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	<title>Global Voices auf Deutsch &#187; Clemens Harten</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>Ägypten: Reaktionen auf den Parlamentsbrand</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonGr33nData  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude zerstört hat.

Zeinobia beschreibt die Gefühle, die hier einige teilen:


Sie sind froh, ernsthaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/tarek-amr/">Gr33nData</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/21/egypt-parliamentary-fire-reactions/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/08/20/egypt-parliament-on-fire/">zerstört</a> hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Zeinobia</em> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/08/peoples-reactions-about-shuras-fire.html">beschreibt</a> die Gefühle, die hier einige teilen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer Stadtgespräch, die meisten Ägypter haben nicht den großen Brand von Kairo 1952 gesehen, die Livebilder von dem Brand bis in die Morgenstunden waren also neu für sie. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, und halten es nicht mehr länger aus. Sie sind so wütend und genervt von dieser Regierung und dem Regime. Ich glaube, die Leute, die sich auf der Straße sammelten und die Szene betrachteten wahren glücklich – sie dachten nicht an den historischen Wert des Gebäudes, wer weiß, ob aus kultureller Ignoranz oder aus blankem Hass auf alles, was das Regime verkörpert. Ich tippe auf letzteres.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei Facebook wurde sogar <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=24482032077&amp;ref=nf">eine Gruppe</a> erstellt: „Jeder andere ist froh über das Schicksal des Parlaments“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite schreibt <em>El Motamangeh</em> <a href="http://alienback.spaces.live.com/Blog/cns!6595CB0F1796FE6B!501.entry">hier</a> über das Versagen der Regierung bei der Löschung des Feuers:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">سؤال يطرح نفسه : الدولة التي فشلت في تأمين برلمانها ضد الحرائق ثم فشلت في اخماد حريق بسيط في مبني من 3 أدوار، كيف ستنجح في تأمين حدودها الشرقية؟</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eine sehr wichtige Frage: Wie soll eine Regierung, die nicht einmal das eigene Parlament vor einem Brand bewahren kann, und die dann bei den Löscharbeiten versagt, wie soll so eine Regierung unsere östliche Grenze schützen?</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Andere Blogger haben Verschwörungstheorien, was das Desaster verursacht haben könnte. Zum Beispiel <a href="http://politikia.blogspot.com/2008/08/egyptian-shura-council-and-peoples.html">schreibt</a> <em>Politikia</em> über die Gerüchte, die nach dem Brand aufkamen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Es gibt Gerüchte, ein Brandstifter habe Dokumente aus Korruptionsfällen vernichten wollen, wie etwa der Fall <a href="http://www.dailystaregypt.com/article.aspx?ArticleID=15492">Mamdouh Ismail Salam 98</a>.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wieder andere Blogger trauern ob des historischen Wertes des Shura Council-Gebäudes. <em>Nawara</em> schreibt <a href="http://tahyyes.blogspot.com/2008/08/blog-post_2476.html">hier</a> über ihre Trauer:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">زعلانة قوي<br />
ليه كده؟ للدرجة دي؟ عايز ياخد ورق ياخده باي طريقة، ده تاريخنا، دي بلدنا<br />
مبنى الشورى بينهار، ده مش زي احتراق الاوبرا، ده مجلسي الشعب والشورى، دي فلوسنا</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich bin sehr traurig.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn sie wirklich diese Dokumente zerstören wollten, haben sie bestimmt eine andere Sichtweise. Es ist unsere Geschichte, unser Land. Das Shura-Gebäude stürzt ein, es ist anders als bei dem Opernhaus vor mehr als 50 Jahren, es ist unser Parlament und unser eigenes Geld.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3199/2780292885_c5952f98a4.jpg" alt="Vodafone Mock" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu guter Letzt hat der Zwischenfall den <em>Egyptian Leftist</em> nicht davon abgehalten, seinen Humor zu beweisen. Er macht sich hier über eine beliebte Werbung eines Telekomunikationsgiganten <a href="http://www.gaberism.net/2008/08/20/mubarakfone-vi/">lustig</a>. Auf dem Banner steht „Die Kippe sehen“, denn Zigaretten-Stummel sind die üblichen Verdächtigen, wenn mal wieder ein Feuer Dokumente zerstört hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Argentinien: „Weblog Tag 2008“ in Buenos Aires</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/argentinien-%e2%80%9eweblog-tag-2008%e2%80%9c-in-buenos-aires/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/argentinien-%e2%80%9eweblog-tag-2008%e2%80%9c-in-buenos-aires/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJorge Gobbi  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der Dia de Weblogs
(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jorge-gobbi/">Jorge Gobbi</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/22/weblogs-day-2008-in-buenos-aires/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><h5><a title="Social Media en Dia de Weblogs" href="http://flickr.com/photos/morrissey/2782185788/"><img title="Social Media en Dia de Weblogs" src="http://farm4.static.flickr.com/3255/2782185788_c6d5579c20.jpg" alt="Social Media en Dia de Weblogs" width="500" height="375" /></a>Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der <a href="http://diadeweblogs.com.ar/">Dia de Weblogs</a></h5>
