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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Malgorzata Porzezynska</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
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		<title>Syrien: 25 Tote im Gefängnis von Sednaya</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 17:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Syrian Human Rights Committee (SHRC) (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen protestiert, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d0/3620.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Das Syrian Human Rights Committee (SHRC)</a> (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7491422.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');">protestiert</a>, doch die Reaktion der syrischen Polizei eskalierte. Die Beamten schossen auf die unbewaffneten Gefangenen, wodurch es zu Toten und Verletzten kam, deren genaue Anzahl noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Die <em><a href="http://www.sana.sy/eng/21/2008/07/06/182756.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sana.sy');">syrische Nachrichtenagentur SANA</a></em> veröffentlichte derweil eine <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7492120.stm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.bbc.co.uk');"><em>Stellungnahme</em></a> der Behörden, wonach in dem Gefängnis „die Ruhe wieder hergestellt wurde“, nachdem es durch „Terroristen“ und „Extremisten“ zu „Aufständen“ gekommen sei.</p>
<p>Syrische Blogger im Land und in der Diaspora reflektieren das tragische Ereignis. <a href="http://ahmadblogs.net/saydnaya" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/ahmadblogs.net');"><em>Ahmad</em></a> (Ar), der aus Syrien bloggt, listet die Namen derer auf, die ihr Leben verloren haben, als die syrische Polizei auf die wehrlosen Gefangenen schoss:</p>
<p>1- Zakariya Affash.</p>
<p>2- Mohammad Majawish.</p>
<p>3- Abdelbaqi Khattab.</p>
<p>4- Ahmad Shalaq.</p>
<p>5- Khaled Bilal.</p>
<p>6- Moayad Al Ali.</p>
<p>7- Muhannad Al Omar.</p>
<p>8- Khodar Alloush.</p>
<p>9- Mahmud Abu Rashed.</p>
<p><em>Ahmad</em> versichert, dass die Gefangenen keine Waffen trugen, als sie die Kontrolle über das Gefängnis übernahmen und dass sie sich nach Verhandlungen mit der Polizei ergaben. Er erwähnt weiterhin, dass die Neuigkeit verbreitet wurde, dass Verwandte der Gefangenen gestern Abend (06.07.2008, Anm. d. Übers.) ihre Söhne, Ehemänner und Angehörigen im Gefängnis besuchen durften, was aber noch nicht bestätigt wurde.</p>
<p>Im Gegensatz zu Webseiten von Menschenrechtsgruppen, die politische Gründe hinter den Protesten sehen, beschließt <em>Ahmad</em> seinen Post mit einer Erklärung zu den wahren Gründen für diesen zweiten Protest in dem syrischen Gefängnis:</p>
<blockquote><p>“ الهدف منها تحسين الخدمات و الحد من الاكظاظ المفرط ، و تقليل جولات التعذيب الذي يعاني منه السجناء الإسلاميون بكثرة كما يُشاع في الفترة الأخيرة. بالمناسبة : المدوّن السوري طارق بياسي معتقل في هذا السجن ، سجن صيدنايا ، نسأل الله أن يحميه و يحفظه“</p></blockquote>
<div class="translation">
<p>„Der Grund war die Forderung nach verbesserten Bedingungen in den Gefängniszellen, weniger überfüllten Zellen und ein Protest gegen Folter, unter der die „islamistischen“ Gefangenen zu leiden haben&#8230; Übrigens, in demselben Gefängnis ist auch der syrische Blogger <a href="http://freetariq.org/en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/freetariq.org');">Tariq Baiasi</a> inhaftiert. Gott schütze ihn.“</p>
</div>
<p>Blogger <a href="http://gottfriedstutz.blogspot.com/2008/07/what-hell-is-happening-in-seydnaya.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gottfriedstutz.blogspot.com');"><em>Gottfried Stutz</em></a> fordert vom syrischen Regime, die sTötung unbewaffneter Gefangener zu stoppen und alle politischen Gefangenen freizulassen:</p>
<blockquote><p>„Anstatt den Präsidenten und einen Minister zum Sonnenbaden auf der Place de la Concorde mit Nicolas Sarkozy bei der Parade zum Tag der Bastille zu schicken, hat das syrische Regime die Pflicht, sein Volk über dieses Gefängnis zu informieren, sofort das Töten zu stoppen, faire Gerichtsverhandlungen abzuhalten und alle politischen Gefangenen freizulassen.“</p></blockquote>
<p>Ein weiterer syrischer Blogger, eine der neuen Stimmen auf dem syrischen Blog-Aggregator <a href="http://syplanet.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/syplanet.com');">Syria Planet</a>, ist <a href="http://vexedlevantine.blogspot.com/2008/07/sednaya-massacre.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/vexedlevantine.blogspot.com');"><em>Disaffection</em></a>, dessen erster Kommentar zum Massaker war: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Er erklärt:</p>
<blockquote><p>„Dieser Vorfall muss provoziert worden sein und ist ausgeufert. Die Sicherheitskräfte, die ihn angezettelt hatten verloren aus schierer Inkompetenz die Kontrolle, so dass Verstärkung geholt werden musste, um die Situation um jeden Preis unter Kontrolle zu bringen – um den üblichen Preis.“</p></blockquote>
<p>Als Letztes sehen wir uns an, was ein weiterer anonymer syrischer Blogger, <a href="http://arabiancamel2.blogspot.com/2008/07/bad-day-in-prison.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabiancamel2.blogspot.com');"><em>Jabz</em></a>, zu sagen hat, der das Regime für sein konstantes „Versagen“ rügt:</p>
