht einfach, die riesigen Mengen an falschen Informationen und Klischees, die ihnen vermittelt werden, zu überwinden. Die begrenzten Möglichkeiten für Interaktion, welche daraus resultieren, dass sie meistens in getrennten Gemeinden leben und die durch den kontinuierlichen politischen Konflikt noch verschärft werden, verewigen die historischen Ängste, Vorurteile und den Hass, der diese beiden Völker trennt. Windows widmet sich deshalb der Förderung von umfassenden Veränderungen in der Art und Weise, wie sich israelische und palästinensische Jugendliche selbst, die ‘anderen’ und den Konflikt sehen. Teilnehmer an dem Windows-Programm machen Erfahrungen, welche die Konflikt-Transformation zwischen beiden Völkern fördert, sodass beide in einer friedliche Realität zusammenleben können. Wir glauben daran, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden auf demokratischen Werten, den Menschenrechten und gegenseitige Kenntnisse und Anerkennung der ‘anderen’ basieren müssen.</p></blockquote>
<p>Sie arbeiten ferner an einer neuen Initiative <a href="http://www.win-peace.org/youth%20media%20program.html">Through the Lens</a> (Durch das Objektiv), wobei 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche, die bei der Zeitschrift ‘ausgelernt’ haben, weiterhin ihre Fähigkeiten zum Schaffen kurzer Filme, von Nachrichten und anderen Video-Produktionen entwickeln, um “produktive, friedenschaffende Dialoge und positive Interaktionen” zu fördern.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zsxLrfzyAIo">Hier ist ein Video</a>, in welchem die Windows-Teilnehmer über ihre Erfahrungen in der Gruppe sprechen und wie sie mit der Herausforderung zurechtgekommen sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und über schwierige Themen, wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina, zu reden:</p>
<p>Windows-Jugend - mit eigenen Worten</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zsxLrfzyAIo&amp;hl=es&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die Kinder in dem Video in wenigen Worten ausdrücken: Sie mögen es schwierig finden, mit den vielen Meinungen und Eindrücken anderer Kinder zurechtzukommen, andererseits haben sie die Möglichkeit, diese Fragen auf einer sicheren und gefahrlosen Art und Weise zu diskutieren, was ihnen wiederum dabei hilft die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen mit der Chance sich mit anderen Kindern gegenseitig zu beeinflussen, zu lernen und mit anderen Kindern und Jugendlichen dies zu teilen und diese Vorstellungen sogar zu verändern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Palästina: Warten auf die Iftar-Kanone</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/30/palastina-warten-auf-die-iftar-kanone/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/08/30/palastina-warten-auf-die-iftar-kanone/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 07:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Zinoun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Krieg in Gaza hat viele Traditionen in weit entfernte Erinnerungen gerückt. Der palästinensische Blogger Hazem [ar] beklagt das Ende eines Ramadanrituals, an welches sich sein Großvater noch erinnert, welches es aber nicht mehr gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/katrin-zinoun/'>Katrin Zinoun</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/08/29/gaza-waiting-for-the-iftar-cannon/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img alt="Iftar-Kanone" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/08/ksa-local.326639-300x255.jpg" width="300" height="255" /><p class="wp-caption-text">Iftar-Kanone</p></div>
<p>Der Krieg in Gaza hat viele Traditionen in weit entfernte Erinnerungen gerückt. Der palästinensische Blogger Hazem [ar] beklagt das Ende eines Ramadanrituals, an welches sich sein Großvater noch erinnert, welches es aber nicht mehr gibt.</p>
<p>Es ist eine Tradition, die es in vielen muslimischen Ländern gibt. Kanonen werden als Signal für das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang (Iftar) abgefeuert. In Gaza werden sie nicht mehr abgefeuert. Er schreibt: </p>
<blockquote><p>آبائنا وأجدادنا لا زالو كل يوم يحدثونا عن شيئ كان سابقاً يسمى مدفع الافطار , وماان حدثونا الا وان تمنوا تلك الأيام أن تعود …<br />
وفي حديث مع جدي على مائدة الافطار , حدثني قليلاً عن تلك الأيام ( البريئة ) كما وصفها هذا الختيار ..<br />
فاستغربت من كلماته واحاسيسه التي كانت تنبعث من قلبه , فأخذ يحدثني وعيناه تدمع من شدة مرارة الايام فقال<br />
آآآه يا جدي لو يعود مدفع الافطار , والفرحة تدخل كل بيت ودار ,, وبيت ستك يجمعنا وحوالينا كوانين النار , ونعيش ليالي رمضان ..
</p></blockquote>
<div class="translation">Unsere Eltern und Großeltern sprechen noch über etwas, was man Iftar(Fastenbrechen)-Kanone nennt, und sobald sie sich daran erinnern, sehnen sie sich nach den alten Tagen zurück.<br />
Während des Fastenbrechens sprach mein Großvater über diese &#8220;unschuldigen&#8221; Tage, wie der alte Mann sie nennt. Ich war überrascht von seinen Worten und seiner Empfindsamkeit, die direkt aus seinem Herzen kam. Seine Augen vergossen Tränen der Verbitterung über diese Tage während er sagte: </p>
<p>Oh mein Enkel, wenn nur die Iftar-Kanone wiederkehren würde. Sie bringt Glück in jedes Haus und in jedem Raum. Wir versammelten uns damals in dem Haus meiner Großmutter. Wir saßen alle um das Feuer des Ofens herum und feierten die Nächte des Ramadan.</p></div>
<p>An das Leben in Gaza während des Ramadan, erinnert sich der alte Mann:</p>
<blockquote><p>تلاقي الفطرة أشكال وألوان , هادا كنافه بالسمن البلدي , وهاد قطايف محشية بلوز ,, واعمامك كلهم صغار ,, هون فانوس وهون لعب اطفال والحارة كلها انوار ..<br />
نتزاور أهل وجيران , والبسمة تملى أباريق واجرار , نسهر ونتلكم ونحكي قصة وأسرار , عن فارس أسد ومغوار .
</p></blockquote>
<div class="translation">Man findet alle Sorten von Köstlichkeiten. Hier sieht man Kunafa, hergestellt aus natürlichem Fett; und dort Qatayef, gefüllt mit Mandeln. Deine Onkel waren jung und man fand eine Laterne (fanoos) hier und Spielzeuge dort. Die gesamte Nachbarschaft war hell erleuchtet. </p>
<p>Wir besuchten unsere Verwandten und Nachbarn und jeder hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Wir blieben die ganze Nacht auf und erzählten einander Geschichten und Geheimnisse über einen Ritter, einen Löwen und einen Abenteurer.</p></div>
<p>Indem er sich wieder der heutigen Zeit zuwendet, beklagt der Großvater: </p>
<blockquote><p>آآآآه يا جدي لو يرجع مدفع الافطار<br />
لا أسرَى ولا معتقلات<br />
لاحواجز ولا مستوطنات<br />
في حارتنا تعلا الرايات<br />
ونغني كبار وصغار<br />
في بلدنا بلد الأحرار<br />
لو يرجع مدفع الافطار
</p></blockquote>
<div class="translation">
Oh mein Enkel, wenn nur die Iftar-Kanone wiederkehren würde.<br />
Es gab keine Gefängnisse, und keine Verhaftungen,<br />
keine Grenzen und keine Siedlungen.<br />
In unserer Nachbarschaft wehten die Fahnen hoch<br />
und die Jungen und die Alten sangen.<br />
In unserem Land, dem Land der Freien,<br />
wenn nur die Iftar-Kanone zurückkehren würde.</div>
<p>Hazem fährt fort:</p>
<blockquote><p>ولم يكمل جدي المشوار , حتى ادمعت عيناي ألم من هذا الواقع الجبار , حصار ودمار والاهل والجيران كلُ في وادِ محتار .<br />
قبلت جبينه ودعوت ربي أن يجمعنا رمضان في خيرِ وسعادة واستقرار .</p></blockquote>