<p class="MsoNormal">(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs beschränkten. Es gab dort die Gelegenheit über Unternehmen zu diskutieren, über die Massenmedien und neue Internet-Projekte. Im letzten Programmpunkt wurden viele Netz-Initiativen vorgestellt und ich hatte die Gelegenheit, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">Frederico Picone hat eine <a href="http://www.dotpod.com.ar/2008/08/21/los-ideas-snacks-dejaron-su-marca-en-el-dia-de-weblogs-08/">Zusammenfassung</a> geschrieben [es], und er sagt in seinem Blog: „Eine weitere Veranstalltung für die argentinische Blogosphäre, bei der man die Menschen treffen konnte, die man bisher nur von ihren 32&#215;32 Avataren kannte, und bei der die Bezeichnung „soziales Netz“ Bedeutung gewinnt.“ Bei <em><a href="http://www.puntogeek.com/2008/08/21/global-voices-en-dia-de-weblogs/">PuntoGeek</a></em> [es] kommt auch das Thema Global Voices auf, und der Beitrag wurde sogar gefilmt [es].</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="MsoNormal">Über die Veranstaltung schreiben auch <a href="http://www.lapropaladora.com/2008/08/21/dia-de-webloggers/"><em>La Propaladora</em></a> [es] und <a href="http://tutiday.blogspot.com/2008/08/da-de-weblogs.html"><em>Tutiday</em></a> [es]. Bei Blocky [es] gibt es eine Zusammenfassung der „<a href="http://blocly.com/internet/las-frases-del-dia-de-weblogs-3-0-con-fotos-y-video/gmx-niv80-con510.htm">schlimmsten Sätze</a>“. Ich selbst habe auch direkt von der Veranstaltung gebloggt, die Einträge sind bei <a href="http://infoxicados.com/2008/08/20/dia-de-weblogs-cobertura-en-vivo/">Infoxicados</a> [es] erschienen.</p>
<p class="MsoNormal">Viele weitere Termine in Argentinien, die mit Blogs oder dem Web 2.0 in Zusammenhang stehen, wurden für den Rest des Jahres angekündigt. In Buenos Aires: <a href="http://www.wemediabuenosaires.org/">WeMedia</a>, Barcamp und <a href="http://www.startmeupargentina.com/">StartMeUp</a>. Es wird auch regionale Versionen des Weblog-Tags geben in <a href="http://mdqblogday.wordpress.com/">Mar del Plata</a> und <a href="http://www.rosarioblogday.com.ar/">Rosario</a>.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ganz zum Schluss möchten wir noch <a href="http://duttopr.com/">Matías Dutto</a> und den Organisatoren des Events danken, dass sie uns einen Raum geboten habe, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Kampf gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonLasto Adri  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von Muslimah Media Watch spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.
Sie sagt:
Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/lasto-adri/">Lasto Adri</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/22/egypt-taking-down-sexual-harassment/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von <em><a href="http://muslimahmediawatch.blogspot.com/2008/08/taking-down-sexual-harassment.html">Muslimah Media Watch</a></em> spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, da gibt es auch sexuelle Belästigung. In allen Gesellschaften, den muslimischen und den anderen, waren immer die Frauen <img class="alignright" style="float: right;" src="http://latimesblogs.latimes.com/photos/uncategorized/2008/08/04/poster_2.jpg" alt="" width="289" height="240" />für die „Lösung&#8221; dieses Problems zuständig. „Zeih dich nicht aufreizend an, flirte nicht, bleibe nicht alleine draußen etc.&#8221; Sogar an meiner Alma Mater hängen die Plakate zur Bekämpfung von Vergewaltigung und Belästigung nur in den Waschräumen der Frauen, und sie thematisieren das Verhalten der Frauen, statt dem der Männer. Die Los Angeles Times hat kürzlich über eine Gruppe berichtet (siehe Bild rechts), die in Ägypten einen anderen Ansatz suchen. Diese Gruppe von Freiwilligen wird von dem ägyptischen Jugendmagazin Kelmetna gesponsert. Eine ihrer großartigen Ideen ist, sich auf die Rolle der Männer in der Vermeidung von sexueller Belästigung zu konzentrieren. Der Slogan von einer Kampagne der Gruppe ist: „Respect Yourself: Ägypten hat noch echte Männer&#8221;. Ich liebe diesen Slogan aus zwei Gründen. Erstens: Er kratzt an einem wichtigen Element des traditionellen Verständnisses von Männlichkeit: Der sexuellen Macht über Frauen. Frauen zu belästigen ist kein Zeichen von Männlichkeit. Es ist ein Zeichen für Feigheit. Es ist toll, dass Muslime das langsam versehen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Zweitens: Ich liebe diesen Slogan auch, weil er die Verantwortung für sexuelle Belästigung wieder beim Mann sucht. Zu lange wurde die Schuld auf die Frauen geschoben. „Echte Männer&#8221; übernehmen die Verantwortung, Frauen mit Respekt zu behandeln, achten die sexuelle Selbstbestimmung - und sie setzen sich auch dafür ein, dass andere Männer sich an diese Regeln halten. Deshalb will die Kampagne auch nicht nur Männer davon abbringen, Frauen zu belästigen, sie sollen auch andere Männer davon abhalten. Das ist besonders wichtig, weil sexuelle Belästigung in Ägypten oft in der Öffentlichkeit stattfindet.</p>
<p>Dieser Ansatz stellt sich auch gegen die Auffassung, Frauen könnten über ihre Kleidung verhindern, dass sie belästigt werden. Der Artikel in der Los Angeles Times zitiert eine Umfrage unter ägyptischen Frauen, in der 83% angaben, sie werden verbal und sexuell belästigt. 70% von ihnen trugen Schleier. Nour Hussein, die eine freiwillige Aktivistin in der Gruppe ist und einen Hijab trägt, stieß auf die Gruppe, nachdem sie sexuell belästigt worden war. Sie spricht über ihre Erlebnisse: „Das war vor einem Monat. Ich fühle mich sehr unsicher, und das trieb mich an, die Kampagne zu unterstützen. Ich hatte von Belästigungen gehört, aber dachte, dass würde nur unverschleierten Frauen passieren; ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mir so etwas passieren könnte.&#8221; Geschichten wie die von Nour bestätigen die Aussage der Kampagne: Belästigung ist nicht die Schuld von Frauen, sondern der Männer. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Geht es auch ohne Dienstmädchen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/16/saudi-arabien-geht-es-auch-ohne-dienstmadchen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/16/saudi-arabien-geht-es-auch-ohne-dienstmadchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 13:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost & Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAyesha Saldanha  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.