<blockquote><p>„Eine schreckliche Sache, Schande über die Regierung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung dieses Jahr versäumt hat, das Nötige zu tun, genauso wie bei Kämpfen zwischen zwei Glaubensrichtungen in Hama zu Beginn des Jahres.“</p></blockquote>
<p>Es sollte erwähnt werden, dass dies der zweite Protest von Insassen des Gefängnisses in Sednaya gegen ihre schrecklichen Haftbedingungen innerhalb von zwei Monaten ist.</p>
<p>Familien der Gefangenen haben an den syrischen Präsidenten appelliert, die abscheuliche Behandlung unbewaffneter Zivilisten zu stoppen und über das Schicksal ihrer Verwandten in Kenntnis gesetzt zu werden.</p>
<p>Dieses zweite Massaker fällt zusammen mit dem 27. Jahrestag des Massakers im Gefängnis von Tadmur (Palmyra). <a href="http://www.shrc.org/data/aspx/d3/3243.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shrc.org');">Hier</a> gibt es weitere Informationen.</p>
<p>Mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.</p>
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		<title>Iran: Umweltaktivisten in Aktion und Bildern</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/06/12/iran-umweltaktivisten-in-aktion-und-bildern/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Farsi]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltblogs sind eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Natur und Umwelt des Irans sowie ihrer Probleme und Herausforderungen. Grüne Blogger beteiligen sich aktiv an Kampagnen zum Schutz von Natur und Tieren. Sie veröffentlichen Artikel, Geschichten und Fotos und organisieren Konferenzen und Demonstrationen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Umweltaktivismus im Iran durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umweltblogs sind eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Natur und Umwelt des Irans sowie ihrer Probleme und Herausforderungen. Grüne Blogger beteiligen sich aktiv an <a href="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2007/08/flamingo.jpg">Kampagnen zum Schutz</a> von Natur und Tieren. Sie veröffentlichen Artikel, Geschichten und Fotos und organisieren Konferenzen und Demonstrationen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Umweltaktivismus im Iran durch die Augen von Bloggern im letzten Jahr.</p>
<p>Hier sind einige Fotos von künstlerischen Aktivitäten zum Protest gegen die Zerstörung der Natur und gegen Tierjagd.</p>
<p><strong>Kunst und Umwelt</strong></p>
<p><em>Mojgan Jamshidi</em> hat einige Fotos eines kürzlich in der nordiranischen Stadt Noshahr stattgefundenen Kunstfestivals <a href="http://jamshidi6.blogfa.com/post-320.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/jamshidi6.blogfa.com');">veröffentlicht</a> [fa]. Die Fotos wurden von Ahmad Nadalyan und Raheleh Zomorodnya gemacht:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart1.jpg" alt="null" /></p>
<p>Einige protestierten gegen die Haltung von Tieren in Käfigen:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart2.jpg" alt="null" /></p>
<p>oder gegen Tierjagd:</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greenart3.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Protest </strong></p>
<p><em>Hamnahad</em> hat Bilder von Demonstranten <a href="http://hamnahad.blogfa.com/post-471.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hamnahad.blogfa.com');">veröffentlicht</a> [fa], die gegen die Anwesenheit eines italienischen Zirkus in Teheran im vergangenen Januar demonstrierten. Sie trugen Fotos von mehreren Tieren in Ketten mit Slogans wie &#8220;Liebt uns in Freiheit, nicht in Ketten&#8221; oder &#8220;In Gefangenschaft Geborene wollen nicht leben&#8221;.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greencircus.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Warnung</strong></p>
<p>In seinem Blog <a href="http://www.darvish100.blogfa.com/post-867.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.darvish100.blogfa.com');">schreibt</a> [fa] <em>Mohammad Darvish</em> über eine Konferenz zum Bau großer Staudämme, die Folgen und Alternativen, an der er auch als Redner teilnahm.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greendam.jpg" alt="null" /></p>
<p><em>Jamshidi</em> <a href="http://jamshidi6.blogfa.com/post-317.aspx" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/jamshidi6.blogfa.com');">zeigt</a> [fa] die negativen Auswirkungen eines Staudamms im Iran, wo der <a href="http://library.witpress.com/pages/PaperInfo.asp?PaperID=15572" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/library.witpress.com');">Urumiyeh-See</a> im Nordwesten des Landes zu einem Salzsee geworden ist und die Tiere verendet sind.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greendam2.jpg" alt="null" /></p>
<p><strong>Aktionen</strong></p>
<p><em>Grey Wolf</em> <a href="http://thegraywolf.persianblog.ir/post/179" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thegraywolf.persianblog.ir');">zeigt</a> [fa] Menschen beim gemeinsamen Pflanzen von Bäumen für eine bessere Zukunft.</p>
<p><img src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/06/greentrees.jpg" alt="null" /></p>
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		<title>Ägypten: Ein Streik rüttelt auf</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/07/agypten-ein-streik-ruttelt-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ägypten wurden am Sonntag um die 500 Menschen verhaftet, als die Polizei einen Generalstreik gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.
Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks Facebook verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ägypten wurden am Sonntag um die <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=a47Lg9rBLPFA&amp;refer=home" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bloomberg.com');">500 Menschen verhaftet</a>, als die Polizei einen <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/05/egypt-gears-up-for-a-general-strike-sunday/">Generalstreik</a> gegen steigende Lebenskosten und für bessere Löhne niederschlug.</p>
<p>Während Informationen über den Streik mittels einer riesigen Welle an SMS, E-Mails und des beliebten sozialen Netzwerks <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=9973986703" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook</a> verbreitet wurden, hielten Blogger und Internetaktivisten die Welt Minute für Minute über den ganzen Tag hinweg über Verhaftungen und die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden.</p>
<p>Der Streik, der in ganz Ägypten stattfand, spaltete die Meinungen zwischen denen, die seinen Erfolg bestätigten und anderen, die seinen Abbruch oder sogar sein Scheitern bekannt gaben. Viele Menschen nahmen von Zuhause aus an dem Ereignis teil und mieden den Sandsturm, der an dem Tag aufkam, oder weil sie einfach die befürchteten gewalttätigen Zusammenstöße auf den Straßen fürchteten.</p>
<p>Zeugen berichteten von wenig Verkehr auf den Straßen, die von Polizeiautos gesäumt und voller Polizisten in Zivil waren. Den ganzen Tag über kamen neue Meldungen auf Twitter, Facebook und Blogs über Verhaftungen von Protestierenden, Politikern und Bürgern, inklusive Bloggern.</p>
<p><a href="http://news-lab.net/blog/2008/04/06/what-happened-in-the-strike-today/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news-lab.net');"><em>SA</em></a> schreibt, „was während des heutigen Streiks passiert ist“:</p>
<blockquote><p>„Ich komme gerade nach einem langen Tag nach Hause. Und ich wurde fast verhaftet. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hörten nicht auf, die Aktivisten zu behelligen und anzugreifen.<br />
Seit gestern Abend verhaften sie viele Aktivisten, auch heute noch.<br />
Ich war seit 11 Uhr vormittags am Tahrir Square und dort waren so viele Soldaten und Sicherheitsleute in zivil. Sie belästigten jeden, fragten nach Personalien und versuchten, uns wegzuschieben.<br />
Drei junge Studentinnen der American University in Cairo (AUC) nutzten Brote als Symbol für ihren Protest, was den Sicherheitsleuten nicht passte. Viele Soldaten attackierten die jungen Frauen.<br />
Eine Frau mit zwei Kindern versuchte, den Studentinnen zu helfen, aber sie wurde von der Polizei festgenommen.<br />
Die zwei kleinen Jungen standen allein da und weinten, weil ihre Mutter weg war.<br />
Am Tahrir Square wurden auch einige Frauen verhaftet. Sie wurden von Polizisten eingekreist, aber ich und andere AUC-Studenten blieben außerhalb dieses Kreises und forderten die Polizisten auf, sie freizulassen. Wir bewegten uns nicht, bis sie frei waren.“</p></blockquote>
<p>Sie fügt hinzu:</p>
<blockquote><p>„Im Stadtzentrum vor dem Juristenverband sah ich, wie die Leute auf der Straße sich der Demonstration in dem Gebäude anschlossen. Wir riefen draußen auf der Straße: „Nieder mit Hosni Mubarak“, aber Dutzende Soldaten rannten mit Schlagstöcken hinter uns her und versuchten, uns anzugreifen. Ich filmte mit meiner Kamera, als ein Polizist mich festnahm und meine Kamera und mein Handy konfiszieren wollte. Aber Gott sei Dank kam ein französischer Journalist und sagte, ich sei seine Assistentin, so dass ich nach einer Diskussion von 15 Minuten gehen konnte.<br />
Bis jetzt haben sie mehr als 100 Menschen verhaftet. Aber viele Ägypter nahmen am Streik teil, indem sie zuhause blieben.<br />
Die Botschaft des Regimes war eindeutig: „Keine freie Meinungsäußerung“.<br />
Ich frage mich, wo Mubarak, der Diktator, sich heute versteckt hat.<br />
Die Polizei war heute sehr aggressiv, aber wir haben bis zum Ende standgehalten. Für mich ist der heutige Tag ein Sieg gegen Korruption, Misshandlung, Folter und Diktatur.“</p></blockquote>
<p><a href="http://arabist.net/arabawy/2008/04/06/police-abort-mahalla-strike/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/arabist.net');"><em>Hossam El Hamalawy</em></a> und <a href="http://www.sandmonkey.org/2008/04/06/the-game-is-on/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sandmonkey.org');">Sandmonkey</a> gaben regelmäßige Updates, aber der Star des Tages war ein <a href="http://6april08.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/6april08.blogspot.com');">neuer Blog</a> [ar], der von Aktivisten eingerichtet wurde, die die Menschen dazu aufriefen, ihre Geschichten, Fotos und Videos einzusenden, die die Ereignisse des Tages dokumentieren. <em><a href="http://tadamonmasr.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tadamonmasr.wordpress.com');">Tadamon Masr</a></em> bot seinen Lesern ebenfalls regelmäßige Updates über das Geschehen des Tages. Während dieser Beitrag geschrieben wurde, wurden beide Blogs noch aktualisiert.</p>
<p><a href="http://stranger2day.blogspot.com/2008/04/httpnews.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/stranger2day.blogspot.com');"><em>Ghariba</em></a> hat genaue Details der Ereignisse aufgeschrieben, BBC Arabic zitiert und Videos der Zusammenstöße in El Mahala beigefügt, wo sich die Textilfabriken und das Herz des Streiks befanden – chaotische Szenen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iBp6HSxtZo0&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die BBC-Korrespondentin Azza Muhiydin zitierte die Sicherheitskräfte, die von 207 Verhafteten in Kairo, Giza, Alexandria, Al Buhaira und Qana sprechen. Unter ihnen sind Mitglieder von Al Ghad, Al Nasseri, Al Tajamua’ und der Kifaya-Bewegung sowie der Generalsekretär der Arbeiterpartei Magdi Ahmed Hussain.</p></blockquote>