<div class="translation">Mein Großvater beendete seine Geschichte nicht und meine Augen füllten sich mit Tränen angesichts unserer brutalen Realität - das Leben unter Besatzung und in Zerstörung, unsere Verwandten und Nachbarn überall zerstreut, jeder allein und verwirrt. Ich küsste die Stirn meines Großvater und betete zu Gott, uns im Ramadan in Gesundheit, Glück und Beständigkeit zu vereinen.</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ägypten: Mounir Said Hanna der „Satire“ für schuldig befunden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/17/agypten-mounir-said-hanna-der-%e2%80%9esatire%e2%80%9c-fur-schuldig-befunden/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/07/17/agypten-mounir-said-hanna-der-%e2%80%9esatire%e2%80%9c-fur-schuldig-befunden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ägypter <em>Mounir Said Hanna Marzuq</em> wurde der „Satire“ für schuldig befunden, nachdem er aufgrund seines Gedichts von einem Kollegen bei den Behörden angezeigt worden war. Er wurde wegen Beleidigung des Präsidenten <em>Hosni Mubarak</em> zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 100.000 Ägyptischen Pfund (EGP) verurteilt. Marwa Rakha fasst Reaktionen von ägyptischen Bloggern zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marwa-rakha/">Marwa Rakha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/07/16/egypt-mounir-said-hanna-found-guilty-of-satire/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Der Ägypter <em>Mounir Said Hanna Marzuq</em> wurde der „Satire“ für schuldig befunden, nachdem er aufgrund seines Gedichts von einem Kollegen bei den Behörden angezeigt worden war. Er wurde wegen Beleidigung des Präsidenten <em>Hosni Mubarak</em> zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 100.000 Ägyptischen Pfund (EGP) verurteilt.</p>
<p><em>Zeinobia</em> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2009/07/where-is-naguib-gabriel-when-you-need.html">rief nach</a> dem koptischen Menschenrechtsaktivisten und Rechtsanwalt der orthodoxen Kirche, <em>Naguib Gabriel</em>, und fragte:</p>
<blockquote><p>Wo ist Naguib Gabriel wenn man ihn braucht?</p></blockquote>
<p>Sie hat außerdem eine Übersetzung einiger der Verse gepostet, die zum Niedergang des Mannes führten:</p>
<blockquote><p>Schein, schein, wem du scheinst, auf uns alle<br />
Schein, schein, wem du scheinst, wohin du auch gehst<br />
Niemand scheint wie du<br />
Menschen sind verwirrt und verloren wegen dir<br />
Menschen sind glücklich und verloren wegen dir</p></blockquote>
<p><em>Mounir Said Hanna</em> hoffte, dass <a href="http://sayedmokhtar.maktoobblog.com/1621693/%D8%A7%D9%88%D8%B9%D9%89-%D8%AA%D8%A8%D8%B7%D9%84-%D8%AA%D8%B2%D8%BA%D9%84%D9%84/">seine Zeilen</a> in einer Ballade vertont werden würden:</p>
<blockquote><p>زغلل<br />
ونورد فيما يلي إحدى قصائد منير حنا:<br />
زغلل<br />
زغلل زغلل زغللنى ياللى حبك جننى<br />
زغلل زغلل زغللهم ياللى شكلك جننهم<br />
كورال<br />
زغلل زغلل يا مزغلل زغلل ع الكل خليت الدنيا حلوى وفل الفل<br />
١- المرايا بتزغلل على واحد بس ولكن انت يا مزغلل زغللت الكل<br />
٢- فلاش الكاميرا بيزغلل قبل الصورة ولكن انت يا مزغلل صوت وصورة<br />
٣- زغلل زغلل يا مزغلل منين ماتروح بتخلى الدنيا حلوة وفيها روح<br />
٤- زغلل زغلل يا مزغلل زغلل وقول مش أى حد ينفع يبقى زغلول<br />
٥- اوعى تبطل تزغلل يا واد يا زغلول خليت الدنيا حلوة والفرح يطول<br />
٦- زغلل زغلل ع الليلة وع الحاضرين خليت الناس فى حيرة وكمان تايهين<br />
٧- زغلل زغلل ع الحفلة وع الحاضرين خليت الناس فى غفلة وكمان تايهين<br />
٨- زغلل زغلل ع الفرح وع الحاضرين خليت الناس فى مرح وكمان تايهين</p></blockquote>
<p><em>Zeinobia</em> notiert kurz ihre Frustration:</p>
<blockquote><p>Ich bin so wütend auf diejenigen, die Mounir bei den Behörden angezeigt haben!! Leben wir in der Nasser-Ära und schreiben wieder Berichte!!??<br />
Ich frage mich, wo die Menschenrechtsorganisationen in Ägypten stecken?? Ist das etwa kein Angriff auf die Meinungsfreiheit??<br />
Was hat Mounir getan, wofür er das verdient hat??? Er macht sich über Mubarak lustig, na und!!?? Mubarak ist kein Gott, er ist nur ein Präsident.<br />
Ich frage mich, wo ist die Meinung der Kirche zu all dem??? Oder sind wir jetzt ein säkulares Land!!?</p></blockquote>
<p>Apropos Kirche, <em>Al Mowaten</em> <a href="http://almowaten.blogspot.com/2009/07/90.html">bloggte</a> über deren Reaktion:</p>
<blockquote><p>يبذل رجال دين في الكنيسة الأرثوذكسية التي يرأسها البابا شنودة الثالث جهوداً كبيرة خلال الساعات الراهنة من أجل جمع تسعين ألف جنيه للحيلولة دون حبس مواطن قبطي حكم عليه بالسجن ثلاثة أعوام بتهمة نشر قصيدة تحمل إهانة للرئيس مبارك.<br />
وأكد نجيب جبرائيل مستشار البابا شنودة للشؤون القانونية بأن المواطن لم يكن يقصد إهانة مبارك وأن ما قام به عمل أدبي لا يمكن التعامل معه على نحو غير ذلك.</p></blockquote>
<div class="translation">Unter Leitung von <em>Papst Shenouda dem Dritten</em> versucht die orthodoxe Kirche unermüdlich, 90.000 Ägyptische Pfund (EGP) zu sammeln, um den koptischen, ägyptischen Bürger drei Jahre Gefängnis zu ersparen, zu denen er aufgrund eines Gedichts verurteilt worden war, indem er den Präsidenten beleidigte.<br />
Naguib Gabriel besteht darauf, dass der Mann Mubarak nicht beleidigen wollte, und dass was er schrieb ein literarisches Werk sein, das als nichts anderes angesehen werden könne.</div>
<p><a href="http://www.saveegyptfront.org/news/?c=170&amp;a=22186">Save Egypt Front</a> veröffentlichte den Beginn der Geschichte:</p>
<blockquote><p>وترجع وقائع القضية إلى شهر أبريل الماضي حيث ألقت أجهزة الشرطة بمحافظة المنيا القبض على منير سعيد حنا ، وهو موظف بالإدارة التعليمية بمركز العدوة التابع لمحافظة المنيا ، بتهمة كتابة قصيدة زعمت فيها تناوله بالإهانة لرئيس الجمهورية ، ثم قيام النيابة العامة بالتحقيق معه دون وجود محامي كما ينص قانون الإجراءات الجنائية ، كما تم تحويله لمحكمة جنح العدوة التي فصلت في القضية بدورها دون سماع اي دفاع للمتهم.</p></blockquote>
<div class="translation">Die Geschichte des Falls kann bis letzten April zurückverfolgt werden, als Mounir Said Hanna - ein Beamter im Regierungsbezirk Quena - aufgrund seines Gedichts, das angeblich den Präsidenten beleidigte, verhaftet wurde. Die Strafverfolgung fand ohne einen Rechtsanwalt statt und er hatte im Prozess keinerlei rechtlichen Beistand zu seiner Verteidigung.</div>
<p>Desweiteren:</p>
<blockquote><p>فقد جاءت القصيدة التي حكم على منير حنا فيها مكونة من ستة أبيات شعرية ، مكتوبة بخط اليد ، ولم يتم توزيعها بشكل علني ،مما يجعل القضية كلها غير قانونية ، حيث لا قانون في مصر أو غيرها من بلاد العالم يعاقب على النوايا وعلى خواطر الشخص ، حتى لو كانت هذه الخواطر تحمل انتقادا لأي مسئول.</p></blockquote>
<div class="translation">Das Gedicht besteht aus sechs handgeschriebenen Strophen, die nicht öffentlich herausgegeben oder verbreitet wurden, was den gesamten Fall illegal macht. Es gibt in Ägypten oder irgendeinem anderen Land kein Gesetz, das seine Bürger für ihre persönlichen Gedanken bestraft, auch wenn diese Gedanken sich kritisch gegen einen Staatsbeamten richten.</div>
<p>Gegen die Verurteilung wurde Berufung eingelegt und das endgültige Urteil wird am 18. Juli 2009 bekanntgegeben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arabische Welt: &#8220;Lasst die Iraner tun, was sie wollen&#8221;</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/06/20/arabische-welt-lasst-die-iraner-tun-was-sie-wollen/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 07:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg Wittkewitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAmira Al Hussaini  &#183; Übersetzt von Joerg Wittkewitz &#183;  engl. Originalartikel 
Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.