Ahmed Baaboud beschriebt die Situation:

“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ayesha-saldanha/">Ayesha Saldanha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabia-is-a-housemaid-necessary/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.<br />
<em><br />
<a href="http://abujoori.wordpress.com/2008/07/08/who-is-wrong/">Ahmed Baaboud</a></em> beschriebt die Situation:</p>
<blockquote>
<p>“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح نفسك و زوجتك.. و جيب شغالة، أمورك راح تتحسن”.</p>
<p>ما سبق هو جزء من حوار تكرر كثيراً في الفترة الأخيرة مع أحد زملائي في العمل، هو يرى أنني مخطئ بعدم جلب “شغالة” حتى تساعد زوجتي و تأخذ بالها من بنتي جوري. تفسيري للموضوع هو أن زوجتي لا تعمل و هذا أمر إتفقنا عليه من البداية.. لا عمل ما دام هناك أطفال صغار.. و هى اليوم حامل بالطفل الثاني.. يعني ستظل بعيده عن العمل على الأقل لمدة أربع سنوات قادمة.. و بالتالي مسؤوليات البيت عليها خصوصاً أن البيت ليس كبير و لا يوجد لنا زوار بصورة مكثفة.</p>
<p>&#8220;Mein Bruder, besorge dir einfach ein Dienstmädchen und nimm es gelassen. Sei nicht so negativ, entspann dich und gönne auch deiner Frau Entspannung. Mit einem Dienstmädchen wird alles einfacher.&#8221;<br />
Dieses Gespräch führte ich mit einem Arbeitskollegen. Es hält es für einen Fehler, wenn ich kein Hausmädchen beschäftige um meine Frau zu entlasten und meine Tochter Joori zu versorgen. Ich erklärte, dass meine Frau nicht arbeitet, und dass wir uns in dieser Hinsicht von Anfang an einig waren. Sie wird nicht Arbeiten gehen, solange wir kleine Kinder haben. Im Moment ist sie mit unserem zweiten Kind schwanger. Sie wird also noch mindestens vier Jahre keine Arbeit haben. Solange ist sie für das Haus verantwortlich, zumal das Haus klein ist und wir kaum Gäste haben.</p>
<p>جوري تقارب الثلاثة أعوام.. و هى نشيطة تحب اللعب و الأختلاط بالأطفال كثيراً، يلومني صديقي أعلاه لأنني لا أخذ جوري إلى ميدان اللعب الصغير القريب لمنزلنا، و يقول “يا أخي بس لو تجيب الشغالة حتى تودي البنت للبلاي يارد.. كفاية!”. أرد عليه بأننا نأخذ جوري إلى المسبح الصغير و إلى المكتبة عصر الجمعة حيث تشارك أطفالاً أخرين اللعب و التعلم. أعترف بأنني لا أخذ جوري إلى المسبح يومياً و لا حتى إسبوعياً، و أننا نأخذها إلى المكتبة بمعدل مرة كل إسبوعين.<br />
بالتأكيد إنني مقصر، لكنني لا أعتقد أن الشغالة هى البدي</p>
<p>Joori ist fast drei. Sie ist ein lebhaftes Kind und liebt es, mit anderen Kindern zu spielen. Mein Kollege wirft mir vor, Joori nicht zu den Spielplatz neben dem Haus zu bringen. Er sagt: &#8220;Wenn du ein Hausmädchen einstellst, und sie geht mit dem Kind zum Spielplatz, dann reicht das!&#8221; Ich antworte, wir würden Joori Freitags zum Schwimmbad und zur Bibliothek bringen, wo sie mit anderen Kindern lernt und spielt. Ich gebe zu, dass ich Joori nicht täglich zum Schwimmbad bringe, nicht einmal wöchentlich, und im Schnitt fahren wir alle zwei Wochen zur Bibliothek. Kein Zweifel, dass das ausbaufähig ist, aber ich sehe in einem Dienstmädchen keine Alternative.
</p></blockquote>
<p>Ahmed erklärt seine Motive, und bietet eine Problemlösung:</p>
<blockquote>
<p>عمل البيت أعتقد أنه من مسؤوليات المرأة في البيت ما دامت لا تعمل، خصوصاً حينما يكون البيت صغير و “محندق” و وجود الشغالة فيه سيعني إنعدام أي خصوصية لنا.. في بيتنا!.<br />
نفس الشئ ينطبق على جوري .. هل من العقل أو المنطق أو تحمل المسؤولية أن أحضر شغالة حتى تقوم بالنيابة عني بأمور أعتقد أنها من أساسيات مسؤوليات الوالدين!.<br />
قد يكون الحل في تنظيم الوقت بصورة أفضل، مثلاً إغلاق التلفاز في البيت يومياً بين الخامسة و الثامنة مساءً، و عمل جدول للنشاطات العائلية المشتركة، و أن أساهم فعلياً في عمل البيت حتى و لو في أمور بسيطة يمكن لي القيام بها بسهولة .. أو أي شئ أخر.. و لكن لا للشغالة ( على الأقل في الظروف الحالية)!.<br />
أتسأل… هل أنا غلطان؟!</p>
<p>Wenn eine Frau nicht arbeitet und das Haus klein ist, sollte sie sich meiner Meinung nach um dien Haushalt kümmern. Auf so kleinem Raum ein Hausmädchen zu haben, würde bedeuteten, dass wir keine Privatsphäre mehr hätten - in unseren eigenen vier Wänden! Das Gleiche gilt für Joori. Ist es denn wirklich logisch und verantwortungsvoll ein Dienstmädchen für das Kind zu beschaffen, obwohl ich das für eine wesentliche Aufgabe der Eltern halte? Die Lösung könnte ein, die Zeit besser zu nutzen, etwa zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr den Fernseher abzuschalten, einen Stundenplan für gemeinsame Familienaktivitäten zu erstellen oder indem ich Hausarbeit übernehme &#8230; oder sonstwas &#8230; auf jeden Fall bin ich unter diesem Umständen gegen ein Dienstmädchen. Liege ich falsch?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Saudi Arabien: Sind die Blogs zu leise?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 18:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonAyesha Saldanha  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten aufeinandertreffen - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ayesha-saldanha/">Ayesha Saldanha</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/08/13/saudi-arabia-whither-saudi-blogging/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten <a href="http://americanbedu.com/2008/05/23/blogging-in-saudi-arabia/">aufeinandertreffen</a> - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser Frage befasst.</p>
<p>Abu Lara glaubt, dass Bloggen <a href="http://abulara.wordpress.com/2008/08/08/tadwn/">Saudi Arabien</a> bewegen kann.:</p>