<p>In Mahala standen die Ereignisse wörtlich in Flammen. Anders als bei den friedlichen Demonstrationen in den Großstädten wie Kairo, die von Verhaftungen und gelegentlichen Belagerungen von der Bereitschaftspolizei wie z. B. vor dem Juristenverband verdorben wurden, gab es in Mahala gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten und der Polizei. Zeugen bestätigten auch, dass zwei Personen umgekommen seien, darunter ein 9-jähriges Kind. Es gab keinen Strom, eine Tankstelle stand in Flammen und in einige Geschäfte wurde eingebrochen.</p>
<p><em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/04/mahla-on-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">Zeinobia</a> </em>schreibt in ihrem Bericht „Mahala in Flammen“:</p>
<blockquote><p>„Das großartige Mahala steht zurzeit in Flammen. Alle Straßen zur wichtigsten Stadt für die Textilindustrie im Nahen Osten sind gesperrt und sogar Züge werden in andere Städten des nördlichen Deltas umgeleitet.<br />
Wir bekamen die ersten Meldungen um ca. 18 Uhr, dass Mahala wörtlich in Flammen steht. Jemand schickte eine E-Mail mit den Fotos in der Diapräsentation unten und beschrieb die Stadt als das ägyptische Gaza.<br />
Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein – es kam zu schlimmen Verletzungen. Die Lage uferte aus, als zwei Menschen getötet wurden und zu den ersten Märtyrern des 6. April wurden, die ich nie vergessen werde. Das erste Opfer war ein 20-jähriger Mann und das zweite ein 9-jähriger Junge. „Merkwürdigerweise wurde heute in Gaza auch ein Junge getötet!!“ Ja, es ist leider wahr.<br />
Die Menschen wurden wütend, mehr Zusammenstöße. Leider waren diejenigen, die in die Kämpfe verwickelt waren, Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Es wurden Waffen wie die regionalen Kurzschwerter benutzt. In den Straßen loderten Feuer.<br />
Jetzt ist die Stadt von Sicherheitskräften belagert.“</p></blockquote>
<p>Trotz der Niederschlagung war eine neue <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=30053505614&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facebook.com');">Facebook-Gruppe</a> gestern Abend aktiv. Darin wurde eine Aufforderung zu einem neuen Streik am 4. Mai veröffentlicht. Der Tag fällt mit dem Geburtstag des ägyptischen Präsidenten zusammen. Die Gruppe hat bis jetzt 1300 Mitglieder angezogen. Dies ist ein Entwurf der ersten Forderungen für den kommenden Streik:</p>
<blockquote><p>1. Am 4. Mai: friedlicher Streik und friedliche Demonstrationen.<br />
2. Niemand soll in der ersten Maiwoche Fleisch kaufen.<br />
3. Die Demonstrationen werden an bestimmten geheimen Orten abgehalten.<br />
4. Wir treffen uns in Moscheen und Kirchen und marschieren dann zu den großen Plätzen und Straßen.</p></blockquote>
<p>Obwohl es noch zu früh ist, den Erfolg des Streiks am 6. April und seiner Auswirkungen zu bestätigen, hat er mit Sicherheit einen Nerv getroffen. Tausende Menschen mobilisierten sich selbst und nutzten freie Internetanwendungen, um Freiheit, Gleichheit, Demokratie und ein ehrenvolles Leben für sich und die nächsten Generationen in Ägypten zu fordern.</p>
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		</item>
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		<title>Meinungsfreiheit zusammengefasst: Indonesien, Saudi-Arabien, Türkei, Jemen</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/06/meinungsfreiheit-zusammengefasst-indonesien-saudi-arabien-turkei-jemen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 16:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Indonesia]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.
1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.
Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes YouTube sperren, da auf der Seite der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Zusammenfassung: 1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“. 2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt. 3. Slide in der Türkei gesperrt. 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</p>
<p><strong>1. Indonesien sperrt YouTube aufgrund des Films „Fitna“.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/youtube-logo.png" alt="" width="132" height="69" align="left" />Die indonesische Regierung hat angeordnet, dass die Internetdienstanbieter des Landes <a href="http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/04/03/indonesia-blocks-youtube" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.theinquirer.net');">YouTube sperren</a>, da auf der Seite der 15-minütige anti-islamische Film „Fitna“ des niederländischen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders zu sehen ist. Wilders ist Vorsitzender der Anti-Einwanderungspartei PVV (Partei für die Freiheit). Einige Provider folgten der Anordnung, aber „Fitna“ konnte noch über andere Anbieter angesehen werden.</p>
<p>„Es wurde ein Brief an Internetanbieter geschickt, in dem sie aufgefordert wurden, Webseiten oder Blogs, die den Film Fitna zeigten, zu sperren (&#8230;) Der Film wurde nicht nur auf YouTube hochgeladen, so dass es im Ermessen der Provider liegt, diese Seiten zu sperren“, wurde ein Beamter des Kommunikations- und Informationsministeriums <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5h5mK2OknjT_uBurhrxBEgVWX8VKg" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afp.google.com');">zitiert</a>.</p>
<p>Indonesien hatte diese Woche bereits einmal <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/04/01/indonesian-threatens-to-block-youtube-avoer-fitna-the-movie/">angedroht</a>, YouTube zu sperren, obwohl das Videoportal den genannten Film entfernt hatte.</p>
<p><strong>2. Saudi-Arabien: Fouad Al Farhans Blog und Freefouad gesperrt.</strong></p>
<p>Der Blog des inhaftierten saudischen Bloggers <a href="http://www.alfarhan.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">Fouad Al Farhan</a> wurde heute in Saudi-Arabien gesperrt. So auch die Seite <a href="http://en.freefouad.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.freefouad.com');">Free Fouad</a>, die Al Farhans Fall gewidmet ist, und der pro-reformistische Blog <a href="http://horiyat.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/horiyat.wordpress.com');">Freedoms</a>. Internetnutzer in Saudi-Arabien, die versuchten, diese Blogs aufzurufen, erwartete die Mitteilung <em>„Gesperrte URL. Lieber Internetnutzer, die von Ihnen aufgerufene Seite ist nicht verfügbar. Wenn Sie der Meinung sind, diese Seite sollte nicht gesperrt sein, klicken Sie bitte <a href="http://www.internet.gov.sa/resources/block-unblock-request/view?set_language=en" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">hier</a>. Für weitere Informationen zu diesem Internetservice in Saudi-Arabien klicken Sie bitte hier: <a href="http://www.internet.gov.sa/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.internet.gov.sa');">www.internet.gov.sa</a>“</em>.</p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/alfarhan-blocked.jpg" alt="" width="500" height="277" /></p>