Hareega aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/joerg-wittkewitz/'>Joerg Wittkewitz</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/06/17/arab-world-let-the-iranians-do-whatever-they-want/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die iranische Präsidentenwahl und ihre Auswirkungen bestimmen die Blogs überall in der arabischen Welt und zeigen viele Reaktionen in der Region.</p>
<p><em><a href="http://hareega.blogspot.com/2009/06/ahmadinajhad-won-accept-it.html">Hareega</a></em> aus Jordanien wünscht sich, dass der Rest der Welt den Iranern beiseite steht, bei ihrem Bestreben die Dinge in ihrem Land anzupacken.</p>
<blockquote><p>„Sie hatten Wahlen. Ob sie fair verliefen oder nicht, können wir nicht wissen und Ich glaube nicht, dass jemand jemals Fähigkeit erlangen kann, dass klar zu sagen. Ich hasse  Ahmadinajhad aber ich liebe Demokratie und wenn Leute wählen, dann sollte ihre Meinung respektiert werden. I hasse die amerikanische Haltung gegenüber anderen Ländern, wo die „guten Jungs“ die Wahlen gewinnen und damit eine faire Wahl bewiesen ist und immer dann, wenn die „bösen Jungs“ gewinnen, alles ungerecht verlaufen ist.</p>
<p>Lasst doch die Iraner wählen, wen sie wollen. Und wenn sie auf die Straßen gehen und Ahmadinajhad stürzen, dann lasst sie das doch selbst tun. Das letzte Mal, als ein „böser Junge“ mit krimineller militärischer Invasion gestürzt wurde, wurden die Dinge nicht wirklich besser und es war ein Land, das direkt an den Iran grenzt – geographisch und alphabetisch.“</p></blockquote>
<p>In dem Arabisch-Amerikanischen Blog <em><a href="http://www.kabobfest.com/2009/06/sizing-up-the-iranian-elections.html">KABOBfest</a></em>, diskutiert <em>Kalash</em> die Rolle der USA bei den iranischen Wahlen und die Gefühle auf den Straßen.</p>
<blockquote><p>„Ob Mousavi die Wahlen gestohlen wurden oder nicht, es ist klar, dass die herrschende Klasse eines genau kalkuliert hat: Anti-Amerikanische Ressentiments sind starke Trumpfkarten, die die kirchlichen Würdenträger in Händen halten. Dadurch, dass Obama so ruhige und versöhnliche Töne anstimmt, hat er diesen Trumpf geschwächt.  Die Wiederwahl von Ahmadinejad wird den Iranisch-Amerikanischen Austausch als einen steinigen Pfad  erhalten. Sollte Obama nun eine unveränderliche Position beziehen, könnte das bedeuten, dass die Mullahs obsiegen.</p>
<p>Das wäre eine Schande. Das Regierungssystem ist schrecklich. Es gibt keine reale Demokratie. Das Volk wird regiert durch despotische Männer des “Glaubens“, die nichts für das Interesse ihre Landes tun. Außer den Iran in den internationalen Schlagzeilen zu halten, hat Ahmadinejad nichts getan um den Status seines Landes im Rahmen der internationalen Gemeinschaft zu verbessern. Es ist also kein Wunder, dass so viele Iraner in Opposition zu ihm stehen. Es wäre verführerisch zu sagen, dass das offizielle Amerika aus früheren Fehlern gelernt hat, aber sie könnten dabei helfen, die Proteste so anzustacheln wie sie es bereits 1953 taten.</p>
<p>Hoffentlich ist das was gerade geschieht ein hausgemachtes Phänomen. Der Iran braucht eine neue Revolution, wenn er sich aus der rückwärts gewandten Theologie befreien will.  Moussavi ist kaum die richtige Person, um solch eine Bewegung anzuführen. Aber wichtig ist, dass die Menschen gemeinsam aufbegehren. Der Prozess wird nicht leicht.  Wir sind vielleicht Zeugen von etwas Größerem&#8230;Es wird nicht über Nacht passieren, aber die Islamische Republik könnte früher oder später am Ende sein.“</p></blockquote>
<p>Der Pro-Palästina Blogger <em><a href="http://jewssansfrontieres.blogspot.com/2009/06/people-of-iran.html">Jews Sans Frontieres</a></em> formuliert es so:</p>
<blockquote><p>„Ich weiß nicht, was dort im Iran passiert. Der liberale Bull&#39;*it über den angeblichen Pro-Westlichen Reformer Moussavi, der angeblich über den vermutlichen rückwärts gewandten Ahmedinejad macht kaum einen Sinn.“</p></blockquote>
<p>Über das iranische Volk schreibt er:</p>
<blockquote><p>„Diese Leute zeigen Mut angesichts eines bewaffneten und zum Mord bereiten repressiven Staatsapparat und sie machen Geschichte. Sie sind gesegnet.“</p></blockquote>
<p>Aus Ägypten kommentiert <em><a href="http://weekite.blogspot.com/2009/06/obama-comments-on-iranian-elections.html">Wael Nawara</a></em> [Ar] in <em>Weekite</em> über US Präsident Barack Obamas Reaktion auf die Wahlen:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">لابد أن أعترف أن تعليقه متوازن وينطوي على قدر كبير من الاحترام للشعب الإيراني وتجربته الملهمة، وفي نفس الوقت لغة أوباما قوية وواضحة في دعم الحقوق الكونية لكل إنسان وشعب وللإيرانيين في اختيار من يحكمهم، كما يحمل خطابه روح إيجابية وأمل على الرغم من القلق الواضح نتيجة للعنف</div>
<div class="translation">Wir müssen zugeben, dass sein Kommentar ausgewogen ist und viel Respekt für das iranische Volk und dessen ehrgeizige Ziel enthält. Gleichzeitig ist seine Stimme klar und stark in der Unterstützung für universelle Menschenrechte und die Rechte von Nationen sowie für die Iraner, selbst zu wählen, wer sie führen sollte. Seine Rede ist getragen von einem positiven Geist und Hoffnung, trotz der offensichtlichen Sorge angesichts der Gewalttaten.</div>
</blockquote>
<p>Und zum Schluß erklärt <em><a href="http://irish4palestine.blogspot.com/2009/06/good-take-on-iran-thing.html">Irish for Palestine</a></em>:</p>
<blockquote><p>Die westlichen Medien befördern die Idee, dass all der Aufruhr im Iran ist begründet in dem Wunsch der Menschen, die Islamische Republik zu beenden. Das ist aus meiner Sicht gefährlich. Aber, hey, sie haben einen Terminplan zu erfüllen. Der britische Journalist Robert Fisk stimmt zu und sagt, dass es nicht darum ginge, einen islamischen Staat abzuschaffen sondern eben Ahmadinejad und dass sie den Glauben an die Wahlen erhalten.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Irak: Organisierte Razzia gegen Homosexuelle</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/05/12/irak-organisierte-razzia-gegen-homosexuelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 11:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Bauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Irak]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonKatharine Ganly  &#183; Übersetzt von Veronica Bauer &#183;  engl. Originalartikel 
In den vergangenen Wochen hat die Verfolgung von Homosexuellen im Irak zugenommen, schuld daran ist eine organisierte Razzia die sich auf eine religiösen Verordnung beruft die deren Tod fordert, berichtet das UAE- basierte Mediennetzwerk alarabiya.net.