<blockquote><p>أتساءل أحياناً الى أين يمكن أن يصل التدوين السعودي ؟؟<br />
بل مانريده من التدوين ؟؟؟<br />
بل ما هو المطلوب منا كمدونيين تجاه وطننا ومجتمعنا ؟؟<br />
فالتدوين تقنية يجب علينا توظيفها لحل مشاكلنا وتحقيق مصالحنا وهذا ما اعتقده<br />
Manchmal frage ich mich, welches Potential die saudische Blogosphäre hat. Was für Erwartungen haben wir eigentlich? Welche Anforderungen stellt unser Land und unsere Gesellschaft an uns Blogger? Ich glaube, die Technologie muss genutzt werden, um unsere Probleme zu lösen und die Ziele zu erreichen.</p>
<p>اما مع مانجده ومانراه في مدوناتنا من<br />
-مواضيع لا تهم الشريحه الاكبر من المجتمع<br />
-ما يسمى بالشليله بين المدونيين<br />
-مدون معروف + موضوع شخصي أو عادي = عدد زوار أكبر وتعليقات أكثر<br />
-مدون مبتدىء + موضوع قوي ومهم = عدد زوار اقل ولا وجود للتعليقات<br />
-بوستات كثيره والفائده بوست واحد فقط<br />
-عدم التخصص في التدوين الا نماذج معينة<br />
-كثير من التعليقات تكون من المدونيين انفسهم فلا وجود للقراء من خارج التدوين فهذا يدل على الانتشار البسيط للتدوي</p>
<p>Aber was sehen wir tatsächlich in den Blogs?<br />
- Themen, die für die meisten Menschen uninteressant sind<br />
- &#8220;Rudelbildung&#8221; unter den Bloggern.<br />
- Ein bekannter Blogger + persönliche oder gewöhnliche Beiträge = Viele Leser und Kommentare<br />
- Ein neuer Blogger + ein wichtiges Thema = Wenige Leser, keine Kommentare.<br />
- Viele Beiträge, von denen die meisten überflüssig sind.<br />
- Keine Spezialisierung beim Bloggen (nur wenige Ausnahmen).<br />
- Viele Kommentare kommen von anderen Bloggern, es gibt keine Leser außerhalb der Szene, die Reichweite ist begrenzt.</p>
<p>فاعتقد اننا لم نصل من الحرفيه ما يجعلنا نكون صوتنا لمجتمعنا ولا امتداداً لإعلامنا<br />
مع ملاحظة أن هناك من المدونيين بيننا من يفوق في كتاباته اكبر الكتاب في العالم العربي<br />
ولكن يجب ان لا يقف عليهم التدوين فقط<br />
بل يجب علينا ان نشاركهم ونرتقي بانفسنا وبتدويناتنا<br />
لنكسب ثقة الاعلام والمجتمع<br />
بعدها<br />
يصبح التدوين السعودي مؤثر كما هو التدوين في اكثر الدول المتقدمة<br />
فللعلم ان التدوين العربي لم يصل الى المواقع العشره الاولى في لغات التدوييين<br />
فكيف به التدوين السعودي بين التدوينات العربية إذا ؟؟؟<br />
ماذا ينقصنا كتدوين سعودي لنصل الى الاعلام بشكل رسمي ومعترف فيه ؟؟؟</p>
<p>Ich glaube nicht, dass wir professionell genug sind, um eine Stimme der Gesellschaft zu werden und nicht mehr eine Erweiterung der Medien zu sein. Ich muss hinzufügen, dass die Schreibe von einigen unserer Blogger die der größten arabischen Autoren in den Schatten stellt. Aber wir sollten ihnen ein bisschen von der Arbeit abnehmen. Wir sollten einsteigen, uns selbst und unsere Beiträge verbessern. Wir sollten das Vertrauen der Medien und der Gesellschaft gewinnen, denn dann&#8230;<br />
würden die saudischen Blogs so effektiv werden wie die in besser entwickelten Ländern. Wir sollten uns im klaren darüber sein, dass das Arabische nicht zu den Top-10 Blog-Sprachen gehört. Und wie steht es um die saudischen Blogs im Vergleich zu anderen arabischen Blogosphären? Was brauchen wir, um die Medien auf einem anerkannten Weg zu erreichen?</p></blockquote>
<p>Der bekannte Blogger <a href="http://www.mashi97.com">Maashi Sahh</a> kommentierte Abu Laras Artikel als erster, und stimmte der Analyse nicht zu:</p>
<blockquote><p>أعذرني يا أبو لارا ولكن أجد بأنك ماذكرت مجرد انطباعات رسمتها في مخيلتك لا تشكل واقعاً للتدوين السعودي..<br />
بالعكس أجد أن التدوين السعودي تتطور بشكل كبير وأصبح محط للأنظار وبصورة أكبر بعد اعتقال فؤاد ووفاة هديل أثبت التدوين مدى قوته ، بل أن دول عربية سبقت السعودية وتقدمت في تدوينها اصبح بعض رواد التدوين هناك يشيد بالتدوين السعودي ويضرب به المثل..</p>
<p>قد اتفق بوجود بعض السلبيات وخاصة في 2008 مقارنة ب2007 وأتوقع بأن السبب يعود للإنتشار الكبير في التدوين ولهذا فسيوجد حتماً من لايفهم أو يستوعب قدرة التدوين على التأثير وصنع القرار والمساهمة في التغيير الإيجابي.</p>
<p>Entschuldige, Abu Lara, aber ich denke, deine Äußerungen haben nichts mit der saudischen Realität zu tun&#8230;<br />
Ganz im Gegenteil, ich finde die saudischen Blogs haben sich dramatisch entwickelt und genießen eine gewisse Aufmerksamkeit, umso mehr, nachdem die Inhaftierung von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/05/arabeyes-freedom-for-fouad-al-farhan/">Fouad</a> und der Tod von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/19/arabeyes-mourning-for-hadeel/">Hadeel</a> die Macht der Blogs bewiesen haben. Tatsächlich gab es arabische Länder, deren Blogs besser entwickelt waren als die saudischen, deren Pioniere die saudischen Blogs als Modell nutzen. Es hat wirklich einige Schattenseiten geben, gerade im Vergleich zu 2007. Ich mache dafür die Fruchtbarkeit der Blogs verantwortlich - unvermeidbar versteht nicht jeder die Möglichkeit der Blogs, Entscheidungen zu Beeinflussen und zu einer positiven Veränderung beizutragen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Serbien: Blogger sprechen über Festnahme von Radovan Karadžić</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien-Herzegowina]]></category>
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		<category><![CDATA[Serbian]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben vonSinisa Boljanovic  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska Radovan Karadžić festgenommen worden.