<p>115 Tage (Stand 05.04.08, Anm. d. Übes.) nach seiner <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2007/12/26/saudi-arabia-free-fouad-update/">Verhaftung</a> am 10. Dezember 2007 ist Fouad Al Farhan noch immer aufgrund einer nicht näher spezifizierten „Verletzung nicht sicherheitsrelevanter Bestimmungen“ in Haft. Am 11. März 2008 veröffentlichte Al Farhans neunjährige Tochter Raghad <a href="http://www.alfarhan.org/archives/181" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alfarhan.org');">auf YouTube eine Videonachricht</a> an ihren Vater: „Papi, ich vermisse dich. Wann kommst du nach Hause?“</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/XH7sflcUGj8&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><strong></strong></p>
<p><strong>3. Slide in der Türkei gesperrt.</strong></p>
<p><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/slide_logo_sm.gif" alt="" width="108" height="40" align="left" /> Ein türkisches Gericht ordnete die <a href="http://timesonline.typepad.com/technology/2008/03/turkey-bans-pop.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/timesonline.typepad.com');">Sperrung</a> des Zugangs zur Seite <a href="http://www.slide.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">Slide</a> an, die verschiedene Anwendungen für soziale Netzwerke entwirft, da sie „Bilder und Artikel beherbergt, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden“.</p>
<p>In einer <a href="http://blog.slide.com/slide_blog/2008/03/note-to-slide-u.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.slide.com');">Nachricht an seine Nutzer in der Türkei</a> teilte Slide mit, dass es die türkische Regierung bereits kontaktierte habe, um die Angelegenheit auf diesem Wege zu klären:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie Slide in der Türkei nutzen, haben Sie wahrscheinlich bereits bemerkt, dass Sie die Seite oder unsere Anwendungen nicht weiter erreichen können (Sie können vielleicht noch nicht einmal diese Nachricht lesen). Die türkische Regierung beschuldigte Slide, „Bilder und Artikel zu beherbergen, die als Beleidigung für Atatürk betrachtet werden,“ den Gründer der Republik.<br />
Wir haben die türkische Regierung kontaktiert, um diese Situation zu lösen und werden Sie über Änderungen auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit versuchen wir unser Bestes, um den Bürgern der Türkei den Zugang zu unserer Webseite und unseren Anwendungen wieder zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.slide.com/static/about" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.slide.com');">eigenen Statistiken</a> werden die Anwendungen von Slide pro Monat von mehr als 143 Mio. Besuchern in über 200 Ländern auf Webseiten wie Facebook, MySpace, Hi5, Orkut und Blogger aufgerufen.</p>
<p><strong> 4. Jemen sperrt die Blog-Plattform Maktoob.</strong></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/04/maktoob-ban-ymn.jpg" alt="" width="323" height="101" /></p>
<p><a href="http://www.maktoobblog.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">Maktoobblog.com</a>, eine der beliebtesten arabischen Blog-Plattformen, wurde kürzlich <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">im Jemen gesperrt</a>. Jemenitische Internetnutzer hatten somit keinen Zugriff mehr auf die über <a href="http://www.maktoobblog.com/allblogs.htm?page=4697" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.maktoobblog.com');">46.960</a> Blogs auf der Seite. Laut MaktoobBlog gibt es auf der Seite zurzeit 1.226 jemenitische Blogs. Sie alle sind aus dem jemenitischen Internet verschwunden.</p>
<p>In der panarabischen Zeitung <a href="http://www.daralhayat.com/society/youth/03-2008/Item-20080323-dcac6d81-c0a8-10ed-017c-43249c45200e/story.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.daralhayat.com');">Al Hayat</a> dementierte Yasser Al-Eimad von der Public Telecommunication Corporation die Sperrung von maktoobblog.com. Aber ein <a href="http://opennet.net/blog/?p=240" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/opennet.net');">Test der OpenNet Initiative</a> bestätigte gestern (am 4. April 2008; Anm. d. Übers.) nach einer technischen Untersuchung, dass der Blog-Anbieter vom Provider <a href="http://www.yemen.net.ye/en/index.php?q=background" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.yemen.net.ye');">Yemennet</a>, einem Anbieter der staatlichen Public Telecommunication Corporation (PTC), gesperrt wurde:</p>
<blockquote><p>Die technische Untersuchung der ONI hat bestätigt, dass der Blog-Anbieter von Yemennet, dem Provider der jemenitischen Regierung, gesperrt wurde. Der Zugang ist zur gesamten Domain maktoobblog.com gesperrt, also zu jedem Blog, der den Anbieter nutzt. Interessanterweise bekommen Internetnutzer, die versuchen, die Seite zu öffnen, die Nachricht, dass ein Netzwerkfehler vorliegt, und nicht die Standardmitteilung über die Sperrung der Seite, die angezeigt wird, wenn man versucht, Seiten mit sexuellen Inhalten zu öffnen.<br />