In letzter Zeit gab es eine Flut von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/katharine-ganly/">Katharine Ganly</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/veronica-bauer/'>Veronica Bauer</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/05/10/iraq-organised-crackdown-on-homosexuals/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>In den vergangenen Wochen hat die Verfolgung von Homosexuellen im Irak zugenommen, schuld daran ist eine organisierte Razzia die sich auf eine religiösen Verordnung beruft die deren Tod fordert, berichtet das UAE- basierte Mediennetzwerk<a href="http://www.alarabiya.net/save_print.php?print=1&amp;cont_id=71071"> alarabiya.net</a>.</p>
<p>In letzter Zeit gab es eine Flut von Todesfällen, herbeigeführt durch eine bisher unbekannte und besonders grauenvolle Foltermethode die sich gegen homosexuelle Männer richtet.</p>
<p>Irakischer Menschenrechts Aktivist Yina Mohammad berichtete alarabiya.net:</p>
<blockquote>
<div class="translation">
<div class="arabic">ميليشيات عراقية أقدمت على شكل جديد من التعذيب لا سابق له ضد المثليين وهو استخدام مادة لاصقة قوية جداً توضع داخل مؤخراتهم لإغلاقها كلياً</div>
<div class="translation">Irakische Milizia entwickeln eine noch nie dagewesene neue Form der Folter, diese beinhaltet das Einführen eines besonders starkem Klebstoffs in den Anus des Opfers, das ihn völlig absiegelt.</div>
</div>
</blockquote>
<p>Sie fuegt hinzu:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">
<p>المادة اسمها الصمغ الأميري، وهو صمغ إيراني يؤدي للصق الجلد ببعضه بحيث لا يمكن فتحه إلا بعملية جراحية، وبعد الإغلاق يتم إعطاؤهم مادة مسهلة لشربها ويحصل إسهال بلا وجود منفذ، وهذا يؤدي للموت، وتم توزيع هذه الأمور في كليبات قصيرة على أجهزة الموبايل في بغداد</p></div>
<div class="translation">Der Klebstoff ist bekannt als Amiri gum; es ist ein iranischer Kleber der die Haut so stark zusammenhält, dass sie nur operativ wieder getrennt werden kann.</p>
<p>Nachdem sie den Anus des Opfers geschlossen haben, führen sie ihm eine Flüssigkeit zu die Durchfall auslöst. Da der Durchfall den Körper nicht verlassen kann, führt dies oft zum Tode des Opfers.</p>
<p>Solche Fälle ziehen in Baghdads Mobiltelefonen in Form von kurzen Videofilmen ihre Runden.</p></div>
</blockquote>
<p>Diese Nachrichten kommen nach Reporten von zunehmenden Attacken an Homosexuellen durch Militärgruppen und Todesschwadronen, dies ist eine Form von القصاص, oder &#8216;Vergeltung&#39;.</p>
<p>Eine Militärgruppe, die sich selbst أهل الحق oder „Die Rechtschaffenden“ nennt veröffentlicht Listen mit den Namen von angeblich homosexuellen Männern in Sadr City und droht dann sie zu verfolgen. Mindestens drei Morde im letzten Monat wurden vermutlich durch die Veröffentlichung solcher Listen verursacht, berichtet „<a href="http://www.iraqistreets.com/%D9%85%D8%AB%D9%84%D9%8A-%D8%A7%D9%84%D8%AC%D9%86%D8%B3-%D9%81%D9%8A-%D8%A7%D9%84%D8%B9%D8%A7%D8%B1%D9%82/"><em>Iraqi Streets</em></a>“ (irakische Strassen).</p>
<p><em>Iraqi Streets</em> fragt die Miliz:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">
<p>بأي حق نصبتم أنفسكم أهلا لهذا الحق وأنتم لا تملكون أي ذرة حق-حيث علقت قوائم بأسماء مثلي الجنس في مدينة الصدر وعثر على ثلاث جثث لهم ملقاة في الطريق بعد قتلهم رميهم بالرصاص وعليهم أثار تعذيب حيث كسرت أيديهم وأرجلهم</p></div>
<div class="translation">Welche Art von Rechtschaffenheit ist es die ihr glaubt euer eigen nennen zu können? Ihr besitzt nicht ein Körnchen von dem was Recht ist, wenn ihr eine Liste veröffentlicht mit den Namen von Homosexuellen in Sadr City. Euretwegen wurden drei Leichen in die Strassen geworfen, sie wurden erschossen, Spuren von Folter an den Körpern, ihre Hände und Füsse gebrochen.</div>
</blockquote>
<p>Als Antwort auf einen Kommentar der fragt warum er Homosexuelle verteidigt, antwortet <em>Iraqi Streets</em>:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">السؤال الاهم لماذا الأن هاجموا المثيلين في العراق ؟المثيلين موجودسن منذ مده لماذا اليوم بدأت حرب ضدهم؟</div>
<div class="translation">Die wichtige Frage ist warum werden Homosexuelle gerade jetzt angegriffen? Homosexuelle gibt es schon seit langer Zeit in Irak, was hat diesen Krieg gerade heute provoziert?</div>
</blockquote>
<p>Tatsächlich kommen zu den kürzlich verübten Morden eine wachsende Zahl von Männern hinzu die wegen ihrer tatsächlichen oder vemuteten Sexualität angegriffen wurden, ein Phänomen, dass über die letzten paar Jahre hinweg stetig zugenommen hat.</p>
<p>Laut der <a href="http://iraqilgbtuk.blogspot.com/"><em>IraqiLGBT</em></a>, über 400 homosexuelle Männer wurden seit 2003 getötet. Die Übergriffe auf Homosexuelle scheinen in Häufigkeit zuzunehmen, über 25 Männer wurden im letzten Monat getötet, dies ist einer Zunahme in der Ausuferung von Todesschwadronen und Militärgruppen von denen einige, laut der <em>IraqiLGBT</em>, anscheinend Rückendeckung nicht nur von Figuren des religiösen Lebens sondern auch von irakischen Behörden.</p>
<p>Ahmed al Sa&#39;dawi berichtet auf dem irakischen Mediennetzwerk <em><a href="http://niqash.org/content.php?contentTypeID=74&amp;id=2431&amp;lang=0">Niquash</a></em>, dass:</p>
<blockquote><p>Homosexualität ist größtenteils kritisch beäugt in der irakischen Gesellschaft und es scheint, dass Sympathie für ihre immer schlimmer werdende Zwangslage nicht vorhanden ist. Schwule werden als Bedrohung für die Gesellschaft angesehen, sie brechen die sozialen Normen und bringen „moralischen Verfall“ in die Gesellschaft.<br />
Ein Augenzeuge, der einen Angriff an einem jungen Mann beobachtete sagte: „Der Hund hat bekommen was er verdient.“ Diese Wahrnehmung hat Angriffe auf sie so gut wie legalisiert.<br />
Laut dem irakischen Gesetz kann jeder Bruch mit sozialen oder religiösen Sitten nur von der Justiz geregelt werden. Es gibt keinen Raum für religiöse Gesetze und doch werden seit 2006 Homosexuelle Menschen mit religiöser Unterstützung von einigen islamischen Klerikern angegriffen.</p></blockquote>
<p>Im Lichte der momentanen Situation schrieb die International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC) letzten Monat einen Brief an den irakischen Minister für Menschenrechte, Wijdan Salim, und forderten gezielte Maßnahmen um LGBT Iraker vor Hassverbrechen und Verfolgung zu beschützen. Den Brief finden sie <a href="http://www.iglhrc.org/cgi-bin/iowa/article/takeaction/resourcecenter/889.html">hier</a>.</p>
<p>Dem IGLHRC zufolge wurden viele von den Angriffen auf Homosexuelle nicht ordnungsgemäß untersucht und die Schuldigen zu oft nicht bestraft. Laut Berichten von alarabiya.net und einigen Blogs wurde Homosexuellen in Krankenhäusern die Behandlung verweigert.</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass sich etwas ändern muss um dem immer häufiger werdenden Aufkommen von solchen Gräueltaten entgegen zu wirken.<br />
Während die Unterstützung von ausländischen Gruppen und Druck von außen einen positiven Einfluss, für den schwulen Iraker der in Angst lebt haben diese Gruppen wenig Einfluss auf seinen täglichen Kampf.</p>
<p>In <em><a href="http://shams-alma7aba.blogspot.com/">Shams Al Ma7aba</a></em> der Blog eines Paares das von Bahrain aus schreibt, werden die frustrierenden Erfahrungen von Homosexuellen zusammen gefasst die ihrer Grundrechte beraubt werden:</p>
<blockquote>
<div class="arabic">مايحصل للعراق اليوم … و يصل لأي أحد فينا ..<br />
العربية تعد تقريرا عن المثليين بالعراق وهناك منظمة بالخارج تدافع عنهم ولكن المعروف بأن التغيير يأتي من الداخل وبالثورة والنضال لان الحق ينتزع ولا يعطى أو يهدى !!</div>
<div class="translation">Was heute in Irak passiert könnte&#8230; jedem von uns passieren.<br />
Alarabiya hat einen Report über Homosexuelle in Irak geschrieben und es gibt eine Organisation die (schwule Iraker) verteidigt.<br />