In der Nacht vom 21. auf den 22 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/sinisa-boljanovic/">Sinisa Boljanovic</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbia-local-bloggers-discuss-the-arrest-of-radovan-karadzic/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radovan_Karad%C5%BEi%C4%87">Radovan Karadžić</a> festgenommen worden.</p>
<p>In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.</p>
<p>Viele serbische Blogger waren überrascht. Es folgen einige der ersten Reaktionen.</p>
<p>Co von <em>SLIKE I DOGADJAJI</em> <a href="http://slikeinovosti.blogspot.com/2008/07/uhapsen-radovan-karadzic.html">schreibt</a> in seinem Blog (SRP):</p>
<blockquote><p>Während ich an einem Bericht über meinen Portland-Besuch arbeitete, erfuhr ich von der Festnahme Radovan Karadžićs. Ich konnte es gar nicht glauben, aber es steht überall. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Hugh Griffiths, ein Blogger von B92, <a href="http://blog.b92.net/text/3442/Radovan%20Karadzic%27s%20bad%20hair%20day/">schreibt</a> auf Englisch:</p>
<blockquote><p>Viele von uns hätten nie gedacht, dass sie den Tag erleben würden. Den Tag, an dem die unheilige Dreifaltigkeit von Geheimpolizei, den Verbrechern und den Priestern, die dich geschützt hatten, eine dauerhafte Freiheit bis zum letzten Tag schaffen würden. Zu unserem Glück liegen manchmal sogar die Pessimisten falsch. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Dynhysbys von <em>A K U L T U R A</em> <a href="http://akultura.wordpress.com/2008/07/22/uhapsen-radovan-karadzic/">freut</a> sich über die Nachricht (SPR):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich bin froh, den diese Regierung ist bereit und motiviert die Probleme anzugehen, die Serbien an die Hölle der 90er bindet. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Misha <a href="http://misha.blog.co.yu/blog/misha">kritisiert</a> im <em>Doctor</em> Blog den Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Criminal_Tribunal_for_the_former_Yugoslavia">ICTY</a>). Doch obwohl er nicht an die Gerechtigkeit dieser Institution glaubt, so liebt er trotzdem Serbien mehr als Radovan Karadzic:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Egal, wie die Glaubwürdigkeit des Tribunals durch die Freisprüche für Verbrecher wie [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramush_Haradinaj">Rasmus Haradinaji</a>] und [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Naser_Ori%C4%87">Naser Oric</a>] gelitten hat, und egal wie unschuldig Radovan Karadzic war (wird Gott ihm wohl beim Nachweisen helfen?) Serbien kommt für mich immer an erster Stelle. [&#8230;]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Nicaragua: Open Source in Behörden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/nicaragua-open-source-in-behorden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Telecoms]]></category>
		<category><![CDATA[Nicaragua]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRodrigo Peñalba  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von Anatasio Somoza ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/rodrigo-penalba/">Rodrigo Peñalba</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/18/nicaragua-open-source-software-in-public-institution/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Garc%C3%ADa">Anatasio Somoza</a> ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive Lizenzen oder hohe Kosten.</p>
<p>Der Blogger LEOGG hat mit öffentlichen Einrichtungen zusammengearbeitet, um die Vorteile dieser Technologien voll auszunutzen und sie effizienter zu machen. In seinem Arikel &#8220;<a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">Nicaragua Libre</a>&#8221; (Freies Nicaragua), erklärt <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">LEOGG</a>, wie sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jalapa%2C_Nueva_Segovia">Jalapa</a> - eine ländliche Stadt nahe der Grenze zu Honduras im Norden des Landes - helfen konnten, Linux-Software zu entwickeln und zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Es gibt dort zwei spannende Ubuntu-Projekte. Das Erste ist die digitalisierung von Tausenden Akten mittels Ubuntu Hardy und XSane. 15 Computer arbeiten nur mit dieser einen Aufgabe.</p>
<p>Das zweite Projekt<br />
umfasst 12 Kassierer-Stationen und eine selbstgemachte Software für die Annahme von Zahlungen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46753" title="caja1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/caja1.jpg" alt="" /></p>
<p>Zusätzlich werden gerade in anderen Departments 50 Rechner im Rahmen des Migration Project auf Linux umgerüstet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46754" title="digita2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/digita2.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Coolste an all dem ist, dass die Behörde <a href="http://www.ubuntu.org.ni/">uns</a> um Hilfe gebeten hat - und nun sind drei von uns Vollzeit-Mitarbeiter, die Ubuntu-Support leisten.</p></blockquote>
<p>Die Fotos in diesem Artikel sind von LEOGG und stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Bilder gibt es auf seinem <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/">Blog</a>.</p>