Diese bedeutende Sperrung wird Internetnutzer im Jemen am schreiben und lesen von Blogs hindern, denn maktobblog.com ist eine der größten Blog-Communities im Nahen Osten und Nordafrika.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Usbekistan: Bloggen fördert Meinungsfreiheit</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/05/usbekistan-bloggen-fordert-meinungsfreiheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 21:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Das US-Außenministerium hat Usbekistan kürzlich als einer der 10 autoritärsten Staaten der Welt eingestuft. Während fast zwei Jahrzehnten Regierungszeit haben Präsident I. Karimov und sein Clan die Kontrolle über alle Bereiche des Lebens im Land übernommen – politisch, wirtschaftlich und sozial. Die Zivilgesellschaft, die sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwickelte, bekam den starken Druck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das US-Außenministerium hat Usbekistan kürzlich als einer der 10 autoritärsten Staaten der Welt <a href="http://news.yahoo.com/s/afp/20080311/ts_afp/usrightschinareport" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news.yahoo.com');">eingestuft</a>. Während fast zwei Jahrzehnten Regierungszeit haben Präsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">I. Karimov</a> und sein Clan die Kontrolle über alle Bereiche des Lebens im Land übernommen – politisch, wirtschaftlich und sozial. Die Zivilgesellschaft, die sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwickelte, bekam den starken Druck von Karimovs Regime zu spüren, besonders nach den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Usbekistan" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Ereignissen von Andijon</a> im Jahr 2005, die in internationalen Sanktionen gegen Usbekistan resultierten. Der Staat hat die volle Kontrolle über die Massenmedien des Landes. Und obwohl Karimov in seinen Reden demokratische Werte hochschätzt, gibt es in Usbekistan keine Meinungsfreiheit. Dennoch brechen heute die Stimmen mithilfe eines neuen Mediums durch – Blogs.</p>
<p>Einer der Cyberaktivisten ist <em><a href="http://gerchik.livejournal.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gerchik.livejournal.com');">Gerchik</a></em>, der auf seinem Blog sozialpolitische Probleme anspricht. In seinem neuesten Eintrag <a href="http://gerchik.livejournal.com/27489.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gerchik.livejournal.com');">schreibt</a> <em>Gerchik</em> über die Gründe, aus denen Menschen Usbekistan verlassen und listet grundlegende soziale Probleme auf, unter denen seine Gesellschaft leidet [ru]:</p>
<blockquote><p>1. Stromausfälle in den Städten für zwei Wochen und mehr, sogar an Feiertagen. Grund: unorganisierte Arbeit der Angestellten des staatlichen Elektrizitätsministeriums, die die Stromgebühren einziehen. Darüber hinaus akzeptieren sie Bestechungsgeld, um die Stromzähler „zurückzudrehen“.<br />
2. Die Stromversorgung auf dem Land ist auf 4 Stunden pro Tag begrenzt;<br />
3. Es gibt einen erheblichen Mangel an natürlichem Gas für den öffentlichen Gebrauch, obwohl unser Land über große Gasvorräte verfügt;<br />
4. Ein durchschnittlicher Usbeke kann seine Familie mit einer Arbeit in Usbekistan nicht versorgen, so dass Menschen gezwungen sind, Gastarbeiter zu werden;<br />
5. Eine durchschnittliche usbekische Familie ist nicht in der Lage, ihre Nebenkosten zu zahlen;<br />
6. Die Staatsbeamten sind dreist genug, öffentlich die Lüge zu verbreiten, dass ein durchschnittlicher Usbeke 200 $ pro Monat verdient.<br />
7. Und diese Staatsbeamte werden zum 3. Mal wiedergewählt!</p></blockquote>
<p>Der Eintrag, der die Realität im Großteil von Usbekistan wiederspiegelt, hat viele Kommentare von Lesern hervorgerufen, die unter den gleichen Problemen leiden. Einer der Kommentare lautet [ru]:</p>
<blockquote><p>Ich wohne in einem Vorort von Taschkent [Hauptstadt]. Während des gesamten Winters kam es regelmäßig zu Ausfällen des heißen Wassers und Gases. Der Strom fiel mehrmals täglich aus&#8230; Meine Eltern leben in Syrdarya. Sie hatten den ganzen Winter über kein Gas. Und auch jetzt ist die Versorgung sehr gering. Die Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser in ihren Häusern und müssen weit gehen, um welches zu bekommen.</p></blockquote>
<p>In einem anderen Eintrag <a href="http://gerchik.livejournal.com/27271.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gerchik.livejournal.com');">schreibt</a> <em>Gerchik</em> über die Politik in Usbekistan und stellt seinen Lesern eine Frage, die einer seiner Freunde aufgeworfen hat, der anscheinend versuchte, die Maßnahmen der gegenwärtigen Regierung zu rechtfertigen [ru]:</p>
<blockquote><p>Stell Dir die folgende Situation vor: Du hast dich lange auf der Karriereleiter hochgearbeitet. Und endlich wirst Du Präsident. Was machst Du? Versuchst Du, Dein Leben zu verbessern, indem Du ein enormes Vermögen anhäufst und den Reichtum Deines Landes nimmst – große Luxushäuser, die besten Markenautos, Yacht, Haus am Meer und große Unternehmen – oder versuchst Du, die Situation im Land zu verbessern, indem Du das ganze Geld für, sagen wir, die Entwicklung der Bildung ausgibst?</p></blockquote>
<p>Dieser Eintrag provozierte bei Lesern eine hitzige Diskussion. Jeder gab seine eigene Meinung zur Situation wieder.</p>
<blockquote><p>Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten. Warum? Erstens, werde ich nie Präsident. Zweitens liegt das Problem nicht nur beim Präsidenten. Aber wenn ich Präsident werden würde, würde ich zuerst an mich selbst denken. Wer würde das Gegenteil tun? Ich glaube, niemand.</p></blockquote>
<p><em>Khorezm</em> <a href="http://khorezm.wordpress.com/2008/04/01/%d0%a1%d1%82%d1%80%d0%b0%d1%81%d1%82%d0%b8-%d0%b2%d0%be%d0%ba%d1%80%d1%83%d0%b3-%d1%80%d1%8b%d0%bd%d0%ba%d0%b0/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khorezm.wordpress.com');">schreibt</a> über die letzte Demonstration mehrerer Hundert Frauen im Zentrum von Urganch. Sie klagten über die Verlegung des Marktes in die Vorstädte und über die Verteilung von Geschäften an einen neuen Ort. Laut <em>Khorezm</em> suchten die Protestierenden den Dialog mit dem Gouverneur. Aber als sie sich der Hokimiyat [Stadtverwaltung] näherten, wurden sie von Polizisten aufgehalten [ru]:</p>