Jedoch ist es weitbekannt, dass Veränderung nur von innen kommen kann, durch Revolution und Kampf, da uns unsere Rechte nicht einfach gegeben oder zugestanden werden, müssen wir sie uns nehmen!</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tunesien: Verwiesene Studentenaktivisten im Hungerstreik um Recht auf Bildung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/27/tunesien-verwiesene-studentenaktivisten-im-hungerstreik-um-recht-auf-bildung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/03/27/tunesien-verwiesene-studentenaktivisten-im-hungerstreik-um-recht-auf-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 12:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Seidenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[Insgesamt 158 Tunesier und deren Freunde aus aller Welt traten heute (26. März) für einen Tag in Hungerstreik, um ihre Solidarität für fünf Studenten zu bekunden, die sich seit dem 11. Februar in Tunesien im Hungerstreik befinden. Die Initiative wurde als symbolische Unterstützung der Studenten über eine Gruppe auf Facebook [Fr] ins Leben gerufen. Die Studenten sind Mitglieder der tunesischen Studentengewerkschaft (UGET)und waren aufgrund ihres Aktivismus auf dem Campus von der Universität verwiesen worden. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/lina-ben-mhenni/">Lina Ben Mhenni</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/tina-seidenberger/'>Tina Seidenberger</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/03/27/tunisia-dismissed-student-activists-on-hunger-strike-for-the-right-to-education/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Insgesamt 158 Tunesier und deren Freunde aus aller Welt traten heute (26. März) für einen Tag in Hungerstreik, um ihre Solidarität für fünf Studenten zu bekunden, die sich seit dem 11. Februar in Tunesien im Hungerstreik befinden.</p>
<p>Die Initiative wurde als symbolische Unterstützung der Studenten über eine Gruppe auf <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=59582203690&amp;ref=ts"><em>Facebook</em></a> [Fr] ins Leben gerufen. Die Studenten sind Mitglieder der tunesischen Studentengewerkschaft (UGET) und waren aufgrund ihres Aktivismus auf dem Campus von der Universität verwiesen worden.</p>
<p>In der Gruppe auf Facebook heißt es:</p>
<blockquote><p><strong><em>Des etudiants en grève de la faim depuis le 11 février pour le droit aux études. Soutenons les et faisons une grève de la faim d un jour !</em></strong></p>
<p>L&#39;Union Générale des Etudiants de Tunisie (UGET) est confrontée depuis plusieurs années à une politique de persécution systématique de la part du pouvoir tunisien… Les jeunes syndicalistes de l&#39;UGET sont régulièrement harcelés, tabassés, terrorisés et torturés au cours de gardes à vue en dehors de toute légalité. La police a recours à toutes sortes de violences pour obliger les responsables syndicaux à démissionner de leurs fonctions, à trahir leurs camarades et à abandonner toute action militante.<br />
Des policiers armés gardent les entrées et arpentent les couloirs des universités depuis de nombreuses années (plus précisément depuis que Ben Ali a été désigné premier ministre du temps de Bourguiba). Voila maintenant plus de 23 ans que ces policiers, corps étranger à tout savoir et à tout enseignement, persécutent les étudiants tunisiens pour les empêcher de coller des affiches, tenir des rassemblements ou des meetings exprimant leurs revendications.<br />
Pourtant une telle violence n&#39;a nullement de justification. Les jeunes syndicalistes de l&#39;UGET ne s&#39;engagent que dans des actions pacifiques non violentes. Ils organisent souvent ces actions pour réclamer l&#39;amélioration de leurs conditions d&#39;études et de vie, le développement de la qualité de leur enseignement ou l&#39;ouverture de nouvelles perspectives post-universitaires d?embauche et de recrutement. L&#39;UGET s&#39;engage aussi régulièrement, à côté du reste des forces démocratiques, dans la défense des libertés politiques. Il se réclame de ceux qui soutiennent les luttes sociales justes des tunisiens. Ses militants n?épargnent jamais leurs efforts quand il s&#39;agit de solidarité avec les causes des peuples arabes et notamment celle du peuple Palestinien. Ce sont ceux là, les torts des militants de l&#39;UGET, aux yeux d&#39;un pouvoir dirigé par l&#39;arbitraire et le non respect des libertés syndicales.<br />
Le 11 février 2009, quatre militants et responsables syndicaux de l&#39;UGET ont entamé, dans le seul et minuscule local de l&#39;organisation 19 Rue Naplouse à Tunis, une grève de la faim illimitée. Ils exigent le droit de poursuivre leurs études supérieures et réintégrer leur faculté après avoir été injustement exclus, suite à des conseils de discipline à cause de leur engagement et de leur activité syndicale.</p></blockquote>
<div class="translation">
<p><strong><em>Ein Tag im Hungerstreik aus Solitarität gegenüber den tunesischen Studenten, die sich seit dem 10. Februar 2009 im Hungerstreik befinden</em></strong></p>
<p>Die tunesische Studentengewerkschaft (UGET) ist seit mehreren Jahren Ziel systematischer Verfolgung durch tunesische Behörden…Junge UGET-Gewerkschaftler werden regelmäßig, ohne jeden Respekt vor dem Gesetz, in Polizeigewahrsam schikaniert, geschlagen, terrorisiert und gefoltert. Die Polizei greift auf alle möglichen Arten von Gewalt zurück, um Gewerkschaftsführer zum Rücktritt, Verrat ihrer Kameraden und zur Aufgabe ihres Engagements zu zwingen. Seit vielen Jahren (genauer gesagt, seit Ben Ali unter Bourguiba zum Premierminister ernannt wurde) werden die Eingänge und Korridore der Universitäten von bewaffneten Polizisten überwacht. Diese Polizeibeamten, allwissende Fremdkörper, verfolgen tunesische Studenten seit mehr als 23 Jahren, um zu verhindern, dass sie mithilfe von Aushänge, Treffen und Kundgebungen ihre Forderungen durchsetzen können. Gewalt wie diese ist nicht gerechtfertigt…die UGET-Studenten beteiligen sich nur an gewaltfreien Protesten, die sie deshalb organisieren, um eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und des Bildungsstandards zu erreichen, und für die Vergabe neuer Arbeitsmöglichkeiten nach dem Studium…sie setzen sich außerdem für die arabische Sache ein, besonders in Palästina…<br />
Am 11. Februar 2009 erklärten fünf UGET-Gewerkschaftsführer in ihrer winzigen Filiale in der Rue Naplouse Nr. 19 in Tunis einen Hungerstreik mit offenem Ende. Sie fordern ihr Recht auf Fortsetzung ihrer Studien an der Universität und die Wiederaufnahme an ihren Fakultäten nach ihrem ungerechtfertigten Verweis, der Disziplinarmaßnahmen aufgrund ihrer Gewerkschaftstätigkeit folgte.</p></div>
<p>Die <a href="http://matroudine.fr.vc/">fünf Studenten</a> heißen Ali Bouzouzeya,Taoufik Louati, Aymen Jaabiri, Mohamed Boualleg und Mohamed Soudani. Sie befinden sich im Hungerstreik, mit dem sie die Rückkehr in ihre Vorlesungen fordern.</p>
<p><img class="alignnone" title="12117555jpg-etudiantsgrevefaim11022009-jpg.jpg" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2009/03/12117555jpg-etudiantsgrevefaim11022009-jpg.jpg" alt="" width="550" height="412" /></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/2lFG4YpHA60&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2lFG4YpHA60&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>In der Zwischenzeit hintert die Polizei Menschen, die die Studenten unterstützen wollen, am Betreten des Gebäudes der UGET, wo sich die Studenten im Streik befinden, wie das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2lFG4YpHA60">Video</a> oben zeigt.</p>
<p>Nach nun schon 43 Tagen Hungerstreik verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand und ihre Leben sind in Gefahr. Sie wurden bereits mehrfach ins Krankhaus eingeliefert und Ärzte drängten auf ein Ende des Hungerstreiks. Die Studenten bestehen jedoch auf eine Fortsetzung bis ihnen die Rückkehr an ihre Universitäten erlaubt wird. Trotzdem lässt eine Änderung der Haltung der tunesischen Behörden noch auf sich warten.</p>
<p>Was wird als Nächstes passieren? Wird die Regierung warten, bis sie sterben, bevor etwas getan wird? Nur die Zeit wird diese Frage beantworten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: &#8220;Kleenex&#8221;-Literatur bei der Internationalen Buchmesse in Kairo</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/29/agypten-kleenex-literatur-bei-der-internationalen-buchmesse-in-kairo/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 18:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Zinoun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonMarwa Rakha  &#183; Übersetzt von Katrin Zinoun &#183;  engl. Originalartikel 
Mit mehr als 15 neuen Titeln eroberten die ägyptischen Blogger die internationale Buchmesse in Kairo 2009 im Sturm. Konventionelle Autoren bezeichnen die Literatur der Blogger als &#8220;Kleenex&#8221;-Literatur. Ghada Abdel Aal sprach sich für die Blogger aus.