<p>Die &#8220;ComuNIdad&#8221; kümmert sich nicht nur um ländliche Regionen oder die Regierung. LEOGG stellt fest, sie werden langsam zum Teil des <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/05/going-mainstream/">Mainstreams</a>.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.canal2.com.ni/">Canal 2</a>, Größter TV-Sender in Nicaragua, wird ab dem 15. Juli ein wöchentliches Technologie-Magazin senden.</p>
<p>Der Produzent der Show ist &#8230; ja, ihr ahnt es &#8230; unsere lokale LUG (Linux User Group).</p></blockquote>
<p>Die LUG von Nicaragua koordiniert Linuxnutzer verschiedener Distributionen und Disziplinen - darunter Entwickler für Ubuntu, SUSE, Mandriva etc.. Ihre Website ist <a href="http://www.liinux.org.ni/">Linux.org.ni</a>.</p>
<p>Im <a href="http://wiki.ubuntu.com/NicaraguanTeam/Prensa">Pressearchiv</a> gibt es mehr Informationen zu der Arbeit der Gruppe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marokko: Die Wahrheit über Prostitution</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitäres]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonJillian York  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die Aussagen mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/jillian-york/">Jillian York</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/17/morocco-the-reality-of-prostitution/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/09/arabeyes-moroccan-blogger-lashes-out-at-gulf-arabs/">Aussagen</a> mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere mit Prostitution. Viele arbeiten in kleineren marokkanischen Städten, ihre Zuhälter sind meist ebenfalls Marokkaner. Manche geraten aber auch in die Fänge der großen, bedauerlichen Sex-Tourismus Industrie, die jährlich zu einigen <a href="http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2007/12/28/feature-01">Prozessen</a> führt. Wieder andere gehen zum Arbeiten in die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/10/morocco-looking-inward-looking-outward/">reichen Golf-Staaten</a> - manche werden Friseure oder Animateure, aber einige landen auch - gewollt oder nicht - in der Prostitution.</p>
<p>Eines der Phänomene in Marokko ist das der studierenden Prostituierten. Der Blogger <em>Words For Change</em> hat einen <a href="http://wordsforchange.wordpress.com/2008/07/01/the-educated-prostitute/">hervorragenden Artikel</a> geschrieben über die jungen Frauen vom Land, die sich plötzlich in den großen Städten der Universitäten wiederfinden und als Prostituierte enden. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>In den Schlafsälen der Mädchen lernte Aïcha, wie man sich kleidet, wie man Make-Up aufsetzt und wie eine Frau spricht.<br />
Und es waren auch die Schlafsäle der Universität, in denen sie verleitet wurde, sich ein bisschen Taschengeld für die schönen Kleider zu verdienen, in denen sie wie ein Stadt-Mädchen aussah. Der erste Schritt in den Abgrund waren anonyme Treffen mit älteren Männern, die sie in gute Restaurants einluden und ihr halfen, ihren Charm und ihre Weiblichkeit zu entdecken. Es war der Todesstoß, als sie verstand, dass sie die wenigen Rechnungen für ihren späten Jungendtraum mit ihrem Körper bezahlen musste.</p>
<p>Nachdem Aïcha ihren Abschluss gemacht hatte, viel es ihr schwer ihr gut bezahltes Nachtleben aufzugeben für einen furchtbaren Bürojob, oder die Lichter der großen Stadt für ein kleines Haus in Lhajeb zurückzulassen. Mit verbitterter Stimme erzählte sie mir: &#8220;Als ich studierte, wollte ich mir nur Taschengeld verdienen. Ich merkte nicht, dass ich eine Prostituierte war, bis es nach dem Abschluss meine einzige Beschäftigung wurde&#8221;. Aïcha lebt noch immer in der Stadt als Prostituierte, um Geld an ihre Familie zu schicken und die Rechnungen zu bezahlen. Ihre Bildung und Schönheit lassen reiche und bekannte Personen von der ganzen Welt sie für ihre Dienste bezahlen.</p></blockquote>
<p><em>Thejoker</em> <a href="http://www.thisisby.us/index.php/content/prostitution_in_morocco_a_real_calamity">schrieb</a> vor kurzem darüber, wie Prostituierte in Marokko aussehen - ganz gewöhnlich!</p>
<blockquote><p>Es gibt Prostituierte, denen genügt ein einziges Wort und sie werden dich in ein Gespräch verwickeln. Viele dieser Mädchen studieren, habe eine arme Familie und machen den Job aus Geldnot. Einmal habe ich ein Mädchen gesehen, sehr jung, die auf mich wie eine Jungfrau wirkte. Sie hatte Angst, jemand würde sie ansprechen - als dann schließlich jemand auf sie zuging, war sie ganz angespannt. Es ist wirklich eine Schande, was man auf den Straßen von Casablanca sieht. Manche Marokkaner sagen, wenn eine Frau ihren Schleier nicht trägt, kann man sich sicher sein, dass sie eine Prostituierte ist. Hier ist es nicht wie in Europa, wo die Prostituierten vom Recht anerkannt sind. Im Schmelztiegel Marokko kann man nicht wissen, wer eine Prostituierte ist, und wer nicht. Ich vermute, dass es auch Mädchen gibt, die Jeans und westliche Klamotten tragen und sich nicht prostituieren - aber jeder muss suchen, bevor er die wahre Liebe findet.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Ivan Sigal wird Geschäftsführer von Global Voices</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/18/ivan-sigal-wird-geschaftsfuhrer-von-global-voices/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonEthan Zuckerman  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 
Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass Ivan Sigal der neue Geschäftsführer von Global Voices ist. Ivan kommt vom US Institute of Peace, wo er die Bürgermedien in den Konfliktherden dieser Welt untersuchte. Vor seiner Arbeit für USIP war Ivan für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/ezuckerman/">Ethan Zuckerman</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/17/global-voices-introduces-executive-director-ivan-sigal/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p>Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass Ivan Sigal der neue Geschäftsführer von Global Voices ist. Ivan kommt vom US Institute of Peace, wo er die Bürgermedien in den Konfliktherden dieser Welt untersuchte. Vor seiner Arbeit für USIP war Ivan für mehrere Jahe bei  Internews, einer internationalen Gesellschaft zur Weiterentwicklung der Medien. Dort war er an Projekten in der ehemaligen UDSSR beteiligt, war Regional Director für Zentralasien und Afghanistan, Regional Director für Asien und arbeitete für die Regionen Lateinamerika und die Karibik.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-46729" title="ivan" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/ivan.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-46730" title="georgia" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/georgia.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ivan Sigal, Georgia Popplewell. Beide fotografiert bei dem GV-Treffen 2008 in Budapest. Die Fotos machte Global Voices Board Member Joi Ito.</em></p>
<p style="text-align: left;">Ein Jahr lang war GV auf der Suche nach einem Geschäftsführer, der das Management des Projektes den beiden Gründern Rebecca MacKinnon und Ethan Zuckerman abnehmen soll. Im Februar wurde Georgia Popplewell, früher Managing Editor, zum Managing Director befördert. Sie kümmert sich um das Tagesgeschäft unserer internationalen Gemeinschaft. Ivan wird eng mit Georgia zusammenarbeiten und sich dabei auf die Langzeitstrategie konzentrieren sowie auf Partnerschaften, Fundraising und die Nachhaltigkeit des Projektes. Es ist toll, mit jemandem zusammenarbeiten zu können, der eine solche Leidenschaft für das Potential der Bürgermedien hat und der gleichzeitig die weltweite Medienlandschaften kennt.</p>
<p style="text-align: left;">Ivan ist ein mit Preisen ausgezeichneter Fotograf, der gerade an einem Buch über Zentralasien arbeitet.  Bei unserem letzten Treffen in Budapest war sein Workshop zum Bloggen mit der Kamera sehr gefragt. Ivan hat für Ivonotes gebloggt, und wir freuen uns darauf zu lesen, was er über seine neue Position denkt, die er Mitte August abtreten wird.</p>
<p style="text-align: left;">Willkommen bei Global Voices, Ivan - wir sind froh, dass du hier bist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Guatemala: War Antigua Inspiration für den Kleinen Prinzen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/guatemala-war-antigua-inspiration-fur-den-kleinen-prinzen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/12/guatemala-war-antigua-inspiration-fur-den-kleinen-prinzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 19:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben vonRenata Avila  &#183; Übersetzt von Clemens Harten &#183;  engl. Originalartikel 

Dieses Foto eines Ceiba Tree ist von Suttonhoo und steht unter einer Creative Commons Lizenz.
Die prächtige Szenerie des relativ kleinen Landes Guatemala weckt die Fantasie. Von den 37 Vulkanen [es] bis zu dem mystischen Atitlan See hat das Land die Intellektuellen angeregt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Geschrieben von<a href="http://globalvoicesonline.org/author/renata-avila/">Renata Avila</a>  &middot; Übersetzt von <a href='http://de.globalvoicesonline.org/author/clemens-harten/'>Clemens Harten</a> &middot;  <a href='http://globalvoicesonline.org/2008/07/11/guatemala-was-antigua-the-inspiration-for-the-little-prince/'>engl. Originalartikel</a></em> 
<br /><p><img class="aligncenter size-full wp-image-46405" title="ceiba" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/ceiba.jpg" alt="" /></p>
<address><em>Dieses <a href="http://flickr.com/photos/suttonhoo22/363406517/">Foto</a> eines Ceiba Tree ist von Suttonhoo und steht unter einer Creative Commons Lizenz.</em></address>
<p>Die prächtige Szenerie des relativ kleinen Landes Guatemala weckt die Fantasie. Von den <a href="http://volcanesdeguatemala.blogspot.com/search?updated-min=2008-06-01T00%3A00%3A00-05%3A00&amp;updated-max=2008-07-01T00%3A00%3A00-05%3A00&amp;max-results=28">37 Vulkanen</a> [es] bis zu dem mystischen Atitlan See hat das Land die Intellektuellen angeregt. Menschen wie imone de Beauvoir, Louis de Aragon, Pablo Neruda, Ché Guevara und sogar Aldous Huxley haben das Land der Ceiba-Bäume und Rosen besucht. Ein weiterer Autor, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Antoine_de_Saint_Exup%C3%A9ry">Antoine De Sain Exupéry</a>, besuchte Guatemala aus Versehen - er ist vor allem für &#8220;Der Kleine Prinz&#8221; bekannt. Das führt zu der Frage: War Antigua, Guatemala die Muse für seine Geschichte vom Asteroid B-612?</p>
