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	<title>Comments on: Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
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		<title>By: Haj_Reza</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/comment-page-1/#comment-755</link>
		<dc:creator>Haj_Reza</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 13:48:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=391#comment-755</guid>
		<description>@ Mehdi,

danke für die Korrektur der Artikel! Das mit dem Durchschnittseinkommen war eindeutig unrealistisch. Trotzdem finde ich deine Beschreibung &quot;es geht den Menschen nicht sonderlich schlecht&quot; trotzdem etwas unangemessen. Zwar sind die Lebensmittelpreise noch einigermaßen erschwinglich, und Benzin kostet im Iran auch nichts (zumindest wenn man sich an seine &quot;Anteile&quot; von ca. 100 l pro Monat hält - danach muss man die Preise des freien Marktes bezahlen, und diese liegen dann beim 5-fachen), trotzdem bekommt man einen Schock, wenn man sieht dass Haushaltseinrichtungen, Elektrogeräte, Drogerieartikel, Klamotten, etc. mittlerweile nicht mehr weit unter europäischen Verhältnissen liegen. Grundstückspreise sind in den letzten Jahren u.a. aufgrund von Spekulationen so stark gestiegen, dass sich ein Haus kaum nicht selbst ersparen kann.
Bei aktuellen Inflationsraten um 26% bin ich wirklich froh mich mit den &quot;deutschen Problemen&quot; herumschlagen zu müssen (Inflation von knapp 3%, Einführung von Studiengebühren, etc.). Eine Reise in den Iran und man lernt schlagartig wieder das zu schätzen, was man zuhause (hier in D-land) alles hat.

Ghorbanet, Reza</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Mehdi,</p>
<p>danke für die Korrektur der Artikel! Das mit dem Durchschnittseinkommen war eindeutig unrealistisch. Trotzdem finde ich deine Beschreibung &#8220;es geht den Menschen nicht sonderlich schlecht&#8221; trotzdem etwas unangemessen. Zwar sind die Lebensmittelpreise noch einigermaßen erschwinglich, und Benzin kostet im Iran auch nichts (zumindest wenn man sich an seine &#8220;Anteile&#8221; von ca. 100 l pro Monat hält &#8211; danach muss man die Preise des freien Marktes bezahlen, und diese liegen dann beim 5-fachen), trotzdem bekommt man einen Schock, wenn man sieht dass Haushaltseinrichtungen, Elektrogeräte, Drogerieartikel, Klamotten, etc. mittlerweile nicht mehr weit unter europäischen Verhältnissen liegen. Grundstückspreise sind in den letzten Jahren u.a. aufgrund von Spekulationen so stark gestiegen, dass sich ein Haus kaum nicht selbst ersparen kann.<br />
Bei aktuellen Inflationsraten um 26% bin ich wirklich froh mich mit den &#8220;deutschen Problemen&#8221; herumschlagen zu müssen (Inflation von knapp 3%, Einführung von Studiengebühren, etc.). Eine Reise in den Iran und man lernt schlagartig wieder das zu schätzen, was man zuhause (hier in D-land) alles hat.</p>
<p>Ghorbanet, Reza</p>
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		<title>By: Mehdi</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/comment-page-1/#comment-708</link>
		<dc:creator>Mehdi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 23:24:52 +0000</pubDate>
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		<description>... &quot;während ein Arbeiter nur 80 Euro im Monat &quot; ...
Laecherlich! Der Durchschnitts-Iraner verdient zwischen 400 und 700 tausend toman im Monat.  Das sind zwischen 285 und 500 Euro. Ich kenne Afghanische Bauarbeiter die ein Gehalt von 25-30 tausend Toman pro Arbeits Tag haben. Das sind 20 Euro Am Tag, ergo 400 Euro bei 20 Arbeitstagen.

Es muss dabei erwaehnt werden, dass diese nichts fuer die Unterkunft etc. aufkommen muessen. Lediglich fuer Nahrung und Kleidung muessen sie selbst sorgen. Das letzte mal als ich den Gehalt eines frisch angestellten IT Angestellten in Erfahrung bringen konnte, betrug dieser 550 tausend toman (umgerechnet 400 euro). Dieser meinte dass der Job zwar krisensicher sei weil er fuer eine Staatliche Einrichtung arbeitet aber dass der Gehalt eben nicht so hoch sei wie auf dem freien Arbeitsmarkt.