Ahmed Al Sabbagh schrieb:
إقيمت يوم الخميس 22 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/marwa-rakha/">Marwa Rakha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/katrin-zinoun/'>Katrin Zinoun</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/28/kleenex-literature-at-the-cairo-international-bookfair/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Mit mehr als <a href="http://globalvoicesonline.org/2009/01/22/the-egyptian-bloggers-bookfair/">15 neuen Titeln</a> eroberten die ägyptischen Blogger die internationale Buchmesse in Kairo 2009 im Sturm. Konventionelle Autoren bezeichnen die Literatur der Blogger als &#8220;Kleenex&#8221;-Literatur. Ghada Abdel Aal sprach sich für die Blogger aus.</p>
<p>Ahmed Al Sabbagh <a href="http://ahmedelsabbagh.blogspot.com/2009/01/blog-post_23.html">schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>إقيمت يوم الخميس 22 يناير 2009 ندوة عامة بعنوان أدب المدونين .. صرخات شباب أم ورق كلينكس أدار الندوة الأستاذ : يوسف القعيد وشارك فيها من المدونين غادة عبد العال و ميادة مدحت و شادى أصلان</p></blockquote>
<div class="translation">
Ein Seminar mit dem Titel &#8220;Literatur der Blogger … Schreie der Jugend oder Kleenex?&#8221; fand am 22. Januar 2009 auf der jährlichen internationalen Buchmesse in Kairo statt. Die Veranstaltung wurde von dem bekannten Autoren Youssef Al Ka&#39;eed und dem Bloggern <a href="http://wanna-b-a-bride.blogspot.com/">Ghada Abdel Aal</a>, Shady Aslan und Mayda Medhat, welche übers bloggen sprachen, organisiert.</div>
<p>Ahmed Al Sabbagh <a href="http://ahmedelsabbagh.blogspot.com/2009/01/blog-post_9566.html">verlinkte</a> auch zu Ghada&#39;s <a href="http://www.facebook.com/video/video.php?v=126171265130&#038;oid=8173442158">Video</a> [AR], bei dem Sie damit beginnt, die Blogger-Literatur wie folgt zu definieren:</p>
<blockquote><p>  Like any other form of literature, blogging expresses a human being&#39;s thoughts, feelings, and inhibitions.</p></blockquote>
<div class="translation">
Wie jede andere Literaturform, drückt das Bloggen menschliche Gedanken, Gefühle und Hemmungen aus. </div>
<p>Sie zitierte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tawfiq_al-Hakim">Tawfiq El-Hakim</a> und beschrieb die Essenz der wirklichen Litertur, indem sie sagte:</p>
<blockquote><p>It is the open air literature; the literary expression of freedom and passion; words that reach out from one heart to another exposing the depth of the human psyche in freedom, honesty, and sincerity. Tawfiq El-Hakim also said that our share of such kind of literature is minimal just as much as our share of honesty and openness is minimal - This is exactly what we as bloggers do.</p></blockquote>
<div class="translation">Es ist die Open-Air-Literatur; der literarische Ausdruck der Freiheit und der Leidenschaft; Worte die von einem Herzen zu einem anderen hinausreichen und die Tiefe der menschlichen Psyche in Freiheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit offen legen. Tawfiq El-Hakim sagte auch, dass unser Anteil an solcher Literatur minimal sei, genauso wie unser Anteil an Ehrlichkeit und Offenheit minimal ist - Das ist genau das, was wir als Blogger machen.</div>
<p>Dann fuhr sie fort, indem sie die Einfachheit des Bloggens verteidigte:    </p>
<blockquote><p>In an interview, Mr. Youssef Al Ka&#39;eed said that if you need 10 words to express a thought then use just 10 words to express that thought. There is no need to show off our lexicon, since our aim as writers is to deliver our messages in the most comprehendible form. Hence, we are not shallow … we are merely simple and writing a light fun entertaining book is not a crime.</p></blockquote>
<div class="translation">In einem Interview sagte Youssef Al Ka&#39;eed, dass wenn man zehn Worte benötigt, um einen Gedanken auszudrücken, dann sollte man auch nur zehn Worte benutzen, um diesen Gedanken auszudrücken. Es gibt keinen Grund, unseren ganzen Wortschatz vorzuzeigen, denn unser Ziel als Autor ist es, eine Nachricht zu der verständlichsten Form zu vermitteln. Also, wir sind nicht oberflächlich … wir sind nur einfach und ein leichtes unterhaltendes Buch zu schreiben, ist kein Verbrechen.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/29/agypten-kleenex-literatur-bei-der-internationalen-buchmesse-in-kairo/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Palästina: „Gaza sucht nicht nach einem Aspirin für seine blutige Wunde“</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/08/palastina-%e2%80%9egaza-sucht-nicht-nach-einem-aspirin-fur-seine-blutige-wunde%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2009/01/08/palastina-%e2%80%9egaza-sucht-nicht-nach-einem-aspirin-fur-seine-blutige-wunde%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Zinoun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kriege & Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Relief & Rescue]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=467</guid>
		<description><![CDATA[Geschrieben vonAyesha Saldanha  &#183; Übersetzt von Katrin Zinoun &#183;  engl. Originalartikel 
Durch die Nutzung von Generatoren zur Stromgewinnung sind einige Palästinenser und ausländische Aktivisten noch in der Lage Berichte über die Situation im Gazastreifen raus zu senden. Hier sind einige Blog-Beiträge der letzten 24 Stunden.
Prof. Said Abdelwahed, der an der Al-Azhar Universität Englisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ayesha-saldanha/">Ayesha Saldanha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/katrin-zinoun/'>Katrin Zinoun</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2009/01/05/palestine-gaza-is-not-searching-for-an-aspirin-for-its-bloody-wound/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Durch die Nutzung von Generatoren zur Stromgewinnung sind einige Palästinenser und ausländische Aktivisten noch in der Lage Berichte über die Situation im Gazastreifen raus zu senden. Hier sind einige Blog-Beiträge der letzten 24 Stunden.</p>
<p>Prof. Said Abdelwahed, der an der Al-Azhar Universität Englisch unterrichtet, schreibt bei  <em><a href="http://gaza08.blogspot.com/2009/01/gaza-now-january-5-600-pm.html">Moments of Gaza</a></em> [en]:</p>
<blockquote><p>Today was a ground offensive. [&#8230;] Many civilians died in the bombing of areas at the edges of Gaza city. Electricity and water are still major problems for all Gazans. I am still operating a generator to be able to write those messages in minutes! Mobile phones are paralyzed and land telephones are static or distorted and other times, it is clear! An air raid nearby minutes back; we do not know where it was but it was so frightening. They hit a nearby building! Its three building away from me; there are casualties! Israeli aircrafts are throwing down lighting bombs or perhaps it they are lights for military purposes. Israel intercepted Al-Aqsa satellite channel several times. They broadcasted anti-Hamas material. I will be back if could!</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Heute fand eine Bodenoffensive statt. […] Viele Zivilisten starben in den Bombardements des Stadtrandes von Gaza-Stadt. Elektrizität und Wasser sind immer noch ein wesentliches Problem in Gaza. Ich betreibe immer noch einen Generator, um diese Nachrichten in wenigen Minuten zu schreiben. Handys sind blockiert und Festnetztelefone sind mal verzerrt und mal klar. Ein Luftschlag in der Nähe vor wenigen Minuten, wir wissen nicht, wo es war, aber es war so erschreckend. Sie haben ein Gebäude in der Nähe getroffen! Es ist drei Gebäude weit weg von mir und es gibt Opfer! Israelische Flugzeuge werfen Lichtbomben ab, vielleicht um Licht für militärische Zwecke zu machen. Israel hat den Satellitenkanal von Al-Aqsa einige Male abgefangen. Sie senden Anti-Hamas Material. Ich werde mich wieder melden, wenn ich kann.</p>
</div>
<p>Natalie Abou Shakra, eine libanesische Aktivistin bloggt auch bei <em><a href="http://gaza08.blogspot.com/2009/01/natalie-abou-shakra-its-terror-we-are.html">Moments of Gaza</a></em> [en]:</p>
<blockquote><p>they&#39;re using new weaponry &#8230; very frightening&#8230; as it goes through the air&#8230; you hear it very close to you&#8230; it&#39;s going to come, <em>it&#39;s going to kill me, now now now</em>&#8230; that&#39;s what you think of&#8230; it&#39;s terrifying&#8230; i admit not to care&#8230; i have gotten used to the old weaponry&#8230; now i have to get used to this one too&#8230; i cannot describe in words to you the extent of its terror&#8230; like a rocket being projected onto you&#8230; and the sound&#8230; the sound of a plane in the air coming towards you&#8230; magnifying its sound the closer it gets&#8230; then it passes above our heads&#8230; we are all on the floor</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>sie benutzen neue Waffen…sehr Furcht erregend… wie es durch die Luft fliegt… man hört es sehr nah … es wird kommen, es wird mich umbringen, jetzt jetzt jetzt &#8230; das ist, was man denkt &#8230; es ist entsetzlich &#8230; ich gebe zu, dass ich mich nicht darum kümmere &#8230; ich habe mich an die alten Waffen gewöhnt … jetzt muss ich mich an die neue gewöhnen … ich kann euch das Ausmaß dieses Terrors nicht mit Worten beschreiben … wie eine Rakete, die auf dich gerichtet wird &#8230; und die Geräusche &#8230; die Geräusche der Flugzeuge in der Luft, die auf einen zukommen &#8230; das Geräusch vergrößernd je näher es kommt &#8230; dann fliegt es über unseren Köpfen vorbei &#8230; wir liegen alle auf dem Boden</p>