<p><a href="http://bonjourguate.wordpress.com/2006/06/06/antigua-guatemala-pourrait-etre-lasteroide-b-612-de-le-petit-prince/">Bonjour Guate</a> [es], ein Blog, dass sich der französischen Sprache verschrieben hat, liefert den Einstieg für unsere Geschichte:</p>
<blockquote><p>Antoine de Saint-Exupéry conoció Guatemala por accidente. Uno que destruyó su avión y lo dejó malherido.</p>
<p>Nur wegen eines Unfalls kam Antoine de Saint-Exupéry nach Guatemala: Sein Flugzeug stürzte ab, er wurde schwer verletzt.</p></blockquote>
<blockquote><p>[&#8230;] Han surgido teorías acerca de los lugares que inspiraron a De Saint-Exupéry a escribir El Principito: una de las suposiciones da cuenta de que el Asteroide B-612, la casa del Principito, es La Antigua Guatemala, donde el aviador se recuperó de los golpes de su percance aéreo</p>
<p>Es gibt viele Theorien, welcher Ort De Saint inspiriert haben könnte, den Kleinen Prinzen zu schreiben: Eine besagt, der Asteroid B-612, Heimat des kleinen Prinzen, sei Antigua Suatemala, wo er sich lange von seinem Unfall erholte.</p></blockquote>
<p>Enchiel, Blogger aus Guatemala und Fan des Kleinen Prinzen, befasst sich mit <a href="http://enchiel.blogspot.com/2007/06/el-principito-cuento-del-frances-saint.html">dieser Theorie</a>:</p>
<blockquote><p>¿Presunción o no la de afirmar tal cosa? Quien sabe! Pero lo cierto es que hay detalles de su asteroide que coinciden con Antigua, ejemplo: el asteroide del principito tenía dos volcanes activos y uno inactivo. De todos los lugares a los que viajó Exupéry, ¿qué otro lugar sino sólo Antigua Guatemala tiene igualmente dos volcanes inactivos (el de Agua y Acatenango) y uno activo (el de Fuego)?</p>
<p>Ist das ganze nur Täuschung? Wer weiß? Aber die Wahrheit ist, dass es Details des Asteroiden gibt, die sich mit Antigua decken. Zum Beispiel: Der Asteroid hat zwei aktive und einen inaktiven Vulkan. Welcher andere Ort neben Antigua, den Exupéry gesehen hat, hat wohl zwei inaktive (Water und Acatenango) und einen aktiven Vulkan (der Feuervulkan)?</p></blockquote>
<p>Blogger Jorge Palmieri hat eine andere Theorie: Er traf seine Witwe 1972, <a href="http://www.consuelo-de-saint-exupery.com/">Consuelo Suncín</a>, und glaubt, sie sei die <a href="http://www.jorgepalmieri.com/index.php/post/901/">verwelkte Rose</a>:</p>
<blockquote><p>Consuelo era una mujercita sumamente coqueta y excesivamente generosa con sus amores. Sin embargo, a pesar de sus defectos humanos, es indiscutible su papel de musa que jugó para El Principito . Sus defensores argumentan que el volcán extingido del minúsculo asteroide es un guiño metafórico a El Salvador, país natal de su problemática consorte, donde pudo haber sido inspirado por el extinguido volcán Izalco para escribir sobre el volcán extinguido en el asteroide B 612 donde vivía El Principito y se dedicaba a cuidar a la rosa que era para él.</p>
<p>Consuelo war eine kleine, schmeichelnde Frau, sehr spendabel zu ihren Liebhabern. Doch trotz ihrer Fehler kann niemand leugnen, dass sie die Muse für den Kleinen Prinzen war. Man sagt, der Vulkan auf dem kleinen Asteroiden sei eine Metapher für ihre Heimat, El Salvador. Der erloschene Vulkan Izalco könnte ihn inspiriert haben, als er über Die Heimat des Kleinen Prinzen schrieb, wo dieser die Rose pflegte.</p></blockquote>
<p>Diese Theorie könnte stimmen, denn De Saint Exúpery <a href="http://www.consuelo-de-saint-exupery.com/site_en/souvenir.htm">sagte einmal</a>: &#8220;Ich erinnere mich wieder an die Augen meiner Frau. Ich werde nie wieder etwas anderes sehen. Sie stellen Fragen.&#8221;</p>
<p><a href="http://desdekinshasa.blogspot.com/2007/05/baobabs.html"><em>Desde Kinshasha</em></a> [es], eine guatemaltekische Bloggerin, die in Afrika lebt und arbeitet, erzählt eine kleine Geschichte über Baobabs, den berühmten Baum aus dem Buch, der paradoxerweise dem Caiba ähnelt, dem Nationalbaum von Guatemala. Bevor sie Heim fuhr, tat es ihr sehr Leid, dass sie keinen Baobab gesehen hatte, aber dann kam es doch noch anders:</p>
<blockquote><p>Volví la vista a la derecha y a la izquierda y reconocí varios más. En ese último día de mayo en Kinshasa me di cuenta que siempre habían estado ahí, que los baobabs eran ceibas, y que, finalmente, no estaba tan lejos de casa.</p>
<p>Ich blickte nach links und nach rechts, und sah zahlreiche von ihnen. Am letzten Mai-Tag in Kinshasha, merkte ich, dass die Baobabs immer da gewesen waren. Es waren die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ceiba">Caibas</a>, und schlussendlich war ich nicht weit von zuhause.</p></blockquote>
<p>Antoine de Saint Exúpery, der berühmte französische Autor des Kleinen Prinzens, der einmal sagte: &#8220;Man kann nur mit dem Herzen richtig sehen; das wichtige bleibt dem Auge verborgen&#8221;, sah unsere Vulkane, roch unsere Rosen und lebte unter uns bevor er sein Meisterwerk schrieb. Er wanderte durch die Straßen von Antigua, liebte ein Mädchen aus Zentralamerika, und  er zeichnete, während er sich von dem Flugzeugabsturz erholte. Dann kam er mit vielen Inspirationen nach New York City. Ob Guatemala nun die wahre Inspiration war oder nicht: Einige Unfälle und zufällige Zusammentreffen mit Fremden haben ein Happy End. So wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Little_Prince">das Buch</a>, das ich in den Händen halte.</p>
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