Da im Iran mittlerweile meistens sowohl Mann als auch Frau arbeiten haben die Haushalte Einkommen um 800-1200 Euro. Steuren sind verschwindend gering und Benzin/Gas (Benzin kostet ca. 8 cents pro Liter) werden derart vom Staat subventioniert dass sie nicht in Gewicht fallen. Autos mit speziellen Motoren die sowohl mit Benzin als auch Mit Gas betrieben werden kosten ca. 6 Tausend euro
 und Gas ist derart guenstig dass man im Monat mit weniger als zehn Euro Spritkosten auskommen koennte. (Ich muss dabei eingestehen dass es sehr sehr wenige Gas-Tankstellen in Teheran und Karaj gibt und sich daher sehr lange Schlangen bilden die das Erlebnis ein wenig trueben.)

Ebenso werden Brot, Strom, Wasser und Medikamente subventioniert. Ich glaube kaum dass es ein Land gibt wo man ein Laib Brot fuer nur 11 cents erwerben kann. Angesichts dieser Begleitumstaende geht es den Menschen im Iran nicht sonderlich schlecht. Ich muss zwar zugeben dass die Mieten in Teheran unverhaeltnismaessig hoch sind aber Teheran ist eben eine 15 Millionen-Metropole und nicht jeder kann/sollte sich das leisten koennen. Es muss ja auch nicht jeder in einem Ballungsgebiet wohnen. Es gibt ja schliesslich  auch einige andere Staedte im Iran!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; &#8220;während ein Arbeiter nur 80 Euro im Monat &#8221; &#8230;<br />
Laecherlich! Der Durchschnitts-Iraner verdient zwischen 400 und 700 tausend toman im Monat.  Das sind zwischen 285 und 500 Euro. Ich kenne Afghanische Bauarbeiter die ein Gehalt von 25-30 tausend Toman pro Arbeits Tag haben. Das sind 20 Euro Am Tag, ergo 400 Euro bei 20 Arbeitstagen.</p>
<p>Es muss dabei erwaehnt werden, dass diese nichts fuer die Unterkunft etc. aufkommen muessen. Lediglich fuer Nahrung und Kleidung muessen sie selbst sorgen. Das letzte mal als ich den Gehalt eines frisch angestellten IT Angestellten in Erfahrung bringen konnte, betrug dieser 550 tausend toman (umgerechnet 400 euro). Dieser meinte dass der Job zwar krisensicher sei weil er fuer eine Staatliche Einrichtung arbeitet aber dass der Gehalt eben nicht so hoch sei wie auf dem freien Arbeitsmarkt.</p>
<p>Da im Iran mittlerweile meistens sowohl Mann als auch Frau arbeiten haben die Haushalte Einkommen um 800-1200 Euro. Steuren sind verschwindend gering und Benzin/Gas (Benzin kostet ca. 8 cents pro Liter) werden derart vom Staat subventioniert dass sie nicht in Gewicht fallen. Autos mit speziellen Motoren die sowohl mit Benzin als auch Mit Gas betrieben werden kosten ca. 6 Tausend euro<br />
 und Gas ist derart guenstig dass man im Monat mit weniger als zehn Euro Spritkosten auskommen koennte. (Ich muss dabei eingestehen dass es sehr sehr wenige Gas-Tankstellen in Teheran und Karaj gibt und sich daher sehr lange Schlangen bilden die das Erlebnis ein wenig trueben.)</p>
<p>Ebenso werden Brot, Strom, Wasser und Medikamente subventioniert. Ich glaube kaum dass es ein Land gibt wo man ein Laib Brot fuer nur 11 cents erwerben kann. Angesichts dieser Begleitumstaende geht es den Menschen im Iran nicht sonderlich schlecht. Ich muss zwar zugeben dass die Mieten in Teheran unverhaeltnismaessig hoch sind aber Teheran ist eben eine 15 Millionen-Metropole und nicht jeder kann/sollte sich das leisten koennen. Es muss ja auch nicht jeder in einem Ballungsgebiet wohnen. Es gibt ja schliesslich  auch einige andere Staedte im Iran!</p>
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		<title>By: Readers Edition &#187; Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/05/09/iran-inflation-und-unerreichbare-tomaten/comment-page-1/#comment-702</link>
		<dc:creator>Readers Edition &#187; Iran: Inflation und unerreichbare Tomaten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 01:03:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Beitrag erschien zuerst auf Global Voices. Die &#220;bersetzung erfolgte durch Clemens Harten, Teil des &#8220;Project Lingua&#8220;. Die Ver&#246;ffentlichung auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Beitrag erschien zuerst auf Global Voices. Die &#220;bersetzung erfolgte durch Clemens Harten, Teil des &#8220;Project Lingua&#8220;. Die Ver&#246;ffentlichung auf [...]</p>
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