<blockquote><p>Die Menge wurde von einer Kette eines Sonderkommandos gestoppt.. Obwohl die Frauen keine Waffen hatten, trugen die Polizisten Helme und Panzerwesten&#8230; Das Ergebnis war ein Verkehrsstau&#8230; Die Atmosphäre war angespannt. Ein Gerücht, die Polizisten hätten angeblich eine der Demonstrantinnen geschlagen, verschlimmerte die Situation&#8230; Eine mobile Zentrale des Sonderkommandos war zur Stelle, um im Falle einer Verschlimmerung der Situation das Kommando zu drastischeren Maßnahmen zu geben&#8230; Die Polizisten schafften es jedoch, die Demonstranten in Gruppen aufzuteilen und die Menge schließlich bis mittags zu sprengen&#8230; Die Demonstranten haben beschlossen, ihr Anliegen lokalen Fernsehsendern oder Reportern von Radio Free Europe/Radio Liberty vorzutragen.</p></blockquote>
<p><em>Ebenfalls erschienen auf Global Voices Online.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jordanien: Königliches Debüt auf YouTube</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/04/02/jordanien-konigliches-debut-auf-youtube/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 20:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Jordanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Königin Rania von Jordanien schließt sich der Gemeinschaft der YouTuber an – sehr zur Freude jordanischer Blogger und Vlogger aus dem gesamten Nahen Osten. Mit einem Aufruf, Klischees aufzubrechen und in eine internationale Kommunikation zu treten, erschien die folgende Botschaft gestern (am 31.03.08; Anm. d. Übs.) auf YouTube:
Königin Rania startet ihre Präsenz auf YouTube mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.answers.com/Queen%20Rania" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.answers.com');">Königin Rania</a> von Jordanien <a href="http://youtube.com/QueenRania" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/youtube.com');">schließt sich der Gemeinschaft der YouTuber an</a> – sehr zur Freude jordanischer Blogger und Vlogger aus dem gesamten Nahen Osten. Mit einem Aufruf, Klischees aufzubrechen und in eine internationale Kommunikation zu treten, erschien die folgende Botschaft gestern (am 31.03.08; Anm. d. Übs.) auf YouTube:</p>
<blockquote><p>Königin Rania startet ihre Präsenz auf YouTube mit diesem exklusiven Video.<br />
Seht es euch an, um ihre Botschaft an YouTuber auf der ganzen Welt zu hören und nehmt teil an der Konversation.</p></blockquote>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TFf897bUW2Y&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TFf897bUW2Y&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Die Nachricht beginnt mit:</p>
<blockquote><p>In einer Welt, in der es so einfach ist, miteinander in Kontakt zu treten, sind wir noch immer voneinander getrennt. Da draußen gibt es eine ganze Welt der Wunder, die wir mit Klischees nicht genießen können. Es ist also wichtig für uns alle, unsere Kräfte zu bündeln, zusammen zu kommen und diese Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. Ich bin immer wieder überrascht, welche Fragen mir über die arabische Welt und den Nahen Osten manchmal gestellt werden. Hassen alle Araber die Amerikaner? Dürfen arabische Frauen arbeiten? Gibt es YouTuber in Jordanien?</p></blockquote>
<p>Auf Königin Ranias <a href="http://www.queenrania.jo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.queenrania.jo');">persönlicher Seite</a> ist zu lesen:</p>
<blockquote><p> Königin Rania hat jetzt eine offizielle YouTube-Seite mit einer exklusiven Botschaft zur Wichtigkeit eines interkulturellen Dialogs zur Beseitigung von Klischees. Die Seite Ihrer Majestät ist unter http://youtube.com/QueenRania zu erreichen.</p></blockquote>
<p>In dem Video lädt Königin Rania Vlogger ein, ihr einige der falschen Vorstellungen über die arabische Welt zu schicken. Sie sagt:</p>
<blockquote><p> Von jetzt an bis zum 12. August, dem Internationalen Tag der Jugend, hoffe ich, einige Fragen und Missverständnisse von YouTubern zu bekommen, die sie über die arabische Welt hören. Ich werde versuchen, sie einzeln anzugehen und auszuräumen. Ich bitte die YouTuber auch, mich zu unterstützen und einige dieser Klischees anzusprechen. Ich setze also auf Euer Geschick und Eure Kreativität, so dass dies ein Erfolg wird.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.black-iris.com/2008/04/01/queen-rania-becomes-a-vlogger-tries-to-break-down-stereotypes/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.black-iris.com');"><em>Naseem Tarawnah</em></a> ist über die königliche Vloggerin begeistert und schreibt:</p>
<blockquote><p>Es scheint eine Weile her zu sein, dass ich mich gefragt habe, ob Ihre Majestät Königin Rania eine Bloggerin ist. Neuerdings scheint es, als wäre sie einen Schritt weitergegangen und Vloggerin geworden.</p></blockquote>
<p>Er fügt hinzu:</p>
<blockquote><p> Ich denke, es ist eine sehr gute Initiative (und wünschte, ich hätte zuerst daran gedacht) und eines dieser Web-2.0-Projekte, die es meiner Meinung nach in diesem Umfang und in diesem Kontext noch nicht gibt. Auf jeden Fall werden die Kommentare noch interessanter zu lesen sein, seien sie positiv, negativ oder beleidigend. Das ist die freie und verrückte Welt, die wir Internet nennen. Es wird auch interessant, welche Form die Antworten annehmen. Man muss bedenken, dass dies über Klischees über Araber geht. Und Araber unterscheiden sich in kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sogar religiösen Standards. Es könnte knifflig werden, dass die Königin von Jordanien diese Fragen so pauschal aufwirft. Ein weiterer schwieriger Bereich wird sein, sich durch religiöse Fragen durchzuarbeiten, ein Gebiet, das die Königin meiner Meinung nach tunlichst meiden sollte, da es hier in der Vergangenheit Missverständnisse gab.<br />
Ich bin gespannt, ob dies eine einmalige Sache sein wird, oder ob wir die Königin öfter auf ihrem Video-Blog auf YouTube sehen werden. Ich frage mich auch, ob Seine Majestät König Abdullah in ihre Fußstapfen treten wird, obwohl ich glaube, dass das aufgrund der offensichtlichen Gründe eine schlechte Idee wäre.</p></blockquote>
<p><a href="http://khobbeizeh.blogspot.com/2008/03/queen-ranias-official-youtube-channel.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/khobbeizeh.blogspot.com');"><em>Khobbeizah</em></a>, der ebenfalls auf das Video verweist, hinterlässt eine einfache Botschaft. Er schreibt:</p>
<blockquote><p> Königin Rania startet ihre Präsenz auf YouTube mit diesem exklusiven Video. Lasst uns mitmachen!</p></blockquote>
