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Wir berichten aus 167 Ländern. Wir übersetzen in 35 Sprachen. Wir sind Global Voices (Globale Stimmen).

Mehr als 800 von uns aus aller Welt arbeiten gemeinsam daran, euch die Geschichten zu erzählen, die sonst schwer zu finden sind. Aber wir schaffen das nicht allein. Obwohl die meisten von uns Freiwillige sind, brauchen wir eure Unterstützung für unsere Redakteure, unsere Technologie, Bürgermedien- und Bürgerrechtsprojekte und unsere Gemeinschaftsveranstaltungen.

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Global Voices und die Macht des “Wir”

Habt Ihr Euch schon mal gefragt wie wir bei Global Voices zusammenarbeiten? Mit einem Blick hinter die Kulissen eines facettenreichen, globalen und vollkommen virtuellen Netzwerks von über 700 Mitgliedern zeigen wir Euch, wie bei uns Artikel und Geschichten umgesetzt werden. Jeden Tag arbeiten unsere Projektleiter, Redakteure und freiwilligen Autoren und Übersetzer, über Grenzen, Zeitzonen und Sprachgrenzen hinweg. Unser Ziel ist es, das positive Potential von sozialen und Bürgermedien auszuschöpfen, über die Meinungsfreiheit im Internet zu berichten und andere Menschen dabei zu unterstützen ihrer Stimme weltweit Gehör zu verschaffen.

Wir möchten den diesjährigen Spendenaufruf mit einer kurzen Geschichte einläuten. Sie soll Euch zeigen, was die Zusammenarbeit bei Global Voices so einzigartig macht.

23. Oktober 2012: João Miguel verschickt aus Fortaleza in Brasilien eine E-Mail an die ehrenamtlichen Global-Voices-Autoren und Übersetzer in der portugiesischsprachigen Mailingliste, in der er über einen Vorfall berichtet, der mit den Guaraní Kaiowá zu tun hat. Das Volk der Guaraní Kaiowá ist die zweitgrößte Gruppe der Ureinwohner Brasiliens und ist von Vertreibung aus dem Land ihrer Vorfahren im Staate Mato Grosso do Sul bedroht. Janet aus Großbritannien verfasst umgehend einen kurzen Artikel auf Englisch, während sechs andere Mitglieder der Gruppe aus fünf unterschiedlichen Städten in Brasilien, Portugal und Spanien nähere Hintergründe zu dieser Geschichte recherchieren.

24. Oktober 2012: Sara, Global-Voices-Redakteurin für portugiesischsprachige Artikel, veröffentlicht den Artikel auf Portugiesisch. Dieser Artikel konnte durch die Zusammenarbeit mit DiegoElisaJoão MiguelLuís und Raphael realisiert werden.

25. Oktober 2012: Janet beginnt damit, den Artikel ins Englische zu übersetzen und mit Hilfe unserer Multilingua-Redakteurin Paula in London und João Miguel in Fortaleza das eingebettete Video zu übersetzen. Die englische Übersetzung wird an die englischsprachige Mailingliste verschickt. Dort wird sie von Kevin in Melbourne (Australien) aufgegriffen. Kevin korrigiert die englische Übersetzung und anschließend wird der Artikel auf Global Voices in English veröffentlicht.

In nur wenigen Stunden hatten neun Menschen auf drei Kontinenten, in fünf verschiedenen Staaten und in sieben unterschiedlichen Städten daran gearbeitet, den Artikel “Brasilien: Der Aufruf zum Widerstand der Guarani Kaiowá” auf Portugiesisch und Englisch zu veröffentlichen.


26. Oktober 2012: Ines übersetzt den Artikel in die französische Sprache.

31. Oktober 2012: Cristina, Gabriela und Mario übersetzen den Artikel in die katalanische, die spanische und in die deutsche Sprache.

November 2, 2012: Giulia übernimmt die Übersetzung in die italienische Sprache.


In genau diesem Moment arbeiten weitere Global-Voices-Teams daran über Grenzen, Zeitzonen und Sprachbarrieren hinweg über wichtige Geschichten zu berichten, die von den Mainstream-Medien wegen mangelnder zeitlicher Ressourcen oder fehlendem Interesse nicht aufgegriffen werden.

Wir sind dankbar für die Finanzierung durch die Stiftungen, die uns über all die Jahre unterstützt haben, aber um weiterhin genau das zu tun, was wir seit Jahren tun, und um unabhängig und frei zu sein sowie langfristig planen zu können sind wir auch auf großzügige Spenden unserer Freunde und Leser angewiesen. Eure Spenden helfen die Kosten für Server, Verwaltung, unsere Förderprogramme und das Personal von Global Voices zu decken.

Wir sind Euch für Eure Unterstützung sehr dankbar!

 

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