</div>
<p>Laila El-Haddad, deren Eltern in Gaza leben, schreibt in ihrem Blog <em><a href="http://a-mother-from-gaza.blogspot.com/2009/01/israeli-terrorizing-civlians-with.html">Raising Yousuf and Noor</a></em> [en]:</p>
<blockquote><p>We&#39;ve heard about the flyers the Israeli army is littering Gaza with - telling people Hamas is to blame for their woes, not their f-16s and cluster bombs. Now, they have taken to robo-calling the citizens of Gaza a la Hilary Clinton, at all times of the night and day. My father has received a number of calls – including one as we finished another CNN interview, and we were on skype. He tried to put the phone on speaker for me. The rough translations: &#8220;urgent message: warning to the citizens of Gaza. Hamas is using you as human shields. Do not listen to them. Hamas has abandoned you and are hiding in their shelters. Give up now&#8230;&#8221;</p>
<p>He hung up in disgust, not wanting to hear the rest. The army has also been calling people to let them know their houses will be targeted. People have stopped answering their phones now, and do not take calls from unknown numbers from fear.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir haben von den Flyern gehört, die Israel in Gaza verteilt – sie erklären den Leuten, dass Hamas für ihr Leid verantwortlich gemacht werden muss, nicht ihre F16s und Streubomben. Jetzt greifen sie auch zu elektronischen Anrufen, welche die Einwohner Gazas (wie bei Hilary Clinton) zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen. Mein Vater hat schon eine Menge von Anrufen erhalten – auch einen nachdem wir unser CNN Interview beendet hatten und uns über Skype unterhielten. Er versuchte den Hörer für mich an das Mikrofon zu halten. Eine grobe Übersetzung: „dringende Botschaft: Warnung an die Einwohner Gazas. Hamas benutzt Sie als menschliches Schild. Hören Sie nicht auf sie. Hamas hat Sie verlassen und versteckt sich in seinen Schutzräumen. Geben Sie jetzt auf …“</p>
<p>Er legte angewidert auf, er wollte den Rest nicht hören. Die Armee hat auch Leute angerufen und ihnen mitgeteilt, dass ihr Haus ins Visier genommen wird. Die Leute gehen jetzt nicht mehr ans Telefon und nehmen aus Angst keine Anrufe von unbekannten Nummern an.</p>
</div>
<p>Sharon ist ein Aktivist, der im Blog <em>Tales to Tell</em> schreibt. Wie viele internationale Aktivisten in Gaza, sie tut was sie kann, um den <a href="http://talestotell.wordpress.com/2009/01/04/jabalia-6pm-sat-til-sun-midday/">Rettungskräften</a> [en] zu helfen:</p>
<blockquote><p>7.30: Ambulances called out. We are unable to pass a huge crater in the road into which a car has already nosedived. Taking the long way round, we collect a man in traditional dress, in his 60s, from what seems to be his family farm. He is bleeding from the face and very frightened. On the way to Karmel Adwan hospital a particularly close explosion rocks the van. I mustn’t have jumped enough, because the driver mimes “did you hear that?” to me. I am beginning to realise Palestinians are fond of rhetorical questions, such as “how do you find Gaza at the moment?”<br/><br />
[…]<br/><br />
10.55: We leave Al Shifa to head back to the Jabalia Centre. There is coffee. Mo makes a coffee sandwich, which is just weird. There is a pause in the calls. Hassan asks me about my book, “Nature Cure”; I explain it is about an ecologist’s route out of depression. “People get depressed in the West?” he asks in surprise. Understanding how implausible that must sound right now, I say that many people get caught up in a life that mainly holds work and buying stuff, and without some sort of meaning - religion, or the dream of your land being free, or something like that, people can get very lost.<br/><br />
“Actually Israel is trying to force us into a meaningless life like this,” he says. “Like, sometimes I feel that all that really matters to me right now is a kilo of gas. I built a stove for my family and I feel like I did something amazing.” </p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>
7.30: Rettungswagen werden gerufen. Wir können nicht an einem riesigen Krater in der Straße vorbei, in welchen schon ein Auto hineingefahren ist. Auf dem Umweg, den wir nehmen müssen, sammeln wir einen etwa 60-jährigen Mann in seiner traditionellen Kleidung von dem Hof seiner Familie auf. Er blutet im Gesicht und ist sehr ängstlich. Auf dem Weg zum Krankenhaus Karmel Adwan eine erschüttert sehr nahe Explosion den Wagen. Die Erschütterung scheint nicht groß genug gewesen zu sein, denn der Fahrer fragte mich „hast du das gehört?“. Ich beginne zu verstehen, dass Palästinenser gern rhetorische Fragen stellen, wie zum Beispiel „wie findest du Gaza im Moment?“<br />
<br/><br />
[…]<br/><br />
10.55: Wir verlassen Al Shifa [Krankenhaus in Gaza] und fahren zurück zum Jabalia Zentrum. Dort gibt es Kaffee. Mo macht ein Kaffee-Sandwich, was wirklich merkwürdig ist. Es gibt eine kleine Pause zwischen den Alarmsignalen. Hassan fragt mich über mein Buch, „Nature Cure“. Ich erkläre ihm, dass es um einen ökologischen Weg aus der Depression geht. „Werden Menschen im Westen depressiv?“ fragt er überrascht. Ich verstehe, wie unglaubwürdig das jetzt klingen muss, und erkläre, dass viele Menschen in einem Leben gefangen sind, dass hauptsächlich aus Arbeit und Konsum besteht, und ohne eine Bedeutung, wie eine Religion, oder den Traum, dass dein Land frei ist oder etwas ähnliches können sich die Menschen sehr verlieren.<br/><br />
„Israel versucht uns in ein bedeutungsloses Leben wie das zu zwingen.“ sagt er. Zum Beispiel fühle ich mich manchmal so, dass alles was in dem Moment wirklich wichtig ist für mich ein Kilo Gas ist. Ich habe für meine Familie einen Ofen gebaut und ich fühle mich, als hätte ich etwas großartiges getan.“</p>
</div>
<p>In einem anderen Beitrag <a href="http://talestotell.wordpress.com/2009/01/05/sun-4-jan-6pm-mon-5-jan-5pm/">erzählt sie</a> [en]:</p>
<blockquote><p>We asked the Jabalia Red Crescent admin person how much of the emergency calls Israel is not letting them go to. These are in areas where co-ordination must be made with the invading forces via the Red Cross to enter. He said they are not being allowed to attend to about 80% of the calls from the north, covering the Beit Lahia, Beit Hanoun, and Jabalia area. Shall I repeat that? 80%. Eight of ten people calling for help are being prevented from receiving it.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Wir fragten die Verwaltungsmitarbeiter des Roten Halbmondes in Jabalia, zu wie vielen der Notrufe die Israelis sie nicht gehen lassen. Diese sind in den Gebieten, wo die Koordinierung mit der einmarschierenden Armee über das Rote Kreuz laufen muss, um sie zu betreten. Er sagte, ihnen wird nicht erlaubt auf etwa 80% der Notrufe aus dem Norden zu reagieren, das betrifft Beit Lahia, Beit Hanoun und Jabalia. Soll ich das wiederholen? 80%. Es wird verhindert, dass acht von zehn Menschen die um Hilfe rufen, diese nicht erhalten.</p>
</div>
<p>Die kanadische Aktivistin, Eva Bartlett, schreibt im Blog <em><a href="http://ingaza.wordpress.com/2009/01/05/its-really-hard-to-post-from-here/">In Gaza</a></em> [en]:</p>