<p>Sein jordanischer Landsmann <em>Hani Obaid</em> kommentiert das Video wie folgt:</p>
<blockquote><p> Um ehrlich zu sein, dachte ich erst, das wäre ein Witz, wie die Facebook-Profile für die königliche Familie. Aber dann sah ich das Video und war positiv überrascht. Eine wunderbare Sache.</p></blockquote>
<p>Bis jetzt gibt es 72 Kommentare (500, Stand 02.04.08; Anm. d. Übs.) zu dem Video – und es werden mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Türkei: Hrant Dink zu &#8220;World Press Freedom Hero&#8221; ernannt [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/turkei-hrant-dink-zu-world-press-freedom-hero-ernannt-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/turkei-hrant-dink-zu-world-press-freedom-hero-ernannt-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 23:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Oneworld Multimedia teilt mit, dass der ermordete türkisch-armenische Journalist und Herausgeber Hrant Dink vom International Press Institute in die Liste der &#8220;World Press Freedom Heroes&#8221; aufgenommen wurde.
Geschrieben von Onnik Krikorian. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Oneworld Multimedia</em> teilt mit, dass der ermordete türkisch-armenische Journalist und Herausgeber Hrant Dink vom <a href="http://oneworld.blogsome.com/2007/12/11/hrant-dink-world-press-freedom-hero/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/oneworld.blogsome.com');">International Press Institute in die Liste der &#8220;World Press Freedom Heroes&#8221;</a> aufgenommen wurde.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/onnik-krikorian/">Onnik Krikorian</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Wael Abbas und YouTube [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/agypten-wael-abbas-und-youtube/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/agypten-wael-abbas-und-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 23:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ägyptische Bloggerin Zeinobia gibt Aufschluss über das Dilemma ihres Blogger-Kollegen Wael Abbas mit YouTube. Global Voices Online hatte bereits darüber berichtet.
Geschrieben von Amira Al Hussaini. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ägyptische Bloggerin <em>Zeinobia </em><a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2007/12/wael-abbas-and-youtube-fuss-is-not.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">gibt Aufschluss</a> über das Dilemma ihres Blogger-Kollegen <em>Wael Abbas</em> mit <em>YouTube</em>. <em>Global Voices Online</em> hatte bereits darüber <a href="http://de.globalvoicesonline.org/2007/11/29/agypten-youtube-sperrt-account-von-aktivisten/">berichtet</a>.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/amira-al-hussaini/">Amira Al Hussaini</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/10/agypten-wael-abbas-und-youtube/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Blogger Kareem Amer von ROG &#038; Fondation de France ausgezeichnet [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/09/blogger-kareem-amer-von-rog-fondation-de-france-ausgezeichnet-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/09/blogger-kareem-amer-von-rog-fondation-de-france-ausgezeichnet-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der inhaftierte ägyptische Blogger Kareem Nabeel Sulaiman wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) und der französischen Stiftung &#8220;Fondation de France&#8221; mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis  in der Kategorie &#8220;Internetdissident&#8221; ausgezeichnet.
Geschrieben von Sami Ben Gharbia. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der inhaftierte ägyptische Blogger <a href="http://karam903.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/karam903.blogspot.com');">Kareem Nabeel Sulaiman</a> wurde von Reporter ohne Grenzen (<a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.reporter-ohne-grenzen.de');">ROG</a>) und der französischen Stiftung <a href="http://www.fdf.org/jsp/site/Portal.jsp" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.fdf.org');">&#8220;Fondation de France&#8221;</a> mit dem diesjährigen <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/preis-von-rog-geht-nach-eritrea-birma-irak-gypten-und-china.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.reporter-ohne-grenzen.de');">Menschenrechtspreis  in der Kategorie &#8220;Internetdissident&#8221;</a> ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/sami-ben-gharbia/">Sami Ben Gharbia</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tunesischer Blogger zu einem Jahr Haft verurteilt [Linktipp]</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/04/tunesischer-blogger-zu-einem-jahr-haft-verurteilt-linktipp/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/04/tunesischer-blogger-zu-einem-jahr-haft-verurteilt-linktipp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 20:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Porzezynska</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/2007/12/04/tunesischer-blogger-zu-einem-jahr-haft-verurteilt-linktipp/</guid>
		<description><![CDATA[Ein tunesisches Gericht verurteilte (Fr) heute den den Blogger und Journalisten Slim Boukhdir zu einem Jahr Haft wegen des &#8220;Angriffs gegen einen öffentlichen Angestellten&#8221;.
Geschrieben von Sami Ben Gharbia. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein tunesisches Gericht <a href="http://www.francesoir.fr/etranger/2007/12/04/tunisie.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.francesoir.fr');">verurteilte</a> (Fr) heute den den Blogger und Journalisten <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2007/12/03/tunisian-blogger-journalist-arrested/">Slim Boukhdir</a> zu einem Jahr Haft wegen des &#8220;Angriffs gegen einen öffentlichen Angestellten&#8221;.</p>
<p><strong>Geschrieben von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/author/sami-ben-gharbia/">Sami Ben Gharbia</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
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