<blockquote><p>The numbers slaughtered and injured are so high now – 521 and 3,000 as of this morning, Gaza time — that sitting next to a dead or dying person is becoming normal.  The stain of blood on the ambulance stretcher pools next to my coat, the medic warning me my coat may be dirtied.  What does it matter? The stain doesn’t revolt me as it would have, did, one week ago.  Death fills the air, the streets in Gaza, and I cannot stress that this is no exaggeration. Back in Gaza city briefly, after a day and night again with the medics, I’ll try to summarize, though there is too much to tell, too much incoming news, and it’s too hard to reach people, even those just a kilometer away. Before dropping me off, the medics had gone to different gas stations, searching for gas for the ambulances.  Two stations, no luck.  Some at a final source fills their tanks. The absence of gas is critical. So is the absence of bread, which goes on, the lines longer than ever yet. A text tells me (at this point I have to rely on news from phone and text messages, when reception is available) that the UN says 13,000 have been displaced since these attacks, that 20% of the dead are women and children, 70 % are without drinking water.  There are many more facts to sober one drunk on apathy, but I can’t source or share them now.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Die Anzahl der abgeschlachteten und verletzten ist jetzt so hoch – 521 und 3.000 heute Morgen, nach Gaza-Zeit - so dass es normal geworden ist, neben einer toten oder sterbenden Person zu sitzen. Die Blutlache auf der Tragbahre des Krankenwagens staut sich an meiner Jacke, der Sanitäter weist mich darauf hin, dass meine Jacke schmutzig wird. Was macht das schon? Der Fleck ekelt mich nicht an, wie er das letzte Woche getan hätte, getan hat. Tod füllt die Luft, die Straßen in Gaza und ich kann nicht betonen, dass dies keine Übertreibung ist. Kur zurück in Gaza, nach einem Tag und einer Nacht auswärts mit den Sanitätern, versuche ich zusammenzufassen, obwohl es zu viel zu erzählen gibt, zu viele eintreffende Nachrichten, und es ist schwer Leute zu erreichen, selbst wenn sie nur einen Kilometer entfernt sind. Bevor sie mich absetzten, fuhren die Sanitäter zu verschiedenen Tankstellen auf der Suche nach Benzin für den Krankenwagen. Zwei Tankstellen, kein Glück. Ein bisschen Glück an der letzten Quelle füllt ihren Tank. Das Fehlen von Treibstoff ist kritisch. So wie das Fehlen von Brot, was immer weiter geht, die Schlangen sind länger als jemals zuvor. Ein Text sagt mir (jetzt beziehe ich mich auf Nachrichten, die ich per Telefon oder Textnachricht erhalte, wenn es möglich ist), dass die UN sagt, 13.000 Menschen seien vertrieben, dass 20% der Toten Frauen und Kinder seien, 70% seien ohne Trinkwasser. Es gibt so viel mehr Tatsachen die einen ernüchtern, wenn man betrunken vor Apathie ist, aber ich sie jetzt nicht belegen oder teilen.</p>
</div>
<p>Safa Joudeh schreibt in <em><a href="http://lamentations-gaza.blogspot.com/2009/01/catastrophe-in-gaza-live-report.html">Lamentations-Gaza</a></em> [en]:</p>
<blockquote><p>Israel has come into our homes, is fighting us in our streets and is expressing its brutality against us in full force. How do we react? All Palestinian factions have united and are out facing the enemy, using all the military capabilities that they collectively have. Although these capabilities are incomparable to the military strength exerted by Israel, yet it has made us more certain than ever that Palestinians will fight to the very end to protect their own. It has shown us that resistance, courage and love are an integral part of the Palestinian identity that will never change despite all the hardships we endure. It has given us a moral boost, which comes at a time when we need it most. […] It&#39;s hard even to remember a time when basic necessities such as food, water, warmth and daylight weren&#39;t a luxury. At this point, bare human instinct is at work, the need to protect your loved ones, the need to ensure shelter and the instinct of fight or flight. We have fled for too long, Gaza is our last refuge and our home after we were displaced from what is now called Israel. All this happened but 60 years ago. What more could they want? We have nowhere left to go. Now is a time when all forms of resistance are legitimate. They have disregarded every single international law there is. So now is the time to fight.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Israel ist in unsere Häuser gekommen, kämpft in unseren Straßen und drückt seine Brutalität gegen uns mit voller Gewalt aus. Wie wir reagieren? Alle palästinensischen Gruppen haben sich vereinigt und sind draußen und stehen dem Feind gegenüber, sie nutzen alle militärische Möglichkeiten, die sie zusammen haben. Obwohl diese Möglichkeiten nicht mit der militärischen Stärke, welche Israel ausübt, verglichen werden kann, hat es uns stärker als zuvor überzeugt, dass die Palästinenser bis zum bitteren Ende kämpfen werden, um das Ihre zu beschützen. Es hat uns gezeigt, dass Widerstand, Mut und Liebe ein wesentlicher Bestandteil der palästinensischen Identität sind, die sich niemals ändern wird trotz der Not, die wir erdulden müssen. Es hat uns moralischen Auftrieb gegeben zu einem Zeitpunkt an dem wir es am meisten brauchen. […] Es ist schwer sich an eine Zeit zu erinnern, in der Grundbedürfnisse, wie Lebensmittel, Wasser, Wärme und Tageslicht kein Luxus waren. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die nackten menschlichen Instinkte am Werk, das Bedürfnis die geliebten Menschen zu schützen, das Bedürfnis einen Schutzraum zu finden und der Instinkt zu kämpfen oder zu flüchten. Wir sind zu lange geflüchtet, Gaza ist unsere letzte Zuflucht und unser Zuhause, nachdem wir vertrieben wurden aus einem Gebiet, was jetzt Israel genannt wird. All dies passierte vor etwa 60 Jahren Was könnten sie noch wollen? Wir können nirgends mehr hin. Jetzt ist eine Zeit, in der alle Formen des Widerstandes legitim sind. Sie haben jedes internationale Gesetz, welches es gibt, missachtet. Jetzt ist die Zeit zu kämpfen.</p>
</div>
<p><em>RafahKid</em> hat eine <a href="http://rafahkid.blogspot.com/2009/01/is-real-target-hamas-rule.html">Bitte</a> [en]:</p>
<blockquote><p>Please&#8230;before everyone in Gaza is dead&#8230;perhaps try to understand that Hamas is a symptom&#8230;.not a cause&#8230;.the Occupation is the cause&#8230;.the lack of a settlement for the forcible removal of people from their land&#8230;.this is the cause&#8230;Hamas is a symptom&#8230;.and the US doesn&#39;t like governments it doesn&#39;t choose. No electricity&#8230;no outgoing calls. Darkness and it&#39;s raining fire. The children are screaming.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Bitte … bevor jeder in Gaza tot ist &#8230; vielleicht versucht ihr zu verstehen, dass Hamas ein Symptom ist &#8230; keine Ursache &#8230; die Besatzung ist die Ursache &#8230; der Mangel einer Siedlung für die erzwungene Entfernung von Menschen von ihrem Land &#8230; das ist eine Ursache &#8230; Hamas ist ein Symptom &#8230; und die USA mag keine Regierung, die sie nicht ausgewählt hat. Kein Strom … keine Anrufe nach draußen. Dunkelheit und es regnet Feuer. Die Kinder schreien.</p>
</div>
<p><em>Mutasharrid</em> (‚Obdachloser’ oder ‚Landstreicher’) ist in Khan Younis und ist <a href="http://motshard.blogspot.com/2009/01/13.html">wütend</a> [ar]:</p>
<div class="arabic">
<p>سُئلت بالأمس عن المساعدات إن كانت تدخل إلى غزة فعلا أو هو &#8220;حكي جرايد&#8221; وإمتنعت عن الرد لأن الجواب واضح كوضوح صوت غارة الـF16 هذه اللحظة - ما علينا ، المساعدات دخلت إلى غزة وربما بأعداد كبيرة في أول أيام وتوقفت منذ يومين بحجة بدء العملية البرية ، لكن .. لمَ يُعوّل كثيرا على هذا الأمر ؟ ، أقصد كيف نجح الإعلام بتصوير قضية غزة على أنها قضية كيان محاصر جائع يبحث عن طعام ومساعدات &#8220;إنسانية&#8221; لا تليق بكلاب ! عندما سألته لصديقي قال لي &#8221; العرب كشخص يطلق النار على كلب ويرمي له بقطعة لحم ! &#8220;</p>
<p>غزة لا تبحث عن إسبرين لجرحها الراعف يا أصدقاء ، غزة لا تبحث عن ضمادة بالية لنزيفها المستمر ، ما يؤلم غزة بل يقتلها أكثر من الصواريخ هو أصواتهم ، أصوات كل شخص يرتدي بدلة رسمية وربطة عنق ويتحدث عن غزة ، تودّ لو تصرخ بوجههم قبل الطائرات : توقفوا .. صوتكم جارح وألعن حِدّة من صمتكم ، فإصمتوا .. رحمة بنا ، إصمتوا قليلا ..
</p>
</div>
<div class="translation">
<p>Ich wurde gestern gefragt, ob die Hilfe für Gaza wirklich reinkommt, oder ob das nur „Zeitungsgeschwätz“ sei. Ich weigerte mich, zu antworten, denn die Antwort ist klar, so klar wie der Klang des F16 Angriffes gerade jetzt. Ist doch egal, die Hilfe kam nach Gaza, vielleicht in großen Mengen in den ersten Tagen, aber hörte auf vor zwei Tagen mit dem Beginn der Bodenoffensive, wie auch immer, das zählt hier nicht viel! Ich meine, wie haben es die Medien geschafft den Fall Gaza darzustellen als den einer hungrigen Person unter Besatzung, die nach Essen und „humanitärer“ Hilfe sucht, die eines Hundes nicht wert ist?! Als ich meinen Freund fragte, sagte er: „Die Araber sind wie eine Person, die auf einen Hund schießt und ihm gleichzeitig ein Stück Fleisch hinwirft!“</p>
<p>Gaza sucht nicht nach einem Aspirin für seine blutende Wunde, meine Freunde, Gaza sucht keinen Verband für seinen ständigen Blutverlust. Was Gaza verletzt, tötet wirklich mehr als die Raketen, es sind ihre Stimmen: die Stimmen aller Personen, die Anzug und Krawatte tragen und über Gaza sprechen. Man wünschte sich, man könnten ihnen vor dem Flugzeug ins Gesicht brüllen: „Stop! … Eure Stimmen verletzen und sind verdammt viel schärfer als euer Schweigen, also schweigt &#8230; Habt Mitleid mit uns, schweigt für eine kleine Weile…”</p>
</div>
<p><em>Exiled</em> (المنفي) sagt <a href="http://nostaliga.blogspot.com/2009/01/off.html">einfach</a> [en]:</p>
<blockquote><p>I am off till the end of this Massacre<br/><br />
		Pray 4 us</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Ich bin weg bis zum Ende dieses Massakers. Betet für uns.</p>
</div>
<p>Ein Blog namens <em><a href="http://gazaeng.blogspot.com/">Harm to civilians during the fighting in Gaza and Southern Israel</a> [en]</em> wurde von israelischen Menschrechtsgruppen eingerichtet, um die Ereignisse, welche nicht von den Medien abgedeckt werden, zu dokumentieren.</p>
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